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	<title>Landeselternvertretung Thüringen &#187; Cdu</title>
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	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
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		<title>Pressespiegel vom 27. April 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 04:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Thiel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thüringer Allgemeine: Gedenken an die Opfer des Erfurter Amoklaufes Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem Erfurter Gutenberg-Gymnasium der Opfer des Amoklaufes am 26. April 2002 gedacht. Alle Kirchenglocken der Stadt läuteten um 11 Uhr, der Zeit, zu der damals die Bluttat geschah. Erfurt. Die Schule war mit Blumen und Kerzen geschmückt. Gekommen waren mehrere [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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			<content:encoded><![CDATA[<h5>Thüringer Allgemeine:</h5>
<h4>Gedenken an die Opfer des Erfurter Amoklaufes</h4>
<p>Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem Erfurter Gutenberg-Gymnasium der Opfer des Amoklaufes am 26. April 2002 gedacht. Alle Kirchenglocken der Stadt läuteten um 11 Uhr, der Zeit, zu der damals die Bluttat geschah.<span id="more-6525"></span></p>
<p>Erfurt. Die Schule war mit Blumen und Kerzen geschmückt. Gekommen waren mehrere Angehörige der Opfer, jetzige und ehemalige Schüler, Lehrer, Nachbarn, eine Delegation aus Winnenden. Als Vertreter der Politik nahmen unter anderen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), Landtagspräsidentin Birgit Diezel , Bildungsminister Christoph Matschie (CDU) sowie weitere Mitglieder der Landesregierung und des Landtages sowie Vertreter der Stadt Erfurt teil.</p>
<p>Die Bluttat habe Lebenswege &#8220;sinnlos zertrennt&#8221;, sagte Schulleiterin Christiane Alt auf der Gedenkfeier vor der Schule. Den 16 Opfern und jenen Menschen, die mit ihnen verbunden waren, sei Zukunft genommen worden. Der Tag habe sich als Tag des Entsetzens und des Unvermögens in das kollektive Gedächtnis der Stadt eingebrannt.</p>
<p>Prof. Harald Dörig sprach als Vater von zwei ehemaligen Schülern und Vorsitzender des damaligen Schulfördervereins. Er drückte auch mit Blick auf das Schulmassaker 2009 in Winnenden sein Unverständnis dafür aus, dass es bis heute im Waffenrecht nicht verboten wurde, Waffen in Wohnungen aufzubewahren. Er forderte die Politiker auf, dies zu ändern. &#8220;Dies sind wir den Opfern schuldig&#8221;, sagte er.</p>
<p>Ehemalige Schüler berichteten über ihren Lebensweg nach dem Verlassen der Gutenbergschule. Robert Rustler, damals Abiturient am Gutenberg-Gymnasium, sagte, er fühle sich der Schule sehr verbunden und sei seinen Lehrern dankbar für jene acht Jahre, in denen sie ihn als Mensch geprägt haben.</p>
<p>Die Namen aller 16 Opfer wurden verlesen und an jeden dieser Menschen mit einigen Sätzen erinnert.</p>
<p>Kinder und Jugendliche der Schule trugen ihre Lebenswünsche vor. Weiße Luftballons trugen sie in alle Himmelsrichtungen. Schüler, Lehrer, Politiker legten Blumen und Kränze vor der Gedenktafel an der Schule nieder.</p>
<p>Vielen, die jenen Tag damals miterlebten, standen der Schrecken ihrer Erinnerungen und die Trauer ins Gesicht geschrieben. Nach der Feier stand die Schule als Ort der Begegnung und für Gespräche allen offen.</p>
<p>Auch die Andreaskirche bot Gelegenheit für Gedenken und für stille Minuten. Die Kirche in der Nähe des Gymnasiums war auch vor zehn Jahren Anlaufpunkt für viele Erfurter in ihrem Schock und ihrer Trauer. Donnerstagvormittag wurden Kerzen angezündet, darunter eine 17. Kerze für den Täter, jedoch abseits im Altarraum. Die Glocken dieses Gotteshauses hatten noch vor denen der anderen Kirchen der Stadt geläutet.</p>
<p>In der Polizeidirektion Erfurt übergab am Mittag Innenminister Jörg Geibert den landesweit ersten &#8220;Raum der Stille&#8221; für Polizeibeamte. Er soll ein Ort der Ruhe und Besinnung sein und zugleich an den Polizisten Andreas Gorski erinnern, der bei dem Massaker ums Leben kam. Geibert bezeichnete den Tag des 26. April 2002 als Schicksalstag für Thüringen und Deutschland. Es sei bis dahin unvorstellbar gewesen, dass sich Derartiges auch hier ereignen könne. Die Tat habe das Land in Schock versetzt.</p>
<p>Der Leiter der Polizeidirektion, Jürgen Loyen, sagte, der &#8220;Raum der Stille&#8221; könne den Beamten, die täglich schwierige Einsätze zu bewältigen hätten, helfen, sich einen positiven Blick in die Zukunft zu bewahren. Neben dem Raum wird auf einem Schild der Satz des Schriftstellers Reiner Kunze &#8220;Treten Sie ein, hier dürfen Sie schweigen&#8221; zitiert.</p>
<p>Mit Blick auf den damals im Gutenberg-Gymnasium getöteten Polizisten Andreas Gorski sagte Polizeidirektor Loyen weiter, dass noch immer eine tiefe Betroffenheit herrsche. Gorski sei in vielen Gesprächen präsent. An ihn werde auch mit einem jährlich ausgetragenen Fußball-Turnier erinnert.</p>
<p>Der katholische Landespolizeipfarrer Karl-Josef Wagenführ erinnerte daran, dass in den Tagen nach dem Amoklauf am 26. April 2002 überall in der Stadt der Wunsch nach Stille zu spüren gewesen sei. Der Raum sei nun ein Ort, an dem man &#8220;Stille akzeptiert und gewährt&#8221;.</p>
<p>Zugleich wurde im Foyer der Polizeidirektion eine Ausstellung zum Amoklauf eröffnet.</p>
<p>Am Abend trafen sich noch einmal Angehörige, Lehrer und viele andere Erfurter in der Andreaskirche. Thema der Andacht war nach Psalm 90: &#8220;1000 Jahre &#8211; wie ein Tag.&#8221; Die Namen der 16 Opfer des Amoklaufs wurden verlesen, außerdem Fürbitten. Dann erklang Herbert Grönemeyers Lied &#8220;Der Weg&#8221;.</p>
<p>Unsere Reporter /27.04.12 / TA</p>
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<h4>Christoph Matschie: &#8220;Ich kann da nicht taktisch denken&#8221;</h4>
<p>Volkhard Paczulla im Interview mit Bildungsminister Christoph Matschie (SPD), der zum geplanten Betreuungsgeld und dem Spardiktat des Landeshaushalts spricht.</p>
<p>Ein Betreuungsgeld des Bundes würde das Thüringer Landeserziehungsgeld ablösen. Hoffen Sie insgeheim, dass sich Frau Merkel und die CSU durchsetzen?</p>
<p>Nein. Ich kann da nicht so taktisch denken. Ich halte es generell für falsch, bei knappen Haushaltskassen Geld dafür zu zahlen, dass Kinder nicht in den Kindergarten gehen.</p>
<p>Es heißt, das Betreuungsgeld sichere Wahlfreiheit.</p>
<p>Wer seine Kinder daheim behalten will, kann das doch gern tun. Wahlfreiheit bedeutet, dass alle, die einen Kindergartenplatz brauchen, ihn auch bekommen. Bei uns in Thüringen ist das weitgehend gegeben. Davon sind die alten Bundesländer meilenweit entfernt. Aber nur mit einem breiten Kita-Angebot haben Eltern wirklich die Freiheit zu entscheiden, ob sie arbeiten gehen oder ob einer, meist ist es ja die Mutter, zuhause bleibt.</p>
<p>Das Landeserziehungsgeld kostet etwa 30 Millionen Euro pro Jahr. Zu viel?</p>
<p>Wenn wir keine neuen Schulden mehr machen wollen bei sinkenden Einnahmen, müssen wir Prioritäten setzen. Da sage ich als Bildungspolitiker: Das Geld muss in die Kindereinrichtungen, damit Eltern sicher sein können, dass ihre Kinder dort optimal betreut werden.</p>
<p>Warum nimmt die Debatte darüber schon irrationale Züge an?</p>
<p>Zweifellos geht es einem Teil der Befürworter des Betreuungsgeldes um ein sehr traditionelles Familienbild. Andere lassen hinter vorgehaltener Hand durchblicken, dass es für den Staat viel billiger ist, hundert Euro an die Eltern zu zahlen, als einen Kindergartenplatz zu finanzieren.</p>
<p>Weshalb gibt Thüringen lieber 475 Millionen Euro für die Kinderbetreuung aus?</p>
<p>Kinder wachsen in sehr unterschiedlichen Verhältnissen auf. Chancengleichheit ist nur gegeben, wenn sie frühzeitig Impulse für ihre Entwicklung erhalten, von denen sie in der Schule und im gesamten späteren Leben profitieren. Das heißt nicht, dass in den Kitas Lehrprogramme abgearbeitet würden. Es geht darum, Kinder von früh an in ihrer individuellen Entwicklung zu fördern.</p>
<p>Das trauen Sie Eltern nicht selbst zu?</p>
<p>Natürlich traue ich ihnen das zu. Aber ich will auch denen, die ihr Kind in eine Kita schicken wollen, die Chance dazu geben. Blicken wir einmal über Thüringen hinaus. Wir haben in Deutschland einen beträchtlichen Teil an Einwandererfamilien, die zuhause ihre Muttersprache sprechen. Wenn wir diese Kinder integrieren wollen, dann ist der Kindergartenbesuch die beste Gelegenheit, Deutsch zu erlernen.</p>
<p>Sollte das Betreuungsgeld mit Hartz-IV-Leistungen verrechnet werden?</p>
<p>Das Thüringer Landeserziehungsgeld wird nicht auf Hartz IV angerechnet. Dieser Streit beschäftigt mich aber weniger, weil ich das Betreuungsgeld so oder so für falsch halte. Ich glaube auch nicht, dass es kommen wird. Eine Mehrheit dafür in der schwarz-gelben Regierungskoalition sehe ich nicht. Und angesichts der Thüringer Haushaltslage werden wir auch zum Landeserziehungsgeld eine Entscheidung treffen müssen.</p>
<p>Volkhard Paczulla /27.04.12 /OTZ</p>
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<h4>Arnstädter Kindereinrichtungen stellen Beruf des Erziehers vor</h4>
<p>Drei Jungen sahen sich Donnerstag als Erzieher auf Probe in der Arnstädter Kindertagesstätte &#8220;Regenbogen&#8221; um und fanden die Erfahrung gut.</p>
<p>Arnstadt. Zum zweiten Mal beteiligte sich Donnerstag die Stadt Arnstadt am &#8220;Boys Day&#8221;, der gleichzeitig mit dem &#8220;Girls Day&#8221; stattfindet. Allerdings hat der Jungen-Zukunftstag noch nicht den Bekanntheitsgrad wie das Pendant für Mädchen, denen technische Berufe nahegebracht werden. So wurden bei der Firma Thales in Arnstadt 24 Plätze angeboten und waren alle ausgebucht. Angemeldet hatten sich Schülerinnen der Gymnasien in Arnstadt und Ilmenau, der Regelschule Ichtershausen und sogar von einem Gymnasium bei Bad Kösen.</p>
<p>Die städtischen Kindereinrichtungen wiederum stellten zehn Plätze zur Verfügung, um den Beruf des Erziehers vorzustellen, und erhielten dafür vier Anmeldungen. Ein Interessent wurde leider krank. Er hat etwas verpasst, denn die Kleinen in der Kindertagesstätte &#8220;Regenbogen&#8221; auf der Setze haben ihre &#8220;Erzieher auf Probe&#8221; gleich akzeptiert, mit ihnen gespielt und gemalt. Sascha Möller aus der Regelschule Ichtershausen war selbst in diesem Haus Kindergartenkind, er kann sich gut vorstellen, Kindergärtner zu werden. Der Trubel und eine gewisse Lautstärke stören ihn nicht. &#8220;Ich habe drei kleine Geschwister&#8221;, sagte der 15-Jährige.</p>
<p>David Kaps und Patrick Wagner (beide aus der Bosch-Schule) hat es ebenfalls gefallen, was auch Angelika Kowar, Arnstädter Gleichstellungsbeauftragte, freut. Sie findet es wichtig, dass Jungen und Mädchen die Möglichkeit erhalten, sich nicht nur in vermeintlichen Männer- und Frauenberufen zu erproben.</p>
<p>Männliches Personal ist in Kindergärten bisher noch selten, aber der Trend geht nach oben. Inzwischen gibt es drei Erzieher in den städtischen Einrichtungen, zwei davon im &#8220;Regenbogen&#8221;. Außerdem absolviert dort gerade ein junger Mann ein freiwilliges soziales Jahr. Es ist eine weitere gute Möglichkeit, sich über seinen Berufswunsch klar zu werden. &#8220;Bei Erzieherinnen, Kita-Trägern und Eltern stehen engagierte Erzieher hoch im Kurs&#8221;, weiß Mario Braun von der Initiative Anstoß, der den Boys Day in Arnstadt mit vorbereitet hat.</p>
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<p>Antje Köhler/27.04.12/TA</p>
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<h4>Goldener Spatz in den Startlöchern</h4>
<p>Am 6. Mai beginnt in Gera das 20. Deutsche Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz: Kino-TV-Online. Bis 12. Mai warten 95 Veranstaltungen auf die Besucher.</p>
<p>Der Goldene Spatz ist abflugbereit. Nur noch eine Woche und der sympathische gelbe Kerl steuert auf sein 20. Festivaljubiläum zu. Vom 6. bis 12. Mai werden in Gera und Erfurt wieder viele Augen auf ihn gerichtet sein, der Spatz wird viele Hände schütteln und sich von vielen, vielen Kindern und Besuchern umarmen und herzen lassen. Denn natürlich gibt es seit 33 Jahren dieses größte Kinder-Medien-Festival in Deutschland nicht ohne ihn.</p>
<p>Allerdings erwartet das Publikum nicht nur der freche Spatz, sondern ein vollgepacktes Festivalprogramm mit ganz vielen Höhepunkten und Premieren: Innerhalb von 7 Tagen wird in 95 Veranstaltungen, darunter 51 Filmvorführungen, 14 Filmpatenschaften, 11 medienpädagogische Workshops, 8 Veranstaltungen in der Online-Lounge, zahlreichen Fachgesprächen, Fachveranstaltungen und vieles mehr ein Überblick über deutschsprachige Filme, Fernsehproduktionen und Onlineangebote für Kinder gewährt.</p>
<p>Außerdem geht es ja auch noch um einen Wettbewerb und darum, die begehrten Trophäen, die Goldenen Spatzen, zu ergattern. Und dafür stehen 39 Filme und Fernsehbeiträge, unterteilt in die sechs Kategorien Minis, Kino-/Fernsehfilm, Kurzspielfilm, Serie/Reihe, Animation, Information/Dokumentation und Unterhaltung zur Bewertung der Jury bereit.</p>
<p>Doch bevor beurteilt wird, muss erst einmal eröffnet werden: Los geht es am 6. Mai um 16.30 Uhr in der UCI Kinowelt Gera mit der Festivalpremiere des Spielfilms &#8220;Hanni&amp;Nanni 2&#8243;. Die beiden Darstellerinnen Jana und Sophia Münster werden für die Filmpremiere selbst nach Gera ins UCI kommen. Der Film erzählt von den turbulenten Abenteuern eines neuen Schuljahrs in Lindenhof und ist zugleich Auftakt eines ganzen Reigens von Premieren in der Kategorie Kino-/Fernsehfilm. Im Anschluss an die Vorführung wird das 20. Jubiläum mit einer Gala gefeiert, ausgerichtet vom Freundeskreis Goldener Spatz e.V., zu der Bernd das Brot sowie dessen Erfinder Tommy Krappweis mit seiner Band &#8220;Harpo Speaks&#8221; und ein Überraschungsgast erwartet werden.</p>
<p>Bereits zum achten Mal findet vom 6. bis 9. Mai in Gera ein umfangreiches medienpädagogisches Programm mit 11 verschiedenen Workshops für Kinder, Eltern und Pädagogen statt. Man kann sich beispielsweise an einer Krimimitmachlesung beteiligen, über Cybermobbing ins Gespräch kommen oder sich über praktische Filmbildung mit Dokumentarfilmen informieren. Unter dem Motto &#8220;Die Ausgrabung&#8221; wird der Spielfilm &#8220;Metin&#8221; von 1979 gezeigt, der einzige deutsche Kinderfilm, der jemals den Adolf-Grimme-Preis in Gold erhielt.</p>
<p>Am 8. Mai werden in Gera die ersten Preise überreicht: Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und die Deutsche Kindermedienstiftung Goldener Spatz vergeben bereits zum siebten Mal den Spixel für Fernsehproduktionen von Kindern in drei Kategorien. Es wurden insgesamt 49 Beiträge aus elf Bundesländern eingereicht, darunter auch erstmalig zwei Spielfilme aus der Schweiz. Die Verleihung wieder moderiert von Malin Büttner ist der feierliche Abschluss der aufregenden Zeit in Gera, bevor das Festival und die Jury-Kinder am 9. Mai nach Erfurt weiterziehen. Unter den Nominierten für einen Spixel sind übrigens auch diesmal wieder Ostthüringer Kinder: In der Kategorie Animation hat sich mit &#8220;Lusan hier sind wir zu Haus&#8221; die Erich Kästner Grundschule in Gera qualifiziert. Als Besonderheit werden am Mittwoch, 9. Mai, alle nominierten Beiträge in öffentlichen Kinovorstellungen im UCI in Gera präsentiert, danach stehen die jungen Fernsehmacher für Fragen zur Verfügung.</p>
<p>Und im Jubiläumsjahr wird natürlich auch die Verleihung der Preise an einem besonderen Ort gefeiert. Die Goldenen Spatzen werden am 11. Mai um 15.00 Uhr, moderiert von Bürger Lars Dietrich, im Theater Erfurt verliehen. Tags darauf kann man alle prämierten Beiträge nochmals anschauen.</p>
<p>Ulrike Kern	 /	 27.04.12	 /	 OTZ</p>
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<h4>50 junge Frauen besuchen die Gothaer Polizei</h4>
<p>Zur Berufsorientierung öffnete beim gestrigen Girl&#8217;s Day auch die Polizeidirektion ihre Pforten für junge Mädchen.</p>
<p>Gotha. &#8220;Ich will nichts anderes werden&#8221;. Der Satz der jungen Dame wird von einem strahlenden Lächeln begleitet und steht wie in Stein gemeißelt. Für Josephine Hering aus Wechmar scheint es unumstößlich: Sie geht zur Polizei. Das ist auch der Grund, weshalb die 14-Jährige gestern schon zum zweiten Mal beim bundesweiten &#8220;Girl&#8217;s Day&#8221; in der Gothaer Polizeidirektion dabei war. Mit ihr sind noch 49 junge Damen aus dem Kreis Gotha und auch aus dem Wartburgkreis in die Schubertstraße gekommen.</p>
<p>Nach einführenden Worten teilt man sich in Gruppen auf. Die von Josephine Hering lenkt ihre Schritte als erstes zur Kriminaltechnik. Die junge Wechmarerin zählt auf, was sie an dieser Arbeit reizt und warum für sie nichts anderes in Frage kommt: &#8220;Polizeiarbeit ist vielfältig, abwechslungsreich, man ist immer in Bewegung und hat mit Menschen zu tun&#8221;, sagt sie bestimmt.</p>
<p>Die Kriminaltechnik ist genau das richtige Medium, um einen Teil der Polizeiarbeit nach außen hin interessant darzustellen. Kriminalhauptmeister Mario Linck nimmt die 13-köpfige Damengruppe in Empfang. Und los geht es mit der praktischen Vorführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung. Alles per Computer. Selbst die Fingerabdrücke werden dort genommen. Vorbei die Zeit, als mit schwarzer Tinte gearbeitet wurde. Nicht ganz.</p>
<p>Falls die Technik streikt oder ein &#8220;Klient&#8221; zu renitent ist, gibt es die alte Methode noch. Demonstration gefällig? Linck schwärzt Josephine die Fingerkuppen, nimmt die Abdrücke und presst sie auf ein Formblatt. Die künftige Polizistin kann es mitnehmen. Das Mädchen hat so gleich ein nettes Souvenir, mit dem sich bei Freunden bestimmt Eindruck machen lässt.</p>
<p>Notendurchschnitt mindestens 2,5 und in Deutsch eine 2, in Mathe mindestens eine 3 &#8211; die Zugangshürden sind nicht ohne. Hämische Kommentare zum Intelligenzquotienten bei Polizisten, früher gern praktiziert, verbieten sich heutzutage von selbst. Das weiß auch Josephine. Sie muss an ihrer Mathenote noch etwas feilen, um die Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen. &#8220;Am liebsten Kripo oder Hundestaffel, auf keinen Fall Büroarbeit&#8221;, hat sie klare Vorstellungen.</p>
<p>Die Neuntklässlerin lässt damit keine Zweifel, dass sie sich am Ernestinum in den nächsten drei Jahren richtig ins Zeug legen wird, um sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Fast 300 Mädchen und Jungen informierten sich beim &#8220;Girl&#8217;s Day&#8221; auch im FöBi-Bildungszentrum (Verein für Förderung und Bildung Jugendlicher) über berufliche Perspektiven. Sie kamen aus den Klassenstufen sechs bis acht aus verschiedenen Regelschulen der Stadt und des Landkreises.</p>
<p>Mit so viel Resonanz hatten die FöBi-Leute nicht gerechnet, denn angemeldet waren nur 200 Interessenten, freute sich Organisatorin Katja Schmietow über den großen Zuspruch.</p>
<p>Die Schwabhäuser Agrarprodukte-Genossenschaft stellte traditionell wieder eine Landmaschine vor: Steffen Möncher zeigte den neugierigen Mädchen und Jungen ein Großgerät für die Maisernte. Das passte, denn an diesem Standort wurden ja früher auch Landmaschinen produziert. Während des gesamten &#8220;Girl&#8217;s Day&#8221; hatte zudem auch das FöBi-Technikmuseum geöffnet.</p>
<p>Über das FöBi-Gelände verteilten sich verschiedene Stationen, an denen es jeweils Informationen zu einem konkreten Berufsfeld gab und auch gleich entsprechende Übungen angeboten wurden &#8211; ob zum Thema Garten, Büro, Holz, Metall, Maler, Museum oder CNC. Höhepunkte waren das Berufe-Quiz sowie Berufe-Memory, bei denen sich die jungen Besucher beweisen konnten.</p>
<p>M. Keller/ H. Stasjulevics	 /	 27.04.12	 /	 TA</p>
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		<title>Pressespiegel 26. April 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 19:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Senier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfurt gedenkt der Opfer des Amoklaufs vor zehn Jahren Quelle: Nicole Meißner / 26.04.12 / tag Am heutigen Donnerstag gedenken viele Menschen in Thüringen, Deutschland und der Welt den Opfern des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium vor zehn Jahren. Die Glocken der Andreaskirche, die der Schule benachbart ist, wurden um 10.55 Uhr geläutet. Zur Erinnerung an den [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Erfurt gedenkt der Opfer des Amoklaufs vor zehn Jahren</h4>
<p>Quelle: Nicole Meißner / 26.04.12 / tag</p>
<p>Am heutigen Donnerstag gedenken viele Menschen in Thüringen,  Deutschland und der Welt den Opfern des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium  vor zehn Jahren. Die Glocken der Andreaskirche, die der Schule  benachbart ist, wurden um 10.55 Uhr geläutet. Zur Erinnerung an den  Beginn der Tat am 26. April 2002 stimmten 11 Uhr für fünf Minuten auch  alle anderen Glocken der Landeshauptstadt mit ein.<span id="more-6517"></span></p>
<p>Erfurt. Am Gutenbergplatz hatte sich die Schulgemeinde des  Gutenberg-Gymnasiums 11 Uhr an der Gedenktafel getroffen, wo die Namen  der Opfer der Bluttat verlesen worden. Neben Schülern, Lehrern und  Schulleiterin Christiane Alt nahmen auch Ministerpräsidentin Christine  Lieberknecht (CDU), Kultusminister Christoph Matschie und Erfurts  Oberbürgermeister Andreas Bausewein (beide SPD) teil. &#8220;Die Wunden sind  noch nicht verheilt&#8221;, sagte Lieberknecht. Es sei, als wäre es gestern  erst geschehen. Matschie sagte, dass die Trauer bleibe, die Ohnmacht  jedoch nicht geblieben sei.</p>
<p>Insgesamt hielten hier etwa 300 Menschen inne. Sie gedachten der  Opfer des Amoklaufs auch mit weißen Luftballons, Blumen, Texten und  Musik. Viele Menschen umarmten einander minutenlang und weinten.  Besonders bewegend war die Rede eines Schülers. Die Schule steht noch  bis 14 Uhr für Begegnungen offen.</p>
<p>In der Andreaskirche findet bereits zur Mittagszeit eine Andacht  statt, eine weitere wird es um 18 Uhr unter dem Motto &#8220;Tausend Jahre &#8211;  wie ein Tag&#8221; geben. Ruth-Elisabeth Schlemmer, Pfarrerin der  Andreaskirche, sagte dazu: &#8220;Für viele Menschen ist auch nach zehn Jahren  der 26. April ein schwerer Tag. Das, was damals in unserer Stadt im  Gutenberg-Gymnasium geschah, veränderte ihr Leben. Bruder, Partner,  Freundin, Mutter, Tochter, Großvater, Enkel fehlen.&#8221; Als Zeichen der  Verbundenheit lädt daher die Andreaskirche zum Gedenken ein. Hier sollen  Kerzen für die Opfer des Massakers angezündet werden.</p>
<p>Um 13 Uhr wird im Gebäude der Polizeidirektion Erfurt ein Raum der  Stille eröffnet. Dort soll künftig auch des am 26. April 2002 in der  Gutenbergschule erschossenen Polizisten Andreas Gorski gedacht werden.</p>
<p>Bereits am Vormittag hatte das Theater im Palais um 10 Uhr ein zu dem  Theaterstück &#8220;Escape&#8221;. Das Einpersonenstück frei nach R. Lewandowski  widmet sich dem Thema der Gewalt an der Schule eingeladen. Am Abend geht  es auch im Theater Erfurt um das Thema der tödlichen Waffen im  Schießsport. Unter dem Titel &#8220;Die Würde der deutschen Waffenschränke ist  unantastbar&#8221; treten in einer einmaligen Aufführung neben bekannten  Schauspielern auch die Liedermacher Gerhard Schöne und Stephan Krawczyk  auf. Sie hatten nach den Geschehnissen in Winnenden vor drei Jahren mit  anderen Künstlern den Aufruf &#8220;Keine Mordwaffen als Sportwaffen&#8221;  verbreitet. Darin forderten sie das Verbot von tödlichen Waffen für den  Schießsport. Im zweiten Teil des Abends sprechen der Autor Roman Grafe  und der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland von den Grünen. Der  einstige Vorsitzende des Schulfördervereins am Gutenberg-Gymnasium,  Prof. Harald Dörig, verwies im Vorfeld des Tages darauf, dass auch der  norwegische Massenmörder Anders Breivik als Sportschütze legal an  Schusswaffen gelangte. Dörig spricht sich seit Jahren für das Verbot der  Lagerung von Schusswaffen in Privathaushalten aus.</p>
<p>Am heutigen 26. April 2012 wird an vielen öffentlichen, und natürlich auch privaten, Orten an die Opfer des Amoklaufs erinnert.</p>
<p>Am 26. April 2002 hatte der 19-jährige Robert Steinhäuser zwölf  Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten erschossen.  Anschließend tötete er sich selbst. Der sogenannte Amoklauf war der  erste durch einen Schüler verübte Amoklauf an einer Schule in  Deutschland.</p>
<p>Nicole Meißner / 26.04.12 / tag</p>
<h4>Ilmkreis: Unklarheit über Verlängerung der Verträge von Hortnerinnen</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Die befristeten Arbeitsverträge für die Erzieherinnen laufen aus und es wird zwischen Kreis und Land noch über die Verlängerung gestritten. Der Landrat sichert aber allen Betroffenen zu, dass sie weiter beschäftigt werden.<br />
Ilmkreis. Es gibt Aufregung derzeit in den Horten des Kreises und bei den Eltern der Hortkinder. &#8220;Ich fände es gut, wenn Sie über die Streichung von Erzieherinnen-Stellen in der Hortbetreuung berichten würden&#8221;, schrieb eine Leserin. &#8220;Wir Eltern sind aufgeregt und wissen davon nur vom Hörensagen.&#8221;.</p>
<p>Tatsächlich stehen derzeit 57 Horterzieherinnen im Kreis vor dem Problem, dass sie nur einen befristeten Arbeitsvertrag bis Ende Juli haben &#8211; und noch nicht wissen, wie es weiter geht. Das liegt an dem 2008 begonnenen Pilotprojekt zur Kommunalisierung der Schulhorte. Es hat sich bewährt, da sind sich alle Seiten einig. Dazu wurden 57 zusätzliche Hortnerinnen und Erzieherinnen in den Grundschulen des Ilmkreises eingestellt doch das Projekt läuft jetzt nach vier Jahren aus &#8211; und damit auch die befristeten Arbeitsverträge. Das Arbeitsrecht schreibt vor, dass sich Arbeitnehmer mit einem befristeten Vertrag ohne klare Abschlusslösung rechtzeitig beim Arbeitsamt zu melden haben. Dies wurde auch den Hortnerinnen geraten, rein formal, sagt das Landratsamt. Doch die Aufregung war trotzdem groß.</p>
<p>Denn es ist zwar geplant, das Modellprojekt fortzuführen und auch die Hortnerinnen weiter zu beschäftigen, aber über die Bedingungen gibt es Streit zwischen Kultusministerium und Kreis. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung zwar einer Verlängerung des Hortmodells zugestimmt, aber nur für ein Jahr, um Nachverhandlungen über die Bedingungen zu erzwingen. Das lehnt das Kultusministerium ab: Einen Vertrag soll es nur über vier Jahre geben &#8211; oder gar nicht. &#8220;Wir können nicht nur für ein Jahr eine neue Lösung finden&#8221;, sagt Gerd Schwinger, Sprecher des Kultusministeriums in Erfurt, &#8220;das wäre unverantwortlich gegenüber den betroffenen Hortnerinnen, die eine sichere Perspektive brauchen&#8221;.</p>
<p>Landrat Benno Kaufhold (CDU) weist diesen Deutungsversuch zurück. &#8220;Wir wollten nie eine Verunsicherung der Hortnerinnen&#8221;, sagt er, &#8220;sondern wir sind einfach nicht mit den Bedingungen zufrieden, die uns das Land in den Vertragsentwurf geschrieben hat&#8221;. Es ginge dabei zum Beispiel um die Ungleichbehandlung der neu eingestellten Kolleginnen gegenüber jenen, die aus dem Landesdienst gekommen sind: &#8220;Es sind einige Fragen offen&#8221;.</p>
<p>Und so sehen viele Hortnerinnen im Augenblick auch ihre eigene Zukunft offen. Margit Reber, Hortkoordination der Grundschule Am Stollen in Ilmenau, sagte unserer Zeitung, dass über das Modell an ihrer Schule im Hort fünf Erzieherinnen zusätzlich eingestellt worden sind. &#8220;Würden diese Stellen ersatzlos wegfallen&#8221;, so Reber, &#8220;ist der Hortbetrieb nicht aufrecht zu erhalten.&#8221; Am Mittwoch nach einer Zusammenkunft von 22 Hortleiterinnen in Gräfenroda gab es auch keine neuen Erkenntnisse. &#8220;Wir wissen nicht, an wem es bisher scheitert&#8221;, sagte Reber.</p>
<p>Ein Scheitern der Verhandlungen wäre eine Katastrophe, das sehen auch der Kreis und das Ministerium so. &#8220;Würden die Horte jetzt wieder in Landesträgerschaft fallen, könnte das Land die anstehenden Aufgaben gar nicht erfüllen&#8221;, sagt Kaufhold. Und es stünden außerdem gute Horterzieherinnen auf der Straße.</p>
<p>Deshalb gab es am Mittwoch dann doch noch einige Telefonate zwischen Arnstadt und Erfurt &#8211; und wohl auch eine Lösung. Der Ilmkreis-Landrat wird den vom Kultusministerium vorgelegten Vier-Jahres-Vertrag unterschreiben, in dem auch eine Kündigungsklausel enthalten ist. Und er wird in der nächsten Sitzung den Kreistag über diese Veränderung informieren. Verbunden ist das mit der Zusicherung an alle Horterzieherinnen, dass ihre befristeten Verträge verlängert werden. &#8220;Ich garantiere, dass jede Hortnerin auch nach dem 1. August noch in ihrem Hort arbeitet.&#8221;</p>
<p>André Heß / 26.04.12 / TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>7. Schul-Energie-Tag in Arnstadt</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Etwa 300 Schüler aus dem gesamten Ilmkreis nahmen am Mittwoch am 7. Schul-Energie-Tag in Arnstadt teil. Die Stadtilmer verteidigten erfolgreich ihre Projektarbeit. Sieger im Solarbau-Wettbewerb gekürt.<br />
Arnstadt. &#8220;Erneuerbare Energien &#8211; gut fürs Klima&#8221; stand mit großen Lettern an der Bühne, auf der am Mittwoch der 7. Schul-Energie-Tag im Ilmkreis eröffnet wurde. Gastgeber der Veranstaltung in der Turnhalle in der Goethestraße waren diesmal die Regelschule &#8220;Robert Bosch&#8221; sowie die Grundschule &#8220;Dr. Harald Bielfeld&#8221;. Sie haben auf ihrem gemeinsamen Schuldach eine große Solarstromanlage und arbeiten seit 2010 auch als &#8220;Sonnenschulen&#8221; zusammen &#8211; gute Voraussetzungen also, um junge Leute für das Thema zu begeistern.</p>
<p>Gemeinsam wurde auch das Eröffnungsprogramm gestaltet. Dabei stellten die Grundschüler ihren brandneuen Solar-Song vor, mit dem sich Grundschule und Kindersolarzentrum &#8220;Prof. Solarius&#8221; für den Wettbewerb &#8220;EU-Preis Erneuerbare Energien&#8221; bewerben. Die Regelschüler wiederum zeigten, welche Talente unter anderem als Sänger, Tänzer und Trommler in ihren Reihen schlummern.</p>
<p>Anschließend begann die Praxisbörse mit zahlreichen Ständen und Informationen zu Projekten, Ausstellungen, Präsentationen und Experimenten mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien. So traten die Schüler am Stand der Stadtwerke kräftig in die Pedale, um kleine Rennautos anzutreiben. Bei der Firma Bosch Solar-Energie konnte sich Mädchen und Jungen über berufliche Perspektiven informieren.</p>
<p>Unterdessen schlug in Raum 8 für Maximilian Winckler, Florian Börner und Philip Zillmer die Stunde der Wahrheit. Die Zehntklässler aus der Regelschule Stadtilm verteidigten vor zahlreichen Zuhörern ihre Projektarbeit, in der sie sich mit Unterstützung durch die Firma Karber &amp; Breitwieser in Griesheim mit der Nutzung der Sonnenenergie beschäftigt hatten. Wobei neben technischen und ökologischen auch die ökonomischen Aspekte von Photovoltaik- sowie Solarthermieanlagen eine wichtige Roll spielten. So bewerteten die Schüler die neu beschlossene Kürzung der Einspeisevergütung kritisch. Sie macht die Investition für Verbraucher zunehmend unwirtschaftlich und gefährdet in der Region viele Arbeitplätze. Für die souveräne Präsentation erhielten alle drei ein Glatte 1.</p>
<p>Grund zur Freude hatten auch die sechs Gewinner im Solarbauwettbewerb, an dem sich sowohl Grund- als auch Regelschüler beteiligten. &#8220;Es wurden 97 Startersets ausgegeben &#8211; und 34 Solarmobile haben wir zurückbekommen&#8221;, freute sich Angelika Schröder vom Energie- und Umwelt e.V. in Ilmenau, in dessen Händen die Koordination der Woche der erneuerbaren Energien liegt, über die rege Teilnahme am Wettbewerb sowie an der gestrigen Veranstaltung. Aus dem Südkreis war ein ganzer Bus voll Interessierter nach Arnstadt gekommen, insgesamt gab es nach Schätzungen 300 Teilnehmer. Der 8. Schule-Energie-Tag wird 2013 im Goethe-Gymnasium in Ilmenau stattfinden.<br />
Antje Köhler / 26.04.12 / TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>23 Mini-Streicher</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Die Käthe-Kollwitz-Grundschule in Nordhausen verfügt über eine ausgesprochen musikalische Klasse: die Streicherklasse. 23 Mädchen und Jungen aus der zweiten Klassenstufe lernen in Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Kreismusikschule seit Jahresanfang Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass.<br />
Nordhausen. &#8220;Wir wollen mit dem Projekt möglichst viele Kinder mit den Streichern in Berührung bringen und Talente entdecken&#8221;, erklärte gestern Kreismusikschulleiter Holger Niebhagen. Mit der Bläserklasse am Humboldt-Gymnasium habe man in dieser Hinsicht sehr gute Erfahrungen gemacht, so Niebhagen weiter. Seine Einrichtung war auf die Kollwitz-Schule zugegangen. &#8220;Wir waren von Beginn an sehr begeistert&#8221;, erläutert Musiklehrerin Nicol Orth, die die Streicherklasse unterstützt. Seit Januar verwandelt sich einmal in der Woche &#8211; immer dienstags in der vierten Stunde &#8211; die Aula der Käthe-Kollwitz-Schule in eine kleine Konzerthalle.</p>
<p>Dann üben die Mädchen und Jungen mit den Musikschullehrerinnen Annamaria Sass und Ulrike Neubert auf ihren Instrumenten. In einem ersten Schritt konnten die kleinen Musiker die verschiedenen Instrumente ausprobieren und sich für eines entscheiden. Der Klassensatz der in China produzierten Instrumente wird über das Land Thüringen finanziert, der Unterricht über Elternbeiträge und den Zuschuss des Landkreises. Statt mit Noten und Saitennamen arbeiten die Lehrerinnen mit Symbolen, Farben und Lauten. Am Anfang wird gezupft, später werden die Bögen zu Hilfe genommen. &#8220;Auf diese Art und Weise lernen die Kinder sehr schnell&#8221;, erklärt Musiklehrerin Orth.</p>
<p>So schnell, dass die Kinder nach nur dreimonatiger Probezeit mit zwei Musiktiteln am Thüringer Streicherklassentreffen in Weimar teilnehmen konnten. Nicht alle Zweitklässler lernen in der Streicherklasse. Kinder, die schon ein Instrument lernen oder an dem Unterricht nicht teilnehmen wollen, haben sogenannten Ergänzungsunterricht. Für das kommende Schuljahr plant die Kollwitz-schule eine weitere Streicherklasse. Ein zweiter Instrumentensatz steht dafür schon zur Verfügung. Die Kreismusikschule plant darüber hinaus, in Kooperation mit einer weiteren Schule eine Akkordeonklasse anzubieten. Die Schüler Jona-Faye Diener, Amelie Vogt und Leyla Özkaplan (von links) mit ihren Violinen.<br />
Susanne Bernstein / 26.04.12 / TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Landrat Benno Kaufhold (CDU) weist diesen Deutungsversuch zurück. &#8220;Wir wollten nie eine Verunsicherung der Hortnerinnen&#8221;, sagt er, &#8220;sondern wir sind einfach nicht mit den Bedingungen zufrieden, die uns das Land in den Vertragsentwurf geschrieben hat&#8221;. Es ginge dabei zum Beispiel um die Ungleichbehandlung der neu eingestellten Kolleginnen gegenüber jenen, die aus dem Landesdienst gekommen sind: &#8220;Es sind einige Fragen offen&#8221;.</p>
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