Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Ministergespräch der LEV zum Thema: “Änderung des Thüringer Schulgesetzes und des Thüringer Gesetzes über die Finanzierung der staatlichen Schulen”

Mario Thiel | 31. August 2010 | 15:02 Uhr
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Gespräch der LEV mit Herrn Minister Matschie zum Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule

PDF-Download: Gespräch der LEV mit Herrn Minister Matschie zum Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule_pk

Am 23.08.2010 konnte die Landeselternvertretung in einem konstruktiven und sachlichen Gespräch mit Herrn Minister Matschie die Meinungen zum Gesetzentwurf zur Änderung des Thüringer Schulgesetzes austauschen. Herr Minister Matschie hatte sich des Sachverstandes der Fachebene versichert. Ausdrücklich hervorgehoben werden muss, dass trotz entgegenstehender enger Terminplanung das Ministerium fast drei Stunden der Landeselternvertretung zur Verfügung stand.

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass in einigen Punkten Annäherung, zumindest Verständnis, erreicht werden konnte, in anderen Fragen jedoch auch weiterhin gegensätzliche Auffassungen vertreten werden.

Im Folgenden wird ausgehend von der Stellungnahme der LEV vom 21.08.2010 das Ergebnis der Besprechung dargestellt: Lesen »

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Pressespiegel vom 27.August 2010

Ralf Schuhmann | 27. August 2010 | 08:56 Uhr
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Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
nach längerer Pause – nicht Untätigkeit – möchte ich Sie heute wieder mit aktuellen Informationen aus dem regionalen und überregionalen Geschehen rund um die Schule versorgen.
Gerne würde ich wieder regelmäßiger einen Pressespiegel erstellen, doch die momentan aus beruflichen und privaten Gründen knapp bemessene Freizeit kommt hauptsächlich der Familie und Erholung zu Gute.

Ich grüße Sie in diesem Sinne recht herzlich mit einem kleinen Zitat eines unserer Klassiker:

Benutze redlich deine Zeit! – Willst was begreifen, such’s nicht weit.

(Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter, 1749-1832)

Es grüßt Sie

Ihr Ralf Schuhmann

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Pressespiegel vom 13.08.2010

Sylke Wolf | 13. August 2010 | 11:05 Uhr
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Liebe Eltern, liebe Leserinnen

Heute nun der zweite Spiegel im neuen Schuljahr. Die erste komplette Schulwoche in Thüringen neigt sich dem Ende zu. Einiges ist ein wenig neu im Schulalltag unserer Kinder. Manches Bewährte wird sich weiter verbessern und festigen.

Für meine Kinder und auch mich ist dieses Schuljahr einiges Neu. Der Wechsel von Klassenlehrern oder der Schulbesuch in einer weiterführenden Schulart. Beides hat einen guten Start für uns alle genommen.

Zum Elternabend konnte ich nun einen ersten Eindruck gewinnen. Die neue Klassenlehrerin ist jung, spritzig, interssiert, informiert, ideenreich, Elterninteressiert. Es erleichtert einen. Alt bewährtes wird sie mit ihrer persönlichen Note füllen.

Als gewählter Elternsprecher dieser Klasse freue ich mich auf zwei interessante, lehr – und ereignisreiche Jahre mit ihr. :-)

Die Arbeit des Erziehers ( und auch Lehrers ) gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dürre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muss die ihrer Art angemessene Pflege haben, anderenfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.

(Abbas Effendi (1844-1921), arab. Schriftgelehrter)

Herzlichst ihre Sylke Wolf

Verkehrswacht, Sparkassenchef und Landrat auf Schulvisite

Ob mit gelben Warnmützen oder bemalbaren Sparschweinen zum ersten Schultag hatten viele das Bedürfnis, den Erstklässler alles Gute und viel Glück zu wünschen.

Martinroda. Die Ruhe auf dem Schulhof hatte gestern morgen nicht mit der Spannung in einem der Klassenzimmer zu tun: Hier warteten 22 Erstklässler nicht nur aus Martinroda sondern auch Elgersburg, Neusiß, Angelroda und Heyda auf hohen Besuch. Landrat Benno Kaufhold hatte eine große Zuckertüte unterm Arm und Sparkassenvorstand Peter Bauer freute sich über viele neue potenzielle Nachwuchssparer so sehr, dass er ihnen nicht nur ein bemalbares Sparschwein überreichte, sondern zusätzlich jedem einen Fünf-Euro-Gutschein für ein Sparkonto bei dem Kreditinstitut. für die Schule und ihre Bedürfnisse selbst gab es einen 250-Euro-Scheck. Lesen »

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Los geht´s – tun wir @was – gemeinsam

Alexander Grimm | 12. August 2010 | 12:56 Uhr
13. August 2010bis15. August 2010
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Großes Benefizwochenende
vom 13. bis 15. August 2010 in Gotha
Freitag 13.08.2010

Ab 19.00 Uhr auf dem Neumarkt:
Großer Coverband Contest:
Rambling Stamps vs. Roof Garden
Stargast: Neue Deutsche Welle Star Markus
(Ich will Spaß, Kleine Taschenlampe brenn)

Tickets 5 Euro an der Abendkasse

Mehr infs gibt es >>> hier

Samstag 14.08.2010

10.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Gothaer Innenstadt
Run4kids – Der Große Spendenlauf
organisiert von der Polizeidirektion,
der Stadt und dem Landkreis Gotha.

>>> Hier anmelden

Ab 18.00 Uhr auf dem Neumarkt:
Rocklegende Chris Norman in concert!
(Living next door to Alice, Stumbling in, Midnight Lady)
Support: Miro Nemec Band und IC Falkenberg

Tickets für 24 Euro hier oder für 19 Euro in jedem Thüringer REWE Markt.
Sonntag 15.08.2010

Ab 11 Uhr auf dem Neumarkt >>> Gotha frühstückt

Ab 20.00 Uhr auf dem Gothaer Neumarkt
Nacht der Filmmusik -  Die Thüringen Philharmonie spielt die großen Hits der Filmmusik.  Unterstützt von Felix Reuter (Comedy)

Eintritt frei!

Außerdem erwartet Sie ein buntes Rahmenprogramm unter anderem mit der weltgrößten Outdoor Wasserski Bahn,
Marmelade Kochen mit der Marmeladen Fee Veronique Witzigmann und vielem mehr…

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Hallihallohallöle – ein Gruß

Alexander Grimm | 10. August 2010 | 09:25 Uhr
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… eine etwas ungewöhnliche Überschrift für einen Beitrag hier…

Finde ich nicht. gehen wir es an, mit einem Lächeln auf den Lippen. Mag es uns sehr sehr lange begleiten.

Guten Morgen Thüringen, guten Morgen weite Welt.

Die Sommerferien sind vorüber, die Schule hat begonnen. Nun auch für die Kleinsten die gestern ihren ersten Schultag erleben durften.

Ein neues Schuljahr, für viele ein Neubeginn, der “Ernst des Lebens” beginnt. Ich liebe die alljährlich zelebrierte Einschulungsfeier, die zumindest in unserer Gemeinde mit dieser Überschrift stattfindet. Gespannte, neugierige, freudige, aufgeregte und auch teilweise ängstliche Gesichter, nicht nur bei unseren Kindern.

Eine neue Schulform in Thüringen, die Gemeinschaftsschule – sie sollte schnell als neue Schulform starten, nun haben wir mehrere Projektschulen die sich auf den Weg gemacht haben. Länger gemeinsam lernen – warum nur an einer knappen handvoll Schulen im Land? Individuelle Förderung, warum nur an Projektschulen die sich dafür beworben haben? Schulpsychologen die den Schulalltag und die Menschen dort begleiten – nur an ausgewählten Standorten? Schulkonzepte auf die Menschen vor Ort abgestimmt? – Wir brauchen Lösungen die niemanden zurücklassen, begleiten, optimieren – faszinieren.

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“
Albert Einstein

Alleine in diesem Bereich der “neuen Thüringer Schulform” gibt es hunderte, vielfältige Fragen. Um die Kompetenzen, das “Herzblut” der Thüringer Eltern in den “Ernst des Lebens” einzubringen braucht es mindestens genau so viele Faktoren wie es offene Fragen gibt.

Akzeptanz und Engagement. Beides als Grundstein anzusehen, in vielen Köpfen und Herzen erforderlich um etwas zu bewegen. Engagement bei den anstehenden Wahlen zu Klassen-, Schul-, Kreis oder Landeselternvertretung. Nicht das Denken “Irgendjemand wirds schon tun” sondern der Wille und das Wissen um die Worte “Ich kann etwas bewegen” – das muss in unseren Köpfen verankert sein.

Akzeptanz von allen Beteiligten dass wir mit unserem Engagement nur die Optimierung aller angesprochenen Bereiche anstreben.

Herausforderung “Elternvertreter” – nennen wir uns doch einfach – Helfer mit Herz… @was tun – gemeinsam.

Ministerien, Schulen, Familien – in allen Bereichen ist ein unglaubliches wertvolles und – oft schlummerndes – Potential vorhanden. Rufen wir es ab, machen wir das Beste daraus. Helfer für das Pessespiegelteam sind ebenso willkommen wie alle anderen die etwas bewegen wollen.

An dieser Stelle ein herzliches

an alle die diese Welt – nicht nur im Bereich der Schule – verbessern und jeden Tag, jede Stunde, jede Minute – vielleicht sogar jede Sekunde über den eigenen Tellerrand hinausschauen.

Herrschaften, startet mit einem Hallihallohallöle in den Tag – und am Abend schaut dann nach ob es am nächsten Tag noch was zu tun gibt…

Einen wunderbaren Dienstagmorgen, gefolgt von einer hoffentlich guten Woche und einem von uns allen begleiteten Weg durch den Ernst des Lebens.

Euer Alex Grimm

Pressespiegel vom 10.08.2010

TLZ

Geraer Schülerlotsen und Polizei sorgen für sicheren ersten Schultag

Schon ab 7 Uhr früh standen gestern Nicolas Zeus und Robin Panzer in leuchtender Schutzweste und mit Verkehrskelle als Schülerlotsen am Fußgängerüberweg Rudolstädter Straße in Lusan. Lesen »

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Information zum CAS-Rechner

Alexander Grimm | 8. Juli 2010 | 11:44 Uhr
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Am 22.06.2010 trafen sich Minister Matschie und die Landeselternvertretung zu ihrem regelmäßigen Informationsgespräch. Thema Nummer 1 war die verpflichtende Einführung von CAS (Computer- Algebra-System) an den Gymnasien voraussichtlich im Schuljahr 2012/2013 für die dann aktuelle Klassenstufe 11.
Dem vorausgegangen war eine Information des ThILLM an die Thüringer Gymnasien, dass die Abiturprüfung im Jahr 2014 verpflichtend mit CAS abgelegt werden müsse und deshalb die Schulen im nächsten Schuljahr mit Klassenstufe 9 CAS-Rechner vorhalten sollen. Die Anschaffung dieser ca. 100 bis 130 EUR teuren Geräte habe durch die Eltern zu erfolgen.
Mit Schreiben vom 05.03.2010 rief daraufhin der Landeselternsprecher der Gymnasien das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur an und kritisierte den seiner Meinung nach hierin bestehenden Verstoß gegen die Lehr- und Lernmittelfreiheit. Darüber hinaus wurde ein umfangreicher Fragenkatalog unterbreitet, der die mit der Einführung von CAS-Rechnern verbundenen Probleme betraf.
Das Ministerium bat darum, die gesetzlich vorgeschriebene Beantwortungsfrist verlängern zu dürfen, da insbesondere die Frage der Lehr- und Lernmittelfreiheit einer erneuten intensiven Prüfung unterzogen werden sollte. Eine abschließende Antwort wolle der Minister zum LET am 29.05.2010 geben. Diese bestand dann in dem Angebot, sich mit der LEV zum Gesprächstermin nochmals
abstimmen zu wollen.
Zum Gespräch versicherte sich der Minister umfangreicher fachlicher Unterstützung seitens seines Hauses, des ThILLM und von Lehrern, die bereits erfolgreich mit CAS aufgrund freiwilliger Modellprojekte arbeiten. Obgleich die Thematik gerade aus Sicht der Eltern nicht emotionsfrei betrachtet werden konnte, entspannte sich eine umfangreiche, durchaus kontrovers gleichwohl
sachlich geführte Diskussion, in deren Ergebnis folgendes festzuhalten ist:

  1. Das Ministerium vertritt die Auffassung, dass der CAS-Rechner nicht unter die Lehr- und Lernmittelfreiheit falle. Es handele sich vielmehr um ein, einem Taschenrechner oder Zirkelkasten vergleichbares Utensil, welches durch den Schüler anzuschaffen sei. Auf Nachfrage ergab sich, dass hierfür letztlich eine Belastungsgrenze nicht gegeben sei. So könne auch die Anschaffung von Laptop (ca. 400 – 600 Euro) angeordnet werden. Die Entscheidung liege einzig bei dem Ministerium. Ob diese Rechtsauffassung tatsächlich zutrifft, wird nun wohl durch die Gerichte geklärt werden müssen.
  2. Unabhängig davon soll es jedoch dabei bleiben, dass das Abitur 2014 verpflichtend mit CASRechnern abzulegen sein wird. Hierzu sind die Rechner verpflichtend ab Klasse 11, mithin im Schuljahr 2012/2013 erstmals anzuschaffen. Gleichwohl sei nach Auffassung der Fachleute eine Einführung ab Klasse 9, mithin dem nächsten Schuljahr 2010/11, anzustreben, um einen optimalen Einsatz und Vorbereitung auf das Abitur zu gewährleisten. Hierzu ein wenig im Widerspruch steht jedoch die Aussage, dass für Schüler, die nach der Regelschule an das Gymnasium wechseln, ein späterer Einstieg in CAS unproblematisch sei.
  3. Die Auswahl der CAS obliege der Schule. Jedoch werde vorgegeben, dass es sich um mobile Geräte handeln müsse. Obgleich auch die vorhandene Computertechnik in den Schulen, in welche in den letzten Jahren durch Fördermittel des Ministeriums stark investiert worden sei, grundsätzlich ausreiche, um die Forderung der Kultusministerkonferenz auf verpflichtende Nutzung von CAS zu erfüllen, wurde eine solche Lösung abgelehnt. Zum Einen sei kostenfrei am Markt zu erlangende Software nicht so leistungsfähig, wie die kostenpflichtige. Zum Anderen kämen auf das Land zu große Kosten für die Erlangung kostenpflichtiger Lizenzen zu. Und darüber hinaus biete eine, je Schule vereinheitlichte, mobile Technik didaktische Vorteile, da der Schüler auch außerhalb des Unterrichts damit arbeiten könne. Es sei dem Land aus Kostengründen (Lizenzgebühren, Administrationsaufwand, Offenhalten der Schulcomputerräume auch am Nachmittag) nicht möglich, hierfür die Voraussetzungen zu schaffen, so dass die hochgesteckten Lernziele, mit welchen Thüringen den Spitzenplatz in Deutschland hinsichtlich der Qualität des Abiturs in den MINT-Fächer erreichen möchte, nur erreicht werden können, wenn hierfür die Eltern mit den Anschaffungskosten belastet würden. Eine Prüfung, ob eine etwas moderatere Zielstellung nicht ausreiche, wurde strikt als indiskutabel abgelehnt. Ebenfalls abgelehnt wurde der Vorschlag, auf die Nutzung von CAS im Abitur zu verzichten.
  4. Einigkeit bestand zwischen Eltern und Ministerium, dass es eine soziale Abfederung geben müsse. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ca. 8-11 Prozent der Betroffenen nicht in der Lage seien, die Kosten der Geräte ganz oder teilweise zu tragen. In den bisherigen  freiwilligen Modellklassen seien die Kosten durch Sponsoring der Lieferfirmen oder die Schulfördervereine übernommen worden. Hierfür mussten die betroffenen Familien ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber den ausländischen Geräteanbietern oder den Fördervereinen offenbaren. Hinzu kommt, dass die kostenlose Zurverfügungstellung durch die Verkäufer voraussetzt, dass Sammelbestellungen vorgenommen werden. Zurzeit wird ein Gerät bei 20 Kaufgeräten kostenfrei hinzugegeben. Sowohl die datenschutzrechtlichen als auch die organisatorischen Probleme, die damit im Zusammenhang stehen, als auch die Kritik der Eltern, dass wieder einmal Kosten der Pflichtaufgaben der Schulen auf die Eltern abgewälzt werden, bewog den Minister zu der Zusage, dass sein Ministerium kurzfristig den Abschluss von Rahmenvereinbarungen prüfen werde, die sicherstellen, dass höchstmögliche Rabattierungen und Freigeräte erzielt werden. Darüber hinaus soll eine Klärung der Möglichkeiten von Finanzierungen, Miet- oder Leasinggeräten sowie der organisatorischen Durchführung zur  Erlangung der Freigeräte bei fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geprüft werden. Die Schulen werden kurzfristig durch das Ministerium darüber informiert, dass bis zum Abschluss solcher Verträge mit dem Erwerb der Geräte gewartet werden soll.
  5. Fachlich wird die Einführung der CAS-Rechner durch das ThILLM begleitet. Hierzu seien 5 Lehrer je Schulbezirk vorgesehen, die als Multiplikatoren wirken sollen. Auf die Erfahrungen der bisherigen 10 Jahre freiwilliger Erprobungen könne zurückgegriffen werden. Darüber hinaus bestehe schon jetzt gem. Lehrplan Klasse 11 die Verpflichtung mit CAS zu arbeiten. Wenngleich der Vergleich der bisherigen Abiturergebnisse mit und ohne CAS keine signifikant besseren Resultate der Klassen mit CAS-Rechnern ergeben haben, verspricht sich das Ministerium jedoch, dass mit den Rechnern ein lebendigerer Unterricht gehalten werden könne und damit der Spaßfaktor bezüglich der Naturwissenschaften, insbesondere Mathematik, steige. Voraussetzungen hierfür seien jedoch motivierte Lehrer, wofür man im TMBWK Sorge tragen wolle.
  6. Auch den Einwand, dass teilweise Thüringer Universitäten die CAS-Rechner nicht zuließen, wurde vom Minister nicht gelten gelassen. Hier werde man an die Universitäten herantreten. Obgleich sich die Thüringer Elternschaft dem durchaus positiven Bemühen des Ministeriums um eine Verbesserung des Unterrichts, gerade auch im MINT-Bereich, nicht verschließt, lehnt sie die zwangsweise Einführung von CAS-Rechnern auf Kosten der Familien ab. Gerade in einer Zeit konjunktureller Schwäche und damit zunehmend angespannter wirtschaftlicher Verhältnisse vieler Elternhäuser müssen sich Entwicklungsziele an Vernunft und Machbarkeit orientieren. Aufgrund der bereits bestehenden finanziellen Belastungen, die sich zur Erlangung des Abiturs ergeben, wie z. T. teure Beteiligungen an den Schülertransportkosten gerade im ländlichen Raum oder zusätzlichen Arbeitsmaterialien, führt jede weitere Belastung dazu, dass gerade wirtschaftlich schwächere Familien trotz bestehender Leistungsfähigkeit ihrer Kindern diesen den Zugang zum Gymnasium verweigern werden müssen. Dies steht im eklatanten Widerspruch zum politischen Postulat des Ministers Matschie wirtschaftlich bestimmte Ungerechtigkeiten hinsichtlich des Bildungszugangs und Bildungserfolges beseitigen zu wollen.

Wenn einerseits für das Projekt Gemeinschaftsschule jährlich ca. 450.000 Euro zusätzlich im Landeshaushalt, d. h. 4.000 € Sockelbetrag pro Schule und 100 Euro je Schüler der Klassen 5 bis 8 eingestellt werden, andererseits der Zugang zum Abitur erschwert wird, stellt sich ein inakzeptabler Zielkonflikt dar. Es erscheint unvereinbar, einerseits durch die Gemeinschaftsschule den wirtschaftlich Schwächeren den Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen erleichtern zu wollen, um sie dann andererseits, wenn das Konzept der Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe aufgehen sollte, dann doch wieder auszuschließen.

Die Landeselternvertretung fordert weiter, die Zielstellung dem Machbaren und Vernünftigen anzupassen und die sächlichen Voraussetzungen an den Schulen zu schaffen, um das begrüßenswerte Ziel der Erlangung von Kompetenzen zur Nutzung moderner Technologien zu erreichen.
Roul Rommeiß
Landeselternsprecher der Gymnasien

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Pressespiegel vom 24. Juni 2010

Ralf Schuhmann | 24. Juni 2010 | 10:33 Uhr
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6.536 Schüler verlassen Schule mit bestandenem Abitur

Quelle: per mail

Schuljahr endet für 240.000 Schüler und 28.000 Pädagogen

Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat für 243.800 Schüler und 28.100 Pädagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte) das Schuljahr. Damit geht auch für 6.536 Thüringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu Ende. An den Abiturprüfungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Kollegs haben von 6.756 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 12 und 13 6.648 teilgenommen. Davon haben 6.536 das Abitur geschafft. Das sind 98,3 Prozent. Der prozentuale Anteil liegt damit in diesem Jahr im Schnitt der vergangenen Schuljahre (97,5 bis 98,3 Prozent). Die Noten des diesjährigen Abiturjahrgangs reichen von 1,0 bis 3,8. Der Notendurchschnitt beträgt 2,30 (im Vorjahr bei 2,30). Ein sehr gutes Abitur (Note bis 1,5) haben 917 Schülerinnen und Schüler erreicht, 121 davon schafften es sogar mit der Note 1,0.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Die hohe Abschlussquote und der gute Notendurchschnitt sind ein Beleg für die erfolgreiche Arbeit von Lehrern und Schülern. Ob Ausbildung oder Studium – den Absolventen stehen jetzt viele Türen offen.“

Zudem endete auch die Prüfungszeit an allen 239 Thüringer Regelschulen. 5.967 Schülerinnen und Schüler strebten einen Realschulabschluss an, 3.208 Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss bzw. Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Davon haben 5.683 den Realschulabschluss geschafft. Das sind 95,2 Prozent. Den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichten 1.460 (70,2 Prozent) von 2.079 Prüflingen, den Hauptschulabschluss erhielten 1.527 Schülerinnen und Schüler.

Matschie beglückwünscht die Schüler: „Die Voraussetzungen für einen noch besseren Schulerfolg aller Schüler und den Ausgleich sozialer Nachteile schaffen wir ab dem nächsten Schuljahr mit der ‚Gemeinschaftsschule im Aufbau’. Dabei setzen wir auf längeres gemeinsames Lernen und individuelle Förderung. Insbesondere den Regelschulen eröffnen sich mit der neuen Schulkultur vielfältige Möglichkeiten.“

Zum neuen Schuljahr 2010/2011 werden rund 16.860 Schüler eingeschult.

Gregor Hermann
Stellvertretender Pressesprecher

———————————————-
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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Pressespiegel vom 22. Juni 2010

Ralf Schuhmann | 22. Juni 2010 | 12:00 Uhr
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Gedanken zum Tag

Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Prüfungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und manch scheinbar schlechteres Zeugnis ist am Ende mehr wert als ein aus “dem Ärmel geschütteltes”; oder? Loben Sie ihre Kinder, sie haben ein “Arbeitsjahr” hinter sich und sollen nun Zeit haben zum Beine baumeln lassen. Denen, die die Schule verlassen, wünsche ich einen guten Start in’s Berufsleben oder im Studium!
Ich wünsche Ihnen gemeinsam mit Ihren Kindern schöne und erholsame Ferien! Ich grüße Sie bis dahin

herzlichst
Ihr Ralf Schuhmann

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Pressespiegel vom 17.6.2010

Ralf Schuhmann | 17. Juni 2010 | 12:48 Uhr
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Worte zum Tag

Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels,
erst heute erlaubt es mein Alltag, wieder einmal nach längerer Pause einen Pressespiegel zu gestalten. Die Ferien stehen vor der Tür und neben der normalen Arbeit sind noch viele andere Dinge zu bewältigen. Leider verhallte bisher unser immer wieder kehrender Aufruf nach Unterstützern bisher ergebnislos. Wie Alexander Grimm zum letzten Landeselterntag in Bad Berka sagte, Mitstreiter sind herzlich willkommen, ja, wir brauchen Sie! Sie werden schnell und unkompliziert bei dem traditionellen Pizzaessen eingewiesen! Erforderlich ist nur ein Computer mit Internetanschluß und eine Stunde Zeit in der Woche. Trauen Sie sich, wir brauchen Sie!
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Ralf Schuhmann
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Pressespiegel vom 03. Juni 2010

Sylke Wolf | 3. Juni 2010 | 23:13 Uhr
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Liebe Eltern, liebe LeserInnen,

drei Zitate die ich nicht in persönliche Gedanken fassen möchte. Gedankenreichtum und Aktualität zeichnen sich für jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder persönlichem Lebensbereich.

Eine gute Bildung ist für die Jugend ein Zuchtmittel, für das Alter ein Trost, für den Armen Reichtum und für den Reichen ein Schmuck.

Diogenes

Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

Freidank

Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind! Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach


…. arbeiten wir daran das einige Träume Wirklichkeit werden…… herzlichst Ihre Sylke Wolf

Von der Leyen setzt bei “Hartz-IV”-Reform auf Bildung

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) lehnt eine Anhebung der “Hartz-IV”-Sätze als Reaktion auf die vom Verfassungsgericht geforderte Neuordnung der Sozialleistungen ab. Dies sei die “schlechteste Lösung”, sagte von der Leyen heute “Spiegel Online”.

Berlin. “Ich sage ganz deutlich: Es wird nicht automatisch mehr Bargeld für die Familien geben”, fügte sie hinzu. Das Verfassungsgerichtsurteil sei vielmehr “ein Treibsatz, der unsere Bildungsdiskussion befeuert”. Lesen »

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