<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Landeselternvertretung Thüringen</title>
	<atom:link href="http://lev-thueringen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://lev-thueringen.de</link>
	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 13:06:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Ministergespr&#228;ch der LEV zum Thema: &#8220;&#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes und des Th&#252;ringer Gesetzes &#252;ber die Finanzierung der staatlichen Schulen&#8221;</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/08/ministergespraech-der-lev-zum-thema-aenderung-des-thueringer-schulgesetzes-und-des-thueringer-gesetzes-ueber-die-finanzierung-der-staatlichen-schulen/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/08/ministergespraech-der-lev-zum-thema-aenderung-des-thueringer-schulgesetzes-und-des-thueringer-gesetzes-ueber-die-finanzierung-der-staatlichen-schulen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Thiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=3075</guid>
		<description><![CDATA[Gespr&#228;ch der LEV mit Herrn Minister Matschie zum Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule
PDF-Download: Gespr&#228;ch der LEV mit Herrn Minister Matschie zum Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule_pk
Am 23.08.2010 konnte die Landeselternvertretung in einem konstruktiven und sachlichen Gespr&#228;ch mit Herrn Minister Matschie die Meinungen zum Gesetzentwurf zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes austauschen. Herr Minister Matschie hatte sich des Sachverstandes der Fachebene versichert. [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/thueringer-eltern-verlangen-verlaesslichkeit-in-der-schulpolitik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Th&#252;ringer Eltern verlangen Verl&#228;sslichkeit in der Schulpolitik'>Th&#252;ringer Eltern verlangen Verl&#228;sslichkeit in der Schulpolitik</a> <small>Th&#252;ringens Eltern verlangen Verl&#228;sslichkeit und Kontinuit&#228;t in der Schulpolitik. &#8220;Wir wollen keine Reformen der Beliebigkeit&#8221;, unterstreicht die stellvertretende Landeselternsprecherin Peggy Katzer. &#8220;Jeder neue Kultusminister kommt mit neuen Reformen&#8221;, beklagt die Elternsprecherin. Erfurt. Sie erwartet, dass vor neuen Vorhaben erst einmal die schon begonnenen Projekte zu Ende gef&#252;hrt werden. Katzer nennt...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/04/aktuelle-information-aus-dem-thueringer-landtag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;'>Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;</a> <small>Liebe Leser des Pressespiegels Ihrer LEV, ich m&#246;chte Sie hiermit &#252;ber eine soeben angek&#252;ndigte Kabinettsumbildung, auch das Kultusministerium betreffend, im Freistaat Th&#252;ringen informieren. In K&#252;rze wird es zu den Ereignissen eine Stellungnahme Ihrer LEV geben. Die personelle Besetzung, unter anderem im Kultusministerium, wird sich &#228;ndern, die Themen bleiben. Effektive Elternmitwirkung,...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gespr&#228;ch der LEV mit Herrn Minister Matschie zum Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule</h4>
<h4><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/Gespr&#228;ch-der-LEV-mit-Herrn-Minister-Matschie-zum-Gesetzentwurf-zur-Gemeinschaftsschule_pk.pdf"></a><span style="color: #000000;">PDF-Download: <a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/Gespr&#228;ch-der-LEV-mit-Herrn-Minister-Matschie-zum-Gesetzentwurf-zur-Gemeinschaftsschule_pk.pdf"><span style="color: #800000;">Gespr&#228;ch der LEV mit Herrn Minister Matschie zum Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule_pk</span></a></span></h4>
<p>Am 23.08.2010 konnte die Landeselternvertretung in einem konstruktiven und sachlichen Gespr&#228;ch mit Herrn Minister Matschie die Meinungen zum Gesetzentwurf zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes austauschen. Herr Minister Matschie hatte sich des Sachverstandes der Fachebene versichert. Ausdr&#252;cklich hervorgehoben werden muss, dass trotz entgegenstehender enger Terminplanung das Ministerium fast drei Stunden der Landeselternvertretung zur Verf&#252;gung stand.</p>
<p>Im Ergebnis ist festzuhalten, dass in einigen Punkten Ann&#228;herung, zumindest Verst&#228;ndnis, erreicht werden konnte, in anderen Fragen jedoch auch weiterhin gegens&#228;tzliche Auffassungen vertreten werden.</p>
<p>Im Folgenden wird ausgehend von der Stellungnahme der LEV vom 21.08.2010 das Ergebnis der Besprechung dargestellt:<span id="more-3075"></span></p>
<p>Zu II.1</p>
<p>Durch den Minister wurde deutlich darauf hingewiesen, dass, entgegen anderslautender Medienberichte, das Ministerium die &#252;brigen Aufgabengebiete nicht zugunsten der Gemeinschaftsschule vernachl&#228;ssige. Nach Herrn Minister Matschie erfordere, dies sei auch nicht neu, die jeweilige Aufgabenstellung eine Konzentration von Ressourcen. Die Befassung mit der Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule f&#252;hre aber nicht zu einem Ressourcenentzug. Vielmehr h&#228;tten die &#252;brigen Aufgaben (z. B. flexible Schuleingangsphase, Reform Sek. I und II) einen Stand erreicht, der es erlaube, an diesen Stellen den Aufwand anzupassen.</p>
<p>Des Weiteren informierte das Ministerium &#252;ber die laufenden und geplanten Unterst&#252;tzungssysteme zur Weiterentwicklung der Schulen.</p>
<p>Einigkeit herrschte dar&#252;ber, dass die derzeitige Lehrersituation differenziert zu betrachten ist. Auf der einen Seite stehen ca. 1.200 &#220;berhangstellen zur Verf&#252;gung. Dieser &#220;berhang wird erwartungsgem&#228;&#223; bis zum Jahr 2014 abgebaut sein. Andererseits sei festzustellen, dass es sich hierbei um eine rein rechnerische bzw. statistische Gr&#246;&#223;e handelt, die nur unzureichend die Erfordernisse vor Ort, insbesondere an Fachlehrern bestimmter F&#228;cherkombinationen, widerspiegelt. Nach Aussage durch Herrn Minister Matsche erlauben die vorhandenen Haushaltsmittel und arbeitsrechtliche Restriktionen nicht, dass Neueinstellungen in gew&#252;nschter Zahl erfolgen.</p>
<p>Die durch die &#220;berhangstellen zur Verf&#252;gung stehenden M&#246;glichkeiten gebieten die Umsetzung des Gemeinschaftsschulkonzeptes zum jetzigen Zeitpunkt. Das Ministerium verwies weiter darauf, dass das Gesetz nur Rahmenbedingungen beschreiben k&#246;nne. Die weitere Untersetzung erfolge durch Verordnungen und Richtlinien.</p>
<p>Die LEV unterstrich ihre Forderung, dass auch weiterhin ein enges Unterst&#252;tzungs- und Evaluationssystem f&#252;r die Schulen, insbesondere die neu zu schaffenden Gemeinschaftsschulen erforderlich sei. Die hierf&#252;r zus&#228;tzlich notwendigen Ressourcen sind zu schaffen. Auch wenn derzeit eine genaue Planung nicht m&#246;glich ist, da nicht genau abgesehen werden kann, wie viele Schulen sich auf den Weg zur Gemeinschaftsschule begeben werden, sollte zumindest ein entsprechender Hinweis in der Gesetzesbegr&#252;ndung erfolgen.</p>
<p>Zu II.2</p>
<p>Erwartungsgem&#228;&#223; konnte bei der Frage der Chancengerechtigkeit keine Ann&#228;herung erreicht werden, da die hierf&#252;r notwendigen Haushaltsmittel nicht zur Verf&#252;gung gestellt werden.</p>
<p>Trotz ge&#228;u&#223;ertem Verst&#228;ndnis f&#252;r die Anliegen der Eltern wurde durch das Ministerium darauf hingewiesen, dass Th&#252;ringen im Vergleich zu den anderen Bundesl&#228;ndern mit die h&#246;chsten Ausgaben je Sch&#252;ler im Bildungsbereich aufwende. Unter Beachtung der notwendigen Sparanstrengungen des Landeshaushaltes seien weitere Ausgaben nicht durchsetzbar.</p>
<p>Zu II.3</p>
<p>Es verbleibt dabei, dass die LEV nicht &#252;berzeugt werden konnte, dass die Gemeinschaftsschule zur Sicherung kleiner Schulstandorte beitragen k&#246;nnte. Auch die ge&#228;u&#223;erten Bedenken hinsichtlich der ver&#228;nderten Wettbewerbssituation  vor Ort lie&#223;en sich nicht entkr&#228;ften.</p>
<p>Zu II.4</p>
<p>Einigkeit besteht dahingehend, dass eine idealtypische Gemeinschaftsschule die Klassenstufen 1 bis 12 umfassen sollte. Einer Verpflichtung hierzu wurde jedoch unter Hinweis auf die Einr&#228;umung m&#246;glichst gro&#223;er Gestaltungsspielr&#228;ume der Akteure eine Absage erteilt.</p>
<p>Hinsichtlich einer st&#228;rkeren Einbindung der Grundschulen wurde signalisiert, dass die Argumente der LEV gepr&#252;ft werden und ggf. eine Sch&#228;rfung des Gesetzestextes erfolge.</p>
<p>An der stringenten Einbindung eines Gymnasiums &#252;ber die Verpflichtung zur Kooperation durch den Schultr&#228;ger wird durch das Ministerium weiter festgehalten. Zur Begr&#252;ndung wurde durch das Ministerium ins Feld gef&#252;hrt, dass die Schulweggarantie gew&#228;hrleisten m&#252;sse, d. h. jedem Gemeinschaftssch&#252;ler m&#252;sse die M&#246;glichkeit gegeben werden, jeden Schulabschluss erreichen zu k&#246;nnen. Dieses Argument &#252;berzeugte die LEV angesichts der M&#246;glichkeiten zum Abschluss nicht. Es verblieb damit bei den gegens&#228;tzlichen Standpunkten.</p>
<p>Zu II.5</p>
<p>Soweit die LEV fordert, dass auch F&#246;rderschulen bzw. –zentren die M&#246;glichkeit einger&#228;umt wird, sich zur Gemeinschaftsschule umzuwandeln, lehnte dies das Ministerium ab.  Zur Begr&#252;ndung wurde darauf verwiesen, dass eine Gemeinschaftsschule eine breite Sch&#252;lerbasis ben&#246;tige. Dies sei aufgrund der Besonderheiten der F&#246;rderschulen und –zentren nicht realistisch zu erwarten. Dar&#252;ber hinaus erf&#252;llen diese Einrichtungen hochspezialisierte Aufgaben der F&#246;rderung.</p>
<p>Das Ministerium sagte zu, die Forderung der LEV, die Verpflichtung der Gemeinschaftsschule zur Inklusion konkreter im Gesetz zu formulieren, zu pr&#252;fen. Es wies aber auch darauf hin, dass die Verpflichtung zur F&#246;rderung des gemeinsamen Unterrichts f&#252;r alle Schularten bereits im Schulgesetz geregelt sei. Diese treffe damit auch die Gemeinschaftsschulen. Bei der Zuweisung f&#246;rderbed&#252;rftiger Sch&#252;ler an Schulen zum gemeinsamen Unterricht sei davon auszugehen, dass Gemeinschaftsschulen aufgrund ihres individualisierten Konzepts heterogener Lerngruppen hierf&#252;r pr&#228;destiniert seien und deshalb wohl bevorzugt ausgew&#228;hlt w&#252;rden.</p>
<p>Insoweit die LEV erinnerte, dass Inklusion nicht nur die F&#246;rderung von Sch&#252;lern mit Handicap sondern genauso von hoch- und h&#246;chstbegabten Sch&#252;lern umfasst, wurde dies durch das Ministerium als Aufgabenstellung gerade auch der Gemeinschaftsschule best&#228;tigt. Hier wurde eine Pr&#252;fung zugesagt.</p>
<p>Zu II.6</p>
<p>Wenngleich Einigkeit erzielt werden konnte, dass die Umwandlung zu einer Gemeinschaftsschule einen l&#228;ngeren Prozess erfordere, konnten dem Ministerium keine Zugest&#228;ndnisse hinsichtlich der Schaffung einer Gemeinschaftsschule in Gr&#252;ndung abgerungen werden.</p>
<p>Auch die Weiterf&#252;hrung der wissenschaftlichen Begleitung, die aktuell f&#252;r die Pilotschulen vorgehalten wird, f&#252;r alle neuen Gemeinschaftsschulen wurde nicht zugesagt. Vielmehr wurde hier auf die bestehenden Systeme der Schulaufsicht und -f&#246;rderung verwiesen.</p>
<p>Zu II.7</p>
<p>Hier stellte das Ministerium klar, dass es sich bei den mindestens anzubietenden abschlussbezogenen Anspruchsebenen bis Klasse 8 um die gymnasiale und regelschulische handelt. Erst ab Klasse 9 ist zwingend zus&#228;tzlich der Hauptschulabschluss einzubeziehen. Begr&#252;nde ist dies darin, dass bis einschlie&#223;lich Klasse 8 Unterschiede zwischen dem realschulischen und dem hauptschulischen Anspruchsebenen nicht gegeben sind. Dies vorausgesetzt, k&#246;nnen die weiter angesprochenen Fragen als gekl&#228;rt angesehen werden.</p>
<p>Durch das Ministerium wurde eine Pr&#252;fung in Aussicht gestellt, die Inhalte klarer, ggf. in der Gesetzesbegr&#252;ndung, darzustellen.</p>
<p>Zu II.8</p>
<p>Trotz umfangreicher Diskussion konnte hier keine verbindliche Aussage erlangt werden.</p>
<p>Im Gegenteil bestand das Ministerium ausdr&#252;cklich auf der Beibehaltung seines Entscheidungsrechtes im Konfliktfall zwischen Schule und Schultr&#228;ger. Dies sei erforderlich, da die Einf&#252;hrung der Schulart Gemeinschaftsschule auch einen Anspruch auf Bereitstellung beinhalte. Es m&#252;sse gew&#228;hrleistet sein, dass nach entsprechender Zeit jeder Sch&#252;ler in Th&#252;ringen die M&#246;glichkeit habe, unter zumutbaren Bedingungen eine Gemeinschaftsschule zu besuchen.  Die Bedenken dahingehend, dass gegen den Willen der Beteiligten eine Umwandlung stattfinden k&#246;nne, versuchte das Ministerium damit zu entkr&#228;ften, dass dies aufgrund der objektiven und rechtlichen Bedingungen nur F&#228;lle betreffen k&#246;nne, in denen die Zustimmung des Schultr&#228;gers aus sachfremden Erw&#228;gungen heraus abgelehnt werde. Eine Entscheidung gegen den Willen der Schule scheide aus, da der Gesetzentwurf zwingend vorsehe, dass bei Umwandlung das Konzept durch die umzuwandelnde Schule unter Einbeziehung der Schulkonferenz entwickelt werden muss.<br />
Nicht ausgeschlossen wird die M&#246;glichkeit des Schultr&#228;gers, eine bestehende Schule zu schlie&#223;en und als Gemeinschaftsschule neu zu er&#246;ffnen.</p>
<p>Hinsichtlich der Frage der Freiwilligkeit der Kooperation mit einem Gymnasium konnte ebenfalls aus den bereits dargestellten Gr&#252;nden keine Ann&#228;herung gefunden werden.</p>
<p>Zu II.9</p>
<p>Bez&#252;glich der geplanten &#196;nderungen im Bereich des beruflichen Gymnasiums wurden die Argumente aus der Gesetzesbegr&#252;ndung wiederholt. Der sich nicht sofort erschlie&#223;ende, verbleibende Unterschied zwischen einem Gymnasium und einem beruflichen Gymnasium erkl&#228;rte das Ministerium mit weiter bestehenden Unterschieden in der Stundentafel.</p>
<p>Auf die Forderung der LEV die Schulbildung grunds&#228;tzlich auf min. 10 Jahre auszudehnen, sagte das Ministerium eine Pr&#252;fung der derzeitigen Situation zu. Es soll untersucht werden, wie viele der Hauptschulabg&#228;nger nach 9 Jahren ohne weitergehenden Bildungsgang ein Berufsausbildungsverh&#228;ltnis eingehen k&#246;nnen. Des Weiteren soll untersucht werden, ob die These zutrifft, dass die Chancen hierf&#252;r mit zunehmendem Alter wachsen.</p>
<p>Soweit es sich nicht best&#228;tigt, dass die Chancen am Ausbildungsmarkt nach 10 Schuljahren wesentlich besser sind, lasse sich nach Auffassung des Ministeriums kein Grund finden, das Recht zum Schulabschluss nach 9 Jahren einzuschr&#228;nken. Das Ministerium verwies erg&#228;nzend darauf, dass es bereits jetzt aufgrund der flexiblen Schulausgangsphase M&#246;glichkeiten zum l&#228;ngeren Schulbesuch gebe.</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/thueringer-eltern-verlangen-verlaesslichkeit-in-der-schulpolitik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Th&#252;ringer Eltern verlangen Verl&#228;sslichkeit in der Schulpolitik'>Th&#252;ringer Eltern verlangen Verl&#228;sslichkeit in der Schulpolitik</a> <small>Th&#252;ringens Eltern verlangen Verl&#228;sslichkeit und Kontinuit&#228;t in der Schulpolitik. &#8220;Wir wollen keine Reformen der Beliebigkeit&#8221;, unterstreicht die stellvertretende Landeselternsprecherin Peggy Katzer. &#8220;Jeder neue Kultusminister kommt mit neuen Reformen&#8221;, beklagt die Elternsprecherin. Erfurt. Sie erwartet, dass vor neuen Vorhaben erst einmal die schon begonnenen Projekte zu Ende gef&#252;hrt werden. Katzer nennt...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/04/aktuelle-information-aus-dem-thueringer-landtag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;'>Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;</a> <small>Liebe Leser des Pressespiegels Ihrer LEV, ich m&#246;chte Sie hiermit &#252;ber eine soeben angek&#252;ndigte Kabinettsumbildung, auch das Kultusministerium betreffend, im Freistaat Th&#252;ringen informieren. In K&#252;rze wird es zu den Ereignissen eine Stellungnahme Ihrer LEV geben. Die personelle Besetzung, unter anderem im Kultusministerium, wird sich &#228;ndern, die Themen bleiben. Effektive Elternmitwirkung,...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/08/ministergespraech-der-lev-zum-thema-aenderung-des-thueringer-schulgesetzes-und-des-thueringer-gesetzes-ueber-die-finanzierung-der-staatlichen-schulen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anh&#246;rung zum Entwurf eines Gesetzes zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes und des Th&#252;ringer Gesetzes &#252;ber die Finanzierung der staatlichen Schulen</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/08/entwurf-eines-gesetzes-zur-aenderung-des-thueringer-schulgesetzes-und-des-thueringer-gesetzes-ueber-die-finanzierung-der-staatlichen-schulen-anhoerung/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/08/entwurf-eines-gesetzes-zur-aenderung-des-thueringer-schulgesetzes-und-des-thueringer-gesetzes-ueber-die-finanzierung-der-staatlichen-schulen-anhoerung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Thiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[LEV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=3052</guid>
		<description><![CDATA[PDF Download: Stellungnahme der LEV
Entwurf eines Gesetzes zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes und des Th&#252;ringer Gesetzes &#252;ber die Finanzierung der staatlichen Schulen;
hier: Anh&#246;rung
Sehr geehrter Herr Staatssekret&#228;r Prof. Dr. Merten,
vielen Dank f&#252;r die &#220;bergabe des o. g. Gesetzentwurfes und die M&#246;glichkeit zur Stellungnahme.
I.	Vorbemerkung und Forderung:
Die Landeselternvertretung begr&#252;&#223;t den mit dem Gesetz zum Ausdruck kommenden Versuch der [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/02/praeventionsangebote-der-polizei-an-schulen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pr&#228;ventionsangebote der Polizei an Schulen'>Pr&#228;ventionsangebote der Polizei an Schulen</a> <small>Sehr geehrte Damen und Herren anbei zwei Internetlinks, die Sie kostenlos nutzen k&#246;nnen. Es geht prim&#228;r um die Pr&#228;vention von Gewalt gegen Kinder oder durch Kinder. Zu den einzelnen Schwerpunkten des Pr&#228;ventionsprogramms f&#252;r Kinder &#8220;Poli-Pap&#8221; wurden Elternbriefe erarbeitet. Diese werden den Kindern zu Ihrer Information mitgegeben, nachdem das entsprechende Themengebiet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/01/39-schulen-in-thueringen-nehmen-am-buddy-projekt-teil/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 39 Schulen in Th&#252;ringen nehmen am Buddy-Projekt teil'>39 Schulen in Th&#252;ringen nehmen am Buddy-Projekt teil</a> <small> Liste der teilnehmenden Schulen in Th&#252;ringen 39 Schulen in Th&#252;ringen nehmen am Buddy-Projekt teil Erfurt/D&#252;sseldorf, 30.01.2008 – An 39 weiterf&#252;hrenden Th&#252;ringer Schulen geh&#246;ren „Buddys“ (engl. f&#252;r Kumpel) bald zum Alltag. Als Paten f&#252;r j&#252;ngere Mitsch&#252;ler, Vermittler bei Konflikten oder als Ansprechpartner f&#252;r Mitsch&#252;ler mit Problemen werden die Sch&#252;ler das...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/07/tag-der-offenen-tuer-im-thueringer-landtag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tag der offenen T&#252;r im Th&#252;ringer Landtag Erfurt'>Tag der offenen T&#252;r im Th&#252;ringer Landtag Erfurt</a> <small>Eindr&#252;cke und Fotos f&#252;r alle Interessierten Der Tag der offenen T&#252;r war in diesem Jahr auch wieder sehr gut besucht, jedoch waren meines Erachtens weniger Aussteller und G&#228;ste vor Ort als im Vorjahr. Die Motivation der Aussteller und die Erwartungen der G&#228;ste waren gleichwohl hoch. Das tolle Wetter machte den...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/02/pressekonferenz-des-kabinetts-in-der-thueringer-staatskanzlei/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressekonferenz des Kabinetts in der Th&#252;ringer Staatskanzlei'>Pressekonferenz des Kabinetts in der Th&#252;ringer Staatskanzlei</a> <small>[ 26. Februar 2008; ] Info über die Pressekonferenz des Kabinetts in der Thüringer Staatskanzlei am 26.02.08 um 13.00Uhr Anwesend waren Herr Dr. Zeh und Herr Dr. Göbel Informationsthemen waren Rechtsextremismus und Bildung Dr. Zeh eröffnete die Pressekonferenz. Er teilte mit, dass am Vormittag im Kabinett beschlossen wurde, zusätzlich Gelder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/05/5-thueringer-demokratie-projekte-bei-bundeswettbewerb-erfolgreich/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 5 Th&#252;ringer Demokratie-Projekte bei Bundeswettbewerb erfolgreich'>5 Th&#252;ringer Demokratie-Projekte bei Bundeswettbewerb erfolgreich</a> <small>Goebel: „Demokratieerziehung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ Aus insgesamt 243 Beitr&#228;gen, die von Schulen aller L&#228;nder sowie aller Schulformen und -stufen beim Bundeswettbewerb „F&#246;rderprogramm Demokratisch Handeln“ eingereicht worden sind, hat eine 40-k&#246;pfige Jury 58 Projektgruppen ausgew&#228;hlt, darunter f&#252;nf aus Th&#252;ringen. Die Gewinner nehmen im Juni an der „Lernstatt Demokratie 2008“ teil. Der...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/Stellungnahme-der-LEV2.pdf"></a><span style="color: #000000;">PDF Download:</span> <a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/Stellungnahme-der-LEV2.pdf"><span style="color: #800000;">Stellungnahme der LEV</span></a></h4>
<h4>Entwurf eines Gesetzes zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes und des Th&#252;ringer Gesetzes &#252;ber die Finanzierung der staatlichen Schulen;</h4>
<h4>hier: Anh&#246;rung</h4>
<p>Sehr geehrter Herr Staatssekret&#228;r Prof. Dr. Merten,<br />
vielen Dank f&#252;r die &#220;bergabe des o. g. Gesetzentwurfes und die M&#246;glichkeit zur Stellungnahme.</p>
<p>I.	Vorbemerkung und Forderung:</p>
<p>Die Landeselternvertretung begr&#252;&#223;t den mit dem Gesetz zum Ausdruck kommenden Versuch der Weiterentwicklung der Schulqualit&#228;t in Th&#252;ringen. Insbesondere werden die im Gesetzentwurf dargelegten Zielstellungen:<br />
1.	Chancengerechtigkeit im Sinne von Unabh&#228;ngigkeit der Entwicklungschancen von der sozialen Herkunft des Einzelnen,<br />
2.	Sicherung eines hohen Versorgungsstandards bei geringeren bzw. gleichbleibenden Sch&#252;lerzahlen,<br />
3.	Schaffung stabiler Lerngruppen &#252;ber einen l&#228;ngern Zeitraum der Schullaufbahn,<br />
4.	St&#228;rkung des Prinzips der individuellen F&#246;rderung,<br />
5.	Impulssetzung zur Umsetzung innovativer p&#228;dagogischer Konzepte,<br />
6.	Verbesserung der Durchl&#228;ssigkeit der Bildungsg&#228;nge,<br />
7.	Erweiterung der M&#246;glichkeit des Erreichens allgemeinbildender Abschl&#252;sse,<br />
8.	Einbeziehung der Betroffenen in die Entscheidungsprozesse,<br />
9.	St&#228;rkung der flexiblen Schulausgangsphase,<br />
10.	Verbesserung der Berufsausbildung,</p>
<p>unterst&#252;tzt.<span id="more-3052"></span><br />
Der vorliegende Gesetzentwurf wird dieser Zielstellung jedoch nur ungen&#252;gend gerecht. Zum Teil ist festzustellen, dass er sogar gegens&#228;tzliche Impulse begr&#252;ndet. Dies wird im Folgenden dargestellt und mit &#196;nderungsvorschl&#228;gen untersetzt.<br />
Die Landeselternvertretung fordert deshalb die &#220;berarbeitung der L&#246;sungen und die Vorlage eines in sich geschlossenen Gesamtentwurfs, der insbesondere nachfolgende Grunds&#228;tze unabdingbar befolgt;<br />
Die Gemeinschaftsschule muss mit Klasse 1 beginnen.<br />
Eine Gemeinschaftsschule darf durch Umwandlung nur unter Wahrung des Freiwilligkeitsgebotes  geschaffen werden. Konfliktl&#246;sungs- oder Bestimmungsmechanismen durch Ministerium oder Schultr&#228;ger sind damit nicht zu vereinbaren.<br />
Die Gemeinschaftsschule muss die Inklusion umsetzen. Individualisierter Unterricht bedingt die F&#246;rderung und Einbeziehung aller Sch&#252;ler, mithin mit Handycaps und besonderen Begabungen.<br />
Es ist der gleichberechtigte Zugang zu Bildung unabh&#228;ngig von der wirtschaftlichen  Leistungsf&#228;higkeit der Familien oder Schultr&#228;ger zu gew&#228;hrleisten.<br />
Zur zeitnahen Umsetzung, insbesondere jedoch zur Sammlung gesicherter Erfahrungen und Erkenntnisse, sollte die M&#246;glichkeit des Schulversuchs f&#252;r die Einf&#252;hrung Gemeinschaftsschule genutzt werden.<br />
Die Schullaufbahn ist auf einen grunds&#228;tzlich 10j&#228;hrigen Schulbesuch auszurichten.<br />
Die Berufs- und Ausbildungschancen sind durch Flexibilisierung der Schulausgangsphase zu verbessern.</p>
<p>II.	Im Einzelnen:</p>
<p>II.1 	Ressourcenbedarf</p>
<p>Zu Recht weist der Gesetzentwurf darauf hin, dass sich die Erfolge der Th&#252;ringer Bildungspolitik, insbesondere im nationalen Vergleich, sehen lassen k&#246;nnen. Dies ist u. a. auch durch die bisherige Reformbereitschaft Th&#252;ringens begr&#252;ndet. Viele begr&#252;&#223;enswerte Schritte sind bereits getan. Hierbei ist an die Einf&#252;hrung eines Qualit&#228;tsmanagementsystems in Form der „Eigenverantwortlichen Schule“ und die Reformen der Sekundarstufen I und II zu erinnern. Diese Reformen sind aber erst auf den Weg gebracht und befinden sich selbst noch in der Umsetzungs- und notwendigen Weiterentwicklungsphase.<br />
Die geplante Einf&#252;hrung der neuen Schulart Gemeinschaftsschule bindet &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum finanzielle und personelle Ressourcen, die der notwendigen Weiterentwicklung des Unterrichts an anderer Stelle entzogen werden.<br />
So ist bereits jetzt festzustellen, dass die Kapazit&#228;ten des Thillm zur Erledigung der notwendigen konzeptionellen Begleitaufgaben zur Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule okkupiert werden. Dies f&#252;hrt dazu, dass die immer noch vorhandenen Umsetzungsprobleme im Zusammenhang mit den Reformen der Sekundarstufen I und II nicht bzw. nur unzureichend bearbeitet werden. Hieraus folgen Unsicherheiten und sinkende Unterrichtsqualit&#228;t, insbesondere im gymnasialen aber auch im Realschulbereich. Vergleichbare Effekte lassen sich auf Ministeriums-, Schulamts- und Fachschaftsebene feststellen. Die notwendigen zus&#228;tzlichen Stundenzuweisungen und der hieraus resultierende Lehrermehrbedarf ist nicht gedeckt.<br />
Bereits hieraus ergibt sich, dass vor Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule und &#196;nderung der Schulstrukturen die bisherigen Aufgaben zu l&#246;sen sind, um sodann entsprechende Kapazit&#228;ten konzentriert einsetzen zu k&#246;nnen. Ein Festhalten an der Parallelit&#228;t der Reformen erfordert die Bereitstellung zus&#228;tzlicher Ressourcen auf allen Ebenen.</p>
<p>II.2	Chancengerechtigkeit</p>
<p>Zus&#228;tzlich werden unzul&#228;ssig notwendige Kosten zur Erf&#252;llung der Anforderungen zur Fortentwicklung des Unterrichts gem&#228;&#223; KMK auf die Eltern abgew&#228;lzt. Beredtes Beispiel hierf&#252;r ist die Einf&#252;hrung des CAS-Rechners. Unter Zugrundelegung des statistischen Zahlenmaterials des TMBWK bel&#228;uft sich eine gymnasiale Jahrgangsstufe auf etwa 4.250 Sch&#252;ler. Davon ausgehend, dass der CAS-Rechner nur einmal angeschafft werden m&#252;sste, belaufen sich die damit verbundenen Kosten auf 425.000 Euro p.a. Dies entspricht der im Haushalt zur F&#246;rderung der Gemeinschaftsschulen eingestellten Mittel.<br />
Damit wird aber letztlich die Gemeinschaftsschule durch die Familien mit Gymnasialsch&#252;lern finanziert, da diese diesen Fehlbetrag durch &#220;bernahme der Anschaffungskosten zu subventionieren haben.<br />
Ebenfalls kontr&#228;r zur Zielstellung der Chancengerechtigkeit ist festzustellen, dass die Sch&#252;lerbef&#246;rderungskosten ab Klassenstufe 11 am Gymnasium, der Gemeinschaftsschule, der Gesamtschule, dem beruflichen Gymnasium und w&#228;hrend des Berufsvorbereitungsjahres nicht &#252;bernommen werden. Die hier vorgesehene Beteiligung der Elternh&#228;user und vollj&#228;hrigen Sch&#252;ler ist, abh&#228;ngig von der wirtschaftlichen Leistungskraft der Tr&#228;ger der Sch&#252;lerbef&#246;rderung, z. T. sehr hoch, z. B. im Weimarer Land bis zu 125 Euro pro Monat. Dies betrifft vorwiegend den l&#228;ndlichen Raum, so dass neben der sozialen Chancenungerechtigkeit auch eine territoriale festzustellen ist.<br />
Gerade die Zielstellung der Verbesserung der Chancengerechtigkeit gebietet die Aufhebung der Schulbezirke und die &#220;bernahme der Sch&#252;lerbef&#246;rderungskosten zu jeder Schule, unabh&#228;ngig der Schulart bzw. -form. Durch die zu begr&#252;&#223;ende Profilbildung im Rahmen der „Eigenverantwortlichen Schule“ unterscheiden sich Schulen bereits heute signifikant in ihrem Angebot. Die Unterschiede werden aufgrund der offenen Anforderungen an die Konzeption der Gemeinschaftsschule weiter in nicht unerheblichem Ma&#223; zunehmen. Unter Beachtung des verfassungsm&#228;&#223;igen Gleichheitssatzes folgt hieraus ein Anspruch auf in gleichem Ma&#223;e steigende Schulwahlfreiheit. Diese Freiheit muss aber auch wahrnehmbar sein.<br />
An dieser Stelle ist auch zu kritisieren, dass nunmehr die Streichung der Landeszusch&#252;sse zur Sch&#252;lerspeisung manifestiert wird. Die geplante &#196;nderung des § 7 Absatz 2 Schulfinanzierungsgesetz wird abgelehnt. Die Landeszusch&#252;sse zur Sch&#252;lerspeisung sind weiter zu normieren und tats&#228;chlich wieder aufzunehmen.<br />
Auch die finanziellen Regelungen im Zusammenhang mit der Ganztagsbetreuung sind unbefriedigend. Haushaltsmittel f&#252;r den steigenden Bedarf sind nicht vorgesehen. Dar&#252;ber hinaus fehlt es an einer Bestimmung, dass die Kosten der Ganztagsangebote Schulaufwand sind. Sonst ist auch hier mit einer weiteren finanziellen Belastung der Familien analog der Beteiligung an den Hortbetreuungskosten zu rechnen. Es ist zu verlangen, dass die zus&#228;tzlich erforderlichen Mittel f&#252;r die Ganztagsbetreuung im Landeshaushalt eingestellt werden. Anderenfalls ist neben der Inanspruchnahme der Familien mit einer Verschlechterung der Jugendsozialarbeit der Kommunen zu rechnen, da diese aus den gleichen Haushaltstiteln zu bestreiten sind.<br />
Insgesamt ist festzustellen, dass weiterhin die Kosten f&#252;r die Schulbildung von deren Dauer abh&#228;ngig sind. Da h&#246;here Bildungsabschl&#252;sse mit l&#228;ngerem Schulbesuch verbunden sind, werden diese weiter steigenden Kosten sozial schw&#228;chere Familien vom Besuch weiterf&#252;hrender oder f&#246;rdernder Bildungsg&#228;nge abhalten. Die Bindung von Haushaltsmitteln f&#252;r schulstrukturelle Neugestaltungen versch&#228;rft diese Problematik angesichts der z. T. prek&#228;ren Haushaltslage der &#246;ffentlichen Hand.</p>
<p>II.3	Sicherung eines hohen Versorgungsstandards</p>
<p>Soweit der Gesetzentwurf davon ausgeht, dass die Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule  einen hohen Versorgungsstandard sichere, kann dem nur bedingt gefolgt werden.</p>
<p>Zu Recht verweist der Gesetzentwurf (S. 19) darauf hin, dass bereits jetzt die M&#246;glichkeit besteht, f&#228;cher&#252;bergreifenden, klassen&#252;bergreifenden, klassenstufen&#252;bergreifenden und zeitweise kurs&#252;bergreifenden Unterricht anzubieten. Dies werde von vielen Regelschulen bereits genutzt.<br />
Hieraus folgt, dass die bestehende Abh&#228;ngigkeit von Unterrichtsangeboten und Sch&#252;lerzahlen nicht aufgehoben, allenfalls verschleiert wird. Um diesen Effekt aufzuheben, bedarf es nicht der Abschaffung von Kursen und ggf. Klassen. Vielmehr ist hierzu die Abkehr vom Prinzip der Lehrerzuweisung in Abh&#228;ngigkeit von den Sch&#252;lerzahlen erforderlich.<br />
Hinzu kommt, dass Gemeinschaftsschulen Grund- und Regelschulen ersetzen sollen. Dies wird in Regionen mit geringer Einwohnerdichte zu einer Verschlechterung des Versorgungsstandards f&#252;hren, da nur noch eine zumindest weniger Schularten angeboten werden.<br />
Des Weiteren steht zu bef&#252;rchten, dass gerade die Umwandlung bestehender Grund- und Regelschulen zu Gemeinschaftsschulen mit der M&#246;glichkeit des zus&#228;tzlichen Angebotes des gymnasialen Bildungsganges zu einer Schw&#228;chung der ans&#228;ssigen Gymnasien und Gesamtschulen f&#252;hren wird. Diesen Schulen werden Sch&#252;ler entzogen, so dass die Kapazit&#228;tsumverteilung deren Bestand gef&#228;hrdet.<br />
Soweit die tats&#228;chliche Intention des Gesetzes jedoch darin liegen sollte, dass die Gemeinschaftsschule zu Lasten der &#252;brigen Schularten zur Regelschulart werden soll, ist dies ehrlich zu benennen.</p>
<p>II.4 	Schaffung stabiler Lerngruppen</p>
<p>Dieses Ziel kann durch die Gemeinschaftsschulen nur verl&#228;sslich erreicht werden, wenn diese verpflichtend die Klassenstufen 1 bis 12 umfassen. Alternativ kann die Gemeinschaftsschule auch die Klassenstufen 1 bis 10 umfassen. Einer verpflichtenden Einbeziehung des Gymnasiums in die Gemeinschaftsschule durch Kooperation bedarf es in diesem Fall nicht. Dies gilt auch f&#252;r die M&#246;glichkeit, dass die Klassenstufe 10 als Einf&#252;hrungsphase der gymnasialen Oberstufe gef&#252;hrt werden kann, wenn die Gemeinschaftsschule selbst keine gymnasiale Oberstufe vorh&#228;lt.<br />
Die Lerngruppen m&#252;ssen nach dem vorliegenden Konzept aufgrund der von der KMK geforderten abschlussbezogenen Bildungsg&#228;nge ab Klassenstufe 9 ohnehin getrennt werden. Wenn die Gemeinschaftsschule keine gymnasiale Oberstufe anbietet, ist es dann konsequent, dass die Sch&#252;ler an das Gymnasium wechseln, um w&#228;hrend der abschlussbezogenen Phase m&#246;glichst lange einer Schulgemeinschaft anzugeh&#246;ren. Anderenfalls m&#252;ssen sie sich erneut in neue Lerngruppen ab Klasse 11 einordnen; mit dem Nachteil gerade in der Qualifikationsphase anderen Orts unterrichtet worden zu sein.<br />
Die Umsetzung des besonderen p&#228;dagogischen Konzeptes einer Gemeinschaftsschule erfordert, dass die Kinder entsprechend vorbereitet werden. Die Begr&#252;ndung, dass es sich bei der Grundschule seit jeher um eine Gemeinschaftsgrundschule handele, tr&#228;gt nicht. Ein nahtloser &#220;bergang ist nicht gew&#228;hrleistet, da der Gesetzentwurf ein hohes Ma&#223; an Beliebigkeit bei der Konzeption der Gemeinschaftsschule zul&#228;sst. Eine Verpflichtung zu reformp&#228;dagogischen Konzepten wird gescheut. Der hieraus m&#246;gliche experimentelle Charakter der Gemeinschaftsschule verlangt notwendig eine garantierte Einbindung der Sch&#252;ler ab Schuleinf&#252;hrung.<br />
Hiergegen spricht nicht die Notwendigkeit des Erm&#246;glichens von Eintritten einzelner Sch&#252;ler zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt, z. B. aufgrund von Umz&#252;gen oder Wechsel aus anderen Schularten. Da es sich hierbei um Einzelf&#228;lle handelt, k&#246;nnen diese mit Hilfe der individuellen F&#246;rderung im Rahmen des individualisierenden Unterrichtskonzepts integriert werden.<br />
Sollte die Einr&#228;umung der Ausnahmem&#246;glichkeiten bzgl. der Grundschule beibehalten werden, ist im Gegensatz zum Gymnasium aus den beschriebenen Gr&#252;nden zwingend die Kooperation mit allen Grundschulen des Einzugsbereiches festzuschreiben.</p>
<p>II.5	St&#228;rkung des Prinzips der individuellen F&#246;rderung</p>
<p>Die Einf&#252;gung des § 2 Abs. 2 wird ausdr&#252;cklich begr&#252;&#223;t. Jedoch ist weitergehend statt dem Wort „Schulart“ das Wort „Schule“ einzuf&#252;gen. Zwar m&#246;gen die Notwendigkeiten zur individuellen F&#246;rderung graduell differieren, wenn die Schulart gewechselt wird, gleichwohl sind die Unterschiede selbst zwischen Schulen der gleichen Schulart nicht unerheblich und begr&#252;nden damit einen erh&#246;hten Bedarf an individueller F&#246;rderung. Dies liegt bereits heute in der gesetzlich vorgeschriebenen Profilbildung der Schulen im Rahmen der „Eigenverantwortlichen Schule“ begr&#252;ndet. Aufgrund der Unverbindlichkeit der Vorgaben zum Schulkonzept einer Gemeinschaftsschule, sind gerade beim Wechsel zwischen, von und zu Gemeinschaftsschulen besondere F&#246;rderbedarfe der Sch&#252;ler zu erwarten.<br />
Die Fragestellung der Inklusion, mithin die Integration und von Sch&#252;lern mit k&#246;rperlichen, sozialen oder geistigen Handicap sowie die F&#246;rderung der hoch und h&#246;chst begabten Kinder wurde nicht einbezogen. Die Landeselternvertretung vertritt hierbei die Auffassung, dass die Inklusion tragendes Prinzip des staatlichen Schulsystems sein muss. F&#252;r die F&#228;lle, bei denen aufgrund objektiver Bedingungen die Inklusion zu keinen besseren Ergebnissen f&#252;hren kann, sind entsprechende f&#246;rderp&#228;dagogischen Einrichtungen weiter vorzuhalten. Das Entscheidungsrecht der Eltern muss bei der Wahl von Inklusion oder F&#246;rdereinrichtung Vorrang haben.</p>
<p>Die Inklusion als verpflichtendes Prinzip ist gerade f&#252;r Gemeinschaftsschulen zu fordern. Eine Ausgrenzung von Kindern mit Handicap oder besonderer Begabung ist angesichts des Angebots  individuellen Unterrichts und der damit  zu schaffenden Rahmenbedingungen nicht mehr zu rechtfertigen.<br />
Hieraus folgend ist die M&#246;glichkeit zu er&#246;ffnen, dass auch F&#246;rderschulen und F&#246;rderzentren sich zu Gemeinschaftsschulen entwickeln k&#246;nnen.</p>
<p>II.6	Impulssetzung zur Umsetzung innovativer p&#228;dagogischer Konzepte</p>
<p>Leider sieht der Gesetzentwurf nicht den Ausbau der Kooperationen mit Schulen nichtstaatlicher Tr&#228;ger vor. Gerade Schulen in freier Tr&#228;gerschaft haben in der Vergangenheit eine h&#246;here Bereitschaft zur Einf&#252;hrung innovativer p&#228;dagogischer Konzepte bewiesen. Diese Erfahrungen sind unbedingt unabh&#228;ngig von der Schulart nutzbar zu machen. Gerade die Diskussionen um Finneck haben bewiesen, dass es zur Beseitigung bestehender rechtlicher Unklarheiten einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage und der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen solcher Kooperationen bedarf.<br />
Die Landeselternvertretung erneuert ihre Forderung nach Aufnahme einer gesetzlichen Regelung, die die Kooperation zwischen staatlichen und Schulen in freier Tr&#228;gerschaft erm&#246;glicht.<br />
Der Gesetzentwurf  macht sich ein sehr offenes Modell bez&#252;glich der p&#228;dagogischen Konzepte von Gemeinschaftsschulen zu Eigen. Dies wird kombiniert mit einer notenfreien Bewertung. Obgleich im Prinzip der Verbaleinsch&#228;tzung durchaus positive Impulse gesehen werden k&#246;nnen, ist damit auch eine relativ fehlende Transparenz bzgl. der Vergleichbarkeit f&#252;r die Eltern und Sch&#252;ler verbunden. Hieraus resultiert die Notwendigkeit einer engen Begleitung durch die Schulaufsichtsbeh&#246;rden, um fr&#252;hzeitig Fehlentwicklungen erkennen und dagegen intervenieren zu k&#246;nnen.<br />
Dar&#252;ber hinaus zeigen die bisherigen Erfahrungen der Einf&#252;hrung innovativer p&#228;dagogischer Konzepte, dass diese l&#228;ngere Zeitr&#228;ume der Entwicklung und Umsetzung bed&#252;rfen. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, f&#252;r die Schaffung von Gemeinschaftsschulen Einf&#252;hrungszeitr&#228;ume vorzusehen. Der vorliegende Entwurf geht von einem Modell einer unmittelbaren Umwandlung zur Gemeinschaftsschule aus. Lediglich f&#252;r Sch&#252;ler, die bereits in konservativen Strukturen unterrichtet wurden, ist ein Herauswachsen vorgesehen. Eine solche L&#246;sung ist unrealistisch.<br />
Es wird daher die verbindliche Einf&#252;hrung einer Entwicklungsphase zur Gemeinschaftsschule gefordert. Dies w&#252;rde es erlauben, dass zum Einen schrittweise inhaltlich konzeptionelle &#196;nderungen der Schulkultur vorgenommen und zum Anderen in der bisher die Schule pr&#228;genden Schulform erprobt und ge&#252;bt werden kann. Des Weiteren kann dadurch gew&#228;hrleistet werden, dass ein entsprechend angepasstes Personalportfolio des Lehrk&#246;rpers geschaffen wird, ohne dass ad hoc Lehrkr&#228;fte die Schule und damit ihre Sch&#252;ler verlassen m&#252;ssen, die das geplante Gemeinschaftsschulkonzept nicht mittragen wollen oder k&#246;nnen. W&#228;hrend der Entwicklungsphase ist die enge wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung zu fordern. Vor endg&#252;ltiger Umstellung kann damit auch die fachlich zutreffende Beurteilung hinsichtlich des Vorliegens der Voraussetzungen gew&#228;hrleistet werden.<br />
Dar&#252;ber hinaus ist bez&#252;glich des Konzeptes Transparenz zu fordern. Hierzu ist das Konzept den Eltern vor Entscheidung zu offenbaren. Eltern m&#252;ssen die M&#246;glichkeit haben, die Einschulung in eine Gemeinschaftsschule abzulehnen. Soweit Sch&#252;ler die Gemeinschaftsschule w&#228;hrend der Phase notenfreier Bewertung verlassen, ist deren individueller Stand durch eine Leistungsfeststellung bzw. Aufnahmetests zu ermitteln und zu dokumentieren.<br />
Soweit § 6a die Verantwortung f&#252;r die Erstellung des p&#228;dagogischen Konzeptes allein dem Schultr&#228;ger &#252;bertr&#228;gt, liegt hierin eine Durchbrechung des Zust&#228;ndigkeitsprinzips des Schulwesens in Th&#252;ringen. Aus gutem Grund obliegt die inhaltliche Ausgestaltung der Schule dem Land. Hier sind sowohl die fachlichen Ressourcen als auch die personellen Verantwortlichkeiten angesiedelt. Die Verantwortung f&#252;r die Erstellung des fachlichen Konzeptes muss weiterhin beim Land liegen. Erst wenn dieses es best&#228;tigt hat, kann der &#252;brige Bildungsprozess der Gemeinschaftsschule durch den Schultr&#228;ger eingeleitet werden. Soweit die Begr&#252;ndung ausf&#252;hrt, dass der Schultr&#228;ger bei der p&#228;dagogischen Konzepterstellung durch das Schulamt Unterst&#252;tzung erfahren soll, findet sich keine anspruchsbegr&#252;ndende Entsprechung im Gesetz.</p>
<p>II.7	Erweiterung der M&#246;glichkeit des Erreichens allgemeinbildender Abschl&#252;sse</p>
<p>Auch diese Zielstellung wird nicht erreicht. Bis Klasse 8 muss eine Gemeinschaftsschule lediglich zwei abschlussbezogene Anspruchsebenen gew&#228;hrleisten. Erst ab Klasse 9 werden drei abschlussbezogene Anspruchsebenen gefordert. Da der Begr&#252;ndung hierzu keine Ausf&#252;hrungen zu entnehmen sind, kann dies nur so verstanden werden, dass bis einschlie&#223;lich Klasse 8 die gymnasiale Anspruchsebene nicht angeboten werden muss. Allerdings hat hierzu dringend eine Klarstellung im Gesetz, mindestens in der Begr&#252;ndung zu erfolgen. In Anbetracht der bestehenden Unterschiede der Sekundarstufe I an Regelschule und Gymnasium bedeutet dies, dass der gymnasiale Bildungsgang ab Klasse 9 unwahrscheinlich, zumindest erschwert ist. Insoweit ist zu fordern, dass Gemeinschaftsschulen durchg&#228;ngig Unterricht auf drei abschlussbezogenen Anspruchsebenen ab Klasse 5 sicherstellen. Soweit die gymnasiale Anspruchsebene nicht von der Gemeinschaftsschule angeboten wird, muss die &#220;bertrittsm&#246;glichkeit zum Gymnasium nach den Klassen 7 bis 9 entfallen.</p>
<p>II.8	Einbeziehung der Betroffenen in die Entscheidungsprozesse</p>
<p>Hierzu sind folgende Punkte zu kritisieren:</p>
<p>1.	Fehlende Einbeziehung der Elternvertretungen in die Schulnetzplanung</p>
<p>Die Schaffung von Gemeinschaftsschulen greift unmittelbar in die bestehenden Schulstrukturen ein. Aus diesem Grund ist die Beteiligung der Kreiselternvertretung im Rahmen der Anpassung der Schulnetzplanung zu fordern.</p>
<p>2.	Freiwilligkeitsgebot</p>
<p>Wenn die Schule und der Schultr&#228;ger freiwillig eine Gemeinschaftsschule schaffen k&#246;nnen sollen, muss die Freiwilligkeit auch i. S. einem durchg&#228;ngigen Prinzip f&#252;r deren R&#252;ckwandlung gelten. Letztlich folgt hieraus, dass das Freiwilligkeitsgebot f&#252;r alle Schulen Geltung haben muss.</p>
<p>Soweit § 13 Abs. 3a (neu) dem f&#252;r das Schulwesen zust&#228;ndigen Ministerium ein Letztentscheidungsrecht im Fall des Dissenses zwischen Schule und Schultr&#228;ger einr&#228;umt, ist dies zu streichen, da es dem unabdingbar zu fordernden Freiwilligkeitsgebot zuwider l&#228;uft. Die Gemeinschaftsschule kann nur erfolgreich geschaffen werden, wenn sie von den unmittelbar Betroffenen gemeinschaftlich getragen wird. Eine Durchsetzung gegen den Willen der Eltern, Sch&#252;ler und insbesondere der Lehrer wird das Scheitern durch Verweigerung bedingen. Eine Durchsetzung gegen den Willen des Schultr&#228;gers bedingt, dass es an der notwendigen Unterst&#252;tzung mangelt. In jedem dieser F&#228;lle ist eine Verschlechterung die Folge, dies kann nicht hingenommen werden.<br />
Ebenfalls zu &#252;berarbeiten ist § 41 Abs. 4 (neu). Der vorliegende Entwurf begr&#252;ndet bei Umwandlung einen Anspruch auf Aufnahme in den Schulnetzplan sobald die umwandlungswillige Schule das Konzept beim Schultr&#228;ger vorlegt. Eine Intervention ist nach dieser Vorschrift nur durch das zust&#228;ndige Ministerium m&#246;glich, wenn es das Einvernehmen verweigert. Neben der Durchbrechung des Freiwilligkeitsgebotes liegt darin ein Versto&#223; gegen die kommunale Selbstverwaltung.</p>
<p>3.	Einbeziehung aller beteiligten Schulen</p>
<p>Wie bereits im Punkt II.4 ausgef&#252;hrt, bedarf es keiner Kooperation mit einem Gymnasium. Freiwillige Kooperationen verschiedener Schulen auch unterschiedlicher Schulform bleiben hiervon unber&#252;hrt und sind auch heute schon m&#246;glich.<br />
Soweit keine Verpflichtung zum Grundschulangebot normiert wird, bedarf es im Sinne einer Unabdingbarkeit der Kooperation mit den Grundschulen des Einzugsbereiches.<br />
Die Bereitschaft zur Kooperation und der Abschluss der hierf&#252;r notwendigen Vereinbarungen haben jedoch ebenfalls dem Freiwilligkeitsgebot zu folgen. Die Verwendung des Wortes „bestimmt“ in § 6a Abs. 3 Satz 3 (neu) bedeutet, dass der Schultr&#228;ger gegen den Willen der beteiligten Gemeinschaftsschule und Grundschulen Kooperationspartner verpflichten kann. Eine Verpflichtung zur Kooperation durch Bestimmung des Schultr&#228;gers ist nicht zu akzeptieren und bedingt das Scheitern der Gemeinschaftsschule.<br />
Soweit gew&#228;hrleistet werden soll, dass Kooperationen umsetzbar sind, z. B. die Schulen in vern&#252;nftiger Entfernung zueinander gelegen sind, kann dies der Schultr&#228;ger dadurch gew&#228;hrleisten, dass er der Bildung einer Gemeinschaftsschule nicht zustimmt(vgl. Ziff.2).</p>
<p>II.9	St&#228;rkung der flexiblen Schulausgangsphase /Verbesserung der Berufsausbildung</p>
<p>Hier ist zu kritisieren, dass mit dem &#196;nderungsentwurf die Fragestellung der Bildungschancen von Hauptsch&#252;lern nicht aufgegriffen wurde. Die Erfahrungen zeigen, dass nach der 9. Klasse ein Ausbildungsplatz nur schwerlich zu erlangen ist. Insbesondere das Alter der Schulabg&#228;nger, aber auch von der Wirtschaft beschriebene Defizite im Bildungsstand werden hier als urs&#228;chlich benannt. Dem kann mit der Verl&#228;ngerung des Hauptschulbildungsganges auf 10 Schuljahre wirksam entgegen gewirkt werden. Zus&#228;tzlich erm&#246;glicht die l&#228;ngere Verweildauer das Ausgleichen ggf. bestehender Defizite bis hin, dass die Erlangung des Realschulabschlusses erm&#246;glicht wird.<br />
Die Abschaffung der M&#246;glichkeiten zum doppelt qualifizierenden Abschluss am beruflichen Gymnasium wird abgelehnt. Hier wird eine Weiterentwicklung verlangt. Die in der Begr&#252;ndung angesprochene Problematik der fehlenden Akzeptanz der erworbenen Assistentenabschl&#252;sse sollte durch die Verl&#228;ngerung der Ausbildungszeiten am beruflichen Gymnasium auf vier Jahre begegnet werden.<br />
Anderenfalls m&#252;ssten berufliche Gymnasien abgeschafft werden, da sie sich in der gesetzlichen Beschreibung nur noch als Sonderschule f&#252;r Realsch&#252;ler, die die Hochschulreife erlangen wollen, darstellen. Die M&#246;glichkeit einer Berufsausbildung neben der Erlangung der Hochschulreife sollte beibehalten werden. Sie erh&#246;ht die Erfolgsaussichten gerade in ingenieurtechnischen Studieng&#228;ngen.<br />
Dar&#252;ber hinaus sind Konzepte zur Kooperation von Regelschulen und Gemeinschaftsschulen mit beruflichen Gymnasien zu entwickeln. Regelschulen, Gemeinschaftsschulen und Gesamtschulen soll die M&#246;glichkeit er&#246;ffnet werden, ein berufliches Gymnasialangebot vorzuhalten.</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/02/praeventionsangebote-der-polizei-an-schulen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pr&#228;ventionsangebote der Polizei an Schulen'>Pr&#228;ventionsangebote der Polizei an Schulen</a> <small>Sehr geehrte Damen und Herren anbei zwei Internetlinks, die Sie kostenlos nutzen k&#246;nnen. Es geht prim&#228;r um die Pr&#228;vention von Gewalt gegen Kinder oder durch Kinder. Zu den einzelnen Schwerpunkten des Pr&#228;ventionsprogramms f&#252;r Kinder &#8220;Poli-Pap&#8221; wurden Elternbriefe erarbeitet. Diese werden den Kindern zu Ihrer Information mitgegeben, nachdem das entsprechende Themengebiet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/01/39-schulen-in-thueringen-nehmen-am-buddy-projekt-teil/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 39 Schulen in Th&#252;ringen nehmen am Buddy-Projekt teil'>39 Schulen in Th&#252;ringen nehmen am Buddy-Projekt teil</a> <small> Liste der teilnehmenden Schulen in Th&#252;ringen 39 Schulen in Th&#252;ringen nehmen am Buddy-Projekt teil Erfurt/D&#252;sseldorf, 30.01.2008 – An 39 weiterf&#252;hrenden Th&#252;ringer Schulen geh&#246;ren „Buddys“ (engl. f&#252;r Kumpel) bald zum Alltag. Als Paten f&#252;r j&#252;ngere Mitsch&#252;ler, Vermittler bei Konflikten oder als Ansprechpartner f&#252;r Mitsch&#252;ler mit Problemen werden die Sch&#252;ler das...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/07/tag-der-offenen-tuer-im-thueringer-landtag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tag der offenen T&#252;r im Th&#252;ringer Landtag Erfurt'>Tag der offenen T&#252;r im Th&#252;ringer Landtag Erfurt</a> <small>Eindr&#252;cke und Fotos f&#252;r alle Interessierten Der Tag der offenen T&#252;r war in diesem Jahr auch wieder sehr gut besucht, jedoch waren meines Erachtens weniger Aussteller und G&#228;ste vor Ort als im Vorjahr. Die Motivation der Aussteller und die Erwartungen der G&#228;ste waren gleichwohl hoch. Das tolle Wetter machte den...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/02/pressekonferenz-des-kabinetts-in-der-thueringer-staatskanzlei/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressekonferenz des Kabinetts in der Th&#252;ringer Staatskanzlei'>Pressekonferenz des Kabinetts in der Th&#252;ringer Staatskanzlei</a> <small>[ 26. Februar 2008; ] Info über die Pressekonferenz des Kabinetts in der Thüringer Staatskanzlei am 26.02.08 um 13.00Uhr Anwesend waren Herr Dr. Zeh und Herr Dr. Göbel Informationsthemen waren Rechtsextremismus und Bildung Dr. Zeh eröffnete die Pressekonferenz. Er teilte mit, dass am Vormittag im Kabinett beschlossen wurde, zusätzlich Gelder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/05/5-thueringer-demokratie-projekte-bei-bundeswettbewerb-erfolgreich/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 5 Th&#252;ringer Demokratie-Projekte bei Bundeswettbewerb erfolgreich'>5 Th&#252;ringer Demokratie-Projekte bei Bundeswettbewerb erfolgreich</a> <small>Goebel: „Demokratieerziehung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ Aus insgesamt 243 Beitr&#228;gen, die von Schulen aller L&#228;nder sowie aller Schulformen und -stufen beim Bundeswettbewerb „F&#246;rderprogramm Demokratisch Handeln“ eingereicht worden sind, hat eine 40-k&#246;pfige Jury 58 Projektgruppen ausgew&#228;hlt, darunter f&#252;nf aus Th&#252;ringen. Die Gewinner nehmen im Juni an der „Lernstatt Demokratie 2008“ teil. Der...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/08/entwurf-eines-gesetzes-zur-aenderung-des-thueringer-schulgesetzes-und-des-thueringer-gesetzes-ueber-die-finanzierung-der-staatlichen-schulen-anhoerung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 27.August 2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/08/pressespiegel-vom-27-august-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/08/pressespiegel-vom-27-august-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=3023</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
nach l&#228;ngerer Pause &#8211; nicht Unt&#228;tigkeit &#8211; m&#246;chte ich Sie heute wieder mit aktuellen Informationen aus dem regionalen und &#252;berregionalen Geschehen rund um die Schule versorgen.
Gerne w&#252;rde ich wieder regelm&#228;&#223;iger einen Pressespiegel erstellen, doch die momentan aus beruflichen und privaten Gr&#252;nden knapp bemessene Freizeit kommt haupts&#228;chlich der Familie [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/08/pressespiegel-vom-11-august-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11. August 2009'>Pressespiegel vom 11. August 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, liebe Mitstreiter und der LEV verbundenen Menschen, auch ich m&#246;chte mich gesund und wohlbehalten aus der Ferienzeit zur&#252;ck melden und Sie &#8211; wenn gew&#252;nscht &#8211; auch weiterhin Dienstags mit den &#8220;Worten zum Tag&#8221; und interessanten Informationen versorgen. Wir haben in diesem Sommer...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-vom-23-und-24-august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. und 24. August 2008'>Pressespiegel vom 23. und 24. August 2008</a> <small> Cartoon mit freundlicher Erlaubnis von Renate Alf, aus: “Schule ist, wenn man trotzdem lacht!”, Lappan Verlag Zum Neuen Schuljahr viel Kraft Sie hatten in den letzten Wochen die Gelegenheit genutzt, Ihre Familie intensiver zu erleben? Nun hat uns die Routine wieder. Ich w&#252;nsche uns f&#252;r das neue Schuljahr eine...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-vom-21-august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 21. August 2008'>Pressespiegel vom 21. August 2008</a> <small>Zensuren Die Angst vor guten Noten Quelle: FR-online von BERND WEIDENMANN K&#252;rzlich passierte an einer bayerischen Grundschule Erstaunliches: Die Viertkl&#228;ssler bei Lehrerin Sabine Czerny erhielten so gute Noten, dass sich 91 Prozent f&#252;r eine weiterf&#252;hrende Schule qualifizierten. Die Parallelklassen konnten nicht mithalten. Die Schulleiterin sah sich aufgefordert, der Sache &#8220;nachzugehen&#8221;....</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-26august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 26. August 2008'>Pressespiegel vom 26. August 2008</a> <small>&#8220;Ich geh jetzt meinen Weg&#8230;&#8221; So begr&#252;&#223;ten vergangenen Sonnabend die Kinder der Grundschule &#8220;Imm Saaletal&#8221; ihre neuen Mitsch&#252;lerinnen und Mitsch&#252;ler der 1.Klassen. Beinahe w&#228;re das Lied im wahrsten Sinne des Wortes Realit&#228;t geworden. Streik der Schulbusse zu Schuljahresbeginn. F&#252;r manche Sch&#252;ler sicherlich eine willkommene Verl&#228;ngerung der Ferien. Doch Streiks auf...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-vom-30-und-31-august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 30. und 31. August 2008'>Pressespiegel vom 30. und 31. August 2008</a> <small>M&#252;ller ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ auf Quelle: Pressemitteilung des TKM Minister: „Jungforscher mit innovativen Ideen und kreativen L&#246;sungsans&#228;tzen“ Th&#252;ringens Kultusminister Bernward M&#252;ller (CDU) ruft alle Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ab Klassenstufe vier zur Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ auf. Unter dem Motto „Du willst es wissen!“ sind Nachwuchswissenschaftler...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,<br />
nach l&#228;ngerer Pause &#8211; nicht Unt&#228;tigkeit &#8211; m&#246;chte ich Sie heute wieder mit aktuellen Informationen aus dem regionalen und &#252;berregionalen Geschehen rund um die Schule versorgen.<br />
Gerne w&#252;rde ich wieder regelm&#228;&#223;iger einen Pressespiegel erstellen, doch die momentan aus beruflichen und privaten Gr&#252;nden knapp bemessene Freizeit kommt haupts&#228;chlich der Familie und Erholung zu Gute.</p>
<p>Ich gr&#252;&#223;e Sie in diesem Sinne recht herzlich mit einem kleinen Zitat eines unserer Klassiker:</p>
<blockquote><p>Benutze redlich deine Zeit! &#8211; Willst was begreifen, such&#8217;s nicht weit.</p>
<p>(Johann Wolfgang von Goethe &#8211; deutscher Dichter, 1749-1832)</p></blockquote>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-3023"></span><br />
</em></p>
<h4>In eigener Sache</h4>
<p>Durch ein kleines Vers&#228;umnis war der Internet-Auftritt der Landeselternvertretung knapp zwei Tage nicht erreichbar. Wir bitten, dies zu entschuldigen.</p>
<h4>Elternsprecherwahlen</h4>
<h5>Eigenbericht &#8211; R.S.</h5>
<p>Wie in jedem Jahr finden  zu Beginn des Schuljahres Wahlen zur Elternvertretung statt. Die Elternvertreter sind ein wichtiger Bestandteil unseres demokratischen Schulsystems. Die gew&#228;hlten Eltern der Klassen -Klassenelternsprecher- w&#228;hlen sp&#228;ter einen gemeinsamen Schulelternsprecher, die wiederum einen Kreiselternsprecher  w&#228;hlen. Diese Prozedur betrifft alle Schularten. Alle Wahlen m&#252;ssen geheim durchgef&#252;hrt werden. Vorher ist ein Wahlleiter zu w&#228;hlen. Findet sich keiner aus der Elternschaft, kann je nach Ebene der Klassenlehrer, der Schulleiter, das Schulamt oder das TMBWK die Wahl leiten. Zur Wahl des Kreiselternsprechers l&#228;dt das zust&#228;ndige Schulamt in der f&#252;nften Woche nach Schuljahresbeginn ein. Alle Elternvertreter werden f&#252;r einen Zeitraum von zwei Jahren gew&#228;hlt. Innerhalb einer Schule kann ein Elternteil jedoch immer nur einmal als Elternvertreter gew&#228;hlt werden. Das gleiche gilt f&#252;r Schulelternsprecher, sie k&#246;nnen ebenfalls nur an einer Schule Schulelternsprecher sein. Auf dem kommenden Landeselterntag,  diesmal am 05./06.11.2010 in Gera, wird dann aus den anwesenden Kreiselternsprechern je Schulart ein Landeselternsprecher gew&#228;hlt.<br />
Die Klassen- und Schulelternsprecher haben einen Stellvertreter, die Kreiselternsprecher zwei und die Landeselternsprecher wieder nur einen.<br />
Alle Elternsprecher vertreten die Interessen und Belange unserer Kinder und deren Eltern gegen&#252;ber den Schulen, dem Schultr&#228;ger und dem Schulamt. Die Landeselternvertretung vertritt die gemeinsamen Interessen aller Eltern gegen&#252;ber dem Land Th&#252;ringen bzw. dem TMBWK. Niemand ist weisungsgebunden.<br />
Die Zeit als Elternsprecher kann ruhig, aber auch aufregend sein. Manchmal geht es nur um Kleinigkeiten, um einen Arbeitseinsatz etwa oder die Organisation des Schulfestes oder der Weihnachtsfeier. Manchmal geht es aber auch darum, sich als Elternschaft gegen&#252;ber der Schule, dem Schulamt oder dem Schultr&#228;ger zu positionieren, berechtigte Forderungen durchzusetzen oder positive Ver&#228;nderungen zu bewirken. Eine gute Kooperation und nicht zuletzt der pers&#246;nliche Kontakt zwischen Elternvertretern und den entsprechenden Einrichtungen hat sich immer sehr positiv sowohl auf unsere Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler als auch auf die Schulen ausgewirkt.</p>
<p>Im Downloadbereich der LEV-Seite gibt es den (leider etwas veralteten, aber in den Grundz&#252;gen noch g&#252;ltigen) Elternratgeber: <a href="http://lev-thueringen.de/archiv/elternratgeber/">http://lev-thueringen.de/archiv/elternratgeber/</a></p>
<p>Einen aktuellen Flyer gibt es hier zum Download: <a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/Flyer-Mai-2010.pdf">Flyer Mai 2010</a></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">In diesem Sinne nehmen Sie teil und engagieren Sie sich, denn:</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;"> Starke Schule braucht starke Eltern</span></strong></p>
<p>Und wer noch mehr wissen m&#246;chte, schaut mal einfach unter &#8220;Elternsprecher&#8221; in&#8217;s www.</p>
<h4>Unternehmer verwirklicht Bildungsfond f&#252;r sozial schwache Kinder</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Kinder aus sozial schwachen Familien sollen &#252;ber einen Bildungsfond mehr Zugang zu Angeboten wie Nachhilfe bekommen. Dass dieser Fond m&#246;glich wurde, ist Unternehmer Uwe Lenzer zu verdanken.<br />
Eisenach. Der Firmenchef der Hausbau Eisenach GmbH stellte daf&#252;r 10.000 Euro zur Verf&#252;gung. &#8220;Wenn ein Unternehmen gut floriert, soll es davon auch etwas an die Gesellschaft weitergeben&#8221;, begr&#252;ndet er sein Engagement. Der Bildungsfonds ist indes eine tolle Idee. Denn er wird Kindern aus sozial schwachen Familien die Chance geben, kostenpflichtige Bildungsangebote in Anspruch nehmen zu k&#246;nnen. Oft sind diese Sch&#252;ler ausgegrenzt, weil ihre Eltern das n&#246;tige Geld nicht haben.</p>
<p>Mit den Zusch&#252;ssen soll beispielsweise die Teilnahme an au&#223;erschulischen Ma&#223;nahmen wie Nachhilfeunterricht, F&#246;rderung f&#252;r besonders begabte Sch&#252;ler oder auch Klassenfahrten unterst&#252;tzt werden. Auch kann im Einzelfall die Anschaffung von Schul- bzw. Arbeitsmaterialien gef&#246;rdert werden.</p>
<p>Die Entscheidung, ob das Kind gef&#246;rdert wird, werde nach Pr&#252;fung im Zusammenwirken von Schule, Jugendamt, Sozialamt, Erziehungshilfen und der Kinderb&#252;rgermeisterin getroffen. Gef&#246;rdert wird mit Sachwerten, nicht mit Bargeld, weist Stadtsprecherin Petra L&#252;rtzing hin. Oberb&#252;rgermeister Matthias Doht (SPD) dankte Uwe Lenzer f&#252;r sein soziales Engagement. Er hofft, dass sich weitere Spender f&#252;r den &#8220;Eisenacher Bildungsfonds&#8221; finden werden. Der Fond ist nicht jahresgebunden, sodass entsprechende Spendenmittel jederzeit &#252;bertragbar sind.</p>
<h4>Firmen in der Region bekommen allm&#228;hlich Mangel an Fachkr&#228;ften zu sp&#252;ren</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Wie sich die Zeiten ge&#228;ndert haben. Hatten noch vor einigen Jahren auch gut ausgebildete Leute ihre Not, einen Job zu finden, suchen jetzt die Unternehmen f&#252;r manche freien Stellen h&#228;nderingend nach Bewerbern. Auch in unserer Region ist Fachkr&#228;ftemangel kein Fremdwort mehr.<br />
Artern/Sondershausen. Martin Kolbe, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Tranter Pressko GmbH in Artern, hat schon l&#228;nger auf das Problem aufmerksam gemacht. Er war einer der ersten in der Region, die dar&#252;ber klagten, f&#252;r neu geschaffene Stellen nicht so schnell Bewerber zu finden. Immerhin hat Pressko auch eine eigene Entwicklungsabteilung, besch&#228;ftigt zurzeit zehn Ingenieure. Und bei Akademikern ist der Mangel besonders gro&#223;. &#8220;An ingenieurtechnischem Personal haben wir eigentlich immer Bedarf&#8221;, sagt Martin Kolbe.</p>
<p>Und das findet man kaum rund um die Kirchturmspitze. Bei Pressko k&#228;men nur einer oder zwei Ingenieure hier aus der Region, ansonsten seien Anfahrtswege von 50 bis 70 Kilometern normal. Um sich gute Leute zu sichern, holt Martin Kolbe Studenten zu Praktika in die Firma. Oder er finanziert ihnen gleich das Studium an der Berufsakademie und bekommt sie damit sofort unter Vertrag. Bei der Sumitomo (SHI) Demag GmbH in Wiehe gibt es zurzeit keine freien Stellen zu besetzen. &#8220;Aber in der Zukunft sehen wir da durchaus ein Probleme auf uns zukommen, vor allem beim ingenieurtechnischen Personal&#8221;, sagt Frank Stengel.</p>
<p>Er ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Firma, die Spritzgie&#223;maschinen herstellt und aktuell 247 Leute besch&#228;ftigt. Auf der Suche nach gut ausgebildeten Leuten werde es k&#252;nftig noch viel st&#228;rker auf die weichen Faktoren im Umfeld ankommen, sagt Stengel. Zum Beispiel auf die Sicherung der Schulstandorte. &#8220;Wer als junger Ingenieur hierher kommt und eine Familie gr&#252;ndet, der will seine Kinder nicht stundenlang zur n&#228;chsten Schule fahren&#8221;, so Stengel. Auch im Presswerk von Tower Automotive in Artern gibt es Stellen, die nicht so leicht zu besetzen sind. Beim Posten des Personalleiters mag das noch an der sehr speziellen Qualifikation liegen, sagt Tower-Pressesprecher Norbert Selle.</p>
<p>Doch man suche auch, zum Teil H&#228;nde ringend, Elektroniker f&#252;r Automatisierungstechnik und Werkzeugmacher. Letztere k&#252;mmern sich um die gro&#223;en Spezialwerkzeuge, die je nach Auftrag in die riesigen Pressen eingebaut und zwischendurch gewartet werden m&#252;ssen. &#8220;Das sind echte Spezialisten, die es nur in der Automobilbranche gibt&#8221;, sagt Selle. Und weil die in Th&#252;ringen &#252;berschaubar sei, gebe es nur wenige Leute auf dem Markt. Deshalb wird Tower Automotive in Artern jetzt verst&#228;rkt eigene Werkzeugmacher und Elektroniker ausbilden.</p>
<p>&#8220;Bei uns ist Fachkr&#228;ftemangel Gott sei Dank noch kein Problem&#8221;, sagt Wito Gocht, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Apparateund Beh&#228;ltertechnik GmbH in Heldrungen, die gegenw&#228;rtig 51 Mitarbeiter hat. Einen guten Metallbauer oder Schwei&#223;er hat man bisher immer noch gefunden, wenn man einen brauchte. Allerdings pendeln schon heute einige Leute bis aus Eisleben und Erfurt ein. Und in der Zukunft rechnet auch Wito Gocht zunehmend mit Schwierigkeiten, vor allem bei den Ingenieursstellen.</p>
<h4>Origineller Spendeneinsatz</h4>
<h5>Quelle: STZ</h5>
<div>Von Wiebke Schindler</div>
<div>W&#228;hrend die Spendenbereitschaft f&#252;r  Pakistan in Deutschland zur&#252;ckhaltend bleibt, starteten gestern Sch&#252;ler  des Henfling-Gymnasiums mit gro&#223;em Engagement einen wahren  Spendenmarathon.</div>
<p><!-- artikel-imgtag.tpl --></p>
<table border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227836','PIC1227836','width=480,height=506,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.freies-wort.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227836" target="PIC1227836"><img title="mtwie_Spenden_250810" src="http://www.freies-wort.de/storage/pic/intern/import/hupautomatik/meiningen/1227836_0_mtwie_Spenden_250810.jpg" border="0" alt="mtwie_Spenden_250810" hspace="5" vspace="5" width="122" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227836','PIC1227836','width=480,height=506,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.freies-wort.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227836" target="PIC1227836"><img src="http://www.freies-wort.de/pics/ics/bild_vergroessern_bw.gif" border="0" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" width="16" height="16" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Felicia Leimbach (14), Florian Heintze (13), Laura Pfeifer (13) und  Florentine Korbien (14) aus der 8/4 sind die Hauptinitiatoren des  Spendenaufrufs und verkauften gestern, wie auch ihre Klassenkameraden,  Kuchen f&#252;r den guten Zweck. Schulleiter Olaf Petschauer (l.) ist stolz  auf seine Sch&#252;ler.  Foto: W. Schindler<br />
Bild:</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Meiningen</em><em> &#8211; </em>P&#252;nktlich  um 10.05 Uhr l&#228;utete am gestrigen Dienstag am Henfling-Gymnasium die  Klingel die Hofpause ein. Scharen von Sch&#252;lern dr&#228;ngten sich in das  gl&#228;serne Atrium. Dank Plakaten und Durchsagen wussten sie bereits im  Vorfeld, dass ein Kuchenbasar der Klasse 8/4 stattfinden sollte.  Kuchenbasare in der gro&#223;en Pause sind nichts ungew&#246;hnliches, doch am  gestrigen Dienstag sollte es ein au&#223;ergew&#246;hnlicher sein. Denn s&#228;mtliche  Einnahmen aus dem Verkauf der Leckereien sollten nicht wie sonst in den  Topf der Klassenkasse gelangen, sondern Flutopfern in Pakistan  zugutekommen. Die Idee f&#252;r den Spenden-Kuchenbasar kam der Klasse im  Ehtikunterricht bei Doris Heuring. Sie gab den Jugendlichen Anreize und  diese waren &#8220;gleich Feuer und Flamme&#8221;, erz&#228;hlt sie. Sofort begannen die  Sch&#252;ler, Plakate zu gestalten und den Basar zu organisieren.</p>
<p>Die Belohnung f&#252;r all den Einsatz erhielten die Jugendlichen, als  gestern kurz nach Ende der Hofpause feststand, wie viel sie mit ihrem  Verkauf einnehmen konnten. 232,91 Euro lautete die stolze Summe, bei der  die Sch&#252;ler vor Freude jubelten, klatschten und sich gegenseitig in die  Arme fielen. Auch Olaf Petschauer, kommissarischer Leiter des  Henfling-Gymnasiums, erfreut sich am positiven Ergebnis des  halbst&#252;ndigen Verkaufs. &#8220;Einen solchen Betrag h&#228;tte ich nie erwartet&#8221;,  berichtet der Schulleiter, w&#228;hrend er immer wieder in ein K&#246;rbchen mit  selbst gebackener Schweins&#246;hrchen greift, das er zuvor bei seinen  Sch&#252;lern erworben hatte.</p>
<p>Neben dem Kuchenbasar hatte sich die Klasse 8/4 aber noch etwas ganz  besonderes einfallen lassen, um den Spendentopf noch ein wenig voller  werden zu lassen. Mit Ministaubsauger, Glasreiniger und Polierlappen  bewaffnet, verhalfen die vier Hauptinitiatoren Felicia Leimbach (14),  Florian Heintze (13), Laura Pfeifer (13) und Florentine Korbien (14) dem  Auto des Direktors zu neuem Glanz. &#8220;Ich finde es ganz und gar nicht  schlimm, das Auto vom Direktor zu putzen. Es ist doch f&#252;r den guten  Zweck und au&#223;erdem ist es doch <!-- artikel-imgtag.tpl --></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227837','PIC1227837','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.freies-wort.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227837" target="PIC1227837"><img title="mtwie_Spenden_250810_1" src="http://www.freies-wort.de/storage/pic/intern/import/hupautomatik/meiningen/1227837_0_mtwie_Spenden_250810_1.jpg" border="0" alt="mtwie_Spenden_250810_1" hspace="5" vspace="5" width="81" height="122" /></a></td>
<td valign="bottom"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227837','PIC1227837','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.freies-wort.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1227837" target="PIC1227837"><img src="http://www.freies-wort.de/pics/ics/bild_vergroessern_bw.gif" border="0" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" width="16" height="16" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Sch&#252;ler der 5/2 geben Pfandflaschen ab &#8211; der Erl&#246;s geht vollst&#228;ndig an Opfer der Flut in Pakistan.<br />
Bild:</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>eine witzige Situation&#8221;, so die 14-j&#228;hrige Felicia Leimbach. Damit  z&#252;ckte Olaf Petschauer nun schon zum zweiten Mal sein Portemonnaie und  belohnte den Putzeinsatz mit einem F&#252;nf-Euro-Schein, der sogleich in die  Spendenbox flatterte.</p>
<p>Ebenso einfallsreich kamen auch andere Klassen dem Spendenaufruf der  8/4 nach. So statteten gestern die J&#252;ngsten der Schule den Mitarbeitern  des benachbarten Landratsamtes einen Besuch ab. Zehn Kinder der 5/2  klopften an den B&#252;rot&#252;ren und machten auch vor dem Amtszimmer von  Landrat Ralf Luther nicht Halt. Der leerte noch den letzten Schluck  seiner Wasserflasche, um diese und noch einige andere Pfandflaschen an  die Kinder abgeben zu k&#246;nnen. Mit Beuteln und K&#228;sten voller Leergut,  verlie&#223;en die Sch&#252;ler das Amt und gaben es im nahe gelegenen tegut-Markt  ab. 15,80 Euro befinden sich dadurch mehr im Spendentopf. Zuvor  sammelten die Sch&#252;ler bereits bei Verwandten- und Bekannten  Pfandflaschen. &#8220;Summen von 1,60 Euro bis zu 20 Euro kamen so zustande&#8221;,  so Olaf Petschauer, der den Spendenbetrag der Klasse 5/2 nun insgesamt  auf 200 Euro sch&#228;tzt. &#8220;Das ist viel Geld f&#252;r so eine kleine Truppe.&#8221;</p>
<p>Und das Spendenvolumen wird noch weiter wachsen. Ein Cocktailabend  ist geplant, ebenso eine kulinarische Verkostung an einem Elternabend  und auch eine Theaterauff&#252;hrung auf dem Markt.</p>
<p><em>Live im ZDF</em></p>
<p>Bei so viel Eifer f&#252;r den guten Zweck wurde auch das ZDF auf das  Meininger Henfling-Gymnasium aufmerksam und lud prompt die vier  Hauptinitiatoren des Spendenaufrufs am Donnerstag nach Berlin ein. Dort  sollen die vier Sch&#252;ler aus der 8/4 gemeinsam mit Schulleiter Olaf  Petschauer zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr live an einer Informations-  und Spendensendung zur Flutkatastrophe in Pakistan teilnehmen. Mit  etwas Gl&#252;ck treffen die Henflingianer dort sogar auf Bundeskanzlerin  Angela Merkel. Bereits gestern begleitete ein dreik&#246;pfiges Team des ZDF  die Sch&#252;ler bei ihren Spendenaktionen.</p>
<h4>Rechenfehler kapieren</h4>
<h5>Quelle: Focus Schule</h5>
<p>Freitag 12.03.2010, 07:25 · von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Simone Scheufler<br />
Colourbox Nicht jedes Kind mit Rechenproblemen hat eine Dyskalkulie<br />
Subtrahieren ist f&#252;r Grundsch&#252;ler oft schwieriger als addieren. Warum das so ist und was sie brauchen, um in Mathe mitzukommen.<br />
Elf minus neun ist eins, glaubt Katrin. Weil nur eine Zahl dazwischen liegt, die Zehn. Auch wenn der L&#246;sungsansatz nicht korrekt ist, unlogisch ist er nicht. Er folgt einer ganz eigenen Systematik, leider aber der falschen.</p>
<p>Doch selbst wenn das Ergebnis stimmt, muss der Weg dorthin noch lange nicht geradlinig richtig verlaufen. Wer wie Max bei Mathe-Aufgaben lieber an den Fingern abz&#228;hlt, statt im Kopf zu rechnen, bedient sich gern verschiedener Tricks. Der trainierte Z&#228;hler glaubt beispielsweise, dass das mit der Elf in der Aufgabenstellung gar nicht so gemeint sein kann. Will man n&#228;mlich durch R&#252;ckw&#228;rtsz&#228;hlen zum richtigen Ergebnis kommen, muss man ein Zahlwort weiter unten anfangen, also bei der Zehn. Sein Trick hat funktioniert, wenn die Lehrerin ein lachendes Gesicht unter die Hausaufgaben malt und Mama und Papa zufrieden sind.</p>
<p>Eigenwillige Heransgehensweise<br />
„Rechenschwache Kinder sind in der Regel auf der Stufe des z&#228;hlenden Rechners stehengeblieben“, erkl&#228;rt Katja Rochmann die eigenwillige Herangehensweise an die Welt der Mathematik. Die Diplomsoziologin arbeitet als integrative Dyskalkulietherapeutin am Osnabr&#252;cker Zentrum f&#252;r mathematisches Lernen. Sie erz&#228;hlt von einem Erstkl&#228;ssler, der bei oben gestellter Aufgabe gleich zu Beginn kapituliert, als er feststellen muss, dass an seinen H&#228;nden nur zehn Finger sind. Von elf runterzuz&#228;hlen ist f&#252;r ihn nicht m&#246;glich, die Aufgabe somit unl&#246;sbar. Doch selbst clevere Z&#228;hler scheitern an ihrer Methode sp&#228;testens, wenn sich der Zahlenraum in der zweiten Klasse bis 100 erweitert.</p>
<p>Z&#228;hlen ist nicht gleich Z&#228;hlen. Alle Kinder n&#228;hern sich so dem Rechnen, wenn sie in die Schule kommen. Nur wissen manche, wenn sie von eins bis f&#252;nf z&#228;hlen, dass die zuletzt genannte Zahl die Gr&#246;&#223;e der Gesamtmenge angibt. Im Fachjargon nennt man das den kardinalen Zahlenbegriff: Das hei&#223;t, die Menge f&#252;nf beinhaltet auch eins, zwei, drei und vier. An dieses Vorwissen k&#246;nnen viele Kinder in der ersten Klasse ankn&#252;pfen. Andere haben bei der Einschulung diese Fertigkeiten noch nicht entwickelt.</p>
<p>Das Problem mit dem Teile-Ganze-Konzept<br />
„Es gibt wesentliche Gr&#252;nde, warum sich Kinder mit der Subtraktion so schwer tun: Ihnen ist nicht gel&#228;ufig, dass sich plus und minus in Umkehroperationen aufeinander beziehen“, erkl&#228;rt Rochmann. „Wird die eine Rechenart nicht verstanden, bleibt dies nicht ohne negative Folgen f&#252;r die andere Rechenoperation.“ Ein Beispiel: Liegen vier W&#252;rfel auf dem Tisch und man f&#252;gt drei hinzu, wissen die meisten Kinder: „Dazutun“ bedeutet „Plusrechnen“, also 4 + 3 = 7. Nimmt man von sieben W&#252;rfeln drei weg und schiebt sie zur Seite, sagen sich manche: „Hier liegen 4 und dort 3, also rechne ich 4 – 3.“ So kommen sie zwangsl&#228;ufig auf das Ergebnis 1.</p>
<p>„Die Kinder gucken auf die W&#252;rfel, wie sie sie bei der Addition betrachtet haben“, analysiert Rochmann den Mathe-Irrtum. „Sie haben die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Rechenoperationen nicht verstanden. Das Teile-Ganze-Konzept von Plus und Minus ist ihnen fremd.“ Bei einer Addition f&#252;gt man zwei Teile zu einer Gesamtmenge zusammen. Bei der Subtraktion nimmt man aus der Gesamtanzahl einen Teil heraus, und einer bleibt &#252;brig. „Kinder, die diesen Zusammenhang verstanden haben, l&#246;sen Aufgaben wie 3 + 4 = 7 und 7 – 3 = 4 spielend, weil das f&#252;r sie gar keine neue Anforderung mehr ist“, sagt Rochmann. Dann sind auch Platzhalteraufgaben wie – 4 = 3 kein Problem. Daran scheitern Sch&#252;ler, die die Logik der Rechenoperationen nicht kapiert haben.</p>
<h4>Bauplatz der Republik &#8211; Ein Spaziergang &#252;ber die Baustelle Bildungsrepublik.</h4>
<p>Quelle: taz</p>
<p>Von Kiel bis M&#252;nchen wird munter vor- und zur&#252;ckreformiert. Die Hauptschule ist am Ende, Gymnasien bleiben unangetastet.</p>
<p>Bastelort Schule: Jedes Bundesland schneidet sich seine Reformen zurecht. Foto: dpa</p>
<h4>Kehrtwende in Kiel</h4>
<p>Als &#8220;Chaosminister&#8221; mit Pickelhaube verh&#246;hnt die Gewerkschaft GEW in Schleswig-Holstein ihren Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP). Nur ein Symptom f&#252;r die Unruhe, die entstanden ist, seit die schwarz-gelbe Koalition in Kiel die Regierung &#252;bernommen hat. Selbst der Philologenverband krittelt, weil der Minister ein Nebeneinander von acht- und neunj&#228;hrigen Gymnasien durchsetzen will Dabei hatte Ministerpr&#228;sident Peter Harry Carstensen (CDU) vor der Wahl versprochen, an der schwarz-roten Schulreform nicht zu r&#252;tteln. Denn Schleswig-Holstein war ja der erste und entschiedenste Post-Pisa-Reformer. CDU und SPD ersetzten schon 2006 das dreigliedrige System durch Gemeinschafts- und Regionalschulen plus Gymnasium. Die Gemeinschaftsschulen lassen ihre Sch&#252;ler gemeinsam lernen und alle Abschl&#252;sse einschlie&#223;lich Abitur anbieten. Regionalschulen vereinen Haupt- und Realschulen, trennen ihre Sch&#252;ler aber beim Unterricht weiter. Der Trend geht zur Gemeinschaftsschule, die heute die st&#228;rkste weiterf&#252;hrende Schulart im Land ist: Insgesamt sind es heute 134 Gemeinschaftsschulen &#8211; im Vergleich zu 66 Regionalschulen und 100 Gymnasien.</p>
<p>Eine neuerliche Schulreform schw&#228;cht nun mit wenigen, aber wirksamen S&#228;tzen die Gemeinschaftsschule: So soll sie zwei ihrer Kennzeichen verlieren: erstens das gemeinsame und zugleich individuelle Lernen. Und zweitens will das Land es Gemeinschaftsschulen erschweren, eine gymnasiale Oberstufe einzurichten. Damit raubt man der Gemeinschaftsschule ihre Idee &#8211; neues Lernen und f&#252;r jeden die Chance aufs Abi. Der Landtag ber&#228;t das Gesetz im September, 2011 soll es in Kraft treten.</p>
<p>ESTHER GEISSLINGER</p>
<h4>Patt in Hamburg</h4>
<p>Die sechsj&#228;hrige Primarschule in Hamburg ist bekanntlich an einem Volksentscheid gescheitert. Doch die Idee ist nicht ganz vom Tisch. 23 &#8220;Starter&#8221;-Grundschulen beginnen in diesen Tagen mit 5. Klassen. Die Initiative der Primarschulgegner forderte die Eltern auf, ihre Kinder abzumelden, und drohte mit Klage. Doch die beeindruckt das bisher kaum. Es gibt offenbar nur wenige Abmeldungen &#8211; und sogar Neuanmeldungen kommen hinzu.</p>
<p>Die Hamburger Schulbeh&#246;rde will den Eltern &#8220;Vertrauensschutz&#8221; gew&#228;hren. Das hei&#223;t: Weil ihre Kinder angemeldet sind, d&#252;rfen sie einmalig die Klassen 5 und 6 an der Primarschule verbringen. Offen ist, ob einzelne Schulen einen Schulversuch beantragen. In der Politik ist das eine hei&#223;e Kartoffel. Selbst die gr&#252;ne Schulsenatorin Christa Goetsch bekr&#228;ftigt, bildungspolitisch habe die Primarschule &#8220;in den n&#228;chsten Jahren keine Perspektive&#8221;.</p>
<p>Die anderen Teile der Hamburger Schulreform blieben ohnehin unangetastet: So wird jetzt das Sitzenbleiben abgeschafft und durch individuelle F&#246;rderung ersetzt. Auch das sogenannte Abschulen f&#228;llt weg: Gymnasien m&#252;ssen die Kinder ab Klasse 7 bis Ende der Mittelstufe behalten. Und kein Kind muss mehr auf die Sonderschule, weil es einen Rechtsanspruch auf Regelschule gibt. Auf diese Weise entstehen gerade viele neue Integrationsstandorte, darunter erstmals auch Gymnasien.</p>
<p>Unstrittig in Hamburg ist auch das Zweis&#228;ulenmodell: Neben den Gymnasien gibt es jetzt nur noch die Stadtteilschule, auf der Kinder auch das Abitur erreichen k&#246;nnen. Die Hamburger Reform &#228;hnelt damit &#252;brigens der in Bremen bis ins Detail: Nur dass die Stadteilschulen dort Oberschulen hei&#223;en.</p>
<p>KAIJA KUTTER</p>
<h4>Raumstation Berlin</h4>
<p>Gleich am ersten Tag war in der Sekundarschule an der Skalitzer Stra&#223;e in Berlin-Kreuzberg einiges anders: Viel mehr M&#228;dchen als sonst unter den neuen Siebtkl&#228;sslern, staunte der Schulleiter. An der bisherigen Hauptschule waren die im Durchschnitt erfolgreicheren M&#228;dchen bislang eine Mangelerscheinung &#8211; und ebenso Eltern, die die Schullaufbahn ihrer Kinder interessiert. Dass die Hauptschule als Sammelbecken der schlechtesten Sch&#252;ler verschwinden muss, war in Berlin sp&#228;testens mit den ersten Pisa-Ergebnissen klar. Dass sie bei Lerntests st&#228;ndig auf hintersten Pl&#228;tzen landete, erleichterte der Hauptstadt die Schulreform.</p>
<p>Die ist nur mittelradikal: Haupt-, Real- und Gesamtschulen werden zur neuen Integrierten Sekundarschule, die abgek&#252;rzt wie die Raumstation hei&#223;t: ISS. Die ISS soll mit kleineren Klassenfrequenzen, individueller F&#246;rderung und dem &#8220;Dualen Lernen&#8221; als Angebot an eher praktisch begabte Kinder die Zahl erfolgreicher Abschl&#252;sse steigern. Das Gymnasium mit dem Abitur nach 12 Jahren bleibt unangetastet.</p>
<p>Doch auch an der Sekundarschule soll man Abitur machen k&#246;nnen: Nach 13 Schuljahren, entweder an einer schuleigenen Oberstufe oder einem der drei&#223;ig Berliner Oberstufenzentren. In der Hauptstadt gibt es &#252;brigens auch noch neue Gemeinschaftsschulen: Sie gehen von Klasse eins bis 13, d&#252;rfen keine &#228;u&#223;ere Leistungsdifferenzierung vornehmen und vergeben im Idealfall das Abi.</p>
<p>Streit gab es beim Zugang auf Oberschulen, denn die sollen sich einen Gro&#223;teil ihrer Sch&#252;lerInnen selbst aussuchen d&#252;rfen, &#252;bernachgefragte Schulen m&#252;ssen 30 Prozent ihrer Pl&#228;tze verlosen. F&#252;r den Erhalt der Hauptschulen war nur die CDU.</p>
<p>ALKE WIERTH</p>
<h4>Osten: H&#252; und hott</h4>
<p>In Th&#252;ringen starten ab September sechs Schulen als Gemeinschaftsschulen. Hier lernen Kinder ab Klasse 1 bis 8 gemeinsam. Weitere 40 Schulen haben Interesse signalisiert. Laut Umfragen sind die Th&#252;ringer mehrheitlich f&#252;r die l&#228;ngere gemeinsame Schulzeit. Schule und Gemeinde entscheiden selbst, ob sie eine Gemeinschaftsschule wollen.</p>
<p>Die SPD und Bildungsminister Christoph Matschie setzen mit den Gemeinschaftsschulen ein Versprechen aus dem Wahlkampf um. Im Koalitionsvertrag mit der CDU ist festgelegt, dass die Gemeinschaftsschulen regul&#228;re Schulen sind, also nicht probeweise wie in Sachsen laufen. Der Landtag soll das im Herbst beschlie&#223;en, doch die CDU begehrt auf. Sie will nun auch die Oberschule und damit die bisherige Auslese nach Klasse vier per Gesetz st&#228;rken. Ein Schulstreit dr&#228;ut.</p>
<p>Mit Beginn dieses Schuljahres ist die Gemeinschaftsschule in Sachsen ein Auslaufmodell. So legt es der Koalitionsvertrag von CDU und FDP fest, obschon die Liberalen einst f&#252;r l&#228;ngeres gemeinsames Lernen eingetreten waren. Die neun s&#228;chsischen Gemeinschaftsschulen sind ein &#220;berbleibsel der CDU-SPD-Koalition. Die Sch&#252;ler d&#252;rfen aber ihre Schulzeit zu den bisherigen Konditionen beenden.</p>
<p>Mit &#228;hnlichen Lehrpl&#228;nen an Gymnasium und Mittelschule in der Orientierungsstufe 5 und 6 sollen Sch&#252;ler nun leichter von der einen zur anderen Schulart wechseln k&#246;nnen. Sachsens zweigliedriges Schulsystem wird &#8211; zumindest in der Theorie &#8211; durchl&#228;ssiger. Mittelschulen werden verbal zur Oberschule aufgewertet. Dort soll es aber auch Elemente der Gemeinschaftsschule geben, wie bessere individuelle F&#246;rderung in gemischten Klassen.</p>
<p>ANNA LEHMANN / MICHAEL BARTSCH</p>
<h4>Saarstreit um die 5.</h4>
<p>Eigentlich m&#252;sste die von der Jamaika-Koalition vereinbarte neue Schulpolitik l&#228;ngst Realit&#228;t sein. Die ist jedoch zum neuen Schuljahr immer noch umstritten &#8211; besonders die Einf&#252;hrung eines 5. Grundschuljahres. Die Verl&#228;ngerung der Grundschule war ohnehin ein seltsamer Kompromiss. Nach dem Volksentscheid in Hamburg st&#246;&#223;t sie auf versch&#228;rften Widerstand von Eltern- und Lehrerverb&#228;nden, aber auch von Frei- und Christdemokraten im Lande. Und das trotz &#8220;Bestandsgarantie&#8221; f&#252;r die Gymnasien.</p>
<p>Bei der oppositionellen SPD bef&#252;rwortet man zwar generell das l&#228;ngere gemeinsame Lernen, h&#228;lt aber das 5. Grundschuljahr f&#252;r einen &#8220;faulen Kompromiss&#8221;. Die SPD wird im Landtag von der Koalition gebraucht, wenn sie ihre avisierte neue Bildungspolitik wie angek&#252;ndigt noch im laufenden Schuljahr umsetzen will. Daf&#252;r muss n&#228;mlich die Landesverfassung ge&#228;ndert werden, in der das dreigliedrige Schulsystem festgeschrieben ist.</p>
<p>Bei SPD und Linken wird denn auch l&#228;ngst &#252;ber eine Volksabstimmung à la Hamburg &#252;ber die umstrittene Einf&#252;hrung des 5. Grundschuljahres diskutiert. Doch auch daf&#252;r m&#252;sste vorher die Verfassung, die kein Plebiszit vorsieht, mit einer Zweidrittelmehrheit im Landtag ge&#228;ndert werden.</p>
<p>Bildungsminister Klaus Kessler (Gr&#252;ne) will jetzt auf Informationsveranstaltungen landesweit f&#252;r die Schulpolitik von &#8220;Jamaika&#8221; werben und &#196;ngste davor abbauen. Allerdings geht auch die GEW, deren Chef Kessler einmal war, inzwischen auf Distanz und spricht von Klein-Klein und einem Irrweg. In den Schulen, so die Konklusion des Philologenverbandes, herrsche aktuell &#8220;nur noch Unruhe und Ungewissheit&#8221;.</p>
<p>KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT</p>
<h4>NRW tastet sich vor</h4>
<p>Trotz Machtwechsel vor den Sommerferien &#8211; in Nordrhein-Westfalen bleibt am 30. August fast alles wie es war. Zun&#228;chst einmal. Einige Korrekturen an der Politik der abgel&#246;sten schwarz-gelben Landesregierung haben SPD und Gr&#252;ne bereits auf den Weg gebracht. Mit der &#8220;kleinen Schulreform&#8221; sollen Kopfnoten abgeschafft und die Schulkonferenz soll wieder drittelparit&#228;tisch besetzt werden. Verbindliche Grundschulgutachten fallen weg. Beschlossen wird das alles jedoch erst nach Schuljahresbeginn.</p>
<p>Eine gro&#223;e Schulreform plant Rot-Gr&#252;n ohnehin nicht &#8211; aus Angst vor einem &#8220;Schulkampf&#8221; wie in Hamburg. Das dreigliedrige Schulsystem soll nicht abgeschafft, sondern erg&#228;nzt werden. Zu den bereits bestehenden Integrierten Gesamtschulen sollen als weitere Alternative &#8220;Gemeinschaftsschulen&#8221; treten.</p>
<p>Der zentrale Unterschied zur Gesamtschule: Wie es in diesen Gemeinschaftsschulen nach dem gemeinsamen Unterricht in den Klassen 5 und 6 weitergeht, sollen Schule, Schultr&#228;ger und Eltern gemeinsam entscheiden: gemeinsam oder separat, beides ist m&#246;glich. Dazu will Schulministerin Sylvia L&#246;hrmann (Gr&#252;ne) zun&#228;chst die M&#246;glichkeit des geltenden Schulgesetzes nutzen, besondere Schulmodelle zu genehmigen. Sp&#228;ter soll auch eine schulgesetzliche Verankerung der Gemeinschaftsschulen erfolgen. Das Ziel laut Koalitionsvertrag: &#8220;in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren mindestens 30 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in der Sekundarstufe I zu Gemeinschaftsschulen umzuwandeln&#8221;. Ob es in einer Stadt eine Gemeinschaftsschule geben wird, soll die jeweilige Kommune entscheiden, und welche Schulen konkret in sie integriert werden.</p>
<p>PASCAL BEUCKER</p>
<h4>Werkstatt Stuttgart</h4>
<p>Mit einem neuen Konzept versucht das Land Baden-W&#252;rttemberg am bisherigen dreigliedrigen Schulsystem festzuhalten. Ab dem neuen Schuljahr soll die Mehrzahl der Hauptschulen zu sogenannten Werkrealschulen umgebaut werden. Die gab es zwar vereinzelt auch bisher schon. Nun wurde das Konzept jedoch grundlegend &#252;berarbeitet und st&#228;rker berufsorientiert ausgerichtet.</p>
<p>K&#252;nftig sollen alle Haupt- und Werkrealsch&#252;lerInnen bis zur neunten Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Dann k&#246;nnen die Sch&#252;lerInnen einen &#252;blichen Hauptschulabschluss machen. Sie haben aber auch bei entsprechendem Notendurchschnitt und Empfehlung der Klassenlehrerkonferenz die M&#246;glichkeit, nach der zehnten Klasse die mittlere Reife zu machen.</p>
<p>Diejenigen, die dies anstreben, w&#228;hlen in der achten und neunten Klasse ein zus&#228;tzliches Wahlpflichtfach. In der zehnten Klasse erhalten sie neben den allgemeinen F&#228;chern an der Werkrealschule eine erste Grundbildung an den Berufsschulen.</p>
<p>Mit der neuen Schulform versucht die Landesregierung auf den Ansehensverlust der Hauptschule und den starken R&#252;ckgang der Sch&#252;lerzahlen zu reagieren. Kritiker sehen in der Werkrealschule lediglich eine Reparaturwerkstatt, in der f&#252;r die Hauptschule nur eine neuer Name erfunden wurde &#8211; ohne Hauptsch&#252;ler aus ihrer Isolation zu holen und besser zu f&#246;rdern. SPD und Gr&#252;ne fordern ein Ende der Dreigliederung des Schulsystems.</p>
<p>Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sieht in dem neuen Schultyp gar eine &#8220;bildungspolitische Sackgasse ohne p&#228;dagogische Verbesserung&#8221;. Langfristig m&#252;ssten auch viele Werkrealschulen wegen Sch&#252;lermangels schlie&#223;en.</p>
<p>NADINE MICHEL</p>
<h4>Bayern benennt um</h4>
<p>Ganz Bayern hat Ferien, doch die Schulhausmeister haben zu tun: An rund 550 der knapp tausend Hauptschulen m&#252;ssen neue T&#252;rschilder angebracht werden. Sie hei&#223;en ab September n&#228;mlich Mittelschulen. Dort sollen Sch&#252;ler k&#252;nftig auch den mittleren Schulabschluss ablegen k&#246;nnen. Den Realschulabschluss gibt es aber weiterhin, genauso wie die Realschulen. Wozu also der Aufwand?</p>
<p>Die CSU-FDP-Landesregierung versucht, das dreigliedrige Schulsystem zu retten und die schrumpfenden Hauptschulen aufzuwerten. Die Mittelschulen, verspricht Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), b&#246;ten verst&#228;rkte Berufsorientierung und w&#252;rden Sch&#252;ler au&#223;erdem individuell und ganztags f&#246;rdern. Denn Spaenle und die CSU sind davon &#252;berzeugt, dass man &#8220;passgenaue&#8221; Bildungsangebote entsprechend der &#8220;vielf&#228;ltigen&#8221; Talente bereithalten m&#252;sse &#8211; sprich genau drei Typen. Ganz ohne Zusammenlegungen geht es dennoch nicht: Gut 500 Hauptschulen schlie&#223;en sich mangels Sch&#252;lern im neuen Schuljahr zu 170 Mittelschulverb&#252;nden zusammen.</p>
<p>An 20 Grundschulen werden versuchsweise die ersten beiden Klassen zusammengelegt. Die Pioniere der &#8220;Flexiblen Grundschule&#8221; k&#246;nnen ihre Grundschulzeit variabel in drei bis f&#252;nf Jahren durchlaufen. Der bayerische Lehrerverband lobt die Absicht und r&#252;gt die Umsetzung: Zus&#228;tzliche Lehrer hat die Regierung nicht rekrutiert. An der Mittelschule missf&#228;llt dem Lehrerverband alles: &#8220;Die Klingelschilder werden ausgetauscht, sonst &#228;ndert sich wenig&#8221;, sagt Vorsitzender Klaus Wenzel. Gleicher Meinung ist auch der bayerische Elternverband. Die sp&#228;rlichen Anmeldezahlen an den Mittelschulen spr&#228;chen f&#252;r sich.</p>
<p>ANNA LEHMANN</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/08/pressespiegel-vom-11-august-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11. August 2009'>Pressespiegel vom 11. August 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, liebe Mitstreiter und der LEV verbundenen Menschen, auch ich m&#246;chte mich gesund und wohlbehalten aus der Ferienzeit zur&#252;ck melden und Sie &#8211; wenn gew&#252;nscht &#8211; auch weiterhin Dienstags mit den &#8220;Worten zum Tag&#8221; und interessanten Informationen versorgen. Wir haben in diesem Sommer...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-vom-23-und-24-august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. und 24. August 2008'>Pressespiegel vom 23. und 24. August 2008</a> <small> Cartoon mit freundlicher Erlaubnis von Renate Alf, aus: “Schule ist, wenn man trotzdem lacht!”, Lappan Verlag Zum Neuen Schuljahr viel Kraft Sie hatten in den letzten Wochen die Gelegenheit genutzt, Ihre Familie intensiver zu erleben? Nun hat uns die Routine wieder. Ich w&#252;nsche uns f&#252;r das neue Schuljahr eine...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-vom-21-august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 21. August 2008'>Pressespiegel vom 21. August 2008</a> <small>Zensuren Die Angst vor guten Noten Quelle: FR-online von BERND WEIDENMANN K&#252;rzlich passierte an einer bayerischen Grundschule Erstaunliches: Die Viertkl&#228;ssler bei Lehrerin Sabine Czerny erhielten so gute Noten, dass sich 91 Prozent f&#252;r eine weiterf&#252;hrende Schule qualifizierten. Die Parallelklassen konnten nicht mithalten. Die Schulleiterin sah sich aufgefordert, der Sache &#8220;nachzugehen&#8221;....</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-26august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 26. August 2008'>Pressespiegel vom 26. August 2008</a> <small>&#8220;Ich geh jetzt meinen Weg&#8230;&#8221; So begr&#252;&#223;ten vergangenen Sonnabend die Kinder der Grundschule &#8220;Imm Saaletal&#8221; ihre neuen Mitsch&#252;lerinnen und Mitsch&#252;ler der 1.Klassen. Beinahe w&#228;re das Lied im wahrsten Sinne des Wortes Realit&#228;t geworden. Streik der Schulbusse zu Schuljahresbeginn. F&#252;r manche Sch&#252;ler sicherlich eine willkommene Verl&#228;ngerung der Ferien. Doch Streiks auf...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/08/pressespiegel-vom-30-und-31-august-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 30. und 31. August 2008'>Pressespiegel vom 30. und 31. August 2008</a> <small>M&#252;ller ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ auf Quelle: Pressemitteilung des TKM Minister: „Jungforscher mit innovativen Ideen und kreativen L&#246;sungsans&#228;tzen“ Th&#252;ringens Kultusminister Bernward M&#252;ller (CDU) ruft alle Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ab Klassenstufe vier zur Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ auf. Unter dem Motto „Du willst es wissen!“ sind Nachwuchswissenschaftler...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/08/pressespiegel-vom-27-august-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 13.08.2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/08/pressespiegel-vom-13-08-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/08/pressespiegel-vom-13-08-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=3011</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Eltern, liebe Leserinnen
 
Heute nun der zweite Spiegel im neuen Schuljahr. Die erste komplette Schulwoche in Th&#252;ringen neigt sich dem Ende zu. Einiges ist ein wenig neu im Schulalltag unserer Kinder. Manches Bew&#228;hrte wird sich weiter verbessern und festigen.
F&#252;r meine Kinder und auch mich ist dieses Schuljahr einiges Neu. Der Wechsel von Klassenlehrern oder [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-13-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel  vom 13. Februar 2010'>Pressespiegel  vom 13. Februar 2010</a> <small>Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden. Erfurt (dpa/th) «Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/pressespiegel-vom-25-mai-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 25.Mai 2010'>Pressespiegel vom 25.Mai 2010</a> <small>Liebe Leserinnen und Leser unseres heutigen Pressespiegel, die Tage sind gez&#228;hlt &#8211; es sind aktuell nur noch 3 bis zum n&#228;chsten Landeselterntag in Bad Berka! &#8220;Die Freude ist &#252;berall. Es gilt nur, sie zu entdecken.&#8221; (Konfuzius &#8211; Begr&#252;nder des Konfuzianismus) Wir freuen uns auf Sie am kommenden Sonnabend! Ein flei&#223;iges...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/01/pressespiegel-vom-27-januar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 27. Januar 2010'>Pressespiegel vom 27. Januar 2010</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, wieder Mittwoch, wieder aus Suhl und wieder stehen die Winterferien vor der T&#252;r. Idealerweise ist der Winter wieder optimal, daher die Empfehlung mit den Kids ruhig mal im traumhaft winterlichen Oberhof oder den gesamten Rennsteig entlang vorbeizuschneien. Ansonsten ist dem gestrigen Vorwort von Ralf nichts mehr...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/pressespiegel-vom-11-mai-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11.Mai 2010'>Pressespiegel vom 11.Mai 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe Leserinnen heute &#252;berflute ich sie mit einigen Informationen aus der vergangenen Zeit. In der vergangenden Woche war die Landeselternvertretung auf vielen Ebenen unterwegs. Es tagte der Landesschulbeirat, die Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Gemeinschaftsschule, der Beirat f&#252;r Familien und Frauen. Ein weiteres Team ist mit der Vorbereitung f&#252;r...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Eltern, liebe Leserinnen</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Heute nun der zweite Spiegel im neuen Schuljahr. Die erste komplette Schulwoche in Th&#252;ringen neigt sich dem Ende zu. Einiges ist ein wenig neu im Schulalltag unserer Kinder. Manches Bew&#228;hrte wird sich weiter verbessern und festigen.</p>
<p>F&#252;r meine Kinder und auch mich ist dieses Schuljahr einiges Neu. Der Wechsel von Klassenlehrern oder der Schulbesuch in einer weiterf&#252;hrenden Schulart. Beides hat einen guten Start f&#252;r uns alle genommen.</p>
<p>Zum Elternabend konnte ich nun einen ersten Eindruck gewinnen. Die neue Klassenlehrerin ist jung, spritzig, interssiert, informiert, ideenreich, Elterninteressiert. Es erleichtert einen. Alt bew&#228;hrtes wird sie mit ihrer pers&#246;nlichen Note f&#252;llen.</p>
<p>Als gew&#228;hlter Elternsprecher dieser Klasse freue ich mich auf zwei interessante, lehr &#8211; und ereignisreiche Jahre mit ihr. <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Arbeit des Erziehers ( und auch Lehrers ) gleicht der eines G&#228;rtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den k&#252;hlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die d&#252;rre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muss die ihrer Art angemessene Pflege haben, anderenfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.</p>
<p>(Abbas Effendi (1844-1921), arab. Schriftgelehrter)</p>
<p><em>Herzlichst ihre Sylke Wolf</em></p>
<h4>Verkehrswacht, Sparkassenchef und Landrat auf Schulvisite</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Ob mit gelben Warnm&#252;tzen oder bemalbaren Sparschweinen zum ersten Schultag hatten viele das Bed&#252;rfnis, den Erstkl&#228;ssler alles Gute und viel Gl&#252;ck zu w&#252;nschen.</span></h5>
<p>Martinroda. Die Ruhe auf dem Schulhof hatte gestern morgen nicht mit der Spannung in einem der Klassenzimmer zu tun: Hier warteten 22 Erstkl&#228;ssler nicht nur aus Martinroda sondern auch Elgersburg, Neusi&#223;, Angelroda und Heyda auf hohen Besuch. Landrat Benno Kaufhold hatte eine gro&#223;e Zuckert&#252;te unterm Arm und Sparkassenvorstand Peter Bauer freute sich &#252;ber viele neue potenzielle Nachwuchssparer so sehr, dass er ihnen nicht nur ein bemalbares Sparschwein &#252;berreichte, sondern zus&#228;tzlich jedem einen F&#252;nf-Euro-Gutschein f&#252;r ein Sparkonto bei dem Kreditinstitut. f&#252;r die Schule und ihre Bed&#252;rfnisse selbst gab es einen 250-Euro-Scheck.<span id="more-3011"></span></p>
<p>Unterdessen packte Ulrich Schneider f&#252;r die Erstkl&#228;ssler letzten Mal die leuchtendgelben M&#252;tzen aus. Die Langewiesener Grundschule zwar die letzte Station, aber seine erste Wahl. Die 47 ABC-Sch&#252;tzen bekamen symbolisch und vor dem Kameraauge die M&#252;tzen &#252;bergeben. Schlie&#223;lich gibt es zwischen Jugendverkehrsschule und der Grundschule einen besonders guten Draht und daf&#252;r wollte sich der viele Jahre f&#252;r die Verkehrserziehung zust&#228;ndige Hauptwachtmeister kurz bevor er den Staffelstab weiterreicht, noch einmal bedanken.</p>
<p>Er w&#252;nschte sich, dass die Kinder ihre M&#252;tzen lange tragen und damit Kraftfahrer ur Vorsicht mahnen. Gut vorbereitet m&#252;ssten die Erstkl&#228;ssler sein, daf&#252;r war er oft auch in Kinderg&#228;rten zu Gast. Der Fu&#223;g&#228;ngerschein steht noch aus &#8211; quasi die erste Pr&#252;fung der Schulanf&#228;nger.</p>
<p>Etwas Wehmut war bei Ulrich Schneider gestern zu sp&#252;ren: &#8220;Das wird mir fehlen.&#8221;</p>
<h5>Gerd Schmidl/Henry Trefz / 10.08.10 / TA</h5>
<h4>Polizeikontrollen in Bad Tennstedt mit den Sch&#252;lern</h4>
<h5>In der Kurstra&#223;e fuhren heute alle Pkw verd&#228;chtig zu langsam. Denn die Polizei kontrollierte zusammen mit der Verkehrswacht an der Novalisschule die Autofahrer. Verst&#228;rkung erhielten sie von der vierten Klasse.</h5>
<p>Bad Tennstedt. &#8220;Da kommt schon wieder einer ohne Gurt&#8221;, ruft die zehnj&#228;hrige Clara dem Polizisten Torsten Fuhr zu. Er hat ihr das Messger&#228;t extra etwas tiefer gestellt, sodass die Viertkl&#228;sslerin selber die Geschwindigkeit der Autos messen kann, die auf der Kurstra&#223;e in Richtung Innenstadt fuhren. Kurz vor der Abbiegung zur Novalisgrundschule stellt sich dann die Polizeibeamtin Katja Romankewitz bereit und lotst den Transporter an die Seite.</p>
<p>Zusammen mit einer Gruppe von Kindern, die gelbe Warnwesten von der Verkehrswacht bekommen haben, geht die Polizistin mit ihrem Bad Langensalzaer Kollegen Dieter Weise an das Fenster des Fahrers und fragt: &#8220;Wissen Sie denn, was Sie verkehrt gemacht haben?&#8221; Der Fahrer ist gest&#228;ndig, er habe sich zu sp&#228;t angeschnallt. Die Kinder helfen ihm noch weiter: &#8220;Sie waren auch zu schnell. Sie d&#252;rfen hier nur 30 fahren&#8221;, erkl&#228;ren sie. Die Verkehrskontrolle macht ihnen Spa&#223;, denn sie d&#252;rfen mit der Polizei zusammenarbeiten und einmal Erwachsene belehren.</p>
<p>F&#252;r die Verkehrswacht ist die Verkehrserziehung wichtiger. &#8220;Wir bieten auch Schulungen f&#252;r Eltern an, wie sie ihre Kinder sicher zu Schule bekommen zum Beispiel&#8221;, erkl&#228;rt Horst Schiffbauer von der Wacht. Oft seien die Eltern n&#228;mlich f&#252;r die Risiken im Stra&#223;enverkehr mit verantwortlich. Auf dem letzten Dr&#252;cker bringen einige ihre Kinder, im Stress auf dem Weg zur Arbeit. Da werden Geschwindigkeiten und Regeln schon einmmal vergessen.</p>
<p>Die Kontrolle in Bad Tennstedt war gestern eine von vielen im Landkreis. Sie werde von den Autofahrern sehr gut angenommen, viele zeigen Verst&#228;ndnis, berichten die Polizisten aus Bad Langensalza, Nordhausen und vom Zentralen Dienst. Noch die n&#228;chsten 14 Tage werde man intensiv an den Schulen pr&#228;sent sein, um Autofahrer auf den Schulanfang und die Kinder hinzuweisen.</p>
<p>Danach werde sporadisch weiter kontrolliert. In diesen Tagen gehe es aber weniger um die Bestrafung als vielmehr um die Belehrung und die Einsicht. Ein Kind habe aufgrund seiner Entwicklung nun nicht einmal den &#220;berblick &#252;ber die Verkehrssituation. Dennoch seien Kinder nicht unvorbereitet auf der Stra&#223;e unterwegs. &#8220;In der ersten Klasse machen Sch&#252;ler ihren Fu&#223;g&#228;nger- und Buspass, in der vierten den Fahrradschein. So werden sie f&#252;r den Stra&#223;enverkehr fit&#8221;, so Weise.</p>
<h5>Doreen Zander / 10.08.10 / TA</h5>
<h4>Aktion im Kreissportbund Saale/Schwarza: Gutscheine als Starthilfe</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">27 Abc-Sch&#252;tzen aus der Grundschule Schmiedefeld nahmen gestern aus den H&#228;nden von Landr&#228;tin Marion Philipp (SPD) Gutscheine f&#252;r den ersten Jahresbeitrag in einem Sportverein des Landkreises entgegen.</span></h5>
<p>Philipp &#252;berreichte diese in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Verwaltungsrates der Kreissparkasse (KSK) Saalfeld-Rudolstadt. Von der Sparkasse gab es f&#252;r jedes Kind als Pr&#228;sent ein kleines Sport-Set dazu.</p>
<p>Die M&#228;dchen und Jungen aus den vier Orten der Verwaltungsgemeinschaft Lichtetal am Rennsteig, Lichte, Schmiedefeld, Piesau und Reichmannsdorf sind damit die ersten von &#252;ber 800 Schulanf&#228;ngers im Landkreis, denen auf diese Weise eine &#8220;Startfinanzierung ins sportliche Leben&#8221; zuteil kommen soll. So n&#228;mlich hei&#223;t das Projekt, welches auf einer Idee aus dem Vorstand des Kreissportbundes (KSB) Saale/Schwarza basiert.</p>
<p>Dessen Vorsitzender Andreas Gr&#252;nschneder erl&#228;utert: Der Gutschein hat einen Wert von maximal 50 Euro und gilt f&#252;r das ganze Schuljahr 2010/2011, so dass die Anmeldung theoretisch sogar noch am letzten Schultag erfolgen k&#246;nnte. Kind und Eltern gehen damit zuerst zu einem Verein, bei dem der Nachwuchs angemeldet wird und dann zur Sparkasse. Liegt der j&#228;hrliche Vereinsbeitrag f&#252;r ein Kind &#252;ber 50 Euro, dann m&#252;ssten die Eltern den Rest nat&#252;rlich dazuschie&#223;en.</p>
<p>In den n&#228;chsten Wochen werden Vorstandsmitglieder des KSB und Vertreter der KSK alle 24 Grundschulen im Landkreis besuchen, um den Erstkl&#228;sslern die &#8220;Starthilfen&#8221; zu &#252;bergeben. Gr&#252;nschneder bezeichnet diese Aktion als &#8220;gro&#223;e Chance f&#252;r die Vereine, Nachwuchs zu gewinnen&#8221;. Er sieht diese allerdings auch in der Pflicht, den Kindern reizvolle Angebote zu unterbreiten und sie gut zu betreuen. Der Chef des Kreissportbundes rechnet zudem auf die Unterst&#252;tzung von Eltern und Lehrern.</p>
<p>Sport z&#228;hle zu den Schwerpunkten der Arbeit an der Schmiedefelder Grundschule, sagt deren Leiter J&#252;rgen G&#246;rner. Als Beleg daf&#252;r gelten verschiedene Erg&#228;nzungsstunden und Arbeitsgemeinschaften (AG). Die Palette reicht dabei von Kinder-Yoga, Fu&#223;ball und Tischtennis &#252;ber F&#246;rderung von Bewegung, Ausdauer und Motorik bis zu Sport f&#252;r Leistungsstarke. Eine Vereinsmitgliedschaft k&#246;nnte nun der n&#228;chste Schritt f&#252;r so manchen der kleinen Sportler sein.</p>
<p>Einige junge Fu&#223;baller seien bereits Mitglied im SV Stahl Schmiedefeld, teilt Joachim Mlejnek mit. Der Hausmeister der Schule hat zusammen mit Andreas Gr&#228;f beide sind alte Schmiedefelder Fu&#223;ball-Torh&#252;ter die AG Fu&#223;ball unter den Fittichen. 30 Kinder, darunter auch etwa zehn M&#228;dchen, geh&#246;ren ihr an. Das ist immerhin rund ein Drittel aller Schmiedefelder Grundsch&#252;ler. Die Kicker treffen sich jeden Donnerstag, wobei das freudbetonte spielerische &#220;ben im Vordergrund stehe, wie Mlejnek betont.</p>
<p>Einer &#220;bersicht des KSB zufolge besteht im Lichtetal und der n&#228;heren Umgebung in f&#252;nf weiteren Sportvereinen f&#252;r den Nachwuchs die M&#246;glichkeit, Sport zu treiben. Das sind demnach der SV Blau-Wei&#223; Lichte mit Fu&#223;ball und Tischtennis, der SV 1865 Piesau mit allgemeinem Sport, der SSV Gr&#252;n-Wei&#223; Gr&#228;fenthal mit Tischtennis, der SV Gro&#223;neundorf mit Skisport nordisch, Tischtennis, Wandern, Schwimmen, Dart und Turnen/Fitness sowie der Reit- und Fahrverein Meura mit Reit- und Fahrsport.</p>
<p>Die Offerten der Vereine aus Lichte (Fu&#223;ball), Piesau und Meura richten sich &#252;brigens nicht nur an Sch&#252;ler, sondern auch an die Altersgruppe bis sechs Jahre.</p>
<h5>Michael Graf / 12.08.10 / OTZ</h5>
<h4>Alle Schulen und Kitas auf einem Blick</h4>
<p>Passend zum Schulanfang hat der Landkreis Nordhausen die Informationen zu Kindertageseinrichtungen und Schulen auf seiner Internetseite erg&#228;nzt. Viele Informationen k&#246;nnen sich jetzt im Internet gezogen werden.</p>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Nordhausen. Unter <a href="http://www.landratsamt-nordhausen.de">www.landratsamt-nordhausen.de</a> finden Nutzer nun im Men&#252;punkt &#8220;Kita, Schule &amp; Co.&#8221; Informationen rund um das Thema Kinderbetreuung, Schulen im Landkreis sowie das Th&#252;ringer Schulsystem. Eine Grafik bietet gleich zu Beginn einen &#220;berblick &#252;ber die Schulformen. Auch die Nordh&#228;user Fachhochschule und das Studienkolleg, die Kreisvolkshochschule, die Kreismusikschule sowie das Projekt Nelecom werden kurz vorgestellt.</span></h5>
<p><strong>12.08.10 / TA/PLN</strong></p>
<h4>Stippvisite am Berkschen Hexenberg</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Mehr als 30 Jahre nach ihrer Abiturpr&#252;fung hat gestern Th&#252;ringens Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht ihre alte Schule auf dem Hexenberg in Bad Berka besucht.</span></h5>
<p>&#8220;Hier oben in der Aula habe ich bei den Abiturarbeiten geschwitzt. Und hier war unser Physikraum.&#8221; Christine Lieberknecht , Th&#252;ringens Ministerpr&#228;sidentin, schwelgt in Erinnerungen. Mehr als 30 Jahre ist es her, seit sie in Bad Berka als Sch&#252;lerin am Hexenberg war, in der Oberstufe der damaligen EOS &#8220;Geschwister Scholl&#8221;. Gestern kehrte sie an diesen Ort zur&#252;ck, als Ministerpr&#228;sidentin des Freistaates. Die heutige Grundschule ist eine der Stationen auf ihrer Sommerreise, die sie durch ganz Th&#252;ringen f&#252;hrt.</p>
<p>Erinnerungen werden wach an eine Zeit, als sie in dem Internat oberhalb der Schule in der Woche wohnte, als sie zu Tanzabenden in den Festsaal der Klinik ging, am Mittwoch zum Kinoabend in die Stadt, als sie durch die W&#228;lder rund um die Schule streifte. Eigentlich, so sinniert sie, w&#228;re es mal wieder an der Zeit, ihr altes Tagebuch, das sie damals f&#252;hrte, herauszukramen.</p>
<p>Lieberknecht w&#252;rde sich an diesem Tag am liebsten noch mehr Zeit nehmen, um die Gegend am Hexenberg zu erkunden. Nur f&#252;nf Minuten Fu&#223;weg sind es bis zu den fr&#252;heren Internatsgeb&#228;uden und zur damaligen Turnhalle. Die Regierungschefin w&#252;rde gerne sehen, was von ihnen noch &#252;brig geblieben ist. Vor einigen Jahren, als sie 30-j&#228;hriges Abitur feierten, war sie bereits einmal dort oben. Jetzt lockt es sie wieder, wenn da nicht die Termine w&#228;ren. &#8220;Wenn ich mal mehr Zeit habe, komme ich wieder und dann erkunden wir gemeinsam das Terrain&#8221;, sagt sie der Schulleiterin Martina K&#246;nig.</p>
<p>Dass Lieberknecht, eine Pfarrerstochter, in der DDR an einer EOS Abitur machen konnte, ist nicht gerade allt&#228;glich. Die Regierungschefin erinnert sich, dass ihr der Zugang zun&#228;chst verweigert werden sollte. Da sie aber in einigen F&#228;chern, beispielsweise in Mathematik, &#252;berragende Leistungen aufweisen konnte und die Schule bei den unterschiedlichsten Sch&#252;ler-Olympiaden erfolgreich abschneiden wollte, habe man bei ihr eine Ausnahme gemacht.</p>
<p>Die Grundsch&#252;ler stehen auf der Treppe Spalier, als die Regierungschefin ankommt. &#8220;Das ist doch ein Gute-Laune-Wetter&#8221;, sagt sie den Kindern mit Blick auf den Dauerregen, der einen Empfang auf dem Schulhof verhindert hat. &#8220;K&#246;nnt Ihr denn schon das A und das U schreiben?&#8221;, fragt sie die Erstkl&#228;ssler, die erst vor einigen ihre Zuckert&#252;ten erhalten hatten. In der Aula haben sich die fast 250 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler versammelt, singen ihr ein Lied und schenken ihr als Erinnerung eine Zuckert&#252;te mit viel S&#252;-&#223;em drin und einen Blumenstrau&#223; mit einer Hexe. &#8220;Bitte nicht missverstehen&#8221;, sagt die Schulleiterin. &#8220;Aber wir sind hier eben am Hexenberg.&#8221;</p>
<p>Es bleibt aber nicht nur beim Austausch von Geschenken. Mit viel Charme und Humor beantwortet Lieberknecht Fragen, die die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler vorbereitet haben und ihr als &#8220;kleine Reporter vom Hexenberg-TV&#8221; stellen. Offen angesprochen wird darin, aber auch bei der Begr&#252;&#223;ung durch die Schulleiterin die noch immer ungel&#246;ste Raumfrage an der Schule mit ihren zwei Standorten. &#8220;Wir w&#252;rden gerne alle miteinander an einer Schule lernen und voneinander lernen&#8221;, geben sie der Ministerpr&#228;sidentin mit auf den Weg. Die kann zwar keine festen Zusagen machen, sichert den Kindern aber zu, &#8220;dass es sch&#246;n ist, wenn man Tr&#228;ume hat&#8221;. Denn die k&#246;nnten sich auch erf&#252;llen.</p>
<p>Die sie begleitenden Politiker unter ihnen CDU-Fraktionschef Mike Mohring , die Bundestagsabgeordneten Johannes Selle (CDU), Steffen Lemme (SPD), Patrick Kurth (FDP), Frank Augsten (Gr&#252;ne) nehmen jedenfalls den festen Wunsch von Lehrern, Eltern und Kindern des Hexenberges mit, bald unter einem Dach vereint zu sein. Jetzt ist es ihre Aufgabe, diesen Wunsch umzusetzen.</p>
<p>Christine Lieberknecht jedenfalls hat der Besuch so viel Spa&#223; gemacht, dass man sicher sein kann, es war nicht die letzte Stippvisite an ihrer alten Schule.</p>
<h5>Hartmut Kaczmarek / 12.08.10 / TLZ</h5>
<h4>Busgesellschaft OVO will Schulweg sicherer machen</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Viel Neues ist auf die Abc-Sch&#252;tzen an ihren ersten Schultagen eingest&#252;rmt. Die t&#228;gliche Fahrt mit dem Schulbus geh&#246;rt f&#252;r nicht wenige Schulanf&#228;nger dazu.</span></h5>
<p>Schleiz. Gestern erhielten Lucienne, Emely, Josephine sowie weitere 45 Kinder der ersten Klassenstufe in der B&#246;ttger-Grundschule Schleiz viele Tipps und n&#252;tzliche Geschenke, die die Fahrt fr&#252;h von ihrem Wohnort zur Schule und am Nachmittag zur&#252;ck sicherer machen sollen. Dazu war gestern von der f&#252;r die Schulfahrten in der Region beauftragten Omnibus Oberland GmbH (OVO) Bad Lobenstein Betriebsleiter Wolfgang Rauh mit seiner Mitarbeiterin Irene Lange in die Grundschule gekommen.</p>
<p>Unter dem Motto &#8220;Sicher zur Schule und sicher nach Hause&#8221; teilten die Beiden an die Kinder je einen informativen Brief mit Hinweisen f&#252;r die Eltern, einen Stundenplan mit wichtigen Verkehrsregeln, ein Malbuch sowie einen Brustbeutel aus. &#8220;Wof&#252;r ist denn der gedacht?&#8221;, wollte Rauh von den Erstkl&#228;sslern wissen. &#8220;Zum Einkaufen!&#8221;, rief ein Kind, und ein anderes wusste: &#8220;F&#252;r die Busfahrkarte.&#8221; Genau, f&#252;r den Sch&#252;lerausweis, best&#228;tigte der OVO-Betriebsleiter.</p>
<p>Nicht alle Kinder der Klasse 1a und 1b der Schleizer Grundschule fahren mit dem Schulbus und so betonte Wolfgang Rauh, dass nat&#252;rlich jedes Kind die Geschenke bekommt. Da zeigten sich sogleich alle Erstkl&#228;ssler mit einem zufriedenen L&#228;cheln.</p>
<p>Nicht nur die Schleizer Erstkl&#228;ssler, sondern auch die Schulanf&#228;nger anderer Orte in der Schleizer Region, in die die Ovo-Schulbusse fahren, konnten sich &#252;ber die Geschenke freuen. Den Kindern machte Wolfgang Rauh gestern bereits Appetit auf die &#8220;Busschule&#8221;, denn bei seinem n&#228;chsten Besuch in der Schule wird Busfahren praktisch gelernt.</p>
<h5>Simone Zeh / 13.08.10 / OTZ</h5>
<h4>Studie: Kinder sind Karriere-Hemmnis f&#252;r Frauen</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Die Erkenntnis ist nicht neu, wird aber durch eine neue Umfrage eindr&#252;cklich belegt: Kinder stoppen oft die Karriere von Frauen.</span></h5>
<p>Erfurt. Es ist keine normale Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung im Juni durchf&#252;hrte. Wie &#252;blich wurden &#252;ber 1000 Menschen befragt. Aber diesmal waren sie nicht &#252;ber 18 Jahre alt, sondern zwischen 16 und 60.</p>
<p>Der Alterszeitraum reicht also von der fr&#252;hstm&#246;glichen Familiengr&#252;ndung bis zu dem sp&#228;testens Moment, an dem die Kinder &#8211; hoffentlich &#8211; aus dem Haus sind. Das Ergebnis der Befragung st&#252;tzt die Erkenntnis der Forschung aus den vergangenen Jahren, laut denen M&#228;nner viermal h&#228;ufiger erwerbst&#228;tig als hochqualifizierte Frauen sind.</p>
<p>In der Umfrage berichtete jede zweite Frau, dass sie wegen der Familie ihre Karriere aufgab &#8211; obwohl sie doch laut allen Statistiken besser und schneller studieren. Bei den M&#228;nnern war es nur jeder Dritte. Auch liegt bei den Frauen der Anteil derer, die sich durch ihren Partner nicht unterst&#252;tzt f&#252;hlen, deutlich h&#246;her als bei den M&#228;nnern. Allerdings, um so j&#252;nger die Befragten sind, um so besser beurteilen sie die Chancen von Frauen im Beruf. Unter den 50- bis 60-J&#228;hrigen glauben drei Viertel nicht, dass in Deutschland Frauen und M&#228;nner die gleichen M&#246;glichkeiten auf eine wirkliche Karriere haben. Dagegen sind f&#252;r fast die H&#228;lfte der 16- bis 29-J&#228;hrigen die Chancen gerecht verteilt.</p>
<p>Mehr oder weniger einig sind sich alle, dass die Gesellschaft die F&#246;rderung der beruflichen Entwicklung von Frauen mehr unterst&#252;tzen muss. Nahezu 80 Prozent halten zudem die gezielte F&#246;rderung durch Vorgesetzte f&#252;r geeignet, um Frauen voranzubringen. Rund 60 Prozent setzen auf eine bessere Ausbildung und Qualifizierung. Bei allen Antworten ist aber die Zustimmung bei Frauen deutlich h&#246;her als bei den M&#228;nnern.</p>
<p>Das gilt auch bei der Frage zur Quote in Unternehmen und Organisationen. 60 Prozent der Frauen pl&#228;dieren daf&#252;r &#8211; aber auch 41 Prozent der M&#228;nner.</p>
<h5>Frauenquote gefordert</h5>
<p>Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig forderte Bundesfamilienministerin Kristina Schr&#246;der (CDU) auf, mehr f&#252;r die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun. Neben dem Ausbau der Kinderbetreuung werde eine gesetzlich geregelte Frauenquote f&#252;r Aufsichtsr&#228;te und Vorst&#228;nde gebraucht. Auch die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Ingrid Fischbach (CDU), erkl&#228;rte, Kinder d&#252;rften f&#252;r Frauen kein Karrierehindernis darstellen. Der Ausbau von Kinderg&#228;rten und -krippen spiele deshalb eine zentrale Rolle.</p>
<h5>Martin Debes / 13.08.10 / TA</h5>
<h4>Bildungs-Chipkarten f&#252;r Hartz-IV-Kinder geplant</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Ursula von der Leyens Pl&#228;ne zur Umsetzung des Hartz-IV-Urteils aus Karlsruhe vom Februar werden konkreter. Bildungs-Chipkarten sollen den Auftrag der Karlsruher Richter umsetzen. Ob f&#252;r Kinder in Hartz-IV-Familien mehr Geld flie&#223;en wird, ist offen.</span></h5>
<p>Berlin. Wenn sich die Sozialministerin, wie es hei&#223;t, kommenden Freitag mit Vertretern von Kommunen, deren Spitzenverb&#228;nden und Landesministern ber&#228;t, kann man von grunds&#228;tzlicher Einigkeit ausgehen. Schon kurz nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hatte der St&#228;dte- und Gemeindebund Teilhabe-Pakete f&#252;r Kinder aus Hartz-IV-Familien als &#8220;besser und zielf&#252;hrender&#8221; bezeichnet, als die Erh&#246;hung der Regels&#228;tze. Wenige Tage nach dem Urteil hatte sich die Kanzlerin bereits daf&#252;r ausgesprochen, dem Urteil aus Karlsruhe folgend, die Bed&#252;rfnisse der Kinder nicht nur durch &#8220;Transferleistungen&#8221; abzugelten, sondern auch mit Sachleistungen.</p>
<p>Wie berichtet wird, will die CDU-Politikerin nun allen Kindern Bildungschipkarten &#252;berlassen. Jene f&#252;r Kinder aus Hartz-IV-Familien, so hei&#223;t es, sollten vom Bund finanziert werden. 200 Euro pro Jahr st&#252;nden bereit zur Begleichung von Beitr&#228;gen f&#252;r Sportvereine oder zur Finanzierung von au&#223;erschulischem Musikunterricht. Der Ansatz, &#8220;Chipkarten f&#252;r alle&#8221;, soll augenscheinlich dem Argument, Gutscheine diskriminieren jene, die sie in Vereinen, im Schwimmbad oder dem Museum vorlegen, die Spitze brechen. Ablehnung kommt von der SPD ebenso wie von den Gr&#252;nen und j&#252;ngst auch von der bayerischen CSU-Sozialministerin Christine Haderthauer. Die hatte noch am Wochenende Bildungsgutscheine als &#8220;kollektives Misstrauensvotum gegen Langzeitarbeitslose&#8221; kritisiert. Auch sie nahm die &#8220;Diskriminierung&#8221; in den Mund.</p>
<p>Doch Markus Kurths Kritik geht weiter. Der sozialpolitische Sprecher der Gr&#252;nen im Bundestag bef&#252;rchtet, dass der Geldbetrag auf der Chipkarte, wie hoch er auch immer sei, als Teil der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Regelsatzerh&#246;hung f&#252;r Kinder angesehen wird. Er sieht das Vorhaben erst unter der Bedingung f&#252;r akzeptabel an, wenn es auf den angehobenen Regelsatz draufgepackt wird, wie er unserer Zeitung erkl&#228;rte. Das Geld m&#252;sste &#252;ber die L&#228;nder flie&#223;en, weil der Bund die Kommunen nicht direkt finanzieren darf. Und da f&#252;rchtet Kurth, wird das Geld nicht bei den Kommunen ankommen. &#8220;Das hatten wir ja schon mal, als es um Wohngeld f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;nger ging&#8221;, erinnert sich der Bundestagsabgeordnete. Er h&#228;lt das Ganze, f&#252;r eine &#8220;Idee vom gr&#252;nen Tisch&#8221;.</p>
<p>Elke Ferner, SPD-Fraktionsvize, fehlt das &#8220;Gesamtkonzept, &#252;ber das sich lohne zu diskutieren. &#8220;Frau von der Leyen geht ein Teilproblem an&#8221;, sagte sie im Gespr&#228;ch mit TA. &#8220;Doch viele Details sind noch offen.&#8221; Die SPD-Politikerin verweist darauf, dass das Urteil aus Karlsruhe bis zum Ende des Jahres umgesetzt sein soll. Dieser Termin l&#228;sst sie daran zweifeln, dass das Vorhaben Chipkarte termingerecht verwirklicht werden kann. Erst im Oktober, so hat es das Sozialministerium mitgeteilt, beginnt die Gesetzgebungsarbeit im Bundestag und sp&#228;ter im Bundesrat. Das &#8220;Chipkartensystem wird nie zum 1. Januar 2011 betriebsbereit sein&#8221;, prophezeit Ferner.</p>
<h5>13.08.10 / TA</h5>
<h4>Gr&#252;ne: Keine Abstriche bei Bildung und Energie</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Die Gr&#252;nen w&#252;rden den Rotstift in den Bereichen Bauen und Verkehr ansetzen. Au&#223;erdem sollte nach Meinung der gr&#252;nen Fraktionschefin Anja Siegesmund die Effizienz der Verwaltung unter die Lupe genommen werden. Von der Landesregierung erwartet sie ein Konzept zur Verwaltungsreform, bevor man &#8211; wie SPD-Fraktionschef Uwe H&#246;hn &#8211; &#252;ber eine Zerschlagung des Landesverwaltungsamtes rede.</span></h5>
<p>Weimar. Siegesmund vermisst bei der Landesregierung ein klares und &#252;berzeugendes Konzept zum Haushalt mit eindeutiger Priorit&#228;tensetzung. F&#252;r die Gr&#252;nen haben die sozial-&#246;kologische Erneuerung des Freistaates sowie die Bereiche Bildung und Energie Vorrang. Allerdings pl&#228;dierte sie auch daf&#252;r, die bildungspolitischen Strukturen auf Effizienzgewinne zu durchforsten.</p>
<p>Kultusminister Christoph Matschie (SPD) warf sie vor, eine auf die Gemeinschaftsschule verengte Schulstrukturdebatte zu f&#252;hren und andere wesentliche Probleme der Th&#252;ringer Schulen aus dem Auge zu verlieren. Eine zweite Sollbruchstelle in der Regierung ist f&#252;r Siegesmund die F&#246;rderung der Erneuerbaren Energien.</p>
<h5>Hartmut Kaczmarek / 10.08.10 / TLZ</h5>
<h4>Wielandschule: Weg zur Gemeinschaftsschule wird holpriger</h4>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">F&#252;r die Wielandgrundschule wird der Weg zur Gemeinschaftsschule holpriger: Nicht realisierbar sei der Vorschlag, das ehemalige Wilhelm-Ernst-Gymnasium f&#252;r die k&#252;nftige Abiturstufe zu nutzen. Dass es offenbar mit der Kommunikation zwischen Rathaus und Schule hapert, erleichtert die Sache ohnehin nicht.</span></h5>
<p>Weimar. Die Sanierung des fr&#252;heren Gymnasiums am Herderplatz, die aus den neun Millionen Euro bestritten wird, mit denen der Bund den Erhalt der Weimarer Unesco-Welterbest&#228;tten unterst&#252;tzt, lasse einen Schulbetrieb, an den v&#246;llig andere bauordnungsrechtliche Anforderungen gestellt w&#252;rden, nicht zu, sagt OB Stefan Wolf (SPD). W&#252;rde das Rathaus aber die Sanierungsziele eigenm&#228;chtig &#228;ndern, liefe man Gefahr, F&#246;rdermittel zur&#252;ckzahlen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Die Gemeinschaftsschule muss zwar nicht zwingend eine gymnasiale Oberstufe einrichten, doch auch bei den in Frage kommenden Kooperationspartnern ist das Interesse nicht sonderlich gro&#223;: &#8220;Das Berufliche Gymnasium hat Interesse bekundet, erf&#252;llt aber die Kriterien des Bildungsministeriums nicht, da es keine allgemeinbildende Schule ist&#8221;, sagt der Beigeordnete Dirk Hauburg (CDU).</p>
<p>Hauburg spricht zwar von einem &#8220;sportlichen Zeitplan&#8221;, er sagte allerdings zu, den Stadtrat am 1. September in die Lage zu versetzen, entscheiden zu k&#246;nnen. Da aber die Bewerbung f&#252;r die zweite Welle bis zum 30. September im Ministerium in Erfurt liegen m&#252;sse, k&#246;nne der Stadtrat notfalls noch einen Tag zuvor entscheiden.</p>
<p>Grundlage werde ein Konzept sein, das drei Richtungen verfolgt: Start der Gemeinschaftsschule mit 570, 870 oder weit mehr als 1000 Sch&#252;lern. Eine Vorlage dazu soll dem Bildungsausschuss am 19. August vorliegen, eine Entscheidung &#252;ber dieses Konzept falle an der Wielandschule am kommenden Freitag, sagte Hauburg. Dort allerdings wusste man von dem Termin nichts.</p>
<p>&#220;berhaupt: Nach dem Ratsvotum vor der Sommerpause f&#252;hle man sich durch die Stadt nur unzureichend informiert, betonte die stellvertretende Schulleiterin Bettina Weidner. Derzeit w&#252;rden lediglich die Eltern verbindlich gefragt, ob sie ihre Spr&#246;sslinge an eine Gemeinschaftsschule anmelden w&#252;rden. &#8220;Wir brauchen Klarheit &#252;ber das Raumkonzept und h&#228;ngen somit in der Luft.&#8221; Nachdem bereits die benachbarte Parkregelschule an einer Kooperation nicht interessiert ist, ist in jedem Fall klar, dass die Gemeinschaftsschule auf verschiedene Standorte in Weimar verteilt werden muss: Fest steht derzeit nur, dass der Grundschulteil an der Gropiusstra&#223;e starten kann. Wie und wo in Weimar aber der Weg bis zur allgemeinen Hochschulreife beschritten werden kann, liegt weiterhin im Nebel.</p>
<h5>Thorsten B&#252;ker / 11.08.10 / TLZ</h5>
<h4>Gleiche Bildung f&#252;r alle darf kein Luxus werden</h4>
<h5>Die privaten Schultr&#228;ger in Jena sind irritiert &#252;ber die j&#252;ngsten Pl&#228;ne von Kultusminister Christoph Matschie, ihnen die Zuwendungen zu k&#252;rzen. Als Grund wird die dramatische Haushaltslage des Landes angegeben.</h5>
<p>Jena. &#8220;Damit widerspricht Christoph Matschie seinen eigenen Aussagen zur Bildungspolitik&#8221;, sagt Peter Schreiber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des DRK Jena, in dessen Tr&#228;gerschaft sich die bilinguale Ganztags-Grundschule &#8220;Dualingo&#8221; in Jena-Ost befindet.</p>
<p>Schulen in privater Tr&#228;gerschaft bekommen bisher im Durchschnitt 85 Prozent der Zuwendungen, die staatliche Schulen bekommen. Zudem gibt es die ersten Jahre nach Gr&#252;ndung einer privaten Schule &#252;berhaupt keine Zuwendungen. &#8220;Das hei&#223;t: Wir Tr&#228;ger m&#252;ssen zun&#228;chst massiv in Vorleistung gehen&#8221;, so Schreiber. &#8220;Die K&#252;rzungen f&#252;hren dazu, dass das Schulgeld der Eltern angehoben werden muss. Und das wiederum f&#252;hrt dazu, dass die Schulen in privater Tr&#228;gerschaft nur noch den Kindern offenstehen, deren Eltern gen&#252;gend Geld haben&#8221;, bef&#252;rchtet er. Dabei sei es Ziel von &#8220;Dualingo&#8221;, Kindern aus allen Gesellschaftsschichten die gleiche gute Schulbildung zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Eltern, deren Kinder &#8220;Dualingo&#8221; besuchen, zahlen schon jetzt f&#252;r das erste Kind 190 Euro, f&#252;r das zweiten 160 und f&#252;r das dritte Kind 140 Euro im Monat.</p>
<p>Peter Schreiber ist &#252;berzeugt: &#8220;Es wird Jena mit seiner beispielhaften Vielfalt an Schulen punktuell am st&#228;rksten treffen.&#8221; Das sei aber offenbar gewollt: &#8220;Man will offensichtlich die St&#228;rken nicht mehr st&#228;rken. Das ist bedauerlich.&#8221;</p>
<p>Frank Albrecht, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der AWO Jena-Weimar, kann dem nur zustimmen. &#8220;Das ist genau meine Meinung.&#8221; Die AWO ist Tr&#228;ger der &#8220;Leonardo&#8221;-Ganztagsschule, die vor wenigen Jahren als Regelschule begonnen hatte und 2011 einen Neubeginn als Gemeinschaftsschule plant, wie sie gegenw&#228;rtig auch die Landesregierung favorisiert. Sie beginnt dann schon ab Klasse 1 und f&#252;hrt bis zur gymnasialen Oberstufe. Am Jenzigweg entsteht derzeit der Schul-Neubau.</p>
<p>Aber die K&#252;rzungspl&#228;ne trafen Albrecht nicht unerwartet. &#8220;Es ist doch klar: Wenn gespart werden muss, muss jeder seinen Beitrag leisten.&#8221; Doch es sei nicht in Ordnung, wenn die Eltern am Ende draufzahlen m&#252;ssten, um ihre Kinder in Schulen schicken, die sich in freier Tr&#228;gerschaft befinden. &#8220;Das hat zur Folge, dass die Kinder, deren Eltern wenig Geld haben, von unseren Schulen verschwinden und wir eine Entwicklung hin zu Eliteschulen haben. Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen.&#8221;</p>
<p>Der AWO-Chef schl&#228;gt vor, die Unterschiede zwischen Staatlichen Schulen und Schulen Freier Tr&#228;ger g&#228;nzlich abzuschaffen. &#8220;Warum gibt es diese Unterschiede &#252;berhaupt noch? Es w&#228;re doch viel besser, wenn Eltern &#252;berhaupt kein Schulgeld zahlen m&#252;ssten. Um zu sparen, k&#246;nnte das Land k&#252;nftig die Neugr&#252;ndungen von Schulen in privater Tr&#228;gerschaft erschweren, um die bestehenden zu sch&#252;tzen.&#8221;</p>
<p>Albrecht ist &#252;berzeugt: &#8220;Das will die SPD doch gar nicht. Das ist doch gar nicht SPD-Politik. Die haben im Ministerium doch nur geschaut, wo ein gro&#223;er Kostenfaktor ist, und setzen hier nun K&#252;rzungen an&#8221;, sagt er. F&#252;r ihn steht fest: &#8220;In Jena sind Schulen in Freier Tr&#228;gerschaft n&#246;tig. Jena braucht diese Schulen, weil qualifizierte Fachkr&#228;fte, die mit ihrer Familie in die Stadt ziehen wollen, auch danach fragen, welche Schulm&#246;glichkeiten es f&#252;r ihre Kinder gibt. Sie suchen nach alternativen Bildungsangeboten.&#8221;</p>
<p>Die &#8220;Leonardo&#8221;-Schule wurde vor drei Jahren gegr&#252;ndet. Eltern und AWO waren finanziell massiv in Vorleistung gegangen. &#8220;Wir bekommen die Zuweisungen des Landes zum ersten Mal im September&#8221;, so Albrecht.</p>
<p>Jenas &#8220;Schul&#8221;-Dezernent Frank Schenker r&#228;t &#8220;zu gro&#223;er Vorsicht und gro&#223;er Behutsamkeit&#8221; bei der K&#252;rzung von Zuwendungen. &#8220;Die Freien Schultr&#228;ger haben Vorbildfunktion f&#252;r die Allgemeinbildenden Schulen&#8221;, sagt er. Seiner Meinung nach sind die W&#252;nsche der Eltern aus-schlaggebend f&#252;r die Wahl von Schulform und -tr&#228;ger. &#8220;Der Staat hat hier nur dienende Funktion und benennt als Gesetzgeber die Grundz&#252;ge&#8221;, ist Schenker &#252;berzeugt. &#8220;Die Lebensentw&#252;rfe der Eltern sind f&#252;r uns als Stadt Handlungsgrundlage f&#252;r die jetzt vielf&#228;ltige Bildungslandschaft in Jena gewesen. Die Freien Tr&#228;ger helfen uns dabei, weil sie diese Ziele verdichten und den Zugang zu ihren Schulen &#252;ber niedriges Schulgeld m&#246;glichst vielen Kindern m&#246;glich machen.&#8221; Die Stadt diskutiere im &#220;brigen, Kindern von Jenapass-Inhabern hierbei Verg&#252;nstigungen f&#252;r zu gew&#228;hren.</p>
<p>In Erfurt ist man unterdessen auf Schadensbegrenzung bedacht. Vize-Regierungsprecherin Marion Wolf beschwichtigt: &#8220;Wir wissen, dass noch enormer Beratungsbedarf besteht. Auch die Betroffenen sollen geh&#246;rt werden. Wir m&#252;ssen nun eine sachliche Diskussion zulassen und Ruhe bewahren&#8221;, sagt sie.</p>
<h5>Lioba Knipping / 11.08.10 / TLZ</h5>
<h4>Heftiger Protest gegen Sparpl&#228;ne bei Privatschulen</h4>
<p>W&#228;hrend am Dienstag das Kabinett erstmals den Gesetzentwurf &#252;ber die Privatschulen beriet, &#252;bten die Tr&#228;ger der freien Schulen scharfe Kritik. Die Ank&#252;ndigung von K&#252;rzungen f&#252;hre zur Benachteiligung der freien Einrichtungen.</p>
<p>Erfurt. Die evangelische und katholische Kirche &#228;u&#223;erten sich &#252;ber die Sparpl&#228;ne von Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) emp&#246;rt. Kirchenrat Marco Eberl von der Evengelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland nannte es einen &#8220;Schlag gegen die Bildungsgerechtigkeit&#8221;, wenn Schultr&#228;ger gezwungen w&#252;rden, das Schulgeld zu erh&#246;hen und so gegen das Grundgesetz zu versto&#223;en.</p>
<p>Die gr&#252;ne Landtagsfraktion pochte auf die grunds&#228;tzliche Gleichstellung von Schulen in staatlicher und freier Tr&#228;gerschaft. Diese Schulen m&#252;ssten allen Kindern offen stehen, hie&#223; es. Die FDP-Landtagsfraktion warf Matschie vor, er wolle durch die Hintert&#252;r nur Platz f&#252;r sein Projekt der Gemeinschaftsschule schaffen und verlangte im Landtag eine Aktuelle Stunde zum Thema.</p>
<p>Im Oktober soll der Entwurf des neuen Gesetzes im Landtag erstmals beraten werden. Matschie bekr&#228;ftige seine gestern in der &#8220;Th&#252;ringer Allgemeine&#8221; bekundete Absicht, bei den Privatschulen zu sparen: Sie profitierten zu stark durch die Kosten der gerichtlich erzwungenen Lehrer&#252;berh&#228;nge an den staatlichen Schulen.</p>
<h5>Privatschulen: Viele Alternativen, wenig Elite</h5>
<p>Privatschule &#8211; das klingt nach etwas ganz Besonderem, Elit&#228;rem. Das neue Schuljahr hat an allen 1030 Schulen in Th&#252;ringen begonnen, auch an den 146 Privatschulen im Land. Das Land will diesen Schulen jetzt ans Geld und seine Zuwendungen f&#252;r sie k&#252;rzen. Mancher mag das auch f&#252;r ganz richtig halten. Doch was bieten diese Schulen tats&#228;chlich?</p>
<h5>Waldorfschule Eisenach</h5>
<p>Hier wird per Handglocke statt scheppernder Schulklingel der Beginn des Unterrichts eingel&#228;utet. Unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft sollen hier Kinder im Modell einer 12-j&#228;hrigen Gesamtschule unterrichtet werden. Gro&#223;er Wert wird auf k&#252;nstlerische und handwerkliche F&#228;higkeiten gelegt. F&#228;cher wie Eurythmie und Fremdsprachen ab 1. Klasse erg&#228;nzen das Bildungsprogramm. Sitzenbleiben gibt es nicht. Das Zensurensystem ist abgeschafft und es gibt Zeugnisse mit einem detaillierten Worturteil.</p>
<p>Schulgeld wird gestaffelt nach Einkommen der Eltern, der Zahl der Kinder in der Familie und der gesamten Familiensituation erhoben. Ein Viertel der Kinder an der Eisenacher Waldorfschule stammt aus Familien, die von Hartz IV leben, zwei Kinder stammen aus Asylbewerberfamilien. Es gibt einen Mindestbetrag des Schulgeldes von 50 Euro monatlich. Einige Eltern zahlen &#252;ber 300 Euro.</p>
<h5>Internationale Schule Weimar</h5>
<p>Die Schule ist gedacht f&#252;r Kinder aus Familien, deren Eltern in Th&#252;ringen f&#252;r gro&#223;e ausl&#228;ndische Firmen arbeiten. Die Unterrichtssprache ist Englisch, alle Sch&#252;ler lernen von der 1. Klasse bis zum Schulabschluss gemeinsam. Es werden international anerkannte Schulabschl&#252;sse erworben und es gibt p&#228;dagogische Konzepte, die auf jedes Kind individuell zugeschnitten sind. Jedes Kind wird aufgenommen. Das Schulgeld wird in der Regel von den Firmen bezahlt. Wenn Th&#252;ringer Eltern ihr Kind an diese Schule schicken, m&#252;ssen sie es selbst aufbringen: 6120 Euro pro Jahr f&#252;r ein Grundschulkind, 6880 Euro f&#252;r Sch&#252;ler in der 11./12. Klasse. Das Geld ist im Voraus f&#252;r ein Jahr zu zahlen. Es gibt auch soziale Erm&#228;&#223;igungen, wenn Eltern dies nicht aufbringen k&#246;nnen.</p>
<h5>Edith-Stein-Schule Erfurt</h5>
<p>Die Erfurter Edith-Stein-Schule ist ein Gymnasium in Tr&#228;gerschaft der katholischen Kirche. Als Besonderheit bietet sie in jedem Jahrgang drei Gymnasial- und eine Regelschulklasse an. Sie will ein breites Profil der Allgemeinbildung auf christlicher Grundlage vermitteln. Zwei Drittel der Sch&#252;ler sind katholisch, ein Drittel ist evangelisch oder ungetauft. Nicht alle Kinder k&#246;nnen aufgenommen werden, die Nachfrage ist fast doppelt so hoch wie die Zahl der Pl&#228;tze. Ausgew&#228;hlt wird nach Konfession und man bem&#252;ht sich um eine soziale Mischung. Ein Drittel der Eltern lebt von Hartz IV. Das Schulgeld betr&#228;gt maximal 50 Euro pro Monat, je nach Einkommen der Eltern. Als Mindestbetrag werden monatlich f&#252;nf Euro erhoben.</p>
<h5>Kreativschule Heldrungen</h5>
<p>Seit drei Jahren existiert die Grundschule, die zugleich eine Ganztagsschule ist. Tr&#228;ger ist das Institut f&#252;r Bildung und Kommunikation. Die Schule bietet einen erweiterten Unterricht in Kunst und Musik an, nachmittags gibt es zus&#228;tzliche Angebote wie Theater und Sport. Derzeit wird an einem Musical gearbeitet, in Musik werden die St&#252;cke einstudiert, in Kunst werden Kost&#252;me und Kulissen entwickelt. Alle Sch&#252;ler k&#246;nnen aufgenommen werden. Die Sch&#252;ler tragen eine Schuluniform, die jeden Tag getragen wird. Es gibt auch eine festliche Uniform. Es werden 75 Euro Schulgeld erhoben und zus&#228;tzlich 75 Euro f&#252;r Freizeitangebote.</p>
<h5>Petri-Schule Arnstadt</h5>
<p>Es ist eine Schule f&#252;r geistig und k&#246;rperlich behinderte Kinder zwischen 6 und 16 Jahren. Die Schule bem&#252;ht sich um die Integration dieser Kinder auf Grundlage eines christlichen Menschenbildes mit innovativen Konzepten der Montessori-P&#228;dagogik. Die Kinder werden gemeinsam mit gesunden Kindern beschult. Tr&#228;ger ist das Marienstift. Schulgeld wird als freiwilliger Beitrag erhoben. Bei K&#252;rzungen durch das Land muss nach Angaben der Schule ein festes Schulgeld eingef&#252;hrt werden.</p>
<h5>Angelika Reiser-Fischer / 11.08.10 / TA</h5>
<h4>Gemeinschaftsschulen</h4>
<p>Die Formen der Gemeinschaftsschule erm&#246;glichen l&#228;ngeres gemeinsames Lernen von der Grundschule bis hin zum Realschulabschluss nach der 10. Klasse. Die Gemeinschaftsschule ist eine Alternative zum mehrgliedrigen Schulsystem, in dem sich Sch&#252;ler nach der 4. oder 6. Klasse entscheiden m&#252;ssen, ob sie k&#252;nftig im Gymnasium, in der Haupt- oder Realschule lernen wollen. Mit Schuljahresbeginn gehen th&#252;ringenweit die ersten Schulen dieser Art in Weimar, Jena, Suhl, Ranis und Tanna an den Start.</p>
<h4>Dissens mit Matschie: CDU bleibt im Schulstreit hart</h4>
<h5>Der Th&#252;ringer Schulstreit wird immer sch&#228;rfer. Die Fronten immer verh&#228;rteter. Die CDU will die Oberschule im Gesetz festschreiben lassen.</h5>
<p>Weimar/Erfurt. Die CDU bleibt bei dem Thema Schule hart und pocht darauf, dass ihr Entwurf einer Oberschule als Weiterentwicklung der Regelschule einen Platz im neuen Schulgesetz findet. CDU-Fraktionschef Mike Mohring berief sich  auf die Unterst&#252;tzung, die die Fraktion in dieser Frage auch durch Regierungschefin Christine Lieberknecht habe. Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) konterte: &#8220;Gemeinschaftsschule und Oberschule sind konkurrierende Modelle, die man nicht nebeneinander umsetzen kann.&#8221; Die Grundentscheidung im Koalitionsvertrag sei klar f&#252;r die Gemeinschaftsschule ausgefallen. Ein klares Nein sagte Matschie erneut zur Verankerung der von der CDU-pr&#228;ferierten Oberschule im neuen Schulgesetz. Bereits am Wochenende hatte er im TLZ-Interview erkl&#228;rt, f&#252;r ihn sei die Oberschule ad acta gelegt.</p>
<p>F&#252;r die CDU allerdings noch nicht. Das unterstrich Mike Mohring mit Nachdruck. Im Koalitionsvertrag habe man sich zwar auf die Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule verst&#228;ndigt. &#8220;Das hei&#223;t aber nicht, dass andere Schularten schlechter gestellt werden.&#8221; Eine Weiterentwicklung der von den meisten Sch&#252;lern besuchten Schulart &#8211; der Regelschule &#8211; sei erforderlich. Mohring ist aber sicher: &#8220;An dieser Frage wird die Koalition in Erfurt nicht scheitern.&#8221;</p>
<h5>Hartmut Kaczmarek und Gerlinde Sommer / 12.08.10 / TLZ</h5>
<h4>Fr&#252;hf&#246;rderung Erzieher im Osten sind qualifizierter</h4>
<h5>Montag 09.08.2010, 13:06</h5>
<h5>Das p&#228;dagogische Personal im Osten ist h&#228;ufig h&#246;her qualifiziert als im Westen</h5>
<p>Das Personal in ostdeutschen Kinderg&#228;rten und Kitas ist einer Studie zufolge besser ausgebildet und hat oftmals h&#246;here Berufsqualifikationen als die Kollegen im Westen.</p>
<p>In den neuen L&#228;ndern haben knapp 90 Prozent der Kinderbetreuerinnen den Fachschulabschluss als Erzieherin gemacht. Im Westen haben dagegen weniger als 70 Prozent die vier- bis f&#252;nfj&#228;hrige Ausbildung absolviert. Das geht aus einer am Sonntag ver&#246;ffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor.</p>
<p>Jede f&#252;nfte Kinderg&#228;rtnerin im Westen hat stattdessen eine zweij&#228;hrige Ausbildung als Kinderpflegerin oder Sozialassistentin absolviert. Im Osten trifft das nur f&#252;r weniger als ein Prozent des Kita-Personals zu. Insgesamt hat sich das Ausbildungsniveau der p&#228;dagogischen Fachkr&#228;fte laut Studie seit 2007 kaum ver&#228;ndert. Nur dreieinhalb Prozent verf&#252;gen &#252;ber einen Hochschulabschluss.</p>
<p><strong>Zu wenig Personal im Osten</strong></p>
<p>Die Untersuchung zeigt zudem, dass immer mehr Kita-Besch&#228;ftigte nur noch in Teilzeit arbeiten. Waren vor zehn Jahren noch &#252;ber die H&#228;lfte von ihnen in Vollzeit besch&#228;ftigt, liegt dieser Anteil nun unter 40 Prozent. Den Analysen zufolge ist insbesondere in den &#246;stlichen Bundesl&#228;ndern eine Erzieherin f&#252;r zu viele Kinder verantwortlich. Die Stiftung sieht das als klaren Schwachpunkt. „Auch eine gut ausgebildete Erzieherin braucht ausreichend Zeit, um die Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes f&#246;rdern zu k&#246;nnen.“</p>
<h5>mb/dpa</h5>
<h5><strong>Nicht selten f&#228;llt der Unterricht aufgrund Lehrermangels aus</strong></h5>
<h5>Freitag 06.08.2010, 12:51</h5>
<h5>P&#228;dagogen Dramatischer Lehrermangel an Schulen</h5>
<p>Vor Beginn des Schuljahres fehlen nach Berechnungen des Philologenverbandes bis zu 45 000 Lehrer. Der Verband fordert deshalb jetzt den verst&#228;rkten Einsatz von bereits pensionierten Lehrkr&#228;ften.</p>
<p>Der Vorsitzende des Verbandes, Heinz Peter Meidinger, sagte der „Bild“-Zeitung: „So gro&#223; war der Lehrermangel in Deutschland noch nie.“ Laut Philologenverband fehlen vor allem Lehrer in den Bereichen Naturwissenschaften und Mathematik. Bereits im vergangenen Jahr waren nach Sch&#228;tzungen des Verbands bis zu 10 000 Lehrer an den Schulen im Einsatz, die eigentlich schon in den Ruhestand versetzt wurden. Neben Pension&#228;ren setzt der Philologenverband zudem auf Mehrarbeit sowie Quereinsteiger. Es sei auch weiterhin so, dass beispielsweise F&#246;rster im Schuldienst anfingen.</p>
<h5>Pension&#228;re an die Tafel</h5>
<p>„Es wird immer schwieriger, Quereinsteiger zu gewinnen. Deshalb ist es vor allem in Mathematik und Naturwissenschaften jetzt zwingend notwendig, dass mehr Pension&#228;re unterrichten“, sagte Meidinger.</p>
<p>Baden-W&#252;rttembergs Bildungsministerin Marion Schick (CDU) rechnet nicht damit, dass sich die Lage in den kommenden Jahren &#228;ndern wird: „Die n&#228;chsten zwei Jahre wird die Mangelsituation virulent bleiben“, sagte Schick. Erst von 2012 an, wenn der gemeinsame Abiturientenjahrgang von G8 und G9 die Schule verlassen hat, rechne sie mit einer Besserung der Lage.</p>
<h5>Dienstag 10.08.2010, 10:22 · von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Simone Scheufler</h5>
<h4>Schon Erstkl&#228;ssler schreiben Geschichten – in falscher Rechtschreibung</h4>
<h5>Hauptsache kreativ: Im Deutschunterricht der Grundschule bleibt die Rechtschreibung oft auf der Strecke – mit fatalen Folgen f&#252;r die Schulkarriere.</h5>
<p>Die Rechtschreibung von Kindern und Jugendlichen ist so schlecht wie nie. Laut einer neuen Studie der Universit&#228;t Siegen verdoppelte sich der Anteil der Rechtschreibfehler in freien Texten von Viertkl&#228;sslern zwischen 1972 und 2002 von durchschnittlich 6,9 auf 12.9 Fehler pro 100 W&#246;rter. Seit Jahren nimmt die Rechtschreibung im Anfangsunterricht einen immer geringeren Stellenwert ein, zu Gunsten von Lesen und kreativem Schreiben. Damit die Kinder Lust an der Sprache entwickeln, d&#252;rfen sie einfach mal drauflos schreiben – und dabei auch hemmungslos falsch. Der Inhalt der Texte ist wichtiger als die Orthographie.</p>
<h5>Erst egal, dann entscheidend</h5>
<p>Mit fatalen Folgen. Denn die Rechtschreibleistung eines Sch&#252;lers im Fach Deutsch ist nach wie vor das entscheidende Kriterium f&#252;r den &#220;bertritt ins Gymnasium. „Ein Kind kann noch so lange und fantasievolle Texte schreiben. Wimmeln sie von Rechtschreibfehlern, wird der Sch&#252;ler eher eine Hauptschulempfehlung bekommen“, beschreibt der Siegener Studienleiter und Sprachdidaktiker Wolfgang Steinig den Widerspruch. Wenn es um den &#220;bertritt gehe, schlage der Hammer Rechtschreibung zu. Dann schauten Grundschullehrer – bewusst oder unbewusst – sehr genau auf die Rechtschreibung. „Das ist das Gemeine am System“, kritisierte der Experte im Gespr&#228;ch mit FOCUS-SCHULE.</p>
<p>Steinig forderte, dass Lehrer bereits ab Ende der ersten Klasse ausreichend auf die korrekte Schreibweise achten sollten. „Das hilft jedem Sch&#252;ler weiter. Und Kinder aus bildungsfernen Familien haben sonst &#252;berhaupt keine Chance.“</p>
<h4>Cybermobbing „Das geht alle etwas an“</h4>
<h5>Mittwoch 11.08.2010, 16:32 · von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Anke Helle</h5>
<h5>In Borken werden Sch&#252;ler und Lehrer in einem Workshop f&#252;r das Thema Cybermobbing sensibilisiert</h5>
<h5>Bei dem Projekt arbeiten Sch&#252;ler aus acht verschiedenen Schulen und allen Sparten gemeinsam.</h5>
<h5>Von peinlichen Videos bis hin zu Bedrohungen: Cybermobbing hat viele Gesichter – und greift immer weiter um sich. Ein Workshop soll Sch&#252;ler und Lehrer f&#252;r das Thema sensibilisieren.</h5>
<p>Eigentlich ist Franzi immer gerne zur Schule gegangen. Bis zu dem Tag, als eine Mitsch&#252;lerin sie w&#228;hrend eines Toilettengangs heimlich mit dem Handy filmt und die Aufnahmen anschlie&#223;end im Internet ver&#246;ffentlicht. Wie ein Lauffeuer verbreiten sich die Bilder an ihrer Schule. Hohn und Spott der Klassenkameraden sind die Folge. Die Freundinnen wenden sich von ihr ab – aus Angst, selbst zum Mobbingopfer zu werden. Franzis Eltern und die Lehrer stehen den Ereignissen machtlos gegen&#252;ber. „Wie kann ich dir nur helfen?“, fragt die Mutter. „Indem du dich einfach raush&#228;ltst“, antwortet die Tochter.</p>
<p>Im echten Leben hei&#223;t Franzi Tanja. Sie ist 18 und besucht ein Gymnasium in Borken. Die Rolle des Internet-Opfers hat sie nur f&#252;r einen Kurzfilm eingenommen. „Cybermobbing: Schikane im Netz“ war der Titel des Sch&#252;ler-Lehrer-Workshops, in dessen Rahmen der Streifen entstand. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der B&#252;rgerstiftung Westm&#252;nsterland. „Cybermobbing ist ein zunehmendes Problem in den Schulen, dem Eltern und Lehrkr&#228;fte oftmals ratlos gegen&#252;berstehen“, sagt Marita Rinke, ehrenamtliche Projektkoordinatorin der Stiftung. Statistiken geben Rinke recht: Laut einer Studie der Uni M&#252;nster wurden ein Drittel der Sch&#252;ler in den letzten zwei Monaten im Internet beleidigt. 55 Prozent outen sich sogar als T&#228;ter.</p>
<h5>Was an der Schule so abgeht</h5>
<p>„Vielen Sch&#252;lern ist gar nicht bewusst, wie sehr sie die anderen mit ihren Online-Handlungen verletzen“, wei&#223; Schauspieler und Kommunikationstrainer Dirk Heinrichs. Er leitete den Mobbing-Workshop, bei dem sich Sch&#252;ler und Lehrer am ersten Tag allgemein mit dem Thema auseinandersetzen. „Am zweiten Tage haben wir dann alle zusammen die Story des Films entwickelt und auch gedreht.“ Ein richtiges Drehbuch gab es nicht. „Wir hatten nur grobe Vorgaben und haben dann einfach improvisiert“, erz&#228;hlt Jule, die die kleine Schwester des Mobbingopfers spielt.</p>
<p>Das Besondere am Borkener Projekt: Sch&#252;ler aus acht verschiedenen Schulen und allen Sparten arbeiten hier gemeinsam. „Vom Gymnasiasten bis zur F&#246;rderschule: Cybermobbing geht alle etwas an“, erkl&#228;rt Dirk Heinrichs. Das beweise der Workshop der B&#252;rgerstiftung Westm&#252;nsterland besonders gut. Heinrichs war in den letzten Jahren an vielen Schulen unterwegs. „Wenn ich dort ankomme, dann sagen mir die Lehrer immer erst einmal, dass sie an ihrer Schule solche Probleme nicht h&#228;tten. In den Gespr&#228;chsrunden mit den Sch&#252;lern stellt sich die Lage dann oft anders dar. Die meisten P&#228;dagogen fallen aus allen Wolken, wenn die Sch&#252;ler anfangen zu erz&#228;hlen, was an der Schule eigentlich so abgeht.“</p>
<h5>Lehrer sind oft ahnungslos</h5>
<p>Dass Lehrer das Thema Internet kaum im Auge haben, bedauert auch Tanja: „Bei uns an der Schule sind einfach alle Seiten wie Facebook &amp; Co. gesperrt“, erz&#228;hlt sie. „Wie sollen wir denn den richtigen Umgang damit lernen, wenn die einfach nur verboten werden?“ Gerade f&#252;r j&#252;ngere Sch&#252;ler sei es wichtig, von Anfang an &#252;ber die Gefahren im Netz Bescheid zu wissen. Das sieht die 13-j&#228;hrige Jule ganz &#228;hnlich: „Ich finde Projekte wie diesen Kurzfilm sehr gut, weil man dann auch in der Klasse &#252;ber Dinge spricht, die sonst totgeschwiegen werden.“</p>
<p>Dass die Szenerie in dem selbst gedrehten Streifen keineswegs aus der Luft gegriffen ist, zeigt ein Fall aus Walsum (NRW). Im Mai wurde dort tats&#228;chlich eine Elfj&#228;hrige von Mitsch&#252;lern auf der Toilette gefilmt und das Video sp&#228;ter ins Netz gestellt. Die Eltern der Sch&#252;lerin erstatteten Anzeige gegen die T&#228;terin. Da diese jedoch erst zw&#246;lf Jahr alt ist, konnte sie rechtlich nicht belangt werden.</p>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Unter diesem Motto stand der Sch&#252;ler-Lehrer-Workshop in Borken. Zu Schulungszwecken kann der Film bei der B&#252;rgerstiftung Westm&#252;nsterland gegen eine Nutzungsgeb&#252;hr von 10 Euro (plus Versand) angefordert werden. N&#228;here Angaben und Bestellm&#246;glichkeiten: www.buergerstiftung-westmuensterland.de oder per E-Mail unter info@buergerstiftung-wml.de</span></h5>
<h5>Sprache gegen Gewalt</h5>
<p>Der von Schauspieler und Kommunikationstrainer Dirk Heinrichs gegr&#252;ndete gemeinn&#252;tzige Verein bietet Programme zum Thema (Cyber-)Mobbing, Gewaltpr&#228;vention, Zivilcourage etc. Mehr Informationen unter: www.sprache-gegen-gewalt.de/</p>
<p>Cybermobbing F&#252;nf Grundregeln f&#252;r das Verhalten in sozialen Netzwerken</p>
<p>1) Sicherheitseinstellungen verbessern!</p>
<p>Die automatischen Voreinstellungen des eigenen Profils in den sozialen Netzwerken bieten keinen ausreichend Schutz vor Datenmissbrauch. &#196;ndern Sie direkt nach der Registrierung die Sicherheitseinstellungen. SCHAU HIN! hat f&#252;r Facebook dazu eine Anleitung zusammengestellt. Auch f&#252;r das bei Kindern beliebte Sch&#252;lerVZ finden Sie auf unserer Website eine Anleitung, um Profile sicherer zu machen: www.schau-hin.info.</p>
<p>2) Sparsam bei Profilinformationen sein!</p>
<p>Private Dinge verr&#228;t man nicht jedem, auch nicht in sozialen Netzwerken. Geben Sie pers&#246;nliche Daten nur Freunden frei. Private Fotos oder Informationen geh&#246;ren gar nicht in ein solches Profil. Hier ist bei Facebook Vorsicht geboten. Mit der Einrichtung eines Profils erkl&#228;rt sich der Nutzer in der Regel einverstanden, dem Anbieter weitgehende Rechte an allen eingestellten Inhalten wie Informationen, Fotos oder Videos zu erteilen. Die Weiternutzung kann so nicht mehr kontrolliert werden.</p>
<p>3) Geheimnisse f&#252;r sich behalten!</p>
<p>„Bin jetzt drei Wochen im Urlaub“ oder „Sturmfreie Bude heute“ – diese aktuellen Statusinformationen haben schon so manchen Einbrecher in Versuchung gef&#252;hrt. Solche Details geh&#246;ren nicht in Internet. Sie h&#228;ngen ja auch keinen Zettel an Ihre Haust&#252;r, wenn Sie in den Urlaub fahren. Gerade bei Kindern sollte man darauf achten, dass sie nicht unbedacht verraten, wo sie sich gerade aufhalten oder ob sie irgendwo alleine sind. Diese Informationen k&#246;nnen schnell in die falschen H&#228;nde geraten!</p>
<p>4) Vorsicht bei Spielen und Umfragen</p>
<p>Bei Facebook sind vor allem die vielen Spiele, Umfragen und Ratespiele beliebt. Doch nutzt man solche Anwendungen, k&#246;nnen diese auch auf das eigene Profil zugreifen. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl der Spiele und Anwendungen vorsichtig zu sein und so wenige Daten wie m&#246;glich, im Profil zu ver&#246;ffentlichen. Erlauben Sie auch nicht, dass Freunde Ihre Informationen mit anderen teilen k&#246;nnen. Lesen Sie bei Spielen auch immer das Kleingedruckte. H&#228;ufig sind die Spiele nur auf den ersten Blick kostenlos. Zusatzfunktionen kosten in vielen F&#228;llen Geld.</p>
<p>5) Misstrauisch sein!</p>
<p>Seien Sie misstrauisch bei Freundschaftsanfragen von Unbekannten. F&#252;gen Sie nur Personen zu Ihrem Netzwerk hinzu, die Sie auch kennen. Sie k&#246;nnen Freundschaftsanfragen von anderen Nutzern einfach blockieren, wenn Sie mit diesen nicht in Kontakt treten m&#246;chten. Wenn Sie sich von Personen bel&#228;stig f&#252;hlen, k&#246;nnen Sie diese blockieren und auch wieder von Ihrer Freundschaftsliste entfernen. Klicken Sie daf&#252;r das Profil der Personen an und klicken Sie ganz unten links auf der Seite auf „Als Freund(in) entfernen“ oder auf „Diese Person melden/ blockieren“.</p>
<p>Die Tipps wurden zusammengestellt von „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen“, einer Initiative, die Eltern Hilfestellung f&#252;r den kinderechten Umgang mit Medien gibt. Mehr Infos unter: <a href="http://www.schau-hin.info">www.schau-hin.info</a></p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-13-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel  vom 13. Februar 2010'>Pressespiegel  vom 13. Februar 2010</a> <small>Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden. Erfurt (dpa/th) «Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/pressespiegel-vom-25-mai-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 25.Mai 2010'>Pressespiegel vom 25.Mai 2010</a> <small>Liebe Leserinnen und Leser unseres heutigen Pressespiegel, die Tage sind gez&#228;hlt &#8211; es sind aktuell nur noch 3 bis zum n&#228;chsten Landeselterntag in Bad Berka! &#8220;Die Freude ist &#252;berall. Es gilt nur, sie zu entdecken.&#8221; (Konfuzius &#8211; Begr&#252;nder des Konfuzianismus) Wir freuen uns auf Sie am kommenden Sonnabend! Ein flei&#223;iges...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/01/pressespiegel-vom-27-januar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 27. Januar 2010'>Pressespiegel vom 27. Januar 2010</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, wieder Mittwoch, wieder aus Suhl und wieder stehen die Winterferien vor der T&#252;r. Idealerweise ist der Winter wieder optimal, daher die Empfehlung mit den Kids ruhig mal im traumhaft winterlichen Oberhof oder den gesamten Rennsteig entlang vorbeizuschneien. Ansonsten ist dem gestrigen Vorwort von Ralf nichts mehr...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/pressespiegel-vom-11-mai-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11.Mai 2010'>Pressespiegel vom 11.Mai 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe Leserinnen heute &#252;berflute ich sie mit einigen Informationen aus der vergangenen Zeit. In der vergangenden Woche war die Landeselternvertretung auf vielen Ebenen unterwegs. Es tagte der Landesschulbeirat, die Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Gemeinschaftsschule, der Beirat f&#252;r Familien und Frauen. Ein weiteres Team ist mit der Vorbereitung f&#252;r...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/08/pressespiegel-vom-13-08-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Los geht´s &#8211; tun wir @was &#8211; gemeinsam</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/08/los-gehts-tun-wir-was-gemeinsam/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/08/los-gehts-tun-wir-was-gemeinsam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Coverband]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Falkenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Felix]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag 13]]></category>
		<category><![CDATA[Gotha]]></category>
		<category><![CDATA[Infs]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Taschenlampe Brenn]]></category>
		<category><![CDATA[Living Next Door To Alice]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Midnight Lady]]></category>
		<category><![CDATA[Miro Nemec]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Neumarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Rambling Stamps]]></category>
		<category><![CDATA[Reuter]]></category>
		<category><![CDATA[Rewe]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2992</guid>
		<description><![CDATA[[ 13. August 2010 bis 15. August 2010. ] Gro&#223;es Benefizwochenende
vom 13. bis 15. August 2010 in Gotha
 Freitag 13.08.2010

Ab 19.00 Uhr auf dem Neumarkt:
Gro&#223;er Coverband Contest:
Rambling Stamps vs. Roof Garden
Stargast: Neue Deutsche Welle Star Markus
(Ich will Spa&#223;, Kleine Taschenlampe brenn)

Tickets 5 Euro an der Abendkasse

Mehr infs gibt es &#62;&#62;&#62; hier

Samstag 14.08.2010

10.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Gothaer Innenstadt
Run4kids - Der Gro&#223;e Spendenlauf
organisiert [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/01/laenger-gemeinsam-lernen-oder-warum-schule-auch-spass-machen-darf/' rel='bookmark' title='Permanent Link: „L&#228;nger gemeinsam lernen – oder warum Schule auch Spa&#223; machen darf…“'>„L&#228;nger gemeinsam lernen – oder warum Schule auch Spa&#223; machen darf…“</a> <small>[ 5. April 2008; 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. ] Sehr geehrte Damen und Herren, den 05.04.2008 sollen Sie sich schon heute in Ihrem Terminkalender reservieren. Der 19. Landeselterntag - machen Sie sich selbst ein Bild Die Planung ist fast abgeschlossen, wir haben die Anregungen der vergangenen Landeselterntage umgesetzt und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/die-team-ist-aufgestellt-tragen-wir-gemeinsam-zum-guten-ergebnis-bei/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Team ist aufgestellt, tragen wir gemeinsam zum guten Ergebnis bei'>Das Team ist aufgestellt, tragen wir gemeinsam zum guten Ergebnis bei</a> <small>Th&#252;ringens Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht und ihr designierter Stellvertreter, Christoph Matschie, haben am Dienstag (3. November 2009) in Erfurt die Mitglieder des k&#252;nftigen Kabinetts bekanntgegeben. Demnach werden der neuen Landesregierung neun Minister angeh&#246;ren. Das k&#252;nftige Kabinett: Ministerpr&#228;sidentin: Christine Lieberknecht Regierungssprecher und Staatssekret&#228;r: Peter Zimmermann Stellvertretender Ministerpr&#228;sident und Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/01/qualitaet-geht-vor-gebuehrenbefreiung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Qualit&#228;t geht vor Geb&#252;hrenbefreiung'>Qualit&#228;t geht vor Geb&#252;hrenbefreiung</a> <small>Stadtelternbeirat Erfurt: Offener Brief an den Oberb&#252;rgermeister der Stadt Erfurt Ja, Bildung von Anfang an und f&#252;r jeden kostenfrei &#8211; aber&#8230; Per Mail: Danke Bettina L&#246;bl (Vorsitzende des TLEVK) Anhang: Offener Brief.pdf Qualit&#228;t geht vor Geb&#252;hrenbefreiung Sehr geehrter Herr Bausewein, der Stadtelternbeirat Erfurt verfolgt mit gemischten Gef&#252;hlen, wenn Sie ank&#252;ndigen...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/11/grundschule-legefeld-wohin-geht-der-weg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Grundschule Legefeld… wohin geht der Weg???'>Grundschule Legefeld… wohin geht der Weg???</a> <small>Sehr geehrte Damen und Herren, seit l&#228;ngerem bin ich mit dem sehr engagierten Schul- und Kreiselternsprecher im SAB Weimar, Herrn Norbert Johnen in Kontakt, Im Bereich der Grundschulen haben wir zusammen schon so manche H&#252;rde genommen, nun steht an der Grundschule Legefeld !! LINK !! eine Entwicklung ins Land, die...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/12/schulpreis-der-bosch-stiftung-geht-an-die-robert-bosch-gesamtschule/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schulpreis der Bosch-Stiftung geht an die Robert-Bosch-Gesamtschule'>Schulpreis der Bosch-Stiftung geht an die Robert-Bosch-Gesamtschule</a> <small>Schulpreis der Bosch-Stiftung geht an die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim . Pressereaktionen Deutscher Schulpreis geht an Hildesheimer Gesamtschule Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) &#252;bergibt den Deutschen Schulpreis 2007. Berlin (dpa) &#8211; Der Deutsche Schulpreis geht in dieem Jahr an eine Gesamtschule aus Hildesheim. Die Robert-Bosch-Gesamtschule setze bei der Ausgestaltung als Ganztagsschule Ma&#223;st&#228;be,...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">13. August 2010</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">15. August 2010</td></tr></table><p><a href="http://kihopi.de/Run4Kids.567.0.html" target="_self"><img class="size-full wp-image-2995 alignright" title="benefizlauf_plakat" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/benefizlauf_plakat__200x283.jpg" alt="" width="200" height="283" /></a>Gro&#223;es Benefizwochenende<br />
vom 13. bis 15. August 2010 in Gotha<br />
<strong> Freitag 13.08.2010</strong></p>
<p>Ab 19.00 Uhr auf dem Neumarkt:<br />
Gro&#223;er Coverband Contest:<br />
Rambling Stamps vs. Roof Garden<br />
Stargast: Neue Deutsche Welle Star Markus<br />
(Ich will Spa&#223;, Kleine Taschenlampe brenn)</p>
<p>Tickets 5 Euro an der Abendkasse</p>
<p>Mehr infs gibt es &gt;&gt;&gt; <strong><a href=" http://www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de/Run4Kids.567.0.html" target="_blank">hier</a></strong></p>
<p><strong>Samstag 14.08.2010</strong></p>
<p>10.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Gothaer Innenstadt<br />
Run4kids &#8211; Der Gro&#223;e Spendenlauf<br />
organisiert von der Polizeidirektion,<br />
der Stadt und dem Landkreis Gotha.</p>
<p><strong>&gt;&gt;&gt; </strong><strong><a href="http://kihopi.de/Run4Kids.567.0.html" target="_blank">Hier anmelden</a></strong></p>
<p><strong>Ab 18.00 Uhr auf dem Neumarkt:</strong><br />
Rocklegende Chris Norman in concert!<br />
(Living next door to Alice, Stumbling in, Midnight Lady)<br />
Support: Miro Nemec Band und IC Falkenberg</p>
<p>Tickets f&#252;r 24 Euro <strong><a href="https://www.ticketshop-thueringen.de/event/12813/CHRIS_NORMAN__BAND__99867_Gotha__Neumarkt_.html" target="_blank">hier </a></strong>oder f&#252;r 19 Euro in jedem Th&#252;ringer REWE Markt.<br />
<strong> Sonntag 15.08.2010</strong></p>
<p>Ab 11 Uhr auf dem Neumarkt &gt;&gt;&gt; Gotha fr&#252;hst&#252;ckt</p>
<p>Ab 20.00 Uhr auf dem Gothaer Neumarkt<br />
Nacht der Filmmusik -  Die Th&#252;ringen Philharmonie spielt die gro&#223;en Hits der Filmmusik.  Unterst&#252;tzt von Felix Reuter (Comedy)</p>
<p><strong>Eintritt frei!</strong></p>
<p>Au&#223;erdem erwartet Sie ein buntes Rahmenprogramm unter anderem mit der weltgr&#246;&#223;ten Outdoor Wasserski Bahn,<br />
Marmelade Kochen mit der Marmeladen Fee Veronique Witzigmann und vielem mehr&#8230;</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/01/laenger-gemeinsam-lernen-oder-warum-schule-auch-spass-machen-darf/' rel='bookmark' title='Permanent Link: „L&#228;nger gemeinsam lernen – oder warum Schule auch Spa&#223; machen darf…“'>„L&#228;nger gemeinsam lernen – oder warum Schule auch Spa&#223; machen darf…“</a> <small>[ 5. April 2008; 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. ] Sehr geehrte Damen und Herren, den 05.04.2008 sollen Sie sich schon heute in Ihrem Terminkalender reservieren. Der 19. Landeselterntag - machen Sie sich selbst ein Bild Die Planung ist fast abgeschlossen, wir haben die Anregungen der vergangenen Landeselterntage umgesetzt und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/11/die-team-ist-aufgestellt-tragen-wir-gemeinsam-zum-guten-ergebnis-bei/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Team ist aufgestellt, tragen wir gemeinsam zum guten Ergebnis bei'>Das Team ist aufgestellt, tragen wir gemeinsam zum guten Ergebnis bei</a> <small>Th&#252;ringens Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht und ihr designierter Stellvertreter, Christoph Matschie, haben am Dienstag (3. November 2009) in Erfurt die Mitglieder des k&#252;nftigen Kabinetts bekanntgegeben. Demnach werden der neuen Landesregierung neun Minister angeh&#246;ren. Das k&#252;nftige Kabinett: Ministerpr&#228;sidentin: Christine Lieberknecht Regierungssprecher und Staatssekret&#228;r: Peter Zimmermann Stellvertretender Ministerpr&#228;sident und Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/01/qualitaet-geht-vor-gebuehrenbefreiung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Qualit&#228;t geht vor Geb&#252;hrenbefreiung'>Qualit&#228;t geht vor Geb&#252;hrenbefreiung</a> <small>Stadtelternbeirat Erfurt: Offener Brief an den Oberb&#252;rgermeister der Stadt Erfurt Ja, Bildung von Anfang an und f&#252;r jeden kostenfrei &#8211; aber&#8230; Per Mail: Danke Bettina L&#246;bl (Vorsitzende des TLEVK) Anhang: Offener Brief.pdf Qualit&#228;t geht vor Geb&#252;hrenbefreiung Sehr geehrter Herr Bausewein, der Stadtelternbeirat Erfurt verfolgt mit gemischten Gef&#252;hlen, wenn Sie ank&#252;ndigen...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/11/grundschule-legefeld-wohin-geht-der-weg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Grundschule Legefeld… wohin geht der Weg???'>Grundschule Legefeld… wohin geht der Weg???</a> <small>Sehr geehrte Damen und Herren, seit l&#228;ngerem bin ich mit dem sehr engagierten Schul- und Kreiselternsprecher im SAB Weimar, Herrn Norbert Johnen in Kontakt, Im Bereich der Grundschulen haben wir zusammen schon so manche H&#252;rde genommen, nun steht an der Grundschule Legefeld !! LINK !! eine Entwicklung ins Land, die...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/12/schulpreis-der-bosch-stiftung-geht-an-die-robert-bosch-gesamtschule/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schulpreis der Bosch-Stiftung geht an die Robert-Bosch-Gesamtschule'>Schulpreis der Bosch-Stiftung geht an die Robert-Bosch-Gesamtschule</a> <small>Schulpreis der Bosch-Stiftung geht an die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim . Pressereaktionen Deutscher Schulpreis geht an Hildesheimer Gesamtschule Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) &#252;bergibt den Deutschen Schulpreis 2007. Berlin (dpa) &#8211; Der Deutsche Schulpreis geht in dieem Jahr an eine Gesamtschule aus Hildesheim. Die Robert-Bosch-Gesamtschule setze bei der Ausgestaltung als Ganztagsschule Ma&#223;st&#228;be,...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/08/los-gehts-tun-wir-was-gemeinsam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hallihallohall&#246;le &#8211; ein Gru&#223;</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/08/hallihallohalloele-ein-gruss/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/08/hallihallohalloele-ein-gruss/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Ein]]></category>
		<category><![CDATA[Hat Begonnen]]></category>
		<category><![CDATA[Schul]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Weite Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wille]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2978</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; eine etwas ungew&#246;hnliche &#220;berschrift f&#252;r einen Beitrag hier&#8230;
Finde ich nicht. gehen wir es an, mit einem L&#228;cheln auf den Lippen. Mag es uns sehr sehr lange begleiten.
Guten Morgen Th&#252;ringen, guten Morgen weite Welt.
Die Sommerferien sind vor&#252;ber, die Schule hat begonnen. Nun auch f&#252;r die Kleinsten die gestern ihren ersten Schultag erleben durften.
Ein neues Schuljahr, [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8230; eine etwas ungew&#246;hnliche &#220;berschrift f&#252;r einen Beitrag hier&#8230;</h4>
<p>Finde ich nicht. gehen wir es an, mit einem L&#228;cheln auf den Lippen. Mag es uns sehr sehr lange begleiten.</p>
<h2>Guten Morgen Th&#252;ringen, guten Morgen weite Welt.</h2>
<p>Die Sommerferien sind vor&#252;ber, die Schule hat begonnen. Nun auch f&#252;r die Kleinsten die gestern ihren ersten Schultag erleben durften.</p>
<p>Ein neues Schuljahr, f&#252;r viele ein Neubeginn, der &#8220;Ernst des Lebens&#8221; beginnt. Ich liebe die allj&#228;hrlich zelebrierte Einschulungsfeier, die zumindest in unserer Gemeinde mit dieser &#220;berschrift stattfindet. Gespannte, neugierige, freudige, aufgeregte und auch teilweise &#228;ngstliche Gesichter, nicht nur bei unseren Kindern.</p>
<p>Eine neue Schulform in Th&#252;ringen, die Gemeinschaftsschule &#8211; sie sollte schnell als neue Schulform starten, nun haben wir mehrere Projektschulen die sich auf den Weg gemacht haben. L&#228;nger gemeinsam lernen &#8211; warum nur an einer knappen handvoll Schulen im Land? Individuelle F&#246;rderung, warum nur an Projektschulen die sich daf&#252;r beworben haben? Schulpsychologen die den Schulalltag und die Menschen dort begleiten &#8211; nur an ausgew&#228;hlten Standorten? Schulkonzepte auf die Menschen vor Ort abgestimmt? &#8211; Wir brauchen L&#246;sungen die niemanden zur&#252;cklassen, begleiten, optimieren &#8211; faszinieren.</p>
<blockquote><p>„Es gibt keine gro&#223;en Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein ungl&#252;ckliches Kind auf Erden gibt.“<br />
Albert Einstein</p></blockquote>
<p>Alleine in diesem Bereich der &#8220;neuen Th&#252;ringer Schulform&#8221; gibt es hunderte, vielf&#228;ltige Fragen. Um die Kompetenzen, das &#8220;Herzblut&#8221; der Th&#252;ringer Eltern in den &#8220;Ernst des Lebens&#8221; einzubringen braucht es mindestens genau so viele Faktoren wie es offene Fragen gibt.</p>
<p>Akzeptanz und Engagement. Beides als Grundstein anzusehen, in vielen K&#246;pfen und Herzen erforderlich um etwas zu bewegen. Engagement bei den anstehenden Wahlen zu Klassen-, Schul-, Kreis oder Landeselternvertretung. Nicht das Denken &#8220;Irgendjemand wirds schon tun&#8221; sondern der Wille und das Wissen um die Worte &#8220;Ich kann etwas bewegen&#8221; &#8211; das muss in unseren K&#246;pfen verankert sein.</p>
<p>Akzeptanz von allen Beteiligten dass wir mit unserem Engagement nur die Optimierung aller angesprochenen Bereiche anstreben.</p>
<p>Herausforderung &#8220;Elternvertreter&#8221; &#8211; nennen wir uns doch einfach &#8211; Helfer mit Herz&#8230; @was tun &#8211; gemeinsam.</p>
<p>Ministerien, Schulen, Familien &#8211; in allen Bereichen ist ein unglaubliches wertvolles und &#8211; oft schlummerndes &#8211; Potential vorhanden. Rufen wir es ab, machen wir das Beste daraus. Helfer f&#252;r das Pessespiegelteam sind ebenso willkommen wie alle anderen die etwas bewegen wollen.</p>
<p>An dieser Stelle ein herzliches</p>
<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/danke.jpg"><img class="size-medium wp-image-2980 alignnone" title="danke" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/08/danke-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a></p>
<p>an alle die diese Welt &#8211; nicht nur im Bereich der Schule &#8211; verbessern und jeden Tag, jede Stunde, jede Minute &#8211; vielleicht sogar jede Sekunde &#252;ber den eigenen Tellerrand hinausschauen.</p>
<p>Herrschaften, startet mit einem Hallihallohall&#246;le in den Tag &#8211; und am Abend schaut dann nach ob es am n&#228;chsten Tag noch was zu tun gibt&#8230;</p>
<p>Einen wunderbaren Dienstagmorgen, gefolgt von einer hoffentlich guten Woche und einem von uns allen begleiteten Weg durch den Ernst des Lebens.</p>
<p>Euer Alex Grimm</p>
<h2>Pressespiegel vom 10.08.2010</h2>
<h5>TLZ</h5>
<h4>Geraer Sch&#252;lerlotsen und Polizei sorgen f&#252;r sicheren ersten Schultag</h4>
<p>Schon ab 7 Uhr fr&#252;h standen gestern Nicolas Zeus und Robin Panzer in leuchtender Schutzweste und mit Verkehrskelle als Sch&#252;lerlotsen am Fu&#223;g&#228;nger&#252;berweg Rudolst&#228;dter Stra&#223;e in Lusan.<span id="more-2978"></span>Gera. Die Stra&#223;enbahnhaltestelle Laune in der N&#228;he, Buslinien und Kaufhallenparkpl&#228;tze ziehen hier viel un&#252;bersichtliches Verkehrsgeschen zusammen.<br />
Die 15-j&#228;hrigen Zehntkl&#228;ssler der 4. Regelschule stoppten den morgendlichen Verkehr, um die j&#252;ngsten und schutzlosesten Verkehrsteilnehmer ruhig passieren zu lassen. Einige Erstkl&#228;ssler waren an ihrem ersten Schultag gut an ihren gelben M&#252;tzen erkennbar, andere wurden von den Eltern begleitet, so wie die sechsj&#228;hrige Josephine Engel. &#8220;Beruhigend f&#252;r uns, dass die Lotsen noch f&#252;r zus&#228;tzliche Sicherheit sorgen&#8221;, loben die jungen Eltern die beiden Jungs, die seit der 7. Klasse Lotsen sind.<br />
Die beiden geh&#246;ren zu insgesamt 30 Geraer Sch&#252;lerlotsen, die seit Schuljahresbeginn wieder wesentlich fr&#252;her als ihre Klassenkameraden aufstehen. Nicolas meint: &#8220;Kleinen Kindern oder &#228;lteren Leuten zu helfen, machen wir gern, viele Eltern bedanken sich.&#8221; Robin f&#252;gt kritisch hinzu: &#8220;Nur manche Senioren wissen manchmal nicht richtig was mit uns anzufangen und einige Kraftfahrer gucken grimmig.&#8221;<br />
Polizeioberrat Thomas Quittenbaum, stellvertretender Polizeidirektor der Polizeidirektion (PD) Gera, l&#228;chelt den jungen Lotsen anerkennend zu: &#8220;Ihr k&#246;nnt stolz auf Euch sein, ehrenamtliche Arbeit f&#252;r andere verdient immer alle Anerkennung!&#8221;<br />
&#8220;Zur Schulwegsicherheit am ersten offiziellen Schultag der 1000 Geraer Erstkl&#228;ssler sind 21 Verkehrspolizisten im Stadtgebiet besonders in Schuln&#228;he unterwegs&#8221;, informierte Polizeihauptkommissar Olaf Kaufmann, Leiter Verkehrsdienst der Polizeiinspektion Gera. Gegen Mittag teilte er das Ergebnis der Geschwindigkeitskontrollen mit: &#8220;Wir haben keine Verwarngelder verteilt, nur gemahnt, wenn Eltern mit ihren Autos das Halteverbot ignorierten.&#8221; Das sei ein gutes Ergebnis, allerdings seien Verkehrskontrollen nicht nur auf den Schulbeginn beschr&#228;nkt, sondern werden &#252;bers ganze Jahr durchgef&#252;hrt.<br />
Auch auf die von der Verkehrswacht in der Rudolst&#228;dter Stra&#223;e aufgestellte digitale Geschwindigkeitsmesstafel reagierten die Kraftfahrer vorsichtig. Bei erlaubten 50 km/h fuhr keiner mehr als 40, vielleicht l&#246;sten auch die Polizisten und ihre Autos manchen Bremsfu&#223; aus.<br />
Klaus-Dieter Tolle, Chef der Verkehrswacht, h&#228;lt viel von den Messtafeln: &#8220;Sie wirken gut, aber nur, wenn sie an immer neuen Stellen auftauchen.&#8221; &#220;brigens waren er, Olaf Kaufmann und Dieter Reinold von der Verkehrsaufsicht der PD Gera vor 40 Jahren selbst aktive Sch&#252;lerlotsen.<br />
W&#228;hrenddessen nimmt Monika Zacke vom Verkehrsdienst manchen eiligen Sch&#252;ler, der &#252;ber den viel befahrenen Rewe-Parkplatz Richtung Schule sprinten will, beiseite und weist ihm freundlich den etwas m&#252;hsameren, aber gefahrlosen Schulweg &#252;ber die Treppe Richtung Schule.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<h5>TLZ</h5>
<h4>Jetzt ist total Schluss in Schleiz</h4>
<p>Zust&#228;nde in teuer sanierter Schule stinken im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel<br />
Schleiz. Der heutige Artikel k&#246;nnte vom M&#228;rz dieses Jahres stammen, und kein Leser w&#252;rde es merken. Noch schlimmer auch bei jener Ver&#246;ffentlichung musste schon ein Gro&#223;teil der Aussagen vom August 2009 wiederholt werden:<br />
Die Schleizer Goethe-Schule wunderbar und aufw&#228;ndig saniert muss weiter mit dem Provisorium auf dem Kirchplatz arbeiten, aus dem vor zwei Jahren die F&#246;rdersch&#252;ler u. a. wegen schlechter Lernbedingungen ausgezogen sind. Sie muss weiterhin den Speiseraum, die Hauswirtschaftsk&#252;che und einen Mini-Beratungsraum f&#252;r den Unterricht nutzen, um f&#252;r ihre 17 Klassen die Trennung in Haupt- und Realsch&#252;ler, um Projekt-Unterricht, die verlangten Kurse und Wahlf&#228;cher anbieten zu k&#246;nnen. Und sie muss im Computerkabinett sowie den Fachunterrichtsr&#228;umen f&#252;r Biologie, Chemie und Physik auch Deutsch, Mathe und alles andere unterrichten was zu Lasten des Fachunterrichtes geht, wie Evelin Schlange als Schulleiterin konstatiert.<br />
Sie hat noch mehr auf Lager, was sie zum Schuljahresbeginn 2010 nicht mehr unter den Teppich kehren will. Vor allem dies: &#8220;Seit zwei Jahren ist die Problematik bekannt.&#8221;<br />
Um einige M&#228;dchen und Jungen ist die Schule auch diesmal wieder reicher geworden. Erfreulich eigentlich, aber wieder um einiges komplizierter f&#252;r das Platzangebot. &#8220;Jetzt ist total Schluss&#8221;, sagt Evelin Schlange.<br />
&#8220;Jeder hat einen Stuhl, aber viel mehr nicht&#8221;, erg&#228;nzt ihre Stellvertreterin Marina F&#252;gmann, die das schwere Los gezogen hat, die Sch&#252;ler, Lehrer und F&#228;cher auf die vorhandenen R&#228;ume verteilen zu m&#252;ssen. Wie schon im vergangenen Jahr macht sie darauf aufmerksam, dass es bei den heute verlangten Unterrichtsmethoden eben nicht reiche, f&#252;r jede Klasse einen Raum zu haben. Und sie erz&#228;hlt tats&#228;chlich, dass sich im vergangenen Schuljahr mehrmals Klassen bei Gruppenarbeit im Treppenhaus verteilen mussten . . .<br />
Mit wenig Optimismus denken die beiden Frauen und ihre Kollegen auch schon an das kommende Schuljahr. Zum Gl&#252;ck ist die weitere Nutzung des Geb&#228;udes am Kirchplatz dann aus brandschutztechnischen Gr&#252;nden nicht mehr erlaubt. Zum Gl&#252;ck weil das nicht nur Zeitverlust durch die Hin- und R&#252;ckwege bedeutet, sondern es dort auch, schlicht gesagt, aus den Sanit&#228;rr&#228;umen stinkt. Den Klassen mutet man dort deshalb sowieso schon nicht mehr als jeweils zwei Unterrichtsstunden zu.<br />
Wenn die Tendenz der vergangenen Jahre bei der Aufnahme von Sch&#252;lern des f&#252;nften Schuljahres anh&#228;lt, wird man im n&#228;chsten August wieder eine Klasse mehr haben, denn nur zwei Zehner verlassen die Schule, aber drei F&#252;nfer kommen hinzu. Ob innerhalb dieses Jahres etwas Neues geschaffen wird? Dessen ist man sich hier mittlerweile nicht mehr so sicher. &#8220;Wir hoffen schon darauf&#8221;, sagt die Schulleiterin, &#8220;denn der Schultr&#228;ger ist jetzt einfach verpflichtet, etwas zu tun.&#8221; Im eigenen Haus favorisiert man dabei den Ausbau des Dachgeschosses.<br />
Die L&#246;sung f&#252;r dieses Schuljahr blieb aber wieder erst einmal bei der Schule selbst der nichts anderes &#252;brig blieb, als die bisherigen vier sechsten Klassen zu drei siebenten zusammenzulegen. Vor allem Eltern kritisierten das massiv.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<h5>TLZ</h5>
<h4>Ab Mittwoch Schule im Camburger Rathaus</h4>
<p>Warten auf die Eltern &#8211; Schule im Freibad steht derzeit in Camburg auf dem Plan. Die Sanierung der Schule ist nicht rechtzeitig zu Schulbeginn fertig geworden.<br />
Die Sch&#252;ler der Regelschule Dorndorf sind gestern kr&#228;ftig nass geworden von unten und von oben. Wegen der Verz&#246;gerungen bei der Sanierung der Schule musste der Stundenplan f&#252;r die erste Schulwoche umgestellt werden. &#8216;Schwimmlager&#8217; steht auf dem Lehrplan dieser Woche f&#252;r alle rund 150 Sch&#252;ler.<br />
Camburg. Von 8.45 Uhr bis 11.30 Uhr trainieren die M&#228;dchen und Jungen nun ihre Technik beim Brust- und R&#252;ckenschwimmen bzw. ihre Ausdauer. Gestern allerdings sorgten Regenschauer daf&#252;r, dass die Kinder auch in den Schwimmpausen etwas nass wurden.<br />
Die Jungs, die nach &#8220;Schulschluss&#8221; vor dem Bad noch Fu&#223;ball spielten, st&#246;rt diese Art des Unterrichts nicht so, wie manche ihrer Eltern. &#8220;Meine Mutti sagt, das ist mal eine Abwechslung&#8221;, sagt Phillip, der in die zehnte Klasse geht.<br />
Manche jedoch sind besorgt, weil das Wetter nicht gerade mit hochsommerlichen Temperaturen aufwartet. &#8220;Sie bef&#252;rchten, dass wir uns erk&#228;lten, wenn es drau&#223;en zu kalt ist&#8221;, sagt Frank aus der Sechsten.<br />
Doch die Jugendlichen aus der zehnten Klasse werden heute das letzte Mal ins Camburger Freibad gehen. &#8220;Ab Mittwoch haben wir im Camburger Rathaus Unterricht&#8221;, sagt Tony. &#8220;Damit wir die Pr&#252;fungen auch schaffen&#8221;.<br />
Eine Nachfrage bei B&#252;rgermeister Thomas Moritz (CDU) best&#228;tigt das. &#8220;Wir haben doch hier gen&#252;gend Platz&#8221;, sagt er und zeigt in den Rathaussaal. &#8220;Dieser l&#228;sst sich abtrennen, so haben wir zwei R&#228;ume, in denen bequem eine Schulklasse Platz hat,&#8221;im Mittelteil k&#246;nnte das Lehrerzimmer eingerichtet werden&#8221;, sagt Moritz. Au&#223;erdem bieten zwei Garderoben und die &#8220;Bar&#8221; Raum f&#252;r Klassen. &#8220;Da die heute keine St&#228;rke von 30 und mehr Kindern hat, wie noch zu meiner Schulzeit, geht das bestimmt&#8221;, ist er &#252;berzeugt. Bei einem Vor-Ort-Termin mit Schulleiterin Renate Ensslen gestern Nachmittag wurden alle M&#246;glichkeiten besprochen und in Augenschein genommen. So bieten sich auch die Schulungsr&#228;ume im neuen Geb&#228;ude der Camburger Feuerwehr als vor&#252;bergehende Unterrichtsr&#228;ume an. &#8220;Die J&#252;ngsten der f&#252;nften Klasse k&#246;nnen wir in der Alten Schule in Dorndorf unterbringen&#8221;, sagt Moritz.<br />
Steffen Grosch, Leiter des Amtes f&#252;r Geb&#228;ude- und Liegenschaftsmanagement im Eisenberger Landratsamt, ist zuversichtlich, dass der Unterricht im Camburger Rathaus wirklich nur wenige Tage stattfinden muss. &#8220;Bei der heutigen Bauberatung hat uns die ausf&#252;hrende Firma noch einmal versichert, dass ab Montag wieder in der Schule unterrichtet werden kann&#8221;, sagte er gestern auf Nachfrage. Bis Donnerstag sollen die letzten sechs Fenster&#246;ffnungen gestemmt sein, dann w&#252;rden sofort Stahlrahmen montiert und die neuen Fenster eingebaut. &#8220;Dann kann in den Folgetagen geputzt werden&#8221;, erkl&#228;rte er. Am Freitag und Samstag kommen die Reinigungskr&#228;fte zum Einsatz. Die n&#246;tigen Malerarbeiten seien auf kommende Woche nachmittags verschoben worden.<br />
Grosch stellt noch einmal klar, dass f&#252;r den Bauverzug nicht die ausf&#252;hrende Firma verantwortlich sei. &#8220;Das Material wurde rechtzeitig bestellt, aber vom Zulieferer nicht rechtzeitig geliefert.&#8221;<br />
Beim Fensterbauer habe es Engp&#228;sse gegeben. &#8220;Wir haben bei einer anderen Schulbaustelle im Landkreis zur vollsten Zufriedenheit mit der gleichen Baufirma zusammengearbeitet&#8221;, erkl&#228;rt er. Auch jetzt seien vor Ort &#8220;Top-Leute&#8221;. Die haben auch samstags gearbeitet, um schneller fertig zu werden. Das wiederum habe Anwohner ver&#228;rgert. &#8220;Doch am Donnerstag sind wir mit den Krach machenden Arbeiten fertig&#8221;, verspricht er.<br />
Dass die Sch&#252;ler durch den verkorksten Schuljahresbeginn einigen Stoff nachzuholen haben, macht denen selbst kaum Sorgen. &#8220;Wir haben doch in diesem Schuljahr drei Wochen l&#228;nger Zeit, weil unsere Ferien so zeitig waren&#8221;, sagt Bastian aus der siebenten Klasse, der mit den anderen Jungs vor dem Camburger Bad wartet, dass er von den Eltern abgeholt wird.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<h5>FW</h5>
<h4>Die Allerersten</h4>
<p>Es ist das kleinste Gymnasium S&#252;dth&#252;ringens und das erste der Region unter freier Tr&#228;gerschaft: Gestern begann f&#252;r 36 M&#228;dchen und Jungen am neu er&#246;ffneten Gymnasium in Rohr- Kloster der Unterricht.<br />
Meiningen &#8211; Sebastian aus Meiningen ist sehr fr&#252;h &#8211; &#8220;so gegen 5.30 Uhr&#8221; &#8211; munter geworden. Eigentlich h&#228;tte er da noch gar nicht aufstehen m&#252;ssen. Doch bei der ganzen Aufregung konnte er gestern einfach nicht l&#228;nger schlafen. F&#252;r ihn und seinen Bruder Jonas begann der erste Unterrichtstag am Evangelischen Gymnasium Meiningen, das sich auf dem Gel&#228;nde des Berufs- und Technologiezentrums (BTZ) Rohr-Kloster befindet.<br />
Herzklopfen<br />
Neue Klasse, neue Lehrer, neue B&#252;cher und obendrein eine gerade erst startende Schule &#8211; das alles sorgt f&#252;r Herzklopfen, weckt aber auch die Neugierde. &#8220;Ich freue mich auf das, was wir hier erleben und lernen werden&#8221;, sagt Sebastian. Der Zehnj&#228;hrige kennt ein paar Kinder seiner neuen Klasse bereits aus der Grundschul-Zeit.<br />
Das erste Gymnasium unter freier Tr&#228;gerschaft in S&#252;dth&#252;ringen ist eine Ganztagsschule mit christlicher Wertorientierung. Es steht unter Regie der Evangelischen Schulstiftung Mitteldeutschlands, die inzwischen 17 Schulen in Th&#252;ringen und Sachsen-Anhalt betreibt. Weil sich in den letzten Tagen noch ein Kind anmeldete, sind es jetzt 36 M&#228;dchen und Jungen, die in Rohr-Kloster in zwei f&#252;nften Klassen die Schulbank dr&#252;cken. Sie kommen aus Meiningen, Steinbach-Hallenberg, Dillst&#228;dt, K&#252;hndorf, Walldorf, Viernau, Neubrunn, Themar. Um an diese Schule gehen zu k&#246;nnen, wiederholen zwei der Kinder sogar die f&#252;nfte Klasse.<br />
Als kleiner Willkommensgru&#223; liegt am ersten Schultag auf jedem Platz eine kleine Zuckert&#252;te, gef&#252;llt mit Stiften und Traubenzucker-Bonbons. Freudig begr&#252;&#223;t Schulleiter Dr. Torsten Kobow die Kinderschar, die allerersten Penn&#228;ler am Evangelischen Gymnasium Meiningen. &#8220;Jetzt geht es los. Ihr glaubt gar nicht, wie ich mich freue.&#8221;<br />
F&#252;r den 45-j&#228;hrigen P&#228;dagogen, der die vergangenen 16 Jahre am Ratsgymnasium in Erfurt unterrichtete, ist das ein besonderer Moment. Ebenso wie f&#252;r die &#252;brigen f&#252;nf Lehrer, die alle um die 30 sind und in den vergangenen Tagen die letzten Vorbereitungen trafen, Schwierigkeiten aus dem Weg r&#228;umten und in freudiger Erwartung dem Startschuss entgegenfieberten.<br />
Den langen Flur zu den Unterrichtsr&#228;umen schm&#252;ckt ein Zuckert&#252;tenbaum. Gleich neben der T&#252;r zum Pausenhof steht er. B&#228;nder h&#228;ngen daran, auf denen W&#252;nsche zu lesen sind: &#8220;Spa&#223; beim Lernen&#8221;; &#8220;Durchhalteverm&#246;gen, wenn es mal schwierig wird&#8221;; &#8220;Ein vertrauensvolles Miteinander&#8221;; &#8220;Ein Schulklima zum Wohlf&#252;hlen&#8221;; &#8220;Verst&#228;ndnisvolle und geduldige Lehrer&#8221;.<br />
So oder so &#228;hnlich h&#246;rten sich die W&#252;nsche der Eltern an, die im September 2008 das erste Mal zusammenkamen, um in Meiningen ein Gymnasium unter freier Tr&#228;gerschaft aus der Taufe zu heben. Aus der Initiative ist ein Verein entstanden, dessen Vorsitzender Carsten Feller zum ersten Schultag nicht fehlte. &#8220;Es ist toll, jetzt den Schulbeginn zu erleben. Das ist ein sch&#246;ner Tag f&#252;r alle, die den zweij&#228;hrigen Gr&#252;ndungsprozess begleitet haben&#8221;, sagt er.<br />
Die Arbeit des Vereins ist damit aber nicht beendet. Die Mitglieder bem&#252;hen sich darum, dass Evangelische Gymnasium Meiningen perspektivisch in Meiningen anzusiedeln. Nach wie vor sind drei Standorte im Gespr&#228;ch: das fr&#252;here Gerichtsgeb&#228;ude in der Leipziger Stra&#223;e, das Bundesbank-Geb&#228;ude in der Lindenallee sowie die Geb&#228;ude des fr&#252;heren Henfling-Gymnasiums in der Schulstra&#223;e.<br />
Vertrauenszuschuss<br />
Herzklopfen hatten am ersten Schultag nicht nur Sebastian aus Meiningen, Sue aus Dillst&#228;dt, Janek aus Steinbach-Hallenberg und die &#252;brigen frisch gebackenen Gymnasiasten. Thomas Michaelis, Klassenleiter der 5b, gesteht: &#8220;Mir geht es nicht anders als den Kindern. Ich bin wahrscheinlich genauso aufgeregt.&#8221; Der junge Mann wohnt in Bad Salzungen und hat seine Referendarzeit am Eisenacher Gymnasium absolviert. Der Schulstart markiert f&#252;r ihn den eigentlichen Start als Lehrer. &#8220;Das ist eine gro&#223;e Herausforderung.&#8221; Er unterrichtet Sport sowie das Fach Mensch, Natur, Technik.<br />
Die Lehrer wissen, dass die Eltern der neu gegr&#252;ndeten Schule einen gro&#223;en Vertrauensvorschuss entgegengebracht haben. Dieses Vertrauen wollen sie nicht entt&#228;uschen.<br />
Es ist der Beginn einer spannenden Zeit &#8211; f&#252;r alle an der Schule.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/08/hallihallohalloele-ein-gruss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Information zum CAS-Rechner</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/07/information-zum-cas-rechner/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/07/information-zum-cas-rechner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[LEV]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Cas Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Computer Algebra System]]></category>
		<category><![CDATA[Computer System]]></category>
		<category><![CDATA[Mit]]></category>
		<category><![CDATA[Nummer 1]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2931</guid>
		<description><![CDATA[Am 22.06.2010 trafen sich Minister Matschie und die Landeselternvertretung zu ihrem regelm&#228;&#223;igen Informationsgespr&#228;ch. Thema Nummer 1 war die verpflichtende Einf&#252;hrung von CAS (Computer- Algebra-System) an den Gymnasien voraussichtlich im Schuljahr 2012/2013 f&#252;r die dann aktuelle Klassenstufe 11.
Dem vorausgegangen war eine Information des ThILLM an die Th&#252;ringer Gymnasien, dass die Abiturpr&#252;fung im Jahr 2014 verpflichtend mit [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/04/aktuelle-information-aus-dem-thueringer-landtag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;'>Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;</a> <small>Liebe Leser des Pressespiegels Ihrer LEV, ich m&#246;chte Sie hiermit &#252;ber eine soeben angek&#252;ndigte Kabinettsumbildung, auch das Kultusministerium betreffend, im Freistaat Th&#252;ringen informieren. In K&#252;rze wird es zu den Ereignissen eine Stellungnahme Ihrer LEV geben. Die personelle Besetzung, unter anderem im Kultusministerium, wird sich &#228;ndern, die Themen bleiben. Effektive Elternmitwirkung,...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22.06.2010 trafen sich Minister Matschie und die Landeselternvertretung zu ihrem regelm&#228;&#223;igen Informationsgespr&#228;ch. Thema Nummer 1 war die verpflichtende Einf&#252;hrung von CAS (Computer- Algebra-System) an den Gymnasien voraussichtlich im Schuljahr 2012/2013 f&#252;r die dann aktuelle Klassenstufe 11.<br />
Dem vorausgegangen war eine Information des ThILLM an die Th&#252;ringer Gymnasien, dass die Abiturpr&#252;fung im Jahr 2014 verpflichtend mit CAS abgelegt werden m&#252;sse und deshalb die Schulen im n&#228;chsten Schuljahr mit Klassenstufe 9 CAS-Rechner vorhalten sollen. Die Anschaffung dieser ca. 100 bis 130 EUR teuren Ger&#228;te habe durch die Eltern zu erfolgen.<br />
Mit Schreiben vom 05.03.2010 rief daraufhin der Landeselternsprecher der Gymnasien das Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur an und kritisierte den seiner Meinung nach hierin bestehenden Versto&#223; gegen die Lehr- und Lernmittelfreiheit. Dar&#252;ber hinaus wurde ein umfangreicher Fragenkatalog unterbreitet, der die mit der Einf&#252;hrung von CAS-Rechnern verbundenen Probleme betraf.<br />
Das Ministerium bat darum, die gesetzlich vorgeschriebene Beantwortungsfrist verl&#228;ngern zu d&#252;rfen, da insbesondere die Frage der Lehr- und Lernmittelfreiheit einer erneuten intensiven Pr&#252;fung unterzogen werden sollte. Eine abschlie&#223;ende Antwort wolle der Minister zum LET am 29.05.2010 geben. Diese bestand dann in dem Angebot, sich mit der LEV zum Gespr&#228;chstermin nochmals<br />
abstimmen zu wollen.<br />
Zum Gespr&#228;ch versicherte sich der Minister umfangreicher fachlicher Unterst&#252;tzung seitens seines Hauses, des ThILLM und von Lehrern, die bereits erfolgreich mit CAS aufgrund freiwilliger Modellprojekte arbeiten. Obgleich die Thematik gerade aus Sicht der Eltern nicht emotionsfrei betrachtet werden konnte, entspannte sich eine umfangreiche, durchaus kontrovers gleichwohl<br />
sachlich gef&#252;hrte Diskussion, in deren Ergebnis folgendes festzuhalten ist:</p>
<ol>
<li>Das Ministerium vertritt die Auffassung, dass der CAS-Rechner nicht unter die Lehr- und Lernmittelfreiheit falle. Es handele sich vielmehr um ein, einem Taschenrechner oder Zirkelkasten vergleichbares Utensil, welches durch den Sch&#252;ler anzuschaffen sei. Auf Nachfrage ergab sich, dass hierf&#252;r letztlich eine Belastungsgrenze nicht gegeben sei. So k&#246;nne auch die Anschaffung von Laptop (ca. 400 – 600 Euro) angeordnet werden. Die Entscheidung liege einzig bei dem Ministerium. Ob diese Rechtsauffassung tats&#228;chlich zutrifft, wird nun wohl durch die Gerichte gekl&#228;rt werden m&#252;ssen.</li>
<li>Unabh&#228;ngig davon soll es jedoch dabei bleiben, dass das Abitur 2014 verpflichtend mit CASRechnern abzulegen sein wird. Hierzu sind die Rechner verpflichtend ab Klasse 11, mithin im Schuljahr 2012/2013 erstmals anzuschaffen. Gleichwohl sei nach Auffassung der Fachleute eine Einf&#252;hrung ab Klasse 9, mithin dem n&#228;chsten Schuljahr 2010/11, anzustreben, um einen optimalen Einsatz und Vorbereitung auf das Abitur zu gew&#228;hrleisten. Hierzu ein wenig im Widerspruch steht jedoch die Aussage, dass f&#252;r Sch&#252;ler, die nach der Regelschule an das Gymnasium wechseln, ein sp&#228;terer Einstieg in CAS unproblematisch sei.</li>
<li>Die Auswahl der CAS obliege der Schule. Jedoch werde vorgegeben, dass es sich um mobile Ger&#228;te handeln m&#252;sse. Obgleich auch die vorhandene Computertechnik in den Schulen, in welche in den letzten Jahren durch F&#246;rdermittel des Ministeriums stark investiert worden sei, grunds&#228;tzlich ausreiche, um die Forderung der Kultusministerkonferenz auf verpflichtende Nutzung von CAS zu erf&#252;llen, wurde eine solche L&#246;sung abgelehnt. Zum Einen sei kostenfrei am Markt zu erlangende Software nicht so leistungsf&#228;hig, wie die kostenpflichtige. Zum Anderen k&#228;men auf das Land zu gro&#223;e Kosten f&#252;r die Erlangung kostenpflichtiger Lizenzen zu. Und dar&#252;ber hinaus biete eine, je Schule vereinheitlichte, mobile Technik didaktische Vorteile, da der Sch&#252;ler auch au&#223;erhalb des Unterrichts damit arbeiten k&#246;nne. Es sei dem Land aus Kostengr&#252;nden (Lizenzgeb&#252;hren, Administrationsaufwand, Offenhalten der Schulcomputerr&#228;ume auch am Nachmittag) nicht m&#246;glich, hierf&#252;r die Voraussetzungen zu schaffen, so dass die hochgesteckten Lernziele, mit welchen Th&#252;ringen den Spitzenplatz in Deutschland hinsichtlich der Qualit&#228;t des Abiturs in den MINT-F&#228;cher erreichen m&#246;chte, nur erreicht werden k&#246;nnen, wenn hierf&#252;r die Eltern mit den Anschaffungskosten belastet w&#252;rden. Eine Pr&#252;fung, ob eine etwas moderatere Zielstellung nicht ausreiche, wurde strikt als indiskutabel abgelehnt. Ebenfalls abgelehnt wurde der Vorschlag, auf die Nutzung von CAS im Abitur zu verzichten.</li>
<li>Einigkeit bestand zwischen Eltern und Ministerium, dass es eine soziale Abfederung geben m&#252;sse. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ca. 8-11 Prozent der Betroffenen nicht in der Lage seien, die Kosten der Ger&#228;te ganz oder teilweise zu tragen. In den bisherigen  freiwilligen Modellklassen seien die Kosten durch Sponsoring der Lieferfirmen oder die Schulf&#246;rdervereine &#252;bernommen worden. Hierf&#252;r mussten die betroffenen Familien ihre wirtschaftlichen Verh&#228;ltnisse gegen&#252;ber den ausl&#228;ndischen Ger&#228;teanbietern oder den F&#246;rdervereinen offenbaren. Hinzu kommt, dass die kostenlose Zurverf&#252;gungstellung durch die Verk&#228;ufer voraussetzt, dass Sammelbestellungen vorgenommen werden. Zurzeit wird ein Ger&#228;t bei 20 Kaufger&#228;ten kostenfrei hinzugegeben. Sowohl die datenschutzrechtlichen als auch die organisatorischen Probleme, die damit im Zusammenhang stehen, als auch die Kritik der Eltern, dass wieder einmal Kosten der Pflichtaufgaben der Schulen auf die Eltern abgew&#228;lzt werden, bewog den Minister zu der Zusage, dass sein Ministerium kurzfristig den Abschluss von Rahmenvereinbarungen pr&#252;fen werde, die sicherstellen, dass h&#246;chstm&#246;gliche Rabattierungen und Freiger&#228;te erzielt werden. Dar&#252;ber hinaus soll eine Kl&#228;rung der M&#246;glichkeiten von Finanzierungen, Miet- oder Leasingger&#228;ten sowie der organisatorischen Durchf&#252;hrung zur  Erlangung der Freiger&#228;te bei fehlender wirtschaftlicher Leistungsf&#228;higkeit gepr&#252;ft werden. Die Schulen werden kurzfristig durch das Ministerium dar&#252;ber informiert, dass bis zum Abschluss solcher Vertr&#228;ge mit dem Erwerb der Ger&#228;te gewartet werden soll.</li>
<li>Fachlich wird die Einf&#252;hrung der CAS-Rechner durch das ThILLM begleitet. Hierzu seien 5 Lehrer je Schulbezirk vorgesehen, die als Multiplikatoren wirken sollen. Auf die Erfahrungen der bisherigen 10 Jahre freiwilliger Erprobungen k&#246;nne zur&#252;ckgegriffen werden. Dar&#252;ber hinaus bestehe schon jetzt gem. Lehrplan Klasse 11 die Verpflichtung mit CAS zu arbeiten. Wenngleich der Vergleich der bisherigen Abiturergebnisse mit und ohne CAS keine signifikant besseren Resultate der Klassen mit CAS-Rechnern ergeben haben, verspricht sich das Ministerium jedoch, dass mit den Rechnern ein lebendigerer Unterricht gehalten werden k&#246;nne und damit der Spa&#223;faktor bez&#252;glich der Naturwissenschaften, insbesondere Mathematik, steige. Voraussetzungen hierf&#252;r seien jedoch motivierte Lehrer, wof&#252;r man im TMBWK Sorge tragen wolle.</li>
<li>Auch den Einwand, dass teilweise Th&#252;ringer Universit&#228;ten die CAS-Rechner nicht zulie&#223;en, wurde vom Minister nicht gelten gelassen. Hier werde man an die Universit&#228;ten herantreten. Obgleich sich die Th&#252;ringer Elternschaft dem durchaus positiven Bem&#252;hen des Ministeriums um eine Verbesserung des Unterrichts, gerade auch im MINT-Bereich, nicht verschlie&#223;t, lehnt sie die zwangsweise Einf&#252;hrung von CAS-Rechnern auf Kosten der Familien ab. Gerade in einer Zeit konjunktureller Schw&#228;che und damit zunehmend angespannter wirtschaftlicher Verh&#228;ltnisse vieler Elternh&#228;user m&#252;ssen sich Entwicklungsziele an Vernunft und Machbarkeit orientieren. Aufgrund der bereits bestehenden finanziellen Belastungen, die sich zur Erlangung des Abiturs ergeben, wie z. T. teure Beteiligungen an den Sch&#252;lertransportkosten gerade im l&#228;ndlichen Raum oder zus&#228;tzlichen Arbeitsmaterialien, f&#252;hrt jede weitere Belastung dazu, dass gerade wirtschaftlich schw&#228;chere Familien trotz bestehender Leistungsf&#228;higkeit ihrer Kindern diesen den Zugang zum Gymnasium verweigern werden m&#252;ssen. Dies steht im eklatanten Widerspruch zum politischen Postulat des Ministers Matschie wirtschaftlich bestimmte Ungerechtigkeiten hinsichtlich des Bildungszugangs und Bildungserfolges beseitigen zu wollen.</li>
</ol>
<p>Wenn einerseits f&#252;r das Projekt Gemeinschaftsschule j&#228;hrlich ca. 450.000 Euro zus&#228;tzlich im Landeshaushalt, d. h. 4.000 € Sockelbetrag pro Schule und 100 Euro je Sch&#252;ler der Klassen 5 bis 8 eingestellt werden, andererseits der Zugang zum Abitur erschwert wird, stellt sich ein inakzeptabler Zielkonflikt dar. Es erscheint unvereinbar, einerseits durch die Gemeinschaftsschule den wirtschaftlich Schw&#228;cheren den Zugang zu h&#246;heren Bildungsabschl&#252;ssen erleichtern zu wollen, um sie dann andererseits, wenn das Konzept der Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe aufgehen sollte, dann doch wieder auszuschlie&#223;en.</p>
<p>Die Landeselternvertretung fordert weiter, die Zielstellung dem Machbaren und Vern&#252;nftigen anzupassen und die s&#228;chlichen Voraussetzungen an den Schulen zu schaffen, um das begr&#252;&#223;enswerte Ziel der Erlangung von Kompetenzen zur Nutzung moderner Technologien zu erreichen.<br />
Roul Rommei&#223;<br />
Landeselternsprecher der Gymnasien</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/04/aktuelle-information-aus-dem-thueringer-landtag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;'>Aktuelle Information aus dem Th&#252;ringer Landtag&#8230;</a> <small>Liebe Leser des Pressespiegels Ihrer LEV, ich m&#246;chte Sie hiermit &#252;ber eine soeben angek&#252;ndigte Kabinettsumbildung, auch das Kultusministerium betreffend, im Freistaat Th&#252;ringen informieren. In K&#252;rze wird es zu den Ereignissen eine Stellungnahme Ihrer LEV geben. Die personelle Besetzung, unter anderem im Kultusministerium, wird sich &#228;ndern, die Themen bleiben. Effektive Elternmitwirkung,...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/07/information-zum-cas-rechner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2926</guid>
		<description><![CDATA[6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur
Quelle: per mail
Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen
Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu Ende. An den Abiturpr&#252;fungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. Juni 2010'>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 1. Juni 2010'>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</a> <small>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden: Sommer Hoch am Himmel Wolkendecken. Sommersonne steckt im Stau. Und sie spielt mit mir Verstecken. Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau. Deshalb schimpfen viele Leute. Denn das ist doch keine Art. Wolken, ausgerechnet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/06/pressespiegel-vom-10-juni-2008-teil2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. Juni 2008 Teil2'>Pressespiegel vom 10. Juni 2008 Teil2</a> <small>Die Gelegenheit Dr. J&#246;rg Vogel [1, 2, 3] als engagierten Elternvertreter aus Jena ein herzliches &#8220;Danke&#8221; auszusprechen: Neuer BER Vorstand stellt sich vor Quelle: Pressemitteilung Auf der Fr&#252;hjahrsplenartagung des Bundeselternrates am letzten Wochenende in Finsterbergen wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gew&#228;hlt. Der neue Vorstand setzt sich aus den Elternvertretern Vorsitzender: Dieter...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur</h4>
<h5>Quelle: per mail</h5>
<p>Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen</p>
<p>Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu Ende. An den Abiturpr&#252;fungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Kollegs haben von 6.756 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern der Klassenstufe 12 und 13 6.648 teilgenommen. Davon haben 6.536 das Abitur geschafft. Das sind 98,3 Prozent. Der prozentuale Anteil liegt damit in diesem Jahr im Schnitt der vergangenen Schuljahre (97,5 bis 98,3 Prozent). Die Noten des diesj&#228;hrigen Abiturjahrgangs reichen von 1,0 bis 3,8. Der Notendurchschnitt betr&#228;gt 2,30 (im Vorjahr bei 2,30). Ein sehr gutes Abitur (Note bis 1,5) haben 917 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erreicht, 121 davon schafften es sogar mit der Note 1,0.</p>
<p>Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Die hohe Abschlussquote und der gute Notendurchschnitt sind ein Beleg f&#252;r die erfolgreiche Arbeit von Lehrern und Sch&#252;lern. Ob Ausbildung oder Studium – den Absolventen stehen jetzt viele T&#252;ren offen.“</p>
<p>Zudem endete auch die Pr&#252;fungszeit an allen 239 Th&#252;ringer Regelschulen. 5.967 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler strebten einen Realschulabschluss an, 3.208 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einen Hauptschulabschluss bzw. Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Davon haben 5.683 den Realschulabschluss geschafft. Das sind 95,2 Prozent. Den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichten 1.460 (70,2 Prozent) von 2.079 Pr&#252;flingen, den Hauptschulabschluss erhielten 1.527 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler.</p>
<p>Matschie begl&#252;ckw&#252;nscht die Sch&#252;ler: „Die Voraussetzungen f&#252;r einen noch besseren Schulerfolg aller Sch&#252;ler und den Ausgleich sozialer Nachteile schaffen wir ab dem n&#228;chsten Schuljahr mit der ‚Gemeinschaftsschule im Aufbau’. Dabei setzen wir auf l&#228;ngeres gemeinsames Lernen und individuelle F&#246;rderung. Insbesondere den Regelschulen er&#246;ffnen sich mit der neuen Schulkultur vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten.“</p>
<p>Zum neuen Schuljahr 2010/2011 werden rund 16.860 Sch&#252;ler eingeschult.</p>
<p>Gregor Hermann<br />
Stellvertretender Pressesprecher</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. Juni 2010'>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 1. Juni 2010'>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</a> <small>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden: Sommer Hoch am Himmel Wolkendecken. Sommersonne steckt im Stau. Und sie spielt mit mir Verstecken. Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau. Deshalb schimpfen viele Leute. Denn das ist doch keine Art. Wolken, ausgerechnet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/06/pressespiegel-vom-10-juni-2008-teil2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. Juni 2008 Teil2'>Pressespiegel vom 10. Juni 2008 Teil2</a> <small>Die Gelegenheit Dr. J&#246;rg Vogel [1, 2, 3] als engagierten Elternvertreter aus Jena ein herzliches &#8220;Danke&#8221; auszusprechen: Neuer BER Vorstand stellt sich vor Quelle: Pressemitteilung Auf der Fr&#252;hjahrsplenartagung des Bundeselternrates am letzten Wochenende in Finsterbergen wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gew&#228;hlt. Der neue Vorstand setzt sich aus den Elternvertretern Vorsitzender: Dieter...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Der Cdu]]></category>
		<category><![CDATA[Leserinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Paragraf]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2921</guid>
		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und manch scheinbar schlechteres Zeugnis ist am Ende [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 1. Juni 2010'>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</a> <small>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden: Sommer Hoch am Himmel Wolkendecken. Sommersonne steckt im Stau. Und sie spielt mit mir Verstecken. Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau. Deshalb schimpfen viele Leute. Denn das ist doch keine Art. Wolken, ausgerechnet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,<br />
fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und manch scheinbar schlechteres Zeugnis ist am Ende mehr wert als ein aus &#8220;dem &#196;rmel gesch&#252;tteltes&#8221;; oder? Loben Sie ihre Kinder, sie haben ein &#8220;Arbeitsjahr&#8221; hinter sich und sollen nun Zeit haben zum Beine baumeln lassen. Denen, die die Schule verlassen, w&#252;nsche ich einen guten Start in&#8217;s Berufsleben oder im Studium!<br />
Ich w&#252;nsche Ihnen gemeinsam mit Ihren Kindern sch&#246;ne und erholsame Ferien! Ich gr&#252;&#223;e Sie bis dahin</p>
<p>herzlichst<br />
Ihr Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2921"></span></p>
<h4>Th&#252;ringer Koalition auf Weg zu Schulkompromiss</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Im Streit innerhalb der Th&#252;ringer Regierungskoalition um die Einf&#252;hrung des sogenannten Gemeinschaftschulen haben sich die Parteien CDU und SPD aneinander angen&#228;hert. Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) k&#252;ndigte an, in den n&#228;chsten Tagen einen &#252;berarbeiteten Entwurf der Schulgesetz-Novelle vorzulegen.<br />
Erfurt. Wie die Online-Ausgabe der &#8220;Th&#252;ringer Allgemeine&#8221; unter Berufung auf Regierungskreise, berichtete, sei vor allem der Paragraf 61 des Gesetzentwurfs innerhalb der Koalition umstritten. Nach ihm sollen die kreisfreien St&#228;dte und Landkreise dazu verpflichtet werden, bis zum Schuljahr 2014/15 die Gemeinschaftschaftschule, in der die Sch&#252;ler bis zur 8. Klasse gemeinsam unterrichtet werden sollen, in ihrem Bereich anzubieten. Dieser Passus und andere umstrittene Vorschriften, die aus Sicht der CDU eine Privilegierung der Gemeinschaftschule schaffen w&#252;rden, sollen nun abge&#228;ndert werden. Details wurden noch nicht bekannt.</p>
<p>Matschie hatte sich am Montagabend mit Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Bildungspolitikern beider Parteien in Erfurt zu einem mehrst&#252;ndigen Gespr&#228;ch getroffen, nach dem der Schulstreit &#246;ffentlich eskaliert war. Die Unions-Fraktion im Landtag favorisiert zudem das Modell einer Oberschule, das einen Ausbau der Regelschule vorsieht.</p>
<h4>Kaum Jobs f&#252;r Sch&#252;ler in den Sommerferien</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Wer sich als Th&#252;ringer Sch&#252;ler in den Ferien ein paar Euro hinzuverdienen m&#246;chte, hat es in diesem Jahr schwer.</p>
<p>Erfurt. &#8220;Es gibt wenig Angebote, aber in den Ferien wird es trotzdem immer wieder vereinzelte freie Stellen geben&#8221;, sagte Lydia Gebauer von der Arbeitsagentur in Erfurt. F&#252;r minderj&#228;hrige Sch&#252;ler sei die Joblage besonders schlecht. Unter anderem wegen der angespannten Wirtschaftslage und der beschr&#228;nkten Einsatzm&#246;glichkeiten von Sch&#252;lern werden auch in anderen Teilen Th&#252;ringens kaum Ferienjobs angeboten.</p>
<p>Wenn es doch einmal freie Stellen gibt, werden diese oft an Bekannte und Verwandte vergeben. &#8220;Die wenigen freien Stellen laufen &#252;ber Beziehungen. Oft werden zum Beispiel Mitarbeiterkinder besch&#228;ftigt&#8221;, sagte der Sprecher der Arbeitsagentur in Altenburg, Erik M&#252;ller.</p>
<p>Schwierig wird es f&#252;r die Sch&#252;ler auch in einer Studentenstadt wie Jena. &#8220;Die Situation ist sehr schlecht, es gibt bislang keine Angebote&#8221;, sagte die Sprecherin der Agentur f&#252;r Arbeit in Jena, Anke Klein. Ihre Kollegen in Erfurt haben dagegen bisher nach eigenen Angaben &#252;ber 30 Stellen vermitteln k&#246;nnen. Meist w&#252;rden die Sch&#252;ler in der Gastronomie, als B&#252;rohilfskraft oder als Produktionshelfer eingesetzt, sagte Gebauer.</p>
<p>Die Arbeitsagenturen empfehlen, sich fr&#252;hzeitig an die Firmen zu wenden. &#8220;Wer einen Job haben will, sollte sich mindestens vier Wochen vorher bewerben &#8211; das steigert die Chancen&#8221;, sagte Frank Fleischmann von der Suhler Arbeitsagentur.</p>
<h4>Erste Sch&#252;lerpreise am P&#246;&#223;necker Gymnasium verliehen</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Das P&#246;&#223;necker Gymnasium verleiht erstmals die hauseigenen Sch&#252;lerpreise &#8220;Wei&#223;er Turm&#8221;. Die Auszeichnungen w&#252;rdigen herausragende schulische Leistungen, soziale Kompetenz und au&#223;erschulisches Engagement.<br />
P&#246;&#223;neck. Das P&#246;&#223;necker Gymnasium hat erstmals die hauseigenen Sch&#252;lerpreise &#8220;Wei&#223;er Turm&#8221; verliehen. Jener f&#252;r die Abiturienten wurde am Samstag der Jahrgangsbesten Alexandra Weithase &#252;berreicht, drei weitere gingen gestern an die F&#252;nftkl&#228;sslerinnen Alexa Winzer und Jenny Dietl sowie an Maria Lucanus aus der 10c.</p>
<p>Der Preis besteht aus einem kleinen wei&#223;en Turm aus glasierter Keramik, der auf einer Schieferplatte steht. Die Plastiken wurden im Zuge eines k&#252;nstlerischen Wettbewerbes von Sch&#252;lern entwickelt, denen der K&#252;nstler Steffen Karol fachlich und technisch zur Seite stand.</p>
<p>Die Auszeichnungen w&#252;rdigen herausragende schulische Leistungen, soziale Kompetenz und au&#223;erschulisches Engagement in den Klassenstufen 5 bis 8, 9 bis 11 und 12, erl&#228;uterte Schulleiter Steffen Heerwagen. &#220;ber die Verleihung entscheidet nach Vorschl&#228;gen aus den Klassen eine Jury, die aus Mitgliedern des Schulf&#246;rdervereines, des Sch&#252;lerrates und der Schulleitung besteht. Die Ehrung der vier M&#228;dchen wurde einstimmig beschlossen.</p>
<p>&#8220;Die Sch&#252;ler wollten statt Urkunden etwas Dauerhaftes als W&#252;rdigung besonderer Leistungen&#8221;, sagte Heerwagen zum Hintergrund dieses neuen Symbols f&#252;r Spitzenleistungen. Die Keramiken h&#228;tten die Qualit&#228;t einer bleibenden Erinnerung, &#8220;das kann man auch seinen Kindern mal zeigen&#8221;, ist er &#252;berzeugt.</p>
<p>Der Wei&#223;e Turm wurde nicht zuf&#228;llig auf eine Schieferplatte gesetzt. &#8220;Sie steht f&#252;r Bodenst&#228;ndigkeit&#8221;, sagte Heerwagen. Sie soll die Sch&#252;ler an ihre Wurzeln erinnern, wenn sie sich dereinst, wo auch immer in der Welt, verwirklichen.</p>
<h4>Kinderflohmarkt in Suhl</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>B&#252;cher, Barbies und mehr<br />
Von Ruth Schafft<br />
Suhl &#8211; Wenn schon die Sonne nicht so richtig strahlen will, dann doch umso mehr die junge Verk&#228;uferschar auf dem Kinderflohmarkt,</p>
<p>Fachsimpeln zwischen Verk&#228;ufer und K&#228;ufer geh&#246;rten zum Gesch&#228;ft.</p>
<p>Zu den Stammverk&#228;ufern z&#228;hlt beispielsweise die 12-j&#228;hrige Pauline Ripperger, die &#8211; wie die Mama verriet &#8211; schon ihren ersten Verkaufsstand hatte, als sie noch gar nicht rechnen konnte. Das hat sich ge&#228;ndert, denn von ihren Einnahmen m&#246;chte Pauline ihre innerfamili&#228;ren Schulden, die sie f&#252;r ihren neuen Laptop aufgenommen hat, abtragen. &#8220;Ich bin sehr zufrieden&#8221;, so das Suhler M&#228;dchen mit Blick auf ihre Einnahmen. Pauline ist gemeinsam mit ihren Freundinnen Theresia Gerasch und Carolin Endter vor Ort. Dem Trio komme solch ein bunter Basar gerade recht, denn &#8220;dann kann man mal wieder sein Kinderzimmer &#8216;entr&#252;mpeln&#8217;&#8221;, so die drei &#252;bereinstimmend.</p>
<p>Schn&#228;ppchen-Erfolg</p>
<p>Dass sich das Bummeln &#252;bern Kinderflohmarkt lohnt, beweisen gef&#252;llte Beutel und diverse Pakete unterm Arm, die Gro&#223; und Klein vom Platz tragen. So hat sich eine treusorgende Oma gefreut, als sie f&#252;r 5 Euro einen h&#252;bschen Schulranzen f&#252;rs Enkelkind erwischte. Allerdings m&#252;sse dieser noch in der Ecke stehen, denn das Enkelkind kommt erst im n&#228;chsten Jahr in die Schule. Eine andere Frau hielt gezielt Ausschau nach Spielzeug, das sich eignet, im Wartezimmer die Zeit beim Arztbesuch etwas zu verk&#252;rzen. Auch sie wurde f&#252;r die Praxis f&#252;ndig.</p>
<p>Am Stand von Pia und Jacob Heidisch aus Schalkau warten Spiele, Puppen, P&#252;ppchen, Pl&#252;schtiere und anderer &#8220;Krimskrams&#8221; aus ihren Kinderzimmern auf K&#228;uferschaft. Beide sind &#8211; unterst&#252;tzt von Mama Constanze &#8211; das allererste Mal &#252;berhaupt Akteure auf einem Flohmarkt. Zu Anfang habe sie ein recht mulmiges Gef&#252;hl gehabt, aber mit ihrem ersten Verkauf, einer Pl&#252;schkatze, die miaut und sich bewegt, sei dann das Lampenfieber vergangen, erz&#228;hlt die 13-j&#228;hrige Pia erleichtert. Auch sie m&#246;chte ihren Verdienst f&#252;r die Anschaffung eines Laptops verwenden, w&#228;hrend ihr Bruder einen Teil seines Gewinnes gleich in ein Skateboard investiert und somit ein wenig auch die Konjunktur auf dem Flohmarkt angekurbelt hat. Der Abschied von ihren Spielsachen sei den beiden nicht sonderlich schwer gefallen, geben sie zu. Im Gegensatz zu ihrer Mama, &#8220;an vielen St&#252;cken h&#228;ngen ja auch Erinnerungen dran&#8221;, so Constanze Heidisch.</p>
<p>Geld kommt aufs Konto</p>
<p>Da scheint der achtj&#228;hrige Paul Wenghoeffer aus Meiningen cooler. &#8220;Manche Sachen braucht man ja nicht mehr.&#8221; Unter diesem Gesichtspunkt habe er sich im Kinderzimmer umgeschaut und ein stattliches Verkaufsangebot zusammengestellt: B&#252;cher, Spiele, DVDs. Mit dem Verkauf, wobei sein Papa ihn ein klein wenig attestiert, ist Paul zufrieden. Und die Einnahmen? &#8220;Die tue ich aufs Konto&#8221;, kommt prompt seine Antwort.</p>
<p>Gleich nebenan preisen Julia Seele und Sophie B&#246;rner ihre Sch&#228;tze an. Beide sind aus Suhl. Kuscheltiere und Kleinzeug gehe bei ihr am besten, zieht Julia in der Mittagsstunde ein erstes Verkaufsres&#252;me. B&#252;cher, Barbies und mehr gibt es bei Sophie, die sich mit ihrem Flohmarktgesch&#228;ft ebenfalls zufrieden zeigt. W&#228;hrend die 14-j&#228;hrige Julia noch nicht so recht wei&#223;, wof&#252;r sie das zus&#228;tzliche Taschengeld verwenden m&#246;chte, hat ihre ein Jahr j&#252;ngere Freundin schon konkrete Vorstellung: &#8220;Shoppen gehen&#8221;.</p>
<h4>Rund 6500 Hilferufe an Kinder-Sorgentelefon</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Erster Liebeskummer und Familienprobleme: Rund 6500 Kinder und Jugendliche haben im vergangen Jahr beim kostenfreien Sorgentelefon in Th&#252;ringen angerufen.<br />
Erfurt (dpa/th)</p>
<p>Jeder f&#252;nfte Anrufer wollte mit den Beratern anonym &#252;ber die Partnerschaft und die aktuelle Lebenssituation reden, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Auch Familienprobleme waren ein h&#228;ufiges Thema, gefolgt von Schwierigkeiten in der Schule. Seit 1998 sind die ausgebildeten Beraterinnen und Berater rund um die Uhr unter der Nummer 0800/008 0080 kostenfrei zu erreichen. Die Anrufe werden auf n&#228;chstgelegene Kinderschutzeinrichtungen geleitet.</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 1. Juni 2010'>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</a> <small>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden: Sommer Hoch am Himmel Wolkendecken. Sommersonne steckt im Stau. Und sie spielt mit mir Verstecken. Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau. Deshalb schimpfen viele Leute. Denn das ist doch keine Art. Wolken, ausgerechnet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 17.6.2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-17-6-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-17-6-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Warth]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Berka]]></category>
		<category><![CDATA[Biedermann]]></category>
		<category><![CDATA[Eike]]></category>
		<category><![CDATA[Freies Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Leserinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Monika]]></category>
		<category><![CDATA[Motto]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Regie]]></category>
		<category><![CDATA[Roland]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolph]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesenthal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2857</guid>
		<description><![CDATA[Worte zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels,
erst heute erlaubt es mein Alltag, wieder einmal nach l&#228;ngerer Pause einen Pressespiegel zu gestalten. Die Ferien stehen vor der T&#252;r und neben der normalen Arbeit sind noch viele andere Dinge zu bew&#228;ltigen. Leider verhallte bisher unser immer wieder kehrender Aufruf nach Unterst&#252;tzern bisher ergebnislos. Wie Alexander Grimm [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-4-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 04. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 04. M&#228;rz 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, viel ist geschehen in den vergangenen Tagen. Nicht nur Sturmtief Xynthia hat gew&#252;tet und viel Schaden hinterlassen. Die Tage danach waren friedlich und lie&#223;en einen Hauch von Fr&#252;hling erahnen. Wie jedes Jahr ein Neubeginn nach dem langen Winter, die ersten...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/01/pressespiegel-vom-19-januar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 19. Januar 2010'>Pressespiegel vom 19. Januar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, auch ich m&#246;chte Sie, wenn auch etwas versp&#228;tet, ganz herzlich im neuen Jahr begr&#252;&#223;en und Ihnen sowie Ihren Kindern Gesundheit, Schaffenskraft, Erfolg und pers&#246;nliches Wohlergehen w&#252;nschen! Bleiben Sie uns bitte weiterhin treu, wir honorieren das mit unserem Engagement f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-16-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Februar 2010'>Pressespiegel vom 16. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, sowohl die Olympischen Winterspiele in Canada als auch die f&#252;r uns bedeutsamen Ereignisse im Zusammenhang mit der Gestaltung der neuen Gemeinschaftsschule in Th&#252;ringen haben uns in ihren Bann gezogen. Wie geht es weiter, wer wird noch welche Konsequenzen ziehen, wie...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-23-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. Februar 2010'>Pressespiegel vom 23. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, morgen ist es mal wieder soweit: Im Kreistag Bad Salzungen werden wichtige Entscheidungen zum zuk&#252;nftigen Schulnetz im Erbstromtal getroffen. Zwei Grundschulen sind von einer eventuellen Schlie&#223;ung betroffen. Sich &#228;ndernde demografische Daten und bewusst zur&#252;ckgehaltene Sanierungsarbeiten fordern ihren Tribut, will man...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-16-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Gesch&#228;tzte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, die Medien sind derzeit berauscht. Berauscht von sich selbst, von ihren immer neuen Meldungen &#252;ber sexuelle &#220;bergriffe. Ist es nicht perfide, unsere Jugend immer mehr zu verunsichern als ihnen Halt, Zuversicht und Vertrauen zu geben? Vertrauen in eine Gesellschaft, in...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Worte zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels,<br />
erst heute erlaubt es mein Alltag, wieder einmal nach l&#228;ngerer Pause einen Pressespiegel zu gestalten. Die Ferien stehen vor der T&#252;r und neben der normalen Arbeit sind noch viele andere Dinge zu bew&#228;ltigen. Leider verhallte bisher unser immer wieder kehrender Aufruf nach Unterst&#252;tzern bisher ergebnislos. Wie Alexander Grimm zum letzten Landeselterntag in Bad Berka sagte, Mitstreiter sind herzlich willkommen, ja, wir brauchen Sie! Sie werden schnell und unkompliziert bei dem traditionellen Pizzaessen eingewiesen! Erforderlich ist nur ein Computer mit Internetanschlu&#223; und eine Stunde Zeit in der Woche. Trauen Sie sich, wir brauchen Sie!<br />
Es gr&#252;&#223;t Sie herzlichst<br />
<em>Ihr Ralf Schuhmann</em><br />
<span id="more-2857"></span></p>
<h4>Langer Tag der Natur</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p><em>Wartburgkreis/Eisenach</em><em> &#8211; </em>Langer Tag der Natur &#8211; 36 Stunden am St&#252;ck  war Gelegenheit zu besonderen naturverbundenen Erlebnissen im gesamten  Wartburgkreis und der Stadt Eisenach. Der Naturschutzbeirat hatte den  Rahmen abgesteckt und die verschiedensten Veranstalter &#8211; Vereine,  Naturschutzverb&#228;nde, Forst&#228;mter, Interessengemeinschaften, &#196;mter,  Biosph&#228;renreservat Rh&#246;n, Nationalpark Hainich und Privatpersonen &#8211;  gewonnen, die attraktive Angebote unter dem Motto &#8220;Natur erleben und  begreifen und sch&#252;tzen&#8221; unterbreiteten. Die Koordination und  Organisation &#252;bernahm das Naturschutzzentrum &#8220;Alte Warth&#8221;.Den Auftakt aller 91 Veranstaltungen gab eine Wanderung unter  Federf&#252;hrung des Landschaftspflegeverbandes Th&#252;ringer Rh&#246;n. Julia  Gombert hatte die Regie. Rund 50 Kinder und Lehrerinnen aller Klassen  der Grundschule Wiesenthal machten sich um acht Uhr von ihrer Schule aus  auf den Weg in die Wiesenthaler Schweiz. Auf halbem Weg wurden sie  erwartet von Kreissch&#228;fermeister Roland Barthelm&#228;s und Arno Rudolph vom  Th&#252;ringer Schafzuchtverein, Klaus Schmidt, Leiter der Unteren  Naturschutzbeh&#246;rde, Dr. Eike Biedermann, Vorsitzender des  Naturschutzbeirates, und Bernd Rether von der &#8220;Alten Warth&#8221;. Da hatten  die M&#228;dchen und Jungen erst einmal eine &#8220;Schule im Gr&#252;nen&#8221; zu  absolvieren. Es war erstaunlich, was alles sie schon &#252;ber Schafe und  ihre Bedeutung f&#252;r die Pflege der Landschaft, &#252;ber Sch&#228;fer und &#252;ber den  Naturschutz wussten. Weiter ging es auf die Wacholderheide des  Naturschutzgebietes Wiesenthaler Schweiz, einer Rh&#246;ner Landschaft wie  aus dem Bilderbuch. Nachdem gemeinsam mit Julia Gombert gekl&#228;rt war,  weshalb in dem Huteg&#252;rtel zwischen Wald und Wiese verbuschende Gew&#228;chse  wie Hartriegel, Schlehe, Wei&#223;dorn, Nadelgeh&#246;lze und zu viel Wacholder  weitgehend unerw&#252;nscht sind, gingen die behandschuhten Kinder sofort ans  Werk. Sie rupften und zogen, schleppten und schnitten. Flugs war ein  ansehnlicher Haufen zusammengekommen, bevor es ein Fr&#252;hst&#252;ck von der  Agrargenossenschaft Rh&#246;nland gab.</p>
<p>Sich als Helfer beim Naturschutz bet&#228;tigen zu k&#246;nnen, hat den M&#228;dchen  und Jungen einen Riesenspa&#223; gemacht. Das zeigte sich auch im weiteren  Verlauf des Tages: Wo man es verstanden hatte, Kinder einzubeziehen,  ging es richtig rund. Diese einmalige Gelegenheit, Heimatkunde und  Biologie anschaulich vermitteln und Sch&#252;ler begeistern zu k&#246;nnen, wurde  leider zu selten genutzt, bedauern die Initiatoren, die sich ansonsten  aber zufrieden zeigten. Bis auf wenige Ausnahmen fanden sich allerorten  Interessenten ein, und wenn es um naturkundliche Dinge gehe, sei es  vielen Akteuren sowieso lieber, mit einer oder zwei Handvoll Leuten  loszuziehen, die sich dann aber wirklich von Grund auf f&#252;r die Thematik  interessieren. So kam oftmals ein Geben und Nehmen, ein befruchtender  Austausch zustande. Erfreut zeigen sich Naturschutzbeirat und Alte Warth  &#252;ber den Einfallsreichtum vieler Veranstalter, die nicht selten  regelrechte Erlebnisstunden boten. Mit dem Schweinaer Apotheker Dr.  Steffen Wagner konnten die Kinder sich selbst einen Tee mischen, was  selbst Dreij&#228;hrige nutzten, beim abendlichen Lichtfang auf der Alten  Warth Insektenvielfalt oder auf der S&#228;ngerwiese einheimischen  Flederm&#228;usen nachsp&#252;ren. Der Wachtelk&#246;nig zeigte sich in der Werraaue  zwar nicht h&#246;chstpers&#246;nlich, war aber zugegen per Laptop, Video und als  Pr&#228;parat. Ein regelrechter Renner wurde die Fackelwanderung durch die  Drachenschlucht, f&#252;r die Tage zuvor sogar ein Anmeldestopp unumg&#228;nglich  war; rund 200 Interessenten schlossen sich dem B&#252;rgerverein Mosbach an,  um sich entlang der geplanten Trasse der B 19n von den gef&#228;hrdeten  Natursch&#246;nheiten selbst zu &#252;berzeugen. Selbst 87-J&#228;hrige kraxelten auf  der Suche nach Orchideen die Alte Warth hinauf, auf dem Wackenhof waren  40 Natur- und Musikliebhaber schier begeistert von klassischen  Naturkl&#228;ngen, untermalt von H&#252;hnergegacker und Ziegengemecker.</p>
<p>Er habe seinen Sinn erf&#252;llt, der &#8220;Lange Tag der Natur&#8221;, den  Einheimischen wie auch G&#228;sten von au&#223;erhalb die vielf&#228;ltigen Sch&#246;nheiten  und Seltenheiten der hiesigen Landschaften nahezubringen und einige  davon &#8211; Naturerleben werde nie zur Massenbewegung &#8211; f&#252;r ihren Schutz und  Erhalt zu sensibilisieren, so das Res&#252;mee der Organisatoren. Dieses  Fazit ermutigt die Veranstalter zu weiteren Aktionen.</p>
<h4>F&#246;rderschulen bleiben erhalten</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Das Kultusministerium will die F&#246;rderschulquote in Th&#252;ringen bis 2014 halbieren. Das k&#252;ndigte Staatssekret&#228;r Prof. Roland Merten im Interview an.</p>
<p><em>Fairplay fordert die Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobenstein vom Kultusministerium in Sachen F&#246;rderschulen. Sind Sie sich einer Schuld bewusst?</em></p>
<p>Wir leben Fairplay, sind kontinuierlich im Gespr&#228;ch und werden es bleiben.</p>
<p><em>Die Diakoniestiftung kritisiert in ihrer &#8220;Weimarer Erkl&#228;rung&#8221;, bei der Umgestaltung der F&#246;rderschullandschaft au&#223;en vor zu sein.</em></p>
<p>Wir arbeiten derzeit noch gar nicht am F&#246;rderschulgesetz, das wir im Lichte der UN-Konventionen f&#252;r die Rechte von Menschen mit Behinderung nochmal anschauen wollen.</p>
<p><em>Was besagt die Konvention?</em></p>
<p>Der gemeinsame Unterricht soll Vorrang haben. Bereits unser bestehendes F&#246;rderschulgesetz von 2003 gibt dieses Ziel vor. Zu den dennoch n&#246;tigen Ver&#228;nderungen planen wir im Herbst Gespr&#228;che mit den Freien Tr&#228;gern, darunter auch mit der Diakoniestiftung.</p>
<p><em>Worin liegt der gr&#246;&#223;te Vorteil der Integration?</em></p>
<p>Kinder mit und ohne Behinderung haben die Chance, gemeinsam in ihrem nat&#252;rlichen Umfeld zu lernen, Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Das gelingt nur dann, wenn sie fr&#252;hzeitig beginnen, gemeinsame Erfahrungen Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn wir separieren, nehmen wir allen Kindern diese Chance.</p>
<p><em>Bis wann muss die UN-Konvention durchgesetzt werden?</em></p>
<p>Es gibt keine zeitliche Vorgabe. Ich w&#228;re froh, wenn wir bis zum Ende der Legislaturperiode eine F&#246;rderschulquote in Th&#252;ringen haben wie im Rest der Republik.</p>
<p><em>Wie hoch ist die F&#246;rderschulquote aktuell?</em></p>
<p>Sie liegt zwischen 7 und 7,5 Prozent, der Bundesschnitt hingegen nur bei vier Prozent.</p>
<p><em>Bislang stufen Gutachter der Tr&#228;ger selbst ein, ob ein Kind eine F&#246;rderschule besuchen sollte. Werden Sie diesen Modus &#228;ndern?</em></p>
<p>Partei&#252;bergreifend war das schon im Koalitionsvertrag unstrittig, dass wir Diagnostik und F&#246;rderung trennen m&#252;ssen. Ein Beispiel: Sie betreiben ein Pflegeheim mit 100 Bewohnern. Es gibt drei Pflegestufen, die zu 10, 50 oder 100 Euro honoriert werden. Was passiert, wenn die Pflegekasse das Heim selbst &#252;ber die Pflegestufen der Bewohner bestimmen l&#228;sst?</p>
<p><em>Es wird wohl viele Bewohner mit Pflegestufe drei geben.</em></p>
<p>Korrekt. &#196;hnlich ist es wohl bei den F&#246;rderschulen. Gegen&#252;ber 1994 haben sich die Sch&#252;lerzahlen halbiert, die Zahl der F&#246;rdersch&#252;ler verdoppelt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die intellektuellen Voraussetzungen in diesem Zeitraum nicht ver&#228;ndert haben.</p>
<p><em>Wie wollen Sie das testen?</em></p>
<p>Ab diesem Schuljahr trennen wir F&#246;rderung und Diagnostik in f&#252;nf Schul&#228;mtern und untersuchen die Ergebnisse. Je nach Resultat werden wir das Verfahren ab Schuljahr 2011/12 in gleicher oder modifizierter Form in ganz Th&#252;ringen einf&#252;hren.</p>
<p><em>Welche Schul&#228;mter machen den Anfang?</em></p>
<p>Wir beginnen in den Schul&#228;mtern Artern, Erfurt, Neuhaus, Gera-Schm&#246;lln und Rudolstadt.</p>
<p><em>Wollen Sie F&#246;rderschulen g&#228;nzlich abschaffen?</em></p>
<p>Wir werden auch k&#252;nftig F&#246;rderzentren haben, weil wir sie brauchen. Wir haben in diesem Bereich eine gute Qualit&#228;t. Die Freien Tr&#228;ger ben&#246;tigen wir als unsere wichtigsten Kooperationspartner schon allein deshalb, weil sich ein Gro&#223;teil der Schulen, die sich um Kinder mit geistiger Behinderung bem&#252;hen, in freier Tr&#228;gerschaft befindet. Wir werden aktiv auf sie zugehen, m&#252;ssen aber die rechtliche Seite im Blick behalten.</p>
<p><em>Gefordert wird, dass p&#228;dagogisches Personal wechselseitig in staatlichen Schulen und in Schulen mit freier Tr&#228;gerschaft einsetzbar ist.</em></p>
<p>Das stimmt mit meinen Ansichten &#252;berein. Wir brauchen die fachliche Kompetenz, um bestm&#246;glich mit den Kindern zu arbeiten. Und hier bauen wir ausdr&#252;cklich auf die Fachkr&#228;fte, die an Schulen in Freier Tr&#228;gerschaft arbeiten. Wir werden zu neuen Kooperationsformen kommen.</p>
<p><em>Die Freien Tr&#228;ger haben optimale R&#228;umlichkeiten geschaffen, die manche Regelschule nicht bieten kann. Ist es nicht besser, die Kinder in einer Umgebung lernen zu lassen, die ihren F&#228;higkeiten besser entspricht?</em></p>
<p>Wir sind auf die UN-Konvention verpflichtet. Das bedeutet, dass Kinder wohnortnah beschult werden sollen, egal ob sie behindert oder nicht behindert sind. Wichtig ist dabei aber zu beachten, dass dennoch die bestm&#246;gliche F&#246;rderung m&#246;glich ist. Die Integration hat f&#252;r alle Beteiligten positive Effekte, also auch f&#252;r die Kinder ohne sonderp&#228;dagogischen F&#246;rderbedarf.</p>
<p><em>Bleibt den Eltern die Wahlfreiheit erhalten?</em></p>
<p>Die wollen wir sogar noch erh&#246;hen. Die Wahlm&#246;glichkeiten sollen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern Wirklichkeit werden.</p>
<h4>Gemeinschaftsschule und Haushalt 2011 entzweien Schwarz-Rot</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<h5>Die Th&#252;ringer Koalition berlinert.</h5>
<p>Der SPD-Entwurf des Th&#252;ringer Schulgesetzes emp&#246;rt  Staatskanzlei und CDU; der bereits versp&#228;tete Koalitionsausschuss zum  Etat wurde abgesagt: Die Stimmung bei Schwarz-Rot gleicht sich der im  Bund an.  Erfurt. Eigentlich wollten CDU  und SPD am Dienstagabend &#252;bers Geld reden. Die gro&#223;e Regierungspartei  m&#246;chte 2011 mindestens 750 Millionen Euro sparen, der kleine Partner  vielleicht 500 Millionen  und am besten nicht in den  sozialdemokratischen Ministerien f&#252;r Bildung und Wirtschaft.  	 	Doch der Termin kam nicht zustande, wieder einmal. Intern schiebt  man sich daf&#252;r die Schuld gegenseitig zu. Wahrscheinlich wird es vor  der Sommerpause nicht einmal die Eckpunkte f&#252;r den n&#228;chstj&#228;hrigen  Haushalt geben; die Ministerien sollen in den Ferien erst einmal selbst  nachschauen, wo sie einsparen k&#246;nnen.  	 	Nach dem Scheitern der ersten Haushaltsklausur des Kabinetts im  Mai hatte der Zeitplan noch ganz anders geklungen. &#8220;Sehr zeitnah&#8221; werde  weiter verhandelt, sagte damals der Regierungssprecher, der  Koalitionsausschuss wollte sich nach Pfingsten treffen, um eine zweite  Klausur f&#252;r Mitte Juni vorzubereiten.  	 	Doch dies ist l&#228;ngst Makulatur, beide Parteien haben sich kaum  aufeinander zubewegt. Dazu gibt es interne Verwicklungen. Die  Staatskanzlei hat das CDU-gef&#252;hrte Finanzministerium angemahnt, endlich  belastbare Zahlen vorzulegen. In der SPD will der Wirtschaftsminister 	seine Invesitionen opfern.  	 	Parallel zu dieser doppelten Blockade eskaliert der Streit um die  Gemeinschaftsschule. Der erste Referentenentwurf f&#252;r das neue  Schulgesetz sorgte gestern in der Landtags-CDU f&#252;r w&#252;tende Reaktionen.  Zitiert wurde immer wieder der Paragraf 61. Dort steht: &#8220;Bis sp&#228;testens  zum Schuljahresbeginn 2014/15 haben die Schultr&#228;ger [...] in ihrem  Zust&#228;ndigkeitsbereich den Besuch einer Gemeinschaftsschule zu  erm&#246;glichen.&#8221;  Ranis und Tanna nehmen Kurs auf Gemeinschaftsschule  Quelle: OTZ    Neuntkl&#228;ssler der Regelschule Tanna, die ab August in die Erprobungsphase f&#252;r die Gemeinschaftsschule eintreten will.  Die Schulen in Ranis und Tanna wollen ab August an der Erprobungsphase zur Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule teilnehmen. Damit verbunden ist das l&#228;ngere gemeinsame Lernen bis zur achten Klassenstufe, wobei anschlie&#223;end aufgrund der Lehrinhalte ein &#220;bertritt in das Gymnasium m&#246;glich ist.  P&#246;&#223;neck. Die Konzepte zur Teilnahme am einj&#228;hrigen Pilotprojekt billigte der Kreisausschuss in seiner Sitzung am Montag in P&#246;&#223;neck mehrheitlich. F&#252;r das Konzept aus Ranis votierten alle sechs stimmberechtigten Mitglieder, das Tannaer Vorhaben erhielt vier Stimmen bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung.  Ausschussmitglied Thomas F&#252;gmann (CDU) bat um Verst&#228;ndnis, dass er auch als Schulamtsleiter abstimme. Er bescheinigte den Ranisern ein &#8220;sehr ausgewogenes&#8221; Konzept und sah in Tanna aufgrund einiger fehlender methodischer Ans&#228;tze &#8220;noch einige Reserven&#8221;. Somit stimmte er bei Tanna gegen die Bewerbung und empfahl eine &#220;berarbeitung bis zum zweiten Bewerbungszeitraum im September.  Die Bewerbungen gingen an das Th&#252;ringer Bildungsministerium. Mit &#8220;gro&#223;em Respekt&#8221; bewertete Landrat Frank Ro&#223;ner (SPD) diese, wobei die Schulen in Tanna und Ranis den Mehraufwand nicht scheuen w&#252;rden. Auch weil beide Schulen sichere Standorte im Schulnetz seien, sei diese Arbeit besonders zu w&#252;rdigen.  &#8220;Mich haben beide Konzepte &#252;berzeugt. Sehr gut finde ich, dass in Ranis eine Elternbefragung voraus gegangen war. Die Teilnahme beider Schulen am Pilotprojekt ist eine Entscheidung zugunsten der Kinder, die damit offen sind f&#252;r verschiedene Bildungswege&#8221;, w&#252;rdigte R&#252;diger Wohl (SPD) die Arbeitspapiere.</p>
<h4>Bad Liebenstein: Unser Schulfest &#8211; ein H&#246;hepunkt auch in diesem Schuljahr</h4>
<h5>Quelle: Frau Schoknecht, Bad Liebenstein</h5>
<p>Jedes Jahr steht unser Schulfest uner einem bestimmten Thema. Diesmal war unser Motto: &#8220;Sport, Spiel und Spa&#223;&#8221; . Es herrschte buntes Treiben rund um die Schule.  F&#252;r alle Sch&#252;ler, Eltern, Omas und Opas war etwas dabei. Ob Gummistiefel-Weitwurf, Fahrradparcour, Volleyball,  Tischtennis, K&#252;belspritzen durch die Feuerwehr oder Torwandschie&#223;en &#8211; die Kinder konnten sich &#252;berall ausprobieren. Nat&#252;rlich fehlte ein z&#252;nftiges Programm von unseren Chor- und Laienspielkindern auch nicht.  Hierbei ging es um einen musikalischen Achtkampf. Wie z.B.: &#8220;Ja wir san mit´m Radl da.&#8221;  Ein Clown munterte auch die letzten Skeptiker auf.  Gro&#223;e Freude herrschte nat&#252;rlich, als wir von der Friseur eG aus Bad Liebenstein und Immelborn, vertreten durch  Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Sina Walter und Friseurin Manuela Walther, 12 silberne Fu&#223;b&#228;lle, ein Fu&#223;balltor sowie eine  Torwand gesponsert bekamen. Gerade rechtzeitig zur Fu&#223;ball-WM in S&#252;dafrika.  Eine kleine Fu&#223;ball-WM wurde danach auch mit den Klassen 4 durchgef&#252;hrt. Hierbei gewann Brasilien &#8211; Deutschland wurde Dritter. Das war schon ein gutes Zeichen !  Organisiert wurde der sportliche Nachmittag von den Lehrern, Erziehern, Sch&#252;lern, vielen Eltern und ans&#228;ssigen Vereinen.  Die Versorgung mit Essen und Trinken wude, wie in jedem Jahr, von den Elternvertretern organisiert. Ein ganz gro&#223;es Lob an alle Muttis und Vatis.  Insgesamt war es wieder ein sehr gelungenes Schulfest. Nach vielen verregneten und kalten Tagen strahlte &#252;ber Bad Liebenstein die Sonne.</p>
<h4>Thaler Sch&#252;ler d&#252;rfen nicht nach Seebach</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<h5>Sch&#252;ler, Eltern und Lehrer protestieren vor dem  Kreistag in Bad Salzungen.</h5>
<p>Nach der f&#252;r Sommer angek&#252;ndigten, mehrj&#228;hrigen  Schlie&#223;ung d&#252;rfen die Grundsch&#252;ler aus Thal nicht in Seebach lernen. Ein  Dringlichkeitsantrag wurde im Kreistag abgelehnt.  Eisenach. Die  Kreisverwaltung favorisiert eine andere L&#246;sung und hat daf&#252;r eine  Mehrheit im Parlament. Die 55 M&#228;dchen und Jungen aus Kittelsthal und Thal werden bis &#252;ber das  Jahr 2013 hinaus in der Grundschule &#8220;Am Breitenberg&#8221;  unterrichtet. Abgelehnt wurde auch Teil zwei des Antrags. Darin sollte  die Kreisverwaltung verpflichtet werden, mit dem Nachtragshaushalt 2010  und dem Haushalt 2011 Gelder aufzutreiben, um das Schulgeb&#228;ude in Thal  schneller als geplant zu sanieren.  Nach dem Willen der vier  Antragsteller Rosel  Neuh&#228;user(Linke), R&#252;diger Schwanz (FDP),  Harry Weghenkel (LAD) Kurt Senf (Freie W&#228;hler) sollte die kleine Grundschule im Herbst 2011 wieder  &#246;ffnen. Von einem Dilemma sprach Gerald  Pietsch. Der CDU-Fraktionschef stellte fest: Es gebe seit  Februar zwar einen Beschluss des Kreistags zum Erhalt der Grundschule.  Es gebe aber keinen Beschluss, wie das zu finanzieren sei. Der Kreistag  sei daf&#252;r selber verantwortlich. &#8220;Ich halte nichts davon, den Schwarzen  Peter dem Landratsamt zuzuschieben.&#8221; Gleichwohl lehnten die  Christdemokraten den Antrag ab. &#8220;Wir haben keinen seri&#246;sen &#220;berblick,  wie es in der zweiten Jahresh&#228;lfte oder gar im kommenden Jahr um die  Kreisfinanzen stehen wird.&#8221; Eine Schnellsanierung sei unrealistisch.  Unterdessen  wurde bekannt, dass auf Veranlassung der Linke-Fraktion ein &#246;rtliches  Architekturb&#252;ro eine weitere Sch&#228;tzung vorgenommen hat, wie viel es  kosten w&#252;rde, mit Minimalaufwand die Betriebssicherheit herzustellen.  Laut Linke-Chef Hans-J&#246;rg Lessig  handelt es sich um 343 000 Euro. Dem stehen 2,7 Mio. Euro entgegen,  welche die Kreisverwaltung f&#252;r sich als Argument nutzt. Selbst eine  abgespeckte Variante soll nach Kreisangaben unter 1,3 Mio. Euro nicht zu  machen sein.  Gegen den unbedingten Schulerhalt in Thal stimmte  auch die Mehrzahl der Freien W&#228;hler: &#8220;Schon jetzt bringt die Schule  nicht die Mindestzahl Sch&#252;ler  zusammen&#8221;, urteilte Klaus Bohl.  Es gebe  ausreichend gro&#223;e Schulen, die dringend Gelder ben&#246;tigten. Als Beispiel  f&#252;hrte er die Burgseeschule Bad Salzungen  an. &#8220;Da gibt es f&#252;r 70 M&#228;dchen ein einziges Toilettenbecken in einem  winzigen Kabuff.&#8221; Antragssprecher Harry  Weghenkel hingegen kritisierte die Kreisverwaltung, sie beachte  die &#8220;klugen Gedanken&#8221; der Eltern aus betroffenen Familien nicht. In der  Grundschule Ruhla werde durch die  zus&#228;tzlichen Kinder eine beengte Situation entstehen.  Mit 21  Nein-Stimmen wurde der Antrag abgelehnt (13 Ja, 7 Enthaltungen).</p>
<h4>Kreisverwaltung muss &#220;bersicht zu Sanierungen vorlegen</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<p>In Farnroda schlie&#223;t die hundertj&#228;hrige Dorfschule, weil der Landkreis sie nicht saniert. Wo droht der n&#228;chste Schulnetz-Konflikt? Auf Anregung der SPD ist der Kreisverwaltung nun die Aufgabe erteilt worden, eine Ist-Stand-Analyse &#252;ber die bauliche Situation f&#252;r alle Schulen vorzulegen.  Portr&#228;t  Eisenach. Zu ermitteln sind Sanierungsr&#252;ckst&#228;nde, anderer Reparaturbedarf und daraus resultierende Investitionen f&#252;r alle Standorte, an denen im Wartburgkreis Schulbetrieb stattfindet.  Insgesamt gibt es (noch) 36 Grundschulen, 16 Regelschulen, vier Gymnasien und drei F&#246;rderzentren. Der Antrag der Fraktion SPD/Gr&#252;ne im Kreistag wurde am Mittwoch auch durch alle anderen Fraktionen einstimmig bef&#252;rwortet. Der Arbeitsauftrag hat einen zweiten, wichtigen Bestandteil: Die Schulverwaltung in Bad Salzungen soll benennen, was besonders dringend ist eine Priorit&#228;tenliste also.  Schulen seien ein zentrales Thema und &#8220;oft mit emotionalen Aufwallungen verbunden&#8221;, begr&#252;ndete Ulrich Weldner von den Sozialdemokraten. Um eine Schulpolitik im Landkreis zu betreiben, an welcher die Kreistagsmitglieder sich konstruktiv beteiligen k&#246;nnten, ben&#246;tige das Parlament einen &#220;berblick zur Gesamtsituation. Das z&#228;he Ringen im Erbstromtal (TA berichtete) f&#252;hrte das ein weiteres Mal vor Augen. &#8220;Es kommt der Tag, an dem wir feststellen, wir m&#252;ssen wieder eine Entscheidung pro oder kontra eine Schule treffen&#8221;, so Weldner. Dann sei es &#8220;f&#252;r alle von Vorteil&#8221;, eine solche &#220;bersicht zu Rate zu ziehen.  Mit dem Ansinnen musste die SPD weder bei den anderen politischen Kr&#228;ften, noch bei der Kreisverwaltung Widerst&#228;nde &#252;berwinden. Die f&#252;r Schulen zust&#228;ndige Dezernentin Claudia D&#246;ring (CDU) sagte: Der Kreis habe aus einem anderen Grund bereits Ende des Jahres 2009 ein externes Planungsb&#252;ro beauftragt, eine Wertermittlung aller Schulgeb&#228;ude anzustellen. Damit wolle sich der Landkreis vorbereiten, weil k&#252;nftig auch St&#228;dte, Gemeinden und Landkreise nach kaufm&#228;nnischer Buchf&#252;hrung &#252;ber ihr Verm&#246;gen bilanzieren m&#252;ssen. Erforderlich dazu ist die Kenntnis &#252;ber den Zustand eigener Geb&#228;ude. Laut D&#246;ring k&#246;nnten die Ergebnisse f&#252;r s&#228;mtliche Schulen &#8220;voraussichtlich im Mai oder Juni des kommenden Jahres&#8221; vorliegen. Mit diesem zeitlichen Rahmen zeigten sich die Mitglieder des Kreistags einverstanden.  Ein gesonderter Beschluss betrifft die Orte im Erbstromtal. Bis Ende August muss die Kreisverwaltung aufzeigen, wie sie mehrere unbeantwortete Fragen l&#246;sen will. Den Vorsto&#223; hierf&#252;r hatte ebenfalls die SPD unternommen. Zum einen wird festgestellt, dass die Kreisverwaltung am 6. April ein unvollst&#228;ndiges Konzept f&#252;r die Region vorgelegt habe, weil darin die Regelschulstandorte Wutha-Farnroda und die Grundschule Thal mit ihren baulichen Belangen unber&#252;cksichtigt waren. Zum anderen geben sich die SPD und insbesondere der fr&#252;here Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz nicht zufrieden, dass zwar das Hauptgeb&#228;ude der H&#246;rselbergschule auf dem M&#246;lmen teuer saniert wird (TA berichtete), aber anderes nicht angefasst wird. Laut Beschluss muss die Kreisverwaltung &#8220;konkret darstellen&#8221;, wie sie beabsichtigt, die Ein-Feld-Schulsporthalle der H&#246;rselbergschule zu &#252;berholen. Eine Sch&#228;tzung geht von 504 000 Euro Aufwand aus. Dar&#252;ber hinaus dr&#228;ngt Kranz auf die Einrichtung einer Aula oder eines Atriums.  F&#252;r die Regelschule &#8220;Am Rotberg&#8221;, deren Fortbestand nicht mehr angetastet wird, wird von einem Sanierungsbedarf von etwa 832 000 Euro ausgegangen. Kranz bem&#228;ngelte, dass bei den kreislichen &#220;berlegungen &#252;berdies der Bereich der Au&#223;enanlagen f&#252;r beide Schulen auf dem M&#246;lmen fehle.</p>
<h4>Fast 300 Sch&#252;ler bei Waldjugendspielen in Tanna</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<h5>Wie hei&#223;t nur der Baum, von welchem die Zweige  stammen? Vor allem die Ulme und Erle machten den Sch&#252;lern zu schaffen.  Forstpate Stefan Feustel spornt die Sch&#252;ler an.</h5>
<p>Wie die Bl&#228;tter der Kastanie oder Buche aussehen, wissen  Viert- und Sechstkl&#228;ssler ziemlich sicher. Wenn es ans Erkennen von  seltener vorkommenden B&#228;umen wie etwa Ulme oder Erle geht, scheint das  f&#252;r viele schon schwieriger zu sein.</p>
<p>Tanna. Dies zeigte sich gestern  zu den Waldjugendspielen des Forstamtes Schleiz,  an denen 272 Sch&#252;ler aus 15 vierten und sechsten Klassen der Region Schleiz und Bad Lobenstein  teilnahmen.  	 	Auf einem Rundkurs von dreieinhalb Kilometer in den Tannaer  Leiten knobelten die Kinder mitten in der Natur an zw&#246;lf Stationen,  bewiesen Wissen und Geschicklichkeit. &#8220;Wir haben diesmal mehr Sport und  Bewegung in die Waldjugendspiele gebracht&#8221;, so Jens Baumann vom Forstamt Schleiz,  der bei der Organisation federf&#252;hrend war. Sei es beim  Baumscheibenwerfen, beim Umschichten eines Holzstapels auf Zeit oder  beim Fichtenzapfenzielwerfen. Dazu gab es bew&#228;hrte Stationen wie das  Erkennen von Singv&#246;geln oder Greifv&#246;gel auf gro&#223;en Tafeln. Auch  Tierpr&#228;parate und Troph&#228;en  unter anderem von Wildschein, Hirsch und  Muffelwild  waren an einer Station zu erkennen. Begleitet auf ihrem  Parcours wurden die Klassen von Forstpaten, die man sich wie auch die  Stationsbetreuer teils &#8220;auslieh&#8221;, berichtete Jens  Baumann. Wie etwa Forstwirt Stefan  Feustel aus Leutenberg  und Forstwirtschaftsmeister Thomas  Stierand aus Neustadt/Orla.  	 	Nach dem Parcours durch die Natur gab es f&#252;r die Sch&#252;ler noch  viel zu erleben: Bernd Lippold und  Peter M&#252;ller vom Naturpark Th&#252;ringer Schiefergebirge Obere Saale waren mit einem  Baumpuzzle und vielen Infos vor Ort. Das Freizeitzentrum Zeulenroda wartete mit Aktivit&#228;ten auf, die  Polizei war zugegen, und bei Uwe K&#246;hler  konnte man  sicher angegurtet  auf einen Baum klettern. Keine Frage,  die Sch&#252;ler genossen den etwas anderen Schultag bei Spiel, Sport und  Spa&#223; in der Natur.</p>
<p>Schwierig sei es diesmal gewesen, so machte Jens Baumann deutlich, Sponsoren zu finden, die den  lehrreichen Tag in der Natur unterst&#252;tzten. So mussten die Geldpreise  f&#252;r die besten Klassen etwas kleiner als voriges Jahr ausfallen.  	 	Als Sieger mit den meisten Punkten konnten sich die Klasse 4b der  Grundschule Schleiz und die Klasse 6  c vom Gymnasium Schleiz &#252;ber je 40  Euro f&#252;r die Klassenkasse freuen. Je 30 Euro warteten auf die  Zweitplatzierten, die Klasse 4b der Grundschule Tanna  und die Klasse 6 d der Regelschule Schleiz.  20 Euro erhielt die Klasse 4 a der Grundschule Schleiz  f&#252;r den dritten Platz. Je zehn Euro, da gleiche Punktzahl, bekamen die  Klasse 6 b der Regelschule Tanna und  die Klasse 6 der Regelschule Blankenberg  f&#252;r den dritten Platz.</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-4-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 04. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 04. M&#228;rz 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, viel ist geschehen in den vergangenen Tagen. Nicht nur Sturmtief Xynthia hat gew&#252;tet und viel Schaden hinterlassen. Die Tage danach waren friedlich und lie&#223;en einen Hauch von Fr&#252;hling erahnen. Wie jedes Jahr ein Neubeginn nach dem langen Winter, die ersten...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/01/pressespiegel-vom-19-januar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 19. Januar 2010'>Pressespiegel vom 19. Januar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Sehr geehrte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, auch ich m&#246;chte Sie, wenn auch etwas versp&#228;tet, ganz herzlich im neuen Jahr begr&#252;&#223;en und Ihnen sowie Ihren Kindern Gesundheit, Schaffenskraft, Erfolg und pers&#246;nliches Wohlergehen w&#252;nschen! Bleiben Sie uns bitte weiterhin treu, wir honorieren das mit unserem Engagement f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-16-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Februar 2010'>Pressespiegel vom 16. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, sowohl die Olympischen Winterspiele in Canada als auch die f&#252;r uns bedeutsamen Ereignisse im Zusammenhang mit der Gestaltung der neuen Gemeinschaftsschule in Th&#252;ringen haben uns in ihren Bann gezogen. Wie geht es weiter, wer wird noch welche Konsequenzen ziehen, wie...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-23-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. Februar 2010'>Pressespiegel vom 23. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, morgen ist es mal wieder soweit: Im Kreistag Bad Salzungen werden wichtige Entscheidungen zum zuk&#252;nftigen Schulnetz im Erbstromtal getroffen. Zwei Grundschulen sind von einer eventuellen Schlie&#223;ung betroffen. Sich &#228;ndernde demografische Daten und bewusst zur&#252;ckgehaltene Sanierungsarbeiten fordern ihren Tribut, will man...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-16-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 16.M&#228;rz 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Gesch&#228;tzte Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, die Medien sind derzeit berauscht. Berauscht von sich selbst, von ihren immer neuen Meldungen &#252;ber sexuelle &#220;bergriffe. Ist es nicht perfide, unsere Jugend immer mehr zu verunsichern als ihnen Halt, Zuversicht und Vertrauen zu geben? Vertrauen in eine Gesellschaft, in...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-17-6-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Armen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Cdu]]></category>
		<category><![CDATA[Deer]]></category>
		<category><![CDATA[FüR Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz Iv]]></category>
		<category><![CDATA[Headhunter]]></category>
		<category><![CDATA[Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Marie Von Ebner Eschenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft System]]></category>
		<category><![CDATA[Private Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Sage]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Testsieger]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2845</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Eltern, liebe LeserInnen,
 
drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich.
Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r den Armen Reichtum und f&#252;r den [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 1. Juni 2010'>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</a> <small>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden: Sommer Hoch am Himmel Wolkendecken. Sommersonne steckt im Stau. Und sie spielt mit mir Verstecken. Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau. Deshalb schimpfen viele Leute. Denn das ist doch keine Art. Wolken, ausgerechnet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. Juni 2010'>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Eltern, liebe LeserInnen,</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich.</em></p>
<blockquote><p>Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r den Armen Reichtum und f&#252;r den Reichen ein Schmuck.</p>
<p>Diogenes</p></blockquote>
<blockquote><p>Fr&#246;hliche Armut ist gro&#223;er Reichtum ohne Gut.</p>
<p>Freidank</p></blockquote>
<blockquote><p>Nenne dich nicht arm, weil deine Tr&#228;ume nicht in Erf&#252;llung gegangen sind! Wirklich arm ist nur, wer nie getr&#228;umt hat.</p>
<p>Marie von Ebner-Eschenbach</p></blockquote>
<p><em><br />
&#8230;. arbeiten wir daran das einige Tr&#228;ume Wirklichkeit werden&#8230;&#8230; herzlichst Ihre Sylke Wolf<br />
</em></p>
<h4>Von der Leyen setzt bei &#8220;Hartz-IV&#8221;-Reform auf Bildung</h4>
<h5>Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) lehnt eine Anhebung der &#8220;Hartz-IV&#8221;-S&#228;tze als Reaktion auf die vom Verfassungsgericht geforderte Neuordnung der Sozialleistungen ab. Dies sei die &#8220;schlechteste L&#246;sung&#8221;, sagte von der Leyen heute &#8220;Spiegel Online&#8221;.</h5>
<p>Berlin. &#8220;Ich sage ganz deutlich: Es wird nicht automatisch mehr Bargeld f&#252;r die Familien geben&#8221;, f&#252;gte sie hinzu. Das Verfassungsgerichtsurteil sei vielmehr &#8220;ein Treibsatz, der unsere Bildungsdiskussion befeuert&#8221;.<span id="more-2845"></span></p>
<p>Die CDU-Politikerin sprach sich daf&#252;r aus, direkt in Bildung zu investieren. &#8220;Wir m&#252;ssen neu definieren, was ein Kind an Bildung braucht. Wie stellen wir sicher, dass es alle Unterst&#252;tzung und Materialen hat, um im Unterricht mitzukommen?&#8221;, sagte von der Leyen.</p>
<p>Das Arbeitsministerium sei gerade dabei, gemeinsam &#8220;mit Jobcentern, Kommunen und L&#228;ndern ein System zu entwickeln, das gew&#228;hrleistet, dass jedem Kind zukommt, was ihm zusteht&#8221;. Das Resultat dieser &#220;berlegungen k&#246;nne durchaus sein, dass es &#8220;die Gesellschaft erst einmal mehr Geld kostet&#8221;, sagte von der Leyen. Doch eine fr&#252;he Investition in Bildung sei f&#252;r Kinder der direkte Weg in die Unabh&#228;ngigkeit.</p>
<h5>02.04.10 / ddp</h5>
<h4>Matschie fordert mehr Geld vom Bund f&#252;r Bildung</h4>
<h5>Die Studenten k&#246;nnen nach den neuesten Aussagen deer Politik hoffen, dass ihre Streiks gefruchtet haben. Es soll mehr Geld f&#252;r Bildung geben.</h5>
<p>Der Th&#252;riner Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) hat das Votum der Kultusministerkonferenz (KMK) begr&#252;&#223;t, die Bildungsausgaben in Deutschland auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erh&#246;hen.</p>
<p>Erfurt. &#8220;Ich bin sehr froh &#252;ber die klare Mehrheit&#8221;, sagte der Vizeregierungschef unserer Zeitung. Dies sei gerade vor dem Hintergrund der j&#252;ngsten Spardebatte in der CDU ein &#8220;klares Signal&#8221; an den Bildungsgipfel von Bund und L&#228;ndern am 10. Juni, an diesem ehrgeizigen Ziel festzuhalten. &#8220;Allerdings geht damit auch die Aufforderung an die Bundeskanzlerin, die Umsatzsteuer-Anteile der L&#228;nder zu erh&#246;hen&#8221;, erkl&#228;rte Matschie. &#8221; Angela Merkel kann nicht nur fordern &#8211; sie muss auch liefern.&#8221; Angesichts der angespannten L&#228;nderhaushalte m&#252;sse die Einnahmeseite gest&#228;rkt werden.</p>
<h5>Martin Debes / 27.05.10 / TA</h5>
<h4>Nordh&#228;user FH-Pr&#228;sident: &#8220;Investitionen in Bildung zahlen sich aus&#8221;</h4>
<p>Prof. J&#246;rg Wagner (40), Pr&#228;sident der Fachhochschule Nordhausen und Vizechef der Th&#252;ringer Rektorenkonferenz, will die Budgets der Hochschulen um zehn Prozent erh&#246;hen. Er verlangt die Gleichstellung der Fachhochschulen, die gegen&#252;ber den Universit&#228;ten benachteiligt seien.</p>
<p><em>Das Land beklagt ein Milliardendefizit: Was ist der Sparbeitrag der Hochschulen?</em></p>
<p>Es kann und darf keinen geben. Im Gegenteil: Die Th&#252;ringer Hochschulen ben&#246;tigen mehr Geld, um ihren guten Standard halten zu k&#246;nnen.</p>
<p><em>Ist das nicht unrealistisch?</em></p>
<p>Nein, es ist vern&#252;nftig. Geld f&#252;r Bildung ist eine Zukunftsinvestition. Jeder in h&#246;here Bildung investierte Euro zahlt sich sp&#228;ter mehrfach aus: in hochqualifizierten Fachkr&#228;ften, die Unternehmen zur Verf&#252;gung stehen, in Innovationen und in regionalen Entwicklungspotenzialen der Hochschulen. Au&#223;erdem liegt Deutschland bei den Bildungsinvestitionen zur&#252;ck: Ihr Anteil betr&#228;gt 4,8 Prozent der Bruttoinlandprodukts, im Durchschnitt der OECD-Staaten sind es 5,4 Prozent . . .</p>
<p><em>&#8230;und laut dem sogenannten Bildungspakt von Bund und L&#228;ndern sollen es ja sogar 10 werden.</em></p>
<p>Das Ziel ist ehrgeizig, aber die einzige sinnvolle Option, um Th&#252;ringen zukunftsf&#228;hig zu halten und auf demografischen Wandel zu reagieren. Wir haben keine andere Ressource als die Menschen, die hier leben. Und da es nicht mehr werden, muss besonders sorgsam damit umgegangen werden. Ich denke, Bildungsminister Christoph Matschie hat das begriffen&#8230;</p>
<p><em>&#8230;wird aber daran nicht die Koalition scheitern lassen.</em></p>
<p>Jedenfalls hat er deshalb die Haushaltsverhandlungen platzen lassen. Und er hat sich zusammen mit den meisten anderen Kultusministern zu dem 10-Prozent-Ziel bekannt. Nun m&#252;ssen sich die Landesregierungen insgesamt und der Bund auch bekennen.</p>
<p><em>Also mehr Geld. Wie viel eigentlich?</em></p>
<p>Der Hochschulpakt, der im n&#228;chsten Jahr ausl&#228;uft, hat die Mittel eingefroren und nur die Zusch&#252;sse f&#252;r Sachkosten j&#228;hrlich um ein Prozent erh&#246;ht. Das reicht nicht, unsere Budgets m&#252;ssten um zehn Prozent steigen, um die h&#246;here Zahl an Studenten auch gut ausbilden zu k&#246;nnen. Dabei sollten auch die Fachhochschulen bessergestellt werden.</p>
<p><em>Die Forderung von einem FH-Rektor &#252;berrascht nicht.</em></p>
<p>Die Fachhochschulen bilden 30 Prozent der insgesamt 50 000 Th&#252;ringer Studenten aus, bekommen aber nur 18 Prozent der Zusch&#252;sse. Dabei bieten wie dieselben Abschl&#252;sse wie die Universit&#228;ten an und k&#228;mpfen um diesselben Mittel aus den Forschungsprogrammen. Uns fehlt nur der komplette Mittelbau.</p>
<p><em>Forschung sollte doch gar nicht Ihr Schwerpunkt sein. Waren Fachhochschulen nicht rein berufs- und praxisorientierte Ausbildungsst&#228;tten?</em></p>
<p>Das waren sie sie sind es aber nicht mehr. Wir lehren und forschen in vielen Bereichen auf dem Niveau der Universit&#228;ten. Das sollte auch die Politik zur Kenntnis nehmen.</p>
<h5>Martin Debes / 02.06.10 / TA</h5>
<h5>28.05.2010, 16:59 | Deutschland</h5>
<h4>Mehr Geld f&#252;r Bildung</h4>
<h5>Gute Nachrichten in Zeiten der Einsparungsdiskussion: Die Ausgaben f&#252;r Bildung und Forschung sind 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.</h5>
<p>2008 wurden 215 Milliarden Euro in die Bildung investiert Erstmals seit der Jahrtausendwende steckt Deutschland wieder mehr Geld in die Schl&#252;sselbereiche Bildung, Forschung und Wissenschaft. Im Jahr 2008 betrugen die Ausgaben 215,3 Milliarden Euro und damit 8,6 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP). Dies teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit.</p>
<p>Seit dem Jahr 2000 seien die Ausgaben zur&#252;ckgegangen, berichteten die Statistiker – nun gebe es erstmals wieder einen Anstieg. 2007 waren etwa 204 Milliarden Euro in Bildung, Forschung und Wissenschaft geflossen. Dies entsprach 8,4 Prozent des BIP. Das BIP ist die Messgr&#246;&#223;e f&#252;r die Wirtschaftsleistung im Inland.</p>
<p>Der gr&#246;&#223;te Teil des Geldes entfiel im Jahr 2008 mit 120,5 Milliarden Euro auf die sogenannte Erstausbildung in Kinderg&#228;rten, Schulen und Hochschulen sowie die duale Ausbildung. Die Ausgaben f&#252;r Bildungsf&#246;rderung und die K&#228;ufe der privaten Haushalte von Bildungsg&#252;tern betrugen 17,4 Milliarden Euro. Au&#223;erdem flossen 17,1 Milliarden Euro in Weiterbildung, Jugendarbeit und Krippen. F&#252;r die Bereiche Forschung und Entwicklung wandten Unternehmen und au&#223;eruniversit&#228;re Forschungseinrichtungen 55,4 Milliarden Euro auf, w&#228;hrend die Ausgaben f&#252;r die Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur bei 4,9 Milliarden Euro lagen.</p>
<p>Zahlen f&#252;r 2009 liegen noch nicht vor. Vor etwa anderthalb Jahren hatte die Politik beschlossen, die Ausgaben in dem Schl&#252;sselbereich bis 2015 auf zehn Prozent vom BIP anzuheben. Um dieses Ziel zu erreichen, m&#252;ssten auf der Grundlage des BIP von 2008 rund 250 Milliarden Euro investiert werden – also noch einmal 35 Milliarden Euro mehr als 2008 tats&#228;chlich flossen. Kann dieses Vorhaben umgesetzt werden? Dar&#252;ber ber&#228;t die Politik derzeit.</p>
<h5>thk/dpa/ap</h5>
<h4>Kreis will Schulspeisung einkommensabh&#228;ngig subventionieren</h4>
<h5>Bisher wird jede Mittagessenportion an einer Schule in Tr&#228;gerschaft des Landkreises ? eine Ausnahme bilden die Berufsschulen ? vom Kreis mit einem Euro subventioniert. Dies soll sich im n&#228;chsten Schuljahr &#228;ndern.</h5>
<p>Saalfeld. Stimmt der Kreistag am 15. Juni der neuen Satzung zu, richtet sich der Zuschuss k&#252;nftig nach dem Geldbeutel der Eltern.</p>
<p>Konkret soll das so aussehen, dass bei einem monatlichen Nettoverdienst der Eltern unter 920 Euro der Zuschuss pro Essen auf 1,50 Euro angehoben wird. Sch&#252;ler, deren Eltern in die Einkommensgruppe 920 bis 1432 Euro fallen, erhalten einen Euro Zuschuss, bis 2000 Euro gibt es noch 50 Cent vom Kreis. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen &#252;ber 2000 Euro wird &#252;berhaupt kein Zuschuss mehr gew&#228;hrt.</p>
<p>Linken-Fraktionschef Andreas Gr&#252;nschneder signalisierte f&#252;r seine Fraktion Zustimmung zu der neuen Satzung, die &#8220;gerechter ist, weil die unteren Einkommensgruppen st&#228;rker als bisher entlastet werden&#8221;, wie er im Kreisausschuss sagte. Auch Claus M&#246;ller stimmte zu, seine Fraktion SPD/BI/Gr&#252;ne tagt aber erst n&#228;chste Woche dazu.</p>
<p>Die Verwaltung begr&#252;ndet die neue Satzung offiziell mit dem weiteren Ausbau der Ganztagsschulbetreuung, der f&#252;r alle Sch&#252;ler ein Angebot zur Mittagessenversorgung notwendig mache.</p>
<p>Es ist aber auch kein Geheimnis, dass der Landkreis in Zeiten knapper Kassen mit der Neuregelung Geld sparen will. Rund 236 000 Euro, so hat man ausgerechnet, betr&#228;gt die Einsparung allein im Jahr 2011. Wenn der Kreistag im Juni zustimmt.</p>
<h4>R&#252;ffel f&#252;r Lieblingsschule: Internationale Schule Weimar soll wachsen</h4>
<h5>Die Gr&#252;nen wollen sparen. Ausgerechnet an der Bildung. In einem offenen Brief verlangen sie, das Land solle seine Zusch&#252;sse f&#252;r die internationale Schule in Weimar drastisch zur&#252;ckfahren. Jedoch: Sie haben daf&#252;r durchaus Gr&#252;nde.</h5>
<p>Weimar/Erfurt. Auf dem Schulhof stehen Pf&#252;tzen. Durch den Matsch drum herum spielen Sch&#252;ler Fangen. Hofpause in der internationalen Schule in Weimar.</p>
<p>Etwas anderes kann man dort derzeit gar nicht spielen. Der Schulhof nahe der Belvederer Allee ist Baustelle. Wenige Meter davon entfernt w&#228;chst gerade die dritte Etage des neuen Schulhauses. Der Neubau entz&#252;ndet politischen Streit. Dabei &#8211; wer das jetzige betritt, wird kaum bestreiten k&#246;nnen, dass ein neues dringend n&#246;tig ist: Es ist eng, es riecht nach Klo, der Fu&#223;boden ist grau und die Tapete l&#246;st sich von den W&#228;nden. In den meisten staatlichen Schulen in Th&#252;ringen sieht es mittlerweile anders aus.</p>
<p>Dabei ist in dieser privaten Schule f&#252;rstliches Schulgeld zu zahlen: 6120 Euro sind pro Jahr f&#252;r ein Grundschulkind f&#228;llig, fast 6880 Euro f&#252;r Sch&#252;ler in der 11./12. Klasse &#8211; selbstverst&#228;ndlich im Voraus am 1. August f&#252;r das jeweils folgende Schuljahr. Dazu kommen Anmeldegeb&#252;hr, Investitionsgeb&#252;hr, Fahrtkosten, zus&#228;tzliche Ausgaben f&#252;r Pr&#252;fungen und Ausfl&#252;ge&#8230;</p>
<p>Dabei seien diese Schulgelder noch au&#223;ergew&#246;hnlich niedrig, sagt Schulleiter Don Vinge, ein Kanadier, und verweist auf die internationalen Schulen in Dresden mit 10.000 und Frankfurt/Main mit sogar 17.000 Euro Schulgeld j&#228;hrlich. &#220;ber Sch&#252;lermangel kann sich die Weimarer Schule trotz der saftigen Betr&#228;ge aber nicht beklagen. Derzeit hat die Weimarer Schule 270 Sch&#252;ler. Gedacht ist sie eigentlich f&#252;r Kinder aus Familien, deren Eltern mit solch gro&#223;en ausl&#228;ndischen Firmen wie Masdar, MDC power oder N-3 nach Th&#252;ringen kommen. 1996 begann man mit 13 Kindern, inzwischen ist die Zahl dieser ausl&#228;ndischen Sch&#252;ler in dieser Schule aber lediglich auf 65 gestiegen. Grund: Es fehlt an potenten Investoren. Und sie &#252;bernehmen in der Regel f&#252;r ihre ausl&#228;ndischen Mitarbeiter die opulenten Schulkosten, wie an allen internationalen Schulen in Deutschland.</p>
<p>Die anderen rund 200 Sch&#252;ler in Weimar kommen aus Th&#252;ringen. Deren Eltern zahlen &#8211; und sie zahlen gern. Denn f&#252;rs Geld wird durchaus etwas geboten. Annegret Schodlok, Mutter einer 18-j&#228;hrigen Sch&#252;lerin, r&#228;umt ein, dass es der Familie nicht leicht f&#228;llt, die Tausender hinzubl&#228;ttern. &#8220;Wir haben uns trotzdem daf&#252;r entschieden&#8221;, sagt sie. &#8220;Wir haben es wohl &#252;berlegt, denn wir meinen, hier gibt es wirklich beste Bedingungen, beste Lehrer und p&#228;dagogische Methoden.&#8221; Die Kinder bekommen hier eine Schule geboten, wie sie internationale Studien wie Pisa seit Jahren fordern: gemeinsames Lernen von der 1. Klasse bis zum Schulabschluss, Hort und Ganztagsbetreuung auch in oberen Klassen, Klassen mit h&#246;chstens 20 Sch&#252;lern, Freizeitangebote, individuell zugeschnittene p&#228;dagogische Konzepte f&#252;r jedes Kind, Schulabschl&#252;sse, die international anerkannt sind, Auswahl der Lehrer durch die Schule selbst. Unterrichtssprache ist Englisch. Und wenn ein Kind trotzdem schlechte Noten hat? &#8220;Bei uns hat jedes Kind Erfolg, wir m&#252;ssen uns auf ihre Verschiedenartigkeit einstellen&#8221;, sagt Schulleiter Don Vinge &#8211; und man nimmt es ihm ab.</p>
<p>So erwarten Schulleitung wie Bildungsministerium, dass die Schule k&#252;nftig an die 450 Sch&#252;ler haben wird und also ausgebaut werden sollte. Das neue Schulgeb&#228;ude w&#228;chst, im Januar soll Umzug sein. Sieben Millionen wird es kosten, sechs davon kommen vom Bau- und Wirtschaftsministerium, eine Million Euro muss die Schule aufbringen. Zu wenig, sagen dazu einige.</p>
<p>Nun hat Th&#252;ringen, anders als etwa Sachsen in St. Afra oder Baden-W&#252;rttemberg in Salem, keine Eliteschule f&#252;r mehrfach hochbegabte Sch&#252;ler. Mancher bedauert das und argw&#246;hnt, dies sei die Einf&#252;hrung nun durch die Hintert&#252;r &#8211; durch die aber nicht jedes hochbegabte Kind gehen kann. Mangels Geld.</p>
<p>Elite nur nach Kassenlage der Eltern, wie es internationale Studien seit Jahren Deutschland vorwerfen? Die Gr&#252;nen im Landtag kritisieren die Th&#252;ringer Spielart &#252;ber die internationale Schule. &#8220;Wir werden sp&#228;testens im Herbst bei den Haushaltsdebatten die Schulerweiterung mit Landesmitteln wieder ablehnen&#8221;, sagt Astrid Rothe-Beinlich . Anderen Privatschulen gehe es weit schlechter. Sie bek&#228;men nicht solch opulente Gelder, und es sei nicht mal klar, ob sie sich am Projekt der Gemeinschaftsschulen beteiligen d&#252;rften. Ungerecht.</p>
<p>Das evangelische Schulzentrum in M&#252;hlhausen beispielsweise, erst im Februar bezogen, hat nach Auskunft der Finanzexperten in der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ebenfalls an die sieben Millionen Euro gekostet. F&#252;r 560 Sch&#252;ler. Dort allerdings &#252;bernahm das Land nur 3,4 Millionen Euro, den opulenten Rest musste der Schultr&#228;ger selbst stemmen. Die H&#228;lfte, das sei f&#252;r Privatschulen &#252;blich, hei&#223;t es. Wirtschaftspolitiker und Weimarer Schulleitung entgegnen, die internationale Schule in Weimar sei aber doch ein Standortfaktor f&#252;r die Th&#252;ringer Wirtschaft. Man bekomme die scheuen Investoren nun mal nur ins Land, wenn man f&#252;r die Kinder der Mitarbeiter etwas Ordentliches anbiete.</p>
<p>Immerhin zeigt die Weimarer Schule, was man unter einer erfolgreichen Schule versteht und was international der Standard ist. Dort wird es vorgelebt. Weil viele Manager in den Unternehmen l&#228;ngst wissen, dass ihre Kinder nur so sp&#228;ter erfolgreich sind und dass man sich dies etwas kosten lassen muss. Davon k&#246;nnten Politiker jedenfalls lernen, wenn sie das Geld f&#252;r Bildung an all den anderen Schulen bemessen.</p>
<h5>Angelika Reiser-Fischer / 02.06.10 / TA</h5>
<h4>Kommentiert: Offene Schule</h4>
<h5>In Vierergruppen sitzen die Kinder zusammen, t&#252;fteln selbstst&#228;ndig &#252;ber ihren Matheaufgaben, rechnen am PC. Die Lehrerin geht von Platz zu Platz, gibt Hinweise. Die Schule von heute l&#228;sst sich nicht mehr mit der von vor 20 Jahren vergleichen.</h5>
<p>Die Zeiten, in denen der P&#228;dagoge mit erhobenen Zeigefinger vor der Klasse stand und seinen Lehrplan herunterpredigte, geh&#246;ren der Vergangenheit an. Die Schule von heute ist offener. Kinder werden individuell gef&#246;rdert und nicht mehr an ihren Klassenkameraden gemessen. Behinderte Kinder sind nicht l&#228;nger ausgegrenzt, sondern lernen unter gleichen Voraussetzungen.</p>
<p>Dass Integration leicht werden w&#252;rde, hat keiner behauptet. F&#252;r uns, die noch in Reih und Glied hinter der Schulbank sa&#223;en, ist es sowieso schwierig, sich vorzustellen, dass behinderte Kinder im gleichen Umfeld lernen wie &#8220;normale&#8221;. Auch ist ihre Arbeit nicht schlechter. Sie brauchen mitunter nur etwas l&#228;nger, um Prozesse nachvollziehen zu k&#246;nnen. Eine Chance hat jeder verdient. Gerade, weil es sich unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung heute nicht mehr leisten kann, auf einzelne Kompetenzen zu verzichten.</p>
<h5>Juliane Maier / 31.05.10 / OTZ</h5>
<h4>Kinderstudie</h4>
<h5>Keine Hoffnung auf die Zukunft</h5>
<h5>Die Schichtzugeh&#246;rigkeit entscheidet, wie Kinder ihre Zukunft sehen. Arme Kinder f&#252;hlen sich benachteiligt und trauen sich auch keine erfolgreiche Schullaufbahn zu. Das ist eines der Ergebnisse der World-Vision-Kinderstudie.</h5>
<p>Kinder aus den unteren sozialen Schichten f&#252;hlen sich oftmals isoliert Wer arm ist und wenig famili&#228;re Unterst&#252;tzung erf&#228;hrt, hat deutlich kleinere Gestaltungsr&#228;ume f&#252;r Freizeit und Schullaufbahn – und registriert dies auch fr&#252;hzeitig. Das ist das Ergebnis der zweiten World-Vision-Kinderstudie, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. „Kinder aus den gehobenen Schichten k&#246;nnen von Anfang an ihre besseren Chancen nutzen“, betonte Klaus Hurrelman. Im Auftrag des christlichen Hilfswerks hatten die Bildungswissenschaftler Hurrelmann und Sabine Andresen in halbst&#252;ndigen Gespr&#228;chen 2530 Kinder in ganz Deutschland befragt. Anders als bei der ersten Studie von 2007 wurden erstmals auch Sechs- und Siebenj&#228;hrige einbezogen“, sagte World-Vision-Vorstand Christoph Waffenschmidt. Das Ergebnis zeigte unter anderem eines: Schon fr&#252;h blicken Kinder sehr realistisch auf ihre Umwelt und w&#252;nschen sich mehr M&#246;glichkeiten, ihre Stimme einzubringen und damit geh&#246;rt zu werden.</p>
<p>Ein F&#252;nftel der Sechs- bis Elfj&#228;hrigen sehen sich der Erhebung zufolge allerdings massiv benachteiligt. Eine niedrige soziale Herkunftsschicht, alleinerziehende und arbeitslose Eltern seien die klassischen Risikofaktoren f&#252;r ein Aufwachsen in Armut.</p>
<p><strong>Fehlende Unterst&#252;tzung in der Familie</strong></p>
<p>Erziehungswissenschaftlerin Andresen erkl&#228;rte, je zufriedener die Eltern in ihren Jobs und je besser sie in die Gesellschaft integriert seien, umso wohler f&#252;hlten sich die Z&#246;glinge. Kinder br&#228;uchten neben Freizeit, die sie selbst gestalten k&#246;nnen, einen geordneten Alltagsrhythmus und Regeln. Sie h&#228;tten ein starkes Bed&#252;rfnis nach „echtem Interesse und sicherer Zuwendung“. Dabei spiele Qualit&#228;t eine gr&#246;&#223;ere Rolle als Quantit&#228;t. Kinder arbeitsloser Erwachsener litten unter einem Mangel an Zuwendung.</p>
<p>Kinder aus gehobenen Schichten hingegen haben nicht nur mehr Unterst&#252;tzung und Aufmerksamkeit in den Familien selbst, sie haben auch neben der Schule ein deutlich vielf&#228;ltigeres Freizeitleben. So ist dort der Anteil an Kindern, die in ihrer Freizeit neben Verabredungen, Medienkonsum und Sport auch kreativ-musische Dinge tun, um ein Vielfaches h&#246;her: 43 Prozent in der Oberschicht, f&#252;nf Prozent bei den sozial Benachteiligten. „Aber die Br&#252;cke hin zu mehr Bildungsorientierung l&#228;uft gerade &#252;ber diese Besch&#228;ftigungen jenseits der Schule“, betonte Hurrelmann.</p>
<p><strong>Mehr Gelder f&#252;r Freizeitgestaltung</strong></p>
<p>Ziel der Studie war es, Politikern und P&#228;dagogen in Deutschland Denkanst&#246;&#223;e f&#252;r ihre Entscheidungen zu geben. Insbesondere Eltern benachteiligter Kinder m&#252;sse Hilfeleistung geboten werden. World-Vision-Vorsitzender Christoph Waffenschmidt sagte: „Wir d&#252;rfen nicht zulassen, dass Kinder aufgrund ihrer sozialen Herkunft beruflich und sozial ins Abseits geraten.“ Es m&#252;sse im Interesse aller liegen, selbstsichere, lebensfrohe und kluge Kinder heranzuziehen, die als Erwachsene eine St&#252;tze f&#252;r unseren Staat, die Wirtschaft und die Gesellschaft seien.</p>
<p>Der Sozialwissenschaftler Ulrich Schneekloth erkl&#228;rte, Freizeitgestaltung und Umfeld erg&#228;nzten den Schulerfolg. Es handele sich dabei nicht um einen Gegensatz. Das wiederum spreche nicht gegen eine Ganztagsschule, „sondern wir brauchen die richtige Schule“, sagte Schneekloth. Freizeitangebote sollten ausgeweitet werden. Andresen forderte, dass „nicht nur alles ins Kindergeld“ flie&#223;en sollte, da es den Kindern nur indirekt zugute k&#228;me. Hurrelmann best&#228;tigte: „Mehr finanzielle Ressourcen dahin, wo sich alle Kinder aufhalten“: Kooperationen von Sportvereinen mit Schulen sollten zum Beispiel gef&#246;rdert werden, um die benachteiligten 20 Prozent auch in die Vereine zu bringen.</p>
<h5>mb/ap/dapd</h5>
<h4>Fest- und Dankesch&#246;n-Konzert in der Reimann-Grundschule</h4>
<h5>Friedrich-Reimann-Grundschule</h5>
<h5>Mit Freunden zusammensein, sch&#246;ne Wandertage und nat&#252;rlich Lesen, Schreiben und Rechnen lernen das verbinden die Kinder der Friedrich-Reimann-Grundschule mit ihrer Lernst&#228;tte.</h5>
<p>Zeulenroda. So mancher aber auch: Lange Pausen zum Herumtoben. &#8220;Dar&#252;ber muss die Schulleitung noch einmal nachdenken&#8221;, sagte gestern Karin Ei&#223;mann, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule, und lachte.</p>
<p>Anl&#228;sslich des 15-j&#228;hrigen Bestehens der Schule wurde zum Festkonzert mit dem Schulchor und dem Kammerchor Zeulenroda in den Lichthof geladen. Mehr als 100 G&#228;ste waren gekommen, um die fr&#252;hsommerlichen Weisen der Ch&#246;re zu h&#246;ren und gemeinsam das Schuljubil&#228;um zu feiern.</p>
<p>So gratulierte auch B&#252;rgermeister Frank Steinwachs (CDU) und dankte allen, die vor 15 Jahren den Mut hatten, den Bau des Hauses zu unterst&#252;tzen. &#8220;Der Aufwand und &#196;rger hat sich definitiv gelohnt wie man sieht&#8221;, sagte er und &#252;berreichte Karin Ei&#223;mann einen Gutschein f&#252;r zwei kleine Geburtstagsgeschenke f&#252;r die Sch&#252;ler: f&#252;r einen &#8220;Moonhopper&#8221; und einen &#8220;Pogo-Stick&#8221;.</p>
<p>Das Festkonzert sollte vor allem ein &#8220;Dankesch&#246;n-Konzert&#8221; f&#252;r die Eltern, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Handwerker aus Zeulenroda und Umgebung sein. Letztere hatten den Sch&#252;lern w&#228;hrend der Projekttage &#8220;Wer will flei&#223;ige Handwerker sehn&#8221; ihre Zeit und Kompetenz zur Verf&#252;gung gestellt. &#8220;An dieser Stelle geht auch ein gro&#223;es Lob an die Kinder: Mit Flei&#223;, Geschicklichkeit, Ausdauer und Lust haben sie mit den Handwerkern gearbeitet&#8221;, sagte Karin Ei&#223;mann und lud die G&#228;ste ein, sich nach dem Konzert die Projektausstellung im hinteren Teil des Lichthofes anzusehen.</p>
<h5>Ute Flamich / 03.06.10 / OTZ</h5>
<h4>Sanierte Turnhalle der Anton-Sommer-Schule Rudolstadt eingeweiht</h4>
<h5>Judokas bei der Einweihung der Turnhalle an der Grundschule Anton-Sommer in Rudolstadt</h5>
<p>Wirklich nutzen k&#246;nnen die M&#228;dchen und Jungen der Grundschule &#8220;Anton Sommer&#8221; die sanierte Turnhalle erst nach den Sommerferien, wenn alle Restarbeiten abgeschlossen und s&#228;mtliche Ger&#228;te eingebaut sind. Aber einen Vorgeschmack auf k&#252;nftige Sportstunden gab es gestern zur Einweihung allemal.</p>
<p>Rudolstadt. Vertreter der Stadt, der Planer und der beteiligten Baubetriebe waren zur offiziellen Einweihung eingeladen. Nicht zuf&#228;llig wurde dieser Termin auf den Kindertag gelegt, so gab es gleich doppelt Grund zum Feiern.</p>
<p>In insgesamt drei Bauabschnitten &#252;ber einen Zeitraum von f&#252;nf Jahren wurde die Turnhalle von Grund auf auf Vordermann gebracht, so dass sie jetzt einem Neubau gleichkommt. Mit Unterst&#252;tzung des Th&#252;ringer Ministeriums f&#252;r Bau und Verkehr war es bereits 2005 m&#246;glich, das marode Dach zu sanieren. In einem zweiten Bauabschnitt ab Oktober 2009 wurden die sanit&#228;ren Anlagen vollst&#228;ndig erneuert. Auch dazu gab es eine F&#246;rderung vom Land, konkret vom Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Wirtschaft, Technologie und Arbeit. Im dritten und letzten Bauabschnitt konnte schlie&#223;lich mit Mitteln des Konjunkturpaketes II die Geb&#228;udesanierung erfolgen.</p>
<p>&#8220;Rechnet man alle Aufwendungen zusammen, so wurden insgesamt rund 844 000 Euro investiert, von denen 514 000 Euro vom Bund und dem Freistaat Th&#252;ringen beigesteuert wurden. Der Rest kam aus dem Haushalt der Stadt Rudolstadt&#8221;, informierte B&#252;rgermeister J&#246;rg Reichl (BfR).</p>
<p>Schulleiterin Angelika Swirsczuk bedankte sich bei allen Beteiligten. &#8220;Die Freude, sich in so einem sch&#246;nen Umfeld sportlich zu best&#228;tigen, wird enorm steigen&#8221;, sagte sie. Vorbei ist dann auch die Zeit, als die Sch&#252;ler zum Sportunterricht in den Saal der Kleinkunstb&#252;hne ausweichen musste, wo sie dankenswerter Weise vor&#252;bergehend Asyl fanden.</p>
<p>Die M&#228;dchen und Jungen der Anton-Sommer-Schule freuen sich auf ihre sanierte Turnhalle. Zum Kindertag wurde sie offziell eingeweiht.</p>
<p>Wie viel Spa&#223; ihnen die Bewegung in der neuen Turnhalle machen wird, zeigten die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler den G&#228;sten in einem gelungenen Programm. Junge Turner und Judoka bewiesen ihr K&#246;nnen, dazu gab es T&#228;nze, Lieder, Gedichte alles nat&#252;rlich zum Thema Sport.</p>
<h5>Heike Enzian / 02.06.10 / OTZ</h5>
<h4>Drei tolle Tage zum 15. der Reimann-Schule in Zeulenroda</h4>
<h5>Drei tolle Projekttage mit Handwerk zum Anfassen anl&#228;sslich des 15-j&#228;hrigen Bestehens der Reimann-Grundschule in Zeulenroda</h5>
<p>Wer will flei&#223;ige Handwerker sehn? Der muss in die Reimann-Grundschule nach Zeulenroda gehn. Mit drei Projekttagen feiert die Schule ihren Geburtstag. Von der Zahntechnik bis zur Hokzbearbeitung &#8211; alles nehmen die Grundsch&#252;ler unter die Lupe.</p>
<p>Zeulenroda-Triebes. Mmh, wie lecker das duftet! &#8220;Wir backen Bl&#228;tterteig-Windm&#252;hlen mit Quarkf&#252;llung&#8221;, sagt die neunj&#228;hrige Juliane und nimmt einen gut gef&#252;llten Teel&#246;ffel Quarkmischung aus der blassgelben gro&#223;en Sch&#252;ssel. Gott sei Dank ist Naschen erlaubt.</p>
<p>Nicht ohne Grund gab es gestern die Bl&#228;tterteig-Leckerei in der Friedrich-Reimann-Grundschule in Zeulenroda: Noch bis Mittwoch feiert die Schule vor allem im Hort ihr 15-j&#228;hriges Bestehen mit Projekttagen, Kinderfest und Kinobesuch.</p>
<p>&#8220;Das Thema unserer Projekttage lautet Wer will flei&#223;ige Handwerker sehn&#8221;, sagt die stellvertretende Schulleiterin Karin Ei&#223;mann. Das wollen nat&#252;rlich die Sch&#252;ler. Deshalb konnten sie Handwerksbetriebe vor Ort besichtigen, es kamen aber auch Handwerker aus Zeulenroda in die Schule, um den Kindern zu zeigen, was und wie sie arbeiten. Unter ihnen war auch Zimmerer Silvio Teuscher aus Pahren. Er zeigte Lea, Nicole, Florian, Franz und noch vielen anderen Kindern, wie man aus Holunderholz eine Pfeife schnitzt.</p>
<p>An anderer Stelle zeigte Zahntechnikerin Karina Grzybek den Jungen und M&#228;dchen, wie Zahnersatz hergestellt wird. Vor allem bei der Bestimmung der Zahnfarbe hatten die Kinder sichtlich ihren Spa&#223;.</p>
<p>Wer nicht gerade eine Pfeife schnitzte, oder sich &#252;ber Zahnersatz informierte, konnte unter anderem K&#246;rbe flechten, Ketten basteln und einer Friseurin &#252;ber die Schulter schauen. &#8220;Ziel der Projekttage ist es, den Kindern die Handwerksberufe wieder n&#228;her zu bringen und das Interesse f&#252;r diese Arbeit zu wecken&#8221;, sagt Karin Ei&#223;mann, die sich bei allen Handwerksbetrieben und dem Berufs- und Technologiezentrum Zeulenroda (BTZ) bedankte. Bei Letzterem konnten die Sch&#252;ler bereits gestern Morgen Handwerksberufe kennen lernen.</p>
<p>Heute, am Kindertag, soll es ein Kinderfest in der Schule und im Hort geben. Am Mittwochabend, 18.30 Uhr, veranstalten Kammer- und Schulchor gemeinsam ein Konzert.</p>
<p>Die Friedrich-Reimann-Grundschule in Zeulenroda wurde im April 1995 er&#246;ffnet. Heute werden 229 Sch&#252;ler in elf Klassen in der Schule unterrichtet.</p>
<h5>Ute Flamich / 01.06.10 / OTZ</h5>
<h5>01.06.2010, 12:50 | 3 Kommentare Familienreport</h5>
<h4>Anteil an Alleinerziehenden w&#228;chst</h4>
<h5>Mittlerweile w&#228;chst jedes sechste Kind in Deutschland bei einem alleinerziehenden Elternteil auf. Dem neuen Familienreport zufolge ist das Armutsrisiko bei diesen Familien besonders hoch.</h5>
<p>Kinder von Alleinerziehenden sind h&#228;ufiger von Armut betroffen zeigt der Familienreport Der Anteil der alleinerziehenden M&#252;tter und V&#228;ter ist deutlich gestiegen. Das geht aus dem Familienreport 2010 hervor, den Bundesfamilienministerin Kristina Schr&#246;der (CDU) am Dienstag in Berlin vorstellen wird. Wuchsen 1998 nur in jeder siebten Familie die Kinder bei einem alleinerziehenden Elternteil auf, so war dies 2008 schon in jeder f&#252;nften Familie der Fall.</p>
<p><strong>Immer mehr Frauen sind Hauptverdiener</strong></p>
<p>Der Bericht, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal ver&#246;ffentlicht wurde, stellt statistische Daten und Umfrageergebnisse rund um das Familienleben zusammen und wertet sie aus. Familienministerin Schr&#246;der sieht die Ergebnisse dem Bericht zufolge als einen Beleg daf&#252;r, dass staatliche F&#246;rderma&#223;nahmen unverzichtbar sind: „Familienleistungen und Sozialtransfers tragen erheblich zur Reduzierung von Armutsrisiken bei“, hei&#223;t es in einer schriftlichen Zusammenfassung ihres Ministeriums. „Ohne die staatlichen Leistungen w&#228;ren in Deutschland etwa doppelt so viele Kinder armutsgef&#228;hrdet.“ Das Kindergeld beispielsweise habe f&#252;r mehr als 1,7 Millionen Kinder eine armutsreduzierende Wirkung.</p>
<p>Der Report ergab zudem, dass immer mehr Frauen mit ihrem Einkommen ihre Familien ern&#228;hren: Der Anteil der Frauen, die Hauptverdienerin einer Familie sind, stieg in Westdeutschland innerhalb von 15 Jahren von sieben auf elf Prozent und in Ostdeutschland von elf auf 15 Prozent. mb/dapd</p>
<p><strong>Kinder lernen von Kindern in Ebersdorf</strong></p>
<p>Sch&#252;ler aus der 8 a der Regelschule Remptendor gestalten erstmals einen besonderen Experimente-Tag zum Kindertag mit der Klasse 1 a der Grundschule im Ebersdorfer Park, einer integrativen Klasse mit behinderten Kindern.</p>
<p>Quirlig und sehr munter geht es zum Kindertag im Ebersdorfer Schulhaus zu. Die Stimmung ist locker und fr&#246;hlich. Ringsum an den Tischen im Speiseraum sind allerlei Ger&#228;tschaften aufgebaut. Man redet sich mit den Vornamen an, die jeder per Klebeband deutlich erkennbar auf der Brust tr&#228;gt.</p>
<p>Ebersdorf. &#8220;Ein toller Kindertag. Mal was ganz anderes&#8221;, freut sich Luca. Denn an acht verschiedenen Stationen bieten Regelsch&#252;ler aus der 8 a der Remptendorfer Schule den M&#228;dels und Jungen der Klasse 1 a der Grundschule im Park Experimente zum Mitmachen aus ihrem Physikunterricht an. Dabei ist das Motto &#8220;Kinder lernen mit Kindern&#8221;.</p>
<p>Das Besondere hierbei ist aber, dass es sich bei der 1 a um eine integrative Schulklasse handelt.</p>
<p>Sch&#252;ler aus der 8 a der Regelschule Remptendor gestalten erstmals einen besonderen Experimente-Tag zum Kindertag mit der Klasse 1 a der Grundschule im Ebersdorfer Park, einer integrativen Klasse mit behinderten Kindern.</p>
<p>&#8220;Es ist eine jahrgangsgemischte Klasse. Wir haben hier neun Kinder der Klassenstufe 1 sowie vier Kinder des dritten Schulbesuchsjahres mit Lernschwierigkeiten oder Mehrfachbehinderung&#8221;, erkl&#228;rt Klassenleiterin Elvira Oelsner. Sie hat f&#252;r die doch recht speziellen Unterrichts-Anforderungen eine zweij&#228;hrige Ausbildung im Bereich Lern-F&#246;rderdiagnostik absolviert.</p>
<p>&#8220;F&#252;r uns ist es eine Premiere. Wir waren zwar schon im Kindergarten und auch in der Ruppersdorfer Grundschule zu Gast. Aber noch nie haben unsere Sch&#252;ler aus der achten Klasse mit behinderten Kindern gearbeitet&#8221;, sagt Susanne D&#246;hler, Fachlehrerin f&#252;r Mathematik, Physik und Astronomie in Remptendorf. Beide Lehrerinnen sind sichtlich begeistert &#252;ber die ungezwungene Atmosph&#228;re und wie unverkrampft ihre Z&#246;glinge miteinander umgehen.</p>
<p>&#8220;Das Lachen und der Spa&#223;, den die Kinder miteinander haben, sind wohl der sch&#246;nste Ausdruck daf&#252;r, dass auch dieses Experiment der Zusammenarbeit gelungen ist&#8221;, meint Elvira Oelsner. Dabei sind die Kleinen sehr wissbegierige Zuh&#246;rer, wenn die Gro&#223;en das Experiment erkl&#228;ren.</p>
<p>Thomas, der an einer spastischen L&#228;hmung leidet und im Rollstuhl sitzt, jauchzt vor Freude, als es um das geschickte Balancieren von zwei Tischtennisb&#228;llen auf dem Luftstrom eines F&#246;hnes geht. Nebenan kann er gleich spielerisch seinen Krafteinsatz mit Andreas und Felix beim Auseinanderziehen verschieden starker Magnete ausprobieren. Es sind gerade die einfachen Dinge zum Mitmachen, die diesen Experimente-Tag so reizvoll machen.</p>
<p>Da reicht die Bandbreite von Schaltkreisen mit LED-Leuchten &#252;ber lustige Effekte mit der Reibungs-Elektrizit&#228;t oder das Vergleichen von Eisb&#228;ren- und Menschenhaaren unterm Mikroskop bis zur fliegenden Backpulver-Rakete.</p>
<p>&#8220;F&#252;r uns war es zun&#228;chst etwas ungewohnt und eine neue Erfahrung. Aber der Kontakt war sehr schnell hergestellt. Es macht riesigen Spa&#223;. Und f&#252;r uns ist es eine Herausforderung. Denn manche Sachen muss man einfach anders erkl&#228;ren, damit es verstanden wird&#8221;, beschreibt Michelle ihre Eindr&#252;cke.</p>
<p>&#8220;Ich komme ja aus dem selben Ort wie der Thomas. Er besucht uns immer mal, denn wir haben Meerschweinchen daheim. Und die streichelt er so gern. Das ist total sch&#246;n, das zu erleben&#8221;, erz&#228;hlt Lisa-Marie.</p>
<p>Indessen verweist Susanne D&#246;hler auf eine ganz pragmatischen Aspekt dieses gelungenen Kindertages: &#8220;Letztlich geht es auch darum, dass f&#252;r die Grundsch&#252;ler, die hier &#252;ber den integrativen Unterricht am Lernprozess beteiligt sind, ein nahtloser &#220;bergang zur Regelschule klappt. Und das kann dann bei uns in unserer Remptendorfer Schule fortgef&#252;hrt werden. Auf solchen Erfahrungen k&#246;nnen wir dann aufbauen. Auch was das Miteinander der Kinder betrifft. Denn auch f&#252;r sie ist es ein Integrations-Prozess.&#8221;</p>
<h5>Karl-Heinz Putzmann / 02.06.10 / OTZ</h5>
<h5><strong>Erste B&#252;rgerstiftung des Kreises in Rudolstadt gegr&#252;ndet</strong></h5>
<h5>Rudolst&#228;der Kindergartenkinder gestalten ein kleines, buntes Programm zur Gr&#252;ndung der B&#252;rgerstiftung im Schillerhaus Rudolstadt.</h5>
<p>St&#228;rkung des sozialen Zusammenhaltes, Chancengleichheit in der Region, St&#228;rkung des sozialen Ehrenamtes, Projekte f&#252;r j&#252;ngere und &#228;ltere Menschen in sozialen Problemlagen die Ziele der gestern gegr&#252;ndeten ersten B&#252;rgerstiftung des Landkreises lassen einiges erwarten.</p>
<p>Rudolstadt. Anfang 2008 war der Saalfelder AWO-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Andreas Krau&#223;e (CDU) mit der Idee einer B&#252;rgerstiftung an die &#214;ffentlichkeit gegangen. Gut zwei Jahre sp&#228;ter wurde sie nun im &#8220;Schillerhaus&#8221; Rudolstadt Wirklichkeit.</p>
<p>Krau&#223;es Arbeitgeber hat dazu mit einer Spende von 10 000 Euro ebenso beigetragen, wie die AWO Rudolstadt mit dem selben Betrag und der Diakonieverein Rudolstadt mit 5000 Euro. Die Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der drei Stifter, neben Krau&#223;e Hans-Heinrich Tschoepke (AWO Rudolstadt) und Pfarrer Hans-J&#252;rgen G&#252;nther (Diakonieverein Rudolstadt) bilden auch den Vorstand der B&#252;rgerstiftung.</p>
<p>Dass das Anfangskapital stolze 45 000 Euro betr&#228;gt, daf&#252;r haben als Zustifter auch die Kreissynode des Kirchenkreises Rudolstadt-Saalfeld und die Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt mit jeweils 5000 Euro sowie die Volksbank Saaletal eG mit 10 000 Euro gesorgt.</p>
<p>Damit die damit erwirtschafteten Zinsen im Sinne des Stiftungszwecks ausgegeben werden, passt ein siebenk&#246;pfiges Kuratorium auf. Den Vorsitz dieses Gremiums &#252;bernimmt Oliver Weder, Chefdirigent der Th&#252;ringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Weitere Kuratoriumsmitglieder sind Landr&#228;tin Marion Philipp, der Staatssekret&#228;r im Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten (beide SPD), Saalfelds Ex-B&#252;rgermeister Richard Beetz (CDU), der Rudolst&#228;dter Superintendent Peter Taeger, Uwe Demmer aus dem Vorstand der Volksbank Saaletal eG sowie Kuno Dietrich, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Saalfelder Hebezeugbau GmbH.</p>
<p>Die Bedeutung des Ereignisses, das von der Cellogruppe der Th&#252;ringer Symphoniker und dem benachbarten christlichen Kindergarten &#8220;Baum des Lebens&#8221; kulturell ausgestaltet wurde, unterstrich auch die Anwesenheit aller drei B&#252;rgermeister des St&#228;dtedreiecks.</p>
<p>Es gehe um &#8220;praktische und unb&#252;rokratische Hilfsangebote unabh&#228;ngig von Parteien und Konfessionen&#8221;, sagte Oliver Weder. Wie das aussehen kann, zeigt eine erste Aktion, die mit Unterst&#252;tzung einer Leutenberger Firma zustande kam. In den Sommerferien schickt man zwei Gruppen von Grundsch&#252;lern aus sozial schwachen Familien ins Ferienlager nach Ranis. Lernen sollen sie dort u.a. den richtigen Umgang mit Geld.</p>
<h5>Thomas Spanier / 03.06.10 / OTZ</h5>
<h5>Mnemotechniken</h5>
<h4>„Ged&#228;chtnistechniken kann jeder lernen“</h4>
<h5>Manche Vokabeln und Daten wollen partout nicht in den Kopf. Oder doch? Ged&#228;chtnisweltmeisterin Dorothea Seitz verr&#228;t, wie es funktioniert.</h5>
<h5>Von FOCUS-SCHULE-Autorin Tanja Hiltenkamp</h5>
<p>Jens Boldt Ewig b&#252;ffeln? Nein! Dorothea Seitz nutzt Merktechniken <em>FOCUS-SCHULE</em>: Frau Seitz, Sie k&#246;nnen 500 Ziffern korrekt wiedergeben und sich ein Kartenspiel mit 52 Karten in der richtigen Reihenfolge einpr&#228;gen – sind Sie ein Genie?</p>
<p>Seitz: Das hat nichts mit Begabung zu tun. Ich benutze Techniken, sogenannte Mnemotechniken, um mir die Sachen zu merken. Und die kann jeder lernen.</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Bei den Techniken geht es oft darum, Dinge in Bilder zu verwandeln und fantasievoll miteinander zu verkn&#252;pfen, um sie sich besser einzupr&#228;gen. Ist es nicht einfacher, sie sich direkt zu merken?</p>
<p>Seitz: Die Techniken beginnen dort, wo die nat&#252;rliche Merkf&#228;higkeit aufh&#246;rt. Sie sind ein Instrument, um gro&#223;e Mengen an Informationen besser aufzunehmen. Ich benutze sie nat&#252;rlich nicht, um mir Dinge einzupr&#228;gen, die ich leicht behalten kann. Aber wenn es darum geht, sich Hunderte Zahlen in f&#252;nf Minuten zu merken oder so ­– daf&#252;r sind sie echt super.</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Eignen sich die Techniken auch f&#252;r den Alltag?</p>
<p>Seitz: Auf jeden Fall. Einmal sollten wir einen Sozialkundetest schreiben, von dem ich vorher irgendwie nichts mitbekommen habe. Mir blieben noch zwei Minuten Zeit, um die vier Seiten, die wir k&#246;nnen mussten, zu lernen. Das habe ich dann mit der Routentechnik gemacht. Grob gesagt &#252;berlegt man sich dabei eine Route, z.B. durch´s eigene Zimmer, und legt an festen Punkten gedanklich ein Stichwort ab. Wenn man das dann abrufen m&#246;chte, geht man die Route im Kopf durch. Manche Techniken eignen sich besonders, um Handy-Nummern, Vokabeln und Zahlen zu speichern. Nicht so gut funktionieren sie, wenn man sehr komplexe Inhalte lernen soll.</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Mit welcher Technik kann man sich Vokabeln denn besonders gut merken?</p>
<p>Seitz: Zum Beispiel mit der Schl&#252;sselwortmethode. Man sucht sich f&#252;r die Vokabel, die man lernen will, ein &#228;hnlich klingendes Schl&#252;sselwort. Dann verbindet man dieses Wort oder eine Silbe davon mit der &#220;bersetzung der Vokabel und macht einen Satz daraus.</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: K&#246;nnen Sie ein Beispiel nennen?</p>
<p>Seitz: Das Wort „windows“ kann man sich merken, wenn man an den Satz denkt: „Der Wind (klingt wie windows) kommt durch das offene Fenster (&#220;bersetzung).“</p>
<p>„Der Schneemann knallt gegen den Baum“</p>
<p>Jens Boldt/Rowohlt Verlag</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Und wie kann ich mir als Zahlenniete ein historisches Datum merken? Oder einen PIN-Code?</p>
<p>Seitz: Ganz einfach mit dem Zahlen-Symbol-System! Stellen Sie sich Zahlen als Symbole vor: Die Eins als einen dicken Baum, die Zwei als einen gebogenen Schwanenhals und so weiter. Die Zahlen verkn&#252;pfen Sie dann zu einer kleinen Geschichte. Seien Sie kreativ, Sie k&#246;nnen nichts falsch machen. Die Hauptsache ist, dass Sie sich die Geschichte gut einpr&#228;gen k&#246;nnen.</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Wie stellen Sie sich zum Beispiel den PIN-Code 3891 vor?</p>
<p>Seitz: Der Dreizack (3) sticht in den Schneemann (8). Der Schneemann h&#228;ngt sich an einen Luftballon mit gebogener Schnur (9) und knallt an einen Baum (1).</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Ihr Ged&#228;chtnis ist optimal trainiert. Verhauen Sie trotzdem ab und an mal einen Test?</p>
<p>Seitz: Mathe verhaue ich schon manchmal: Nur weil ich mir Zahlen merken kann, hei&#223;t das ja nicht, dass ich auch gut mit ihnen rechne.</p>
<p><em>FOCUS-SCHULE</em>: Bei einer Weltmeisterschaft m&#252;ssen Sie sich Zahlen, Begriffe, Gesichter, abstrakte Bilder und mehr einpr&#228;gen: Platzt Ihnen da nicht irgendwann der Kopf?</p>
<p>Seitz: Man durchl&#228;uft zehn Disziplinen in drei Tagen. W&#228;hrend der N&#228;chte in dieser Zeit und eine Nacht danach ist mein K&#246;rper ersch&#246;pft, aber mein Kopf arbeitet weiter. Das ist sehr unangenehm. Danach vergesse ich die Sachen, die ich gelernt habe, schnell – meistens innerhalb von ein paar Tagen oder einer Woche. &#220;BER DIE AUTORIN</p>
<p>Dorothea Seitz wurde 1992 geboren. Schon als Kind pr&#228;gte sie sich gerne Sachen ein: Weil sie Astronautin werden wollte, lernte sie Monde und Planeten auswendig. Zu ihrem 14. Geburtstag w&#252;nschte Dorothea sich ein Buch &#252;ber Ged&#228;chtnissport – was sie las, gefiel ihr so gut, dass sie anfing, ihre grauen Zellen bewusst zu trainieren. Heute ist die 17-J&#228;hrige zweifache Weltmeisterin der Junioren. Sie geht in die vorletzte Klasse des Internatsgymnasium Schloss Torgelow, das als deutsches Zentrum f&#252;r den Ged&#228;chtnissport gilt. Ihr erstes Buch „MemoMaster“ kommt im Juni auf den Markt. Es zeigt anhand pers&#246;nlicher Erfahrungen und &#220;bungen, wie einfach Ged&#228;chtnistraining ist – und wie viel Spa&#223; es macht: Das R&#228;tseln um vergessene PIN-Codes oder Passw&#246;rter hat damit ein Ende.</p>
<p>Lernhilfen &gt; Tipps f&#252;r den Grips Mnemotechniken„Der Schneemann knallt gegen den Baum“Seite 3/3</p>
<h4>So merkt sich Dorothea Seitz Namen und Gesichter</h4>
<h5>Eine kleine Kostprobe aus dem Buch „MemoMaster“ lesen Sie hier.</h5>
<p>Auch diese Disziplin fehlt bei keiner Meisterschaft. Die Aufgabe besteht darin, sich in kurzer Zeit so viele Namen wie m&#246;glich – samt zugeh&#246;rigen Gesichtern – aus einer festgelegten Anzahl von Personenbildern einzupr&#228;gen. Auf dem Wiedergabeblatt ist die Reihenfolge der Fotos nat&#252;rlich wieder ver&#228;ndert, und es gilt, den «Gesichtern» ihren «Namen» wieder zuzuordnen.</p>
<p>Man muss sich die Informationen so eingepr&#228;gt haben, dass ein Blick auf das Foto gen&#252;gt, um auf den passenden Namen zu kommen – ein im &#220;brigen gutes Training f&#252;r den Alltag. Dazu eignet sich die Schl&#252;sselwortmethode, die Sie im Zusammenhang mit der Disziplin «Vokabeln» bereits kennengelernt haben. Man verkn&#252;pft den Namen mit dem Gesicht der Person, indem man f&#252;r Vor- und Nachnamen jeweils ein &#228;hnlich klingendes Schl&#252;sselwort findet, und beide zu einem Merksatz verbindet. Um auf einen passenden Merksatz zu kommen, sucht man sich in dem Gesicht einen «Anker» : eine gro&#223;e Nase, einen besonderen Haarschnitt, spitze Wangenknochen, eine Brille, das L&#228;cheln, schiefe Z&#228;hne – Hauptsache auff&#228;llig, eindeutig zuzuordnen und einpr&#228;gsam.</p>
<p>Sie l&#228;chelt siegessicher (Anker), da sie eine ganz bestimmt Route (Schl&#252;sselwort f&#252;r Ruth) im Kopf hat. Sie folgt schlicht den vielen Kirschsteinen (Schl&#252;sselwort f&#252;r Kerschensteiner).</p>
<p><em>Linus Falconer</em></p>
<p>Weil er Linien auf seiner M&#252;tze (Anker) hat, nimmt er fast immer den Linienbus (Schl&#252;sselwort f&#252;r Linus). Er ist aber ein besonderer Fall (Schl&#252;sselwort f&#252;r Fal-): Im Bus tanzt er herum wie Sarah Conner (Schl&#252;sselwort f&#252;r -coner).</p>
<p><em>Sylvia Linzer</em></p>
<p>Ihre wei&#223;e Kurzhaarfrisur (Anker) wollte sie k&#252;rzlich silbern (Schl&#252;sselwort f&#252;r Sylvia) f&#228;rben lassen. Doch dann erfuhr sie, dass man das ganz leicht selbst machen kann, indem man sich Linzer Torte (Schl&#252;sselwort f&#252;r Linzer) in die Haare schmiert.</p>
<p><em>Arthur Linder</em></p>
<p>Fr&#252;her war es immer seine Art (Schl&#252;sselwort f&#252;r Art-), gegen die T&#252;r (Schl&#252;sselwort f&#252;r -thur) zu rennen. Er musste oft seine Schmerzen lindern (Schl&#252;sselwort f&#252;r Linder). Das passiert ihm jetzt nicht mehr, denn er hat zum Gl&#252;ck eine Brille (Anker).Mnemotechniken „Der Schneemann knallt gegen den Baum“Seite 3/3</p>
<p><em>Medien &gt; Buchtipps: Lies doch mal 02.06.2010, 14:33 | Sachbuch</em></p>
<h4>Wissenswertes &#252;ber Fu&#223;ball</h4>
<h5>Was genau steckt hinter dem 4-1-4-1-System? Das erkl&#228;rt Fu&#223;ballkommentator Tom Bartels in seinem neuen Buch. Au&#223;erdem erz&#228;hlt er die spannende Geschichte des Fu&#223;balls und verr&#228;t unter anderem die Taktiktipps vom Bundestrainer Jogi L&#246;w.</h5>
<p>Von FOCUS-SCHULE-Autor Nicola Bardola Ab dem 11. Juni fiebern Millionen von Fans live, beim Public Viewing oder zu Hause am Fernseher mit, wenn die weltbesten Kicker bei der Fu&#223;ballweltmeisterschaft gegeneinander antreten. Immer dicht am Geschehen ist Tom Bartels, der Sportkommentator f&#252;r das Deutsche Fernsehen. Sein Wissen &#252;ber Fu&#223;ball hat er in dem Buch „Fu&#223;ball. Technik – Taktik – Tore“ zusammengetragen. Schon beim Blick auf den Umschlag werden Erinnerungen an Deutschlands Sommerm&#228;rchen wach: Zu sehen sind die St&#252;rmer Klose, Schweinsteiger und Podolski beim Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft 2008.</p>
<p>Bartels hat sein Buch so genau aufgebaut wie ein Fu&#223;ballfeld: Spielfeld, Spieler, Regeln, Schiedsrichter, Trainer und der Bundesliga-Spieltag werden ausf&#252;hrlich erkl&#228;rt. In Grasgr&#252;n unterlegten K&#228;sten wird Wissenswertes erz&#228;hlt, etwa, dass es 1921 in England noch hie&#223;, Fu&#223;ball sei f&#252;r Frauen nicht geeignet oder dass in Saudi-Arabien Frauen erst seit 2008 Fu&#223;ball spielen d&#252;rfen. Auch von dem legend&#228;ren Zettel in Jens Lehmanns Schienbeinschoner ist die Rede, der ihm bei der WM 2006 f&#252;r das Elfmeterschie&#223;en die Vorlieben der Argentinier verraten hatte.</p>
<p><strong>Moderne Taktiken und Tricks</strong></p>
<p>Bartels erkl&#228;rt die Herkunft des Fu&#223;ballspiels, seine Entwicklung &#252;ber die Jahrhunderte und legt viel Wert auf Aktualit&#228;t: Das moderne 4-1-4-1-System des spanischen Nationaltrainers Luis Aragonés wird beispielsweise exakt erl&#228;utert – immerhin hat Spanien damit die vergangene Europameisterschaft gewonnen. Und selbst der Bundestrainer Joachim L&#246;w wendet sich direkt an die Leser des Buchs.</p>
<p>Auch der dunklen Seite des Fu&#223;balls ist ein ganzes Kapitel gewidmet, den Hooligans und Ultras. Der &#220;berfall deutscher Hooligans auf den franz&#246;sischen Gendarm Daniel Nivel vor zw&#246;lf Jahren wird genauso thematisiert wie die massive Polizeipr&#228;senz, die bei Fu&#223;ballturnieren n&#246;tig ist, um Frieden zu bewahren. Die 50 Millionen Euro, die j&#228;hrlich f&#252;r Polizeieins&#228;tze in Stadien aufgewendet werden m&#252;ssen, w&#252;rden reichen, um t&#228;glich 100 neue Bolzpl&#228;tze anzulegen – das zu lesen stimmt nachdenklich.</p>
<p><strong>Fu&#223;ball-Abc f&#252;r Kinder</strong></p>
<p>Abgerundet werden die insgesamt f&#252;nf Kapitel von einem Fu&#223;ball-Abc, den Tipps f&#252;r Fu&#223;ball-Kids und einem vollst&#228;ndigen Register. Sp&#228;testens jetzt ist klar: Das Buch ist f&#252;r Einsteiger und f&#252;r Profis. Das Layout ist herausragend: Viele doppelseitige Fotos werden erg&#228;nzt von Comic-Zeichnungen des Illustrators Ulf K., die alle Betrachter direkt ins Geschehen f&#252;hren und so auch als Br&#252;cke f&#252;r kleinere Leser dienen.</p>
<p>Alle Sport-Interessierten in Deutschland kennen seine Stimme: Tom Bartels hat sich als einer der erfolgreichsten Sportkommentatoren bei den weltgr&#246;&#223;ten Fu&#223;ball-, Schwimm- und Ski-Events einen Namen gemacht. Heute ist er Reporter f&#252;r die ARD und wird bald aus S&#252;dafrika berichten. Co-Autorin Tina Schlosser ist freie Sportjournalistin und schreibt f&#252;r verschiedene Verlage, Fu&#223;ballzeitungen und Tageszeitungen im In- und Ausland.</p>
<p>Tom Bartels und Tina Schlosser: Fu&#223;ball. Technik – Taktik – Tore Illustrationen von Ulf K., Gerstenberg-Verlag, Hildesheim, 2010, 64 Seiten, 14,90 EuroSchlagw&#246;rter: 4-1-4-1-System Tom Bartels Fu&#223;ball Sachbuch</p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 1. Juni 2010'>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</a> <small>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden: Sommer Hoch am Himmel Wolkendecken. Sommersonne steckt im Stau. Und sie spielt mit mir Verstecken. Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau. Deshalb schimpfen viele Leute. Denn das ist doch keine Art. Wolken, ausgerechnet...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. Juni 2010'>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel vom 1. Juni 2010</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Berka]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Barometer]]></category>
		<category><![CDATA[Cdu]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Matschie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht Gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsam Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sah]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Spd]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2812</guid>
		<description><![CDATA[Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden:
Sommer
Hoch am Himmel Wolkendecken.
Sommersonne steckt im Stau.
Und sie spielt mit mir Verstecken.
Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau.
Deshalb schimpfen viele Leute.
Denn das ist doch keine Art.
Wolken, ausgerechnet heute.
Und das nervt die Gegenwart.
In der Sonne will ich baden.
Denn das br&#228;unt mein [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. Juni 2010'>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalendarischer Sommeranfang &#8211; eine neue Jahreszeit beginnt. Passend zum derzeitigen Wetter habe ich f&#252;r Sie ein Gedicht gefunden:</p>
<blockquote><p>Sommer</p>
<p>Hoch am Himmel Wolkendecken.<br />
Sommersonne steckt im Stau.<br />
Und sie spielt mit mir Verstecken.<br />
Sie beschlie&#223;t: Ich mache blau.</p>
<p>Deshalb schimpfen viele Leute.<br />
Denn das ist doch keine Art.<br />
Wolken, ausgerechnet heute.<br />
Und das nervt die Gegenwart.</p>
<p>In der Sonne will ich baden.<br />
Denn das br&#228;unt mein Bleichgesicht.<br />
Und das wird mir auch nicht schaden.<br />
Doch die Wolken halten dicht.</p>
<p>Barometer melden Regen<br />
f&#252;r den fr&#252;hen Nachmittag.<br />
Und das kommt mir ungelegen.<br />
Weil ich lieber Sonne mag.</p>
<p>© Roman Herberth</p></blockquote>
<p>Sonne pur gab es am vergangenen Sonnabend &#8211; passend zum 23. Landeselterntag in Bad Berka <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Und vergessen Sie bitte nicht: heute ist KINDERTAG!</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich Ihr Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2812"></span></p>
<h4>Landeselterntag in Bad Berka: Matschie im Kreuzverh&#246;r</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").empty();
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
	}
// ]]&gt;</script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
                var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
// ]]&gt;</script> <script src="http://www.thueringer-allgemeine.de/queport/js/custom/greybox/AJS.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.thueringer-allgemeine.de/queport/js/custom/greybox/AJS_fx.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.thueringer-allgemeine.de/queport/js/custom/greybox/gb_scripts.js" type="text/javascript"></script></p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/OJ5O4HN1N93J10151092153"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/OJ5O4HN1N93J10151092153" alt="" /> </a> In Bad Berka zeigte sich am Wochenende die  Verunsicherung vieler wegen der Th&#252;ringer Schulkonzepte. Kultusminister  Christoph Matschie (r.) stellte sich den Fragen der Elternvertreter.</li>
</ul>
<p>SPD-Kultusminister Christoph Matschie sah sich am  Samstag massiver Kritik der Th&#252;ringer Elternvertreter ausgesetzt, die  sehr viele Fragen an ihn hatten.  Bad Berka. Es war der dritte  Anlauf zum Landeselterntag, der eigentlich schon Mitte April  stattfinden sollte. Am Samstag aber ging es in Bad Berka zur Sache. Die Eltern hatten, abgesehen vom  ersten Elterntag wenige Stunden nach Matschies Amtsantritt, erstmals die  Chance, mit ihm ernsthaft zu reden. Hauptthema: Was  ist eigentlich gemeint mit gemeinsam lernen? Was sind die Kriterien f&#252;r  eine Gemeinschaftsschule? D&#252;rfen auch Gymnasien Gemeinschaftsschule  werden? Matschie versprach noch vor der Sommerpause einen Entwurf f&#252;r  das neue Schulgesetz, der diese Fragen kl&#228;ren k&#246;nnte. Von  Klasse statt Masse sprach er in Bad Berka  und davon, dass auch Gymnasien die neue Schulart ausprobieren d&#252;rfen.  Am parteipolitischen Gez&#228;nk mit dem Koalitionspartner CDU &#252;ber dessen  Vorschlag einer Oberschule waren die Elternvertreter weniger  interessiert. Sie hatten ganz andere Probleme: Im  Weimarer Land w&#252;rden Regelschulen seit Jahren ermutigt, sich ein eigenes  Schulprofil mit tollen p&#228;dagogischen Konzepten zuzulegen. Doch wer sein  Kind dann an solch eine bestimmte Schule schicken wollte, scheitere in  aller Regel, weil die Schul&#228;mter mit Verweis auf den Einzugsbereich und  den Wohnort dies ablehnten. Das bewirke, so wurde beklagt, dass sich der  Schulerfolg nicht nur nach dem Einkommen der Eltern, sondern auch nach  deren Wohngegend richte. Matschie r&#228;umte ein, Schuleinzugsbereiche  durchaus aufheben zu k&#246;nnen. Es bestehe allerdings die Gefahr von  Verliererschulen, so ein Argument, das schon alle seine Vorg&#228;nger  bem&#252;hten. Heftig diskutierten die Eltern mit  Matschie auch die Integration behinderter Kinder in den normalen  Schulbetrieb. Was an dem Ger&#252;cht sei, dass kein Schulanf&#228;nger n&#228;chstes  Jahr mehr in F&#246;rderschulen eingeschult werden sollte, sondern alle in  normale Grundschulen? Dar&#252;ber sei, r&#228;umte der Minister ein, noch keine  Entscheidung getroffen. Ab 2014 bestehe in Th&#252;ringen laut Matschie ein akuter  Lehrerbedarf. Die Eltern hakten sofort nach: Der Unterrichtsausfall  mache mancherorts gro&#223;e Sorgen, hie&#223; es. Der Minister wiegelte ab: 2,5  Prozent der Stunden fielen aus. Ein ertr&#228;gliches Ma&#223; im Bundesvergleich,  so sein beruhigendes Argument.</p>
<h4>Schulbezirke &#252;berall abschaffen</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").empty();
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
	}
// ]]&gt;</script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[             var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
// ]]&gt;</script> <script src="http://www.thueringer-allgemeine.de/queport/js/custom/greybox/AJS.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.thueringer-allgemeine.de/queport/js/custom/greybox/AJS_fx.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.thueringer-allgemeine.de/queport/js/custom/greybox/gb_scripts.js" type="text/javascript"></script></p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/DBGCS7ZOKHDL10150203741"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/DBGCS7ZOKHDL10150203741" alt="" /> </a> Schule im Fokus: Der Landeselterntag diskutierte  &#252;ber die Entwicklung der Schulen in Th&#252;ringen.</li>
</ul>
<p>Th&#252;ringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) hat  am Sonnabend auf dem Landeselterntag mit Eltern &#252;ber das Th&#252;ringer  Schulsystem diskutiert. Peggy Katzer von der Landeselternvertretung  zieht Bilanz.  <strong>Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen des  Landeselterntages? </strong>Mit 80 Prozent. Wir  haben uns gefreut, dass Kultusminister Christoph Matschie &#252;berhaupt da war. Wir hatten Startschwierigkeiten in der  Zusammenarbeit, aber die Probleme sind seit sechs Wochen ausger&#228;umt. Gut  war, dass er einen Gro&#223;teil der Probleme, die den Eltern auf der Seele  brennen, zumindest angesprochen hat. <strong>Worin  stimmen Sie inhaltlich &#252;berein?</strong> Dass es  Aufgabe der Kommunen ist, sich st&#228;rker im Bereich der Sch&#252;lerbef&#246;rderung  zu engagieren, dabei aber der Unterst&#252;tzung des Landes bed&#252;rfen. In  Sachen Schulbezirke unterst&#252;tzt er unsere Auffassung, diese auch bei  Grundschulen abzuschaffen. Wenn Eltern frei die weiterf&#252;hrende Schule  w&#228;hlen d&#252;rfen, sollte das auch bei Grundschulen m&#246;glich sein. Wir haben  vom Minister gelernt, dass Schulbezirke kein Zwang sind. In einigen  Landkreisen sind sie schon aufgehoben, nun m&#252;ssen vor allem die gro&#223;en  St&#228;dte nachziehen. <strong>Welche Themen bleiben  strittig?</strong> F&#252;r das Abitur 2014 sollen  verpflichtend programmierbare Taschenrechner eingef&#252;hrt werden.  Allerdings ist unklar, ob jeder Sch&#252;ler sein eigenes Ger&#228;t kaufen muss  oder die Technik von der Schule gestellt wird. Normalerweise sollte  Lernmittelfreiheit herrschen, Matschie will diese Regelung aber nur auf  Schulb&#252;cher anwenden. Die 150 Euro pro Ger&#228;t k&#246;nnen sich nicht alle  Eltern leisten. Da beginnt schon wieder die Selektion. <strong>Was  kritisieren sie noch?</strong> Den Einrichtungen,  die Gemeinschaftsschule werden wollen, fehlt ein Katalog, der Eckpunkte  f&#252;r die einzureichenden Konzepte vorgibt. Die Lehrer sollen unsere  Kinder unterrichten und nicht monatelang solche Konzepte entwickeln.</p>
<h4>Kommentiert: Offene Schule</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>In Vierergruppen sitzen die Kinder zusammen, t&#252;fteln selbstst&#228;ndig &#252;ber ihren Matheaufgaben, rechnen am PC. Die Lehrerin geht von Platz zu Platz, gibt Hinweise. Die Schule von heute l&#228;sst sich nicht mehr mit der von vor 20 Jahren vergleichen. Die Zeiten, in denen der P&#228;dagoge mit erhobenen Zeigefinger vor der Klasse stand und seinen Lehrplan herunterpredigte, geh&#246;ren der Vergangenheit an. Die Schule von heute ist offener. Kinder werden individuell gef&#246;rdert und nicht mehr an ihren Klassenkameraden gemessen. Behinderte Kinder sind nicht l&#228;nger ausgegrenzt, sondern lernen unter gleichen Voraussetzungen.  Dass Integration leicht werden w&#252;rde, hat keiner behauptet. F&#252;r uns, die noch in Reih und Glied hinter der Schulbank sa&#223;en, ist es sowieso schwierig, sich vorzustellen, dass behinderte Kinder im gleichen Umfeld lernen wie &#8220;normale&#8221;. Auch ist ihre Arbeit nicht schlechter. Sie brauchen mitunter nur etwas l&#228;nger, um Prozesse nachvollziehen zu k&#246;nnen. Eine Chance hat jeder verdient. Gerade, weil es sich unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung heute nicht mehr leisten kann, auf einzelne Kompetenzen zu verzichten.</p>
<h4>Kindertag</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Friedward und jede Menge Sport und Spa&#223; Einrichtungen stellen f&#252;r die J&#252;ngsten bunte Programme auf die Beine.  Suhl &#8211; Einen Vorgeschmack auf die Suhler KinderKulturnacht am kommenden Samstag, 5. Juni, bietet der Internationale Kindertag am n&#228;chsten Dienstag. Dieser soll auch heuer an den j&#252;ngsten Suhlern nicht ereignislos vorbeigehen. Einige Einrichtungen haben sich f&#252;r die M&#228;dchen und Jungen tolle &#220;berraschungen ausgedacht und offerieren Programme, die gewiss viel Kurzweil versprechen. Zum Beispiel das Waffenmuseum mit einem Veranstaltungsreigen zum Motto &#8220;Faszination Sportschie&#223;en&#8221;. Der Auftakt erfolgt um 10 Uhr im benachbarten CCS-Atrium mit einem musikalischen Programm, gestaltet von der St&#228;dtischen Musikschule, und einer Premiere &#8211; der Pr&#228;sentation des neuen Museums-Maskottchen mit dem Namen &#8220;Friedward&#8221;. Au&#223;erdem gibt es zu Er&#246;ffnung auch Pr&#228;sente f&#252;r das Waffenmuseum. Die ehemalige Weltmeisterin in der Disziplin Luftpistole Anke Schumann, die jahrelang im Schie&#223;sportzentrum auf dem Suhler Friedberg trainiert hat, &#252;bergibt Schenkungen wie auch Bauwi-Chef Heinrich Nenninger. Vorgestellt wird au&#223;erdem der neue Kindermuseumsf&#252;hrer des Th&#252;ringer Museumsverbandes. Die kleinen Besucher und zahlreichen Ehreng&#228;ste k&#246;nnen also gespannt sein, l&#228;sst das Mitarbeiterteam durchblicken.  Von 13 bis 18 Uhr herrscht dann im Museum gro&#223;er Trubel, wenn zu Quiz, Sport, Spiel und weiteren &#220;berraschungen eingeladen wird. Sportlich geht&#8217;s an den Laserschie&#223;st&#228;nden sowie beim Ball- und Ringwerfen zu. Beim Museumsquiz winken tolle Preise. Doch wer zu den Gewinnern geh&#246;rt, muss sich bis zur Auslosung am 31. Juli gedulden. Am Info-Stand der Deutschen Sch&#252;tzenjugend erfahren Klein und Gro&#223; viel Wissenswertes und Interessantes zum Thema Sportschie&#223;en. Und dann gibt es gar noch einen Weltrekord zu bestaunen, wenn das Bratwurstmuseum Holzhausen mit der weltgr&#246;&#223;ten mobilen Bratwurst anreist. Essbar ist diese allerdings nicht, daf&#252;r aber gleichsam die &#8220;kleineren Varianten&#8221;, die das Museumsteam mit im Gep&#228;ck hat.  Von der gr&#246;&#223;ten Bratwurst zu den Zwergen: Ab 15 Uhr geht es im Vortragsraum des Museums mit Wurzel Wichtlein auf Entdeckungstour, Sch&#228;tze der Erde werden zu sehen sein und es gibt viel Interessantes &#252;ber das Leben der Zwerge und der Arbeit der Bergleute zu erfahren. Und das Sch&#246;nste &#8211; am Kindertag k&#246;nnen Kinder und Sch&#252;ler Waffen- und Fahrzeugmuseum besuchen, ohne Eintritt zu bezahlen.  Malen, basteln, reiten&#8230;  Auch im Jugend- und Vereinshaus &#8220;Nordlicht&#8221; wird am kommenden Dienstag die Post abgehen, wenn ab 14 Uhr ein Kinderfest mit jeder Menge Spiel und Spa&#223;, mit Basteln und H&#252;pfburg, Kinderschminken, Malen und vieles mehr &#252;ber die B&#252;hne gehen wird. Kindertagsfeste finden traditionell ebenso in vielen Suhler Kinderg&#228;rten statt.  Und schlie&#223;lich gibt es auch vom Suhler Tierpark eine Offerte an die j&#252;ngsten Suhler. So wird wieder eine Spiel- und Bastelstra&#223;e organisiert, an der man unter anderem Steine bemalen kann. Des Weiteren sei ein Tier-Memory im Angebot ebenso Fische-Angeln und viele unterhaltsame Spiele mehr, sagt Tierparkmitarbeiterin Gabriele Czerek. Zudem werde es kindgerechtes Bogenschie&#223;en geben, ein Bobbycar-Rennen und freilich k&#246;nnen die Steppkes auch reiten. red</p>
<h4>Grundschule Thal: Keine Debatte zu Antrag m&#246;glich &#8211;  Sondersitzung?</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").empty();
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
	}
// ]]&gt;</script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[             var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
// ]]&gt;</script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/AJS.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/AJS_fx.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.otz.de/queport/js/custom/greybox/gb_scripts.js" type="text/javascript"></script></p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/YMLANOO86Y4910148180353"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/YMLANOO86Y4910148180353" alt="" /> </a> Sch&#252;lerprotest vor dem Landratsamt in Bad  Salzungen. Foto: Norman Mei&#223;ner</li>
</ul>
<p>Es waren letztlich Verfahrensfragen, die daf&#252;r sorgten,  dass der Dringlichkeitsantrag von vier Fraktionen zum Thema &#8220;Grundschule  Thal&#8221;, gar nicht erst auf die Tagesordnung kam.  Wartburgkreis. Der Antrag von LAD, Linken,  FDP und Freien W&#228;hlern hatte zum Ziel, dass die Kinder aus Thal in der  Zeit bis zur Sanierung ihrer Grundschule in der Regelschule Seebach beschult werden statt, wie es die  Verwaltung vorsieht, in der Grundschule Ruhla.  Zudem, so der Antrag, sollen im Nachtragsetat 2010 und im Haushalt 2011  die Mittel bereit gestellt werden, damit die Sanierung des Geb&#228;udes in  Thal bis zum Beginn des Schuljahres 2011/2012 abgeschlossen ist. Der  Kreistag war aber zu einer nicht &#246;ffentlichen Sitzung zusammen  gekommen, um einmal in Ruhe &#252;ber die m&#246;gliche k&#252;nftige Entwicklung des St. Georg Klinikums in Eisenach zu reden (siehe neben stehenden  Bericht). Das Thema &#8220;Grundschule Thal&#8221; ist aber eines, das in  &#246;ffentlicher Sitzung h&#228;tte behandelt werden m&#252;ssen. Da der Antrag erst  einen Tag vor der Sitzung eingereicht wurde, habe man keine Chance  gehabt, noch fristgerecht zu einer &#246;ffentlichen Sitzung einzuladen, so  Landrat Reinhard Krebs. Nur dann  w&#228;re ein m&#246;glicher Beschluss auch rechtssicher gewesen. Und  noch eine Verfahrensfrage spielt da eine Rolle. In wessen Zust&#228;ndigkeit  f&#228;llt die Entscheidung, wohin die Thaler Kinder in der Zeit bis  Sanierungsabschluss in die Schule geschickt werden? Darf der Kreistag da  &#252;berhaupt mitreden oder ist das reine Sache der Verwaltung? Diese Frage  l&#228;sst der Landrat nun rechtlich pr&#252;fen. Auch er hat nat&#252;rlich beim von  ihm ausgerichteten &#8220;Elternabend&#8221; mitbekommen, dass sich dort viele  Eltern daf&#252;r einsetzten, die Kinder nach Seebach  zu schicken. &#8220;Ich habe da aber auch nicht wenige gesehen, die &#252;ber  diese Idee den Kopf gesch&#252;ttelt haben&#8221;, so Krebs.  In der Frage der Finanzierung sei das Ziel des  Antrages nicht in Gefahr. &#8220;Das geh&#246;rt in die Debatten um Nachtrag 2010  und Haushalt 2011&#8243;, so Krebs. Da  bestehe also keine Eile. Allerdings warnte er auch gleich davor, &#8220;dass  hier den Eltern zu gro&#223;e Hoffnungen gemacht werden, wir k&#246;nnten das  tats&#228;chlich so schnell hinbekommen.&#8221; Harry Weghenkel von der LAD, einer der  Antragsteller, h&#228;lt den Umgang mit dem Antrag dagegen f&#252;r eine  &#8220;demokratische Katastrophe&#8221;. Die Kommunalordnung gebe es nicht her, dass  man einen Dringlichkeitsantrag so einfach von der Tagesordnung  verbanne. &#220;berdies, ist sich Weghenkel  sicher, dass der Kreistag auch f&#252;r Auslagerung der Sch&#252;ler zust&#228;ndig  ist, &#8220;es ist ja mehr als eine Schule betroffen. Zudem sollte man die  Eltern nicht so eiskalt auflaufen lassen&#8221;. Er hofft  nun, dass wenigstens die beantragte Sondersitzung (beantragt f&#252;r die  kommende Woche) stattfindet. Es w&#228;re neuerlich katastrophal, so Weghenkel, &#8220;wenn die Verwaltung mit dem  Verweis auf sehr dehnbare Paragraphen die demokratische Konsensfindung  in dieser Frage verhindern w&#252;rde&#8221;.</p>
<h4>Lage in Haiti: &#8220;4000 Schulen sind zerst&#246;rt &#8211; der Bedarf ist enorm&#8221;</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Der deutsche Botschafter Jens-Peter Voss gibt dem Projekt der Zeitungsleser gute Chancen auf schnelle Verwirklichung.  Haiti hat Hilfe dringend n&#246;tig. Das wei&#223; kaum einer besser als Jens-Peter Voss, der Botschafter Deutschlands in dem Karibik-Staat. 4000 Schulen hat das Erdbeben dort zerst&#246;rt &#8211; auch deshalb begr&#252;&#223;t der Diplomat das Engagement von &#8220;Freies Wort hilft&#8221; f&#252;r die Bildung der haitianischen Kinder. Wir sprachen mit Voss &#252;ber die Unterst&#252;tzung f&#252;r das Land vier Monate nach der schrecklichen Katastrophe.  Herr Voss, auf welche Reaktionen w&#252;rden wir sto&#223;en, wenn wir &#8211; sagen wir in Carrefour, wo schon Th&#252;ringer Erdbebenhelfer waren &#8211; mit 100 000 Euro in der Tasche fragen: Wo k&#246;nnen wir hier f&#252;r Eure Kinder eine Schule bauen? Erdbebensicher!  Haiti hat beim Erdbeben vom Januar rund 4000 Schulen verloren. Der Bedarf ist also da &#8211; in gro&#223;em Ausma&#223;! Die meisten Schulen befanden sich in privater Tr&#228;gerschaft, so dass in diesen F&#228;llen Partner f&#252;r einen Neu- oder Wiederaufbau zur Verf&#252;gung stehen. F&#252;r die wenigen &#246;ffentlichen Schulen w&#228;ren die Kommune oder das zentrale Bildungsministerium Ansprechpartner. Jede Ma&#223;nahme der geschilderten Art ist hoch willkommen und bitter n&#246;tig. Entscheidend dabei ist es jedoch, einen verl&#228;sslichen &#246;rtlichen Partner, also einen Tr&#228;ger, zu finden.  Bei den Beben wurden nicht nur viele Menschen get&#246;tet, auch die Infrastruktur wurde zerst&#246;rt. Wie steht es heute um Strom, Wasser, die Versorgung mit Lebensmitteln?  In einigen Bereichen ist es recht schnell wieder in Ordnung gekommen. So funktioniert das Mobiltelefonnetz bereits wieder seit Ende Februar. Viele Stra&#223;en sind noch durch Zeltlager oder durch Tr&#252;mmer versperrt. Die Stromversorgung ist in etwa auf dem Stand von vor dem Erdbeben &#8211; hier wurden besonders gro&#223;e und effektive Anstrengungen unternommen. Das bedeutet jedoch faktisch, dass Generatoren n&#246;tig bleiben, um Ausfallzeiten zu &#252;berbr&#252;cken. F&#252;r die Versorgung mit Wasser gilt analog, dass Engp&#228;sse durch Anlieferung in gro&#223;en Tankwagen &#252;berbr&#252;ckt werden m&#252;ssen. Lebensmittel sind vorhanden &#8211; aber das Preisniveau ist bedenklich gestiegen.  Die Th&#252;ringer Erdbebenhelfer haben disziplinierte, hilfsbereiter und dankbare Haitianer erlebt, andererseits wird von Apathie der Betroffenen und Ratlosigkeit der staatlichen Stellen berichtet, sogar von Gewalt. Wie erleben Sie selber die Lage im Land?  Hier kann man keine allgemein g&#252;ltige Aussage treffen. Viele Strukturen der Verwaltung sind nach wie vor stark durch die Verluste des Erdbebens behindert. Es zeigt sich oft ein erstaunliches Improvisationsverm&#246;gen, das hilft. Die Menschen Haitis sind stark und voller Mut. Sie sind leider gewohnt, mit Naturkatastrophen und einigen Unzul&#228;nglichkeiten umzugehen &#8211; auch dies eine pauschale Einsch&#228;tzung, von der es in Einzelf&#228;llen Abweichungen gibt. Was Gewalt und Kriminalit&#228;t angeht, so wird dies oftmals anhand plakativer Beispiele &#252;berbewertet.  Welche Partner vor Ort sind f&#252;r unser auf langfristigen Nutzen angelegtes Schulprojekt geeignet?  Einige ausl&#228;ndische Hilfsorganisationen haben langj&#228;hrige Erfahrung hier vor Ort. Sich diese zunutze zu machen, hilft. Keinesfalls kann ein solches Projekt ohne &#246;rtliches Standbein durchgef&#252;hrt werden.  Das haben wir ja in Form des Roten Kreuzes. Das Schulprojekt nimmt bereits planerische Umrisse an, Erfahrungen zum erdbebensicheren Bauen oder zur Nutzung von Solarenergie flie&#223;en ein. Wie schwierig ist es, Baupartner, geeignete Grundst&#252;cke und zuverl&#228;ssige Betreiber der Schule zu finden?  Hier verweise ich wieder darauf, dass f&#252;r Schulen vor allem private Tr&#228;ger zust&#228;ndig sind. Solche zu finden sollte &#252;ber ortskundige Hilfsorganisationen kein Problem sein. Baufirmen sind im Moment ausgesprochen gut besch&#228;ftigt, was auch zu einer Steigerung der Preise f&#252;hrt: Angebot und Nachfrage! Schwer ist die Kl&#228;rung der Rechtslage bei Eigentumsverh&#228;ltnissen von Grundst&#252;cken, da die Kataster oft fehlen. Bei dieser Frage sollte man rechtlichen Rat einholen.  F&#252;r 100 000 Euro k&#246;nnte hierzulande niemand eine Schule erbauen . Den vielen Unterst&#252;tzern unserer Aktion versichern wir, dass ihre Spendengelder 1:1 die Hilfsbed&#252;rftigen erreichen. Sind wir mit dem Kostenrahmen zu optimistisch?  Nein, das genannte Volumen liegt durchaus in dem Rahmen, der zur Erstellung einer kleineren Schule n&#246;tig und ausreichend ist. Nicht gerechnet ist dabei die Einrichtung.  Wie erlebten Sie und Ihr Team das Beben und die Wochen danach, wie sind heute Ihre Arbeitsbedingungen, was sind Ihre wichtigsten Tagesaufgaben?  Die Botschaft wurde nach dem Beben auf Zeit personell deutlich verst&#228;rkt. Jetzt sind wir wieder auf dem Normalstand, wir arbeiten hier als Kleinstvertretung mit zwei operativ t&#228;tigen entsandten Bediensteten aus Deutschland, also meiner Vertreterin und mir. Das erkl&#228;rt, dass die Deutsche Botschaft hier vor Ort keine Kapazit&#228;ten hat, um einzelne Projekte konkret zu begleiten. Wir k&#246;nnen Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Denn vor allem m&#252;ssen wir in allen Bereichen, in Politik, Wirtschaft, Hilfsma&#223;nahmen, Medien, Kultur, die Bundesregierung &#252;ber die Entwicklung auf dem Laufenden halten und Weisungen dazu umsetzen. Dazu kommt eine Vielzahl von Besuchen und Informationsgespr&#228;chen. Gerade war Bundesminister Niebel mit einer gro&#223;en Delegation hier.  Welchen besonderen Tipp geben Sie uns?  Ein Tipp? Mit dem richtigen Partner wird es ein Erfolg &#8211; und es gibt die eingesessenen Organisationen, die solche Partner stellen k&#246;nnen. Aus der Distanz geht wenig ! Interview: uhu</p>
<h4>Zum Kindertag &#8211; IGS-Sch&#252;ler reden &#252;ber Hundehaufen, CDs und OB  Schr&#246;ter</h4>
<h5>Quelle: TLZ</h5>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[
	if (typeof(xtn2) == "undefined" || xtn2 == null) { xtn2="10"; }</p>
<p>	function _DetailPortlet_WAR_queport_getData4zgtperson(id, url) {
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").empty();
		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").append("");</p>
<p>		jQuery("#" + id + "_AJAXcontent").load(url);
	}
// ]]&gt;</script> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
// <![CDATA[             var GB_ROOT_DIR = "/queport/js/custom/greybox/";
// ]]&gt;</script> <script src="http://www.tlz.de/queport/js/custom/greybox/AJS.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.tlz.de/queport/js/custom/greybox/AJS_fx.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://www.tlz.de/queport/js/custom/greybox/gb_scripts.js" type="text/javascript"></script></p>
<ul>
<li> <a rel="gb_imageset[_DetailPortlet_WAR_queport__pics]" href="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/Q7QS7DGR53BQ10151221314"> <img src="http://s3.amazonaws.com/zgt-content/Q7QS7DGR53BQ10151221314" alt="" /> </a> Lie&#223;en sich ein paar L&#246;cher in den Bauch fragen zum  Internationalen Kindertag: die IGS-Sch&#252;ler Cedric Opitz, Isabelle  Schwarz und Maximilian Pfau (v.l.) Foto: Thomas Stridde</li>
</ul>
<p>Gebt den Kindern das Kommando! &#8211; Ja, h&#228;tten sie es denn,  w&#252;rden sie wohl vielerlei Jena-Probleme anfassen, die auch Erwachsene  umtreiben.<br />
Jena. Beim gestrigen Gespr&#228;ch mit  F&#252;nft- und Sechstkl&#228;sslern der IGS Grete  Unrein anl&#228;sslich des heutigen Weltkindertages fiel Isabelle Schwarz (11/Klasse 5a) beim  Stichwort Missst&#228;nde dies zuerst ein: &#8220;Ich sehe in der Stadt immer M&#252;ll  rumliegen und Kacke von Hunden, trotzdem M&#252;lleimer in der N&#228;he sind.&#8221;  Und Sabrina P&#228;ge (12/6 b): &#8220;Die Lutherstra&#223;e ist sehr kaputt.&#8221; Wiederum  gebe es dort ordentliche Stellen, die dennoch wegen Bauarbeiten  aufgerissen w&#252;rden. Komisch! &#8220;Und dann die vielen Erwachsenen, die mit  dem Rad auf dem Fu&#223;weg fahren, obwohl man ab 10 auf der Stra&#223;e fahren  muss!&#8221; Katharina Sch&#228;fer (12/6  b) wei&#223; es von ihrem Papa, der viel mit dem Rad unterwegs ist: &#8220;Die  Radwege sind oft so hucklig.&#8221; Wie steht es mit der  Demokratie, also mit der Mitsprache, zum Beispiel in der IGS? Sabrina  lobt, dass die Lehrerin zwar vorschlug, die beim Offenen Kanal OKJ  produzierten CDs der Klasse w&#228;hrend des IGS-Schulfestes zu pr&#228;sentieren,  aber den Willen der Klasse akzeptierte: Nein, bitte nicht! Die jungen  Damen und Herren waren von ihrer Kunst nicht genug &#252;berzeugt. Maximilian Pfau (11/5 a) wiederum  erinnert sich an den bekundeten Willen seiner Klasse, nicht mit den  anderen &#8220;F&#252;nften&#8221; gemeinsam auf Klassenfahrt zu gehen. &#8220;Wir haben uns da  nicht durchgesetzt. Es hat kein Lehrer zugeh&#246;rt.&#8221; Und  was auch zur Demokratie geh&#246;rt: Sabrina erinnert sich, dass es mal  einen Kummerbriefkasten gab, dessen Inhalt immer mittwochs ausgewertet  wurde. &#8220;Ich wei&#223; auch nicht, wo er jetzt ist.&#8221; Ist Jena eine kinderfreundliche Stadt?  Die f&#252;nf  befragten IGS-Kinder geben auf diese Frage jeweils ein klares Ja. Cedric Opitz (11/5 b) merkt dazu an, es  gebe doch viele Angebote in der Stadt f&#252;r Sport und Theater, gleichwohl  die in der IGS bestehenden Arbeitsgemeinschaften wie Fu&#223;ball, Gitarre  und Holzschnitt nach seiner Einsch&#228;tzung nicht gerade von der &#220;berzahl  der Mitsch&#252;ler genutzt w&#252;rden. Sabrina begr&#252;ndet ihr Ja mit den vielen  Spielpl&#228;tzen wie auch mit dem Freizeitladen und dem Kinderb&#252;ro, &#8220;wo man  hingehen kann&#8221;. Doch h&#228;tte Sabrina, deren Cousine  die recht ber&#252;hmte S&#228;ngerin Annett Louisan ist (Hit: &#8220;Ich will doch nur  spielen&#8221;), noch eine spezielle Anregung: In Jena  fehle eine Halle f&#252;r richtig gro&#223;e Konzerte, so dass gro&#223;e K&#252;nstler,  die gro&#223;e Zuschauerzahlen erzeugen, beim Besuch Th&#252;ringens immer Erfurt  den Vorzug geben m&#252;ssen. Mal noch eine ganz  knifflige Wissensfrage: Kennen die IGS-Kinder Jenaer Kommunalpolitiker?  &#8220;Na, den Schr&#246;ter, den Oberb&#252;rgermeister&#8221;, sagt Isabelle  und die vier  anderen Kinder nicken zustimmend. Und sonst noch  jemanden? Sabrina bringt mehr fragend ein &#8220;Merkel?&#8221; ins Gespr&#228;ch.  Der  Redakteur spielt sich ein bisschen auf, als sei er Lehrer, stellt klar,  dass das die Bundeskanzlerin sei und fragt, ob die Kinder denn  vielleicht f&#252;hrende Th&#252;ringer Landespolitiker kennen? Kopfsch&#252;tteln! Der  Redakteur fast oberlehrerhaft: &#8220;Auch nicht Ministerpr&#228;sidentin  Lieberknecht?&#8221;  Drauf Sabrina: &#8220;Mm, schon mal geh&#246;rt!&#8221;</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 1. Juni in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1._Juni"><strong>Ich-bin-und-bleibe-neugierig</strong></a></p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-24-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 24. Juni 2010'>Pressespiegel vom 24. Juni 2010</a> <small>6.536 Sch&#252;ler verlassen Schule mit bestandenem Abitur Quelle: per mail Schuljahr endet f&#252;r 240.000 Sch&#252;ler und 28.000 P&#228;dagogen Heute (Mittwoch) endet an allen Schulen im Freistaat f&#252;r 243.800 Sch&#252;ler und 28.100 P&#228;dagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderp&#228;dagogische Fachkr&#228;fte) das Schuljahr. Damit geht auch f&#252;r 6.536 Th&#252;ringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-22-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 22. Juni 2010'>Pressespiegel vom 22. Juni 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, fast geschafft sagen unsere Kinder heute! Sie freuen sich auf den morgigen letzten Schultag und das zu Recht!  Viele Pr&#252;fungen sind geschrieben, Arbeiten, Klausuren, Diktate. Der Lohn: ein gutes Zeugnis, ein mittleres, ein schlechtes? Angestrengt hat sich sicher jeder und...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-03-juni-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 03. Juni 2010'>Pressespiegel vom 03. Juni 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen, drei Zitate die ich nicht in pers&#246;nliche Gedanken fassen m&#246;chte. Gedankenreichtum und Aktualit&#228;t zeichnen sich f&#252;r jeden selbst ab. Wer nachdenk findet seine eigenen Wahrnemungen dazu, ob im bildungspolitischen, sozialem und/oder pers&#246;nlichem Lebensbereich. Eine gute Bildung ist f&#252;r die Jugend ein Zuchtmittel, f&#252;r das Alter ein Trost, f&#252;r...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/05/hochschulinformationstag-am-05-juni-2010-in-jena/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena'>Hochschulinformationstag am 05. Juni 2010 in Jena</a> <small>Willkommen! Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zum diesj&#228;hrigen Sommer-HIT der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und laden Sie herzlich ein, uns und unser Studienangebot kennen zu lernen. Entweder beim Infomarkt im Foyer am Campus (Carl-Zeiss-Str. 3, Geb-Nr.123 im Stadtplan) oder bei einem der zentralen und fachspezifischen Vortr&#228;ge. Diese finden entweder...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/06/pressespiegel-vom-16-juni-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Juni 2009'>Pressespiegel vom 16. Juni 2009</a> <small>Worte zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, an den rund 900 Th&#252;ringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler warten schon sehns&#252;chtig auf die Ferien. N&#228;chste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/06/pressespiegel-vom-1-juni-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elterninitiative der Finneck-Schule hatte Erfolg</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/05/elterninitiative-der-finneck-schule-hatte-erfolg/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/05/elterninitiative-der-finneck-schule-hatte-erfolg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 20:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Bunt]]></category>
		<category><![CDATA[Ein]]></category>
		<category><![CDATA[Geistige Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ins]]></category>
		<category><![CDATA[Kultusministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Prof Dr]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Roland]]></category>
		<category><![CDATA[Tunze]]></category>
		<category><![CDATA[Und Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2820</guid>
		<description><![CDATA[Wieder ein Erfolg der Zivilcourage.
Alle 55 M&#228;dchen und Jungen sowie ihre Lehrer an der Finneck-Schule bleiben und werden bis zum Ende ihrer Schulzeit wie bisher weiter integrativ an den Staatlichen Schulen unterrichtet.
S&#246;mmerda.
&#8220;Wir haben etwas bewirkt. Ohne unser Engagement w&#228;re es nicht zu dieser positiven L&#246;sung gekommen&#8221;,
zeigten sich die Vertreter der Elterninitiative nach der j&#252;ngsten Zusammenkunft [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wieder ein Erfolg der Zivilcourage.</h2>
<p>Alle 55 M&#228;dchen und Jungen sowie ihre Lehrer an der Finneck-Schule bleiben und werden bis zum Ende ihrer Schulzeit wie bisher weiter integrativ an den Staatlichen Schulen unterrichtet.<br />
S&#246;mmerda.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben etwas bewirkt. Ohne unser Engagement w&#228;re es nicht zu dieser positiven L&#246;sung gekommen&#8221;,</p></blockquote>
<p>zeigten sich die Vertreter der Elterninitiative nach der j&#252;ngsten Zusammenkunft zum Projekt &#8220;Lernen unter einem Dach&#8221; erfreut.</p>
<p>Zu dieser hatte der Staatssekret&#228;r im Kultusministerium, Prof. Dr. Roland Merten, die Nachricht &#252;berbracht, dass alle 55 M&#228;dchen und Jungen sowie ihre Lehrer an der Finneck-Schule bleiben und werden bis zum Ende ihrer Schulzeit wie bisher weiter integrativ an den Staatlichen Schulen unterrichtet. Pr&#252;fen wolle man auch, so der Staatssekret&#228;r, dass die bereits vertraglich gebundenen k&#252;nftigen Erstkl&#228;ssler der Finneck-Schule noch ins Projekt aufgenommen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Zwar erleichtert und erfreut &#252;ber diese Nachricht, war es f&#252;r zahlreiche Eltern unverst&#228;ndlich, dass ein so erfolgreiches Projekt langsam auslaufen und keine Zukunft haben soll. &#8220;Bitte sorgen Sie daf&#252;r, dass Bildung bunt, auf vielen Wegen und einer rechtlich sicheren Ebene in Th&#252;ringen m&#246;glich ist&#8221;, gaben die Eltern und Lehrer dem Staatssekret&#228;r auf den Weg.</p>
<p>Als im April das Th&#252;ringer Bildungsministerium der Stiftung Finneck mitteilte, dass &#8220;Lernen unter einem Dach&#8221; zum Schuljahresende auslaufen m&#252;sse, gab es Protest von den betroffenen Eltern sowie den Lehrern der Finneck-Schule. Im Interesse ihrer Kinder wollten sie, dass die seit zehn Jahren erfolgreich praktizierte Kooperation zwischen Finneck-Schule und den Staatlichen Grundschulen in Ebeleben, Rastenberg und S&#246;mmerda sowie den Regelschulen in Ebeleben, Buttst&#228;dt und S&#246;mmerda bei der integrativen Beschulung von Kindern mit dem F&#246;rderschwerpunkt geistige Entwicklung fortgesetzt wird.</p>
<p>Ursula Tunze / 28.05.10 / TA</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/05/elterninitiative-der-finneck-schule-hatte-erfolg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Th&#252;ringen Journal &#8211; Landeselterntag Th&#252;ringen 29. Mai 2010 in Bad Berka</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2010/05/im-thueringen-journal-landeselterntag-thueringen-29-mai-2010-in-bad-berka/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2010/05/im-thueringen-journal-landeselterntag-thueringen-29-mai-2010-in-bad-berka/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 13:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören G. Prüfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Berka]]></category>
		<category><![CDATA[Berka]]></category>
		<category><![CDATA[Ein]]></category>
		<category><![CDATA[Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Mdr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lev-thueringen.de/?p=2804</guid>
		<description><![CDATA[Ein Beitrag vom &#8220;Th&#252;ringen Journal&#8221; des MDR zum Landeselterntag Th&#252;ringen am 29.05.2010 in Bad Berka.


Direkter Link
Ein Beitrag des &#8220;Th&#252;ringen Journal&#8221; des MDR zum Landeselterntag Th&#252;ringen am 9. Mai 2009 im Landtag in Erfurt
Hier noch ein &#228;lterer Beitrag des Th&#252;ringen Journal zum vorherigen Landeselterntag.

Direkter Link


&#196;hnliche Beitr&#228;ge:20. Landeselterntag in Th&#252;ringen in Finsterbergen beginnt Heute beginnt der  20. [...]

<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/11/20-landeselterntag-in-thueringen-in-finsterbergen-beginnt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 20. Landeselterntag in Th&#252;ringen in Finsterbergen beginnt'>20. Landeselterntag in Th&#252;ringen in Finsterbergen beginnt</a> <small>Heute beginnt der  20. Landeselterntag in Th&#252;ringen. Das Tagungsprogramm und weitere Details finden Sie im Archiv. Kultusminister M&#252;ller beim 20. Landeselterntag Quelle: PresseBox.de (pressebox) Erfurt, 13.11.2008 &#8211; Am morgigen Freitag wird Th&#252;ringens Kultusminister Bernward M&#252;ller (CDU) beim 20. Landeselterntag der Landeseltervertretung Th&#252;ringen zum Thema &#8220;Eltern &#8211; ernst zu nehmende Partner...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/es-wird-eng-in-bad-berka-und-spannend/' rel='bookmark' title='Permanent Link: es wird eng in Bad Berka&#8230; und spannend'>es wird eng in Bad Berka&#8230; und spannend</a> <small>Hallo liebe Leser&#8230; nun sind genau 10 Tage vergangen seitdem wir den Anmeldelink freigeschaltet haben, es sind bereits 50% der Pl&#228;tze belegt. Also, wer noch kommen mag &#8211; um mit hochkar&#228;tigen Entscheidern in der Th&#252;ringer Bildung diskutieren m&#246;chte &#8211; los gehts, Formular ausf&#252;llen und auf den 23. Landeselterntag freuen. Die...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/11/bilder-des-18-landeselterntag-in-oberhof/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bilder vom 18. Landeselterntag in Oberhof'>Bilder vom 18. Landeselterntag in Oberhof</a> <small>Es gibt vom 18. Th&#252;ringer Landeselterntag in Oberhof Bilder von S&#246;ren und Bilder von Alex. Zum LET wurde der Elternratgeber &#8220;Eltern mit Wirkung&#8221; der &#214;ffentlichkeit vorgestellt. Im Archiv kann die Brosch&#252;re als PDF heruntergeladen werden. ...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/11/18landeselterntag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 18. Landeselterntag'>18. Landeselterntag</a> <small>Als Landesvertreter der Regelschulen im Land Th&#252;ringen bedanke ich mich im Namen aller Teilnehmer aus dem Bereich der Regelschulen f&#252;r einen gelungenen 2t&#228;gigen Landeselterntag in Oberhof. Wie immer war leider die Zeit viel zu kurz, um wirklich alle Themen aufzugreifen und ausreichend zu diskutieren. Jedoch wurde auch ein Thema angesprochen,...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/12/unser-pressespiegelweit-ueber-thueringen-hinaus/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Unser Pressespiegel…weit &#252;ber Th&#252;ringen hinaus…'>Unser Pressespiegel…weit &#252;ber Th&#252;ringen hinaus…</a> <small>In eigener Sache Seit einigen Tagen ist der &#8220;Bildungsklick&#8221; auf uns aufmerksam geworden, und erste Artikel der Landeselternvertretung sind bereits auf der stark besuchten und beachteten Seite erschienen. Auch das ist ein Zeichen, dass die Arbeit der Landeselternvertretung weit &#252;ber die Grenzen des Freistaates hinaus beachtet und beobachtet wird. Ich...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Beitrag vom &#8220;Th&#252;ringen Journal&#8221; des MDR zum Landeselterntag Th&#252;ringen am 29.05.2010 in Bad Berka.</h4>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/niHe8La2zY8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/niHe8La2zY8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
<span id="more-2804"></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=niHe8La2zY8">Direkter Link</a></p>
<h4>Ein Beitrag des &#8220;Th&#252;ringen Journal&#8221; des MDR zum Landeselterntag Th&#252;ringen am 9. Mai 2009 im Landtag in Erfurt</h4>
<p>Hier noch ein &#228;lterer Beitrag des Th&#252;ringen Journal zum vorherigen Landeselterntag.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/F2joQlWUcbE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/F2joQlWUcbE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=F2joQlWUcbE">Direkter Link</a></p>


<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol><li><a href='http://lev-thueringen.de/2008/11/20-landeselterntag-in-thueringen-in-finsterbergen-beginnt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 20. Landeselterntag in Th&#252;ringen in Finsterbergen beginnt'>20. Landeselterntag in Th&#252;ringen in Finsterbergen beginnt</a> <small>Heute beginnt der  20. Landeselterntag in Th&#252;ringen. Das Tagungsprogramm und weitere Details finden Sie im Archiv. Kultusminister M&#252;ller beim 20. Landeselterntag Quelle: PresseBox.de (pressebox) Erfurt, 13.11.2008 &#8211; Am morgigen Freitag wird Th&#252;ringens Kultusminister Bernward M&#252;ller (CDU) beim 20. Landeselterntag der Landeseltervertretung Th&#252;ringen zum Thema &#8220;Eltern &#8211; ernst zu nehmende Partner...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/04/es-wird-eng-in-bad-berka-und-spannend/' rel='bookmark' title='Permanent Link: es wird eng in Bad Berka&#8230; und spannend'>es wird eng in Bad Berka&#8230; und spannend</a> <small>Hallo liebe Leser&#8230; nun sind genau 10 Tage vergangen seitdem wir den Anmeldelink freigeschaltet haben, es sind bereits 50% der Pl&#228;tze belegt. Also, wer noch kommen mag &#8211; um mit hochkar&#228;tigen Entscheidern in der Th&#252;ringer Bildung diskutieren m&#246;chte &#8211; los gehts, Formular ausf&#252;llen und auf den 23. Landeselterntag freuen. Die...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/11/bilder-des-18-landeselterntag-in-oberhof/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bilder vom 18. Landeselterntag in Oberhof'>Bilder vom 18. Landeselterntag in Oberhof</a> <small>Es gibt vom 18. Th&#252;ringer Landeselterntag in Oberhof Bilder von S&#246;ren und Bilder von Alex. Zum LET wurde der Elternratgeber &#8220;Eltern mit Wirkung&#8221; der &#214;ffentlichkeit vorgestellt. Im Archiv kann die Brosch&#252;re als PDF heruntergeladen werden. ...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/11/18landeselterntag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 18. Landeselterntag'>18. Landeselterntag</a> <small>Als Landesvertreter der Regelschulen im Land Th&#252;ringen bedanke ich mich im Namen aller Teilnehmer aus dem Bereich der Regelschulen f&#252;r einen gelungenen 2t&#228;gigen Landeselterntag in Oberhof. Wie immer war leider die Zeit viel zu kurz, um wirklich alle Themen aufzugreifen und ausreichend zu diskutieren. Jedoch wurde auch ein Thema angesprochen,...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/12/unser-pressespiegelweit-ueber-thueringen-hinaus/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Unser Pressespiegel…weit &#252;ber Th&#252;ringen hinaus…'>Unser Pressespiegel…weit &#252;ber Th&#252;ringen hinaus…</a> <small>In eigener Sache Seit einigen Tagen ist der &#8220;Bildungsklick&#8221; auf uns aufmerksam geworden, und erste Artikel der Landeselternvertretung sind bereits auf der stark besuchten und beachteten Seite erschienen. Auch das ist ein Zeichen, dass die Arbeit der Landeselternvertretung weit &#252;ber die Grenzen des Freistaates hinaus beachtet und beobachtet wird. Ich...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lev-thueringen.de/2010/05/im-thueringen-journal-landeselterntag-thueringen-29-mai-2010-in-bad-berka/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
