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	<title>Landeselternvertretung Thüringen &#187; Quelle</title>
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	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
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		<title>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur
Quelle: per mail
Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen
Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu Ende. An den Abiturpr&#252;fungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, [...]

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			<content:encoded><![CDATA[<h4>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur</h4>
<h5>Quelle: per mail</h5>
<p>Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen</p>
<p>Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu Ende. An den Abiturpr&#252;fungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Kollegs haben von 6.756 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern der Klassenstufe 12 und 13 6.648 teilgenommen. Davon haben 6.536 das Abitur geschafft. Das sind 98,3 Prozent. Der prozentuale Anteil liegt damit in diesem Jahr im Schnitt der vergangenen Schuljahre (97,5 bis 98,3 Prozent). Die Noten des diesj&#228;hrigen Abiturjahrgangs reichen von 1,0 bis 3,8. Der Notendurchschnitt betr&#228;gt 2,30 (im Vorjahr bei 2,30). Ein sehr gutes Abitur (Note bis 1,5) haben 917 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erreicht, 121 davon schafften es sogar mit der Note 1,0.</p>
<p>Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Die hohe Abschlussquote und der gute Notendurchschnitt sind ein Beleg f&#252;r die erfolgreiche Arbeit von Lehrern und Sch&#252;lern. Ob Ausbildung oder Studium – den Absolventen stehen jetzt viele T&#252;ren offen.“</p>
<p>Zudem endete auch die Pr&#252;fungszeit an allen 239 Th&#252;ringer Regelschulen. 5.967 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler strebten einen Realschulabschluss an, 3.208 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einen Hauptschulabschluss bzw. Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Davon haben 5.683 den Realschulabschluss geschafft. Das sind 95,2 Prozent. Den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichten 1.460 (70,2 Prozent) von 2.079 Pr&#252;flingen, den Hauptschulabschluss erhielten 1.527 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler.</p>
<p>Matschie begl&#252;ckw&#252;nscht die Sch&#252;ler: „Die Voraussetzungen f&#252;r einen noch besseren Schulerfolg aller Sch&#252;ler und den Ausgleich sozialer Nachteile schaffen wir ab dem n&#228;chsten Schuljahr mit der ‚Gemeinschaftsschule im Aufbau’. Dabei setzen wir auf l&#228;ngeres gemeinsames Lernen und individuelle F&#246;rderung. Insbesondere den Regelschulen er&#246;ffnen sich mit der neuen Schulkultur vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten.“</p>
<p>Zum neuen Schuljahr 2010/2011 werden rund 16.860 Sch&#252;ler eingeschult.</p>
<p>Gregor Hermann<br />
Stellvertretender Pressesprecher</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur</p>


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		<title>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und manch scheinbar schlechteres Zeugnis ist am Ende [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,<br />
fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und manch scheinbar schlechteres Zeugnis ist am Ende mehr wert als ein aus &#8220;dem &#196;rmel gesch&#252;tteltes&#8221;; oder? Loben Sie ihre Kinder, sie haben ein &#8220;Arbeitsjahr&#8221; hinter sich und sollen nun Zeit haben zum Beine baumeln lassen. Denen, die die Schule verlassen, w&#252;nsche ich einen guten Start in&#8217;s Berufsleben oder im Studium!<br />
Ich w&#252;nsche Ihnen gemeinsam mit Ihren Kindern sch&#246;ne und erholsame Ferien! Ich gr&#252;&#223;e Sie bis dahin</p>
<p>herzlichst<br />
Ihr Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2921"></span></p>
<h4>Th&#252;ringer Koalition auf Weg zu Schulkompromiss</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Im Streit innerhalb der Th&#252;ringer Regierungskoalition um die Einf&#252;hrung des sogenannten Gemeinschaftschulen haben sich die Parteien CDU und SPD aneinander angen&#228;hert. Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) k&#252;ndigte an, in den n&#228;chsten Tagen einen &#252;berarbeiteten Entwurf der Schulgesetz-Novelle vorzulegen.<br />
Erfurt. Wie die Online-Ausgabe der &#8220;Th&#252;ringer Allgemeine&#8221; unter Berufung auf Regierungskreise, berichtete, sei vor allem der Paragraf 61 des Gesetzentwurfs innerhalb der Koalition umstritten. Nach ihm sollen die kreisfreien St&#228;dte und Landkreise dazu verpflichtet werden, bis zum Schuljahr 2014/15 die Gemeinschaftschaftschule, in der die Sch&#252;ler bis zur 8. Klasse gemeinsam unterrichtet werden sollen, in ihrem Bereich anzubieten. Dieser Passus und andere umstrittene Vorschriften, die aus Sicht der CDU eine Privilegierung der Gemeinschaftschule schaffen w&#252;rden, sollen nun abge&#228;ndert werden. Details wurden noch nicht bekannt.</p>
<p>Matschie hatte sich am Montagabend mit Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Bildungspolitikern beider Parteien in Erfurt zu einem mehrst&#252;ndigen Gespr&#228;ch getroffen, nach dem der Schulstreit &#246;ffentlich eskaliert war. Die Unions-Fraktion im Landtag favorisiert zudem das Modell einer Oberschule, das einen Ausbau der Regelschule vorsieht.</p>
<h4>Kaum Jobs f&#252;r Sch&#252;ler in den Sommerferien</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Wer sich als Th&#252;ringer Sch&#252;ler in den Ferien ein paar Euro hinzuverdienen m&#246;chte, hat es in diesem Jahr schwer.</p>
<p>Erfurt. &#8220;Es gibt wenig Angebote, aber in den Ferien wird es trotzdem immer wieder vereinzelte freie Stellen geben&#8221;, sagte Lydia Gebauer von der Arbeitsagentur in Erfurt. F&#252;r minderj&#228;hrige Sch&#252;ler sei die Joblage besonders schlecht. Unter anderem wegen der angespannten Wirtschaftslage und der beschr&#228;nkten Einsatzm&#246;glichkeiten von Sch&#252;lern werden auch in anderen Teilen Th&#252;ringens kaum Ferienjobs angeboten.</p>
<p>Wenn es doch einmal freie Stellen gibt, werden diese oft an Bekannte und Verwandte vergeben. &#8220;Die wenigen freien Stellen laufen &#252;ber Beziehungen. Oft werden zum Beispiel Mitarbeiterkinder besch&#228;ftigt&#8221;, sagte der Sprecher der Arbeitsagentur in Altenburg, Erik M&#252;ller.</p>
<p>Schwierig wird es f&#252;r die Sch&#252;ler auch in einer Studentenstadt wie Jena. &#8220;Die Situation ist sehr schlecht, es gibt bislang keine Angebote&#8221;, sagte die Sprecherin der Agentur f&#252;r Arbeit in Jena, Anke Klein. Ihre Kollegen in Erfurt haben dagegen bisher nach eigenen Angaben &#252;ber 30 Stellen vermitteln k&#246;nnen. Meist w&#252;rden die Sch&#252;ler in der Gastronomie, als B&#252;rohilfskraft oder als Produktionshelfer eingesetzt, sagte Gebauer.</p>
<p>Die Arbeitsagenturen empfehlen, sich fr&#252;hzeitig an die Firmen zu wenden. &#8220;Wer einen Job haben will, sollte sich mindestens vier Wochen vorher bewerben &#8211; das steigert die Chancen&#8221;, sagte Frank Fleischmann von der Suhler Arbeitsagentur.</p>
<h4>Erste Sch&#252;lerpreise am P&#246;&#223;necker Gymnasium verliehen</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Das P&#246;&#223;necker Gymnasium verleiht erstmals die hauseigenen Sch&#252;lerpreise &#8220;Wei&#223;er Turm&#8221;. Die Auszeichnungen w&#252;rdigen herausragende schulische Leistungen, soziale Kompetenz und au&#223;erschulisches Engagement.<br />
P&#246;&#223;neck. Das P&#246;&#223;necker Gymnasium hat erstmals die hauseigenen Sch&#252;lerpreise &#8220;Wei&#223;er Turm&#8221; verliehen. Jener f&#252;r die Abiturienten wurde am Samstag der Jahrgangsbesten Alexandra Weithase &#252;berreicht, drei weitere gingen gestern an die F&#252;nftkl&#228;sslerinnen Alexa Winzer und Jenny Dietl sowie an Maria Lucanus aus der 10c.</p>
<p>Der Preis besteht aus einem kleinen wei&#223;en Turm aus glasierter Keramik, der auf einer Schieferplatte steht. Die Plastiken wurden im Zuge eines k&#252;nstlerischen Wettbewerbes von Sch&#252;lern entwickelt, denen der K&#252;nstler Steffen Karol fachlich und technisch zur Seite stand.</p>
<p>Die Auszeichnungen w&#252;rdigen herausragende schulische Leistungen, soziale Kompetenz und au&#223;erschulisches Engagement in den Klassenstufen 5 bis 8, 9 bis 11 und 12, erl&#228;uterte Schulleiter Steffen Heerwagen. &#220;ber die Verleihung entscheidet nach Vorschl&#228;gen aus den Klassen eine Jury, die aus Mitgliedern des Schulf&#246;rdervereines, des Sch&#252;lerrates und der Schulleitung besteht. Die Ehrung der vier M&#228;dchen wurde einstimmig beschlossen.</p>
<p>&#8220;Die Sch&#252;ler wollten statt Urkunden etwas Dauerhaftes als W&#252;rdigung besonderer Leistungen&#8221;, sagte Heerwagen zum Hintergrund dieses neuen Symbols f&#252;r Spitzenleistungen. Die Keramiken h&#228;tten die Qualit&#228;t einer bleibenden Erinnerung, &#8220;das kann man auch seinen Kindern mal zeigen&#8221;, ist er &#252;berzeugt.</p>
<p>Der Wei&#223;e Turm wurde nicht zuf&#228;llig auf eine Schieferplatte gesetzt. &#8220;Sie steht f&#252;r Bodenst&#228;ndigkeit&#8221;, sagte Heerwagen. Sie soll die Sch&#252;ler an ihre Wurzeln erinnern, wenn sie sich dereinst, wo auch immer in der Welt, verwirklichen.</p>
<h4>Kinderflohmarkt in Suhl</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>B&#252;cher, Barbies und mehr<br />
Von Ruth Schafft<br />
Suhl &#8211; Wenn schon die Sonne nicht so richtig strahlen will, dann doch umso mehr die junge Verk&#228;uferschar auf dem Kinderflohmarkt,</p>
<p>Fachsimpeln zwischen Verk&#228;ufer und K&#228;ufer geh&#246;rten zum Gesch&#228;ft.</p>
<p>Zu den Stammverk&#228;ufern z&#228;hlt beispielsweise die 12-j&#228;hrige Pauline Ripperger, die &#8211; wie die Mama verriet &#8211; schon ihren ersten Verkaufsstand hatte, als sie noch gar nicht rechnen konnte. Das hat sich ge&#228;ndert, denn von ihren Einnahmen m&#246;chte Pauline ihre innerfamili&#228;ren Schulden, die sie f&#252;r ihren neuen Laptop aufgenommen hat, abtragen. &#8220;Ich bin sehr zufrieden&#8221;, so das Suhler M&#228;dchen mit Blick auf ihre Einnahmen. Pauline ist gemeinsam mit ihren Freundinnen Theresia Gerasch und Carolin Endter vor Ort. Dem Trio komme solch ein bunter Basar gerade recht, denn &#8220;dann kann man mal wieder sein Kinderzimmer &#8216;entr&#252;mpeln&#8217;&#8221;, so die drei &#252;bereinstimmend.</p>
<p>Schn&#228;ppchen-Erfolg</p>
<p>Dass sich das Bummeln &#252;bern Kinderflohmarkt lohnt, beweisen gef&#252;llte Beutel und diverse Pakete unterm Arm, die Gro&#223; und Klein vom Platz tragen. So hat sich eine treusorgende Oma gefreut, als sie f&#252;r 5 Euro einen h&#252;bschen Schulranzen f&#252;rs Enkelkind erwischte. Allerdings m&#252;sse dieser noch in der Ecke stehen, denn das Enkelkind kommt erst im n&#228;chsten Jahr in die Schule. Eine andere Frau hielt gezielt Ausschau nach Spielzeug, das sich eignet, im Wartezimmer die Zeit beim Arztbesuch etwas zu verk&#252;rzen. Auch sie wurde f&#252;r die Praxis f&#252;ndig.</p>
<p>Am Stand von Pia und Jacob Heidisch aus Schalkau warten Spiele, Puppen, P&#252;ppchen, Pl&#252;schtiere und anderer &#8220;Krimskrams&#8221; aus ihren Kinderzimmern auf K&#228;uferschaft. Beide sind &#8211; unterst&#252;tzt von Mama Constanze &#8211; das allererste Mal &#252;berhaupt Akteure auf einem Flohmarkt. Zu Anfang habe sie ein recht mulmiges Gef&#252;hl gehabt, aber mit ihrem ersten Verkauf, einer Pl&#252;schkatze, die miaut und sich bewegt, sei dann das Lampenfieber vergangen, erz&#228;hlt die 13-j&#228;hrige Pia erleichtert. Auch sie m&#246;chte ihren Verdienst f&#252;r die Anschaffung eines Laptops verwenden, w&#228;hrend ihr Bruder einen Teil seines Gewinnes gleich in ein Skateboard investiert und somit ein wenig auch die Konjunktur auf dem Flohmarkt angekurbelt hat. Der Abschied von ihren Spielsachen sei den beiden nicht sonderlich schwer gefallen, geben sie zu. Im Gegensatz zu ihrer Mama, &#8220;an vielen St&#252;cken h&#228;ngen ja auch Erinnerungen dran&#8221;, so Constanze Heidisch.</p>
<p>Geld kommt aufs Konto</p>
<p>Da scheint der achtj&#228;hrige Paul Wenghoeffer aus Meiningen cooler. &#8220;Manche Sachen braucht man ja nicht mehr.&#8221; Unter diesem Gesichtspunkt habe er sich im Kinderzimmer umgeschaut und ein stattliches Verkaufsangebot zusammengestellt: B&#252;cher, Spiele, DVDs. Mit dem Verkauf, wobei sein Papa ihn ein klein wenig attestiert, ist Paul zufrieden. Und die Einnahmen? &#8220;Die tue ich aufs Konto&#8221;, kommt prompt seine Antwort.</p>
<p>Gleich nebenan preisen Julia Seele und Sophie B&#246;rner ihre Sch&#228;tze an. Beide sind aus Suhl. Kuscheltiere und Kleinzeug gehe bei ihr am besten, zieht Julia in der Mittagsstunde ein erstes Verkaufsres&#252;me. B&#252;cher, Barbies und mehr gibt es bei Sophie, die sich mit ihrem Flohmarktgesch&#228;ft ebenfalls zufrieden zeigt. W&#228;hrend die 14-j&#228;hrige Julia noch nicht so recht wei&#223;, wof&#252;r sie das zus&#228;tzliche Taschengeld verwenden m&#246;chte, hat ihre ein Jahr j&#252;ngere Freundin schon konkrete Vorstellung: &#8220;Shoppen gehen&#8221;.</p>
<h4>Rund 6500 Hilferufe an Kinder-Sorgentelefon</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Erster Liebeskummer und Familienprobleme: Rund 6500 Kinder und Jugendliche haben im vergangen Jahr beim kostenfreien Sorgentelefon in Th&#252;ringen angerufen.<br />
Erfurt (dpa/th)</p>
<p>Jeder f&#252;nfte Anrufer wollte mit den Beratern anonym &#252;ber die Partnerschaft und die aktuelle Lebenssituation reden, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Auch Familienprobleme waren ein h&#228;ufiges Thema, gefolgt von Schwierigkeiten in der Schule. Seit 1998 sind die ausgebildeten Beraterinnen und Berater rund um die Uhr unter der Nummer 0800/008 0080 kostenfrei zu erreichen. Die Anrufe werden auf n&#228;chstgelegene Kinderschutzeinrichtungen geleitet.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressespiegel vom 17.6.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Worte zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels,
erst heute erlaubt es mein Alltag, wieder einmal nach l&#228;ngerer Pause einen Pressespiegel zu gestalten. Die Ferien stehen vor der T&#252;r und neben der normalen Arbeit sind noch viele andere Dinge zu bew&#228;ltigen. Leider verhallte bisher unser immer wieder kehrender Aufruf nach Unterst&#252;tzern bisher ergebnislos. Wie Alexander Grimm [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-23-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. Februar 2010'>Pressespiegel vom 23. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, morgen ist es mal wieder soweit: Im Kreistag Bad Salzungen werden wichtige Entscheidungen zum zuk&#252;nftigen Schulnetz im Erbstromtal getroffen. Zwei Grundschulen sind von einer eventuellen Schlie&#223;ung betroffen. Sich &#228;ndernde demografische Daten und bewusst zur&#252;ckgehaltene Sanierungsarbeiten fordern ihren Tribut, will man...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-16-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Gesch&#228;tzte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, die Medien sind derzeit berauscht. Berauscht von sich selbst, von ihren immer neuen Meldungen &#252;ber sexuelle &#220;bergriffe. Ist es nicht perfide, unsere Jugend immer mehr zu verunsichern als ihnen Halt, Zuversicht und Vertrauen zu geben? Vertrauen in eine Gesellschaft, in...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Worte zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels,<br />
erst heute erlaubt es mein Alltag, wieder einmal nach l&#228;ngerer Pause einen Pressespiegel zu gestalten. Die Ferien stehen vor der T&#252;r und neben der normalen Arbeit sind noch viele andere Dinge zu bew&#228;ltigen. Leider verhallte bisher unser immer wieder kehrender Aufruf nach Unterst&#252;tzern bisher ergebnislos. Wie Alexander Grimm zum letzten Landeselterntag in Bad Berka sagte, Mitstreiter sind herzlich willkommen, ja, wir brauchen Sie! Sie werden schnell und unkompliziert bei dem traditionellen Pizzaessen eingewiesen! Erforderlich ist nur ein Computer mit Internetanschlu&#223; und eine Stunde Zeit in der Woche. Trauen Sie sich, wir brauchen Sie!<br />
Es gr&#252;&#223;t Sie herzlichst<br />
<em>Ihr Ralf Schuhmann</em><br />
<span id="more-2857"></span></p>
<h4>Langer Tag der Natur</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p><em>Wartburgkreis/Eisenach</em><em> &#8211; </em>Langer Tag der Natur &#8211; 36 Stunden am St&#252;ck  war Gelegenheit zu besonderen naturverbundenen Erlebnissen im gesamten  Wartburgkreis und der Stadt Eisenach. Der Naturschutzbeirat hatte den  Rahmen abgesteckt und die verschiedensten Veranstalter &#8211; Vereine,  Naturschutzverb&#228;nde, Forst&#228;mter, Interessengemeinschaften, &#196;mter,  Biosph&#228;renreservat Rh&#246;n, Nationalpark Hainich und Privatpersonen &#8211;  gewonnen, die attraktive Angebote unter dem Motto &#8220;Natur erleben und  begreifen und sch&#252;tzen&#8221; unterbreiteten. Die Koordination und  Organisation &#252;bernahm das Naturschutzzentrum &#8220;Alte Warth&#8221;.Den Auftakt aller 91 Veranstaltungen gab eine Wanderung unter  Federf&#252;hrung des Landschaftspflegeverbandes Th&#252;ringer Rh&#246;n. Julia  Gombert hatte die Regie. Rund 50 Kinder und Lehrerinnen aller Klassen  der Grundschule Wiesenthal machten sich um acht Uhr von ihrer Schule aus  auf den Weg in die Wiesenthaler Schweiz. Auf halbem Weg wurden sie  erwartet von Kreissch&#228;fermeister Roland Barthelm&#228;s und Arno Rudolph vom  Th&#252;ringer Schafzuchtverein, Klaus Schmidt, Leiter der Unteren  Naturschutzbeh&#246;rde, Dr. Eike Biedermann, Vorsitzender des  Naturschutzbeirates, und Bernd Rether von der &#8220;Alten Warth&#8221;. Da hatten  die M&#228;dchen und Jungen erst einmal eine &#8220;Schule im Gr&#252;nen&#8221; zu  absolvieren. Es war erstaunlich, was alles sie schon &#252;ber Schafe und  ihre Bedeutung f&#252;r die Pflege der Landschaft, &#252;ber Sch&#228;fer und &#252;ber den  Naturschutz wussten. Weiter ging es auf die Wacholderheide des  Naturschutzgebietes Wiesenthaler Schweiz, einer Rh&#246;ner Landschaft wie  aus dem Bilderbuch. Nachdem gemeinsam mit Julia Gombert gekl&#228;rt war,  weshalb in dem Huteg&#252;rtel zwischen Wald und Wiese verbuschende Gew&#228;chse  wie Hartriegel, Schlehe, Wei&#223;dorn, Nadelgeh&#246;lze und zu viel Wacholder  weitgehend unerw&#252;nscht sind, gingen die behandschuhten Kinder sofort ans  Werk. Sie rupften und zogen, schleppten und schnitten. Flugs war ein  ansehnlicher Haufen zusammengekommen, bevor es ein Fr&#252;hst&#252;ck von der  Agrargenossenschaft Rh&#246;nland gab.</p>
<p>Sich als Helfer beim Naturschutz bet&#228;tigen zu k&#246;nnen, hat den M&#228;dchen  und Jungen einen Riesenspa&#223; gemacht. Das zeigte sich auch im weiteren  Verlauf des Tages: Wo man es verstanden hatte, Kinder einzubeziehen,  ging es richtig rund. Diese einmalige Gelegenheit, Heimatkunde und  Biologie anschaulich vermitteln und Sch&#252;ler begeistern zu k&#246;nnen, wurde  leider zu selten genutzt, bedauern die Initiatoren, die sich ansonsten  aber zufrieden zeigten. Bis auf wenige Ausnahmen fanden sich allerorten  Interessenten ein, und wenn es um naturkundliche Dinge gehe, sei es  vielen Akteuren sowieso lieber, mit einer oder zwei Handvoll Leuten  loszuziehen, die sich dann aber wirklich von Grund auf f&#252;r die Thematik  interessieren. So kam oftmals ein Geben und Nehmen, ein befruchtender  Austausch zustande. Erfreut zeigen sich Naturschutzbeirat und Alte Warth  &#252;ber den Einfallsreichtum vieler Veranstalter, die nicht selten  regelrechte Erlebnisstunden boten. Mit dem Schweinaer Apotheker Dr.  Steffen Wagner konnten die Kinder sich selbst einen Tee mischen, was  selbst Dreij&#228;hrige nutzten, beim abendlichen Lichtfang auf der Alten  Warth Insektenvielfalt oder auf der S&#228;ngerwiese einheimischen  Flederm&#228;usen nachsp&#252;ren. Der Wachtelk&#246;nig zeigte sich in der Werraaue  zwar nicht h&#246;chstpers&#246;nlich, war aber zugegen per Laptop, Video und als  Pr&#228;parat. Ein regelrechter Renner wurde die Fackelwanderung durch die  Drachenschlucht, f&#252;r die Tage zuvor sogar ein Anmeldestopp unumg&#228;nglich  war; rund 200 Interessenten schlossen sich dem B&#252;rgerverein Mosbach an,  um sich entlang der geplanten Trasse der B 19n von den gef&#228;hrdeten  Natursch&#246;nheiten selbst zu &#252;berzeugen. Selbst 87-J&#228;hrige kraxelten auf  der Suche nach Orchideen die Alte Warth hinauf, auf dem Wackenhof waren  40 Natur- und Musikliebhaber schier begeistert von klassischen  Naturkl&#228;ngen, untermalt von H&#252;hnergegacker und Ziegengemecker.</p>
<p>Er habe seinen Sinn erf&#252;llt, der &#8220;Lange Tag der Natur&#8221;, den  Einheimischen wie auch G&#228;sten von au&#223;erhalb die vielf&#228;ltigen Sch&#246;nheiten  und Seltenheiten der hiesigen Landschaften nahezubringen und einige  davon &#8211; Naturerleben werde nie zur Massenbewegung &#8211; f&#252;r ihren Schutz und  Erhalt zu sensibilisieren, so das Res&#252;mee der Organisatoren. Dieses  Fazit ermutigt die Veranstalter zu weiteren Aktionen.</p>
<h4>F&#246;rderschulen bleiben erhalten</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Das Kultusministerium will die F&#246;rderschulquote in Th&#252;ringen bis 2014 halbieren. Das k&#252;ndigte Staatssekret&#228;r Prof. Roland Merten im Interview an.</p>
<p><em>Fairplay fordert die Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobenstein vom Kultusministerium in Sachen F&#246;rderschulen. Sind Sie sich einer Schuld bewusst?</em></p>
<p>Wir leben Fairplay, sind kontinuierlich im Gespr&#228;ch und werden es bleiben.</p>
<p><em>Die Diakoniestiftung kritisiert in ihrer &#8220;Weimarer Erkl&#228;rung&#8221;, bei der Umgestaltung der F&#246;rderschullandschaft au&#223;en vor zu sein.</em></p>
<p>Wir arbeiten derzeit noch gar nicht am F&#246;rderschulgesetz, das wir im Lichte der UN-Konventionen f&#252;r die Rechte von Menschen mit Behinderung nochmal anschauen wollen.</p>
<p><em>Was besagt die Konvention?</em></p>
<p>Der gemeinsame Unterricht soll Vorrang haben. Bereits unser bestehendes F&#246;rderschulgesetz von 2003 gibt dieses Ziel vor. Zu den dennoch n&#246;tigen Ver&#228;nderungen planen wir im Herbst Gespr&#228;che mit den Freien Tr&#228;gern, darunter auch mit der Diakoniestiftung.</p>
<p><em>Worin liegt der gr&#246;&#223;te Vorteil der Integration?</em></p>
<p>Kinder mit und ohne Behinderung haben die Chance, gemeinsam in ihrem nat&#252;rlichen Umfeld zu lernen, Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Das gelingt nur dann, wenn sie fr&#252;hzeitig beginnen, gemeinsame Erfahrungen Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn wir separieren, nehmen wir allen Kindern diese Chance.</p>
<p><em>Bis wann muss die UN-Konvention durchgesetzt werden?</em></p>
<p>Es gibt keine zeitliche Vorgabe. Ich w&#228;re froh, wenn wir bis zum Ende der Legislaturperiode eine F&#246;rderschulquote in Th&#252;ringen haben wie im Rest der Republik.</p>
<p><em>Wie hoch ist die F&#246;rderschulquote aktuell?</em></p>
<p>Sie liegt zwischen 7 und 7,5 Prozent, der Bundesschnitt hingegen nur bei vier Prozent.</p>
<p><em>Bislang stufen Gutachter der Tr&#228;ger selbst ein, ob ein Kind eine F&#246;rderschule besuchen sollte. Werden Sie diesen Modus &#228;ndern?</em></p>
<p>Partei&#252;bergreifend war das schon im Koalitionsvertrag unstrittig, dass wir Diagnostik und F&#246;rderung trennen m&#252;ssen. Ein Beispiel: Sie betreiben ein Pflegeheim mit 100 Bewohnern. Es gibt drei Pflegestufen, die zu 10, 50 oder 100 Euro honoriert werden. Was passiert, wenn die Pflegekasse das Heim selbst &#252;ber die Pflegestufen der Bewohner bestimmen l&#228;sst?</p>
<p><em>Es wird wohl viele Bewohner mit Pflegestufe drei geben.</em></p>
<p>Korrekt. &#196;hnlich ist es wohl bei den F&#246;rderschulen. Gegen&#252;ber 1994 haben sich die Sch&#252;lerzahlen halbiert, die Zahl der F&#246;rdersch&#252;ler verdoppelt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die intellektuellen Voraussetzungen in diesem Zeitraum nicht ver&#228;ndert haben.</p>
<p><em>Wie wollen Sie das testen?</em></p>
<p>Ab diesem Schuljahr trennen wir F&#246;rderung und Diagnostik in f&#252;nf Schul&#228;mtern und untersuchen die Ergebnisse. Je nach Resultat werden wir das Verfahren ab Schuljahr 2011/12 in gleicher oder modifizierter Form in ganz Th&#252;ringen einf&#252;hren.</p>
<p><em>Welche Schul&#228;mter machen den Anfang?</em></p>
<p>Wir beginnen in den Schul&#228;mtern Artern, Erfurt, Neuhaus, Gera-Schm&#246;lln und Rudolstadt.</p>
<p><em>Wollen Sie F&#246;rderschulen g&#228;nzlich abschaffen?</em></p>
<p>Wir werden auch k&#252;nftig F&#246;rderzentren haben, weil wir sie brauchen. Wir haben in diesem Bereich eine gute Qualit&#228;t. Die Freien Tr&#228;ger ben&#246;tigen wir als unsere wichtigsten Kooperationspartner schon allein deshalb, weil sich ein Gro&#223;teil der Schulen, die sich um Kinder mit geistiger Behinderung bem&#252;hen, in freier Tr&#228;gerschaft befindet. Wir werden aktiv auf sie zugehen, m&#252;ssen aber die rechtliche Seite im Blick behalten.</p>
<p><em>Gefordert wird, dass p&#228;dagogisches Personal wechselseitig in staatlichen Schulen und in Schulen mit freier Tr&#228;gerschaft einsetzbar ist.</em></p>
<p>Das stimmt mit meinen Ansichten &#252;berein. Wir brauchen die fachliche Kompetenz, um bestm&#246;glich mit den Kindern zu arbeiten. Und hier bauen wir ausdr&#252;cklich auf die Fachkr&#228;fte, die an Schulen in Freier Tr&#228;gerschaft arbeiten. Wir werden zu neuen Kooperationsformen kommen.</p>
<p><em>Die Freien Tr&#228;ger haben optimale R&#228;umlichkeiten geschaffen, die manche Regelschule nicht bieten kann. Ist es nicht besser, die Kinder in einer Umgebung lernen zu lassen, die ihren F&#228;higkeiten besser entspricht?</em></p>
<p>Wir sind auf die UN-Konvention verpflichtet. Das bedeutet, dass Kinder wohnortnah beschult werden sollen, egal ob sie behindert oder nicht behindert sind. Wichtig ist dabei aber zu beachten, dass dennoch die bestm&#246;gliche F&#246;rderung m&#246;glich ist. Die Integration hat f&#252;r alle Beteiligten positive Effekte, also auch f&#252;r die Kinder ohne sonderp&#228;dagogischen F&#246;rderbedarf.</p>
<p><em>Bleibt den Eltern die Wahlfreiheit erhalten?</em></p>
<p>Die wollen wir sogar noch erh&#246;hen. Die Wahlm&#246;glichkeiten sollen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern Wirklichkeit werden.</p>
<h4>Gemeinschaftsschule und Haushalt 2011 entzweien Schwarz-Rot</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<h5>Die Th&#252;ringer Koalition berlinert.</h5>
<p>Der SPD-Entwurf des Th&#252;ringer Schulgesetzes emp&#246;rt  Staatskanzlei und CDU; der bereits versp&#228;tete Koalitionsausschuss zum  Etat wurde abgesagt: Die Stimmung bei Schwarz-Rot gleicht sich der im  Bund an.  Erfurt. Eigentlich wollten CDU  und SPD am Dienstagabend &#252;bers Geld reden. Die gro&#223;e Regierungspartei  m&#246;chte 2011 mindestens 750 Millionen Euro sparen, der kleine Partner  vielleicht 500 Millionen  und am besten nicht in den  sozialdemokratischen Ministerien f&#252;r Bildung und Wirtschaft.  	 	Doch der Termin kam nicht zustande, wieder einmal. Intern schiebt  man sich daf&#252;r die Schuld gegenseitig zu. Wahrscheinlich wird es vor  der Sommerpause nicht einmal die Eckpunkte f&#252;r den n&#228;chstj&#228;hrigen  Haushalt geben; die Ministerien sollen in den Ferien erst einmal selbst  nachschauen, wo sie einsparen k&#246;nnen.  	 	Nach dem Scheitern der ersten Haushaltsklausur des Kabinetts im  Mai hatte der Zeitplan noch ganz anders geklungen. &#8220;Sehr zeitnah&#8221; werde  weiter verhandelt, sagte damals der Regierungssprecher, der  Koalitionsausschuss wollte sich nach Pfingsten treffen, um eine zweite  Klausur f&#252;r Mitte Juni vorzubereiten.  	 	Doch dies ist l&#228;ngst Makulatur, beide Parteien haben sich kaum  aufeinander zubewegt. Dazu gibt es interne Verwicklungen. Die  Staatskanzlei hat das CDU-gef&#252;hrte Finanzministerium angemahnt, endlich  belastbare Zahlen vorzulegen. In der SPD will der Wirtschaftsminister 	seine Invesitionen opfern.  	 	Parallel zu dieser doppelten Blockade eskaliert der Streit um die  Gemeinschaftsschule. Der erste Referentenentwurf f&#252;r das neue  Schulgesetz sorgte gestern in der Landtags-CDU f&#252;r w&#252;tende Reaktionen.  Zitiert wurde immer wieder der Paragraf 61. Dort steht: &#8220;Bis sp&#228;testens  zum Schuljahresbeginn 2014/15 haben die Schultr&#228;ger [...] in ihrem  Zust&#228;ndigkeitsbereich den Besuch einer Gemeinschaftsschule zu  erm&#246;glichen.&#8221;  Ranis und Tanna nehmen Kurs auf Gemeinschaftsschule  Quelle: OTZ    Neuntkl&#228;ssler der Regelschule Tanna, die ab August in die Erprobungsphase f&#252;r die Gemeinschaftsschule eintreten will.  Die Schulen in Ranis und Tanna wollen ab August an der Erprobungsphase zur Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule teilnehmen. Damit verbunden ist das l&#228;ngere gemeinsame Lernen bis zur achten Klassenstufe, wobei anschlie&#223;end aufgrund der Lehrinhalte ein &#220;bertritt in das Gymnasium m&#246;glich ist.  P&#246;&#223;neck. Die Konzepte zur Teilnahme am einj&#228;hrigen Pilotprojekt billigte der Kreisausschuss in seiner Sitzung am Montag in P&#246;&#223;neck mehrheitlich. F&#252;r das Konzept aus Ranis votierten alle sechs stimmberechtigten Mitglieder, das Tannaer Vorhaben erhielt vier Stimmen bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung.  Ausschussmitglied Thomas F&#252;gmann (CDU) bat um Verst&#228;ndnis, dass er auch als Schulamtsleiter abstimme. Er bescheinigte den Ranisern ein &#8220;sehr ausgewogenes&#8221; Konzept und sah in Tanna aufgrund einiger fehlender methodischer Ans&#228;tze &#8220;noch einige Reserven&#8221;. Somit stimmte er bei Tanna gegen die Bewerbung und empfahl eine &#220;berarbeitung bis zum zweiten Bewerbungszeitraum im September.  Die Bewerbungen gingen an das Th&#252;ringer Bildungsministerium. Mit &#8220;gro&#223;em Respekt&#8221; bewertete Landrat Frank Ro&#223;ner (SPD) diese, wobei die Schulen in Tanna und Ranis den Mehraufwand nicht scheuen w&#252;rden. Auch weil beide Schulen sichere Standorte im Schulnetz seien, sei diese Arbeit besonders zu w&#252;rdigen.  &#8220;Mich haben beide Konzepte &#252;berzeugt. Sehr gut finde ich, dass in Ranis eine Elternbefragung voraus gegangen war. Die Teilnahme beider Schulen am Pilotprojekt ist eine Entscheidung zugunsten der Kinder, die damit offen sind f&#252;r verschiedene Bildungswege&#8221;, w&#252;rdigte R&#252;diger Wohl (SPD) die Arbeitspapiere.</p>
<h4>Bad Liebenstein: Unser Schulfest &#8211; ein H&#246;hepunkt auch in diesem Schuljahr</h4>
<h5>Quelle: Frau Schoknecht, Bad Liebenstein</h5>
<p>Jedes Jahr steht unser Schulfest uner einem bestimmten Thema. Diesmal war unser Motto: &#8220;Sport, Spiel und Spa&#223;&#8221; . Es herrschte buntes Treiben rund um die Schule.  F&#252;r alle Sch&#252;ler, Eltern, Omas und Opas war etwas dabei. Ob Gummistiefel-Weitwurf, Fahrradparcour, Volleyball,  Tischtennis, K&#252;belspritzen durch die Feuerwehr oder Torwandschie&#223;en &#8211; die Kinder konnten sich &#252;berall ausprobieren. Nat&#252;rlich fehlte ein z&#252;nftiges Programm von unseren Chor- und Laienspielkindern auch nicht.  Hierbei ging es um einen musikalischen Achtkampf. Wie z.B.: &#8220;Ja wir san mit´m Radl da.&#8221;  Ein Clown munterte auch die letzten Skeptiker auf.  Gro&#223;e Freude herrschte nat&#252;rlich, als wir von der Friseur eG aus Bad Liebenstein und Immelborn, vertreten durch  Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Sina Walter und Friseurin Manuela Walther, 12 silberne Fu&#223;b&#228;lle, ein Fu&#223;balltor sowie eine  Torwand gesponsert bekamen. Gerade rechtzeitig zur Fu&#223;ball-WM in S&#252;dafrika.  Eine kleine Fu&#223;ball-WM wurde danach auch mit den Klassen 4 durchgef&#252;hrt. Hierbei gewann Brasilien &#8211; Deutschland wurde Dritter. Das war schon ein gutes Zeichen !  Organisiert wurde der sportliche Nachmittag von den Lehrern, Erziehern, Sch&#252;lern, vielen Eltern und ans&#228;ssigen Vereinen.  Die Versorgung mit Essen und Trinken wude, wie in jedem Jahr, von den Elternvertretern organisiert. Ein ganz gro&#223;es Lob an alle Muttis und Vatis.  Insgesamt war es wieder ein sehr gelungenes Schulfest. Nach vielen verregneten und kalten Tagen strahlte &#252;ber Bad Liebenstein die Sonne.</p>
<h4>Thaler Sch&#252;ler d&#252;rfen nicht nach Seebach</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<h5>Sch&#252;ler, Eltern und Lehrer protestieren vor dem  Kreistag in Bad Salzungen.</h5>
<p>Nach der f&#252;r Sommer angek&#252;ndigten, mehrj&#228;hrigen  Schlie&#223;ung d&#252;rfen die Grundsch&#252;ler aus Thal nicht in Seebach lernen. Ein  Dringlichkeitsantrag wurde im Kreistag abgelehnt.  Eisenach. Die  Kreisverwaltung favorisiert eine andere L&#246;sung und hat daf&#252;r eine  Mehrheit im Parlament. Die 55 M&#228;dchen und Jungen aus Kittelsthal und Thal werden bis &#252;ber das  Jahr 2013 hinaus in der Grundschule &#8220;Am Breitenberg&#8221;  unterrichtet. Abgelehnt wurde auch Teil zwei des Antrags. Darin sollte  die Kreisverwaltung verpflichtet werden, mit dem Nachtragshaushalt 2010  und dem Haushalt 2011 Gelder aufzutreiben, um das Schulgeb&#228;ude in Thal  schneller als geplant zu sanieren.  Nach dem Willen der vier  Antragsteller Rosel  Neuh&#228;user(Linke), R&#252;diger Schwanz (FDP),  Harry Weghenkel (LAD) Kurt Senf (Freie W&#228;hler) sollte die kleine Grundschule im Herbst 2011 wieder  &#246;ffnen. Von einem Dilemma sprach Gerald  Pietsch. Der CDU-Fraktionschef stellte fest: Es gebe seit  Februar zwar einen Beschluss des Kreistags zum Erhalt der Grundschule.  Es gebe aber keinen Beschluss, wie das zu finanzieren sei. Der Kreistag  sei daf&#252;r selber verantwortlich. &#8220;Ich halte nichts davon, den Schwarzen  Peter dem Landratsamt zuzuschieben.&#8221; Gleichwohl lehnten die  Christdemokraten den Antrag ab. &#8220;Wir haben keinen seri&#246;sen &#220;berblick,  wie es in der zweiten Jahresh&#228;lfte oder gar im kommenden Jahr um die  Kreisfinanzen stehen wird.&#8221; Eine Schnellsanierung sei unrealistisch.  Unterdessen  wurde bekannt, dass auf Veranlassung der Linke-Fraktion ein &#246;rtliches  Architekturb&#252;ro eine weitere Sch&#228;tzung vorgenommen hat, wie viel es  kosten w&#252;rde, mit Minimalaufwand die Betriebssicherheit herzustellen.  Laut Linke-Chef Hans-J&#246;rg Lessig  handelt es sich um 343 000 Euro. Dem stehen 2,7 Mio. Euro entgegen,  welche die Kreisverwaltung f&#252;r sich als Argument nutzt. Selbst eine  abgespeckte Variante soll nach Kreisangaben unter 1,3 Mio. Euro nicht zu  machen sein.  Gegen den unbedingten Schulerhalt in Thal stimmte  auch die Mehrzahl der Freien W&#228;hler: &#8220;Schon jetzt bringt die Schule  nicht die Mindestzahl Sch&#252;ler  zusammen&#8221;, urteilte Klaus Bohl.  Es gebe  ausreichend gro&#223;e Schulen, die dringend Gelder ben&#246;tigten. Als Beispiel  f&#252;hrte er die Burgseeschule Bad Salzungen  an. &#8220;Da gibt es f&#252;r 70 M&#228;dchen ein einziges Toilettenbecken in einem  winzigen Kabuff.&#8221; Antragssprecher Harry  Weghenkel hingegen kritisierte die Kreisverwaltung, sie beachte  die &#8220;klugen Gedanken&#8221; der Eltern aus betroffenen Familien nicht. In der  Grundschule Ruhla werde durch die  zus&#228;tzlichen Kinder eine beengte Situation entstehen.  Mit 21  Nein-Stimmen wurde der Antrag abgelehnt (13 Ja, 7 Enthaltungen).</p>
<h4>Kreisverwaltung muss &#220;bersicht zu Sanierungen vorlegen</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<p>In Farnroda schlie&#223;t die hundertj&#228;hrige Dorfschule, weil der Landkreis sie nicht saniert. Wo droht der n&#228;chste Schulnetz-Konflikt? Auf Anregung der SPD ist der Kreisverwaltung nun die Aufgabe erteilt worden, eine Ist-Stand-Analyse &#252;ber die bauliche Situation f&#252;r alle Schulen vorzulegen.  Portr&#228;t  Eisenach. Zu ermitteln sind Sanierungsr&#252;ckst&#228;nde, anderer Reparaturbedarf und daraus resultierende Investitionen f&#252;r alle Standorte, an denen im Wartburgkreis Schulbetrieb stattfindet.  Insgesamt gibt es (noch) 36 Grundschulen, 16 Regelschulen, vier Gymnasien und drei F&#246;rderzentren. Der Antrag der Fraktion SPD/Gr&#252;ne im Kreistag wurde am Mittwoch auch durch alle anderen Fraktionen einstimmig bef&#252;rwortet. Der Arbeitsauftrag hat einen zweiten, wichtigen Bestandteil: Die Schulverwaltung in Bad Salzungen soll benennen, was besonders dringend ist eine Priorit&#228;tenliste also.  Schulen seien ein zentrales Thema und &#8220;oft mit emotionalen Aufwallungen verbunden&#8221;, begr&#252;ndete Ulrich Weldner von den Sozialdemokraten. Um eine Schulpolitik im Landkreis zu betreiben, an welcher die Kreistagsmitglieder sich konstruktiv beteiligen k&#246;nnten, ben&#246;tige das Parlament einen &#220;berblick zur Gesamtsituation. Das z&#228;he Ringen im Erbstromtal (TA berichtete) f&#252;hrte das ein weiteres Mal vor Augen. &#8220;Es kommt der Tag, an dem wir feststellen, wir m&#252;ssen wieder eine Entscheidung pro oder kontra eine Schule treffen&#8221;, so Weldner. Dann sei es &#8220;f&#252;r alle von Vorteil&#8221;, eine solche &#220;bersicht zu Rate zu ziehen.  Mit dem Ansinnen musste die SPD weder bei den anderen politischen Kr&#228;ften, noch bei der Kreisverwaltung Widerst&#228;nde &#252;berwinden. Die f&#252;r Schulen zust&#228;ndige Dezernentin Claudia D&#246;ring (CDU) sagte: Der Kreis habe aus einem anderen Grund bereits Ende des Jahres 2009 ein externes Planungsb&#252;ro beauftragt, eine Wertermittlung aller Schulgeb&#228;ude anzustellen. Damit wolle sich der Landkreis vorbereiten, weil k&#252;nftig auch St&#228;dte, Gemeinden und Landkreise nach kaufm&#228;nnischer Buchf&#252;hrung &#252;ber ihr Verm&#246;gen bilanzieren m&#252;ssen. Erforderlich dazu ist die Kenntnis &#252;ber den Zustand eigener Geb&#228;ude. Laut D&#246;ring k&#246;nnten die Ergebnisse f&#252;r s&#228;mtliche Schulen &#8220;voraussichtlich im Mai oder Juni des kommenden Jahres&#8221; vorliegen. Mit diesem zeitlichen Rahmen zeigten sich die Mitglieder des Kreistags einverstanden.  Ein gesonderter Beschluss betrifft die Orte im Erbstromtal. Bis Ende August muss die Kreisverwaltung aufzeigen, wie sie mehrere unbeantwortete Fragen l&#246;sen will. Den Vorsto&#223; hierf&#252;r hatte ebenfalls die SPD unternommen. Zum einen wird festgestellt, dass die Kreisverwaltung am 6. April ein unvollst&#228;ndiges Konzept f&#252;r die Region vorgelegt habe, weil darin die Regelschulstandorte Wutha-Farnroda und die Grundschule Thal mit ihren baulichen Belangen unber&#252;cksichtigt waren. Zum anderen geben sich die SPD und insbesondere der fr&#252;here Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz nicht zufrieden, dass zwar das Hauptgeb&#228;ude der H&#246;rselbergschule auf dem M&#246;lmen teuer saniert wird (TA berichtete), aber anderes nicht angefasst wird. Laut Beschluss muss die Kreisverwaltung &#8220;konkret darstellen&#8221;, wie sie beabsichtigt, die Ein-Feld-Schulsporthalle der H&#246;rselbergschule zu &#252;berholen. Eine Sch&#228;tzung geht von 504 000 Euro Aufwand aus. Dar&#252;ber hinaus dr&#228;ngt Kranz auf die Einrichtung einer Aula oder eines Atriums.  F&#252;r die Regelschule &#8220;Am Rotberg&#8221;, deren Fortbestand nicht mehr angetastet wird, wird von einem Sanierungsbedarf von etwa 832 000 Euro ausgegangen. Kranz bem&#228;ngelte, dass bei den kreislichen &#220;berlegungen &#252;berdies der Bereich der Au&#223;enanlagen f&#252;r beide Schulen auf dem M&#246;lmen fehle.</p>
<h4>Fast 300 Sch&#252;ler bei Waldjugendspielen in Tanna</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<h5>Wie hei&#223;t nur der Baum, von welchem die Zweige  stammen? Vor allem die Ulme und Erle machten den Sch&#252;lern zu schaffen.  Forstpate Stefan Feustel spornt die Sch&#252;ler an.</h5>
<p>Wie die Bl&#228;tter der Kastanie oder Buche aussehen, wissen  Viert- und Sechstkl&#228;ssler ziemlich sicher. Wenn es ans Erkennen von  seltener vorkommenden B&#228;umen wie etwa Ulme oder Erle geht, scheint das  f&#252;r viele schon schwieriger zu sein.</p>
<p>Tanna. Dies zeigte sich gestern  zu den Waldjugendspielen des Forstamtes Schleiz,  an denen 272 Sch&#252;ler aus 15 vierten und sechsten Klassen der Region Schleiz und Bad Lobenstein  teilnahmen.  	 	Auf einem Rundkurs von dreieinhalb Kilometer in den Tannaer  Leiten knobelten die Kinder mitten in der Natur an zw&#246;lf Stationen,  bewiesen Wissen und Geschicklichkeit. &#8220;Wir haben diesmal mehr Sport und  Bewegung in die Waldjugendspiele gebracht&#8221;, so Jens Baumann vom Forstamt Schleiz,  der bei der Organisation federf&#252;hrend war. Sei es beim  Baumscheibenwerfen, beim Umschichten eines Holzstapels auf Zeit oder  beim Fichtenzapfenzielwerfen. Dazu gab es bew&#228;hrte Stationen wie das  Erkennen von Singv&#246;geln oder Greifv&#246;gel auf gro&#223;en Tafeln. Auch  Tierpr&#228;parate und Troph&#228;en  unter anderem von Wildschein, Hirsch und  Muffelwild  waren an einer Station zu erkennen. Begleitet auf ihrem  Parcours wurden die Klassen von Forstpaten, die man sich wie auch die  Stationsbetreuer teils &#8220;auslieh&#8221;, berichtete Jens  Baumann. Wie etwa Forstwirt Stefan  Feustel aus Leutenberg  und Forstwirtschaftsmeister Thomas  Stierand aus Neustadt/Orla.  	 	Nach dem Parcours durch die Natur gab es f&#252;r die Sch&#252;ler noch  viel zu erleben: Bernd Lippold und  Peter M&#252;ller vom Naturpark Th&#252;ringer Schiefergebirge Obere Saale waren mit einem  Baumpuzzle und vielen Infos vor Ort. Das Freizeitzentrum Zeulenroda wartete mit Aktivit&#228;ten auf, die  Polizei war zugegen, und bei Uwe K&#246;hler  konnte man  sicher angegurtet  auf einen Baum klettern. Keine Frage,  die Sch&#252;ler genossen den etwas anderen Schultag bei Spiel, Sport und  Spa&#223; in der Natur.</p>
<p>Schwierig sei es diesmal gewesen, so machte Jens Baumann deutlich, Sponsoren zu finden, die den  lehrreichen Tag in der Natur unterst&#252;tzten. So mussten die Geldpreise  f&#252;r die besten Klassen etwas kleiner als voriges Jahr ausfallen.  	 	Als Sieger mit den meisten Punkten konnten sich die Klasse 4b der  Grundschule Schleiz und die Klasse 6  c vom Gymnasium Schleiz &#252;ber je 40  Euro f&#252;r die Klassenkasse freuen. Je 30 Euro warteten auf die  Zweitplatzierten, die Klasse 4b der Grundschule Tanna  und die Klasse 6 d der Regelschule Schleiz.  20 Euro erhielt die Klasse 4 a der Grundschule Schleiz  f&#252;r den dritten Platz. Je zehn Euro, da gleiche Punktzahl, bekamen die  Klasse 6 b der Regelschule Tanna und  die Klasse 6 der Regelschule Blankenberg  f&#252;r den dritten Platz.</p>


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		<title>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden:
Sommer
Hoch am Himmel Wolkendecken.
Sommersonne steckt im Stau.
Und sie spielt mit mir Verstecken.
Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau.
Deshalb schimpfen viele Leute.
Denn das ist doch keine Art.
Wolken, ausgerechnet heute.
Und das nervt die Gegenwart.
In der Sonne will ich baden.
Denn das br&#228;unt mein [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden:</p>
<blockquote><p>Sommer</p>
<p>Hoch am Himmel Wolkendecken.<br />
Sommersonne steckt im Stau.<br />
Und sie spielt mit mir Verstecken.<br />
Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau.</p>
<p>Deshalb schimpfen viele Leute.<br />
Denn das ist doch keine Art.<br />
Wolken, ausgerechnet heute.<br />
Und das nervt die Gegenwart.</p>
<p>In der Sonne will ich baden.<br />
Denn das br&#228;unt mein Bleichgesicht.<br />
Und das wird mir auch nicht schaden.<br />
Doch die Wolken halten dicht.</p>
<p>Barometer melden Regen<br />
f&#252;r den fr&#252;hen Nachmittag.<br />
Und das kommt mir ungelegen.<br />
Weil ich lieber Sonne mag.</p>
<p>© Roman Herberth</p></blockquote>
<p>Sonne pur gab es am vergangenen Sonnabend &#8211; passend zum 23. Landeselterntag in Bad Berka <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Und vergessen Sie bitte nicht: heute ist KINDERTAG!</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich Ihr Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2812"></span></p>
<h4>Landeselterntag in Bad Berka: Matschie im Kreuzverh&#246;r</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
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</ul>
<p>SPD-Kultusminister Christoph Matschie sah sich am  Samstag massiver Kritik der Th&#252;ringer Elternvertreter ausgesetzt, die  sehr viele Fragen an ihn hatten.  Bad Berka. Es war der dritte  Anlauf zum Landeselterntag, der eigentlich schon Mitte April  stattfinden sollte. Am Samstag aber ging es in Bad Berka zur Sache. Die Eltern hatten, abgesehen vom  ersten Elterntag wenige Stunden nach Matschies Amtsantritt, erstmals die  Chance, mit ihm ernsthaft zu reden. Hauptthema: Was  ist eigentlich gemeint mit gemeinsam lernen? Was sind die Kriterien f&#252;r  eine Gemeinschaftsschule? D&#252;rfen auch Gymnasien Gemeinschaftsschule  werden? Matschie versprach noch vor der Sommerpause einen Entwurf f&#252;r  das neue Schulgesetz, der diese Fragen kl&#228;ren k&#246;nnte. Von  Klasse statt Masse sprach er in Bad Berka  und davon, dass auch Gymnasien die neue Schulart ausprobieren d&#252;rfen.  Am parteipolitischen Gez&#228;nk mit dem Koalitionspartner CDU &#252;ber dessen  Vorschlag einer Oberschule waren die Elternvertreter weniger  interessiert. Sie hatten ganz andere Probleme: Im  Weimarer Land w&#252;rden Regelschulen seit Jahren ermutigt, sich ein eigenes  Schulprofil mit tollen p&#228;dagogischen Konzepten zuzulegen. Doch wer sein  Kind dann an solch eine bestimmte Schule schicken wollte, scheitere in  aller Regel, weil die Schul&#228;mter mit Verweis auf den Einzugsbereich und  den Wohnort dies ablehnten. Das bewirke, so wurde beklagt, dass sich der  Schulerfolg nicht nur nach dem Einkommen der Eltern, sondern auch nach  deren Wohngegend richte. Matschie r&#228;umte ein, Schuleinzugsbereiche  durchaus aufheben zu k&#246;nnen. Es bestehe allerdings die Gefahr von  Verliererschulen, so ein Argument, das schon alle seine Vorg&#228;nger  bem&#252;hten. Heftig diskutierten die Eltern mit  Matschie auch die Integration behinderter Kinder in den normalen  Schulbetrieb. Was an dem Ger&#252;cht sei, dass kein Schulanf&#228;nger n&#228;chstes  Jahr mehr in F&#246;rderschulen eingeschult werden sollte, sondern alle in  normale Grundschulen? Dar&#252;ber sei, r&#228;umte der Minister ein, noch keine  Entscheidung getroffen. Ab 2014 bestehe in Th&#252;ringen laut Matschie ein akuter  Lehrerbedarf. Die Eltern hakten sofort nach: Der Unterrichtsausfall  mache mancherorts gro&#223;e Sorgen, hie&#223; es. Der Minister wiegelte ab: 2,5  Prozent der Stunden fielen aus. Ein ertr&#228;gliches Ma&#223; im Bundesvergleich,  so sein beruhigendes Argument.</p>
<h4>Schulbezirke &#252;berall abschaffen</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
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<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/DBGCS7ZOKHDL10150203741"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/DBGCS7ZOKHDL10150203741" alt="" /> </a> Schule im Fokus: Der Landeselterntag diskutierte  &#252;ber die Entwicklung der Schulen in Th&#252;ringen.</li>
</ul>
<p>Th&#252;ringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) hat  am Sonnabend auf dem Landeselterntag mit Eltern &#252;ber das Th&#252;ringer  Schulsystem diskutiert. Peggy Katzer von der Landeselternvertretung  zieht Bilanz.  <strong>Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen des  Landeselterntages? </strong>Mit 80 Prozent. Wir  haben uns gefreut, dass Kultusminister Christoph Matschie &#252;berhaupt da war. Wir hatten Startschwierigkeiten in der  Zusammenarbeit, aber die Probleme sind seit sechs Wochen ausger&#228;umt. Gut  war, dass er einen Gro&#223;teil der Probleme, die den Eltern auf der Seele  brennen, zumindest angesprochen hat. <strong>Worin  stimmen Sie inhaltlich &#252;berein?</strong> Dass es  Aufgabe der Kommunen ist, sich st&#228;rker im Bereich der Sch&#252;lerbef&#246;rderung  zu engagieren, dabei aber der Unterst&#252;tzung des Landes bed&#252;rfen. In  Sachen Schulbezirke unterst&#252;tzt er unsere Auffassung, diese auch bei  Grundschulen abzuschaffen. Wenn Eltern frei die weiterf&#252;hrende Schule  w&#228;hlen d&#252;rfen, sollte das auch bei Grundschulen m&#246;glich sein. Wir haben  vom Minister gelernt, dass Schulbezirke kein Zwang sind. In einigen  Landkreisen sind sie schon aufgehoben, nun m&#252;ssen vor allem die gro&#223;en  St&#228;dte nachziehen. <strong>Welche Themen bleiben  strittig?</strong> F&#252;r das Abitur 2014 sollen  verpflichtend programmierbare Taschenrechner eingef&#252;hrt werden.  Allerdings ist unklar, ob jeder Sch&#252;ler sein eigenes Ger&#228;t kaufen muss  oder die Technik von der Schule gestellt wird. Normalerweise sollte  Lernmittelfreiheit herrschen, Matschie will diese Regelung aber nur auf  Schulb&#252;cher anwenden. Die 150 Euro pro Ger&#228;t k&#246;nnen sich nicht alle  Eltern leisten. Da beginnt schon wieder die Selektion. <strong>Was  kritisieren sie noch?</strong> Den Einrichtungen,  die Gemeinschaftsschule werden wollen, fehlt ein Katalog, der Eckpunkte  f&#252;r die einzureichenden Konzepte vorgibt. Die Lehrer sollen unsere  Kinder unterrichten und nicht monatelang solche Konzepte entwickeln.</p>
<h4>Kommentiert: Offene Schule</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>In Vierergruppen sitzen die Kinder zusammen, t&#252;fteln selbstst&#228;ndig &#252;ber ihren Matheaufgaben, rechnen am PC. Die Lehrerin geht von Platz zu Platz, gibt Hinweise. Die Schule von heute l&#228;sst sich nicht mehr mit der von vor 20 Jahren vergleichen. Die Zeiten, in denen der P&#228;dagoge mit erhobenen Zeigefinger vor der Klasse stand und seinen Lehrplan herunterpredigte, geh&#246;ren der Vergangenheit an. Die Schule von heute ist offener. Kinder werden individuell gef&#246;rdert und nicht mehr an ihren Klassenkameraden gemessen. Behinderte Kinder sind nicht l&#228;nger ausgegrenzt, sondern lernen unter gleichen Voraussetzungen.  Dass Integration leicht werden w&#252;rde, hat keiner behauptet. F&#252;r uns, die noch in Reih und Glied hinter der Schulbank sa&#223;en, ist es sowieso schwierig, sich vorzustellen, dass behinderte Kinder im gleichen Umfeld lernen wie &#8220;normale&#8221;. Auch ist ihre Arbeit nicht schlechter. Sie brauchen mitunter nur etwas l&#228;nger, um Prozesse nachvollziehen zu k&#246;nnen. Eine Chance hat jeder verdient. Gerade, weil es sich unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung heute nicht mehr leisten kann, auf einzelne Kompetenzen zu verzichten.</p>
<h4>Kindertag</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Friedward und jede Menge Sport und Spa&#223; Einrichtungen stellen f&#252;r die J&#252;ngsten bunte Programme auf die Beine.  Suhl &#8211; Einen Vorgeschmack auf die Suhler KinderKulturnacht am kommenden Samstag, 5. Juni, bietet der Internationale Kindertag am n&#228;chsten Dienstag. Dieser soll auch heuer an den j&#252;ngsten Suhlern nicht ereignislos vorbeigehen. Einige Einrichtungen haben sich f&#252;r die M&#228;dchen und Jungen tolle &#220;berraschungen ausgedacht und offerieren Programme, die gewiss viel Kurzweil versprechen. Zum Beispiel das Waffenmuseum mit einem Veranstaltungsreigen zum Motto &#8220;Faszination Sportschie&#223;en&#8221;. Der Auftakt erfolgt um 10 Uhr im benachbarten CCS-Atrium mit einem musikalischen Programm, gestaltet von der St&#228;dtischen Musikschule, und einer Premiere &#8211; der Pr&#228;sentation des neuen Museums-Maskottchen mit dem Namen &#8220;Friedward&#8221;. Au&#223;erdem gibt es zu Er&#246;ffnung auch Pr&#228;sente f&#252;r das Waffenmuseum. Die ehemalige Weltmeisterin in der Disziplin Luftpistole Anke Schumann, die jahrelang im Schie&#223;sportzentrum auf dem Suhler Friedberg trainiert hat, &#252;bergibt Schenkungen wie auch Bauwi-Chef Heinrich Nenninger. Vorgestellt wird au&#223;erdem der neue Kindermuseumsf&#252;hrer des Th&#252;ringer Museumsverbandes. Die kleinen Besucher und zahlreichen Ehreng&#228;ste k&#246;nnen also gespannt sein, l&#228;sst das Mitarbeiterteam durchblicken.  Von 13 bis 18 Uhr herrscht dann im Museum gro&#223;er Trubel, wenn zu Quiz, Sport, Spiel und weiteren &#220;berraschungen eingeladen wird. Sportlich geht&#8217;s an den Laserschie&#223;st&#228;nden sowie beim Ball- und Ringwerfen zu. Beim Museumsquiz winken tolle Preise. Doch wer zu den Gewinnern geh&#246;rt, muss sich bis zur Auslosung am 31. Juli gedulden. Am Info-Stand der Deutschen Sch&#252;tzenjugend erfahren Klein und Gro&#223; viel Wissenswertes und Interessantes zum Thema Sportschie&#223;en. Und dann gibt es gar noch einen Weltrekord zu bestaunen, wenn das Bratwurstmuseum Holzhausen mit der weltgr&#246;&#223;ten mobilen Bratwurst anreist. Essbar ist diese allerdings nicht, daf&#252;r aber gleichsam die &#8220;kleineren Varianten&#8221;, die das Museumsteam mit im Gep&#228;ck hat.  Von der gr&#246;&#223;ten Bratwurst zu den Zwergen: Ab 15 Uhr geht es im Vortragsraum des Museums mit Wurzel Wichtlein auf Entdeckungstour, Sch&#228;tze der Erde werden zu sehen sein und es gibt viel Interessantes &#252;ber das Leben der Zwerge und der Arbeit der Bergleute zu erfahren. Und das Sch&#246;nste &#8211; am Kindertag k&#246;nnen Kinder und Sch&#252;ler Waffen- und Fahrzeugmuseum besuchen, ohne Eintritt zu bezahlen.  Malen, basteln, reiten&#8230;  Auch im Jugend- und Vereinshaus &#8220;Nordlicht&#8221; wird am kommenden Dienstag die Post abgehen, wenn ab 14 Uhr ein Kinderfest mit jeder Menge Spiel und Spa&#223;, mit Basteln und H&#252;pfburg, Kinderschminken, Malen und vieles mehr &#252;ber die B&#252;hne gehen wird. Kindertagsfeste finden traditionell ebenso in vielen Suhler Kinderg&#228;rten statt.  Und schlie&#223;lich gibt es auch vom Suhler Tierpark eine Offerte an die j&#252;ngsten Suhler. So wird wieder eine Spiel- und Bastelstra&#223;e organisiert, an der man unter anderem Steine bemalen kann. Des Weiteren sei ein Tier-Memory im Angebot ebenso Fische-Angeln und viele unterhaltsame Spiele mehr, sagt Tierparkmitarbeiterin Gabriele Czerek. Zudem werde es kindgerechtes Bogenschie&#223;en geben, ein Bobbycar-Rennen und freilich k&#246;nnen die Steppkes auch reiten. red</p>
<h4>Grundschule Thal: Keine Debatte zu Antrag m&#246;glich &#8211;  Sondersitzung?</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
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</ul>
<p>Es waren letztlich Verfahrensfragen, die daf&#252;r sorgten,  dass der Dringlichkeitsantrag von vier Fraktionen zum Thema &#8220;Grundschule  Thal&#8221;, gar nicht erst auf die Tagesordnung kam.  Wartburgkreis. Der Antrag von LAD, Linken,  FDP und Freien W&#228;hlern hatte zum Ziel, dass die Kinder aus Thal in der  Zeit bis zur Sanierung ihrer Grundschule in der Regelschule Seebach beschult werden statt, wie es die  Verwaltung vorsieht, in der Grundschule Ruhla.  Zudem, so der Antrag, sollen im Nachtragsetat 2010 und im Haushalt 2011  die Mittel bereit gestellt werden, damit die Sanierung des Geb&#228;udes in  Thal bis zum Beginn des Schuljahres 2011/2012 abgeschlossen ist. Der  Kreistag war aber zu einer nicht &#246;ffentlichen Sitzung zusammen  gekommen, um einmal in Ruhe &#252;ber die m&#246;gliche k&#252;nftige Entwicklung des St. Georg Klinikums in Eisenach zu reden (siehe neben stehenden  Bericht). Das Thema &#8220;Grundschule Thal&#8221; ist aber eines, das in  &#246;ffentlicher Sitzung h&#228;tte behandelt werden m&#252;ssen. Da der Antrag erst  einen Tag vor der Sitzung eingereicht wurde, habe man keine Chance  gehabt, noch fristgerecht zu einer &#246;ffentlichen Sitzung einzuladen, so  Landrat Reinhard Krebs. Nur dann  w&#228;re ein m&#246;glicher Beschluss auch rechtssicher gewesen. Und  noch eine Verfahrensfrage spielt da eine Rolle. In wessen Zust&#228;ndigkeit  f&#228;llt die Entscheidung, wohin die Thaler Kinder in der Zeit bis  Sanierungsabschluss in die Schule geschickt werden? Darf der Kreistag da  &#252;berhaupt mitreden oder ist das reine Sache der Verwaltung? Diese Frage  l&#228;sst der Landrat nun rechtlich pr&#252;fen. Auch er hat nat&#252;rlich beim von  ihm ausgerichteten &#8220;Elternabend&#8221; mitbekommen, dass sich dort viele  Eltern daf&#252;r einsetzten, die Kinder nach Seebach  zu schicken. &#8220;Ich habe da aber auch nicht wenige gesehen, die &#252;ber  diese Idee den Kopf gesch&#252;ttelt haben&#8221;, so Krebs.  In der Frage der Finanzierung sei das Ziel des  Antrages nicht in Gefahr. &#8220;Das geh&#246;rt in die Debatten um Nachtrag 2010  und Haushalt 2011&#8243;, so Krebs. Da  bestehe also keine Eile. Allerdings warnte er auch gleich davor, &#8220;dass  hier den Eltern zu gro&#223;e Hoffnungen gemacht werden, wir k&#246;nnten das  tats&#228;chlich so schnell hinbekommen.&#8221; Harry Weghenkel von der LAD, einer der  Antragsteller, h&#228;lt den Umgang mit dem Antrag dagegen f&#252;r eine  &#8220;demokratische Katastrophe&#8221;. Die Kommunalordnung gebe es nicht her, dass  man einen Dringlichkeitsantrag so einfach von der Tagesordnung  verbanne. &#220;berdies, ist sich Weghenkel  sicher, dass der Kreistag auch f&#252;r Auslagerung der Sch&#252;ler zust&#228;ndig  ist, &#8220;es ist ja mehr als eine Schule betroffen. Zudem sollte man die  Eltern nicht so eiskalt auflaufen lassen&#8221;. Er hofft  nun, dass wenigstens die beantragte Sondersitzung (beantragt f&#252;r die  kommende Woche) stattfindet. Es w&#228;re neuerlich katastrophal, so Weghenkel, &#8220;wenn die Verwaltung mit dem  Verweis auf sehr dehnbare Paragraphen die demokratische Konsensfindung  in dieser Frage verhindern w&#252;rde&#8221;.</p>
<h4>Lage in Haiti: &#8220;4000 Schulen sind zerst&#246;rt &#8211; der Bedarf ist enorm&#8221;</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Der deutsche Botschafter Jens-Peter Voss gibt dem Projekt der Zeitungsleser gute Chancen auf schnelle Verwirklichung.  Haiti hat Hilfe dringend n&#246;tig. Das wei&#223; kaum einer besser als Jens-Peter Voss, der Botschafter Deutschlands in dem Karibik-Staat. 4000 Schulen hat das Erdbeben dort zerst&#246;rt &#8211; auch deshalb begr&#252;&#223;t der Diplomat das Engagement von &#8220;Freies Wort hilft&#8221; f&#252;r die Bildung der haitianischen Kinder. Wir sprachen mit Voss &#252;ber die Unterst&#252;tzung f&#252;r das Land vier Monate nach der schrecklichen Katastrophe.  Herr Voss, auf welche Reaktionen w&#252;rden wir sto&#223;en, wenn wir &#8211; sagen wir in Carrefour, wo schon Th&#252;ringer Erdbebenhelfer waren &#8211; mit 100 000 Euro in der Tasche fragen: Wo k&#246;nnen wir hier f&#252;r Eure Kinder eine Schule bauen? Erdbebensicher!  Haiti hat beim Erdbeben vom Januar rund 4000 Schulen verloren. Der Bedarf ist also da &#8211; in gro&#223;em Ausma&#223;! Die meisten Schulen befanden sich in privater Tr&#228;gerschaft, so dass in diesen F&#228;llen Partner f&#252;r einen Neu- oder Wiederaufbau zur Verf&#252;gung stehen. F&#252;r die wenigen &#246;ffentlichen Schulen w&#228;ren die Kommune oder das zentrale Bildungsministerium Ansprechpartner. Jede Ma&#223;nahme der geschilderten Art ist hoch willkommen und bitter n&#246;tig. Entscheidend dabei ist es jedoch, einen verl&#228;sslichen &#246;rtlichen Partner, also einen Tr&#228;ger, zu finden.  Bei den Beben wurden nicht nur viele Menschen get&#246;tet, auch die Infrastruktur wurde zerst&#246;rt. Wie steht es heute um Strom, Wasser, die Versorgung mit Lebensmitteln?  In einigen Bereichen ist es recht schnell wieder in Ordnung gekommen. So funktioniert das Mobiltelefonnetz bereits wieder seit Ende Februar. Viele Stra&#223;en sind noch durch Zeltlager oder durch Tr&#252;mmer versperrt. Die Stromversorgung ist in etwa auf dem Stand von vor dem Erdbeben &#8211; hier wurden besonders gro&#223;e und effektive Anstrengungen unternommen. Das bedeutet jedoch faktisch, dass Generatoren n&#246;tig bleiben, um Ausfallzeiten zu &#252;berbr&#252;cken. F&#252;r die Versorgung mit Wasser gilt analog, dass Engp&#228;sse durch Anlieferung in gro&#223;en Tankwagen &#252;berbr&#252;ckt werden m&#252;ssen. Lebensmittel sind vorhanden &#8211; aber das Preisniveau ist bedenklich gestiegen.  Die Th&#252;ringer Erdbebenhelfer haben disziplinierte, hilfsbereiter und dankbare Haitianer erlebt, andererseits wird von Apathie der Betroffenen und Ratlosigkeit der staatlichen Stellen berichtet, sogar von Gewalt. Wie erleben Sie selber die Lage im Land?  Hier kann man keine allgemein g&#252;ltige Aussage treffen. Viele Strukturen der Verwaltung sind nach wie vor stark durch die Verluste des Erdbebens behindert. Es zeigt sich oft ein erstaunliches Improvisationsverm&#246;gen, das hilft. Die Menschen Haitis sind stark und voller Mut. Sie sind leider gewohnt, mit Naturkatastrophen und einigen Unzul&#228;nglichkeiten umzugehen &#8211; auch dies eine pauschale Einsch&#228;tzung, von der es in Einzelf&#228;llen Abweichungen gibt. Was Gewalt und Kriminalit&#228;t angeht, so wird dies oftmals anhand plakativer Beispiele &#252;berbewertet.  Welche Partner vor Ort sind f&#252;r unser auf langfristigen Nutzen angelegtes Schulprojekt geeignet?  Einige ausl&#228;ndische Hilfsorganisationen haben langj&#228;hrige Erfahrung hier vor Ort. Sich diese zunutze zu machen, hilft. Keinesfalls kann ein solches Projekt ohne &#246;rtliches Standbein durchgef&#252;hrt werden.  Das haben wir ja in Form des Roten Kreuzes. Das Schulprojekt nimmt bereits planerische Umrisse an, Erfahrungen zum erdbebensicheren Bauen oder zur Nutzung von Solarenergie flie&#223;en ein. Wie schwierig ist es, Baupartner, geeignete Grundst&#252;cke und zuverl&#228;ssige Betreiber der Schule zu finden?  Hier verweise ich wieder darauf, dass f&#252;r Schulen vor allem private Tr&#228;ger zust&#228;ndig sind. Solche zu finden sollte &#252;ber ortskundige Hilfsorganisationen kein Problem sein. Baufirmen sind im Moment ausgesprochen gut besch&#228;ftigt, was auch zu einer Steigerung der Preise f&#252;hrt: Angebot und Nachfrage! Schwer ist die Kl&#228;rung der Rechtslage bei Eigentumsverh&#228;ltnissen von Grundst&#252;cken, da die Kataster oft fehlen. Bei dieser Frage sollte man rechtlichen Rat einholen.  F&#252;r 100 000 Euro k&#246;nnte hierzulande niemand eine Schule erbauen . Den vielen Unterst&#252;tzern unserer Aktion versichern wir, dass ihre Spendengelder 1:1 die Hilfsbed&#252;rftigen erreichen. Sind wir mit dem Kostenrahmen zu optimistisch?  Nein, das genannte Volumen liegt durchaus in dem Rahmen, der zur Erstellung einer kleineren Schule n&#246;tig und ausreichend ist. Nicht gerechnet ist dabei die Einrichtung.  Wie erlebten Sie und Ihr Team das Beben und die Wochen danach, wie sind heute Ihre Arbeitsbedingungen, was sind Ihre wichtigsten Tagesaufgaben?  Die Botschaft wurde nach dem Beben auf Zeit personell deutlich verst&#228;rkt. Jetzt sind wir wieder auf dem Normalstand, wir arbeiten hier als Kleinstvertretung mit zwei operativ t&#228;tigen entsandten Bediensteten aus Deutschland, also meiner Vertreterin und mir. Das erkl&#228;rt, dass die Deutsche Botschaft hier vor Ort keine Kapazit&#228;ten hat, um einzelne Projekte konkret zu begleiten. Wir k&#246;nnen Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Denn vor allem m&#252;ssen wir in allen Bereichen, in Politik, Wirtschaft, Hilfsma&#223;nahmen, Medien, Kultur, die Bundesregierung &#252;ber die Entwicklung auf dem Laufenden halten und Weisungen dazu umsetzen. Dazu kommt eine Vielzahl von Besuchen und Informationsgespr&#228;chen. Gerade war Bundesminister Niebel mit einer gro&#223;en Delegation hier.  Welchen besonderen Tipp geben Sie uns?  Ein Tipp? Mit dem richtigen Partner wird es ein Erfolg &#8211; und es gibt die eingesessenen Organisationen, die solche Partner stellen k&#246;nnen. Aus der Distanz geht wenig ! Interview: uhu</p>
<h4>Zum Kindertag &#8211; IGS-Sch&#252;ler reden &#252;ber Hundehaufen, CDs und OB  Schr&#246;ter</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
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</ul>
<p>Gebt den Kindern das Kommando! &#8211; Ja, h&#228;tten sie es denn,  w&#252;rden sie wohl vielerlei Jena-Probleme anfassen, die auch Erwachsene  umtreiben.<br />
Jena. Beim gestrigen Gespr&#228;ch mit  F&#252;nft- und Sechstkl&#228;sslern der IGS Grete  Unrein anl&#228;sslich des heutigen Weltkindertages fiel Isabelle Schwarz (11/Klasse 5a) beim  Stichwort Missst&#228;nde dies zuerst ein: &#8220;Ich sehe in der Stadt immer M&#252;ll  rumliegen und Kacke von Hunden, trotzdem M&#252;lleimer in der N&#228;he sind.&#8221;  Und Sabrina P&#228;ge (12/6 b): &#8220;Die Lutherstra&#223;e ist sehr kaputt.&#8221; Wiederum  gebe es dort ordentliche Stellen, die dennoch wegen Bauarbeiten  aufgerissen w&#252;rden. Komisch! &#8220;Und dann die vielen Erwachsenen, die mit  dem Rad auf dem Fu&#223;weg fahren, obwohl man ab 10 auf der Stra&#223;e fahren  muss!&#8221; Katharina Sch&#228;fer (12/6  b) wei&#223; es von ihrem Papa, der viel mit dem Rad unterwegs ist: &#8220;Die  Radwege sind oft so hucklig.&#8221; Wie steht es mit der  Demokratie, also mit der Mitsprache, zum Beispiel in der IGS? Sabrina  lobt, dass die Lehrerin zwar vorschlug, die beim Offenen Kanal OKJ  produzierten CDs der Klasse w&#228;hrend des IGS-Schulfestes zu pr&#228;sentieren,  aber den Willen der Klasse akzeptierte: Nein, bitte nicht! Die jungen  Damen und Herren waren von ihrer Kunst nicht genug &#252;berzeugt. Maximilian Pfau (11/5 a) wiederum  erinnert sich an den bekundeten Willen seiner Klasse, nicht mit den  anderen &#8220;F&#252;nften&#8221; gemeinsam auf Klassenfahrt zu gehen. &#8220;Wir haben uns da  nicht durchgesetzt. Es hat kein Lehrer zugeh&#246;rt.&#8221; Und  was auch zur Demokratie geh&#246;rt: Sabrina erinnert sich, dass es mal  einen Kummerbriefkasten gab, dessen Inhalt immer mittwochs ausgewertet  wurde. &#8220;Ich wei&#223; auch nicht, wo er jetzt ist.&#8221; Ist Jena eine kinderfreundliche Stadt?  Die f&#252;nf  befragten IGS-Kinder geben auf diese Frage jeweils ein klares Ja. Cedric Opitz (11/5 b) merkt dazu an, es  gebe doch viele Angebote in der Stadt f&#252;r Sport und Theater, gleichwohl  die in der IGS bestehenden Arbeitsgemeinschaften wie Fu&#223;ball, Gitarre  und Holzschnitt nach seiner Einsch&#228;tzung nicht gerade von der &#220;berzahl  der Mitsch&#252;ler genutzt w&#252;rden. Sabrina begr&#252;ndet ihr Ja mit den vielen  Spielpl&#228;tzen wie auch mit dem Freizeitladen und dem Kinderb&#252;ro, &#8220;wo man  hingehen kann&#8221;. Doch h&#228;tte Sabrina, deren Cousine  die recht ber&#252;hmte S&#228;ngerin Annett Louisan ist (Hit: &#8220;Ich will doch nur  spielen&#8221;), noch eine spezielle Anregung: In Jena  fehle eine Halle f&#252;r richtig gro&#223;e Konzerte, so dass gro&#223;e K&#252;nstler,  die gro&#223;e Zuschauerzahlen erzeugen, beim Besuch Th&#252;ringens immer Erfurt  den Vorzug geben m&#252;ssen. Mal noch eine ganz  knifflige Wissensfrage: Kennen die IGS-Kinder Jenaer Kommunalpolitiker?  &#8220;Na, den Schr&#246;ter, den Oberb&#252;rgermeister&#8221;, sagt Isabelle  und die vier  anderen Kinder nicken zustimmend. Und sonst noch  jemanden? Sabrina bringt mehr fragend ein &#8220;Merkel?&#8221; ins Gespr&#228;ch.  Der  Redakteur spielt sich ein bisschen auf, als sei er Lehrer, stellt klar,  dass das die Bundeskanzlerin sei und fragt, ob die Kinder denn  vielleicht f&#252;hrende Th&#252;ringer Landespolitiker kennen? Kopfsch&#252;tteln! Der  Redakteur fast oberlehrerhaft: &#8220;Auch nicht Ministerpr&#228;sidentin  Lieberknecht?&#8221;  Drauf Sabrina: &#8220;Mm, schon mal geh&#246;rt!&#8221;</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 1. Juni in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1._Juni"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a></p>


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		<title>Pressespiegel vom 27. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 21:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Eltern, liebe LeserInnen
 
Spuk im Wetterolymp. Hochwassergefahr an der Oder in Brandenburg, immer wieder Platzregen in Th&#252;ringen. Es wird Zeit f&#252;r den Sommer, Bademeister und Badpersonal warten auf ihre Besucher. Herren und Damen im Olymp: nicht Streit, eher Einigkeit macht sch&#246;nes Wetter!  
Ein Sonnenblick bringt mehr Gras hervor als zehn Hagelwetter.
Bauernweisheit
Mich lies die [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Eltern, liebe LeserInnen</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Spuk im Wetterolymp. Hochwassergefahr an der Oder in Brandenburg, immer wieder Platzregen in Th&#252;ringen. Es wird Zeit f&#252;r den Sommer, Bademeister und Badpersonal warten auf ihre Besucher. Herren und Damen im Olymp: nicht Streit, eher Einigkeit macht sch&#246;nes Wetter! <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<blockquote><p>Ein Sonnenblick bringt mehr Gras hervor als zehn Hagelwetter.</p>
<p>Bauernweisheit</p></blockquote>
<p><em>Mich lies die Debatte im Landtag erschaudern, die Hundeleine hat zwei Seiten. Ja hat sie. Klasse, das man schnell versucht mit einem neuen Hundegesetz zu reagieren. Tragik, das immer erst etwas passieren muss&#8230;  <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>An dieser Stelle sehe ich allerdings einen  Ansatz f&#252;r menschliches Verhalten, Erziehen und Handeln. Dieser sollte stets am Anfang stehen, in der Verantwortung gegen&#252;ber sich selbst und anderem Leben, in soziokultureller und moralischer Bildung. Auch wenn das Grundgesetz unmissverst&#228;ndlich klar macht das das Recht zur Erziehung ihrer Kinder den Eltern obliegt, so d&#252;rfen sie doch nicht allein gelassen werden. Wenn wir alle hinschauen und nicht wegsehen und unsere Hilfe anbieten k&#246;nnen Gefahren gebannt und verhindert werden.</p>
<p><em>Mein aufrichtiges Beileid geh&#246;rt den Eltern des Kindes. Ein Kind zu verlieren ist so ein gro&#223;er Verlust, dessen Schmerz man nicht in Worte fassen kann. Ein tr&#246;stendes Wort soll dieses sein.</em></p>
<blockquote><p>Niemand, den man liebt, ist jemals tot.</p>
<p>Ernest Hemingway</p></blockquote>
<p><em>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, schauen sie hin nicht nur unserer Kinder wegen!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Herzlichst ihre Sylke Wolf<br />
</em></p>
<p><span id="more-2767"></span></p>
<h4>Th&#252;ringen will sich eines der sch&#228;rfsten Hundegesetze geben</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Landesinnenminister Peter Huber (CDU) will die gesetzlichen Regelungen f&#252;r Kampfhunde versch&#228;rfen.</p>
<p>So lautet die th&#252;ringische Agenda 2020: In zehn Jahren soll es keine Kampfhunde mehr im Land geben. Daf&#252;r wird fast jeder Hundehalter auch einen entsprechenden F&#252;hrerschein besitzen.</p>
<p>Erfurt. Nachdem der Innenminister seinen Gesetzentwurf vorgestellt hatte, wurde er gefragt, ob denn nun Th&#252;ringen das strengste Hundegesetz in Deutschland bekomme. &#8220;Das innovativste&#8221;, antwortet Peter Michael HuberPeter Huber (CDU) und l&#228;chelte so feinsinnig-ironisch, wie es ihm m&#246;glich war.</p>
<p>Dennoch stimmt sein Diktum nicht ganz. Schleswig-Holstein hat zum Beispiel bereits einen F&#252;hrerschein f&#252;r die Halter gef&#228;hrlicher Hunde eingef&#252;hrt, wie ihn Huber jetzt in seinem Gesetzentwurf vorschl&#228;gt, der im Sommer in den Landtag gelangen soll. Doch der Minister erw&#228;hnte wiederum auff&#228;llig h&#228;ufig die Schweiz, wo seit zwei Jahren alle Hundehalter eine ausf&#252;hrliche Pr&#252;fung absolvieren wollen.</p>
<p>Und zwar ohne Ausnahme.</p>
<p>Vielleicht will sich ja Huber in diese Richtung dr&#228;ngen lassen, um nicht allein den Zorn vieler Hundehalter abzukommen. Wenn dem so w&#228;re, tat ihm der SPD-Innenpolitiker Heiko GentzelHeiko Gentzel gestern einen Gefallen, und forderte die &#220;bernahme der schweizerischen Regularien. &#8220;Hier muss der Innenminister nachbessern&#8221;, teilte er mit.</p>
<p>Dabei ist Hubers Gesetzentwurf schon das Resultat einer gewissen Meinungsbildung. Hatte der Minister anfangs eher so geklungen, als halte er die t&#246;dliche Hundeattacke vor Pfingsten f&#252;r einen tragischen Ausnahmefall, der nicht mit den Regelungen zu tun habe, hat er nun deutlich umgelenkt.</p>
<p>Dabei besa&#223; Huber durchaus Argumente. Die vier Hunde, die am Freitagabend ein dreij&#228;hriges M&#228;dchen tot gebissen hatten, war nicht bei den Beh&#246;rden gemeldet. Die Tiere wurden schlicht illegal gehalten, all die vielen Auflagen, die jetzt schon in der Gefahrenhundeverordnung stehen, wirkten damit auch nicht. Ein Gesetz h&#228;tte daran erst einmal auch nichts ge&#228;ndert.</p>
<p>Der Minister sprach denn auch von einer 2Bewusstseinsbildung&#8221;, die nun einsetzen m&#252;sse. Und diese Art Bildung, wie Erfahrung lehrt, nie ganz freiwillig funktioniert, sollen auch Verst&#246;&#223;e h&#228;rter geahndet werden. Bis zu 10.000 Euro k&#246;nnten die Beh&#246;rden dann verlange. Die Strafe w&#228;re immerhin doppelt so hoch wie nach der bisherigen Verordnung.</p>
<h4>Doppelter Boden f&#252;r Abiturienten</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Ein 19-j&#228;hriger ehemaliger Sch&#252;ler hatte am 26. April 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen erschossen und dann sich selbst get&#246;tet. Danach &#228;nderte sich vieles in der Th&#252;ringer Bildungspolitik.</p>
<p>Erfurt gedachte am Montag der Opfer des Gutenberg-Amoklaufs vor acht Jahren. Ein Motiv des T&#228;ters Robert Steinh&#228;user war, dass er keinen Schulabschluss hatte, nachdem er nicht zum Abitur zugelassen worden war. Seither soll eine Gymnasiale Zwischenpr&#252;fung derartige Schicksale verhindern helfen.</p>
<p>Erfurt. Die schreckliche Tat Robert Steinh&#228;users schockierte. Der 19-J&#228;hrige drang w&#228;hrend des Unterrichts am 26. April 2002 in seine ehemalige Schule ein, schoss 16 Menschen nieder und t&#246;tete anschlie&#223;end sich selbst. Dieser Amoklauf war der erste seiner Art in der Bundesrepublik und ersch&#252;tterte dadurch umso mehr.</p>
<p>Politische Reaktion auf die Tat waren etwa die Versch&#228;rfung des Waffengesetzes und auch des Jugendschutzgesetzes. Doch einen nicht minder wichtigen Punkt der Diskussion stellte damals die Frage nach dem Motiv Steinh&#228;users dar.</p>
<p>Wer in Th&#252;ringen vor 2003 das Abitur nicht bestand oder vorzeitig von der Schule verwiesen wurde, besa&#223; keinen anerkannten Abschluss und somit auch kaum berufliche Perspektiven. Als Steinh&#228;user im Oktober 2001 wegen der F&#228;lschung eines Attestes vor seinem Abitur von der Schule verwiesen wurde, befand er sich in einer solchen Situation. Frustration &#252;ber den Schulverweis und berufliche Aussichtslosigkeit wurden von Experten schlie&#223;lich als die Hauptmotive f&#252;r die schreckliche Tat erkannt.</p>
<p>Um solche Extremf&#228;lle k&#252;nftig zu verhindern, wurde eine bedeutende &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes beschlossen, damit nachfolgende Gymnasialsch&#252;ler besser abgesichert sein w&#252;rden: An Th&#252;ringer Gymnasien sollte es ab Juni 2003 als eine Art Zwischenpr&#252;fung die Besondere Leistungsfeststellung (BLF) geben.</p>
<p>Jeder Th&#252;ringer Gymnasialsch&#252;ler muss am Ende der zehnten Klasse verpflichtend eine BLF ablegen. Es erfolgen schriftliche Pr&#252;fungen in den F&#228;chern Deutsch, Mathematik, der ersten Fremdsprache und, je nach Wahl des Sch&#252;lers, in Biologie, Physik oder Chemie. Die in der Pr&#252;fung erreichte Note dient nicht nur als Zwischenpr&#252;fung, sondern flie&#223;t au&#223;erdem zu 51 Prozent in die entsprechende Endjahresnote ein. Auch wenn es die BLF nur in Th&#252;ringen, Hessen und Sachsen gibt, wird der Abschluss bundesweit anerkannt. Die bestandene Pr&#252;fung garantiert dem Sch&#252;ler laut Th&#252;ringer Schulgesetz eine dem Realschulabschluss gleichwertige Schulbildung.</p>
<p>Doch h&#228;lt die BLF was sie verspricht? Tr&#228;gt sie wirklich zur besseren Absicherung der Sch&#252;ler bei? Wir haben durch die Besondere Leistungsfeststellung eine gro&#223;e Entspannung geschaffen, sagte der Staatssekret&#228;r des Kultusministeriums Roland MertenRoland Merten gegen&#252;ber unserer Zeitung. Nach Angaben des Ministeriums haben 2009 gerade einmal 169 Sch&#252;ler das Gymnasium nur mit einem BLF-Abschluss verlassen. Dieser Fall ist eher eine Ausnahme, so Merten. Die Pr&#252;fung hat ihr Ziel aber auf jeden Fall erreicht. Sie ist ein Sicherungsnetz nach unten mit vern&#252;nftigen p&#228;dagogischen Angeboten.</p>
<p>In der Wirtschaft spielt dieser Abschluss allerdings keine allzu gro&#223;e Rolle. Auf Anfrage teilte die IHK Th&#252;ringen mit, dass sie keinen umfassenden &#220;berblick dar&#252;ber habe, wie viele Bewerber f&#252;r Ausbildungen nur den BLF-Abschluss vorweisen k&#246;nnen. Es handele sich lediglich um Einzelf&#228;lle, sagte Mario Melle, Ausbildungsexperte der IHK.</p>
<p>Allerdings nutzten Gymnasiasten h&#228;ufiger den erlangten Zehnte-Klasse-Abschluss, um sich schon vor ihrem Abitur f&#252;r einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Wenn sie das Abitur dann noch bekommen, ist das nat&#252;rlich umso besser. Wenn sie es aber nicht schaffen, wird ihr BLF-Abschluss mit einem Realschulabschluss gleichberechtigt, so Melle gegen&#252;ber unserer Zeitung. Es g&#228;be aber laut IHK auch Unternehmen, f&#252;r die Abschl&#252;sse und Zeugnisse ohnehin eher untergeordnet seien. Etwa f&#252;r Eon oder die Stadtwerke Erfurt seien am Ende vor allem interne Eignungstests ausschlaggebend.</p>
<p>Seit den Osterferien stecken die Zehntkl&#228;ssler in der hei&#223;en Phase der Vorbereitung f&#252;r die diesj&#228;hrigen Zwischenpr&#252;fungen. Im Mai wird es dann ernst. Staatssekret&#228;r Mertin r&#228;t den Sch&#252;lern dennoch zur Gelassenheit: Wir lassen niemanden ins Nichts fallen.</p>
<h4>Rap in der Schule: Texte von Goethe und Schiller als Hip Hop-St&#252;cke</h4>
<h5>Quelle: 26.05.10 / JenaTV</h5>
<p>Wenn in der Schule von Goethe und Schiller behandelt werden, sorgt das bei manchen Sch&#252;lern f&#252;r Murren. Um ihnen deutsche Klassiker n&#228;her zu bringen, tourt der Rapper Doppel U durch Th&#252;ringer Schulen. In seinem Projekt &#8220;Rap macht Schule&#8221; wandelt er Gedichte und Balladen in Sprechgesang um. Heute war er am Christlichen Gymnasium.</p>
<h4>Schavan will L&#228;nder bei Bildungsausgaben unterst&#252;tzen</h4>
<h5>Quelle: ddp</h5>
<p>Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) bietet den Bundesl&#228;ndern massive finanzielle Unterst&#252;tzung an, damit das Ziel, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&#252;r Bildung und Forschung zu investieren, erreicht wird. In einem Gastbeitrag f&#252;r die Zeitung &#8220;Bild am Sonntag&#8221; schreibt Schavan: &#8220;Wenn jetzt einige L&#228;nder in der Krise Schwierigkeiten haben, diesen Zeitplan einzuhalten, wird der Bund sie nicht alleine lassen. Er bietet ihnen an, einen erheblichen Teil (40 Prozent) der L&#252;cke zu &#252;bernehmen.&#8221;</p>
<p>Berlin. Schavan &#228;u&#223;erte die Erwartung, dass die wohlhabenden L&#228;nder ohne Bundeshilfe auskommen: &#8220;Das Entscheidende ist, dass wir das Zehn-Prozent-Ziel nicht aufgeben und die finanzstarken L&#228;nder ihren geplanten Zuwachs an Bildungsausgaben beibehalten.&#8221; Schavan bekr&#228;ftigte, dass Mehrausgaben im Bildungsbereich unbedingte Voraussetzung f&#252;r zuk&#252;nftigen Wohlstand seien: &#8220;Wenn wir heute um Geld streiten, geht es um Bildung f&#252;r Alle und um den Wohlstand in Zukunft. Deshalb sind zus&#228;tzliche Milliarden f&#252;r die Bildung keine Marotte von Bildungspolitikern. Sie sind der rote Faden f&#252;r verantwortungsvolle Politik und Voraussetzung f&#252;r die Bildungsrepublik Deutschland.&#8221;</p>
<p>Unterst&#252;tzung erhielt die CDU-Politikerin von der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Hannelore Kraft f&#252;r das Ziel, bis 2015 die Ausgaben f&#252;r Bildung und Forschung auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erh&#246;hen. &#8220;Wir d&#252;rfen dieses Ziel nicht aufgeben. Bildungsausgaben sind Zukunftsinvestitionen. K&#252;rzungen gef&#228;hrden auch massiv die Perspektiven unseres Wirtschaftsstandorts&#8221;, sagte Kraft der Zeitung.</p>
<h4>Vertrauen</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Heute befasst sich der Landtag mit der Schulpolitik. Das k&#246;nnte f&#252;r die Landesregierung unangenehm werden, weil es ihre Uneinigkeit blo&#223;stellt.</p>
<p>Mit ihrem Gegenentwurf zur Schulreform hat die CDU-Fraktion ihren Koalitionspartner SPD vorgef&#252;hrt, der weiter eine Gemeinschaftsschule vorzieht. Leider ist dieser Streit auch ein Sinnbild f&#252;r den Zustand der Koalition insgesamt: Viel Streit, wenig Vertrauen.</p>
<p>Ob Haushalt, Vergabegesetz oder Bildung, die Koalitionspartner geraten immer wieder aneinander. Nat&#252;rlich, Konflikte sind normal und m&#252;ssen ausgetragen werden aber Schwarz-Rot in Th&#252;ringen vermittelt das Gef&#252;hl, als sei das Trennende in der Koalition wichtiger als das Verbindende. Dabei gibt es genug zu tun. Wenn CDU und SPD diese Koalition noch wollen, dann m&#252;ssen sie auch entsprechend zusammenarbeiten und einander vertrauen.</p>
<h4>Spezialsportausbildung an Sportgymnasien ist gesichert</h4>
<h5>Quelle: TMBWK per mail</h5>
<p>Matschie: „Positive Entscheidung f&#252;r den Th&#252;ringer Sport“</p>
<p>Das Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Landessportbund Th&#252;ringen haben sich darauf verst&#228;ndigt, vorhandene L&#252;cken bei Speziallehrkr&#228;ften an Sportgymnasien schnellstm&#246;glich zu schlie&#223;en. Erfahrene Sportler und Trainer erhalten im kommenden Schuljahr die M&#246;glichkeit, befristet in den Schuldienst eingestellt zu werden. Langfristig soll die Besch&#228;ftigung von Speziallehrkr&#228;ften in einer Rahmenvereinbarung zwischen dem Landessportbund Th&#252;ringen sowie dem Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Soziales, Familie und Gesundheit und dem Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur geregelt werden.</p>
<p>Der Pr&#228;sident des Landessportbunds Th&#252;ringen, Peter G&#246;sel, lobt die konstruktive L&#246;sung: „Damit sind die Grundlagen f&#252;r sportliche Erfolge von morgen gelegt. Jetzt k&#246;nnen wir in aller Sorgfalt mit der Arbeit an der Rahmenvereinbarung beginnen.“</p>
<p>Auch Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, sieht in der Anstellung ehemaliger Leistungssportler und erfahrener Trainer sowie in der geplanten Rahmenvereinbarung eine positive Entscheidung f&#252;r den Th&#252;ringer Sport: „Th&#252;ringens Sportler sind spitze. Die Grundlage daf&#252;r wird in den drei Sportgymnasien des Freistaats gelegt. Die Talentschmieden bereiten unsere jungen Nachwuchssportler optimal auf zahlreiche Wettbewerbe und eine sportliche Laufbahn vor. Eine wichtige Voraussetzung f&#252;r den sportlichen Erfolg sind ausgezeichnete Trainer.“</p>
<p>Gregor Hermann</p>
<p>Stellvertretender Pressesprecher</p>
<h4>Sechs Th&#252;ringer Schulen als Europaschulen ausgezeichnet</h4>
<p>Matschie: „Die Zukunft Europas liegt in den H&#228;nden der jungen Generation“</p>
<p>Das Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur verleiht in diesem Jahr den Titel Europaschule an insgesamt sechs Schulen im Freistaat. Vier Schulen tragen ab diesem Monat den Namenszusatz dauerhaft, eine Schule stellte erfolgreich den ersten Widerholungsantrag und eine Schule bekommt den Titel zum ersten Mal. Damit tragen dann insgesamt 24 Th&#252;ringer Schulen den Titel Europaschule.</p>
<p>Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Die Zukunft Europas liegt in den H&#228;nden der jungen Generation. Nur wenn wir sie f&#252;r den europ&#228;ischen Gedanken begeistern, kann das gemeinsame Haus Europa erfolgreich weitergebaut werden. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei die Europaschulen. Sie f&#246;rdern die Besch&#228;ftigung mit Kultur und Sprache unserer Nachbarl&#228;nder und bereiten die Sch&#252;ler auf ein Leben in einem Europa ohne Grenzen vor.“</p>
<p>Europaschulen sind Schulen mit einem europaorientierten und interkulturellen Bildungsprofil, die durch vielf&#228;ltige Projekte und Ma&#223;nahmen im Rahmen der Schulentwicklung u. a. den Europagedanken, die Erziehung zu Toleranz sowie die Auseinandersetzung mit der Kultur und den Traditionen anderer L&#228;nder f&#246;rdern. Der Namenszusatz Europaschule wird f&#252;r die Dauer von drei Jahren verliehen. Nach dreimaliger erfolgreicher Verteidigung wird der Namenszusatz dauerhaft verliehen. In Th&#252;ringen tragen derzeit sechs Grundschulen, f&#252;nf Regelschulen, vier Gymnasien, eine F&#246;rderschule und acht berufsbildende Schulen den Namenszusatz, davon 19 Schulen nunmehr dauerhaft. Weitere Informationen: <a href="http://www.thueringen.de/de/tmbwk/eu%5Finternationales/bildung/allgemein%5Fbildende%5Fschulen/schulen%5Fmit%5Fbesonderem%5Fprofil/europaschulen/">www.thueringen.de/de/tmbwk/eu_internationales/bildung/allgemein_bildende_schulen/schulen_mit_besonderem_profil/europaschulen</a>.</p>
<h4>Europaschulen 2010:</h4>
<p>Staatliche Grundschule Steinheid</p>
<p>Staatliche Regelschule Niederorschel</p>
<p>Rh&#246;n-Gymnasium Kaltensundheim</p>
<p>F&#246;rderzentrum „Lucas-Cranach-Schule“ Gotha</p>
<p>Berufsbildende Schule „Rudolf-Diesel-Schule“ Erfurt</p>
<p>Ausbildungsschule „Ernst-Benary-Schule“ Erfurt</p>
<p>Anlage zur Medieninformation des TMBWK &#8211; Sechs Th&#252;ringer Schulen als Europaschulen ausgezeichnet</p>
<h4>Th&#252;ringer Europaschulen</h4>
<p>(Stand: Mai 2010)</p>
<ul>
<li>Grundschule Marlishausen 2002 2006 2009 dauerhaft</li>
<li>Grundschule Ludwig Bechstein Gotha 2000 2003 2006 dauerhaft</li>
<li>Grundschule Josias Friedrich L&#246;ffler Gotha 2003 2006 2009 dauerhaft</li>
<li>Grundschule Steinheid 2004 2007 2010 dauerhaft</li>
<li>Grundschule Jacob-und-Wilhelm-Grimm Erfurt 1999 2002 2005 dauerhaft</li>
<li>Grundschule Friedrich Schiller Jena 2002 2005 2008 dauerhaft</li>
<li>Regelschule Niederorschel 2007 2010</li>
<li>Regelschule Waltershausen 2001 2005 2008 dauerhaft</li>
<li>R&#246;tlein- Regelschule Zeulenroda 1999 2002 2005 dauerhaft</li>
<li>Regelschule Ostschule Gera 2003 2006 2009 dauerhaft</li>
<li>Regelschule ImPULS-Schule Schmiedefeld 2009</li>
<li>F&#214;Z Lucas-Cranach-Schule Gotha 2004 2007 2010 dauerhaft</li>
<li>Veit-Ludwig-von-Seckendorff Gymnasium Meuselwitz 1999 2002 2005 dauerhaft</li>
<li>Gymnasium Am Lindenberg Ilmenau 1999 2002 2006 dauerhaft</li>
<li>Rh&#246;n- Gymnasium Kaltensundheim 2003 2007 2010 dauerhaft</li>
<li>Hennebergisches Gymnasium „Georg Ernst“ Schleusingen 2001 2004 2007 dauerhaft</li>
<li>bbS Rudolf-Diesel-Schule Erfurt 2004 2007 2010 dauerhaft</li>
<li>SBZ Hildburghausen 2003 2006 2009 dauerhaft</li>
<li>Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena 2003 2006 2009 dauerhaft</li>
<li>bbS Jena-G&#246;schwitz 2001 2004 2007 dauerhaft</li>
<li>Berufliche Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises M&#252;hlhausen 2004 2008</li>
<li>Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt 2000 2003 2006 dauerhaft</li>
<li>Staatliche berufsbildende Schule f&#252;r Gesundheit und Soziales Jena 2008</li>
<li>Ernst-Benary-Schule Ausbildungsschule Erfurt 2010 neu</li>
</ul>
<h4>Missbrauchsdebatte</h4>
<h5>Quelle: Focus Schule</h5>
<p>D&#252;rfen Lehrer Kinder noch tr&#246;sten?</p>
<p>Missbrauchskandale haben die p&#228;dagogische Zunft ersch&#252;ttert. K&#246;nnen Lehrer und Erzieher &#252;berhaupt noch unbefangen mit Kindern umgehen? FOCUS-SCHULE hat nachgefragt und sechs ehrliche Antworten bekommen.</p>
<p>Von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Iris R&#246;ll</p>
<p>Lehrer und Erzieher m&#252;ssen t&#228;glich die richtige Balance aus N&#228;he und Distanz finden Realschullehrerin Ursula Schell-Wei&#223;schuh, Konrad-Duden-Realschule, Mannheim:</p>
<p>„Nat&#252;rlich spreche ich mit Kollegen &#252;ber die aktuellen F&#228;lle, aber ganz ehrlich: F&#252;r die &#214;ffentlichkeit ist das jetzt ein gro&#223;es Thema, schulintern war es das schon immer. M&#228;nnliche P&#228;dagogen machen sich zum Beispiel oft Sorgen, zu Unrecht verd&#228;chtigt zu werden. Sie m&#252;ssen auf Klassenfahrten grunds&#228;tzlich eine weibliche Kollegin mitnehmen; umgekehrt gilt das zumindest bis zur Pubert&#228;t nicht. Ich selbst habe einmal einen Kollegen angesprochen, der Sch&#252;lerinnen k&#246;rperlich zu nahe getreten ist. Das muss ja nicht immer sexuell sein. Andererseits sp&#252;re ich nach 34 Dienstjahren recht genau, welcher der j&#252;ngeren Sch&#252;ler mal eine Umarmung braucht.</p>
<p>Zurzeit rufen &#246;fters besorgte Eltern bei mir an, deren Kinder sich aus den Missbrauchs-Schlagzeilen und ihrem Schulalltag manchmal Absonderliches zusammenreimen. Das l&#246;st sich in der Regel sehr schnell auf. Manchen Kollegen empfehle ich dann aber, noch mehr auf die richtige Distanz zu achten.“ Dieses und andere Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von FOCUS-SCHULE (ab 12. Mai im Handel oder versandkostenfrei &#252;ber focusbestell@burdadirect.de)Direktorin: „Internate sind f&#252;r Missbrauch anf&#228;lliger“</p>
<p>Helga Volger setzt auf eine offene Gespr&#228;chskultur, damit Sch&#252;ler wissen, dass sie jederzeit Kritik &#228;u&#223;ern k&#246;nnen (Symbolbild) Helga Volger leitet das Internat Stiftung Landschulheim am Solling:</p>
<p>„Wir hatten an unserem Internat bislang gl&#252;cklicherweise keinen Missbrauchsfall. Trotzdem ist das f&#252;r uns Anlass, ohne Druck und Aktionismus zu reflektieren: Wo stehen wir eigentlich? Wie gehen wir mit Distanz und N&#228;he um? Warum halten wir das Internat als Lebensform immer noch f&#252;r gut? Denn ein Restrisiko bleibt. Internate sind f&#252;r Missbrauch sicher anf&#228;lliger, und ich kann kein &#220;berwachungssystem installieren. Am wichtigsten finde ich eine offene Gespr&#228;chskultur: Die Kinder sollen wissen, dass sie Kritik &#228;u&#223;ern d&#252;rfen und an wen sie sich wenden k&#246;nnen. Ich glaube, diese Kultur haben wir hier. Im Alltag hat sich nichts ge&#228;ndert. Seit jeher gilt bei uns zum Beispiel, dass m&#228;nnliche Kollegen keine Wohngruppen mit M&#228;dchen betreuen. Das ist f&#252;r uns selbstverst&#228;ndlich. Allerdings hat mir ein Kollege k&#252;rzlich gesagt, er lasse jetzt lieber die T&#252;r offen, wenn er ein Gespr&#228;ch mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin hat. Ich habe kurz gestutzt, aber ich verstehe das.“ Referendar: „Kinder fasst man nicht an“</p>
<p>Schon w&#228;hrend der Ausbildung lernen Junglehrer k&#246;rperliche Distanz zu ihren Sch&#252;lern zu wahren Referendar Johannes M&#252;ller* absolviert seine Ausbildung an einem Gymnasium:</p>
<p>„Als Referendar stehe ich ohnehin st&#228;ndig unter Beobachtung. Allein unterrichten darf ich noch nicht, und F&#252;nftkl&#228;ssler schon gar nicht. Ich komme also gl&#252;cklicherweise nicht in die bl&#246;de Situation, einen heulenden Zehnj&#228;hrigen tr&#246;sten zu m&#252;ssen. Uns wird schon vor dem ersten Schulpraktikum klar gesagt: Sch&#252;ler werden nicht angefasst!</p>
<p>Versucht euch aus verf&#228;nglichen Situationen herauszuhalten, hei&#223;t es immer, und passt besonders zwischen der 7. und 9. Klasse auf, also in der Pubert&#228;tshochphase. Daran habe ich mich bislang gehalten. Es ist mir h&#246;chstens mal passiert, dass ich einen besonders renitenten Sch&#252;ler kurz am &#196;rmel gezogen habe. „Ihnen muss klar sein, dass es immer wieder Missbrauch an Schulen gibt“, mahnte unsere P&#228;dagogik-Seminarleiterin vor Kurzem. Der Zwiespalt ist: Sie hat sicher Recht, trotzdem ist es f&#252;r mich v&#246;llig undenkbar, dass so etwas an unserer Schule passiert.“</p>
<p>*Name von der Redaktion ge&#228;ndert</p>
<p>Erzieherin: „M&#228;nnliche Kollegen beobachte ich genau“</p>
<p>Colorubox F&#252;r Kerstin Gil beginnt Missbrauch dort, wo ein Kind umarmt oder gek&#252;sst wird, wenn es das nicht will (Symbolbild) Kerstin Gil ist Chefin einer Kindertagesst&#228;tte:</p>
<p>„Aktuell ist das unter Kollegen kein Thema – das war vor vier Jahren anders, als der erste m&#228;nnliche Erzieher in unserem Haus angefangen hat. Mittlerweile haben wir zwei M&#228;nner hier, und ich h&#228;tte gern noch mehr, aber ich gebe zu: In den ersten Monaten beobachte ich einen m&#228;nnlichen Kollegen schon sehr genau. Wie geht er mit den Kindern um? Wie tr&#246;stet er? Bis ich nicht absolutes Vertrauen gefasst habe, wird er auch nicht allein die Mittagsschlafaufsicht &#252;bernehmen.</p>
<p>Allerdings waren f&#252;r mich die Missbrauchsskandale Anlass, auch bei den Erzieherinnen genauer hinzuschauen, denn: Missbrauch beginnt f&#252;r mich schon dort, wo ich ein Kind umarme oder k&#252;sse, wenn es das nicht will. Das kommt bei Frauen genauso oft vor. Eltern wie Kinder sind &#252;brigens sehr begeistert von den m&#228;nnlichen Erziehern, daran hat sich nichts ge&#228;ndert. In unseren Krippengruppen kann ich mir allerdings keine M&#228;nner als Betreuer vorstellen.“</p>
<p>Grundschullehrer: „Thema ist Missbrauch in Familien“</p>
<p>An der Grundschule Stockstadt st&#228;rken Sch&#252;ler in extra Kursen ihr Selbstbewusstsein Peter Reuter leitet die Grundschule Stockstadt am Main:</p>
<p>„F&#252;r uns ist eher der Missbrauch in Familien ein Thema. Da hatten wir schon mehrmals Verdachtsf&#228;lle. Neben mir unterrichtet noch ein m&#228;nnlicher Kollege an der Schule. Ich gebe vor allem Musik und Sport; das bedeutet, dass ich auch die Umkleidekabine der M&#228;dchen betreten muss. In meiner vorherigen Schule musste ich beim Schwimmunterricht manchmal sogar in die Duschen schauen. Das geht im Notfall gar nicht anders, wenn man allein unterrichtet. F&#252;r manche Sch&#252;lerinnen ist das anfangs ungewohnt, aber in 39 Berufsjahren habe ich da eine professionelle Haltung entwickelt.</p>
<p>Nat&#252;rlich nehme ich mal ein Kind in den Arm, wenn es weint. Die Sch&#252;ler m&#252;ssen sp&#252;ren, dass man ihnen nichts B&#246;ses will, dann verstehen sie das nicht falsch. Seit Jahren st&#228;rken wir auch mit extra Kursen Pers&#246;nlichkeit und Selbstbewusstsein unserer Sch&#252;ler. Zudem haben wir jetzt eine Liste mit Ansprechpartnern f&#252;r Betroffene von Gewalt und Missbrauch zusammengestellt und an alle Sch&#252;ler verteilt.“</p>
<p>Sporttrainer: „Ohne K&#246;rperkontakt geht&#8217;s nicht“</p>
<p>Gerade bei Sportunterricht kommt es h&#228;ufig zum K&#246;rperkontakt zwischen Lehrer und Sch&#252;ler (Symbolbild) Lukas Elsholz betreut in seiner Freizeit eine Leistungsturngruppe:</p>
<p>„Ich trainiere sechs Jungen im Alter von sechs Jahren. Nat&#252;rlich muss man beim Leistungsturnen viel K&#246;rperkontakt haben. Das geht gar nicht anders – Hilfestellung geben, Haltung korrigieren zum Beispiel. F&#252;r mich hat die Missbrauchsdebatte da aber nichts ge&#228;ndert. Auch unter Trainerkollegen spielt das Thema keine Rolle. Die kleinen Jungen muss ich &#246;fter mal tr&#246;sten, wenn sie sich verletzt haben oder sehr entt&#228;uscht sind. Aber ehrlich gesagt: Das macht man einfach, ohne gro&#223; dar&#252;ber nachzudenken. Wenn ausnahmsweise Eltern dabei sind, beobachte ich mich schon genauer, ob irgendein Handgriff falsch verstanden werden k&#246;nnte.</p>
<p>Ich habe aber ein gutes Verh&#228;ltnis zu den Eltern, und ich denke, sie w&#252;rden mich ansprechen, wenn ihnen etwas komisch vorkommen w&#252;rde. Allerdings trainiere ich nat&#252;rlich nur Jungen. Bei M&#228;dchen schauen die Eltern da vielleicht genauer hin. In der Trainerausbildung kam das Thema Missbrauch &#252;brigens gar nicht zur Sprache.“</p>
<p>Oberstufenreform verbessert Matheleistungen</p>
<p>Mehr Abiturf&#228;cher, weniger Wahlfreiheit bei den Kursen: Bei Sch&#252;lern ist das neue Oberstufensystem unbeliebt. Bildungsforscher haben untersucht, inwieweit die Reform die schulischen Leistungen verbessert hat.</p>
<p>Die Oberstufenreform verhilft Gymnasiasten zu besseren Matheleistungen, sagen Forscher Grundkompetenzen f&#252;r alle sind wichtiger als Spezialisierungsm&#246;glichkeiten f&#252;r wenige – unter diesem Motto reformierte Baden-W&#252;rttemberg 2002 als erstes Bundesland die gymnasiale Oberstufe. In der Folge wurde das System aus Grund- und Leistungskursen zur&#252;ckgefahren; stattdessen wurden die Kernf&#228;cher Deutsch, Mathematik, Englisch sowie der naturwissenschaftliche Unterricht gest&#228;rkt und die Zahl der Pr&#252;fungen im Abitur erh&#246;ht. Ein solcher Trend l&#228;sst sich in vielen Bundesl&#228;ndern beobachten, deshalb sind die Erkenntnisse der aktuellen Studie nicht nur f&#252;r Baden-W&#252;rttemberg interessant.</p>
<p>In welchen Punkten unterscheidet sich die Bildungspolitik der Bundesl&#228;nder besonders?</p>
<p>Die Neuordnung der Oberstufe ist bei Sch&#252;lern und Lehrern unbeliebt. Die Gymnasiasten monieren, dass sie in ihrer Wahlfreiheit beschnitten werden. Durch die Reform gibt es in den Kernf&#228;chern keine Leistungskurse mehr, in denen fr&#252;her ein intensiver Dialog mit den Lehrern m&#246;glich war. Fachlehrer wiederum bef&#252;rchten, dass die Umstrukturierung ein Absinken des Leistungsniveaus zur Folge hat, da die Sch&#252;ler die F&#228;cher nicht mehr nach ihren eigenen Neigungen w&#228;hlen k&#246;nnen.</p>
<p>Ob sich die Leistungen der baden-w&#252;rttembergischen Oberstufensch&#252;ler wirklich verbessert haben, untersuchten die Forscher des Max-Planck-Instituts f&#252;r Bildungsforschung gemeinsam mit der Universit&#228;t von T&#252;bingen. Insgesamt werteten die Forscher die Leistungen von 5000 Abiturienten aus den Jahren 2002 und 2006 aus. Demnach hat sich das Mathe-Niveau erh&#246;ht. Besonders positiv wertet der Bildungsforscher Ulrich Trautwein, ein Mitautor der Studie, dass sich die Leistungsunterschiede zwischen Sch&#252;lern verringert haben. Der Abstand zwischen guten und schlechten Sch&#252;lern sei nicht mehr so gro&#223; wie fr&#252;her. Die Leistungen in Englisch und den naturwissenschaftlichen F&#228;chern hingegen seien stabil geblieben.</p>
<p>Die Auswirkungen der Reform auf F&#228;cher wie Geschichte oder Kunst wurden nicht untersucht. Die Forscher sehen allerdings einen „hohen Bedarf“ f&#252;r weitere Studien. Die Autoren der Studien warnen davor, die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung auf andere L&#228;nder zu &#252;bertragen. F&#252;r einen Vergleich m&#252;ssten weitere Studien in den einzelnen Bundesl&#228;ndern durchgef&#252;hrt werden. mb</p>
<p>Turbo-Abi l&#228;sst Sch&#252;ler nicht st&#228;rker leiden</p>
<p>Volle Stundenpl&#228;ne, wenig Freizeit: F&#252;hrt G8 zu gesundheitlichen Beschwerden? Eine Studie gibt in diesem Punkt Entwarnung. Und zeigt: Der Gesundheitszustand der Sch&#252;ler ist dennoch nicht optimal.</p>
<p>Leben mit G8: wenig Freizeit, aber nicht mehr Schmerzen Zwar mag die verk&#252;rzte Gymnasialzeit vielen Jugendlichen Kopfschmerzen bereiten. Sie haben das Gef&#252;hl, dass sie Stress schlechter verarbeiten und &#246;fter krank sind. Wissenschaftlich kann der Zusammenhang zwischen dem Turbo-Abi und den Schmerzen jedoch nicht best&#228;tigt werden.</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Straube von der Deutschen Migr&#228;ne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) sagt: „Wir haben im Winter 2008/2009 &#252;ber 1 200 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler an M&#252;nchner Gymnasien des ersten G8- und des letzten G9-Jahrgangs &#252;ber ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensumst&#228;nde befragt.“</p>
<p>Vielen G8ern reicht die Freizeit nicht</p>
<p>Das Resultat: Statistisch gesehen gebe es keine nachweisbaren Unterschiede zwischen den Jahrg&#228;ngen bei der H&#228;ufigkeit von Kopfschmerzen oder anderen k&#246;rperlichen Beschwerden. Somit h&#228;tte die Verk&#252;rzung der Gymnasialzeit zu keiner kurzfristigen Zunahme von Schmerzen bei den G8-Sch&#252;lern gef&#252;hrt.</p>
<p>F&#252;r die Studie wurde mittels Frageb&#246;gen die H&#228;ufigkeit von Kopfschmerzen und anderen Beschwerden sowie chronisches Stresserleben erhoben und zwischen den Jahrg&#228;ngen verglichen. Deutlich wurde, dass die G8-Sch&#252;ler im Vergleich zu den G9ern weniger Freizeit haben und dass einem gr&#246;&#223;eren Teil diese nicht reicht, um sich zu erholen.</p>
<p>Ein gesundes Leben hilft gegen Kopfweh</p>
<p>Beide Jahrg&#228;nge klagten &#252;ber Kopfschmerzen (83,1%), Kreuz- oder R&#252;ckenprobleme (47,7%), extremes Schlafbed&#252;rfnis (45,6%) sowie Nacken- und Schulterschmerzen (45%). Neben der Schule sei in geringerem Ma&#223; auch das soziale Umfeld daran Schuld, gaben die Befragten an. Um Kopfschmerzen und anderen Beschwerden vorzubeugen r&#228;t die Deutsche Migr&#228;ne- und Kopfschmerzgesellschaft zu einer gesunden Lebensweise mit viel Bewegung, gen&#252;gend Schlaf und der Einrichtung von Freir&#228;umen. thk/DMKG</p>
<p>20.05.2010, 07:01 | 6 KommentareSchulabbrecher, Kellner, Mathe-KennerSeite 1/2 Lernen auf YouTube</p>
<h4>Der geniale Mathe-Erkl&#228;rer</h4>
<h5>Quelle: Focus Schule</h5>
<p>Mathe-Hilfe 2.0: Ein Student stellt Videos auf YouTube, in denen er Sch&#252;lern Mathe ganz einfach erkl&#228;rt. Auf Wunsch rechnet er auch Aufgaben vor – in verst&#228;ndlicher Sprache und v&#246;llig kostenlos.</p>
<p>Von FOCUS-SCHULE-Autorin Nora Somborn</p>
<p>N. Somborn/FOCUS-SCHULEFelix Donh&#246;fner kann einfach alles und alles einfach erkl&#228;renFelix Donh&#246;fner liebt Mathematik: die unverr&#252;ckbare Logik der Zahlen, ihre stille Eleganz, das Gef&#252;hl, der Wahrheit ein St&#252;ck n&#228;her zu kommen. Noch mehr mag er es, &#252;ber Mathematik zu sprechen – am liebsten vor gro&#223;em Publikum. In seiner M&#252;nchner Einzimmer-Studentenbude hat der Physikdiplomand eine Kamera aufgestellt, um Videos f&#252;r YouTube zu drehen. „Herzlichen willkommen bei ‚Fex erz&#228;hlt´“, sagt er in die Kamera. Auf einer wei&#223;en Tafel an der Wand rechnet er Aufgaben f&#252;r Sch&#252;ler ab Klasse 8 vor.</p>
<p>Fasziniert erz&#228;hlt er ihnen von der gro&#223;en Idee, die hinter den Zahlen und Formeln steht. Warum stimmt der Satz des Pythagoras? Warum ist ein DIN-A4-Blatt so gro&#223;, wie es ist? Was ist eine Funktion und welchen Sinn hat sie? Fex beantwortet solche Fragen so einfach er nur kann. Er benutzt die Sprache der Sch&#252;ler, nicht die der Mathematikb&#252;cher.</p>
<p>Ein Element namens Melinda</p>
<p>Eine Funktion beispielsweise erkl&#228;rt er so: Er malt zwei Kreise auf die Tafel. In die Kreise malt er kleine Punkte. Beide Kreise stehen f&#252;r Mengen, die Punkte f&#252;r Elemente in den Mengen. „Eine Funktion ist eine Abbildung zwischen den beiden Mengen“, sagt Fex zun&#228;chst in Mathematiker-Manier. Jedem Element der einen Menge werde ein Element aus der anderen Menge zugeordnet. „Wem das zu abstrakt ist, der kann sich auch Schafe und Farben vorstellen.“ Jedem Schaf ordnet die Funktion eine Farbe zu, sagt Fex. Das erste Schaf Sally werde somit rot, das zweite Schaf Melinda gr&#252;n und das dritte Schaf blau. Video:</p>
<p>Sein Publikum liebt ihn f&#252;r solche Erkl&#228;rungen, die er in seiner kleinen Wohnung zwischen Bett und Balkon abgibt. Sein Clip zur Einf&#252;hrung in die Ableitung wurde bereits fast 1800 Mal angeklickt. „Danke! Danke!“, kommentieren die Sch&#252;ler. „Morgen schreibe ich Mathe, und ich kann es jetzt!“ oder „Endlich jemand, der beide Sprachen spricht: Mathe und Deutsch.“ Fex strahlt &#252;ber so viel Lob: „Es ist toll, wenn die eigene Arbeit etwas bewegt.“</p>
<p>Den Sch&#252;lern die Angst nehmen</p>
<p>Dass er besser sei als Lehrer, streitet Fex aber bescheiden ab. Nat&#252;rlich gebe es Lehrer, die nicht in der Lage seien, die abstrakte Mathe-Sprache zu &#252;bersetzen. Aber oft sei das Problem auch ein emotionales: „Viele Sch&#252;ler hassen ihre Lehrer so sehr, dass sie nicht zuh&#246;ren.“ Andere h&#228;tten so viel Angst vor Mathe, dass sie versagen. „Ich m&#246;chte den Sch&#252;lern die Angst vor Mathe nehmen.“ Grunds&#228;tzlich k&#246;nne jeder halbwegs intelligente Mensch Mathe kapieren.</p>
<p>Schulabbrecher, Kellner, Mathe-Kenner</p>
<p>Was will uns diese Formel sagen? Die eigene Schulkarriere des 31-J&#228;hrigen verlief zun&#228;chst auch nicht sonderlich r&#252;hmlich. An Talenten in Mathe und in Latein mangelte es ihm nicht – aber an Lust. „Mathematik fand ich damals langweilig.“ Er feierte lieber Partys als Formeln zu b&#252;ffeln und Regeln zu befolgen. Mit 16 schmiss er die Schule noch vor dem Ende der zehnten Klasse. Die Eltern machten ihm Vorhaltungen, er zog von zu Hause aus und jobbte als Kundenberater bei den Stadtwerken und als Kellner.</p>
<p>„Meine Eltern hatten Recht“, sagt er inzwischen. Nach seiner wilden Phase holte er sein Abitur auf dem Abendgymnasium nach, las zig B&#252;cher &#252;ber Astronomie und studierte schlie&#223;lich Physik. „Ich wollte die Grenzen der Erkenntnis kennenlernen.“ Sein gro&#223;es Idol ist der Physikprofessor Harald Lesch, Moderator des ZDF-Magazins Abenteuer Forschung, bei dem er seine Pr&#252;fung in theoretischer Physik gemacht hat. Lesch ist von den Mathe-Videos begeistert. „Das ist eine ganz prima Idee“, schrieb er ihm per E-Mail.</p>
<p>Google AnzeigenNachhilfe f. Grundsch&#252;ler</p>
<p>Melden Sie Ihr Kind in der Kinder- lernwelt an und sparen Sie 50,-Euro</p>
<p>www.kinderlernwelt.de</p>
<p>Die richtige Idee zur richtigen Zeit</p>
<p>Genau wie Lesch liebt Fex es, Geschichten zu erz&#228;hlen und Dinge zu erkl&#228;ren. Sein Erstlingswerk war ein Video zum Klimawandel, das er im Januar einfach nur zum Spa&#223; auf YouTube gestellt hat. Im Februar folgten erste Mathe-Videos, die eigentlich als Reklame f&#252;r Mathe-Repetitorien in M&#252;nchen dienen sollten, die er mit seinem Freund Christian Gr&#252;n aufbauen wollte. Die Repetitorien stie&#223;en auf wenig Interesse, die Videos aber schlugen ein wie eine Bombe.</p>
<p>Surftipp im WebLernen 2.0:</p>
<p>mathehilfe.biz„Unsere Idee kam genau zur richtigen Zeit“, sagt Fex. Sch&#252;ler w&#252;rden heute eben anders lernen als fr&#252;her. Inzwischen konzentrieren sich die beiden Freunde auf die Lernvideos. Christian Gr&#252;n &#252;bernimmt das Web-Design, Fex ist der Mann vor der Kamera. Die Videos k&#246;nnen die Sch&#252;ler auf YouTube, aber auch direkt auf der Homepage www.mathehilfe.biz anklicken.</p>
<p>Einstein f&#252;r Dummies</p>
<p>Zehn Videos produziert Fex pro Woche. Rund 120 Clips zu allen m&#246;glichen Themen der Mathematik von geometrischen Grundlagen bis zu hochkomplexen Matrizenaufgaben gibt es schon. Jeder Sch&#252;ler kann Wunschaufgaben vorschlagen, f&#252;r die er gerne eine L&#246;sung h&#228;tte. Fex hat damit zeitweise so viel zu tun, dass er neben der Mathehilfe und seinem f&#252;nfj&#228;hrigen Sohn Devin kaum noch Zeit f&#252;r sein Physikdiplom hat. Geld nimmt er mit den Videos bisher nicht ein. Nur durch zus&#228;tzliche Nachhilfe in Mathe, Physik und Latein h&#228;lt er sich &#252;ber Wasser.</p>
<p>Aber Fex und Christian hoffen, das Portal bald professionell betreiben zu k&#246;nnen. Sie suchen gerade nach einer M&#246;glichkeit, mit der Idee Geld zu verdienen. Entweder wollen sie sich durch Werbeeinnahmen finanzieren oder einen Teil ihrer Videos doch kostenpflichtig machen. Fex plant au&#223;erdem, das Angebot weiter auszuweiten. Zus&#228;tzlich zu den Mathe-Videos m&#246;chte er gerne noch Clips in Physik und Latein anbieten. „Das w&#228;re mein Traumjob“, sagt er. Ein Video zu Einsteins Relativit&#228;tstheorie hat er schon im Sinn. „Ich hab sie noch jedem erkl&#228;rt“, sagt Fex und legt sofort mit Begeisterung los. Um die Theorie zu erkl&#228;ren, braucht er nicht viel: nur zwei Autos, eine Stra&#223;enecke und einen Lichtstrahl. Einstein l&#228;chelt von einem kleinen Poster &#252;ber seinem Bett.</p>
<h4>Schulbusse sind Tempos&#252;nder</h4>
<h5>Quelle: Focus Schule</h5>
<p>Bei Schulbussen ist einem ADAC-Test zufolge Raserei an der Tagesordnung. Auf 34 von 36 untersuchten Strecken h&#228;tten die Fahrer die H&#246;chstgeschwindigkeit &#252;berschritten. Deutschlands schlechtester Schulbus kommt demnach aus Hessen.</p>
<p>F&#252;r viele Schulbusfahrer steht Raserei an der Tagesordnung Haltestellen, die einen halben Kilometer weit von der Schule entfernt sind und keinen Wetterschutz haben, Busse, in denen Noth&#228;mmer fehlen, defekte Fahrkartenautomaten, Schmierereien und abgebrannte Polster: Bei bundesweiten Stichproben landete die Linie 676 auf der Strecke Langwaden-Bensheim im s&#252;dhessischen Landkreis Bergstra&#223;e auf dem letzten Platz. Die Fahrer seien selbst auf engen, un&#252;bersichtlichen Stra&#223;en zu schnell gefahren. Statt der erlaubten 60 Stundenkilometer rasten sie mit 100 Sachen &#252;ber die Stra&#223;en. Sie riskierten damit Kopf und Kragen, berichtete der ADAC am Mittwoch.</p>
<p>Das Regierungspr&#228;sidium Darmstadt, das die Konzession f&#252;r die Linie bei Bensheim vergibt, k&#252;ndigte eine &#220;berpr&#252;fung an. „Wir werden das Busunternehmen einbestellen und auch eine Stellungnahme verlangen“, sagte der Sprecher der Beh&#246;rde, Gerhard M&#252;ller. Die Firma sei bereits im vergangenen Jahr mit einer anderen Verbindung beim ADAC-Schulbustest negativ aufgefallen. „Wir haben damals mit den Verantwortlichen gesprochen und auf Einhaltung der Bestimmungen gepocht“, sagte der Sprecher. Das Unternehmen habe Besserung gelobt.</p>
<p>Testsieger aus Brandenburg</p>
<p>Testsieger wurde die Buslinie 861 im brandenburgischen Eberswalde. Vor allem deshalb, weil die Busfahrer freundlich waren und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten.</p>
<p>Die ADAC-Tester – alles Frauen – hatten f&#252;r die Stichprobe inkognito 36 Schulbusstrecken in zw&#246;lf Bundesl&#228;ndern &#252;berpr&#252;ft. Ein knappes Viertel der Strecken fiel mit einem „mangelhaft“ durch, ein anderes Viertel hielt mit einem „gut“ dagegen. Der Rest erwies sich mit der Wertung „ausreichend“ als Mittelma&#223;.</p>
<p>Geldmangel ist schuld an der Misere</p>
<p>„Noch immer m&#252;ssen unsere Kinder ihren t&#228;glichen Schulweg unter erschwerten Bedingungen zur&#252;cklegen“, so das ADAC-Fazit aus der Stichprobe. „Angesichts leerer Kassen werden sich die Verh&#228;ltnisse in den kommenden Jahren allerdings nicht wirklich verbessern.“</p>
<p>Als alarmierend bezeichnete der ADAC, dass es nur zwei &#252;berpr&#252;fte Strecken gab, auf denen die H&#246;chstgeschwindigkeit nicht &#252;berschritten wurde. Den Spitzenwert lieferte nach Angaben des Automobilclubs ein Fahrer in Schleswig-Holstein auf der Linie 260 zwischen L&#252;tjenburg und Sch&#246;nberg: Er war mit 91 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer unterwegs. Einer seiner Kollegen brauchte dagegen zu lange: Er verfuhr sich auf der Strecke Kellinghusen – Itzehoe. Die Kinder kamen mit einer halben Stunde Versp&#228;tung in der Schule an.</p>
<p>Die ADAC-Tester geben die Schuld an dieser Misere dem fehlenden Geld. Busunternehmer seien gezwungen, knapp zu kalkulieren und unrealistische Fahrpl&#228;ne zu erstellen. Abhilfe schaffen k&#246;nnten demnach nur h&#246;here F&#246;rdermittel und bessere Schulungen f&#252;r Fahrer und Sch&#252;ler. mb/dpa</p>
<p><a href="http://videos.focus.de/test/20100519_ADAC-Infogramm_Ergebnis_Schulbus_2010.pdf">http://videos.focus.de/test/20100519_ADAC-Infogramm_Ergebnis_Schulbus_2010.pdf</a></p>
<h4>Richtig recherchieren lernen</h4>
<p>Quelle: Focus Schule</p>
<p>Nur noch wenige Wochen bis zum Schuljahresende. Referate oder Facharbeiten helfen, ein Zensurendebakel zu verhindern. Die besten Recherche-Strategien.</p>
<p>Von FOCUS-SCHULE-Autorin Kathrin Breer</p>
<p>Schnell gefunden, schwierig zu bewerten: die zahllosen Informationen im Internet Ob Referat, Facharbeit oder gro&#223;e Hausaufgabe: Eigenst&#228;ndig ein Thema zu bearbeiten f&#228;llt Sch&#252;lern erst einmal schwer. Der Erfolg h&#228;ngt vor allem von einer guten Vorbereitung ab – hier ist der Fahrplan f&#252;r k&#252;nftige Recherche-Profis. Vor der Abfahrt gilt es, die Route planen.</p>
<p>Ein Referat &#252;ber Berlin? Die Stadt ist riesig – und die Vielfalt an Fragestellungen genauso! Bei jedem Thema sollte man sich zun&#228;chst im Lexikon oder bei Wikipedia einen &#220;berblick verschaffen und die wichtigsten Schlagw&#246;rter notieren – sie sind die Stationen, die bei der weiteren Recherche angefahren werden.</p>
<p>Dann konkrete Fragen formulieren. Welche Frage steht im Mittelpunkt? Und welche Aspekte spielen daf&#252;r keine Rolle? Soll Berlins Rolle als Hauptstadt erforscht oder ein Teil der Stadtgeschichte pr&#228;sentiert werden? Stehen die Fragen fest, ist es hilfreich eine &#220;bersicht zu erstellen, etwa in Form einer Mind-Map wie im Bild unten. Die Ober- und Unterbegriffe sortieren die Aspekte des Themas, erleichtern die weitere Suche und verhindern, dass sp&#228;ter etwas vergessen wird.</p>
<p>M. Botica Vor der Abfahrt sollte die Route planen Die richtigen Recherche-Stationen anfahrenBIBLIOTHEK</p>
<p>Der Klassiker. Ob aus der Schul-, Stadt- oder Uni-Bibliothek: Umfangreiche Informationen finden sich in B&#252;chern. Mit Hilfe von Schlagw&#246;rtern kann man im Katalog relevante Werke finden oder nach einem bestimmten Autor suchen. Viele Uni-Bibliotheken haben einen Sch&#252;lerbeauftragten, der weiterhilft.</p>
<p>Vorteil: In der N&#228;he des gesuchten Buches stehen oft mehr hilfreiche Werke.</p>
<p>Nachteil: Ist ein Buch schon verliehen, hei&#223;t es warten – manchmal wochenlang.JOURNALIST SPIELEN</p>
<p>Wer &#252;ber Berlins Historie forscht oder ein Buch &#252;ber die Stadt geschrieben hat, kennt sich aus. Ein Anruf beim Professor kostet &#220;berwindung, lohnt sich aber. Wichtig: vorher Hintergrundwissen beschaffen und Fachw&#246;rter verstehen. Konkrete Fragen stellen, nicht: „Erz&#228;hlen Sie mir alles &#252;ber Berlin!“</p>
<p>Vorteil: Experten sind auf dem neuesten Stand und wissen, welche Quellen wichtig sind.</p>
<p>Nachteil: Begehrte Profis zu erreichen ist schwierig. Per Mail, Telefon und Brief probieren!IM INFOPOOL</p>
<p>Datenbanken wie das kostenpflichtige Genios b&#252;ndeln Quellen unterschiedlicher Art: etwa Archivartikel von Tageszeitungen, Fachaufs&#228;tze oder ganze Themendossiers. Auch gut: Das statistische Bundesamt und seine Landes&#228;mter liefern die Zahlen dazu. Sie wissen genau, wie viele Einwohner welcher Stadtteil hat – kostenlos.</p>
<p>Vorteil: Schlagw&#246;rter reichen, um eine F&#252;lle von Infos zum Thema zu finden.</p>
<p>Nachteil: Achtung, teuer: Oft kann man Datenbanken kostenlos durchsuchen, die Ergebnisse zu lesen kostet aber Geld.INFO-ORTE</p>
<p>Weg vom Schreibtisch! Ab ins Museum, Reiseb&#252;ro, zur Botschaft oder ins Unternehmen. Dort arbeiten Ansprechpartner, die Ahnung haben. Au&#223;erdem ist hier eine Menge zu sehen. Soweit erlaubt: Fotos machen! H&#228;ufig erh&#228;lt man hier kostenlose Infobl&#228;tter, Brosch&#252;ren oder sogar Unterrichtsmaterial.</p>
<p>Vorteil: Bilder und Materialien zum Anfassen peppen jedes Referat auf.</p>
<p>Nachteil: Sch&#246;ner Schein. Unternehmen geben oft nur die Informationen preis, die f&#252;r sie von Vorteil sind.INTERNET</p>
<p>Das Wissensnetz: Irgendwo steht alles. Man muss es nur finden. Weblogs und Newsgroups k&#246;nnen genauso als Quelle dienen wie Websites von Firmen oder Beh&#246;rden. Googles spezielle Suchdienste finden Fachtexte, B&#252;cher oder Bilder. Mehr Infos zur Arbeit mit Suchmaschinen gibt es hier.</p>
<p>Vorteil: Multimedia macht´s m&#246;glich. Kurze Filme oder H&#246;rbeispiele bringen Leben in den Vortrag.</p>
<p>Nachteil: Heute hier, morgen fort. Website-Infos k&#246;nnen jederzeit ver&#228;ndert oder gel&#246;scht werden.</p>
<p>Qualit&#228;tskriterien</p>
<p>1. Relevanz</p>
<p>Ist die Quelle wichtig f&#252;r mein Thema? Relevant ist eine Info, wenn sie die Fragestellung beantwortet und nicht nur einen Randbereich ber&#252;hrt. Titel sind oft irref&#252;hrend: „Berlin – eine Stadt bl&#252;ht auf“ kann Wirtschaftswachstum behandeln – oder ein Branchenf&#252;hrer f&#252;r Blumenl&#228;den sein.</p>
<p>2. Urheberschaft</p>
<p>Wer steckt hinter den Informationen? Nicht &#252;ber jeder Quelle prangt ein Universit&#228;tssiegel. Ist der Autor Fachmann auf dem Gebiet? Wer f&#252;r eine Website verantwortlich ist, steht im Impressum. Ist der Urheber schwierig zu finden, ist Vorsicht geboten.</p>
<p>3. Ver&#246;ffentlichungszweck</p>
<p>Welchen Hintergrund besitzt die Quelle? Die angepeilte Zielgruppe l&#228;sst erahnen, welchen Zweck manche Information hat. Will der Urheber neutral informieren, sein Image polieren oder sogar etwas verkaufen? Ist Werbung auf der Seite zu finden? Wohin f&#252;hren die Links – und warum?</p>
<p>4. Aktualit&#228;t</p>
<p>Sind die Angaben noch g&#252;ltig? Aus welcher Zeit stammen Informationen? F&#252;r welchen Zeitraum gelten sie? Bei Websites ist wichtig, wann sie das letzte Mal aktualisiert wurden. Ist das &#252;berhaupt erkennbar? Auf Jahreszahlen im Text achten!</p>
<p>5. Form</p>
<p>Welchen Eindruck vermittelt die Quelle? Rechtschreibfehler k&#246;nnen auf eine unseri&#246;se Quelle hinweisen. Ebenfalls verd&#228;chtig: laxe Wortwahl, un&#252;bersichtliche Struktur. Bei allen Quellen sollte Werbung deutlich vom redaktionellen Teil getrennt sein.</p>
<p>6. Nachpr&#252;fbarkeit</p>
<p>Spielt der Autor mit offenen Karten? Pi mal Daumen reicht nicht. Benutzt der Autor exakte Zahlen und Daten, oder nimmt er es nicht so genau? Gibt er Hinweise auf seine Quellen und macht Zitate kenntlich? Falls nicht, sollte man die Infos nachpr&#252;fen.</p>
<p>Notfall-HilfeHILFE,</p>
<p>ICH FINDE ZU WENIG!</p>
<p>• Schlagw&#246;rter ausweiten: Nach Synonymen, Fremdw&#246;rtern und verwandten Begriffe f&#252;r die Schlagw&#246;rter suchen. Manchmal stecken sie auch in Abk&#252;rzungen.</p>
<p>• Schnitzeljagd spielen: Die Quellen nach weiteren Hinweisen durchforsten, etwa nach Link-Listen oder Literaturangaben. Taugt der Autor als Experte?</p>
<p>• Teilaspekte erforschen: Eine Einzelquelle, die genau die Fragestellung beantwortet, gibt es nicht. Es gilt, Teilfragen zu stellen, die nach und nach bearbeitet werden.</p>
<p>HILFE, ICH FINDE ZU VIEL!</p>
<p>• Exakter suchen: Wer zehn Millionen Treffer findet, muss die Suche eingrenzen. Eine Kombination von Schlagw&#246;rtern (Berlin, Stadtgeschichte, Luftbr&#252;cke) f&#252;hrt zu Seiten, auf denen alle drei gleichzeitig vorkommen. Tipp: Googles „Erweiterte Suche“ nutzen!</p>
<p>• Lesart &#228;ndern: Man muss ein Buch nicht von Seite eins bis 397 lesen. Es hilft, den Klappentext anzusehen, und zu pr&#252;fen, wo im Inhaltsverzeichnis gesuchte Schlagw&#246;rter auftauchen. Oft reicht es, das erste und letzte Kapitel zu lesen und einen Blick auf Diagramme und Tabellen zu werfen.</p>
<p>• Zeitaufwand beachten: Lohnt es sich wirklich, f&#252;r zwei B&#252;cher zur Uni-Bibliothek in die n&#228;chste Stadt zu fahren, oder reichen die Quellen, die man schon zu Hause hat?HILFE, ICH FINDE NIX WIEDER!</p>
<p>• Kopien von wichtigen Buchseiten oder Zeitungsartikeln machen, darauf Angaben wie Autor und Datum vermerken und nach einem System (alphabetisch? thematisch?) in einem Ordner abheften.</p>
<p>• Internet-Quellen sichern: Websites k&#246;nnen von heute auf morgen aus dem Netz verschwinden. Wer sie nicht ausdrucken will, kann wichtige Dateien herunterladen, den Text kopieren oder einen Screenshot machen. Es ist ratsam, sich eine &#252;bersichtliche Ordnerstruktur anzulegen und den Dokumenten eindeutige Namen zu geben: „Berlin_Bev&#246;lkerungszahlen_2010“ statt „BB10“.</p>
<p>Hermann Vinke: „Wunden, die nie ganz verheilten“</p>
<p>In seinem neuen Buch l&#228;sst Hermann Vinke KZ-&#220;berlebende, Verfolgte des Regimes und Fl&#252;chtlinge ihre Erinnerungen an die Nazi-Schreckensherrschaft erz&#228;hlen und bewahrt so die kostbaren Augenzeugenberichte vor dem Vergessen.</p>
<p>Noch gibt es sie, die Zeitzeugen des Dritten Reichs, und weder Geschichtsschreibung noch historische Quellen k&#246;nnen ihr Erlebtes an Authentizit&#228;t &#252;bertreffen.</p>
<p>„Was wird geschehen, wenn wir einmal nicht mehr da sind, und wie wird die Erinnerung, unsere Erinnerung, weitergegeben an zuk&#252;nftige Generationen?“, fragt Jack Terry, der 1930 als Jakub Szabmacher in Polen geboren wurde und von einem Mith&#228;ftling versteckt wurde, damit er nicht am Todesmarsch nach Dachau teilnehmen musste. An seinem Schicksal werden auch scheinbar widerspr&#252;chliche Situationen deutlich. Terry ist 15 Jahre alt, als das KZ Flossenb&#252;rg 1945 befreit wird. Und f&#252;r Terry ist dieser 23. April der traurigste Tag seines Lebens, weil er erstmals realisiert, dass er ganz alleine auf der Welt ist. Google AnzeigenHaben Sie Herzprobleme?</p>
<p>25.05.2010</p>
<p>Lies doch mal!:</p>
<p>Hermann Vinke: Wunden, die nie ganz verheilten</p>
<p>02.05.2010</p>
<p>Gedenkst&#228;tten:</p>
<p>Gedenken an die Befreiung des KZ Dachau</p>
<p>21.07.2009</p>
<h4>Sachbuch-Tipp:</h4>
<p>Hermann Vinke: Die Bundesrepublik „Damit es nie wieder geschieht!“</p>
<p>Der Holocaust-&#220;berlebende Max Mannheimer, die j&#252;dische Hochspringerin Gretel Bergmann – deren Leben in „Berlin 36“ verfilmt wurde – der Résistance-K&#228;mpfer Stéphane Hessel und andere Pers&#246;nlichkeiten kommen in Interviews und Portr&#228;ts zu Wort. Hermann Vinke sprach auch mit Mietek Pemper, der als KZ-H&#228;ftling mit dem Fabrikanten Oskar Schindler zusammen gearbeitet hat. Ohne Pemper h&#228;tte es „Schindlers Liste“ mit den Namen der zu rettenden Juden nicht gegeben. Vinke, der schon mit „Das Dritte Reich“, „Die DDR“ und „Die Bundesrepublik“ Zeitgeschichte anschaulich beschrieb, l&#228;sst mit den zum Teil noch unbekannten Lebensgeschichten das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wieder lebendig werden. Insbesondere Jugendlichen vermittelt er so, was Krieg, Terror und Diktatur f&#252;r Menschen bedeuten. „Die Schicksale von Verfolgung, Kriegselend, Flucht und Vertreibung d&#252;rfen wir niemals vergessen“, sagt Hermann Vinke. „Denn nur das Wissen um die schrecklichen Verbrechen der j&#252;ngeren Geschichte sichert die Wachsamkeit.“ Und so mahnt auch Max Mannheimer in seinem Vorwort: „Ihr seid nicht verantwortlich f&#252;r das, was geschah. Aber damit es nicht wieder passiert, daf&#252;r schon.&#8221; Hermann Vinke: Wunden, die nie ganz verheilten. Das Dritte Reich in der Erinnerung von Zeitzeugen, Vorwort: Max Mannheimer, Ab 13 Jahren, Originalausgabe, 192 Seiten mit durchgehend s/w und farbigen Fotos, Euro 19,95&#220;BER DEN AUTOR</p>
<p>Hermann Vinke wurde 1940 in Rhede-Ems, Niedersachsen, geboren. Nach seinem Studium der Geschichte und Soziologie in Hamburg war er als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und beim NDR in Hamburg t&#228;tig. Von 1981 bis 1986 war er Fernostkorrespondent der ARD in Japan, 1986 bis 1990 USA-Korrespondent des NDR und WDR, 1991 bis 1992 Leiter des ARD-Studios Berlin/Ostdeutschland, 1992 bis 2000 Programmdirektor H&#246;rfunk Radio Bremen. Seit 2000 arbeitet er als ARD-Korrespondent in Osteuropa/Baltikum. Hermann Vinke lebt in Bremen und Berlin. F&#252;r seine B&#252;cher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis f&#252;r „Das kurze Leben der Sophie Scholl“.</p>
<h4>HIT der Uni Jena</h4>
<p>am Samstag, den 5.06.2010 findet der Hochschulinformationstag der Uni Jena auf dem Ernst-Abbe-Platz von  9-15 Uhr statt.</p>
<p>http://www.schueler.uni-jena.de/schuelermedia/downloads/Programm+SommerHIT2010.pdf</p>
<p>K&#246;nnten Sie bitte wieder auf Ihrer Website (LEV) darauf hinweisen?</p>
<p>Vielen Dank und herzliche Gr&#252;&#223;e aus Jena</p>
<p>Dr. Beate Gr&#228;f</p>
<p>Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena</p>


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		<title>Pressespiegel vom 19. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 06:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>Ihnen ist nicht entgangen, dass unser Pressespiegel zur Zeit nur unregelm&#228;&#223;ig erscheint. Ich habe es schon einmal geschrieben, wir sind keine Reporter oder Journalisten, wir sind &#8220;nur&#8221; Eltern, die neben ihrem Job ihre begrenzte Freizeit der LEV und der ehrenamtlichen Arbeit widmen. Sehen Sie es uns bitte nach, wenn wir nicht tagaktuell einen Spiegel liefern k&#246;nnen. Eine Bitte kann ich aber immer wieder nur wiederholen: Sie, ja genau Sie sind im Pressespiegelteam willkommen, als Unterst&#252;tzer, als Redakteur, als Macher! Trauen Sie sich, wir brauchen Sie, damit alle interessierten nicht nur in Th&#252;ringen sondern bundesweit wissen, was in Sachen Schule l&#228;uft. Ich erlebe gerade selbst wieder, dass es eminent wichtig ist, sich zu engagieren und auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Lesen Sie bitte dazu die nachfolgenden Artikel.</p>
<p><em>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlichst Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-2643"></span><br />
</em></p>
<h4>CDU provoziert SPD mit Schulkonzept</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Neue Oberstufe soll in Th&#252;ringen Gemeinschaftsschulen &#252;berfl&#252;ssig machen. Pl&#228;ne sehen Abitur nach 13 Jahren vor.<br />
Von Georg Gr&#252;newald</p>
<p>Erfurt &#8211; Konfrontationskurs in der schwarz-roten Koalition in Th&#252;ringen: Mit einem eigenen Schulkonzept hat die CDU-Landtagsfraktion ihren Partner SPD herausgefordert. Statt der von der SPD durchgesetzten Gemeinschaftsschulen will die CDU die Regelschule zur Oberschule weiterentwickeln, die dann auch mit dem Abitur abgeschlossen werden kann.</p>
<p>CDU-Fraktionschef Mike Mohring und der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Volker Emde, hatten das neue Konzept am Montag in Erfurt vorgestellt und damit f&#252;r Unverst&#228;ndnis bei der SPD gesorgt. Deren Landeschef und Kultusminister Christoph Matschie bezeichnete den Vorsto&#223; als &#8220;unausgegoren und widerspr&#252;chlich&#8221;.</p>
<p>Den CDU-Pl&#228;nen zufolge sollen k&#252;nftig alle Sch&#252;ler im Normalfall die Schule nach der 10. Klasse verlassen. Einen Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse werde es dann nicht mehr geben. Stattdessen erwerben die Sch&#252;ler mit dem Abschluss der 10. Klasse den Hauptschulabschluss oder nach einer Pr&#252;fung den Realschulabschluss. Mit diesem sollen sie auch die M&#246;glichkeit bekommen, eine dreij&#228;hrige Oberstufe anzuh&#228;ngen und mit dem Abitur abzuschlie&#223;en.</p>
<p>Mohring betonte, dass nach diesem Modell das Gymnasium &#8220;ganz klar der Hauptweg&#8221; zum Abitur bleibe. Er erhoffe sich aber, den Druck von den Sch&#252;lern wegzunehmen, nach der vierten Klasse aufs Gymnasium zu wechseln. Gleichzeitig k&#246;nne man damit der Gefahr vorbeugen, dass die Regelschule zur &#8220;Restschule&#8221; verkommt, so Mohring. Um die fr&#252;hzeitige Auslese der Kinder nach der vierten Klasse zu verhindern, hatte die SPD das Modell der Gemeinschaftsschule bis zur achten Klasse in der Koalition ausgehandelt. Matschie berief sich gestern auf die auch von der CDU unterschriebenen Vereinbarung und erinnerte daran, dass die Pilotphase f&#252;r die Gemeinschaftsschule bereits auf den Weg gebracht sei und zum neuen Schuljahr starte.</p>
<p>Mohring indes wollte zwischen beiden Konzepten keine gro&#223;en Unterschiede erkennen. Er glaube jedoch nicht, &#8220;dass die Gemeinschaftsschule noch notwendig ist&#8221;, sagte der CDU-Fraktionschef. Die Bringschuld liege jetzt bei der SPD. In deren Gemeinschaftsschule kann das Abitur allerdings nach zw&#246;lf Jahren abgelegt werden. An der Oberschule w&#228;ren daf&#252;r 13 Jahre n&#246;tig.</p>
<p>Das CDU-Konzept sieht weiterhin vor, dass die Sch&#252;ler in einer &#8220;individuellen Schulausgangsphase&#8221; in den Klassen neun und zehn auf ihren Berufsweg vorbereitet werden. Schw&#228;chere Sch&#252;ler sollen mit einer halbierten Stundentafel und mehr Praxisteilen ihre Ausbildungsf&#228;higkeit st&#228;rken, leistungsst&#228;rkere Sch&#252;ler auf die m&#246;gliche Oberstufe vorbereitet werden. Welche Oberschulen in Kooperation mit beruflichen Gymnasien die dreij&#228;hrige Oberstufe anbieten, soll regional in den Schulnetzpl&#228;nen entschieden werden. Voraussetzung sei ein entsprechendes p&#228;dagogisches Konzept, so Emde. Zudem will die CDU Ganztagskonzepte unterst&#252;tzen, insbesondere in den Klassenstufen f&#252;nf und sechs.</p>
<p>Linke-Bildungspolitikerin Michaele Sojka sprach von &#8220;uns&#228;glichem Koalitionsgezerre&#8221;. Mit dem neuen Begriff Oberschule werde das r&#252;ckw&#228;rtsgewandte Th&#252;ringer Schulsystem verfestigt.</p>
<h4>Landrat lud zum Elternabend zur Grundschule Thal – emotionales Gewitter im Kulturhaus</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Als am Dienstagabend &#252;ber Ruhla das Gewitter aufzog, grollte es im Saal Kulturhauses bereits heftig. Landrat Reinhard Krebs (CDU) hatte Eltern der Grundschulen Thal und Ruhla zu einem Elternabend eingeladen. Ziel war es, mit ihnen zu besprechen, wie die Entscheidung der Schulverwaltung, in der Grundschule Thal vorr&#252;bergehend der Schulbetrieb einzustellen und in die Grundschule Ruhla auszulagern, realisiert werden soll. Ins Kulturhaus sind rund 180 B&#252;rger gekommen, nicht nur die Eltern, sondern auch Gro&#223;eltern,  interessierte B&#252;rger, Ruhlaer Stadtr&#228;te. Im Pr&#228;sidium hatten zudem einige weitere G&#228;ste Platz genommen: unter anderem die Kreisbeigeordnete Claudia D&#246;ring, der Vorsitzende des Schulausschusse, Manfred Grob, Herr B&#246;hme vom Planungsb&#252;ro B&#246;hme und Partner, Cornelia Hoffmann vom staatlichen Schulamt sowie Carsten Seelig als Leiter des Schulverwaltungsamtes.<br />
Anf&#228;nglich machte Landrat Krebs die zeitliche und inhaltliche Abfolge um die Entscheidung zum Schulstandort Thal nochmals deutlich.  Er versuchte zu erkl&#228;ren, dass im Erbstromtal das Schulnetz in den letzten Jahren nicht an die sinkenden Sch&#252;lerzahlen angepasst wurde. Das sollte nun 2009 geschehen, als von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, unter anderem die Grundschule Thal zu schlie&#223;en. Diese Schlie&#223;ung kam nun aufgrund des Beschlusses eines Kreistages nicht zustande, der sich am 24.2.2010 mehrheitlich f&#252;r den Erhalt der Grundschule Thal ausgesprochen hat. Das, so Landrat, sei eine Einzelfallentscheidung gewesen, die er und auch die Kreisverwaltung kritisiert habe. Allen sei bekannt gewesen, dass es f&#252;r die Schule Thal ab dem 1.8.2010 eine Nutzungsuntersagung gibt, da die brandschutztechnischen Auflagen nicht erf&#252;llt werden k&#246;nnen. Der Schulausschuss des Kreistages habe sich dann mit dem Problem besch&#228;ftigt und die Empfehlung gegeben, die Schulbetrieb der Grundschule Thal f&#252;r einen &#220;bergangszeit auszulagern und ab 2013 zu versuchen, Mittel f&#252;r die Sanierung des denkmalgesch&#252;tzten Geb&#228;udes in Thal in den Haushalt einzustellen.  Denn das Problem, versuchte Krebs zu erl&#228;utern, seien die fehlenden finanziellen Mittel im laufenden Haushalt, um die Sanierung der Grundschule jetzt bereits anzugehen.<br />
Die Wogen im Saal schlugen mitunter ziemlich hoch. Viele Fragen hatten die Eltern und Besucher, worauf sie nicht immer eine f&#252;r sie befriedigende Antwort von der Verwaltung erhielten. Eine Mutter wies darauf hin, dass in der Schulnetzplanung von 2005 ein Sanierungsbedarf von 400.000 Euro f&#252;r die Schule Thal angesetzt war. Vier Jahre sp&#228;ter wird von einem Bedarf von 2,8 Millionen Euro – f&#252;r die gleiche Schule &#8211; gesprochen. Schuldezernentin Claudia D&#246;ring meinte, die genaue Zahl von 2005 habe sie jetzt nicht da, aber die Korrektur habe sich in der Detailplanung eben ergeben.<br />
Architekt B&#246;hme erl&#228;uterte, welche Bauma&#223;nahmen n&#246;tig seien um die die Brandschutzsicherheit im Geb&#228;ude zu gew&#228;hrleisten. „Da greift eins ins andere“, so der Planer, denn es sei eine &#228;u&#223;erst schwierige Bausubstanz. Schlie&#223;lich wurde auch vom Bauplaner nicht mehr von 2,8 Millionen Euro gesprochen, sondern in Summe von 1,4 Millionen, die n&#246;tig w&#228;ren. Dennoch – sie seine nicht vorhanden, so immer wieder das Argument der Schulverwaltung.<br />
F&#252;r die Eltern eine schwer durchschaubarer verwaltungstechnischer Akt, hinter dem nicht wenige einen Schulschlie&#223;ung &#252;ber die Hintert&#252;r vermuten. Denn eine immer wieder vom Landrat ausdr&#252;cklich betonte &#220;bergangsl&#246;sung, die mindestens drei Jahre dauern soll, diese Kr&#246;te konnten die Eltern wohl nicht schlucken. Das mindestens drei Jahre leer stehende Geb&#228;ude in Thal wird nicht besser. Wie hoch der Mehrbedarf bei der Sanierung nach einem Leerstand sein k&#246;nnte, darauf wollte sich weder Planer noch Verwaltung festlegen. Die sinkenden Sch&#252;lerzahlen waren ein Argument der Schulverwaltung, um die Grundschule Thal zu schlie&#223;en. Nun soll sie nur ausgelagert werden, doch die Sch&#252;lerzahlen werden dennoch nicht h&#246;her. Wenn erst 2013 die Sanierung der Schule wieder auf dem Plan steht, vermuten die Eltern, dass es keine Grundschule in Thal mehr geben wird. Selbst Ruhlas B&#252;rgermeister Henning glaubt nicht daran, dass im Kreishaushalt ab 2013 die Gelder daf&#252;r zur Verf&#252;gung stehen. Die Frage, warum erst einmal die preisg&#252;nstigste L&#246;sung – zwei Fluchttreppen au&#223;en – angebaut werden, beantwortete der Planer mit dem Argument, es m&#252;ssen immer noch die Brandschutzt&#252;ren im Geb&#228;ude eingebaut werden. Zudem sei es mit den Treppen nicht so einfach, weil es sich um ein denkmalgesch&#252;tztes Haus handele.<br />
Nachdem fast zwei Stunden &#252;ber Beschl&#252;sse und zu Details um Bau und Brandschutz diskutiert und gestritten wurde, wollte Kreiselternsprecher Ralf Schuhmann wissen, wie sich die Schulverwaltung vorstelle, in der vor Jahren „klein“ sanierten Ruhlaer Grundschule zwei Schulen unterzubringen.<br />
In der Grundschule Ruhla, so die Schuldezernentin Claudia D&#246;ring, seinen ausreichend R&#228;ume vorhanden. Es seien elf Klassenr&#228;ume und ein Werkraum da, die von den dann bestehenden neun Klassen genutzt werden k&#246;nnten. Es sollen beide Grundschulen als selbst&#228;ndige Schulen weiter bestehen. Man m&#252;sse eine Kombination von Klassen- und Hortr&#228;umen anstreben, denn die Hortr&#228;ume, so wie sie es jetzt gibt, k&#246;nnten nicht erhalten bleiben. Dem Gegenargument einer Mutter, dass das Konzept der offenen Ganztagsschule nicht mehr weiterf&#252;hrbar sein, konnte D&#246;ring nicht folgen. Es wird enger, aber es ist machbar, ist die Schuldezernentin sicher. Die beiden Schulleiterinnen h&#228;tten best&#228;tigt, dass es machbar ist. Dagmar Gro&#223;, Schulleiterin der Grundschule Thal, erwiderte darauf, dass sie die Pflicht haben, ein Konzept zu erarbeiten. „Wir k&#246;nnen aber nur das verteilen, was wir haben.“ Und, so die P&#228;dagogin weiter, wir sind immer davon ausgegangen, dass es nur f&#252;r eine &#220;bergangszeit sein soll. Dennoch werden in beiden Schule einige Dinge auf der Strecke bleiben.<br />
Der Vorschlag der Eltern – schon im Vorfeld der Versammlung und w&#228;hrend des Abends immer wieder gefragt und gefordert – die M&#246;glichkeiten der Auslagerung in die Regelschule Seebach zu pr&#252;fen, wurde von der Verwaltung strikt abgelehnt. Man habe in Ruhla gepr&#252;ft, sei zu dem Schluss gekommen, dass es m&#246;glich sei, die Grundschule Thal &#252;bergangsweise zu integrieren. F&#252;r die Schulverwaltung habe die Zusammenlegung zweier gleicher Schularten Priorit&#228;t, so D&#246;ring. Auf die immer wieder von den Eltern nachgefragte und geforderte Pr&#252;fung der M&#246;glichkeiten in Seebach wurde immer wieder mit der gleichen Antwort gekontert: Man habe eine M&#246;glichkeit gefunden und die sei nun mal in Ruhla. Auch die Bef&#252;rchtungen der Eltern, dass die Konzepte der beiden Schule in so beengten Verh&#228;ltnissen nicht mehr durchf&#252;hrbar sind, fanden wenig Beachtung. Dass bei einer Unterbringung beider Grundschule in Ruhla von den Konzepten Abstriche gemacht werden m&#252;ssen, best&#228;tigte auch die Vertreterin des Schulamtes, Cornelia Hofmann. „&#220;bergangsl&#246;sungen sind immer R&#252;ckschritte.“<br />
Es sei eine Verschlechterung der Lernbedingungen f&#252;r &#252;ber 150 Kinder, so eine Mutter. Keiner im Saal glaube, dass es eine &#220;bergangsl&#246;sung sein wird. Wenn einen Grundschule zur anderen komme, so die Mutter weiter, dann wird die Grundschule Thal geschlossen bleiben.<br />
Auch wenn Landrat Krebs mehrfach betonte, er setze mit der Verwaltung den Beschluss des Kreistages um, die Grundschule Thal zu erhalten – so richtig glauben konnten ihm wohl keiner im Saal. Immer wieder unterstrich er, es sei nur eine &#220;bergangsl&#246;sung.<br />
Die einstmals propagierten notwendigen 2,8 Millionen Euro Sanierungskosten reduzierten sich nach der Darstellung des Planers an diesem Abend nun auf 1,4 Millionen. „Damit k&#246;nnte ich leben“, meinte der Landrat. Mit der Summe h&#228;tte die Grundschule Thal eine bessere Chance, in einem Haushalt des Kreises aufgenommen zu werden. Au&#223;erdem wolle er pr&#252;fen, „ob wir das <img class="alignleft size-medium wp-image-2644" title="Elternversammlung zu GS Thal" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/05/Elternversammlung-zu-GS-Thal-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" />Jahr 2013 vorziehen k&#246;nnen“, also die &#220;bergangszeit verk&#252;rzen k&#246;nnen.<br />
Als sich nach dreieinhalb Stunden die Runde aufl&#246;ste, tobte &#252;ber Ruhla noch ein heftiges Gewitter. Drinnen im Saal hatten sich die Reihen bereits gelichtet. Viele Eltern verlie&#223;en schon vor Ende der Veranstaltung den Saal, als sie merkten, es wird auf den vehementen und vielfach ge&#228;u&#223;erten Wunsch der Eltern, Seebach als Standort zu pr&#252;fen, &#252;berhaupt nicht eingegangen. Die reinigende Wirkung des Gewitters blieb aus – zumindest im Saal. siro</p>
<p>Bildunterschrift: Ein voll besetzter Saal am Dienstagabend, als es um die Grundschule Thal ging. Foto: siro</p>
<h4>Hitzige Debatte mit Landrat in Ruhla &#8211; Entt&#228;uschung nach  &#8220;Elternabend&#8221;</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
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<li>Hitzige Debatten gab es zum Elternabend im voll  besetzten Kulturhaus in Ruhla. Foto: Rossbach</li>
</ul>
<p>Nein, die Zweifel hat Landrat Reinhard Krebs<a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/MMK12WEL2L2M10132193316"> <img class="alignleft" src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/MMK12WEL2L2M10132193316" alt="" width="410" height="158" /> </a> bei den  Eltern aus Ruhla und Thal nicht zerstreuen k&#246;nnen. Tief entt&#228;uscht und  weiter im Gef&#252;hl, nicht ernst genommen zu werden, verlie&#223;en die Eltern<a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/MMK12WEL2L2M10132193316"> </a> de<a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/MMK12WEL2L2M10132193316"> </a>n Saal des Ruhlaer Kulturhauses.<br />
Wartburgkreis/Ruhla. 3,5 Stunden hitziger Debatte w&#228;hrend des  &#8220;Elternabends&#8221; hatten die Gem&#252;ter auf erregt, aber sie befriedigende  Antworten haben sie nicht erhalten. &#8220;Arroganz und Ignoranz&#8221;, &#8220;der  Versuch, die Schule durch die kalte K&#252;che zu schlie&#223;en&#8221;, &#8220;der Landrat  hat seine Verwaltung nicht im Griff&#8221;  so und &#228;hnlich lauten die  Vorw&#252;rfe. Der Kreistag hatte beschlossen, dass die  Thaler Grundschule gegen den Vorschlag der Verwaltung nicht geschlossen  werden soll. Da aber aus Brandschutzgr&#252;nden das Geb&#228;ude ab 1. August  2010 nicht mehr als Schule genutzt werden darf, sollen die Sch&#252;ler mit  in die Grundschule Ruhla, bis das  Thaler Geb&#228;ude saniert ist. Der Schulausschuss des Kreises hatte  empfohlen, die gesch&#228;tzten 2,8 Millionen Euro im Jahr 2013 aufzubringen   mindestens bis 2014 m&#252;ssten die Thaler Kinder also nach Ruhla. Die Eltern dagegen halten die Kosten f&#252;r  viel zu hoch gesch&#228;tzt und wittern im langen Zeitraum, bis saniert wird,  den Versuch, die Schule in Thal doch ganz zu schlie&#223;en. &#8220;Wenn das  Geb&#228;ude erst mal drei Jahre leer steht, wird die Schule nie wieder  aufgemacht&#8221;. <strong>Zusage </strong>Landrat  Krebs machte zu Beginn gleich deutlich, dass er den Kreistagsbeschluss  respektiere, aber es eigentlich nicht rechtfertigen k&#246;nne, 2,8 Millionen  in diese Schule zu stecken  auch angesichts der prognostizierten Zahl  der Sch&#252;ler in den kommenden Jahren. &#8220;Ich kann ihren Unmut verstehen,  aber ich muss den ganzen Kreis im Blick haben&#8221;. Sein Vorschlag: Nur die  dringend n&#246;tigen Arbeiten verrichten zu lassen (Kostenpunkt: rund 1,4  Millionen), &#8220;ich will mich aber daf&#252;r einsetzen, dass die Arbeiten  fr&#252;her beginnen und so die Zeit des Umzuges nach Ruhla  verk&#252;rzt wird&#8221;. <strong>Kein Platz</strong> Doch  auch diese Zusage konnte die Eltern nicht beruhigen. Aus ihrer Sicht  ist ein Umzug in die Ruhlaer Grundschule die schlechteste Variante, weil  dort zu wenig Platz f&#252;r so viele Kinder vorhanden ist, was R&#228;ume und  Schulhof angeht. Schuldezernentin Claudia  D&#246;ring allerdings verwies, dass es m&#246;glich sei, die beiden  Schulen f&#252;r eine &#220;bergangszeit dort unterzubringen, &#8220;wenn auch  beengter&#8221;. Es st&#252;nden in Ruhla elf  Klassenr&#228;ume zur Verf&#252;gung, ein Werkraum und ein Speiseraum, der um den  jetzigen Garderoberaum erweitert werden k&#246;nne. Der Schulhof sei zwar  klein, aber es d&#252;rfte doch m&#246;glich sein, dass die beiden Schulen  unterschiedliche Pausenzeiten organisierten. Die  beiden Schulleiterinnen machten klar, dass eine solche Zusammenlegung  nat&#252;rlich Einschr&#228;nkungen mit sich bringen werde und bestimmte Angebote  &#8220;auf der Strecke bleiben&#8221;, und dies &#252;ber einen vielen zu langen  Zeitraum. Machbar sei es, aber &#8220;nicht das Optimale f&#252;r die Kinder&#8221;, so  Schulleiterin Gro&#223;. Der Vorschlag der Eltern, die  Kinder dann doch lieber in der Regelschule Seebach  unterzubringen, stie&#223; bei der Kreisverwaltung auf keine Gegenliebe. D&#246;ring h&#228;lt es f&#252;r besser, Kinder lieber  mit Gleichaltrigen zusammen zu f&#252;hren, zudem sei es das Prinzip  zun&#228;chst zu schauen, ob in solchen F&#228;llen, M&#246;glichkeiten in der gleichen  Kommune vorhanden seien. Und dies sei eben an der Grundschule Ruhla gegeben. Selbst die Bitte, doch  wenigstens noch einmal zu pr&#252;fen, ob Seebach  nicht doch als Alternative in Frage komme, fand bei D&#246;ring keine Gnade. Auch dies werteten  viele Eltern als Beleg daf&#252;r, dass mit dem Umzug das endg&#252;ltige Aus f&#252;r  die Grundschule Thal besiegelt werden soll. Da halfen keine Dementis von  Krebs und D&#246;ring. <strong>Grummeln  im Bauch</strong> Ruhlas B&#252;rgermeister Mario  Henning machte keinen Hehl daraus, &#8220;dass ich ein Grummeln im  Bauch und die Faust in der Tasche habe&#8221;. Er wisse selbst nur zu genaue,  wie es um die Finanzen der Kommunen auch des Kreises bestellt sei. Es  sei aber schon auff&#228;llig, dass im Kreis zus&#228;tzliche 400 000 Euro f&#252;r die  von der Verwaltung gewollte Sanierung der Grundschule in Wutha pl&#246;tzlich da sei, w&#228;hrend das Geld f&#252;r die  von der Verwaltung nicht gewollte Sanierung in Thal nicht aufgebracht  werden k&#246;nne. Die Zweifel der Eltern aus Thal und Ruhla sind nach diesem &#8220;Elternabend&#8221; geblieben,  der Frust ist sogar noch angewachsen.</p>
<h4>Grundschule Gro&#223;breitenbach offen f&#252;r k&#252;nftige Sch&#252;ler</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Wenn eine Schule an einem Samstag erf&#252;llt ist von Kindern und von ebenso vielen Erwachsenen, dann handelt es sich zumeist um einen Tag der offenen T&#252;r. Ein Tag, an dem sich Eltern und zuk&#252;nftige Sch&#252;ler einmal direkt vor Ort informieren wollen, was auf die neuen Sch&#252;ler, zum Beispiel in der Grundschule Gro&#223;breitenbach, alles zukommt in den n&#228;chsten vier Jahre.<br />
Gro&#223;breitenbach. F&#252;r 38 M&#228;dchen und Jungen neigen sich die Tage an der Grundschule Gro&#223;breitenbach dem Ende entgegen. Und f&#252;r 38 M&#228;dchen und Jungen aus Gro&#223;breitenbach, Altenfeld, Neustadt, B&#246;hlen, Friedersdorf, Wildenspring und Gillersdorf wiederum neigt sich die Kindergartenzeit dem Ende entgegen, denn sie sind die Neuen, die ab Juli in die Grundschule Gro&#223;breitenbach gehen werden. Da ist es doch ganz spannend, wenn einen Mama und/oder Papa einmal an die Hand nehmen und zeigen, wohin dann der t&#228;glich Weg f&#252;hrt. F&#252;r viele Kinder ist das bestimmt ein Vorteil, denn auch ihre Eltern haben hier schon die Schulbank gedr&#252;ckt. Alle zwei Jahre veranstaltet die Grundschule in Gro&#223;breitenbach einen solchen Informationstag, an dem sich die zuk&#252;nftigen Erstkl&#228;ssler einmal in aller Ruhe in der Schule umschauen und die Schule vom Keller bis zum Dach erkunden k&#246;nnen.</p>
<p>Schulleiterin Petra M&#246;ller ist all jenen dankbar, die sich an diesem Tage besonders mit eingebracht haben, die Kuchen gebacken, Kaffee gekocht und daf&#252;r gesorgt haben, dass der kleine Basar florierte. &#8220;Ohne die Hilfe der vielen freiwilligen Helfer w&#252;rde ein solcher Tag nie gelingen.&#8221;</p>
<p>Viele Eltern nutzten die M&#246;glichkeit, um sich mit ihren Spr&#246;sslingen auch die Fachr&#228;ume anzusehen. Im Fachraum Werken kam sogar mancher Vater ins Schwitzen, als die Kinder die Begriffe &#8220;textiles Werken&#8221;, &#8220;technischer Modellbau&#8221; oder die unterschiedlichen Formen der Holzbearbeitung erkl&#228;rt haben wollten. Was Papa nicht so einfach erkl&#228;ren konnte, konnten die Fachlehrer den M&#228;dchen und Jungen zeigen. Lustiger ging es da im Musikraum zu, denn hier wurde kr&#228;ftig das Tanzbein geschwungen. Heftig umlagert von Gro&#223;en und Kleinen war auch die Schulchronik, und nicht selten rief ein Mutti oder ein Vati beim Betrachten der Bilder: &#8220;Ach, dass bin ja ich!&#8221;</p>
<h4>Unbekannte besch&#228;digen mehr als 50 Scheiben an Schule</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Aus blinder Zerst&#246;rungswut wurden 50 T&#252;r- und Fensterscheiben einer Jenaer Schule besch&#228;digt. Noch tappt die Polizei bez&#252;glich der Identit&#228;t der T&#228;ter im Dunkeln.<br />
Jena. Unbekannte haben Ende vergangener Woche auf einem Schulhof in Jena randaliert. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, besch&#228;digten die T&#228;ter offenbar im Alkoholrausch und aus blinder Zerst&#246;rungswut mehr als 50 T&#252;r- und Fensterscheiben mit Stein- und Flaschenw&#252;rfen.</p>
<p>Zudem rissen sie St&#252;tzpfeiler von B&#228;umen heraus und verbrannten sie zusammen mit Holzsitzen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.</p>
<p>ADAC-Stichprobe deckt M&#228;ngel bei Schulbussen auf</p>
<p>Quelle: Freies Wort</p>
<p>Der ADAC hat bei einer Stichprobe gravierende M&#228;ngel bei Schulbussen auf Strecken in ganz Deutschland festgestellt. Busfahrer fuhren zu schnell, Busse waren dreckig und Haltestellen zu weit weg von der Schule.<br />
M&#252;nchen (dpa)</p>
<p>Als alarmierend bezeichnete der ADAC, dass es nur zwei Strecken gab, auf denen die H&#246;chstgeschwindigkeit nicht &#252;berschritten wurde. Auf dem letzten Platz landete die Buslinie 676 auf der Strecke Langwaden &#8211; Bensheim in Hessen. Die Buslinie 861 im brandenburgischen Eberswalde wurde Testsieger.</p>
<h4>8. Waldjugendspiele</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Wissen und Schnelligkeit gefragt<br />
118 Sch&#252;ler aus f&#252;nf Schulen der Region absolvierten insgesamt elf Stationen</p>
<p>Geisa &#8211; Ihr Klassenzimmer tauschten sie einen Unterrichtstag lang mit der Natur. Sie testeten ihr Wissen rund um das Thema Wald<br />
bfsachWaldjugend7_180510 	Bild vergr&#246;&#223;ern<br />
Beim Baumscheiben-Spiel an Station 2 mit Forstamts-Mitarbeiter Roland Burckhardt testeten die F&#252;nftkl&#228;ssler der Regelschule Geisa ihre Geschicklichkeit.<br />
Bild: Stefan Sachs<br />
und stellten ihre Geschicklichkeit unter Beweis. 118 Sch&#252;ler aus den Grundschulen Buttlar, Geisa, Geismar und Oechsen (alle aus der 3. Klasse) sowie aus der Regelschule Geisa (5. Klasse) trafen sich zu den 8. Waldjugendspielen auf dem Gel&#228;nde rund um die Gedenkst&#228;tte Point Alpha.</p>
<p>Elf Stationen waren auf einer rund 2,5 Kilometer langen Strecke entlang des ehemaligen Kolonnenweges aufgebaut. Anhand von Bildern mussten sie zum Beispiel Baumarten bestimmen, durch ein &#252;berdimensionales Spinnennetz klettern, ohne die Seile zu ber&#252;hren, oder Jahrringe eines Baumes z&#228;hlen, um dessen Alter festzustellen. Das Baumscheiben-Spiel wartete an der zweiten Station. Elf Sch&#252;ler nahmen auf Baumscheiben Aufstellung, reichten jeweils eine durch die Reihe und r&#252;ckten ein Feld weiter &#8211; hierbei war Schnelligkeit gefragt. Ein Waldarbeiter erz&#228;hlte an einer anderen Station &#252;ber seine T&#228;tigkeit, dann waren Fragen zum Thema zu beantworten. Einheimische Lurch-, Pilz- und Vogelarten spielten an weiteren Stationen eine Rolle. Tannenzapfen galt es zu balancieren oder gezielt zu werfen, einheimische Tierarten wurden an der Jagd-Station abgefragt. An der Forstschutz-Station waren Waldsch&#228;dlinge und deren Bek&#228;mpfung Thema. &#8220;Ein guter Mix aus Geschicklichkeit, Wissen und Schnelligkeit&#8221;, fasste Matthias Marbach, Leiter des Forstamtes Kaltennordheim, zusammen. Das Forstamt f&#252;hrt die Waldjugendspiele in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Landesverband Th&#252;ringen) sowie der th&#252;ringischen Verwaltungsstelle des Biosph&#228;renreservates Rh&#246;n durch. Unterst&#252;tzt wird das Projekt von zahlreichen Sponsoren aus der Region mit Geld- und Sachspenden. &#8220;Allein k&#246;nnten wir das nicht bew&#228;ltigen&#8221;, sagte Forstbeamter Wilfried M&#246;rstedt (Forstamt Kaltennordheim). &#8220;Leider wird das Projekt nicht durch das Kultusministerium unterst&#252;tzt&#8221;, beklagte Marbach. So sei der &#8220;gr&#252;ne Tag im Wald&#8221; kein Bestandteil des Lehrplanes und jede Schule k&#246;nne frei entscheiden, ob sie sich an den Waldjugendspielen beteiligt. Vielerorts gebe es Schwierigkeiten, das Fahrgeld f&#252;r die Sch&#252;ler zu bekommen. Bei den 8. Waldjugendspielen in Geisa &#252;bernahm diese Kosten der Wartburgkreis.</p>
<p>Am Point Alpha k&#246;nne man den Kindern zus&#228;tzlich ein wenig Geschichte vermitteln, erkl&#228;rte der Forstamtsleiter. Mit der Gedenkst&#228;tte gibt es eine gute Zusammenarbeit. Zum vierten Mal fanden hier Waldjugendspiele statt. Geisas B&#252;rgermeister Martin Henkel (CDU) hatte am Morgen die Kinder begr&#252;&#223;t.</p>
<p>Matthias Marbach, Wilfried M&#246;rstedt und R&#252;diger S&#246;lter (Mitarbeiter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) w&#252;rden begr&#252;&#223;en, wenn die n&#228;chsten Waldjugendspiele am Point Alpha gemeinsam mit hessischen Sch&#252;lern stattfinden k&#246;nnten. &#8220;Ziel der Waldjugendspiele ist, mit vielen Veranstaltungen so viel wie m&#246;glich Kinder zu erreichen&#8221;, erkl&#228;rte S&#246;lter. Die Waldjugendspiele &#8211; in den 1950er-Jahren in Bayern erfunden &#8211; gibt es auch in anderen Bundesl&#228;ndern, teilweise unter anderen Namen wie &#8220;Waldtag&#8221; oder &#8220;Waldrallye&#8221;. Anliegen sei aber stets, die Kinder f&#252;r einen Tag in die Natur zu holen. &#8220;Die Vorbildung der Kinder in Sachen Wald und Natur ist unterschiedlich, je nachdem, was sie aus den Elternh&#228;usern mitbekommen haben&#8221;, sch&#228;tzte S&#246;lter ein.</p>
<p>Das Forstamt Kaltennordheim f&#252;hrt allein drei Waldjugendspiele durch. Neben Geisa wird es auch in Schafhausen und Wasungen solch einen Aktionstag geben. 30 bis 37 Schulklassen pro Jahr bringen allein die Forstleute aus dem Kaltennordheimer Amtsbereich in den Wald. &#8220;Alle 28 Th&#252;ringer Forst&#228;mter beteiligen sich an Waldjugendspielen&#8221;, lobte R&#252;diger S&#246;lter als &#8220;bemerkenswert&#8221;. Die Waldjugendspiele seien auch Th&#252;ringens Umwelt-, Landwirtschafts- und Forstminister J&#252;rgen Reinholz (CDU) ein Anliegen, war von Matthias Marbach zu erfahren. Das Forstamt sei hingegen froh, bei der Aktion von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Biosph&#228;renreservatsverwaltung so aktive Unterst&#252;tzung zu bekommen. &#8220;Auch die Forstrentner unterst&#252;tzen uns sehr gerne und betreuen St&#228;nde&#8221;, erg&#228;nzte Wilfried M&#246;rstedt. &#8220;F&#252;r die Kinder ist es immer ein Erlebnis, ein Tag, der nicht so schnell in Vergessenheit ger&#228;t&#8221;, sagte Marbach. sach</p>
<h4>Grundschule Neuenhof: Mit drei Sch&#252;lern &#252;ber dem Soll</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<p>Die Grundschule Neuenhof ist die kleinste Schule der Stadt Eisenach. Die n&#228;chste erste Klasse z&#228;hlt 17 Sch&#252;ler &#8211; drei &#252;ber dem Soll.<br />
Neuenhof. Sie war hin und hergerissen, erz&#228;hlt die Mutter eines Kindes aus Stedtfeld, das im August eingeschult wird. Ihr Zwiespalt liegt im der Entscheidung f&#252;r die kleine, heimelige Grundschule Neuenhof und der Grundschule an der Stedtfelder Stra&#223;e. Die ist f&#252;r die zweifache Mutter, die t&#228;glich zur Arbeit nach Erfurt muss, deutlich g&#252;nstiger gelegen. Den Filius erst nach Neuenhof bringen und dann auf die Autobahn, das kostet Zeit, die sie nicht hat.</p>
<p>Susanne K&#246;hler<br />
Susanne K&#246;hler , stellvertretende Leiterin der Grundschule Neuenhof, wei&#223;, dass die meisten Eltern von Grundsch&#252;lern Wert darauf legen, ihre Kinder selbst in die Schule zu bringen. Dabei gibt es auch Taxis und den Bus, wenn die Kinder dann etwas &#228;lter geworden sind, sagt sie. Aber da seien vorsichtige Eltern nur schwer davon zu &#252;berzeugen.</p>
<p>Die Grundschule Neuenhof ist die kleinste Schule in der Stadt Eisenach. &#220;berleben kann sie eigentlich nur, weil zahlreiche Sch&#252;ler aus dem Wartburgkreis &#8211; derzeit 29 an der Zahl &#8211; hier lernen. Vor allem Kinder aus Ortsteilen der Gemeinde Gerstungen.</p>
<p>Unter den 17 Kindern, die hier ab August die erste Klasse bilden, sind diesmal mehr Kinder aus dem Bereich Neuenhof, wei&#223;<br />
Susanne K&#246;hler<br />
Susanne K&#246;hler . 20 h&#228;tten es werden k&#246;nnen, aber drei Familien haben einen Gastschulantrag f&#252;r das Stadtgebiet gestellt. In Neuenhof z&#228;hlt jedes Kind, auch wenn sich die Landesregierung auf die Fahne geschrieben hat, dass die Dorfschule im Dorf bleiben soll.</p>
<p>Wie die j&#252;ngste Fortschreibung des Schulnetzkonzeptes des Wartburgkreises im Bereich Wutha-Farnroda/Thal aber gezeigt hat, z&#228;hlen am Ende auch betriebswirtschaftliche Belange des Schultr&#228;gers. 231 Euro pro Sch&#252;ler Betriebskosten stehen in Neuenhof zu Buche (Verwaltungs-Statistik 2007). Das ist Grundschulrekord in Eisenach. Zum vergleich: in der Jakobschule sind es 73 Euro pro Sch&#252;ler und Jahr.</p>
<p>Die Kassen der meisten St&#228;dte und Gemeinden sind leer, die der Stadt Eisenach ganz besonders. Zwischen dem Staatlichen Schulamt und dem Schultr&#228;ger hat es Beratungen gegeben.</p>
<p>64 M&#228;dchen und Jungen lernen derzeit an der Grundschule Neuenhof, in vier Klassen mit 17, 14, 14 beziehungsweise 19 Sch&#252;lern. 14 Sch&#252;ler sind in Th&#252;ringer Grundschulen die Mindestzahl f&#252;r eine Klasse. Von solchen Verh&#228;ltnissen ist man in der Ganztagsschule Jakobschule (4. Grundschule) in Eisenach mit 337 Sch&#252;lern in 15 Klassen (2009/10) weit entfernt.</p>
<p>Gerne w&#252;rde die Grundschule Neuenhof den Hort l&#228;nger als bis 16 Uhr &#246;ffnen, um den Eltern ein besseres Angebot machen zu k&#246;nnen. Aber wir k&#246;nnen mit unseren eineinhalb Erzieherinnen keine gr&#246;&#223;eren Spr&#252;nge machen, wei&#223; die stellvertretende Schulleiterin. Die Einwohnerzahl im l&#228;ndlichen Raum, belegen die Zahlen des Landesamtes f&#252;r Statistik, werden in den n&#228;chsten Jahren weiter schrumpfen. Dorfschulen wie in Neuenhof werden es aus dieser Sicht schwerer denn je haben.</p>
<h4>Lehrer warnen vor einem Schulkampf</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<p>Eindringliche Warnung des Th&#252;ringer Lehrerverbandes vor einem Schulkampf in Th&#252;ringen: &#8220;Nichts w&#228;re schlimmer als das&#8221;, so der Landesvorsitzende der Lehrerorganisation, Rolf Busch, im Gespr&#228;ch mit unserer Zeitung. Er rief CDU und SPD dazu auf, sich auf ein gemeinsames Konzept zu verst&#228;ndigen.<br />
Erfurt. Eine neue Schulstruktur in Th&#252;ringen m&#252;sse auf Jahre angelegt sein und d&#252;rfe nicht nur das Projekt einer Partei sein, warnte Busch. Er regte an, die Konzepte beider Parteien Oberschule (CDU) und Gemeinschaftsschule (SPD) auf ihre Gemeinsamkeiten hin abzugleichen. &#8220;Wir brauchen ein gemeinsames Projekt, um die Schule in Th&#252;ringen weiterzuentwickeln, keine faulen Kompromisse&#8221;, machte Busch die Position seiner Organisation deutlich.</p>
<p>Eine M&#246;glichkeit, die beiden Vorstellungen in &#220;bereinstimmung zu bringen, sieht er darin, alle Regelschulen in Gemeinschaftsschulen umzuwandeln, die auch einen Weg zum Abitur offenhalten, entweder &#252;ber ein berufliches Gymnasium oder eine Oberschule. Er w&#252;rdigte den Schritt der Th&#252;ringer CDU, die Regelschulen sehr viel deutlicher als bisher geplant zu &#246;ffnen.</p>
<h4>Kindersportfest in Schm&#246;llner Ostth&#252;ringenhalle</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>153 M&#228;dchen und Jungen aus 14 Kindereinrichtungen der Schm&#246;llner Region stellten gestern ihre Sportlichkeit unter Beweis.<br />
Schm&#246;lln.Das diesj&#228;hrige Kindersportfest f&#252;r Tagesst&#228;tten des Kreissportbundes Altenburger Land verlangte den Knirpsen auch einiges an Geschicklichkeit ab. So wurde nicht nur um die Wette gelaufen und weit gesprungen. Sondern auch mit der Rollerrutsche gerutscht, die Armmuskeln beim Bankrutschen getestet, auf der H&#252;pfburg getobt, sich im Judo ge&#252;bt oder mit so manchem zwei- und dreir&#228;drigem Gef&#228;hrt durch die Halle gefahren.</p>
<p>Und an jeder der einzelnen Stationen wurde dem Beobachter klar: Hier haben Kinder jede Menge Spa&#223; bei Sport, Spiel und Bewegung.</p>
<p>Dass dieses besondere Kindersportfest im allj&#228;hrlichen Terminkalender der Kindertagesst&#228;tten einen festen Platz einnimmt, bewies au&#223;erdem der Blick auf die Teilnehmerliste. An den Start in der Schm&#246;llner Ostth&#252;ringenhalle gingen gestern die Kindereinrichtungen aus Ponitz und G&#246;&#223;nitz, aus N&#246;bdenitz und L&#246;bichau, aus Schm&#246;lln sowie aus Wei&#223;bach.</p>
<p>Der Kreissportbund als Organisator war zufrieden mit dieser Resonanz. Immerhin erlebte dieses Sportfest f&#252;r die J&#252;ngsten im Altenburger Land seine 13. Auflage. Seit Anfang Mai dieses Jahres waren Mannschaften aus verschiedenen Kindertagesst&#228;tten schon in Meuselwitz und Altenburg an den Start gegangen. Insgesamt bewegte der Kreissportbund damit rund 600 M&#228;dchen und Jungen im Kindergartenalter zum Sporttreiben.</p>
<p>Entstanden ist die Idee f&#252;r dieses Sportfest bereits vor einigen Jahren mit dem Ziel, schon im Kindergartenalter den Grundstein f&#252;r die Freude an Sport und Bewegung zu legen. Gemeinsam durchgef&#252;hrt wird das Sportfest seitdem von Kreissportbund und Th&#252;ringer Sportjugend. &#8220;Und mit wachsender Begeisterung bei den Kindereinrichtungen&#8221;, ist Brigitte D&#252;mmel vom Kreissportbund froh. Denn das Sportfest f&#252;r Kindertagesst&#228;tten hat sich inzwischen zum echten Selbstl&#228;ufer im Altenburger Land entwickelt.</p>
<p>Seit 2003 nehmen Vertreter aus dem Altenburger Land zudem am F&#246;rderkreis Bewegungsfreundliche Kindertagesst&#228;tte teil, deren Teilnehmerzahl auf j&#228;hrlich 13 begrenzt ist. &#8220;Und in jedem Jahr wird ein Kindergarten aus unserem Landkreis als bewegungsfreundlich anerkannt&#8221;, freut sich Brigitte D&#252;mmel.</p>
<p>Unterst&#252;tzung erhielt der Kreissportbund f&#252;r sein Sportfest gestern in der Ostth&#252;ringenhalle von Innova und Euro-Schule Altenburg.</p>
<p>Die Jugendlichen von dort betreuten die einzelnen Stationen und sorgten au&#223;erdem f&#252;r die Verpflegung der kleinen Sportler.</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 19. Mai in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._Mai"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a> </p>


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		<title>Sonder-Pressespiegel vom 6. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 07:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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es gibt viel zu tun &#8211; schlie&#223;en wir zu!
So oder &#228;hnlich k&#246;nnte derzeit die Parole im Erbstromtal des Wartburgkreises lauten. Sie erinnern sich: Bereits im Herbst vergangenen Jahres sollte eine neue, der Schulverwaltung genehme Schulnetzkonzeption beschlossen werden. Sie scheiterte an der Vielzahl der Gegenargumente und am unbeugsamen Elternwillen, [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>es gibt viel zu tun &#8211; schlie&#223;en wir zu!</p>
<p>So oder &#228;hnlich k&#246;nnte derzeit die Parole im Erbstromtal des Wartburgkreises lauten. Sie erinnern sich: Bereits im Herbst vergangenen Jahres sollte eine neue, der Schulverwaltung genehme Schulnetzkonzeption beschlossen werden. Sie scheiterte an der Vielzahl der Gegenargumente und am unbeugsamen Elternwillen, ihre Schulen zu erhalten. Kurze Wege f&#252;r kurze Beine &#8211; auch kleinerer Dorfschulen sind ein wichtiger kultureller Kristallisationskeim im l&#228;ndlichen Gepr&#228;ge. Sie erf&#252;llen eine Gemeinde mit Leben, welches de facto auf nimmerwiedersehen mit der Schlie&#223;ung einer jeden Schule verschwindet. Werden unsere Kinder dann, wenn wir alt sind, die Altersheime schlie&#223;en und uns jeden Tag kilometerweit mit ihrem Auto oder mit Bussen durch die Gegend kutschieren? Erscheint paradox, ist aber dasselbe, was gerade jetzt mit unseren Kindern passiert. Nachhaltiges Denken ist unseren Politikern fremd geworden, was z&#228;hlt, sind kurzlebige Entscheidungen ohne zukunftsorientiertes Denken. Beispiele hierf&#252;r gibt es mehr als genug, als Geld f&#252;r unsinnige, nur dem Prestige dienende Projekte ausgegeben wurden, die sich hinterher als Fehlinvestitionen erwiesen haben.</p>
<p>Bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich Sie heute ausschlie&#223;lich &#252;ber dieses Thema informiere. Denken Sie aber daran, dass es schon vielen vor uns so ergangen ist und auch in Zukunft noch Eltern f&#252;r den Erhalt ihrer Schulen k&#228;mpfen m&#252;ssen!</p>
<p>Viel Interessantes finden Sie auch auf der von Eltern liebevoll gestalteten Schul-Homepage: <a title="blocked::http://www.grundschule-thal.de/" href="http://www.grundschule-thal.de/">www.grundschule-thal.de</a></p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<h4>Unterricht an Dorfschule Thal wird eingestellt</h4>
<h5><span id="more-2611"></span>Quelle: TA</h5>
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<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/Z1BYSMJ60N6U10118210422"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/Z1BYSMJ60N6U10118210422" alt="" /> </a> Fruchtlos: Sch&#252;ler, Eltern und Lehrer haben im  Fr&#252;hjahr noch vor dem Landratsamt in Bad Salzungen gegen die  beabsichtigte Schlie&#223;ung von Schulen im Erbstromtal protestiert. Foto:  Sven-Uwe V&#246;lker</li>
</ul>
<p>Der Wartburgkreis muss seine Schulnetzplanungen nochmals  umkrempeln. Der Kreistagsbeschluss vom Februar, der die kleine  Kneipp-Grundschule Thal zu retten schien, war nichts wert.  Wartburgkreis/Erbstromtal. Nach Auskunft von Landrat Reinhard Krebs (CDU) hat der Landkreis  kein Geld. Das aber ist n&#246;tig, um den Schulbetrieb an der Grundschule  &#8220;Am Scharfenberg&#8221; &#252;ber den  Sommer hinaus abzuhalten. Das rund hundertj&#228;hrige Schulhaus hat  statische Schwachstellen, weshalb einige R&#228;ume im Obergeschoss gesperrt  sind. Schwerer wiegt, dass wegen M&#228;ngeln beim Brandschutz eine  baupolizeiliche Sperrung ab August feststeht. Wie  gestern im Kreistag informiert wurde, ordnet die Kreisverwaltung an,  dass die zurzeit etwas mehr als 50 Grundsch&#252;ler aus Thal und Kittelsthal f&#252;r unbekannte Zeit in der  Breitenbergschule in Ruhla lernen  m&#252;ssen. Landrat Krebs nannte  diese Entscheidung &#8220;vor&#252;bergehend&#8221;. Zugleich sagte er jedoch, dies  gelte, bis die vordringlichen Sanierungen in Thal bezahlbar seien. Nach  einer Information des Schulausschussvorsitzenden Manfred Grob ist jedoch erst nach 2013 damit zu rechnen, dass Gelder  bereitgestellt werden k&#246;nnten. Krebs f&#252;hrte weiter aus, die beiden  Schulleiterinnen seien aufgefordert, Vorschl&#228;ge zu machen, wie beide  Schulen am Standort K&#246;hlergasse in Ruhla  untergebracht werden k&#246;nnten. Krebs:  &#8220;Beengte Situationen auf Zeit sind nachrangig und hinnehmbar, die  Sicherheit unserer Sch&#252;ler hat oberste Priorit&#228;t.&#8221;Die  Kreisverwaltung beruft sich auf ein von ihr beauftragtes Planungsb&#252;ro,  das einen Gesamtsanierungsbedarf von 2,78 Millionen Euro ausrechnete.  Als vordringlich davon gelten 1,3 bis 1,5 Millionen. Eine von Eltern  beauftragte, andere Untersuchung nennt 417 000 Euro f&#252;r die n&#246;tigsten  Dinge. Unter Thaler Lehrern und Eltern herrscht  kaltes Entsetzen: &#8220;Wir erfahren das in allerletzrer Minute, wenn nichts  mehr zu beeinflussen ist.&#8221;Eine heikle politische  &#8220;Baustelle&#8221; hat sich zudem in Wutha-Farnroda  aufgetan. Das Th&#252;ringer Kultusministerium verweigert seine Zustimmung  zu dem vom Kreistag gewollten Experiment (TA von gestern). Demnach  verliert die Grundschule &#8220;Am Schlosspark&#8221; in Farnroda  zwar ihr h&#252;bsches, aber marodes Geb&#228;ude. Sie muss umziehen auf den  M&#246;lmen in die &#8220;H&#246;rselbergschule&#8221;. Nach dem Willen des Kreistags sollten  beide Schultypen mit ihren unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden  nebeneinander weiterexistieren  wenn auch unter einem Dach. Nach dem  barschen Nein der Landesregierung beschloss der Kreistag gestern Abend  nach langer Aussprache: Die Schlosspark-Schule zieht wie vorgesehen in  die Ringstra&#223;e. Beide Schulen verschmelzen aber ein Jahr sp&#228;ter, im  Sommer 2011, zu einer p&#228;dagogischen Einrichtung. Die Sch&#252;ler der zu  dieser Zeit gef&#252;hrten Klassenstufen 2 bis 4 beider Schulen d&#252;rfen ihre  Grundschulzeit noch mit ihren vertrauten Klassenkameraden beenden.  Abstimmung: 18 Ja, 15 Nein und 12 Enthaltungen.</p>
<h4>R&#228;umung der Grundschule Thal: Landrat stellt sich Elternfragen</h4>
<p>Quelle: TA<br />
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<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/8V9TDRDJE5PN10123193316"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/8V9TDRDJE5PN10123193316" alt="" /> </a> Landrat Reinhard Krebs wollte den Vorwurf der  Tatenlosigkeit bei der Rettung der Grundschule Thal nicht gelten lassen.  Foto: Heiko Kleinschmidt</li>
</ul>
<p>Viele Eltern sind entt&#228;uscht, dass die Grundschule Thal  geschlossen wird. Daf&#252;r &#228;u&#223;erte Landrat Reinhard Krebs nun zwar  Verst&#228;ndnis, ger&#228;umt wird die Schule aber trotzdem. Die Kreisverwaltung  wird nicht veranlassen, dass eine Fluchttreppe von au&#223;en angebaut wird,  um den Schulbetrieb &#252;ber den Sommer hinaus fortzusetzen.<br />
Wartburgkreis/Thal. Die Menge und Sch&#228;rfe an Kritik wegen der  mehrj&#228;hrigen Schlie&#223;ung der Grundschule &#8220;Am Scharfenberg&#8221; ab diesem Sommer  veranlasste den Landrat am Montag, sein Handeln zu rechtfertigen. Dass  betroffene Familien &#8220;entt&#228;uscht und sogar w&#252;tend&#8221; seien, k&#246;nne er  nachf&#252;hlen, sagte Reinhard Krebs  (CDU). Sogar der subjektive Eindruck, &#8220;an der Nase herumgef&#252;hrt&#8221; worden  zu sein, sei menschlich verst&#228;ndlich. Krebs  wiederholte, er wolle sich so bald wie m&#246;glich mit Eltern aus Thal und Ruhla treffen. Es gebe zwei Terminvorschl&#228;ge. Zugleich  wies Krebs den Vorwurf von sich,  die Brandschutzauflagen seien der willkommene Vorwand, um eine Schule,  die der Verwaltung nicht ins Schulnetz passe, loszuwerden.Krebs bekr&#228;ftigte, er werde keinen Druck  auf die Baubeh&#246;rde im Landratsamt aus&#252;ben, damit diese die  Nutzungsuntersagung, die ab 1. August 2010 gilt, noch einmal nach hinten  verschoben wird. &#8220;Das werde ich nicht verantworten.&#8221; Wegen der  Brandschutzrisiken habe er pers&#246;nlich ein sehr eingehendes Gespr&#228;ch mit  einem Planungsb&#252;ro gehabt. Dabei habe er selbst die Frage gestellt, ob  eine Fluchttreppe aus Metall, die au&#223;en an das Geb&#228;ude angef&#252;gt wird,  das Problem vertretbar l&#246;sen k&#246;nnte? &#8220;Die unmissverst&#228;ndliche Antwort  war Nein&#8221;, so Krebs. Der Chef des  kreislichen Schulverwaltungsamtes, Karsten  Seelig, erg&#228;nzte: Das Schulgeb&#228;ude sei L-f&#246;rmig, beide  Treppenh&#228;user seien nicht miteinander verbunden. Bei einem etwaigen  Brand w&#252;rde ein Treppenhaus zur gef&#228;hrlichen Sackgasse. Nicht  gelten lassen will der Landrat den Vorwurf der Tatenlosigkeit in der  Kreisverwaltung. Allerdings sei es &#8220;ein bisher beispielloser Umstand&#8221;  gewesen, dass der Kreistag am 24. Februar durch den Standortbeschluss  zum Erhalt der Grundschule eine Investition von rund 2,8 Millionen Euro  n&#246;tig gemacht habe, ohne aber klarzustellen, wie die Sanierung des  Geb&#228;udes zu bezahlen sei.</p>
<h4>Horst K&#246;hler will sich k&#252;mmern</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Eltern von Zweitkl&#228;sslern der Grundschule Ruhla haben es geschafft, spontan mit Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler am Baumkronenpfad &#252;ber den drohenden Zusammenschluss der Grundschulen Thal und Ruhla zu reden.<br />
Ruhla. Sie wollten die Klassenfahrt vorbereiten und erinnerten sich angesichts des gro&#223;e Polizeiaufgebots an den angek&#252;ndigten Besuch. &#8220;Mich &#252;berkam sofort das Gef&#252;hl, die einmalige Chance nutzen zu m&#252;ssen, um dem Bundespr&#228;sidenten, der sich sehr b&#252;rgernah zeigte, unsere Problematik zu schildern&#8221;, berichtete die Elternsprecherin der Klasse 2b, Heike G&#246;ssel. Mit allem Mut habe man versucht, an den Wachm&#228;nnern vorbei zu kommen. Dies sei mit Hilfe des Protokollchefs der Staatskanzlei gelungen. Die Eltern erz&#228;hlten von ihren Sorgen: So m&#252;sse Unterricht und Hort auf engstem Raum stattfinden, sollten zu den 80 Kindern in der Grundschule Ruhla noch 70 aus der Grundschule Thal dazu kommen, wie es die Kreisverwaltung vorsieht. &#8220;Die Situation wird zu Aggressivit&#228;t und Stress f&#252;hren&#8221;, bef&#252;rchten die Eltern. &#8220;Der Bundespr&#228;sident hat gro&#223;es Interesse an unserer Situation gezeigt&#8221;, freute sich Heike G&#246;ssel. Er habe per Handschlag versprochen, sich mit der Angelegenheit zu befassen.</p>
<h4>Offener Brief an den Landrat des Wartburgkreises Herrn Reinhard Krebs</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Guten Tag, Herr Landrat,</p>
<p>geschockte Eltern und weinende Kinder, das waren die ersten Reaktionen auf den<br />
Zeitungsartikel vom 29. Mai 2010. Bravo, so viel ist also ein Kreistagsbeschluss wert.</p>
<p>Als am 24. Februar 2010 die Mehrheit der Kreistagsabgeordneten f&#252;r den Erhalt unserer<br />
Grundschule in Thal stimmte, war sofort von Ihnen zu h&#246;ren, dass f&#252;r die Sanierung der Schule kein Geld zur Verf&#252;gung steht.</p>
<p>In einem Zeitungsartikel vom letzten Jahr lobten Sie das Beteiligungsverfahren in h&#246;chsten T&#246;nen. Sie sagten sinngem&#228;&#223;, dass jeder betroffene B&#252;rger die M&#246;glichkeit hat, seine Vorschl&#228;ge, &#196;ngste und N&#246;te einflie&#223;en zu lassen.</p>
<p>Dies geschah auf vielf&#228;ltige Weise. Auch die Kinder versuchten durch das Zeichnen von Bildern ihre &#196;ngste und Sorgen zu verarbeiten. Die Bilder hingen an den Fenstern der Schule f&#252;r jeden B&#252;rger einsehbar aus. Einige Tage sp&#228;ter mussten die Bilder auf Druck des Landratsamtes wieder entfernt werden. Dieser Weg der Beteiligung wurde den Kindern somit genommen,<br />
ein wahrhaft gro&#223;er Sieg f&#252;r Ihre Beh&#246;rde.</p>
<p>Durch den Einsatz der Elternvertreter, von Vereinen, Privatpersonen, eine Unterschriftensammlung und mehrere Proteste von Eltern und Kindern konnte die Mehrzahl der Kreistagsmitglieder (mit Ausnahme fast aller CDU-Mitglieder) vom Erhalt unserer Schule &#252;berzeugt werden.</p>
<p>Offensichtlich hatten Sie mit so viel Demokratie dann doch nicht gerechnet und im Haushalt erst gar kein Geld f&#252;r die n&#246;tigsten Arbeiten zum Fortbestand der Schule eingeplant.<br />
Nur so l&#228;sst sich Ihre oben erw&#228;hnte Aussage bez&#252;glich fehlender Sanierungsgelder werten.</p>
<p>War die Schlie&#223;ung der Grundschule Thal etwa von vornherein von der Schulverwaltung beschlossen und das Beteiligungsverfahren ein notwendiges, wenn auch l&#228;stiges &#220;bel? Wieso wurde nicht ein Nachtragshaushalt beschlossen?</p>
<p>Im Zeitungsartikel vom 29. Mai 2010 sagten Sie: “Beengte Situationen auf Zeit sind nachrangig und hinnehmbar, die Sicherheit unserer Sch&#252;ler hat oberste Priorit&#228;t.” Das h&#246;rt sich f&#252;r den au&#223;en stehenden B&#252;rger gut an. Meines Wissens besteht der baupolizeiliche Sperrvermerk bereits seit Jahren!! Warum wurde nicht schon damals gehandelt und wenigstens, wie erst vor Kurzem geschehen, eine provisorische Feuerschutztreppe errichtet? Jetzt Krokodilstr&#228;nen zu vergie&#223;en und Ihre Sorge um die Sicherheit der Kinder zu beteuern, ist nach so langer Unt&#228;tigkeit f&#252;r mich der blanke Hohn und nur noch Mittel zum Zweck.</p>
<p>Was haben Sie f&#252;r den Erhalt der Grundschule unternommen?<br />
Haben Sie wirklich alle M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft?<br />
Bitte erkl&#228;ren Sie mir die gravierende Differenz zwischen Ihrem Gutachten zur Grundschule Thal und dem Vergleichsgutachten der Elternvertreter!</p>
<p>Der Schulausschussvorsitzende Manfred Grob sagte, dass erst nach dem Jahr 2013 Gelder f&#252;r die Schule bereitgestellt werden k&#246;nnen. Wird ein Haushalt nicht jedes Jahr neu beschlossen?</p>
<p>In einem Zeitungsartikel &#252;ber die Grundschule in Nazza vom 30.April 2010 sagte Schuldezernentin Claudia D&#246;ring: Werden bei anderen Projekten nicht alle Konjunkturmittel fristgerecht abgerufen, flie&#223;en sie mit in die Sanierung der Turnhalle”. Ich gehe einmal davon aus, dass die Turnhalle keinem Sperrvermerk unterliegt und diese somit auch bei ausbleibenden Konjunkturmitteln voll nutzbar bleibt. Besteht hier nicht die M&#246;glichkeit, diese, wenn nicht fristgerecht abgerufenen Gelder, f&#252;r erste Sanierungsma&#223;nahmen an der Thaler Schule einzusetzen?</p>
<p>Woher kommen pl&#246;tzlich die zus&#228;tzlichen 380.000 Euro f&#252;r die H&#246;rselbergschule in Wutha-Farnroda?<br />
Diese Gelder waren ja offensichtlich auch nicht eingeplant.</p>
<p>Kreistagsmitglieder verschiedener Lager vertreten laut Zeitungsbericht vom 1.Mai 2010 die Auffassung, die Kreisverwaltung habe “in einer Art von Arbeitsverweigerung” den parlamentarischen Auftrag nicht befolgt, der aus dem Kreistagsbeschluss vom 24. Februar 2010 f&#252;r unsere Thaler Schule resultiert. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?</p>
<p>Ein jeder ist bem&#252;ht, seinem Kind Anstand und Ehrlichkeit im Umgang mit anderen Menschen<br />
zu lehren. Wie sind diese Tugenden mit Ihrer Bekanntmachung zu vereinbaren?<br />
Mein Sohn fragte mich dieser Tage: “Papa, darf der Mann das?”</p>
<p>Herr Krebs, bei der dem Schulausschuss vorliegenden Unterschriftensammlung hat eine gro&#223;e Anzahl m&#252;ndiger B&#252;rger ihren Unmut gegen&#252;ber Ihrem Vorhaben ge&#228;u&#223;ert. Diese B&#252;rger zeigten somit, dass sie sich nicht f&#252;r dumm verkaufen lassen und sehr wohl wissen, dass alleine die Kreisverwaltung durch jahrelange Unt&#228;tigkeit die Schuld am Sanierungsstau tr&#228;gt.</p>
<p>Ich bitte Sie, zeigen Sie uns m&#252;ndigen W&#228;hlern und allen Kindern, dass Sie es besser k&#246;nnen, und geben Sie uns den Glauben an die Politik zur&#252;ck.</p>
<p>&#214;ffnen Sie den von Ihnen angek&#252;ndigten Elternabend in Thal f&#252;r jeden B&#252;rger, denn die Wahrheit geht alle etwas an.</p>
<p>Mit der Bitte um eine R&#252;ckantwort oder einer kurzen Mitteilung Ihrer Kenntnisnahme des Schreibens verbleibe ich…</p>
<p>mit freundlichem Gru&#223;</p>
<p>Ronny F&#252;ldner</p>
<h4>Offener Brief an den Landrat Krebs und Schuldezernentin D&#246;ring</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Sehr geehrter Herr Landrat Reinhard Krebs<br />
Sehr geehrte Frau Schuldezernentin Claudia D&#246;ring<br />
Mit gro&#223;er Entt&#228;uschung habe ich der Presse entnommen, dass die Grundschule Thal bis 2013 ausgelagert werden soll, um dann eine Generalsanierung zu beginnen. Es ist schon ein merkw&#252;rdiger Informationsaustausch, dass die Verantwortlichen in Stadt und Ort so gravierende Entscheidungen &#252;ber die Zeitung erfahren m&#252;ssen.<br />
Habe ich daf&#252;r 15 Jahre als Mitglied des Kreistages meinen Dienst getan? Ist das Vertrauensverh&#228;ltnis unter Funktion&#228;ren soweit gesunken,dass man nicht mehr miteinander reden kann? H&#228;ngt das Wohl unserer Kinder nur noch vom Geld ab?<br />
Erst die Post, dann die Sparkasse und nun die Schule. Wie sehr muss ein Ort noch bluten, dass er f&#252;r junge Menschen attraktiv wird?<br />
Glauben Sie ernsthaft, dass nach etwa zwei Jahren in ein leerstehendes Geb&#228;ude investiert und der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird. Das ist eine Schulschlie&#223;ung durch die Hintert&#252;r!<br />
Auch Ihnen untersteht die Bauaufsicht. Mit etwas Interesse am Schulstandort Thal, w&#228;re sicherlich eine L&#246;sung zu finden ohne die gesperrten R&#228;ume Schule zu betreiben, zumal die Hausmeisterwohnung frei geworden ist.<br />
Sich so &#252;ber einen Kreistagsbeschlu&#223; hinweg zu setzen, ist f&#252;r mein Demokratieverst&#228;ndnis nich nachvollziehbar.<br />
Meinem Protest schlie&#223;en sich Eltern, Lehrer, Sch&#252;ler und viele Mitb&#252;rger unseres Ortes an. Wer sich der Menschlichkeit verpflichtet f&#252;hlt, hift mi, diese Entscheidung zu revidieren</p>
<p>Backhaus<br />
Ortsb&#252;rgermeister Thal</p>
<h4>Ein offener Brief an den Landrat R. Krebs zum Schlie&#223;ungsplan der Grundschule in Thal</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Guten Tag, Herr Krebs,</p>
<p>in einem kleinen Landkreis mitten im Herzen Deutschlands, da regiert am Anfang des 21. Jahrhunderts ein absolutistischer Landrat. Er setzt sich mit Ignoranz und Willk&#252;r, die ihresgleichen sucht, &#252;ber den Willen seines Volkes hinweg.<br />
Der Wartburgkreis ist wieder im Mittelalter angekommen….</p>
<p>So &#228;hnlich und frei nach den Gebr&#252;dern Grimm k&#246;nnte ich meinem Kind Ihre Handlungsweise bez&#252;glich der Grundschule in Thal erkl&#228;ren. Dies w&#252;rde es wahrscheinlich noch verstehen und ich m&#252;sste mich nicht so f&#252;r Sie sch&#228;men. Wie soll man einem Kind Ihr Verhalten und das Ihrer Beh&#246;rde erkl&#228;ren, wenn es nicht mal erwachsene Menschen schaffen, sachliche Worte hierf&#252;r zu finden.</p>
<p>Ich bin entsetzt &#252;ber Ihre Auslegung und Umsetzung des Kreistagsbeschlusses vom 24.02.2010 zur Grundschule in Thal.<br />
Sie versuchen, einfach einen Beschluss des Kreistages durch die Hintert&#252;r auszuhebeln.</p>
<p>Ein demokratisch gew&#228;hlter Landrat sollte wissen, wo die Grenzen sind. Mit Ihrem Verhalten nehmen Sie allen engagierten Menschen den Glauben an unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat.</p>
<p>Ich erinnere mich noch gut daran, dass p&#252;nktlich vor den letzten Wahlen der Sperrvermerk f&#252;r die Grundschule aufgehoben wurde. Nach der Wahl wurde der Vermerk schnell wieder gesetzt. Der W&#228;hler hatte seine Schuldigkeit getan und Sie f&#252;r die CDU flei&#223;ig W&#228;hlerstimmen gewonnen. Hier gingen wahlpolitische Interessen der Sicherheit der Schulkinder vor.</p>
<p>Ich fordere Sie deshalb auf, unverz&#252;glich eine andere L&#246;sung als die “vor&#252;bergehende Schlie&#223;ung” der Grundschule Thal zu finden. Handeln Sie im Sinne der Menschen, die Ihnen ihr Vertrauen schenkten.</p>
<p>Sie begr&#252;nden die Schlie&#223;ung der Grundschule Thal mit fehlenden Sanierungsgeldern und schieben nach jahrelanger Unt&#228;tigkeit die Sicherheit der Schulkinder vor. Was soll das Theater? Die Sicherheitsm&#228;ngel der Grundschule sind Ihnen doch schon seit Jahren bekannt! Was ist passiert? Warum jetzt die pl&#246;tzlichen Bedenken?</p>
<p>Welche Gegebenheiten erwarten denn die Kinder an der Breitenberg-Schule in Ruhla? Wo sind denn hier Ihre Skrupel?<br />
Was muten Sie denn hier allen Beteiligten zu?<br />
Kinder brauchen Platz zum Lernen und Spielen! Die Kinder, Eltern und Lehrer brauchen die Grundschule Thal &#8211; jetzt!</p>
<p>Ihr neuer Einwurf, dass die beiden Treppenh&#228;user der Schule nicht miteinander verbunden sind, entspricht nicht der Wahrheit. &#220;ber einen Klassenraum, der Verbindung zu beiden Treppenh&#228;usern hat, besteht bei einem etwaigen Brand ein Fluchtweg. Lassen Sie das pr&#252;fen!</p>
<p>Ich bin schon auf die n&#228;chsten Einw&#228;nde gespannt. Wie w&#228;re es denn mit einer Asbestverseuchung?</p>
<p>Bitte erkl&#228;ren Sie sich und zeigen Sie uns, dass Sie es besser k&#246;nnen! Erm&#246;glichen Sie ein neues Schuljahr 2010/2011 an der Grundschule Thal. Noch ist es m&#246;glich!</p>
<p>Das ich nicht mit freundlichen Gr&#252;&#223;en verbleiben m&#246;chte, d&#252;rften diese Zeilen gekl&#228;rt haben.</p>
<p>Yvonne Jegminat</p>
<h4>Kreisverwaltung unterl&#228;uft bewusst Kreistagsbeschluss – Schulschlie&#223;ung durch die Hintert&#252;r</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Mit demokratischen Gepflogenheiten hat das Agieren der Kreisverwaltung im Fall der Grundschule Thal nichts mehr zu tun.<br />
Nach massiven Protesten von Eltern, Lehrern und Sch&#252;lern hatte der Kreistag mehrheitlich entgegen den Pl&#228;nen der Kreisverwaltung beschlossen, die Grundschule Thal nicht zu schlie&#223;en.<br />
Nun &#252;berrascht die Kreisverwaltung den Kreistag und die Betroffenen mit der Nachricht, dass die Schule ab August baupolizeilich geschlossen werden soll und die Sch&#252;ler in der Grundschule Ruhla unterrichtet werden sollen. Geld f&#252;r die Sanierung gibt es vor 2013 im Kreishaushalt nicht.</p>
<p>Hier soll durch Schaffung von Fakten der Kreistagsbeschluss unterlaufen werden und Landrat und Dezernentin versuchen damit die Schule doch zu schlie&#223;en.<br />
Wie sonst ist es zu erkl&#228;ren, dass seit dem Kreistagsbeschluss nichts geschehen ist, um die dringendsten Sanierungsma&#223;nahmen sicher zu stellen?</p>
<p>Ich fordere die Kreistagsmitglieder auf gem&#228;&#223; ihrem Beschluss zum Erhalt der Schule auch die entsprechenden Mittel zur Absicherung des Unterrichts in Thal bereit zu stellen. In einem Landkreis, der seine finanzielle Leistungsf&#228;higkeit stets herausstreicht, sollten im Rahmen eines Nachtragshaushalts auch die entsprechenden Mittel eingestellt werden.</p>
<p>Sabine Doht, MdL</p>
<h4>Thaler Grundsch&#252;ler m&#252;ssen nun doch nach Ruhla</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Trotz Kreistagbeschluss zur Erhaltung der Thaler Grundschule wird sie „vorl&#228;ufig“ geschlossen</p>
<p>Schildb&#252;rgerstreiche sehen anders aus – dar&#252;ber kann man meist noch lachen oder zumindest sich ein Schmunzeln abringen. Doch hier bleibt selbst das bittere Lachen in der Kehle stecken. Lange bangten sie Thaler B&#252;rger um ihre Grundschule, der Kampf schien sich gelohnt zu haben, als im Februar der Kreistag beschloss, die Grundschule „Am Scharfenberg“ weiter zu betreiben. Die Freude war gro&#223;, die L&#228;hmung der letzten Monate verflog. Nun kann es weiter gehen mit dem Kneipp-Konzept, die n&#228;chsten Kurse f&#252;r die Lehrerinnen wurden geplant, die Erg&#228;nzungsstunden wieder dem Kneipp-Konzept gewidmet, neue Vorhaben, wie das gesunde Fr&#252;hst&#252;ck erfolgreich begonnen. Im sch&#246;nen neuen Kneipp-Schulgarten wurden die ersten Pfl&#228;nzchen gesetzt. Zum Schnuppertag waren die Kinder mit ihren Eltern bereits in der Schule, am 5. Mai sollte der erste Elternabend zur Weiterf&#252;hrung des Kneipp-Konzeptes stattfinden, er wird wohl eher eine Krisensitzung oder ein Trauerabend sein. Denn die Kreisverwaltung hat mit einem „genialen Streich“ den Beschluss des Kreistages ausgehebelt. Mit der Begr&#252;ndung, dass kein Geld zur Sanierung vorhanden sei und die Nutzungsbefugnis f&#252;r die Schule auf 31.7.2010 beschr&#228;nkt sei, sollen die Thaler Kinder in den kommenden drei Jahren in die Grundschule nach Ruhla gehen. Vor 2013 sei kein Geld f&#252;r die Sanierung der Thaler Schule vorhanden, so hie&#223; es im Kreisausschuss. Und was nach 2013 ist? Das kann heute wohl keiner beantworten, wahrscheinlich auch nicht mehr die Anzahl der Kinder aus Thal und Kittelthal, um eine Schule in Thal f&#252;llen zu k&#246;nnen. Das Kneipp-Konzept kann in Ruhla nicht so wie in Thal fortgesetzt werden, dazu fehlen die M&#246;glichkeiten und entsprechenden Bedingungen.<br />
Die Elternvertreter – und nicht nur sie – sind schockiert, w&#252;tend. Auf der Homepage des F&#246;rdervereines der Grundschule schreiben sie in ihrer ersten Stellungnahme: „Kein Geld f&#252;r unsere Kinder? Sch&#228;mt euch!“<br />
Die Wellen schlagen hoch, seitdem die B&#252;rger den Beschluss der Verwaltung, den Schulbetrieb auszulagern, aus der Presse erfahren haben.<br />
Ob sich jemand in der Kreisverwaltung ob dieses Beschlusses sch&#228;mt, ist ungewiss. Zumindest hat der Landrat Reinhard Krebs (CDU) kurzfristig zum Pressegespr&#228;ch geladen, in dem nat&#252;rlich die Grundschule Thal angesprochen wurde. Er habe durchaus Verst&#228;ndnis f&#252;r die Entt&#228;uschung der Eltern, dennoch sei er nicht gewillt, die Nutzungsuntersagung ab dem 1. August 2010 aufzuheben. Grund seine erheblich M&#228;ngel beim Brandschutz, vor allen Dingen das Fehlen eines zweiten Rettungsweges. Allein mit einer Brandschutztreppe au&#223;en sei es nicht getan, so der Landrat. Karsten Seelig, Schulamtsleiter der Kreisbeh&#246;rde, best&#228;tigte, dass die Treppenh&#228;user beider Geb&#228;udeteile nicht miteinander verbunden seien und im Brandfall keine Fluchtwege vorhanden w&#228;ren. Die Baunutzungsuntersagung wegen der Brandschutzauflagen sei schon l&#228;nger bekannt gewesen, so Amtsleiter, ein genaues Datum konnte er zum Pressegespr&#228;ch jedoch nicht nennen.<br />
Der Landrat betonte, er habe selbst Gespr&#228;che mit den Planern gehabt, um auszuloten, welche Ma&#223;nahmen notwendig w&#228;ren, um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Die definitiv letzte Antwort: es gibt keine machbare L&#246;sung, um  die Schlie&#223;ung zu verhindern. Den Vorwurf, seit dem Kreistagsbeschluss am 24. Februar 2010 tatenlos gewesen zu sein, weist der Chef der Kreisverwaltung von sich. Der Schulausschuss habe getagt und dem Kreistag am 28. April einen Bericht vorgelegt. Darin allerdings die nun f&#252;r Eltern, Sch&#252;ler und B&#252;rger unverst&#228;ndliche „&#220;bergangsl&#246;sung“ der Auslagerung in die Grundschule nach Ruhla. Wie die Chancen f&#252;r einen Sanierung des Hauses nach 2013 stehen, dazu wollte sich der Landrat nicht &#228;u&#223;ern.<br />
Krebs verteid<img class="alignleft size-medium wp-image-2624" title="Schule Thal" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/05/Schule-Thal1-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" />igte die Entscheidung der Verwaltung: Es sei im Kreistag &#252;ber einen Standort entscheiden worden, ohne dass die Finanzierung der rund 2,78 Millionen Euro gesichert gewesen sei. In den n&#228;chsten Tagen wolle er selber  Gespr&#228;che mit den Eltern aus Thal f&#252;hren.<br />
Ruhlas B&#252;rgermeister Mario Henning (CDU) &#228;u&#223;erte w&#228;hrend der Stadtratssitzung am Montagabend sein Unverst&#228;ndnis und sein Entsetzen &#252;ber die Entscheidung der Verwaltung. Der Stadtrat Ruhla habe sich eindeutig zum Erhalt der Grundschule positioniert, seine Meinung habe sich auch nun nicht ge&#228;ndert. Allerdings sehe er das Verhalten der Kreisverwaltung und des Schulausschusses als „Arbeitsverweigerung“ an. Denn der Kreistag habe mit seinem Beschluss zum Erhalt der Schule einen klaren Auftrag an die Verwaltung gegeben: ein Konzept zur Nutzung und Finanzierung der Grundschule Thal zu erarbeiten. Das sei nicht geschehen, so Henning. siro</p>
<p>Bildunterschriften: Schule Thal: Wie erkl&#228;ren wir es unseren Kindern? Der erste Schnuppertag der neuen Sch&#252;ler fand im April bereits statt, damit die ABC-Sch&#252;tzen sich schon mit der Schule vertraut machen. Nun werden Markus, Vanessa, Angelique und die anderen Kinder nicht die k&#252;nftige Kneipp-Schule in Thal besuchen k&#246;nnen. Foto: siro</p>
<h4>Wartburg-Radio in der Thaler Grundschule</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Junge Radiomacher tumme<img class="alignleft size-medium wp-image-2623" title="Wartburg-Radio" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/05/Wartburg-Radio1-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" />lten sich am Montag in Thal. Viertkl&#228;ssler der Grundschule „Am Scharfenberg“ Thal, die Kneipp-Schule werden m&#246;chte, befragten unter anderem Werner Probst, den Vorsitzenden des &#246;rtlichen Kneipp-Vereines, warum es gut ist, mit der Natur im Einklang zu leben. Sie berichteten, was sie bisher zu Kneipp wissen, besuchten den Kneipp-Schulgarten und brachten ihre eigenen Erfahrungen ein. Alle Sch&#252;ler waren sich einig, dass es das traurige Ende des Kneipp-Projektes ist, wenn die Grundsch&#252;ler mit dem neuen Schuljahr nach Ruhla m&#252;ssen.<br />
Die komplette Radio-Sendung &#8220;Leben nach Kneipp &#8211; eine Sendung des Kindergartens und der Grundschule Thal&#8221; wird am Dienstag, 11. Mai 2010 um 17 Uhr im Wartburg-Radio 96,5 bzw. im Netz auf www.wartburgradio.com ausgestrahlt. Foto: siro</p>
<p>Bildunterschrift: Grundsch&#252;ler aus Thal interviewten Werner Probst, Vorsitzender des Kneipp-Vereines. Foto: siro</p>
<h4>Ruhlas B&#252;rgermeister Henning: Grundschule Thal im Brennpunkt der Diskussionen</h4>
<h5>Quelle: Ruhlaer Zeitung</h5>
<p>Die Freude war zu Ende, bevor sie sich richtig manifestieren konnte. Herrschte im Februar noch riesige Freude bei den Eltern der Grundschule Thal, macht sich nun Best&#252;rzung breit. Und das zu recht. Best&#228;tigte doch der Kreistag vor ca. drei Monaten noch den Erhalt des Schulstandortes Thal. Nun wurde am Mittwoch im Bad Salzungen das Thema noch einmal auf die Tagesordnung gebracht. Resultat: Wegen der angespannten finanziellen Situation des Kreises kommt die angedachte Sanierung der Grundschule ins Stocken. Die Kinder sollen aus der ab August aus baulichen Gr&#252;nden gesperrten Schule mindestens bis 2013 nach Ruhla ausgelagert werden.</p>
<p>Zu Recht f&#252;hlen sich die Eltern „verschaukelt“. Denn in solchen F&#228;llen hilft keine Polemik und kein „Sch&#246;ntun“ von Seiten der Verantwortlichen im Kreistag. Hier sollten Ehrlichkeit und klare Aussagen im Vordergrund stehen, die keine falschen Erwartungen wecken. Entr&#252;stete B&#252;rger und Politikverdrossenheit sind die Folge solcher Handlungsweisen.</p>
<p>Eindeutig ist, dass die Entscheidungstr&#228;ger daf&#252;r verantwortlich sind, keine Hoffnungen zu wecken, die man nur schwerlich oder gar nicht erf&#252;llen kann. Ebenso ist es aber auch n&#246;tig, der Sicherheit f&#252;r die Sch&#252;ler h&#246;chste Priorit&#228;t zu geben und dar&#252;ber nicht mit der Bauaufsicht zu verhandeln.</p>
<p>Sicher w&#252;rden es die meisten verstehen, wenn die Finanzsituation im Kreis und in den Kommunen einmal klar darlegt w&#252;rde. Seit langen ist ja bekannt, dass den Gemeinden und Landkreisen zunehmend das Geld ausgeht, da u.a. die Gewerbesteuern wie auch die Schl&#252;sselzuweisungen des Bundes und des Landes sinken. K&#252;rzungen und Einsparma&#223;nahmen treffen zur Zeit fast alle Bereiche des &#246;ffentlichen Lebens. Unser Wartburgkreis war bisher einer der stabilsten Kreise in Th&#252;ringen. Doch nun m&#252;ssen wir und im speziellen auch ich leider die ver&#228;nderte Situation im Kreis zur Kenntnis nehmen.</p>
<p>Vorzuwerfen ist den Verantwortlichen im Kreis, dass seit Jahren keine Ma&#223;nahmen an der Schule in Thal durchgef&#252;hrt wurden. Die Unt&#228;tigkeit der Verwaltung im Landratsamt ist einmalig. Bis zum heutigen Tage besteht nun ein Sanierungsstau, der durch die angespannte Haushaltslage des Kreises pl&#246;tzlich kaum noch gestemmt werden kann.<br />
Das Fazit – zwischen Entt&#228;uschung und Forderung – kann nun eigentlich nur wie folgt lauten:<br />
Im Hinblick auf die Sicherheit der Kinder sollte man die Aussage des Landrates akzeptieren, aber eine umgehende Sanierung der Schule bei besserer Finanzlage nicht aus den Augen lassen und eine Gleichbehandlung im Kreis fordern. Und dabei erwarten wir Ehrlichkeit von Seiten des Kreises, um das ersch&#252;tterte Vertrauen wieder aufbauen zu k&#246;nnen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressespiegel vom 27. April 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gutenberg-Gymnasium gedenkt der Opfer
Quelle: TA und OTZ
Am Montag ist am Gutenberg-Gymnasium zum achten Mal jenes 26. Aprils 2002 gedacht worden, an dem ein Sch&#252;ler 16 Menschen und sich selbst ermordete. Doch nur wenige, die damals Zeuge werden mussten, sind heute noch als Sch&#252;ler oder Lehrer an der Schule.
mehr: http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Gutenberg-Gymnasium-gedenkt-der-Opfer-1985385935

Filmgespr&#228;ch beim Goldenen Spatzen
Quelle: OTZ
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/pressespiegel-vom-22-april-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. April 2010'>Pressespiegel vom 22. April 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen Bildung, Erziehung, Familie, Leben, Schule, Spa&#223;, Ernst, Anstrenung, Leistung und weitere Synonyme lassen sich finden. Sie alle haben mit unseren gesellschaftlichen Werten und Normen zu tun. &#220;berall im Land werden sie gelebt. Was sind aber vor allem diese Werte, nach denen wir leben, streben, uns lenken lassen? ...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/pressespiegel-vom-15-april-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 15. April 2010'>Pressespiegel vom 15. April 2010</a> <small>Liebe Eltern, Liebe LeserInnen Nach &#246;sterlicher Ferienpause f&#252;llen sich diese Seiten wieder mit Informationen. Nicht jeder fand die Zeit sich auszuruhen. Dabei denke ich vor allem an die vielen Erzieherinnen, welche in den Ferien den Grundsch&#252;lern interressante und abwechslungsreiche Tage vorbereiteten und verlebten. Nicht immer erhalten sie den entsprechenden Dank....</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/pressespiegel-vom-29-april-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 29. April 2010'>Pressespiegel vom 29. April 2010</a> <small>Liebe Eltern, lieber LeserInnen Diese Woche steht aktuell unter guten bildungspolitischen Sternen. Das ist f&#252;r Familien mit Kindern sehr erfreulich und bundesweit beispielgebend. Das neue Th&#252;ringer Kindergartengesetz wurde heute im Th&#252;ringer Landtag verabschiedet. Laut Gesetz besteht nun f&#252;r jedes Th&#252;ringer Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf Betreuung...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/pressespiegel-vom-16-april-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. April 2010'>Pressespiegel vom 16. April 2010</a> <small>Liebe Eltern, Liebe LeserInnen Das Wochende naht, die Sonne lacht, Erholung f&#252;r zwei Tage. Wo auch immer Sie sich niederlassen, erholen Sie sich gut und tanken Energie f&#252;r die vieleicht ereignisreiche neue Woche. Dabei muss es nicht immer um die tollk&#252;hnsten, teuersten und mei&#223;ten Animationen gehen. Besinnliche Ruhe findet man...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gutenberg-Gymnasium gedenkt der Opfer</h4>
<h5>Quelle: TA und OTZ</h5>
<p>Am Montag ist am Gutenberg-Gymnasium zum achten Mal jenes 26. Aprils 2002 gedacht worden, an dem ein Sch&#252;ler 16 Menschen und sich selbst ermordete. Doch nur wenige, die damals Zeuge werden mussten, sind heute noch als Sch&#252;ler oder Lehrer an der Schule.</p>
<p>mehr:<a href="http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Gutenberg-Gymnasium-gedenkt-der-Opfer-1985385935"> http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Gutenberg-Gymnasium-gedenkt-der-Opfer-1985385935</a></p>
<p><span id="more-2576"></span></p>
<h1>Filmgespr&#228;ch beim Goldenen Spatzen</h1>
<p>Quelle: OTZ<br />
<script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
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		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
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// <![CDATA[             var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
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<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/R4OLYKK28QU910116192150"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/R4OLYKK28QU910116192150" alt="" /> </a> Regisseurin Irina Popow und Darsteller Florian  W&#252;nsche. (Foto: Berger)</li>
</ul>
<p>Am zweiten Festivaltag des Goldenen Spatzen in Gera  standen Film gucken und &#252;ber das Gesehene diskutieren auf dem Programm.   &#220;ber eine im Wettbewerb nominierte Folge der Ki.Ka-Serie &#8220;Schloss  Einstein&#8221; sprachen Altenburger Sch&#252;ler mit der Regisseurin und einem  Darsteller.</p>
<p>Ich verstehe einfach nicht, warum euch dieser Teil der deutschen  Geschichte so&#8230;, sagt der Lehrer. &#8230;am Arsch vorbei geht. Ich kann die  ewige Leier nicht mehr h&#246;ren, was der Osten f&#252;r eine Horrorshow war,  antwortet Manuel. Die Projektwoche Alltag in der DDR  scheint in der Schule Schloss Einstein gescheitert. Vielleicht k&#246;nnen  sie nicht begreifen, &#252;berlegt eine Lehrerin. Begreifen kommt von  Erleben. Das Kollegium wagt ohne das Wissen der Sch&#252;ler ein Experiment:  kein Handy mehr, Schuluniform tragen, Klassik statt Pop. Diktatur. Interessiert  heute M&#228;dchen und Jungen das Leben in der DDR?  Die Folge 581 der beliebten Ki.Ka-Serie Schloss Einstein ist im  Wettbewerb um den Goldenen Spatzen. Die Klasse 6b der  Erich-M&#228;der-Regelschule Altenburg  hat vorab die Folge gesehen. Regisseurin Irina  Popow und Darsteller Florian  W&#252;nsche, er spielt den Manuel, freuen sich auf eine Diskussion  mit den Sch&#252;lern. Sie sind extra nach Gera  gereist. Aber das Gespr&#228;ch l&#228;sst sich z&#228;h an. Ein Gedankenaustausch  kommt kaum zustande. Regisseurin und Schauspieler f&#252;hren fast nur  Monologe. Einstein interessiert mich nicht, sagt ein Blondschopf. Seine  Meinung begr&#252;ndet er nicht. Er grinst nur. Janete  Haunz findet das Thema informativ. Sie ist auch im Fanforum  von Schloss Einstein. Die einzige der 6b. Fast  entschuldigend erkl&#228;rt Frau Schach, die Lehrerin, dass DDR-Geschichte  erst im Lehrplan der 10. Klasse steht und ihre M&#228;dchen und Jungen mit  dem Stoff &#252;berfordert gewesen w&#228;ren. Mit dem Besuch im Schulmuseum Leipzig und der Teilnahme an einer  DDR-Schulstunde haben wir aber versucht, uns an das Thema ranzutasten. Wir  wollten mit der Folge zeigen: Wie verhalte ich mich als Mensch, wenn  irgendetwas nicht in Ordnung ist, versucht die temperamentvolle  Regisseurin die 11- bis 12-J&#228;hrigen herauszulocken. Erstaunt ist Irina Popow auch, dass hier zwischen Eltern  und Kindern offenbar kein Austausch &#252;ber die Vergangenheit stattfindet.  Ich habe die Stasi-Akten meines Vaters gelesen, erz&#228;hlt Florian W&#252;nsche.</p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/LOYAO2C06A8M10116192143"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/AWFPZL20WFH210116192143" alt="" /> </a> Erinnerungsfoto mit dem &#8220;Einstein&#8221;-Star. (Foto:  Berger)</li>
</ul>
<p>Nach der Veranstaltung wird der 18-J&#228;hrige umringt. Die M&#228;dchen wollen  sich mit ihm fotografieren lassen. Sie stellen ihm Fragen zur Rolle und  zu seiner Person. Das ist scheinbar aufregender. In  der neuen Staffel wird Florian W&#252;nsche  nicht mehr vor der Kamera stehen. Er scheidet aus. Im September beginnt  f&#252;r den Sch&#252;lersprecher des Gutenberg-Gymnasiums das Abiturjahr. Er  will es gut beenden. Und vielleicht Schauspieler werden? Er wei&#223; es noch  nicht.</p>
<h4>Auf Schusters Rappen zur Schule</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Steinacher Grundsch&#252;ler sammeln Laufkilometer als Beitrag zu mehr Umweltbewusstsein<br />
Von Roland Wozniak</p>
<p>Steinach &#8211; Morgens noch schnell bei Nachbars Jungen geklingelt, drei H&#228;user weiter stand die Mitsch&#252;lerin schon vor der T&#252;r und dann ging es gemeinsam zur Schule, f&#252;r Eltern und Gro&#223;eltern noch eine gewohnte Erinnerung aus eigenen Schultagen.</p>
<p>Das morgendliche Bild an den heutigen Schulen sieht etwas anders aus. Der Schulbus h&#228;lt, Dutzende Kindern dr&#228;ngeln sich hinaus, vor der Schule ein wildes Parkchaos. Unz&#228;hlige Autot&#252;ren klappen auf, aus denen die Sch&#252;ler steigen, die von Mama oder Papa mit dem Auto gebracht werden.</p>
<p>&#8220;Kein ungef&#228;hrliches Unterfangen&#8221;, wei&#223; Lutz Landgraf zu berichten. Der oftmals als sicher vermutete Schulweg mit dem eigenen Pkw berge mehr Gefahren als viele Eltern glauben, erkl&#228;rt der Kontaktbereichsbeamte (KOBB). &#8220;Weil der Platz vor der Schule nicht ausreicht, werden die Kinder auf der Stra&#223;enseite herausgelassen und schl&#228;ngeln sich durch die anderen parkenden Autos hindurch.&#8221;</p>
<p>Dass es auch anders geht, bewiesen gestern die Sch&#252;ler der Steinacher S&#252;dschule, als sie, begleitet von etlichen Eltern und dem KOBB, den Schulweg zu Fu&#223; gingen. In kleinen Gruppen sammelten sie sich an den vereinbarten Treffpunkten. Julia, Fabian, Joschua und Selina aus der dritten Klasse trafen sich in der Lauschaer Stra&#223;e an der Regelschule. Die Muttis Simone Heim und Isabell Karelstetter begleiteten ihre Sch&#252;tzlinge. Lutz Landgraf gab die wesentlichen Hinweise, welche Stra&#223;enseite w&#228;hrend der Bauarbeiten die sicherste sei und wo man diese am gefahrlosesten &#252;berqueren kann.</p>
<p>K&#252;nftig wird es zum gewohnten morgendlichen Stra&#223;enbild geh&#246;ren, dass die Sch&#252;ler in kleinen Gr&#252;ppchen gemeinsam in die S&#252;dschule laufen.</p>
<p>Von hier aus bis zur Grundschule sind es keine 15 Minuten Fu&#223;weg mehr. Und ganz ehrlich: Zu Fu&#223; l&#228;sst sich auf dem Schulweg viel mehr entdecken als hinten, angeschnallt im Kindersitz, im Auto zu fahren. Frische Luft tut schlie&#223;lich auch gut und das bei jedem Wetter &#8211; schlie&#223;lich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur unangepasste Kleidung.</p>
<p>Und nicht zuletzt steht auch der Umweltgedanke bei diesem Projekt im Mittelpunkt, erkl&#228;rt Gabi Winkler. Auf Initiative der Grundschullehrerin und Projektleiterin der Umweltschule wurde der Schulweg zu Fu&#223; als Projekt ins Leben gerufen. &#8220;Im Rahmen dieses Projektes sammeln die Kinder Laufkilometer&#8221;, erkl&#228;rt Gabi Winkler. Es wird notiert, wie oft die Sch&#252;ler sich auf Schusters Rappen statt mit Papas Auto in die Schule begeben.</p>
<p>Am Ende wird ausgewertet. Auf die flei&#223;igsten Fu&#223;g&#228;nger wartet zum Schuljahresschluss eine kleine &#220;berraschung, &#8220;Denn schlie&#223;lich wollen wir die Sch&#252;ler auch motivieren mitzumachen&#8221;, erkl&#228;rt die Projektleiterin. Vorgesehen ist, dass sich abwechselnd einige Eltern mit auf den morgendlichen Schulweg begeben und ein Auge auf ihre Sch&#252;tzlinge haben. So werden k&#252;nftig die kleinen Gr&#252;ppchen von Sch&#252;lern, die aus den unterschiedlichsten Vierteln der Brunnenstadt gemeinsam zur Schule laufen, wieder zum gewohnten morgendlichen Stra&#223;enbild geh&#246;ren und die Autos vor dem Schulhof hoffentlich bald die Ausnahme bleiben.</p>
<p>&#8220;Schlie&#223;lich machen die Kinder bereits im Kindergarten ihren Fu&#223;g&#228;nger-F&#252;hrerschein und wissen, wie sie sich im Stra&#223;enverkehr verhalten m&#252;ssen&#8221;, sagte Landgraf. &#8220;Aber wie sollen sie sich in der Verkehrswelt einmal zu recht finden, wenn sie keine Chance dazu bekommen, indem sie bis vor die Schult&#252;r gefahren werden.&#8221;</p>
<p>Der morgendliche Schulweg zu Fu&#223; bringt Bewegung, ist gesund, spannend, macht Spa&#223; und bringt auch noch was f&#252;r die Umwelt &#8211; gen&#252;gend Gr&#252;nde, dass man dieses auch andernorts nachmachen kann.</p>
<h4>Silentium &#8211; jetzt wird geschwitzt</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Auftakt mit beiden Leistungsf&#228;chern<br />
Meiningen.  Silentium! – wie der Lateiner sagt, wenn er Ruhe! fordert – hie&#223; es am Freitag auch am Kaltensundheimer Rh&#246;n-</p>
<p>Silentium! &#8211; Dietrich Ansorg legt als Leiter des Meininger Henfling-Gymnasiums gro&#223;en Wert darauf, dass die Sch&#252;ler beim Schreiben der schriftlichen Abiturpr&#252;fungen nicht gest&#246;rt werden. Gestern waren das erste Leistungsfach dran.</p>
<p>Gynasium und am Meininger Henfling-Gymnasium. Den Grund daf&#252;r lieferte der Pr&#252;fungs-Auftakt f&#252;r das Abitur 2010.</p>
<p>Im Henfling-Gymnasium ist es das letzte Abitur, das unter der „Schirmherrschaft“ von Schulleiter Dietrich Ansorg durchgef&#252;hrt wird. Er geht in diesem Sommer in den Ruhestand. &#220;berall in Th&#252;ringen ist es das letzte Abitur nach den alten Regeln, die den Sch&#252;lern in der Oberstufe ein hohes Ma&#223; an individueller Auswahl von Schwerpunktf&#228;chern erm&#246;glichte.</p>
<p>So standen gestern die schriftlichen Pr&#252;fungen im ersten Leistungskurs Deutsch beziehungsweise Mathematik an. „Bei uns sind 70 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler am Start. Einer liegt derzeit leider im Krankenhaus. Wir alle w&#252;nschen ihm schnelle Genesung, damit er das Abitur auch p&#252;nktlich ablegen kann“, so Dietrich Ansorg. Kommenden Mittwoch wird das Abi im zweiten Leistungsfach geschrieben. Physik, Biologie, Geschichte, Geografie, Wirtschaft und Recht sowie Englisch stehen dabei zur Wahl. Am Freitag folgt das gew&#228;hlte Grundfach, die Lateiner schwitzen f&#252;r das gro&#223;e Latinum am 3. Mai. Nach einer kurzen Verschnaufpause finden zwischen dem 6. und 12. Mai die m&#252;ndlichen Abiturpr&#252;fungen statt.</p>
<p>Die Ergebnisse aller Bem&#252;hungen in der gymnasialen Oberstufe bekommt der Jahrgang 2010 am 12. Juni in Form der Abiturzeugnisse pr&#228;sentiert – in Meiningen diesmal wegen der Theater-Sanierung im „Robotronsaal“.  (rwm)</p>
<h4>In Anne Franks Kammer werden die Besucher still</h4>
<h5>Quelle: EKD Newsletter</h5>
<p>Die Schlange vor dem Haus an der Amsterdamer Prinsengracht 263 ist lang. Eine halbe Stunde schon warten zwei junge Schweizer. Sie schauen auf die Hausboote auf dem Wasser und die schmalen Giebel der alten Grachtenh&#228;user: &#8220;Das Warten ist nicht so schlimm, wir wollen das Haus unbedingt sehen.&#8221; Es ist das ber&#252;hmteste Hinterhaus der Welt: Hier schrieb das j&#252;dische M&#228;dchen Anne Frank (1929-1945) versteckt vor den deutschen Besatzern w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs ihr Tagebuch. Seit 50 Jahren, seit dem 3. Mai 1960, ist das Haus ein Museum. Von allen B&#252;chern, die ich gelesen habe, hat das Tagebuch der Anne Frank mich am meisten beeindruckt&#8221;, sagt die 17-j&#228;hrige Karin aus Bern. Vom 6. Juli 1942 bis zum 4. August 1944 lebte Anne Frank mit sieben anderen j&#252;dischen Verfolgten in diesem Versteck, in st&#228;ndiger Angst entdeckt und deportiert zu werden. In ihrem Tagebuch beschrieb Anne ihren Alltag im Hinterhaus der Prinsengracht. Das Anne-Frank-Haus umfasst heute den gesamten H&#228;userblock un  d beherbergt auch ein internationales Informationszentrum &#252;ber Judenverfolgung und Rassenhass.</p>
<p><a href="http://www.annefrank.org/en/Sitewide/404/">http://www.annefrank.org/content.asp?pid=1&amp;lid=3</a></p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 27. April in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/27._April"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/27._April"> </a></p>


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		<title>Pressespiegel vom 14. April 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 06:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser im Th&#252;ringer Land,
die Ferien sind vorbei, Sie und vor allem Ihre Kinder hatten hoffentlich Zeit f&#252;r Erholung und das Sammeln neuer Kr&#228;fte f&#252;r die zweite H&#228;lfte des Schulhalbjahres.
Ich m&#246;chte Sie nun wieder w&#246;chentlich mit aktuellen Informationen zum Thema Schule versorgen. (Heute kann ich Ihnen besonders den Artikel des Eisenacher [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/pressespiegel-vom-15-april-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 15. April 2010'>Pressespiegel vom 15. April 2010</a> <small>Liebe Eltern, Liebe LeserInnen Nach &#246;sterlicher Ferienpause f&#252;llen sich diese Seiten wieder mit Informationen. Nicht jeder fand die Zeit sich auszuruhen. Dabei denke ich vor allem an die vielen Erzieherinnen, welche in den Ferien den Grundsch&#252;lern interressante und abwechslungsreiche Tage vorbereiteten und verlebten. Nicht immer erhalten sie den entsprechenden Dank....</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/pressespiegel-vom-16-april-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. April 2010'>Pressespiegel vom 16. April 2010</a> <small>Liebe Eltern, Liebe LeserInnen Das Wochende naht, die Sonne lacht, Erholung f&#252;r zwei Tage. Wo auch immer Sie sich niederlassen, erholen Sie sich gut und tanken Energie f&#252;r die vieleicht ereignisreiche neue Woche. Dabei muss es nicht immer um die tollk&#252;hnsten, teuersten und mei&#223;ten Animationen gehen. Besinnliche Ruhe findet man...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser im Th&#252;ringer Land,</p>
<p>die Ferien sind vorbei, Sie und vor allem Ihre Kinder hatten hoffentlich Zeit f&#252;r Erholung und das Sammeln neuer Kr&#228;fte f&#252;r die zweite H&#228;lfte des Schulhalbjahres.</p>
<p>Ich m&#246;chte Sie nun wieder w&#246;chentlich mit aktuellen Informationen zum Thema Schule versorgen. (Heute kann ich Ihnen besonders den Artikel des Eisenacher Schulpsychologen Herrn Wagenbreth zum Thema Mobbing empfehlen.)<br />
Wenn es mal nicht klappt liegt es ganz einfach daran, dass auch wir vom Pressespiegelteam beruflich eingespannt sind. Immerhin dauert es ja zwischen einer und zweieinhalb Stunden, ehe alle Informationen gesichtet, gesammelt und in der gew&#252;nschten Form zu einem Pressespiegel zusammengestellt sind. Wir w&#252;rden uns freuen, die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu k&#246;nnen. Scheuen Sie sich nicht, es mal zu versuchen! Mailen Sie uns, mitmachen zu wollen! Auch wir vom Team haben mal angefangen &#8211; unbefangen! Oder senden Sie uns Ihre selbst geschriebenen oder f&#252;r Sie interessanten Artikel, die wir dann ver&#246;ffentlichen k&#246;nnen. Wir freuen uns auf Sie!</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-2495"></span><br />
</em></p>
<h4>Vom ersten Lebensjahr bis zur f&#252;nften Klasse gemeinsam</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Zum Pilotprojekt der Schule unter einem Dach wurde  in Westerengel diskutiert.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2511" title="Pilotprojekt" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/04/Pilotprojekt.jpg" alt="" width="513" height="194" /><br />
Das Pilotprojekt Th&#252;ringens, nach dem Krippe,  Kindergarten, Grundschule und Hort unter einem Dach in der Schule  Westerengel untergebracht werden sollen, stand in der B&#252;rgerfragestunde  des Stadtrates Gro&#223;enehrich erneut auf der Tagesordnung.</p>
<p>Westerengel. Viel Neues  konnte der B&#252;rgermeister noch nicht sagen, zumal letztlich der Kreis daf&#252;r  zust&#228;ndig ist. Wie steht es um die geplante Bauma&#223;nahme, wollte Torsten Gottschalk aus Kirchengel wissen. Gottschalk ist Wehrf&#252;hrer in Kirchengel und Stadtbrandmeister der  Einheitsgemeinde Gro&#223;enehrich.  Zum Hintergrund: Kinderkrippe, Kindergarten, Grundschule und auch der  Hort sollen unter einem Dach integriert werden. Bereits im Jahr 2013  sollen daf&#252;r alle Voraussetzungen geschaffen werden. Den Kindern soll  dieses Vorhaben eine durchg&#228;ngige Betreuung und Bildung in vertrauter  Umgebung bis zum Ende des Grundschulalters erm&#246;glichen. Die beiden  Kinderg&#228;rten in Kirchengel und Westerengel w&#252;rden dann eng mit der  Grundschule schon vor dem ersten Auftritt der Abc-Sch&#252;tzen  zusammenarbeiten k&#246;nnen. Die Kosten f&#252;r dieses  bislang einmalige Vorhaben in Th&#252;ringen  sollen sich auf 2,3 Millionen Euro belaufen. Bislang sind 850 000 Euro  aus dem Konjunkturpaket II daf&#252;r geflossen. Gro&#223;enehrich hat seine Mittel daf&#252;r dem  Kreis &#252;bertragen. Weitere F&#246;rdert&#246;pfe sollen noch angezapft werden. So  k&#246;nnten 2011 rund 160 000 Euro aus dem ILE-Programm f&#252;r l&#228;ndliche  Entwicklung flie&#223;en. Allerdings m&#252;ssen der Kreis als Schultr&#228;ger und die  Kommune als Betreiberin der Kindertagesst&#228;tten Eigenanteile erbringen.  Nach Aussagen Maik G&#246;llerts sollen die Bauarbeiten in diesem Jahr  beginnen.</p>
<h4>Achtung Schule</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").empty();
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
	}
// ]]&gt;</script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
               var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
// ]]&gt;</script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/AJS.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/AJS_fx.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/gb_scripts.js" type="text/javascript"></script></p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/7B0HH8PBBY2S10101172512"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/7B0HH8PBBY2S10101172512" alt="" /> </a> Philipp Mehlhorn, 15 und Anne-Cathrin Michel (15)  aus der Klasse 9/1, Liebe-Gymnsasium Gera haben gemeinsam mit ihren  Mitsch&#252;lern den Film &#8220;Achtung Schule&#8221; gedreht. Dieser wude f&#252;r den  Kinderfernsehpreis Spixel 2010 in der Kategorie Spielfim nominiert.</li>
</ul>
<p>Projektarbeit  der ehemaligen Klasse 8/1 des Geraer  Liebe-Gymnasiums in der Kategorie Spielfilm f&#252;r den Pixel Award 2010  nominiert. Preis wird zum Kinder-Medien-festival &#8220;Goldener Spatz&#8221;, das  vom 25. April bis 1. Mai stattfindet, in Gera verliehen.  Den Sieg knapp verpasst, das frustet. Crazy  School  gedreht von den M&#228;dchen und Jungen um Klassenleiter Siegfried  Seidel vom Liebe-Gymnasium Gera   geh&#246;rte im vergangenen Jahr zu den drei nominierten Spielfilmen f&#252;r den  Pixel Award. Der Preis zeichnet Fernsehproduktionen von Kindern aus.  Gangsterjagd in Altona, ein Krimi des Jugendfilm e.V. Hamburg, gewann. Hm, waren ja fast Profis,  blickt Anne-Cathrin Michel  entt&#228;uscht zur&#252;ck. Sie schrieb am letzten Drehbuch  mit. Auch f&#252;r die Texte des neuen Projektes Achtung Schule zeichnet die  heute 15-J&#228;hrige mit verantwortlich. Und wieder haben es die  Gymnasiasten geschafft, in der Kategorie Spielfilm nominiert zu werden.  59 Beitr&#228;ge aus 11 Bundesl&#228;ndern wurden f&#252;r den Wettbewerb im Rahmen des  Deutschen Kinder-Medien-Festivals Goldener Spatz eingereicht. W&#228;hrend  der Projektwoche der damaligen Klasse 8/1 entstand die  Stop-Motion-Soap. Fr&#252;h wurden zwei Stunden gedreht, dann das St&#252;ck  bearbeitet und in der gro&#223;en Pause in der Aula gezeigt. Interessierte  Sch&#252;ler konnten danach aus vier Optionen den n&#228;chsten Handlungsstrang  w&#228;hlen, erkl&#228;rt Lehrer Siegfried Seidel. Klappte eine Einstellung nicht,  musste wiederholt werden. Solange bis die Szene im Kasten war, verr&#228;t Christian Hentschke, ein  Darsteller. Medizin oder was mit Chemie m&#246;chte er sp&#228;ter machen. Die  f&#252;nf Teams der Klasse  Schauspiel, Drehbuch, Technik, Promotion und  Making off  legten sich m&#228;chtig ins Zeug. Gro&#223; war die Erwartungshaltung  der Anderen, routinierter die Arbeit der Hobby-Filmemacher.  Selbstbewusster sind meine Sch&#252;ler geworden, sagt Seidel. Der Offene  Kanal Gera unterst&#252;tzte die Klasse mit  Rat und Technik. Achtung Schule ist kritischer als  unser ersten Film Crazy School, meint Philipp  Mehlhorn. Wir erz&#228;hlen Geschichten, die echt passieren k&#246;nnen.  Es geht um eine Lehrer-Sch&#252;ler-Beziehung, um Drogen und um mutwillige  Besch&#228;digung von Schulmaterialien. Der heute 15-j&#228;hrige Philipp geh&#246;rte  der Schauspielgruppe an. Ich habe mich nicht strikt ans Drehbuch  gehalten, sondern viel improvisiert, sagt er. Die  Sch&#252;ler der Klasse sind zufrieden mit ihrer Arbeit und hoffen, dass es  in diesem Jahr mit dem Sieg klappt. Am 29. April  wird der Pixel Award in den drei Kategorien Information/Dokumentation,  Animation und Spielfilm vergeben. Es ist die erste Preisverleihung  w&#228;hrend des Festivals Goldener Spatz, das vom 25. April bis 1. Mai in Gera und Erfurt  stattfindet. Ilona Berger 			 / 			 				12.04.10 			 / 			 				OTZ&lt;</p>
<h4>Vier f&#252;nfte Klassen am Elisabeth-Gymnasium</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").empty();
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
	}
// ]]&gt;</script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[             var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
// ]]&gt;</script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/AJS.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/AJS_fx.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/gb_scripts.js" type="text/javascript"></script></p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/0714K1T4N1BN10061194522"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/0714K1T4N1BN10061194522" alt="" /> </a> Eltern und Kinder bevorzugen in Eisenach in diesem  Jahr vor allem das Elisabeth-Gymnasium. Foto: Enrico Radloff</li>
</ul>
<p>Eltern und Kinder bevorzugen in Eisenach in diesem Jahr  vor allem das Elisabeth-Gymnasium. 104 Sch&#252;ler haben sich dort f&#252;r die  5. Klasse angemeldet. Aber auch die zwei regionalen H&#228;user in Gerstungen  und Ruhla k&#246;nnen zufrieden sein. Wermutstropfen: In Gerstungen muss  wieder gelost werden.</p>
<p>Eisenach. Mit einigen  &#220;berraschungen ist die Anmeldewoche an den f&#252;nf Gymnasien der  Wartburgregion zu Ende gegangen. Krassester Unterschied: W&#228;hrend sich am  Elisabeth-Gymnasium in Eisenach  104 Kinder f&#252;r das kommende Schuljahr anmeldeten, waren es am  traditionsreichen, jedoch mittlerweile nicht mehr so beliebten  Ernst-Abbe-Gymnasium nur magere 47. Im Eli k&#246;nnen also vier f&#252;nfte  Klassen gebildet werden.Ich war &#252;berrascht, bekannte  Schulleiterin Roswitha Becker, die  mit drei Klassen gerechnet hatte. Aber auch f&#252;r vier sei Platz im  Schulgeb&#228;ude in der Nebestra&#223;e. Das funktioniert, ist sich Becker sicher. Und weiter: Ich habe meinen  Kollegen ein gro&#223;es Dankesch&#246;n f&#252;r die gute Arbeit gesagt.  Haupteinzugsgebiet des Elisabeth-Gymnasiums ist der Nordkreis mit Mihla, Nazza,  Creuzburg und Treffurt. Anmeldungen liegen jedoch auch aus  Berka/Werra vor.Denn das  Philipp-Melanchthon-Gymnasium Gerstungen  ist zwar n&#228;her, aber auf eine Dreiz&#252;gigkeit begrenzt. Dort muss wieder  per Los entschieden werden. 104 Anmeldungen z&#228;hlte die Schulleitung,  darunter sind 67 Kinder aus Th&#252;ringen.  Der Rest kommt wie immer aus Hessen.  Doch 90 M&#228;dchen und Jungen d&#252;rfen in Gerstungen  nur lernen, weil die Schule nach einem Kreistagsbeschluss vor wenigen  Jahren dazu verdammt ist, lediglich drei f&#252;nfte Klassen haben zu d&#252;rfen.  Voraussichtlich schon morgen soll der Losentscheid stattfinden.Wesentlich  mehr Anmeldungen liegen auch f&#252;r die 52 Pl&#228;tze am evangelischen  Luther-Gymnasium vor. Ich freue mich sehr dar&#252;ber, ist das doch eine  Anerkennung unserer Arbeit, so Schulleiter Thomas  Giesa. Auf der anderen Seite m&#252;ssen Absagen verschickt werden.  Gestern Abend tagte die Kommission, die entscheidet, wer einen der  begehrten Pl&#228;tze in den zwei f&#252;nften Klassen erh&#228;lt. Trotz der gro&#223;en  Nachfrage bleibt es bei einer Zweiz&#252;gigkeit, weil es f&#252;r drei Klassen in  dem historischen Geb&#228;udeensemble einfach zu eng wird. Wer eine  Ablehnung erh&#228;lt, kann sich noch bei einem anderen Gymnasium anmelden.  Davon profitiert im Nachhinein vielleicht noch das Ernst-Abbe-Gymnasium.Doch  umgelenkte Sch&#252;ler sind kein Erfolg f&#252;r so eine Schule. Das wei&#223; auch  Schulleiter G&#252;nter Stra&#223;burg: Wir  wollen, dass die Sch&#252;ler gern zu uns kommen und nicht aus Zwang. Voriges  Jahr waren es noch 67 Anmeldungen. Ein wichtiger Grund ist laut Stra&#223;burg die seit Jahren katastrophale  Bausubstanz der Abbe-Schulh&#228;user. Wir haben extrem alte und schlechte  H&#228;user. Und er vermutet, dass die Profilierung als Ganztagsschule von  den Eltern nicht angenommen wird. Das m&#252;ssen wir genauer analysieren,  sagte der Schulleiter gestern, verteidigte jedoch energisch den  nachmitt&#228;glichen wie rhythmisierenden Unterricht. Ich bin &#252;berzeugt,  dass dieser gut ist f&#252;r unsere Sch&#252;ler. Das sagen auch Eltern, deren  Kinder bei uns lernen, so Stra&#223;burg.  70 Anmeldungen hatte Schulleiter Klaus  Rindschwentner als Ziel am Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla formuliert. 66 sind es. Damit ist man  zufrieden. Wir gehen von drei kleinen Klassen aus, hie&#223; es. Angemeldet  haben sich Sch&#252;ler aus dem Erbstromtal, aber auch aus Bad Liebenstein, Brotterode, Trusetal.  Und das, obwohl der Landrat aus dem Nachbarkreis untersagt hatte, dass  das Gymnasium beim Elternabend in der Grundschule Brotterode werben darf.In  der Freien Waldorfschule wird von der ersten Klasse an bis zur  Abiturstufe unterrichtet. Dennoch gibt es Quereinsteiger und zwar  verst&#228;rkt in der 5. Klasse. Nach dem Tag der offenen T&#252;r lagen zw&#246;lf  Anmeldungen vor.</p>
<h4>Grundschule Sch&#246;nbrunn &#8211; Kindern und Lehrern stinkt&#8217;s gewaltig</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Eltern sind besorgt um ihre Kinder, weil die Luft in Klassenr&#228;umen feucht ist und &#252;bel riecht.<br />
Von Petra R&#252;gheimer</p>
<p>136 Kinder besuchen die Grundschule Sch&#246;nbrunn. Zurzeit macht das Lernen hier nicht so richtig Spa&#223;, denn es stinkt im Schulhaus.</p>
<p>Sch&#246;nbrunn &#8211; In Rekordzeit wurde die neue Grundschule in Sch&#246;nbrunn gebaut: Am 7. Mai 2008 erfolgte der 1. Spatenstich, am 6. August 2009 &#8211; p&#252;nktlich zum Schuljahresbeginn 2009/10 -, konnte das neue Haus bereits eingeweiht und der Schulbetrieb aufgenommen werden. Die Eile k&#246;nnte sich nun bitter r&#228;chen. Zwei R&#228;ume waren &#252;ber Wochen gar nicht und sind jetzt nur eingeschr&#228;nkt nutzbar. Grund: Feuchtigkeit und &#252;belste Geruchsbel&#228;stigung.</p>
<p>Doch zu schnell gebaut?</p>
<p>Den Fluch der guten Tat nennt es der stellvertretende Landrat Helge Hoffmann, denn seit Wochen schon stinkt es Lehrern und Sch&#252;lern in der neuen Grundschule gewaltig. &#8220;Das Haus ist vielleicht doch zu schnell hochgezogen und fertig gestellt worden&#8221;, r&#228;umt Hoffmann ein. Nun suche sich die darin aufgestaute Feuchtigkeit Wege, auch seien einige der Innenausbauteile noch nicht richtig ausged&#252;nstet. Durch die gute W&#228;rmed&#228;mmung heutzutage sei so ein Geb&#228;ude nahezu hermetisch abgeriegelt. Wenn nicht ausreichend gel&#252;ftet werde, so Hoffmann, habe das eben Folgen. &#220;ber das Winterhalbjahr hinweg k&#246;nnten nun mal nicht dauernd die Fenster aufgerissen werden. Seitens des Landratsamtes seien aber sofort Ma&#223;nahmen eingeleitet und Experten hinzugezogen worden, betont Hoffmann ausdr&#252;cklich.</p>
<p>Gerade die Osterferien seien wieder genutzt worden, um das ganze Haus, besonders die am schwersten betroffenen R&#228;ume gut zu l&#252;ften. &#8220;Die Hausmeister sind angewiesen, ein regelrechtes L&#252;ftungsregime einzuf&#252;hren und dessen Einhaltung zu kontrollieren&#8221;, so Hoffmann. Auch an den Wochenenden werde das durchgezogen.</p>
<p>Mehrfach, zuletzt am Donnerstag vergangener Woche seien Messungen im Schulhaus und einzelnen R&#228;umen vorgenommen und festgestellt worden, dass die Ausd&#252;nstungen erneut um 30 Prozent zur&#252;ckgegangen sind. Besonders betroffen waren der Computerraum und der Werkraum &#8211; beides R&#228;ume, die relativ wenig genutzt werden und zudem auch noch mit stark riechenden Apparaturen ausgestattet sind. &#8220;Jeder wei&#223;, wie stark neue Computer riechen&#8221;, nennt Hoffmann ein Beispiel. Dass es in der Schule mittlerweile Schimmelpilze in einigen R&#228;umen geben soll, wie Freies Wort zugetragen wurde, wies der stellvertretende Landrat allerdings entschieden zur&#252;ck.</p>
<p>Antje Braukmann-Luhn ist die Vorsitzende der Elternsprecher an der neuen Grundschule in Sch&#246;nbrunn und kann best&#228;tigen, dass &#8220;sich die Eltern schon Sorgen um ihre Kinder machen.&#8221; Sie selbst k&#246;nne das Gefahrenpotenzial freilich nicht einsch&#228;tzen, keiner der M&#252;tter und V&#228;ter k&#246;nne das. Da m&#252;sse man sich auf das Wort der Experten verlassen. Bislang aber seien ihres Wissens noch nicht alle R&#228;ume des Hauses genau von den Gutachtern kontrolliert worden.</p>
<p>Experten sind gefordert</p>
<p>Kurz vor Ostern sei fast die H&#228;lfte der Kinder krank und auch Lehrer von starken Infekten und Reizungen der Atemwege betroffen gewesen, so die Elternsprecherin weiter. &#8220;Da haben nat&#252;rlich viele Betroffene einen Zusammenhang hergestellt mit der schlechten Luft in den Schulr&#228;umen und angenommen, dass dadurch die Krankheiten zumindestens beg&#252;nstigt worden sind&#8221;, ruft Braukmann-Luhn die Stimmung der Eltern in Erinnerung.</p>
<p>Ohnehin sind einige von ihnen der Meinung, dass Baustoffe oder Bauteile beim Innenausbau verwendet worden sind, von denen die ganze Misere ausgehe und die &#8211; soweit m&#246;glich &#8211; ausgetauscht werden m&#252;ssten. Namentlich genannt werden aber wollen diese Eltern nicht und geben zu, dass sie das nur mutma&#223;en k&#246;nnen. Helge Hoffmann spricht im Zusammenhang mit diesen massiven Beschwerden von &#8220;Hysterie&#8221;. Aber es sind eben einfach Eltern, die um das Wohl ihrer Kinder besorgt sind &#8211; mit einer gewissen Aufgeregtheit, f&#252;r die Verst&#228;ndnis aufgebracht werden muss.</p>
<p>&#8220;Wir haben schon bei der Ausschreibung des Schulneubaus, inklusive Innenausbau, die Messlatte sehr hoch gelegt&#8221;, entgegnet der stellvertretende Landrat allen Zweiflern und jenen die verbreiten, dass hier &#8220;nur mit dem billigsten Material gebaut worden ist&#8221;. Im Gegenteil habe man auf hochwertiges Baumaterial, in vielen F&#228;llen reine Naturstoffe, Wert gelegt. Und dass dieses Material auch wirklich zum Einsatz gekommen ist, das sei st&#228;ndig &#252;berwacht worden w&#228;hrend der Bauphase, erkl&#228;rt Hoffmann. Freilich rieche der Fu&#223;bodenkleber noch etwas, und beim Wischen d&#252;rfe eben nicht der halbe Eimer hingesch&#252;ttet werden. Nur leicht feuchtes Wischen sei angesagt und auch dem Reinigungspersonal noch einmal so vermittelt worden.</p>
<p>CO2-Ampeln installiert</p>
<p>Wenn jetzt alles wie besprochen getan werde, &#8220;sind wir die Probleme sicher bald los&#8221;, ist sich Helge Hoffmann sicher. Er betonte noch einmal, dass die Gutachter keinerlei giftige, gesundheitssch&#228;dliche Ausd&#252;nstungen wahrgenommen haben bei ihren Messungen. Am 14. Mai werde es eine erneute Messung geben. Er sei sicher, dass schon bis dahin erneut ein deutlicher R&#252;ckgang der Raumfeuchte und Geruchsbel&#228;stigung festgestellt werden k&#246;nne.</p>
<p>Schon Ende vergangenen Jahres hatte Schulleiterin Ines Annem&#252;ller die Kreisverwaltung erstmals auf den unhaltbaren Zustand aufmerksam gemacht &#8211; schriftlich. Es sei relativ rasch reagiert worden. Auch die Elternsprecherin lobt die Kreisverwaltung: Der Landrat und seine Angestellten h&#228;tten schnell reagiert, nichts auf die leichte Schulter genommen. Sogenannte CO2-Ampeln gebe es jetzt beispielsweise in den Klassenzimmern, damit &#252;berh&#246;hte Werte sofort erkannt werden k&#246;nnen. Dennoch helfe das ja nur bedingt. Sie selbst habe Lehrer und Sch&#252;ler gebeten, genau Buch dar&#252;ber zu f&#252;hren, wer wie oft und warum krank ist. Den Eltern k&#246;nne sie nur raten, &#246;fters das Blut ihrer Kinder testen zu lassen. Alle hoffen jetzt auf die w&#228;rmere Jahreszeit, wenn das ganze Haus wieder besser gel&#252;ftet werden kann.</p>
<h4>&#8220;Weg vom langen Stillsitzen, weg von Computer und Fernseher&#8221;</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Schule | Der Eisenacher Schulpsychologe Ingo Wagenbreth &#252;ber die Ursachen von Mobbing und Gewalt</p>
<p>Alle gegen einen &#8211; diese Situation hat jeder schon einmal erlebt. Wenn ein Opfer gezielt gequ&#228;lt und gedem&#252;tigt wird, spricht man von Mobbing</p>
<p>Mobbing ist Alltag an Th&#252;ringer Schulen. In fast jeder Klasse werden einzelne Sch&#252;ler gezielt ausgegrenzt und terrorisiert &#8211; verbal und k&#246;rperlich. Die Grenzen zwischen harmlosen Streitereien und gezieltem Tyrannisieren sind flie&#223;end. Der Eisenacher Schulpsychologe Ingo Wagenbreth, zust&#228;ndig f&#252;r 16 000 Sch&#252;ler in Eisenach und dem Wartburgkreis, fordert mehr Aufmerksamkeit f&#252;r die gruppendynamischen Abl&#228;ufe in den Schulklassen und gezieltes Eingreifen der P&#228;dagogen.</p>
<p>Herr Wagenbreth, ist das Mobbing ein neues Ph&#228;nomen?</p>
<p>Was wir heute Mobbing nennen, gibt es schon immer. Es tritt auf, wenn Kinder und Jugendliche nach ihrer Identit&#228;t suchen und gleichzeitig in einer Gruppe ihre Rolle finden m&#252;ssen. Was dabei bisher von Kindern und Erwachsenen an dem&#252;tigenden Geschehnissen geschluckt worden ist, lassen sie sich heute nicht mehr gefallen.</p>
<p>Ist Mobbing also auch deswegen ein Thema, weil es die Betroffenen &#246;ffentlich machen?</p>
<p>Ja, sie kommen zum Beispiel hierher ins Schulamt und reden dar&#252;ber. Durch die zunehmende Einzelkindproblematik hat Mobbing aber tats&#228;chlich zugenommen. Solche Kinder sind h&#228;ufig sehr narzisstisch und wollen &#252;berall im Mittelpunkt stehen. Stellen wir uns vor, dass vier solcher Kinder in einer Gruppe zusammenkommen. Dreien gelingt es, andere Kinder um sich zu scharen. Das Vierte ist dann das Mobbingopfer, weil es nicht schafft, sich Verb&#252;ndete zu holen. Weil es nichts zu bieten hat, vielleicht die falschen Klamotten anhat. Eigentlich ist diese Dynamik eine recht logische Sache.</p>
<p>Warum geben Kinder in Umfragen so freim&#252;tig zu, dass sie selbst mobben?</p>
<p>Kinder sind das Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der man mit etwas protzen, in der man etwas besonderes haben und darstellen muss, wenn man sozial anerkannt werden will. Die meisten Kinder sind intellektuell durchschnittlich begabt und k&#246;nnen in der Schule nicht mit Bestnoten punkten. Die Anerkennung der Gruppe bekommen sie &#252;ber Klamotten, Witze &#8211; oder indem sie einen Schw&#228;cheren mobben. Es war schon immer so, dass sich in Gruppen eine Hackordnung bildet. Irgendjemand hat das Pech, ganz unten zu stehen. Dem Zufall der Gruppenzusammensetzung ist es geschuldet, wer in welcher Gruppe ganz unten steht.</p>
<p>Gilt dabei der Satz, einmal Opfer, immer Opfer?</p>
<p>Es gibt Pers&#246;nlichkeiten, die im Mittelpunkt stehen wollen und das Mobbing schon im fr&#252;hen Schulalter sehr stark als soziale Ausgrenzung erleben. Betroffen sind meist Kinder, die besonders empfindsam und deren Gef&#252;hlsreaktionen besonders heftig sind. Sie sind angreifbarer, weil sie in der Familie nicht gelernt haben, zu diskutieren, sondern sich narzisstisch durchzusetzen.</p>
<p>Was ist darunter zu verstehen?</p>
<p>Eine Belohnung zu ertrotzen, ohne Leistung erbracht zu haben. Den eigenen Willen gegen den der Eltern durchzusetzen, indem man bockig ist und w&#252;tend herumtobt. Narzisstische Einzelkinder, deren Eltern keine Zeit haben f&#252;r die Erziehung, wollen immer und &#252;berall krampfhaft die Nummer eins sein.</p>
<p>Was kann gegen Mobbing getan werden? Auf der Seite www.schueler-mobbing.de etwa wird gesagt, geht nicht gewaltsam vor, diskutiert dar&#252;ber.</p>
<p>Das ist schwierig. In Mobbing-Situationen ist der Betroffene enorm gestresst. Der K&#246;rper sch&#252;ttet Endorphine aus, steht unter gro&#223;er Spannung und hat keine M&#246;glichkeit, die Energie abzuf&#252;hren. In so einer Situation ist es schwierig zu diskutieren.</p>
<p>Was passiert mit der Energie, wenn sie sich im Klassenzimmer nicht entladen kann?</p>
<p>Jungs suchen sich jemanden, den sie verkloppen k&#246;nnen, M&#228;dchen nehmen ein Opfer auf zynische Weise verbal auseinander.</p>
<p>Da muss es doch bessere Wege geben, die Energie abzuf&#252;hren!</p>
<p><img src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/04/Wagenbreth2.jpg" alt="" title="Wagenbreth" width="94" height="122" class="alignleft size-full wp-image-2515" />Ingo Wagenbreth ist Lehrer und Diplom-Psychologe. Der 62-J&#228;hrige ist einer von 16 Th&#252;ringer Schulpsychologen.</p>
<p>Jeder muss lernen, Aggressionen hat man und kann sie nicht abstellen. Diese aggressive Energie muss irgendwohin. Kinder m&#252;ssen sich viel bewegen, um Energie abzuf&#252;hren. Und die Erwachsenen m&#252;ssen sich Gedanken machen, wie sie das den Kindern erm&#246;glichen. In der Schule m&#252;ssen wir weg vom langen Stillsitzen, in der Freizeit weg von Computer und Fernseher.</p>
<p>Ist der Eindruck falsch, Mobbing und Gewalt nehmen zu?</p>
<p>Nein. Es gibt einfach mehr narzisstische Einzelkinder. Die Gesellschaft ist nicht mehr uniform, jeder muss nach seiner Individualit&#228;t suchen, nach seinem eigenen Weg. Fr&#252;her haben Kinder durch fragw&#252;rdige Methoden rasch gelernt, sich dem bestehenden System unterzuordnen. Heut lassen sie sich nicht mehr so leicht unterdr&#252;cken.</p>
<p>Kann auch der Lehrer Opfer von Mobbing werden?</p>
<p>Nat&#252;rlich. Kinder haben eine genaue Vorstellung von starken und von schwachen Erwachsenen. Sie testen alle aus, und der schwache Lehrer wird gemobbt, also in einem gruppendynamischen Prozess systematisch fertig gemacht.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Weil es um Macht geht. Kinder wissen, der Lehrer verf&#252;gt &#252;ber die institutionelle Macht. Und sie wissen, diese Macht ist irgendwann zu Ende. Deshalb muss ein Lehrer &#252;ber menschliche, soziale und p&#228;dagogische F&#252;hrungsqualit&#228;ten im Sinne eines Vorbildes verf&#252;gen. Dann akzeptieren ihn die Sch&#252;ler automatisch als F&#252;hrer der Institution Schule. Lehrer, die das Machtspiel nicht durchschauen, die sich auf die Ebene der Sch&#252;ler begeben, m&#252;ssen das Machtspiel verlieren. Sie treten gegen eine ganze Gruppe an.</p>
<p>Wie kann ein Lehrer das vermeiden?</p>
<p>Indem er sich nicht auf die Ebene der T&#228;ter begibt, indem er die Sch&#252;lersprache und Schimpfworte benutzt. Wenn der Sch&#252;ler zum Lehrer sagt, du Arschloch, dann sollte ein Lehrer niemals mit du Arschloch antworten. Er sollte ihn h&#246;flich und bestimmt darauf hinweisen, dass es eine Frechheit ist, ihn so zu bezeichnen, und es sich f&#252;r die Zukunft verbitten.</p>
<p>Ein Lehrer kann doch auch zu rigorosen Strafen greifen.</p>
<p>Ja, aber der Sch&#252;ler nimmt die Bestrafungen in Kauf, weil ihm die Anerkennung der Gruppe wichtig ist. Der Lehrer verliert durch Strafen immer an Ansehen und Autorit&#228;t.</p>
<p>Viele Amokl&#228;ufer der vergangen Zeit waren selbst Mobbingopfer. Wie kommt man dem Problem bei, bevor es in einen Gewaltausbruch gipfelt?</p>
<p>Das ist schwierig. Wir m&#252;ssten gesamtgesellschaftlich gegensteuern. Wir haben aber das Dilemma, dass die Gesellschaft in allen Bereichen von oben nach unten strukturiert ist. Wenn also die gro&#223;e Industrie die Umwelt verschmutzt, kann der Kleine ganz unten das auch. Wenn die Spitze der Gesellschaft korrupt ist, werde ich selbst egoistischer. Den Eltern muss klar sein, Kinder lernen zu 90 Prozent von ihnen &#8211; plus X. Eltern m&#252;ssen den Kindern ein gutes Vorbild sein, bei dem Reden und Handeln &#252;bereinstimmt.</p>
<p>Gilt das auch f&#252;r den schulischen Bereich?</p>
<p>Ganz genauso. Ein Lehrer, der P&#252;nktlichkeit fordert, muss selber p&#252;nktlich sein. Wenn er Disziplin und Zuverl&#228;ssigkeit einfordert, muss er die korrigierten Klassenarbeiten p&#252;nktlich wieder zur&#252;ckgeben. Kinder pr&#252;fen das Handeln der Erwachsenen genau und stellen sie sp&#228;testens in der Pubert&#228;t in Frage.</p>
<p>Ein Mobbingopfer wird kaum auf den gesellschaftlichen Wandel warten k&#246;nnen. Was kann im akuten Fall getan werden?</p>
<p>Der Lehrer muss das Mobbing offen ansprechen und damit den T&#228;tern den sozialen Gewinn daraus nehmen. Mobbing h&#246;rt auf, wenn die Hauptt&#228;ter in die &#214;ffentlichkeit kommen. Der Lehrer muss Partei f&#252;r die Opfer ergreifen. Auch wenn es ein putziger und befremdlicher Typ ist &#8211; und das sind viele Mobbingopfer -, muss sich der Lehrer hinter den Sch&#252;ler stellen und vom T&#228;ter Unterlassung fordern.</p>
<p>Lassen sich so gewaltsame Racheaktionen von Opfern verhindern?</p>
<p>Gewaltsamer Widerstand ist f&#252;r die Sch&#252;ler von heute eine Option, Lehrer m&#252;ssen das wissen. Aus passiven Opferpersonen k&#246;nnen destruktiv handelnde Pers&#246;nlichkeiten werden. Der Sch&#252;lerterror sieht in Zeiten des Internets auch ganz anders aus &#8211; Stichwort Cybermobbing. Das wirkt viel heftiger. T&#228;ter verstecken sich in der Anonymit&#228;t des Internets und machen nicht nur der Klasse, sondern hunderten Menschen bekannt, dass in der A-St&#228;dter B-Stra&#223;e ein C. wohnt, der eine gro&#223;e Pfeife ist, garniert vielleicht mit einem obsz&#246;n verfremdeten Bild. C. kann durchaus ein Lehrer sein. Im Internet sind die M&#246;glichkeiten grenzenlos, jemanden richtig fertig zu machen. Die Netzwerke Facebook und Sch&#252;ler-VZ schauen sich auch die Personalchefs an. Ein Mobbingopfer wird gar nicht erst zu einem Gespr&#228;ch eingeladen. Deswegen m&#252;ssen wir das Ph&#228;nomen ernst nehmen.</p>
<p>Interview: Marco Schreiber<br />
Last, but not least:</p>
<h4>Der 14. April in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/14._April"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/14._April"> </a></p>


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		<title>Pressespiegel vom 23. M&#228;rz 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 12:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
sicher haben Sie es schon eher gemerkt als ich in den meist k&#252;hlen Bergen: Es fr&#252;hlingt. Komisch, so ein Wort; ist mir gerade eingefallen. &#196;hnelt sehr dem Wort: Es herbstelt. Gott sei Dank noch weit weg, der Herbst. Bei uns in Ruhla hei&#223;t es, wir haben nur [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>sicher haben Sie es schon eher gemerkt als ich in den meist k&#252;hlen Bergen: Es fr&#252;hlingt. Komisch, so ein Wort; ist mir gerade eingefallen. &#196;hnelt sehr dem Wort: Es herbstelt. Gott sei Dank noch weit weg, der Herbst. Bei uns in Ruhla hei&#223;t es, wir haben nur zwei Jahreszeiten: Winter und strenger Winter! Wortspiele, jeden Tag, sind eminent wichtig zum richtigen Erlernen unserer ach so geschundenen deutschen Muttersprache. Anglizismen tagt&#228;glich, eine f&#252;r uns kaum verst&#228;ndliche &#8220;Jugendsprache&#8221; -nicht zu verwechseln mit unserer Geheimsprache aus Kindertagen- greift um sich. Da ist der Blick in&#8217;s Internet gerade recht, um sich entweder &#8220;abzulachen&#8221; oder einfach die &#220;bersetzung herauszufinden:</p>
<p><a href="http://www.klartextsatire.de/kultur/sprache/jugendsprache.htm">http://www.klartextsatire.de/kultur/sprache/jugendsprache.htm</a></p>
<p>Ich finde, dass der Pressespiegel immer &#8220;voll rein kickt&#8221; und zu Ostern durchaus ein Besuch im &#8220;Murmelschuppen&#8221; ansteht und dass unsere Kinder vom vielen Eieressen kein &#8220;Wanstrammeln&#8221; bekommen sollten.</p>
<p>Ich gr&#252;&#223;e Sie ganz konventionell;</p>
<p>herzlichst Ihr Ralf Schuhmann <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-2445"></span></p>
<h4>S&#246;mmerdaer Gymnasium will gesunde Schule werden</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Dienstag fiel der Startschuss f&#252;r ein umfassendes Projekt am S&#246;mmerdaer Gymnasium. Auf dem Weg zur gesunden Schule setzt man auf Unterst&#252;tzung von DAK und Uni L&#252;neburg. Erster Schritt soll eine gro&#223;e Umfrage im Monat Mai sein.<br />
S&#246;mmerda. W&#228;hrend das S&#246;mmerdaer Gymnasium (als eine von zwei teilnehmenden Schulen in Th&#252;ringen) im dritten Jahr der DAK-Initiative &#8220;Gemeinsam gesunde Schule entwickeln&#8221; in das bundesweite Projekt einsteigt, l&#228;uft f&#252;r andere Schulen die Projektphase langsam aus. &#8220;Das wird nochmal ganz spannend und interessant f&#252;r uns&#8221;, verweist Katrin Schwarzenberg, Projektmitarbeiterin der Universit&#228;t L&#252;neburg, auf die dann anstehende Abschlussauswertung. Bis dahin ist es f&#252;r das S&#246;mmerdaer Gymnasium noch drei Jahre hin.</p>
<p>Als n&#228;chstes steht dort erst einmal eine gro&#223;e Umfrage an. &#8220;Sie wird zeigen, wo konkret Probleme bzw. Herausforderungen hier am Gymnasium liegen. Wir kommen nicht mit einem Standardprogramm, sondern erarbeiten mit jeder Schule ein ma&#223;geschneidertes Konzept&#8221;, erl&#228;utert Schwarzenberg zur Vorgehensweise. Mit dem Projekt verfolge man insgesamt auch eine Verbesserung des Schulklimas, sieht Schulleiter R&#252;diger Ke&#223;ler weitreichende Auswirkungen. Die Thematik Lehrergesundheit und Gesundheitserziehung bei Sch&#252;lern beispielsweise spiele ja bereits eine Rolle. Insgesamt sei das Thema gesunde Schule aber sehr komplex.</p>
<p>Und: Das Gesundheitsmanagement einer Schule d&#252;rfe nicht losgel&#246;st von der Schulentwicklung betrachtet, sondern m&#252;sse in diese integriert werden, unterstrich Martina Ke&#223;ler, Beauftragte f&#252;r Lehrergesundheit beim Schulamt Artern. Nachdem am Dienstag ein Kooperationsvertrag &#252;ber die dreij&#228;hrige Zusammenarbeit zwischen Gymnasium, DAK und Uni L&#252;neburg unterschrieben worden war, fand bereits die erste Zusammenkunft der neu gebildeten Steuergruppe am Gymnasium f&#252;r das Projekt gesunde Schule statt. In dieser sind nicht nur Lehrer, sondern auch Sch&#252;ler vertreten. Und man sei offen f&#252;r weitere Mitstreiter, so der Schulleiter. So sei auch die Mitarbeit von Eltern nicht nur m&#246;glich, sondern gew&#252;nscht. Und auch Katrin Schwarzenberg betonte, dass eine solche Vielfalt der Mitarbeit von Lehrern, Sch&#252;lern und Eltern wichtig f&#252;r das Projekt sei. &#8220;Wir bauen u. a. die Projektstruktur auf, schulen Moderatoren.</p>
<p>Die Schule aber muss letztendlich das Projekt aktiv zu ihrem eigenen machen.&#8221; Unterst&#252;tzung erh&#228;lt das Gymnasium &#252;ber die DAK-Initiative etwa auch bei der konkreten Umsetzung von Projekten zur Gesundheitsf&#246;rderung. &#8220;Wir sind die helfende Hand&#8221;, so Jens Harksel, DAK-Referent Veranstaltungen/Service. Erste Aufgabe der Steuergruppe wird es sein, die Umfrage (die Frageb&#246;gen daf&#252;r sind von der Uni L&#252;neburg erarbeitet) an der Schule zu organisieren. Entsprechend der Themen, die sich bei der Befragung als &#8220;brennend&#8221; herauskristallisieren, sollen sich dann verschiedene Projektgruppen mit einzelnen Schwerpunkten besch&#228;ftigen und nach L&#246;sungen suchen.</p>
<h4>Eine halbe Million an Bundesmitteln flie&#223;t  in Ilmkreis-Kitas</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
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<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/QLER2HBP7X4D10082111257"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/QLER2HBP7X4D10082111257" alt="" /> </a> Collin und Eric  aus Martinroda bedankten sich bei Staatssekret&#228;r Roland Merten f&#252;r den  Scheck mit Liedern und einer Bastelei. Foto: H. Trefz</li>
</ul>
<p>460 000 Euro flie&#223;en in diesem Jahr aus dem  von-der-Leyen-Programm in Kindertagesst&#228;tten im Ilmkreis. Die Kommune  mit dem gr&#246;&#223;ten Nie&#223;nutz aus diesem Programm war gestern Ziel einer  Visite von Th&#252;ringens Bildungsstaatssekret&#228;r Prof. Dr. Roland Merten.  Ilmkreis. Einen offiziellen F&#246;rdermittelbescheid  &#252;ber 175 000 Euro &#252;berbrachte  <a onclick="jQuery('#zgtpersonid1').mb_open();_DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson('zgtpersonid1','http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail?p_p_id=DetailPortlet_WAR_queport&amp;p_p_lifecycle=2&amp;p_p_state=normal&amp;p_p_mode=view&amp;p_p_cacheability=cacheLevelPage&amp;p_p_col_id=column-2&amp;p_p_col_count=2&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_querystring=and%28documenttype%3Aperson%2C%22Roland+Merten%22%29&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_widgetId=htmlUniversalWidget&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_widgetPath=%2Fcustom%2Fcommon%2Frichcontent%2Fpopup%2Fzgtperson.ftl&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_useCaseId=fastDefaultSearchUseCase');xt_click(this,  'C', xtn2, 'detailcontext::zgtperson::Roland Merten', 'A');" href="javascript:void(0);">Roland Merten</a> , Th&#252;ringer Kultus-Staatssekret&#228;r, im Auftrag des Bundes f&#252;r die  Gemeinde Martinroda.  B&#252;rgermeister G&#252;nther Hedwig freute sich &#252;ber die  Zuwendung vor allem deswegen, weil sie l&#228;ngst verbaut ist: &#8220;1,1  Millionen Euro haben wir in unseren neuen Kindergarten gesteckt, davon  haben wir 875 000 Euro aus eigener Tasche investiert.&#8221; Sein  Gast, der nicht nur eine F&#252;hrung durch das funkelnagelneue Geb&#228;ude  bekam, sondern auch ein Dankesch&#246;n-Programm der &#228;ltesten  Kindergartengruppe erlebte, war vor allem &#252;ber die Lage des Kindergarten  entz&#252;ckt: &#8220;Sie haben hier nicht nur eine faszinierende landschaftliche  Lage, sondern den sinnvollsten Platz in einem Dorf, den man sich denken  kann: den neben der Grundschule.&#8221; Diese Entscheidung  hatte viele Beweggr&#252;nde, darunter den einer Verzahnung von Schule und  Kindertagesst&#228;tte. Ein ganz praktisches Beispiel: Da die  Kindertagesst&#228;tte ohnehin t&#228;glich bis 17.30 Uhr ge&#246;ffnet hat, &#252;bernimmt  sie von Fall zu Fall die Schlussbetreuung auch von Kindern aus dem Hort,  falls dies n&#246;tig ist. Weitere gef&#246;rderte  Einrichtungen im Kreis sind u. a. die Arnst&#228;dter Kitas &#8220;Zauberland&#8221;  (8370 Euro), &#8220;Regenbogen&#8221; (19 620 Euro), &#8220;Rabennest&#8221; (14 005 Euro),  &#8220;K&#228;ferland&#8221; (14 005 Euro), die Kita &#8220;Wachsenburgzwerge&#8221; Haarhausen (80 000 Euro), Kita &#8220;Pfiffikus&#8221; W&#252;llersleben (3500 Euro), Kita &#8220;Im Wiesengrund&#8221; Elleben  (3700 Euro), die Kita &#8220;Zwergenland&#8221; Kirchheim  (20 000 Euro) und die Kita &#8220;Villa Sonnenschein&#8221;.</p>
<h4>50-j&#228;hriges Schuljubil&#228;um der  Ichtersh&#228;user Grund- und Regelschule</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
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 </p>
<div>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/V09UP5VAEBAD10081153009"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/V09UP5VAEBAD10081153009" alt="" /> </a> Das Jubil&#228;um  der Grund- und Regelschule Ichtershausen wurde geb&#252;hrend gefeiert.  TA-Foto: Hans-Peter Stadermann</li>
</ul>
</div>
<div>Mit einer Festveranstaltung, einem Tag der offenen T&#252;r  und einer Party der Ehemaligen begingen die Grund- und die Regelschule  &#8220;Wilhelm Hey&#8221; in Ichtershausen 50-J&#228;hriges Schuljubil&#228;um.</div>
<p>Ichtershausen.  Drei Stunden waren f&#252;r den Tag der offenen T&#252;r angesetzt, und nur  wenige Minuten nach Beginn schoben sich bereits hunderte von Menschen  durch die Flure und G&#228;nge des Schulhauses. &#8220;So ein Andrang, ich bin  einfach &#252;berw&#228;ltigt&#8221;, konnte Regelschulleiter Thomas Umbreit kaum fassen, was da unabl&#228;ssig zur T&#252;r  hereinstr&#246;mte. Im Eingangsbereich hatte er viele H&#228;nde zu sch&#252;tteln, ehe  sich die G&#228;ste, darunter viele &#8220;Ehemalige&#8221;, &#252;ber das Haus verteilten. Und  Ehemalige hat eine Schule eine ganze Menge, die 50. Geburtstag feiert.  Eine genaue Zahl war zwar nicht aufzutreiben, aber w&#228;hrend heute 250  M&#228;dchen und Jungen von 30 Lehrern unterrichtet werden, z&#228;hlte die  einstige POS &#8220;Rudolf Teichm&#252;ller&#8221;  in ihren besten Zeiten 785 Sch&#252;ler in 28 Klassen sowie 50 Lehrer und  Hortnerinnen. &#8220;Und damals wurde der Stundenplan nicht vom Computer  gebaut!&#8221; sp&#246;ttelte Karl Sparrer.  Der langj&#228;hrige stellvertretende Schulleiter erinnerte auf der  Festveranstaltung am Freitagabend vor hundert geladenen G&#228;sten, darunter  Landrat 	<script src="http://www.otz.de/queport/js/jquery/plugins/mbContainerPlus.min.js" type="text/javascript"></script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
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</div>
<div>Kerstin Fischer	 / 		23.03.10	 /		TA</div>
<div>
<h4>Der Weg des Mathe-Professors vom  Lobensteiner Gymnasium in die Grundschule</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
</div>
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<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/50A00PV0YG3S10078222523"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/50A00PV0YG3S10078222523" alt="" /> </a> &#220;bergabe eines  Mathematik-Computer-Programms von drei Sch&#252;lern der 12. Klasse des  Gymnasiums Bad Lobenstein an die Grundschule Bad Lobenstein.Mit einem Computer-Programm sollen die Jungen und  M&#228;dchen der Grundschule Bad Lobenstein noch mehr Lerneifer entwickeln  und Freude an der Mathematik haben oder neu gewinnen. Florian Albert,  Johanna Wetzel und Tobias Kr&#252;ger vom Reichard-Gymnasium haben das  Programm Mathe-Professor erstellt.</li>
</ul>
</div>
<p>Die drei Zw&#246;lftkl&#228;ssler haben die moderne  Lernhilfe ´Mathe-Professor` im Rahmen des Informatik-Unterrichts als  Projektarbeit angefertigt. Wir wollten Sch&#252;lern helfen, die  Schwierigkeiten in Mathematik haben, sagte Johanna  Wetzel. Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der  Universit&#228;t Konstanz klagten  immerhin zwei Drittel einer gr&#246;&#223;eren Gruppe befragter Sch&#252;ler &#252;ber  Probleme im Fach Mathematik. Unserer Idee war,  Freizeitspa&#223; und Schule zu verbinden, schreiben Florian Albert, Johanna  Wetzel und Tobias Kr&#252;ger,  die fr&#252;her selbst Grundsch&#252;ler in Bad Lobenstein  gewesen sind, in ihrer Projektarbeit. Vor allem f&#252;r das Kopfrechnen  soll der Computer in Zukunft als n&#252;tzliche St&#252;tze dienen. Sch&#252;ler  der Klassen 2 bis 4 sind jetzt in der Lage, mit dem Mathe-Professor  ihre Rechenk&#252;nste zu verfeinern. Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren  und Dividieren k&#246;nnen die Jungen und M&#228;dchen jetzt per Computermaus.  L&#252;ckenaufgaben oder Zahlenfolgen k&#246;nnen ebenfalls am Arbeitsplatz gel&#246;st  oder vervollst&#228;ndigt werden. Florian Albert, Johanna  Wetzel und Tobias Kr&#252;ger  haben dabei f&#252;r eine attraktive farbliche Gestaltung gesorgt.  Kindgerecht erscheinen kleinen Figuren wie Blume, Biene oder Grash&#252;pfer.  Die Abl&#228;ufe sind so gestaltet worden, dass bei  einer fehlerhaften Eingabe maximal zwei weitere Versuche m&#246;glich sind.  Damit nicht immer wieder die selben Zahlen erscheinen, ist ein  Zufallsgenerator eingebaut. Wir haben die  Programmierung komplett selbst erstellt, sagte Tobias Kr&#252;ger. Manchmal haben die K&#246;pfe geraucht, bis  wir eine gl&#252;ckliche L&#246;sung gefunden haben. Engen  Kontakt gab es dabei von Anfang an zu den P&#228;dagogen der  Grundschule. Ihr habt das mit Leidenschaft gemacht,  w&#252;rdigte der Leiter der Bad Lobensteiner Grundschule Wilfried Schilling die Projektarbeit  der Gymnasiasten. Daf&#252;r m&#246;chten wir uns bedanken, sagte er im Namen der  Kinder und des Lehrer-Kollegiums. Der Mathe-Professor habe gezeigt, dass  auch die Gro&#223;en mit den Kleinen zusammenarbeiten k&#246;nnen. Zufrieden  zeigte sich auch Projektleiter Thomas  Hofmann. Sie haben das Projekt mit viel Engagement  verwirklicht, sagte der Lehrer f&#252;r Mathematik, Physik und Informatik am  Reichard-Gymnasium.</p>
<h4>Ein fr&#246;hlicher Haufen beim Kaffee</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Mit acht Kindern sind die Schmidts eine Ausnahmefamilie. Ihr Leben finden sie trotzdem ganz normal.<br />
Von Marco Schreiber</p>
<p>Schalkau &#8211; Eine gew&#246;hnliche Familie sieht anders aus, die Schmidts aus Schalkau wissen das genau. Acht Kinder haben Ines und<br />
Michael Schmidt, einen Sohn und sieben T&#246;chter. &#8220;Geplant war das so nicht&#8221;, sagt Ines Schmidt und lacht. &#8220;Es ist eins zum anderen gekommen.&#8221; Patrick, der &#196;lteste, ist 22 und lebt im kanadischen Vancouver. Melinda, die J&#252;ngste, ist drei Monate alt und h&#228;lt im Kinderwagen ihren Mittagsschlaf.</p>
<p>Michaela ist 16 und sitzt mit ihrer Mutter beim Kaffee. Die h&#228;ufigste Reaktion, wenn sie nach ihren Geschwistern gefragt wird? &#8220;Den Leuten bleibt der Mund offenstehen&#8221;, sagt Michaela und streicht sich die blonden Haare aus der Stirn. Vor wenigen Tagen hat sie einen Lehrvertrag beim Landratsamt unterschrieben. Sie konnte zwischen drei Zusagen f&#252;r eine Lehrstelle w&#228;hlen; die Eltern sind stolz auf ihre Gro&#223;e. &#8220;Michaela will weiterkommen im Leben und einen guten Abschluss machen&#8221;, sagt Vater Michael.</p>
<p>Das hundertj&#228;hrige Haus ist bis unters Dach bewohnt. Durch zw&#246;lf Zimmer und eine Dachkammer k&#246;nnen die Kinder toben, bis ein Familienmitglied eine Atempause braucht. &#8220;Jeder hat seinen Platz und man kann sich auch mal zur&#252;ckziehen&#8221;, sagt Michaela. Im Erdgeschoss ist die B&#228;ckerei mit dem gro&#223;en Schaufenster untergebracht, ein Familienbetrieb, den Michael Schmidt 1990 von seinem Vater &#252;bernommen hat.</p>
<p>Als Mitte der 90er das alte B&#228;ckerpaar starb, konnten sich die vier Kinder nur schwer auf eine Teilung des Erbes verst&#228;ndigen. Michael Schmidt, der als einziger B&#228;cker gelernt hatte, musste einen gro&#223;en Kredit aufnehmen und die Geschwister auszahlen. Als dann die Hauptverkehrsstra&#223;e vor dem Haus monatelang aufgerissen war, weil ein neuer Kanal gebaut wurde, und als auch noch die Autobahn den Durchgangsverkehr aus der Stadt holte, schrumpfte der Umsatz der B&#228;ckerei Schmidt auf einen Bruchteil. &#8220;Mein Lohn ging teils noch ins Gesch&#228;ft&#8221;, sagt Ines Schmidt, die in der Landwirtschaft arbeitet.</p>
<p>Im Herbst 2008 zog die Familie schweren Herzens die Notbremse. Michael Schmidt meldete Insolvenz an und sortierte die Kredite mit einem Schuldnerberater. Im kommenden Jahr will er den Neustart wagen. Backstube und Verkaufsraum sollen umgebaut werden, der alte Ofen wird entsorgt. Gas im Wert von 1600 Euro hatte der Brenner in den letzten Monaten verheizt. &#8220;Jetzt kommt ein Elektroofen, der ist viel wirtschaftlicher&#8221;, sagt Michael Schmidt.</p>
<p>Schon aus reiner Selbstachtung will er wieder in der Backstube stehen und die legend&#228;ren Semmeln in den Ofen schieben, f&#252;r die die Schalkauer an manchen Tagen Schlange standen. &#8220;Kurz nach der Insolvenz habe ich das Haus nur noch im Schutz der Dunkelheit verlassen&#8221;, sagt Michael Schmidt und lacht. Mittlerweile geht er einem Minijob nach. Er bessert so die Familienkasse auf und hat mehr Zeit, sich um die Kinder zu k&#252;mmern.</p>
<p>Kleinigkeiten zu Weihnachten</p>
<p>&#8220;Manchmal schon zu viel&#8221;, sagt die &#228;lteste Tochter und verdreht die Augen. Marietta, die zweit&#228;lteste, nickt und grinst still in sich hinein, bevor sie sich wieder &#252;ber den Hefter mit den zehn Geboten beugt &#8211; die 14-J&#228;hrige mit den verwuschelten Haaren lernt f&#252;r die Konfirmation. Sie wird keine &#252;ppigen Geschenke bekommen wie andere Kinder aus ihrer Klasse. Das st&#246;rt sie genauso wenig wie ihre Geschwister; sie empfinden keinen Verlust, wenn es an Weihnachten nur Kleinigkeiten gibt.</p>
<p>Arm f&#252;hlt sich die Gro&#223;familie auch im Alltag nicht. Kindergeld bekommt sie wie jede andere Familie, f&#252;r die Betreuung der J&#252;ngsten zahlt der Staat das Elterngeld. Im Sommer will Ines Schmidt wieder arbeiten gehen, dann gibt Vater Michael den 165-Euro-Job auf und betreut die Kleine. Auf Hartz IV wird die Familie auch dann nicht angewiesen sein.</p>
<p>Kinder kosten Geld. Von der ersten Windelpackung &#252;ber die Schulhefte bis zur Bewerbungsmappe, immer wieder m&#252;ssen die Schmidts ihre schmalen Finanzen neu sortieren. Dabei hat das Ehepaar nicht bewusst finanziellen Wohlstand gegen Kinderreichtum eingetauscht. Kinder seien keine Geldfrage, sagt Michael Schmidt entschieden. &#8220;Das sch&#246;nste ist ein Kinderlachen, und das bekommt man schon mit Kleinigkeiten.&#8221; Gekauft wird nur, was gebraucht wird, einen Berg unbenutzter Spielsachen sucht man hier vergebens.</p>
<p>Wenn gr&#246;&#223;ere Ausgaben anstehen, weil etwa die Waschmaschine nach permanentem Dauerlauf den Betrieb einstellt, wird ein Familienrat abgehalten. &#8220;Die Kinder wissen Bescheid &#252;ber unsere Ausgaben&#8221;, sagt Ines Schmidt. F&#252;rs Taschengeld hat sie den &#228;lteren Kindern eigene Konten eingerichtet. &#8220;So lernen sie, mit Geld umzugehen.&#8221; Auch f&#252;r die J&#252;ngeren legt die Familie Monat f&#252;r Monat Geld beiseite. Zur Klassenfahrt bekommen die Kinder zehn statt 50 Euro mit, sagt Michael Schmidt. &#8220;Und davon bringen sie noch etwas heim.&#8221;</p>
<p>Nach Michaela und Marietta kommen auch die anderen Kinder zum Kaffeetrinken &#8211; Margitta mit der Frage nach einer Tablette, weil sie Kopfschmerzen hat. Maxima-Eva mit einer Hahnenfeder, mit der sie jedem die Nase kitzeln will. Johanna-Maria kommt als Prinzessin im kirschroten Paillettenkleid, Melinda wird von Michaela aus dem Kinderwagen geholt. Es ist ein ebenso lebendiger wie fr&#246;hlicher Haufen; H&#252;ndin Hexe bellt im Hinterhof.</p>
<p>Egal ob zwei oder sieben Geschwister &#8211; in einer Familie lernen Kinder all das, was heute unter dem Stichwort soziale Kompetenz firmiert. &#8220;Sie lernen teilen und dass man sich gegenseitig hilft&#8221;, sagt Michael Schmidt.</p>
<p>Wenn sich die Kinder um den einzigen Computer streiten und um das Fernsehprogramm, dann lernen sie, wie ein Kompromiss ausgehandelt wird. Einzelkinder m&#252;ssen anderswo beigebracht bekommen, was im Hause Schmidt selbstverst&#228;ndlich ist &#8211; ma&#223;halten und mit dem auskommen, was vorhanden ist, statt Vollausstattung auf Ratenkredit. &#8220;Kinder geh&#246;ren zum Leben dazu&#8221;, sagt Michael Schmidt. Seine Bed&#252;rfnisse stelle er hintan; &#8220;der n&#228;chste Monat kommt bestimmt&#8221;. Dass sie manchmal wie Asoziale angeschaut werden mit ihren vielen Kindern, st&#246;rt weder ihn noch seine Frau. &#8220;Wer keine Kinder mag, der mag sich vielleicht selber nicht&#8221;, sagt Ines Schmidt.</p>
<h4>Entscheidungstr&#228;ger auf Schulausflug</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Kreistagsmitglieder besichtigten die Schulstandorte im Landkreis / Schulnetz hat vorerst Bestand</p>
<p>Schmalkalden-Meiningen &#8211; Nachdem der Kreistag im<br />
Vorjahr neu gew&#228;hlt wordem war, machten sich dessen Mitglieder nun mit der Schulsituation im Landkreis vertraut. Unter anderem besichtigen sie in den Werragemeinden einige Schulgeb&#228;ude.</p>
<p>W&#228;hrend das Staatliche Schulamt f&#252;r Lerninhalte, Lehrmaterialien und Lehrerschaft verantwortlich ist, ist der Landkreis f&#252;r den Zustand und die Beschaffenheit der Schulh&#228;user zust&#228;ndig. Zirka 180 Geb&#228;ude an 40 Schulstandorten gibt es. &#8220;Das sind 24 Grundschulen, zw&#246;lf Regelschulen und vier Gymnasien&#8221;, sagte Uwe M&#246;llerhenn (CDU), Vorsitzender des Bildungsausschusses.</p>
<p>Eine Lernst&#228;tte ist die Grundschule Ro&#223;dorf. Das in DDR-Zeiten errichtete Haus stellte Schulleiter Achim Wilhelm vor. Einst als Polytechnische Oberschule genutzt, wurde sp&#228;ter eine gro&#223;e Regelschule daraus. Jetzt lernen nur noch knapp 100 Grundsch&#252;ler dort. In f&#252;nf Klassen werden sie von sieben Lehrern unterrichtet. Das Geb&#228;ude ist f&#252;r diese Sch&#252;lerzahl viel zu gro&#223;, ganze R&#228;ume und Trakte stehen leer oder werden nur sporadisch genutzt. W&#228;hrend sich die Kreistagsmitglieder in der gro&#223;z&#252;gigen Aula &#252;ber den Zuschnitt des Geb&#228;udes noch erfreut zeigten, verging ihnen im Keller das Lachen. Denn dort br&#246;ckelt wegen Feuchtigkeit der Putz im ehemaligen Werkenraum massiv von der Wand. Im gesamten Schulhaus sind die Fenster zu erneuern, so wie Dacheindeckung und Dachrinnen. Im Schulhaus selbst zeugen zahlreiche Arbeiten, Ausstellungen und Bilder von einer emsigen Arbeit der Lehrer und Erzieher.<br />
Es sei h&#228;ufig festzustellen, dass an kleinen Schulen, wie in Ro&#223;dorf, eine sehr engagierte Bildungsarbeit geleistet wird, w&#228;hrend an gr&#246;&#223;eren Einrichtungen manches Mal nur Mittelma&#223; gezeigt wird, sagte Vorsitzender M&#246;llerhenn.</p>
<p>Die Rundreise hatte zum Ziel, dass sich die Kreistagsmitglieder ein eigenes Bild von den Standorten machen oder bereits Gesehenes neu einordnen k&#246;nnen. &#8220;Wenn Entscheidungen anstehen, dann muss man wissen, wor&#252;ber geredet wird&#8221;, sagte M&#246;llerhenn. Derzeit besteht aber kein akuter Handlungsbedarf, doch das Thema Gemeinschaftsschule wirft f&#252;r die Zukunft viele Fragen auf. In diesem Jahr investiert der Landkreis wie im Plan vorgesehen.</p>
<p>Ein anderes Thema sind Schulen in freier Tr&#228;gerschaft. W&#228;hrend sich die Martin-Luther-Schule Schmalkalden seit 2007 nahtlos in die Bildungslandschaft eingef&#252;gt hat, ist das jetzt geplante Evangelische Gymnasium Meiningen/Rohr noch mit etlichen Fragezeichen versehen. Auch die Grundschule Wasungen ist so eine Lernst&#228;tte, deren Tr&#228;gerschaft und Konzept zu kl&#228;ren sind. &#8220;Wir haben da so unsere Probleme, gerade mit den konfessionellen Schulen&#8221;, sch&#228;tzte Heike Gundlach ein. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag sagte Gleiches &#252;ber die neue Gemeinschaftsschule. Man wisse noch nichts Genaues und m&#252;sse doch auf alle Eventualit&#228;ten vorbereitet sein. Insofern habe die Besichtigung der Schulstandorte ihre Berechtigung gehabt, &#8220;damit man nicht am Gr&#252;nen Tisch entscheiden muss&#8221;. Lob fand sie bei der Besichtigung f&#252;r den Landkreis, der f&#252;r die Schulen &#8220;bereits sehr viel getan hat&#8221;.</p>
<p>In Wernshausen, der n&#228;chsten Station, mussten die Kreistagsmitglieder aber sehen, dass noch erheblicher Investitionsbedarf besteht. Das 1884 errichtete Haus ist teilweise noch mit Fenstern mit Einfachverglasung ausgestattet. Vier Klassenr&#228;ume und ein Differenzierungsraum stehen den etwa 80 Sch&#252;lern zur Verf&#252;gung. &#8220;Es bleiben vier Klassen, die Sch&#252;lerzahlen sind n&#228;chstes Schuljahr stabil&#8221;, sagte Schulleiterin Karin G&#246;pfert. Die letzte Station einer langen Rundreise, die im Altkreis Meiningen begonnen hatte, bildete die Fachschule f&#252;r Gesundheit und Soziales in Schwallungen. Hier &#252;berzeugten sich die Kreisr&#228;te von den modernen Lernbedingungen der Berufssch&#252;ler. Einig waren sich die Kreisr&#228;te darin, dass die Rundreise wichtig war, um Schulen und Standorte kennenzulernen. eh</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 23. M&#228;rz in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/23._M&#228;rz"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/23._M&#228;rz"> </a></p>
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		<title>Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Gesch&#228;tzte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
die Medien sind derzeit berauscht. Berauscht von sich selbst, von ihren immer neuen Meldungen &#252;ber sexuelle &#220;bergriffe. Ist es nicht perfide, unsere Jugend immer mehr zu verunsichern als ihnen Halt, Zuversicht und Vertrauen zu geben? Vertrauen in eine Gesellschaft, in der sie in Zukunft leben und die [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-23-maerz-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. M&#228;rz 2009'>Pressespiegel vom 23. M&#228;rz 2009</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, sicher haben Sie es schon eher gemerkt als ich in den meist k&#252;hlen Bergen: Es fr&#252;hlingt. Komisch, so ein Wort; ist mir gerade eingefallen. &#196;hnelt sehr dem Wort: Es herbstelt. Gott sei Dank noch weit weg, der Herbst. Bei uns...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Gesch&#228;tzte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>die Medien sind derzeit berauscht. Berauscht von sich selbst, von ihren immer neuen Meldungen &#252;ber sexuelle &#220;bergriffe. Ist es nicht perfide, unsere Jugend immer mehr zu verunsichern als ihnen Halt, Zuversicht und Vertrauen zu geben? Vertrauen in eine Gesellschaft, in der sie in Zukunft leben und die sie selbst gestalten werden und m&#252;ssen? Machen Sie das Experiment und versetzen Sie sich in die Gedankenwelt der Heranwachsenden, Gehirn = Baustelle, Chaos, Bibliothek, Computer, Unsicherheit in einem, die Liste l&#228;&#223;t sich verl&#228;ngern. Wie beurteilen Sie die jetzige Gesellschaft, in der primitive Schlagzeilen, billige Werbung, noch primitivere Fernsehsendungen (man beachte die vulg&#228;re Sprache mancher &#8220;Star-! Moderatoren) und moralischer Werteverlust an derTagesordnung sind? Ist nicht sogar &#8220;dsds&#8221; im &#252;bertragenen Sinne eine Softversion von Running Man?</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-2404"></span><br />
</em></p>
<div>
<h4>Integrative Kinder vom regul&#228;ren Unterricht in Ebeleben ausgeschlossen</h4>
<p>Quelle: TA</p>
</div>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<div>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/FK44GNRO7CHT10075082640"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/FK44GNRO7CHT10075082640" alt="" /> </a> Betreut vom Heilp&#228;dagogen Stefan Zuch sind die integrativen Kinder in separaten R&#228;umlichkeiten untergebracht. Foto: Nico Kiesel</li>
</ul>
</div>
<div>Seit Wochen sind sieben geistig behinderte Kinder vom regul&#228;ren Unterricht in der Regelschule Ebeleben ausgeschlossen. Bei den Beh&#246;rden sto&#223;en die entr&#252;steten Eltern auf taube Ohren.</div>
<p>Ebeleben. F&#252;nf geistig behinderte Sch&#252;ler der 7. Klasse und zwei der 5. Klasse d&#252;rfen seit Wochen nicht am geregelten Unterricht der Ebelebener Regelschule teilnehmen. Die arbeitete seit dem Schuljahr 2007/2008 mit der privaten Rastenberger Finneck- Schule &#8220;Maria Martha&#8221; zusammen. Auf einer Lehrerkonferenz wurde nun aber beschlossen, die Kooperation zu beenden. Das ist das gute Recht der Schule, denn eine staatliche muss nicht mit einer privaten Schule zusammenarbeiten. Begr&#252;ndet wurde dies mit Problemen bei der Bereitstellung von R&#228;umlichkeiten, der nicht ausreichenden Zuweisung von Unterrichtsstunden und dem Auseinanderklaffen des Leistungsniveaus der Sch&#252;ler. Die Kinder sind nun in einem sogenannten &#8220;R&#252;ckzugsraum&#8221; im Haus II der Schule untergebracht, wo sie von einem P&#228;dagogen betreut werden. &#8220;Die Kinder sind v&#246;llig verst&#246;rt, k&#246;nnen das nicht einordnen und fragen, warum sie nicht mehr in die Schule gehen und mit den anderen lernen d&#252;rfen&#8221;, sagt Birgit K&#228;mmerer, die Sprecherin der betroffenen Eltern. Gegen die Ausgrenzung laufen diese nun Sturm, denn Integration schreibe nicht zuletzt das Schulgesetz vor. &#8220;Integration von lernbeintr&#228;chtigten Menschen ist kein Gnadenbrot, sondern gesetzlich vorgeschrieben&#8221;, betont K&#228;mmerer. Schulleiterin Renate Sch&#246;nherr selbst darf sich zu dem Sachverhalt nicht &#228;u&#223;ern, wie sie gegen&#252;ber TA erkl&#228;rte. Das wiederum darf Henryk Kolodziej, der Leiter der privaten Finneck-Schule &#8220;Maria Martha&#8221;. &#8220;Es w&#228;re traurig, wenn solche Modelle nicht weitergef&#252;hrt w&#252;rden, aber der Wille von beiden Seiten muss erkennbar sein.&#8221; Gleichzeitig lobte er die bisherige Arbeit der Ebelebener Lehrkr&#228;fte. Das Hauptanliegen der Eltern, ihre Kinder wieder am regul&#228;ren Unterricht teilnehmen zu lassen, bleibt jedoch weiter in der Schwebe. &#8220;Derzeit ist keine Verbesserung absehbar. Weitere Gespr&#228;che wird es am 22. M&#228;rz im Kultusministerium geben&#8221;, so Kolodziej. Mit dem Ministerium haben auch die Eltern der betroffenen Kinder schon so ihre Erfahrungen gemacht. Erst auf wiederholte Nachfrage &#228;u&#223;erte sich Kulturminister</p>
<p><a onclick="jQuery('#zgtpersonid1').mb_open();_DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson('zgtpersonid1','http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail?p_p_id=DetailPortlet_WAR_queport&amp;p_p_lifecycle=2&amp;p_p_state=normal&amp;p_p_mode=view&amp;p_p_cacheability=cacheLevelPage&amp;p_p_col_id=column-2&amp;p_p_col_count=2&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_querystring=and%28documenttype%3Aperson%2C%22Christoph+Matschie%22%29&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_widgetId=htmlUniversalWidget&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_widgetPath=%2Fcustom%2Fcommon%2Frichcontent%2Fpopup%2Fzgtperson.ftl&amp;_DetailPortlet_WAR_queport_useCaseId=fastDefaultSearchUseCase');xt_click(this, 'C', xtdi, 'detailcontext::zgtperson::Christoph Matschie', 'A');" href="javascript:void(0);">Christoph Matschie</a> zu der Thematik. Der Briefwechsel liegt dieser Zeitung vor. Wie Matschie darin aber auch schreibt, gibt es weder eine Rahmen- noch eine individuelle Kooperationsvereinbarung zwischen dem Staatlichen Schulamt Artern, dem Kyffh&#228;userkreis und der Finneck- Schule &#8220;Maria Martha&#8221;. Gleichzeitig habe es seit dem Eingang des Schreibens Ende Januar intensive Bem&#252;hungen gegeben, um eine Kl&#228;rung des Problems voranzutreiben. Die Geduld der Eltern ist allerdings aufgebraucht. Sie stellten nun einen Antrag auf Umschulung in die Regelschule. Dann w&#228;ren Integrationshelfer f&#252;r die Kinder vonn&#246;ten und die kosten pro Person 20 000 Euro. In wirtschaftlich schweren Zeiten ein Ding der Unm&#246;glichkeit. &#8220;Man muss auch einmal die Vernunft walten lassen&#8221;, so Antje Burghardt von der Pressestelle des Landratsamtes. In der Zwischenzeit wurde Schulamtsleiter Norbert Obarius von den Eltern gebeten, eine &#220;bergangsl&#246;sung zu finden. Sein Vorschlag, die Sondersh&#228;user F&#246;rderschule, stie&#223; bei diesen auf Unverst&#228;ndnis. &#8220;Wir wollen, dass unsere Kinder Integration leben, stattdessen erleben sie Ausgrenzung&#8221;, so der einhellige Tenor. Obarius selbst war gestern f&#252;r eine Stellungnahme nicht zu erreichen.</p>
<h4>Tanzm&#228;use bringen Leben in Dorndorfs &#8220;Alte Schule&#8221;</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Dorndorf in der dortoígen B&#252;cherei</p>
<p>Wenn die W&#228;nde der ?Alten Schule? in Dorndorf sprechen k&#246;nnten, k&#246;nnten sie manche Geschichte erz&#228;hlen: von Rohrstock schwingenden Lehrern, Unterrichtsausfall wegen Fliegeralarms, Schulappellen unter der FDJ-Fahne, oder einem mit 17 Klassen mehr als &#252;berf&#252;llten Haus.<br />
Dorndorf-Steudnitz. Die Alte Schule in Dorndorf hat viel erlebt von 1879 bis 1997. Dann wurde es dort still bis 1999 etwa 30 Dorndorfer und Zugezogene nicht mehr hinnehmen wollten, dass das respektable Geb&#228;ude verwahrlost. Sie gr&#252;ndeten den Verein Alte Schule. Seit mehr als zehn Jahren bem&#252;hen sich die Vereinsmitglieder mit Enthusiasmus, Tatkraft und vielen Ideen, das denkmalgesch&#252;tzte Geb&#228;ude zu erhalten, zu sanieren und es mit neuem Leben zu f&#252;llen.</p>
<p>Die Gemeinde wollte damals die Schule verkaufen, doch gl&#252;cklicherweise fand sich kein Interessent, erinnert sich Walter Gerstenberger, der von Anfang an die Geschicke des Vereins leitet. Ich bin zwar nur ein Zugezogener, aber ich habe mich ein bisschen verliebt in das Haus. gesteht er. Das scheint auch bei den anderen, heute fast 60 Vereinsmitgliedern so zu sein, denn anders ist es kaum zu erkl&#228;ren, dass sie in den Jahren viele Freizeitstunden opferten, um Raum f&#252;r Raum zu sanieren und zu renovieren, so dass sie heute wieder genutzt werden k&#246;nnen. Insgesamt 130 000 Euro wurden von ihnen bisher investiert.</p>
<p>Heute treffen sich hier regelm&#228;&#223;ig t&#246;pfernde Frauen vom Verein Apfelboden, die Tanzgruppen des BdV, Geschichtsforscher, Fotografen des Unifok-Vereins und die Mitglieder des Br&#252;ckenvereins. Zweimal im Jahr wird die Alte Schule zur Kabarett-B&#252;hne, hier werden Ausstellungen organisiert und im Keller proben lautstark Die halbschr&#228;gen Jungs. Unter dem Dach haben sich die Angler ihr Domizil ausgebaut, und unser Gemeinschaftsraum wird oft f&#252;r Familienfeiern genutzt, freut sich Gerstenberger. Aktuell sammelt der Verein Geld und Sponsoren, um weitere neue Fenster im Haus einbauen zu k&#246;nnen.</p>
<h4>Schafwoll-Experten r&#228;umten Preise ab</h4>
<h5>Quelle:FW</h5>
<p>Rh&#246;n-Gymnasium bei &#8220;Jugend forscht&#8221; f&#252;r die &#252;berdurchschnittliche Beteiligung geehrt</p>
<p>Schlie&#223;lich kostet es nicht nur M&#252;he und Ideen, sondern auch Geld, etwa solch ein Modell wie das des hydraulischen Widders zu bauen, das die Rh&#246;ner mit nach Eisenach zum Wettbewerb genommen hatten. Dort, wo sich Anfang M&#228;rz an der Berufsakademie die besten jungen Forscher aus der Region vorstellten, waren die Kaltensundheimer haushoch vertreten: Ein ganzer Bus mit 26 Sch&#252;lern sowie den Bio- und Chemielehrern Heiko Frauenberger und Sigrid Morzeck hatte sich auf die Reise an die Wartburg gemacht. Daf&#252;r gab es obendrein den Stift-Schulpreis 2010 f&#252;r die &#252;berdurchschnittliche Beteiligung der Sch&#252;ler an &#8220;Jugend forscht&#8221; &#8211; immerhin auch 250 Euro wert.</p>
<p>Einen ganzen Tag lang hatten die Sch&#252;ler in Eisenach Gelegenheit, ihre Arbeiten aus verschiedenen Fachbereichen zu pr&#228;sentieren. Und das hie&#223; auch: zu erkl&#228;ren. Nachdem eine Fachjury f&#252;r die jeweils verschiedenen Fachbereiche sich die Arbeiten angesehen und -geh&#246;rt hatte, war die Runde f&#252;r die &#214;ffentlichkeit freigegeben. Darunter waren Vertreter von Sponsoren, die Sonderpreise vergaben. Auch davon sahnten die Rh&#246;ner einige ab, etwa den des Kultusministeriums. Es gab ihn f&#252;r das Physik-Thema &#8220;Hydraulischer Widder&#8221;, das von Angie Brock, Luisa Koch, Theresa D&#246;ll und Carolin Walter bearbeitet worden war. Sie besuchen die 11. Klasse des Rh&#246;ngymnasiums und k&#246;nnen sich durchaus vorstellen, im n&#228;chsten Jahr noch einmal an dem Wettbewerb teilzunehmen &#8211; zumal es f&#252;r sie diesmal das erste Mal war.</p>
<p>Mit einem Sonderpreis (einem Abo der Fachzeitschrift Natur und Kosmos) gingen Julius Hohmann und Daniel Klee aus der 10. Klasse nach Hause. Sie hatten das Biologie-Thema Streuobstwiesen in der Rh&#246;n wissenschaftlich beackert.</p>
<p>Richtig abger&#228;umt haben die Zehntkl&#228;ssler Mirjam Krug, Vicky Pan, Juliane Paulick und Sophia Herchenhan, die die Geotex-Erosionsschutzmatten aus Schafwolle (Bereich Technik) unter die Lupe genommen hatten. Sie bekamen daf&#252;r den Sonderpreis der Vereinigung der Ingenieure und Techniker Th&#252;ringens (VITT), den Sonderpreis von Bosch-Solarenergie und obendrein einen zweiten Preis im Bereich Technik.</p>
<p>Den zweiten Platz im Bereich Chemie erstritten sich die Neuntkl&#228;ssler Lena Garkisch, Carolin Lotz, Anne-Kathrin Hugk und Josefin Hande unter dem Motto &#8220;Sch&#252;ler experimentieren&#8221; durch die chemische Gew&#228;sseruntersuchung der Felda.</p>
<p>Die biologische Untersuchung desselben Gew&#228;ssers durch Tessa Dittmann, Juliane Cleemen, Robin Pischko und Maximilian F. Wuchert bewertete die Jury leider nicht so hoch. &#8220;Auf diesem Gebiet war die Konkurrenz sehr gro&#223;&#8221;, hie&#223; es bedauernd. Die Neuntkl&#228;ssler haben dennoch erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen.</p>
<p>Auch Zehntkl&#228;ssler wie Michelle Bertram, Diana Krech, Christoph Schliewe und David P&#246;schl verbuchten ihre Teilnahme unter &#8220;um ein paar Erfahrungen reicher&#8221;. Sie bekamen eine Urkunde als Anerkennung f&#252;r ihre Forschung zum Basaltwerk Diedorf-Klings mit H&#246;hn und Burg Fischberg im Bereich der Geo- und Raumwissenschaften. Ebenfalls auf diesem Gebiet hatten die Kaltensundheimer Zehntkl&#228;ssler Kristin Ki&#223;ner, Angelina Hardt und Theresa Klose eine Arbeit gefertigt: Sie hatten das Naturschutzprojekt Th&#252;ringer Rh&#246;nhutungen untersucht und vorgestellt.</p>
<p>Die Elftkl&#228;ssler Andre Zobel, Clemens Denner und Claudia Lutsch hatten f&#252;r ihre Untersuchung zur energieeffizienten Geb&#228;udesanierung unter anderem ein Funktionsmodell mit nach Eisenach gebracht und nahmen ebenfalls erfolgreich an dem Wettbewerb teil. fr</p>
<h4>&#8220;Ein Augenschmaus f&#252;r Bad Liebenstein&#8221;</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<div>Knapp zwei Millionen Euro stehen f&#252;r die Generalsanierung der Grundschule zur Verf&#252;gung</div>
<div>
<p><em>Bad Liebenstein</em><em> &#8211; </em>Die Sanierungs- und Umbauarbeiten in der Grundschule Bad Liebenstein sind in vollem Gange. Eine gro&#223;e <!-- artikel-imgtag.tpl --></p>
<table border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=621218','PIC621218','width=480,height=466,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.freies-wort.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=621218" target="PIC621218"><img title="bf_Grundschule_Balie014_sw_" src="http://www.freies-wort.de/storage/pic/intern/import/hupautomatik/badsalzungen/fwstzslzlokal/621218_0_bf_Grundschule_Balie014_sw_.jpg" border="0" alt="bf_Grundschule_Balie014_sw_" hspace="5" vspace="5" width="122" height="84" align="right" /></a></td>
<td valign="bottom"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=621218','PIC621218','width=480,height=466,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.freies-wort.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=621218" target="PIC621218"><img src="http://www.freies-wort.de/pics/ics/bild_vergroessern_bw.gif" border="0" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" width="16" height="16" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Ein Augenschmaus<br />
Bild:</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Herausforderung f&#252;r Planer, Arbeiter, Sch&#252;ler und Lehrer ist der Bau parallel zum Schulbetrieb &#8211; aber es klappt. Eine handwerkliche und planerische Herausforderung sind auch all die &#220;berraschungen, die es w&#228;hrend der Arbeiten immer wieder gibt.Dank F&#246;rdermitteln aus dem Konjunkturpaket II k&#246;nnen f&#252;r die Erneuerung der Schule 1 865 000 Euro bereitgestellt werden, berichtet Schuldezernentin und Kreisbeigeordnete Claudia D&#246;ring. Momentan werden im rechten Fl&#252;gel des Haupthauses W&#228;nde entfernt, Decken abgebrochen und eine neue Stahlbetondecke eingezogen. Nach Angaben von Harald B&#246;hme vom zust&#228;ndigen Planungsb&#252;ro B&#246;hme und Partner werden &#8220;in Gr&#246;&#223;enordnungen W&#228;nde herausgenommen&#8221;, R&#228;ume vergr&#246;&#223;ert und der Flur so verlegt, dass er als Fluchtweg allen sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. An der Au&#223;enseite des Geb&#228;udes wird, sowie es die Witterung zul&#228;sst, eine Fluchttreppe aus Stahl errichtet. Am Ende sollen acht ger&#228;umige Klassenzimmer zur Verf&#252;gung stehen. &#8220;So gro&#223;e R&#228;ume hatten wir noch nie&#8221;, schw&#228;rmt Schulleiterin Regina Schoknecht, &#8220;bisher waren alle schlauchf&#246;rmig&#8221;.</p>
<p>Das Geb&#228;ude war 1908 als Privatschule errichtet worden. Teilweise mit gro&#223;er Pfuscherei, wie sich jetzt herausstellt. Alles, was man auf dem Bau irgendwie verwenden k&#246;nne, sei verarbeitet worden. &#8220;War es so eine schlechte Zeit, als hier gebaut wurde?&#8221;, fragt B&#246;hme und antwortet selbst: &#8220;Wahrscheinlich ja.&#8221; Beim Freilegen seien auch &#8220;realtiv schwierige statische Sachen zum Vorschein&#8221; gekommen, berichtet Bauleiter Bodo Burmeister. So gibt es immer wieder unvorhergesehene Probleme, die Flexibilit&#228;t erfordern. Trotzdem sind B&#246;hme und Burmeister guter Hoffnung, dass sie den Plan, mit der kompletten Sanierung bis Ende des Jahres fertig zu sein, einhalten k&#246;nnen. Danach soll der Schulhof gestaltet werden.</p>
<p>Gebaut wird in zwei Abschnitten, zun&#228;chst im vorderen Teil des Hauses, wo sich die Handwerker etagenweise bis zum Dach hocharbeiten. Neben Klassenzimmern entsteht hier im 1. Obergeschoss ein neuer Sanit&#228;rbereich. Da die Sanierung teilweise mit extremem L&#228;rm verbunden ist, wird nach Angaben von Claudia D&#246;ring weitgehend in unterrichtsfreier Zeit gearbeitet. Der Hortbetrieb k&#246;nne dabei jedoch nicht ber&#252;cksichtigt werden. &#8220;Ich hatte Bedenken am Anfang, aber wir haben nicht so eine gro&#223;e L&#228;rmbel&#228;stigung, wie ich bef&#252;rchtet hatte&#8221;, sagt die Schulleiterin. &#8220;Es l&#228;uft super. Die Absprachen mit den Handwerkern klappen wunderbar &#8211; wir arbeiten Hand in Hand.&#8221;</p>
<p>Der erste Bauabschnitt soll im Sommer, zum Ende des Schuljahres, fertig sein. Dann geht es mit dem linken Fl&#252;gel, in den die Kinder zurzeit ausgewichen sind, weiter. Nach den Sommerferien ziehen die M&#228;dchen und Jungen zum Teil in den sanierten Bereich, Ausweichm&#246;glichkeiten bietet dann auch noch der 1978 errichtete Anbau, der nach Abschluss der Innensanierung in den Herbstferien weggerissen werden soll. Turn- und Umkleider&#228;ume werden im neu hergerichteten Haus integriert sein.</p>
<p>In Bad Liebstein lernen zurzeit 100 Sch&#252;ler in vier Klassen. 81 Kinder besuchen den Hort. Die Grundschule werde, wenn sie fertig ist, &#8220;ein Augenschmaus f&#252;r Bad Liebstein&#8221; sein, verspricht Harald B&#246;hme. &#8220;Es ist ein historisches Geb&#228;ude und man m&#246;chte die Architektur, die mal gewesen ist, wiederherstellen.&#8221; bf</p>
</div>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 16. M&#228;rz in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/16._M&#228;rz"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/16._M&#228;rz"> </a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressespiegel vom 10. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden
Quelle: dpa + AOL Online
Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt.
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-05-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 05. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 05. M&#228;rz 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe Leser Die Sturmb&#246;en sind vor&#252;ber und unser Land zeigt sich nun langsam im fr&#252;hlingshaften Kleid. Die Luft ist noch kalt, aber die Sonne gibt nun von Tag zu Tag immer mehr von ihrer warmen Kraft an uns ab. &#8221; Nun will der Lenz uns gr&#252;&#223;en&#8230;&#8230;.&#8221; singt man...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-25-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 25. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 25. M&#228;rz 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen Ferien und ein neues gro&#223;es Fest stehen vor der T&#252;r. Osterferien. Unsere Kinder k&#246;nnen mal wieder durchatmen und sich erholen. In der nun angebrochenen Jahreszeit, die Tage werden wieder l&#228;nger &#8211; das Wetter freundlich w&#228;rmer und die Natur aktiv bunt &#8211; belebt das nicht nur unsere...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden</h4>
<h5>Quelle: dpa + AOL Online</h5>
<p>Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt.</p>
<p>Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat zu einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufes in Winnenden und Wendlingen aufgerufen.</p>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Der Amoklauf in Winnenden hat Diskussionen &#252;ber die vorhandenen Waffengesetze ausgel&#246;st.</span></h5>
<p>Mit einem Innehalten zum Zeitpunkt des Beginns des Amoklaufs an der Albertville-Realschule um 9.33 Uhr an Schulen, in Beh&#246;rden und auf &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen solle man der Opfer und ihrer Familien gedenken, sagte BDK-Bundesvorsitzender Klaus Jansen in Berlin.<span id="more-2343"></span></p>
<p>Am 11. M&#228;rz j&#228;hrt sich der Amoklauf zum ersten Mal. Bei dem Massaker hatte ein 17 Jahre alter Sch&#252;ler damals in der Winnendere Albertville-Realschule acht Sch&#252;lerinnen, ein Sch&#252;ler und drei Lehrerinnen mit der Pistole seines Vaters erschossen. Sp&#228;ter erschoss der Amokl&#228;ufer auf der Flucht weitere drei Menschen und sich selbst.</p>
<p>F&#252;r den Trauertag ist au&#223;erdem eine Gedenkfeier in Winnenden geplant, zu der unter anderem Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler erwartet wird.</p>
<h4>HEILIGENSTADT: Bald eine Br&#252;der-Grimm-Grundschule</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Einen richtigen Namen m&#246;chte k&#252;nftig die Grundschule in W&#252;stheuterode tragen. Die Schulkonferenz hat beim Landkreis als Schultr&#228;ger den Namen &#8220;Br&#252;der Grimm&#8221; beantragt, was Landrat Werner Henning sehr gefreut hat. Auch die Bem&#252;hungen um eine Grimm-Tafel in Heiligenstadt lobt der Kreischef.</p>
<p>Der Name &#8220;Br&#252;der Grimm&#8221; er&#246;ffnet viele M&#246;glichkeiten der Besch&#228;ftigung im Unterricht und im Hort der Schule. Und so fiel die Entscheidung in W&#252;stheuterode nicht schwer: Gut 65 Prozent der Eltern waren daf&#252;r, dass sich ihre Kinder k&#252;nftig intensiver mit den ber&#252;hmten Sammlern deutscher Volksm&#228;rchen besch&#228;ftigen. Zur Auswahl f&#252;r den Schulnamen standen au&#223;erdem &#8220;Bonifatius&#8221;, &#8220;H&#246;heberg&#8221; und &#8220;Martin Weinrich&#8221;. Der Kreisausschuss des Landkreises hatte heute keine Einw&#228;nde gegen den Antrag der Schule, &#252;ber den am 24. M&#228;rz der Kreistag abschlie&#223;end entscheidet. Es passe zur M&#228;rchenstra&#223;e, die durchs Eichsfeld verl&#228;uft, und zu den Bem&#252;hungen in Heiligenstadt, st&#228;rker auf die Verbindungen zu den Br&#252;dern Grimm aufmerksam zu machen &#8211; unter anderem mit einer Gedenktafel, f&#252;r welche die Initiativgruppe um die Gastwirtin Irlana Morandin gemeinsam mit der TA gerade Spenden sammelt. F&#252;r den Landrat haben Grimms M&#228;rchen ganz klar einen Bezug zu der Landschaft im Grenzraum von Hessen und Th&#252;ringen. Mit &#8220;Frau Holle&#8221; verbinde er zum Beispiel ganz klar den Hohen Mei&#223;ner, so Henning. Und man k&#246;nne stolz darauf sein, dass der Vertrag f&#252;r das erste Deutsche W&#246;rterbuch in Heiligenstadt im ?Deutschen Haus? unterzeichnet worden sei, so der Landrat, der selbst Germanistik studiert hat. &#8220;Wir haben unsere eigene M&#228;rchentradition im Eichsfeld, und die bl&#252;ht heute noch&#8221;, witzelte Kreistagsmitglied Heinz Funke (SPD), der den Wunsch der W&#252;stheuter&#246;der Grundschule aber voll und ganz unterst&#252;tzt. Die Namensgebung soll zum 35-j&#228;hrigen Schuljubil&#228;um erfolgen.</p>
<h4>S&#246;mmerda: Als erstes eine gro&#223;e Umfrage</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Gestern fiel der Startschuss f&#252;r ein umfassendes Projekt am S&#246;mmerdaer Gymnasium. Auf dem Weg zur gesunden Schule setzt man auf Unterst&#252;tzung von DAK und Uni L&#252;neburg. Erster Schritt soll eine gro&#223;e Umfrage im Monat Mai sein.</p>
<p>S&#214;MMERDA. W&#228;hrend das S&#246;mmerdaer Gymnasium (als eine von zwei teilnehmenden Schulen in Th&#252;ringen) im dritten Jahr der DAK-Initiative &#8220;Gemeinsam gesunde Schule entwickeln&#8221; in das bundesweite Projekt einsteigt, l&#228;uft f&#252;r andere Schulen die Projektphase langsam aus. &#8220;Das wird nochmal ganz spannend und interessant f&#252;r uns&#8221;, verweist Katrin Schwarzenberg, Projektmitarbeiterin der Universit&#228;t L&#252;neburg, auf die dann anstehende Abschlussauswertung.Bis dahin ist es f&#252;r das S&#246;mmerdaer Gymnasium noch drei Jahre hin. Als n&#228;chstes steht dort erst einmal eine gro&#223;e Umfrage an. &#8220;Sie wird zeigen, wo konkret Probleme bzw. Herausforderungen hier am Gymnasium liegen. Wir kommen nicht mit einem Standardprogramm, sondern erarbeiten mit jeder Schule ein ma&#223;geschneidertes Konzept&#8221;, erl&#228;utert Schwarzenberg zur Vorgehensweise. Mit dem Projekt verfolge man insgesamt auch eine Verbesserung des Schulklimas, sieht Schulleiter R&#252;diger Ke&#223;ler weitreichende Auswirkungen. Die Thematik Lehrergesundheit und Gesundheitserziehung bei Sch&#252;lern beispielsweise spiele ja bereits eine Rolle. Insgesamt sei das Thema gesunde Schule aber sehr komplex. Und: Das Gesundheitsmanagement einer Schule d&#252;rfe nicht losgel&#246;st von der Schulentwicklung betrachtet, sondern m&#252;sse in diese integriert werden, unterstrich Martina Ke&#223;ler, Beauftragte f&#252;r Lehrergesundheit beim Schulamt Artern.Nachdem gestern ein Kooperationsvertrag &#252;ber die dreij&#228;hrige Zusammenarbeit zwischen Gymnasium, DAK und Uni L&#252;neburg unterschrieben worden war, fand bereits die erste Zusammenkunft der neu gebildeten Steuergruppe am Gymnasium f&#252;r das Projekt gesunde Schule statt. In dieser sind nicht nur Lehrer, sondern auch Sch&#252;ler vertreten. Und man sei offen f&#252;r weitere Mitstreiter, so der Schulleiter. So sei auch die Mitarbeit von Eltern nicht nur m&#246;glich, sondern gew&#252;nscht. Und auch Katrin Schwarzenberg betonte, dass eine solche Vielfalt der Mitarbeit von Lehrern, Sch&#252;lern und Eltern wichtig f&#252;r das Projekt sei. &#8220;Wir bauen u. a. die Projektstruktur auf, schulen Moderatoren. Die Schule aber muss letztendlich das Projekt aktiv zu ihrem eigenen machen.&#8221; Unterst&#252;tzung erh&#228;lt das Gymnasium &#252;ber die DAK-Initiative etwa auch bei der konkreten Umsetzung von Projekten zur Gesundheitsf&#246;rderung. &#8220;Wir sind die helfende Hand&#8221;, so Jens Harksel, DAK-Referent Veranstaltungen/Service.Erste Aufgabe der Steuergruppe wird es sein, die Umfrage (die Frageb&#246;gen daf&#252;r sind von der Uni L&#252;neburg erarbeitet) an der Schule zu organisieren. Entsprechend der Themen, die sich bei der Befragung als &#8220;brennend&#8221; herauskristallisieren, sollen sich dann verschiedene Projektgruppen mit einzelnen Schwerpunkten besch&#228;ftigen und nach L&#246;sungen suchen. Anett H&#228;drich</p>
<h4>Bildung &#8211; Nach dem Paukenschlag ist&#8217;s erstmal  still</h4>
<h5>Quelle: STZ</h5>
<div>In ganz Th&#252;ringen haben Musik- und  Grundschulen gemeinsame Projekte begonnen. Wie es weitergehen soll, wenn  weiterhin nur die Sachkosten vom Land finanziert werden, ist unklar.</div>
<div>Von Marco Schreiber</div>
<div>Gesangslehrerin Ulrike Ewald und Tanzlehrer Predrag Jovicic von der  Musikschule Schmalkalden studieren mit Kindern der Grundschule  Brotterode ein Musical ein, dass im Juni am Meininger Theater aufgef&#252;hrt  wird.  Foto: Heiko Matz<br />
Bild:gerissener Geselle. Das Wasser will er vergiften, das  alle zum Leben brauchen &#8211; der Frosch im Teich, das Schneegl&#246;ckchen, der  Salamanderk&#246;nig -, indem er den Wasserkristall raubt. Sein eigenes  Wasser will er damit erzeugen und dann teuer verkaufen.Im Musical &#8220;Der Wasserkristall&#8221; von Reinhard Lakomy verhindern der  Erfinderungserfinder Benjamin und seine Freundin Quingel den fiesen  Plan, Profit aus den Schwachen und Wehrlosen zu pressen. Im echten Leben  wird oft auf deren Kosten gespart.</p>
<p>Aus Sicht der Th&#252;ringer Musikschulen, angewiesen auf die Gunst der  Starken, schl&#252;pften 2005 die obersten Richter des Freistaats in die  Rolle des Gru Gru. Sie verdonnerten die Landesregierung, den kommunalen  Finanzausgleich neu zu regeln. Die Regierung d&#252;rfe den St&#228;dten und  Gemeinden nicht vorschreiben, wof&#252;r sie das Geld aus dem Ausgleichstopf  verwenden, stellten die Verfassungsh&#252;ter klar.</p>
<p><em>Alle 25  Musikschulen betroffen</em></p>
<p>Getroffen hat der Urteilsspruch auch die 25 Musikschulen zwischen  Nordhausen, Schm&#246;lln und Sonneberg, erkl&#228;rt Kersten Weingart. &#8220;Bis vor  zwei, drei Jahren gab es zweckgebundene Mittel f&#252;r Theater, Museen,  Bibliotheken, Musikschulen und Orchester&#8221;, sagt die Chefin des Th&#252;ringer  Musikschulverbandes. Drei Millionen Euro seien &#252;ber den Finanzausgleich  an die Musikschulen verteilt worden, sagt Weingart. Seit dem  Richterspruch liege es im Ermessen der Kommunen, wie sie ihre  Musikschulen finanziell ausstatten.</p>
<div>
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<td><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328','PIC481328','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.stz-online.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328" target="PIC481328"><img title="ms_Eberlein_040310" src="http://www.stz-online.de/storage/pic/intern/repli_fw/intern/import/hupautomatik/thueringen/seite3thueringenfw/481328_0_ms_Eberlein_040310.jpg" border="0" alt="ms_Eberlein_040310" hspace="5" vspace="5" width="81" height="122" align="left" /></a></td>
<td valign="bottom"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328','PIC481328','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.stz-online.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328" target="PIC481328"><img src="http://www.stz-online.de/pics/ics/bild_vergroessern_bw.gif" border="0" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" width="16" height="16" /></a></td>
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<td colspan="2">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
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<td>Johannes Eberlein, Chef der Musikschule Schmalkalden  Foto:  fotoart-af.de<br />
Bild:</td>
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<p>Die K&#228;mmerer sind also nicht mehr gezwungen, einen fixen Betrag aus  dem Ausgleichstopf durchzureichen. Im Jahr 2008 seien die Einrichtungen  noch etwa genauso gut ausgestattet worden wie zuvor. Wie sich die  Zusch&#252;sse 2009 entwickelt haben, werde momentan statistisch erfasst,  sagt Weingart. Viele Musikschulen h&#228;tten sich jedoch auf Gehei&#223; der  K&#228;mmerer nach Einsparm&#246;glichkeiten umsehen m&#252;ssen. Weingart: &#8220;Die Kinder  sind zunehmend abh&#228;ngig davon, welche Priorit&#228;ten in den Kommunen und  Landkreisen gesetzt werden.&#8221;</p>
<p>Unter dem damaligen Chef Jens Goebel bem&#252;hte sich das  Kultusministerium um eine alternative Finanzierung des  Instrumentalunterrichts. Mit der &#8220;Neuregelung der Musikschulfinanzierung  im Zusammenhang mit der &#196;nderung des kommunalen Finanzausgleichs&#8221;  sollte gleichzeitig die musikalische Fr&#252;herziehung an den Th&#252;ringer  Schulen verbessert werden. Die Musikschulen sollten Geld f&#252;r Projekte  beantragen wie &#8220;Jedem Kind ein Instrument&#8221; und &#8220;Instrumentenkarussell&#8221;.  Geld floss auch dann, wenn eine Musik- und eine Grundschule eine  Zusammenarbeit vereinbarten. Ganze Klassens&#228;tze von Streich- und  Schlaginstrumenten wurden so in den Jahren 2008 und 2009 angeschafft.  Insgesamt wurde fast eine Million Euro ausgesch&#252;ttet, teilt das  Bildungsministerium auf Anfrage mit. &#8220;Ein Gro&#223;teil der Mittel wurde f&#252;r  die Anschaffung von Instrumenten verwendet&#8221;, hei&#223;t es.</p>
<p><em>Aus dem Boden  gestampft</em></p>
<p>Die Musik- und die Grundschulen hauten daraufhin auf die Pauke. &#8220;Es  sind Projekte in Gr&#246;&#223;enordnungen aus dem Boden gestampft worden&#8221;, sagt  Verbandschefin Weingart. 85 Grundschulen und 20 Kinderg&#228;rten arbeiten  mittlerweile mit 21 Musikschulen zusammen. Im Landkreis Hildburghausen  etwa kreist das Instrumentenkarussell durch sieben Grundschulen, in zwei  Klassen machen Sch&#252;ler gemeinsam Musik. In Sonneberg wird getrommelt,  in Fambach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen probt die  Streicherklasse.</p>
<p>Im Prinzip werde damit Musikschulunterricht an den allgemeinbildenden  Schulen angeboten, sagt Weingart. Mit einem Haken, der im Verband schon  seit l&#228;ngerem f&#252;r &#8220;dicke K&#246;pfe&#8221; sorge: &#8220;Projektmittel d&#252;rfen nur f&#252;r  Instrumente und andere Sachkosten ausgegeben werden, nicht f&#252;r  Honorare&#8221;, sagt Weingart. Die machten allerdings 90 Prozent der  Musikschulbudgets aus.</p>
<p>Tats&#228;chlich darf laut Kultusministerium nur ein geringer Teil der  Projektmittel f&#252;r die Bezahlung der Musiklehrer verwendet werden.  Lediglich Erstkl&#228;ssler sollen kostenlos am Instrumentenkarussell  teilnehmen d&#252;rfen und ihr Lieblingsinstrument finden. &#220;ber die  Finanzierung des Weiteren Unterrichts soll &#8220;vor Ort&#8221; entschieden werden &#8211;  die Eltern m&#252;ssen zahlen, die Schulen und deren Tr&#228;ger.</p>
<p>28 Euro monatlich &#252;berweisen die Eltern der Brotteroder Musicalkinder  an die Schmalkalder Musikschule, sagt deren Leiter Johannes Eberlein.  Der Rest der Honorarkosten werde vom Ministerium gef&#246;rdert. In Fambach  wird die Differenz zwischen Unterrichtsgeb&#252;hr und Honorar von Sponsoren  aufgebracht, die ein eigens gegr&#252;ndeter &#8220;Verein der Freunde und F&#246;rderer  der Instrumentalklasse&#8221; aufgetrieben hat.</p>
<p><em>Zus&#228;tzliche  Aufgabe</em></p>
<p>&#8220;Ganz so&#8221; k&#246;nne es jedoch nicht weitergehen, sagt Eberlein. &#8220;Die  Politik muss begreifen, dass die Kooperationen eine zus&#228;tzliche Aufgabe  f&#252;r die Musikschulen sind, f&#252;r die zus&#228;tzliche Ressourcen geschaffen  werden m&#252;ssen.&#8221; Wenn jedes Kind an der Schule ein Instrument lernen  k&#246;nnen soll, k&#246;nne das Land bei der Finanzierung der laufenden Kosten  nicht au&#223;en vor sein.</p>
<p>Weil der Haushalt f&#252;r 2010 erst im April verabschiedet wird, wissen  die Musikschulen auch erst im April, ob und wie viel Projektgelder sie  im laufenden Jahr bekommen werden und ob auch Personal davon bezahlt  werden darf. &#8220;Die Antr&#228;ge sind gestellt, und wir haben die Erlaubnis,  dass wir vorzeitig beginnen d&#252;rfen&#8221;, sagt Verbandschefin Weingart. Wenn  aber das Geld im April nicht bewilligt werde und die Antr&#228;ge abgelehnt  w&#252;rden, &#8220;haben wir arge Probleme&#8221;. Wobei schon die Musikschulen selbst  lange Wartelisten f&#252;hrten, weil es ihnen an Lehrern mangelt.</p>
<p>Im Musical &#8220;Der Wasserkristall&#8221; wird der finstere Gru Gru samt seinen  ekligen M&#252;llgeistern und Tr&#252;blingen am Ende von der B&#252;hne vertrieben.</p>
<p>13 Sch&#252;ler in Brotterode studieren mit der Gesangslehrerin Ulrike  Ewald und dem T&#228;nzer Predrag Jovicic, ein geb&#252;rtiger Serbe, die Lieder  ein. Die schmale Emily wird als Schneegl&#246;ckchen auftreten, der st&#228;mmige  Max als Gru Gru seinen Erzfeind Benjamin verspotten, gespielt von  Niclas. &#8220;Ich wollte mal eine Hauptrolle spielen&#8221;, sagt der Viertkl&#228;ssler  mit der geringelten Strumpfhose. &#8220;Und das ich gut singen kann, sagt  auch die Schulleiterin.&#8221;</p>
<p>Die beiden Musical-Lehrer bringen den Kindern in Brotterode bei, wie  aus dem Nichts ein harmonisches Ganzes entsteht, f&#246;rdern so den  Zusammenhalt und die F&#228;higkeit zur Zusammenarbeit, lobt Schulleiterin  Jutta Marthold.</p>
<p><em>Im Juni ist  Premiere</em></p>
<p>Im Mai sollen die Einzelteile des Gro&#223;projekts &#8220;Wasserkristall&#8221;  erstmals bei einer Hauptprobe zusammengef&#252;hrt werden, sagt  Musikschulchef Eberlein. Grundsch&#252;ler aus Brotterode und Fambach,  Musiksch&#252;ler aus Schmalkalden und deren Lehrer werden dann gemeinsam  proben. Eberlein selbst wird am Klavier sitzen &#8211; &#8220;das ist das zentrale  Instrument&#8221; &#8211; und ein wenig aufgeregt sein, wie er lachend zugibt. &#8220;Ich  freue mich jetzt schon darauf und bin gespannt, ob es wieder so sch&#246;n  wird wie im vergangenen Jahr.&#8221;</p>
<p>Im Juni wird das St&#252;ck erst im Meininger Theater und dann im  B&#252;rgerhaus von Trusetal aufgef&#252;hrt. Ob der Kampf um eine zuverl&#228;ssige  Finanzierung f&#252;r die Projekte genauso gut ausgehen wird wie &#8220;Der  Wasserkristall&#8221;, wird schon in den n&#228;chsten Wochen entschieden.</p>
<h4>Regelschule Eishausen vor dem Aus</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>&#196;nderung der Schulbezirke beschlossen. Standorte Heldburg und R&#246;mhild werden gest&#228;rkt.<br />
Von Falk Zimmermann</p>
<p>Hildburghausen &#8211; Bei einer Gegenstimme und elf Enthaltungen ist gestern im Kreistag die Ver&#228;nderung des Schulbezirks an den Staatlichen Regelschulen Eishausen und R&#246;mhild mehrheitlich beschlossen worden. Damit ist sehr wahrscheinlich, dass die Regelschule Eishausen zum 31. Juli 2011 schlie&#223;en wird. In einer engagiert gef&#252;hrten Debatte wurde zuvor noch einmal das F&#252;r und Wider der Schulbezirks-&#196;nderung debattiert. Ein &#196;nderungsantrag des Kreistagsabgeordneten Horst G&#228;rtner (FW/FDP) zur entsprechenden Beschlussvorlage fand indes keine Mehrheit. G&#228;rtner, B&#252;rgermeister der Gemeinde Straufhain, hatte zu erreichen versucht, dass der Schulbezirk nur vor&#252;bergehend ge&#228;ndert wird.</p>
<p>Mit dem Kreistagsvotum werden die Regelschul-Standorte Heldburg und R&#246;mhild gest&#228;rkt, da sie k&#252;nftig mit Sch&#252;lern, die bislang noch in Eishausen unterrichtet werden, an ihren Einrichtungen rechnen k&#246;nnen. So werden mit dem neuen Schuljahr alle Regelsch&#252;ler aus Gleichamberg und dem Straufhainer Ortsteil Linden nach R&#246;mhild gelenkt. Im Gegenzug kommen etwa gleich viele Sch&#252;ler aus Heldburg der Klassenstufen 7 bis 10 f&#252;r die Zeit der Umbauphase an der Heldburger Regelschule nach Eishausen. Ist die Heldburger Einrichtung, die auch mit Hilfe von Konjunkturpaket-II-Mitteln umfassend saniert wird, wieder bezugsf&#228;hig, werden neben den eigenen Sch&#252;ler wahrscheinlich ein Gro&#223;teil der Eish&#228;user hier unterrichtet. Vorausgesetzt, dass diese nicht im Rahmen der freien Schulwahl dem nahen Hildburghausen den Vorzug geben. In Heldburg sollen bis dahin insgesamt mehr als vier Millionen Euro verbaut werden.</p>
<p>Soweit die n&#252;chternen Fakten. Die Debatte indes zeugte davon, dass der Kampf um die Zukunft der Schulen im Kreis immer auch f&#252;r Emotionen sorgt. Angesichts der Tatsache, dass sich seit Mitte der 90er Jahre die Zahl der Schulen und Sch&#252;ler im Landkreis beinahe halbiert hat, kaum verwunderlich. Straufhain-B&#252;rgermeister G&#228;rtner sah sich &#8211; den drohenden Verlust seiner Eish&#228;user Schule vor Augen &#8211; denn auch mit einer &#8220;Salamitaktik&#8221; konfrontiert, die schon seit langem darauf ausgerichtet gewesen sei, seine Schule zu schlie&#223;en. In R&#246;mhild sei in der Vergangenheit bereits kr&#228;ftig in Schulturnhalle und Schule investiert worden. Und mit der Entscheidung, allein knapp zwei Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket nach Heldburg flie&#223;en zu lassen, seien weitere &#8220;Pfl&#246;cke eingeschlagen&#8221; worden. K&#252;nftig, so G&#228;rtners Fazit, sei in seiner Gemeinde keine &#8220;homogene Bildungsarbeit mehr m&#246;glich&#8221;. Das Gemeindegebiet von Straufhain werde fortan durch bald drei Schulbezirke zerschnitten.</p>
<p>Die Linke-Fraktion im Hildburgh&#228;user Kreistag sprang G&#228;rtner argumentativ zur Seite und bem&#228;ngelte zudem eine fehlende Schulnetzplanung im Landkreis. Der Fraktionsvorsitzende, Hildburghausens B&#252;rgermeister Steffen Harzer, schlug zun&#228;chst vor, der Kreistag m&#246;ge beschlie&#223;en, dass die Kreisverwaltung bis Ende des Jahres ein &#252;berarbeitetes Schulnetz-Konzept vorlege, in dem alle weiterhin geplanten Schulschlie&#223;ungen aufgelistet werden. Zudem solle aus der Begr&#252;ndung zum aktuellen Beschluss der Schulbezirks&#228;nderung jener Passung gestrichen werden, indem das Aus der Regelschule Eishausen f&#252;r den 31. Juli 2011 bereits klar umrissen werde. Nachdem Landrat Thomas M&#252;ller (CDU) in diesem Zusammenhang von &#8220;Spiegelfechterei&#8221; sprach, lie&#223; Harzer von dem Vorhaben allerdings ab und zog den Antrag zur&#252;ck.</p>
<p>&#8220;Spiegelfechterei&#8221;</p>
<p>M&#252;ller betonte indes, dass, sollte die &#196;nderung des Schulbezirks f&#252;r Eishausen nicht beschlossen werden, der Kreistag per Beschluss auch &#8220;der Geldhahn f&#252;r die Sanierung anderer Schulen zudrehen&#8221; m&#252;sse. Man k&#246;nne nicht vier Millionen Euro beispielsweise in Heldburg investieren, wenn man nachher nicht bereit sei, dort f&#252;r vern&#252;nftige Sch&#252;lerzahlen zu sorgen.</p>
<p>F&#252;r die CDU-Fraktion machten unter anderem Burkhard Werner, Vorsitzender des Bildungsausschusses, und der Themars B&#252;rgermeister Hubert B&#246;se deutlich, dass Heldburg und R&#246;mhild auch aus regionalplanerischer Sicht als Schulstandorte gest&#228;rkt werden m&#252;ssten. R&#246;mhild und Heldburg seien Grundzentren &#8211; und an die geh&#246;rten nun einmal Regelschulen. Niemand im Kreistag habe im &#220;brigen den Standort Heldburg jemals in Frage gestellt, hie&#223; es hierzu mehrfach aus den Reihen der CDU. Bad Colberg-Heldburgs B&#252;rgermeisterin Anita Schwarz, die als Besucherin dieser Kreistagssitzung beiwohnte, wird diese Botschaft sicher wohlwollend vernommen haben.</p>
<p>Horst G&#228;rtner bleibt f&#252;r seine Schule nur noch eine Chance: Er k&#246;nnte sie, zumindest theoretisch, in kommunaler Tr&#228;gerschaft weiterf&#252;hren.</p>
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		<title>Pressespiegel vom 8. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum (Frauen-) Tag
Gesch&#228;tzte Leserinnen des heutigen Pressespiegels,
trotzdem viele von Ihnen diesen Pressespiegel erst am 9.M&#228;rz  lesen werden will ich es nicht vers&#228;umen, Ihnen ganz herzlich zum Frauentag zu gratulieren und diesen virtuellen Blumenstrau&#223; &#252;berreichen!! Auch wenn gerade Alice Schwarzer diesen auf einen mutigen Streik der Textilarbeiter zur&#252;ck gehenden Tag abschaffen will, lassen wir M&#228;nner [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum (Frauen-) Tag</h4>
<p>Gesch&#228;tzte Leserinnen des heutigen Pressespiegels,<br />
trotzdem <img class="alignleft size-medium wp-image-2316" title="RF245645" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/03/j0422866-235x300.jpg" alt="" width="188" height="240" />viele von Ihnen diesen Pressespiegel erst am 9.M&#228;rz  lesen werden will ich es nicht vers&#228;umen, Ihnen ganz herzlich zum Frauentag zu gratulieren und diesen virtuellen Blumenstrau&#223; &#252;berreichen!! Auch wenn gerade Alice Schwarzer diesen auf einen mutigen Streik der Textilarbeiter zur&#252;ck gehenden Tag abschaffen will, lassen wir M&#228;nner uns nicht beirren: Dieser Tag geh&#246;rt Ihnen!</p>
<p>Gesch&#228;tzte Leser des heutigen Pressespiegels: Ich hoffe, Sie haben nicht vers&#228;umt, Ihren Frauen einen sch&#246;nen Strau&#223; Blumen zu &#252;berreichen? <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-2315"></span><br />
</em></p>
<p>Zwei Seiten der Medaille</p>
<p>Quelle: OTZ</p>
<p>Von Michael Gro&#223; Verdammt, schon wieder Frauentag? Das war doch erst! So wird manch einem heute der Schreck durch die Glieder fahren, wenn er merkt, dass er den Frauentag vergessen und damit nicht an die von der anderen Seite doch ein wenig erwartete kleine Aufmerksamkeit gedacht hat. Na gut, ist ja heute noch ausreichend Zeit, das nachzuholen.</p>
<p>Es ist also wieder ein Jahr vorbei. Immerhin in jenem Jahr hat sich was getan. So hat Th&#252;ringen eine Frau als Ministerpr&#228;sidentin. Und auch der gro&#223;e Kleing&#228;rtnerverband Jena/Saale-Holzland, der 5210 G&#228;rten vereint, wird jetzt erstmals von einer Frau gesch&#228;ftlich gef&#252;hrt.</p>
<p>Und ansonsten? Die Gewerkschaft zeigt sich skeptisch. Demnach m&#252;ssen immer mehr Frauen mit Teilzeitjobs vorlieb nehmen. Doch das ist vielleicht auch nicht ganz ungewollt. So wird der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten (und das m&#246;glicherweise nicht nur bei Frauen!) immer lauter, um auch mehr Zeit f&#252;r Kind und Familie zu haben. Dass dies wom&#246;glich auch ausgenutzt wird zuungunsten von Frauen, ist die kritikw&#252;rdige Seite der Medaille.</p>
<h4>Lieberknecht f&#252;r engere Bindungen in Familien</h4>
<h5>Quelle: STZ</h5>
<p>Bei der Tagung der Sch&#252;ler-Union in Erfurt hat Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht (CDU) engere Bindungen in Familien angemahnt. Dies helfe im Zusammenhang mit fr&#252;hkindlicher Bildung,<br />
Erfurt (dpa/th)</p>
<p>Mobbing und Gewalt an Schulen zu bek&#228;mpfen. «Denn die Sch&#252;lerunion spricht mit ihrer Sorge um Sicherheit an Schulen nur die Spitze eines Eisberges an», sagte Lieberknecht (CDU) der Deutschen Presse-Agentur dpa. Dass in Th&#252;ringen mehr Schulpsychologen gebraucht w&#252;rden, sei Folge des unpassenden Umganges mit Kindern «in einer kindentw&#246;hnten Welt». Die Sch&#252;ler-Union bef&#252;rwortet eine st&#228;rkere Polizeipr&#228;senz und Video&#252;berwachung an Schulen.</p>
<h4>Wiebke und Annabel top</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Zwei M&#228;dchen machten ihrem Gymnasium alle Ehre<br />
Von Petra R&#252;gheimer</p>
<p>Hildburghausen &#8211; So richtig wissen sie noch nicht, ob &#8211; und wenn ja, wie &#8211; sie ihre besonderen F&#228;higkeiten sp&#228;ter einsetzen werden. Im<br />
Vergleich mit anderen Th&#252;ringer Sch&#252;lern jedenfalls haben sie erst einmal blendend abgeschnitten: Wiebke Alex hat unter 60 Teilnehmern einen zweiten Platz beim Landeswettbewerb Latein (Klassenstufe 10) erk&#228;mpft, Annabel Leis einen zweiten Preis in der Mathe-Olympiade (Klassenstufe 8/9).</p>
<p>Beide Sch&#252;lerinnen lernen am Gymnasium Georgianum Hildburghausen und erhielten am Freitag in ihrer Schule ebenfalls nochmals Lob und Anerkennung f&#252;r die gezeigten, au&#223;ergew&#246;hnlichen Leistungen. Nicht nur Studienrat Frank Wagner, der Leiter der Schule, zeigte sich hocherfreut &#252;ber das Abschneiden seiner Sch&#252;tzlinge, sondern auch die Vorsitzende des F&#246;rdervereins, Marita Herzog. Sie hatte noch eine kleine &#220;berraschung f&#252;r die M&#228;dels in der Tasche &#8211; einen B&#252;chergutschein vom Verein, als Anerkennung f&#252;r so viel Flei&#223; und Engagement.</p>
<p>&#8220;Als ich den Text gesehen habe, wusste ich, das kann ich schaffen&#8221;, erinnert sich Wiebke an den Moment im Wettbewerb, als sie den ersten Blick auf den Lateintext werfen konnte, den es in einer vorgegebenen Zeit zu &#252;bersetzen galt. Den Spruch, dass alte Sprachen tote Sprachen sind, will weder Wiebke, noch ihr Direktor h&#246;ren. Frank Wagner best&#228;tigt im Gegenteil, dass es wieder mehr Interesse an Latein gebe. Von den knapp hundert Sch&#252;lern der Klassenstufe 5 des Gymnasium Georgianum haben sich derzeit immerhin schon &#252;ber 60 f&#252;r Latein als zweite Fremdsprache entschieden, informiert Wagner.</p>
<p>Die Vorsitzende des Gymnasium-F&#246;rdervereins, Marita Herzog, &#252;bergibt Annabel Leis hier gerade einen B&#252;chergutschein als Anerkennung.</p>
<p>Zur Wahl stehen neben Latein dann noch Franz&#246;sisch und Russisch. &#8220;Als ich mich entscheiden musste, gab es nur die Wahl zwischen Franz&#246;sisch und Latein&#8221;, erg&#228;nzt Wiebke und gibt zu, da schon ein wenig vorbelastet zu sein. Ihre Mutter hatte es auch mit den alten Sprachen, und diese sogar studiert.</p>
<p>Ein bisschen vorbelastet d&#252;rfte auch Annabel Leis sein, was ihr Faible f&#252;r die Mathematik und die Naturwissenschaften betrifft. Ihre Mutti n&#228;mlich hat dereinst Mathematik studiert. In Erfurt, bei der Mathematik-Olympiade am 27. Februar hat Annabel 25 von 40 Punkten erreicht &#8211; das reichte f&#252;r den zweiten Preis. Annabel geht in die Klasse 9a des Gymnasiums Georgianum und hat im Prinzip keine Probleme, was das Erf&#252;llen der Anforderungen im Fach Mathematik betrifft.</p>
<p>Mathe und die Naturwissenschaften machen ihr Spa&#223;. Dennoch will sie sich auch beim erneuten Nachbohren unsererseits nicht festlegen, ob sie sp&#228;ter einmal Kapital daraus schlagen will, wenn es um die berufliche Entwicklung geht. Sie ist jetzt einfach nur froh, dass sie sich nicht wie mancher Mitsch&#252;ler m&#252;hsam hindurch qu&#228;len muss, durch den anspruchsvollen Mathestoff. Es f&#228;llt ihr quasi zu.</p>
<p>Mathelehrer Bernd Geyling sagt, man k&#246;nne das Abschneiden von Annabel bei der Landesolympiade nicht hoch genug einsch&#228;tzen. &#8220;Sie musste sich dort ja mit Leuten messen, die zum Gro&#223;teil von Spezialgymnasien kamen&#8221;. Deren Ausbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich k&#246;nne ein &#8220;normales&#8221; Gymnasium wie Hildburghausen einfach nicht leisten. Um so mehr freue ihn, dass &#8220;unsere kleinen Stars&#8221; hier auch eine &#246;ffentliche Anerkennung via Presse erfahren. Man d&#252;rfe nicht nur immer Sportler und K&#252;nstler auf einen Sockel stellen.</p>
<h4>ERFURT: Disziplinarklage gegen Lehrer</h4>
<h5>Quelle: per mail und TA</h5>
<p>Das Kultusministerium will disziplinarrechtlich gegen einen Lehrer vorgehen, den das Erfurter Landgericht vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen hat. &#8220;Es gibt im Urteil Sachverhalte, die, wenn schon nicht strafrechtlich, dann doch disziplinarrechtlich relevant sind&#8221;, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Erfurt. Welche Sachverhalte das sind, wollte er unter Hinweis auf das &#8220;schwebende Verfahren&#8221; nicht sagen. Die Disziplinarklage werde das Ministerium in den kommenden Tagen beim Verwaltungsgericht in Meiningen einreichen.</p>
<p>Dem ehemaligen Grundschullehrer war sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in elf F&#228;llen vorgeworfen worden. In dem Prozess hatte der seit Mai suspendierte Lehrer die Vorw&#252;rfe zur&#252;ckgewiesen. Zudem hatten Gutachter die Glaubw&#252;rdigkeit der Kinderaussagen angezweifelt. In der Urteilsverk&#252;ndung im November teilte das Gericht mit, dass zwar vieles f&#252;r eine Verurteilung gesprochen habe. Dem Angeklagten konnten die ihm vorgeworfenen Taten jedoch nicht mit der f&#252;r eine Verurteilung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden.</p>
<p>Der Ministeriumssprecher sprach von einem &#8220;Freispruch dritter Klasse&#8221;. In der vergangenen Woche habe die Staatsanwaltschaft nach Durchsicht der Urteilsbegr&#252;ndung entschieden, ihre Revision gegen das Urteil zur&#252;ckzuziehen. Deswegen wolle das Ministerium jetzt das Disziplinarverfahren einleiten, sagte der Sprecher. Das Verfahren k&#246;nne sich hinziehen, sagte er. Er ging jedoch nicht davon aus, dass der Lehrer noch einmal in den Dienst zur&#252;ckkehren wird.</p>
<h4>Internatssch&#252;ler &#8211; Hart auf Erfolg getrimmt</h4>
<h5>Quelle: Spiegel Online</h5>
<p>Von Beate Schwarz<br />
Internatssch&#252;ler: Britische Privatschulen stehen hoch im Kurs</p>
<p>&#8220;Good Morning, Sir!&#8221; Noble englische Internate verpassen ihren Sch&#252;lern den Feinschliff f&#252;r ein erfolgreiches Leben. Deutsche Kinder und Jugendliche sind sehr willkommen &#8211; sofern sie sich den Eintritt in die Welt der Eliten leisten k&#246;nnen. Oft sind ihre Eltern &#252;berzeugt: Das Geld ist gut angelegt.</p>
<p>Wenige Tage vor der Abreise nach Birmingham steht Finja, 14, im Kinderzimmer in ihrem Elternhaus und &#252;berlegt, ob sie ihren Teddy mitnehmen soll. Ihr Reiseziel ist das Malvern College, ein britisches Elite-Internat. Drei Jahre soll sie fort sein, in ihr Zimmer kommt sie dann nur sporadisch als Besucherin zur&#252;ck. Sie sieht den Teddy an: &#8220;Eigentlich brauch&#8217; ich den gar nicht mehr. Aber f&#252;r den Notfall, falls ich doch Heimweh bekomme, nehm&#8217; ich ihn mit und versteck&#8217; ihn zwischen meiner W&#228;sche.&#8221;<br />
Als Finja ins Ausland gehen sollte, &#8220;haben wir gewisse Eckpunkte festgelegt&#8221;, sagt Vater Reinhard Finster, promovierter Philosoph. &#8220;Es musste eine Schule gefunden werden, die Wert auf Leistung legt, wo Werte wie Disziplin und Selbstdisziplin gef&#246;rdert werden. Teamgeist war uns auch wichtig.&#8221;</p>
<p>Britische Internate stehen in Deutschland hoch im Kurs. Stimmen der finanzielle Rahmen und die Noten, suchen Eltern gern im Mutterland der Internatserziehung eine Alternative zu gro&#223;en Klassen und gestressten Lehrern im deutschen Schulalltag. Die Privatschulen zielen klar auf Leistung, Disziplin, Respekt. Wer hier re&#252;ssiert, verf&#252;gt &#252;ber ein internationales Abitur, geschliffenes Oxford-Englisch und astreine Umgangsformen &#8211; und hat damit einen Karrierevorteil gegen&#252;ber der Masse der Abiturienten, so hoffen die Eltern.</p>
<p>Den Finsters half bei der Suche nach der richtigen Schule Internatsberaterin Alexandra von B&#252;low. Mit ihren Noten werde Finja sicher in den besten Internaten angenommen, versprach B&#252;low und empfahl Malvern College. Der Sprung klappte.</p>
<p>&#8220;In der Privatschule erh&#228;lt Finja den Feinschliff&#8221;</p>
<p>Das Lernpensum in England ist straff &#8211; Finja begann schon im Sommer zuvor mit intensiver Vorbereitung. Sie las Shakespaere im Original, kaufte sich englische Schulb&#252;cher, wiederholte den Stoff der neunten Klasse auf Englisch. Au&#223;erdem startete sie ein intensives Langlauftraining &#8211; denn in Malvern ist Cross Country der angesagte Sport.</p>
<p>Finja war immer eine Top-Sch&#252;lerin, betont ihr Vater, &#8220;aber in der Privatschule, da erh&#228;lt sie dann den Feinschliff&#8221;. Immer mehr Eltern gelangen zu der &#220;berzeugung, dass ihre Kinder anderswo besser als an deutschen Gymnasien ausgebildet werden k&#246;nnten. &#220;ber 2000 deutsche Jugendliche sind zurzeit in englischen Internaten.</p>
<p>Das Eintrittsgeld in den Club der Elitesch&#252;ler betr&#228;gt in Malvern rund 33.000 Euro pro Jahr. Auch Familie Kaiser aus Wellendingen in der Schw&#228;bischen Alb leistet sich das f&#252;r ihren Sohn Daniel, 12. Die Herbstferien nutzte die Familie f&#252;r eine Rundreise zu englischen Internaten &#8211; und &#252;bernachtete schon mal auf dem Campingplatz, denn die Kaisers z&#228;hlen sich nicht unbedingt zu den Besserverdienenden.</p>
<p>Im Malvern College durchschreiten Regina und Alexander Kaiser geradezu ehrf&#252;rchtig die langen G&#228;nge mit Natursteinb&#246;den. An den W&#228;nden h&#228;ngen gro&#223;formatige &#214;lmalereien, allesamt Sch&#252;lerarbeiten. Dann staunen sie &#252;ber die Bibliothek, Werkr&#228;ume f&#252;r Ton-, Holz-, Steinarbeiten, Schwimmhalle, Hockeypl&#228;tze, das Sportstudio.</p>
<p>Britische Internate sch&#228;tzen deutsche Kundschaft</p>
<p>Rund eine Million englische Pfund setzt das College j&#228;hrlich um. Den Gewinn muss das Unternehmen Schule laut Gesetz vollst&#228;ndig reinvestieren. So werden die jahrhundertealten Geb&#228;ude in Schuss gehalten, aber auch neueste Computer angeschafft und moderne Sportst&#228;tten errichtet.</p>
<p>&#8220;Was hier aus den Kindern rausgeholt wird, ist schier beeindruckend&#8221;, sagt Regina Kaiser. &#8220;Davon kann man in Deutschland, zumal auf dem Land, ja nur tr&#228;umen.&#8221; Ihr Sohn Daniel w&#252;nscht sich nun nichts sehnlicher, als dazuzugeh&#246;ren &#8211; wenigstens f&#252;r ein Jahr. Die Kaisers denken schon dar&#252;ber nach, das Geld anzubrechen, das f&#252;r ihre Altersversorgung gedacht war.</p>
<p>Die britischen Internate sch&#228;tzen die Deutschen als Kunden; deutsche Sch&#252;ler nehmen die britische Kultur und Lebensart leicht an. Ein Jugendlicher m&#252;sse sich wohlf&#252;hlen in seiner Umgebung, nur dann k&#246;nne er auch volle Leistung zeigen, so das Credo von Schulleiter Anthony Clark. H&#246;chstleistungen und gute Noten sind wiederum gut f&#252;r das Schul-Image und den Platz im Ranking. Aktuell belegt Malvern den vierten Platz in Gro&#223;britannien. Im vergangenen Jahr war Clark auf einem Kurztrip durch drei deutsche Gro&#223;st&#228;dte: zur Kontaktpflege.</p>
<p>Finja hat sich gleich gut eingelebt und in der Zimmergenossin Mara aus M&#252;nchen eine Gef&#228;hrtin gefunden. Der Teddy schlummert zwischen W&#228;schest&#252;cken &#8211; f&#252;r Gedanken an Zuhause scheint keine Zeit: Wecken um 7.20 Uhr, Fr&#252;hst&#252;ck ab 7.30, Appell um 8.10, Kirchgang, Unterricht, Mittagessen, wieder Unterricht, dann Sport. So ist jeder Tag minuti&#246;s geplant bis zum Ende der Hausaufgabenzeit um 21 Uhr.</p>
<p>Gruppenzwang der erw&#252;nschten Art</p>
<p>Wie alle Neuank&#246;mmlinge war Finja von Beginn an bestrebt, sich einzuf&#252;gen, nicht zu sp&#228;t zu kommen, alles richtig zu machen. Anpassung ist hier kein Schimpfwort. Und wer alles mitmacht, wird durch gute Noten belohnt. Fast alle deutschen Sch&#252;ler sind hier, weil sie mehr wollen: mehr lernen, mehr wissen, mehr Kontakte kn&#252;pfen. Es w&#252;rde f&#252;r sie keinen Sinn ergeben, sich den Vorgaben der Schule zu verweigern &#8211; so sehen es die meisten Jugendlichen hier.</p>
<p>Daraus entsteht ein Gruppenzwang der erw&#252;nschten Art: &#8220;Wenn alle lernen, ist es &#246;de, einfach nur in den G&#228;ngen herumzulungern&#8221;, sagt Philipp Muhle, 16. Zuhause in Berlin sei er doch mehr mit Freunden unterwegs gewesen und irgendwie abgelenkter. Hier sei das Ziel klar.</p>
<p>Die Zerstreuungm&#246;glichkeiten sind in seiner neuen Heimat begrenzt. Zwar gibt es Ausgangszeiten, doch Malvern ist ein kleines St&#228;dtchen mit zwei Pubs. Im College selbst gelten strenge Besuchsregeln f&#252;r Bekannte des anderen Geschlechts &#8211; &#8220;never after supper&#8221; und &#8220;never in the bedroom&#8221;, nie nach dem Abendessen und nur in Gemeinschafts-, nicht in Schlafr&#228;umen.</p>
<p>Zur Kontrolle liegen Eintritts- und Ausgangslisten aus. Selbstverst&#228;ndlich werden Verst&#246;&#223;e bestraft. Auch Facebook ist nicht erlaubt, der Zugang gesperrt. Dennoch haben die meisten Sch&#252;ler eher das Gef&#252;hl, als werde ihnen eine neue Welt er&#246;ffnet. Finja und ihre neue deutsche Freundin haben so viel wie nur irgend m&#246;glich in ihren Stundenplan gepresst: zum Pflichtprogramm auch noch einen N&#228;hkurs, Unterricht in Sprechen und Darstellen, Querfl&#246;te, Wandern. Und beim Cross-Country-Lauf ist Finja ebenso dabei.</p>
<p>Immer geradeaus bis zum Top-Job</p>
<p>Die Lust am Ausprobieren weicht bei etwas &#228;lteren Sch&#252;lern wie Philipp der Hoffnung, dass die Anstrengung sich wirklich lohnt. Das internationale Abitur (International Baccalaureate), das die meisten anstreben, erm&#246;glicht ein Studium an englischsprachigen Unis. Vielleicht stehen ihnen die noblen Wissenstempel von Oxford oder Cambridge offen, f&#252;r deutsche Gymnasiasten meist unerreichbar.</p>
<p>Philipps Freund Sascha Schmeken, 16, aus D&#252;sseldorf formuliert eine einfache Gleichung: &#8220;Wenn man hier einen guten Abschluss macht, kommt man auf eine Top-Uni. Wenn man auf einer Top-Uni war, bekommt man einen Top-Job. Und wenn man einen Top-Job hat, dann hat man ein gutes Leben.&#8221; Philipps und Saschas Lieblingsfach ist Wirtschaft. In Malvern unterrichten Wirtschaftswissenschaftler, nicht selten selbst Absolventen einer Top-Uni. Sascha f&#252;hlt sich hier genau richtig. Er m&#246;chte sp&#228;ter auf jeden Fall &#8220;in der Wirtschaft&#8221; arbeiten, am liebsten bei einer Unternehmensberatung.</p>
<p>Finja hat noch keine genauen Zukunftspl&#228;ne, vielleicht Jura, internationales Recht. Zielstrebig ist sie allemal. Bei ihrem allerersten report, einer Zwischenbewertung vor den Klausuren, bescheinigte ihr die Tutorin: &#8220;Es gibt wirklich kein einziges Problem in irgendeinem deiner F&#228;cher. Das ist sehr selten. Ich bin sehr zufrieden mit deiner Arbeitshaltung.&#8221;</p>
<p>Die strenge Rundumbetreuung des Internatslebens st&#246;rt Finja und die anderen deutschen Sch&#252;ler nicht. Sie sehen es als Vorbereitung f&#252;r ein Leben auf der Erfolgsspur &#8211; nur ausscheren darf man nicht.</p>
<h4>Im Netz gest&#246;bert und f&#252;r gut befunden</h4>
<p><a href="http://www.leo.org/information/schule_de.html">http://www.leo.org/information/schule_de.html</a></p>
<p>N&#252;tzliche Tipps rund um alle Schularten einschlie&#223;lich eines aktuellen Ferienkalenders f&#252;r alle Bundesl&#228;nder</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 8. M&#228;rz in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/8._M&#228;rz"><strong>Ich-will-mehr-wissen-als-die-anderen</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/8._M&#228;rz"> </a></p>


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		<title>Pressespiegel vom 04. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 07:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,<br />
viel ist geschehen in den vergangenen Tagen. Nicht nur Sturmtief Xynthia hat gew&#252;tet und viel Schaden hinterlassen. Die Tage danach waren friedlich und lie&#223;en einen Hauch von Fr&#252;hling erahnen. Wie jedes Jahr ein Neubeginn nach dem langen Winter, die ersten Schneegl&#246;ckchen bl&#252;hen schon da und dort. Merken Sie sich schon mal einen wichtigen Familientermin vor: Sonnabend, 13.3. ist Sommergewinn in Eisenach &#8211; Deutschlands gr&#246;&#223;tes Fr&#252;hlingsfest!</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich Ihr<br />
Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2288"></span></p>
<h4>Xynthia sorgt f&#252;r Schulfrei</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>EISENACH. Einsatzkr&#228;fte von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk hatten wegen &#8220;Xynthia&#8221; viel zu tun: Umgest&#252;rzte B&#228;ume und Schilder, herabfallende Ziegel und M&#252;llcontainer, die umher rollten. In der Grundschule von Berka/Hainich hat es das Dach abgedeckt, so dass gestern kein Unterricht m&#246;glich war.Gl&#252;ck hatte Sonntagnachmittag ein 48 Jahre alter Autofahrer aus Bad Salzungen, als pl&#246;tzlich auf der B 19 ein starker Ast die Frontscheibe seines Hyundai durchbohrte. Der Mann blieb unverletzt, ebenso wie eine Autofahrerin (46), deren Autoscheibe in Wutha-Farnroda von einem Dachziegel zerst&#246;rt worden ist. Insgesamt beliefen sich, so Polizeisprecher Uwe M&#252;ller gestern, die Sachsch&#228;den auf mehrere Tausend Euro.Stra&#223;en waren in der Nacht wegen umgest&#252;rzter B&#228;ume gesperrt worden: die B 84 zwischen Eisenach und F&#246;rtha sowie zwischen Marksuhl und D&#246;nges. Letztgenanntes St&#252;ck war noch bis gestern Mittag unpassierbar. Die Umleitung sorgte daf&#252;r, dass diejenigen, die mit dem Linienbus nach Bad Salzungen zur Arbeit wollten, etwas zu sp&#228;t gekommen sind. Sonst hat es im Berufs- und Sch&#252;lerverkehr keine Behinderungen gegeben, hie&#223; es gestern. Schon Sonntagnachmittag mussten im S&#252;dkreis die B 62 zwischen Bad Salzungen und Dorndorf und die B 285 zwischen der Kreisstadt und Dermbach voll gesperrt werden. In Berka v. d. Hainich hat es das Flachdach der Grundschule abgedeckt. Teile flogen auf eine Freileitung, so dass auch die Stromversorgung unterbrochen war. Noch am Sonntagabend hat die Schulleiterin daher entschieden, dass am Montag kein Unterricht stattfindet. Die Eltern sind benachrichtigt worden, dass ihre Kinder zu Hause bleiben sollen. Heute wird f&#252;r die 77 M&#228;dchen und Jungen in vier Klassen wieder Unterricht stattfinden, verlautete aus dem Schulverwaltungsamt des Kreises. Handwerker haben das Dach gestern wieder so weit hergestellt, dass es nicht reinregnet. Das Schultelefon wird erst heute wieder nutzbar sein.Insgesamt sind laut Vizelandrat Friedrich Krauser (CDU) im Wartburgkreis 50 Freiwillige Feuerwehren mit 831 Frauen und M&#228;nnern zu 77 Eins&#228;tzen gerufen worden. Zum Gl&#252;ck ist es bei Sachsch&#228;den geblieben. So wie in Ruhla, wo ein Baum in der Otto-B&#246;ttinger-Stra&#223;e / Einm&#252;ndung Neubauerstra&#223;e einen Gartenzaun eingedr&#252;ckt hat. Ein weiterer ist auf einem Privatgrundst&#252;ck Am Reuter auf zwei Autos gefallen. &#8220;Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen&#8221;, sch&#228;tzte B&#252;rgermeister Mario Henning (CDU) ein. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Eisenach-Mitte und Stregda waren seit Sonntagnachmittag bis gestern 3.45 Uhr insgesamt 27-mal wegen Sturmsch&#228;den alarmiert worden. Gegen 18.20 Uhr riss beispielsweise in Landstreit eine Stromleitung. Der Lichtbogen hat auch trockenes Gras entz&#252;ndet. Das Feuer erlosch von selbst, nachdem die Stromleitung abgeschaltet worden war. In neun F&#228;llen waren umgest&#252;rzte B&#228;ume oder herabgerissene &#196;ste der Grund f&#252;r die Hilferufe an die Feuerwehr &#8211; so an der B 19 und der B 84 (zweimal in Richtung Vachaer Stein), in der Ziegelei- und Frankfurter Stra&#223;e, zwischen Neuenhof und G&#246;ringen, an der Zufahrt zum Clausberg und der Stra&#223;e zwischen Neuenhof und Wartha. Die Kameraden aus Stregda r&#228;umten einen umgest&#252;rzten Baum in der Madelunger Stra&#223;e weg. Auch viele Verkehrsschilder st&#252;rzten um: In der M&#252;hlh&#228;user Stra&#223;e traf es ein Bushaltestellenschild. Zudem mussten am Kreisel bei Gro&#223;enlupnitz, an der Br&#252;ckenbaustelle in der M&#252;hlh&#228;user Stra&#223;e sowie an der Einm&#252;ndung Kupferhammer Verkehrsschilder wieder aufgestellt werden. Auch auf der A 4 ging es turbulent zu. Auf der Autobahnbr&#252;cke &#252;ber die Werra war gegen 16.30 Uhr der Wind so stark, dass man fast nicht laufen konnte, und die M&#228;nner die umgest&#252;rzten Schilder nicht gefahrlos sichern oder auch wegr&#228;umen konnten. Deshalb sicherte die Berufsfeuerwehr die Fahrspuren mit ihrem L&#246;schfahrzeug. Erst mit Unterst&#252;tzung einer Abschleppfirma konnten die Schilder abtransportiert werden. Von Hausd&#228;chern herabgest&#252;rzte Ziegel erforderten weitere f&#252;nf Eins&#228;tze der Feuerwehren &#8211; so in der Rudolf-Breitscheid-, Karl-Marx- und der Schmelzerstra&#223;e, in der Georgen- und Lippoldstra&#223;e. Au&#223;erdem war in der Alexanderstra&#223;e ein Schornstein abgest&#252;rzt. Die Wehrm&#228;nner trugen den Rest des Schlotes ab, sicherten die losen Dachziegel und r&#228;umten die zerbrochenen Ziegel und Steine von der Stra&#223;e. An der B 19 musste die Feuerwehr au&#223;erdem einen mit Laub verstopften Gully reinigen sowie am Hauptbahnhof ein loses Plastewelldach entfernen und in der Stregdaer Allee einen umgest&#252;rzten Bauzaun sichern. In Nord flogen au&#223;erdem im Bereich &#8220;Am Gebr&#228;un&#8221; die M&#252;lltonnen umher und mussten eingesammelt werden. Au&#223;erdem war an der B 19 in Richtung Hohe Sonne eine gr&#246;&#223;ere Eisscholle abgebrochen, auch die musste die Feuerwehr wegr&#228;umen. Dort entfernten die Wehrm&#228;nner gleich noch lose Eisst&#252;cke von der Felswand.Die Meldung, wonach der Orkan so stark war, dass es eine Leitplanke an der A 4 bei Eisenach regelrecht eingedr&#252;ckt hat, best&#228;tigte sich gestern nicht. Der zust&#228;ndige Autobahnmeister der Firma Via Solutions hat bei seiner gestrigen Kontrolle nur festgestellt, dass jede Menge Schilder umgefallen sind, die wieder aufgerichtet werden. Birgit SCHELLBACH und Katja SCHMIDBERGER</p>
<h4>Kreistagsbeschlu&#223; zur Schulnetzkonzeption im Erbstromtal</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Es ist kein Geld f&#252;r Thal eingeplant<br />
Kreistag stimmt gegen CDU f&#252;r den Erhalt der Grundschule Thal / Kreisverwaltung in Finanznot</p>
<p>Bad Salzungen &#8211; Laut Vorschlag der Schulverwaltung sollten im benachbarten Erbstromtal die beiden Regelschulen in Seebach mit zurzeit 141 Sch&#252;lern und in Wutha auf dem M&#246;lmen erhalten werden. Die Verwaltung begr&#252;ndete diesen Schritt (im Oberland wurde die viertgr&#246;&#223;te Regelschule mit 200 Sch&#252;lern geschlossen) mit einer generalsanierten Schule in Seebach und einer Schule in einem sozialen Brennpunkt auf dem M&#246;lmen. Auch engagierten sich Lehrer, Eltern und Sch&#252;ler in Wutha in der Berufsberatung. An diesem Vorschlag hatten die Mitglieder des Kreistages nichts auszusetzen. Sie fassten ihn einstimmig.</p>
<p>Grundschulen</p>
<p>Anders bei den Grundschulen. Hier wollte die Schulverwaltung die f&#252;nf Schulen auf drei reduzieren. Aufgegeben werden sollten die Grundschulen in Thal und Farnroda. F&#252;r Thal wurde der Investitionsbedarf von 2,7 Millionen Euro ermittelt, davon kurzfristig 1,2 Millionen Euro. F&#252;r die Grundschule Farnroda betr&#228;gt der Investitionsbedarf laut Verwaltung 1,4 Millionen Euro.</p>
<p>Bei den Grundschulen in Wutha und Farnroda einigte man sich auf einen Kompromiss. W&#228;hrend die Verwaltung eine gemeinsame Grundschule auf dem M&#246;lmen bilden wollte, bekam am Ende der gemeinsame Antrag von SPD und Freien W&#228;hlern die Mehrheit. Danach zieht die Schlossparkschule Farnroda mit unter das Dach der H&#246;rselberg-Schule auf dem M&#246;lmen. Beide Schulen bleiben eigenst&#228;ndig, weil sie sehr unterschiedliche p&#228;dagogische Konzepte verfolgen, haben aber ein gemeinsames Einzugsgebiet. Den Wettbewerb um die Kinder sahen SPD und Freie W&#228;hler unkritisch. Mehrheitlich abgelehnt wurde der Vorschlag der Linken, Grund- und Regelschule im Geb&#228;ude der Grundschule auf dem M&#246;lmen unterzubringen. Hier zog das Argument von Udo Schilling (CDU), dass Kinder unterschiedlichen Alters spezielle Interessen haben. Keine Mehrheit konnten die Verwaltung und die Mehrheit der CDU-Fraktion f&#252;r ihren Vorschlag gewinnen, die Grundschule in Thal (Stadtteil von Ruhla) zu schlie&#223;en und in der Grundschule Ruhla eine gemeinsame Grundschule zu bilden. Sowohl Linke, SPD als auch die Freien W&#228;hler f&#252;hrten das au&#223;erordentlich gute p&#228;dagogische Konzept nach Kneipp ins Feld. Der Kreistag stimmte dem Antrag von Harry Weghenkel (LAD/FDP) zu, die Einzugsbereiche zu pr&#252;fen und die notwendigen Investitionen zu ermitteln. Prof. Hans-J&#246;rg Lessig (Linke) erinnerte noch einmal daran, dass sowohl die Schule in Thal als auch in Ruhla die Fusion ablehnen, weil es in Ruhla &#8220;sonst so beengt zugeht&#8221;. Auch Klaus Bohl (Freie W&#228;hler) will Thal noch eine Chance geben. Bedingung: Der Einzugsbereich der Schule sollte ge&#246;ffnet werden, damit mehr Eltern die M&#246;glichkeit haben, ihre Kinder in der Kneipp-Schule unterrichten zu lassen. Fakt ist: Der Kreis hat nun ein Finanzproblem. Im Haushalt ist f&#252;r Thal kein Geld eingestellt. Deshalb forderte Landrat Reinhard Krebs (CDU) die vorschlagenden Fraktionen auf, Finanzierungsvorschl&#228;ge f&#252;r Thal zu unterbreiten. wei</p>
<h4>M&#220;HLHAUSEN: Starke M&#228;ngel an Margaretenschule</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Der Schulkonferenz der M&#252;hlh&#228;user Margaretenschule reicht es: In einem Brief an den Landrat hat das Gremium auf die unhaltbaren Zust&#228;nde und deren Folgen aufmerksam gemacht. Drei Klassenr&#228;ume wurden jetzt gesperrt, weil Wasser von der Decke und den W&#228;nden lief und Tapete auf die Kinder fiel. In der n&#228;chsten Kreistagssitzung soll die Fragestunden genutzt werden, um den Abgeordneten den Ernst der Lage deutlich zu machen &#8211; und zu fragen, ob sie dem weiteren Verfall der Schule tatenlos zusehen wollen. F&#252;r 12. M&#228;rz, 10 Uhr, sind die Kreistagsmitglieder, Schulamt und das Landratsamt eingeladen, sich ein Bild von den Bedingungen zu machen. Das Schulverwaltungsamt wurde von Gro&#223; aufgefordert, die Bausicherheit zu pr&#252;fen, die Raumluft auf Schimmelsporen zu untersuchen und &#8220;geeignete Ma&#223;nahmen einzuleiten&#8221;.</p>
<h4>Kontinuit&#228;t im Schulsystem gefordert</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Lehrer-Stammtisch zur Gemeinschaftsschule<br />
Von OTZ-Redakteur Peter Hagen Bad Lobenstein. In Th&#252;ringen soll die Gemeinschaftsschule eingef&#252;hrt werden.</p>
<p>Montagabend einigten sich die Spitzen von CDU und SPD im Koalitionsausschuss auf einen Fahrplan. Bis zur Sommerpause soll demnach Kultusminister Christoph Matschie einen Gesetzentwurf vorlegen, der dann im Herbst in den Landtag eingebracht werden k&#246;nnte.</p>
<p>W&#228;hrend die Landespolitik zum Thema Gemeinschaftsschule beieinander sitzt, trifft sich zeitgleich der Lehrerstammtisch im Bad Lobensteiner Schilton-Hotel, wo Rolf Busch, Landesvorsitzender des Th&#252;ringer Lehrerverbandes (tlv), die Frage zum Thema erhebt: &#8220;Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule &#8211; was kommt da auf uns zu?&#8221;</p>
<p>Zun&#228;chst gibt es ein paar kleine Seitenhiebe in Richtung Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, &#8220;fr&#252;her kurz Kultusministerium&#8221;, das au&#223;er der eigenen Umbenennung als &#8220;respektable Leistung&#8221; noch nicht viel Neues hervorgebracht habe. Rolf Busch macht deutlich, dass er nicht Strukturfragen als dringendstes Problem sieht. Gleichwohl werde man sich der Aufgabe stellen m&#252;ssen, Vorstellungen &#252;ber die Ausgestaltung der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule zu entwickeln. &#8220;Es darf niemand auf der Strecke bleiben&#8221;, sieht Rolf Busch die wichtigste Aufgabe f&#252;r den tlv. Es sei &#8220;relativ d&#252;nn&#8221;, was bislang von der Politik zur Gemeinschaftsschule mitgeteilt wird. F&#252;r den tlv stehe au&#223;er Frage, ein &#8220;Kompetenznetzwerk Schule&#8221; zu schaffen, das &#8220;auf Augenh&#246;he&#8221; t&#228;tig sein m&#252;sse. Einem zweiten Kollegium mit Sonderp&#228;dagogen, Schulpsychologen und Sozialarbeitern k&#228;me gro&#223;e Verantwortung zu.</p>
<p>Angesprochen wird bei diesem Lehrerstammtisch, dass es sich eigentlich kein Land leisten k&#246;nne, bei jedem Regierungswechsel ein ganzes Schulsystem zu &#228;ndern. Hierzu erw&#228;hnt Rolf Busch das Beispiel Finnland, wo die Schulpolitik eine deutliche Kontinuit&#228;t in der Entwicklung habe und aus dem Wahlkampf weitgehend herausgehalten werde. &#8220;Kontinuit&#228;t ist das Entscheidende, egal ist die Parteifarbe&#8221;, w&#252;nscht sich der tlv-Vorsitzende &#228;hnliche Verh&#228;ltnisse f&#252;r Deutschland. Am Beispiel von Sachsen-Anhalt sei zu erkennen, wie sich h&#228;ufige Regierungswechsel hierzulande negativ auf die Schulentwicklung auswirken.</p>
<p>&#8220;Wir k&#246;nnen es uns nicht leisten, jemanden h&#228;ngen zu lassen. jeder wird gebraucht&#8221;, unterstreicht Rolf Busch die Verantwortung, der sich die Lehrer Tag f&#252;r Tag in den St&#228;dten und Gemeinden stellen. Als Th&#252;ringer Lehrerverband vertrete man unmissverst&#228;ndlich in Hinblick auf neue Schulsysteme eine klare Forderung: &#8220;Sch&#252;ler taugen nicht f&#252;r Experimente.&#8221;</p>
<h4>Eigenverantwortliche Schule</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Mut und Ver&#228;nderungswillen gezeigt<br />
Zielvereinbarung &#252;ber Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben unterzeichnet</p>
<p>Kaltennordheim &#8211; In einer Feierstunde wurde die Zielvereinbarung &#252;ber die Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben &#8220;Eigenverantwortliche Schule&#8221; zwischen der Staatlichen Grundschule &#8220;Andreas Fack&#8221; Kaltennordheim und der Qualit&#228;tsagentur des Staatlichen Schulamtes Eisenach von Schulleiterin Christa Clas und der stellvertretenden Schulamtsleiterin Marina Braune unterzeichnet.</p>
<p>Mit einem Programm leiteten Grundsch&#252;ler und der Chor die Feierstunde ein. T&#228;nze, Gedichte, Liedbeitr&#228;ge, Gitarrenduo und Trompetensolo folgten dem Auftritt von &#8220;Andreas Fack&#8221;, der nicht nur das Rh&#246;nlied geschrieben hat, sondern auch Namensgeber der Schule ist.</p>
<p>Schulleiterin Christa Clas konnte neben Kollegen, Eltern, Elternbeirat und Sch&#252;lersprecherinnen die stellvertretende Schulamtsleiterin Marina Braune, Cornelia Hofmann, Referentin f&#252;r Grundschulen, und deren Vorg&#228;ngerin Gudrun R&#252;ckewold sowie Karin Koch, Referentin f&#252;r Qualit&#228;tsentwicklung, begr&#252;&#223;en.</p>
<p>&#8220;Was bewegte uns, am Entwicklungsprojekt ,Eigenverantwortliche Schule&#8217; teilzunehmen? &#8211; Das F&#252;r und Wider haben wir auf unseren Lehrerkonferenzen ausf&#252;hrlich diskutiert&#8221;, so Christa Clas. &#8220;Nach gr&#252;ndlicher Pr&#252;fung waren wir zu der &#220;berzeugung gekommen, dass die Ergebnisse von Th&#252;NIS (Th&#252;ringer Netzwerk Innovativer Schulen) uns gezeigt haben, dass unsere Schule in den drei Jahren der Teilnahme recht gut eingesch&#228;tzt wurde. Sowohl Eltern als auch Sch&#252;ler beurteilten die Schule in einer anonymen Umfrage positiv. Der Schritt zur ,Eigenverantwortlichen Schule&#8217; wurde von Karin Koch, Referentin f&#252;r Qualit&#228;tsentwicklung, angeregt und positiv begleitet. Ein Expertenteam aus Schmalkalden hat dann drei Tage unsere Arbeit unter die Lupe genommen. Viele Fragen kamen da bei uns hoch. Wie reagieren sie auf unsere bisherige Arbeit, wie sch&#228;tzen sie den Schulentwicklungsplan, wie unsere Konzepte ein, sind wir der Pr&#252;fung schon gewachsen? In Diskussionen konnten wir dann feststellen, dass viele der Punkte im Schulalltag schon Anwendung finden und unser Leitbild ,Leben und lernen unter einem Dach. Miteinander leben, voneinander lernen, umweltbewusst handeln&#8217; sich in unserer t&#228;glichen Arbeit widerspiegelt.&#8221;</p>
<p>Das Expertenteam kam zu folgender Einsch&#228;tzung: &#8220;Wenn sich eine Schule f&#252;r das Projekt ,Eigenverantwortliche Schule&#8217; entscheidet, hat sie damit bereits Mut und Ver&#228;nderungswillen dokumentiert. Das gro&#223;e Ziel ist nicht mehr Arbeit, sondern die Erh&#246;hung der Effektivit&#228;t, indem man Bew&#228;hrtes beibeh&#228;lt, Neues kennenlernt und ausprobiert, Aufgaben auf breitere Schultern verteilt, Ballast &#252;ber Bord wirft, nicht &#196;nderbares vor&#252;bergehend akzeptiert und einen eigenst&#228;ndigen Vergleich zwischen Aufwand und Nutzen zieht. Diese Arbeitsweise hat sich die Grundschule Kaltennordheim weitgehend zu eigen gemacht. Sie machen vieles in sehr guter Qualit&#228;t und Quantit&#228;t.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach eingehender Analyse haben wir uns entschieden, uns mit zwei Punkten intensiver zu besch&#228;ftigen&#8221;, erkl&#228;rte Christa Clas. &#8220;Ziel unserer schulischen Entwicklung ist die weitere qualitative Verbesserung unseres Unterrichts durch kooperative Lernformen zur individuellen F&#246;rderung und Differenzierung. Und: Ziel unserer Arbeit ist es, unsere Arbeitsweise und Arbeitsergebnisse in der &#214;ffentlichkeit zu pr&#228;sentieren, um Einblicke in unsere Arbeit zu geben. Durch intensivere Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Partnern wird uns das gelingen.&#8221;</p>
<p>Marina Braune vom Schulamt Eisenach zeigte sich &#252;berw&#228;ltigt von dem Kurzprogramm der Sch&#252;ler. Man erkenne hier schon eine neue Schulkultur, weiterf&#252;hrende Schulen k&#246;nnten sich &#252;ber diese Sch&#252;ler nur freuen. ul</p>
<h4>Die Qual der Wahl</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Die Antr&#228;ge sind ausgef&#252;llt, die Elterngespr&#228;che gef&#252;hrt &#8211; die Sch&#252;lerzahlen der neuen f&#252;nften Klassen in den beiden Gymnasien der Region stehen fest. Und beide Schuldirektorinnen sind durchaus zufrieden damit.</p>
<p>Von Sebastian TAUCHNITZ KYFFH&#196;USERKREIS. Sabine T&#246;lle, die Leiterin des Kyffh&#228;user-Gymnasiums in Bad Frankenhausen, freut sich bereits auf 84 neue F&#252;nftkl&#228;ssler, die Mitte August an ihre Schule wechseln. Sie werden auf insgesamt drei relativ gro&#223;e Klassen aufgeteilt. &#8220;F&#252;r die Vierz&#252;gigkeit h&#228;tten wir insgesamt 91 Neuanmeldungen gebraucht, da der Gesetzgeber die maximale Klassengr&#246;&#223;e auf 30 festgelegt hat&#8221;, erkl&#228;rte sie. Doch noch sei nicht aller Tage Abend, in der Regel gebe es immer noch ein paar Nachz&#252;gler, deren Eltern schlicht vergessen h&#228;tten, sie anzumelden. Wer allerdings denkt, sich auf diesem Wege elegant am Probeunterricht vorbeimogeln zu k&#246;nnen, den entt&#228;uscht die P&#228;dagogin: &#8220;Eine nachtr&#228;gliche Anmeldung k&#246;nnen wir im Einzelfall noch m&#246;glich machen, allerdings nur, wenn die Noten stimmen und eine Empfehlung der Grundschule vorliegt. Wer indes den Probeunterricht brauchen w&#252;rde und den Termin verpasst, der hat Pech gehabt.&#8221; Das Problem eventuell zu gro&#223;er Klassen hat ihre Kollegin Liliana Meyer von der Klosterschule in Ro&#223;leben nicht. Denn in der Schule, die sich seit Beginn des laufenden Schuljahres in freier Tr&#228;gerschaft befindet, gibt es eine ganz klare Regel: &#8220;Die maximale Klassenst&#228;rke betr&#228;gt 20 Sch&#252;ler.&#8221; Was bei insgesamt 40 neuen F&#252;nftkl&#228;sslern bedeutet, dass es zwei neue Klassen gibt. Es sei denn, mindestens eine weitere Neuanmeldung geht ein. &#8220;Dann werden die 41 Sch&#252;ler auf drei Klassen aufgeteilt&#8221;, so die Direktorin der Privatschule. Bei 14 Kindern in der Klasse w&#228;ren das dann nat&#252;rlich ideale Lehr- und Lernbedingungen, r&#228;umt sie ein. Ansonsten zeigte sich Frau Meyer zufrieden mit den Sch&#252;lerzahlen im kommenden Jahr: &#8220;Man muss bedenken, dass der Kreis das Schulgeld nur f&#252;r Kinder aus unserem Einzugsbereich bezahlt. Und der ist sehr klein, umfasst nur die Grundschulen in Wiehe und in Bottendorf.&#8221; Das bedeutet, dass die Eltern der Kinder aus dem Raum Artern und Heldrungen, die ab August in Ro&#223;leben die f&#252;nfte Klasse besuchen, das Schulgeld &#8211; rund 350 Euro im Monat f&#252;r die Ganztagsbetreuung &#8211; selbst bezahlen m&#252;ssen. Und das machen doch einige. &#8220;Es sind rund 30 Kinder aus unserem Einzugsgebiet, der Rest kommt zum Teil aus dem Kreis, aber auch von weiter her&#8221;, so Frau Meyer. So k&#228;men Kinder aus dem Saalekreis, aus der Region Mansfeld-S&#252;dharz, aus Erfurt und Naumburg nach Ro&#223;leben, um hier zu lernen.Beide Schulleiterinnen waren sich unabh&#228;ngig voneinander dar&#252;ber einig, dass vor allem das pers&#246;nliche Gespr&#228;ch mit den zuk&#252;nftigen Sch&#252;lern und Eltern den Ausschlag bei der Wahl der Schule gibt. &#8220;Das geht dar&#252;ber hinaus, einfach nur gemeinsam ein Formular auszuf&#252;llen&#8221;, so Liliana Meyer.In Bad Frankenhausen werden die Neuzug&#228;nge schon am 11. Juni zu Gast in ihrer neuen Schule sein. Dann werde den Kindern bereits alles erkl&#228;rt, k&#246;nnen sie schon ihre Lehrer kennen lernen, so Sabine T&#246;lle.</p>
<h4>Schulbus zehn Euro teurer</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Kreistag beschlie&#223;t Satzung zur Sch&#252;lerbef&#246;rderung &#8211; Kosten&#252;bernahme f&#252;r Praktika</p>
<p>Weida (OTZ/-um-). Sch&#252;ler ab 11. Klasse m&#252;ssen k&#252;nftig im Landkreis Greiz monatlich bis zu 25 Euro f&#252;r den Schulbus zahlen &#8211; zehn Euro mehr als bisher. Trotzdem bleibe der Elternanteil im th&#252;ringenweiten Vergleich &#8220;im unteren Level&#8221;, erkl&#228;rte Landr&#228;tin Martina Schweinsburg (CDU). Der Kreistag beschloss am Dienstag in Weida auf Empfehlung des Schulausschusses die neue Satzung zur Sch&#252;lerbef&#246;rderung. Sie l&#246;st eine zw&#246;lf Jahre alte Regelung ab. Die neue Satzung sieht auch eine Kosten&#252;bernahme der Busbef&#246;rderung bei Sch&#252;lerpraktika im Rahmen der Projekte Schule &#8211; Wirtschaft vor. Die Linke-Fraktion wollte die Satzung in den Fachausschuss zur&#252;ckverweisen. Uwe Hauptmann nannte die Bestimmung, wonach Schulbuskosten nur f&#252;r die Strecke zur n&#228;chstgelegenen Schule &#252;bernommen werden, eine Behinderung der Schulwahl. &#8220;W&#252;nschendorfer m&#252;ssten ihre Kinder nach Berga schicken &#8211; was ist, wenn sie einen Schulbesuch in Weida favorisieren&#8221;, fragte er. Der Vorsto&#223; der Linken stie&#223; auf gro&#223;es Unverst&#228;ndnis. Denn der Fachausschuss hatte die Satzung bereits einstimmig bef&#252;rwortet. Landr&#228;tin Schweinsburg verwies zudem darauf, dass Hauptmanns Antrag zur Konsequenz habe, den bis 2020 reichenden Schulnetzplan aufzuheben.</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 4. M&#228;rz in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4._M&#228;rz"><strong>Ich-will-mehr-wissen-als-die-anderen</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4._M&#228;rz"> </a></p>


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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-25-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 25. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 25. M&#228;rz 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen Ferien und ein neues gro&#223;es Fest stehen vor der T&#252;r. Osterferien. Unsere Kinder k&#246;nnen mal wieder durchatmen und sich erholen. In der nun angebrochenen Jahreszeit, die Tage werden wieder l&#228;nger &#8211; das Wetter freundlich w&#228;rmer und die Natur aktiv bunt &#8211; belebt das nicht nur unsere...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-10-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 10. M&#228;rz 2010</a> <small>Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden Quelle: dpa + AOL Online Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt. Der...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-18-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 18. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 18. M&#228;rz 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen Gedanken sind so vielf&#228;lltig, umfassend, unterschiedlich, stimmungsabh&#228;ngig&#8230;&#8230; man findet zahlreiche Synonyme. Gedanken zeigen eine Auseinandersetzung meines &#8221; Ich`s&#8221; mit dem mittelbaren und unmittelbaren Umfeld meines Lebens. Das gesprochene oder geschriebene Wort und die pers&#246;nliche Haltung verleihen dem Gedanken Ausdruck, Farbe, Klang. Baldige Schulanf&#228;nger sind langsam voller...</small></li>
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