Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Pressespiegel vom 23.5.2012

Christoph Werz | 23. Mai 2012 | 09:35 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Es wird heiss! Neben zahlreiche Anregungen für eine gute Bildung auch heute wieder spannende und nachhaltige Anregungen. Bleiben sie neugierig

Quelle: Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ

Kinder, Gruppen und Schulklassen für Young Audience Film Day gesucht
Verleihung des neu ausgelobten European Film Academy Young Audience Award am 10. Juni in Erfurt – GOLDENER SPATZ ist Co-Veranstalter

Am 10. Juni wird in Erfurt der neu ausgelobte European Film Academy Young Audience Award, der Kinderfilmpreis der Europäischen Filmakademie erstmals verliehen. Wie der Name andeutet, spielen Kinder bei der Preisvergabe die entscheidende Rolle, denn wer letztendlich die Trophäe mit nach Hause tragen kann, entscheiden die jungen Zuschauer selbst. Zu Beginn des Jahres hatten die European Film Academy und EFA Productions die Auszeichnung ins Leben gerufen.

Beim Young Audience Film Day finden in Amsterdam, Belgrad, Kopenhagen, Norrköping, Turin und Erfurt die Vorführungen der drei durch die EFA nominierten Filme statt. Nach der Sichtung und Diskussion der Filme wählen die Kinder in jeder Stadt ihren Favoriten aus. Somit wird aus den zuschauenden Kindern in den sechs Städten eine große europäische Kinderjury. In Erfurt im CineStar werden dann zum Abschluss des Tages die Ergebnisse aller sechs Städte bekannt gegeben und der Preis verliehen.

Für den Young Audience Film Day in Erfurt, der von der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ organisiert wird, werden noch Kinder, Gruppen oder Schulklassen im Alter von 10 bis 13 Jahren für die verantwortungsvolle wie spannende Juryarbeit gesucht. Gefragt sind Mädchen und Jungen aus den Städten Erfurt, Weimar, Jena, Gera und Umgebung. Alle Bewerber sollten neben Interesse für Filme auf jeden Fall Ausdauer und ein wenig Sitzfleisch mitbringen sowie Lust haben, einen ganzen Tag lang von 9:00 bis ca. 21:00 Uhr die drei nominierten Filme zu sichten, mit anderen Kindern gemeinsam darüber zu diskutieren, eine Entscheidung über die Preisvergabe zu treffen, um schließlich den Preis zu überreichen. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2012.

Für Anreise, Betreuung und Verpflegung wird gesorgt – die Kinder kostet es keinen Cent!

Wer Lust hat, in der Jury mitzuwirken, muss einen Mitmach-Bogen ausfüllen, der bei der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ in Erfurt angefordert bzw. unter www.goldenerspatz.de herunter geladen werden kann. Kontakt: kinderfilmpreis@goldenerspatz.de.

Die European Film Academy und EFA Productions präsentieren den European Film Academy Young Audience Award mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM). Die Veranstaltungen am Young Audience Film Day werden von den jeweiligen nationalen Partnern organisiert. Thüringen hat sich in Deutschland als Zentrum für Kinderfilm und -medien etabliert. Die Veranstaltung in Erfurt wird organisiert von der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ und unterstützt durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), die Thüringer Staatskanzlei, die ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena und den Kinderkanal von ARD und ZDF.

Quelle: abi; dein weg in studium und beruf – Eltern-Newsletter Nr. 5 vom 21.05.2012

Gute Organisation zahlt sich aus: Zwei von fünf Studierenden haben ihr Studium 2010 innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren das insgesamt 309.200 Studierende. Unter sämtlichen Abschlüssen waren die Bachelor-Absolventen am meisten „in time“: Der Anteil der Absolventen, die in der Regelstudienzeit einen Bachelorabschluss erwarben, lag sogar bei 60 Prozent. Masterabschlüsse wurden zu 48 Prozent innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt, Lehramtsprüfungen zu 33 Prozent, herkömmliche Fachhochschuldiplome zu 30 Prozent und traditionelle Universitätsdiplome zu 20 Prozent. Innerhalb des Studiums in der Regelstudienzeit zu bleiben ist nicht unwesentlich: Nur in Ausnahmefällen wird beispielsweise BAföG über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Und auch bei einer Bewerbung nach Studienabschluss macht ein zügig abgelegtes Studium Eindruck.

Plant auch Ihr Kind, bald ein Studium aufzunehmen? Empfehlen Sie ihm doch, für eine gute Planung die Studienberatung der Hochschule aufzusuchen. Neben Informationen rund um die Studien- und Berufswahl hat www.abi.de auch jede Menge Tipps zum Thema Studienorganisation parat. Klicken Sie doch einfach beispielsweise mal in die www.abi.de

Viel Spaß beim Lesen wünscht die www.abi.de Redaktion

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, hat Karl Valentin gewarnt. Wer davon träumt, als Musiker, Tänzer oder Schauspieler auf großer Bühne zu stehen oder sich in der Malerei oder mit Video-Installationen verwirklichen möchte, entscheidet sich oft für einen künstlerischen Studiengang. Doch die Konkurrenz ist groß und die Hürden sind schon bei der Eignungsprüfung hoch.

Lesen sie im Thema der Woche „Künstlerische Studiengänge mehr über die Tätigkeit auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Sie steht mehrere Stunden am Tag auf ihren Zehenspitzen: Xenia Wiest (28) ist Balletttänzerin des Berliner Staatsballetts. Seit acht Spielzeiten ist die staatlich geprüfte Balletttänzerin Mitglied im größten deutschen Ensemble mit 88 Tänzern – dabei begann sie ihre Karriere relativ spät mit fast 14 Jahren. Jeden Tag trainiert sie mehrere Stunden, abends sind häufig Vorstellungen: ein absoluter Leistungssport! Warum für die meisten Tänzer mit 40 Jahren Schluss ist und welche Zukunftspläne Xenia Wiest verfolgt, lesen Sie in der Berufsreportage „Im Himmel an einem wolkigen Tag“.

Vorschau auf die weiteren Themen der Woche:

28.05. – 01.06.2012: Zahnmediziner

04.06. – 08.06.2012: Studentische Wohnformen

11.06. – 15.06.2012: Praktika – mehr als eine Pflicht

Jasmin Haneke arbeitet in der forensisch-psychiatrischen Abteilung der Asklepios Klinik Nord in Hamburg und hat dort jeden Tag mit schwerabhängigen Straftätern zu tun. Ein Job, der für die 31-jährige Psychologin nach wie vor reizvoll ist, sie aber teilweise sehr stark fordert.

Als Vertrauensperson und Psychologin muss sie Prognosen stellen. Alle sechs Monate verlangen die Gerichte eine Stellungnahme zum Therapiestand eines Straftäters und damit verbunden auch eine Kriminalprognose. “Die Frage, ob jemand noch einmal straffällig wird oder nicht, kann man natürlich nie mit hundertprozentiger Sicherheit beantworten”, erklärt die Psychologin in der Berufsreportage “Die Belastung ist groß”.

Ein Leben ohne Kunststoff ist heutzutage nahezu unvorstellbar. Egal, wohin man blickt: Wir sind von Produkten aus Plastik umgeben. Deshalb sind auch die Berufsaussichten in der Branche rosig: Wer in der Kunststoffindustrie arbeiten will, den erwartet ein Berufsfeld mit guten Zukunftschancen.

Dirk Dreier weiß, welcher Kunststoff welche besonderen Eigenschaften hat: Ob ein Rohr beispielsweise für den Hochdruckeinsatz benötigt wird oder bestimmte gesetzliche Normen erfüllen muss. Der 29-Jährige arbeitet bei egeplast, einem der europaweit führenden Herstellern von Kunststoffrohren. Welche vielfältigen Aufgaben von Produktprüfung bis Vertriebsplanung der Maschinenbauingenieur zu meistern hat und warum ihm sein Wahlpflichtfach Kunststofftechnik von besonderem Nutzen ist, lesen Sie im Branchenreport „Karriere mit Kunststoff“.
Quelle: abi; dein weg in studium und beruf – Eltern-Newsletter Nr. 5 vom 21.05.2012

Quelle: OTZ

Berufswahl andersrum: Betriebe suchen nun passende Bewerber

Eine neue Internet-Plattform für Unternehmen und Schüler, mit der die Suche nach geeigneten Bewerbern für Lehrstellen effizienter ablaufen soll, wird am 1. Juni 2012 als Beta-Version an den Start gehen. Unter www.azubis-suchen.de ist nicht der Schüler auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, sondern das Unternehmen ist auf der Suche nach einem geeigneten Schüler.

Pößneck. Der in Pößneck tätige Berufsschullehrer Martin Triebel und Webdesignerin Nadja Mosig, beide aus Saalfeld, haben diese grundsätzlich neue Herangehensweise an die Berufsausbildung umgesetzt. Das von der Kreissparkasse Saale-Orla unterstützte Projekt wurde am Montag dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises vorgestellt und fand dort interessierte Zuhörer aus den Unternehmen.

Martin Triebel will mit seiner Headhunting-Plattform für Azubis dem Trend der Zeit folgen. “Es kommt der Bequemlichkeit der Schüler entgegen, die nicht die Unternehmen abklappern wollen.” Da viele Schüler schon in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Myspace Erfahrungen haben, nutzen die Programmierer von Azubis-suchen den Umgang mit eigenen Profilen. So soll der Schüler im für ihn kostenlosen Angebot seine Interessen und Fähigkeiten beschreiben, die für die Berufswahl entscheidend sind. Unternehmen, die in kostenlosen oder kostenpflichtigen Mitgliedsformen nach Bewerbern suchen, erhalten dann je nach Art der Mitgliedschaft Daten des Schülers und können ihn kontaktieren. Auf diese Weise soll der Schüler auf ihn zugeschnittene Angebote bekommen. “Dabei wird er vielleicht auch Berufsangebote erhalten, an die er noch gar nicht gedacht hat”, so Triebel.

Für den Pößnecker Berufsschullehrer bestehen die Vorteile einer solchen Suchweise darin, dass Unternehmen eine Steigerung ihrer Ausbildungsrate erreichen. Man komme direkt an die Zielgruppe heran und erhöhe den Bekanntheitsgrad der Firma. Die Marketingkosten seien nach Triebels Einschätzung erheblich geringer als bei bisherigen Werbeformen. Für die potenziellen Auszubildenden sollen sich Chancen auf einen Ausbildungsplatz in Unternehmen ergeben, die sie selbst nie kontaktiert hätten.

In einer zweiten Stufe soll Azubis-suchen mit einem psychologischen Test ergänzt werden, der von einer Fremdperson an Hand des Profils erstellt wird. “Die Schnittmenge der eigenen und der Fremdbewertung ergibt für das Unternehmen ein Bild über die Eignung”, ist Triebel überzeugt. Der Datenschutz soll gewährleistet sein. Unternehmen können Bewerber nur über die Plattform kontaktieren. Uli Drescher / 23.05.12 / OTZ

“Berufe aktuell” kommt gut an: Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zieht Bilanz

Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises sieht Interessen von Ausstellern und Schülern bei der Berufsbildungsmesse in Pößneck weitgehend in Übereinstimmung. Regionale Messen sollen auf jeden Fall bleiben.

Pößneck. Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises zog anlässlich seiner Jahreshauptversammlung am Montag in der Filiale der Kreissparkasse Pößneck-Ost ein durchweg positives Resümee der diesjährigen Berufsbildungsmesse des Saale-Orla-Kreises. Den Weg zur Messe “Berufe aktuell” in Pößneck fanden am 25. April über 800 Schüler aus dem Landkreis. Manche waren vormittags mit ihren Lehrern, nachmittags mit Mutter oder Vater vor Ort. Um Nachwuchs warben 61 Firmen und Einrichtungen.

Die Veranstalter Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Saale-Orla zeigten sich ebenso wie Aussteller mit dem Interesse der Schüler zufrieden. Einige Firmen reservierten jetzt schon einen Stand für das nächste Jahr, berichtete Birgit Fleischer von der IHK Gera am Montag.

Die Verantwortliche für Berufsorientierung der IHK legte den Vertretern der Schulen und Firmen eine Befragungsauswertung unter Teilnehmern der Messe vor. Danach gaben fast alle Befragten im Gesamteindruck der Messe ein “sehr gut” oder “gut”. Auch die Besucherfrequenz sei in diesem Jahr durch bessere Abstimmung mit Schulen optimaler gewesen. Trotzdem verzeichnete man am Vormittag wieder deutlich mehr Ansturm als am Nachmittag. Man habe die Hoffnung gehabt, dass am Nachmittag mehr individuelle Besucher kommen, aber das habe sich trotz viel Werbung nicht erfüllt, so Fleischer. Mehr als 200 Schüler nahmen an der Messerallye teil. Unter ihnen wurden drei wertvolle Sachpreise verlost und am Montag übergeben.

Verbesserungsvorschläge für die Messen in den kommenden Jahren gibt es bereits. So will man zum Beispiel über eine Verkürzung der Öffnungszeiten beraten, über eine Messe an einem Sonnabend und eine gezieltere Einladung der Schulen. Die Fahrzeiten für die Schülerbeförderung sollen optimiert werden und es soll auf der Messe mehr zum Anfassen und Mitmachen geben.

Steffen Töpel, Schulleiter des Staatlichen Berufsbildungszentrums in Schleiz, lobte die Messe-Veranstalter für die Verbesserungen. Auch seien die Schüler deutlich besser vorbereitet gewesen und intensive Gespräche konnten geführt werden. Er merkte an, dass man trotz der zentralen Messe die Regionalmessen wie in Schleiz nicht aus den Augen verlieren sollte. In Schleiz habe man fast 400 Besucher gehabt und das an einem Sonnabend.

“Wenn Eltern Interesse an der Ausbildung ihrer Kinder haben, gehen sie auch an einem Sonnabend zu so einer Messe”, bekräftigte Matthias Bergner, Ausbildungsleiter bei Sedlmayer in Triptis. Landrat Thomas Fügmann (CDU) räumte ein, dass es auch in Jena mit Veranstaltungen am Wochenende gute Erfahrungen gebe, aber das liege vor allem daran, “dass die Eltern vormittags zur Messe gehen und am Nachmittag in die Stadt shoppen”. Da sehe es hier schlechter aus. Fügmann unterstrich, dass regionale Messen und Angebote wichtig seien und erhalten werden müssen, allerdings könne der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft sich nur auf einen Schwerpunkt konzentrieren. Firmen- und Elternvertreter machten darauf aufmerksam, dass man die Lehrer stärker ins Boot holen müsse, wenn es um die Werbung und Vorbereitung auf die Berufsmesse geht, um die Motivation der Schüler noch zu verbessern. Die nächste Berufsbildungsmesse findet in Pößneck am 24. April 2013 statt.

Anke Schmidt nun an der Seite von Helmut Schmidt

Eine personelle Veränderung gibt es im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises. Der aus Schule und Wirtschaft paritätisch geführte Vorstand bekommt mit Schulrätin Anke Schmidt aus dem Ostthüringer Schulamt ein weibliches Gesicht. Sie wird künftig an der Seite von Sparkassenchef Helmut Schmidt stehen, der den Bereich Wirtschaft vertritt, ist aber weder verwandt noch verschwägert mit ihm.

Thomas Fügmann scheidet mit seiner Wahl als Landrat aus dem Vorstand aus. Helmut Schmidt dankte ihm für seine engagierte Arbeit im Arbeitskreis über zehn Jahre und für seine Beharrlichkeit, die zu vielen erfolgreichen Aktionen geführt habe. Uli Drescher / 23.05.12 / OTZ

Rock und Symphonie verschmelzen: “A Desire to Hope” am 2. Juni im Comma

Die Konzeptband A Desire to Hope aus Gera setzt am 2. Juni im Comma ihre Fantasy-Saga um das Mädchen Susen fort

Gera. Am 2. Juni startet im Comma-Clubzentrum eine neue Veranstaltungsreihe: “Rock im Comma”. Junge Bands aus ganz Deutschland wie kiu 411, Dustlane, The Stereo Monkeys werden die Möglichkeit zum Auftreten bekommen. “A Desire to Hope” aus Gera sind die Headliner der rockigen Premiere. Wir sprachen mit dem Kopf der Band, dem Gitarristen und Sänger Tobias Schulz (24).

Was hat Euer Bandname zu bedeuten?

Übersetzt bedeutet er “Das Ersehnen von Hoffnung”. Er ist exemplarisch für den Inhalt der Geschichte, die wir mit unserer Musik erzählen möchten.

Wie hat alles angefangen?

Im Januar 2011 habe ich Musiker gesucht, mit denen ich meine Idee musikalisch umsetzen konnte. So nach und nach haben wir uns gefunden. Da es nur als ein Studioprojekt geplant war, haben wir sofort mit den Aufnahmen begonnen. Am 16. April 2011 erschien bereits unser erstes Album “The Prolog”. Es bildet den Auftakt der Saga.

Wie würdet Ihr Eure Musik charakterisieren?

Unsere Musik ist sehr von progressiver Rockmusik beeinflusst. Generell greifen wir jedoch auf Elemente unterschiedlichster Rockgenres zurück. Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Klangbildes sind orchestrale Anleihen wie Streicher, Chöre oder ein Glockenspiel. Es ist die Verschmelzung von Rock und Symphonie. Es wirkt sehr groß und sehr mythisch.

Gibt es musikalische Einflüsse oder gar Vorbilder?

Neben besagten Prog-Rock wie Evanscence auch Hardcore wie Asking Alexandria. Zudem spielt orchestrale Filmmusik wie etwa von Hans Zimmer eine große Rolle. Stark beeinflusst sind alle von den Soundtracks zu “Der Goldene Kompass” und “Herr der Ringe”.

Aber Ihr wollt ja mehr, als nur reine Musik zu machen. Ihr erzählt auch noch die Geschichte von einem Mädchen namens Susan?

Ja, sie musste einige Schicksalsschläge verkraften. Sie ist ein Außenseiter, wird in der Schule gemobbt, hat diverse Psychiatrieaufenthalte. An ihrem 18. Lebensjahr hat sie einen Unfall und fällt in ein Koma. In diesem Dämmerzustand erlebt sie eine völlig neue, surreale Welt, in der sie sich auch den Dämonen ihrer Kindheit stellen muss.

Wie kommt man auf so etwas?

Das Fantasy-Genre hat mich schon immer fasziniert. Filme von Tim Burton, die “Alice im Wunderland”-Thematik, das Spiel “Final Fantasy”, dieses Eintauchen in eine andere, mitunter surreale Welt.

Versteht Ihr euch als “Konzeptkünstler”?

Ja, wir machen nicht nur Musik, der Musik wegen. Wir wollen eine Geschichte erzählen. Wir sind sozusagen das Medium, durch das die Saga fortbesteht.

Wie setzt Ihr besagtes Konzept auf der Bühne um?

Jedes Bandmitglied verkörpert auch einen Charakter aus dem Märchen. Jeder hat einen Namen. Ich heiße Howard Amos Birk, unsere Drummer Cedric de Voh wird zu Ron. Die zentrale Figur ist natürlich unsere Sängerin Susanne Thiel, schließlich verkörpert sie Susan. Zusätzlich gibt es dramaturgische Elemente während unseres Auftritts. Bis zu einem gewissen Grad wird auch geschauspielert. Wir haben vor dem Auftritt extra noch eine Showprobe. Das Konzert kann man als Symphony betrachten. Es ist alles aus einem Guss. Am besten ist, wenn die Leute erst zum Schluss klatschen würden. Wir hatten schon Auftritte, da waren die Besucher völlig irritiert von unserer Performance.

Und die “Kostüme”? Was ist das für ein Stil?

Der Stil nennt sich Steampunk. Er bedient sich der Mode und ästhetischen Vorstellungen des viktorianischen Zeitalters gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Zukunftspläne?

Wir planen Auftritte auch außerhalb von Thüringen und Sachsen. Im nächsten Frühjahr erscheint unser zweites Album. Die Musik ist schon geschrieben, wir müssen sie nur noch aufnehmen.

Was erwartet einen am 2. Juni im Comma?

Wie werden neue Lieder im Repertoire haben, eine neue Show, und die Geschichte von Susan wird natürlich weiter erzählt. Gespräch: M. Schulze Marcus Schulze / 23.05.12 / OTZ

Zwölf Schulen bei Schülertheatertagen des Landkreises Greiz

Insgesamt sind zwölf Schulen mit 15 Gruppen und 200 Spielern bei den 17. Schülertheatertage des Landkreises Greiz vertreten.

Greiz. Die 17. Schülertheatertage begannen mit einem liebevollen Stier: Genauer dem Stier Ferdinand, der aus einer Geschichte des US-amerikanischen Autors Munro Leaf (1905-1976) stammt. Die Grundschüler aus Greiz-Pohlitz hatten die Ehre, nach einem kurzen Grußwort des Bürgermeisters Gerd Grüner (SPD) den diesjährigen Schultheater-Marathon, der noch bis Donnerstag läuft, zu eröffnen.

Mit viel Elan und nur wenig Lampenfieber erzählten sie die Geschichte Ferdinands, der eigentlich lieber an Blumen schnuppert, als zu kämpfen und doch irgendwie in der Stierkampf-Arena landet. Natürlich verschwiegen sie auch nicht, was dort passierte und wie der gefühlvolle Protagonist schließlich wieder auf seiner geliebten Wiese landete.

Doch bei einem Stier sollte es gestern nicht bleiben, folgten doch auf die Pohlitzer Schüler die aus der Freien Schule Elstertal, die sich gleich Michael Endes “Momo” angenommen hatten, komplett mit fantasievollen Kostümen, viel Musik und gleich drei verschiedenen Schülerinnen in der Hauptrolle. Doch auch Bären und sprechende Pflanzen (Grundschule Berga), ein Englisch-Stück (Elstertal) und sogar eine Geschichte über ein Schulgespenst (Grundschule Irchwitz) gab es gestern zu erleben.

Zum zweiten Mal nach dem vergangenen Jahr finden die Darbietungen dabei auf der Studiobühne der Vogtlandhalle statt. Zwölf Schulen beteiligen sich mit insgesamt 15 Theatergruppen daran, verriet Organisator Marcus Eisel. Rund 200 große und kleine Schauspieler stehen auf der Bühne. Die Darsteller kommen aus Pohlitz und Irchwitz, aber auch aus Berga und Auma. Auch die Förderzentren aus Greiz und Zeulenroda sind vertreten.

Das Programm könnte an den drei Schultheatertagen kaum abwechslungsreicher sein. Vom einfachen Sketch über das klassische Märchen bis hin zur Nachstellung ganzer Romane, wie das erwähnte “Momo”, ist alles dabei. Am Donnerstag wird darüber hinaus die Regelschule Auma ihr Schwarzlichttheater präsentieren, mit dem sie auch schon in den vergangenen Jahren auftraten und das sich gerade bei den Kindern großer Beliebtheit erfreut, erzählte Eisel.

Auch die Größe der Gruppen und die Länge der Stücke ist höchst variabel: Stehen bei “Aufbruch” gerade einmal zwei Spieler der Regelschule Seelingstädt für zehn Minuten auf der Bühne die Schule hat dafür mehrere verschiedene Stücke , sind bei “Theaterstreiflichter” der Regelschule Pohlitz am Donnerstag 30 Schüler eine knappe halbe Stunde zu sehen. Über die Entwicklung der Schülertheatertage zeigte sich Eisel erfreut. “Es sind jedes Jahr immer mehr Gruppen dazugekommen”, sagte er.

Übrigens: Wer Lust hat, heute oder morgen noch bei den Theatertagen dabei zu sein, kann einfach vorbei kommen. Alle Aufführungen sind für Besucher offen und der Eintritt ist frei.

Programm

Heute:
9 Uhr: Grundschule Teichwolframsdorf mit Mini-Musical “Liebeskummer”, 9.35 Uhr: Goethe-Grundschule Greiz mit “Der kleine Fuchs auf dem Thron”, 10.30 Uhr: Grundschule Obergrochlitz mit “Brüderchen und Schwesterchen”, 11.05 Uhr: Förderzentrum Greiz.

Morgen:

9 Uhr: Eröffnung und Warm-Up durch die Grundschule Greiz-Pohlitz,

9.25 Uhr: Regelschule Seelingstädt mit “Die Kokosnuss”,

9.50 Uhr Regelschule Auma mit “Der Beinahe-Mord auf der Wendeltreppe”,

10.05 Uhr Regelschule Seelingstädt mit “Mädchenparty” und “Aufbruch”,

11 Uhr Förderzentrum Zeulenroda mit “Schulhofgeschichten”,

11.30 Uhr Regelschule Greiz-Pohlitz mit “Theaterstreiflichter”,

12.05 Uhr Regelschule Seelingstädt mit “Schräger Vogel” und “Federmappengeflüster”,

12.40 Uhr Regelschule Auma mit ihrem Schwarzlichttheater.

Tobias Schubert / 23.05.12 / OTZ

Quelle: TA

Schnuppertag an der Berufsschule für Landwirtschaft in Schwerstedt

Die wenigsten Jugendlichen denken heutzutage mit Blick auf die Ausbildung zuerst an die Landwirtschaft. Dabei sind die “Grünen Berufe” eine echte Wissenschaft für sich und aufgrund der sich ständig weiterentwickelnden Technik eine echte Herausforderung.

Schwerstedt. Dass stellten gestern auch die 20 Achtklässler der Regelschule Berlstedt fest, die einen Schnuppertag an der Berufsschule für Landwirtschaft in Schwerstedt absolvierten. Im Rahmen ihres Projekts zur Berufsorientierung besuchten sie den kompletten Schulbereich und wurden über die theoretische Seite einer Berufsausbildung informiert.

Im Schulteil Schwerstedt findet in erster Linie die duale landwirtschaftliche Berufsausbildung in Landesfachklassen statt. Möglich sind etwa Ausbildungen zum Landwirt, Tierwirt, Fachkraft Agrarservice oder auch Landwirt mit Fachhochschulreife. Geteilt in zwei Gruppen, hospitierten die Regelschüler in den Unterrichtsstunden und besichtigten die überbetriebliche Ausbildungsstätte. Dort wurden sie von Angelika Meisel vom Landjugendverband durch die verschiedenen Fachkabinette geführt. Wie funktioniert eine Melkanlange? Welche Getreide gibt es? Wie ist die Technik eines Mähdreschers und Traktors zu handhaben? – All das können Berufsschüler auf den intensiven Lehrgängen in den einzelnen Fachkabinetten erfahren.

Ziel des Schnuppertages war es gestern, den Schülern zu vermitteln, dass es bei Berufen in der Landwirtschaft nicht nur die praktische Arbeit in den Betrieben gibt, sondern eben auch ein komplexes theoretisches Wissen vorhanden sein muss.

“Der Schnuppertag ist unser Pilotprojekt für eine andauernde intensive Kooperation zwischen der Regelschule Berlstedt und der Berufsschule Schwerstedt. Wir möchten Schülern die Möglichkeit geben, hier erste Eindrücke der berufliche Ausbildung zu sammeln. Das gilt nicht nur für landwirtschaftliche Berufe”, so Meisel.

Schulleiterin Ulrike Richter heißt auch Schüler anderer Schulen aus dem Landkreis und der Stadt in Schwerstedt willkommen. Derzeit besuchen rund 750 Auszubildende die Schule, die damit die Landwirtschaftsbetriebe in ganz Thüringen bedient.

Für die Schüler aus Berlstedt war der Besuch der zweite Teil ihres berufsvorbereitenden Programmes. Schon im Vorjahr besuchten sie mit Angelika Meisel einen Betrieb in Berlstedt.

Trotz vieler Theorie kam gestern der Spaß nicht zu kurz. Die aufwendige Technik eines Traktors wusste Frank Abschlag mit einer Reihe flotter Sprüche zu erklären. Und wer genug Mut aufbringen konnte, der durfte sogar mal eine Runde mit seinem “Porsche” über den Hof drehen. Bianca Wiedemann / 23.05.12 / TA

Projekttag gegen Vorurteile an Regelschule Tambach-Dietharz

Das Team des Netzwerkes für Demokratie und Courage arbeitet mit Neuntklässlern der Regelschule Tambach-Dietharz.

Tambach-Dietharz. “Handy ausschalten” und “ausreden lassen” steht auf einem handgemalten Stück Zeichenkarton an der Wand. Im Jugendklub von Tambach-Dietharz hatten am Dienstag der Jugendmigrationsdienst (JMD) des Internationalen Bundes und das Netzwerk für Demokratie und Courage in Thüringen zum Projekttag geladen. Thema: “Schublade offen - Am Anfang war das Vorurteil”.

Gekommen war die 9. Klasse der Regelschule “Am Rennsteig” in Tambach-Dietharz mit 23 Schülerinnen und Schülern. Im Rahmen der jüngsten Neonazi-Mordserie des Jenaer Trios Zschäpe-Böhnhardt-Mundlos hatten JMD und die Schule die Idee, das Projekt, auf das man im Internet gestoßen war, nach Tambach-Dietharz zu holen.

Nicht etwa, weil der Ort vielleicht rechts unterwandert wäre, mitnichten. Aber es habe in der jüngsten Vergangenheit Bestrebungen rechter Kreise wahrscheinlich aus dem Wartburgkreis gegeben, gegen einige im Ort arbeitende Rumänen Stimmung zu machen, so Matthias Hofmann, Lehrer für Geschichte und Deutsch an der Regelschule. Um den Anfängen zu wehren, wurde der Projekttag, der sich den Themen Diskriminierung, Rassismus, Migration und couragiertes Handeln zuwendet, organisiert.

Hilfe suchen, vermeintliche Gründe hinterfragen, Probleme ansprechen, miteinander reden, Freunde um Hilfe bitten - das Spektrum des Projekttages ging auch Details auf den Grund. In sechs Blöcken wurde mit den Schülern über die Problematik gesprochen. Nach einer Kennenlernrunde folgte der Kurzfilm “Der Schwarzfahrer”, der sich auf satirische Weise dem Thema Rassismus und Vorurteil nähert. Eine lebhafte Diskussionsrunde schloss sich an. Mit einem Quiz und Rollenspielen ging das dreiköpfige Team des Netzwerkes für Demokratie und Courage dem Anliegen des Projekttages auf den Grund.

Wie das Thema für die 15- und 16-Jährigen aufbereitet und diskutiert wurde, stieß bei den Regelschülern durchweg auf Zustimmung. “Vorurteile und Rassismus gibt es nun mal in unserer Gesellschaft und deshalb ist es wichtig, darüber zu reden”, befand beispielsweise Florian Laue (15). Unterstützung fand er bei seiner Mitschülerin Isabel Orban (15), aktiv bei der Naturfreundejugend - einer der Sponsoren des Netzwerkes - die es gut und richtig findet, dass das Thema aufgearbeitet und diskutiert werde.

40 Ehrenamtliche befassen sich bei der Landesnetzstelle in Erfurt mit demokratiefördernder Bildungsarbeit. Das Netzwerk selber existiert bereits seit 1999 und ist in elf Bundesländern aktiv.

Ab der 5. Klasse aufwärts kommen die Teams auf Anforderung in die Schulen. “Es geht dabei nicht ums Umkrempeln bereits vorhandener verfestigter Vorurteile”, sagt Falko, Student in Jena und Teil des dreiköpfigen Netzwerkteams. Man wolle vielmehr Denkanstöße geben, Widersprüche aufzeigen, mit Vorurteilen aufräumen und die Jugendlichen für den Umgang mit dem Thema sensibilisieren.

Im Vorfeld des Projekttages hatten die Tambach-Dietharzer Schüler bereits die Gedenkstätte Buchenwald besucht. “Denn wie die momentanen Ereignisse zeigen, ist das Thema Nationalsozialismus noch immer aktuell und nicht abgeschlossen”, so Christin Schönert vom JMD. Michael Keller / 23.05.12 / TA

Quelle: Beirat für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen

(Newsletter mit Bildern und LINKs)

Liebe Leserin, lieber Leser,

sehr geehrte Akteure der Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen,

„…viel zu viel auf dieser Welt wird locker weggesteckt. Das Denken an die Zukunft nennt man Nachhaltigkeits-Effekt.“, singen unsere jungen Leute in ihrem Nachhaltigkeitssong, dem ersten in Thüringen überhaupt. Die Idee entstand beim Jugendkongress im letzten November. Seither hat sich enorm viel entwickelt – quasi auch ein Nachhaltigkeits-Effekt.

Und weil ein solcher Song, vor allem, wenn es schon um das Thema Nachhaltigkeit geht, nicht sein Leben lang auf CD gepresst und in einer CD-Hülle schmachten soll, wird dieses Lied bereits thüringenweit von jungen Leuten gesungen. Wie beispielsweise ganz eindrucksvoll von der Schülerband „The Bunny Dogs“ der Staatlichen Regelschule im nelecom-Lerndorf Trusetal.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser ersten Livepräsentation des Songs überhaupt!

Dem „Denken an die Zukunft“ hat sich auch die Projektgruppe der Staatssekretärs-Arbeitsgruppe „Nachhaltige Entwicklung“ verschrieben und zu einer gemeinsamen Besprechung zu den in der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie verankerten Startprojekten eingeladen. Neben allen Projektverantwortlichen war auch der Nachhaltigkeitsbeirat eingeladen. Dieser Einladung sind die Sprecher des Beirates, Ron Hoffmann und ich, gern gefolgt und haben einen Einblick in die engagierten Arbeiten erhalten. Wir haben konkrete Angebote zur weiteren Zusammenarbeit unterbreitet und sehen die Startprojekte auf einem guten Weg.

Der Beirat begrüßt, dass die Staatssekretärs-Arbeitsgruppe die vom Nachhaltigkeitsbeirat vorgelegten Empfehlungen zu Zielwerten für ein Nachhaltiges Thüringen aufgegriffen hat. Am vergangenen Freitag fand hierzu eine Besprechung in der Thüringer Staatskanzlei statt, zu der wir ebenfalls eingeladen waren und die Zielwerte des Beirates erläuterten. Die Diskussionen um die Zielwerte sind noch nicht abgeschlossen. Wir werden diese intensiv weiterverfolgen und darüber berichten.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre unseres Newsletters und eine nachhaltige Zeit!

Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak, Sprecher des Beirates für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen

Erste Liveaufführung des Nachhaltigkeitssongs in Trusetal

Seine erste öffentliche Liveaufführung erlebte der Thüringer Nachhaltigkeitssong am Samstag, den 5. Mai 2012, im Rahmen der Veranstaltung “It’s time for us” der Staatlichen Regelschule Trusetal. Die Veranstaltung ist Höhepunkt der diesjährigen Umweltwoche “Entdecken, forschen, gestalten” und wurde begleitet vom “Tag der offenen Tür”, mit dem sich die Schule den Eltern sowie Vertretern aus Kommune, Politik und ihren wirtschaftlichen Kooperationspartnern vorstellte. Der Thüringer Nachhaltigkeitssong erklang im Trusetaler Rathaussaal erstmals vor großem Publikum. Schüler und Schulband der Staatlichen Regelschule hatten unter Leitung ihres Musiklehrers Hans-Werner Rudolph den Song bereits vorab einstudiert und präsentierten das Lied gemeinsam mit Jugendlichen des Thüringer Jugendforums.

Zum 3. Jugendkongress des Jugendforums des Beirates für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen, im November 2011, wurde von Thüringer Jugendlichen die Idee geboren, einen Nachhaltigkeitssong zu schreiben und einzusingen. Martin Kirmse (Komponist) vom Jugendforum und Produzent Kenny Laakinnen, beide aus Jena, sowie die Band Moldy Coffee aus Bochum leiteten das Musikprojekt.

Parallel dazu wurden zwei Wettbewerbe ausgelobt, einer für das Cover der Musik-CD und ein Wett-bewerb, zu dem Jugendbands ihre Songs zum Themenbereich Nachhaltigkeit, Respekt und Toleranz einreichen konnten. Im Ergebnis entstanden die CD “Nachhaltig dabei!” mit 10 Songs und ein Video.

“Vor allem nachhaltig sollte der Song werden, damit jede Schülerband und jeder Schulchor dieses Material als Noten- und Textsatz sowie als Audio-CD erhalten und schnell selbst singen und spielen kann”, sagte Beiratsmitglied Ulrike Schwabe, Ausländerbeauftragte der Stadt Weimar, in ihrer kurzen Ansprache in Trusetal.

WEITERLESEN…

Warum Trusetal? – Ehrung für schulisches Engagement

Warum nun gerade Trusetal für die erste öffentliche Liveaufführung? Keine Frage, zu Themen wie Nachhaltigkeit, Respekt und Toleranz ist die Schule ein Vorbild in der Thüringer Schullandschaft.

Auszeichnungen als Umweltschule und Q-Siegel-Schule oder aber die nelecom-Arbeit zeugen vom Engagement der Regelschule. Die Wahl zur Aufführung des Nachhaltigkeitssongs fiel aus ganz besonderem Grund auf Trusetal, betonte Ulrike Schwabe. „Ihre Schule hat sich mit neun Schülerarbeiten am Wettbewerb für das CD-Cover zum Nachhaltigkeitssong beteiligt. Die Arbeiten wurden speziell für den Wettbewerb angefertigt und entstanden in der Arbeitsgemeinschaft Künstlerisches Gestalten unter Anleitung von Fachlehrerin Gabriele Reum. Damit waren Sie die einzige Schule in Thüringen, die den Coverwettbewerb derart unterstützt hat.” Alle anderen Covervorschläge waren Einzeleinsendungen von Jugendlichen aus Thüringen und aus anderen Bundesländern.

Aus der sich anschließenden Onlineabstimmung durch die Internetgemeinde ging der Vorschlag der Trusetaler Schülerin Anne Kampf als Siegercover hervor.

Die Teilnehmer des Wettbewerbes zeichnete Ulrike Schwabe im Namen des Nachhaltigkeitsbeirates mit einer gerahmten Teilnehmerurkunde aus. Als Preis für ihr Siegercover erhielt Anne Kampf zur Urkunde des Beirates noch ein digitales Grafik-Tablet, das vom medienbüro Koch aus Floh- Seligenthal zur Verfügung gestellt und von Constanze Koch überreicht wurde.

Das Siegercover und die 10 Cover mit den meisten Onlinebewertungen sehen Sie hier:

WEITERLESEN…

Einladung zum 4. Jugendkongress vom 12. bis 14. Oktober 2012

Mit Blick auf den 4. Jugendkongress vom 12. bis 14. Oktober 2012 sprach Ulrike Schwabe bereits die Einladung an die Schüler und interessierte Lehrer zu dieser Veranstaltung aus.

Die Trusetaler Regelschule gehörte bereits in den letzten Jahren zu jenen Thüringer Schulen, die die Arbeit des Nachhal-tigkeitsbeirates bei den Jugendkongressen unterstützt und mit getragen haben. “Nutzen Sie diese Plattform auch in diesem Jahr wieder, um weitere Ideen für Ihre eigene nachhaltig engagierte Arbeit zu sammeln.”

Multimediale Aufbereitung des Jugendkongresses

Einen eigenen Nachhaltigkeitssong schreiben und einspielen, eine Kongresszeitung selber erstellen – keine Aufgabe scheint den engagierten Thüringer Jugendlichen zu schwer. So stellten sie sich der Aufgabe, selber einen Dokumentarfilm über den letzten Jugendkongress zu drehen.

Mit fachmännischer Anleitung übernahmen die Jugendlichen selber Kamera, Bild, Schnitt, Ton und Regie. Entstanden ist ein Film, der Lust auf Nachhaltigkeit und den nächsten Jugendkongress macht.

In liebevoller Kleinarbeit mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld erarbeitete sich eine weitere Workshopgruppe die Welt der Animationsfilme. Der Film „Global-Recycling-Services „ informiert über die Plastikmüllproblematik im Pazifik und regt zum Nachahmen an.

Außer diesen Filmen enthält die DVD auch die besten Bilder, die Kongresszeitung zum 3. Jugendkongress und natürlich das Video zum Thüringer Nachhaltigkeitssong.

Unsere Meinung: eine gelungene Mischung, die Lust zum Mitmachen macht! Interessenten können die DVD in der Geschäftsstelle des Beirates bestellen unter: stephanie.foerster@tmlfun.thueringen.de

KinderKult – mit Engagement und Phantasie

Mit viel Engagement und Phantasie begrüßte das Jugendforum zur Messe KinderKult in Erfurt über 20 Klassen, 400 Kinder und 1000 weitere Besucher an seinem Aktions- und Informationsstand.

Um diesem Ansturm gerecht zu werden, waren nicht nur viele Helfer des Jugendforums nötig, sondern auch eine sehr gute Vorbereitung. Über 2000 Flyer und Informationsbroschüren wurden verteilt, rund 1 Kilometer Kabel verlegt, 250 mal der Nachhaltigkeitssong abgespielt und an den insgesamt fünf Tagen von 9 bis 16 Uhr die stündlich stattfindenden Angebote mit Freude und Engagement durchgeführt.

Speziell für diese Messe wurde vom Jugendforum eine „Schatzsuche“ entwickelt, in der nachhaltige Netzwerke kennen gelernt werden. Anschließend gab es Raum für Diskussionen und weitere Informationen. „Was für ein tolles Event!“, war der einmütige Kommentar der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrer waren von dem Engagement und den Aktionen des Jugendforums beeindruckt. Am Ende der Messe kamen mehr als 800 Vorschläge und Anregungen zum Umgang mit unseren Ressourcen in Schule und Gesellschaft zusammen.

Ministerin Marion Walsman informierte sich bei ihrem traditionellen Rundgang einmal mehr über die Angebote zur konkreten Umsetzung basisdemokratischer Prozesse im Freistaat Thüringen. Besonders freute sie sich, zur Erinnerung eine der ersten CDs mit dem Thüringer Nachhaltigkeitssong zu erhalten.

Sushi für Fukushima

Die Unfallserie des Kernkraftwerkes Fukushima im März 2011 und seine Auswirkungen beschäftigten auch das Jugendforum des Nachhaltigkeitsbeirates. Getreu des Mottos “Global Denken – Lokal Handeln” folgte das Jugendforum gern der Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, am 15. April 2012 in Bad Langensalza, bei einer Spendenaktion mitzuhelfen. So trafen im Morgengrauen sechs gut gelaunte Mitglieder des Jugendforums im Frederikenschlösschen zum traditionellen Sushizubereiten ein. Über 2000 Sushi und Reisröllchen mit scharfem Wasabi gewürzt, wurden an diesem Tag im Japanischen Garten für einen guten Zweck verkauft. Ziel ist es, möglichst vielen Kindern aus der Umgebung von Fukushima einen erholsamen Aufenthalt in Thüringen zu ermöglichen.

Die Deutsch-Japanischen Gesellschaft Erfurt kümmert sich um die Bewahrung traditioneller, Japanischer Kultur und wusste im Rahmen des traditionellen Hanami, dem Japanischen Kirschblütenfest, die Jugendlichen zu begeistern. Nicht ein Krümel Reis blieb am Ende dieses langen Tages übrig. Zahlreiche Gäste konnten zu fernöstlichem Trommelklang, Kampfeinlagen und vielen weiteren Attraktionen auch ein Jugendforum erleben, dass sich neugierig mit Werten und Traditionen anderer Kulturen auseinander setzt. Gelebte Toleranz, soziales Engagement und Nachhaltigkeit im Sinne gesunder Ernährung wurde hier einmal mehr ganz praktisch umgesetzt.

Goldener Spatz 2012 – das Jugendforum war dabei!

Mit einem neuen Besucherrekord ist am Freitag, den 11. Mai 2012, das Kinder-Medien-Festival “Goldener Spatz” zu Ende gegangen. Insgesamt 14000 große und kleine Besucher kamen in diesem Jahr zum Festival. Bei der Preisverleihung wurden sieben Goldene Spatzen für Kino- und TV-Produktionen vergeben, zudem drei Online-Spatzen und ein Innovations-Spatz für besonders neuartige Filmkonzepte. Auf Einladung des Beiratsmitgliedes Katja Imhof-Staßny war das Jugendforum als akkreditierter Gast bei zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Jugend und Medien sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Online Angeboten für Kinder und Jugendliche als aktiver Gesprächspartner dabei.

Neue Freundschaften wurden geknüpft und rund um das Thema “verantwortungsvoller Umgang bei der Nutzung verschiedener Medien” konnte das Jugendforum zahlreiche junge Medienexperten für den 4. Jugendkongress im Herbst 2012 begeistern. Das Jugendforum bedankt sich herzlich für diese Einblicke und einmaligen Erlebnisse!

10. Bildungssymposium

Über 1000 Gäste aus den Bereichen Bildung und Schule diskutierten am 12. Mai 2012 zum 10. Mal in der UNI Erfurt. Das Thema in diesem Jahr lautete: “Gerechte Chancen in der Bildung”.

Hierfür stehen auch die Mitglieder des Jugendforums und unterstützten bei der Präsentation und einem gemeinsamen Workshop zum Thema “Direktwahl des Schülersprechers” ihren Kooperationspartner, die Landesschülervertretung Thüringen. Höhepunkt der fast siebenstündigen Veranstaltung war der Besuch des Thüringer Bildungsministers Christoph Matschie, gemeinsam mit Staatssekretär, Prof. Dr. Merten, und dem Direktor des ThILLM, Dr. Andreas Jankowski, am gut besuchten Informationsstand.

Das Jugendforum konnte neben der CD mit dem Nachhaltigkeitssong auch dem sichtlich erstaunten Minister ihre druckfrische DVD mit der gelungenen Dokumentation des letzten Jugendkongresses überreichen. In einem kurzen Austausch freute sich der Minister über das große Engagement und die Anregungen für gelebte Nachhaltigkeit in Schule und Gesellschaft.

Im Rahmen eines Workshops wurde das Startprojekt des TMBWK “Entwicklung inklusiver und innovativer Lernumgebungen” vom Projektverantwortlichen, Ralph Leipold, vorgestellt. Mehr als 40 Teilnehmer zeigten, dass das Thema eine große Bedeutung für die weitere Entwicklung von vorschulischer, schulischer und beruflicher Bildung hat. Als Vertreterin der Geschäftsstelle konnte Dr. Alexandra Stremke den Teilnehmern weitere Informationen zum Start und der Umsetzung der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie geben.

Das Jugendforum war sich einig, auch im nächsten Jahr stehen wir wieder am traditionellen Platz im Herzen des Hauptgebäudes der UNI Erfurt zur Verfügung.

Thüringer Aktionswoche RIO +20 vom 02. – 10. Juni 2012

Die “Thüringer Aktionswoche RIO +20″ fasst Veranstaltungen vor dem Hintergrund der “Rio +20″- Folgekonferenz zum Erdgipfel von 1992, der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie einer Nachhaltiger Entwicklung auf kommunaler Ebene in Thüringen zusammen. Die Weltgemeinschaft vereinbarte damals im brasilianischen Rio de Janeiro unter anderem das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm “Agenda 21″, das von 178 Staaten ratifiziert wurde. Eine wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 21 basiert vor allem auf konkreten Aktivitäten vor Ort in den Kommunen. Daher sind alle gesellschaftlichen Akteure aufgerufen, auf lokaler Ebene bei der Umsetzung einer Lokalen Agenda 21 und bei der Bildung für Nachhaltige Entwicklung mitzuwirken.

Im Vorfeld der UN-Konferenz “Rio +20″ vom 20.-22. Juni 2012 in Rio de Janeiro bietet sich uns eine Gelegenheit, öffentlichkeitswirksam zu zeigen, dass eine nachhaltige Welt möglich ist. Die Thüringer Aktionswoche RIO +20 möchte mit vielfältigen Veranstaltungen auf die Inhalte und Themen der Rio-Konferenz sowie auf die Notwendigkeit einer Implementierung der Agenda 21 im kommunalen Bereich aufmerksam machen. Hierzu gibt es vom 2. bis zum 10. Juni 2012 Ausstellungen, Schulprojekttage, Vorträge, Diskussionen und vieles mehr.

Das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen ist mit der Koordination der Aktionswoche betraut. “Diese Woche zeigt, dass die Agenda 21 eine Plattform für mehr Lebensqualität und Bürgerbeteiligung in unseren Kommunen ist. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung vor Ort”, betont Andre Schäfer, Leiter des Nachhaltigkeitszentrums.

Kontakt: nhz.schaefer@grueneliga.de

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Pressespiegel vom 16.5.2012

Christoph Werz | 16. Mai 2012 | 08:57 Uhr
Vorlesen mit webReader

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Noch weiß man nicht genau was uns der Tag bringen mag. Sonnenschein? Regen? Wachstum? Stillstand?
Auf jeden Fall zahlreiche Anregungen für eine gute Bildung.
Bleiben sie neugierig

Quelle: Auszug aus der aktuellen Pressemitteilung des Beirates für Nachhaltige Entwicklung im Freistaat Thüringen, Jugendforum des Beirates

Goldener Spatz 2012

Erfurt Mit einem Besucherrekord ging das Kindermedienfestival „Goldener Spatz“ bereits zum 20. Mal am vergangenen Freitag im Theater Erfurt zu Ende.

Nach Ankunft der Thüringer Ministerpräsidentin, des Erfurt Oberbürgermeisters und weiterer prominenter Gäste, wurde die feierliche Preisverleihung in den unterschiedlichsten Kategorien durchgeführt.

Moderator, Bürger Lars-Dietrich und Margret Albers, Geschäftsführerin der Kindermedienstiftung „Goldener Spatz“ konnten am Ende überdurchschnittlich gute Filme sowie besonders ansprechende Online Angebote, ausgezeichnet durch die Kinderjurys mit einem Goldenen Spatzen ehren.

Das Jugendforum war bei zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medien als kritischer Gesprächspartner aktiv mit dabei.

Freundschaften wurden bundesweit geknüpft und rund um das Thema „verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Medien“ für den 4.Jugendkongress im Herbst 2012 begeistert.

10. Bildungssymposium

Erfurt Zahlreiche Gäste aus den Bereichen Bildung und Schule diskutierten vergangenen Sonnabend zum 10. Mal in der UNI Erfurt. Thema in diesem Jahr: “Gleiche Chancen in der Bildung“.

Das Jugendforum unterstützte einmal mehr mit einer Präsentation und einem gemeinsamen Workshop zum Thema „Direktwahl des Schülersprechers“ ihren Kooperationspartner, die Landesschülervertretung Thüringen.

Einer der zahlreichen Höhepunkte war der Austausch mit dem Thüringer Bildungsminister Christoph Matschie und dem Staatssekretär im Bildungsministerium Prof. Dr. Merten.

Das Jugendforum konnte neben der CD mit dem 1.Thüringer Nachhaltigkeitssong auch ihre druckfrische DVD überreichen. Herr Minister Matschie freute sich über die kreativen Anregungen für gelebte Nachhaltigkeit in Schule und Gesellschaft.

Der Song ist als kleiner Auszug der DVD bereits auf folgender Facebook Seite zu sehen.
http://www.facebook.com/photo.php?v=436024336408524

Quelle: OTZ

Jugendweihlinge verschönern Schulhof des Gymnasiums Schleiz

Schüler der Klassen 8c und 8d des Schleizer Dr. Konrad Duden Gymnasiums spenden eine Bank

Schleiz. Anlässlich ihrer Jugendweihe haben Schüler der Klassen 8c und 8d des Schleizer Dr. Konrad Duden Gymnasiums ihrer Schule ein Geschenk gemacht: Zur Verschönerung des Schulhofs und sicherlich auch für die eigenen Pausenaufenthalte legten die Mädchen und Jungen zusammen und spendeten eine Bank.

Man wolle dem Gymnasium ein Andenken an ihre Jugendweihe hinterlassen, war von den Schülern zu hören.

Dass eine solche Geste womöglich von den Absolventen, nicht aber von Achtklässlern zu erwarten sei, stellte auch der stellvertretende Schulleiter Günter Meinhardt fest. Er lobte, dass die Schüler damit “etwas Bleibendes hinterlassen” und dankte ihnen im Namen der Schule, der Lehrer aber auch ihrer Mitschüler.
Alexander Hebenstreit / 16.05.12 / OTZ

Schullandheim “Stern” in Jena gehört zu den besten in Thüringen

Schullandheim Stern erhält Thüringer Gütesiegel und Spende aus Ökofonds der Firma Rahmer. Umweltgerechte Reinigung soll auch auf weitere Schulen und Universitätsgebäude ausgedehnt werden.

Jena. Mit höchster Punktzahl gab es jetzt ein Gütesiegel für das Jenaer Schullandheim “Stern”. Dieses Zertifikat des Kultusministeriums bescheinigt der Einrichtung “Stern”, dass sie zu den besten ihrer Art in Thüringen gehört.

Dass die Stadt Jena auf dem Forst mitten im Wald mit dem “Stern” ein Juwel besitzt, ist nicht neu. Schon seit über 100 Jahren verbringen Jenaer Kinder und nicht nur sie hier interessante Tage, die mal etwas anders sind als der Unterricht sonst an der Schule.

So sind es heutzutage durchschnittlich zwei bis drei Schulklassen, die in der Woche hier übernachten, also etwa bis zu 50 Kinder, wie die seit gut einem halben Jahr hier federführende Leiterin Manuela Zill berichtet. Den Gästen, vor allem Grundschüler, stehen alle Möglichkeiten offen Wanderungen durch die herrliche Umgebung des Forstplateaus, Entdeckungen in der Natur, Schatzsucher-Spiele, verschiedenste Spielmöglichkeiten auf dem großen Gelände, aber auch viel kreative Arbeiten wie etwa Seidenmalerei, Drucken, Glasmalerei oder Kerzenziehen.

Und das alles unter dem Motto “Lernen an einem anderen Ort”. Es gehe um das Erlernen sozialer Fähigkeiten, wie Manuela Zill sagt. Herausgelöst aus dem üblichen Schulstress sollen die Mädchen und Jungen hier mal auf andere Art Neues lernen, wozu sie sonst kaum Gelegenheit haben. Unterricht mit Spaß und Erholung seien angesagt.

Eine wunderbare Sache, wie auch Michael Hoidis, Geschäftsführer der Reinigungsfirma “Rahmer”, meint. Er und sein Technischer Leiter Gösta Foege entschieden sich nach Absprache mit dem städtischen Eigenbetrieb Kommunale Immobilien (KIJ) für eine Spende ihres Unternehmens an das Schullandheim von 300 Euro. Es ist genau der Betrag, der in einem gemeinsamen Umweltprojekt von Rahmer mit KIJ an der Berufsschule für Gesundheit und Soziales erwirtschaftet wurde.

Für jede Verpackung, die dort durch umweltgerechte Reinigung mit biologisch abbaubaren Rohstoffen eingespart wurde, zahlte Rahmer 50 Cent in einen Umweltfonds ein. Nach einem halben Jahr zog man Bilanz und konnte auf 300 Euro verweisen, die in der Initiative “Grüner Fußabdruck” erreicht worden sind.

Bei Rahmer und KIJ denkt man über eine Ausweitung der ökologischen Reinigung nach, die übrigens voll den heute üblichen, hohen hygienischen Anforderungen entspreche, wie Gunnar Liedtke von KIJ unterstreicht. So sollen künftig auch Kastanienschule, Saaletal- und Janisschule sowie eventuell der Campus der Universität in die Initiative einbezogen werden.

Auf dem “Stern” freut man sich unterdessen über das erste Ergebnis dieser Ökoaktion. Mit dem Geld sollen nun Bücher gekauft werden, aus denen Kinder Lehrreiches über die Natur erfahren sollen, was sie dann sogleich in der schönen Umgebung nachprüfen können.
Michael Groß / 16.05.12 / OTZ

Künstler und Schüler gestalten Schul-Treppenhaus

Der Geraer Maler und Grafiker Sven Schmidt gestaltet mit Schülern der Staatlichen Grundschule Plauensche Straße 165 das Treppenhaus zum 100-jährigen Schuljubiläum im Oktober 2012 zum Thema “Eine Stadt am Fluss”.

Gera. Ab Oktober wird sich die Weiße Elster wie ein blaues Band über drei Etagen durchs Schulhaus der Grundschule Plauensche Straße 153 schlängeln.

Zum Kunstprojekt “Eine Stadt am Fluss” hat der Geraer Maler und Grafiker Sven Schmidt Schüler der Schule (ehemals Wald- und Neulandschule) eingeladen.

Klassenlehrerin Heike Schrepel bat den Künstler um eine Idee für das Treppenhaus der Schule, die im Oktober ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Am Montag entwickelte Sven Schmidt vor den Mädchen und Jungen der Klasse 1/3 in der Kunstzone M1 seine Vorstellung der gemeinsamen Arbeit: “Drei große, fast raumhohe Paneele mit der Elster im Zentrum werden sich über drei Etagen ziehen. Auf ihnen entwickeln sich collagenhaft Stadtansichten, Geschichtliches, Gegenwärtiges, Florales, Architektonisches einfach alles zum Thema Eine Stadt am Fluss. Es soll eine lockere, muntere Geschichte werden.”

“Bei einem Schulzeichenwettbewerb”, so Klassenlehrerin Heike Schrepel, “setzten sich die Kinder bereits mit dem Thema auseinander.” Am Montag wurden die sechs besten Arbeiten gekürt. Die kleinen Künstler haben sich damit qualifiziert, mit dem “echten” Künstler Schmidt zusammen arbeiten zu dürfen. Es sind Leon Ahlbrecht, Fabian Senf, Nico Weidelt, Kevin Koschmieder, Florentine Reuter und Lilli Wiesner, die im Atelier mitwirken und “reinmalen”, wie Sven Schmidt sagt.

Vom Entwurf zeigten sich die Co-Kunstschaffenden bereits sehr angetan. Lasse meinte: “Die Weiße Elster gehört einfach zu Gera, deshalb finde ich die Geschichte gut.” Josef ergänzt: “Es sieht schon schön aus, wie der Fluss so die drei Bilder entlang läuft.”Während unten ein Fundament gesetzt ist, strebt der Fluss nach oben einem leuchtenden Gelb entgegen, für die Schüler unschwer als “Sonne!!”zu erkennen.

Viele neugierige Fragen musste Sven Schmidt in dieser aufregenden Schulstunde beantworten. Ob das wertvollste Gemälde in der Galerie M1 vielleicht 300 Milliarden Euro wert sei? Wie er das Malen in sich entdeckt habe? Wie er sich seine Mitarbeiter aussuche? Diese Frage nutzte der Künstler sofort geschickt, um an seine künftigen Schülerkollegen zu appellieren: “Bei einem Gemeinschaftsprojekt muss sich einer auf den anderen verlassen und sich einordnen können.”Am Ende gab der Vielgefragte auch noch Autogramme.

Anfang Oktober wird das Gemeinschaftswerk eingeweiht und die 100-jährige Schule einen neuen Namen erhalten. Bis dahin fließt noch etwas Wasser die Elster hinunter, ehe sie sich ins Schulhaus verzweigt. Schulleiterin Roswitha Dix freut sich: “Dieses Projekt, das vom Schulförderverein, durch Spenden und von Sven Schmidt selbst getragen wird, passt wunderbar in unser Schulkonzept und eröffnet eine bleibende, originelle Gestaltung.”
Elke Lier / 16.05.12 / OTZ

Quelle: TA

Unfallkasse Thüringen warnt vor Kick- und Waveboards

Die Unfallkasse Thüringen appelliert an Eltern, ihre Kinder nicht mit sogenannten Kickboards oder Waveboards zur Schule fahren zu lassen. Sichere Alternativen sind Roller mit großen Rädern und verkehrssichere Fahrräder.

Auf Wave- oder Kickboard sind die Kinder oft genauso schnell unterwegs wie ihre Schulkameraden auf dem Fahrrad. Allerdings haben Fahrräder vergleichsweise große Räder und eine Bremse. Ihnen können deshalb kleine Hindernisse oder eine schlechte Beschaffenheit des Weges nichts anhaben.

“Ist ein Kind dagegen auf dem Waveboard, eine Art Skateboard mit nur zwei Rollen, oder auf dem kleinen leichten Kickboard unterwegs, verliert es schnell die Kontrolle über das Fahrzeug. Es stürzt ungebremst auf Gehweg oder Straße”, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse. Selbst eine komplette Schutzausrüstung, bestehend aus Helm sowie Schonern für Knie, Handgelenke und Ellbogen, kann da wenig ausrichten.

Wird das Kind zum Beispiel über die Lenkstange des Kickboards geschleudert, schlägt es häufig mit dem Gesicht, der Hüfte oder der Schulter auf der Straße auf. Dafür gibt es keinen Schutz.

Ein zusätzliches Risiko stellen Schultasche und Sportbeutel dar. Der Ranzen schränkt die Bewegungsfreiheit des Kindes schon beim normalen Fahren ein, muss dann noch der Sportbeutel in der freien Hand getragen werden, fehlt diese Hand auf dem Kickboard zum Gegensteuern. Die Fahrt wird zu einem unkalkulierbaren Risiko.

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Freistaat.
16.05.12 / TA

Weimarer Projekt gibt Schulverweigerern zweite Chance

Das Projekt “Schulverweigerung – Die 2. Chance” unterstützt mit Hilfe der Bürgerstiftung lernschwache Schüler. Für unsere Zeitung berichtet die Projekt-Koordinatorin Heidi Hildebrandt von einem Beispiel.

Weimar. Max (Name geändert) ist still und zurückhaltend. Er hat drei Geschwister. Er würde gern Fußballspieler werden. Gerade wiederholt er die 5. Klasse, denn Max hat eine Lese-Rechtschreibschwäche und braucht deshalb besondere Förderung.

Max Schwäche ist eine starke, anhaltende Störung der Schriftsprache und äußert sich in Problemen, die gesprochene Sprache in die geschriebene Sprache umzusetzen und umgekehrt.

Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland vier Prozent der Schüler von einer solchen Lese-Rechtschreibschwäche betroffen sind. Wird sie frühzeitig erkannt, kann sie meist ausgeglichen werden.

Bis zum Besuch der Regelschule konnte Max in einem für ihn förderlichen Umfeld lernen. Die Probleme traten damit nicht mehr so stark auf. In der Regelschule jedoch sanken die Noten ab, die Fehlzeiten schnellten in die Höhe.

Max litt häufig an Übelkeit, Kopf- und Bauchschmerzen, verpasste Unterrichtsstoff und in der Folge ebenso den Anschluss an seine Klasse. Er wurde in das Projekt “Die 2. Chance” aufgenommen, um dieser passiven Form der Schulverweigerung zeitnah entgegen zu wirken.

Im September des vergangenen Jahres dann der Neustart: Wiederholung der Klasse und ein paar Wochen später noch einmal ein Wechsel in die viel kleinere Parallelklasse. Denn Max ist nur bedingt belastbar und empfindet eine laute, geräuschvolle Lernumgebung als störend. Schulisch hatte er nun die besten Voraussetzungen, um an der Regelschule so gut wie möglich lernen zu können.

Die Mitarbeiter des Projektes “Schulverweigerung – Die 2. Chance” setzten parallel dazu alles daran, dass Max Schwierigkeiten umgehend aufgefangen werden konnten: Für Max wurde eine Lerntherapie ins Auge gefasst. Die alleinerziehende Mutter wurde bei der Antragstellung bei den entsprechenden Behörden unterstützt. Sie ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht, sich um die Vielfalt der Problemlagen ihrer Kinder zu kümmern.

Der Fonds “Erziehung/Ausbildung für Kinder mit Lernhandicaps” der Bürgerstiftung Weimar war hier ein Segen für Max. Er ermöglicht Kindern und Jugendlichen durch Förderung, ihre Lernhandicaps zu verbessern beziehungsweise auszugleichen. Er ermutigt sie, ihre Lebens- und Berufsträume zu entwickeln und umzusetzen. Die schnelle, unbürokratische Hilfe machte es innerhalb kürzester Zeit möglich, dass Max noch in diesem Schuljahr seine Lerntherapie beginnen konnte.

Das Projekt “Schulverweigerung – Die 2. Chance” wird Max zu seinen ersten Terminen zur Therapie begleiten. Seine Mutter wird indes weiter unterstützt, den Bedarf aller ihrer Kinder unter einen Hut zu bekommen. Max kann damit in ein paar Jahren hoffentlich seinen Berufstraum erfüllen.
Heidi Hildebrandt / 16.05.12 / TA

Erfurter Schule verabschiedet sich von Schultafel und Schwamm

Erfurts Schulen sind gut mit Computertechnik ausgestattet, aber viele Lehrer können kaum damit umgehen. Beliebt sind vor allem die interaktiven Whiteboards, auf denen mit Stiften geschrieben wird.

Erfurt. An der Grundschule “Thomas Mann” in der Halleschen Straße gibt es seit dem vorigen Jahr keine grünen Schultafeln mit Kreide und Schwamm mehr. Sie wurden ersetzt durch so genannte Whiteboards, interaktiv, höhenverstellbar und mit Nahdistanzbeamer. Das modernste, was derzeit in der Schule so verwendet wird. Die Lehrer haben sich extra qualifiziert, um mit diesen neuartigen Schultafeln umgehen zu können.

Andere Schulen hätten so etwas auch gern, sagt Ralf Hahlbeck, Sachgebietsleiter für IT-Technik im Amt für Bildung. Derzeit stehen in Erfurts Schulen immerhin schon rund 5000 Computer. Geld für die Hightech-Anschaffungen ist im Moment allerdings ausreichend da, allein 2012 gibt es für Erfurts Schulen 600.000 Euro, und zwar über ein EU-Programm. Die Stadt muss nur 12,5 Prozent beisteuern, denselben Anteil das Land.

Wie die Mindestausstattung der Schulen aussehen muss, regelt derzeit für alle Schularten eine Empfehlung des Kultusministeriums vom März 2011. Als Mindeststandard wird danach für eine Grundschule mit 120 Schülern und einer Bibliothek die Anschaffung von 10 Computern angesehen, dazu Internetzugang, ein Computerkabinett und auch eine interaktive Schultafel, also solch ein Whiteboard. Für Regelschulen mit 360 Schülern und zwölf Klassen sind unter anderem 20 Computer vorgesehen, zwei Beamer und drei Computer mit Internetzugang in der Schulbibliothek sowie möglichst vier Whiteboards.

Für die Gymnasien wird noch entsprechend nachgelegt: 25 Computer, drei Beamer, sechs Whiteboards . . .

Die Wünsche der Schulen werden alljährlich vom Amt für Bildung bis Februar abgefragt. Die Ausstattung der Schulen sei gut, heißt es. Die Whiteboards stehen bei vielen ganz oben auf der Liste. Das Amt frage aber ab, welches Modell, welche Ausstattung gewünscht wird und welcher Lehrer damit umgehen kann, sagt Amtsleiter Dr. Werner Ungewiss. Schließlich dürfe die teure Technik nicht sinnlos in der Ecke stehen. Die gezielte Nachfrage, ob es dafür geschulte Lehrer an der Schule gäbe, führe jedoch häufig dazu, dass die Schulen ihren Wunsch zurückziehen.

Nachfragen nach Fortbildung an derartiger Technik lägen dem Lehrerfortbildungsinstitut Thillm in Bad Berka nicht vor, gab dort ein Sprecher auf TA-Anfrage Auskunft.

Jedoch würde diese von den Herstellern meist in Form von Basisschulungen mit verkauft. Wenn die Anschaffung der Technik mangels Kenntnissen der Lehrer abgelehnt wird, gibt es aber auch keine Basisschulungen. Ein Kreislauf. Oder die Schulen zahlen selbst, über ihr Budget.

Im nächsten Jahr läuft die EU-Förderung für die technische Ausstattung der Schulen jedoch aus. Wie es dann weitergehen soll, ist den Schulen derzeit völlig unbekannt. Dann allerdings werden ihre jetzigen Laptops und Computer schon bald veraltet sein. Und auch die Whiteboards sind dann nicht mehr der letzte Schrei – künftig sollen Schüler auf Flachbildschirmen schreiben. Nicht mehr mit Kreide, nicht mit Stiften, sondern mit den Fingern.

In den USA, hört man, würden Computer und Laptops derzeit aus Klassenzimmern wieder verbannt. Man wolle sich, heißt es, wieder mehr auf die Pädagogik konzentrieren.
Angelika Reiser-Fischer / 16.05.12 / TA

Quelle: TLZ

Weimarer Gemeinschaftsschule: Kein Patronat für Wieland

Nach einer fast einjährigen Debatte folgte der Kulturausschuss dem Votum der Schulkonferenz: Weimars erste Gemeinschaftsschule soll künftig Staatliche Gemeinschaftsschule – Jenaplanschule Weimar heißen.

Ob Christoph Martin Wieland damit als Namenspatron endgültig ausgedient hat, ist unklar.

Weimar. Bei vier Ja- und drei Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen fiel eine denkbar knappe Entscheidung, die noch durch den Stadtrat zu bestätigen ist.

Zumindest die Verwaltung habe bis zum Schluss an einem Kompromiss gearbeitet, der vom Ausschuss abgelehnt worden sei, bestätigte der Vorsitzende Dirk Möller . Die Idee, das gesamte Schulgelände am Standort Sophienstiftsplatz 1 und Gropiusstraße 1 als “Wieland-Forum” zu etablieren, sei der untaugliche Versuch, dem großen Dichter und Aufklärer Wieland (1733-1813) ein Alibi-Patronat zu verleihen.

Laut Möller könne die Politik lediglich dem Votum der Schulkonferenz folgen oder es ablehnen. Den Stadträten stehe es allerdings nicht zu, die Diskussion mit eigenen Vorschlägen zu bereichern.

So war die Schulkonferenz der Wielandgrundschule laut Erlass des Bildungsministeriums berechtigt gewesen, für die Gemeinschaftsschule einen Namen vorzuschlagen. Dass die Schulkonferenz als höchstes gewähltes Mitsprache-Gremium einen demokratischen Findungsprozess angestoßen habe und die Entscheidung durch Nachwahlen gleich zweimal bestätigt worden sei, sei ein gewichtiges Argument. Der Ausschuss, so Möller, suche weiterhin nach anderen Formen, um die Erinnerung an Christoph Martin Wieland jenseits von Oßmannstedt wach zu halten.

“Der Name Wieland verschwindet nicht”, sagte die Beigeordnete Janna de Rudder (ptl.) mit einem Verweis auf Wielandplatz, Wielandstraße, Wielanddenkmal. Sie bringt zumindest Verständnis für den Wunsch der Schule auf, sich auch im Namen mit der Jenaplanpädagogik identifizieren zu wollen. Die Schulleiterin Ilka Drewke zeigte sich mit Blick auf den ausstehenden Ratsbeschluss vorsichtig optimistisch.

“Ich glaube, dass Unfrieden gestiftet wurde, weil man demokratische Prozesse nicht verstanden hat.” Drewke verwies auf ein Treffen der Mitglieder der Schulkonferenz mit OB Stefan Wolf (SPD), bei dem drei Schüler ihren Standpunkt verdeutlichten. “Warum soll eine Schule nicht so heißen, wie sie ist?” Formal sei es ohnehin so gewesen, dass die Wielandgrundschule mit Jenaplan-Profil zum 1. August 2011 aufgelöst und eine neue Gemeinschaftsschule errichtet wurde. “Eine neue Schule braucht einen neuen Namen.”

Die Wogen in der Debatte schlugen hoch, so dass selbst im Schulförderverein zwei Mitglieder isoliert waren. Sie traten zurück, scheiterten allerdings später bei dem Versuch, wiedergewählt zu werden. Schwerer wog indes der Einwurf des Direktors der Gedenkstätte Buchenwald, Volkhard Knigge, der Erfinder der Jenaplan-Pädagogik habe sich mit dem Nationalsozialismus gemein gemacht.
Thorsten Büker / 16.05.12 / TLZ

Quelle: Pressemitteilung GRIPS Theater

GRIPS Theater für die Menschenrechte: SOS for Human Rights – Jetzt einladen für Juni und den Herbst 2012

Theatraler Appell für Flüchtlingsschutz, Bleiberecht und Kinder- & Menschenrechte

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterbegeisterte, liebe Freunde,
das mobile GRIPS Theaterstück SOS for Human Rights von Susanne Lipp für Menschen ab 12 – verbunden mit der gleichnamigen Kampagne von Jugendliche ohne Grenzen, GRIPS Theater Berlin, PRO ASYL, Borderline Europe, Flüchtlingsrat Berlin, Flüchtlingsrat Brandenburg, GEW und Berliner Beratungsstelle für junge Flüchtlinge BBZ – WeGe ins Leben e.V. und unterstützt durch viele weitere Organisationen – ist inzwischen über 100 mal in der Bundesrepublik, Österreich und Belgien aufgeführt worden.

Die nächste Tour mit Aufführungen u. A. in Berlin, Köln und Moers im Juni steht vor der Tür. Hier suchen wir noch Anschluss-Aufführungsmöglichkeiten.

Wir wollen unser Engagement auch im Herbst 2012 fortsetzen. Hierbei können alle mithelfen, indem Sie SOS for Human Rights in ihre Schule, ihr Kulturzentrum, zu einer passenden Veranstaltung oder auch in ihr Theater vor Ort einladen!

Bei Interesse zögern Sie also nicht, uns zu kontaktieren!

Mit besten Grüßen,
Das Team SOS for Human Rights

Kontakt & Informationen:
Janina Reinsbach Mail: info@sos-for-human-rights.eu Tel: 0049 176 75 46 42 16 c/o GRIPS Klosterstraße
Magz Barrawasser Mail: sos@grips-theater.de Tel: 0049 176 / 38 53 84 43 Klosterstrasse 68
Tourorganisation SOS for Human Rights Fax: 0049 30 24 74 97 76 D-10179 BERLIN

SOS for Human Rights

Der Inhalt in Kürze
Jamila, Naisha und Kerim mussten aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat Afghanistan, Ghana respektive Deutschland verlassen. Auf der langen und gefährlichen Flucht kreuzen sich ihre Wege…
SOS for Human Rights ein Stück über Menschenrechte, Rassismus in der Gesellschaft und der Suche nach einem selbstbestimmten Leben.

Im Anschluss an jede Vorstellung (1:15) ist die Möglichkeit eines Publikumsgesprächs (30 min) gegeben.

facebook: http://de-de.facebook.com/pages/SOS-for-Human-Rights/102240036516100

Quelle: Pressemitteilung Ensemble Radiks

Theater zu Medienkompetenz und Cyber-Mobbing

“Fake oder War doch nur Spaß” für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren. Das Stück setzt sich mit der Problematik Cyber-Mobbing und Mobbing auseinander und soll darüber hinaus einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien anregen.

Aufführung und Nachgespräch können als pädagogisches Modul dienen, um Jugendliche für diese Themenbereiche zu sensibilisieren.

Wie unser erfolgreiches Stück “Und dann kam Alex” zum Thema Gewaltprävention entstand auch „Fake“ in Zusammenarbeit mit Psychologen und erfahrenen Pädagogen.

Mit “Fake” waren wir auch zum “Deutschen Präventionstag” 2012 in München eingeladen.

Derzeit befinden wir uns in der Vorbereitung einer Tournee an Schulen und Jugendeinrichtungen in Thüringen, mit der wir zum Schuljahresbeginn vom:

10. September bis 5. Oktober 2012

an Thüringer Einrichtungen gastieren wollen.

Wir haben in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Partnern auf Landes – und Bundesebene in Kooperation Aufführungen und Tourneen zum Thema “Gewaltprävention” durchgeführt. Eine Auswahl dieser Partner können Sie auch unter “Referenzen” in unserer Web-Seite einsehen.

Über uns:
Das Ensemble Radiks ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Theaterpädagogen, professionellen Regisseuren und Schauspielern. Seit fünf Jahren treten wir mit unseren mobilen Produktionen in Kinder- und Jugendeinrichtungen, an Schulen und Theatern in ganz Deutschland auf.

Bei Auswahl und Inszenierung der Stücke achten wir gleichermaßen auf niveauvolle, ansprechende Unterhaltung und aktuelle Themenorientierung. www.ensemble-radiks.de

Für Rückfragen oder Anregungen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sie können uns per Mail kontaktieren: ensemble@ensemble-radiks.de oder erreichen uns telefonisch und per Fax unter: 030 53216600 oder 030 52698183 .

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Pressespiegel vom 10. Mai 2012

Sven Senier | 10. Mai 2012 | 15:08 Uhr
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Hortbetreuung der Stadt Apolda steht auf der Kippe

Quelle: TLZ

Noch immer wissen die Horterzieher in kommunaler Beschäftigung nicht, was ab August aus ihren Arbeitsplätzen wird. Eltern organisierten Unterschriftenaktion und basteln Zeichen ihres Protestes gegen die Unsicherheit.

Apolda. Bereits im März mussten sich neun Hortnerinnen und Hortner der Stadt Apolda beim Arbeitsamt melden. Diagnose: voraussichtlich arbeitslos 01. August. Denn die Arbeitsverträge mit der Stadt nach dem sogenannten Projekt “Weiterentwicklung der Grundschulen” (eine vornehme Umschreibung für die Kommunalisierung der Grundschulhorte) enden am 31. Juli. Praktisch ist das, so muss den Beschäftigten nicht einmal gekündigt werden. Und bis heute weiß niemand der Betroffenen, ob und wo sie ab dem 1. August weiterarbeiten können. Lesen »

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Pressespiegel vom 9.Mai 2012

Christoph Werz | 9. Mai 2012 | 18:26 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Auch heute wieder ein informativer Tag für die Zukunft unserer Kinder. Bleiben sie neugierig

Quelle: Information des TLSFV
An die Schulfördervereine, Fördervereine von
Kindertagesstätten sowie weitere Interessierte Lesen »

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Pressespiegel vom 03. Mai 2012

Sven Senier | 3. Mai 2012 | 17:19 Uhr
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Gymnasiasten der Bergschule feiern letzten Schultag

Quelle: TA

Für 47 Schüler des Gymnasiums Bergschule war am Mittwoch der letzte Unterrichtstag. Den ausgelassenen Feiern folgen nun die anstrengenden Prüfungen.

Apolda. Schüler und Lehrer waren am Mittwoch am Apoldaer Gymnasium Bergschule leicht zu unterscheiden: am gelben Punkt im Ohr. Wohl wissend, was dem Kollegium bevorsteht, hat Schulleiterin Birgit Rosner Gehörschutz-Stöpsel verteilen lassen. Ihrem Stellvertreter Ulrich Gleitsmann, der schon vorgeschädigt ist, genügte das nicht - er brauchte noch ein dickes Paar Kopfhörer. So musste man auch nicht lange suchen, wenn man die Abiturienten finden wollte. Die von ihnen eigens zum Schulabschluss gegründete Band machte in der Turnhalle ordentlich Krach.
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Pressespiegel vom 2.Mai 2012

Christoph Werz | 2. Mai 2012 | 17:05 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren

Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Wenn die Woche mit einem Mittwoch beginnt, kann der Rest der Woche getrost kommen. Für die Abschluss Schülerinnen und Schüler ein Extra Tag zum Lernen, für viele Andere ein extra Tag zum Entspannen. Für uns ein extra Tag mit unseren Kindern.

Bleiben sie neugierig Lesen »

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Pressespiegel 26. April 2012

Sven Senier | 26. April 2012 | 21:55 Uhr
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Erfurt gedenkt der Opfer des Amoklaufs vor zehn Jahren

Quelle: Nicole Meißner / 26.04.12 / tag

Am heutigen Donnerstag gedenken viele Menschen in Thüringen, Deutschland und der Welt den Opfern des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium vor zehn Jahren. Die Glocken der Andreaskirche, die der Schule benachbart ist, wurden um 10.55 Uhr geläutet. Zur Erinnerung an den Beginn der Tat am 26. April 2002 stimmten 11 Uhr für fünf Minuten auch alle anderen Glocken der Landeshauptstadt mit ein. Lesen »

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Pressespiegel vom 25.4.2012

Christoph Werz | 25. April 2012 | 20:43 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

20 Klassen, 400 Kinder, 1000 weitere Besucher, 2000 verteilte Flyer und Informationsbroschüren. 1km Kabel verlegt, 250x den Nachhaltigkeitssong abgespielt und das alles in 5 Tagen und 4 Nächten.

24 eifrige Schülerinnen und Schüler auf Landes- und Kreisebene sowie Jugendliche des Jugendforums Thüringen, die einmal mehr für die Mitwirkung gebrannt haben.

KinderKult 2012 ist mit einem neuen Rekord zu Ende gegangen. Freuen wir uns jetzt auf einen ebenso erfolgreichen Landeselterntag!

Bleiben sie neugierig

In eigener Sache: LEV

Endlich ist es soweit!
Bad Berka. Der 27. Landeselterntag mit dem Thema: ”Facebook und Co. – Brennpunkt soziale Netzwerke” findet am 28. April in den Räumlichkeiten des Lehrerinstitutes (ThiLLM) statt.

Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nur online möglich.
http://lev-thueringen.de/2012/03/einladung-zum-27-landeselterntag-in-bad-berka/

Wir freuen uns auf spannende und interessante Anregungen und Gespräche

Quelle: Deutschland Today
Für ein besseres Schulklima

Sicher durch den Straßenverkehr
Erfurt (Schülerredakteurin Paula Beck) – Ein Klick auf dem MP3-Player genügt und der neue Lieblingssong ertönt laut aus den Kopfhörern. Dass eine zu hohe Dezibel-Zahl dem menschlichen Gehör schaden kann, beachten Kinder und Jugendliche kaum.

Dies ist nur eins der vielen Probleme, welche die „Gemeinsame Deutsche Arbeiterschutzstrategie“ in dem Arbeitsprogramm „Für ein besseres Schulklima“ lösen möchte.

Das Ziel dieser Organisation ist es, ein gesundes Bewusstsein junger Menschen gegenüber Lärm und Gefahrstoffen zu entwickeln. Um dieses zu erreichen, werden einer Vielzahl von Schulen geeignete Unterrichtsmaterialien gesendet.
Die sogenannten „Runden Tische“, welche aus Vertretern des Kulturministeriums, der Unfallkasse und ausgewählten Lehrern bestehen, versuchen stätig neue interessante Programme für Schulen zu entwickeln.

Auf der Kinder-Kult Messe, welche vom 22. bis 25. April 2012 in Erfurt stattfand, konnten sich Messebesucher über die Versicherungsgruppe „Unfallkasse Thüringen“, sowie spezielle Arbeitsprogramme der GDA informieren. In diesem Gespräch erfuhren die Schüler, dass sie alle bei dieser recht unbekannten Unfallkasse pflichtversichert sind. Diese haftet für Verletzungen, welche den Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg oder während des Unterrichtes zustoßen können.

Um die Besucher auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen, schloss sich die GDA mit „Bus Thüringen“, „Clown Hajo“ und „ADAC“ zusammen. Gemeinsam versuchten diese durch Theaterstücke, Buserkundungen, sowie Rätsel und Gewinnspiele Kindern und Jugendlichen wichtige Informationen spielerisch zu vermitteln. Fleißig falteten die Interessenten kleine Busse oder lauschten aufmerksam den inhaltlich wertvollen Witzen des sympathischen Clowns.
Artikel vom 24.04.2012

Quelle: TJM
Kinder-Kult Erfurt 2012 – Justizministerium unterstützt Internet-Treff zum sicheren Umgang mit dem Internet – Justizminister Poppenhäger besucht offizielle Eröffnung der 6. Freizeit- und Medienmesse

Zum vierten Mal unterstützt das Justizministerium den Internet Treff im Medienbereich der Messe Kinder-Kult. Justizminister Holger Poppenhäger wird aus diesem Grund morgen an der offiziellen Eröffnung teilnehmen und den Medienbereich genauer unter die Lupe nehmen.

„Ein Blick in die hervorragenden Informationsmaterialien beispielsweise der Thüringer Landesmedienanstalt oder des Bundesfamilienministeriums, die sich in der Regel an Kinder und Eltern mit ihren speziellen Aufklärungsbedürfnissen richten, zeigt, dass auch ältere Generationen noch eine Menge über sicheres Surfen lernen können. Insofern bin ich gespannt, was die Medienpädagogen am Internet-Treff dieses Jahr aufgespürt und ausgewählt haben, um auf Themen abseits von Facebook und Youtube im Internet neugierig zu machen“, sagte der Justizminister vorab. Seine Stippvisite wird er nutzen, um einen symbolischen Zuwendungsscheck an den Vorsitzenden des Vereins Ice-Breaker, Axel Wieczorek, zu überreichen. Mit 2.500 EUR unterstützt das TJM die Kosten für die Standbauten und Honorare der Standbetreuer/innen.

Die Medienerziehung in den Thüringer Schulen und die Herausbildung der Medienkompetenz von Vorschulkindern, Schüler/innen und Lehrer/innen, aber auch Eltern und aller anderen Erwachsenen, ist ein Schwerpunkt der Messe Kinder-Kult und wurde darum in diesem Jahr noch einmal erweitert. Die Thüringer Landesmedienanstalt, der Landesfilmdienst, der Erfurter Netcode, ein „Netz für Kinder“, Universitäten, Fachhochschulen und das Fraunhofer Institut gestalten das umfangreiche Medienangebot. Der Internet-Treff ist in der Radio- und TV-Treff integriert, wo Besucher/innen interessante, wissenswerte und spannende Onlineportale entdecken können.

Minister Poppenhäger möchte mit den Jungen und Mädchen morgen insbesondere über die Themen Kinder- und Jugendschutz und Urheberrecht im Internet ins Gespräch kommen.

Urheberrechte resp. Schutz geistigen Eigentums von klein auf achten lernen

Der Justizminister ist ein Befürwortet des Urheberrechtsschutzes und wendet sich darum gegen urheberrechtswidrig hergestellte Musik- oder Filmkopien oder dass urheberrechtlich geschützte Inhalte ungehindert und massenhaft weltweit verbreitet und vervielfältigt werden: „In unserer Wissensgesellschaft leben immer mehr Menschen von geistiger Arbeit, seien es Musikalben, Video- oder Spielfilme, Romane, Gedichte, Gutachten oder wissenschaftliche Studien. Leistungen des menschlichen Verstandes sind Produkte wie Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Das Bewusstsein für dieses geistige Eigentum sollte möglichst früh geschult werden. Das Internet ist der größte öffentliche Raum. Allerdings hat er noch immer nur wenige allgemeingültige Regeln.

Aber eines gilt: Geistiges Eigentum muss überall geschützt werden, auch im Internet“, so der Justizminister. „Frei“ heiße nicht zwangsläufig nur gratis, sondern auch freiheitlich und frei im Sinne von politischer und gesellschaftlicher Freiheit. Der Minister wirbt dafür, Freiheitlichkeit und Unentgeltlichkeit nicht gleichzusetzen.

22. bis 25. April 2012: Kinder-Kult

Quelle: Messe Erfurt

Das Freizeit- und Medienevent Kinder-Kult hat sich im Freistaat Thüringen als deutschlandweit einmaliges Highlight in der Freizeit- und Medienlandschaft etabliert.

In zwei Messehallen begeistern auf über 14.000 Quadratmetern Projekt-, Aktions- und Erlebnisbereiche mit Sport, Spaß und Spiel, mit Theater, Tanz und Experimenten, mit Rundfunk, Film und Video mit Online- Entdeckungen und Computerspielen sowie mit vielen weiteren attraktiven Spiel- und Mitmach- Angeboten die jungen Besucher und ihre Begleiter.

Viele Freizeitmöglichkeiten aus den Bereichen Medien, Sport, Kunst und Kultur werden präsentiert und dienen dazu, eigenes Wissen und Können zu erproben und zu vertiefen, Interessen und Neigungen für Neues zu wecken und Wissen zu erwerben.

www.kinder-kult.eu

Quelle: TA
Stadtelternsprecher von Nordhausen im Amt bestätigt

Lutz Kaufmann – Elternvertreter der Kita “Spielkiste” in Nordhausen-Ost – ist alter und neuer Stadtelternsprecher. Seine Stellvertreterin ist Anja Gerlach. Dies teilte am Mittwoch die Nordhäuser Stadtverwaltung mit.
Nach dem Ende der einjährigen Wahlperiode haben jetzt im Rathaus die Wahlen stattgefunden, bei denen der Stadtelternbeirat Lutz Kaufmann im Amt bestätigte.

Nordhausen. Der Stadtelternbeirat ist der Zusammenschluss der Elternbeiratsvorsitzenden aller Kitas der Stadt Nordhausen. Der Stadtelternsprecher vertritt die Interessen der Elternschaft gegenüber der Gemeinde und dem jeweiligen Träger der Einrichtungen. In Kooperation mit dem Stadtelternbeirat hat der Sprecher Anhörungs-, Auskunfts- und Initiativrechte in Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen. Seine Mitwirkung ist auch notwendig bei der Umsetzung von Bildungszielen. Wer Kontakt zum Elternsprecher aufnehmen möchte, kann dies über das Sachgebiet Kindertagesstätten bei der Nordhäuser Stadtverwaltung tun: telefonisch unter der Nordhäuser Nummer 696 312, per E-Mail über kita@nordhausen.de oder auch per Post an die Nordhäuser Stadtverwaltung, Markt 15, 99734 Nordhausen.
25.04.12 / TA

Quelle: OTZ
Wolfersdorfer Kindertagesstätte: das “Haus der kleinen Forscher”

Es gab große Augen und eine ganze Menge Aufregung bei den Kindern der Kindertagesstätte (Kita) Pusteblume am Freitagnachmittag, waren sie doch gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, an der Auszeichnungsveranstaltung der Stiftung “Bildung für Thüringen” teilzunehmen.

Wolfersdorf. Anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung erhielt der Kindergarten den Titel “Haus der kleinen Forscher”. Natürlich staunten die 25 Mädchen und Jungen nicht schlecht, dass so viele Erwachsene bei ihnen zu Besuch waren. Doch dann wurde es quirlig, denn die Kinder wollten zeigen, was sie bei ihren Experimenten alles gelernt hatten. Da musste gleich der Rosinenfahrstuhl vorgeführt werden, in denen die Früchte durch sprudelndes Mineralwasser tanzen. Auch einen Tornado in der Wasserflasche konnten die Kleinen vorführen und erklären. Zudem arbeiten sie schon seit einigen Tagen an einem Langzeitexperiment, bei dem sie bisher beobachten konnten, dass die Keime einer Kartoffel immer dem Licht entgegen wachsen.

“Haus der kleinen Forscher” ist eine Initiative des Netzwerkes, die 2006 in Thüringen ins Leben gerufen wurde und das Ziel hat, Kinder schon im Vorschulalter spielerisch an naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und Phänomene heranzuführen. Zugleich sollen den Mädchen und Jungen begreiflich gemacht werden, damit sie in das Leben mit der Natur eingebunden werden, so Cathleen Schmid von der Stiftung und Diana Skibbe vom Schulamt Ostthüringen. Sie überreichten die Auszeichnung nebst Urkunde und Plakette. Kita-Leiterin Karin Jacob verwies darauf, dass die Einrichtung unter dem Leitspruch “Wir leben mit der Natur, wollen viel mit der Natur erreichen” steht, die Kinder also täglich mit naturwissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt seien. Somit sei das Forscherprojekt in die Zielstellung der pädagogischen Arbeit gut eingebunden.

2011 hatte sich die Einrichtung entschieden, an der Projektarbeit mitzuwirken, die Arbeiten zu dokumentieren und sich um den Titel zu bewerben.

Die Auszeichnung für die Wolfersdorfer Kita, deren Träger die Arbeiterwohlfahrt des Landkreises Greiz ist und die es seit 1949 gibt, war eine besondere. Den Kinderaugen war anzusehen, dass sie sich freuten. Auch die Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Einrichtung zeuge davon, dass der pädagogische Ansatz gut ist.
Peter Reichardt / 25.04.12 / OTZ

25.04.12
Berufsbildungsmesse “Berufe aktuell” in der Pößnecker Shedhalle

Die Zahl der Stände am Mittwoch bei der 9. Auflage der Berufsbildungsmesse “Berufe aktuell” ist auf 61 gestiegen. Den Veranstaltern – die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Saale-Orla – war es gelungen, mehrere neue Aussteller vor allem aus dem Landkreis zu gewinnen.
Marius Koity / 25.04.12 / OTZ

Der Wolf kommt zurück ins Eichsfeld
Viel Wissenswertes rund um den heimischen Wald und seine Bewohner gab es am Mittwoch in der Grundschule “Am Sonnenstein” in Brehme zu erfahren.

Forstverwaltungsmitarbeiter Martin Klein zeigte den staunenden Schülern mit Hilfe von Tierpräparaten viele unterschiedliche Waldbewohner, die allesamt auch im Eichsfeld anzutreffen sind.

Brehme. Für die Kinder aus einiger Entfernung kaum zu erkennen war dann zum Beispiel ein ausgestopftes Mauswiesel, welches als kleinstes Raubtier der Welt gilt und sich hauptsächlich von Mäusen ernährt.

Anschaulich stellte Martin Klein, der auch als passionierter Jäger oft in der Natur unterwegs ist, den vielfältigen Lebensraum Wald vor. Auf neugierige Fragen der fast 100 Schüler, die sich in der Turnhalle der Schule um ihn und seine Mitbringsel versammelt hatten, hatte der Naturliebhaber immer die passende Antwort parat. So staunten die Grundschüler dann auch nicht schlecht, als sie hörten, dass der Wolf aller Wahrscheinlichkeit nach, den Weg zurück nach Thüringen und somit auch in Eichsfelder Wälder finden wird.
Begeistert machten alle mit, als sie das typische Heulen des Raubtieres nachahmen sollten.

Für andere Tierlaute des Waldes hatte der Fortsmitarbeiter in einer kleinen Kiste diverse Pfeifen und andere Blasinstrumente dabei. So waren neben dem markerschütternden Todesschrei eines Hasen auch die Laute einer Ricke zu vernehmen, die nach ihrem Kitz sucht. “Damit locken die Jäger im Wald einen Rehbock in ihre Richtung. Dieser meint, er findet hier eine Partnerin und tappt somit in die Falle”, erklärt der Referent. Für den naturgetreuen Brunftschrei des Hirsches musste derweil eine Plastikgießkanne herhalten.

Auch das die weit verbreiteten und putzig drein schauenden Waschbären im Eichsfeld eigentlich nichts zu suchen haben, sondern in den 1930er Jahren aus Amerika eingeschleppt worden sind, konnten die Kinder erfahren.

Nach der interessanten Exkursion in die einheimische Natur und ihre Bewohner, versammelten sich die Kinder im Anschluss im Schulgarten. Am Rand der zahlreichen Gemüsebeete durften dort der Schülersprecher und sein Stellvertreter den Baum des Jahres 2012, die Europäische Lärche pflanzen. Die Besonderheit dieses widerstandsfähigen Gehölzes besteht darin, dass der Baum, ähnlich wie ein Laubholz, in jedem Herbst seine Nadeln abwirft. Damit wird er Umwelteinflüssen gegenüber resistenter und kann extrem kalte Winter besser überstehen als seine immergrünen Verwandten.
Rene Weißbach / 25.04.12 / TA

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Literaturstipendien an fünf Thüringer Autoren vergeben
Matschie: „Beitrag zur lebendigen Kulturlandschaft“

Fünf Thüringer Autoren erhalten in diesem Jahr mehrmonatige Förderstipendien des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Ihre literarischen Vorhaben, die aus 34 eingereichten Anträgen ausgewählt wurden, werden mit jeweils 850 Euro pro Monat unterstützt. Mit den Förderstipendien erhalten sie die Möglichkeit, sich über einen bestimmten Zeitraum ihrem literarischen Werk zu widmen.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Damit sich junge Künstler entfalten können, brauchen sie Freiräume. Mit den Stipendien ermöglichen wir jungen Schriftstellern, sich ganz auf ihr Werk zu konzentrieren. Dies ist ein wichtiger Beitrag zu einer lebendigen Kulturlandschaft.“
Ein viermonatiges Stipendium erhält Anselm Oelze aus Erfurt (Jahrgang 1986) für die Arbeit an seinem Romanprojekt „Wallace’s Linie“ über den britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace.

Ein dreimonatiges Stipendium erhält Urban Comploj aus Erfurt (Jahrgang 1987) für sein Konzept eines Erzählungsbandes, in dem er den Irakkrieg aus der Sicht eines italienischen Soldaten schildert.

Ein dreimonatiges Stipendium erhält Peter Neumann aus Weimar (Jahrgang 1987) für die Arbeit an seinem geplanten Gedichtband „Zwischen den Barschen, dein Fuß“..

Ein zweimonatiges Arbeitsstipendium erhält die Schriftstellerin Ingrid Annel aus Erfurt (Jahrgang 1955) für ihr Kinderbuchprojekt „Janne F.“, in dem sie den historischen Faust thematisiert.

Ebenfalls ein zweimonatiges Stipendium erhält Bernd Ritter aus Tabarz (Jahrgang 1954) für sein Romanvorhaben „Selbstbildnis mit Sonnenblume“, in dem der vor dem Hintergrund des spektakulären und bis heute nicht aufgeklärten Kunstraubs von Gotha im Jahr 1979 eine Kriminalgeschichte erzählt.

Hinweis: Bewerbungen für das Arbeitsstipendium 2013 sind noch bis zum 31. Oktober 2012 möglich. Einzureichen sind Lebenslauf, Bibliographie, Beschreibung des schriftstellerischen Vorhabens und eine Leseprobe. Die Vergabe der Stipendien beschränkt sich auf Autorinnen und Autoren, die ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Thüringen haben. Die Anträge sind zu richten an das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werner-Seelenbinder-Straße 7, 99096 Erfurt.
Gregor Hermann
Stellvertretender Pressesprecher
———————————————-
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner-Seelebinder-Straße 7
99096 Erfurt

Matschie: „Das Gutenberg-Massaker ist auch heute noch unfassbar, aber hat uns nicht sprachlos gemacht“ / Zahlreiche Konsequenzen

„Das Massaker vom Gutenberg-Gymnasium bleibt in Thüringen und ganz Deutschland fest in Erinnerung. So schrecklich und unfassbar das Geschehen von damals auch heute noch ist: Es hat uns nicht sprachlos gemacht, sondern es hat uns zum Handeln angeregt. Thüringen hat weitreichende Konsequenzen gezogen.“ Das unterstreicht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, zehn Jahre nach dem Schulmassaker vom 26. April 2002. An diesem Tag hatte ein Attentäter 16 Menschen und anschließend sich selbst getötet.

Mit einer Gedenkstunde, an der der Minister teilnimmt, werden Lehrer und Schüler des Gutenberg-Gymnasiums sowie Eltern und Angehörige am morgigen Donnerstag (26. April, 11 Uhr) an das Attentat erinnern.

Keinen jungen Menschen zurücklassen, sich in- und außerhalb der Schule um jeden kümmern – das sei die wichtigste Schlussfolgerung, so Matschie. Thüringen habe dabei in den vergangenen 10 Jahren viel getan, von der Änderung des Jugend- und Jugendmedienschutzes bis hin zur Verschärfung des Waffenrechts.

„Gutenberg hat aber auch unsere Bildungslandschaft nachhaltig verändert“, unterstreicht Matschie. Kein Schüler müsse heute nach der 10. Klasse mehr das Gymnasium ohne Abschluss verlassen. „Wir haben ein Notfallsystem etabliert, das schnelle Information und koordiniertes Eingreifen ermöglicht. Jede Schule hat einen Notfallplan und weiß, was im Falle eines Falles zu tun ist“, so der Minister. Zur Prävention gehöre insbesondere der Ausbau des schulpsychologischen Angebots. „Weil ich um die Bedeutung weiß, habe ich die Zahl der Schulpsychologen in Thüringen von 17 auf 32 erhöht. Unsere Psychologen sind Ansprechpartner für Schüler und Lehrer und helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.“

Dass die individuelle Förderung jedes Schülers im Thüringer Schulgesetz sowie in der Schulordnung als zentrales Prinzip verankert wurde, ist für Matschie eine wichtige Konsequenz für die Schulentwicklung. „Schule vermittelt Wissen, aber Schule ist auch ein Ort des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens. Beides muss zu einer Schulkultur verschmelzen, die Leistungsanreize gibt und in der unsere Schüler gern lernen“, so Matschie. Das unterstütze er politisch aktiv. Der Minister nennt als Beispiele die Einführung der weiterentwickelten Lehrpläne, die verbale Leistungseinschätzung, die jeder Schüler zusätzlich zu den Zeugnissen erhält, die individuelle Schulausgangsphase, die dabei helfen soll, dass kein Schüler die Schule mehr ohne Abschluss verlässt, sowie zahlreiche Projekte zur Demokratieerziehung an Thüringens Schulen.

„Wir alle wissen: Was vor 10 Jahren am Gutenberg-Gymnasium passierte, lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber wir verstehen es als Mahnung und Auftrag, Schule zu einem besseren Ort zu machen, als er es am 26. April 2002 war“, unterstreicht Matschie.

Gerd Schwinger
Pressesprecher
———————————————-
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

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Pressespiegel vom 24. April 2012

Jörg Esser | 24. April 2012 | 09:14 Uhr
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Liebe Leserinnen und Leser,

ihr nächste Landeselterntag steht vor der Tür, es wird sicher Zeit für viele interessante Gespräche geben. Wir als Elternvertretung der Kindertagesstätten in Thüringen werden mit vor Ort sein und freuen uns auf das Treffen am Samstag.

Ihr Jörg Esser
stelv. Landeselternsprecher Kindertagesstätten

 

Zum Tag des Buches schließen Kinder Bekanntschaft mit dem Lesen

Quelle: TA

Claudia Weiß in Großengottern hatte ihr Haus bunt geschmückt zum Tag des Lesens. In zwei Gruppen führte die Bibliothekarin der Schul- und Gemeindebibliothek Grundschüler des Ortes durch ihre Räume, zeigte, warum es sich lohnt zu lesen.

Landkreis. “Es hätten noch mehr kommen wollen, aber mehr als zwei Gruppen am Tag, das ist nicht drin”, sagt sie.

Um das große Thema Lesen ging es auch an der Margaretenschule in Mühlhausen, wo die Stadtbibliothek zu Gast war.

Im Rahmen dieses Welttages des Buches gab es nicht nur eine Buchgutscheinaktion für Schulen, sondern es konnten sich Literaturbegeisterte als Buchschenker registrieren. Mit ein wenig Glück wurden sie als Buchschenker ausgewählt. Wie die 23-jährige Tina Zengerling aus Heyerode. Sie ist Lehramtsanwärterin und hatte sich als Buchschenkerin beworben, weil sie selbst eine Leseratte ist und gern ihren Freunden, Bekannten und Verwandten mit einem Buch eine Freude machen möchte. Leseratten eine Freude zu machen, sei die eine Seite, ließ Tina Zengerling verlauten; aber Menschen zum Lesen zu animieren, die wenig oder gar nicht literaturbegeistert sind, das ist die andere.

Als Abholungsort hatte sich Tina Zengerling für die Bibliothek in Rodebergs Ortsteil Struthentschieden. Die Bibliothek der Gemeinde ist einmal wöchentlich geöffnet und wird immer mehr von der älteren Generation genutzt.

Bibliothekarin Beate Peterseim, die als Lehrerin an der Gemeinschaftsschule in Struth tätig ist, gab bereitwillig auf Tina Zengerlings Fragen Antwort. So erzählte sie ihr zum Beispiel, dass die Schule bei der Stiftung Lesen angemeldet ist und noch drei Buchpakete mit je 30 Büchern auf ihre Abholer warten. Lesen »

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Pressespiegel vom 19. April 2012

Sven Senier | 19. April 2012 | 07:59 Uhr
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LEG, Aufbaubank und Stadt bauen in Erfurt Kita im Brühl

Quelle: TLZ

Bislang verrät nur das Bauschild die Pläne. Cornelia Germann vom Brühl e.V. freut sich auf den neuen Betriebskindergarten, der noch mehr Leben ins Viertel bringt. Foto: Lydia Werner Bislang verrät nur das Bauschild die Pläne. Cornelia Germann vom Brühl e.V. freut sich auf den neuen Betriebskindergarten, der noch mehr Leben ins Viertel bringt. Foto: Lydia Werner Lesen »

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