Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Diskussionsabend mit Josef Kraus, dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes (DL) am 27. Mai 2013 – der Fraktion der FDP im Thüringer Landtag

Mario Thiel | 24. Mai 2013 | 09:42 Uhr
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Diskussionsabend mit Josef Kraus, dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes (DL) am 27. Mai 2013 – der Fraktion der FDP im Thüringer Landtag

Die FDP-Fraktion im Thüringer Landtag läd zum schulpolitischen Gespräch

“Leistung macht Spaß!”

am

Montag, dem 27. Mai 2013, um 19.00 Uhr,

in das ComCenter Brühl, Mainzerhofstraße 10, 99084 Erfurt

ein.

Herr Kraus wird sich zunächst in einem Impulsreferat mit dem Thema “Schule ohne Leistung und An­strengung geht nicht – Müssen wir unseren Kindern mehr zutrauen, können wir ihnen mehr zumuten?” beschäftigen. Dieser Vortrag wird in eine Podiumsdiskussion des Referenten, Herrn Roul Rommeiß, Landeselternvertretung Thüringen und Herrn Thomas Fahlbusch, IHK Thüringen, welche durch Frau Franka Hitzing, Vizepräsidentin des THL, einmünden, in deren Verlauf auch die weiteren Gäste die Gelegenheit haben werden, ihre Fragen zu stellen. Im Anschluss können dann die Gespräche bei einem kleinen Imbiss vertieft werden.

Herr Kraus ist Leiter des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums der Stadt Vilsbiburg bei Lands­hut. Als Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) vertritt er die größte Lehrer­organisation in Deutschland außerhalb der Gewerkschaften des DGB.

 

 

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Dauerbrenner – Unterrichtsabsicherung

Peggy Katzer | 24. Mai 2013 | 07:33 Uhr
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Dauerbrenner – Unterrichtsabsicherung

 

Die Landeselternvertretung Thüringen sieht schon seit längerer Zeit, dass aufgrund von Unterrichtsausfall, hohen Vertretungsquoten, fachfremder Vertretung oder Selbstarbeit die Qualität des Schulunterrichts nicht mehr ausreichend gesichert ist. In diesem Zusammenhang sind wir selbst bei den  politisch Verantwortlichen aktiv und unterstützen  auch weiterhin alle Aktionen unserer Partner zur Lösung der z. T. unhaltbaren Zustände. Hier ist uns in der Vergangenheit auch schon Einiges gelungen. So haben der Thüringer Lehrerverband (tlv), die Landeseltern- und Landesschülervertretung in der gemeinsamen Aktion „500 Lehrer braucht das Land“ im Jahr 2012 erreicht, dass 600 neue Stellen im schulischen Bereich geschaffen wurden. Heute kann sich kein Politiker in Thüringen mehr dem tatsächlichen Bedarf an Lehrkräften in Thüringer Schulen verschließen. Der Thüringer Bildungsminister Christoph Matschie hat für die Jahre 2013 und 2014 jeweils 400 neue Stellen im Haushalt eingebracht. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation sind geplant. Dem gegenüber stehen jedoch die Sparbemühungen des Thüringer Finanzministers Wolfgang Voß, der einen weiteren Stellenabbau fordert. Lesen »

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Pressespiegel vom 22. November 2012

Sven Senier | 23. November 2012 | 01:01 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Bevor ich mit dem heutigen Pressespiegel beginne, möchte ich Sie auf die 28. Landeselterntage erinnern. Die Amtsperiode der Landeselternvertretung neigt sich dem Ende zu, aus diesem Grund stehen die turnusmäßigen Neuwahlen in diesem Jahr an.

Bitte folgen sie diesem LINK und klicken Sie dann auf den Ihnen bekannten Anmeldebutton. Markieren Sie sich diesen besonderen Termin in Ihrem Kalender und folgen unserer Einladung zu den 28. Landeselterntagen nach Bad Blankenburg.

Termin: 07.12. und 08.12.2012
Ort: Landessportschule Bad Blankenburg
Wirbacher Straße 10
07422 Bad Blankenburg

Diagnose Schulstress: Hoher Druck vor allem in Grundschule
Quelle: TLZ

Der Stress an den Grundschulen nimmt zu: Bereits Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren leiden unter Leistungsdruck. Das ergab eine neue Studie. Archiv-Foto: Andrea Fricke Der Stress an den Grundschulen nimmt zu: Bereits Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren leiden unter Leistungsdruck. Das ergab eine neue Studie.

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Pressespiegel vom 21. November 2012

Christoph Werz | 21. November 2012 | 17:29 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren

Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Bevor wir mit dem heutigen Spiegel beginnen, ein Aufruf in eigener Sache.

Die 28. Landeselterntage werfen trotz nebligem Novemberwetter ihre verheißungsvollen Schatten voraus.

Die Amtsperiode der Landeselternvertretung neigt sich dem Ende zu, aus diesem Grund stehen die turnusmäßigen Neuwahlen neben einer Menge interessanter Informationen, Gespräche und Arbeitsgruppen an.

Bitte folgen sie dem LINK und klicken auf den ihnen bekannte Anmeldungsbutton.

Markieren sie sich diesen besonderen Termin in ihrem Kalender und folgen unserer Einladung zu den 28. Landeselterntagen nach Bad Blankenburg.

Termin: 07.12. und 08.12.2012

Ort: Landessportschule Bad Blankenburg

Wirbacher Straße 10

07422 Bad Blankenburg

Vor allem, bleiben sie neugierig.

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Das Maß ist voll: Schüler rufen zum Protest

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Pressespiegel vom 15. November 2012

Sven Senier | 15. November 2012 | 21:41 Uhr
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Anmeldungen der Schulanfänger in Nordhausen

Quelle: TA

Am 4. und 5. Dezember finden in den sechs staatlichen Grundschulen in Nordhausen jeweils von 10 bis 17 Uhr die Anmeldungen der Schulanfänger für das Schuljahr 2013/2014 statt. Die Eltern, deren Kinder in der Zeit vom 2. August 2006 bis 1. August 2007 geboren sind, müssen diese zum genannten Termin in einer Grundschule der Stadt Nordhausen anmelden.

Nordhausen. Darauf weist das städtische Amt für Schulen, Sport und Kindertagesstätten hin. Für die Auswahl der Schule ist eine Beachtung von Einzugsgebieten nicht notwendig. Für Kinder aus den Ortsteilen und aus dem Gebiet Darrweg sind für die Organisation der Schülerbeförderung zuständige Schulen festgelegt. Nur bei Besuch dieser Schulen kann ein Anspruch auf Schülerbeförderung geltend gemacht werden.

Informationen dazu geben die Mitarbeiter des Amtes, (03631) 69 64 04, in der Stadtverwaltung. Zur Anmeldung ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch vorzulegen. Auf Wunsch der Eltern können Kinder, die am 30. Juni 2013 mindestens fünf Jahre alt sind, vorzeitig eingeschult werden. In der Montessori-Grundschule, Hardenbergstraße 23, können die Kinder am 4. und 5. Dezember in der Zeit von 14 bis 17 Uhr angemeldet werden, in der Evangelischen Grundschule, Freiheitstraße 21, an allen Schultagen von 8 bis 14 Uhr.

15.11.12 / TA

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Pressespiegel vom 05. Oktober 2012

Mario Thiel | 5. Oktober 2012 | 08:04 Uhr
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Heute ist Weltlehrertag.

Aus diesem Anlass wünschen die Landeselternvertretung und das Team des Pressespiegels den Lehrerinnen und Lehrern alles Gute.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Thüringer Allgemeine:

Weltlehrertag: Wie können Lehrer gut unterrichten?

Viele Kinder sind neugierig und wollen gerne lernen. Doch nicht immer ist das in Schulen so einfach. Denn oft fehlen Lehrer oder sie haben Schwierigkeiten, ihren Job gut zu machen. Am Freitag ist Weltlehrertag. An diesem Tag soll gezeigt werden, wie wichtig es ist, dass Lehrer gut arbeiten können. Lesen »

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Pressespiegel vom 05. Oktober 2012

Sven Senier | 4. Oktober 2012 | 15:08 Uhr
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Medienprojekt: Regelschüler aus Rudolstadt drehen Kurzkrimi

Quelle: OTZ
Eine Leiche an der Schillerschule? Glücklicherweise ist das nur eine filmische Fiktion. Achtklässler der Rudolstädter Bildungseinrichtung haben im Rahmen eines Medienprojektes einen Kurzkrimi gedreht. Zuvor galt es, theoretische Kenntnisse über TV-Formate und das Rundfunksystem zu erwerben.
Rudolstadt. Dass Spaziergänger im Rudolstädter Mörlagraben eine Leiche finden und der ermittelnde Kommissar bei seinen Untersuchungen an ein früheres unaufgeklärtes Verbrechen erinnert wird, war zum Glück nur eine Fiktion.

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Pressespiegel vom 19. September 2012

Sylke Wolf | 19. September 2012 | 19:48 Uhr
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Medieninformation

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Erfurt, 19. September 2012

Matschie: „Mehr junge Lehrer in den Klassenzimmern ist beste Medizin gegen Ausfallstunden“

„Mit mehr Neueinstellungen von jungen Lehrern haben wir zu Beginn des Schuljahres einen wichtigen Schritt getan, um den Unterrichtsausfall an unseren Schulen senken.“ Das unterstreicht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie. Er verweist darauf, dass mit dem Schuljahr 2012/13 die Trendwende bei Neueinstellungen gelungen sei: Mit 280 Lehrerstellen seien erstmals mehr Stellen neu besetzt worden, als Stellen aus Altersgründen frei werden (250). Rechne man die Erzieher hinzu, seien sogar 350 Stellen neu besetzt worden.

„Damit tun wir aktiv etwas gegen den Unterrichtsausfall“, so Matschie. Stichproben des Bildungsministeriums hätten ergeben, dass an den allgemein bildenden Schulen derzeit zwischen 3 und 4 Prozent der Unterrichtsstunden ausfallen. „Das bewegt sich zwar im bundesdeutschen Durchschnitt, dennoch haben wir Anlass zu handeln“, so der Minister.

Matschie verweist auf stetig gestiegene Zahl der Neueinstellung bei Lehrern, um dem Problem zu begegnen. Während 2008 nur 9 Lehrer eingestellt wurden, sei die Zahl in den vergangenen Jahren stetig gewachsen: 84 im Jahr 2009, 188 im Jahr 2010, 200 im Jahr 2011 und 280 im Jahr 2012. Frischer Wind in den Klassenzimmern sei die „beste Medizin“ gegen Ausfallstunden, die vor allem durch Krankheit bedingt seien. Matschie verweist auf den hohen Altersdurchschnitt der Thüringer Lehrerschaft, der bei knapp 52 Jahren liegt. Dies sei auch eine Ursache für krankheitsbedingten Ausfall. „Mehr junge Lehrer an die Schulen ist deshalb das Gebot der Stunde“, so Matschie.

Gerd Schwinger

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Pressespiegel vom 03. September 2012

Sylke Wolf | 3. September 2012 | 09:37 Uhr
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Liebe Eltern, liebe Leser,

die Sommerferien sind nun zu Ende und unsere Kinder starten in den neuen Schulalltag. Neues wird sie erwarten, egal ob beim Wechsel in eine weiterführende Schulart, dem Start in ein Studium oder der Berufsausbildung oder ganz besonders dem Start als Schulanfänger. Alle Starts haben jedoch eins gemeinsam: Sie brauchen uns an ihrer Seite, uns, die sie mit Rat und Tat unterstüzen und auf ihrem Weg begleiten.

In diesem Schulhalbjahr finden wieder die Wahlen der Klassen-, Schul-, Kreis- und Landeselternsprecher statt. Viele Aufgaben werden dort von den Gewählten zu begleiten sein. Es sind Aufgaben die Helfen unsere Thüringer Schullandschaft noch besser, schöner und attraktiver werden zu lassen. Gemeinsam, nicht nur im Gespräch mit allen an Schule beteiligen, ob Lehrer Schuldirektor, Schulamtsleiter, Staatssekretär oder Minister und den vielen weiteren Schulpartnern können, nein, werden wir es schaffen, Stück für Stück!

Wir, die Landeselternvertretung wünschen allen Schulanfängern, allen Schülern und auch allen Eltern einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr.

Herzlichst Ihre Sylke Wolf

Bildungsmesse HORIZON Erfurt 2013

Im vergangenen Jahr fand die HORIZON – Die Messe für Studium und Abiturientenausbildung in Weimar statt und nach einer „Umsiedlung“ nach Erfurt wird diese nun am 26./27. Januar 2013 in Erfurt im Flughafen Erfurt-Weimar ihre Türen für hochmotivierte Jugendliche und deren Eltern öffnen.

Der Eintritt zur Messe ist frei.

An beiden Messetagen haben die Besucher die Möglichkeit, jeweils von 10-16 Uhr, sich wertvolle Unterstützung bei der Studien- und Karriereplanung zu holen.

Hochschulen aus der Region, dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland sowie Unternehmen und Beratungsinstitutionen zeigen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Studien- und Ausbildungswahl auf.

In unserem Rahmenprogramm finden zahlreiche Vorträge, Workshops und Expertentalks (z.B. zum Thema Studienfinanzierung) statt. Weiterhin werden in unserer SEMINARKANTINE Workshops zu den Themen: Stressmanagement, Lerntypenanalyse sowie Zeitmanagement durchgeführt.

Detaillierte Informationen rund um die Messe finden Sie unter: http://horizon-messe.de/erfurt

Vielen Dank und für Fragen stehe ich Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus Berlin!

Christin Tornow

Projektleitung

Sömmerdaer Kinderparlament soll im Januar Arbeit aufnehmen

Die Teilnehmer der Kinderkonferenz besuchten eine Schulung, um das Entstehen von Entscheidungen zu verstehen.

Sömmerda. Vivienne malt einen Politiker: Mit gestreifter Krawatte, an den Enden geringeltem Schnauzbart und seriöser Brille. Die Aufgabe ist Teil eines Seminars, in dem die Vertreter der Sömmerdaer Kinderkonferenz lernen, was Demokratie ist und wie sie praktisch funktioniert. Zwei Tage lang arbeitete Kristin Stödter von den Naturjugendfreunden Thüringen mit den sechs Kindern zwischen 10 und 14 Jahren.

Am Freitag, kurz bevor die Schulung zu Ende ging, sollten sie sich nicht nur überlegen, wie Politiker aussehen und handeln, sondern auch, wie sie sich fühlen, was Kinder- und Menschenrechte sind und wie Demokratie eigentlich funktioniert. “Mir hat das Seminar geholfen, besser zu verstehen, was geht und was nicht geht, und warum Politiker manchmal so entscheiden, wie sie es tun”, sagt Stefan Hühn. Der 14-Jährige ist wie Vivienne Paul seit etwa einem Jahr Mitglied der Kinderkonferenz und ärgert sich über Politiker, die nicht ehrlich sind. “Sollen sie doch gleich Nein sagen. Das ist besser, als leere Versprechungen zu machen”, sagt er.

Dabei war er von Sömmerdas neuem Bürgermeister Ralf Haubold (Die Linke) positiv überrascht. “Er nimmt uns und unsere Forderungen ernst.” Das passt ins Konzept, hatte Haubold doch schon in seinem Wahlprogramm die Bildung eines Kinder- und Jugendparlamentes vorgesehen. Die aktuelle Schulung soll auch dieses Ziel voran treiben.

“Im Januar soll unser Kinder- und Jugendparlament die Arbeit aufnehmen”, stellt Kerstin Noa von der Thepra in Aussicht. Dafür würden nun auch die Kinder der Kinderkonferenz (Kiko) vorbereitet. “Sie sollen hier im Seminar, aber vor allem später in der Arbeit Wahlverhalten lernen, sehen, wie Entscheidungen entstehen und auch Niederlagen einstecken. Das gehört dazu”, sagt sie.

Ob allerdings die Kiko-Teilnehmer später auch im Parlament sitzen werden, ist nicht klar. Jede Klassenstufe jeder Sömmerdaer Schule könne einen Vertreter nominieren, der sich dann zur Wahl stelle. “Aber die Kandidaten müssen dann einen richtigen Wahlkampf betreiben, um auch wirklich einen Sitz im Parlament zu ergattern”, stellt Kerstin Noa in Aussicht.

Momentan würden Satzung und Konzept des Kinderparlaments erarbeitet, über das die Kinder in der Endfassung aber mitentscheiden dürften. Ab Januar sollen die Nachwuchspolitiker dann vor jeder lokalpolitischen Entscheidung, die die Lebenswelt der Kinder betrifft, gehört werden. “Sie können auch eigene Vorschläge anbringen”, erklärt Kerstin Noa.

Vivienne und Stefan freuen sich darauf, und haben schon Pläne. Die lange versprochene Dirtbahn für Radrennen bauen oder eine Grafitiwand, “damit die Jugendlichen etwas zu tun haben und nicht mehr die Spielplätze auseinander nehmen müssen”, wie Vivienne sagt.

Anita Grasse / 01.09.12 / TA

 

Unterm Strich erstmals mehr Lehrer

Das Schuljahr 2012/13 beginnt mit einem leichten Zuwachs in den Lehrerzimmern. Für etwa 235 000 Schüler will Kultusminister Matschie Thüringen zum Bildungsland Nr.1 machen. Rund 16 700 Kinder werden neu eingeschult.

Erfurt. Zum ersten Mal stellt Thüringen mehr Lehrer ein als aus dem Schuldienst ausscheiden.

Mit dem neuen Schuljahr, das am Montag für rund 235 000 Schüler beginnt, kommen auch 350 neu eingestellte Lehrer in die Kollegien. Ihnen stehen 320 durch Ruhestand frei werdende Stellen gegenüber. Der “berühmte Tropfen auf den heißen Stein”, beschwert sich die oppositionelle Linke im Landtag. Doch Kultusminister Christoph Matschie (SPD) ist schon froh über den positiven Saldo. Denn rechnerisch hat er noch immer rund 1500 Stellen Personalüberhang an den 857 staatlichen Schulen in Thüringen. Nur dass der Überhang nicht mehr an der Schule ist, sondern großteils in der Ruhephase der vereinbarten Altersteilzeit.

Wenigstens stürzen die Schülerzahlen nicht mehr ins Bodenlose. Sie hatten sich seit 1992/93 nahezu halbiert. Die Zahl der Schulanfänger pegelte sich seit 2003/04 stabil zwischen 16 500 und 17 000 ABC-Schützen ein. Am Montag werden rund 16 700 Erstklässler in ihren Schulen erwartet.

Ein vergleichsweise kleiner Teil wird jene Gemeinschaftsschulen besuchen, die nicht schon nach der 4. Klasse entscheiden, wer einen gymnasialen Abschluss ansteuert und wer nicht. Das längere gemeinsame Lernen bis mindestens Klassenstufe 8 ist ein Lieblingsprojekt des Ministers. Mit dem Schuljahr 2012/13 gibt es insgesamt 24 Gemeinschaftsschulen, davon 15 in staatlicher und neun in freier Trägerschaft. Unter den zehn neu zugelassenen finden sich sieben in der Ostthüringer Region. Allein drei in Jena. Die Stadt, sagt Matschie, habe ihre reformpädagogischen Traditionen schon Anfang der 1990er Jahre aufgegriffen und weiter entwickelt. Die klassische Regelschule, unter CDU-Verantwortung Herzstück des Thüringer Schulsystems, gebe es in Jena nicht mehr.

Eine Ausnahmeerscheinung. Die Entwicklung der Gemeinschaftsschule vollziehe sich “eher bedächtig”, kommentiert der Schulpolitiker der Linken, Dirk Möller . Doch das bringt den SPD-Minister schon lange nicht mehr aus der Ruhe. Er lege keinen Wert darauf, dass der neue Schultyp “sofort zu einer Massenbewegung wird”. Wichtiger sei die Qualität des anspruchsvollen pädagogischen Konzepts.

Mehr Sorgen machen muss sich der Ressortchef um Unterrichtsausfall durch hohe Krankenstände und um Fächer, für die Lehrer bereits Mangelware sind: Musik, Latein, romanische Sprachen. Im vorigen Schuljahr betrug der Unterrichtsausfall insgesamt vier Prozent, was in einzelnen Fächern jedoch deutlich mehr gewesen sein kann. Spanisch-Unterricht? Wird viel häufiger gewünscht, als bedient werden kann. Auch an Berufsschulen fällt Unterricht aus.

Obwohl es nur noch 55 300 Berufsschüler gibt, etwa 3000 weniger als im Vorjahr. Etliche Klassen konnten nicht mehr eröffnet werden. Was kaum zurück ging, ist die Zahl der Berufsschulen, um deren Existenz ihre Träger, die Landkreise und kreisfreien Städte, kämpfen wie die Löwen. Effizient ist das nicht. Nächstes Jahr soll es keine Berufsschulklasse mehr unter 15 Schülern geben, droht Matschie mit einer neuen Richtlinie.

Kommentar von Volkhard Paczulla: Der zweite Blick

Volkhard Paczulla / 29.08.12 / OTZ

Noch eine Galgenfrist für Berufsschulen

Die Klassen der Berufsschulen werden immer kleiner. Wegen einer Unterschreitung der Mindestgröße von 15 Schülern, brauchten im Vorjahr mehr als 300 eine Sondergenehmigung. Eine neue Richtlinie des Ministeriums soll erst ab 2014/15 eine strenge Einhaltung vorsehen.

Erfurt. Mit Beginn des neuen Schuljahres bleiben heute sechs staatliche Schulen im Lande zu. Aus Mangel an Schülern. Voriges Jahr mussten noch 14 Schulen dicht machen.

Die Zahlen besagen, dass Thüringen zumindest im Schulbereich auf dem Boden der demographischen Tatsachen angekommen zu sein scheint. Mit einer wichtigen Ausnahme: die Berufsschulen. Gerade bei ihnen ist es ungeheuer schwer, das Schulnetz den sinkenden Lehrlingszahlen anzupassen, ohne es zu ruinieren. “Dennoch werden wir nicht darum herum kommen, Ausbildungsbereiche weiter zu konzentrieren”, sagt Kultusminister Christoph Matschie (SPD). Er weiß, das ist politisch vermintes Gelände.

Denn hier protestieren nicht nur Eltern und Schüler gegen die Ausdünnung des Angebots. Wichtige Betriebe am Ort drohen mit Abwanderung, Handwerksmeister heben bedauernd die Hände. Das ruft ihre einflussreichen Kammern auf den Plan. Auch die Träger der Berufsschulen es sind die Landkreise und kreisfreie Städte kämpfen verbissen um jede Ausbildungsklasse. Selbst wenn diese die vorgegebene Größe von mindestens 15 Schülern unterschreiten, oft sogar deutlich. Voriges Jahr brauchten deshalb über 300 Klassen Sondergenehmigungen, um überhaupt eröffnet oder fortgeführt werden zu können.

Da die Lehrer in jedem Fall vom chronisch klammen Land bezahlt werden, stellt es die Frage nach Aufwand und Ergebnis. Bereits 2009 hatten es die Ostthüringer Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla, Saale-Holzland, das Altenburger Land und Greiz geschafft, sich zusammen mit Jena und Gera auf ein gemeinsames Berufsschul-Rahmenkonzept zu einigen. Ein Kraftakt, denn niemand gibt gern auch nur ein Stück seiner vielleicht letzten Hoffnung her, junge Leute in der näheren Region zu halten. Oder mit guten Ausbildungsbedingungen herbei zu locken.

Umso größer die Enttäuschung, als das Kultusministerium voriges Jahr durchblicken ließ, auch dieses Ostthüringen-Konzept könne nur noch für das Schuljahr 2011/12 gelten. Die kommunalen Akteure hatten auf Beständigkeit bis mindestens 2016 gesetzt.

Auch wenn das Rahmenkonzept jährlich fortgeschrieben werden muss: Die sprichwörtliche Pistole setzt Minister Matschie den Berufsschulen noch nicht auf die Brust. Eine von ihm angekündigte neue Richtlinie werde eine Übergangszeit mit Ausnahmen für zu kleine Berufsschulklassen einräumen. “Die Lösung des Problems lässt sich nicht übers Knie brechen”, sagte der SPD-Politiker dieser Zeitung. Erst mit Beginn des Ausbildungsjahres 2014/15 will er in jedem Fall auf die Mindestzahl von 15 Schülern pro Klasse bestehen.

Da noch kein Kraut gegen die steigende Abbrecherquote gefunden ist, dürften Zusammenlegungen von Klassen schon früher drohen. “Dann sollte das Land”, findet die Linke-Abgeordnete Susanne Hennig , “den Lehrlingen wenigstens den Fahrtkostenaufwand erstatten.” Der Nachbar-Freistaat Bayern mache das flächendeckend.

Nicht so in Thüringen. Er habe im Einzelhaushalt des Ministeriums lediglich einen kleinen Topf zur Unterstützung sozialer Härtefälle, sagt der Kultus-Ressortchef. Wenn Auszubildende eine finanzielle Notlage nachweisen und möglicherweise aus Kostengründen ein Abbruch der Lehre droht, sei ein Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten möglich.

Volkhard Paczulla / 03.09.12 / OTZ

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Pressespiegel vom 18. Juli 2012

Christoph Werz | 18. Juli 2012 | 22:02 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

Das Schuljahr geht unweigerlich seinem Ende entgegen. 109 Thüringer Schülerinnen und Schüler trafen sich vergangenen Freitag im TMBWK auf ihrem ersten Landesschülertag 2012.

Auch der Vorsitzende der Landeselternvertretung, Roul Rommeiß war mit vor Ort.
Nicht mit vor Ort waren zahlreiche Politiker und der kurzfristig erkrankte Minister.

So mussten die anwesenden Vertreter des TMBWK und bildungspolitischen Sprecher der Grünen und der LINKEN die kritischen Stimmen der Schülerinnen und Schüler resümieren.

Ob es was gebracht hat wird der zweite Landesschülertag 2012 zeigen. Bleiben wir auch weiterhin an der Seite der uns anvertrauten Kinder. Kritisch, mutig, kreativ und vor allem neugierig.
.
Einen erholsamen Sommer wünscht

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