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	<title>Landeselternvertretung Thüringen &#187; Grundschule</title>
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	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
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		<title>Pressespiegel vom 10. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden
Quelle: dpa + AOL Online
Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat zu einer bundesweiten Schweigeminute [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden</h4>
<h5>Quelle: dpa + AOL Online</h5>
<p>Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt.</p>
<p>Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat zu einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufes in Winnenden und Wendlingen aufgerufen.</p>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Der Amoklauf in Winnenden hat Diskussionen &#252;ber die vorhandenen Waffengesetze ausgel&#246;st.</span></h5>
<p>Mit einem Innehalten zum Zeitpunkt des Beginns des Amoklaufs an der Albertville-Realschule um 9.33 Uhr an Schulen, in Beh&#246;rden und auf &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen solle man der Opfer und ihrer Familien gedenken, sagte BDK-Bundesvorsitzender Klaus Jansen in Berlin.<span id="more-2343"></span></p>
<p>Am 11. M&#228;rz j&#228;hrt sich der Amoklauf zum ersten Mal. Bei dem Massaker hatte ein 17 Jahre alter Sch&#252;ler damals in der Winnendere Albertville-Realschule acht Sch&#252;lerinnen, ein Sch&#252;ler und drei Lehrerinnen mit der Pistole seines Vaters erschossen. Sp&#228;ter erschoss der Amokl&#228;ufer auf der Flucht weitere drei Menschen und sich selbst.</p>
<p>F&#252;r den Trauertag ist au&#223;erdem eine Gedenkfeier in Winnenden geplant, zu der unter anderem Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler erwartet wird.</p>
<h4>HEILIGENSTADT: Bald eine Br&#252;der-Grimm-Grundschule</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Einen richtigen Namen m&#246;chte k&#252;nftig die Grundschule in W&#252;stheuterode tragen. Die Schulkonferenz hat beim Landkreis als Schultr&#228;ger den Namen &#8220;Br&#252;der Grimm&#8221; beantragt, was Landrat Werner Henning sehr gefreut hat. Auch die Bem&#252;hungen um eine Grimm-Tafel in Heiligenstadt lobt der Kreischef.</p>
<p>Der Name &#8220;Br&#252;der Grimm&#8221; er&#246;ffnet viele M&#246;glichkeiten der Besch&#228;ftigung im Unterricht und im Hort der Schule. Und so fiel die Entscheidung in W&#252;stheuterode nicht schwer: Gut 65 Prozent der Eltern waren daf&#252;r, dass sich ihre Kinder k&#252;nftig intensiver mit den ber&#252;hmten Sammlern deutscher Volksm&#228;rchen besch&#228;ftigen. Zur Auswahl f&#252;r den Schulnamen standen au&#223;erdem &#8220;Bonifatius&#8221;, &#8220;H&#246;heberg&#8221; und &#8220;Martin Weinrich&#8221;. Der Kreisausschuss des Landkreises hatte heute keine Einw&#228;nde gegen den Antrag der Schule, &#252;ber den am 24. M&#228;rz der Kreistag abschlie&#223;end entscheidet. Es passe zur M&#228;rchenstra&#223;e, die durchs Eichsfeld verl&#228;uft, und zu den Bem&#252;hungen in Heiligenstadt, st&#228;rker auf die Verbindungen zu den Br&#252;dern Grimm aufmerksam zu machen &#8211; unter anderem mit einer Gedenktafel, f&#252;r welche die Initiativgruppe um die Gastwirtin Irlana Morandin gemeinsam mit der TA gerade Spenden sammelt. F&#252;r den Landrat haben Grimms M&#228;rchen ganz klar einen Bezug zu der Landschaft im Grenzraum von Hessen und Th&#252;ringen. Mit &#8220;Frau Holle&#8221; verbinde er zum Beispiel ganz klar den Hohen Mei&#223;ner, so Henning. Und man k&#246;nne stolz darauf sein, dass der Vertrag f&#252;r das erste Deutsche W&#246;rterbuch in Heiligenstadt im ?Deutschen Haus? unterzeichnet worden sei, so der Landrat, der selbst Germanistik studiert hat. &#8220;Wir haben unsere eigene M&#228;rchentradition im Eichsfeld, und die bl&#252;ht heute noch&#8221;, witzelte Kreistagsmitglied Heinz Funke (SPD), der den Wunsch der W&#252;stheuter&#246;der Grundschule aber voll und ganz unterst&#252;tzt. Die Namensgebung soll zum 35-j&#228;hrigen Schuljubil&#228;um erfolgen.</p>
<h4>S&#246;mmerda: Als erstes eine gro&#223;e Umfrage</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Gestern fiel der Startschuss f&#252;r ein umfassendes Projekt am S&#246;mmerdaer Gymnasium. Auf dem Weg zur gesunden Schule setzt man auf Unterst&#252;tzung von DAK und Uni L&#252;neburg. Erster Schritt soll eine gro&#223;e Umfrage im Monat Mai sein.</p>
<p>S&#214;MMERDA. W&#228;hrend das S&#246;mmerdaer Gymnasium (als eine von zwei teilnehmenden Schulen in Th&#252;ringen) im dritten Jahr der DAK-Initiative &#8220;Gemeinsam gesunde Schule entwickeln&#8221; in das bundesweite Projekt einsteigt, l&#228;uft f&#252;r andere Schulen die Projektphase langsam aus. &#8220;Das wird nochmal ganz spannend und interessant f&#252;r uns&#8221;, verweist Katrin Schwarzenberg, Projektmitarbeiterin der Universit&#228;t L&#252;neburg, auf die dann anstehende Abschlussauswertung.Bis dahin ist es f&#252;r das S&#246;mmerdaer Gymnasium noch drei Jahre hin. Als n&#228;chstes steht dort erst einmal eine gro&#223;e Umfrage an. &#8220;Sie wird zeigen, wo konkret Probleme bzw. Herausforderungen hier am Gymnasium liegen. Wir kommen nicht mit einem Standardprogramm, sondern erarbeiten mit jeder Schule ein ma&#223;geschneidertes Konzept&#8221;, erl&#228;utert Schwarzenberg zur Vorgehensweise. Mit dem Projekt verfolge man insgesamt auch eine Verbesserung des Schulklimas, sieht Schulleiter R&#252;diger Ke&#223;ler weitreichende Auswirkungen. Die Thematik Lehrergesundheit und Gesundheitserziehung bei Sch&#252;lern beispielsweise spiele ja bereits eine Rolle. Insgesamt sei das Thema gesunde Schule aber sehr komplex. Und: Das Gesundheitsmanagement einer Schule d&#252;rfe nicht losgel&#246;st von der Schulentwicklung betrachtet, sondern m&#252;sse in diese integriert werden, unterstrich Martina Ke&#223;ler, Beauftragte f&#252;r Lehrergesundheit beim Schulamt Artern.Nachdem gestern ein Kooperationsvertrag &#252;ber die dreij&#228;hrige Zusammenarbeit zwischen Gymnasium, DAK und Uni L&#252;neburg unterschrieben worden war, fand bereits die erste Zusammenkunft der neu gebildeten Steuergruppe am Gymnasium f&#252;r das Projekt gesunde Schule statt. In dieser sind nicht nur Lehrer, sondern auch Sch&#252;ler vertreten. Und man sei offen f&#252;r weitere Mitstreiter, so der Schulleiter. So sei auch die Mitarbeit von Eltern nicht nur m&#246;glich, sondern gew&#252;nscht. Und auch Katrin Schwarzenberg betonte, dass eine solche Vielfalt der Mitarbeit von Lehrern, Sch&#252;lern und Eltern wichtig f&#252;r das Projekt sei. &#8220;Wir bauen u. a. die Projektstruktur auf, schulen Moderatoren. Die Schule aber muss letztendlich das Projekt aktiv zu ihrem eigenen machen.&#8221; Unterst&#252;tzung erh&#228;lt das Gymnasium &#252;ber die DAK-Initiative etwa auch bei der konkreten Umsetzung von Projekten zur Gesundheitsf&#246;rderung. &#8220;Wir sind die helfende Hand&#8221;, so Jens Harksel, DAK-Referent Veranstaltungen/Service.Erste Aufgabe der Steuergruppe wird es sein, die Umfrage (die Frageb&#246;gen daf&#252;r sind von der Uni L&#252;neburg erarbeitet) an der Schule zu organisieren. Entsprechend der Themen, die sich bei der Befragung als &#8220;brennend&#8221; herauskristallisieren, sollen sich dann verschiedene Projektgruppen mit einzelnen Schwerpunkten besch&#228;ftigen und nach L&#246;sungen suchen. Anett H&#228;drich</p>
<h4>Bildung &#8211; Nach dem Paukenschlag ist&#8217;s erstmal  still</h4>
<h5>Quelle: STZ</h5>
<div>In ganz Th&#252;ringen haben Musik- und  Grundschulen gemeinsame Projekte begonnen. Wie es weitergehen soll, wenn  weiterhin nur die Sachkosten vom Land finanziert werden, ist unklar.</div>
<div>Von Marco Schreiber</div>
<div>Gesangslehrerin Ulrike Ewald und Tanzlehrer Predrag Jovicic von der  Musikschule Schmalkalden studieren mit Kindern der Grundschule  Brotterode ein Musical ein, dass im Juni am Meininger Theater aufgef&#252;hrt  wird.  Foto: Heiko Matz<br />
Bild:gerissener Geselle. Das Wasser will er vergiften, das  alle zum Leben brauchen &#8211; der Frosch im Teich, das Schneegl&#246;ckchen, der  Salamanderk&#246;nig -, indem er den Wasserkristall raubt. Sein eigenes  Wasser will er damit erzeugen und dann teuer verkaufen.Im Musical &#8220;Der Wasserkristall&#8221; von Reinhard Lakomy verhindern der  Erfinderungserfinder Benjamin und seine Freundin Quingel den fiesen  Plan, Profit aus den Schwachen und Wehrlosen zu pressen. Im echten Leben  wird oft auf deren Kosten gespart.</p>
<p>Aus Sicht der Th&#252;ringer Musikschulen, angewiesen auf die Gunst der  Starken, schl&#252;pften 2005 die obersten Richter des Freistaats in die  Rolle des Gru Gru. Sie verdonnerten die Landesregierung, den kommunalen  Finanzausgleich neu zu regeln. Die Regierung d&#252;rfe den St&#228;dten und  Gemeinden nicht vorschreiben, wof&#252;r sie das Geld aus dem Ausgleichstopf  verwenden, stellten die Verfassungsh&#252;ter klar.</p>
<p><em>Alle 25  Musikschulen betroffen</em></p>
<p>Getroffen hat der Urteilsspruch auch die 25 Musikschulen zwischen  Nordhausen, Schm&#246;lln und Sonneberg, erkl&#228;rt Kersten Weingart. &#8220;Bis vor  zwei, drei Jahren gab es zweckgebundene Mittel f&#252;r Theater, Museen,  Bibliotheken, Musikschulen und Orchester&#8221;, sagt die Chefin des Th&#252;ringer  Musikschulverbandes. Drei Millionen Euro seien &#252;ber den Finanzausgleich  an die Musikschulen verteilt worden, sagt Weingart. Seit dem  Richterspruch liege es im Ermessen der Kommunen, wie sie ihre  Musikschulen finanziell ausstatten.</p>
<div>
<p><!-- artikel-imgtag.tpl --></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328','PIC481328','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.stz-online.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328" target="PIC481328"><img title="ms_Eberlein_040310" src="http://www.stz-online.de/storage/pic/intern/repli_fw/intern/import/hupautomatik/thueringen/seite3thueringenfw/481328_0_ms_Eberlein_040310.jpg" border="0" alt="ms_Eberlein_040310" hspace="5" vspace="5" width="81" height="122" align="left" /></a></td>
<td valign="bottom"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328','PIC481328','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.stz-online.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328" target="PIC481328"><img src="http://www.stz-online.de/pics/ics/bild_vergroessern_bw.gif" border="0" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" width="16" height="16" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Johannes Eberlein, Chef der Musikschule Schmalkalden  Foto:  fotoart-af.de<br />
Bild:</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Die K&#228;mmerer sind also nicht mehr gezwungen, einen fixen Betrag aus  dem Ausgleichstopf durchzureichen. Im Jahr 2008 seien die Einrichtungen  noch etwa genauso gut ausgestattet worden wie zuvor. Wie sich die  Zusch&#252;sse 2009 entwickelt haben, werde momentan statistisch erfasst,  sagt Weingart. Viele Musikschulen h&#228;tten sich jedoch auf Gehei&#223; der  K&#228;mmerer nach Einsparm&#246;glichkeiten umsehen m&#252;ssen. Weingart: &#8220;Die Kinder  sind zunehmend abh&#228;ngig davon, welche Priorit&#228;ten in den Kommunen und  Landkreisen gesetzt werden.&#8221;</p>
<p>Unter dem damaligen Chef Jens Goebel bem&#252;hte sich das  Kultusministerium um eine alternative Finanzierung des  Instrumentalunterrichts. Mit der &#8220;Neuregelung der Musikschulfinanzierung  im Zusammenhang mit der &#196;nderung des kommunalen Finanzausgleichs&#8221;  sollte gleichzeitig die musikalische Fr&#252;herziehung an den Th&#252;ringer  Schulen verbessert werden. Die Musikschulen sollten Geld f&#252;r Projekte  beantragen wie &#8220;Jedem Kind ein Instrument&#8221; und &#8220;Instrumentenkarussell&#8221;.  Geld floss auch dann, wenn eine Musik- und eine Grundschule eine  Zusammenarbeit vereinbarten. Ganze Klassens&#228;tze von Streich- und  Schlaginstrumenten wurden so in den Jahren 2008 und 2009 angeschafft.  Insgesamt wurde fast eine Million Euro ausgesch&#252;ttet, teilt das  Bildungsministerium auf Anfrage mit. &#8220;Ein Gro&#223;teil der Mittel wurde f&#252;r  die Anschaffung von Instrumenten verwendet&#8221;, hei&#223;t es.</p>
<p><em>Aus dem Boden  gestampft</em></p>
<p>Die Musik- und die Grundschulen hauten daraufhin auf die Pauke. &#8220;Es  sind Projekte in Gr&#246;&#223;enordnungen aus dem Boden gestampft worden&#8221;, sagt  Verbandschefin Weingart. 85 Grundschulen und 20 Kinderg&#228;rten arbeiten  mittlerweile mit 21 Musikschulen zusammen. Im Landkreis Hildburghausen  etwa kreist das Instrumentenkarussell durch sieben Grundschulen, in zwei  Klassen machen Sch&#252;ler gemeinsam Musik. In Sonneberg wird getrommelt,  in Fambach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen probt die  Streicherklasse.</p>
<p>Im Prinzip werde damit Musikschulunterricht an den allgemeinbildenden  Schulen angeboten, sagt Weingart. Mit einem Haken, der im Verband schon  seit l&#228;ngerem f&#252;r &#8220;dicke K&#246;pfe&#8221; sorge: &#8220;Projektmittel d&#252;rfen nur f&#252;r  Instrumente und andere Sachkosten ausgegeben werden, nicht f&#252;r  Honorare&#8221;, sagt Weingart. Die machten allerdings 90 Prozent der  Musikschulbudgets aus.</p>
<p>Tats&#228;chlich darf laut Kultusministerium nur ein geringer Teil der  Projektmittel f&#252;r die Bezahlung der Musiklehrer verwendet werden.  Lediglich Erstkl&#228;ssler sollen kostenlos am Instrumentenkarussell  teilnehmen d&#252;rfen und ihr Lieblingsinstrument finden. &#220;ber die  Finanzierung des Weiteren Unterrichts soll &#8220;vor Ort&#8221; entschieden werden &#8211;  die Eltern m&#252;ssen zahlen, die Schulen und deren Tr&#228;ger.</p>
<p>28 Euro monatlich &#252;berweisen die Eltern der Brotteroder Musicalkinder  an die Schmalkalder Musikschule, sagt deren Leiter Johannes Eberlein.  Der Rest der Honorarkosten werde vom Ministerium gef&#246;rdert. In Fambach  wird die Differenz zwischen Unterrichtsgeb&#252;hr und Honorar von Sponsoren  aufgebracht, die ein eigens gegr&#252;ndeter &#8220;Verein der Freunde und F&#246;rderer  der Instrumentalklasse&#8221; aufgetrieben hat.</p>
<p><em>Zus&#228;tzliche  Aufgabe</em></p>
<p>&#8220;Ganz so&#8221; k&#246;nne es jedoch nicht weitergehen, sagt Eberlein. &#8220;Die  Politik muss begreifen, dass die Kooperationen eine zus&#228;tzliche Aufgabe  f&#252;r die Musikschulen sind, f&#252;r die zus&#228;tzliche Ressourcen geschaffen  werden m&#252;ssen.&#8221; Wenn jedes Kind an der Schule ein Instrument lernen  k&#246;nnen soll, k&#246;nne das Land bei der Finanzierung der laufenden Kosten  nicht au&#223;en vor sein.</p>
<p>Weil der Haushalt f&#252;r 2010 erst im April verabschiedet wird, wissen  die Musikschulen auch erst im April, ob und wie viel Projektgelder sie  im laufenden Jahr bekommen werden und ob auch Personal davon bezahlt  werden darf. &#8220;Die Antr&#228;ge sind gestellt, und wir haben die Erlaubnis,  dass wir vorzeitig beginnen d&#252;rfen&#8221;, sagt Verbandschefin Weingart. Wenn  aber das Geld im April nicht bewilligt werde und die Antr&#228;ge abgelehnt  w&#252;rden, &#8220;haben wir arge Probleme&#8221;. Wobei schon die Musikschulen selbst  lange Wartelisten f&#252;hrten, weil es ihnen an Lehrern mangelt.</p>
<p>Im Musical &#8220;Der Wasserkristall&#8221; wird der finstere Gru Gru samt seinen  ekligen M&#252;llgeistern und Tr&#252;blingen am Ende von der B&#252;hne vertrieben.</p>
<p>13 Sch&#252;ler in Brotterode studieren mit der Gesangslehrerin Ulrike  Ewald und dem T&#228;nzer Predrag Jovicic, ein geb&#252;rtiger Serbe, die Lieder  ein. Die schmale Emily wird als Schneegl&#246;ckchen auftreten, der st&#228;mmige  Max als Gru Gru seinen Erzfeind Benjamin verspotten, gespielt von  Niclas. &#8220;Ich wollte mal eine Hauptrolle spielen&#8221;, sagt der Viertkl&#228;ssler  mit der geringelten Strumpfhose. &#8220;Und das ich gut singen kann, sagt  auch die Schulleiterin.&#8221;</p>
<p>Die beiden Musical-Lehrer bringen den Kindern in Brotterode bei, wie  aus dem Nichts ein harmonisches Ganzes entsteht, f&#246;rdern so den  Zusammenhalt und die F&#228;higkeit zur Zusammenarbeit, lobt Schulleiterin  Jutta Marthold.</p>
<p><em>Im Juni ist  Premiere</em></p>
<p>Im Mai sollen die Einzelteile des Gro&#223;projekts &#8220;Wasserkristall&#8221;  erstmals bei einer Hauptprobe zusammengef&#252;hrt werden, sagt  Musikschulchef Eberlein. Grundsch&#252;ler aus Brotterode und Fambach,  Musiksch&#252;ler aus Schmalkalden und deren Lehrer werden dann gemeinsam  proben. Eberlein selbst wird am Klavier sitzen &#8211; &#8220;das ist das zentrale  Instrument&#8221; &#8211; und ein wenig aufgeregt sein, wie er lachend zugibt. &#8220;Ich  freue mich jetzt schon darauf und bin gespannt, ob es wieder so sch&#246;n  wird wie im vergangenen Jahr.&#8221;</p>
<p>Im Juni wird das St&#252;ck erst im Meininger Theater und dann im  B&#252;rgerhaus von Trusetal aufgef&#252;hrt. Ob der Kampf um eine zuverl&#228;ssige  Finanzierung f&#252;r die Projekte genauso gut ausgehen wird wie &#8220;Der  Wasserkristall&#8221;, wird schon in den n&#228;chsten Wochen entschieden.</p>
<h4>Regelschule Eishausen vor dem Aus</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>&#196;nderung der Schulbezirke beschlossen. Standorte Heldburg und R&#246;mhild werden gest&#228;rkt.<br />
Von Falk Zimmermann</p>
<p>Hildburghausen &#8211; Bei einer Gegenstimme und elf Enthaltungen ist gestern im Kreistag die Ver&#228;nderung des Schulbezirks an den Staatlichen Regelschulen Eishausen und R&#246;mhild mehrheitlich beschlossen worden. Damit ist sehr wahrscheinlich, dass die Regelschule Eishausen zum 31. Juli 2011 schlie&#223;en wird. In einer engagiert gef&#252;hrten Debatte wurde zuvor noch einmal das F&#252;r und Wider der Schulbezirks-&#196;nderung debattiert. Ein &#196;nderungsantrag des Kreistagsabgeordneten Horst G&#228;rtner (FW/FDP) zur entsprechenden Beschlussvorlage fand indes keine Mehrheit. G&#228;rtner, B&#252;rgermeister der Gemeinde Straufhain, hatte zu erreichen versucht, dass der Schulbezirk nur vor&#252;bergehend ge&#228;ndert wird.</p>
<p>Mit dem Kreistagsvotum werden die Regelschul-Standorte Heldburg und R&#246;mhild gest&#228;rkt, da sie k&#252;nftig mit Sch&#252;lern, die bislang noch in Eishausen unterrichtet werden, an ihren Einrichtungen rechnen k&#246;nnen. So werden mit dem neuen Schuljahr alle Regelsch&#252;ler aus Gleichamberg und dem Straufhainer Ortsteil Linden nach R&#246;mhild gelenkt. Im Gegenzug kommen etwa gleich viele Sch&#252;ler aus Heldburg der Klassenstufen 7 bis 10 f&#252;r die Zeit der Umbauphase an der Heldburger Regelschule nach Eishausen. Ist die Heldburger Einrichtung, die auch mit Hilfe von Konjunkturpaket-II-Mitteln umfassend saniert wird, wieder bezugsf&#228;hig, werden neben den eigenen Sch&#252;ler wahrscheinlich ein Gro&#223;teil der Eish&#228;user hier unterrichtet. Vorausgesetzt, dass diese nicht im Rahmen der freien Schulwahl dem nahen Hildburghausen den Vorzug geben. In Heldburg sollen bis dahin insgesamt mehr als vier Millionen Euro verbaut werden.</p>
<p>Soweit die n&#252;chternen Fakten. Die Debatte indes zeugte davon, dass der Kampf um die Zukunft der Schulen im Kreis immer auch f&#252;r Emotionen sorgt. Angesichts der Tatsache, dass sich seit Mitte der 90er Jahre die Zahl der Schulen und Sch&#252;ler im Landkreis beinahe halbiert hat, kaum verwunderlich. Straufhain-B&#252;rgermeister G&#228;rtner sah sich &#8211; den drohenden Verlust seiner Eish&#228;user Schule vor Augen &#8211; denn auch mit einer &#8220;Salamitaktik&#8221; konfrontiert, die schon seit langem darauf ausgerichtet gewesen sei, seine Schule zu schlie&#223;en. In R&#246;mhild sei in der Vergangenheit bereits kr&#228;ftig in Schulturnhalle und Schule investiert worden. Und mit der Entscheidung, allein knapp zwei Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket nach Heldburg flie&#223;en zu lassen, seien weitere &#8220;Pfl&#246;cke eingeschlagen&#8221; worden. K&#252;nftig, so G&#228;rtners Fazit, sei in seiner Gemeinde keine &#8220;homogene Bildungsarbeit mehr m&#246;glich&#8221;. Das Gemeindegebiet von Straufhain werde fortan durch bald drei Schulbezirke zerschnitten.</p>
<p>Die Linke-Fraktion im Hildburgh&#228;user Kreistag sprang G&#228;rtner argumentativ zur Seite und bem&#228;ngelte zudem eine fehlende Schulnetzplanung im Landkreis. Der Fraktionsvorsitzende, Hildburghausens B&#252;rgermeister Steffen Harzer, schlug zun&#228;chst vor, der Kreistag m&#246;ge beschlie&#223;en, dass die Kreisverwaltung bis Ende des Jahres ein &#252;berarbeitetes Schulnetz-Konzept vorlege, in dem alle weiterhin geplanten Schulschlie&#223;ungen aufgelistet werden. Zudem solle aus der Begr&#252;ndung zum aktuellen Beschluss der Schulbezirks&#228;nderung jener Passung gestrichen werden, indem das Aus der Regelschule Eishausen f&#252;r den 31. Juli 2011 bereits klar umrissen werde. Nachdem Landrat Thomas M&#252;ller (CDU) in diesem Zusammenhang von &#8220;Spiegelfechterei&#8221; sprach, lie&#223; Harzer von dem Vorhaben allerdings ab und zog den Antrag zur&#252;ck.</p>
<p>&#8220;Spiegelfechterei&#8221;</p>
<p>M&#252;ller betonte indes, dass, sollte die &#196;nderung des Schulbezirks f&#252;r Eishausen nicht beschlossen werden, der Kreistag per Beschluss auch &#8220;der Geldhahn f&#252;r die Sanierung anderer Schulen zudrehen&#8221; m&#252;sse. Man k&#246;nne nicht vier Millionen Euro beispielsweise in Heldburg investieren, wenn man nachher nicht bereit sei, dort f&#252;r vern&#252;nftige Sch&#252;lerzahlen zu sorgen.</p>
<p>F&#252;r die CDU-Fraktion machten unter anderem Burkhard Werner, Vorsitzender des Bildungsausschusses, und der Themars B&#252;rgermeister Hubert B&#246;se deutlich, dass Heldburg und R&#246;mhild auch aus regionalplanerischer Sicht als Schulstandorte gest&#228;rkt werden m&#252;ssten. R&#246;mhild und Heldburg seien Grundzentren &#8211; und an die geh&#246;rten nun einmal Regelschulen. Niemand im Kreistag habe im &#220;brigen den Standort Heldburg jemals in Frage gestellt, hie&#223; es hierzu mehrfach aus den Reihen der CDU. Bad Colberg-Heldburgs B&#252;rgermeisterin Anita Schwarz, die als Besucherin dieser Kreistagssitzung beiwohnte, wird diese Botschaft sicher wohlwollend vernommen haben.</p>
<p>Horst G&#228;rtner bleibt f&#252;r seine Schule nur noch eine Chance: Er k&#246;nnte sie, zumindest theoretisch, in kommunaler Tr&#228;gerschaft weiterf&#252;hren.</p>
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		<title>Pressespiegel  vom 13. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 11:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Hoppe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten
Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung
Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden.
Erfurt (dpa/th)
«Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der Vorstellung des Konzeptes f&#252;r die neuen Gemeinschaftschulen. In der [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten</h4>
<h5>Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung</h5>
<p>Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden.<br />
Erfurt (dpa/th)<br />
«Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der Vorstellung des Konzeptes f&#252;r die neuen Gemeinschaftschulen. In der Diskussion zwischen Eltern, Sch&#252;lern und Lehrern solle jede Schule selbst entscheiden, ob sie das gemeinsame Lernen bis zur achten Klasse einf&#252;hrt. Matschie will das Schulgesetz nach der Sommerpause in den Landtag einbringen. Erste Pilotprojekte sollen schon zu Schuljahresbeginn im August starten.<br />
12.02.2010</p>
<h4>Matschie: „Mit der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule gemeinsam erfolgreicher lernen“</h4>
<h5>Quelle: HP TMBWK</h5>
<p>Als neue Schulart, die „die Chance er&#246;ffnet, gemeinsam erfolgreicher zu lernen“, hat Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule bezeichnet. Sie umfasse die Klassenstufen 1 bis 12. Bis zur Vollendung der 8. Klasse stehe die Idee des gemeinsamen Lernens im Mittelpunkt. Anl&#228;sslich der Vorstellung des Schulkonzepts sagte Matschie in Erfurt: „Jede Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule stellt ein verl&#228;ssliches Angebot zur ganzt&#228;gigen Bildung und Betreuung bereit. Sie sichert damit die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und hoher p&#228;dagogischer Qualit&#228;t“.<span id="more-2232"></span><br />
Das wichtigste Ziel der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule besteht nach Matschies Worten darin, allen Kindern den bestm&#246;glichen Start ins Leben zu erm&#246;glichen. „Internationale Schulvergleichsstudien zeigen, dass in Deutschland die soziale Herkunft eine zu gro&#223;e Rolle f&#252;r den Schulerfolg spielt. Ein Grund daf&#252;r ist die fr&#252;he Trennung der Kinder nach der 4. Klasse. Das l&#228;sst meist zu wenig Zeit, um alle Potentiale eines Kindes zu erkennen und zu entwickeln.“ Mit dem Konzept des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens wolle er dieser Entwicklung entgegen wirken.<br />
Zur Struktur der neuen Schulform sagte Matschie, die Gemeinschaftsschule sei mit einer Grundschule r&#228;umlich und organisatorisch verbunden oder sie kooperiere mit einer oder mehreren Grundschulen. Klassenverb&#228;nde der Grundschule k&#246;nnten so nahtlos an die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule wechseln. Die Gemeinschaftsschule biete das gesamte Spektrum an allgemeinbildenden Schulabschl&#252;ssen. Im Regelfall sei eine gymnasiale Oberstufe enthalten. Sofern an einer Gemeinschaftsschule aufgrund regionaler Bedingungen keine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden k&#246;nne, sei sie zur Kooperation mit einem Gymnasium der Region verpflichtet.<br />
Die Entscheidung &#252;ber die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen werde vor Ort in einem Dialog zwischen den Eltern, den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, den Lehrkr&#228;ften einer Schule sowie dem Schultr&#228;ger getroffen. Daneben m&#252;sse ein p&#228;dagogisches Konzept, in dessen Mittelpunkt das l&#228;ngere gemeinsame Lernen steht, am Schulstandort entwickelt werden.<br />
Zum Zeitplan der Einf&#252;hrung der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule sagte Matschie, dass auf einer Auftaktveranstaltung am 24. Februar in Erfurt Schul&#228;mter und Schultr&#228;ger &#252;ber das Konzept informiert w&#252;rden. Im Fr&#252;hjahr werde es eine Reihe weiterer Informationsveranstaltungen in ganz Th&#252;ringen geben. Ab Mai k&#246;nnten sich interessierte Schulen als Gemeinschaftsschule bewerben. Ab dem neuen Schuljahr w&#252;rden dann im Rahmen des Pilotprojektes „Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule im Aufbau“ die ersten Schulen in der neuen Form an den Start gehen. Die Novelle zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes solle sofort nach der Sommerpause in den Th&#252;ringer Landtag eingebracht werden.<br />
Matschie sagte, dass im Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur in Sachen Gemeinschaftsschule eine spezielle Anlaufstelle eingerichtet worden sei. Au&#223;erdem informiere das Ministerium auf seiner Homepage ausf&#252;hrlich &#252;ber die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule.</p>
<h4>TH&#220;RINGEN: Matschie legt Schulkonzept vor</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine</h5>
<p>Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) hat heute sein Konzept f&#252;r die Einf&#252;hrung von Gemeinschaftsschulen in Th&#252;ringen vorgelegt. Im Mittelpunkt stehe die Idee des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens, sagte Matschie. Eckpunkte seien der gemeinsame Unterricht bis zur achten Klasse, ein Ganztagsangebot sowie die Vernetzung mit anderen Bildungstr&#228;gern in der Kommune. &#8220;Alle Wege zu allen Abschl&#252;ssen bleiben offen&#8221;, sagte er. Das Abitur sollten Sch&#252;ler an der Gemeinschaftsschule in der 12. Klasse erlangen k&#246;nnen.<br />
Schulen, die die neue Schulform umsetzen wollten, aber nicht an eine Grundschule angeschlossen seien, sollten Kooperationen bilden. Wichtig sei, dass die Gemeinschaftsschule niemandem aufgezwungen werde, betonte Matschie. Eine gute Schule entstehe dort, &#8220;wo die Beteiligten von dem &#252;berzeugt sind, was sie tun&#8221;. Bisher l&#228;gen dem Ministerium sechs Antr&#228;ge von Schulen vor. Matschie rechnet damit, dass der dementsprechende Gesetzentwurf bis Ende 2010 beschlossen sein wird. Die ersten Gemeinschaftsschulen sollen &#8211; gleichberechtigt zu den anderen Schulen &#8211; schon zum Schuljahr 2010/2011 beginnen.<br />
12.02.2010   TA/ddp</p>
<h4>Matschie legt Konzept f&#252;r Gemeinschaftsschule vor</h4>
<h5>Quelle: HP mdr.de</h5>
<p>Bildungsminister Christoph Matschie hat sein Konzept f&#252;r die Einf&#252;hrung von Gemeinschaftsschulen in Th&#252;ringen vorgelegt. Der SPD-Politiker sagte, dass im Mittelpunkt die Idee des gemeinsamen Lernens stehe. Er f&#252;gte hinzu: &#8220;Die Gemeinschaftsschule soll f&#252;r mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.&#8221; Eckpunkte seien der gemeinsame Unterricht bis zur achten Klasse, ein Ganztagsangebot sowie die Vernetzung mit anderen Bildungstr&#228;gern in der Kommune. Das Abitur sollten Sch&#252;ler an der Gemeinschaftsschule in der 12. Klasse erlangen k&#246;nnen.<br />
Th&#252;ringens SPD-Landesvorsitzender Christoph Matschie gestikuliert auf der Th&#252;ringer SPD-Basiskonferenz.<br />
St&#228;rkere Einbindung der Eltern<br />
Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will der Bildungsminister in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden. Matschie sagte bei der Vorstellung des Konzeptes: &#8220;Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst.&#8221; Matschie will das Schulgesetz nach der Sommerpause in den Landtag einbringen. Erste Pilotprojekte sollen schon zu Schuljahresbeginn im August starten.<br />
Die neue Schulform soll gleichberechtigt neben den bisherigen im Gesetz festgeschrieben werden. Matschie rechnet damit, dass der entsprechende Gesetzentwurf bis Ende 2010 beschlossen sein wird. Bisher l&#228;gen dem Ministerium sechs Antr&#228;ge von Schulen vor. Das Ministerium habe f&#252;r interessierte Eltern, Lehrer und Schulleiter eine Anlaufstelle eingerichtet.<br />
CDU-Sprecher: &#8220;Interessanter Diskussionsansto&#223;&#8221;<br />
Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Volker Emde, bezeichnete das Konzept als &#8220;interessanten Diskussionsansto&#223;&#8221;. Allerdings ergebe sich f&#252;r ihn nicht schl&#252;ssig, worin das Alleinstellungsmerkmal der Gemeinschaftsschule bestehe. Er favorisiere zudem eher eine Schule, die von der ersten bis zur zehnten Klasse statt bis zur zw&#246;lften Klasse reiche. Die CDU wolle bis Mitte M&#228;rz ihre Vorstellungen einbringen.<br />
12. Februar 2010, 20:23 Uhr</p>
<h4>Br&#252;ckenschlag &#252;ber den Park</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Weimar</h5>
<p>In der F&#252;rnbergschule an der Bodelschwinghstra&#223;e sieht Weimars Bildungsausschuss die Chance, die Innenstadt-Schulen in Zukunft zu entlasten.<br />
WEIMAR. Das Ger&#252;cht, dass Weimar in den n&#228;chsten Jahren rund 100 Pl&#228;tze an Grundschulen fehlen, hat Peter Krause (CDU) vernommen. Best&#228;tigen kann es der Vorsitzende des st&#228;dtischen Bildungs- und Sportausschusses allerdings nicht. Zwar sei tats&#228;chlich absehbar, dass die Zahl der Grundsch&#252;ler in dieser Gr&#246;&#223;enordnung steigen werde. Gen&#252;gend Platz gebe es dennoch. Unproblematisch ist die f&#252;r Weimar eigentlich positive Entwicklung trotzdem nicht. Die Krux besteht nicht in der Gesamtzahl der Pl&#228;tze, sondern in deren Verteilung in der Stadt. &#8220;Der Schulbereich Innenstadt boomt ohne Ende&#8221;, wei&#223; Krause. Die Kapazit&#228;t in Wieland- und Falkschule, die das Einzugsgebiet bedienen, ist jedoch schon jetzt ersch&#246;pft. &#8220;Wir wollen deshalb die F&#252;rnbergschule als Ersatz f&#252;r die Innenstadt aufbauen&#8221;, so der Ausschuss-Chef. Das Fachgremium nahm das Haus an der Bodelschwinghstra&#223;e bei seiner Sitzung am Donnerstag in Augenschein. Sein Urteil: eine attraktive, nahezu ideale Schule, die auch baulich kaum Nachbesserung verlangt &#8211; abgesehen von ihrer Turnhalle. Da es ohnehin Ziel sei, Weimars Schuleinzugsbereiche aufzul&#246;sen, sei sie eine echte Alternative zu den Innenstadt-Schulen. Das Problem, dass der Ilmpark vielen Eltern als Kluft zwischen Stadtzentrum und der Bodelschwinghstra&#223;e erscheinen mag, will Krause nicht von der Hand weisen. Umso wichtiger sei es, die F&#252;rnbergschule weiterhin attraktiv zu entwickeln. Mit der Kisum-Partnerschaft und der Etablierung als Musikgrundschule sei sie auf bestem Wege.Unbegrenzt ist der Platz in der F&#252;rnbergschule freilich auch nicht. Mit dem Kisum-Einzug hat sich die Zweiz&#252;gigkeit der Klassenstufen dort zementiert. Zus&#228;tzliche Klassen einzurichten, gibt das Raumangebot nun nicht mehr her. Dennoch sieht der Bildungsausschuss in der F&#252;rnbergschule noch hinreichend Aufnahme-Kapazit&#228;t, um die beiden H&#228;user der Innenstadt entlasten zu k&#246;nnen.<br />
12.02.2010</p>
<h4>Es ist geschafft</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Arnstadt</h5>
<p>ARNSTADT. Mit Musik von Bach &#8211; von wem auch sonst &#8211; begann gestern die Feierstunde zur Wiederer&#246;ffnung und Namensgebung in der Grundschule Am Plan in Arnstadt.<br />
Statt wie geplant auf dem Schulhof trafen sich Sch&#252;ler, Lehrer, Eltern und G&#228;ste in der Turnhalle. Eine gute Entscheidung angesichts des Schneetreibens, in dem nach der Feierstunde die Scheren gez&#252;ckt und das rote Schleifenband zur Wiederer&#246;ffnung durchschnitten wurde. Zuvor hatte Architekt Wilfried Mohr bereits symbolisch einen gro&#223;en Schl&#252;ssel &#252;bergeben.<br />
Genau ein Jahr dauerte die Sanierung des 1842 erbauten, denkmalgesch&#252;tzten Schulgeb&#228;udes. Die knapp 160 M&#228;dchen und Jungen feierten gestern alle, die dabei geholfen haben, wie Popstars. So gab es Beifall und Jubel f&#252;r die Geldgeber, Planer, Bauarbeiter, aber auch f&#252;r die Hausmeister und Helfer, die die beiden Umz&#252;ge ins Ausweichquartier und wieder zur&#252;ck bew&#228;ltigt haben. Th&#252;ringens Bauminister Christian Carius (CDU) nannte ein Gesamtbauvolumen von 1,4 Millionen Euro, darunter 573 000 Euro Bundes- und die gleiche Summe Landesmittel sowie ein Anteil des Kreises von 286 000 Euro. Es handelt sich um die erste Schule in Th&#252;ringen, die mit Hilfe der St&#228;dtebauf&#246;rderung saniert wurde, f&#252;gte Landrat Benno Kaufhold (CDU) an, der seine Ansprache mit einem kleinen Quiz verband. Weil auch noch die Heizung kaputt ging, musste die Kreisverwaltung zus&#228;tzlich Geld drauflegen. Wenn in diesem Jahr auch die Umz&#228;unung erneuert ist, werden 1,8 Millionen Euro verbaut sein.<br />
Daf&#252;r gibt es eine Grundschule, die modernen Anspr&#252;chen gen&#252;gt und attraktiv geworden ist. Nur wenige Meter vom Bachhaus in der Kohlgasse entfernt, wurde ihr gestern feierlich der Name &#8220;Johann Sebastian Bach&#8221; verliehen. Arnstadts B&#252;rgermeister hatte als Geschenk auch gleich ein Bild des gro&#223;en Musikers dabei. Bach sei durch seinen Flei&#223; und seine Ideen ein Vorbild, betonte Schulleiter Joachim Balkow. Er k&#252;ndigte an, dass im Herbst auch ein neues Schulkonzept stehen wird. Bereits jetzt gibt es 20 Angebote f&#252;r den Nachmittag. Der Schulleiter nannte Schach, Sprachen, Basteln und Sport. Aber auch Musik geh&#246;rt dazu, das haben die Singm&#228;use mit ihrem Programm gezeigt.<br />
Antje K&#214;HLER<br />
12.02.2010</p>
<h4>Ein Studium auf Probe</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Nordhausen</h5>
<p>NORDHAUSEN. Die Fachhochschule Nordhausen f&#246;rdert begabten Nachwuchs in Naturwissenschaften und Technik. Beim &#8220;Zukunftsportal f&#252;r Gymnasien&#8221; konnten 28 M&#228;dchen und Jungen aus Nordth&#252;ringer Schulen Hochschulluft schnuppern.<br />
F&#252;r Daniel Piper steht nach seinem einw&#246;chigen Ausflug in die Welt der Technischen Informatik fest: &#8220;Ich kann mir gut vorstellen, diese Richtung zu studieren.&#8221; Der 13-J&#228;hrige vom Kyffh&#228;user-Gymnasium aus Bad Frankenhausen hat mit Maximilian Bies und Richard M&#252;nkner eine Fu&#223;g&#228;ngerampel programmiert. &#8220;Es geht um die Grundlagen der SPS-Programmmierung. An praktischen Beispielen, wie das der Ampel, kann man das Ganze gut erl&#228;utern&#8221;, sagte Dozent Frank R&#246;hreich. Insgesamt 28 M&#228;dchen und Jungen, die auf Empfehlung ihrer Schulen an dem Projekt teilnahmen, konnten sich in f&#252;nf Wissenschaftsbereichen ausprobieren. Und w&#228;hrend in der Technischen Informatik, Regenerativen Energietechnik und Computergest&#252;tztem Konstruieren vor allem die Jungen experimentierten, waren in den Gruppen Umwelttechnik und Alltagschemie M&#228;dchen zu finden.<br />
&#8220;Unser Ziel ist es, mehr exzellente Sch&#252;ler f&#252;r ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern&#8221;, erkl&#228;rte die Projektleiterin Kerstin Apel. Und das Konzept scheint aufzugehen. &#8220;Wir haben tats&#228;chlich Studenten, die zuvor in der Sch&#252;lerakademie bei uns waren&#8221;, sagte Apel.<br />
Das Projekt &#8220;Zukunftsportal&#8221;, das am Monatsende auch f&#252;r Regelsch&#252;ler angeboten wird, findet mittlerweile das zweite Mal an der Fachhochschule statt. Finanziert wird es aus Mitteln des Europ&#228;ischen Sozialfonds und vom Land.<br />
Von Susanne BERNSTEIN<br />
12.02.2010</p>


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		<title>Pressespiegel vom 06. Januar 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Oeltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leser/Innen,
es ist soweit. Das neue Jahr hat uns erreicht und wir sind ganz gespannt was bildungsseitig noch so alles auf uns zukommen wird. Wie gestern Sylke schon versichert hat, bleiben wir am Ball und geben uns gr&#246;&#223;te M&#252;he unsere Berichterstattung immer aktuell zu halten. Ihnen/Euch allen viel Erfolg und vor allem Gesundheit und Kraft [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Leser/Innen,</em></p>
<p><em>es ist soweit. Das neue Jahr hat uns erreicht und wir sind ganz gespannt was bildungsseitig noch so alles auf uns zukommen wird. Wie gestern Sylke schon versichert hat, bleiben wir am Ball und geben uns gr&#246;&#223;te M&#252;he unsere Berichterstattung immer aktuell zu halten. Ihnen/Euch allen viel Erfolg und vor allem Gesundheit und Kraft f&#252;r alle anstehenden Aufgaben.</em></p>
<p><em>Carpe diem!</em></p>
<p><em>Ihr/Euer Martin Oeltermann</em></p>
<h4>Mammutaufgabe mit der Geduld eines Elefanten geschultert</h4>
<h5>Jahreshauptversammlung des &#8220;F&#246;rdervereins Evangelische Grundschule in Schmalkalden&#8221; / In kommenden Jahren &#8220;kleinere Br&#246;tchen&#8221;</h5>
<h6>Quelle: FW vom 6.01.2010</h6>
<p>Schmalkalden &#8211; In Th&#252;ringen gibt es mehr als 600 Vereine, die Schulen unterst&#252;tzen und begleiten. Dazu geh&#246;rt auch der &#8220;F&#246;rderverein Evangelische Grundschule in Schmalkalden e. V.&#8221;. Von mehr als 50 Interessierten am 12. M&#228;rz 2007 in der Weidebrunner Kirche gegr&#252;ndet, zog der Vorstand Ende letzten Jahres satzungsgem&#228;&#223; nach zweij&#228;hriger Amtszeit Bilanz und stellte sich erneut zur Wahl. In ihren Funktionen wurden best&#228;tigt: Susann Sch&#246;newald (Vorsitzende), Ingola Eisenacher (Stellvertreterin), Conny Wolf-Kropp (Schriftf&#252;hrerin), Annette H&#246;ssel (Schatzmeisterin) sowie Nancy M&#246;ller und Eberhard Jung als Beisitzer. Als geborenes Mitglied geh&#246;ren Dekan Michael Bedbur, Renate L&#246;scher, Pfarrer Manfred Schreiber, Rektorin Susanne Neukirch, B&#252;rgermeister Thomas Kaminski und, als Vertreter des p&#228;dagogischen Beirates, Pfarrer B&#246;ttge dem Vorstand an.</p>
<p><span id="more-1902"></span>Seit Gr&#252;ndung sind dem gemeinn&#252;tzigen F&#246;rderverein 84 Mitglieder beigetreten, er&#246;ffnete Vorsitzende Susann Sch&#246;newald ihren Bericht. Dazu geh&#246;ren vor allem engagierte Eltern, Lehrer und Erzieherinnen der Martin-Luther-Schule, Pfarrer aus dem Kirchenkreis Schmalkalden, sowie Vertreter aus der Wirtschaft und dem &#246;ffentlichen Leben. Sie alle seien bereit, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich f&#252;r Projekte, Feste, Ausfl&#252;ge, Wandertage oder andere schulische Veranstaltungen zu engagieren. Anerkennenswert sei der Beitrag eines Schmalkalder Ehepaares, das als f&#246;rderndes Mitglied den Verein monatlich mit einer Spende unterst&#252;tze, hob Sch&#246;newald hervor.</p>
<h5>Neue Spielger&#228;te f&#252;r Schulhof</h5>
<p>In ihrem R&#252;ckblick konzentrierte sich die alte und neue Vorsitzende vor allem auf ein Projekt: Die Umgestaltung des Schulhofes mit neuen Spiel- und Kletterger&#228;ten. Ein Mammutvorhaben, das die Vereinsarbeit in den vergangenen zwei Jahren voll in Anspruch genommen hat. &#8220;Doch wir haben es geschafft&#8221;, konnte der Vorstand zur Mitgliederversammlung mitteilen und all denen Danke sagen, die mit Geld und Arbeitskraft das Projekt unterst&#252;tzten. Die Freude der Kinder entsch&#228;dige f&#252;r so manche schlaflose Nacht und so manches graue Haar, erinnerte die Vorsitzende an die Suche nach Sponsoren, um die 12 000 Euro teure Spiellandschaft, die sich die M&#228;dchen und Jungen gew&#252;nscht hatten, auch umsetzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Den finanziellen Grundstock f&#252;r die Schulhofgestaltung bildeten Lottomittel aus dem Th&#252;ringer Kultusministerium, sowie finanzielle Zuwendungen der Rh&#246;n-Rennsteig-Sparkasse. Dazu kamen gr&#246;&#223;ere und kleinere Spenden einheimischer Unternehmen wie der mws Schneidwerkzeuge, der Fleisch-und Wurtswaren GmbH, der Henkel Bau GmbH, Bergbauwerkzeuge oder der Firma Polsterm&#246;bel Dietsch. Zudem durfte sich der F&#246;rderverein &#252;ber die Kollekten aus den Schulanf&#228;ngergottesdiensten sowie aus dem Gottesdienst zur Namensgebung der Schule freuen, bedankte sich Sch&#246;newald beim Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Schmalkalden. Auf der Suche nach einem Spielger&#228;te-Hersteller war der F&#246;rderverein in Dermbach f&#252;ndig geworden. Dem Vorstand sei es wichtig gewesen, einen Produzenten aus der Region zu gewinnen, betonte die Vorsitzende. In die Auswahl der Spielger&#228;te seien auch die Elternsprecher einbezogen worden.</p>
<p>Im Fr&#252;hjahr konnte bereits das &#220;bersteighaus und die Schaukelanlage &#252;bergeben werden. In den Oktoberferien gelang es mit vereinten Kr&#228;ften, die Mehrfunktionsspielanlage aufzubauen. Ein gro&#223;es Schulhoffest mit Kindern und Eltern sowie den Sponsoren k&#252;ndigte der Vorstand f&#252;r das kommende Fr&#252;hjahr an.</p>
<p>Mit dem Aufstellen der Ger&#228;te ist die Gestaltung des Schulgel&#228;ndes noch nicht abgeschlossen. Nach und nach will der F&#246;rderverein mit Unterst&#252;tzung des Schulteams und der Eltern eine gr&#252;ne Oase schaffen, dazu geh&#246;ren unter anderem Sitzgelegenheiten, ein Sonnensegel f&#252;r den Sandkasten sowie mehr Gr&#252;n.</p>
<p>Zu den Projekten und Veranstaltungen der letzten zweieinhalb Jahre geh&#246;ren im Weiteren der Aufbau einer Schulbibliothek, der Kauf eines Elektroherdes f&#252;r die Arbeitsgemeinschaft Kochen, die Ausstattung der Schule mit Sitzb&#228;nken, die Beteiligung an der Fraueninformationsb&#246;rse sowie, erstmals im letzten Jahr, am Adventsmarkt. Der F&#246;rderverein organisierte zwei &#246;ffentliche Gespr&#228;chsabende f&#252;r interessierte Eltern, unterst&#252;tzte schulische Veranstaltungen wie den Schulanf&#228;ngergottesdienst, den Kindertag oder den &#8220;Tag der offenen T&#252;r&#8221;.</p>
<p>Auch durfte der F&#246;rderverein Gastgeber einer Sitzung des Rotary Clubs in der Martin-Luther-Schule sein. Rektorin Susanne Neukirch beantwortete in diesem Rahmen viele Fragen zum Schulkonzept und der F&#246;rderverein freute sich &#252;ber eine Spende.</p>
<p>Inzwischen liegt auch ein Flyer vor, in dem sich der Verein mit seinen Zielen und Projekten vorstellt. Zudem versendet der Vorstand an seine Mitglieder regelm&#228;&#223;ig Info-Briefe. Der Dank des Vorstandes ging auch an Vereinsmitglied Angela Henkel, die einmal monatlich zum Gebetskreis f&#252;r die Martin-Luther-Schule einl&#228;dt.</p>
<p>In den kommenden Jahren, die Mitgliederversammlung beschloss, die Amtszeit des Vorstandes von zwei auf vier Jahre zu verl&#228;ngern, will der F&#246;rderverein &#8220;kleinere Br&#246;tchen&#8221; backen. Im Vordergrund steht, die Bildung und Erziehung der Kinder zu unterst&#252;tzen, sowie die Entwicklung der Schule materiell und ideell zu begleiten und zu f&#246;rdern. s&#246;</p>
<h4>Studie: Kinder aus Zuwandererfamilien besuchen seltener Kitas</h4>
<h6>Quelle: TA vom 4.01.2010</h6>
<p>G&#252;tersloh (AFP) &#8211; Kinder aus Zuwandererfamilien gehen seltener in eine Kindertageseinrichtung als die Drei- bis Sechsj&#228;hrigen aus deutschen Familien. In Westdeutschland lag der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund, die eine Kita besuchen, im Jahr 2008 bei 84 Prozent, wie aus einer von der Bertelsmann-Stiftung am Montag in G&#252;tersloh ver&#246;ffentlichten Studie hervorgeht. Von den Kindern aus Familien ohne Migrationshintergrund gingen dagegen 93 Prozent in eine Einrichtung. Die Stiftung kritisierte die geringere Quote von Kindern aus Zuwandererfamilien.</p>
<p>Zwischen den Bundesl&#228;ndern gab es dem &#8220;L&#228;ndermonitor fr&#252;hkindliche Bildung&#8221; der Bertelsmann-Stiftung zufolge auch erhebliche Unterschiede. W&#228;hrend in Baden-W&#252;rttemberg 94 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund eine Kindertagesst&#228;tte besuchten, waren es in Schleswig-Holstein nur 60 Prozent. Die Daten f&#252;r den Osten sind nach Ansicht der Bertelsmann-Experten nicht aussagekr&#228;ftig, da der Anteil der Bev&#246;lkerung mit Migrationshintergrund zu gering ist.</p>
<p>Die Bertelsmann-Stiftung forderte angesichts der Unterschiede verst&#228;rkte Anstrengungen, damit mehr Kinder aus Zuwandererfamilien Kitas besuchen. &#8220;Wir m&#252;ssen die Barrieren abbauen&#8221;, die Kinder vom Besuch einer Einrichtung fernhielten, erkl&#228;rte Vorstandsmitglied J&#246;rg Dr&#228;ger. Sonst werde die Chance verschenkt, &#8220;dass auch diese Kinder durch einen mehrj&#228;hrigen Kita-Besuch gef&#246;rdert werden und hierbei ihre Sprachkenntnisse in Deutsch deutlich ausbauen k&#246;nnen.&#8221; Das Betreuungsgeld sei deshalb der v&#246;llig falsche Anreiz. Das Betreuungsgeld in H&#246;he von 150 Euro im Monat sollen ab 2013 Eltern erhalten, die Kinder unter drei Jahren zu Hause betreuen.</p>
<h4>Christoph Matschie: &#8220;Jahr der Demokratie&#8221; an Th&#252;ringer Schulen war ein voller Erfolg</h4>
<h6>Quelle: Kultus Dez 2009</h6>
<div>Erfurt, 28.12.2009 Als vollen Erfolg bezeichnet Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, das &#8220;Jahr der Demokratie&#8221; an Th&#252;ringer Schulen. Aus Anlass mehrerer runder Jubil&#228;en – 90 Jahre Weimarer Republik, 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre friedliche Revolution in der DDR – hatten sich Th&#252;ringer Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler im Jahr 2009 intensiv mit deutscher Demokratiegeschichte besch&#228;ftigt und Bez&#252;ge zu heute hergestellt. &#8220;Damit haben sie deutlich gemacht, dass Demokratie bei ihnen lebendig und in guten H&#228;nden ist.&#8221; Gerade die deutsche Geschichte habe gezeigt, so Matschie, wie verletzlich die Demokratie sein kann. &#8220;Deshalb m&#252;ssen B&#252;rger immer wieder aktiv f&#252;r sie eintreten. Das haben Th&#252;ringer Sch&#252;ler in diesem Jahr &#228;u&#223;erst engagiert getan.&#8221;</div>
<p>Anl&#228;sslich des &#8220;Jahrs der Demokratie&#8221; gab es an Th&#252;ringer Schulen zahlreichen Projekte, Exkursionen und Veranstaltungen. So besuchten Sch&#252;ler besondere historische St&#228;tten wie die Grenzlandmuseen in M&#246;dlareuth und Teistungen oder Point Alpha in der Rh&#246;n, aber auch die KZ-Gedenkst&#228;tten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Zu Gast waren sie auch in den Au&#223;enstellen der Bundesbeauftragten f&#252;r die Stasi-Unterlagen in Erfurt, Suhl und Gera. Wie heute Politik gemacht wird, erfuhren die jungen Leute im Bundestag in Berlin sowie im Th&#252;ringer Landtag in Erfurt. Sie f&#252;hrten Gespr&#228;che mit Politikern oder erfuhren bei Diskussionen mit Zeitzeugen Geschichte aus erster Hand.</p>
<p>Doch auch ganz unmittelbar wurde Demokratie gro&#223; geschrieben. So erfolgte an mehr als 20 Th&#252;ringer Schulen die K&#252;rung des Sch&#252;lersprechers erstmals per Direktwahl. Ganz praktisch organisierten die Sch&#252;ler damit demokratische Teilhabe und zeigten, welche M&#246;glichkeiten f&#252;r demokratisches Handeln bestehen.</p>
<p>&#8220;Das Jahr der Demokratie hat eindrucksvoll belegt, dass die Schule ein wichtiger Lernort ist f&#252;r Wissen, Haltung und Handeln in einer lebendigen Demokratie, die sich der aktiven B&#252;rgergesellschaft verpflichtet f&#252;hlt&#8221;, res&#252;miert der Bildungsminister. &#8220;Die Sch&#252;ler demonstrierten eindrucksvoll, dass von Politikverdrossenheit der jungen Generation keine Rede sein kann&#8221;, so Matschie.</p>
<h4>Die Schule der Inuit</h4>
<h5>Ein Gr&#246;nl&#228;nder schickt Kinder aus &#8220;schwierigen Verh&#228;ltnissen&#8221; auf mehrt&#228;gige Expeditionen ins ewige Eis. Durch ihre Erfahrungen sollen sie neuen Halt und Selbstvertrauen zu finden</h5>
<h6>Quelle: GEO.de</h6>
<p>Nordgr&#246;nland, ein Fjord 600 Kilometer n&#246;rdlich des Polarkreises. Es ist bitterkalt, 30 Grad minus, die n&#228;chste Siedlung zwei Tagesreisen entfernt. Eine unwirtliche, frostige W&#252;ste. Vor einer improvisierten H&#252;tte sitzen drei Kinder im Schnee und spielen Karten. Daneben kn&#252;pfen zwei andere Kinder Kordeln und Haken zusammen. In wenigen Stunden, wenn die Sonne aufgeht, werden sie die Schlittenhunde einspannen, und dann geht es noch weiter raus aufs ewige Eis. Die Expedition ist Teil eines Programms von &#8220;Bornehjemmet&#8221;, einem Kinderheim im n&#246;rdlichen Gr&#246;nland.</p>
<p>Makku und die anderen Inuit-Jugendlichen des Heims &#8220;Bornehjemmet&#8221; im gr&#246;nl&#228;ndischen Uumannaqs sind nicht anders als ihre Altersgenossen in Europa. Sie tr&#228;umen von Popstars, spielen am liebsten mit dem Game-Boy, vertr&#246;deln ganze Nachmittage beim Musikh&#246;ren, statt ihre Hausaufgaben zu machen. Seit drei Wochen allerdings kampieren sie zu zehnt in der Eisw&#252;ste Gr&#246;nlands. Sie sind Teilnehmer einer Hundeschlitten-Expedition f&#252;r Jugendliche: Zwei Monate lang fahren sie 1500 Kilometer in Richtung Nordpol. Hier, weitab der Zivilisation, sollen sie lernen, im Eis zu &#252;berleben, zu fischen, zu jagen, dem Frost zu trotzen &#8211; um auch sp&#228;ter im Alltag besser zurecht zu kommen. Die Jugendlichen stammen n&#228;mlich allesamt aus problematischen Familien, und die Hundeschlitten-Expedition ins Eis ist eine Art &#8220;Therapie&#8221;.</p>
<p>Der Gr&#246;nl&#228;nder Ole Jorgen gr&#252;ndete das Projekt vor sieben Jahren. Seine Ziel: 25 Kindern aus schwierigen Verh&#228;ltnissen die Chance zu bieten, durch ihre Erfahrungen im Eis neuen Halt und Selbstvertrauen zu finden. Einmal pro Jahr startet die Expedition von Uumannaq aus. Hier sollen die Kinder nicht nur ein neues Zuhause finden, sondern vor allem eine Perspektive: Jagen, Fischen, Felle gerben &#8211; &#8220;Tradition als Therapie&#8221; nennen das die Organisatoren. &#8220;Mit der Therapie hatten wir sehr gro&#223;en Erfolg bei der ersten Generation der Kinder&#8221;, sagt Jean-Michel Huctin, einer der Mitarbeiter des Projektes. &#8220;Die &#196;ltesten von ihnen studieren heute oder haben eine geregelte Arbeit gefunden.&#8221;</p>
<h4>Der 6te Januar in der Weltgeschichte</h4>
<p>Auch heute wieder jede Menge in der Historie los gewesen. So er&#246;ffnete Maria Montessori (1907) ihre erste Schule, Al Capone wurde (1939) wegen (man stelle sich das mal vor) guter F&#252;hrung vorzeitig entlassen, die Legende Helmut Recknagel gewinnt (1958) als erster deutscher Springer die Vierschanzentournee und die Schweden kriegen (1810) R&#252;gen als Dankesch&#246;n von den Franzosen bei ihrem Friedensabkommen.</p>
<p>Mehr zum heutigen Datum wie immer bei: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/6._Januar"><strong>Wiki-schau-mal-nach-ob-da-was-ist-de</strong></a></p>


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		<title>Pressespiegel vom 17. November 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 07:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Lesegemeinde des heutigen Pressespiegels,
der Worte wurden viel gewechselt, gelobt, geehrt, diskutiert, geh&#246;rt, gesehen und gelacht &#8211; Friedrichroda ist inzwischen schon wieder knapp anderthalb Wochen Vergangenheit und trotzdem noch in allerbester Erinnerung. Wir konnten viel mit nach Hause nehmen, viele Erfahrungen und Eindr&#252;cke aus intensiven Gespr&#228;chen. Nun ist es an uns, die guten [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/pressespiegel-vom-montag-9-11-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 09. November 2009'>Pressespiegel vom 09. November 2009</a> <small>Guten Abend, ein proppenvoller Tag geht dem Ende zu. Der 9. November, historisch &#8211; immerhin sind zwei Tage vergangen seit unseren Landeeselterntagen Heute vor 20 Jahren &#8211; es ist allen bekannt, heute ausgerechnet bin ich dran. Kaum waren damals die Grenzen offen bin ich aus dem Westen abgehauen. Spass beiseite,...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/ich-oder-pressespiegel-vom-24-november-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: ich oder Pressespiegel vom 24. November 2009'>ich oder Pressespiegel vom 24. November 2009</a> <small>Liebe Leser, vertretungsweise kann ich Sie heute durch unseren Spiegel begleiten. Wie sch&#246;n. So habe ich die M&#246;glichkeit nochmals auf eine besondere Art meinen Elternkollegen im Bundeselternrat Gr&#252;&#223;e zu senden und Danke zu sagen. Seid gegr&#252;&#223;t. Es war toll mit Euch. Die n&#228;chsten Termine und Themen der gemeinsamen Beratung auf...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedanken zum Tag</p>
<p>Liebe Lesegemeinde des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>der Worte wurden viel gewechselt, gelobt, geehrt, diskutiert, geh&#246;rt, gesehen und gelacht &#8211; Friedrichroda ist inzwischen schon wieder knapp anderthalb Wochen Vergangenheit und trotzdem noch in allerbester Erinnerung. Wir konnten viel mit nach Hause nehmen, viele Erfahrungen und Eindr&#252;cke aus intensiven Gespr&#228;chen. Nun ist es an uns, die guten Vors&#228;tze und Ideen umzusetzen, tagt&#228;glich, im Sinne unserer Kinder.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich an disem leider etwas grauen Novembertag</p>
<p>Ihr Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-1582"></span></p>
<h4>Ziel: Lernen ohne Drill und G&#228;ngelei</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Neuhaus &#8211; Unter dem Thema &#8220;Demokratiep&#228;dagogik in Th&#252;ringen&#8221; stellte das Th&#252;ringer Institut f&#252;r Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm, Bad Berka) und das &#8220;F&#246;rderprogramm Demokratisches Handeln&#8221; (Jena) im Gymnasium Neuhaus am Rennweg neue und innovative Materialien zur Unterst&#252;tzung von Lern- und Projektarbeiten an Th&#252;ringer Schulen vor.</p>
<p>Die gleichnamige Brosch&#252;re weist klar strukturierte und kompakte Beschreibungen von rund 30 Projekten auf, die in den vergangenen Jahren in Schulen Th&#252;ringens erfolgreich durchgef&#252;hrt und dokumentiert worden sind. Sie zeigen, wie durch eine Symbiose von Lernen, Handeln und Verstehen in eigener Verantwortung und eigenem Tun Demokratie in der Schule umgesetzt werden kann.</p>
<p>Die neue Wanderausstellung in Form von Werbedisplays erg&#228;nzt die Brosch&#252;re, mit denen man die Diskussion in den Schulen anregen m&#246;chte. Sie kann von allen Schulen angefordert werden.</p>
<p>Aus 16 Schulen des Freistaates waren Sch&#252;lervertretungen angereist, um ihre Projekte dazu vorzustellen, sich kennen zu lernen und zu informieren. Da das Neuh&#228;user Gymnasium gerade zu der Thematik des Tages eine Vorreiterrolle spielt und man daf&#252;r auch in Insiderkreisen bekannt ist, fand diese Pr&#228;sentation auch hier am Rennsteig statt. Schulleiter Ralph Leipold meint: &#8220;Wir werben daf&#252;r, bewusst demokratisch zu handeln, lernen ohne Drill und G&#228;ngelung. Dazu geh&#246;rt Demokratie zu leben, nach dem Begriff Habitus. Man muss sp&#252;ren, dass Demokratie in der Gemeinschaft existiert, in der alle an diese Idee glauben. Und es gilt Demokratie als Lebensform mit zu gestalten.&#8221;</p>
<p>Anika Zitzmann (Scheibe-Alsbach) und Chris Sch&#246;nefeld (Spechtsbrunn) gaben &#252;ber ihr Projekt Auskunft, in dem sie sich mit der Demokratie in der DDR auseinander setzten. Dazu hat man gezielt Exkursionen unternommen, wie zum Beispiel ins Stasi-Gef&#228;ngnis Hohensch&#246;nhausen, Vorlesungen wurden besucht und Gespr&#228;che mit Zeitzeugen gef&#252;hrt. F&#252;r die Sch&#252;ler war es wichtig, wie Anika Zitzmann berichtet, sich mit den Sichtweisen der Gro&#223;eltern und denen der Lehrer auseinander zu setzen und sich ein Bild zu machen. &#8220;Wir haben gelernt, uns in der Gruppe w&#228;hrend der Projektarbeit zu diesem Thema auseinander zu setzen, zu zeigen, dass man demokratisches Lernen miteinander verankern kann&#8221;, meint Chris Sch&#246;nefeld.</p>
<p>&#220;ber die Aktivit&#228;ten der Regelschule in K&#246;ppelsdorf wei&#223; Ute Hofmann (Lehrerin f&#252;r Sozialkunde und Geschichte): &#8220;Wir besch&#228;ftigen uns viel mit verschiedenen Themen der Demokratie. Dazu spielt die Gewaltpr&#228;vention bei uns eine gro&#223;e Rolle. Gerade die Situation unserer Lage im einstigen Sperrgebiet ist Thema und das haben wir auch mit einem Besuch im Deutsch-Deutschen Grenzlandmuseum M&#246;dlareuth untermauert.&#8221;</p>
<p>Die Pr&#228;sentation im Gymnasium zeigt in f&#252;nf Themenkreisen Projekte, wie Schulen des Landes ihre Projekte in das Lernen integrieren und diese damit auch f&#252;r die &#214;ffentlichkeit zug&#228;ngig machen.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch zwei Wochen im Gymnasium Neuhaus zu sehen. nk</p>
<h4>Schulnetzplanung im Erbstromtal &#8211; ein Vabanquespiel</h4>
<h5>Eigenbericht/R.S.</h5>
<p>Sie haben es schon gelesen. Im Erbstromtal zwischen Ruhla und Wutha-Farnroda sollen im kommenden Jahr zwei von vier Grundschulen geschlossen werden. In Anbetracht eines wissentlich kumulierten Sanierungsstaus an zwei Schulen ersteinmal ein guter Gedanke &#8211; k&#246;nnte man meinen. Problematisch nur, dass bei einer Schlie&#223;ung viele Grundsch&#252;ler nun den PNV nutzen m&#252;ssen &#8211; mit allen negativen Konsequenzen. P&#246;belei und Rauchen an der Bushalte sind da noch die kleineren &#220;bel &#8211; sollte man denken. Gr&#246;&#223;ere Kinder verhalten sich den Kleineren gegen&#252;ber nicht immer kollegial. Wie sensibel aber Schulanf&#228;nger sind, weiss jedes Elternteil selbst gut genug. In der kleinsanierten Grundschule Ruhla (Politiker wollen nachhaltig und weitsichtig handeln &#8211; leider ist das Gegenteil der Fall) wird zuk&#252;nftig kein qualitativ hochwertiger Unterricht mehr stattfinden k&#246;nnen. Alle R&#228;ume sind intensiv genutzt, mehr Kinder kann die Schule nicht verkraften ohne Abstriche an Angeboten oder Projektarbeit machen zu m&#252;ssen. Sparen wir an der Bildung? Sicher der absolut falsche Weg im Technologieland Deutschland. Kurze Wege f&#252;r kurze Beine, ein Grundschulstandort in unmittelbarer N&#228;he, das ist ein St&#252;ck Lebensqualit&#228;t, auf das die Eltern und Kinder ein absolutes Anrecht haben. Dies gilt es zu verteidigen! Sparen ist wichtig, aber nicht an dieser Stelle! Ein weiteres Problem stellt der Hort dar. Seit wenigen Monaten in kommunaler Tr&#228;gerschaft und in der Hoffnung auf Verbesserung hat sich die Personalsituation z.T. in das Gegenteil verkehrt. Ein Betreuungsschl&#252;ssel von 1:29 z.Zt. in Ruhla ist f&#252;r Erzieher und Kinder unzumutbar. Zuk&#252;nftig wird dann Hort in den Klassenr&#228;umen stattfinden &#8211; Stand 1989. Die demografische Entwicklung im Erbstromtal ist relativ stabil, &#252;ber Jahre hinweg konnten gleiche Sch&#252;lerzahlen festgestellt werden. Vielleicht ist es 20 Jahre nach der politischen Wende angebracht wieder auf die Stra&#223;e zu gehen &#8211; f&#252;r den Erhalt unserer Schulen!</p>
<h4>Ziel: Lernen ohne Drill und G&#228;ngelei</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Aus 16 Schulen des Freistaates waren Delegationen in Neuhaus</p>
<p>Anl&#228;sslich des &#8220;Jahres der Demokratie 2009&#8243; wurde eine Brosch&#252;re erarbeitet, die Praxisbeispiele und Angebote vermittelt. Sch&#252;lervertreter aus 16 Schulen des Freistaates waren zur Pr&#228;sentation zugegen.</p>
<p>Neuhaus &#8211; Unter dem Thema &#8220;Demokratiep&#228;dagogik in Th&#252;ringen&#8221; stellte das Th&#252;ringer Institut f&#252;r Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm, Bad Berka) und das &#8220;F&#246;rderprogramm Demokratisches Handeln&#8221; (Jena) im Gymnasium Neuhaus am Rennweg neue und innovative Materialien zur Unterst&#252;tzung von Lern- und Projektarbeiten an Th&#252;ringer Schulen vor.</p>
<p>Die gleichnamige Brosch&#252;re weist klar strukturierte und kompakte Beschreibungen von rund 30 Projekten auf, die in den vergangenen Jahren in Schulen Th&#252;ringens erfolgreich durchgef&#252;hrt und dokumentiert worden sind. Sie zeigen, wie durch eine Symbiose von Lernen, Handeln und Verstehen in eigener Verantwortung und eigenem Tun Demokratie in der Schule umgesetzt werden kann.</p>
<p>Die neue Wanderausstellung in Form von Werbedisplays erg&#228;nzt die Brosch&#252;re, mit denen man die Diskussion in den Schulen anregen m&#246;chte. Sie kann von allen Schulen angefordert werden.</p>
<p>Aus 16 Schulen des Freistaates waren Sch&#252;lervertretungen angereist, um ihre Projekte dazu vorzustellen, sich kennen zu lernen und zu informieren. Da das Neuh&#228;user Gymnasium gerade zu der Thematik des Tages eine Vorreiterrolle spielt und man daf&#252;r auch in Insiderkreisen bekannt ist, fand diese Pr&#228;sentation auch hier am Rennsteig statt. Schulleiter Ralph Leipold meint: &#8220;Wir werben daf&#252;r, bewusst demokratisch zu handeln, lernen ohne Drill und G&#228;ngelung. Dazu geh&#246;rt Demokratie zu leben, nach dem Begriff Habitus. Man muss sp&#252;ren, dass Demokratie in der Gemeinschaft existiert, in der alle an diese Idee glauben. Und es gilt Demokratie als Lebensform mit zu gestalten.&#8221;</p>
<p>Anika Zitzmann (Scheibe-Alsbach) und Chris Sch&#246;nefeld (Spechtsbrunn) gaben &#252;ber ihr Projekt Auskunft, in dem sie sich mit der Demokratie in der DDR auseinander setzten. Dazu hat man gezielt Exkursionen unternommen, wie zum Beispiel ins Stasi-Gef&#228;ngnis Hohensch&#246;nhausen, Vorlesungen wurden besucht und Gespr&#228;che mit Zeitzeugen gef&#252;hrt. F&#252;r die Sch&#252;ler war es wichtig, wie Anika Zitzmann berichtet, sich mit den Sichtweisen der Gro&#223;eltern und denen der Lehrer auseinander zu setzen und sich ein Bild zu machen. &#8220;Wir haben gelernt, uns in der Gruppe w&#228;hrend der Projektarbeit zu diesem Thema auseinander zu setzen, zu zeigen, dass man demokratisches Lernen miteinander verankern kann&#8221;, meint Chris Sch&#246;nefeld.</p>
<p>&#220;ber die Aktivit&#228;ten der Regelschule in K&#246;ppelsdorf wei&#223; Ute Hofmann (Lehrerin f&#252;r Sozialkunde und Geschichte): &#8220;Wir besch&#228;ftigen uns viel mit verschiedenen Themen der Demokratie. Dazu spielt die Gewaltpr&#228;vention bei uns eine gro&#223;e Rolle. Gerade die Situation unserer Lage im einstigen Sperrgebiet ist Thema und das haben wir auch mit einem Besuch im Deutsch-Deutschen Grenzlandmuseum M&#246;dlareuth untermauert.&#8221;</p>
<p>Die Pr&#228;sentation im Gymnasium zeigt in f&#252;nf Themenkreisen Projekte, wie Schulen des Landes ihre Projekte in das Lernen integrieren und diese damit auch f&#252;r die &#214;ffentlichkeit zug&#228;ngig machen.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch zwei Wochen im Gymnasium Neuhaus zu sehen. nk</p>
<h4>K&#246;lleda: Bald ein Schmuckst&#252;ck</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Die Wippertus-Grundschule K&#246;lleda wird in den kommenden f&#252;nf Jahren grundlegend saniert. F&#252;r die &#252;ber 200 Sch&#252;ler und das Lehrerkollegium bedeutet dies momentan einiges an Aufregung und Koordination &#8211; und die Aussicht auf eine richtig schmucke Schule.<br />
K&#214;LLEDA. Gleich zwei Baustellen begleiten den Schulalltag der Wippertussch&#252;ler seit einigen Wochen. Das Haupthaus erh&#228;lt auf der Hofseite neue Fenster und die Remise wird energetisch saniert.Um den Unterricht so wenig wie m&#246;glich zu st&#246;ren, nutzten die Handwerker im Haupthaus insbesondere die Herbstferien. W&#228;hrend dieser zwei Wochen wurden die Fenster in den Klassenr&#228;umen erneuert, die Flure und andere R&#228;ume kamen anschlie&#223;end w&#228;hrend laufenden Schulbetriebs dran. Allerdings erfolgten die meisten Arbeiten nach Unterrichtsschluss in den Nachmittagsstunden und an den Wochenenden. &#8220;Man muss sich arrangieren, aber wir sind froh, dass es vorw&#228;rts geht&#8221;, sagte Schulleiterin Karla Goerke.Die Sanierung an der Remise, die als Projekt innerhalb des Konjunkturpaketes II in diesem Jahr zus&#228;tzlich m&#246;glich wurde, beeintr&#228;chtigt das Schulleben indes kaum. Das Nebengeb&#228;ude war so bauf&#228;llig, dass es ohnehin nicht mehr genutzt werden konnte, die darin befindliche Wohnung war im Sommer leer gezogen worden. Da sich die Remise am Schulhof-Rand befindet, geht durch die Bauarbeiten auch nur wenig Platz f&#252;r die Kinder verloren. Seit September laufen die Arbeiten, die sich noch bis ins kommende Jahr ziehen werden. Als erstes standen ein neues Dach, W&#228;rmed&#228;mmung, der Abriss einer Garage und neue Fenster im Dachgeschoss auf dem Plan, 2010 folgen der Au&#223;enputz, die Komplettierung der Fenster und der Einbau einer Heizung. Die Gesamtkosten betragen 773 000 Euro, davon flie&#223;en 447 000 Euro F&#246;rdermittel.Auf die k&#252;nftige Nutzung der Remise freuen sich Sch&#252;ler, Erzieher und Lehrer schon. F&#252;r den Ganztagsbetrieb der Schule entstehen im Obergeschoss drei sogenannte Differenzierungsr&#228;ume, so Karla Goerke. In kleinen Gruppen k&#246;nne man dort arbeiten, zum Beispiel in der Schuleingangsphase. Der bisherige Tanzraum ist f&#252;r kreative T&#228;tigkeiten vorgesehen. Einen neuen Tanzraum ganz professionell mit Spiegel (TA berichtete) hat der handwerklich begabte Hausmeister der Schule bereits im Haupthaus eingerichtet, freut sich die Schulleiterin. Unters Dach der Remise zieht die Schulbibliothek und wenn es m&#246;glich ist, w&#252;nschen sich die K&#246;lledaer auch noch eine Sch&#252;lerk&#252;che in dem Nebengeb&#228;ude. Bisher befindet sich diese im Haupthaus im Keller unter nicht so optimalen Bedingungen, die R&#228;ume m&#252;ssen trockengelegt werden.Mit den Handwerkerfirmen gebe es eine supergute Zusammenarbeit, lobt Karla Goerke, die Schule werde regelm&#228;&#223;ig in die Bauberatungen einbezogen. Und aus der Remise werde ein kleines Schmuckst&#252;ck.Insgesamt ziehen sich die Sanierungsarbeiten an der Wippertusschule &#252;ber f&#252;nf Jahre. 2010 kommen die Fenster an der Stra&#223;enseite des Hauptgeb&#228;udes dran, sp&#228;ter auch der Hort und das Au&#223;engel&#228;nde. F&#252;r die derzeit 234 Sch&#252;ler, davon 180 Hortkinder, und das Kollegium bedeutet dies einiges an Aufregung und notwendiger Koordination. Doch die Schulleiterin wei&#223;: &#8220;Wir bei&#223;en die Z&#228;hne zusammen und hinterher wird es richtig sch&#246;n.&#8221; Ilona STARK</p>
<p>F&#252;r Sie gefunden: Lese- und H&#246;rtipp:</p>
<h4>Der Letzte Zirkusdirektor der DDR</h4>
<li><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/diereportage/1068948/" target="_self">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/diereportage/1068948/</a></li>
<p>Last, but not least,</p>
<h4>Der 17.November in der Weltgeschichte</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/17._November" target="_blank">17.November</a></p>


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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/pressespiegel-vom-3-november-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. November 2009'>Pressespiegel vom 03. November 2009</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, der Landeseltelterntag r&#252;ckt immer n&#228;her und wir alle sind schon sehr gespannt darauf! Ich hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch zwischen den Eltern, den &#8220;Machern&#8221;, den Vortragenden und den Zuh&#246;renden. Einfach der richtige Ort, sich mal die Probleme oder auch die...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/pressespiegel-vom-4-november-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 04. November 2009'>Pressespiegel vom 04. November 2009</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, nach drei Wahlg&#228;ngen ist es endlich amtlich: Th&#252;ringen wird wieder regiert! Seit gestern steht dann auch fest, wer Frau Lieberknecht bei der Regierungsarbeit unterst&#252;tzt. An dieser Stelle ein Gl&#252;ckwunsch vom PS und mit Spannung erwarten wir die ersten Aktivit&#228;ten, speziell im f&#252;r uns alle wichtigen Bildungsbereich...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/pressespiegel-vom-montag-9-11-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 09. November 2009'>Pressespiegel vom 09. November 2009</a> <small>Guten Abend, ein proppenvoller Tag geht dem Ende zu. Der 9. November, historisch &#8211; immerhin sind zwei Tage vergangen seit unseren Landeeselterntagen Heute vor 20 Jahren &#8211; es ist allen bekannt, heute ausgerechnet bin ich dran. Kaum waren damals die Grenzen offen bin ich aus dem Westen abgehauen. Spass beiseite,...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/ich-oder-pressespiegel-vom-24-november-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: ich oder Pressespiegel vom 24. November 2009'>ich oder Pressespiegel vom 24. November 2009</a> <small>Liebe Leser, vertretungsweise kann ich Sie heute durch unseren Spiegel begleiten. Wie sch&#246;n. So habe ich die M&#246;glichkeit nochmals auf eine besondere Art meinen Elternkollegen im Bundeselternrat Gr&#252;&#223;e zu senden und Danke zu sagen. Seid gegr&#252;&#223;t. Es war toll mit Euch. Die n&#228;chsten Termine und Themen der gemeinsamen Beratung auf...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 12. September 2009</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2009/09/pressespiegel-vom-12-september-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 13:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Hoppe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Leserinnen und Leser der Schulpresse,
Die Kreiselternvertretung Erfurt laden alle Eltern, Sch&#252;ler, Lehrer und Interessierte zum 2. Kreiselterntag nach Erfurt ein.
Es lohnt sich an dem Wochenende nach Erfurt zu kommen, nach dem Kreiselterntag ist ein sportlicher H&#246;hepunkt im Steigerwaldstadion, es spielt der FC Rot Weis Erfurt gegen den SV Wehen Wiesbaden, weiterhin kann die [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Leserinnen und Leser der Schulpresse,</p>
<p>Die Kreiselternvertretung Erfurt laden alle Eltern, Sch&#252;ler, Lehrer und Interessierte zum 2. Kreiselterntag nach Erfurt ein.</p>
<p>Es lohnt sich an dem Wochenende nach Erfurt zu kommen, nach dem Kreiselterntag ist ein sportlicher H&#246;hepunkt im Steigerwaldstadion, es spielt der FC Rot Weis Erfurt gegen den SV Wehen Wiesbaden, weiterhin kann die Gloriosa besichtigt werden.</p>
<p>Sie sind Neugierig geworden?</p>
<p>Dann besuchen Sie uns am 19. September 2009 um 10:00 Uhr in der Staatliche Integrierte Gesamtschule Erfurt Wendenstra&#223;e 23.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.</p>
<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2009/09/flyer.pdf" title="flyer.pdf">flyer.pdf</a></p>
<h4>Keine Luxus-Versorgung</h4>
<h5>Quelle: Ostth&#252;ringer Zeitung, Lokalredaktion Gera</h5>
<p>Schulhorte zwischen Elternerwartung, Betreuungsschl&#252;sseln und neuen Modellen<span id="more-1219"></span><br />
Von Katrin Wiesner Gera. Das Schachbrett blieb leer und der Fu&#223;ball in der Ecke liegen. In der Otto-Dix-Grundschule begann das neue Schuljahr mit Ausf&#228;llen in den Hort-Arbeitsgemeinschaften. &#8220;Die Probleme sind sei Jahren die gleichen&#8221;, sagt Philip Redecker, Kreiselternsprecher der Geraer Grundschulen, und schrieb einen offenen Brief an das Kultusministerium. Eine Luxus-Versorgung fordere man nicht, aber eine Unterversorgung sei nicht hinzunehmen. Im konkreten Fall der Dixschule soll ein P&#228;dagoge an den Schreibtisch des Schulamtes beordert worden sein, was ein zus&#228;tzliches und f&#252;r Eltern unn&#246;tiges Loch in die Betreuung gerissen habe.<br />
&#8220;Inzwischen ist das Problem gel&#246;st&#8221;, sagt Christina K&#246;hler, Grundschulreferentin am Geraer Schulamt. 19 Erzieher seien in den letzten Tagen eingestellt worden. Dass es Verz&#246;gerungen gab, liege vor allem daran, dass die Stellen gar nicht so einfach zu besetzen seien. Die Geraer Arbeitsagentur best&#228;tigt, Erzieher sind derzeit viel gefragt. Auch wenn es sich bei den meisten Jobs um Teilzeitstellen handelt; mancher Erzieher sich mit 20 Wochenstunden begn&#252;gen muss. Geschuldet ist das dem stark schwankenden Betreuungsbedarf; die Spitzenzeiten an einem Horttag konzentrieren sich auf die wenigen Mittags- und fr&#252;hen Nachmittagsstunden, erkl&#228;rt Christina K&#246;hler.<br />
Dass es Nachholbedarf gibt, scheint allerdings auch im Kultusministerium bekannt zu sein. Zumal die Zahl der Hortkinder steigt. F&#252;r das neue Schuljahr wurden 111 Erzieher eingestellt, weitere 54 erhielten statt befristeter nun unbefristete Arbeitsvertr&#228;ge. Kommunen und Landkreise, die Horte in einem Modellprojekt &#252;bernommen haben &#8211; und das ist &#252;ber die H&#228;lfte im Freistaat &#8211; bekommen zudem 250 Kr&#228;fte finanziert.<br />
Ministeriumssprecher Dr. Detlef Baer nennt einen Betreuungsschl&#252;ssel von 25 Kindern pro Erzieher. Die Vorstellungen der Geraer Eltern sehen allerdings anders aus. F&#252;r sie ist ein Erzieher auch mit 20 Kindern voll gefordert. So wird es auch weiterhin eine Diskrepanz zwischen Erwartungen und Betreuungsangebot geben.<br />
Ob jene St&#228;dte und Landkreise besser fahren, die sich an dem Modell der Hort-Kommunalisierung beteiligen, ist derzeit noch nicht zu sagen. Das Projekt &#8220;Weiterentwicklung der Th&#252;ringer Grundschule&#8221; sieht vor, dass die Schultr&#228;ger das Personal &#252;bernehmen. 900 000 Euro schie&#223;t das Land derzeit im Monat zu, Mit dem Geld k&#246;nnen die Kommunen die Besetzung selbst festlegen. Das hei&#223;t auch: Neben ausgebildeten P&#228;dagogen k&#246;nnen genauso gut Honorarkr&#228;fte f&#252;r besondere Angebote in Sport, Kunst, Kultur eingestellt werden. Wer und was gebraucht wird, soll vor Ort entschieden werden.<br />
In Gera hat sich in einer Befragung die Mehrheit der Schulkonferenzen, in denen Lehrer und Eltern vertreten sind, dagegen ausgesprochen. Zu den Kritikpunkten geh&#246;rt, dass die Finanzierung der Stellen nach dem Auslaufen des Modells 2012 ungekl&#228;rt sei. An der Schule w&#252;rden zudem zwei Dienstherren agieren &#8211; das Land bei den Lehrern, die Stadt bei den Erziehern. Ein Hoheitswirrwarr, dass die Zusammenarbeit eher erschweren w&#252;rde. Und nicht zuletzt bef&#252;rchtet man den Einsatz von ungeschultem Personal, nicht der Vielfalt, sondern der Kosten wegen. Die Kritik steht, was nach dem Modellprojekt kommt, ist offen.<br />
11.09.2009</p>
<h4>Sichtbares aus dem Paket</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Sondershausen</h5>
<p>SONDERSHAUSEN (igl). Jetzt geht es in Sondershausen auch sichtbar los mit der Verwirklichung von Vorhaben aus dem Konjunkturpaket II f&#252;r Kindertagesst&#228;tten und neue Bel&#228;ge f&#252;r Stra&#223;en.<br />
&#8220;In der Kindertagesst&#228;tte ´Dorfspatzen´ in Hohenebra beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten f&#252;r die Mauerwerktrockenlegung&#8221;, sagte die Sondersh&#228;user Vize-B&#252;rgermeisterin, Cornelia Kraffzick (SPD), auf Nachfrage dieser Zeitung mit Blick auf die Ausgaben aus dem Konjunkturpaket II plus Eigenanteilen im Bereich Bildung. Gro&#223;es habe man in der Kindertagesst&#228;tte &#8220;Pusteblume&#8221; in der Frankenh&#228;user Stra&#223;e der Kreisstadt vor: &#8220;Hier stehen sogenannte energetische Ma&#223;nahmen an, geht es um eine neue Dachform mit einem W&#228;rmeverbundsystem. Damit im kommenden Jahr die Arbeiten ordentlich laufen, starten jetzt Bauanlaufberatungen&#8221;, erg&#228;nzte Kraffzick.<br />
Derzeit l&#228;uft zudem die Ausschreibung f&#252;r den Sonnenschutz der Kindertagesst&#228;tte &#8220;Anne Frank&#8221; im Borntal, der noch in diesem Jahr angebaut werden soll. Ebenfalls dieses Jahr will man sich der Freifl&#228;chengestaltung &#8211; da geht es laut Kraffzick um Gr&#252;nes und Pflaster &#8211; in der Kindertagesst&#228;tte &#8220;Arche Noah&#8221; in Stockhausen annehmen und auch abschlie&#223;en.<br />
Was die Malerarbeiten f&#252;r die Treppenh&#228;user der Kindertagesst&#228;tten &#8220;K&#228;the Kollwitz&#8221; und &#8220;K&#228;ferland&#8221; auf dem Franzberg betreffe, w&#252;rden die Ausschreibungen laufen, so die Vize-B&#252;rgermeisterin. So richtig hat es bisher mit dem Konjunkturpaket II aber nicht geklappt, wie es sich einst die gro&#223;e Politik vorstellte, um in Krisenzeiten ordentlich Schwung in die Wirtschaft und das Handwerk zu bringen. &#8220;Verzug gab es nicht nur bei uns, sondern &#252;berall durch die Grundgesetz&#228;nderung, aber auch durch die Kommunalwahlen, weil sich erst einmal R&#228;te konstituieren mussten, um die entsprechenden Beschl&#252;sse auf den Weg zu bringen&#8221;, argumentiert Kraffzick.<br />
Im Bereich Infrastruktur des Konjunkturpaketes II geht es in Sondershausen unterdessen erst im kommenden Jahr so richtig sichtbar los. Derzeit w&#252;rden aber umfangreiche Planungen laufen, sagt Manfred Kucksch, Fachbereichsleiter Bau und Ordnung der Stadtverwaltung.<br />
Dennoch kann er zwei Projekte nennen, deren Verwirklichung noch in diesem Jahr erfolgen sollen. Dabei gehe es um einen L&#228;rmschutzbelag im unteren Teil des Jechaburger Weges in Sondershausen sowie um einen Bereich am Himmelsberger Tor an der Feuerwehr in Schernberg, so Kucksch.<br />
Fahrzeugf&#252;hrer und Anwohner wissen, wie n&#246;tig hier die Arbeiten sind. &#8220;Wir haben mit der Erfurter Stra&#223;e und der Nordh&#228;user Stra&#223;e derzeit noch gro&#223;e Baustellen und Umleitungen in Sondershausen, da wollen wir nicht auch noch f&#252;r weitere Stra&#223;enbauma&#223;nahmen sorgen&#8221;, so Kucksch. Er lieb&#228;ugelt auch damit, dass kommendes Jahr die Baupreise etwas g&#252;nstiger sind als derzeit.<br />
Die Stadt Sondershausen bekommt aus dem Konjunkturpaket &#252;ber 1,8 Millionen Euro: 961 000 Euro f&#252;r den Bereich Bildung und 863 000 Euro f&#252;r Infrastruktur. Ingolf GL&#196;SER<br />
11.09.2009</p>
<h4>Wei&#223;ensee: Gemeinsam unter einem Dach</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion S&#246;mmerda</h5>
<p>Licht und Schatten waren gestern in Wei&#223;ensee nah beieinander. Am letzten Tag des erst am 7. Juni gew&#228;hlten Stadtrates wurde im Beisein seiner Vertreter der Abschluss einer sechsj&#228;hrigen Investition in die kommunale Grundschule gefeiert.<br />
WEISSENSEE. Diese Grundschule ist wirklich sch&#246;n. Und das gleich aus mehreren Gr&#252;nden: Die Stadt Wei&#223;ensee hat es geschafft, ihre Schulkinder der Klassen 1 bis 4 am Ort zu behalten. Sie hat einen alten Geb&#228;udekomplex, der schwerlich eine Zukunft gehabt hat, &#252;ber sechs Jahre komplett neu gestaltet und daf&#252;r 5,6 Millionen Euro eingesetzt. Bund und Land &#252;bernahmen davon 4,2 Millionen Euro. Die Stadt kann ihren B&#252;rgern heute eine zweiz&#252;gige Grundschule (mit zurzeit 125 Kindern) bieten, die zugleich &#252;ber einen kommunalen Hort (den 118 M&#228;dchen und Jungen besuchen) und einen ebensolchen Kindergarten verf&#252;gt. Erstmals sind ab diesem Schuljahr 33 Vorschulkinder bereits mit im Haus. Alle werden von 10 Lehrerinnen, 6 Erzieherinnen und 3 Kinderg&#228;rtnerinnen betreut. Hinzu kommt, dass die Schule nicht nur bei ihrer Ausstattung mit Kunst bedacht wurde, sondern auch selbst sehr kreativ ist und so wieder hinein in das st&#228;dtische Leben wirkt. Unter den Festg&#228;sten war gestern Georgia Vollmer, die seit 10 Jahren dem Schulf&#246;rderverein angeh&#246;rt und jetzt seine Chefin ist. Selbst Mutter von vier Kindern kennt sie sich bestens in Sachen Schule aus. Dazu geh&#246;rt f&#252;r sie auch, sich einzusetzen. &#8220;Wir haben am Donnerstag beim Umzug in die neuen R&#228;ume mitgeholfen. Sicher, es w&#228;re noch sch&#246;ner gewesen, wenn sich mehr Eltern beteiligt h&#228;tten, aber insgesamt muss man sagen: Die Schule ist optimal, die Kinder haben hier alles&#8221;. Beim Rundgang war schnell klar, dass es doch noch eine Ver&#228;nderung gab, die besonders von Eltern der Kindergarten-Knirpse angesprochen wird. Diese Altersgruppe sollte urspr&#252;nglich in die jetzt fertig gestellten R&#228;ume, in die aber die 1. Klassen eingezogen sind. Schulleiterin Martina Nawrodt, die ihr Amt gerade mit dem neuen Schuljahr angetreten hat, sagt zwar: &#8220;Davon wei&#223; ich nichts.&#8221; Doch die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Es hei&#223;t, dass F&#246;rdergelder nicht zweckentfremdet werden durften. Der Pr&#228;sident des Landesverwaltungsamtes, Peter Stephan, sagt jedenfalls offiziell nichts dazu und stimmt in das Loblied ein. &#8220;Macht weiter so, dann ist mir um Wei&#223;ensee nicht bange&#8221;. Den Rat will B&#252;rgermeister Peter Albach (CDU) gern befolgen, die Stadt werde sich jetzt auch der Runneburg annehmen. B&#228;rbel ALBOLD<br />
11.09.2009</p>
<h4>EICHSFELD: Von Afrika bis Japan</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Eichsfeld Lokal</h5>
<p>&#8220;Misch mit!&#8221; lautet in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die von Mitte September bis 1. Oktober veranstaltet wird. Im Eichsfeld gibt es einen ganzen Reigen von Veranstaltungen und Aktionen, um einen Einblick in andere Kulturen und Lebensweisen zu gew&#228;hren. Wenn am 18. September in der Lunaparkhalle in Leinefelde die diesj&#228;hrige Interkulturelle Woche offiziell er&#246;ffnet wird, beginnt f&#252;r die Eichsfelder an vielen Orten ein buntgemixtes und interessantes Programm. Neben Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen wird sich auch die Gelegenheit bieten, an Diskussionen, Workshops, Seminaren und Sportveranstaltungen teilzunehmen. Ein kleiner Ausblick auf das umfangreiche Programm soll an dieser Stelle schon einmal gegeben werden.<br />
Bereits nach der Er&#246;ffnungsveranstaltung geht es in der Lunaparkhalle um 11 Uhr munter weiter, denn dann pr&#228;sentieren ausl&#228;ndische Mitb&#252;rger und Aussiedler mit T&#228;nzen und Gesang ihre Kultur. Ein besonderer H&#246;hepunkt wird dabei das Showboxen sein. Anschlie&#223;end k&#246;nnen verschiedene kulinarische Spezialit&#228;ten probiert sowie an einem bunten Nachmittag mit vielf&#228;ltigen Angeboten teilgenommen werden.<br />
Am 19. September findet im Sch&#252;tzenhaus in Leinefelde ab 19 Uhr ein internationaler Abend statt. Ein Vortrag &#252;ber das Leben und die Kultur in der Westsahara wird am 21. September um 8.30 Uhr im F&#246;rderzentrum in Birkungen f&#252;r die Sch&#252;ler gehalten. Am Folgetag startet der Tag an der K&#252;llstedter Regelschule um 9 Uhr mit der Aktion Weltfr&#252;hst&#252;ck. Mit dabei ist Kai Seeb&#246;rger, ein Entwicklungshelfer von der Deutschen Welthungerhilfe.<br />
Am Vormittag lautet ein Vortrag an der Riemenschneider-Schule in Heiligenstadt Eine Reise nach Japan. Au&#223;erdem wird in Dingelst&#228;dt um 17.30 Uhr im Vereinshaus Menschen in Not ein Diavortrag das Leben in Mosambik n&#228;her bringen, wobei anschlie&#223;end die Teilnahme an einem Trommelworkshop m&#246;glich sein wird. Ein Mittelalterfest wird am 23. September im Leinefelder Frauenzentrum stattfinden.<br />
Die Koreanerin Ok-Hee Jeong liest am Abend des 24. September um 20 Uhr in der Ko-ra-le in Heiligenstadt aus ihren humorvollen Kurzgeschichten.<br />
Zu einer Reise in das Land der Feen l&#228;dt Hilary O&#8217; Neill am 25. September ein. Sie wird im Alten Rathaus in Heiligenstadt mit keltischer Harfe, Liedern und Geschichten Irland ins Eichsfeld holen.<br />
Afrikanische Speisen und Reggae-Musik locken hingegen am 26. September in den Dingelst&#228;dter Club D . Dort werden die Bands Xigubo und Yoyo auftreten. Wer lieber Jazz h&#246;rt, der sollte sich den 27. September das Sonderkonzert der interkulturellen Woche nicht entgehen lassen. Hierzu wird Afro Cubano Latin Jazz in der evangelischen Kirche St. Martin in Heiligenstadt das Publikum anheizen. In Worbis in der Stadtbibliothek schildert schlie&#223;lich am 30. September ein Bremer Autorenpaar, wie Migrantenfamilien aus verschiedenen Religionsgemeinschaften ihre Br&#228;uche und Traditionen pflegen.<br />
Neben diesen und weiteren Veranstaltungen finden au&#223;erdem an verschiedenen Schulen in Heiligenstadt, Leinefelde und Dingelst&#228;dt sowie an einigen Kinderg&#228;rten spezielle Vortr&#228;ge und Auff&#252;hrungen f&#252;r die Sch&#252;ler und Kinder statt. Auch mehrere Ausstellungen laufen w&#228;hrend der Aktionswoche und k&#246;nnen von den Eichsfeldern besichtigt werden.<br />
11.09.2009   Th&#252;ringer Allgemeine</p>
<h4>STRUTH: Regelschule offen</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Nordhausen</h5>
<p>An der Regelschule Rodeberg in Struth (Unstrut-Hainich-Kreis) findet am Sonntag von 14 bis 17 Uhr ein Tag der offenen T&#252;r statt. Eingeladen sind neben Sch&#252;lern und Eltern die Einwohner der Verwaltungsgemeinschaft. Besonders freuen sich die Organisatoren auf die zuk&#252;nftigen Sch&#252;ler der Klasse 5, auf die wieder eine Rallye mit einigen &#220;berraschungen wartet. Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen die Klassenchroniken und Schulfotos auch weit zur&#252;ckliegender Jahrg&#228;nge. Au&#223;erdem soll eine neue Schulchronik des Ortes vorgestellt werden, die nach langem Recherchieren fast fertig ist. Trotzdem fehlt auf einigen alten Klassenfotos noch so mancher Name. Vielleicht kann ja ein Besucher helfen. Ein Zweifelderball- und ein M&#228;dchenfu&#223;ballturnier sorgen f&#252;r sportliche H&#246;hepunkte. Au&#223;erdem kann jeder seine Schussst&#228;rke beim Fu&#223;ball messen, m&#246;glich gemacht durch Sch&#252;ler des Fu&#223;ballinternats in Lengenfeld/Stein.<br />
11.09.2009   TA</p>
<h4>Ein Wimpernschlag</h4>
<h5>Quelle: Ostth&#252;ringer Zeitung, Lokalredaktion Gera</h5>
<p>Schulsport: Saarbachgrundsch&#252;ler liefen sich fit f&#252;r den Crosslauf der Geraer Schulen<br />
Von Reinhard Schulze Gera . &#8220;Damit hatten wir nicht gerechnet, dass sich so viel am Schulcrosslauf beteiligen. Dabei &#252;berlie&#223;en wir es den Sch&#252;lern, selbst &#252;ber ihre Teilnahme zu entscheiden, erz&#228;hlt Sportlehrerin Berit Knorr, f&#252;gt allerdings an: &#8220;Ein bisschen haben wir sie schon an der Ehre gekratzt.&#8221;<br />
105 der insgesamt 126 Saarbachtaler stellten sich der Herausforderung, die der anspruchsvolle und doch sehr selektive Kurs ihnen abverlangte. Schon im Vorfeld konnten die Teilnehmer es kaum erwarten, dass es losgeht. Doch bevor Schulleiterin Karin Schr&#246;der den Startschuss gab, hie&#223; es erst einmal sich richtig zu erw&#228;rmen.<br />
W&#228;hrend die Erstkl&#228;ssler einmal um das Schulgel&#228;nde laufe mussten, erweiterte sich f&#252;r die Zweitkl&#228;ssler die Runde &#252;ber die Wiese und f&#252;r die Teilnehmer der 3. und 4. Klassen ging es quer durch das Wohngebiet, einen Berg hinauf und dann &#252;ber die Wiese zur&#252;ck zum Start- und Zielplatz vor der Turnhalle.<br />
Bei den M&#228;dchen der 1. Klasse ging der Sieg an Leah Scheffel (1b), gefolgt von Sofie Rauh (1a) und Emily Bartl (1b). Mit Wimpernschlag und vollem Einsatz fiel Johannes Hein aus der 1b f&#246;rmlich ins Ziel und konnte so Johannes Schmieder aus der 1a gerade noch abfangen. Platz drei ging mit Gordian Gobner an die 1b.<br />
Souver&#228;n gewann Theresa Dix aus der 2a den Crosslauf, die als Rollschnelll&#228;uferin hier ihre St&#228;rke ausspielen konnte. Mit Amelie Donath und Celina Sachse gehen die Pl&#228;tze zwei und drei an die 2b. Bei den Jungen gewann Luca Frank Wei&#223;enborn (2b), vor Richard Bassek und Luca Fabian Kutzner (beide 2a).<br />
In den oberen Klassen dominierten die Gewinner des k&#252;rzlich ausgetragenen Sch&#252;ler-City-Staffellaufs der Geraer Schulen. Ganz oben auf dem Podest standen Elisa Paula Franke (3a), Ole-Vincent Bauer (beide 3a) sowie Marie-Luise Sei&#223; und Julius Jurke (beide 4a). Jeweils zweite R&#228;nge sicherten sich Nelly Dangrie&#223; (3b) und Lionel Kirstein (3a) sowie Dora-Maria Henschelmann und Erik Hacke (beide 4a). Anna-Lena Jering (3b) und Florian Bolz (3a) sowie Nathalie Klehm (4b) und Tobias Schramm (4a) erk&#228;mpften sich jeweils die dritten Pl&#228;tze.<br />
Mit dem Schulcrosslauf, der in dritter Auflage ausgetragen wurde, fielen auch Vorentscheidungen f&#252;r die Teilnahme am Heike-Drechsler-Pokal der Geraer Grundschulen am 15. September wie auch f&#252;r die Teilnahme am zentralen Crosslauf der Geraer Schulen am 29. September 2009.<br />
Ob die Saarbachtal-Grundsch&#252;ler bei diesen Wettbewerben dann auch jubeln k&#246;nnen, wird sich zeigen. Doch es ist nicht allein der Sieg oder die Platzierung, die f&#252;r Sch&#252;ler und Lehrer &#252;ber die Beteiligung an den zentralen Wettbewerben entscheiden. &#8220;Die Sch&#252;ler besitzen einen hohen Bewegungsdrang und trotz unserer bewegten Pausen reicht es nicht aus, diesem Drang immer Rechnung zu tragen. So suchen wir nach vielf&#228;ltigen M&#246;glichkeiten, wozu uns auch unserer Ausrichtung als Kneipp-Schule zu gute kommt. Bildet doch die Bewegung eine S&#228;ule dieses Konzeptes, welches wir so intensiver gestalten k&#246;nnen. Dabei kommt uns die l&#228;ndliche Lage der Schule, als Kleinod im Gr&#252;nen entgegen, so Berit Knorr. Anerkennung gab es nach Beendigung des Crosslaufes auch f&#252;r alle die, die weniger Chancen auf einen der vorderen Pl&#228;tze hatten und dennoch ihr Bestes gaben. Die Sch&#252;ler besitzen einen hohen Bewegungsdrang.<br />
Sportlehrerin Berit Knorr<br />
11.09.2009</p>
<h4>Mit M&#228;rchen zum Lesen verf&#252;hren</h4>
<h5>Quelle: Ostth&#252;ringer Zeitung, Lokalredaktion P&#246;&#223;neck</h5>
<p>Nach Auftakt zu den 2. Kinderliteraturtagen in Kr&#246;lpa folgt heute ein buntes Programm<br />
Von OTZ-Redakteur Peter Cissek Kr&#246;lpa. &#8220;Die guten ins T&#246;pfchen, die schlechten ins Kr&#246;pfchen. Aus welchem M&#228;rchen stammt dieses Zitat? Die Flensburger Schauspielerin Alke Katherine Szonn machte gestern zum Auftakt der 2. Kinderliteraturtage mit rund 120 Grundsch&#252;lern im Kr&#246;lpaer Gemeindezentrum einen Ausflug in das M&#228;rchenland der Gebr&#252;der Grimm. Die Sch&#252;ler aus den Grundschulen Kr&#246;lpa und Langenorla zeigten sich recht sattelfest. Die Antworten waren auf Anhieb richtig, wie in diesem Fall &#8220;Aschenputtel&#8221;.<br />
Mal erz&#228;hlend, mal lesend erkl&#228;rte die Schauspielerin den Kindern, wie die M&#228;rchen in die B&#252;cher gelangten. Sie berichtete aus der Zeit, als es noch keine Fernseher und Computer gab und die Eltern ihren Kindern vor dem Schlafen gehen Geschichten der Gebr&#252;der Grimm vorlasen. &#8220;Es sind die M&#228;rchen, die die Menschen verbinden. Ist das nicht m&#228;rchenhaft sch&#246;n&#8221;, fragte Alke Katherine Szonn. Die Schauspielerin verstand es mit ihrer wuseligen Art, die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Nur selten stand oder sa&#223; sie mit ihrem Buch auf einer Stelle still, sondern lief st&#228;ndig um den Tisch oder gleich durch den Festsaal des Kr&#246;lpaer Gemeindezentrums. &#8220;Sie macht das wirklich sehr gut&#8221;, lobte Anke Scheller, Projektmanagerin der Literatur- und Kunstburg Ranis. Bereits vor einem Jahr zum Th&#252;ringer M&#228;rchen- und Sagenfest in Ranis bot Szonn die wundervolle Reise des Nils Holgerson dar und begeisterte das Publikum.<br />
Trotz der Klasse der Schauspielerin vom Kronetaarn Ensemble in Langen wurde deutlich, was die Kinderliteraturtage von ihrem gro&#223;en Vorbild unterscheidet. Sp&#228;testens nach 30 bis 40 Minuten war es g&#228;nzlich vorbei mit der Konzentrationsf&#228;higkeit der Grundsch&#252;ler; Schauspielerin Szonn war in dem Gemurmel kaum noch zu verstehen. Eine kurze Pause mit rhythmischen Klatsch&#252;bungen gen&#252;gte und schon h&#246;rten die Kinder wieder eifrig der M&#228;rchenerz&#228;hlerin zu.<br />
Der Kr&#246;lpaer B&#252;rgermeister Lothar Detko, der sp&#228;ter mit seinem Raniser Kollegen Andreas Gliesing zwischen den Kindern auf dem Fu&#223;boden sa&#223;, zeigte sich begeistert von dem gro&#223;en Zuspruch zur Auftaktveranstaltung. &#8220;Nach dem schlechten Abschneiden vor Jahren in der Pisa-Studie bei der Lesekompetenz haben wir uns das Ziel gesetzt, diese bei unseren Sch&#252;lern zu verbessern. Das sollte nicht mit Nachsitzen oder zus&#228;tzlichen Hausaufgaben erfolgen, sondern mit einer Veranstaltung, die den Spa&#223; am Lesen f&#246;rdert&#8221;, erinnerte er an die Zielstellung. Gemeinsam mit der Grundschule Kr&#246;lpa, dem Lese-Zeichen e.V. Jena, vielen weiteren Helfern und Sponsoren sei es gelungen, auch in diesem Jahr ein buntes Programm zusammenzustellen, bei dem Literatur f&#252;r und mit Kindern wieder im Vordergrund steht.Zu dem Programm am Samstag sind Kinder und Erwachsene herzlich eingeladen. Ab 15 Uhr f&#252;hrt die Grundschule Kr&#246;lpa im Gemeindezentrum ein Zirkusprogramm auf, danach gibt es die Preisverleihung der Preistr&#228;ger des Schreibwettbewerbs, Puppenspiel und als Abschluss einen Umzug zum Lagerfeuer mit Gauklern, Musikanten und M&#228;rchenerz&#228;hlern.<br />
11.09.2009</p>
<h4>Mobbing-Vorw&#252;rfe gegen Schule des Amokl&#228;ufers</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Schwere Vorw&#252;rfe der Nachhilfelehrerin des Todessch&#252;tzen von Winnenden: Sie hat den Lehrern und Mitsch&#252;lern der Albertville-Realschule eine Mitschuld an dem Amoklauf gegeben. Winnenden (dpa)<br />
Wie der «Focus» berichtet, habe die Frau in einem Kondolenzschreiben an die Eltern von Tim K. massive Mobbing-Attacken gegen den Jungen beschrieben. Durch die vielen Verletzungen habe Tim den Glauben an sich selbst und die Menschen verloren. Der 17-J&#228;hrige hatte am 11. M&#228;rz 15 Menschen und sich selbst erschossen<br />
12.09.2009</p>
<h4>Kindersicherung bremste Polizisten</h4>
<h5>Quelle: Focus online</h5>
<p>Ein halbes Jahr nach dem Amoklauf von Winnenden bringt die Ermittlungsakte zutage, dass der Polizei schwere Pannen unterliefen. M&#246;glicherweise spielte eine Kindersicherung eine fatale Rolle.<br />
Aus der mehr als 15 000 Seiten umfassenden Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Stuttgart, die FOCUS vorliegt, ist eine Polizei-Panne erkenntlich, die von den Ermittlungsbeh&#246;rden bis heute verschwiegen wird. Ein mit einer Maschinenpistole bewaffneter Polizist musste tatenlos zusehen, wie der Amokt&#228;ter Tim K. auf zwei seiner Kollegen schoss und diese schwer verletzte. Der Beamte konnte nicht eingreifen, da die hinteren T&#252;ren des Zivilfahrzeugs, das ins Gewerbegebiet von Wendlingen gefahren war, mit einer Kindersicherung verriegelt waren.<br />
Im Gewerbegebiet schoss Tim K. auf den Wagen mit aufgesetztem Blaulicht. Der Angriff kam f&#252;r die Besatzung &#252;berraschend: Aufgrund des &#252;berlasteten Funkverkehrs konnten die Kollegen sie nicht rechtzeitig gewarnt werden. Die Kugel verletzte zwei Beamte schwer. Der dritte Beamte konnte durch die aktivierte Kindersicherung die T&#252;ren nicht &#246;ffnen, um das Feuer auf den Amokt&#228;ter sofort zu erwidern. Im Normalfall verhindert die Sicherung ein Fl&#252;chten von festgesetzten T&#228;tern aus dem Polizeiauto.<br />
Mobbing und Versagens&#228;ngste<br />
Wie FOCUS weiter erfuhr, hat die Nachhilfelehrerin Tims in einem Kondolenzschreiben an die Eltern den Lehrern und Mitsch&#252;lern der Albertville-Realschule eine Mitschuld an dem Amoklauf gegeben. Sie berichtete &#252;ber massive Mobbing-Attacken gegen den 17-J&#228;hrigen. Schon auf dem Schulweg h&#228;tten ihn M&#228;dchen geh&#228;nselt. Durch die vielen Verletzungen habe Tim den Glauben an sich selbst und die Menschen verloren.<br />
In seiner ehemaligen Schule litt Tim K. offenbar unter massiven Versagens&#228;ngsten. Wenn die Lehrer ihn aufriefen, begann er zu zittern. In Internet-Chats klagte seine j&#252;ngere Schwester, dass Tim sich seit seinem 14. Lebensjahr ver&#228;ndert habe. Die Schulprobleme belasteten ihn. Zuletzt sei er wegen schlechter Noten in Tr&#228;nen ausgebrochen. &#196;hnlich wie ihre Oma hielt die Schwester den Bruder f&#252;r manisch depressiv.<br />
Gutachter macht Eltern Vorw&#252;rfe<br />
Der psychiatrische Gutachter Reinmar Du Bois wirft in seiner Expertise zu den Therapiesitzungen Tims in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Weissenhof im Sommer 2008 seinen Kollegen eine Fehleinsch&#228;tzung bez&#252;glich der ge&#228;u&#223;erten Gewaltphantasien vor. Ein weitaus gr&#246;&#223;eres Versagen lastet er aber Tims Eltern an. Sie h&#228;tten die Gef&#228;hrlichkeit ihres Sohnes zwar in Weissenhof zur Kenntnis genommen, dennoch aber leichtfertig beiseite geschoben.</p>


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		<title>Pressespiegel vom 10. September.2009</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 09:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lust und Frust&#8230;
&#8230;das liegt oft so nah beieinander, dass mi dem heutigen Pressespiegel lediglich zwei voneinander unabh&#228;ngige Artikel dieses einmal spieglen sollen.
Unsere vornehmliche Aufgabe, den uns anvertrauten Kindern Werte, Wesen und Wissen lieb zu machen ist eine zunehmend schwerer werdende.
Bleiben sie trotzdem ihrem Grundsatz treu &#8220;neugirig&#8221; zu bleiben!
Nur so k&#246;nnen wir die kleinen und die [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/09/pressespiegel-vom-16-september-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. September 2009'>Pressespiegel vom 16. September 2009</a> <small>Mahlzeit liebe LeserInnen, heute ein etwas versp&#228;teter Tagesgru&#223; ins Th&#252;ringer Schulland. Nachrichten zur Bildung sind momentan eher rar oder qualitativ irrelevant. Sonst nur Bundestagswahlkampf, der nicht wirklich stattfindet, damit keiner sp&#228;ter festgenagelt werden kann. M&#252;ssen wir uns darauf einstellen, dass alles beim Alten bleibt? Ein Land in der Krise und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/09/pressespiegel-vom-30-september-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 30. September 2009'>Pressespiegel vom 30. September 2009</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen,   ein herbstlich tr&#252;ber Tag hat begonnen und auch im (Presse-)Bl&#228;tterwald sieht es zum Thema Bildung eher tr&#252;b aus. Alles spricht nur &#252;ber Bildung von Regierungskoalitionen. Seien wir froh, dass wir den Wahlmarathon hinter uns haben und demn&#228;chst eine (hoffentlich) handlungsf&#228;hige Regierung f&#252;r unseren Freistaat pr&#228;sentiert wird. Mit...</small></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Lust und Frust&#8230;</p>
<p>&#8230;das liegt oft so nah beieinander, dass mi dem heutigen Pressespiegel lediglich zwei voneinander unabh&#228;ngige Artikel dieses einmal spieglen sollen.</p>
<p>Unsere vornehmliche Aufgabe, den uns anvertrauten Kindern Werte, Wesen und Wissen lieb zu machen ist eine zunehmend schwerer werdende.</p>
<p>Bleiben sie trotzdem ihrem Grundsatz treu &#8220;neugirig&#8221; zu bleiben!</p>
<p>Nur so k&#246;nnen wir die kleinen und die gro&#223;en Menschen in unserem Bildungsland begeistern.</p>
<p>Nicht ganz so begeistert werden die Kinder und  Eltern einer Grundschule im Saaletal sein, da gleich zu Anfang des Schuljahres ihr (einziger m&#228;nnlicher) Erzieher wieder seine Segel streichen mu&#223;.</p>
<p>Die Kinder werden dies h&#246;chstwarscheinlich noch gar nicht bemerkt haben, das da wer fehlt; wie im zweiten Artikel (OTZ) zu lesen, sind die Kidner derzeit im Wald und auf der Heide&#8230;</p>
<p>Wie sch&#246;n, wenn Befristungen und Personalkonzepte der Schul&#228;mter sich immer eng an die Bed&#252;rfnisse der Menschen orientieren.</p>
<p>Solange der  Dienstleister Schule noch nicht begriffen hat, das der Dienstnehmer Kind/Eltern der Fixpunkt der &#220;berlegungen zu sein hat, so lange braucht es uns!</p>
<p>Bleiben sie tapfer, der entlassene Erzieher bleibt es auch &#8211; im Sinne der uns anvertrauten Kinder.</p>
<h4>Teure Sitzenbleiber</h4>
<h5>TA , 10.9.2009</h5>
<p>Th&#252;ringen gibt &#252;berdurchschnittlich viel Geld f&#252;r  Sitzenbleiber aus. Auch der Lehrerverband stellt jetzt den Sinn von  Klassenwiederholungen in Frage. <span id="more-1213"></span></p>
<p>ERFURT. An den Th&#252;ringer Schulen sind im Schuljahr 2007/08 rund 23,6  Millionen an Mehrkosten durch Sitzenbleiber entstanden. Pro Sch&#252;ler waren das  etwa 107 Euro, das ist im Vergleich der Bundesl&#228;nder nach Bayern und Berlin der  dritth&#246;chste Betrag. Sachsen kosteten dagegen die Klassenwiederholungen laut  einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung nur knapp 61 Euro.</p>
<p>Der Th&#252;ringer Lehrerverband reagierte mit Kritik auf diese Zahlen. Wenn wir  das Geld in die gezielte F&#246;rderung von Sch&#252;lern steckten, dann k&#246;nnten wir das  Sitzenbleiben abschaffen, sagte Landeschef Rolf Busch gestern dieser Zeitung.  &#8230;</p>
<p>Mehr dazu lesen Sie in der Th&#252;ringer Allgemeine.</p>
<h5>10.09.2009   Von Martin DEBES</h5>
<h4>Begeistert vom Erlebnisort Wald</h4>
<h5>OTZ, 10.9.2009</h5>
<h5>Waldjugendspiele: Grundsch&#252;ler aus dem  Saale-Holzland-Kreis erkunden Lebenswelt</h5>
<h5>Von Axel Ukena Wolfersdorf.</h5>
<p>&#8220;Wir  sind einfach begeistert. Was die Kinder alles sehen! Welche Kleinigkeiten sie  entdecken! Das ist erstaunlich. Wir haben jedenfalls sehr viel Spa&#223;.&#8221; Ute L&#246;we,  Klassenlehrerin der 4b aus der Grundschule Crossen, war von den gestrigen  Waldjugendspielen ganz angetan.</p>
<p>Eingeladen hatte dazu das Forstamt Stadtroda mit Unterst&#252;tzung der  Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den Forst&#228;mtern in Jena und Neustadt. Rund  um die Herberge am Wald bei Wolfersdorf wetteiferten 17 Klassen aus zehn Schulen  &#8211; rund 320 Kinder aus dem n&#246;rdlichen Saale-Holzland-Kreis und Kahla um Punkte.  Zw&#246;lf Stationen galt es zu absolvieren. Am Ende siegte die 4a der Ostschule  Eisenberg.</p>
<p>Christoph Hempel vom Stadtrodaer Forstamt hielt die organisatorischen F&#228;den  in der Hand. Eingespannt waren aber alle Mitarbeiter der Stadtrodaer Beh&#246;rde.  &#8220;Wir wollen die Kinder f&#252;r den Wald sensibilisieren, ihnen zeigen, welchen  Lebensraum Pflanzen und Tiere ben&#246;tigen, aber auch von den Waldarbeiten  erz&#228;hlen, die notwendig sind.&#8221;</p>
<p>Das geschah bei Wissenstests oder spielerischer Erkundung. Dabei machten die  Kinder der 4b aus Crossen eine wichtige Lebenserfahrung, n&#228;mlich Teamgeist zu  entwickeln. Der war beim Baumscheibenspiel n&#246;tig, wo gemeinsam zehn Scheiben ins  Ziel bef&#246;rdert werden mussten. Jede Scheibe einzeln weitergeben, St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck  ging es vorw&#228;rts, bis ein Einklang vom Aufheben bis zum Vorr&#252;cken erreicht war.  &#8220;Ihr habt ja eine tolle Strategie entwickelt&#8221;, rief Frau L&#246;we der Mannschaft zu  und war begeistert vom Zusammenr&#252;cken der Gruppe.</p>
<p>Was ist alles aus Holz?, wollte derweil Forstwirtschaftsmeister Harald  Kaufmann von der 4b der Martin-Luther Schule Eisenberg wissen. Auch beim  Bestimmen der Baumarten lagen die Sch&#252;ler richtig &#8211; daf&#252;r gab´s volle Punktzahl.  &#8220;Bei Hainbuche und Esche ist das Erkennen f&#252;r die Kinder etwas schwierig&#8221;,  r&#228;umte Stadtrodas Forstamtsleiter Bernhard Zeiss ein und freute sich &#252;ber die  Begeisterung. &#8220;Wenn die Kinder ihre Eltern fragen, wann der n&#228;chste Waldausflug  stattfindet, dann haben wir heute etwas erreicht.&#8221;</p>
<p>Spa&#223; hatten die Kinder vor allem, als sie Tiere aufsp&#252;rten: Fuchs, Dachs,  Waschb&#228;r. Dass M&#252;ll im Wald nichts verloren hat, erfuhr die 4a der Kahlaer  Friedensschule bei Thomas Handek. Wie sich Zapfen, N&#252;sse, Nadeln oder Beeren  anf&#252;hlen? Vanessa, Maurice und ihre Klassenkameraden aus der 4a der  Martin-Luther-Schule Eisenberg k&#246;nnen es jetzt beschreiben. Zuh&#246;ren war von der  4b der Kahlaer Friedensschule gefordert, als sie Greifv&#246;gel bestimmen sollten.  &#8220;Wir brauchen jetzt ganz helle K&#246;pfe&#8221;, spornte Klassenlehrerin Sabine Waldheim  an.</p>
<p>Frank Hempel vom Stadtrodaer Schulamt hatte sich unter die Kinderschar  gemischt. &#8220;Eine super Sache. F&#252;r die Kinder ist das erlebnisreicher Unterricht  im Gr&#252;nen, praxisnah. Vielleicht kann man sie so sensibilisieren, sich Pflanzen  und Tiere nicht nur im Computer anzuschauen.&#8221;</p>
<p>Die Waldjugendspiele jedenfalls geben dazu Gelegenheit. &#8220;Wir bieten ja auch  dar&#252;ber hinaus Waldtage an, f&#252;r Klassen oder Kinderg&#228;rten sowie den  Biounterricht&#8221;, informierte Bernhard Zeiss. Er &#252;berreichte neben Urkunden und  Sachpreisen auch einen Holzpilz. Die Kinder erhielt zudem kleine Bergahorne &#8211;  Baum des Jahres &#8211; die sie auf ihr Schulgel&#228;nde pflanzen k&#246;nnen.Wir haben bewusst  4. Klassen ausgew&#228;hlt, weil das Thema Wald in ihren Lehrplan passt.</p>
<h5>Bernhard Zeiss, Leiter des Forstamtes Stadtroda, 09.09.2009</h5>


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		<title>Pressespiegel vom 21. und 22. Juni 2008</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2008/06/pressespiegel-vom-21-und-22-juni-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 23:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören G. Prüfer</dc:creator>
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Cartoon mit freundlicher Erlaubnis von Renate Alf, aus: “Schule ist, wenn man trotzdem lacht!”, Lappan Verlag.
Festveranstaltung  zum 6. Mal &#8220;Th&#252;ringens Tollste Lehrer&#8221;
 Quelle: Pressemitteilung der Landessch&#252;lervertretung Th&#252;ringen
Sehr geehrte Damen und Herren
Die Landessch&#252;lervertretung im Freistaat Th&#252;ringen freut sich, Sie zur oben genannten Festveranstaltung &#8220;Tollster Lehrer Th&#252;ringens&#8221; informieren und begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen.
Insgesamt 74 tollste Lehrerinnen und [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2008/06/schule-layout_02_0001.png" alt="Cartoon mit freundlicher Erlaubnis von Renate Alf, aus: “Schule ist, wenn man trotzdem lacht!”, Lappan Verlag." /><br />
<sub>Cartoon mit freundlicher Erlaubnis von Renate Alf, aus: “Schule ist, wenn man trotzdem lacht!”, Lappan Verlag.</sub></p>
<h4>Festveranstaltung  zum 6. Mal &#8220;Th&#252;ringens Tollste Lehrer&#8221;</h4>
<h5> Quelle: Pressemitteilung der Landessch&#252;lervertretung Th&#252;ringen</h5>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren</p>
<p>Die Landessch&#252;lervertretung im Freistaat Th&#252;ringen freut sich, Sie zur oben genannten Festveranstaltung &#8220;Tollster Lehrer Th&#252;ringens&#8221; informieren und begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen.</p>
<p>Insgesamt 74 tollste Lehrerinnen und Lehrer wurden durch Th&#252;ringer Sch&#252;lerinnen und  Sch&#252;ler nominiert.</p>
<p>Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Th&#252;ringer Lehrerverbandes (TLV), der Landeselternvertretung (LEV), des ThILLM, den IHK Erfurt und Gera, den Medien (TA, OTZ, MDR) und der Landessch&#252;lervertretung (LSV) hat insgesamt 8 Lehrerinnen und Lehrer in den Kreis der diesj&#228;hrigen Preistr&#228;ger aufgenommen.</p>
<p>Die Spannung steigt!<span id="more-558"></span></p>
<p>Am 2. Juli 2007 wird von 12.00-.13.30 Uhr im Barocksaal der Th&#252;ringer Staatskanzlei  die feierliche &#220;berreichung der Urkunden &#8220;Tollster Lehrer Th&#252;ringens&#8221; durch Herrn Ministerpr&#228;sidenten Dieter Althaus und Herrn Kultusminister Bernward M&#252;ller statt finden.</p>
<p>Kinder einer Musical- und Tanztheater Gruppe der Grundschule Camburg/Saale gestalten den kulturellen Rahmen.</p>
<p>Das traditionelle &#8220;Dankesch&#246;n&#8221; der Kinder an ihre Lehrer zum Schuljahresende beruht auf einer Idee der Landessch&#252;lervertretung anl&#228;sslich des j&#228;hrlich stattfindenden Sch&#252;lerpolitiktages von 2002.</p>
<p>F&#252;r R&#252;ckfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verf&#252;gung (0176/ 238 465 86).</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Christoph Werz<br />
-LSV/GST-</p>
<h4> MSA – Mathematikpr&#252;fung muss wiederholt werden</h4>
<h5>Quelle:<a href="http://bildungsklick.de/pm/61203/msa-mathematikpruefung-muss-wiederholt-werden/"> Bildungsklick</a></h5>
<p>Auszug aus dem Beschluss VG 3 A 220.08 des Verwaltungsgerichts: Durch die im vorhinein bekannt gewordenen Pr&#252;fungsaufgaben kam es bei der Durchf&#252;hrung der Pr&#252;fung zu einem pr&#252;fungsrechtlich erheblichen Verfahrensfehler, den der Antragsgegner nicht nur korrigieren durfte, sondern durch Anordnung der Wiederholung der Pr&#252;fungsarbeit auch korrigieren musste, um die ihm nach § 43 Abs. 1 Satz 3 Sek I-VO obliegende Verpflichtung zu erf&#252;llen, die Pr&#252;fung f&#252;r den mittleren Schulabschluss &#8220;unter einheitlichen Bedingungen&#8221; durchzuf&#252;hren.</p>
<h4>VBE sieht sich durch Urteil des Bundesverfas­sungs­ge­rich­tes best&#228;tigt &#8211; Eine Schule kann man nicht auf Abruf leiten</h4>
<h5>Quelle: <a href="http://bildungsklick.de/pm/61173/vbe-sieht-sich-durch-urteil-des-bundesverfassungsgerichtes-bestaetigt-eine-schule-kann-man-nicht-auf-abruf-leiten/">Bildungsklick</a></h5>
<p>Der Verband Bildung und Er­ziehung (VBE) Baden-W&#252;rttemberg begr&#252;&#223;t das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, dass F&#252;hrungspositionen im Be­am­tenbereich zeitlich nicht befristet werden d&#252;rfen. Es sei schon jetzt im­mer schwe­rer geworden, geeignetes F&#252;hrungspersonal im Schulbereich zu fin­den. F&#252;r eine &#8220;nachhaltige&#8221; positive Schulentwicklung ben&#246;tige ein Rek­tor neben der &#228;u&#223;eren Unabh&#228;ngigkeit sehr viel Zeit, so VBE-Chef Rudolf Karg. Eine Schu­le k&#246;nne man nicht &#8220;auf Abruf&#8221; leiten.</p>
<h4>Leitartikel / Leistung ist  verfassungsfeindlich</h4>
<h5>Quelle: <a href="http://www.welt.de/">welt.de</a></h5>
<h5> 22.06.2008</h5>
<p>Wer kennt ihn nicht, den unf&#228;higen Schulleiter, den man bis zur Pensionierung nicht loswird? Den leitenden Beamten, der so lange bef&#246;rdert wird, bis er v&#246;llig &#252;berfordert ist und fortan ganzen Abteilungen das Leben schwer macht? In einem emp&#246;renden Urteil hat das Bundesverfassungsgericht nun beschlossen, dass dieser Beamtentyp eine sch&#252;tzenswerte Spezies ist, die vor dem Aussterben bewahrt werden m&#252;sse</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen hatte die Landesregierung f&#252;r leitende Beamte &#8211; wie etwa Schulleiter &#8211; eine Regelung eingef&#252;hrt, wonach sie zun&#228;chst f&#252;r zwei, dann f&#252;r weitere acht Jahre ihre Posten erhalten und bei Nichteignung zur&#252;ckgestuft werden k&#246;nnen. Leitung sollte mit Leistung verbunden sein. Dagegen klagten eine Schulleiterin, ein Schulleiter und ein leitender Forstbeamter, unterst&#252;tzt von Beamtenbund, Richterbund und Ver.di. In Karlsruhe bekamen sie recht. Die Regelung versto&#223;e gegen &#8220;die Grunds&#228;tze des Berufsbeamtentums&#8221;. Man ahnte es ja.</p>
<p>Um Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Die meisten Schul-, Forstamts- und Finanzamtsleiter arbeiten gewissenhaft, viele weit &#252;ber das hinaus, was Stellenbeschreibung und Dienstvorschriften verlangen. Doch gerade die Leistungstr&#228;ger leiden unter dem miserablen Ruf, den die Unf&#228;higen und Unwilligen den Besch&#228;ftigten des &#246;ffentlichen Dienstes bescheren. &#220;brigens war die Regelung im Landesbeamtengesetz von NRW nicht von neoliberalen Beamten- und Gewerkschaftsfeinden ersonnen worden, sondern von der fr&#252;heren rot-gr&#252;nen Regierung.</p>
<p>Merkw&#252;rdig ist die Begr&#252;ndung des Bundesverfassungsgerichts, nur &#8220;das Bewusstsein seiner gesicherten Rechtsstellung&#8221; erm&#246;gliche dem Beamten den unparteiischen Dienst f&#252;r die Gesamtheit, frei von politischen Pressionen. Als ob sich Beamte bislang durch besonderen Mut vor Landesf&#252;rstenthronen ausgezeichnet h&#228;tten. Als ob das Privileg eines lebenslangen hohen Amts bislang nie durch Beziehungen erworben und mit Loyalit&#228;t bezahlt w&#252;rde. Als w&#228;re die Bundesrepublik andererseits ein Land, in dem ein f&#228;higer Schulleiter geschasst w&#252;rde, blo&#223; weil sein Parteibuch oder das Fehlen eines Parteibuchs der Obrigkeit nicht passte. Und: Als w&#228;ren leitende Angestellte in der Privatwirtschaft, weil sie jederzeit ihren Job verlieren k&#246;nnen, blo&#223; geduckte Kreaturen ihrer Arbeitgeber. Nicht das Landesbeamtengesetz von NRW erscheint problematisch, sondern das Gesellschaftsbild mancher unserer Verfassungsrichter.</p>
<h4>Was Kinder f&#252;r eine seelisch gesunde Entwicklung brauchen, um auf das Leben vorbereitet zu sein &#8211; Vortrag von Dr. Armin Krenz</h4>
<h5>Quelle: <a href="http://www.bildungsserver.de/termine/tlesen.html?Id=13900">Deutscher Bildungsserver</a></h5>
<p>27.06.2008 &#8211; 27.06.2008, Hamburg: Kinderperspektiven Blickpunkt:Bildung nennt sich die neue Veranstaltungsreihe von WABE e.V. die Bildungsinteressierte mit Experten aus der Praxis zusammenf&#252;hrt. Dr. Armin Krenz, vom Institut f&#252;r angewandte Psychologie und P&#228;dagogik in Kiel, bestreitet als erster Referent am 27. Juni 2008 unsere Auftaktveranstaltung mit dem Thema „Was Kinder f&#252;r eine seelisch gesunde Entwicklung brauchen, um auf das Leben vorbereitet zu sein“. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Gymnasium Osterbek im Turnierstieg 24 (nahe U-Bahn-Trabrennbahn) statt. Der Eintritt ist frei.</p>
<h4>Edle Pralinen und Tr&#228;nen</h4>
<h5>Quelle: TA Apolda</h5>
<h5>22.06.2008 22:08</h5>
<h5>Von Dirk LORENZ-BAUER</h5>
<p>Es war ein Abend voller Freude, wenngleich oft Tr&#228;nen der R&#252;hrung flossen. Mit kurzweiligen Programmen verabschiedeten sich &#8220;die Zw&#246;lfer&#8221; mit dem Abiball herzlich von ihren Lehrern an der Bergschule.</p>
<p>APOLDA. Anzunehmen ist, dass das Lehrer-Sch&#252;ler-Verh&#228;ltnis nicht immer so entspannt war wie an diesem erlebnisreichen Samstagabend. Beim Abiball unter dem Motto &#8220;Abisutra &#8211; jetzt gehen wir auf Stellensuche&#8221; ist eben alles anders. Unterhaltung, Feiern, Danken, Essen, Tanzen und Abschiede standen in der mit rund 500 G&#228;sten besetzten Stadthalle im Mittelpunkt. So mancher Konflikt um Noten und Hausaufgeben war vergessen. Vielmehr priesen die Ehemaligen ihre Lehrer auf teils sehr charmante Weise. Und umgekehrt. Beispiel: Deutschlehrerin Regina Rehhausen. Sie wurde auf der B&#252;hne einem mathematischen Test unterzogen, bevor die Blumenliebhaberin eine &#252;berdimensionierte Sonnenblumenattrappe samt Fotos ihrer Sch&#252;tzlingen erhielt. Einen Tag mit einem durch die Sch&#252;ler gesponserten Cabrio hatte sie bereits genossen. Bezogen auf Forrest Gumps Vergleich des Lebens mit einer Pralinenschachtel, bei der man nie wei&#223;, was man bekommt, meinte sie mit Blick auf die Sch&#252;ler: &#8220;Ich hab´ ganz erlesene Pralinen gehabt.&#8221; Mittels M&#252;llsack und Klebeband eine Top-Model aus Absolvent Axel Frost zu machen hatte Petra Sennhenn. Sie bewies zur Freude des Publikums, dass sie nicht nur mit Zahlen jonglieren kann, sondern auch Geschmack hat. Durch den Abend f&#252;hrten Anne-Katrin Gabrikowski und Sophia Michelchen. Es gab viel Musik, die Schulband rockte den Saal und Mons Pubis spielte auf. Zwischendurch wurden auf der Leinwand lustige Fotos aus dem Schulleben gezeigt. Spannend wurde es, als Quizmaster Martin Jauch, alias Best-Abiturient Martin Gebhardt, Almut Heineck zwecks Befragung auf den Drehstuhl bat. Sie erinnerte sogar, welcher Sch&#252;ler sie einst morgens 4 Uhr w&#228;hrend einer Klassenfahrt aufsuchte. Martin Gebhardt trat zu Beginn &#252;brigens als &#8220;Kl&#228;ranlagentaucher&#8221; auf, als man aus Jux einen Blick in die berufliche Zukunft wagte. Mit den Kursteilnehmern beim Abschiedsgesang in den Armen lagen sich Almut Liebsch und Rainer Milde. Letzterer meinte tief bewegt: &#8220;Ihr m&#252;sst jetzt raus, mehr kann euch die Schule nicht geben.&#8221; Fotos zum Ball stehen auf der TA-Homepage.</p>
<h4>Kl&#228;rung steht noch aus</h4>
<h5>Quelle: TA Bad Langensalza</h5>
<h5>22.06.2008 22:18</h5>
<p>HERBSLEBEN (bm). 1500 Unterschriften hatten die Herbsleber gegen die Schlie&#223;ung ihres Schulteils des Salza-Gymnasiums gesammelt. Mit dieser Problematik besch&#228;ftigte sich nun auch der Petitionsausschuss des Landtags. Er wird sich in seiner kommenden Sitzung noch einmal mit dem Thema befassen.Per Pressemitteilung lie&#223; der Petitionsausschuss den Herbslebern mitteilen, was sie ohnehin schon wussten: Im Sommer wird nun doch wieder eine f&#252;nfte Klasse in den Herbsleber Schulteil des Salza-Gymnasiums eingeschult.1500 Betroffene hatten mit ihrer Unterschrift dagegen protestiert, dass die F&#252;nftkl&#228;ssler am Standort Hannoversche Stra&#223;e konzentriert werden sollten. Denn das, so die Bef&#252;rchtung von Eltern, Sch&#252;lern und Kommunalpolitikern, k&#228;me einer sukzessiven Schlie&#223;ung des Herbsleber Schulteils gleich.</p>
<p>Ein Antrag auf Aufhebung des Schulteils seitens der Kreisverwaltung liege dem Freistaat nicht vor, teilte die Landesregierung mit. Schulleitung und Staatliches Schulamt h&#228;tten aber sehr wohl vorgeschlagen, &#8220;im Sinne der zweckm&#228;&#223;igen Schulorganisation und einer ordnungsgem&#228;&#223;en Gestaltung des Unterrichts&#8221; k&#252;nftig alle F&#252;nftkl&#228;ssler gleich in Bad Langensalza einzuschulen.</p>
<p>Das scheiterte vorerst am Widerstand der Elterninitiative. Schulleitung und Schulkonferenz wurden beauftragt, die Argumente, die in einem Gespr&#228;ch mit Staatssekret&#228;r Kjell Eberhardt ausgetauscht worden sind, auszuwerten. Dann soll eine Entscheidung f&#252;r die kommenden Schuljahre gef&#228;llt werden. Da die generelle Kl&#228;rung noch auf sich warten l&#228;sst, wird sich auch der Petitionsausschuss noch einmal mit diesem Thema befassen. Wohl in seiner n&#228;chsten Sitzung.</p>
<h4>Brunnenfest mit Quellfeier</h4>
<h5>Quelle: TA M&#252;hlhausen </h5>
<h5>22.06.2008 22:18</h5>
<p>M&#220;HLHAUSEN. F&#252;r Emily und Christian aus der 1. Klasse war es wie f&#252;r die &#252;brigen 230 Kinder aus der M&#252;hlh&#228;user Nikolaischule ein gro&#223;er Tag &#8211; das Brunnenfest am Samstag an der Popper&#246;der Quelle. In einem bunten Zug, voran der 1. Spielleuteverein, waren sie von der Schule anger&#252;ckt. Schulleiterin Marianne Wessels hatte vom Balkon des 400 Jahre alten Brunnenhausesaus von einem besonderen Fest gesprochen, das nach uraltem Brauch das Wasser der 1199 entstandenen Erdfallquelle verehrt. Und das durch Kinder, die genauso pr&#228;chtig mit Blumen geschm&#252;ckt seien wie die Quelle selbst. Zuvor hatte Tristan aus der 4. Klasse schon wie ein Gro&#223;er die Feier vor knapp 1000 G&#228;sten er&#246;ffnet und aufs kleine Kulturprogramm eingestimmt. Bevor dann die M&#228;dchen mit Blumenkr&#228;nzen und Jungen mit Stockstr&#228;u&#223;en die Quelle verzauberten, erklang das Quelllied. Und dann ging´s los. Immer die erste Reihe warf die Blumen ins Wasser und machte Platz f&#252;r die nachr&#252;ckende. Diszipliniert, damit ja nichts passiert. Dann zog der gro&#223;e Pulk auf die nahe Wiese. Und dort zeigten die Kinder, was sie in rund einem Vierteljahr einstudiert hatten. Zun&#228;chst die traditionelle Polonaise und danach die J&#252;ngeren ihren Tanz &#8220;Kleiner Schelm&#8221; und die Gr&#246;&#223;eren ihren B&#228;ndertanz. Im &#220;brigen gab´s ein Geburtstagskind unter den Sch&#252;lern: Florian aus der 2. Klasse. Er erhielt ein Pl&#252;schtier und den Beifall der Zuschauer. J&#252;rgen WAND</p>
<h4>Tiggititag der Tausendf&#252;&#223;ler</h4>
<h5>Quelle: TA Apolda</h5>
<h5>20.06.2008 22:08</h5>
<p>Beim traditionellen Sommerkonzert der Musikschule &#8220;Ottmar Gerster&#8221; zeigten f&#252;nfzig Kinder dem interessierten Publikum, was sie im Unterricht erlernt haben.</p>
<p>APOLDA (tr). Bis auf den letzten Platz gef&#252;llt war der Saal des Apoldaer Schlosses gestern Nachmittag. Zahlreiche Mamas, Papas, Omas und Opas wollten sich den Auftritt des musikalischen Nachwuchses auf keinen Fall entgehen lassen. W&#228;hrend immer mehr Besucher auf den St&#252;hlen Platz nahmen, stieg die Anspannung der Akteure hinter der B&#252;hne an. Mittendrin war der acht Jahre alte Philipp aus Gro&#223;romstedt. Er freute sich bereits auf seinen Auftritt, klammerte sich dann aber sicherheitshalber doch an seiner Trompete fest. &#8220;Letzte Nacht konnte ich kaum schlafen&#8221;, gestand der Knirps im Beisein von Mutti Simone Gattung. Als es im Saal still wurde, begann der Auftritt der J&#252;ngsten. Die sieben Kinder tanzten gemeinsam mit Lehrerin Kathrin Glombitza auf der B&#252;hne und liefen kurze Zeit sp&#228;ter im Publikum als &#8220;Tiggititag der Tausenf&#252;&#223;ler&#8221; verkleidet umher. Anschlie&#223;end schlug Philipps gro&#223;er Augenblick, als er ganz tapfer allein auf der B&#252;hne stehend seinen Solo-Auftritt meisterte und gro&#223;en Applaus erntete. Auch die fehlerfreien Auftritte von Paul Riedel am Klavier und Jacob Kuchenbuch am Cello kamen beim Publikum richtig gut an.</p>
<p>Wie die Leiterin der Musikschule Ottmar Gerster in Apolda, Petra Herffurth erkl&#228;rte, &#252;ben die Kinder fast das gesamte Unterrichtsjahr f&#252;r das Sommerkonzert und fiebern diesem immer regelrecht entgegen. Sp&#228;testens beim Auftritt der Gesangsgruppe mit dem legend&#228;ren Beach-Boys-Hit &#8220;Barbara Ann&#8221; f&#252;hlten sich die Besucher endg&#252;ltig in Sommerlaune versetzt. Alle Mitwirkenden legten sich bei ihren Auftritten m&#228;chtig ins Zeug und erhielten daf&#252;r den lautstarken Beifall des anwesenden Publikums.</p>
<h4>Gemeinsam lernen und sich helfen</h4>
<h5>Quelle: TA Bad Langensalza </h5>
<h5>20.06.2008 22:18</h5>
<p>BEHRINGEN. Neue Wege zu gehen ist schwer. Das wussten die Lehrer und Erzieher der Grundschule &#8220;Am Hainich&#8221;, als sie sich vor drei Jahren entschlossen, ein neues Schulkonzept in Angriff zu nehmen. Sie f&#252;hrten die ver&#228;nderte Schuleingangsphase ein. Das bedeutet, dass die Sch&#252;ler der 1. und 2. Klassen teilweise gemeinsam lernen. Diese Altersmischung ist von Vorteil. Leistungsstarke Sch&#252;ler bekommen Anreize, Lerninhalte mit Gr&#246;&#223;eren zu erarbeiten. Schw&#228;chere Kinder wiederholen und vertiefen in der Arbeit mit kleineren Lernschritten. Auf diese Weise werden die Kinder nicht nur individuell gef&#246;rdert, es entsteht auch eine Lerngemeinschaft. Wichtig ist dabei auch eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Erziehern und Eltern. Zwischen der Grundschule &#8220;Am Hainich&#8221; und dem Staatlichen Schulamt Eisenach wurde nun eine Zielvereinbarung &#252;ber die Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben &#8220;Eigenverantwortliche Schule&#8221; getroffen. Im September hatte ein Expertenteam an der Schule hospitiert und empfohlen, dass die ver&#228;nderte Schuleingangsphase bis 2011 weiter ausgebaut werden soll. Ebenso soll das Leitbild der Schule, das zurzeit mit einigen Eltern sowie Lehrern und Erziehern entwickelt wird, im n&#228;chsten Jahr &#252;bergeben werden.</p>
<p>Die Vereinbarung wurde jetzt durch den Eisenacher Schulamtsleiter, Gerhard Lorenz, und Schulleiterin B&#228;rbel Bawey unterzeichnet. Eine kleine Feierstunde begann mit Liedern des Schulchores. Danach erl&#228;uterte die Schulleiterin in kindgem&#228;&#223;er Form die Ziele und Inhalte dieser Vereinbarung, denn ausgew&#228;hlte Sch&#252;ler nahmen an der Veranstaltung teil. Als weitere G&#228;ste konnten Patricia Methling, Referentin f&#252;r Grundschulen des Schulamtes Eisenach, B&#252;rgermeister Bernhard Bischof sowie Elternvertreter begr&#252;&#223;t werden. Margot BAUM</p>
<h4>K&#246;lleda: Mit 1,0 zum Studium</h4>
<h5>Quelle: TA S&#246;mmerda</h5>
<h5>20.06.2008 22:28</h5>
<p>Geschafft! 282 Gymnasiasten im Landkreis haben ihr Abitur in der Tasche. Anna Br&#252;sehaber aus K&#246;lleda ihres sogar mit einer glatten Eins. Gl&#252;ck geh&#246;rt dazu, meint sie bescheiden &#8211; und m&#246;chte nach dem Studium wieder zur Schule zur&#252;ck.</p>
<p>K&#214;LLEDA. Der Numerus clausus kann der 18-J&#228;hrigen vollkommen egal sein. Was sollte sie diese Noten-Zugangsbeschr&#228;nkung auch interessieren? Mit einem Durchschnitt von 1,0 stehen ihr alle Studien-Tore offen. &#8220;Klar haben mich welche gefragt, warum ich nicht beispielsweise Medizin oder Jura studiere. Aber das w&#228;re nicht das, wo ich auch Spa&#223; dran h&#228;tte&#8221;, schiebt Anna Br&#252;sehaber diesen Gedanken weit von sich. Nach einigem Schwanken steht f&#252;r sie seit gut anderthalb Jahren fest, dass sie Grundschullehrerin werden m&#246;chte.Jetzt hat sie mit Schule allerdings erst einmal abgeschlossen. &#8220;Ich bin ganz froh, dass es vorbei ist.&#8221; Also alles ganz normal &#8211; auch f&#252;r die Jahrgangsbeste am K&#246;lledaer Gymnasium? In die Sparte Wunderkind jedenfalls w&#252;rde sich Anna Br&#252;sehaber nie stecken lassen. Das trifft es auch nicht. Denn: &#8220;Sicherlich geh&#246;rt auch eine Menge Gl&#252;ck dazu, so ein Abitur hinzulegen&#8221;, meint die junge Dame r&#252;ckblickend. Als sie beispielsweise in der m&#252;ndlichen Pr&#252;fung im Fach Wirtschaft und Recht einen Vortrag zur Arbeitslosigkeit halten musste, erf&#252;llten sich ihre heimlichen Hoffnungen. &#8220;Ich war auf verschiedene Themen vorbereitet, aber dar&#252;ber konnte ich besonders gut reden.&#8221;Eigentlich hatte Anna Br&#252;sehaber eine Zwei in ihren Pr&#252;fungen angepeilt. Dass es sogar noch besser wurde, &#8220;damit h&#228;tte ich nicht gerechnet.&#8221; Ihr Gef&#252;hl hatte ihr das jedenfalls nicht gesagt. Und &#252;berm&#228;&#223;ig viel b&#252;ffeln &#8211; dazu konnte sie sich auch nicht hinrei&#223;en lassen. &#8220;Ich hab zwar nicht erst drei Tage vorher angefangen, mir was anzuschauen, aber ebenso nicht drei Monate im Voraus.&#8221; Wenn Anna die Wahl hatte, besch&#228;ftigte sie sich lieber mit Mathe, als &#8220;stundenlang f&#252;r anderes zu lernen&#8221;. Auch f&#252;r Kunst, Sport und Biologie hatte sie ein besonderes Faible. Und sportlich wie sie ist &#8211; und auch aussieht -, setzt sich Anna in der Freizeit gern mal aufs Fahrrad oder aufs Pferd oder schnallt die Inlineskates an. Alles am liebsten gemeinsam mit der besten Freundin. Man kennt sich seit der zweiten Klasse. Dass sich ihre Wege jetzt ein St&#252;ck weit trennen, bedauert Anna Br&#252;sehaber. Zumindest an den Wochenenden, hofft sie, werden sie sich treffen, gemeinsam was unternehmen und quatschen k&#246;nnen, wenn es die Freundin jetzt nach Halle verschl&#228;gt. Anna selbst m&#246;chte ihr Studium an der Universit&#228;t Erfurt absolvieren &#8211; und erstmal jeden Tag fahren. Auch die Gro&#223;eltern wird´s sicherlich freuen, wenn die Enkelin noch ein bisschen mit im Haus bleibt. Nat&#252;rlich sind sie, wie die Mutter, stolz auf Annas tolles Abitur. &#8220;Die Leistung kommt von ihr. Wir haben sie einfach ein bisschen mental gest&#228;rkt&#8221;, sagt Annas Gro&#223;mutter Johanna M&#252;ller zur &#8220;Rollenverteilung&#8221;.Wenn sie ans Studium denkt, sind die Gef&#252;hle bei Anna Br&#252;sehaber zur Zeit noch etwas gemischt. &#8220;Ein bisschen Angst vor dem, was an Neuem kommt, aber auch Freude darauf.&#8221; Aufregung beschleicht sie beim Gedanken an den heutigen Abi-Ball. Sie habe geh&#246;rt, dass die Besten wohl nochmal extra auf die B&#252;hne m&#252;ssten. Anett H&#196;DRICH Die f&#252;nf besten Abiturienten am K&#246;lledaer Gymnasium sind: Anna Br&#252;sehaber (K&#246;lleda/1,0); Tobias Dietrich (Rastenberg/1,5); Benjamin Naumann (Olbersleben/1,6); Tina Degenhardt (E&#223;leben/1,7) und Christin Warlitz (K&#246;lleda/1,7) Diese Zeitung ver&#246;ffentlicht die Abschlussfotos der Abiturienten aus den drei Gymnasien des Landkreises und dem beruflichen Gymnasium S&#246;mmerda in ihrer Sonderbeilage &#8220;Tsch&#252;ss Schule&#8221;, die am 3. Juli erscheint.</p>
<h4>Spielfest f&#252;r die kleinen Majest&#228;ten</h4>
<h5>Quelle: TA Bad Langensalza</h5>
<h5>19.06.2008 22:08</h5>
<p>WEBERSTEDT (tig). Sagenwelten wie aus den B&#252;chern &#8211; allerdings zum Anfassen. Die Lesek&#246;nige aus 27 Grundschulen des Landkreises Gotha genossen gestern den Luxus, als Ritter, R&#246;mer oder Burgfr&#228;ulein die Spielscheune in Weberstedt ganz in Besitz nehmen zu d&#252;rfen.Zum Lesefest blieben die Majest&#228;ten gestern unter sich. Als Lesek&#246;nige an ihren Schulen gekr&#246;nt, hatte sich 103 Kinder aus dem Landkreis Gotha verdient, die Spielscheune Weberstedt f&#252;r ein paar Stunden komplett in Beschlag zu nehmen. Und vorgelesen wurde diesmal ihnen, hatte doch Kinderbuchautorin Jutta Ritter ihr j&#252;ngstes Werk vom Biber Bibo mitgebracht. Lauschend umringten sie Kinderscharen. &#8220;Ich mag Geschichten mit Tieren, lese gerade ein dickes Buch &#252;ber Katzen&#8221;, erz&#228;hlte Marlene aus der 2. Klasse der Sonneborner Grundschule von ihrer Lieblingsbesch&#228;ftigung.Wer schon viel &#252;ber Ritter und R&#246;mer gelesen hatte, konnte bei vielen der 15 Quiz- und Bastelstationen punkten, die ihre Lehrer aufgebaut hatten. &#8220;Wir wollen, dass die Kinder Spa&#223; haben, lassen aber auch den p&#228;dagogischen Aspekt nicht aus den Augen&#8221;, erkl&#228;rte Kerstin He&#223;, die als Hortkoordinatorin vom Schulamt in Gotha zum vierten Mal das Lesefest in der Spielscheune organisiert hatte. Daf&#252;r, dass die Sch&#252;ler getreu dem Thema der Veranstaltung komplett in die Welt der R&#246;mer und Ritter abtauchen konnten, sorgte Spielscheunen-Chefin Jana H&#246;lzer mit ihrem Kost&#252;mzauber. Flugs verwandelten sich Kinder in antike Helden, mutige Recken, elegante Burgfr&#228;ulein oder furchterregende Drachen. Sie alle traten auch im improvisierten Theaterst&#252;ck auf, mit dem das Fest seinen Abschluss fand.Damit die Lesek&#246;nige &#252;berhaupt ins Weberstedter Wunderland gelangen konnten, hatten wieder viele Eltern ihre Blechkarossen eingespannt, um die Majest&#228;ten an den Hainich zu kutschieren. Auch f&#252;r Spa&#223; und Spannung sorgte eine ganze Menge an Betreuern an den St&#228;nden. Die jungen Herrschaften hatten sogar als einige der ersten Kinder die M&#246;glichkeit, ein Spiel &#252;ber das Leben in Ritter- und F&#252;rstenfamilien auszuprobieren, dass eine Gothaer Firma gerade neu entworfen hat.Nur in einem solchen Miteinander sei es &#252;berhaupt m&#246;glich, den kleinen Lesenratten ein besonderes Erlebnis zu bieten. &#8220;F&#252;r Wettbewerbe in Mathematik zum Beispiel gibt es jedes Jahr reichlich F&#246;rderung, die Lesefeste wurden nur einmal vom Land unterst&#252;tzt&#8221;, erkl&#228;rt Kerstin He&#223;. Auch der Spa&#223; in der Spielscheune k&#246;nne nur j&#228;hrlich wiederholt werden, weil der Gothaer Oberb&#252;rgermeister Knut Kreuch (SPD) die Schirmherschaft &#252;bernommen habe und aus dem Haushalt der Stadt schon zum dritten Mal Geld zugeschossen hat. &#8220;Lesen ist nach wie vor der beste Weg, sich Wissen anzueignen&#8221;, stellt die Hortkoordinatorin klar.</p>
<h4>Hunger im Klassenzimmer</h4>
<h5>Quelle: TA Ilmenau </h5>
<h5>19.06.2008 22:08</h5>
<p>Armut knurrt im Magen, bei immer mehr Kindern auch in Ilmenau. Im Bund wird &#252;ber ein kostenfreies Mittagessen in der Schule diskutiert, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt steigert seine Zusch&#252;sse. Im Ilmkreis indes stehen solche nicht einmal zur Debatte. Selbst wenn derzeit der ein oder andere Essensanbieter h&#246;here Preise erw&#228;gt.</p>
<p>ILMKREIS. Es darf sie nichts angehen, wof&#252;r die Eltern dieser Kinder ihr Geld ausgeben. Vielleicht sei es Nachl&#228;ssigkeit, weswegen der Nachwuchs keine Brotb&#252;chse in die Schule mitbringt, nicht zum Mittagessen angemeldet ist. Dorothea Metz, Leiterin der Ilmenauer Pestalozzi-F&#246;rderschule, will niemanden verurteilen. Aber sie und ihre Kollegen sp&#252;ren oft den Hunger einzelner Kinder. &#8220;Sie h&#228;ngen auf der Bank, k&#246;nnen schon fr&#252;h nicht mehr&#8221;, schildert Dorothea Metz ihre Erfahrungen im Schulalltag.Am Nachmittag st&#252;rzen sich die Kinder dann auf die Kekse oder belegten Brote im Integrativen Kinder- und Jugendhaus gegen&#252;ber; Essen zu kochen ist dort schon aus hygienischen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich. Hausleiter Steffen Rieche findet deutliche Worte: &#8220;Offensichtlich ist manchen Eltern anderes wichtiger als das leibliche Wohl ihrer Kinder.&#8221; Doch er r&#228;umt auch ein, dass ein Essenspreis von zwei Euro bei drei Kindern im Monat ein Hartz-IV-Budget sehr belastet.In der Pestalozzischule haben die Lehrer manchmal etwas mit gegen hungrige M&#228;gen, &#196;pfel zum Beispiel. Zu l&#246;sen freilich ist das Problem so ebenso wenig wie in vielen F&#228;llen mehr Geld f&#252;r die Eltern, wei&#223; Dorothea Metz. &#8220;Es k&#228;me nicht bei den Kindern an&#8221;, stimmt Sabine Domhardt, Leiterin der Ziolkowski-Grundschule, zu. Auch dort gebe es &#8211; im Gegensatz zu den meisten Schulen im Ilmenauer Umland allerdings &#8211; immer h&#228;ufiger Kinder, die in ein Brot bei&#223;en, w&#228;hrend daneben das Essen anderer Mitsch&#252;ler dampft.1,85 Euro zahlen die Ziolkowski- wie auch die Pestalozzi-Sch&#252;ler. Damit liegt deren Schulessenspreis im Mittel: Das Bildungswerk Gro&#223;breitenbach beliefert die Gro&#223;breitenbacher Grundschule f&#252;r 1,65 Euro pro Mahlzeit, die Langewiesener m&#252;ssen an einen ortsans&#228;ssigen Partyservice 2,15 Euro zahlen.Und Preissteigerungen sind mancherorts nicht mehr ausgeschlossen. Die Geraberger Regelsch&#252;ler beispielsweise sollten k&#252;nftig 2,10 Euro bezahlen &#8211; 25 Cent mehr als jetzt. &#8220;Einige Eltern h&#228;tten zu k&#228;mpfen, dieses Geld aufzubringen&#8221;, nennt Schulleiter Horst Krau&#223;lach einen Grund, weshalb man derzeit neue Angebote einholt. Zumal schon jetzt Einzelne aus Finanzgr&#252;nden nicht Mittag essen w&#252;rden.Andererseits w&#228;chst der Kostendruck auf die Caterer: &#8220;Schauen Sie auf die Energie- und Benzinpreise&#8221;, sagt Michael Noth, Chef der Schulk&#252;che D&#246;rnfeld, die im s&#252;dlichen Ilmkreis neben der Geraberger vier weitere Schulen beliefert.Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt tr&#228;gt seit L&#228;ngerem 36 Prozent des Essengeldes f&#252;r Erst- bis Sechstkl&#228;ssler, f&#252;r F&#246;rdersch&#252;ler sogar alles. Demn&#228;chst soll der Zuschuss je nach sozialer Bed&#252;rftigkeit auf bis zu 1,50 Euro steigen, so der Sprecher des dortigen Landratsamts. Hierzulande indes gebe es keine solche Diskussion, so Ilmkreis-Landrat Benno Kaufhold (CDU) &#8211; &#8220;und von mir wird es einen solchen Vorschlag auch nicht geben&#8221;.Was bleibt, ist die Ahnung, dass ein kostenfreies Schulessen vorerst Illusion bleibt, mag Schulleiterin Domhardt auch von einer &#8220;tollen sozialen Leistung&#8221; sprechen und Kreistagsmitglied Eckhard Bauerschmidt (Linke) erkl&#228;ren, &#8220;die 50 000 Euro f&#252;r eine kostenfreie Mahlzeit an Grundschulen machen den Landkreis nicht kaputt&#8221;.Das Problem, woran ein entsprechender Vorsto&#223; der Linken im Ilmenauer Stadtrat vor Monaten scheiterte, scheint vom Tisch: Kostenloses Schulessen werde nicht auf die Hartz-IV-Regels&#228;tze angerechnet, so Susann Huste von der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Arbeitslosengeld-II-Empf&#228;nger. &#8220;Das sind ja zweckgebundene Leistungen&#8221;, so ihre Begr&#252;ndung.</p>
<h4>K&#246;lleda: Wieder sp&#252;ren, sehen und erleben</h4>
<h5>Quelle: TA S&#246;mmerda </h5>
<h5>19.06.2008 22:18</h5>
<p>Das Leben mit allen Sinnen zu genie&#223;en, ist im Alter nicht so einfach. Dabei reicht oft ein regelm&#228;&#223;iges Training, um durch Tasten, Sehen, Riechen und H&#246;ren die eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen. Besonders liebevoll gestaltete &#220;bungsger&#228;te &#252;bergaben jetzt 17 Sch&#252;ler der Regelschule K&#246;lleda an die Bewohner der Seniorenresidenz Pro Seniore. Ihre handgefertigten Sinnesw&#228;nde sollen k&#252;nftig f&#246;rdern und Freude bereiten.<!-- Soemmerda --></p>
<p>KIEBITZH&#214;HE. Nur mit den Fingerspitzen ber&#252;hrte Erna Blanke den gro&#223;en, roten Knubbel auf einer Sinnestafel, der sich bei genauerem Hinsehen als Nase eines Holzgesichts entpuppte. So vorsichtig, als k&#246;nnte etwas kaputt gehen, wenn sie es kr&#228;ftiger anfassen w&#252;rde.Diese Scheu vor den neuesten Therapieger&#228;ten wird sich in den n&#228;chsten Wochen wohl geben, denn die Bewohner der Pro Seniore-Einrichtung auf der K&#246;lledaer Kiebitzh&#246;he sollen regelm&#228;&#223;ig die Gelegenheit bekommen, an den Tafeln ihre motorischen, aber auch koordinative und kognitive F&#228;higkeiten zu trainieren. &#8220;Im Alter werden viele Sinne vernachl&#228;ssigt oder gehen durch eine Krankheit, wie zum Beispiel einen Schlaganfall, verloren&#8221;, erkl&#228;rt Residenzberaterin Claudia Rusche. &#8220;Um dem entgegenzuwirken, haben wir uns die Sinnestafeln gew&#252;nscht.&#8221; Auf ihre Anregung hin hatten sich die Sch&#252;ler der Regelschule, zu denen auch ihr Sohn geh&#246;rt, im WRT-Unterricht (Wirtschaft, Recht, Technik) daran gemacht, solche Tafeln zu konzipieren und zu bauen. So gibt es eine Wand f&#252;r Durstige &#8211; darauf sind unterschiedliche Flaschenverschl&#252;sse geklebt. Und eine f&#252;r Tr&#228;umer: In kleinen S&#228;ckchen, die an Kopfkissen erinnern, verstecken sich Gegenst&#228;nde, die ertastet werden sollen. Insgesamt acht Tafeln entstanden, jeweils in einer Gruppenarbeit von zwei Sch&#252;lern entwickelt. Und die hatten bei der &#220;bergabe am Mittwoch dann doch zum ersten Mal seit Beginn des Projekts im M&#228;rz ein bisschen Magengrummeln. &#8220;Wir haben schon lange handwerklichen Unterricht in der Schule, die Produktion war also nicht das Problem, aber jetzt sind wir schon aufgeregt und hoffen sehr, dass unsere Tafeln gut ankommen&#8221;, zittert Susann Schmidt und h&#228;lt ihre Sinneswand noch ganz fest.Doch sp&#228;testens als die knapp 40 Senioren, die zur Pr&#228;sentation in den Park der Residenz gekommen waren, die Tafeln voller Begeisterung ausprobierten, war alle Aufregung vergessen. Und nebenbei auch noch das zweite Ziel der gemeinschaftlichen Aktion der Senioren-Einrichtung und der Regelschule erreicht. &#8220;Die meisten Sch&#252;ler kennen den Umgang mit pflegebed&#252;rftigen Menschen gar nicht und haben Ber&#252;hrungs&#228;ngste. Auch die konnten sie in diesem Projekt abbauen&#8221;, freute sich Claudia Rusche. Anita GRASSE</p>


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