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	<title>Landeselternvertretung Thüringen &#187; Jena</title>
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	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
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		<title>Pressespiegel vom 23.5.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 07:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels Es wird heiss! Neben zahlreiche Anregungen für eine gute Bildung auch heute wieder spannende und nachhaltige Anregungen. Bleiben sie neugierig Quelle: Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ Kinder, Gruppen und Schulklassen für Young Audience Film Day gesucht Verleihung des neu ausgelobten European Film Academy Young Audience [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren<br />
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>Es wird heiss! Neben zahlreiche Anregungen für eine gute Bildung auch heute wieder spannende und nachhaltige Anregungen. Bleiben sie neugierig</p>
<p><strong>Quelle: Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ</strong></p>
<p><strong>Kinder, Gruppen und Schulklassen für Young Audience Film Day gesucht</strong><br />
<strong>Verleihung des neu ausgelobten European Film Academy Young Audience Award am 10. Juni in Erfurt &#8211; GOLDENER SPATZ ist Co-Veranstalter</strong></p>
<p>Am 10. Juni wird in Erfurt der neu ausgelobte European Film Academy Young Audience Award, der Kinderfilmpreis der Europäischen Filmakademie erstmals verliehen. Wie der Name andeutet, spielen Kinder bei der Preisvergabe die entscheidende Rolle, denn wer letztendlich die Trophäe mit nach Hause tragen kann, entscheiden die jungen Zuschauer selbst. Zu Beginn des Jahres hatten die European Film Academy und EFA Productions die Auszeichnung ins Leben gerufen.</p>
<p>Beim Young Audience Film Day finden in Amsterdam, Belgrad, Kopenhagen, Norrköping, Turin und Erfurt die Vorführungen der drei durch die EFA nominierten Filme statt. Nach der Sichtung und Diskussion der Filme wählen die Kinder in jeder Stadt ihren Favoriten aus. Somit wird aus den zuschauenden Kindern in den sechs Städten eine große europäische Kinderjury. In Erfurt im CineStar werden dann zum Abschluss des Tages die Ergebnisse aller sechs Städte bekannt gegeben und der Preis verliehen.</p>
<p>Für den Young Audience Film Day in Erfurt, der von der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ organisiert wird, werden noch Kinder, Gruppen oder Schulklassen im Alter von 10 bis 13 Jahren für die verantwortungsvolle wie spannende Juryarbeit gesucht. Gefragt sind Mädchen und Jungen aus den Städten Erfurt, Weimar, Jena, Gera und Umgebung. Alle Bewerber sollten neben Interesse für Filme auf jeden Fall Ausdauer und ein wenig Sitzfleisch mitbringen sowie Lust haben, einen ganzen Tag lang von 9:00 bis ca. 21:00 Uhr die drei nominierten Filme zu sichten, mit anderen Kindern gemeinsam darüber zu diskutieren, eine Entscheidung über die Preisvergabe zu treffen, um schließlich den Preis zu überreichen. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2012.</p>
<p>Für Anreise, Betreuung und Verpflegung wird gesorgt – die Kinder kostet es keinen Cent!</p>
<p>Wer Lust hat, in der Jury mitzuwirken, muss einen Mitmach-Bogen ausfüllen, der bei der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ in Erfurt angefordert bzw. unter www.goldenerspatz.de herunter geladen werden kann. Kontakt: kinderfilmpreis@goldenerspatz.de.</p>
<p>Die European Film Academy und EFA Productions präsentieren den European Film Academy Young Audience Award mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM). Die Veranstaltungen am Young Audience Film Day werden von den jeweiligen nationalen Partnern organisiert. Thüringen hat sich in Deutschland als Zentrum für Kinderfilm und -medien etabliert. Die Veranstaltung in Erfurt wird organisiert von der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ und unterstützt durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), die Thüringer Staatskanzlei, die ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena und den Kinderkanal von ARD und ZDF.</p>
<p><strong>Quelle: abi; dein weg in studium und beruf &#8211; Eltern-Newsletter Nr. 5 vom 21.05.2012</strong></p>
<p>Gute Organisation zahlt sich aus: Zwei von fünf Studierenden haben ihr Studium 2010 innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren das insgesamt 309.200 Studierende. Unter sämtlichen Abschlüssen waren die Bachelor-Absolventen am meisten „in time“: Der Anteil der Absolventen, die in der Regelstudienzeit einen Bachelorabschluss erwarben, lag sogar bei 60 Prozent. Masterabschlüsse wurden zu 48 Prozent innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt, Lehramtsprüfungen zu 33 Prozent, herkömmliche Fachhochschuldiplome zu 30 Prozent und traditionelle Universitätsdiplome zu 20 Prozent. Innerhalb des Studiums in der Regelstudienzeit zu bleiben ist nicht unwesentlich: Nur in Ausnahmefällen wird beispielsweise BAföG über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Und auch bei einer Bewerbung nach Studienabschluss macht ein zügig abgelegtes Studium Eindruck.</p>
<p>Plant auch Ihr Kind, bald ein Studium aufzunehmen? Empfehlen Sie ihm doch, für eine gute Planung die Studienberatung der Hochschule aufzusuchen. Neben Informationen rund um die Studien- und Berufswahl hat www.abi.de auch jede Menge Tipps zum Thema Studienorganisation parat. Klicken Sie doch einfach beispielsweise mal in die www.abi.de</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen wünscht die www.abi.de Redaktion</p>
<p>„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, hat Karl Valentin gewarnt. Wer davon träumt, als Musiker, Tänzer oder Schauspieler auf großer Bühne zu stehen oder sich in der Malerei oder mit Video-Installationen verwirklichen möchte, entscheidet sich oft für einen künstlerischen Studiengang. Doch die Konkurrenz ist groß und die Hürden sind schon bei der Eignungsprüfung hoch.</p>
<p>Lesen sie im Thema der Woche „Künstlerische Studiengänge mehr über die Tätigkeit auf den Brettern, die die Welt bedeuten.</p>
<p>Sie steht mehrere Stunden am Tag auf ihren Zehenspitzen: Xenia Wiest (28) ist Balletttänzerin des Berliner Staatsballetts. Seit acht Spielzeiten ist die staatlich geprüfte Balletttänzerin Mitglied im größten deutschen Ensemble mit 88 Tänzern – dabei begann sie ihre Karriere relativ spät mit fast 14 Jahren. Jeden Tag trainiert sie mehrere Stunden, abends sind häufig Vorstellungen: ein absoluter Leistungssport! Warum für die meisten Tänzer mit 40 Jahren Schluss ist und welche Zukunftspläne Xenia Wiest verfolgt, lesen Sie in der Berufsreportage „Im Himmel an einem wolkigen Tag“.</p>
<p>Vorschau auf die weiteren Themen der Woche:</p>
<p>28.05. – 01.06.2012: Zahnmediziner</p>
<p>04.06. – 08.06.2012: Studentische Wohnformen</p>
<p>11.06. – 15.06.2012: Praktika – mehr als eine Pflicht</p>
<p>Jasmin Haneke arbeitet in der forensisch-psychiatrischen Abteilung der Asklepios Klinik Nord in Hamburg und hat dort jeden Tag mit schwerabhängigen Straftätern zu tun. Ein Job, der für die 31-jährige Psychologin nach wie vor reizvoll ist, sie aber teilweise sehr stark fordert.</p>
<p>Als Vertrauensperson und Psychologin muss sie Prognosen stellen. Alle sechs Monate verlangen die Gerichte eine Stellungnahme zum Therapiestand eines Straftäters und damit verbunden auch eine Kriminalprognose. &#8220;Die Frage, ob jemand noch einmal straffällig wird oder nicht, kann man natürlich nie mit hundertprozentiger Sicherheit beantworten&#8221;, erklärt die Psychologin in der Berufsreportage &#8220;Die Belastung ist groß&#8221;.</p>
<p>Ein Leben ohne Kunststoff ist heutzutage nahezu unvorstellbar. Egal, wohin man blickt: Wir sind von Produkten aus Plastik umgeben. Deshalb sind auch die Berufsaussichten in der Branche rosig: Wer in der Kunststoffindustrie arbeiten will, den erwartet ein Berufsfeld mit guten Zukunftschancen.</p>
<p>Dirk Dreier weiß, welcher Kunststoff welche besonderen Eigenschaften hat: Ob ein Rohr beispielsweise für den Hochdruckeinsatz benötigt wird oder bestimmte gesetzliche Normen erfüllen muss. Der 29-Jährige arbeitet bei egeplast, einem der europaweit führenden Herstellern von Kunststoffrohren. Welche vielfältigen Aufgaben von Produktprüfung bis Vertriebsplanung der Maschinenbauingenieur zu meistern hat und warum ihm sein Wahlpflichtfach Kunststofftechnik von besonderem Nutzen ist, lesen Sie im Branchenreport „Karriere mit Kunststoff“.<br />
Quelle: abi; dein weg in studium und beruf &#8211; Eltern-Newsletter Nr. 5 vom 21.05.2012</p>
<p><strong>Quelle: OTZ</strong></p>
<p><strong>Berufswahl andersrum: Betriebe suchen nun passende Bewerber</strong></p>
<p><strong>Eine neue Internet-Plattform für Unternehmen und Schüler, mit der die Suche nach geeigneten Bewerbern für Lehrstellen effizienter ablaufen soll, wird am 1. Juni 2012 als Beta-Version an den Start gehen. Unter www.azubis-suchen.de ist nicht der Schüler auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, sondern das Unternehmen ist auf der Suche nach einem geeigneten Schüler.</strong></p>
<p><strong>Pößneck.</strong> Der in Pößneck tätige Berufsschullehrer Martin Triebel und Webdesignerin Nadja Mosig, beide aus Saalfeld, haben diese grundsätzlich neue Herangehensweise an die Berufsausbildung umgesetzt. Das von der Kreissparkasse Saale-Orla unterstützte Projekt wurde am Montag dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises vorgestellt und fand dort interessierte Zuhörer aus den Unternehmen.</p>
<p>Martin Triebel will mit seiner Headhunting-Plattform für Azubis dem Trend der Zeit folgen. &#8220;Es kommt der Bequemlichkeit der Schüler entgegen, die nicht die Unternehmen abklappern wollen.&#8221; Da viele Schüler schon in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Myspace Erfahrungen haben, nutzen die Programmierer von Azubis-suchen den Umgang mit eigenen Profilen. So soll der Schüler im für ihn kostenlosen Angebot seine Interessen und Fähigkeiten beschreiben, die für die Berufswahl entscheidend sind. Unternehmen, die in kostenlosen oder kostenpflichtigen Mitgliedsformen nach Bewerbern suchen, erhalten dann je nach Art der Mitgliedschaft Daten des Schülers und können ihn kontaktieren. Auf diese Weise soll der Schüler auf ihn zugeschnittene Angebote bekommen. &#8220;Dabei wird er vielleicht auch Berufsangebote erhalten, an die er noch gar nicht gedacht hat&#8221;, so Triebel.</p>
<p>Für den Pößnecker Berufsschullehrer bestehen die Vorteile einer solchen Suchweise darin, dass Unternehmen eine Steigerung ihrer Ausbildungsrate erreichen. Man komme direkt an die Zielgruppe heran und erhöhe den Bekanntheitsgrad der Firma. Die Marketingkosten seien nach Triebels Einschätzung erheblich geringer als bei bisherigen Werbeformen. Für die potenziellen Auszubildenden sollen sich Chancen auf einen Ausbildungsplatz in Unternehmen ergeben, die sie selbst nie kontaktiert hätten.</p>
<p>In einer zweiten Stufe soll Azubis-suchen mit einem psychologischen Test ergänzt werden, der von einer Fremdperson an Hand des Profils erstellt wird. &#8220;Die Schnittmenge der eigenen und der Fremdbewertung ergibt für das Unternehmen ein Bild über die Eignung&#8221;, ist Triebel überzeugt. Der Datenschutz soll gewährleistet sein. Unternehmen können Bewerber nur über die Plattform kontaktieren. Uli Drescher / 23.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>&#8220;Berufe aktuell&#8221; kommt gut an: Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zieht Bilanz</strong></p>
<p><strong>Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises sieht Interessen von Ausstellern und Schülern bei der Berufsbildungsmesse in Pößneck weitgehend in Übereinstimmung. Regionale Messen sollen auf jeden Fall bleiben.</strong></p>
<p><strong>Pößneck.</strong> Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises zog anlässlich seiner Jahreshauptversammlung am Montag in der Filiale der Kreissparkasse Pößneck-Ost ein durchweg positives Resümee der diesjährigen Berufsbildungsmesse des Saale-Orla-Kreises. Den Weg zur Messe &#8220;Berufe aktuell&#8221; in Pößneck fanden am 25. April über 800 Schüler aus dem Landkreis. Manche waren vormittags mit ihren Lehrern, nachmittags mit Mutter oder Vater vor Ort. Um Nachwuchs warben 61 Firmen und Einrichtungen.</p>
<p>Die Veranstalter Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Saale-Orla zeigten sich ebenso wie Aussteller mit dem Interesse der Schüler zufrieden. Einige Firmen reservierten jetzt schon einen Stand für das nächste Jahr, berichtete Birgit Fleischer von der IHK Gera am Montag.</p>
<p>Die Verantwortliche für Berufsorientierung der IHK legte den Vertretern der Schulen und Firmen eine Befragungsauswertung unter Teilnehmern der Messe vor. Danach gaben fast alle Befragten im Gesamteindruck der Messe ein &#8220;sehr gut&#8221; oder &#8220;gut&#8221;. Auch die Besucherfrequenz sei in diesem Jahr durch bessere Abstimmung mit Schulen optimaler gewesen. Trotzdem verzeichnete man am Vormittag wieder deutlich mehr Ansturm als am Nachmittag. Man habe die Hoffnung gehabt, dass am Nachmittag mehr individuelle Besucher kommen, aber das habe sich trotz viel Werbung nicht erfüllt, so Fleischer. Mehr als 200 Schüler nahmen an der Messerallye teil. Unter ihnen wurden drei wertvolle Sachpreise verlost und am Montag übergeben.</p>
<p>Verbesserungsvorschläge für die Messen in den kommenden Jahren gibt es bereits. So will man zum Beispiel über eine Verkürzung der Öffnungszeiten beraten, über eine Messe an einem Sonnabend und eine gezieltere Einladung der Schulen. Die Fahrzeiten für die Schülerbeförderung sollen optimiert werden und es soll auf der Messe mehr zum Anfassen und Mitmachen geben.</p>
<p>Steffen Töpel, Schulleiter des Staatlichen Berufsbildungszentrums in Schleiz, lobte die Messe-Veranstalter für die Verbesserungen. Auch seien die Schüler deutlich besser vorbereitet gewesen und intensive Gespräche konnten geführt werden. Er merkte an, dass man trotz der zentralen Messe die Regionalmessen wie in Schleiz nicht aus den Augen verlieren sollte. In Schleiz habe man fast 400 Besucher gehabt und das an einem Sonnabend.</p>
<p>&#8220;Wenn Eltern Interesse an der Ausbildung ihrer Kinder haben, gehen sie auch an einem Sonnabend zu so einer Messe&#8221;, bekräftigte Matthias Bergner, Ausbildungsleiter bei Sedlmayer in Triptis. Landrat Thomas Fügmann (CDU) räumte ein, dass es auch in Jena mit Veranstaltungen am Wochenende gute Erfahrungen gebe, aber das liege vor allem daran, &#8220;dass die Eltern vormittags zur Messe gehen und am Nachmittag in die Stadt shoppen&#8221;. Da sehe es hier schlechter aus. Fügmann unterstrich, dass regionale Messen und Angebote wichtig seien und erhalten werden müssen, allerdings könne der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft sich nur auf einen Schwerpunkt konzentrieren. Firmen- und Elternvertreter machten darauf aufmerksam, dass man die Lehrer stärker ins Boot holen müsse, wenn es um die Werbung und Vorbereitung auf die Berufsmesse geht, um die Motivation der Schüler noch zu verbessern. Die nächste Berufsbildungsmesse findet in Pößneck am 24. April 2013 statt.</p>
<p><strong>Anke Schmidt nun an der Seite von Helmut Schmidt</strong></p>
<p>Eine personelle Veränderung gibt es im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Saale-Orla-Kreises. Der aus Schule und Wirtschaft paritätisch geführte Vorstand bekommt mit Schulrätin Anke Schmidt aus dem Ostthüringer Schulamt ein weibliches Gesicht. Sie wird künftig an der Seite von Sparkassenchef Helmut Schmidt stehen, der den Bereich Wirtschaft vertritt, ist aber weder verwandt noch verschwägert mit ihm.</p>
<p>Thomas Fügmann scheidet mit seiner Wahl als Landrat aus dem Vorstand aus. Helmut Schmidt dankte ihm für seine engagierte Arbeit im Arbeitskreis über zehn Jahre und für seine Beharrlichkeit, die zu vielen erfolgreichen Aktionen geführt habe. Uli Drescher / 23.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Rock und Symphonie verschmelzen: &#8220;A Desire to Hope&#8221; am 2. Juni im Comma</strong></p>
<p><strong>Die Konzeptband A Desire to Hope aus Gera setzt am 2. Juni im Comma ihre Fantasy-Saga um das Mädchen Susen fort</strong></p>
<p><strong>Gera.</strong> Am 2. Juni startet im Comma-Clubzentrum eine neue Veranstaltungsreihe: &#8220;Rock im Comma&#8221;. Junge Bands aus ganz Deutschland wie kiu 411, Dustlane, The Stereo Monkeys werden die Möglichkeit zum Auftreten bekommen. &#8220;A Desire to Hope&#8221; aus Gera sind die Headliner der rockigen Premiere. Wir sprachen mit dem Kopf der Band, dem Gitarristen und Sänger Tobias Schulz (24).</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Was hat Euer Bandname zu bedeuten?</span></p>
<p>Übersetzt bedeutet er &#8220;Das Ersehnen von Hoffnung&#8221;. Er ist exemplarisch für den Inhalt der Geschichte, die wir mit unserer Musik erzählen möchten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wie hat alles angefangen?</span></p>
<p>Im Januar 2011 habe ich Musiker gesucht, mit denen ich meine Idee musikalisch umsetzen konnte. So nach und nach haben wir uns gefunden. Da es nur als ein Studioprojekt geplant war, haben wir sofort mit den Aufnahmen begonnen. Am 16. April 2011 erschien bereits unser erstes Album &#8220;The Prolog&#8221;. Es bildet den Auftakt der Saga.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wie würdet Ihr Eure Musik charakterisieren?</span></p>
<p>Unsere Musik ist sehr von progressiver Rockmusik beeinflusst. Generell greifen wir jedoch auf Elemente unterschiedlichster Rockgenres zurück. Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Klangbildes sind orchestrale Anleihen wie Streicher, Chöre oder ein Glockenspiel. Es ist die Verschmelzung von Rock und Symphonie. Es wirkt sehr groß und sehr mythisch.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Gibt es musikalische Einflüsse oder gar Vorbilder?</span></p>
<p>Neben besagten Prog-Rock wie Evanscence auch Hardcore wie Asking Alexandria. Zudem spielt orchestrale Filmmusik wie etwa von Hans Zimmer eine große Rolle. Stark beeinflusst sind alle von den Soundtracks zu &#8220;Der Goldene Kompass&#8221; und &#8220;Herr der Ringe&#8221;.</p>
<p>Aber Ihr wollt ja mehr, als nur reine Musik zu machen. Ihr erzählt auch noch die Geschichte von einem Mädchen namens Susan?</p>
<p>Ja, sie musste einige Schicksalsschläge verkraften. Sie ist ein Außenseiter, wird in der Schule gemobbt, hat diverse Psychiatrieaufenthalte. An ihrem 18. Lebensjahr hat sie einen Unfall und fällt in ein Koma. In diesem Dämmerzustand erlebt sie eine völlig neue, surreale Welt, in der sie sich auch den Dämonen ihrer Kindheit stellen muss.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wie kommt man auf so etwas?</span></p>
<p>Das Fantasy-Genre hat mich schon immer fasziniert. Filme von Tim Burton, die &#8220;Alice im Wunderland&#8221;-Thematik, das Spiel &#8220;Final Fantasy&#8221;, dieses Eintauchen in eine andere, mitunter surreale Welt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Versteht Ihr euch als &#8220;Konzeptkünstler&#8221;?</span></p>
<p>Ja, wir machen nicht nur Musik, der Musik wegen. Wir wollen eine Geschichte erzählen. Wir sind sozusagen das Medium, durch das die Saga fortbesteht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wie setzt Ihr besagtes Konzept auf der Bühne um?</span></p>
<p>Jedes Bandmitglied verkörpert auch einen Charakter aus dem Märchen. Jeder hat einen Namen. Ich heiße Howard Amos Birk, unsere Drummer Cedric de Voh wird zu Ron. Die zentrale Figur ist natürlich unsere Sängerin Susanne Thiel, schließlich verkörpert sie Susan. Zusätzlich gibt es dramaturgische Elemente während unseres Auftritts. Bis zu einem gewissen Grad wird auch geschauspielert. Wir haben vor dem Auftritt extra noch eine Showprobe. Das Konzert kann man als Symphony betrachten. Es ist alles aus einem Guss. Am besten ist, wenn die Leute erst zum Schluss klatschen würden. Wir hatten schon Auftritte, da waren die Besucher völlig irritiert von unserer Performance.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Und die &#8220;Kostüme&#8221;? Was ist das für ein Stil?</span></p>
<p>Der Stil nennt sich Steampunk. Er bedient sich der Mode und ästhetischen Vorstellungen des viktorianischen Zeitalters gegen Ende des 19. Jahrhunderts.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Zukunftspläne?</span></p>
<p>Wir planen Auftritte auch außerhalb von Thüringen und Sachsen. Im nächsten Frühjahr erscheint unser zweites Album. Die Musik ist schon geschrieben, wir müssen sie nur noch aufnehmen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Was erwartet einen am 2. Juni im Comma?</span></p>
<p>Wie werden neue Lieder im Repertoire haben, eine neue Show, und die Geschichte von Susan wird natürlich weiter erzählt. Gespräch: M. Schulze Marcus Schulze / 23.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Zwölf Schulen bei Schülertheatertagen des Landkreises Greiz</strong></p>
<p><strong>Insgesamt sind zwölf Schulen mit 15 Gruppen und 200 Spielern bei den 17. Schülertheatertage des Landkreises Greiz vertreten.</strong></p>
<p><strong>Greiz.</strong> Die 17. Schülertheatertage begannen mit einem liebevollen Stier: Genauer dem Stier Ferdinand, der aus einer Geschichte des US-amerikanischen Autors Munro Leaf (1905-1976) stammt. Die Grundschüler aus Greiz-Pohlitz hatten die Ehre, nach einem kurzen Grußwort des Bürgermeisters Gerd Grüner (SPD) den diesjährigen Schultheater-Marathon, der noch bis Donnerstag läuft, zu eröffnen.</p>
<p>Mit viel Elan und nur wenig Lampenfieber erzählten sie die Geschichte Ferdinands, der eigentlich lieber an Blumen schnuppert, als zu kämpfen und doch irgendwie in der Stierkampf-Arena landet. Natürlich verschwiegen sie auch nicht, was dort passierte und wie der gefühlvolle Protagonist schließlich wieder auf seiner geliebten Wiese landete.</p>
<p>Doch bei einem Stier sollte es gestern nicht bleiben, folgten doch auf die Pohlitzer Schüler die aus der Freien Schule Elstertal, die sich gleich Michael Endes &#8220;Momo&#8221; angenommen hatten, komplett mit fantasievollen Kostümen, viel Musik und gleich drei verschiedenen Schülerinnen in der Hauptrolle. Doch auch Bären und sprechende Pflanzen (Grundschule Berga), ein Englisch-Stück (Elstertal) und sogar eine Geschichte über ein Schulgespenst (Grundschule Irchwitz) gab es gestern zu erleben.</p>
<p>Zum zweiten Mal nach dem vergangenen Jahr finden die Darbietungen dabei auf der Studiobühne der Vogtlandhalle statt. Zwölf Schulen beteiligen sich mit insgesamt 15 Theatergruppen daran, verriet Organisator Marcus Eisel. Rund 200 große und kleine Schauspieler stehen auf der Bühne. Die Darsteller kommen aus Pohlitz und Irchwitz, aber auch aus Berga und Auma. Auch die Förderzentren aus Greiz und Zeulenroda sind vertreten.</p>
<p>Das Programm könnte an den drei Schultheatertagen kaum abwechslungsreicher sein. Vom einfachen Sketch über das klassische Märchen bis hin zur Nachstellung ganzer Romane, wie das erwähnte &#8220;Momo&#8221;, ist alles dabei. Am Donnerstag wird darüber hinaus die Regelschule Auma ihr Schwarzlichttheater präsentieren, mit dem sie auch schon in den vergangenen Jahren auftraten und das sich gerade bei den Kindern großer Beliebtheit erfreut, erzählte Eisel.</p>
<p>Auch die Größe der Gruppen und die Länge der Stücke ist höchst variabel: Stehen bei &#8220;Aufbruch&#8221; gerade einmal zwei Spieler der Regelschule Seelingstädt für zehn Minuten auf der Bühne die Schule hat dafür mehrere verschiedene Stücke , sind bei &#8220;Theaterstreiflichter&#8221; der Regelschule Pohlitz am Donnerstag 30 Schüler eine knappe halbe Stunde zu sehen. Über die Entwicklung der Schülertheatertage zeigte sich Eisel erfreut. &#8220;Es sind jedes Jahr immer mehr Gruppen dazugekommen&#8221;, sagte er.</p>
<p>Übrigens: Wer Lust hat, heute oder morgen noch bei den Theatertagen dabei zu sein, kann einfach vorbei kommen. Alle Aufführungen sind für Besucher offen und der Eintritt ist frei.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Programm</span></p>
<p>Heute:<br />
9 Uhr: Grundschule Teichwolframsdorf mit Mini-Musical &#8220;Liebeskummer&#8221;, 9.35 Uhr: Goethe-Grundschule Greiz mit &#8220;Der kleine Fuchs auf dem Thron&#8221;, 10.30 Uhr: Grundschule Obergrochlitz mit &#8220;Brüderchen und Schwesterchen&#8221;, 11.05 Uhr: Förderzentrum Greiz.</p>
<p>Morgen:</p>
<p>9 Uhr: Eröffnung und Warm-Up durch die Grundschule Greiz-Pohlitz,</p>
<p>9.25 Uhr: Regelschule Seelingstädt mit &#8220;Die Kokosnuss&#8221;,</p>
<p>9.50 Uhr Regelschule Auma mit &#8220;Der Beinahe-Mord auf der Wendeltreppe&#8221;,</p>
<p>10.05 Uhr Regelschule Seelingstädt mit &#8220;Mädchenparty&#8221; und &#8220;Aufbruch&#8221;,</p>
<p>11 Uhr Förderzentrum Zeulenroda mit &#8220;Schulhofgeschichten&#8221;,</p>
<p>11.30 Uhr Regelschule Greiz-Pohlitz mit &#8220;Theaterstreiflichter&#8221;,</p>
<p>12.05 Uhr Regelschule Seelingstädt mit &#8220;Schräger Vogel&#8221; und &#8220;Federmappengeflüster&#8221;,</p>
<p>12.40 Uhr Regelschule Auma mit ihrem Schwarzlichttheater.</p>
<p>Tobias Schubert / 23.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Quelle: TA</strong></p>
<p><strong>Schnuppertag an der Berufsschule für Landwirtschaft in Schwerstedt</strong></p>
<p><strong>Die wenigsten Jugendlichen denken heutzutage mit Blick auf die Ausbildung zuerst an die Landwirtschaft. Dabei sind die &#8220;Grünen Berufe&#8221; eine echte Wissenschaft für sich und aufgrund der sich ständig weiterentwickelnden Technik eine echte Herausforderung.</strong></p>
<p><strong>Schwerstedt.</strong> Dass stellten gestern auch die 20 Achtklässler der Regelschule Berlstedt fest, die einen Schnuppertag an der Berufsschule für Landwirtschaft in Schwerstedt absolvierten. Im Rahmen ihres Projekts zur Berufsorientierung besuchten sie den kompletten Schulbereich und wurden über die theoretische Seite einer Berufsausbildung informiert.</p>
<p>Im Schulteil Schwerstedt findet in erster Linie die duale landwirtschaftliche Berufsausbildung in Landesfachklassen statt. Möglich sind etwa Ausbildungen zum Landwirt, Tierwirt, Fachkraft Agrarservice oder auch Landwirt mit Fachhochschulreife. Geteilt in zwei Gruppen, hospitierten die Regelschüler in den Unterrichtsstunden und besichtigten die überbetriebliche Ausbildungsstätte. Dort wurden sie von Angelika Meisel vom Landjugendverband durch die verschiedenen Fachkabinette geführt. Wie funktioniert eine Melkanlange? Welche Getreide gibt es? Wie ist die Technik eines Mähdreschers und Traktors zu handhaben? &#8211; All das können Berufsschüler auf den intensiven Lehrgängen in den einzelnen Fachkabinetten erfahren.</p>
<p>Ziel des Schnuppertages war es gestern, den Schülern zu vermitteln, dass es bei Berufen in der Landwirtschaft nicht nur die praktische Arbeit in den Betrieben gibt, sondern eben auch ein komplexes theoretisches Wissen vorhanden sein muss.</p>
<p>&#8220;Der Schnuppertag ist unser Pilotprojekt für eine andauernde intensive Kooperation zwischen der Regelschule Berlstedt und der Berufsschule Schwerstedt. Wir möchten Schülern die Möglichkeit geben, hier erste Eindrücke der berufliche Ausbildung zu sammeln. Das gilt nicht nur für landwirtschaftliche Berufe&#8221;, so Meisel.</p>
<p>Schulleiterin Ulrike Richter heißt auch Schüler anderer Schulen aus dem Landkreis und der Stadt in Schwerstedt willkommen. Derzeit besuchen rund 750 Auszubildende die Schule, die damit die Landwirtschaftsbetriebe in ganz Thüringen bedient.</p>
<p>Für die Schüler aus Berlstedt war der Besuch der zweite Teil ihres berufsvorbereitenden Programmes. Schon im Vorjahr besuchten sie mit Angelika Meisel einen Betrieb in Berlstedt.</p>
<p>Trotz vieler Theorie kam gestern der Spaß nicht zu kurz. Die aufwendige Technik eines Traktors wusste Frank Abschlag mit einer Reihe flotter Sprüche zu erklären. Und wer genug Mut aufbringen konnte, der durfte sogar mal eine Runde mit seinem &#8220;Porsche&#8221; über den Hof drehen. Bianca Wiedemann / 23.05.12 / TA</p>
<p><strong>Projekttag gegen Vorurteile an Regelschule Tambach-Dietharz</strong></p>
<p><strong>Das Team des Netzwerkes für Demokratie und Courage arbeitet mit Neuntklässlern der Regelschule Tambach-Dietharz.</strong></p>
<p><strong>Tambach-Dietharz.</strong> &#8220;Handy ausschalten&#8221; und &#8220;ausreden lassen&#8221; steht auf einem handgemalten Stück Zeichenkarton an der Wand. Im Jugendklub von Tambach-Dietharz hatten am Dienstag der Jugendmigrationsdienst (JMD) des Internationalen Bundes und das Netzwerk für Demokratie und Courage in Thüringen zum Projekttag geladen. Thema: &#8220;Schublade offen - Am Anfang war das Vorurteil&#8221;.</p>
<p>Gekommen war die 9. Klasse der Regelschule &#8220;Am Rennsteig&#8221; in Tambach-Dietharz mit 23 Schülerinnen und Schülern. Im Rahmen der jüngsten Neonazi-Mordserie des Jenaer Trios Zschäpe-Böhnhardt-Mundlos hatten JMD und die Schule die Idee, das Projekt, auf das man im Internet gestoßen war, nach Tambach-Dietharz zu holen.</p>
<p>Nicht etwa, weil der Ort vielleicht rechts unterwandert wäre, mitnichten. Aber es habe in der jüngsten Vergangenheit Bestrebungen rechter Kreise wahrscheinlich aus dem Wartburgkreis gegeben, gegen einige im Ort arbeitende Rumänen Stimmung zu machen, so Matthias Hofmann, Lehrer für Geschichte und Deutsch an der Regelschule. Um den Anfängen zu wehren, wurde der Projekttag, der sich den Themen Diskriminierung, Rassismus, Migration und couragiertes Handeln zuwendet, organisiert.</p>
<p>Hilfe suchen, vermeintliche Gründe hinterfragen, Probleme ansprechen, miteinander reden, Freunde um Hilfe bitten - das Spektrum des Projekttages ging auch Details auf den Grund. In sechs Blöcken wurde mit den Schülern über die Problematik gesprochen. Nach einer Kennenlernrunde folgte der Kurzfilm &#8220;Der Schwarzfahrer&#8221;, der sich auf satirische Weise dem Thema Rassismus und Vorurteil nähert. Eine lebhafte Diskussionsrunde schloss sich an. Mit einem Quiz und Rollenspielen ging das dreiköpfige Team des Netzwerkes für Demokratie und Courage dem Anliegen des Projekttages auf den Grund.</p>
<p>Wie das Thema für die 15- und 16-Jährigen aufbereitet und diskutiert wurde, stieß bei den Regelschülern durchweg auf Zustimmung. &#8220;Vorurteile und Rassismus gibt es nun mal in unserer Gesellschaft und deshalb ist es wichtig, darüber zu reden&#8221;, befand beispielsweise Florian Laue (15). Unterstützung fand er bei seiner Mitschülerin Isabel Orban (15), aktiv bei der Naturfreundejugend - einer der Sponsoren des Netzwerkes - die es gut und richtig findet, dass das Thema aufgearbeitet und diskutiert werde.</p>
<p>40 Ehrenamtliche befassen sich bei der Landesnetzstelle in Erfurt mit demokratiefördernder Bildungsarbeit. Das Netzwerk selber existiert bereits seit 1999 und ist in elf Bundesländern aktiv.</p>
<p>Ab der 5. Klasse aufwärts kommen die Teams auf Anforderung in die Schulen. &#8220;Es geht dabei nicht ums Umkrempeln bereits vorhandener verfestigter Vorurteile&#8221;, sagt Falko, Student in Jena und Teil des dreiköpfigen Netzwerkteams. Man wolle vielmehr Denkanstöße geben, Widersprüche aufzeigen, mit Vorurteilen aufräumen und die Jugendlichen für den Umgang mit dem Thema sensibilisieren.</p>
<p>Im Vorfeld des Projekttages hatten die Tambach-Dietharzer Schüler bereits die Gedenkstätte Buchenwald besucht. &#8220;Denn wie die momentanen Ereignisse zeigen, ist das Thema Nationalsozialismus noch immer aktuell und nicht abgeschlossen&#8221;, so Christin Schönert vom JMD. Michael Keller / 23.05.12 / TA</p>
<p><strong>Quelle: Beirat für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen</strong></p>
<p>(<a href="http://www.nachhaltigkeitsbeirat-thueringen.de/newsletter/index.html" target="_blank">Newsletter mit Bildern und LINKs</a>)</p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>sehr geehrte Akteure der Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen,</p>
<p>„…viel zu viel auf dieser Welt wird locker weggesteckt. Das Denken an die Zukunft nennt man Nachhaltigkeits-Effekt.“, singen unsere jungen Leute in ihrem Nachhaltigkeitssong, dem ersten in Thüringen überhaupt. Die Idee entstand beim Jugendkongress im letzten November. Seither hat sich enorm viel entwickelt – quasi auch ein Nachhaltigkeits-Effekt.</p>
<p>Und weil ein solcher Song, vor allem, wenn es schon um das Thema Nachhaltigkeit geht, nicht sein Leben lang auf CD gepresst und in einer CD-Hülle schmachten soll, wird dieses Lied bereits thüringenweit von jungen Leuten gesungen. Wie beispielsweise ganz eindrucksvoll von der Schülerband „The Bunny Dogs“ der Staatlichen Regelschule im nelecom-Lerndorf Trusetal.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch zu dieser ersten Livepräsentation des Songs überhaupt!</p>
<p>Dem „Denken an die Zukunft“ hat sich auch die Projektgruppe der Staatssekretärs-Arbeitsgruppe „Nachhaltige Entwicklung“ verschrieben und zu einer gemeinsamen Besprechung zu den in der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie verankerten Startprojekten eingeladen. Neben allen Projektverantwortlichen war auch der Nachhaltigkeitsbeirat eingeladen. Dieser Einladung sind die Sprecher des Beirates, Ron Hoffmann und ich, gern gefolgt und haben einen Einblick in die engagierten Arbeiten erhalten. Wir haben konkrete Angebote zur weiteren Zusammenarbeit unterbreitet und sehen die Startprojekte auf einem guten Weg.</p>
<p>Der Beirat begrüßt, dass die Staatssekretärs-Arbeitsgruppe die vom Nachhaltigkeitsbeirat vorgelegten Empfehlungen zu Zielwerten für ein Nachhaltiges Thüringen aufgegriffen hat. Am vergangenen Freitag fand hierzu eine Besprechung in der Thüringer Staatskanzlei statt, zu der wir ebenfalls eingeladen waren und die Zielwerte des Beirates erläuterten. Die Diskussionen um die Zielwerte sind noch nicht abgeschlossen. Wir werden diese intensiv weiterverfolgen und darüber berichten.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre unseres Newsletters und eine nachhaltige Zeit!</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak, Sprecher des Beirates für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Erste Liveaufführung des Nachhaltigkeitssongs in Trusetal</span></p>
<p>Seine erste öffentliche Liveaufführung erlebte der Thüringer Nachhaltigkeitssong am Samstag, den 5. Mai 2012, im Rahmen der Veranstaltung &#8220;It&#8217;s time for us&#8221; der Staatlichen Regelschule Trusetal. Die Veranstaltung ist Höhepunkt der diesjährigen Umweltwoche &#8220;Entdecken, forschen, gestalten&#8221; und wurde begleitet vom &#8220;Tag der offenen Tür&#8221;, mit dem sich die Schule den Eltern sowie Vertretern aus Kommune, Politik und ihren wirtschaftlichen Kooperationspartnern vorstellte. Der Thüringer Nachhaltigkeitssong erklang im Trusetaler Rathaussaal erstmals vor großem Publikum. Schüler und Schulband der Staatlichen Regelschule hatten unter Leitung ihres Musiklehrers Hans-Werner Rudolph den Song bereits vorab einstudiert und präsentierten das Lied gemeinsam mit Jugendlichen des Thüringer Jugendforums.</p>
<p>Zum 3. Jugendkongress des Jugendforums des Beirates für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen, im November 2011, wurde von Thüringer Jugendlichen die Idee geboren, einen Nachhaltigkeitssong zu schreiben und einzusingen. Martin Kirmse (Komponist) vom Jugendforum und Produzent Kenny Laakinnen, beide aus Jena, sowie die Band Moldy Coffee aus Bochum leiteten das Musikprojekt.</p>
<p>Parallel dazu wurden zwei Wettbewerbe ausgelobt, einer für das Cover der Musik-CD und ein Wett-bewerb, zu dem Jugendbands ihre Songs zum Themenbereich Nachhaltigkeit, Respekt und Toleranz einreichen konnten. Im Ergebnis entstanden die CD &#8220;Nachhaltig dabei!&#8221; mit 10 Songs und ein Video.</p>
<p>&#8220;Vor allem nachhaltig sollte der Song werden, damit jede Schülerband und jeder Schulchor dieses Material als Noten- und Textsatz sowie als Audio-CD erhalten und schnell selbst singen und spielen kann&#8221;, sagte Beiratsmitglied Ulrike Schwabe, Ausländerbeauftragte der Stadt Weimar, in ihrer kurzen Ansprache in Trusetal.</p>
<p><a href="http://www.nachhaltigkeitsbeirat-thueringen.de/index.php/aktuelles/202-erste-liveauffuehrung-des-nachhaltigkeitssongs-in-trusetal" target="_blank">WEITERLESEN&#8230; </a></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Warum Trusetal? &#8211; Ehrung für schulisches Engagement</span></p>
<p>Warum nun gerade Trusetal für die erste öffentliche Liveaufführung? Keine Frage, zu Themen wie Nachhaltigkeit, Respekt und Toleranz ist die Schule ein Vorbild in der Thüringer Schullandschaft.</p>
<p>Auszeichnungen als Umweltschule und Q-Siegel-Schule oder aber die nelecom-Arbeit zeugen vom Engagement der Regelschule. Die Wahl zur Aufführung des Nachhaltigkeitssongs fiel aus ganz besonderem Grund auf Trusetal, betonte Ulrike Schwabe. „Ihre Schule hat sich mit neun Schülerarbeiten am Wettbewerb für das CD-Cover zum Nachhaltigkeitssong beteiligt. Die Arbeiten wurden speziell für den Wettbewerb angefertigt und entstanden in der Arbeitsgemeinschaft Künstlerisches Gestalten unter Anleitung von Fachlehrerin Gabriele Reum. Damit waren Sie die einzige Schule in Thüringen, die den Coverwettbewerb derart unterstützt hat.&#8221; Alle anderen Covervorschläge waren Einzeleinsendungen von Jugendlichen aus Thüringen und aus anderen Bundesländern.</p>
<p>Aus der sich anschließenden Onlineabstimmung durch die Internetgemeinde ging der Vorschlag der Trusetaler Schülerin Anne Kampf als Siegercover hervor.</p>
<p>Die Teilnehmer des Wettbewerbes zeichnete Ulrike Schwabe im Namen des Nachhaltigkeitsbeirates mit einer gerahmten Teilnehmerurkunde aus. Als Preis für ihr Siegercover erhielt Anne Kampf zur Urkunde des Beirates noch ein digitales Grafik-Tablet, das vom medienbüro Koch aus Floh- Seligenthal zur Verfügung gestellt und von Constanze Koch überreicht wurde.</p>
<p>Das Siegercover und die 10 Cover mit den meisten Onlinebewertungen sehen Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.nachhaltigkeitsbeirat-thueringen.de/index.php/aktuelles/201-warum-trusetal-ehrung-fuer-schulisches-engagement" target="_blank">WEITERLESEN&#8230; </a></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Einladung zum 4. Jugendkongress vom 12. bis 14. Oktober 2012</span></p>
<p>Mit Blick auf den 4. Jugendkongress vom 12. bis 14. Oktober 2012 sprach Ulrike Schwabe bereits die Einladung an die Schüler und interessierte Lehrer zu dieser Veranstaltung aus.</p>
<p>Die Trusetaler Regelschule gehörte bereits in den letzten Jahren zu jenen Thüringer Schulen, die die Arbeit des Nachhal-tigkeitsbeirates bei den Jugendkongressen unterstützt und mit getragen haben. &#8220;Nutzen Sie diese Plattform auch in diesem Jahr wieder, um weitere Ideen für Ihre eigene nachhaltig engagierte Arbeit zu sammeln.&#8221;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Multimediale Aufbereitung des Jugendkongresses</span></p>
<p>Einen eigenen Nachhaltigkeitssong schreiben und einspielen, eine Kongresszeitung selber erstellen – keine Aufgabe scheint den engagierten Thüringer Jugendlichen zu schwer. So stellten sie sich der Aufgabe, selber einen Dokumentarfilm über den letzten Jugendkongress zu drehen.</p>
<p>Mit fachmännischer Anleitung übernahmen die Jugendlichen selber Kamera, Bild, Schnitt, Ton und Regie. Entstanden ist ein Film, der Lust auf Nachhaltigkeit und den nächsten Jugendkongress macht.</p>
<p>In liebevoller Kleinarbeit mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld erarbeitete sich eine weitere Workshopgruppe die Welt der Animationsfilme. Der Film „Global-Recycling-Services „ informiert über die Plastikmüllproblematik im Pazifik und regt zum Nachahmen an.</p>
<p>Außer diesen Filmen enthält die DVD auch die besten Bilder, die Kongresszeitung zum 3. Jugendkongress und natürlich das Video zum Thüringer Nachhaltigkeitssong.</p>
<p>Unsere Meinung: eine gelungene Mischung, die Lust zum Mitmachen macht! Interessenten können die DVD in der Geschäftsstelle des Beirates bestellen unter: <a href="mailto:stephanie.foerster@tmlfun.thueringen.de">stephanie.foerster@tmlfun.thueringen.de</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline">KinderKult &#8211; mit Engagement und Phantasie</span></p>
<p>Mit viel Engagement und Phantasie begrüßte das Jugendforum zur Messe KinderKult in Erfurt über 20 Klassen, 400 Kinder und 1000 weitere Besucher an seinem Aktions- und Informationsstand.</p>
<p>Um diesem Ansturm gerecht zu werden, waren nicht nur viele Helfer des Jugendforums nötig, sondern auch eine sehr gute Vorbereitung. Über 2000 Flyer und Informationsbroschüren wurden verteilt, rund 1 Kilometer Kabel verlegt, 250 mal der Nachhaltigkeitssong abgespielt und an den insgesamt fünf Tagen von 9 bis 16 Uhr die stündlich stattfindenden Angebote mit Freude und Engagement durchgeführt.</p>
<p>Speziell für diese Messe wurde vom Jugendforum eine „Schatzsuche“ entwickelt, in der nachhaltige Netzwerke kennen gelernt werden. Anschließend gab es Raum für Diskussionen und weitere Informationen. „Was für ein tolles Event!“, war der einmütige Kommentar der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrer waren von dem Engagement und den Aktionen des Jugendforums beeindruckt. Am Ende der Messe kamen mehr als 800 Vorschläge und Anregungen zum Umgang mit unseren Ressourcen in Schule und Gesellschaft zusammen.</p>
<p>Ministerin Marion Walsman informierte sich bei ihrem traditionellen Rundgang einmal mehr über die Angebote zur konkreten Umsetzung basisdemokratischer Prozesse im Freistaat Thüringen. Besonders freute sie sich, zur Erinnerung eine der ersten CDs mit dem Thüringer Nachhaltigkeitssong zu erhalten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Sushi für Fukushima</span></p>
<p>Die Unfallserie des Kernkraftwerkes Fukushima im März 2011 und seine Auswirkungen beschäftigten auch das Jugendforum des Nachhaltigkeitsbeirates. Getreu des Mottos &#8220;Global Denken – Lokal Handeln&#8221; folgte das Jugendforum gern der Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, am 15. April 2012 in Bad Langensalza, bei einer Spendenaktion mitzuhelfen. So trafen im Morgengrauen sechs gut gelaunte Mitglieder des Jugendforums im Frederikenschlösschen zum traditionellen Sushizubereiten ein. Über 2000 Sushi und Reisröllchen mit scharfem Wasabi gewürzt, wurden an diesem Tag im Japanischen Garten für einen guten Zweck verkauft. Ziel ist es, möglichst vielen Kindern aus der Umgebung von Fukushima einen erholsamen Aufenthalt in Thüringen zu ermöglichen.</p>
<p>Die Deutsch-Japanischen Gesellschaft Erfurt kümmert sich um die Bewahrung traditioneller, Japanischer Kultur und wusste im Rahmen des traditionellen Hanami, dem Japanischen Kirschblütenfest, die Jugendlichen zu begeistern. Nicht ein Krümel Reis blieb am Ende dieses langen Tages übrig. Zahlreiche Gäste konnten zu fernöstlichem Trommelklang, Kampfeinlagen und vielen weiteren Attraktionen auch ein Jugendforum erleben, dass sich neugierig mit Werten und Traditionen anderer Kulturen auseinander setzt. Gelebte Toleranz, soziales Engagement und Nachhaltigkeit im Sinne gesunder Ernährung wurde hier einmal mehr ganz praktisch umgesetzt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Goldener Spatz 2012 – das Jugendforum war dabei!</span></p>
<p>Mit einem neuen Besucherrekord ist am Freitag, den 11. Mai 2012, das Kinder-Medien-Festival &#8220;Goldener Spatz&#8221; zu Ende gegangen. Insgesamt 14000 große und kleine Besucher kamen in diesem Jahr zum Festival. Bei der Preisverleihung wurden sieben Goldene Spatzen für Kino- und TV-Produktionen vergeben, zudem drei Online-Spatzen und ein Innovations-Spatz für besonders neuartige Filmkonzepte. Auf Einladung des Beiratsmitgliedes Katja Imhof-Staßny war das Jugendforum als akkreditierter Gast bei zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Jugend und Medien sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Online Angeboten für Kinder und Jugendliche als aktiver Gesprächspartner dabei.</p>
<p>Neue Freundschaften wurden geknüpft und rund um das Thema &#8220;verantwortungsvoller Umgang bei der Nutzung verschiedener Medien&#8221; konnte das Jugendforum zahlreiche junge Medienexperten für den 4. Jugendkongress im Herbst 2012 begeistern. Das Jugendforum bedankt sich herzlich für diese Einblicke und einmaligen Erlebnisse!</p>
<p><span style="text-decoration: underline">10. Bildungssymposium</span></p>
<p>Über 1000 Gäste aus den Bereichen Bildung und Schule diskutierten am 12. Mai 2012 zum 10. Mal in der UNI Erfurt. Das Thema in diesem Jahr lautete: &#8220;Gerechte Chancen in der Bildung&#8221;.</p>
<p>Hierfür stehen auch die Mitglieder des Jugendforums und unterstützten bei der Präsentation und einem gemeinsamen Workshop zum Thema &#8220;Direktwahl des Schülersprechers&#8221; ihren Kooperationspartner, die Landesschülervertretung Thüringen. Höhepunkt der fast siebenstündigen Veranstaltung war der Besuch des Thüringer Bildungsministers Christoph Matschie, gemeinsam mit Staatssekretär, Prof. Dr. Merten, und dem Direktor des ThILLM, Dr. Andreas Jankowski, am gut besuchten Informationsstand.</p>
<p>Das Jugendforum konnte neben der CD mit dem Nachhaltigkeitssong auch dem sichtlich erstaunten Minister ihre druckfrische DVD mit der gelungenen Dokumentation des letzten Jugendkongresses überreichen. In einem kurzen Austausch freute sich der Minister über das große Engagement und die Anregungen für gelebte Nachhaltigkeit in Schule und Gesellschaft.</p>
<p>Im Rahmen eines Workshops wurde das Startprojekt des TMBWK &#8220;Entwicklung inklusiver und innovativer Lernumgebungen&#8221; vom Projektverantwortlichen, Ralph Leipold, vorgestellt. Mehr als 40 Teilnehmer zeigten, dass das Thema eine große Bedeutung für die weitere Entwicklung von vorschulischer, schulischer und beruflicher Bildung hat. Als Vertreterin der Geschäftsstelle konnte Dr. Alexandra Stremke den Teilnehmern weitere Informationen zum Start und der Umsetzung der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie geben.</p>
<p>Das Jugendforum war sich einig, auch im nächsten Jahr stehen wir wieder am traditionellen Platz im Herzen des Hauptgebäudes der UNI Erfurt zur Verfügung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Thüringer Aktionswoche RIO +20 vom 02. &#8211; 10. Juni 2012</span></p>
<p>Die &#8220;Thüringer Aktionswoche RIO +20&#8243; fasst Veranstaltungen vor dem Hintergrund der &#8220;Rio +20&#8243;- Folgekonferenz zum Erdgipfel von 1992, der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie einer Nachhaltiger Entwicklung auf kommunaler Ebene in Thüringen zusammen. Die Weltgemeinschaft vereinbarte damals im brasilianischen Rio de Janeiro unter anderem das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm &#8220;Agenda 21&#8243;, das von 178 Staaten ratifiziert wurde. Eine wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 21 basiert vor allem auf konkreten Aktivitäten vor Ort in den Kommunen. Daher sind alle gesellschaftlichen Akteure aufgerufen, auf lokaler Ebene bei der Umsetzung einer Lokalen Agenda 21 und bei der Bildung für Nachhaltige Entwicklung mitzuwirken.</p>
<p>Im Vorfeld der UN-Konferenz &#8220;Rio +20&#8243; vom 20.-22. Juni 2012 in Rio de Janeiro bietet sich uns eine Gelegenheit, öffentlichkeitswirksam zu zeigen, dass eine nachhaltige Welt möglich ist. Die Thüringer Aktionswoche RIO +20 möchte mit vielfältigen Veranstaltungen auf die Inhalte und Themen der Rio-Konferenz sowie auf die Notwendigkeit einer Implementierung der Agenda 21 im kommunalen Bereich aufmerksam machen. Hierzu gibt es vom 2. bis zum 10. Juni 2012 Ausstellungen, Schulprojekttage, Vorträge, Diskussionen und vieles mehr.</p>
<p>Das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen ist mit der Koordination der Aktionswoche betraut. &#8220;Diese Woche zeigt, dass die Agenda 21 eine Plattform für mehr Lebensqualität und Bürgerbeteiligung in unseren Kommunen ist. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung vor Ort&#8221;, betont Andre Schäfer, Leiter des Nachhaltigkeitszentrums.</p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:nhz.schaefer@grueneliga.de">nhz.schaefer@grueneliga.de</a></p>
<p><a href="http://www.nachhaltigkeitsbeirat-thueringen.de/index.php/aktuelles/197-thueringer-aktionswoche-rio-20http://" target="_blank">WEITERLESEN&#8230;</a><a href="http://www.nachhaltigkeitsbeirat-thueringen.de/index.php/aktuelles/197-thueringer-aktionswoche-rio-20" target="_blank"> </a></p>
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		<title>Nachlese zum 27. Landeselterntag</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 05:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/rueckblick-auf-das-lesedinner-zum-22-landeselterntag/' rel='bookmark' title='Rückblick auf das Lesedinner zum 22. Landeselterntag'>Rückblick auf das Lesedinner zum 22. Landeselterntag</a> <small>Gedanken und Rückblicke zum Landeselterntag – Lesedinner oder Lesenacht der besonderen Art, In unserer Runde von 40 Eltern waren alle sehr gespannt auf die Lesenacht mit Frau Kirschstein. Nicht selten dachte ich während der Lesung wie schön es wäre diese Erzählungen, welche zum Lachen und zum Nachdenken anregen, in einer...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eltern,</p>
<p>hier finden sie nun alle zur Veröffentlichung stehenden Präsententationen unserer Refenten, das Tagungsprotokoll und Bilder des 27. Landeselterntages in Bad Berka.</p>
<h5>Frage– und Diskussionsunde mit Minister Christoph Matschie sowie Tagungsprotokoll</h5>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a rel="attachment wp-att-6598" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/protokoll__zum_27__let_2012_badberka/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll__zum_27__LET_2012_BadBerka.pdf"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll__zum_27__LET_2012_BadBerka.pdf">Protokoll zum 27. LET 2012 in BadBerka</a></span></p>
<h5>&#8220;Heranwachsende in Sozialen Online- Netzwerken &#8211; Motive, Nutzen und Risiken der Selbstdarstellung&#8221; Wolfgang Reißmann Universität Siegen, Philosophische Fakultät, Medienwissen- schaftliches Seminar, Professur Medien und Kommunikation</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6596" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_reissmann_280412/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Reissmann_280412.pdf"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Reissmann_280412.pdf">Referat Herr Reißmann</a></p>
<h5>„ Beobachtungen im Kinderzimmer &#8211; Facebook aus Sicht von Eltern“ Peggy Katzer stellv. LES Gymnasien der LEV Thüringen</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6594" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_katzer_280412/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Katzer_280412.pdf">Referat Frau Katzer</a></p>
<h5>&#8220;Soziale Online-Netzwerke in Schule&#8221; Uwe Klemm Lehrer am Angergymnasium in Jena, medienpädagogischer Berater im Medienzentrum Jena</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6595" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_klemm_280412/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Klemm_280412.pdf">Referat Herr Klemm</a></p>
<h5>„Die Gefahren des Internets aus polizeilicher Sicht“ Kriminalhauptkommissar Frank Voigt Kommissariat Betrugsdelikte der Kriminalpolizei Weimar</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6597" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_voigt_28042012/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Voigt_28042012.pdf">Referat Herr Voigt</a></p>
<h5>Fotos zum 27. Landeselterntag</h5>
<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0092.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6618" title="IMG_0092" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0092-1024x682.jpg" alt="Uwe Klemm" width="368" height="245" /></a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0089.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6617" title="IMG_0089" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0089-1024x682.jpg" alt="Peggy Katzer" width="368" height="245" /></a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0077.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6615" title="IMG_0077" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0077-1024x682.jpg" alt="Wolfgang Reißmann" width="368" height="245" /></a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0084.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6616" title="IMG_0084" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0084-1024x682.jpg" alt="" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0068.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6614" title="IMG_0068" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0068-1024x682.jpg" alt="Rudolf Scherer" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0064.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6613" title="IMG_0064" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0064-1024x682.jpg" alt="" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0055.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6612" title="IMG_0055" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0055-1024x682.jpg" alt="Minister des TMBWK Christoph Matschie" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0051.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6611" title="IMG_0051" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0051-1024x682.jpg" alt="Roul Rommeiß" width="368" height="245" /> </a></p>
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		<title>Pressespiegel vom 9.Mai 2012</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2012/05/pressespiegel-vom-9-mai-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[3 April]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels Auch heute wieder ein informativer Tag für die Zukunft unserer Kinder. Bleiben sie neugierig Quelle: Information des TLSFV An die Schulfördervereine, Fördervereine von Kindertagesstätten sowie weitere Interessierte Jena, den 23.04.2012 Der TLSFV lädt ein zum 4. Regionaltreffen für Schulfördervereine „Spicken vor Ort“ 2012 Sehr [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren<br />
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>Auch heute wieder ein informativer Tag für die Zukunft unserer Kinder. Bleiben sie neugierig</p>
<p><strong>Quelle: Information des TLSFV<br />
An die Schulfördervereine, Fördervereine von<br />
Kindertagesstätten sowie weitere Interessierte<span id="more-6570"></span> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Jena, </strong>den 23.04.2012<br />
Der TLSFV lädt ein zum 4. Regionaltreffen für Schulfördervereine</p>
<p>„Spicken vor Ort“ 2012</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
Schulfördervereinen und Fördervereine von Kindertagesstätten unterstützen Schulen und Kindertagesstätten bei ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag. Sie werben Mittel ein, sind Ideengeber, fördern die Anliegen und bereichern durch ihren ehrenamtlichen Einsatz das Leben in den Bildungseinrichtungen.</p>
<p>Der im Januar 2008 gegründete Thüringer Landesverband der Schulfördervereine hat sich zur Aufgabe gemacht, die Fördervereine mit Angeboten zur Professionalisierung der Vereinsführung und mit guten Ideen zu unterstützen, insbesondere durch einen regelmäßigen Austausch untereinander in den Regionen.</p>
<p>Dies wollen wir mit dem Regionaltreffen „Spicken vor Ort“ in der Region Südthüringen im Kreis Schmalkalden-Meiningen fortsetzen und alle, die in Fördervereinen tätig sind, und auch diejenigen, die sich für diese Arbeit interessieren, ganz herzlich einladen.</p>
<p>11.05.2012 ab 17:00 Uhr in der Staatlichen Regelschule Trusetal<br />
Am Schulhof 3, 98596 Trusetal</p>
<p>Mit dieser Einladung versenden wir eine Vorabfrage, um Ihre ganz eigenen Themen zu erfassen und auf dem Regionaltreffen gemeinsam zu erörtern. Deshalb bitten wir um die Zusendung der Anmeldung und Vorabfrage bis zum 10.05.2012 per Mail an info@tlsfv.de oder über die Geschäftsstelle</p>
<p>Tel. 03641-492461; Fax 03641-492458.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Rosa Maria Haschke</p>
<p><strong>Quelle: Information Gesunde Schulverpflegung</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vernetzungsstelle, Schulverpflegung<br />
Newsletter 3/ April 2012<br />
</strong><br />
Liebe Leserin, lieber Leser, das Jahr 2012 begann sehr arbeitsreich. Durch die Ausschreibung der Schulverpflegung für Grundschulen der Stadt Jena, wurden viele Gespräche mit den verschiedenen Schulen geführt. Mit dem Projekt „Gesunde Lebenswelt Schule“ der AOK PLUS und des Kultusministerium erhielten wir verstärkt Nachfragen zur Beratung. Außerdem nahmen wir an der peb-Tagung in Weimar teil sowie am Weltverbrauchertag in Erfurt.</p>
<p>Als Vernetzungsstelle Schulverpflegung beraten, informieren und vernetzen wir Partner, denen eine ausgewogene Verpflegung von Kindern und Jugendlichen wichtig ist.</p>
<p>Weitere Informationen auf der Homepage <a href="http://www.vzth.de/UNIQ133657820305952/schulverpflegung" target="_blank">www.vzth.de/schulverpflegung</a> unter Meldungen. &#8230;</p>
<p>Ihr Team der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen</p>
<p><strong>Quelle: TMBWK, Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Matschie: „Antisemitismus und Rechtsextremismus entschieden entgegentreten“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gedenkt der Thüringer Juden, die vor 70 Jahren deportiert worden sind.</strong></p>
<p>„Wir ehren die Toten, die Opfer der Unmenschlichkeit der Nationalsozialisten geworden sind. Ihr Schicksal bleibt in unserer Erinnerung“, so Matschie. Am 10. Mai 1942 wurden 513 Kinder, Frauen und Männer von Thüringen aus in Ghettos und Vernichtungslager deportiert.</p>
<p>Nach Matschies Worten mahnt uns die systematische Vernichtung der Juden, Antisemitismus und Rechtsextremismus stets entschieden entgegenzutreten. „Wir dürfen braunen Rattenfängern nicht das Feld überlassen. Wir sind alle aufgefordert, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen für unsere Demokratie und das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen zu werben“, erklärt der Minister.<br />
Einen wichtigen Beitrag leiste dabei die Schule.</p>
<p>Gregor Hermann<br />
Stellvertretender Pressesprecher<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur<br />
Werner-Seelebinder-Straße 7<br />
99096 Erfurt<br />
Tel.: (0361) 37 94 632<br />
Fax: (0361) 37 94 638<br />
E-Mail: Gregor.Hermann@tmbwk.thueringen.de</p>
<p><strong>Quelle: Diakonische Bildungsinstitut Johannes Falk, Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Filmprojekt zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in Thüringen</strong></p>
<p><strong>Drittes Video „Wir wollen arbeiten &#8211; wie alle und unbehindert” ist fertig</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zwei Jahre läuft das vom Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk gGmbH verantwortete und von der „Aktion Mensch“ geförderte Filmprojekt „it works!“. Es untersucht die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen.<br />
</strong><br />
Die in gemeinsamer Arbeit behinderter und nicht behinderter Menschen entstehenden Dokumentarfilme beleuchten verschiedene Aspekte des Lebens von Menschen mit Behinderung und fragen, was sich seit Ratifizierung der Konvention durch die Bundesrepublik 2009 im Freistaat getan hat.</p>
<p>Im ersten Film „Gemeinsam lernen – kriegen wir das hin?“ berichten Schüler, Lehrer und Eltern von ihren eigenen Erfahrungen mit Bildung in Thüringen.</p>
<p>Experten – vom Minister bis zum Verbandsmitglied – erläutern ihren Standpunkt zu den Bildungschancen behinderter Menschen und zum gemeinsamen Lernen. Eine Bestandsaufnahme, die zeigt, dass es im Moment mehr Baustellen als Lösungen gibt.</p>
<p>Der zweite Film „Selbstbestimmt leben – Das Persönliche Budget“ untersucht, warum das Persönliche Budget so wenig genutzt wird. Mit ihm können sich behinderte Menschenalternativ zur Dienst- oder Sachleistung- die notwendige Unterstützung bei Einrichtungen, Diensten oder Privatpersonen selbst einkaufen, um ihren persönlichen Hilfebedarf zu decken.</p>
<p>Mit diesem innovativen Instrument könnten Menschen mit Behinderung leichter eine Ausbildungsunterstützung oder einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhalten, zu Hause statt im Heim leben, besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Drei Porträts junger Menschen, die das Persönliche Budget nutzen, stehen im Mittelpunkt.</p>
<p>Der dritte Film „Wir wollen arbeiten &#8211; wie alle und unbehindert” spricht ein Hauptproblem an. Die Thüringer Wirtschaft beschäftigt nicht genügend Schwerbehinderte, erreicht die Pflichtquote von 5 % nicht.</p>
<p>Mit dem Job-Aufschwung sank die landesweite Arbeitslosigkeit 2011 zwar um 11,7 %. Doch die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung stieg um 1,1 %. Dabei sind sie besonders gut qualifiziert, engagiert und motiviert. Besonders benachteiligt sind ältere Schwerbehinderte über 55 Jahre. Doch es geht auch anders, wie unsere Beispiele zeigen.</p>
<p>Es gibt Unternehmen, die Menschen mit Behinderung gleiche Chancen am Arbeitmarkt einräumen, Unterstützte Beschäftigung existiert, Integrationsunternehmen sind auf dem Vormarsch, Werkstätten orientieren sich neu.</p>
<p>Die Hoffnung der Betroffenen, dass das Arbeitsvermögen von Menschen mit Behinderung bald besser genutzt wird, ein wirklich inklusiver Arbeitsmarkt entsteht, ist groß.</p>
<p>Noch bis Ende Februar 2013 untersucht das Filmprojekt, wie der Geist der Konvention in Thüringen aufgegriffen wird. Folgen werden noch Videos über Barrierefreiheit, Inklusion als Paradigmenwechsel für die Träger der Behindertenhilfe und diverser Ausbildungsberufe in der Behindertenhilfe sowie Filme über Frauen mit Behinderung.</p>
<p>Schirmherr des Projektes ist der Thüringer Landesbehindertenbeauftragte Dr. Paul Brockhausen.</p>
<p>Leiter des Projektes ist Michael Hänsch. Kontakt: m.haensch@dbi-falk.de<br />
Projektkoordinatorin Heidi Hasse bringt ihre langjährigen Erfahrungen als Regisseurin und Redakteurin des DDR-Fernsehens in das Vorhaben ein.</p>
<p>Kontakt: h.hasse@dbi-falk.de, Tel.: 03691/810200.<br />
Besuchen Sie auch www.dabi-falk.de oder www.facebook.com/DBI.Eisenach, wo das DBI u.a. auch mit Werbetrailern zu den Filmen vertreten ist.</p>
<p><strong>Quelle: OTZ</strong></p>
<p><strong>Zehn Greizer Schüler beteiligen sich am &#8220;Spurensuche&#8221;-Projekt</strong></p>
<p><strong>Um Kritik zu üben, positive wie negative, und sich mit den Organisatoren auszutauschen, trafen sich gestern Schüler des Ulf-Merbold-Gymnasiums, alle Teilnehmer des Projekts &#8220;Spurensuche&#8221;, im Thüringer Staatsarchiv.</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Greiz. </strong>&#8220;Spurensuche&#8221; ist Teil des Projekts &#8220;Grenzüberschreitungen neue Wege von Land zu Land&#8221;, welches wiederum im Rahmen des &#8220;Ziel-3-Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007 bis 2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechien Republik&#8221; stattfindet. &#8220;Grenzüberschreitungen&#8221; wurde vom Greizer Verein &#8220;Dialog mit Böhmen&#8221; initiiert, läuft seit Dezember 2010 bis November 2013 und umfasst neben &#8220;Spurensuche&#8221; noch zwei weitere Projekte.</p>
<p>Vier Gymnasien beteiligen sich an der Aktion, die durch Jugendbegegnungen und -austausch interdiziplinäres und projektbezogenes Lernen über Grenzen hinweg ermöglichen soll. Neben Greiz sind Mylau sowie Kraslice und Cheb/Eger in Tschechien dabei. In mehreren Exkursion steht dabei der Austausch der Jugendlichen auf dem Programm, so besuchen sie sich in ihren Heimatstädten. Kürzlich waren die Greizer für einen Drei-Tage-Workshop in Kraslice.</p>
<p>Drei Themen gilt es in den drei Jahren von den insgesamt 60 bis 80 Schülern darunter zehn Acht- und Neuntklässler aus Greiz zu bearbeiten, um am Ende des Projekts daraus ein Buch zu machen. Während im vergangenen Jahr die Geschichte von Objekten Denkmälern, Gebäuden, usw. im Mittelpunkt der Arbeit stand, deren Ergebnisse dann in einer Ausstellung in der Vogtlandhalle präsentiert wurden, wurde in diesem Jahr das Augenmerk auf die unterschiedliche Lebensweise in den 1970-er und 1980-er Jahren gelegt.</p>
<p>Mit unterschiedlichen Herangehensweisen: So wählte eine Gruppe, die Achtklässler Laura Dunse, Jonathan Lätzsch und Elias Amler, etwa das Zeitzeugengespräch als Mittel und befragten Gisela Adler, die lange Zeit im Greizer Pionierhaus gearbeitet hatte, über ihre Erfahrungen. &#8220;Sie hat uns viel über die Arbeitsgruppen erzählt, die dort stattfanden, zum Beispiel ein Chor, eine Gitarrengruppe oder eine Technik-AG. Und sie hat betont, wie schade sie es fand, dass das Haus nach der Wende schließen musste.&#8221;<br />
Doch auch Negatives gab es gestern zur Halbzeitbilanz zu hören. So fanden die Schüler unter anderem das aufgezwungene Kennenlernen durch Spielchen eher lächerlich, &#8220;die Freizeit, die viel produktiver dafür genutzt werden kann, kommt dadurch zu kurz&#8221;, wie ein Schüler meinte. Auch die Zielstellung zwischen den Workshops sollte präziser formuliert werden. Einig waren sie sich aber über die Themenwahl, die durchweg Zustimmung fand.<br />
Im Anschluss der Besprechung ließen sich die Schüler die Chance der Lokalität nicht entgehen und nutzten die übriggebliebene Zeit gleich noch für eine Archivführung mit Tipps für die Recherche.</p>
<p>&#8220;Grenzüberschreitungen&#8221;<br />
Das Projekt wurde vom Greizer Verein &#8220;Dialog mit Böhmen&#8221; initiiert. Die TU Chemnitz, der Verein &#8220;Antikomplex&#8221; aus Prag und die Staatlichen Kreisarchive Cheb, Sokolov und Karlovy Vary beteiligen sich daran.<br />
Zudem wird mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Thüringer Staatskanzelei, dem Thüringischen Staatsarchiv, der Euregio Egrensis AG, der Stadt Greiz und vier Gymnasien zusammengearbeitet.<br />
Tobias Schubert / 09.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Quelle: TA</strong></p>
<p><strong>Thüringer Schüler forschen ganz oben mit</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Jugend forscht: Überdurchschnittlich viele Thüringer Schüler machen beim Wettbewerb mit. Gemessen an der Schülerzahl liegt das Land damit auf dem zweiten Platz. Mit Sven Baszio, Vorstand der &#8220;Stiftung Jugend forscht&#8221;, sprach Saskia Fritsche.<br />
</strong><br />
Herr Baszio, wieso findet der Bundeswettbewerb von &#8220;Jugend forscht&#8221; dieses Jahr in Erfurt statt?</p>
<p>Die Bundesländer bewerben sich um die Ausrichtung des Bundeswettbewerbs. Wir waren noch nie in Thüringen und Thüringen hat sich über unser Patenunternehmen Stift, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, beworben. Daraufhin haben wir gesagt, wir machen den Bundeswettbewerb in diesem Jahr zum ersten Mal in Thüringen. Das freut uns sehr.</p>
<p>Wie kam es zur Wahl ausgerechnet des Eissportzentrums als Austragungsort?</p>
<p>Üblicherweise geht &#8220;Jugend forscht&#8221; immer zu großen Unternehmen. Das hat uns ja der Gründer Henri Nannen ins Pflichtenheft geschrieben. Eine enge Verbindung zwischen &#8220;Jugend forscht&#8221; und einem Patenunternehmen soll immer da sein. Das bringt eine enge Verknüpfung mit der Wirtschaft. Das Patenunternehmen für den Bundeswettbewerb wechselt jedes Jahr. In Thüringen hat sich kein wirklich großes Unternehmen gefunden. Das hat auch etwas mit der Struktur des Landes zu tun. Das ist im Süden Deutschlands viel einfacher.</p>
<p>Wie kam man mit der Technologie-Stiftung zusammen?</p>
<p>Stift ist sehr erfolgreich in Thüringen und sehr aktiv im Bereich Bildung, bei der Verbindung von Technologie und Bildung und auch im Zusammenbringen von Wirtschaft und Bildung. Da war das genau der richtige Partner für uns. Mit Stift arbeiten wir schon jahrelang bei den Landeswettbewerben sehr erfolgreich zusammen. Das ist wirklich schon eine Partnerschaft. Man kennt sich.</p>
<p>Stimmt es, dass die Thüringer Schüler im Wettbewerb generell recht erfolgreich sind?</p>
<p>Das sind sie, absolut. Thüringen hat, gemessen an der Anzahl der Schüler, einen erstaunlichen Anteil an Teilnehmern. Bundesweit liegt es damit auf dem zweiten Platz, nur Bremen liegt noch davor. Thüringen forscht, übrigens auch als einziges der neuen Bundesländer, ganz oben mit, das ist sehr erfreulich.</p>
<p>Woran liegt das?</p>
<p>Das ist auch den Spezialschulen zu verdanken, die es nach wie vor gibt. Das ist als Konzept nach wie vor aktuell und toll. Wir haben so eine &#8220;Jugend forscht&#8221;-Landkarte auf unserer Website. Ich nenne das immer den &#8220;Jugend forscht&#8221;-Sternenhimmel. Sie können tatsächlich an dieser Landkarte ablesen, wo die Spezialschulen liegen. Das sind schon wirklich Exzellenz-Zen-tren im schulischen Bereich.</p>
<p>Die bringen tolle naturwissenschaftliche Talente hervor und fördern sie. Das spüren wir unmittelbar bei &#8220;Jugend forscht&#8221;. Und das belegt ja nur den Erfolg dieser Spezialschulen.</p>
<p>Was ist in Ihren Augen das Besondere an dem Wettbewerb?</p>
<p>Das Spezielle an &#8220;Jugend forscht&#8221; ist, dass sich die Teilnehmer selbst ihr Thema suchen. Ich glaube, das es eine ganz besondere Art der Förderung ist, dass die Teilnehmer sich aus Alltagsbeobachtungen heraus selbst die Fragen stellen und diesen Fragen mit naturwissenschaftlichen Methoden nachgehen.</p>
<p>Es gibt viele Schülerwettbewerbe, die aber überwiegend so arbeiten, dass irgendeine Aufgabe gestellt wird, die dann mehr oder weniger elegant zu lösen ist. Wir lassen den Jugendlichen die vollkommene Freiheit, geben ihnen die Eigeninitiative und fördern außerschulisch die jungen Forscher-Talente. Neunzig Prozent der Teilnehmer studieren später ein naturwissenschaftliches Fach. Damit tun wir auch etwas gegen den Fachkräftemangel, den wir ja alle so stark beklagen.</p>
<p>Inwieweit arbeitet &#8220;Jugend forscht&#8221; mit der Wirtschaft zusammen?</p>
<p>Die Kopplung des Wettbewerbs an die Wirtschaft ist ganz aktuell, das hat Hennri Nannen vor 47 Jahren vorausgesehen. Man hat es mit den pfiffigsten Schülern zu tun, mit den motiviertesten Lehrern und mit den engagiertesten Firmen in Deutschland, die alle an einem Strang ziehen, um ergänzend zur Schule die Talente zu fördern.</p>
<p>Gibt es da Nachholbedarf?</p>
<p>Ich vergleiche das immer ganz gerne mit dem Sport. Wenn jemand gut im Fußball oder gut im Tennis ist, dann geht er in einen Verein, feilt da vielleicht noch ein bisschen an seinem Talent, hat die Chance, von einem Trainer entdeckt und dann weitergereicht zu werden. Für die Forschung gibt es so etwas nicht. Wenn einer in den Keller geht und Chemie macht, dann ist das erst einmal komisch. Dieses Image müssen wir irgendwie loswerden.</p>
<p>Auf welchem Niveau bewegen sich die Arbeiten?</p>
<p>Da sind echt tolle Projekte dabei, wirklich gute Forschung. Etwas, was den Namen Forschung auch tatsächlich schon verdient. Es ist alles dabei, von der Grundlagenforschung bis zum Drucker für einen Taschenrechner, dessen grafisches Display aufgezeichnet wird. Viele sagen: Naja, gut. Das sind ein paar Schüler, die haben da ein bisschen rumgebastelt. Aber wenn man sich die Arbeiten anschaut, ist man von den Socken, was diese jungen Menschen schon zustande bringen.</p>
<p>Macht sich der technologische Fortschritt auch in den Projekten bemerkbar?</p>
<p>Ja, sie sind immer professioneller geworden. Wir haben in der Jury teilweise Hochschul-Professoren. Wir brauchen wirklich die ganze Fachexpertise aus den Universitäten, aus den Unternehmen und auch aus den Schulen, um diese Projekte auch wirklich beurteilen zu können.</p>
<p>Können die Jugendlichen manchem Alt-Forscher sogar noch etwas beibringen?</p>
<p>Beibringen vielleicht nicht, aber wir haben es immer wieder, dass Gutachter in den Universitäten sagen: Das ist ja wirklich toll, was ihr mir da geschickt habt, aber das kommt doch nicht von einem Schüler! Das ist so die Standard-Reaktion. Es ergeben sich dann auch Verbindungen, dass zum Beispiel ein Teilnehmer von Jugend forscht in einem universitären Institut weiter arbeiten kann. Dort kann er Geräte nutzen, an die er sonst nicht herankommt. Auch hier spielen wir eine ganz entscheidende Rolle, die Leute dahin zu bringen, wo sie optimal weiter gefördert werden.</p>
<p>Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Wettbewerbs &#8220;Jugend forscht&#8221;?</p>
<p>Ich wünsche mir, dass wir Strukturen aufbauen, schulische und außerschulische, die es möglich machen, unsere Talente wirklich lückenlos entlang der Bildungskette gezielt zu fördern.</p>
<p>So wie &#8220;Jugend forscht&#8221; das beispielhaft tut. Wir beginnen ja in der vierten Klasse mit unserem Wettbewerb &#8220;Schüler experimentieren&#8221;. Ich wünsche mir, dass wir die einmal gefundenen Talente nicht wieder aus den Augen lassen. Und ich setze mich für ein Alumni-Programm von &#8220;Jugend forscht&#8221; ein.</p>
<p>Was kann man sich darunter vorstellen?</p>
<p>Das heißt, die Preisträger von heute zu begleiten - und nicht nur die Preisträger, auch die, die keinen Preis erhalten, durchs Studium zu begleiten, durch die Ausbildung zu begleiten bis hin zu ihrem Beruf. Ich würde mir wünschen, dass wir die wirklich gezielt fördern. Das sind die, die es verdient haben und die dann eben auch mal unser Land weiter bringen werden.</p>
<p>Fragen des Tages<br />
Seit wann gibt es den Wettbewerb &#8220;Jugend forscht&#8221;?</p>
<p>1965 rief Henri Nannen, der damalige Chefredakteur des Stern, in einem Heft seines Magazins zur ersten Wettbewerbsrunde von &#8220;Jugend forscht&#8221; auf, damals noch unter dem Motto &#8220;Wir suchen die Forscher von morgen&#8221;. 1966 traten dann das erste Mal Jugendliche aus allen elf westdeutschen Bundesländern gegeneinander an.</p>
<p>Bis zu welchem Alter kann man am Wettbewerb teilnehmen?</p>
<p>Schüler im Alter von 15 bis 21 Jahren können an &#8220;Jugend forscht&#8221; teilnehmen.</p>
<p>Jüngere Schüler ab der vierten Klasse treten in der Juniorensparte &#8220;Schüler experimentieren&#8221; an. Hier werden die Jugendlichen spielerisch an das Thema Forschung herangeführt.</p>
<p>Wie viele Schüler nehmen jährlich an &#8220;Jugend forscht&#8221; teil?</p>
<p>Zum ersten Wettbewerb waren es gerade einmal 244 Jugendliche. In diesem Jahr haben 10 914 Schüler aus ganz Deutschland ihre Projekte angemeldet. 524 davon kamen aus Thüringen.</p>
<p>Wie meldet man sein Projekt für den Wettbewerb an?</p>
<p>Die Nachwuchsforscher müssen sich zunächst selbst ein Thema überlegen. Dann können sie ihre Arbeit im Internet mit einer kurzen Beschreibung anmelden. Man kann sowohl alleine, als auch in Zweier- oder Dreierteams an &#8220;Jugend forscht&#8221; teilnehmen.</p>
<p>Wie ist der Weg von der Anmeldung bis zum Bundeswettbewerb?</p>
<p>Der Anmeldeschluss ist in jedem Jahr der 30. November. Im Januar müssen die Teilnehmer dann eine schriftliche Ausarbeitung von maximal 15 Seiten zu ihrem Projekt einreichen. Nun gehen die Wettbewerbe los. Zunächst auf Regional-, dann auf Landesebene kämpfen die Jungforscher um den Einzug ins Finale, den Bundeswettbewerb.</p>
<p>Die Schüler präsentieren ihre Projekte an selbst gestalteten Ausstellungsständen. Dort finden die Gespräche mit den Juroren statt. Erst erläutern die Teilnehmer mit einem kurzen Vortrag ihre Arbeit. Dann folgt eine Befragung durch die Jury.</p>
<p>Wer sitzt beim Bundeswettbewerb in Erfurt in der Jury?</p>
<p>Jedes der sieben Fachgebiete hat fünf bis sechs Juroren. Zusätzlich gibt es Preisstifter und andere Gäste, die auch bei der Auswahl der Gewinner ein Mitspracherecht haben. Insgesamt sind es etwa 50 bis 60 Personen.</p>
<p>Welche Preise können die Teilnehmer gewinnen?</p>
<p>Für die Gewinner gibt es Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von etwa einer Million Euro. Dazu gehören auch Forschungsaufenthalte, Praktika und die Teilnahme an internationalen Wettbewerben.<br />
Saskia Fritsche / 09.05.12 / TA</p>
<p><strong>Thüringer in allen Fachbereichen von &#8220;Jugend forscht&#8221; vertreten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Beim &#8220;Jugend forscht&#8221;-Bundeswettbewerb in Erfurt wird Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) die Teilnehmer kennenlernen. Allein das Albert-Schweitzer-Gymnasium stellt drei Gruppen.</strong></p>
<p>Ab 17. Mai wird es ernst für 187 Teilnehmer aus ganz Deutschland, die sich für den Bundeswettbewerb von &#8220;Jugend forscht&#8221; in Erfurt qualifiziert haben. Von Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag präsentieren sie im Eissportzentrum ihre Projekte, 103 sind es an der Zahl. Es ist der 47. Bundeswettbewerb in der Geschichte von &#8220;Jugend forscht&#8221;.<br />
Aus Thüringen werden sich 18 Teilnehmer mit sieben Projekten der Jury stellen. Die Thüringer Schüler sind in jedem der sieben Fachbereiche von &#8220;Jugend forscht&#8221; mit einer Arbeit vertreten - in Biologie, Arbeitswelt, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Physik und Technik.<br />
Allein das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erfurt stellt drei Gruppen. Die weiteren Projekte kommen von der Universität Jena, dem Angergymnasium in Jena, dem Gymnasium Gleichense in Ohrdruf und von der Goetheschule in Ilmenau.<br />
Sie beschäftigen sich mit Themen wie der mikrobiologischen Untersuchung zur antibakteriellen Wirkung von Weihrauch oder der Miniaturisierung einer Biogasanlage. Auch ein Projekt, mit dem taubblinde Menschen mit technischer Hilfe kommunizieren können, wurde von drei Jungen aus Jena und Göttingen erarbeitet.<br />
An den Schulen wurden sie von Betreuungslehrern unterstützt. Auch Mentoren, zum Beispiel an Universitäten, helfen den Schülern.<br />
Mit ihren Projekten konnten die Thüringer Gruppen schon im Regional- und im Landeswettbewerb überzeugen. Nun sind sie Landessieger in ihrem Fachbereich und dürfen sich im bundesweiten Vergleich mit den Teilnehmern aus den anderen Bundesländern messen.<br />
An Himmelfahrt werden sie im Eissportzentrum ihre Stände aufbauen, um ihre Projekte in den darauffolgenden Tagen der Jury und den Besuchern zu präsentieren. Eine Sonderpreisverleihung findet bereits am Samstagabend in Weimar statt.<br />
Die Sieger werden am Sonntag in Anwesenheit von Annette Schavan , der Bundesministerin für Bildung und Forschung, bekannt gegeben. Schavan ist Vorsitzende des Kuratoriums der &#8220;Stiftung Jugend forscht&#8221;.<br />
Saskia Fritsche / 09.05.12 / TA</p>
<p><strong>Ferienpark Feuerkuppe sucht Betreuer</strong><br />
<strong>Straußberg. </strong>Das Kinder- und Jugenderholungszentrum Ferienpark Feuerkuppe sucht junge Leute, die gern mit Kindern arbeiten, engagiert und zuverlässig sind und in den Thüringer Sommerferien Lust auf einen Ferienjob haben.<br />
Eine weitere Voraussetzung ist eine pädagogische Ausbildung oder der Besitz einer Jugendleitercard. Während der Tätigkeit im Ferienpark erhalten die Betreuer kostenfreie Verpflegung und Unterkunft sowie eine kleine Aufwandsentschädigung.<br />
Die Camps, bei denen sich die Betreuer bewerben können, reichen thematisch von Fußball- oder Sommercamp über Englisch- und Tanzcamp bis hin zum Kletter- und Hip-Hop-Camp. Darüber hinaus sucht der Ferienpark auch Kinderanimateure, die während der Sommerferien verschiedene Aktionen, Themenabende und Angebote für die Kinder betreuen und vorbereiten.</p>
<p>Bewerben kann man sich unter<br />
bildung@ferienpark-feuerkuppe.de<br />
Weitere Infos:             (036334) 59 69 98      .<br />
08.05.12 / TA</p>
<p>/pJa, sie sind immer professioneller geworden. Wir haben in der Jury teilweise Hochschul-Professoren. Wir brauchen wirklich die ganze Fachexpertise aus den Universitäten, aus den Unternehmen und auch aus den Schulen, um diese Projekte auch wirklich beurteilen zu können.</p>
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