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	<title>Landeselternvertretung Thüringen</title>
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	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
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		<title>Pressespiegel vom 10. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden
Quelle: dpa + AOL Online
Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat zu einer bundesweiten Schweigeminute [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedenkminute f&#252;r Opfer von Winnenden</h4>
<h5>Quelle: dpa + AOL Online</h5>
<p>Der schreckliche Amoklauf von Winnenden j&#228;hrt sich am 11. M&#228;rz zum ersten Mal. 15 Menschen kamen damals dabei ums Leben, darunter neun Sch&#252;ler der Albertville-Realschule. Neben einer geplanten Gedenkfeier hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter nun eine bundesweite Schweigeminute angeregt.</p>
<p>Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat zu einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufes in Winnenden und Wendlingen aufgerufen.</p>
<h5><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Der Amoklauf in Winnenden hat Diskussionen &#252;ber die vorhandenen Waffengesetze ausgel&#246;st.</span></h5>
<p>Mit einem Innehalten zum Zeitpunkt des Beginns des Amoklaufs an der Albertville-Realschule um 9.33 Uhr an Schulen, in Beh&#246;rden und auf &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen solle man der Opfer und ihrer Familien gedenken, sagte BDK-Bundesvorsitzender Klaus Jansen in Berlin.<span id="more-2343"></span></p>
<p>Am 11. M&#228;rz j&#228;hrt sich der Amoklauf zum ersten Mal. Bei dem Massaker hatte ein 17 Jahre alter Sch&#252;ler damals in der Winnendere Albertville-Realschule acht Sch&#252;lerinnen, ein Sch&#252;ler und drei Lehrerinnen mit der Pistole seines Vaters erschossen. Sp&#228;ter erschoss der Amokl&#228;ufer auf der Flucht weitere drei Menschen und sich selbst.</p>
<p>F&#252;r den Trauertag ist au&#223;erdem eine Gedenkfeier in Winnenden geplant, zu der unter anderem Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler erwartet wird.</p>
<h4>HEILIGENSTADT: Bald eine Br&#252;der-Grimm-Grundschule</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Einen richtigen Namen m&#246;chte k&#252;nftig die Grundschule in W&#252;stheuterode tragen. Die Schulkonferenz hat beim Landkreis als Schultr&#228;ger den Namen &#8220;Br&#252;der Grimm&#8221; beantragt, was Landrat Werner Henning sehr gefreut hat. Auch die Bem&#252;hungen um eine Grimm-Tafel in Heiligenstadt lobt der Kreischef.</p>
<p>Der Name &#8220;Br&#252;der Grimm&#8221; er&#246;ffnet viele M&#246;glichkeiten der Besch&#228;ftigung im Unterricht und im Hort der Schule. Und so fiel die Entscheidung in W&#252;stheuterode nicht schwer: Gut 65 Prozent der Eltern waren daf&#252;r, dass sich ihre Kinder k&#252;nftig intensiver mit den ber&#252;hmten Sammlern deutscher Volksm&#228;rchen besch&#228;ftigen. Zur Auswahl f&#252;r den Schulnamen standen au&#223;erdem &#8220;Bonifatius&#8221;, &#8220;H&#246;heberg&#8221; und &#8220;Martin Weinrich&#8221;. Der Kreisausschuss des Landkreises hatte heute keine Einw&#228;nde gegen den Antrag der Schule, &#252;ber den am 24. M&#228;rz der Kreistag abschlie&#223;end entscheidet. Es passe zur M&#228;rchenstra&#223;e, die durchs Eichsfeld verl&#228;uft, und zu den Bem&#252;hungen in Heiligenstadt, st&#228;rker auf die Verbindungen zu den Br&#252;dern Grimm aufmerksam zu machen &#8211; unter anderem mit einer Gedenktafel, f&#252;r welche die Initiativgruppe um die Gastwirtin Irlana Morandin gemeinsam mit der TA gerade Spenden sammelt. F&#252;r den Landrat haben Grimms M&#228;rchen ganz klar einen Bezug zu der Landschaft im Grenzraum von Hessen und Th&#252;ringen. Mit &#8220;Frau Holle&#8221; verbinde er zum Beispiel ganz klar den Hohen Mei&#223;ner, so Henning. Und man k&#246;nne stolz darauf sein, dass der Vertrag f&#252;r das erste Deutsche W&#246;rterbuch in Heiligenstadt im ?Deutschen Haus? unterzeichnet worden sei, so der Landrat, der selbst Germanistik studiert hat. &#8220;Wir haben unsere eigene M&#228;rchentradition im Eichsfeld, und die bl&#252;ht heute noch&#8221;, witzelte Kreistagsmitglied Heinz Funke (SPD), der den Wunsch der W&#252;stheuter&#246;der Grundschule aber voll und ganz unterst&#252;tzt. Die Namensgebung soll zum 35-j&#228;hrigen Schuljubil&#228;um erfolgen.</p>
<h4>S&#246;mmerda: Als erstes eine gro&#223;e Umfrage</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Gestern fiel der Startschuss f&#252;r ein umfassendes Projekt am S&#246;mmerdaer Gymnasium. Auf dem Weg zur gesunden Schule setzt man auf Unterst&#252;tzung von DAK und Uni L&#252;neburg. Erster Schritt soll eine gro&#223;e Umfrage im Monat Mai sein.</p>
<p>S&#214;MMERDA. W&#228;hrend das S&#246;mmerdaer Gymnasium (als eine von zwei teilnehmenden Schulen in Th&#252;ringen) im dritten Jahr der DAK-Initiative &#8220;Gemeinsam gesunde Schule entwickeln&#8221; in das bundesweite Projekt einsteigt, l&#228;uft f&#252;r andere Schulen die Projektphase langsam aus. &#8220;Das wird nochmal ganz spannend und interessant f&#252;r uns&#8221;, verweist Katrin Schwarzenberg, Projektmitarbeiterin der Universit&#228;t L&#252;neburg, auf die dann anstehende Abschlussauswertung.Bis dahin ist es f&#252;r das S&#246;mmerdaer Gymnasium noch drei Jahre hin. Als n&#228;chstes steht dort erst einmal eine gro&#223;e Umfrage an. &#8220;Sie wird zeigen, wo konkret Probleme bzw. Herausforderungen hier am Gymnasium liegen. Wir kommen nicht mit einem Standardprogramm, sondern erarbeiten mit jeder Schule ein ma&#223;geschneidertes Konzept&#8221;, erl&#228;utert Schwarzenberg zur Vorgehensweise. Mit dem Projekt verfolge man insgesamt auch eine Verbesserung des Schulklimas, sieht Schulleiter R&#252;diger Ke&#223;ler weitreichende Auswirkungen. Die Thematik Lehrergesundheit und Gesundheitserziehung bei Sch&#252;lern beispielsweise spiele ja bereits eine Rolle. Insgesamt sei das Thema gesunde Schule aber sehr komplex. Und: Das Gesundheitsmanagement einer Schule d&#252;rfe nicht losgel&#246;st von der Schulentwicklung betrachtet, sondern m&#252;sse in diese integriert werden, unterstrich Martina Ke&#223;ler, Beauftragte f&#252;r Lehrergesundheit beim Schulamt Artern.Nachdem gestern ein Kooperationsvertrag &#252;ber die dreij&#228;hrige Zusammenarbeit zwischen Gymnasium, DAK und Uni L&#252;neburg unterschrieben worden war, fand bereits die erste Zusammenkunft der neu gebildeten Steuergruppe am Gymnasium f&#252;r das Projekt gesunde Schule statt. In dieser sind nicht nur Lehrer, sondern auch Sch&#252;ler vertreten. Und man sei offen f&#252;r weitere Mitstreiter, so der Schulleiter. So sei auch die Mitarbeit von Eltern nicht nur m&#246;glich, sondern gew&#252;nscht. Und auch Katrin Schwarzenberg betonte, dass eine solche Vielfalt der Mitarbeit von Lehrern, Sch&#252;lern und Eltern wichtig f&#252;r das Projekt sei. &#8220;Wir bauen u. a. die Projektstruktur auf, schulen Moderatoren. Die Schule aber muss letztendlich das Projekt aktiv zu ihrem eigenen machen.&#8221; Unterst&#252;tzung erh&#228;lt das Gymnasium &#252;ber die DAK-Initiative etwa auch bei der konkreten Umsetzung von Projekten zur Gesundheitsf&#246;rderung. &#8220;Wir sind die helfende Hand&#8221;, so Jens Harksel, DAK-Referent Veranstaltungen/Service.Erste Aufgabe der Steuergruppe wird es sein, die Umfrage (die Frageb&#246;gen daf&#252;r sind von der Uni L&#252;neburg erarbeitet) an der Schule zu organisieren. Entsprechend der Themen, die sich bei der Befragung als &#8220;brennend&#8221; herauskristallisieren, sollen sich dann verschiedene Projektgruppen mit einzelnen Schwerpunkten besch&#228;ftigen und nach L&#246;sungen suchen. Anett H&#228;drich</p>
<h4>Bildung &#8211; Nach dem Paukenschlag ist&#8217;s erstmal  still</h4>
<h5>Quelle: STZ</h5>
<div>In ganz Th&#252;ringen haben Musik- und  Grundschulen gemeinsame Projekte begonnen. Wie es weitergehen soll, wenn  weiterhin nur die Sachkosten vom Land finanziert werden, ist unklar.</div>
<div>Von Marco Schreiber</div>
<div>Gesangslehrerin Ulrike Ewald und Tanzlehrer Predrag Jovicic von der  Musikschule Schmalkalden studieren mit Kindern der Grundschule  Brotterode ein Musical ein, dass im Juni am Meininger Theater aufgef&#252;hrt  wird.  Foto: Heiko Matz<br />
Bild:gerissener Geselle. Das Wasser will er vergiften, das  alle zum Leben brauchen &#8211; der Frosch im Teich, das Schneegl&#246;ckchen, der  Salamanderk&#246;nig -, indem er den Wasserkristall raubt. Sein eigenes  Wasser will er damit erzeugen und dann teuer verkaufen.Im Musical &#8220;Der Wasserkristall&#8221; von Reinhard Lakomy verhindern der  Erfinderungserfinder Benjamin und seine Freundin Quingel den fiesen  Plan, Profit aus den Schwachen und Wehrlosen zu pressen. Im echten Leben  wird oft auf deren Kosten gespart.</p>
<p>Aus Sicht der Th&#252;ringer Musikschulen, angewiesen auf die Gunst der  Starken, schl&#252;pften 2005 die obersten Richter des Freistaats in die  Rolle des Gru Gru. Sie verdonnerten die Landesregierung, den kommunalen  Finanzausgleich neu zu regeln. Die Regierung d&#252;rfe den St&#228;dten und  Gemeinden nicht vorschreiben, wof&#252;r sie das Geld aus dem Ausgleichstopf  verwenden, stellten die Verfassungsh&#252;ter klar.</p>
<p><em>Alle 25  Musikschulen betroffen</em></p>
<p>Getroffen hat der Urteilsspruch auch die 25 Musikschulen zwischen  Nordhausen, Schm&#246;lln und Sonneberg, erkl&#228;rt Kersten Weingart. &#8220;Bis vor  zwei, drei Jahren gab es zweckgebundene Mittel f&#252;r Theater, Museen,  Bibliotheken, Musikschulen und Orchester&#8221;, sagt die Chefin des Th&#252;ringer  Musikschulverbandes. Drei Millionen Euro seien &#252;ber den Finanzausgleich  an die Musikschulen verteilt worden, sagt Weingart. Seit dem  Richterspruch liege es im Ermessen der Kommunen, wie sie ihre  Musikschulen finanziell ausstatten.</p>
<div>
<p><!-- artikel-imgtag.tpl --></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328','PIC481328','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.stz-online.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328" target="PIC481328"><img title="ms_Eberlein_040310" src="http://www.stz-online.de/storage/pic/intern/repli_fw/intern/import/hupautomatik/thueringen/seite3thueringenfw/481328_0_ms_Eberlein_040310.jpg" border="0" alt="ms_Eberlein_040310" hspace="5" vspace="5" width="81" height="122" align="left" /></a></td>
<td valign="bottom"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328','PIC481328','width=480,height=590,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.stz-online.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=481328" target="PIC481328"><img src="http://www.stz-online.de/pics/ics/bild_vergroessern_bw.gif" border="0" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" width="16" height="16" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Johannes Eberlein, Chef der Musikschule Schmalkalden  Foto:  fotoart-af.de<br />
Bild:</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Die K&#228;mmerer sind also nicht mehr gezwungen, einen fixen Betrag aus  dem Ausgleichstopf durchzureichen. Im Jahr 2008 seien die Einrichtungen  noch etwa genauso gut ausgestattet worden wie zuvor. Wie sich die  Zusch&#252;sse 2009 entwickelt haben, werde momentan statistisch erfasst,  sagt Weingart. Viele Musikschulen h&#228;tten sich jedoch auf Gehei&#223; der  K&#228;mmerer nach Einsparm&#246;glichkeiten umsehen m&#252;ssen. Weingart: &#8220;Die Kinder  sind zunehmend abh&#228;ngig davon, welche Priorit&#228;ten in den Kommunen und  Landkreisen gesetzt werden.&#8221;</p>
<p>Unter dem damaligen Chef Jens Goebel bem&#252;hte sich das  Kultusministerium um eine alternative Finanzierung des  Instrumentalunterrichts. Mit der &#8220;Neuregelung der Musikschulfinanzierung  im Zusammenhang mit der &#196;nderung des kommunalen Finanzausgleichs&#8221;  sollte gleichzeitig die musikalische Fr&#252;herziehung an den Th&#252;ringer  Schulen verbessert werden. Die Musikschulen sollten Geld f&#252;r Projekte  beantragen wie &#8220;Jedem Kind ein Instrument&#8221; und &#8220;Instrumentenkarussell&#8221;.  Geld floss auch dann, wenn eine Musik- und eine Grundschule eine  Zusammenarbeit vereinbarten. Ganze Klassens&#228;tze von Streich- und  Schlaginstrumenten wurden so in den Jahren 2008 und 2009 angeschafft.  Insgesamt wurde fast eine Million Euro ausgesch&#252;ttet, teilt das  Bildungsministerium auf Anfrage mit. &#8220;Ein Gro&#223;teil der Mittel wurde f&#252;r  die Anschaffung von Instrumenten verwendet&#8221;, hei&#223;t es.</p>
<p><em>Aus dem Boden  gestampft</em></p>
<p>Die Musik- und die Grundschulen hauten daraufhin auf die Pauke. &#8220;Es  sind Projekte in Gr&#246;&#223;enordnungen aus dem Boden gestampft worden&#8221;, sagt  Verbandschefin Weingart. 85 Grundschulen und 20 Kinderg&#228;rten arbeiten  mittlerweile mit 21 Musikschulen zusammen. Im Landkreis Hildburghausen  etwa kreist das Instrumentenkarussell durch sieben Grundschulen, in zwei  Klassen machen Sch&#252;ler gemeinsam Musik. In Sonneberg wird getrommelt,  in Fambach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen probt die  Streicherklasse.</p>
<p>Im Prinzip werde damit Musikschulunterricht an den allgemeinbildenden  Schulen angeboten, sagt Weingart. Mit einem Haken, der im Verband schon  seit l&#228;ngerem f&#252;r &#8220;dicke K&#246;pfe&#8221; sorge: &#8220;Projektmittel d&#252;rfen nur f&#252;r  Instrumente und andere Sachkosten ausgegeben werden, nicht f&#252;r  Honorare&#8221;, sagt Weingart. Die machten allerdings 90 Prozent der  Musikschulbudgets aus.</p>
<p>Tats&#228;chlich darf laut Kultusministerium nur ein geringer Teil der  Projektmittel f&#252;r die Bezahlung der Musiklehrer verwendet werden.  Lediglich Erstkl&#228;ssler sollen kostenlos am Instrumentenkarussell  teilnehmen d&#252;rfen und ihr Lieblingsinstrument finden. &#220;ber die  Finanzierung des Weiteren Unterrichts soll &#8220;vor Ort&#8221; entschieden werden &#8211;  die Eltern m&#252;ssen zahlen, die Schulen und deren Tr&#228;ger.</p>
<p>28 Euro monatlich &#252;berweisen die Eltern der Brotteroder Musicalkinder  an die Schmalkalder Musikschule, sagt deren Leiter Johannes Eberlein.  Der Rest der Honorarkosten werde vom Ministerium gef&#246;rdert. In Fambach  wird die Differenz zwischen Unterrichtsgeb&#252;hr und Honorar von Sponsoren  aufgebracht, die ein eigens gegr&#252;ndeter &#8220;Verein der Freunde und F&#246;rderer  der Instrumentalklasse&#8221; aufgetrieben hat.</p>
<p><em>Zus&#228;tzliche  Aufgabe</em></p>
<p>&#8220;Ganz so&#8221; k&#246;nne es jedoch nicht weitergehen, sagt Eberlein. &#8220;Die  Politik muss begreifen, dass die Kooperationen eine zus&#228;tzliche Aufgabe  f&#252;r die Musikschulen sind, f&#252;r die zus&#228;tzliche Ressourcen geschaffen  werden m&#252;ssen.&#8221; Wenn jedes Kind an der Schule ein Instrument lernen  k&#246;nnen soll, k&#246;nne das Land bei der Finanzierung der laufenden Kosten  nicht au&#223;en vor sein.</p>
<p>Weil der Haushalt f&#252;r 2010 erst im April verabschiedet wird, wissen  die Musikschulen auch erst im April, ob und wie viel Projektgelder sie  im laufenden Jahr bekommen werden und ob auch Personal davon bezahlt  werden darf. &#8220;Die Antr&#228;ge sind gestellt, und wir haben die Erlaubnis,  dass wir vorzeitig beginnen d&#252;rfen&#8221;, sagt Verbandschefin Weingart. Wenn  aber das Geld im April nicht bewilligt werde und die Antr&#228;ge abgelehnt  w&#252;rden, &#8220;haben wir arge Probleme&#8221;. Wobei schon die Musikschulen selbst  lange Wartelisten f&#252;hrten, weil es ihnen an Lehrern mangelt.</p>
<p>Im Musical &#8220;Der Wasserkristall&#8221; wird der finstere Gru Gru samt seinen  ekligen M&#252;llgeistern und Tr&#252;blingen am Ende von der B&#252;hne vertrieben.</p>
<p>13 Sch&#252;ler in Brotterode studieren mit der Gesangslehrerin Ulrike  Ewald und dem T&#228;nzer Predrag Jovicic, ein geb&#252;rtiger Serbe, die Lieder  ein. Die schmale Emily wird als Schneegl&#246;ckchen auftreten, der st&#228;mmige  Max als Gru Gru seinen Erzfeind Benjamin verspotten, gespielt von  Niclas. &#8220;Ich wollte mal eine Hauptrolle spielen&#8221;, sagt der Viertkl&#228;ssler  mit der geringelten Strumpfhose. &#8220;Und das ich gut singen kann, sagt  auch die Schulleiterin.&#8221;</p>
<p>Die beiden Musical-Lehrer bringen den Kindern in Brotterode bei, wie  aus dem Nichts ein harmonisches Ganzes entsteht, f&#246;rdern so den  Zusammenhalt und die F&#228;higkeit zur Zusammenarbeit, lobt Schulleiterin  Jutta Marthold.</p>
<p><em>Im Juni ist  Premiere</em></p>
<p>Im Mai sollen die Einzelteile des Gro&#223;projekts &#8220;Wasserkristall&#8221;  erstmals bei einer Hauptprobe zusammengef&#252;hrt werden, sagt  Musikschulchef Eberlein. Grundsch&#252;ler aus Brotterode und Fambach,  Musiksch&#252;ler aus Schmalkalden und deren Lehrer werden dann gemeinsam  proben. Eberlein selbst wird am Klavier sitzen &#8211; &#8220;das ist das zentrale  Instrument&#8221; &#8211; und ein wenig aufgeregt sein, wie er lachend zugibt. &#8220;Ich  freue mich jetzt schon darauf und bin gespannt, ob es wieder so sch&#246;n  wird wie im vergangenen Jahr.&#8221;</p>
<p>Im Juni wird das St&#252;ck erst im Meininger Theater und dann im  B&#252;rgerhaus von Trusetal aufgef&#252;hrt. Ob der Kampf um eine zuverl&#228;ssige  Finanzierung f&#252;r die Projekte genauso gut ausgehen wird wie &#8220;Der  Wasserkristall&#8221;, wird schon in den n&#228;chsten Wochen entschieden.</p>
<h4>Regelschule Eishausen vor dem Aus</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>&#196;nderung der Schulbezirke beschlossen. Standorte Heldburg und R&#246;mhild werden gest&#228;rkt.<br />
Von Falk Zimmermann</p>
<p>Hildburghausen &#8211; Bei einer Gegenstimme und elf Enthaltungen ist gestern im Kreistag die Ver&#228;nderung des Schulbezirks an den Staatlichen Regelschulen Eishausen und R&#246;mhild mehrheitlich beschlossen worden. Damit ist sehr wahrscheinlich, dass die Regelschule Eishausen zum 31. Juli 2011 schlie&#223;en wird. In einer engagiert gef&#252;hrten Debatte wurde zuvor noch einmal das F&#252;r und Wider der Schulbezirks-&#196;nderung debattiert. Ein &#196;nderungsantrag des Kreistagsabgeordneten Horst G&#228;rtner (FW/FDP) zur entsprechenden Beschlussvorlage fand indes keine Mehrheit. G&#228;rtner, B&#252;rgermeister der Gemeinde Straufhain, hatte zu erreichen versucht, dass der Schulbezirk nur vor&#252;bergehend ge&#228;ndert wird.</p>
<p>Mit dem Kreistagsvotum werden die Regelschul-Standorte Heldburg und R&#246;mhild gest&#228;rkt, da sie k&#252;nftig mit Sch&#252;lern, die bislang noch in Eishausen unterrichtet werden, an ihren Einrichtungen rechnen k&#246;nnen. So werden mit dem neuen Schuljahr alle Regelsch&#252;ler aus Gleichamberg und dem Straufhainer Ortsteil Linden nach R&#246;mhild gelenkt. Im Gegenzug kommen etwa gleich viele Sch&#252;ler aus Heldburg der Klassenstufen 7 bis 10 f&#252;r die Zeit der Umbauphase an der Heldburger Regelschule nach Eishausen. Ist die Heldburger Einrichtung, die auch mit Hilfe von Konjunkturpaket-II-Mitteln umfassend saniert wird, wieder bezugsf&#228;hig, werden neben den eigenen Sch&#252;ler wahrscheinlich ein Gro&#223;teil der Eish&#228;user hier unterrichtet. Vorausgesetzt, dass diese nicht im Rahmen der freien Schulwahl dem nahen Hildburghausen den Vorzug geben. In Heldburg sollen bis dahin insgesamt mehr als vier Millionen Euro verbaut werden.</p>
<p>Soweit die n&#252;chternen Fakten. Die Debatte indes zeugte davon, dass der Kampf um die Zukunft der Schulen im Kreis immer auch f&#252;r Emotionen sorgt. Angesichts der Tatsache, dass sich seit Mitte der 90er Jahre die Zahl der Schulen und Sch&#252;ler im Landkreis beinahe halbiert hat, kaum verwunderlich. Straufhain-B&#252;rgermeister G&#228;rtner sah sich &#8211; den drohenden Verlust seiner Eish&#228;user Schule vor Augen &#8211; denn auch mit einer &#8220;Salamitaktik&#8221; konfrontiert, die schon seit langem darauf ausgerichtet gewesen sei, seine Schule zu schlie&#223;en. In R&#246;mhild sei in der Vergangenheit bereits kr&#228;ftig in Schulturnhalle und Schule investiert worden. Und mit der Entscheidung, allein knapp zwei Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket nach Heldburg flie&#223;en zu lassen, seien weitere &#8220;Pfl&#246;cke eingeschlagen&#8221; worden. K&#252;nftig, so G&#228;rtners Fazit, sei in seiner Gemeinde keine &#8220;homogene Bildungsarbeit mehr m&#246;glich&#8221;. Das Gemeindegebiet von Straufhain werde fortan durch bald drei Schulbezirke zerschnitten.</p>
<p>Die Linke-Fraktion im Hildburgh&#228;user Kreistag sprang G&#228;rtner argumentativ zur Seite und bem&#228;ngelte zudem eine fehlende Schulnetzplanung im Landkreis. Der Fraktionsvorsitzende, Hildburghausens B&#252;rgermeister Steffen Harzer, schlug zun&#228;chst vor, der Kreistag m&#246;ge beschlie&#223;en, dass die Kreisverwaltung bis Ende des Jahres ein &#252;berarbeitetes Schulnetz-Konzept vorlege, in dem alle weiterhin geplanten Schulschlie&#223;ungen aufgelistet werden. Zudem solle aus der Begr&#252;ndung zum aktuellen Beschluss der Schulbezirks&#228;nderung jener Passung gestrichen werden, indem das Aus der Regelschule Eishausen f&#252;r den 31. Juli 2011 bereits klar umrissen werde. Nachdem Landrat Thomas M&#252;ller (CDU) in diesem Zusammenhang von &#8220;Spiegelfechterei&#8221; sprach, lie&#223; Harzer von dem Vorhaben allerdings ab und zog den Antrag zur&#252;ck.</p>
<p>&#8220;Spiegelfechterei&#8221;</p>
<p>M&#252;ller betonte indes, dass, sollte die &#196;nderung des Schulbezirks f&#252;r Eishausen nicht beschlossen werden, der Kreistag per Beschluss auch &#8220;der Geldhahn f&#252;r die Sanierung anderer Schulen zudrehen&#8221; m&#252;sse. Man k&#246;nne nicht vier Millionen Euro beispielsweise in Heldburg investieren, wenn man nachher nicht bereit sei, dort f&#252;r vern&#252;nftige Sch&#252;lerzahlen zu sorgen.</p>
<p>F&#252;r die CDU-Fraktion machten unter anderem Burkhard Werner, Vorsitzender des Bildungsausschusses, und der Themars B&#252;rgermeister Hubert B&#246;se deutlich, dass Heldburg und R&#246;mhild auch aus regionalplanerischer Sicht als Schulstandorte gest&#228;rkt werden m&#252;ssten. R&#246;mhild und Heldburg seien Grundzentren &#8211; und an die geh&#246;rten nun einmal Regelschulen. Niemand im Kreistag habe im &#220;brigen den Standort Heldburg jemals in Frage gestellt, hie&#223; es hierzu mehrfach aus den Reihen der CDU. Bad Colberg-Heldburgs B&#252;rgermeisterin Anita Schwarz, die als Besucherin dieser Kreistagssitzung beiwohnte, wird diese Botschaft sicher wohlwollend vernommen haben.</p>
<p>Horst G&#228;rtner bleibt f&#252;r seine Schule nur noch eine Chance: Er k&#246;nnte sie, zumindest theoretisch, in kommunaler Tr&#228;gerschaft weiterf&#252;hren.</p>
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		<title>F&#246;rderung f&#252;r begabte Kinder aus sozial benachteiligten Verh&#228;ltnissen.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ AUFGEPASST!!!
Bislang liegt noch keine Bewerbung aus Th&#252;ringen vor und es gilt 50 Pl&#228;tze zu besetzen. Es ist eine gro&#223;artige Chance f&#252;r begabte, bed&#252;rftige Kinder!!
Anmeldeschluss ist der 1. April 2010!!!
Neues Stipendienprogramm mit der Deutschen Bank
Nach dem Erfolg des Stipendienprogramms &#8220;Fit f&#252;r Verantwortung&#8221; startet die Roland Berger Stiftung das Programm FairTalent in Hessen, Sachsen und Th&#252;ringen, [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2007/10/arme-kinder-armes-deutschland/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Arme Kinder &#8211; armes Deutschland'>Arme Kinder &#8211; armes Deutschland</a> <small>In der Sonntagspresse von Erfurt stand folgender Artikel. Ich zitiere: Kindheit und Jugend in Armut. Bei dieser Nachricht haben die meisten Menschen unweigerlich die Bilder von hungernden Kindern aus &#196;thiopien oder den Slums von Lateinamerika im Kopf. An Berlin, K&#246;ln oder sogar Erfurt denken beim Stichwort Kinderarmut die Wenigsten. Und...</small></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> AUFGEPASST!!!</strong><br />
Bislang liegt noch keine Bewerbung aus Th&#252;ringen vor und es gilt 50 Pl&#228;tze zu besetzen. Es ist eine gro&#223;artige Chance f&#252;r begabte, bed&#252;rftige Kinder!!</p>
<h3><strong>Anmeldeschluss ist der 1. April 2010!!!</strong></h3>
<p><strong>Neues Stipendienprogramm mit der Deutschen Bank</strong></p>
<p>Nach dem Erfolg des Stipendienprogramms &#8220;Fit f&#252;r Verantwortung&#8221; startet die Roland Berger Stiftung das Programm FairTalent in Hessen, Sachsen und Th&#252;ringen, das durch die Deutsche Bank erm&#246;glicht wird.</p>
<p>FairTalent f&#246;rdert begabte Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verh&#228;ltnissen &#8211; und zwar in den drei Bundesl&#228;ndern Hessen, Sachsen und Th&#252;ringen. Pro Bundesland werden 50 Pl&#228;tze vergeben. Die Bewerbungsunterlagen werden Anfang Februar an die Schulen verschickt. Bewerben k&#246;nnen sich Kinder und Jugendliche von der 1. Grundschulklasse bis zur 11. Klasse an allgemeinbildenden Schulen. Das Ziel der F&#246;rderung ist das Erreichen der Hochschulreife.</p>
<p>Aus einem modularen Programm mit zw&#246;lf Bausteinen wird f&#252;r jeden Stipendiaten individuell ein F&#246;rderplan erarbeitet. Dazu z&#228;hlen Seminare zu verschiedenen Themenstellungen, Pr&#228;sentationskurse, Pers&#246;nlichkeitstraining oder auch Ferienakademien. Das ganzheitliche Programm umfasst zudem Module, die die F&#246;rderung von Kreativit&#228;t durch Kunst und Musik sowie Leistungsorientierung durch Sport zum Ziel haben.</p>
<p>Zudem erh&#228;lt jeder Stipendiat eine pers&#246;nliche Mentorin oder einen pers&#246;nlichen Mentor, die/der ihn auf seinem Bildungsweg begleitet. Die Mentoren &#252;bernehmen diese Aufgabe ehrenamtlich.</p>
<p>Die Deutsche Bank unterst&#252;tzt im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements nationale und internationale Bildungsprojekte. FairTalent ist eines der vielen F&#246;rderprojekte der Deutschen Bank, mit denen sie sich f&#252;r mehr Chancengerechtigkeit einsetzt.</p>
<p><strong>Anmeldung &gt;&gt;&gt; <a title="so einfach geht es..." href="http://www.rolandbergerstiftung.org/de/bildungsfoerderung/fair-talent/ausschreibung.html" target="_blank">FairTalent</a></strong></p>


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		<title>Pressespiegel vom 8. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum (Frauen-) Tag
Gesch&#228;tzte Leserinnen des heutigen Pressespiegels,
trotzdem viele von Ihnen diesen Pressespiegel erst am 9.M&#228;rz  lesen werden will ich es nicht vers&#228;umen, Ihnen ganz herzlich zum Frauentag zu gratulieren und diesen virtuellen Blumenstrau&#223; &#252;berreichen!! Auch wenn gerade Alice Schwarzer diesen auf einen mutigen Streik der Textilarbeiter zur&#252;ck gehenden Tag abschaffen will, lassen wir M&#228;nner [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum (Frauen-) Tag</h4>
<p>Gesch&#228;tzte Leserinnen des heutigen Pressespiegels,<br />
trotzdem <img class="alignleft size-medium wp-image-2316" title="RF245645" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2010/03/j0422866-235x300.jpg" alt="" width="188" height="240" />viele von Ihnen diesen Pressespiegel erst am 9.M&#228;rz  lesen werden will ich es nicht vers&#228;umen, Ihnen ganz herzlich zum Frauentag zu gratulieren und diesen virtuellen Blumenstrau&#223; &#252;berreichen!! Auch wenn gerade Alice Schwarzer diesen auf einen mutigen Streik der Textilarbeiter zur&#252;ck gehenden Tag abschaffen will, lassen wir M&#228;nner uns nicht beirren: Dieser Tag geh&#246;rt Ihnen!</p>
<p>Gesch&#228;tzte Leser des heutigen Pressespiegels: Ich hoffe, Sie haben nicht vers&#228;umt, Ihren Frauen einen sch&#246;nen Strau&#223; Blumen zu &#252;berreichen? <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-2315"></span><br />
</em></p>
<p>Zwei Seiten der Medaille</p>
<p>Quelle: OTZ</p>
<p>Von Michael Gro&#223; Verdammt, schon wieder Frauentag? Das war doch erst! So wird manch einem heute der Schreck durch die Glieder fahren, wenn er merkt, dass er den Frauentag vergessen und damit nicht an die von der anderen Seite doch ein wenig erwartete kleine Aufmerksamkeit gedacht hat. Na gut, ist ja heute noch ausreichend Zeit, das nachzuholen.</p>
<p>Es ist also wieder ein Jahr vorbei. Immerhin in jenem Jahr hat sich was getan. So hat Th&#252;ringen eine Frau als Ministerpr&#228;sidentin. Und auch der gro&#223;e Kleing&#228;rtnerverband Jena/Saale-Holzland, der 5210 G&#228;rten vereint, wird jetzt erstmals von einer Frau gesch&#228;ftlich gef&#252;hrt.</p>
<p>Und ansonsten? Die Gewerkschaft zeigt sich skeptisch. Demnach m&#252;ssen immer mehr Frauen mit Teilzeitjobs vorlieb nehmen. Doch das ist vielleicht auch nicht ganz ungewollt. So wird der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten (und das m&#246;glicherweise nicht nur bei Frauen!) immer lauter, um auch mehr Zeit f&#252;r Kind und Familie zu haben. Dass dies wom&#246;glich auch ausgenutzt wird zuungunsten von Frauen, ist die kritikw&#252;rdige Seite der Medaille.</p>
<h4>Lieberknecht f&#252;r engere Bindungen in Familien</h4>
<h5>Quelle: STZ</h5>
<p>Bei der Tagung der Sch&#252;ler-Union in Erfurt hat Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht (CDU) engere Bindungen in Familien angemahnt. Dies helfe im Zusammenhang mit fr&#252;hkindlicher Bildung,<br />
Erfurt (dpa/th)</p>
<p>Mobbing und Gewalt an Schulen zu bek&#228;mpfen. «Denn die Sch&#252;lerunion spricht mit ihrer Sorge um Sicherheit an Schulen nur die Spitze eines Eisberges an», sagte Lieberknecht (CDU) der Deutschen Presse-Agentur dpa. Dass in Th&#252;ringen mehr Schulpsychologen gebraucht w&#252;rden, sei Folge des unpassenden Umganges mit Kindern «in einer kindentw&#246;hnten Welt». Die Sch&#252;ler-Union bef&#252;rwortet eine st&#228;rkere Polizeipr&#228;senz und Video&#252;berwachung an Schulen.</p>
<h4>Wiebke und Annabel top</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Zwei M&#228;dchen machten ihrem Gymnasium alle Ehre<br />
Von Petra R&#252;gheimer</p>
<p>Hildburghausen &#8211; So richtig wissen sie noch nicht, ob &#8211; und wenn ja, wie &#8211; sie ihre besonderen F&#228;higkeiten sp&#228;ter einsetzen werden. Im<br />
Vergleich mit anderen Th&#252;ringer Sch&#252;lern jedenfalls haben sie erst einmal blendend abgeschnitten: Wiebke Alex hat unter 60 Teilnehmern einen zweiten Platz beim Landeswettbewerb Latein (Klassenstufe 10) erk&#228;mpft, Annabel Leis einen zweiten Preis in der Mathe-Olympiade (Klassenstufe 8/9).</p>
<p>Beide Sch&#252;lerinnen lernen am Gymnasium Georgianum Hildburghausen und erhielten am Freitag in ihrer Schule ebenfalls nochmals Lob und Anerkennung f&#252;r die gezeigten, au&#223;ergew&#246;hnlichen Leistungen. Nicht nur Studienrat Frank Wagner, der Leiter der Schule, zeigte sich hocherfreut &#252;ber das Abschneiden seiner Sch&#252;tzlinge, sondern auch die Vorsitzende des F&#246;rdervereins, Marita Herzog. Sie hatte noch eine kleine &#220;berraschung f&#252;r die M&#228;dels in der Tasche &#8211; einen B&#252;chergutschein vom Verein, als Anerkennung f&#252;r so viel Flei&#223; und Engagement.</p>
<p>&#8220;Als ich den Text gesehen habe, wusste ich, das kann ich schaffen&#8221;, erinnert sich Wiebke an den Moment im Wettbewerb, als sie den ersten Blick auf den Lateintext werfen konnte, den es in einer vorgegebenen Zeit zu &#252;bersetzen galt. Den Spruch, dass alte Sprachen tote Sprachen sind, will weder Wiebke, noch ihr Direktor h&#246;ren. Frank Wagner best&#228;tigt im Gegenteil, dass es wieder mehr Interesse an Latein gebe. Von den knapp hundert Sch&#252;lern der Klassenstufe 5 des Gymnasium Georgianum haben sich derzeit immerhin schon &#252;ber 60 f&#252;r Latein als zweite Fremdsprache entschieden, informiert Wagner.</p>
<p>Die Vorsitzende des Gymnasium-F&#246;rdervereins, Marita Herzog, &#252;bergibt Annabel Leis hier gerade einen B&#252;chergutschein als Anerkennung.</p>
<p>Zur Wahl stehen neben Latein dann noch Franz&#246;sisch und Russisch. &#8220;Als ich mich entscheiden musste, gab es nur die Wahl zwischen Franz&#246;sisch und Latein&#8221;, erg&#228;nzt Wiebke und gibt zu, da schon ein wenig vorbelastet zu sein. Ihre Mutter hatte es auch mit den alten Sprachen, und diese sogar studiert.</p>
<p>Ein bisschen vorbelastet d&#252;rfte auch Annabel Leis sein, was ihr Faible f&#252;r die Mathematik und die Naturwissenschaften betrifft. Ihre Mutti n&#228;mlich hat dereinst Mathematik studiert. In Erfurt, bei der Mathematik-Olympiade am 27. Februar hat Annabel 25 von 40 Punkten erreicht &#8211; das reichte f&#252;r den zweiten Preis. Annabel geht in die Klasse 9a des Gymnasiums Georgianum und hat im Prinzip keine Probleme, was das Erf&#252;llen der Anforderungen im Fach Mathematik betrifft.</p>
<p>Mathe und die Naturwissenschaften machen ihr Spa&#223;. Dennoch will sie sich auch beim erneuten Nachbohren unsererseits nicht festlegen, ob sie sp&#228;ter einmal Kapital daraus schlagen will, wenn es um die berufliche Entwicklung geht. Sie ist jetzt einfach nur froh, dass sie sich nicht wie mancher Mitsch&#252;ler m&#252;hsam hindurch qu&#228;len muss, durch den anspruchsvollen Mathestoff. Es f&#228;llt ihr quasi zu.</p>
<p>Mathelehrer Bernd Geyling sagt, man k&#246;nne das Abschneiden von Annabel bei der Landesolympiade nicht hoch genug einsch&#228;tzen. &#8220;Sie musste sich dort ja mit Leuten messen, die zum Gro&#223;teil von Spezialgymnasien kamen&#8221;. Deren Ausbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich k&#246;nne ein &#8220;normales&#8221; Gymnasium wie Hildburghausen einfach nicht leisten. Um so mehr freue ihn, dass &#8220;unsere kleinen Stars&#8221; hier auch eine &#246;ffentliche Anerkennung via Presse erfahren. Man d&#252;rfe nicht nur immer Sportler und K&#252;nstler auf einen Sockel stellen.</p>
<h4>ERFURT: Disziplinarklage gegen Lehrer</h4>
<h5>Quelle: per mail und TA</h5>
<p>Das Kultusministerium will disziplinarrechtlich gegen einen Lehrer vorgehen, den das Erfurter Landgericht vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen hat. &#8220;Es gibt im Urteil Sachverhalte, die, wenn schon nicht strafrechtlich, dann doch disziplinarrechtlich relevant sind&#8221;, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Erfurt. Welche Sachverhalte das sind, wollte er unter Hinweis auf das &#8220;schwebende Verfahren&#8221; nicht sagen. Die Disziplinarklage werde das Ministerium in den kommenden Tagen beim Verwaltungsgericht in Meiningen einreichen.</p>
<p>Dem ehemaligen Grundschullehrer war sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in elf F&#228;llen vorgeworfen worden. In dem Prozess hatte der seit Mai suspendierte Lehrer die Vorw&#252;rfe zur&#252;ckgewiesen. Zudem hatten Gutachter die Glaubw&#252;rdigkeit der Kinderaussagen angezweifelt. In der Urteilsverk&#252;ndung im November teilte das Gericht mit, dass zwar vieles f&#252;r eine Verurteilung gesprochen habe. Dem Angeklagten konnten die ihm vorgeworfenen Taten jedoch nicht mit der f&#252;r eine Verurteilung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden.</p>
<p>Der Ministeriumssprecher sprach von einem &#8220;Freispruch dritter Klasse&#8221;. In der vergangenen Woche habe die Staatsanwaltschaft nach Durchsicht der Urteilsbegr&#252;ndung entschieden, ihre Revision gegen das Urteil zur&#252;ckzuziehen. Deswegen wolle das Ministerium jetzt das Disziplinarverfahren einleiten, sagte der Sprecher. Das Verfahren k&#246;nne sich hinziehen, sagte er. Er ging jedoch nicht davon aus, dass der Lehrer noch einmal in den Dienst zur&#252;ckkehren wird.</p>
<h4>Internatssch&#252;ler &#8211; Hart auf Erfolg getrimmt</h4>
<h5>Quelle: Spiegel Online</h5>
<p>Von Beate Schwarz<br />
Internatssch&#252;ler: Britische Privatschulen stehen hoch im Kurs</p>
<p>&#8220;Good Morning, Sir!&#8221; Noble englische Internate verpassen ihren Sch&#252;lern den Feinschliff f&#252;r ein erfolgreiches Leben. Deutsche Kinder und Jugendliche sind sehr willkommen &#8211; sofern sie sich den Eintritt in die Welt der Eliten leisten k&#246;nnen. Oft sind ihre Eltern &#252;berzeugt: Das Geld ist gut angelegt.</p>
<p>Wenige Tage vor der Abreise nach Birmingham steht Finja, 14, im Kinderzimmer in ihrem Elternhaus und &#252;berlegt, ob sie ihren Teddy mitnehmen soll. Ihr Reiseziel ist das Malvern College, ein britisches Elite-Internat. Drei Jahre soll sie fort sein, in ihr Zimmer kommt sie dann nur sporadisch als Besucherin zur&#252;ck. Sie sieht den Teddy an: &#8220;Eigentlich brauch&#8217; ich den gar nicht mehr. Aber f&#252;r den Notfall, falls ich doch Heimweh bekomme, nehm&#8217; ich ihn mit und versteck&#8217; ihn zwischen meiner W&#228;sche.&#8221;<br />
Als Finja ins Ausland gehen sollte, &#8220;haben wir gewisse Eckpunkte festgelegt&#8221;, sagt Vater Reinhard Finster, promovierter Philosoph. &#8220;Es musste eine Schule gefunden werden, die Wert auf Leistung legt, wo Werte wie Disziplin und Selbstdisziplin gef&#246;rdert werden. Teamgeist war uns auch wichtig.&#8221;</p>
<p>Britische Internate stehen in Deutschland hoch im Kurs. Stimmen der finanzielle Rahmen und die Noten, suchen Eltern gern im Mutterland der Internatserziehung eine Alternative zu gro&#223;en Klassen und gestressten Lehrern im deutschen Schulalltag. Die Privatschulen zielen klar auf Leistung, Disziplin, Respekt. Wer hier re&#252;ssiert, verf&#252;gt &#252;ber ein internationales Abitur, geschliffenes Oxford-Englisch und astreine Umgangsformen &#8211; und hat damit einen Karrierevorteil gegen&#252;ber der Masse der Abiturienten, so hoffen die Eltern.</p>
<p>Den Finsters half bei der Suche nach der richtigen Schule Internatsberaterin Alexandra von B&#252;low. Mit ihren Noten werde Finja sicher in den besten Internaten angenommen, versprach B&#252;low und empfahl Malvern College. Der Sprung klappte.</p>
<p>&#8220;In der Privatschule erh&#228;lt Finja den Feinschliff&#8221;</p>
<p>Das Lernpensum in England ist straff &#8211; Finja begann schon im Sommer zuvor mit intensiver Vorbereitung. Sie las Shakespaere im Original, kaufte sich englische Schulb&#252;cher, wiederholte den Stoff der neunten Klasse auf Englisch. Au&#223;erdem startete sie ein intensives Langlauftraining &#8211; denn in Malvern ist Cross Country der angesagte Sport.</p>
<p>Finja war immer eine Top-Sch&#252;lerin, betont ihr Vater, &#8220;aber in der Privatschule, da erh&#228;lt sie dann den Feinschliff&#8221;. Immer mehr Eltern gelangen zu der &#220;berzeugung, dass ihre Kinder anderswo besser als an deutschen Gymnasien ausgebildet werden k&#246;nnten. &#220;ber 2000 deutsche Jugendliche sind zurzeit in englischen Internaten.</p>
<p>Das Eintrittsgeld in den Club der Elitesch&#252;ler betr&#228;gt in Malvern rund 33.000 Euro pro Jahr. Auch Familie Kaiser aus Wellendingen in der Schw&#228;bischen Alb leistet sich das f&#252;r ihren Sohn Daniel, 12. Die Herbstferien nutzte die Familie f&#252;r eine Rundreise zu englischen Internaten &#8211; und &#252;bernachtete schon mal auf dem Campingplatz, denn die Kaisers z&#228;hlen sich nicht unbedingt zu den Besserverdienenden.</p>
<p>Im Malvern College durchschreiten Regina und Alexander Kaiser geradezu ehrf&#252;rchtig die langen G&#228;nge mit Natursteinb&#246;den. An den W&#228;nden h&#228;ngen gro&#223;formatige &#214;lmalereien, allesamt Sch&#252;lerarbeiten. Dann staunen sie &#252;ber die Bibliothek, Werkr&#228;ume f&#252;r Ton-, Holz-, Steinarbeiten, Schwimmhalle, Hockeypl&#228;tze, das Sportstudio.</p>
<p>Britische Internate sch&#228;tzen deutsche Kundschaft</p>
<p>Rund eine Million englische Pfund setzt das College j&#228;hrlich um. Den Gewinn muss das Unternehmen Schule laut Gesetz vollst&#228;ndig reinvestieren. So werden die jahrhundertealten Geb&#228;ude in Schuss gehalten, aber auch neueste Computer angeschafft und moderne Sportst&#228;tten errichtet.</p>
<p>&#8220;Was hier aus den Kindern rausgeholt wird, ist schier beeindruckend&#8221;, sagt Regina Kaiser. &#8220;Davon kann man in Deutschland, zumal auf dem Land, ja nur tr&#228;umen.&#8221; Ihr Sohn Daniel w&#252;nscht sich nun nichts sehnlicher, als dazuzugeh&#246;ren &#8211; wenigstens f&#252;r ein Jahr. Die Kaisers denken schon dar&#252;ber nach, das Geld anzubrechen, das f&#252;r ihre Altersversorgung gedacht war.</p>
<p>Die britischen Internate sch&#228;tzen die Deutschen als Kunden; deutsche Sch&#252;ler nehmen die britische Kultur und Lebensart leicht an. Ein Jugendlicher m&#252;sse sich wohlf&#252;hlen in seiner Umgebung, nur dann k&#246;nne er auch volle Leistung zeigen, so das Credo von Schulleiter Anthony Clark. H&#246;chstleistungen und gute Noten sind wiederum gut f&#252;r das Schul-Image und den Platz im Ranking. Aktuell belegt Malvern den vierten Platz in Gro&#223;britannien. Im vergangenen Jahr war Clark auf einem Kurztrip durch drei deutsche Gro&#223;st&#228;dte: zur Kontaktpflege.</p>
<p>Finja hat sich gleich gut eingelebt und in der Zimmergenossin Mara aus M&#252;nchen eine Gef&#228;hrtin gefunden. Der Teddy schlummert zwischen W&#228;schest&#252;cken &#8211; f&#252;r Gedanken an Zuhause scheint keine Zeit: Wecken um 7.20 Uhr, Fr&#252;hst&#252;ck ab 7.30, Appell um 8.10, Kirchgang, Unterricht, Mittagessen, wieder Unterricht, dann Sport. So ist jeder Tag minuti&#246;s geplant bis zum Ende der Hausaufgabenzeit um 21 Uhr.</p>
<p>Gruppenzwang der erw&#252;nschten Art</p>
<p>Wie alle Neuank&#246;mmlinge war Finja von Beginn an bestrebt, sich einzuf&#252;gen, nicht zu sp&#228;t zu kommen, alles richtig zu machen. Anpassung ist hier kein Schimpfwort. Und wer alles mitmacht, wird durch gute Noten belohnt. Fast alle deutschen Sch&#252;ler sind hier, weil sie mehr wollen: mehr lernen, mehr wissen, mehr Kontakte kn&#252;pfen. Es w&#252;rde f&#252;r sie keinen Sinn ergeben, sich den Vorgaben der Schule zu verweigern &#8211; so sehen es die meisten Jugendlichen hier.</p>
<p>Daraus entsteht ein Gruppenzwang der erw&#252;nschten Art: &#8220;Wenn alle lernen, ist es &#246;de, einfach nur in den G&#228;ngen herumzulungern&#8221;, sagt Philipp Muhle, 16. Zuhause in Berlin sei er doch mehr mit Freunden unterwegs gewesen und irgendwie abgelenkter. Hier sei das Ziel klar.</p>
<p>Die Zerstreuungm&#246;glichkeiten sind in seiner neuen Heimat begrenzt. Zwar gibt es Ausgangszeiten, doch Malvern ist ein kleines St&#228;dtchen mit zwei Pubs. Im College selbst gelten strenge Besuchsregeln f&#252;r Bekannte des anderen Geschlechts &#8211; &#8220;never after supper&#8221; und &#8220;never in the bedroom&#8221;, nie nach dem Abendessen und nur in Gemeinschafts-, nicht in Schlafr&#228;umen.</p>
<p>Zur Kontrolle liegen Eintritts- und Ausgangslisten aus. Selbstverst&#228;ndlich werden Verst&#246;&#223;e bestraft. Auch Facebook ist nicht erlaubt, der Zugang gesperrt. Dennoch haben die meisten Sch&#252;ler eher das Gef&#252;hl, als werde ihnen eine neue Welt er&#246;ffnet. Finja und ihre neue deutsche Freundin haben so viel wie nur irgend m&#246;glich in ihren Stundenplan gepresst: zum Pflichtprogramm auch noch einen N&#228;hkurs, Unterricht in Sprechen und Darstellen, Querfl&#246;te, Wandern. Und beim Cross-Country-Lauf ist Finja ebenso dabei.</p>
<p>Immer geradeaus bis zum Top-Job</p>
<p>Die Lust am Ausprobieren weicht bei etwas &#228;lteren Sch&#252;lern wie Philipp der Hoffnung, dass die Anstrengung sich wirklich lohnt. Das internationale Abitur (International Baccalaureate), das die meisten anstreben, erm&#246;glicht ein Studium an englischsprachigen Unis. Vielleicht stehen ihnen die noblen Wissenstempel von Oxford oder Cambridge offen, f&#252;r deutsche Gymnasiasten meist unerreichbar.</p>
<p>Philipps Freund Sascha Schmeken, 16, aus D&#252;sseldorf formuliert eine einfache Gleichung: &#8220;Wenn man hier einen guten Abschluss macht, kommt man auf eine Top-Uni. Wenn man auf einer Top-Uni war, bekommt man einen Top-Job. Und wenn man einen Top-Job hat, dann hat man ein gutes Leben.&#8221; Philipps und Saschas Lieblingsfach ist Wirtschaft. In Malvern unterrichten Wirtschaftswissenschaftler, nicht selten selbst Absolventen einer Top-Uni. Sascha f&#252;hlt sich hier genau richtig. Er m&#246;chte sp&#228;ter auf jeden Fall &#8220;in der Wirtschaft&#8221; arbeiten, am liebsten bei einer Unternehmensberatung.</p>
<p>Finja hat noch keine genauen Zukunftspl&#228;ne, vielleicht Jura, internationales Recht. Zielstrebig ist sie allemal. Bei ihrem allerersten report, einer Zwischenbewertung vor den Klausuren, bescheinigte ihr die Tutorin: &#8220;Es gibt wirklich kein einziges Problem in irgendeinem deiner F&#228;cher. Das ist sehr selten. Ich bin sehr zufrieden mit deiner Arbeitshaltung.&#8221;</p>
<p>Die strenge Rundumbetreuung des Internatslebens st&#246;rt Finja und die anderen deutschen Sch&#252;ler nicht. Sie sehen es als Vorbereitung f&#252;r ein Leben auf der Erfolgsspur &#8211; nur ausscheren darf man nicht.</p>
<h4>Im Netz gest&#246;bert und f&#252;r gut befunden</h4>
<p><a href="http://www.leo.org/information/schule_de.html">http://www.leo.org/information/schule_de.html</a></p>
<p>N&#252;tzliche Tipps rund um alle Schularten einschlie&#223;lich eines aktuellen Ferienkalenders f&#252;r alle Bundesl&#228;nder</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 8. M&#228;rz in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/8._M&#228;rz"><strong>Ich-will-mehr-wissen-als-die-anderen</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/8._M&#228;rz"> </a></p>


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		<title>Ministerium erhebt Disziplinarklage gegen Lehrer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ministerium erhebt Disziplinarklage gegen Lehrer – Dienstenthebung bleibt aufrecht erhalten
Das Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur setzt das Disziplinarverfahren gegen den Grundschullehrer Stefan K. mit dem Ziel fort, ihn aus dem Schuldienst zu entfernen. Mit diesem Schritt reagiert das Ministerium auf die Tatsache, dass die Revision in dem Strafverfahren gegen den Lehrer zur&#252;ckgenommen wurde. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ministerium erhebt Disziplinarklage gegen Lehrer – Dienstenthebung bleibt aufrecht erhalten</strong></p>
<p>Das Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur setzt das Disziplinarverfahren gegen den Grundschullehrer Stefan K. mit dem Ziel fort, ihn aus dem Schuldienst zu entfernen. Mit diesem Schritt reagiert das Ministerium auf die Tatsache, dass die Revision in dem Strafverfahren gegen den Lehrer zur&#252;ckgenommen wurde. Das Landgericht Erfurt hatte Stefan K. im November 2009 vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener aus Mangel an Beweisen freigesprochen.</p>
<p>Laut Ministerium beinhaltet das Urteil jedoch Sachverhalte, die disziplinarrechtlich von erheblicher Relevanz sind. Aus diesem Grund wird zeitnah eine Disziplinarklage beim zust&#228;ndigen Disziplinargericht erhoben. Die vorl&#228;ufige Dienstenthebung von Stefan K. bleibt aufrecht erhalten.</p>
<p>Gerd Schwinger<br />
Pressesprecher</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur<br />
Werner-Seelenbinder-Stra&#223;e 7<br />
99096 Erfurt</p>
<p>Tel.: (0361) 37 94 606<br />
Fax: (0361) 37 94 638<br />
E-Mail: Gerd.Schwinger@tmbwk.thueringen.de</p>


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		<title>Pressespiegel vom 05. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 17:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Eltern, liebe Leser
Die Sturmb&#246;en sind vor&#252;ber und unser Land zeigt sich nun langsam im fr&#252;hlingshaften Kleid. Die Luft ist noch kalt, aber die Sonne gibt nun von Tag zu Tag immer mehr von ihrer warmen Kraft an uns ab. &#8221; Nun will der Lenz uns gr&#252;&#223;en&#8230;&#8230;.&#8221; singt man seit dem 12 Jahrhundert. Gedichtet und [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Eltern, liebe Leser</em></p>
<p><em>Die Sturmb&#246;en sind vor&#252;ber und unser Land zeigt sich nun langsam im fr&#252;hlingshaften Kleid. Die Luft ist noch kalt, aber die Sonne gibt nun von Tag zu Tag immer mehr von ihrer warmen Kraft an uns ab. &#8221; Nun will der Lenz uns gr&#252;&#223;en&#8230;&#8230;.&#8221; singt man seit dem 12 Jahrhundert. Gedichtet und Melodisiert wurde dieses alte Volkslied von Neidhart von Reuental, welcher die d&#246;rperliche Dichtung begr&#252;ndete. Volksweisheiten oder auch Volkswissen zudem ist imperisch gefundenes Wissen&#8230;&#8230;. hier ein Beispiel</em></p>
<blockquote><p>Die meisten Menschen &#252;bersch&#228;tzen, was sie in einem Jahr erreichen k&#246;nnen und untersch&#228;tzen, was sie in 10 Jahren erreichen k&#246;nnen. Um wirklich sehr viel erreichen zu k&#246;nnen, sind wirklich eingreifende Ver&#228;nderungen n&#246;tig. Das braucht Zeit. Und dieses Wachstum zeigt sich unter Umst&#228;nden nicht sofort, dann aber explodiert es pl&#246;tzlich.</p></blockquote>
<p><em>Der Bambus illustriert das dramatisch:</em></p>
<p><em>Ein Bambusfarmer setzt den Keimling in die Erde und bedeckt ihn mit Asche. Dort bleibt das schlafende Pfl&#228;nzchen vier Jahre lang. Jeden Morgen w&#228;ssert der Farmer die Sprossen. Vier Jahre lang jeden Morgen. Am Ende des vierten Jahres bricht das Pfl&#228;nzchen endlich durch die Oberfl&#228;che. Dann allerdings w&#228;chst der Baum innerhalb von nur 90 Tagen etwa 20 Meter!</em></p>
<p><em>W&#228;hrend der vier Jahre wei&#223; der Farmer gar nicht sicher, ob das Pfl&#228;nzchen noch lebt. Aber er hat Vertrauen und verl&#228;sst es nicht. Ein langfristiger Denker braucht diese &#220;berzeugung.</em></p>
<p><em>Die Kunst ist, sich nicht entmutigen zu lassen.</em></p>
<p><em>Mit dieser Philosophie verabschiede ich mich in den Tag</em></p>
<p><em>Herzlichst Ihre Sylke Wolf</em></p>
<h4>ERFURT: Kinder-Medien-Festival &#8220;Goldener Spatz&#8221; er&#246;ffnet mit M&#228;rchenfilm</h4>
<p>Das Deutsche Kinder-Medien-Festival &#8220;Goldener Spatz&#8221; er&#246;ffnet am 25. April sein Programm mit der ARD-Produktion &#8220;Die kluge Bauerstochter&#8221;. Der ersten Beitrag der Festival-Reihe &#8220;Mit Verstand, Witz und Phantasie&#8221; sei ein M&#228;rchenfilm, dessen Hauptfigur zeige, dass man auf seine ganz eigene Art seine Ziele erreichen k&#246;nne, sagte Festivalleiterin Margret Albers am Donnerstag in Erfurt. Insgesamt konkurrieren bei dem Festival, das bis zum 1. Mai in Erfurt und Gera stattfindet, 38 Beitr&#228;ge um die Auszeichnungen.<span id="more-2298"></span></p>
<p>Der &#8220;Goldene Spatz&#8221; f&#252;r die besten Film-, Fernseh- und Onlinebeitr&#228;ge wird von einer 23-k&#246;pfigen Kinderjury in sechs Kategorien vergeben. Erstmals werde in diesem Jahr auch ein Preis f&#252;r die beste Online-TV-Seite vergeben, sagte Albers. Mit dem &#8220;SPiXEL&#8221;-Preis w&#252;rden au&#223;erdem die besten von Kindern hergestellten Fernsehproduktionen ausgezeichnet.</p>
<p>Im medienp&#228;dagogischen Teil des Programms finden Workshops f&#252;r Kinder, Eltern und Lehrer statt. Besonderes Highlight in diesem Jahr sei dabei der Roboter-Workshop, sagte Albers. Dort werde Kindern gezeigt, wie Roboter gebaut und programmiert werden. In der Online-Lounge werde erstmals ein komplettes Programm zum Thema Internet und Soziale Netzwerke angeboten. Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag (8. M&#228;rz).</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>SCHMALKALDEN: Erste Bildungsmesse in Schmalkalden</h4>
<p>&#8220;Jobs for Life&#8221; ist der Titel der Ersten Schmalkalder Bildungsmesse, die am 12. und 13. M&#228;rz in der Mehrzweckhalle der Fachwerkstadt stattfinden wird. Sch&#252;ler und Eltern haben dabei Gelegenheit, speziell die Unternehmen aus dem Altkreis Schmalkalden kennenzulernen. Mit der Messe soll dem steigendem Mangel an geeignetem Fachkr&#228;ftenachwuchs entgegengewirkt werden, hie&#223; es aus der Stadtverwaltung.</p>
<h5>04.03.2010 TA</h5>
<h4>Sammler werden gesucht</h4>
<h5>ARNSTADT</h5>
<p>In Arnstadt wurden f&#252;r das Volksbegehren f&#252;r eine bessere Familienpolitik bisher etwa 200 Unterschriften gesammelt. Das ist die Bilanz nach drei Infost&#228;nden und drei Sammlungen vor Kindertagesst&#228;tten. Es fehlen aber nicht nur Unterzeichner, es fehlen auch Sammler. &#8220;Das ist noch nicht viel, wir m&#252;ssen noch zulegen&#8221;, sagt die Landtagsabgeordnete Sabine Berninger (Linke), &#8220;aber die Erfahrungen zeigen, dass es zu Beginn der Sammlung schleppend losgeht und dann die Zahlen kontinuierlich steigen&#8221;. Schwierige Witterungsbedingungen h&#228;tten sicher ihren Teil zum langsamen Auftakt beigetragen, mit dem die Organisatoren des Volksbegehrens dennoch nicht unzufrieden sind. &#8220;Die Menschen, mit denen wir sprechen, teilen die Forderungen f&#252;r eine bessere Familienpolitik. Vor allem bei der Sammlung vor Kindertagesst&#228;tten treffen wir auf viele gut informierte Eltern, hier haben die Elternvertretungen gute Vorarbeit f&#252;r das Volksbegehren geleistet&#8221;, sagt Berninger. Um das Ziel, bis zum 9. Juni mindestens 10 789 Unterschriften im Ilmkreis zu sammeln, zu erreichen, ben&#246;tigen die Organisatoren aber nach eigenem Bekunden Hilfe. Nicht nur von Unterzeichnern, die immer dienstags von 10 bis 12 Uhr an den Arnst&#228;dter Hopfenbrunnen kommen k&#246;nnen. &#8220;Insbesondere in den Verwaltungsgemeinschaften w&#252;rden wir uns noch &#252;ber aktive Unterst&#252;tzung freuen&#8221;, sagt Sabine Berninger und verweist darauf, dass sich Interessenten unter Telefon 03628 / 660 624 melden m&#246;gen. Heute beginnt Berninger eine fr&#252;hmorgendliche Tour durch die Gemeinden im n&#246;rdlichen Ilmkreis, wo sie mit den Unterschriftenb&#246;gen morgens zu Beginn der &#214;ffnungszeit etwa eine Stunde vor Kindertagesst&#228;tten stehen wird. Gestartet wird in Elxleben, morgen sammelt sie in Kirchheim.</p>
<h5>04.03.2010 TA</h5>
<h4>Berufsbildungsbericht 2010</h4>
<h5>Viele Jugendliche sind nicht ausbildungsreif</h5>
<p>Unternehmen finden nicht genug f&#228;hige Auszubildende. Jeder f&#252;nfte Ausbildungsvertrag wird vorzeitig gel&#246;st. Ursache: die ungen&#252;gende schulische Qualifikation der Bewerber.</p>
<p>dpa In Gastronomie und Lebensmittelhandel k&#246;nnen 10 bis 15 Prozent der Lehrstellen nicht besetzt werden Die Bundesregierung &#228;u&#223;ert sich besorgt &#252;ber die mangelnde Ausbildungsreife vieler Jugendlicher. Nach wie vor verlie&#223;en zu viele die Schule ohne Abschluss. Jeder f&#252;nfte Ausbildungsvertrag (21,5 Prozent) werde vorzeitig wieder gel&#246;st. Dies geht aus dem Entwurf des „Berufsbildungsberichts 2010“ hervor, dessen Inhalt am Mittwoch bekannt wurde.</p>
<p>Der Anteil der Jugendlichen, die zwischen Schule und Eintritt in die Berufsausbildung einen erg&#228;nzenden Grundbildungskurs besuchen, wird in dem Bericht f&#252;r das Jahr 2008 mit 47,3 Prozent beziffert; 2005 lag dieser Anteil sogar bei 55 Prozent. Die in Pressemeldungen gezogene Schlussfolgerung, dass fast jeder zweite Schulabg&#228;nger eines Jahrganges „nicht ausbildungsreif“ sei, ist nach Aussage der Beh&#246;rde allerdings falsch.</p>
<p>Das Bundesministerium korrigierte inzwischen den „irref&#252;hrenden Zahlenvergleich“: „Die genannte Referenzgr&#246;&#223;e von 47,3 Prozent umfasst nicht nur Schulabg&#228;nger aus dem Jahre 2008, sondern auch Abg&#228;nger aus fr&#252;heren Jahren“, hei&#223;t es in einer Stellungnahme vom Mittwoch. Auch ausbildungsreife Jugendliche nutzten die Kurse, um sich weiter zu qualifizieren und ihre Vermittlungschancen zu verbessern. Zudem durchliefen Jugendliche zum Teil mehrere Ma&#223;nahmen im Kalenderjahr und w&#252;rden daher nicht nur einmal, sondern mehrfach gez&#228;hlt, so die Beh&#246;rde.</p>
<p>Beruhigend ist die Lage dennoch nicht. „Nach wie vor erreicht eine gro&#223;e Zahl junger Menschen weder den Schulabschluss noch eine voll qualifizierende Ausbildung,“ erkl&#228;rt das Ministerium. Wegen der geburtenschwachen Schulabg&#228;ngerjahrg&#228;nge werde die deutsche Wirtschaft aber „schon bald jeden jungen Menschen brauchen“. Die Regierung fordert deshalb sowohl von den Unternehmen als auch von der Bildungspolitik der L&#228;nder, sich verst&#228;rkt dieser Gruppe anzunehmen – „schon aus Eigeninteresse f&#252;r die eigene Fachkr&#228;ftesicherung“.</p>
<h5>Besonders betroffene Berufsgruppen</h5>
<p>Zunehmend klagten Unternehmen &#252;ber Schwierigkeiten, f&#252;r ihre angebotenen Ausbildungspl&#228;tze geeignete Bewerber zu finden, hei&#223;t es in der Darstellung. Als Hauptursache werde bei Betriebsumfragen „mangelndes Leistungsverm&#246;gen und die unzureichende schulische Qualifikation der Bewerber“ genannt.</p>
<p>Vor allem in der Gastronomie und im Lebensmittelhandel seien 10 bis 15 Prozent der angebotenen Lehrstellen nicht zu besetzen gewesen. Nachwuchsprobleme gebe es inzwischen auch bei Klempnern, Fleischern und Geb&#228;udereinigern.</p>
<h5>Was lange w&#228;hrt, wird nicht mehr gut</h5>
<p>Dem Bericht zufolge ist fast jeder zweite bis dritte Jugendliche nach seinem Schulabgang l&#228;nger als ein Jahr auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Je l&#228;nger der Schulentlasszeitpunkt zur&#252;ckliegt, je schlechter das Zeugnis ausf&#228;llt, je &#228;lter der Bewerber oder die Bewerberin ist, umso schlechter sind die Chancen auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz.“</p>
<p>Bildungs&#246;konom Ludger W&#246;&#223;mann vom M&#252;nchner Ifo Institut hatte vor kurzem in einer Studie nachgewiesen, dass Deutschland aufgrund unzureichender Bildung im Laufe der n&#228;chsten 80 Jahre ein ungeheueres Wirtschaftswachstum „verschenkt“. Durch effektive Bildungsreformen k&#246;nnte das Land langfristig 2,8 Billionen Euro erwirtschaften – mehr als das derzeitige Bruttoinlandsprodukt, errechnete der Wissenschaftler. ah/dpa</p>
<h4>Reformen machen Deutschland reich</h4>
<h5>Bildung</h5>
<p>Durch effektive Bildungsreformen k&#246;nnte Deutschland langfristig 2,8 Billionen Euro erwirtschaften – mehr als das derzeitige Bruttoinlandsprodukt. Dies errechnete &#214;konom Ludger W&#246;&#223;mann f&#252;r eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird.</p>
<h5>Von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Andrea Hennis</h5>
<p>Langfristig zahlen sich Bildungsinvestitionen volkswirtschaftlich aus Bildung ist teuer, unzureichende Bildung noch viel teurer. Jeder f&#252;nfte Jugendliche in Deutschland kann gerade mal auf Grundschulniveau lesen, ist auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt kaum einsetzbar und verursacht enorme volkswirtschaftliche Kosten. Wie Bildungs&#246;konom Ludger W&#246;&#223;mann vom M&#252;nchner Ifo-Institut nachwies, entgeht dem Land dadurch selbst bei vorsichtiger Sch&#228;tzung im Laufe der n&#228;chsten 80 Jahre ein Wirtschaftswachstum in H&#246;he von 2,8 Billionen Euro.</p>
<p>Reichtum durch Bildung: die Steigerungsraten des Bruttoinlandsprodukts nach einer wirksamen 10-Jahres-ReformEntsprechend gro&#223; ist der Gewinn, wenn man es schafft, die Leistungen der Risikosch&#252;ler anzuheben. W&#252;rde man ihre Quote, die seit Jahren konstant bei 20 Prozent liegt, durch effektive Bildungsreformen ab sofort schrittweise um 90 Prozent verringern, lie&#223;e sich mit den bis 2074 anfallenden Ertr&#228;gen die gesamte heutige Staatsverschuldung von rund 1,7 Billionen Euro tilgen, so die Analyse.</p>
<p>Die Botschaft ist klar: Wirksame Bildungsinvestitionen zahlen sich aus – und zwar nicht nur f&#252;r den Einzelnen, sondern auch f&#252;r die Gesellschaft. „Es geht um unseren k&#252;nftigen Wohlstand. Und es handelt sich nicht um Peanuts, sondern um richtig gro&#223;e Summen“, bekr&#228;ftigte Studienleiter W&#246;&#223;mann im Gespr&#228;ch mit FOCUS-SCHULE. „Wenn wir nicht wirklich effektive Bildungsreformen anpacken, dann entgeht Deutschland ein enormes Wirtschaftswachstum.“</p>
<h5>Je l&#228;nger die Umsetzung der Reformen dauert, desto geringer ist der Ertrag.Schnelles Handeln zahlt sich aus</h5>
<p>Die Betonung liegt f&#252;r W&#246;&#223;mann auf „anpacken“ – und zwar sofort. Grundlage seiner Analyse ist eine 10-Jahres-Reform, beginnend mit dem Jahr 2010. W&#252;rde die Umsetzung der Reform doppelt so lang, also 20 Jahre dauern, reduziere sich das errechnete Wachstum um knapp 500 Milliarden Euro. „Ich war selbst &#252;berrascht, wie stark das ins Gewicht f&#228;llt. Es kommt auf jedes Jahr an“, betonte W&#246;&#223;mann, der auf schnellere Fortschritte im endlosen Bund-L&#228;nder-Streit um Zust&#228;ndigkeiten hofft.</p>
<h4>Sind Privatschulen wirklich besser?</h4>
<h5>Schulwahl</h5>
<p>Viele Eltern wollen ihre Kinder nicht mehr dem kostenlosen staatlichen Schulsystem anvertrauen. Daf&#252;r nehmen sie auch Schulgeld in Kauf. Doch die Unterschiede im Angebot der Privaten sind beachtlich.</p>
<h5>Von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Anne Kathrin Reiter</h5>
<p>Wer an einer Privatschule lernen darf, entscheiden Aufnahmetests und Kontostand In Deutschland herrscht gro&#223;es Misstrauen. Es ist das staatliche Schulsystem, dessen Kompetenz immer mehr Eltern anzweifeln. Den ersten Tiefschlag versetzte den &#246;ffentlichen Lehranstalten der Pisa-Schock, einen harten Treffer landete die Einf&#252;hrung des G8. Viele Eltern trauen den freien Bildungsst&#228;tten nicht mehr zu, f&#252;r eine fundierte Ausbildung ihrer Kinder zu sorgen. Die Folge: Scharenweise dr&#228;ngen die Sch&#252;ler in private Einrichtungen. Im vergangenen Schuljahr erreichte ihre Zahl einen neuen H&#246;chststand: Knapp 700 000 lernten an allgemeinbildenden Privatschulen, das sind fast acht Prozent aller Sch&#252;ler.</p>
<p>Dennoch bricht kein Goldfieber aus: Nur 37 private Schulen haben im vergangenen Schuljahr er&#246;ffnet, w&#228;hrend es im Jahr zuvor 153 waren. Die Wirtschaftskrise scheint auch diesem Markt zuzusetzen, vielleicht ist eine erste S&#228;ttigung erreicht. Zudem m&#252;ssen private Unternehmer, kirchliche Tr&#228;ger und reformp&#228;dagogische Schulmodelle (Privatschultypen vgl. K&#228;sten) viele b&#252;rokratische H&#252;rden &#252;berwinden, bis sie eine Privatschule gr&#252;nden d&#252;rfen. Der Staat &#252;berpr&#252;ft die Konzepte penibel. Schlie&#223;lich schie&#223;t er bei sogenannten Ersatzschulen nach drei Jahren Probezeit je nach Bundesland 60 bis 94 Prozent der Kosten zu. Daf&#252;r m&#252;ssen sie sich an den Lehrplan halten. An „anerkannten Ersatzschulen“ kann man seinen Abschluss machen, an „genehmigten Ersatzschulen“ muss man jedoch daf&#252;r die Schule wechseln. „Erg&#228;nzungsschulen“, wie z. B. Internationale Schulen, bekommen keinen Zuschuss, sind in ihrem Unterrichtsstoff im Gegenzug freier.</p>
<p>Hochemotional geht es her in diesem Bereich, der viel mit Unsicherheit zu tun hat: F&#246;rdere ich mein Kind richtig? Hat es Vorteile, wenn es auf eine Privatschule geht? Viele Eltern sind bereit, f&#252;r diesen Bildungssonderstatus tief in die Tasche zu greifen. Denn den Fehlbetrag zu den staatlichen Zusch&#252;ssen bezahlen sie. Bei Ersatzschulen ist das meist nicht so viel wie landl&#228;ufig angenommen – als rechtlich zumutbar werden 130 bis 200 Euro im Monat angesehen. Auf 13 Jahre Schulzeit gerechnet, muss man jedoch mindestens 20 000 bis 30 000 Euro auf der hohen Kante haben. Und wer wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht mehr zahlen kann, muss sein Kind aus seinem gewohnten Umfeld rei&#223;en.</p>
<h5>Nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt</h5>
<p>Viele Privatschulen locken mit individueller F&#246;rderung Einige Eliteschulen verlangen weit &#252;ber 1000 Euro im Monat, Schloss Salem am Bodensee sogar bis zu 2600 Euro. Diese Internate der Oberschicht, deren hohes Schulgeld weniger Betuchte abschreckt, sind aber die Ausnahme im Privatschulsektor. Man hat die Qual der Wahl zwischen &#252;ber 3000 allgemeinbildenden Privatschulen mit allen denkbaren Konzepten: F&#246;rderung von ADHS-Erkrankten und Leistungsschwachen, t&#252;rkische Gymnasien, Musik- oder Fremdsprachen-Schwerpunkte.Buchtipp:</p>
<h5>Sind Privatschulen besser als staatliche Schulen?</h5>
<p>Gefragt von Froiln Rottenmeier Individuellere F&#246;rderung ist meist das Hauptargument f&#252;r den Wechsel an eine Privatschule. Tats&#228;chlich sind Lehrer und andere Betreuer teilweise acht Stunden am Tag in der Schule anwesend. Moderne Lehrmethoden werden getestet, es gibt au&#223;ergew&#246;hnliche Projekte, die unkonventionell in den Lehrplan aufgenommen werden k&#246;nnen. Es wird Wert auf soziales Engagement gelegt. Unterricht f&#228;llt selten aus. M&#246;glich macht dies alles der h&#246;here Personalaufwand – aber auch die oft schlechtere Bezahlung der Lehrer. Selbst Julia Schier, Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrerin des Verbands Deutscher Privatschulverb&#228;nde, empfindet es als „traurig“. „Freie Schulen k&#246;nnen beim Sal&#228;r durch die zu geringen Zusch&#252;sse nicht mit den staatlichen Schulen mithalten.“ N&#246;tig sei da ein wenig Selbstausbeutung und viel Idealismus. „Eine ruhige Kugel kann man an einer Privatschule sicher nicht schieben. Statt Dienst nach Vorschrift sind hier Engagement und Begeisterungsf&#228;higkeit gefragt“, sagt Schier.</p>
<h5>Auswahlverfahren an Privatschulen</h5>
<p>Wo privat draufsteht, ist da auch Gutes drin? „So einfach ist es nat&#252;rlich nicht“, sagt Julia Schier. Wichtig sei es, genau zu pr&#252;fen, welche Schule zu den Neigungen und Berufsw&#252;nschen passt. Auch „Probesitzen“ kann bei der Entscheidungsfindung helfen. Ist die Wahl gefallen, folgt die schwierigste H&#252;rde: die Aufnahme.</p>
<p>„Jede Privatschule hat eigene Auswahlverfahren“, sagt der K&#246;lner Rechtsanwalt Christian Birnbaum. Juristisch k&#246;nne man dagegen kaum erfolgreich vorgehen, bedauert der Experte f&#252;r Schulrecht. „Ich sehe darin vor allem ein gro&#223;es Problem f&#252;r den l&#228;ndlichen Raum“, sagt Birnbaum. „Im Zuge der Schulnetzplanung wird n&#228;mlich keine staatliche Schule in unmittelbarer N&#228;he zu einer Privatschule gebaut.“ Ihm ist der Fall einer Sch&#252;lerin bekannt, die an der einzigen Privatschule im Ort abgelehnt wurde und somit gezwungen war, jeden Tag 20 Kilometer in die n&#228;chste Stadt zu pendeln.</p>
<h5>Unterricht nach Ma&#223;</h5>
<p>Kein Ausschlussgrund d&#252;rfen zumindest die Besitzverh&#228;ltnisse der Eltern sein, legt der Staat fest. Viele Privatschulen staffeln ihr Schulgeld daher nach Einkommen oder bieten Stipendien an. „Das ist Augenwischerei“, sagt Josef Kraus, Pr&#228;sident des Deutschen Lehrerverbands. „Die Privatschulen haben nur wenige Pl&#228;tze f&#252;r Geringverdiener. Ansonsten sahnen sie die Crème de la Crème unter den Sch&#252;lern ab.“ In der Tat er&#246;ffnen etwa kaum private Hauptschulen. Zu gering ist das Renommee. Doch Josef Kraus widerspricht der Annahme, dass Privatsch&#252;ler bei Tests wie Pisa &amp; Co. besser abschneiden. Interessante Ergebnisse hierzu brachte j&#252;ngst auch eine Studie der Pisa-Forscher: Rechnet man den famili&#228;ren Hintergrund aus den Testergebnissen heraus, erreichen Sch&#252;ler freier Bildungseinrichtungen bessere Ergebnisse als die privater.</p>
<p>Privatsch&#252;ler sind also nicht unbedingt umfassender gebildet als andere. Dennoch kann es f&#252;r den Einzelnen gro&#223;e Vorteile haben, wenn der Unterricht auf seine speziellen F&#228;higkeiten und Bed&#252;rfnisse zugeschnitten ist. Und davon leben die Privatschulen. Sie sind Wirtschaftsunternehmen, deren oberstes Gebot die Zufriedenheit ihrer Kunden ist – in diesem Fall ist das die ihrer Sch&#252;ler. Die verschiedenen Schultypen</p>
<h5>Schultyp Konfessionell</h5>
<ul>
<li>Die beiden gro&#223;en Kirchen sind die wichtigsten Tr&#228;gerorganisationen privater Schulen. Katholische oder evangelische Varianten sind in aller Regel staatlich anerkannt und orientieren sich am staatlichen Lehrplan. Taufschein, Mitgliedschaft in der Kirche oder religi&#246;ses Engagement sind selbstverst&#228;ndlich willkommen, d&#252;rfen f&#252;r die Platzvergabe aber nicht entscheidend sein.</li>
<li>Schulgeld: Manche Schulen kommen ohne Geb&#252;hren aus, f&#252;r andere m&#252;ssen die Eltern zahlen. Die monatlichen Beitr&#228;ge sind in der Regel allerdings vergleichsweise moderat (50 bis 70 Euro). F&#252;r sozial Schwache sind Nachl&#228;sse &#252;blich.</li>
<li>Infos unter <a href="http:/www.katholisch.de" class="broken_link" >www.katholisch.de</a> (Stichwort: Beruf + Bildung) und <a href="http://www.evangelische-schulen-in-deutschland.de">www.evangelische-schulen-in-deutschland.de</a></li>
</ul>
<h5>Schultyp Reformp&#228;dagogisch</h5>
<ul>
<li>Profil: So unterschiedlich die drei reformp&#228;dagogischen Richtungen Jenaplan, Montessori und Waldorf auch sind, eine Formel eint sie alle: wenig Leistungsdruck f&#252;r die Sch&#252;ler, viel Arbeit f&#252;r die Eltern. Das Schul-Engagement mindestens eines Elternteils ist &#252;blich. W&#228;hrend Jenaplan- und Montessori-Schulen sich am staatlichen Lehrplan orientieren, haben die Waldorfschulen einen eigenen, traditionellen Lehrplan mit zahlreichen „historisch gepr&#228;gten Inhalten“.</li>
<li>Schulgeld: Die monatlich zu entrichtenden Beitr&#228;ge werden in der Regel nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt. Ein durchschnittlicher Jahresbeitrag liegt bei 1500 Euro.</li>
<li>Infos unter <a href="http://www.jena-plan.de">www.jena-plan.de</a>, <a href="http://www.montessori.de">www.montessori.de</a> und <a href="http://www.waldorfschule.info">www.waldorfschule.info</a></li>
</ul>
<h5>Schultyp Internat</h5>
<ul>
<li>Profil: Interessenten haben hierzulande die Wahl zwischen rund 200 Internaten in freier Tr&#228;gerschaft. Diese haben zumeist den Rechtsstatus der „staatlich anerkannten Ersatzschule“ und sind &#246;ffentlichen Schulen rechtlich gleichgestellt.</li>
<li>Schulgeld: Traditionell wird Internatserziehung mit Elitenbildung gleichgesetzt, woran das hohe Schulgeld manch exklusiver Institute – bis zu mehreren tausend Euro monatlich – nicht unschuldig ist. Gut zu wissen: Viele Internate vergeben Stipendien.</li>
<li>Infos unter <a href="http://www.leh-internate.de">www.leh-internate.de</a> bzw. <a href="http://www.internatswelten.de">www.internatswelten.de</a> (keine Vollst&#228;ndigkeit!) oder in „Der gro&#223;e Internate-F&#252;hrer 2009/1010“, Unterwegs Verlag, circa 12,50 Euro</li>
</ul>
<h5>Schultyp Sonderformen</h5>
<ul>
<li>Profil: Die heterogenste Gruppe unter den Privatschulen: Hier findet man die verschiedensten P&#228;dagogikans&#228;tze und Schulkonzepte. Meist sind es Initiativen kleiner Elterngruppen, verm&#246;gender Unternehmer oder Prominenter wie der Pop-S&#228;ngerin Nena, die der Meinung sind, es besser zu machen als der Staat. Wollen sie jedoch staatliche finanzielle Unterst&#252;tzung, bedarf es immer einer offiziellen Genehmigung als Ersatzschule. An „anerkannten“ Schulen kann man auch seinen Abschluss machen.</li>
<li>Schulgeld: Die Unkosten f&#252;r die Eltern sind sehr unterschiedlich. So bezahlt man z.B. f&#252;r die SIS Swiss International School rund 600 Euro im Monat, f&#252;r begabte Sch&#252;ler gibt es h&#228;ufig Stipendien. Phorms ist noch teurer: Bis zu 1059 Euro im Monat.</li>
<li>Infos unter <a href="http://www.agfs.org">www.agfs.org</a>, <a href="http://www.privatschulen.de">www.privatschulen.de</a> oder <a href="http://www.privatschulberatung.de">www.privatschulberatung.de</a></li>
</ul>
<h4>Kinder lernen lieber von Erwachsenen</h4>
<h5>Forschung</h5>
<p>Wenn Kinder etwas Neues lernen, orientieren sie sich eher an Erwachsenen als an Gleichaltrigen. Das Vertrauen, das sie dabei in ihre Vorbilder setzen, ist sehr gro&#223;. Das haben Forscher in einer Studie herausgefunden.</p>
<p>Kinder lernen lieber von Erwachsenen als von Altersgenossen ?Vor allem, wenn es um feste Regeln geht, sehen kleine Kinder das Verhalten der Gro&#223;en als Vorbild. Das Vertrauen in die Erwachsenen ist dabei so gro&#223;, dass die Kleinen sogar korrigierend eingreifen, wenn sie beobachten, dass jemand anderen Anweisungen folgt. Offenbar akzeptieren kleine Kinder also das Verhalten eines Erwachsenen als richtig und betrachten es als etwas, dem es in jedem Fall zu folgen gilt. Das haben Forscher um Hannes Rakoczy vom Max-Planck-Institut f&#252;r evolution&#228;re Anthropologie anhand eines fiktiven Spiels herausgefunden. Die Forscher berichten &#252;ber ihre Studie im Fachmagazin „The British Journal of developmental Psychology“.</p>
<p>Die 44 kleinen Probanden im Alter von drei und vier Jahren sahen sich f&#252;r die Studie ein Video an, auf dem entweder ein Junge oder ein Mann &#252;ber die richtige Art zu „daxen“ sprach, ein von den Forschern ausgedachtes Spiel. Anschlie&#223;end sollten die Kinder dann selbst daxen, w&#228;hrend die Wissenschaftler sie beobachteten. In einem weiteren Studienteil erkl&#228;rte eine Puppe den Kleinen, sie w&#228;re jetzt an der Reihe, zu daxen. In der H&#228;lfte der F&#228;lle folgte die Puppe dann den Regeln, die der Mann im Video erkl&#228;rt hatte, in der anderen H&#228;lfte benutzte sie die Vorgaben des Jungen.</p>
<h5>Die Gro&#223;en wissen´s besser</h5>
<p>Die Kinder imitierten sehr viel h&#228;ufiger die Dax-Variante, die der Erwachsene vorgegeben hatte, beobachteten die Forscher. Diese Vorliebe f&#252;r Anweisungen von Erwachsenen pr&#228;gte auch ihren Umgang mit anderen: Sie protestierten deutlich, wenn die Puppe nicht den Erwachsenen-Regeln folgte, und versuchten, ihr die aus ihrer Sicht richtige Methode des Daxens beizubringen.</p>
<p>Schon sehr junge Kinder scheinen demnach selektiv Informationen zu speichern. „Die Ergebnisse legen nahe, dass Kinder es vorziehen, von Erwachsenen zu lernen als von anderen Kindern, wenn es um regelgeleitete Aktivit&#228;ten wie ein neues Spiel geht“, erl&#228;utert Studienleiter Rakoczy. „Sie erwarten auch, dass andere Leute so lernen und Dinge so ausf&#252;hren, wie es die Erwachsenen tun.“ Offenbar bewerten die Kleinen also das von den Erwachsenen gezeigte Prinzip nicht nur als das bessere, sondern sogar als das grunds&#228;tzlich richtige und speichern es als eine Art Standard ab. Solche Lernprinzipien zu kennen, k&#246;nne in Zukunft helfen, die Entwicklung von Kindern besser zu verstehen, speziell die der sozialen Kompetenzen, so die Forscher. Erwachsene sollten sich demnach im Umgang mit Kindern deren Lernprinzipien vergegenw&#228;rtigen, um nicht versehentlich ein schlechtes Beispiel zu liefern.</p>
<h5>mb/ddp</h5>
<h4>P&#228;dagogenmangel</h4>
<h5>Qualifizierte Erzieher gesucht</h5>
<h5>Damit die Kinderbetreuung in Deutschland wie geplant ausgebaut werden kann, werden einer Prognose der Bundesregierung zufolge tausende zus&#228;tzliche Erzieher und Betreuer ben&#246;tigt.</h5>
<p>In Deutschland gibt es zu wenige P&#228;dagogen f&#252;r die Kinderbetreuung Die Bundesregierung erwartet einem Bericht zufolge in den n&#228;chsten drei Jahren einen Bedarf von bis zu 40 000 zus&#228;tzlichen Erziehern. Das berichten die Dortmunder „Ruhr Nachrichten“. „Um das &#252;bergreifende Ziel des Betreuungsausbaus bis 2013 zu erreichen, ist die Rekrutierung und Qualifizierung von Fachpersonal von entscheidender Bedeutung“, hei&#223;t es in der Antwort des Parlamentarischen Staatssekret&#228;rs im Bundesfamilienministerin, Hermann Kues (CDU), auf eine Anfrage der SPD-Fraktion. „Mit aktuellem Datenbestand geht die Bundesregierung davon aus, dass zun&#228;chst bis zum Jahr 2013 ein zus&#228;tzlicher Bedarf von rund 35 000 bis 40 000 Vollzeitstellen in Tageseinrichtungen und von rund 25 000 Tagespflegepersonen besteht.“</p>
<h5>Erzieherberuf attraktiver machen</h5>
<p>Die Bundesregierung strebe eine gemeinsame Initiative mit L&#228;ndern, Berufsfachverb&#228;nden und Gewerkschaften an, um f&#252;r den Erzieherberuf zu werben und die Attraktivit&#228;t des Berufs zu steigern. In einem ersten Schritt gelte es, das Potenzial der derzeit nicht besch&#228;ftigten Fachkr&#228;fte zu erschlie&#223;en.</p>
<p>Zudem sollen demnach die bisher deutlich unterrepr&#228;sentierten M&#228;nner f&#252;r den Erzieherberuf gewonnen werden. Au&#223;erdem sei es erforderlich, zus&#228;tzliche Ausbildungskapazit&#228;ten an den Fachhochschulen zu schaffen. Entscheidend sei dar&#252;ber hinaus, das Berufsbild des Erziehers durch bessere Rahmenbedingungen aufzuwerten und f&#252;r eine h&#246;here gesellschaftliche Anerkennung zu sorgen. mb/ddp</p>
<h4>Spielplatz kommt in die N&#228;he der Schule</h4>
<p>BAD TENNSTEDT (bm). &#220;ber Monate besch&#228;ftigte sich der Stadtrat von Bad Tennstedt immer wieder mit einer Frage: Wohin wird der neue Spielplatz gebaut? Immerhin 9000 Euro hat die Stadt daf&#252;r zur Verf&#252;gung.Eine Stadt ohne Spielplatz &#8211; das kann kein Dauerzustand sein. Dessen sind sich die Bad Tennstedter Stadtr&#228;te schon lange bewusst. Dennoch dauerte es Monate, ehe sie eine Entscheidung trafen, wo ein Spielplatz entstehen soll.Etwas belebter sollte der Standort sein, waren sich die Abgeordneten schon am Anfang ihrer Diskussionsrunden einig. Denn im Dunkeln sollte das Spielparadies weder Treffpunkt f&#252;r Jugendliche noch Ziel von Randalierern sein. Daher sprachen sich die Abgeordneten auch f&#252;r einen Zaun aus, der abends abgeschlossen werden soll. Nur: An einem geeigneten Standort mangelte es bisher.Nun fiel aber die Entscheidung. Gebaut wird auf dem kleinen Platz hinter der alten Schulsporthalle. Dort gab es ganz fr&#252;her schon einmal einen Spielplatz, und aufgrund der Lage l&#228;sst sich das Areal auch gut von der Stra&#223;e abgrenzen. Zweiter Vorteil: Die Grundschule ist in unmittelbarer N&#228;he, und deren eigener Spielplatz wurde gesperrt, weil die Ger&#228;te v&#246;llig marode waren. So k&#246;nnen auf dem neuen Spielplatz k&#252;nftig auch die Hortkinder gefahrlos toben.Insgesamt 9000 Euro wollen die Bad Tennstedter vorerst in das Projekt investieren. Das Geld daf&#252;r ist schon lange in den Haushalt eingestellt. Ein Teil der Summe stammt aus einer zweckgebundenen Spende.Ganz hat &#252;brigens auch der Stadtrat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Bad Tennstedt vielleicht noch einen zweiten Spielplatz bekommt. So regten die Abgeordneten an, dass am Edeka, der um einen Getr&#228;nkemarkt erweitert werden soll, noch ein Spielplatz f&#252;r ganz kleine Kinder Platz finden k&#246;nnte. Ungekl&#228;rt ist allerdings, ob der Inhaber des Supermarktes auf seinem Grundst&#252;ck tats&#228;chlich einen Spielplatz bauen w&#252;rde. Ebenso wurde nicht ausdiskutiert, wer daf&#252;r die Kosten &#252;bernimmt und wer sp&#228;ter bei Unf&#228;llen haftet, wenn auf den Ger&#228;ten etwas passiert. Bei Spielpl&#228;tzen entstehen zudem laufende Kosten, weil die Ger&#228;te regelm&#228;&#223;ig gewartet und vom Technischen &#220;berwachungsverein auch abgenommen werden m&#252;ssen. Zumindest beim Spielplatz am Busbahnhof ist klar, dass die Stadt die anfallenden Rechnungen zahlt.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Zauberei mit Chemie</h4>
<h5>Vor 210 Jahren starb der Chemiker Johann Christian Wiegleb in Bad Langensalza. Das Stadtmuseum im Augustinerkloster der Stadt erinnert in der neuen st&#228;ndigen Ausstellung an den ber&#252;hmten Apotheker.</h5>
<p>BAD LANGENSALZA. Retorten, Schmelztiegel, M&#246;rser, &#214;fen, Destillationsger&#228;te. Im Stadtmuseum Bad Langensalza fasziniert das nachgebaute pharmazeutische Labor des Chemikers Johann Christian Wiegleb. Im Zeitalter der Aufkl&#228;rung hatte er der Wissenschaft, vor allem Chemie und Pharmazie, zum Durchbruch verholfen. Er geh&#246;rte zu den Mitbegr&#252;ndern der wissenschaftlich fundierten Pharmazie Ende des 18. Jahrhunderts.</p>
<p>Neben seiner T&#228;tigkeit als Apotheker widmete sich Wiegleb vor allem der Chemie. 1781 erschien sein &#8220;Handbuch der Chemie&#8221;. Es ist eines der ersten Chemielehrb&#252;cher. Wiegleb gr&#252;ndete 1779 die erste private chemische Lehranstalt im damaligen Langensalza zur wissenschaftlichen Ausbildung von Apothekern. Mehr als 40 junge Pharmazeuten und Akademiker aus deutschen und europ&#228;ischen L&#228;ndern erhielten bei ihm Unterricht, vor allem in Chemie. Zwei seiner Sch&#252;ler, der sp&#228;tere Professor f&#252;r Chemie und Technologie an der Universit&#228;t Berlin, Sigismund Friedrich Hermbst&#228;dt, und der Apotheker, Chemiker und Professor f&#252;r Chemie an der Universit&#228;t Jena, Johann Friedrich August G&#246;ttling, gr&#252;ndeten sp&#228;ter selbst chemisch-pharmazeutische Lehranstalten nach Wieglebs Langensalzaer Vorbild.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Arzt Johann Christian Traugott Schlegel gab Wiegleb 1793 die zweite &#252;berarbeitete Auflage des &#8220;Deutschen Apothekerbuches&#8221; heraus, das in weiteren Auflagen erschien und auf l&#228;ngere Zeit zur Standardliteratur f&#252;r Apotheker wurde. Aufgrund seiner hervorragenden chemischen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse und seiner charakterlichen Eigenschaften wurde er in seiner Heimatstadt sehr gesch&#228;tzt und in den st&#228;dtischen Rat gew&#228;hlt. Von 1770 bis zu seinem Lebensende war er in verschiedenen Funktionen t&#228;tig, so ab 1783 als K&#228;mmerer. Seit 1789 durch einen Unfall im Laboratorium gesundheitlich stark beeintr&#228;chtigt, starb Wiegleb am 16. Januar 1800 in Langensalza.</p>
<p>In seinem 210. Todesjahr w&#252;rdigt Bad Langensalza Wiegleb nicht nur mit der neuen Dauerausstellung im Stadtmuseum, sondern auch mit einer Gedenkveranstaltung am Samstag um 14 Uhr in der Aula des Salza-Gymnasiums. Dabei wird unter anderem der Chemieprofessor Christoph Friedrich von der Universit&#228;t Marburg sprechen und das Wirken des Wieglebsch&#252;lers Sigismund Friedrich Hermbst&#228;dt w&#252;rdigen. Sch&#252;ler des Chemiekurses und der Theatergruppe des Salzagymnasiums werden einige anschauliche Experimente Wieglebs demonstrieren. Ganz im Geiste Wieglebs.</p>
<p>Der empfing am 3. Oktober 1785 Z&#246;glinge der Salzmann-Schule aus Schnepfenthal in seiner Apotheke mit den Worten &#8220;Womit mache ich den Kleinen nur gleich ein Vergn&#252;gen?&#8221; Er erhitzte Braunstein, ein bereits im Altertum bekanntes Erz, das als Glasseife genutzt wurde, mit Salpeter und demonstrierte seinen jungen Zuschauern das mineralische Cham&#228;leon mit seinen beeindruckenden Farbnuancen. Es handelte sich um einen der Versuche, die die Vielf&#228;ltigkeit der Farbeffekte von Mangansalzen zeigen, wei&#223; Sabine Tominski vom Stadtmuseum. Das Auge des Unkundigen hielt damals dererlei Experimente oft f&#252;r Zauberei. Die Sch&#252;ler Wieglebs ver&#246;ffentlichten daher auch das Buch &#8220;Die nat&#252;rliche Magie, aus allerhand belustigenden und n&#252;tzlichen Kunstst&#252;cken bestehend&#8221;.</p>
<p>G&#246;ttling und Hermbst&#228;dt entwickelten sp&#228;ter Experimentierk&#228;sten zur Chemie und verfassten dazu Anleitungen. Sie sind durchaus als Vorl&#228;ufer heutiger Experimentierk&#228;sten zu verstehen. Alle Experimente, die bei der Gedenkveranstaltung gezeigt werden, waren bereits zu Wieglebs Zeiten bekannt. Sie entsprechen dem damaligen Wissensstand der Chymiatrie. Erst am Ende des 18. Jahrhunderts bildete sich die Chemie als eigenst&#228;ndige Disziplin heraus. Damals wussten die Apotheker ihre Kundschaft anzulocken, etwa mit chemischen Cocktails. Sie wurden als Schauobjekte in Apothekergl&#228;sern, nat&#252;rlich mit chemischen Zutaten, der Kundschaft vorgestellt. Viele verschiedene Farbnuancen erfreuten das Auge.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h5>Von Dirk KOCH</h5>
<h4>Mit vollen Klassen ins neue Schuljahr</h4>
<p>KYFFH&#196;USERRKEIS (gf/st). Die Anmeldefrist ist abgelaufen, die Sch&#252;lerzahlen f&#252;r die neuen f&#252;nften Klassen in den Gymnasien der Region stehen fest. Bei den Verantwortlichen herrscht Zufriedenheit.</p>
<p>Oberstufenleiter Peter David vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Sondershausen spricht von 60 Anmeldungen f&#252;r die neue f&#252;nfte Klasse. In der Regel gibt es aber immer noch Nachz&#252;gler, die die Anmeldung vers&#228;umt haben. Verteilt werden die neuen Sch&#252;ler ihm zufolge auf zwei oder drei Klassen, das h&#228;ngt laut David von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel von den Stundenzuweisungen durch das Th&#252;ringer Kultusministerium, vom vorhandenen Raumangebot und von den Entscheidungen f&#252;r Ethik- oder Religionsunterricht. Die neuen Sch&#252;ler und ihre Eltern hatten bereits am 20. Februar die M&#246;glichkeit, das Gymnasium zum Tag der offenen T&#252;r besser kennenzulernen (TA berichtete). Dabei konnten sie sowohl einen Einblick in die Schule und ihre Inhalte als auch in die r&#228;umlichen Gegebenheiten bekommen. Auf jeden Fall noch vor den Sommerferien haben Kinder und Eltern laut David an einem weiteren Samstag die M&#246;glichkeit, die neuen Klassenlehrer und Mitsch&#252;ler kennenzulernen.</p>
<p>Sabine T&#246;lle, die Leiterin des Frankenh&#228;user Kyffh&#228;user-Gymnasiums, freut sich auf 84 neue F&#252;nftkl&#228;ssler. Sie werden auf drei Klassen aufgeteilt. &#8220;F&#252;r die Vierz&#252;gigkeit h&#228;tten wir insgesamt 91 Neuanmeldungen gebraucht, da der Gesetzgeber die maximale Klassengr&#246;&#223;e auf 30 festgelegt hat&#8221;, sagte sie. Doch noch sei nicht aller Tage Abend, in der Regel gebe es auch hier immer noch Nachz&#252;gler. Wer aber denkt, sich so am Probeunterricht vorbeizumogeln, den entt&#228;uscht die P&#228;dagogin: &#8220;Eine nachtr&#228;gliche Anmeldung k&#246;nnen wir im Einzelfall noch m&#246;glich machen, allerdings nur, wenn die Noten stimmen und eine Empfehlung der Grundschule vorliegt. Wer indes den Probeunterricht brauchen w&#252;rde und den Termin verpasst, der hat Pech gehabt.&#8221;</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Orientierende Alternative</h4>
<h5>Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) er&#246;ffnet jungen Leuten individuelle Orientierungsm&#246;glichkeiten. Zudem wird es entlohnt. Warum sie ihr FSJ absolviert, schreibt Marie-Louise Schenk.</h5>
<p>HELDRUNGEN. &#8220;Was mache ich nach der Schule? Wo liegen meine Interessen? Welche M&#246;glichkeiten bieten sich an? Welcher Beruf oder welcher Studiengang passt zu mir? So wie vielen der diesj&#228;hrigen Absolventen, galt auch f&#252;r mich im vergangenen Jahr die Frage nach der beruflichen Zukunft. Denn gerade diese sollte man nicht un&#252;berlegt auf sich zukommen lassen&#8221;, schreibt Schenk.&#8221;Nach sehr ausf&#252;hrlichen Recherchen und Informationen durch ehemalige FSJ-Absolventen, fiel mir die Wahl nicht mehr allzu schwer. Ein Freiwilliges Soziales Jahr schien mir auf dem Weg in meine Zukunft die beste Alternative zu Studieng&#228;ngen oder Berufsausbildungen, die auf Grund von Desinteresse einen Abbruch fordern. Dass dieses noch dazu entlohnt wird, erwies sich dabei als weiterer positiver Nebeneffekt&#8221;, so Schenk. &#8220;Obwohl einige Organisatoren die Ma&#223;nahme eines FSJ anbieten, fiel meine Wahl des geeigneten Tr&#228;gers auf die IBKM in Heldrungen. Angefangen von Krankenh&#228;usern, &#252;ber Altenpflegeheime, Kinder- und Jugendeinrichtungen, bis hin zu Bibliotheken, bietet sich den FSJ-Anw&#228;rtern jedes Jahr ein breites Spektrum an verschiedensten Einsatzstellen&#8221;, schreibt die FSJlerin. Innerhalb eines ganzen Jahres erhalte ein FSJ-Absolvent Einblicke in einen 40-Stunden Arbeitsalltag und bestimmte Berufsfelder. Doch neben dem allt&#228;glichen Arbeitsplatz bleibe den Absolventen auch der Spa&#223; nicht vorenthalten. In Seminaren, die zwischen dem 1.September und dem 31.August eines solchen FSJ durchgef&#252;hrt werden, k&#246;nnen nicht nur Erfahrungen ausgetauscht, sondern auch in Veranstaltungen und Themenwochen hilfreiche Kenntnisse gewonnen werden. Morgen ist in der IBKM Heldrungen &#8220;Tag der offenen T&#252;r&#8221; von 10 bis 14 Uhr. Interessenten sind dazu wieder herzlich willkommen..</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Lose mussten entscheiden</h4>
<h5>Timo K&#252;llmer zieht die Lose.</h5>
<p>GERSTUNGEN. Erneut musste gestern in Gerstungen das Los entscheiden, welche M&#228;dchen und Jungen aus dem Nachbarland Hessen im n&#228;chsten Schuljahr die Klasse 5 des Philipp-Melanchthon-Gymnasium besuchen d&#252;rfen. 31 Lose lagen in der Schachtel, und 17 freie Pl&#228;tze gab es. Die Verfahrensweise f&#252;r den Lostag ist geblieben, ebenso die kleine rote Plastikschachtel mit dem Gl&#252;cksschweinchen darauf. Im Dienstzimmer von Schulleiter Gerald Taubert entschied der unbeeinflusste Griff von Rechtsanwalt Timo K&#252;llmer aus Gerstungen, in welcher Reihenfolge die Kinder auf eine Liste gesetzt werden. 90 Sch&#252;ler werden ab n&#228;chstes Schuljahr neu im Melanchthon-Gymnasium lernen, darunter 67 Th&#252;ringer Sch&#252;ler und sechs hessische Geschwisterkinder. Damit waren 73 Pl&#228;tze besetzt, 17 also noch frei. Die Losvariante muss seit 2006 vollzogen werden. Ein Jahr zuvor hatte der Kreistag den Beschluss der Dreiz&#252;gigkeit gefasst. Bei der unl&#228;ngst erfolgten Namensvergabe &#8220;Schule der Deutschen Einheit&#8221; bekr&#228;ftigte Landrat Reinhard Krebs (CDU), dass dies so bleibt. Wenn auch das Losverfahren mittlerweile in Gerstungen bekannt ist, m&#252;ssen doch immer wieder Eltern damit vertraut gemacht werden. Gerald Taubert l&#228;dt aus diesem Grund im Vorfeld zu mehreren Informationsveranstaltungen ein, um das Vorgehen zu erl&#228;utern. Trotz der mehrj&#228;hrigen Praxis des Losens schlagen doch immer wieder bei den Eltern die Emotionen hoch, so der Schulleiter.Das Melanchthon-Gymnasium ist in Hessen beliebt. Nicht nur, weil es wenige Kilometer von der Landesgrenze entfernt liegt, sondern auch wegen der schulischen Qualit&#228;t. Das Abitur kann in zw&#246;lf Jahren und nicht 13 erworben werden. Und darum wollen viele hessische Eltern ihre Kinder nach Gerstungen schicken. Zwar besteht noch die M&#246;glichkeit, in die sechste oder siebte Klasse aufgenommen zu werden, doch das nutzen die wenigsten Hessen, denn f&#252;r die Kinder ist ein sp&#228;terer Schulwechsel nicht mehr so leicht wie in der 5. Klasse. Die Lose wurden der Reihenfolge nach aufgeklebt und parallel dazu in einer Liste abgestrichen. Gleich darauf wurden die Briefe an alle hessischen Eltern geschrieben, um sie &#252;ber den Ausgang des Verfahrens zu informieren. Eine Woche lang k&#246;nnen nun die Eltern &#252;berlegen, ob sie ihre Spr&#246;ssling nach Gerstungen schicken. Nicht immer wird das Losgl&#252;ck angenommen. Dann n&#228;mlich nicht, wenn Kinder, die bisher die Schule gemeinsam besuchten, pl&#246;tzlich getrennt werden. Dann verzichten die Eltern auf einen Platz in Gerstungen und andere r&#252;cken entsprechend ihres Listenplatzes nach. Im vergangenen Jahr war das Losvefahren nicht erforderlich.LOSMANN: Rechtsanwalt Timo K&#252;llmer hat bereits Erfahrunge, was das Losverfahren am Gerstunger Philipp-Melanchthon-Gymnasium betrifft. Auch gestern zog er.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Sparen mit K&#246;pfchen</h4>
<p>ERFURT (TA). Die erfolgreichsten Energiesparschulen wurden gestern im Erfurter Rathausfestsaal geehrt. 30 teilnehmende Schulen sparten f&#252;r 32 000 Euro Kosten ein, von denen 7000 Euro an die Schulen zur&#252;ckflie&#223;en.</p>
<p>An der sechsten Runde zum Wettbewerb &#8220;Erfurter Schulen sparen Strom&#8221; nahm die Staatliche Regelschule 25 als Neuling teil &#8211; und holte sich gleich den Siegerpreis als &#8220;Energiesparschule 2009&#8243;. Mit 26 Prozent weniger Energieverbrauch hatten sie zudem so viel Energie eingespart wie noch keine andere Schule zu vor. Gewertet wurden aber neben der Kosteneinsparung auch die Nachweisf&#252;hrung zu den Energieprojekten sowie die eingereichten Dokumentationen.</p>
<p>Als besonders anerkennenswert hob B&#252;rgermeisterin Tamara Thierbach au&#223;erdem hervor, dass sich die Zahl der schulischen Teilnehmer seit dem Start 2004 im Rahmen der Lokalen Agenda 21 kontinuierlich erh&#246;ht hat: von anf&#228;nglich 16 auf jetzt 30 Schulen. Die Regie obliegt dem Stadtentwicklungsamt.</p>
<p>Dabei habe nicht nur die Siegerschule, eine Ganztagsschule in offener Form am Roten Berg, im zweistelligen Bereich eingespart, auch weitere sieben Schulen erreichten Quoten von &#252;ber zehn Prozent. Summa summarum stehen fast 150 000 Kilowattstunden (kWh) auf der Einsparseite &#8211; damit k&#246;nnte man zum Vergleich 37 Einfamilienh&#228;user ein Jahr lang mit Strom versorgen. In Geld umgerechnet, entspricht das Einsparpotenzial 32 000 Euro. Das sei angesichts der mauen Haushaltslage kein &#8220;Trinkgeld&#8221;, anerkannte Tamara Thierbach bei der gestrigen Auszeichnungsveranstaltung. Doch nicht nur Umwelt und Stadtkasse w&#252;rden entlastet, auch die Schulen erhielten vertraglich vereinbarte R&#252;cklaufgelder. Laut Abrechnungsmodalit&#228;ten flie&#223;en mehr als 7000 Euro der eingesparten Kosten wieder an sie zur&#252;ck. F&#252;r die Stadt sind auch die verbleibenden 25 000 Euro ein beachtliches Ergebnis.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Profis trainieren mit Sch&#252;lern</h4>
<h5>ONLINESUCHE</h5>
<h5>Im Rahmen des Schulprojektes &#8220;Veilchen @ School&#8221; war gestern eine Trainer- und Spielerabordnung des Bundesligisten BG 74 G&#246;ttingen am katholischen Elisabeth-Gymnasium in Heiligenstadt zu Gast.</h5>
<h5>Von Jochen SCHEERBAUM HEILIGENSTADT.</h5>
<p>Eine von 28 Bildungsst&#228;tten ist das katholische Gymnasium Heiligenstadt, die dieses Projekt mit dem s&#252;dnieders&#228;chsischen Basketball-Bundesligisten bestreiten. &#8220;Jochen Buhrow, ein Lehrer von uns aus G&#246;ttingen, leierte das Projekt im Vorjahr an. Es kam noch nicht zustande. Jetzt hat es endlich geklappt&#8221;, sagt Sportlehrer Edgar Weidemann.</p>
<p>Gestern wehte ein Hauch von Bundesligaatmosph&#228;re &#252;ber der Sporthalle der Bergschule in Heiligenstadt. Profi Chris McNaughton trainierte mit den Sch&#252;lern. Der 2, 11-Meter-Mann spielte bereits in den Profiligen der USA und in Spanien. Der Center absolvierte &#220;bungen mit der Ex-Bundesligaspielerin Jennifer Kerns, die gegenw&#228;rtig als Spielertrainerin der G&#246;ttinger Frauen-Regionalligamannschaft fungiert. Die Aufbauspielerin aus den USA wurde vom Nachwuchstrainer Rupert Fabig unterst&#252;tzt.</p>
<p>&#8220;Wir erhielten eine Urkunde, dass wir jetzt offizielle Partnerschule der BG G&#246;ttingen sind. Ein Trikot wurde &#252;berreicht, die Sch&#252;ler erhielten Armb&#228;ndchen. Einladungen f&#252;r ein Trainingscamp in G&#246;ttingen gab es auch&#8221;, fasste Weidemann diese Aktion zusammen.</p>
<p>Mit dem Projekt will man Kinder und Jugendliche zum Sporttreiben animieren. Es soll Basketball gespielt werden. &#8220;Bei uns ist Basketball Teil des Schulsports&#8221;, f&#252;gt Weidemann hinzu. Das Zusammenwirken sieht vor, dass einmal im Jahr solch eine Trainingsstunde abgehalten wird, die Schule bekommt Eintrittskarten f&#252;r besondere Spiele der BG 74 und Sch&#252;ler erhalten Einladungen f&#252;r Trainingscamps.</p>
<p>In dieser Woche weilten bereits vierzig Sch&#252;ler des Gymnasiums in der G&#246;ttinger Lok-Halle beim Euro-Challenge-Spiel der BG 74 gegen die russische Vertretung Krasnye Krylia. Die Heiligenst&#228;dter erlebten mit den 2409 Zuschauern einen deutlichen 89: 68-Erfolg der S&#252;dniedersachsen. &#8220;Die Sch&#252;ler waren total begeistert&#8221;, sagt Weidemann. McNaughton, der gestern in der Heiligenst&#228;dter Sporthalle Proben seines K&#246;nnens abgab, spielte &#252;brigens sechs Z&#228;hler zum Europacupsieg der G&#246;ttinger ein. Die Sch&#252;ler freuen sich schon auf die n&#228;chsten Aktionen mit der BG 74.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Unterst&#252;tzung f&#252;r Jugendarbeit</h4>
<h5>Auch wenn allerorts &#252;ber die Flaute in den &#246;ffentlichen Kassen geredet wird, konnte der Jugendhilfeausschuss des Kreises jetzt f&#252;r einige Projekte eine finanzielle Hilfe beschlie&#223;en.</h5>
<p>ARNSTADT. &#8220;Physik und Natur zum Anfassen&#8221; hei&#223;t ein Projekt der Kinder-Computerschule Arnstadt. Es gibt Vorschulkindern und Grundsch&#252;lern die M&#246;glichkeit, unter fachkundiger Anleitung selbst zu experimentieren. Das Projekt, das schon im vergangenen Jahr erfolgreich lief, ist also genau das, was Bildungswissenschaftler fordern: ein sinnvolles Zusatzangebot zu Kindergarten und Schule. Auch die Personalkosten sind gesichert, dank der Unterst&#252;tzung von Arge, Kreis- und Schulverwaltung. Das einzige, was offen ist, sind die Fahrtkosten. Gesch&#228;tzte 500 Euro pro Monat werden gebraucht, um die Technik und die Anleiter zu den Kindern zu bringen. Die sind nun gesichert: Einstimmig beschloss der Jugendhilfeausschuss des Kreises eine F&#246;rderung von bis zu 6000 Euro aus dem Fonds f&#252;r freie Tr&#228;ger der Jugendhilfe.Es sind oft keine gro&#223;en Summen, die gebraucht werden, um einem sinnvollen Projekt zu helfen. So wurden zwei Antr&#228;ge genehmigt, die Schulpartnerschaften mit polnischen Einrichtungen im Partnerkreis Konin unterst&#252;tzen. Lediglich 240 Euro werden gebraucht, um eine gemeinsame Teilnahme von Sch&#252;ler der Regelschule Ichtershausen und polnischer Gastsch&#252;ler aus Kramsk im Mai an dem Projekt &#8220;Cicerone+&#8221; der Stiftung Weimarer Klassik zu erm&#246;glichen. Nat&#252;rlich sind die allgemeinen Aufenthaltskosten viel h&#246;her, aber den L&#246;wenanteil tragen F&#246;rderverein und Gasteltern. Ebenso ist es bei dem Besuch, der schon im M&#228;rz in der Regelschule Stadtilm aus Kleszew erwartet wird. F&#252;r das Rahmenprogramm fehlen noch 500 Euro, die der Jugendhilfeausschuss nun genehmigte. Au&#223;erdem gehen 3500 Euro an das Arnst&#228;dter Bildungswerk zur Durchf&#252;hrung des &#8220;Europ&#228;ischen Sch&#252;lerwettbewerbs, der sich 2010 besonders den Themen Armut und soziale Ausgrenzung widmet.Die gr&#246;&#223;te Summe aber geht nach Ilmenau. Dort gibt es innerhalb des Kultur- und Begenungszentrums St. Jacobus seit vergangenem Jahr das &#8220;Integrative Sch&#252;lercafé&#8221;, das zw&#246;lf Stunden pro Woche ge&#246;ffnet hat und sehr gut angenommen wird. Damit es auch dieses Jahr seine Arbeit fortsetzen kann, erh&#228;lt es 20 000 Euro vom Kreis. Auch das beschloss der Ausschuss einstimmig.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Benefizkonzert f&#252;r Haiti</h4>
<h5>DINGELST&#196;DT</h5>
<p>Um den Opfern der Erdbebenkatastrophe von Haiti zu helfen, m&#246;chten die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler des Dingelst&#228;dter St.- Josef-Gymnasiums am kommenden Sonntag, dem 7. M&#228;rz, in der Aula ihrer Schule ein Benefizkonzert gestalten. Insgesamt siebzehn Programmpunkte, die durch eine kurze Pause f&#252;r einen kleinen Snack unterbrochen werden, sollen den Nachmittag gelingen lassen, teilte Schulleiter Peter Krippendorf gestern mit. Zu der Veranstaltung, die um 17 Uhr beginnen wird, laden die M&#228;dchen und Jungen alle interessierten Eichsfelder ganz herzlich ein. Sie hoffen, dass sie viele G&#228;ste mit ihrer Musik erfreuen und mit deren Unter- st&#252;tzung auch Menschen in Not helfen k&#246;nnen.</p>
<h5>04.03.2010 TA</h5>
<h4>GEW begr&#252;&#223;t Pl&#228;ne zur Gemeinschaftsschule</h4>
<h5>ERFURT</h5>
<h5>Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist f&#252;r die Gemeinschaftsschule.</h5>
<p>Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begr&#252;&#223;t die Pl&#228;ne der Landesregierung zur Gemeinschaftsschule. Der Landesvorstand sehe in der Gemeinschaftsschule den &#8220;ersten ernsthaften Versuch&#8221;, das seit 1991 im Freistaat bestehende gegliederte Schulsystem grunds&#228;tzlich aufzubrechen und das Prinzip &#8220;l&#228;nger gemeinsam lernen&#8221; in der Gesetzgebung des Landes fest zu verankern, sagte GEW-Landeschef J&#252;rgen R&#246;hreich am Donnerstag in Erfurt. Dies sei der erste Schritt auf dem Weg zu &#8220;einer Schule f&#252;r alle Kinder&#8221;.</p>
<p>Ungeachtet noch ungekl&#228;rter inhaltlicher und struktureller Fragen unterst&#252;tze die GEW sowohl die Bem&#252;hungen der Landesregierung, die rechtlichen Rahmenbedingungen f&#252;r die Errichtung von Gemeinschaftsschulen zu schaffen, als auch die Bem&#252;hungen &#246;rtlicher Initiativen zur Errichtung von Gemeinschaftsschulen.</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h5>TA/ddp</h5>
<h4>Keine K&#252;rzung bei Hartz IV</h4>
<h5>SONDERSHAUSEN</h5>
<p>Der Sondersh&#228;user CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Selle fordert neue Schwerpunkte in der Debatte um Hartz IV. K&#252;rzungen f&#228;nden keinesfalls seine Zustimmung, erkl&#228;rt er und spricht sich f&#252;r neue Denkans&#228;tze bei der Bewilligung von gef&#246;rderten Arbeitsma&#223;nahmen aus, die der Allgemeinheit dienten. &#8220;Es darf die nunmehr erforderliche, transparente Aufstellung der zur Berechnung der Regels&#228;tze zu ber&#252;cksichtigenden Sachverhalte nicht zur verdeckten K&#252;rzung genutzt werden&#8221;, so Selle. Bei der Beschreibung des f&#252;r Kinder notwendigen Bedarfes sei darauf zu achten, dass Chancen nicht durch mangelnde Unterst&#252;tzung verloren gehen. Gute Bildung bedeute auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und damit ein gutes Einkommen. So w&#252;rden Haushalte tats&#228;chlich menschenw&#252;rdig von Sozialausgaben entlastet.</p>
<h5>04.03.2010 TA</h5>
<h4>Enquêtekommission des Bundestages untersucht Internet</h4>
<h5>Eine Gruppe von Abgeordneten des Bundestages und von Experten soll die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft untersuchen. Union, FDP, SPD, Gr&#252;ne und Linke beschlossen dazu im Parlament einstimmig die Einsetzung einer Enquêtekommission.</h5>
<p>Berlin (AFP) &#8211; Eine Gruppe von Abgeordneten des Bundestages und von Experten soll die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft untersuchen. Union, FDP, SPD, Gr&#252;ne und Linke beschlossen im Parlament einstimmig die Einsetzung einer Enquêtekommission zu dem Thema. Die Kommission soll die Ver&#228;nderungen untersuchen, die der Wandel zur &#8220;digitalen Gesellschaft&#8221; mit sich bringt.</p>
<p>Im Fokus sind dabei die Bereiche Kultur und Medien, Wirtschaft und Umwelt, Bildung und Forschung, Verbraucherschutz, Recht und Innen sowie Gesellschaft und Demokratie. Dabei geht es unter anderem um die Medienkompetenz, Grundrechte, Internet in der Verwaltung und Urheberrecht.</p>
<p>Im Antrag f&#252;r die Enquêtekommission hie&#223; es, das Internet sei die freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsform der Welt. Es trage ma&#223;geblich zur Entwicklung einer globalen Gemeinschaft bei. Die digitale Gesellschaft biete neue Entfaltungsm&#246;glichkeiten f&#252;r jeden Einzelnen, neue Chancen f&#252;r die demokratische Weiterentwicklung, f&#252;r die wirtschaftliche Bet&#228;tigung und f&#252;r die Wissensgesellschaft. Dabei sei das Internet &#8220;nicht l&#228;nger nur eine technische Plattform, sondern entwickelt sich zu einem integralen Bestandteil des Lebens vieler Menschen, denn gesellschaftliche Ver&#228;nderungen finden ma&#223;geblich in und mit dem Internet statt&#8221;.</p>
<p>Das Internet war in den vergangenen Monaten mehrfach in den Fokus der Regierungspolitik ger&#252;ckt. Umstritten waren etwa die von der gro&#223;en Koalition beschlossene und nun wieder ausgesetzte Sperrung des Zugangs zu Internetseiten mit Kinderpornografie, bei der die Seiten nicht geschlossen, sondern nur f&#252;r den Zugriff aus Deutschland blockiert wurden. Eine Debatte ist auch um den Stra&#223;enbilder-Dienst Street View des Internetriesen Google entbrannt, gegen den einzelne Minister mit rechtlichen Schritten vorgehen wollen. Die Wirtschaft hatte die Regierung daf&#252;r heftig kritisiert.</p>
<p>Der Bundestag muss die Enquêtekommission auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder einsetzen. In den Gremien sitzen neben Abgeordneten auch Experten. Sie sollen umfangreiche und bedeutsame Themen untersuchen. Enquêtekommissionen besch&#228;ftigten sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit ethischen Fragen in der Medizin, dem demografischen Wandel und der Aufarbeitung des DDR-Unrechts.</p>
<h5>04.03.2010 AFP</h5>
<h4>Warum manche B&#228;ume gef&#228;llt werden m&#252;ssen</h4>
<h5>Wald-Aktionstage</h5>
<h5>&#8220;Waldwirtschaft zum Anfassen&#8221; hei&#223;t eine Aktion, mit der die Th&#252;ringer Forstverwaltung Vorschulkinder mit Waldpflege vertraut machen will.</h5>
<p>GOTHA. Was brauchen die Tiere im Wald, um sich wohlzuf&#252;hlen? Warum m&#252;ssen B&#228;ume gef&#228;llt werden, obwohl sie doch so wichtig sind f&#252;r die Umwelt? Um solche Fragen &#8211; also um Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft &#8211; geht es in dieser und der kommenden Woche auf dem Seeberg: Mitarbeiter der Th&#252;ringer Forstverwaltung mit Sitz in Gotha haben t&#228;glich eine Gruppe mit Vorschulkindern zu Gast und bem&#252;hen sich, Verst&#228;ndnis f&#252;r die notwendige und nicht immer popul&#228;re Waldwirtschaft zu wecken.Als H&#246;hepunkt des Programms wird ein Baum gef&#228;llt und gemeinsam &#252;berlegt, wie es an dieser Stelle im Wald wohl weitergeht. So lernen die Kinder, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, mit dem sich viel machen l&#228;sst. Teile des Baumes nehmen die Kinder im Bollerwagen mit, um vielleicht damit zu basteln oder sie f&#252;r ein Lagerfeuer aufzuheben. Von Thomas Ritter</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>&#8220;Grenzt&#228;nzer&#8221; in der Harmonielehre</h4>
<h5>ONLINESUCHE</h5>
<h5>KUNSTRAUM: &#8220;Grenzt&#228;nzer&#8221; verbinden Tanz und Videokunst zu einem ber&#252;hrender Abend.</h5>
<p>Heute Abend gilt es: Im ausverkauften DNT treten rund 100 Weimarer Sch&#252;ler als &#8220;Grenzt&#228;nzer&#8221; auf, in einer multimedialen Tanztheater-Inszenierung. Zuvor pr&#228;sentieren 18 weitere als &#8220;DokuMedia&#8221;-Gruppe im Theaterfoyer ihre Ausstellung zum Projekt. Sieben Wochen lang versuchten sie alle zu lernen, sich in einem Kulturraum zu bewegen.</p>
<p>WEIMAR. Das DNT-Ensemble ist sprunghaft gewachsen, um eine ganze Hundertschaft. Premierenbesucher werden heute von Portr&#228;ts s&#228;mtlicher &#8220;Grenzt&#228;nzer&#8221; begr&#252;&#223;t, deren Herkunft nicht unterschiedlicher sein k&#246;nnte. Sie kommen aus dem Goethegymnasium, den Regelschulen &#8220;Mus&#228;us&#8221; und &#8220;Pestalozzi&#8221; sowie dem F&#246;rderzentrum Herderschule, aus Bildungsb&#252;rgerhaushalten und Prekariatsfamilien, aus der Innenstadt und Problembezirken. Der Umgang mit Kultur ist den meisten in aller Regel nicht selbstverst&#228;ndlich.</p>
<p>Nun aber sind sie T&#228;nzer und damit &#246;ffentliche Boten der eigenen Pers&#246;nlichkeit, inszeniert von Sven Miller, choreografiert von Ayman Harper. Ihre noch vor wenigen Wochen eher kulturfernen K&#246;rper werden von einem Klangk&#246;rper der Hochkultur unterst&#252;tzt: Rasmus Baumann dirigiert die Staatskapelle sowie, bezeichnenderweise, die &#8220;Harmonielehre&#8221; von John Adams. Das St&#252;ck, eine Parodie auf Arnold Sch&#246;nberg, steht hier f&#252;r den Versuch, Dissonanzen zu &#252;berwinden.</p>
<p>Trotz k&#252;nstlerischem Anspruch und Bildungsauftrag, das Projekt &#8220;Grenzt&#228;nzer&#8221; dient vorrangig der Begegnung sozialer Welten mit ihren gepflegten Vorurteilen. Diese Begegnung war zun&#228;chst ein Aufeinanderprallen, und sie findet auch jetzt alles andere als reibungslos statt. Kultur lernen, meint hier vor allem: Umgangsformen. Die sind nach sieben Wochen keineswegs frei von Makel.</p>
<p>Kurz vor der Premiere lagen gestern die Nerven blank, das Leitungsteam ist fast am Ende seiner Kr&#228;fte &#8211; die Gesetze des Theaters schlagen hier doppelt und dreifach zu Buche, der p&#228;dagogische Betreuungsbedarf ist enorm. Doch wer die Hauptprobe gestern sah und sich einige Wochen zur&#252;ckerinnern kann, erlebte Erstaunliches: eine gro&#223;e Konzentration bei den Hochmotivierten wie den weitaus weniger Leidenschaftlichen. Die Sch&#252;ler werden sich heute Abend sehen lassen k&#246;nnen.</p>
<p>Die Weimarer &#8220;Grenzt&#228;nzer&#8221; sind nicht ohne Beispiel. Chaos, Streit, Erfolgserlebnisse und Momente des Scheiterns kannte schon &#8220;Rhythm is it&#8221;, das Tanzprojekt von Simon Rattle, Royston Maldoom und den Berliner Philharmonikern mit 250 Jugendlichen im Jahr 2003. Dort wie hier gab bzw. gibt es welche, die aufgegeben haben, das Projekt verlassen mussten oder einfach krank wurden. Indes sind andere weit &#252;ber sich hinausgewachsen. Und nicht wenige, die erstmals &#252;berhaupt Grenzen gezeigt bekamen, an denen sie nun tanzen. Die Auff&#252;hrung ist heute und Montag ausverkauft. Karten gibt es noch f&#252;r &#252;bermorgen 18 Uhr. Diaschau und Video unter www.thueringer-allgemeine.de/weimar. Michael HELBING</p>
<h5>04.03.2010</h5>
<h4>Blick aufs k&#252;nftige Reich</h4>
<h5>UMGESCHAUT: Im Japanischen Garten sahen sich die kleinen Hoheitsanw&#228;rter genau um.</h5>
<p>BAD LANGENSALZA (tig). F&#252;r eine junge Dame ist es schon der Besuch im k&#252;nftigen Hoheitsgebiet. Erstkl&#228;ssler aus allen f&#252;nf Bad Langensalzaer Grundschulen lernen in diesen Tagen ihre Stadt bei speziellen F&#252;hrungen kennen. Im Japanischen Garten wird eines der M&#228;dchen bald zur neuen Sakura gek&#252;rt und bekommt einen gleichaltrigen Samurai zur Seite.Vor den Ruhm sind noch Pr&#252;fungen gestellt. &#8220;Die sind bestimmt sauschwer&#8221;, ahnte eine der Erstkl&#228;sslerinnen, die am 18. April beim Kirschbl&#252;tenfest gern in den Kimono der Sakura III. steigen w&#252;rden. Gleich nach einer lehrreichen Exkursion durch die Stadt dr&#252;ckte G&#228;stef&#252;hrerin Mary Fischer gestern jedem Erstkl&#228;ssler aus der Thepra-Grundschule Aufgabenbl&#228;tter in die Hand. Auch die Anf&#228;nger aus den vier anderen Grundschulen in Bad Langensalza erhalten nach einer Extratour ihre Testate.Nur wer alle kniffligen Fragen zur Geschichte der Stadt richtig beantwortet, der hat die Chance, als Kandidatin oder Kandidat f&#252;r die n&#228;chste Kirschbl&#252;tenprinzessin bzw. ihren Samurai von der Rosenk&#246;nigin ausgelost zu werden. Dann aber ist die hohe W&#252;rde noch immer nicht erreicht. Aus f&#252;nf Jungen und f&#252;nf M&#228;dchen w&#228;hlt eine Jury schlie&#223;lich die kleinen Hoheiten aus. Nach dem Hanami Mitte April werden sie ein Jahr lang im Japanischen Garten ihr Reich haben.</p>
<h5>04.03.2010</h5>


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		<title>Pressespiegel vom 04. M&#228;rz 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 07:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
viel ist geschehen in den vergangenen Tagen. Nicht nur Sturmtief Xynthia hat gew&#252;tet und viel Schaden hinterlassen. Die Tage danach waren friedlich und lie&#223;en einen Hauch von Fr&#252;hling erahnen. Wie jedes Jahr ein Neubeginn nach dem langen Winter, die ersten Schneegl&#246;ckchen bl&#252;hen schon da und dort. Merken [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/03/pressespiegel-vom-07-maerz-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 07. M&#228;rz 2009'>Pressespiegel vom 07. M&#228;rz 2009</a> <small>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine M&#220;HLHAUSEN: Absolventen der FH gefragt Junge Menschen, die vor dem Ende ihrer qualifizierten Ausbildung stehen, mit Unternehmen mit Fachkr&#228;ftebedarf zusammenbringen &#8211; dieses Ziel wurde erneut erfolgreich bei der Absolventenb&#246;rse der Fachschule f&#252;r Technik in M&#252;hlhausen praktiziert. 16 Unternehmen, davon f&#252;nf aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, pr&#228;sentierten sich hier angehenden...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,<br />
viel ist geschehen in den vergangenen Tagen. Nicht nur Sturmtief Xynthia hat gew&#252;tet und viel Schaden hinterlassen. Die Tage danach waren friedlich und lie&#223;en einen Hauch von Fr&#252;hling erahnen. Wie jedes Jahr ein Neubeginn nach dem langen Winter, die ersten Schneegl&#246;ckchen bl&#252;hen schon da und dort. Merken Sie sich schon mal einen wichtigen Familientermin vor: Sonnabend, 13.3. ist Sommergewinn in Eisenach &#8211; Deutschlands gr&#246;&#223;tes Fr&#252;hlingsfest!</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich Ihr<br />
Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2288"></span></p>
<h4>Xynthia sorgt f&#252;r Schulfrei</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>EISENACH. Einsatzkr&#228;fte von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk hatten wegen &#8220;Xynthia&#8221; viel zu tun: Umgest&#252;rzte B&#228;ume und Schilder, herabfallende Ziegel und M&#252;llcontainer, die umher rollten. In der Grundschule von Berka/Hainich hat es das Dach abgedeckt, so dass gestern kein Unterricht m&#246;glich war.Gl&#252;ck hatte Sonntagnachmittag ein 48 Jahre alter Autofahrer aus Bad Salzungen, als pl&#246;tzlich auf der B 19 ein starker Ast die Frontscheibe seines Hyundai durchbohrte. Der Mann blieb unverletzt, ebenso wie eine Autofahrerin (46), deren Autoscheibe in Wutha-Farnroda von einem Dachziegel zerst&#246;rt worden ist. Insgesamt beliefen sich, so Polizeisprecher Uwe M&#252;ller gestern, die Sachsch&#228;den auf mehrere Tausend Euro.Stra&#223;en waren in der Nacht wegen umgest&#252;rzter B&#228;ume gesperrt worden: die B 84 zwischen Eisenach und F&#246;rtha sowie zwischen Marksuhl und D&#246;nges. Letztgenanntes St&#252;ck war noch bis gestern Mittag unpassierbar. Die Umleitung sorgte daf&#252;r, dass diejenigen, die mit dem Linienbus nach Bad Salzungen zur Arbeit wollten, etwas zu sp&#228;t gekommen sind. Sonst hat es im Berufs- und Sch&#252;lerverkehr keine Behinderungen gegeben, hie&#223; es gestern. Schon Sonntagnachmittag mussten im S&#252;dkreis die B 62 zwischen Bad Salzungen und Dorndorf und die B 285 zwischen der Kreisstadt und Dermbach voll gesperrt werden. In Berka v. d. Hainich hat es das Flachdach der Grundschule abgedeckt. Teile flogen auf eine Freileitung, so dass auch die Stromversorgung unterbrochen war. Noch am Sonntagabend hat die Schulleiterin daher entschieden, dass am Montag kein Unterricht stattfindet. Die Eltern sind benachrichtigt worden, dass ihre Kinder zu Hause bleiben sollen. Heute wird f&#252;r die 77 M&#228;dchen und Jungen in vier Klassen wieder Unterricht stattfinden, verlautete aus dem Schulverwaltungsamt des Kreises. Handwerker haben das Dach gestern wieder so weit hergestellt, dass es nicht reinregnet. Das Schultelefon wird erst heute wieder nutzbar sein.Insgesamt sind laut Vizelandrat Friedrich Krauser (CDU) im Wartburgkreis 50 Freiwillige Feuerwehren mit 831 Frauen und M&#228;nnern zu 77 Eins&#228;tzen gerufen worden. Zum Gl&#252;ck ist es bei Sachsch&#228;den geblieben. So wie in Ruhla, wo ein Baum in der Otto-B&#246;ttinger-Stra&#223;e / Einm&#252;ndung Neubauerstra&#223;e einen Gartenzaun eingedr&#252;ckt hat. Ein weiterer ist auf einem Privatgrundst&#252;ck Am Reuter auf zwei Autos gefallen. &#8220;Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen&#8221;, sch&#228;tzte B&#252;rgermeister Mario Henning (CDU) ein. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Eisenach-Mitte und Stregda waren seit Sonntagnachmittag bis gestern 3.45 Uhr insgesamt 27-mal wegen Sturmsch&#228;den alarmiert worden. Gegen 18.20 Uhr riss beispielsweise in Landstreit eine Stromleitung. Der Lichtbogen hat auch trockenes Gras entz&#252;ndet. Das Feuer erlosch von selbst, nachdem die Stromleitung abgeschaltet worden war. In neun F&#228;llen waren umgest&#252;rzte B&#228;ume oder herabgerissene &#196;ste der Grund f&#252;r die Hilferufe an die Feuerwehr &#8211; so an der B 19 und der B 84 (zweimal in Richtung Vachaer Stein), in der Ziegelei- und Frankfurter Stra&#223;e, zwischen Neuenhof und G&#246;ringen, an der Zufahrt zum Clausberg und der Stra&#223;e zwischen Neuenhof und Wartha. Die Kameraden aus Stregda r&#228;umten einen umgest&#252;rzten Baum in der Madelunger Stra&#223;e weg. Auch viele Verkehrsschilder st&#252;rzten um: In der M&#252;hlh&#228;user Stra&#223;e traf es ein Bushaltestellenschild. Zudem mussten am Kreisel bei Gro&#223;enlupnitz, an der Br&#252;ckenbaustelle in der M&#252;hlh&#228;user Stra&#223;e sowie an der Einm&#252;ndung Kupferhammer Verkehrsschilder wieder aufgestellt werden. Auch auf der A 4 ging es turbulent zu. Auf der Autobahnbr&#252;cke &#252;ber die Werra war gegen 16.30 Uhr der Wind so stark, dass man fast nicht laufen konnte, und die M&#228;nner die umgest&#252;rzten Schilder nicht gefahrlos sichern oder auch wegr&#228;umen konnten. Deshalb sicherte die Berufsfeuerwehr die Fahrspuren mit ihrem L&#246;schfahrzeug. Erst mit Unterst&#252;tzung einer Abschleppfirma konnten die Schilder abtransportiert werden. Von Hausd&#228;chern herabgest&#252;rzte Ziegel erforderten weitere f&#252;nf Eins&#228;tze der Feuerwehren &#8211; so in der Rudolf-Breitscheid-, Karl-Marx- und der Schmelzerstra&#223;e, in der Georgen- und Lippoldstra&#223;e. Au&#223;erdem war in der Alexanderstra&#223;e ein Schornstein abgest&#252;rzt. Die Wehrm&#228;nner trugen den Rest des Schlotes ab, sicherten die losen Dachziegel und r&#228;umten die zerbrochenen Ziegel und Steine von der Stra&#223;e. An der B 19 musste die Feuerwehr au&#223;erdem einen mit Laub verstopften Gully reinigen sowie am Hauptbahnhof ein loses Plastewelldach entfernen und in der Stregdaer Allee einen umgest&#252;rzten Bauzaun sichern. In Nord flogen au&#223;erdem im Bereich &#8220;Am Gebr&#228;un&#8221; die M&#252;lltonnen umher und mussten eingesammelt werden. Au&#223;erdem war an der B 19 in Richtung Hohe Sonne eine gr&#246;&#223;ere Eisscholle abgebrochen, auch die musste die Feuerwehr wegr&#228;umen. Dort entfernten die Wehrm&#228;nner gleich noch lose Eisst&#252;cke von der Felswand.Die Meldung, wonach der Orkan so stark war, dass es eine Leitplanke an der A 4 bei Eisenach regelrecht eingedr&#252;ckt hat, best&#228;tigte sich gestern nicht. Der zust&#228;ndige Autobahnmeister der Firma Via Solutions hat bei seiner gestrigen Kontrolle nur festgestellt, dass jede Menge Schilder umgefallen sind, die wieder aufgerichtet werden. Birgit SCHELLBACH und Katja SCHMIDBERGER</p>
<h4>Kreistagsbeschlu&#223; zur Schulnetzkonzeption im Erbstromtal</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Es ist kein Geld f&#252;r Thal eingeplant<br />
Kreistag stimmt gegen CDU f&#252;r den Erhalt der Grundschule Thal / Kreisverwaltung in Finanznot</p>
<p>Bad Salzungen &#8211; Laut Vorschlag der Schulverwaltung sollten im benachbarten Erbstromtal die beiden Regelschulen in Seebach mit zurzeit 141 Sch&#252;lern und in Wutha auf dem M&#246;lmen erhalten werden. Die Verwaltung begr&#252;ndete diesen Schritt (im Oberland wurde die viertgr&#246;&#223;te Regelschule mit 200 Sch&#252;lern geschlossen) mit einer generalsanierten Schule in Seebach und einer Schule in einem sozialen Brennpunkt auf dem M&#246;lmen. Auch engagierten sich Lehrer, Eltern und Sch&#252;ler in Wutha in der Berufsberatung. An diesem Vorschlag hatten die Mitglieder des Kreistages nichts auszusetzen. Sie fassten ihn einstimmig.</p>
<p>Grundschulen</p>
<p>Anders bei den Grundschulen. Hier wollte die Schulverwaltung die f&#252;nf Schulen auf drei reduzieren. Aufgegeben werden sollten die Grundschulen in Thal und Farnroda. F&#252;r Thal wurde der Investitionsbedarf von 2,7 Millionen Euro ermittelt, davon kurzfristig 1,2 Millionen Euro. F&#252;r die Grundschule Farnroda betr&#228;gt der Investitionsbedarf laut Verwaltung 1,4 Millionen Euro.</p>
<p>Bei den Grundschulen in Wutha und Farnroda einigte man sich auf einen Kompromiss. W&#228;hrend die Verwaltung eine gemeinsame Grundschule auf dem M&#246;lmen bilden wollte, bekam am Ende der gemeinsame Antrag von SPD und Freien W&#228;hlern die Mehrheit. Danach zieht die Schlossparkschule Farnroda mit unter das Dach der H&#246;rselberg-Schule auf dem M&#246;lmen. Beide Schulen bleiben eigenst&#228;ndig, weil sie sehr unterschiedliche p&#228;dagogische Konzepte verfolgen, haben aber ein gemeinsames Einzugsgebiet. Den Wettbewerb um die Kinder sahen SPD und Freie W&#228;hler unkritisch. Mehrheitlich abgelehnt wurde der Vorschlag der Linken, Grund- und Regelschule im Geb&#228;ude der Grundschule auf dem M&#246;lmen unterzubringen. Hier zog das Argument von Udo Schilling (CDU), dass Kinder unterschiedlichen Alters spezielle Interessen haben. Keine Mehrheit konnten die Verwaltung und die Mehrheit der CDU-Fraktion f&#252;r ihren Vorschlag gewinnen, die Grundschule in Thal (Stadtteil von Ruhla) zu schlie&#223;en und in der Grundschule Ruhla eine gemeinsame Grundschule zu bilden. Sowohl Linke, SPD als auch die Freien W&#228;hler f&#252;hrten das au&#223;erordentlich gute p&#228;dagogische Konzept nach Kneipp ins Feld. Der Kreistag stimmte dem Antrag von Harry Weghenkel (LAD/FDP) zu, die Einzugsbereiche zu pr&#252;fen und die notwendigen Investitionen zu ermitteln. Prof. Hans-J&#246;rg Lessig (Linke) erinnerte noch einmal daran, dass sowohl die Schule in Thal als auch in Ruhla die Fusion ablehnen, weil es in Ruhla &#8220;sonst so beengt zugeht&#8221;. Auch Klaus Bohl (Freie W&#228;hler) will Thal noch eine Chance geben. Bedingung: Der Einzugsbereich der Schule sollte ge&#246;ffnet werden, damit mehr Eltern die M&#246;glichkeit haben, ihre Kinder in der Kneipp-Schule unterrichten zu lassen. Fakt ist: Der Kreis hat nun ein Finanzproblem. Im Haushalt ist f&#252;r Thal kein Geld eingestellt. Deshalb forderte Landrat Reinhard Krebs (CDU) die vorschlagenden Fraktionen auf, Finanzierungsvorschl&#228;ge f&#252;r Thal zu unterbreiten. wei</p>
<h4>M&#220;HLHAUSEN: Starke M&#228;ngel an Margaretenschule</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Der Schulkonferenz der M&#252;hlh&#228;user Margaretenschule reicht es: In einem Brief an den Landrat hat das Gremium auf die unhaltbaren Zust&#228;nde und deren Folgen aufmerksam gemacht. Drei Klassenr&#228;ume wurden jetzt gesperrt, weil Wasser von der Decke und den W&#228;nden lief und Tapete auf die Kinder fiel. In der n&#228;chsten Kreistagssitzung soll die Fragestunden genutzt werden, um den Abgeordneten den Ernst der Lage deutlich zu machen &#8211; und zu fragen, ob sie dem weiteren Verfall der Schule tatenlos zusehen wollen. F&#252;r 12. M&#228;rz, 10 Uhr, sind die Kreistagsmitglieder, Schulamt und das Landratsamt eingeladen, sich ein Bild von den Bedingungen zu machen. Das Schulverwaltungsamt wurde von Gro&#223; aufgefordert, die Bausicherheit zu pr&#252;fen, die Raumluft auf Schimmelsporen zu untersuchen und &#8220;geeignete Ma&#223;nahmen einzuleiten&#8221;.</p>
<h4>Kontinuit&#228;t im Schulsystem gefordert</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Lehrer-Stammtisch zur Gemeinschaftsschule<br />
Von OTZ-Redakteur Peter Hagen Bad Lobenstein. In Th&#252;ringen soll die Gemeinschaftsschule eingef&#252;hrt werden.</p>
<p>Montagabend einigten sich die Spitzen von CDU und SPD im Koalitionsausschuss auf einen Fahrplan. Bis zur Sommerpause soll demnach Kultusminister Christoph Matschie einen Gesetzentwurf vorlegen, der dann im Herbst in den Landtag eingebracht werden k&#246;nnte.</p>
<p>W&#228;hrend die Landespolitik zum Thema Gemeinschaftsschule beieinander sitzt, trifft sich zeitgleich der Lehrerstammtisch im Bad Lobensteiner Schilton-Hotel, wo Rolf Busch, Landesvorsitzender des Th&#252;ringer Lehrerverbandes (tlv), die Frage zum Thema erhebt: &#8220;Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule &#8211; was kommt da auf uns zu?&#8221;</p>
<p>Zun&#228;chst gibt es ein paar kleine Seitenhiebe in Richtung Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, &#8220;fr&#252;her kurz Kultusministerium&#8221;, das au&#223;er der eigenen Umbenennung als &#8220;respektable Leistung&#8221; noch nicht viel Neues hervorgebracht habe. Rolf Busch macht deutlich, dass er nicht Strukturfragen als dringendstes Problem sieht. Gleichwohl werde man sich der Aufgabe stellen m&#252;ssen, Vorstellungen &#252;ber die Ausgestaltung der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule zu entwickeln. &#8220;Es darf niemand auf der Strecke bleiben&#8221;, sieht Rolf Busch die wichtigste Aufgabe f&#252;r den tlv. Es sei &#8220;relativ d&#252;nn&#8221;, was bislang von der Politik zur Gemeinschaftsschule mitgeteilt wird. F&#252;r den tlv stehe au&#223;er Frage, ein &#8220;Kompetenznetzwerk Schule&#8221; zu schaffen, das &#8220;auf Augenh&#246;he&#8221; t&#228;tig sein m&#252;sse. Einem zweiten Kollegium mit Sonderp&#228;dagogen, Schulpsychologen und Sozialarbeitern k&#228;me gro&#223;e Verantwortung zu.</p>
<p>Angesprochen wird bei diesem Lehrerstammtisch, dass es sich eigentlich kein Land leisten k&#246;nne, bei jedem Regierungswechsel ein ganzes Schulsystem zu &#228;ndern. Hierzu erw&#228;hnt Rolf Busch das Beispiel Finnland, wo die Schulpolitik eine deutliche Kontinuit&#228;t in der Entwicklung habe und aus dem Wahlkampf weitgehend herausgehalten werde. &#8220;Kontinuit&#228;t ist das Entscheidende, egal ist die Parteifarbe&#8221;, w&#252;nscht sich der tlv-Vorsitzende &#228;hnliche Verh&#228;ltnisse f&#252;r Deutschland. Am Beispiel von Sachsen-Anhalt sei zu erkennen, wie sich h&#228;ufige Regierungswechsel hierzulande negativ auf die Schulentwicklung auswirken.</p>
<p>&#8220;Wir k&#246;nnen es uns nicht leisten, jemanden h&#228;ngen zu lassen. jeder wird gebraucht&#8221;, unterstreicht Rolf Busch die Verantwortung, der sich die Lehrer Tag f&#252;r Tag in den St&#228;dten und Gemeinden stellen. Als Th&#252;ringer Lehrerverband vertrete man unmissverst&#228;ndlich in Hinblick auf neue Schulsysteme eine klare Forderung: &#8220;Sch&#252;ler taugen nicht f&#252;r Experimente.&#8221;</p>
<h4>Eigenverantwortliche Schule</h4>
<h5>Quelle: FW</h5>
<p>Mut und Ver&#228;nderungswillen gezeigt<br />
Zielvereinbarung &#252;ber Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben unterzeichnet</p>
<p>Kaltennordheim &#8211; In einer Feierstunde wurde die Zielvereinbarung &#252;ber die Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben &#8220;Eigenverantwortliche Schule&#8221; zwischen der Staatlichen Grundschule &#8220;Andreas Fack&#8221; Kaltennordheim und der Qualit&#228;tsagentur des Staatlichen Schulamtes Eisenach von Schulleiterin Christa Clas und der stellvertretenden Schulamtsleiterin Marina Braune unterzeichnet.</p>
<p>Mit einem Programm leiteten Grundsch&#252;ler und der Chor die Feierstunde ein. T&#228;nze, Gedichte, Liedbeitr&#228;ge, Gitarrenduo und Trompetensolo folgten dem Auftritt von &#8220;Andreas Fack&#8221;, der nicht nur das Rh&#246;nlied geschrieben hat, sondern auch Namensgeber der Schule ist.</p>
<p>Schulleiterin Christa Clas konnte neben Kollegen, Eltern, Elternbeirat und Sch&#252;lersprecherinnen die stellvertretende Schulamtsleiterin Marina Braune, Cornelia Hofmann, Referentin f&#252;r Grundschulen, und deren Vorg&#228;ngerin Gudrun R&#252;ckewold sowie Karin Koch, Referentin f&#252;r Qualit&#228;tsentwicklung, begr&#252;&#223;en.</p>
<p>&#8220;Was bewegte uns, am Entwicklungsprojekt ,Eigenverantwortliche Schule&#8217; teilzunehmen? &#8211; Das F&#252;r und Wider haben wir auf unseren Lehrerkonferenzen ausf&#252;hrlich diskutiert&#8221;, so Christa Clas. &#8220;Nach gr&#252;ndlicher Pr&#252;fung waren wir zu der &#220;berzeugung gekommen, dass die Ergebnisse von Th&#252;NIS (Th&#252;ringer Netzwerk Innovativer Schulen) uns gezeigt haben, dass unsere Schule in den drei Jahren der Teilnahme recht gut eingesch&#228;tzt wurde. Sowohl Eltern als auch Sch&#252;ler beurteilten die Schule in einer anonymen Umfrage positiv. Der Schritt zur ,Eigenverantwortlichen Schule&#8217; wurde von Karin Koch, Referentin f&#252;r Qualit&#228;tsentwicklung, angeregt und positiv begleitet. Ein Expertenteam aus Schmalkalden hat dann drei Tage unsere Arbeit unter die Lupe genommen. Viele Fragen kamen da bei uns hoch. Wie reagieren sie auf unsere bisherige Arbeit, wie sch&#228;tzen sie den Schulentwicklungsplan, wie unsere Konzepte ein, sind wir der Pr&#252;fung schon gewachsen? In Diskussionen konnten wir dann feststellen, dass viele der Punkte im Schulalltag schon Anwendung finden und unser Leitbild ,Leben und lernen unter einem Dach. Miteinander leben, voneinander lernen, umweltbewusst handeln&#8217; sich in unserer t&#228;glichen Arbeit widerspiegelt.&#8221;</p>
<p>Das Expertenteam kam zu folgender Einsch&#228;tzung: &#8220;Wenn sich eine Schule f&#252;r das Projekt ,Eigenverantwortliche Schule&#8217; entscheidet, hat sie damit bereits Mut und Ver&#228;nderungswillen dokumentiert. Das gro&#223;e Ziel ist nicht mehr Arbeit, sondern die Erh&#246;hung der Effektivit&#228;t, indem man Bew&#228;hrtes beibeh&#228;lt, Neues kennenlernt und ausprobiert, Aufgaben auf breitere Schultern verteilt, Ballast &#252;ber Bord wirft, nicht &#196;nderbares vor&#252;bergehend akzeptiert und einen eigenst&#228;ndigen Vergleich zwischen Aufwand und Nutzen zieht. Diese Arbeitsweise hat sich die Grundschule Kaltennordheim weitgehend zu eigen gemacht. Sie machen vieles in sehr guter Qualit&#228;t und Quantit&#228;t.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach eingehender Analyse haben wir uns entschieden, uns mit zwei Punkten intensiver zu besch&#228;ftigen&#8221;, erkl&#228;rte Christa Clas. &#8220;Ziel unserer schulischen Entwicklung ist die weitere qualitative Verbesserung unseres Unterrichts durch kooperative Lernformen zur individuellen F&#246;rderung und Differenzierung. Und: Ziel unserer Arbeit ist es, unsere Arbeitsweise und Arbeitsergebnisse in der &#214;ffentlichkeit zu pr&#228;sentieren, um Einblicke in unsere Arbeit zu geben. Durch intensivere Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Partnern wird uns das gelingen.&#8221;</p>
<p>Marina Braune vom Schulamt Eisenach zeigte sich &#252;berw&#228;ltigt von dem Kurzprogramm der Sch&#252;ler. Man erkenne hier schon eine neue Schulkultur, weiterf&#252;hrende Schulen k&#246;nnten sich &#252;ber diese Sch&#252;ler nur freuen. ul</p>
<h4>Die Qual der Wahl</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Die Antr&#228;ge sind ausgef&#252;llt, die Elterngespr&#228;che gef&#252;hrt &#8211; die Sch&#252;lerzahlen der neuen f&#252;nften Klassen in den beiden Gymnasien der Region stehen fest. Und beide Schuldirektorinnen sind durchaus zufrieden damit.</p>
<p>Von Sebastian TAUCHNITZ KYFFH&#196;USERKREIS. Sabine T&#246;lle, die Leiterin des Kyffh&#228;user-Gymnasiums in Bad Frankenhausen, freut sich bereits auf 84 neue F&#252;nftkl&#228;ssler, die Mitte August an ihre Schule wechseln. Sie werden auf insgesamt drei relativ gro&#223;e Klassen aufgeteilt. &#8220;F&#252;r die Vierz&#252;gigkeit h&#228;tten wir insgesamt 91 Neuanmeldungen gebraucht, da der Gesetzgeber die maximale Klassengr&#246;&#223;e auf 30 festgelegt hat&#8221;, erkl&#228;rte sie. Doch noch sei nicht aller Tage Abend, in der Regel gebe es immer noch ein paar Nachz&#252;gler, deren Eltern schlicht vergessen h&#228;tten, sie anzumelden. Wer allerdings denkt, sich auf diesem Wege elegant am Probeunterricht vorbeimogeln zu k&#246;nnen, den entt&#228;uscht die P&#228;dagogin: &#8220;Eine nachtr&#228;gliche Anmeldung k&#246;nnen wir im Einzelfall noch m&#246;glich machen, allerdings nur, wenn die Noten stimmen und eine Empfehlung der Grundschule vorliegt. Wer indes den Probeunterricht brauchen w&#252;rde und den Termin verpasst, der hat Pech gehabt.&#8221; Das Problem eventuell zu gro&#223;er Klassen hat ihre Kollegin Liliana Meyer von der Klosterschule in Ro&#223;leben nicht. Denn in der Schule, die sich seit Beginn des laufenden Schuljahres in freier Tr&#228;gerschaft befindet, gibt es eine ganz klare Regel: &#8220;Die maximale Klassenst&#228;rke betr&#228;gt 20 Sch&#252;ler.&#8221; Was bei insgesamt 40 neuen F&#252;nftkl&#228;sslern bedeutet, dass es zwei neue Klassen gibt. Es sei denn, mindestens eine weitere Neuanmeldung geht ein. &#8220;Dann werden die 41 Sch&#252;ler auf drei Klassen aufgeteilt&#8221;, so die Direktorin der Privatschule. Bei 14 Kindern in der Klasse w&#228;ren das dann nat&#252;rlich ideale Lehr- und Lernbedingungen, r&#228;umt sie ein. Ansonsten zeigte sich Frau Meyer zufrieden mit den Sch&#252;lerzahlen im kommenden Jahr: &#8220;Man muss bedenken, dass der Kreis das Schulgeld nur f&#252;r Kinder aus unserem Einzugsbereich bezahlt. Und der ist sehr klein, umfasst nur die Grundschulen in Wiehe und in Bottendorf.&#8221; Das bedeutet, dass die Eltern der Kinder aus dem Raum Artern und Heldrungen, die ab August in Ro&#223;leben die f&#252;nfte Klasse besuchen, das Schulgeld &#8211; rund 350 Euro im Monat f&#252;r die Ganztagsbetreuung &#8211; selbst bezahlen m&#252;ssen. Und das machen doch einige. &#8220;Es sind rund 30 Kinder aus unserem Einzugsgebiet, der Rest kommt zum Teil aus dem Kreis, aber auch von weiter her&#8221;, so Frau Meyer. So k&#228;men Kinder aus dem Saalekreis, aus der Region Mansfeld-S&#252;dharz, aus Erfurt und Naumburg nach Ro&#223;leben, um hier zu lernen.Beide Schulleiterinnen waren sich unabh&#228;ngig voneinander dar&#252;ber einig, dass vor allem das pers&#246;nliche Gespr&#228;ch mit den zuk&#252;nftigen Sch&#252;lern und Eltern den Ausschlag bei der Wahl der Schule gibt. &#8220;Das geht dar&#252;ber hinaus, einfach nur gemeinsam ein Formular auszuf&#252;llen&#8221;, so Liliana Meyer.In Bad Frankenhausen werden die Neuzug&#228;nge schon am 11. Juni zu Gast in ihrer neuen Schule sein. Dann werde den Kindern bereits alles erkl&#228;rt, k&#246;nnen sie schon ihre Lehrer kennen lernen, so Sabine T&#246;lle.</p>
<h4>Schulbus zehn Euro teurer</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Kreistag beschlie&#223;t Satzung zur Sch&#252;lerbef&#246;rderung &#8211; Kosten&#252;bernahme f&#252;r Praktika</p>
<p>Weida (OTZ/-um-). Sch&#252;ler ab 11. Klasse m&#252;ssen k&#252;nftig im Landkreis Greiz monatlich bis zu 25 Euro f&#252;r den Schulbus zahlen &#8211; zehn Euro mehr als bisher. Trotzdem bleibe der Elternanteil im th&#252;ringenweiten Vergleich &#8220;im unteren Level&#8221;, erkl&#228;rte Landr&#228;tin Martina Schweinsburg (CDU). Der Kreistag beschloss am Dienstag in Weida auf Empfehlung des Schulausschusses die neue Satzung zur Sch&#252;lerbef&#246;rderung. Sie l&#246;st eine zw&#246;lf Jahre alte Regelung ab. Die neue Satzung sieht auch eine Kosten&#252;bernahme der Busbef&#246;rderung bei Sch&#252;lerpraktika im Rahmen der Projekte Schule &#8211; Wirtschaft vor. Die Linke-Fraktion wollte die Satzung in den Fachausschuss zur&#252;ckverweisen. Uwe Hauptmann nannte die Bestimmung, wonach Schulbuskosten nur f&#252;r die Strecke zur n&#228;chstgelegenen Schule &#252;bernommen werden, eine Behinderung der Schulwahl. &#8220;W&#252;nschendorfer m&#252;ssten ihre Kinder nach Berga schicken &#8211; was ist, wenn sie einen Schulbesuch in Weida favorisieren&#8221;, fragte er. Der Vorsto&#223; der Linken stie&#223; auf gro&#223;es Unverst&#228;ndnis. Denn der Fachausschuss hatte die Satzung bereits einstimmig bef&#252;rwortet. Landr&#228;tin Schweinsburg verwies zudem darauf, dass Hauptmanns Antrag zur Konsequenz habe, den bis 2020 reichenden Schulnetzplan aufzuheben.</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 4. M&#228;rz in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4._M&#228;rz"><strong>Ich-will-mehr-wissen-als-die-anderen</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4._M&#228;rz"> </a></p>


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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/03/pressespiegel-vom-8-maerz-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 8. M&#228;rz 2010'>Pressespiegel vom 8. M&#228;rz 2010</a> <small>Gedanken zum (Frauen-) Tag Gesch&#228;tzte Leserinnen des heutigen Pressespiegels, trotzdem viele von Ihnen diesen Pressespiegel erst am 9.M&#228;rz  lesen werden will ich es nicht vers&#228;umen, Ihnen ganz herzlich zum Frauentag zu gratulieren und diesen virtuellen Blumenstrau&#223; &#252;berreichen!! Auch wenn gerade Alice Schwarzer diesen auf einen mutigen Streik der Textilarbeiter zur&#252;ck...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/03/pressespiegel-vom-25maerz-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 25.M&#228;rz 2009'>Pressespiegel vom 25.M&#228;rz 2009</a> <small>Liebe Leser, der 25. M&#228;rz hat es in sich. Wu&#223;ten Sie schon, da&#223; an diesem Tag im Jahre 1811 Napoleon den Anbau von Zucker&#252;ben anordnete oder die Russen 1961 den letzten Testhund mit Sputnik 10 ins All schossen? 1957 unterzeichnete man die r&#246;mischen Vertr&#228;ge und 1966 vollbrachte man die Erstbesteigung der...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2009/03/pressespiegel-vom-07-maerz-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 07. M&#228;rz 2009'>Pressespiegel vom 07. M&#228;rz 2009</a> <small>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine M&#220;HLHAUSEN: Absolventen der FH gefragt Junge Menschen, die vor dem Ende ihrer qualifizierten Ausbildung stehen, mit Unternehmen mit Fachkr&#228;ftebedarf zusammenbringen &#8211; dieses Ziel wurde erneut erfolgreich bei der Absolventenb&#246;rse der Fachschule f&#252;r Technik in M&#252;hlhausen praktiziert. 16 Unternehmen, davon f&#252;nf aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, pr&#228;sentierten sich hier angehenden...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bildungswissenschaftler Melzer unterst&#252;tzt Gemeinschaftsschule</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 16:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Minister Matschie: „Chance auf eine bessere Schule wird genutzt“
Prof. Dr. Wolfgang Melzer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Direktor des Instituts f&#252;r Schulp&#228;dagogik und Grundschulp&#228;dagogik an der Technischen Universit&#228;t Dresden, unterst&#252;tzt das Th&#252;ringer Modell der Gemeinschaftsschule. Auf der heutigen Auftaktveranstaltung in Erfurt, an der rund 80 Vertreter von Schulen, Schul&#228;mtern und Schultr&#228;gern teilnahmen, hob er die Bedeutung des l&#228;ngeren gemeinsamen [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Minister Matschie: „Chance auf eine bessere Schule wird genutzt“</strong><br />
Prof. Dr. Wolfgang Melzer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Direktor des Instituts f&#252;r Schulp&#228;dagogik und Grundschulp&#228;dagogik an der Technischen Universit&#228;t Dresden, unterst&#252;tzt das Th&#252;ringer Modell der Gemeinschaftsschule. Auf der heutigen Auftaktveranstaltung in Erfurt, an der rund 80 Vertreter von Schulen, Schul&#228;mtern und Schultr&#228;gern teilnahmen, hob er die Bedeutung des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens hervor. Dies bringe deutlich mehr Bildungsgerechtigkeit. Voraussetzung daf&#252;r seien ein entwicklungsf&#228;higes Sch&#252;lerpotenzial, ein professionelles Lehrerkollegium und ein Unterst&#252;tzungsnetzwerk.<br />
Aufgabe des Unterst&#252;tzungsnetzwerks sei es, Schulentwicklungsberatung und wissenschaftliche Begleitung bereit zu stellen, so Melzer. Zudem m&#252;sse ein systematischer und regelm&#228;&#223;iger Erfahrungsaustausch &#252;ber Konzepte und Entwicklungen gew&#228;hrleistet werden. In der Pflicht seien dabei unter anderem das Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, das Th&#252;ringer Institut f&#252;r Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, die Staatlichen Schul&#228;mter und die Schultr&#228;ger. Ausdr&#252;cklich lobte Melzer, dass der notwendige Organisations- und Aktionsrahmen bereits vom Ministerium konzipiert wurde.<br />
Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, machte deutlich, dass das Ziel der Schulreform eine neue Schulkultur sei. Diese m&#252;sse von unten wachsen und gewollt sein. Gute Schule k&#246;nne nur dort gelingen, wo alle Beteiligten vom Konzept der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule &#252;berzeugt seien. Die Gemeinschaftsschule er&#246;ffne die Chance, die Abh&#228;ngigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft zu verringern, die F&#246;rderschulquote zu senken und eine individuellere F&#246;rderung zu erm&#246;glichen. Diese Chance auf eine bessere Schule werde genutzt. Dass Th&#252;ringen mit der Gemeinschaftsschule auf dem richtigen Weg sei, habe Prof. Melzer aus wissenschaftlicher Sicht heute best&#228;tigt.</p>
<p>Gregor Hermann<br />
Stellvertretender Pressesprecher<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur<br />
Werner-Seelebinder-Stra&#223;e 7<br />
99096 Erfurt<br />
Tel.: (0361) 37 94 632<br />
Fax: (0361) 37 94 638<br />
E-Mail: Gregor.Hermann@tmbwk.thueringen.de</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressespiegel vom 23. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 09:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
morgen ist es mal wieder soweit: Im Kreistag Bad Salzungen werden wichtige Entscheidungen zum zuk&#252;nftigen Schulnetz im Erbstromtal getroffen. Zwei Grundschulen sind von einer eventuellen Schlie&#223;ung betroffen. Sich &#228;ndernde demografische Daten und bewusst zur&#252;ckgehaltene Sanierungsarbeiten fordern ihren Tribut, will man den Populisten Glauben schenken. Die Frage ist [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-9-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 9. Februar 2010'>Pressespiegel vom 9. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, auch wenn die Tage noch grau und wolkenverhangen sind und man es kaum noch zu ertragen glaubt, gibt es doch immer wieder Lichtblicke in unserem Leben. Wir ver&#228;ndern uns, die Gesellschaft ver&#228;ndert uns und umgekehrt. Wir interagieren, reagieren, kommunizieren. Alles...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-13-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel  vom 13. Februar 2010'>Pressespiegel  vom 13. Februar 2010</a> <small>Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden. Erfurt (dpa/th) «Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-10-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. Februar 2010'>Pressespiegel vom 10. Februar 2010</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, gestern Morgen las ich folgendes Zitat. &#8220;Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.&#8221; (Henry Ford) Kurz darauf hatte ich eine Diskussion mit meiner Tochter &#252;ber die M&#246;glichkeit etwas Neues auszuprobieren und sie weigerte sich grunds&#228;tzlich dar&#252;ber nachzudenken, in ihren gewohnten Ablauf etwas Neues...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-11-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11. Februar 2010'>Pressespiegel vom 11. Februar 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen als ich die gestrigen, einleitenden Worte von Martin las, stellte ich mir selbst die Frage. Wie lebst du mit deiner Familie? L&#228;sst du verschiedene Entwicklungen deiner Kinder zu? Haben sie die M&#246;glichkeit sich sch&#246;pferisch auszuprobieren? Wie ist das Leben deiner Familie? Muss man jede Moderne leben?...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>morgen ist es mal wieder soweit: Im Kreistag Bad Salzungen werden wichtige Entscheidungen zum zuk&#252;nftigen Schulnetz im Erbstromtal getroffen. Zwei Grundschulen sind von einer eventuellen Schlie&#223;ung betroffen. Sich &#228;ndernde demografische Daten und bewusst zur&#252;ckgehaltene Sanierungsarbeiten fordern ihren Tribut, will man den Populisten Glauben schenken. Die Frage ist jedoch, wie gehen Politiker verantwortungsbewusst mit jahrzehntelang gewachsenen Strukturen und lokalen Netzwerken um, wieviel wird dadurch zerst&#246;rt? Sicher bietet ein gemeinsamer Neubeginn auch Chancen f&#252;r Neues, f&#252;r Ver&#228;nderungen, f&#252;r den Aufbau neuer Netzwerke. Morgen abend wissen wir mehr und kennen hoffentlich die Tatsachen; dann k&#246;nnen wir Aufatmen, denn nichts ist schlimmer als ein fortw&#228;hrender Schwebezustand!</p>
<blockquote><p>Ich besch&#228;ftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.</p>
<p>(Marie Curie &#8211; polnische Chemikerin und Physikerin, 1867-1934)</p></blockquote>
<p>Herzlichst,</p>
<p><em>Ihr Ralf Schuhmann</em></p>
<p><em><span id="more-2259"></span><br />
</em></p>
<h4>abi &#8211; dein weg in studium und beruf &#8211; Eltern-Newsletter Nr. 2</h4>
<h5>vom 22.02.2010</h5>
<h5>Quelle: per mail</h5>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>wenn es um die Studien- und Berufswahl geht, sind Informationen das A und O. Und wo kann man sich die besser holen als auf Hochschulinfotagen, Berufs- und Abimessen oder bei Veranstaltungen der Agenturen f&#252;r Arbeit, wo die richtigen Ansprechpartner alle Fragen rund um Studium, Ausbildung und Beruf beantworten?</p>
<p>Ein gutes Beispiel daf&#252;r sind die Orientierungstage Rhein-Neckar: Die Arbeitsagenturen des Rhein-Neckar-Kreises sowie die Universit&#228;ten Mannheim und Heidelberg laden Abiturienten, Studierende sowie deren Eltern und Lehrer zu ihren Berufsorientierungstagen ein. Am 12. M&#228;rz 2010 findet von 9 bis 15 Uhr eine Hochschulmesse in der Hochschule der Bundesagentur f&#252;r Arbeit in Mannheim –Neuostheim statt. Dort stellt eine Vielzahl von Hochschulen und Ausbildungsst&#228;tten ihre Angebote vor. Dar&#252;ber hinaus finden vom 15. bis 26. M&#228;rz 2010 in den Hochschulen und &#246;rtlichen Arbeitsagenturen zahlreiche Vortr&#228;ge und Workshops rund um die Studien- und Berufswahl statt.</p>
<p>Weitere Veranstaltungstipps finden Sie und Ihr Kind in der abi&gt;&gt; Veranstaltungs&#252;bersicht. Dort k&#246;nnen Sie sich die Events auch nach Bundesland oder Thema sortiert anzeigen lassen.<br />
Das und mehr finden Sie auf Ihrem abi&gt;&gt; Portal.<br />
Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim Lesen!</p>
<p>Ihre abi&gt;&gt; Redakteurinnen</p>
<h4>Sch&#252;ler gestalteten Talente-Show</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Ein buntes Programm wurde zum Tag der offenen T&#252;r im Gerstunger Gymnasium geboten.</p>
<p>GERSTUNGEN (gdt). Talente-Show, Blasmusikinstrumente zum Beschnuppern, naturwissenschaftliche Experimente, Rundg&#228;nge, Theater und Pr&#228;sentationen waren nur einige der Angebote, mit denen k&#252;nftige Sch&#252;ler und ihre Eltern zum Tag der offenen T&#252;r am Phillipp-Melanchthon-Gymnasium informiert wurden. Nach der Begr&#252;&#223;ung durch Schulleiter Gerald Taubert dokumentierten Sch&#252;ler innerhalb einer Talente-Show mit Gesang, Musizieren und Tanzen ihre F&#228;higkeiten im musischen Bereich. Mit gro&#223;em Interesse verfolgte Schulamtsleiter Gerhard Lorenz die Aktivit&#228;ten. Er lobte die sehr vielf&#228;ltigen Pr&#228;sentationen, &#8220;die auch nach au&#223;en hin gut abstrahlen w&#252;rden&#8221;. Der Besucherstrom riss nicht ab. Grundsch&#252;ler aus Th&#252;ringen und Hessen nutzten mit ihren Eltern das Angebot der Lehrer des Gymnasiums, sie bei der Wahl des weiteren Bildungsweges beratend zu unterst&#252;tzen. Seit gestern besteht t&#228;glich von 8 bis 18 Uhr die M&#246;glichkeit der Anmeldung. Letzter Termin ist Samstag, 27. Februar, von 9 bis 12 Uhr. Schulleiter Gerald Taubert und Stellvertreter Gerd Lindner hoffen, dass sie bei der Aufnahmekapazit&#228;t von 90 Sch&#252;lern nicht zu viele Absagen erteilen m&#252;ssen und das Gleichgewicht zwischen th&#252;ringischen und hessischen Sch&#252;lern halten k&#246;nnen. Gegenw&#228;rtig lernen 675 Sch&#252;ler am Gerstunger Gymnasium. Sie werden von 56 Lehrern unterrichtet. Auch Sch&#252;ler anderer Jahrg&#228;nge von th&#252;ringischen und hessischen Regelschulen informierten sich und bekundeten ihr Interesse zum Wechsel an das Gerstunger Gymnasium. Im Bereich Fremdsprachen, Natur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Sport konnten Materialien und Sch&#252;lerprojekte begutachtet werden. Dabei wurde deutlich, dass sich die Schule seit ihrer Neugr&#252;ndung im Jahr 1991 der Vermittlung von mehreren Fremdsprachen besonders verpflichtet f&#252;hlt. Gro&#223;e Aufmerksamkeit erfuhren auch das Informatik-Kabinett sowie die naturwissenschaftlichen F&#228;cher Biologie, Chemie und Physik. Hier konnte man mikroskopieren oder experimentieren. Die Zeit reichte kaum aus, um alle Angebote gr&#252;ndlich in Augenschein zu nehmen. Sehr gro&#223; war das Interesse an den Blasmusikinstrumenten, die von fachkundigen Musikern vorgestellt wurden. Ab dem neuen Schuljahr k&#246;nnen voraussichtlich musikalisch interessierte F&#252;nftkl&#228;ssler Blasinstrumente erlernen, was den Einsatz von Musiklehrern von au&#223;en und die Anschaffung der Instrumente voraussetzt. Begutachtet werden konnten an der &#8220;Schule der deutschen Einheit&#8221; unter vielen anderen Angeboten die Wanderausstellung des Wartburgkreises &#8220;Die friedliche Revolution 1989/1990&#8243;. Noch offene Fragen beantworteten wie schon zum vorausgegangenem Schnuppertag F&#246;rdervereinsvorsitzender Uwe Becker, Schulleitung sowie Eltern- und Sch&#252;lersprecher an den Info-St&#228;nden im Atrium gerne.</p>
<h4>Tempokontrolle an Schulen</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>EISENACH. Drei Anzeigetafeln f&#252;r Geschwindigkeiten sind am Montag in Betrieb gegangen. Aufgestellt wurden sie an Eisenacher Schulen. Die Bezahlung hat die St&#228;dtische Wohnungsgesellschaft &#252;bernommen.</p>
<p>Sie stehen vor der Oststadtschule, dem Elisabeth-Gymnasium und der Mosewaldschule. Die Ger&#228;te zeigen die gefahrenen Geschwindigkeiten an. So kann jeder Fahrer sich selbst kontrollieren. Wer zu schnell unterwegs ist, muss aber nicht damit rechnen, einen Strafzettel zu kriegen. Allerdings besagt die Erfahrung, dass bis zu 80 Prozent der Schnellfahrer doch mit der Geschwindigkeit herunter gehen, wenn sie es aufleuchten sehen. Somit wird gerade vor Schulen f&#252;r mehr Sicherheit gesorgt. Die Idee zur Anschaffung dieser Ger&#228;te stammt aus dem &#8220;Treff Sicherheit&#8221; der Wartburgstadt. Es gibt zwar bereits &#228;hnliche Anzeigetafeln, doch diese werden &#252;ber Werbung finanziert. Die Werbekosten belaufen sich mittlerweile in einer H&#246;he, dass man sich davon Messtafeln selbst beschaffen kann. Dies sagte sich auch die St&#228;dtische Wohnungsgesellschaft und stellte je Ger&#228;t 1900 Euro zur Verf&#252;gung. &#8220;Wir wollen damit ganz konkret etwas f&#252;r die Kinder- und Jugendarbeit tun. Dies ist auch der F&#246;rderschwerpunkt unserer Gesellschaft&#8221;, sagte SWG-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Georg Wilhelm Wagner gestern zur Inbetriebnahme des Ger&#228;tes an der Oststadtschule. Oberb&#252;rgermeister Matthias Doht (SPD) dankte der SWG und meinte: &#8220;Angesichts der Haushaltslage der Stadt freue ich mich &#252;ber diese Unterst&#252;tzung f&#252;r mehr Sicherheit vor unseren Schule&#8221;. Die Anzeigeger&#228;te werden an Lichtmasten montiert und von dort aus mit Strom versorgt. Technik auf Batteriebasis hat sich nicht so bew&#228;hrt. Mit den Ger&#228;ten ist es auch m&#246;glich, die Verkehrsbewegungen zu ermitteln. Es wird sogar unterschieden zwischen Pkw und Lkw. Das regelm&#228;&#223;ige Auslesen der Daten wird der Stadt bei der Erfassung des Verkehrsaufkommens vor den Schulen hilfreich sein.</p>
<p>Zeiten, in denen besonders viele Fahrer zu schnell unterwegs sind, k&#246;nnen ebenfalls ermittelt werden. Dies gibt Hinweise f&#252;r die Polizei, wann Geschwindigkeitskontrollen sinnvoll sind, um f&#252;r mehr Sicherheit vor den Schulen zu sorgen. Vorgesehen ist, auch an der Jakobschule und der Grundschule &#8220;Am Petersberg&#8221; solche Messger&#228;te aufzustellen. Heiko KLEINSCHMIDT</p>
<h4>Zus&#228;tzliche Dosis Sport f&#252;r Schillersch&#252;ler</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Schillersch&#252;ler bet&#228;tigen sich sportlich. (Foto: Gerlach)<br />
Athletik und Spiele sieben Stunden am St&#252;ck &#8211; Klasse 8b wird mit Wandertag belohnt<br />
Rudolstadt (OTZ/H.G.). Wie all die Jahre vorher erhielten die Sch&#252;ler der Regelschule &#8220;Friedrich Schiller&#8221; unl&#228;ngst eine zus&#228;tzliche Dosis Sport. Statt der w&#246;chentlichen drei Unterrichtsstunden bewegten sich die F&#252;nft- bis Zehntkl&#228;ssler an einem Tag gleich sieben Stunden am St&#252;ck in der Dreifelderhalle.</p>
<p>Jeweils zwei Klassenstufen begannen am Montag, Mittwoch und Donnerstag ihren Sporttag. Zun&#228;chst galt es, bei einem Athletiktest zu bestehen. Verschiedene &#220;bungen an Ger&#228;ten und ein Hindernisparcours stellten keine geringen Anforderungen. Danach bet&#228;tigten sich die Haupt- und Realsch&#252;ler in Mannschaftsspielen. M&#246;glich war die Teilnahme an &#8220;Ball &#252;ber die Schnur&#8221;, Hockey, Volley- oder Basketball.</p>
<p>Da die Sporttage einst aus der Idee entstanden, Fu&#223;ballturniere durchzuf&#252;hren, spielt die beliebteste Sportart in Deutschland auch w&#228;hrend der Sporttage eine besondere Rolle. Denn sie bildete den Abschluss des jeweiligen Tages. Bei Turnieren, an denen auch einige M&#228;dchen teilnahmen, wurden die Meister der Klassenstufe gek&#252;rt. Anhand eines Punktsystems konnte so die sportlichste Klasse der Schule ermittelt werden. Das ist die 8b. Die darf sich &#252;ber einen zus&#228;tzlichen Wandertag freuen.</p>
<p>Aber der Sport steht auch derzeit im Mittelpunkt an der Rudolst&#228;dter Regelschule. Um die Sch&#252;ler zu animieren, sich die Wettbewerbe der Olympischen Spiele in Vancouver anzuschauen, wurde ein Olympia-Quiz von den Sportlehrern ins Leben gerufen. Au&#223;erdem k&#246;nnen Dokumentationen &#252;ber die Winterspiele angefertigt werden. Den Gewinnern winken Preise, f&#252;r die der Schulf&#246;rderverein finanzielle Mittel zur Verf&#252;gung stellt.</p>
<h4>Wo der Vater einst die Schulbank dr&#252;ckte, lernt heute auch der Sohn</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Am Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau treffen Generationen aufeinander.</p>
<p>Von Uwe Appelfeller</p>
<p>Ilmenau &#8211; So ein Tag der offenen T&#252;r kann eine gute<br />
Gelegenheit sein, dem eigenen Sohn &#252;ber die Schulter zu schauen. Der Frauenwalder Pierre Lefler, 41 Jahre alt, hat&#8217;s getan: In einem der Unterrichtsr&#228;ume hatte am Samstag sein Sohn Robert (17) verschiedene elektrotechnische Experimente aufgebaut. Pierre Lefler lie&#223; sich den einen oder anderen Schaltkreis erkl&#228;ren, mit Widerst&#228;nden, Strom- und Spannungsmesser.</p>
<p>Von 1985 bis 1987 hatte Pierre Lefler selbst im Berufsschulzentrum am Ehrenberg eine Ausbildung gemacht, zum Instandhaltungsmechaniker. &#8220;Damals hie&#223; das noch Berufsschule Franz G&#252;nther&#8221;, erinnert sich Lefler. Der Geb&#228;udeteil, in dem er seine fachtheoretische Ausbildung hatte, ist allerdings vor wenigen Monaten abgerissen worden, denn das Berufsschulzentrum wird derzeit umgebaut. Immer noch in der Schule t&#228;tig ist allerdings einer von Pierre Leflers ehemaligen Lehrern: Frank Macholdt, der heutige Schulleiter, war damals sein Klassenlehrer.</p>
<p>Frank Macholdt muss selbst angestrengt nachdenken, in welchen F&#228;chern er vor 25 Jahren unterrichtet hat, und erinnert sich dann: &#8220;Es waren Grundlagen der Instandhaltung, Technische Bauteile und auch Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz.&#8221;</p>
<p>Pierre Leflers Sohnemann Robert interessiert sich auch f&#252;r technische Berufe. Vor einem Jahr noch waren Vater und Sohn hier zum Tag der offenen T&#252;r, danach entschied sich Robert, am beruflichen Gymnasium des SBSZ das Abitur zu machen. Nun sitzt er selbst am Tag der offenen T&#252;r im Klassenraum und bastelt mit seinem Fachlehrer Dietmar H&#228;drich und seinen Mitsch&#252;lern Tim Liebeskind und Georg Jansky an Elektroschaltkreisen. Wenn er das Abitur (mit Schwerpunkt Elektrotechnik) in der Tasche hat, will er eventuell noch ein halbes Jahr dranh&#228;ngen und technischer Assistent werden.</p>
<p>Vor dem Schulzentrum, dass derzeit f&#252;r &#252;ber zwei Millionen Euro saniert wird (F&#246;rderanteil: 1,25 Millionen), zeigt Frank Macholdt den Plan: &#8220;So soll das Haus aussehen, wenn es umgebaut ist.&#8221; Ein Stockwerk weniger wird es haben und viel moderner aussehen als der jetzige Plattenbau. Zum Jahresende soll es fertig sein.</p>
<p>&#8220;Dem demografischen Wandel wird das Geb&#228;ude angepasst&#8221;, erkl&#228;rt Landrat Benno Kaufhold, der zum Tag der offenen T&#252;r mal vorbeischaut: Wo heute noch etwa 1000 Sch&#252;ler Unterricht nehmen, da waren es vor einigen Jahren noch 1400. Das Haus wird dann einige Klassenr&#228;ume weniger haben. Von den derzeit 60 Klassen werden zw&#246;lf w&#228;hrend des Neubaus &#8220;ausgelagert&#8221; &#8211; und im Henneberg-Geb&#228;ude am Vogelherd unterrichtet.</p>
<h4>Kinderunsiverit&#228;t Weimar</h4>
<h5>Quelle: <a href="http://www.hfm-weimar.de/kinderuni/vorlesung6.php" target="_blank">http://www.hfm-weimar.de/kinderuni/vorlesung6.php</a></h5>
<p>Warum ist die Orgel die K&#246;nigin der Instrumente?</p>
<p>Mi 24.02.2010 | 16.00 bis ca. 17.00 Uhr Hochschule f&#252;r Musik FRANZ LISZT Weimar<br />
Saal am Palais | Am Palais 4<br />
Diese Vorlesung will ich f&#252;r meine Anmeldung vormerken</p>
<p>- Wie funktioniert eine Orgel?<br />
- Kann sie andere Instrumente nachmachen?<br />
- Kann sie gar wie ein ganzes Orchester klingen?<br />
- Anhand von Klangbeispielen werdet Ihr die klanglichen Wunder der Orgel erleben und erfahren.</p>
<p>Prof. Michael Kapsner</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 23. Februar in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/23._Februar"><strong>Nicht-nur-in-wiki-steht-viel-drin-sondern-auch-in-B&#252;chern</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/23._Februar"> </a></p>


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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-10-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. Februar 2010'>Pressespiegel vom 10. Februar 2010</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, gestern Morgen las ich folgendes Zitat. &#8220;Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.&#8221; (Henry Ford) Kurz darauf hatte ich eine Diskussion mit meiner Tochter &#252;ber die M&#246;glichkeit etwas Neues auszuprobieren und sie weigerte sich grunds&#228;tzlich dar&#252;ber nachzudenken, in ihren gewohnten Ablauf etwas Neues...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-11-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11. Februar 2010'>Pressespiegel vom 11. Februar 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen als ich die gestrigen, einleitenden Worte von Martin las, stellte ich mir selbst die Frage. Wie lebst du mit deiner Familie? L&#228;sst du verschiedene Entwicklungen deiner Kinder zu? Haben sie die M&#246;glichkeit sich sch&#246;pferisch auszuprobieren? Wie ist das Leben deiner Familie? Muss man jede Moderne leben?...</small></li>
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		<title>Pressespiegel vom 22.02.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guten Abend liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels
Es ist mal wieder Montag, ich bin dran. Bestimmt wird wieder der eine oder andere besonders auf diese Ausgabe schauen, ich versuche alle Erwartungen zu erf&#252;llen.
Heute wurde eine Medieninformation des TMBWK ver&#246;ffentlicht &#8211; wir als LEV freuen uns dass wir in die Entwicklung einer neuen Schulart von Beginn [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/01/pressespiegel-vom-28-januar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 28. Januar 2010'>Pressespiegel vom 28. Januar 2010</a> <small>Liebe Leser, liebe Eltern Nur noch ein Tag &#8230;&#8230; dann ist es so weit. Unsere Kinder bringen ihre Zeugnisse nach Hause. Wir sind gespannt, zum Teil wissen wir bereits welche Note f&#252;r welches es Fach es gibt. Zeugnisse sind Noten und Ausdruck der schulischen Leistung. Verleihen sie wirklich diesen Ausdruck?...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-9-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 9. Februar 2010'>Pressespiegel vom 9. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, auch wenn die Tage noch grau und wolkenverhangen sind und man es kaum noch zu ertragen glaubt, gibt es doch immer wieder Lichtblicke in unserem Leben. Wir ver&#228;ndern uns, die Gesellschaft ver&#228;ndert uns und umgekehrt. Wir interagieren, reagieren, kommunizieren. Alles...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>Es ist mal wieder Montag, ich bin dran. Bestimmt wird wieder der eine oder andere besonders auf diese Ausgabe schauen, ich versuche alle Erwartungen zu erf&#252;llen.</p>
<p>Heute wurde eine Medieninformation des TMBWK ver&#246;ffentlicht &#8211; wir als LEV freuen uns dass wir in die Entwicklung einer neuen Schulart von Beginn an eingebunden sind.</p>
<h4>Gro&#223;es Interesse an Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule</h4>
<p>Auf au&#223;erordentlich gro&#223;es Interesse ist nach Worten des Staatssekret&#228;rs im Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten, die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule gesto&#223;en. „Seit der Vorstellung unseres Konzepts Mitte Februar haben uns viele R&#252;ckmeldungen erreicht. Schulen, Eltern, Verb&#228;nde und Kommunen signalisieren uns vielerorts, dass sie mehr &#252;ber das Projekt erfahren wollen“, bilanziert Merten.<br />
Sein Haus reagiere darauf in den n&#228;chsten Wochen mit einer Serie von Informationsveranstaltungen in ganz Th&#252;ringen. Er selbst trete dar&#252;ber hinaus auf weiteren Podien auf, so Merten. Den Anfang mache heute (22. Februar) ein Forum in Eisenach unter dem Titel „Wege zur Gemeinschaftsschule“. Die veranstaltende Friedrich-Ebert-Stiftung habe wegen des regen Interesses einen gr&#246;&#223;eren Veranstaltungsort suchen m&#252;ssen.<br />
Am Mittwoch (24. Februar) f&#252;hrt das Bildungsministerium in Erfurt eine Auftaktveranstaltung zur Gemeinschaftsschule durch. Schultr&#228;ger und Schul&#228;mter sollen &#252;ber die neue Schulform unterricht werden und miteinander diskutieren. Prof. Dr. Wolfgang Melzer von der TU Dresden referiert &#252;ber „Kriterien und Erfolgsbedingungen einer Gemeinschaftsschule“. Regionalveranstaltungen zum Thema plant das Ministerium nach Angaben von Merten im M&#228;rz und April in Erfurt, Suhl, Gotha und Hermsdorf.<br />
„Es freut uns, dass das l&#228;ngere gemeinsame Lernen auf so gro&#223;es Interesse st&#246;&#223;t“, unterstreicht Merten. Das decke sich mit dem Wunsch vieler Th&#252;ringerinnen und Th&#252;ringer, insbesondere Eltern schulpflichtiger Kinder. Auf der Gemeinschaftsschule sollen alle Sch&#252;ler gemeinsam mindestens bis zur 8. Klasse lernen. Im Anschluss daran k&#246;nnen sie hier jeden Schulabschluss bis hin zum Abitur erreichen. In einer Pilotphase sollen die ersten Gemeinschaftsschulen in Th&#252;ringen mit Beginn des neuen Schuljahrs an den Start gehen.<br />
Heute, 18 Uhr, Hotel Kaiserhof, Eisenach: „Wege zur Gemeinschaftsschule“.<br />
24. Februar, 9.30 Uhr, Heinrich-Mann-Gymnasium, Erfurt: Auftaktveranstaltung.</p>
<h4><a title="Infolink" href="http://www.thueringen.de/de/tmbwk/bildung/gemeinschaftsschule/content.html" target="_blank">Infoseite des TMBWK</a></h4>
<p>Es ist nicht immer alles einfach&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Nichts ist schwieriger als das Vereinfachen. Nichts ist einfacher als das Komplizieren.</strong><br />
Georges Elgozy</p></blockquote>
<p>Machen wir einfach &#8211; immer mit dem Ziel zu optimieren, leidige Diskussionen um Befindlichkeiten haben hier nichts zu suchen, denn&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Diskussionen sind ein beliebter Zeitvertreib zur Selbstdarstellung.</strong><br />
Erhard H. Bellermann</p></blockquote>
<p>Liebe Leserinnen und Leser,<br />
ich w&#252;nsche einen guten Start in die neue Woche, bleiben Sie neugierig <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ihr/Euer Alex Grimm</p>
<h5><span id="more-2262"></span>TLZ</h5>
<h4>Tag der offenen T&#252;r an den Beruflichen Schulen</h4>
<p>G&#214;RMAR. Dass es, zum Beispiel, im Kfz-Handwerk einmal mehr Lehrstellen als Bewerber geben wird, war vor Jahren an den Beruflichen Schulen undenkbar. Jetzt sei die Situation aber akut, ebenso wie im Bauhandwerk. Das erz&#228;hlte Schulleiter Peter Ewert am Samstag zum Tag der offenen T&#252;r. Seine Erkenntnis: Noch enger als bisher wollen Ewert und sein Kollegium mit den Unternehmern und Handwerksmeistern der Region zusammenarbeiten, um gemeinsam die passenden Bewerber f&#252;r die richtigen Ausbildungspl&#228;tze zu finden.<br />
Dass beide Seiten bisher schon kooperiert haben, machten der Chef und seine Vize, Barbara Schwarz, den Besuchern an Beispielen deutlich. Rechtsanw&#228;lte w&#252;rden unmittelbar &#252;ber Grundsatzurteile informieren, Steuerberater &#252;ber neue Gesetze. Wenn die Trends bei der Haarmode den Friseuren vorgestellt werden, sind Lehrer der Beruflichen Schulen mit eingeladen. Weil Handwerker und Unternehmer eben Interesse haben, dass die Lehrlinge den neuesten Stoff vermittelt bekommen. Eines der besten Beispiele sind f&#252;r Ewert die regenerativen Energien. Hier hat die Schule in letzter Zeit viel in die Fachkabinette investiert, so in ein Blockheiz-Kraftwerk (unsere Zeitung berichtete).<br />
Durch die weniger werdenden Sch&#252;ler m&#252;ssen sich die Berufsschulen st&#228;rker als bisher auf spezielle Richtungen spezialisieren. Dem Zufallsprinzip d&#252;rfe das nicht &#252;berlassen sein, meint Ewert, sondern m&#252;sse davon abh&#228;ngen, welche Region f&#252;r welchen Beruf die meisten Lehrstellen bietet.<br />
Als einzige Berufsschule hat G&#246;rmar in Th&#252;ringen eine Ausbildung zum staatlich gepr&#252;ften Assistenten in der Umweltschutztechnik im Angebot. Hier k&#246;nnen sich Interessenten bis 31. M&#228;rz einschreiben. Von der Zahl der Bewerbungen an diesem Tag will das Kultusministerium abh&#228;ngig machen, ob wieder eine Klasse gebildet wird. Das trifft ebenso auf die Koch- und die Kosmetikausbildung an der Berufsfachschule zu. Wegen der strengen Terminvorgabe sollten die Sch&#252;ler keine Scheu haben, sich auch dann einzuschreiben, wenn ihre Entscheidung noch nicht endg&#252;ltig ist, sagte Frau Schwarz.<br />
Bereits am Freitag hatte die berufliche F&#246;rderabteilung die T&#252;ren ge&#246;ffnet. &#220;ber 100 Interessenten aus den F&#246;rderschulen des Kreises waren gekommen, berichtete Peter Ewert. Sie konnten sich ein Bild davon machen, dass die F&#246;rdersch&#252;ler zwar ihre &#8220;R&#252;ckzugsm&#246;glichkeiten&#8221; haben, ansonsten aber voll in den Schulalltag integriert sind, beispielsweise was den Unterricht in den Fachkabinetten der beruflichen Schulen betrifft.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<h5>TLZ</h5>
<h4>M&#252;hlh&#228;user Petrischule stellte sich vor</h4>
<p>M&#220;HLHAUSEN. Dass sich die Regelschulen &#8220;bewegen&#8221; m&#252;ssen, nachdem auch f&#252;r sie die Einzugsbezirke aufgehoben sind, findet Volkmar Lehmann, der Leiter der Petrischule, in Ordnung. Dass und wie sich seine Schule bewegt, wurde am Samstag bei einem Tag der offenen T&#252;r vorgestellt. Bereits am Mittag hatten 30 Eltern ihre Kinder f&#252;r das neue Schuljahr angemeldet. Lehmann geht davon aus, dass im Sp&#228;tsommer wieder drei f&#252;nfte Klassen starten k&#246;nnen.<br />
Zwei Schwerpunkte waren es, auf die der Direktor die Eltern und Kinder besonders hinwies: Zum einen das umfangreiche Angebot auf der Medienstrecke. Computer-R&#228;ume, das Wahlfach Informatik ab 8. Klasse, eigene Laufwerke und Passworte f&#252;r jeden Sch&#252;ler, Unterricht in Fotografie und im Erarbeiten von Pr&#228;sentationen z&#228;hlte Lehmann hier auf &#8211; ohne den Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. &#8220;Nicht umsonst sind wir als Medienschule bekannt&#8221;, erinnerte er.<br />
Neben der Wiebeckschule in Bad Langensalza ist die Petrischule zum anderen die einzige im Kreis, die ab Jahrgangsstufe sieben Praxisklassen hat. In kleinen Gruppen von acht bis zw&#246;lf Sch&#252;lern werden diejenigen von speziell ausgebildeten Lehrern unterrichtet, &#8220;die in ihren Klassen nicht zurechtkommen oder null Bock auf Schule haben&#8221;. Aber: &#8220;Ein Sammelbecken f&#252;r Chaoten sind die Praxisklassen nicht&#8221;, stellte Lehmann klar.<br />
Wer dort lernen darf, entscheide die Schule. Von Unterricht &#8220;auf Probe&#8221; sprach der Direktor. Eng werde mit Firmen aus der Region zusammengearbeitet, mit Autowerkst&#228;tten, Blumenh&#228;usern und Kinderg&#228;rten, um Beispiele zu nennen. In der neunten Klasse sind die jungen Damen und Herren nur noch zwei Tage in der Petrischule und drei in der Praxis. Trotzdem, und das ist f&#252;r Lehmann bemerkenswert, stellen sich viele der Praxissch&#252;ler am Ende der neunten Klasse einer Pr&#252;fung und schaffen den qualifizierten Hauptschulabschluss.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<h5>TLZ</h5>
<h4>Nicht auszuhalten ohne Buch</h4>
<p>Lieblingsb&#252;cherLieblingsb&#252;cher von Sechstkl&#228;sslern &#8211; eine Empfehlung:<br />
Alexander Wolkow &#8220;Der Zauberer der Smaragdenstadt&#8221;, Julia B&#246;hme &#8220;Conni und die Jungs von nebenan&#8221;, Eva Ibbertson &#8220;Das Geheimnis des wandernden Schlosses&#8221;, Gerd Ruebenstrunck &#8220;Arthur und die vergessenen B&#252;cher&#8221;, Dean Lorey &#8220;Monsterj&#228;ger Akademie&#8221;, Georgia Byng &#8220;Molly Moon&#8221;, Ottokar Domma &#8220;Der brave Sch&#252;ler Ottokar&#8221;, Franziska Gehm &#8220;Die Vampirschwestern&#8221;, Eva Ibbertson &#8220;Das Geheimnis von Bahngleis 13&#8243;, Julia Boehme &#8220;Conni &amp; Co&#8221;, Arthur Connan Doyle &#8220;Der Vampir von Sussex&#8221;, Joe Donnely &#8220;Jack Flint und der Bann des Herzsteins&#8221;, T. William, Deborah Beal &#8220;Die Drachen der Trinkerfarm&#8221;.<br />
Von Katrin Wiesner Gera. &#8220;Ohne B&#252;cher halte ich es nicht aus&#8221;, lacht Florian Barth aus M&#252;nchenbernsdorf. Manchmal liest er gleich zwei auf einmal. Bei den 14 Jungen und M&#228;dchen, die am Sonnabend am Osterlandgymnasium in Gera zum Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels im Schulamtsbezirk Gera/Schm&#246;lln antreten, findet er tiefstes Verst&#228;ndnis.<br />
&#8220;Man kann seine eigene Welt erschaffen, das ist das Gute&#8221;, erz&#228;hlt Michelle Tunger aus dem Goethegymnasium, warum sie Fantasy-Geschichten mag. Die man sich &#252;brigens nicht in der Verfilmung ansehen sollte &#8211; &#8220;das verdirbt die ganzen sch&#246;nen Bilder, die man sich selbst ausgedacht hat&#8221;, wirft Claudia Runge vom Zabelgymnasium ein.<br />
Ja, B&#252;cher bieten nicht nur Lese-, sondern auch Gespr&#228;chsstoff. Und nein, Lesen ist nicht grunds&#228;tzlich out bei Kindern. &#8220;Bei uns bringen viele ihre B&#252;cher in die Schule mit&#8221;, sagt Michelle Tunger. &#8220;Da hast Du aber Gl&#252;ck&#8221;, entgegnet Claudia Runge. Und Florian Barth beneidet die beiden Gymnasiastinnen, die erz&#228;hlen, dass viel im Unterricht gelesen werde, wenn auch mit unterschiedlicher Begeisterung. In der Regelschule ist das offensichtlich nicht so. Einer der Gr&#252;nde, weshalb der Wettbewerb unter beiden Schularten unterscheidet.<br />
Wer bei diesem Wettstreit dabei ist, hat sich schon in der Klasse und in der Schule qualifiziert. Wer gewinnt, wird zum Landesausscheid fahren und hat die Chance auf den Bundeswettbewerb. &#8220;Ich habe mit meiner Mama ge&#252;bt und die Zeit gestoppt&#8221;, erz&#228;hlt Sophie Pr&#246;gler vom Liebegymnasium. Leicht hat es sich keiner gemacht.<br />
Zwei Mal m&#252;ssen die Kinder vorlesen, aus ihrem selbst gew&#228;hlten Buch, das sie auch kurz vorstellen, und aus einem anspruchsvollen Fremdtext. Schon f&#252;r die Buchauswahl gibt es Punkte, aber auch f&#252;r das Textverst&#228;ndnis, die Lesetechnik und die Textgestaltung. &#8220;Es wird immer besser&#8221;, freut sich Buchh&#228;ndlerin Rosemarie Z&#252;ge-Gutsche, die mit in der Jury sitzt, &#8220;alle waren toll vorbereitet&#8221;. Die Entscheidung sei entsprechend knapp gewesen: Die Siegerinnen des Regionalausscheides hei&#223;en Michelle Wittig von der Regelschule Am Eichberg Schm&#246;lln und Claudia Runge vom Zabelgymnasium Gera.<br />
F&#252;r alle gibt es Gutscheine des B&#246;rsenvereins des deutschen Buchhandels und von Buchh&#228;ndlerin Rosemarie Z&#252;ge-Gutsche. Der eigentliche Gewinn ist freilich, wenn noch mehr Kinder durch das Vorlesen neugierig werden. &#8220;Beim Klassenwettbewerb hat ja jeder sein Buch vorgestellt, da haben viele gesagt: Das klingt cool&#8221;, hat Michelle Tunger beobachtet. Da sollten Familien dran bleiben. Der Tipp von Fachberaterin Dr. Rosemarie Lange lautet: B&#252;cher-Gutscheine auf den n&#228;chsten Geburtstagstisch legen.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<h5>TLZ</h5>
<h4>Sch&#252;ler aus 31 Orten besuchen Gymnasium</h4>
<p>Leon Krug pr&#228;sentierte am Wochenende das M&#228;rchenbuch der beiden f&#252;nften Klassen des Gymnasiums.<br />
Dingelst&#228;dt. (tlz) Leon ist ein Geschichtenschreiber. Der 11-J&#228;hrige besucht im Dingelst&#228;dter Gymnasium die f&#252;nfte Klasse. Beim Tag der offenen T&#252;r, an dem sich traditionell alle Klassen und Fachrichtungen vorstellten, konnten die Besucher seine Geschichte, genau wie die seiner Klassenkameraden, lesen und kaufen. Das neue M&#228;rchenbuch der f&#252;nften Klassen des Gymnasiums wurde vorgestellt. &#8220;Darin haben wir eigene Geschichten verfasst&#8221;, erz&#228;hlt Leon Krug. Er wohnt in Eigenrieden im Unstrut-Hainich-Kreis.<br />
Dennoch geht er in Dingelst&#228;dt zur Schule. Wie viele weitere M&#228;dchen und Jungen. Schulleiter Peter Krippendorf sp&#252;rt diesen enormen Zuwachs aus D&#246;rfern, die am Rande des Landkreises liegen und wo die Kinder etwa die selbe Entfernung zu verschiedenen Gymnasien zur&#252;cklegen k&#246;nnten. &#8220;Aus insgesamt 31 Orten kommen die Sch&#252;ler nach Dingelst&#228;dt&#8221;, sagt der erfahrene P&#228;dagoge. Die weitesten Wege h&#228;tten die Eigenrieder, die Wiesenfelder aber auch die Sch&#252;ler aus H&#252;pstedt und Zaunr&#246;den m&#252;ssen morgens eine ordentliche Wegstrecke mit dem Bus zur&#252;cklegen. Teilweise geht das nur mit dem Einsatz der Eltern. Denn in einigen Orten fehlt eine direkte Anbindung nach Dingelst&#228;dt, sodass morgens eine Tour zur n&#228;chsten Bushaltestelle zur&#252;ckgelegt werden muss. Die Zahl der Sch&#252;ler liegt konstant bei etwa 500. In den kommenden Jahren werde sie sich aber um die 400 einpendeln, was der demografischen Entwicklung geschuldet sei.<br />
Krippendorf legt Wert darauf, dass die Eltern eine bewusste Entscheidung treffen, hinterfragen, ob ihr Kind wirklich die F&#228;higkeiten hat, dass Gymnasium zu bew&#228;ltigen. Den Schritt nur aus Prestigegr&#252;nden zu gehen, das k&#246;nne f&#252;r die Kinder nicht gut sein. In Dingelst&#228;dt gelingt das den Eltern offenbar sehr gut: &#8220;Die Zahl derer, die unser Gymnasium vorzeitig verlassen, ist verschwindet gering&#8221;, sagt der Schulleiter nicht ohne Stolz. Ein Erfolgsrezept des Dingelst&#228;dter Gymnasiums k&#246;nnte die Abkehr von der Spezialisierung sein. &#8220;Wir sind ein allgemeinbildendes Gymnasium&#8221;, sagt Krippendorf. Darauf werde gro&#223;en Wert gelegt. Er h&#228;lt das f&#252;r die beste Struktur in einem l&#228;ndlichen Umfeld wie dem Landkreis Eichsfeld.<br />
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Schule kommen 2010 auch &#228;u&#223;erliche Akzente. Nachdem das Geb&#228;ude 1994 umfassend saniert worden ist, wird jetzt mit der Nachsanierung begonnen. Zwei R&#228;ume sind bereits fertig. &#8220;Jede f&#252;nfte Klasse soll einen neuen Raum erhalten&#8221;, beschreibt der Schulleiter.<br />
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<h5>TLZ</h5>
<h4>Junge Ranger helfen den Tieren</h4>
<p>Sie helfen den Tieren: Die Br&#252;der Dominik und Daniel Montag mit ihrem Cousin Florian Michel (gro&#223;es Bild v.l.) aus K&#252;llstedt sowie Leonie Rempe (5/li.) aus B&#252;ttstedt, die mit ihrer Schwester Antonia (nicht im Bild) Kastanien mitbrachte. Fotos (2): tlz/Fabian Klaus<br />
Wachstedt. (tlz) Der Westerwald liegt tief verschneit und ruhig vor den Junior Rangern. Die Gruppe hat sich fr&#252;h eingefunden am Samstag, um den Wildtieren Futter zu bringen. Denn die haben es derzeit schwer &#8211; die Jagdbeh&#246;rde hat Notzeit ausgerufen. Der Grund: Futter ist Mangelware oder einfach schwer zu finden. Deshalb ergreifen die M&#228;dchen und Jungen aus B&#252;ttstedt, Wachstedt und K&#252;llstedt &#8211; sie sind als Junior Ranger an der K&#252;llstedter Schule organisiert &#8211; jetzt Eigeninitiative. &#8220;Wir wollen den Tieren helfen und dabei auch die Natur n&#228;her kennen lernen&#8221;, sagt Stefan Sander vom Naturparkzentrum F&#252;rstenhagen unter dessen Regie die Arbeitsgemeinschaft &#8220;Junior Ranger&#8221; Anfang 2010 gegr&#252;ndet worden ist.<br />
Leonie (5) und Antonia (8) aus B&#252;ttstedt wissen ganz genau, warum sie an der Aktion teilnehmen. &#8220;Die Tiere brauchen jetzt Hilfe&#8221;, sagen die beiden Schwestern wie aus einem Mund kurz bevor es auf die etwa zweist&#252;ndige Tour durch den Westerwald geht. Auf ihren Schlitten haben die beiden auch einen ganzen Karton Kastanien geladen, den sie von zu Hause mitgebracht haben, der jetzt den Tieren schmecken soll.<br />
Mit f&#252;nf gro&#223;en B&#252;ndeln Heu ist Stefan Sander am fr&#252;hen Morgen bereits zum Treffpunkt gefahren. Das Heu laden die Kinder nach und nach auf ihre Schlitten. Auch Dominik, Daniel und Florian aus K&#252;llstedt sind dabei. Ihnen bereitet die Natur einfach &#8220;gro&#223;en Spa&#223;&#8221;, sagen sie.<br />
Gro&#223;e Resonanz hat die Arbeitsgemeinschaft &#8220;Junior Ranger&#8221; an der Schule bisher erfahren. &#8220;Die Beteiligung ist so gro&#223;, dass wir schon zwei Gruppen gebildet haben&#8221;, erz&#228;hlt Stefan Sander. F&#252;r die Kinder gehe es vor allem darum, die Natur kennen zu lernen. 34 M&#228;dchen und Jungen haben sich bereits fest angemeldet und sind bei den Treffen regelm&#228;&#223;ig dabei.<br />
Ein Langzeitprojekt haben die jungen Naturforscher bereits im Plan. Noch in diesem Jahr soll ein Baumkataster f&#252;r die Gemeinden K&#252;llstedt, Wachstedt und B&#252;ttstedt fertig werden. Jeder Baum wird darin mit H&#246;he, Breite und Alter registriert und das Register erhalten dann die Gemeinden. Daf&#252;r geht es dann im Fr&#252;hjahr, sehr wahrscheinlich ohne Schnee, wieder verst&#228;rkt in die Natur<br />
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<h5>TLZ</h5>
<h4>&#8220;Diese Initiative ist ein Segen&#8221;</h4>
<p>Voller Einsatz f&#252;r Haiti: Patrick Barton, S&#228;nger der Funkrollbrothers, spielte mit seiner Band f&#252;r den guten Zweck.<br />
Heiligenstadt. (tlz) Ein singender Lehrer, eine tanzende Ordensschwester und Schulleiterin, eine von der Schweinegrippe geplagte Band und &#252;ber 700 G&#228;ste aller Altersgruppen &#8211; dieser Abend hat alles geboten. Und er diente einem guten Zweck: der Aktion &#8220;Baustein Haiti&#8221;.<br />
Patrick Barton hat auf der B&#252;hne eine Heimat. Er ist S&#228;nger der Funkrollbrothers. Mit Hingabe und einer beeindruckenden Stimme rei&#223;t er am sp&#228;ten Freitagabend die Besucher mit &#8211; vornehmlich Jugendliche von denen er einige heute wieder in Mathe und Wirtschaft unterrichten wird. Barton ist Lehrer am Elisabeth-Gymnasium in Heiligenstadt und hat mit seiner Band f&#252;r den guten Zweck gespielt, ganz ohne Gage wie auch &#8220;Schmeckt Anst&#228;ndig&#8221;, Grienhild und Princess Joe. &#8220;Wir sind heute nur zu dritt&#8221;, musste deren S&#228;ngerin Jorita Solf schon am fr&#252;hen Samstagmorgen den Zuh&#246;rern mitteilen. Zwei Bandmitglieder h&#252;teten erkrankt das Bett. Der Stimmung und dem Auftritt tat das keinen Abbruch.<br />
Trotz guter Stimmung war der Zweck der Veranstaltung jedem klar: der Erl&#246;s geht nach Haiti, wo die Opfer des Erdbebens noch immer um die R&#252;ckkehr in den Alltag k&#228;mpfen. &#8220;Diese Initiative ist ein Segen&#8221;, sagte Wolfgang Kirchner der TLZ. Er war aus Bonn nach Heiligenstadt gereist, ist Referent f&#252;r Freiwilligendienste beim Zentrum f&#252;r Jugendarbeit der Salesianer Don Boscos, f&#252;r deren Berufsschule in Haiti das Geld bestimmt ist. Die Villa in Heiligenstadt, wo die Salesianer aktiv sind, und die Bergschule hatten die Aktion angesto&#223;en, werden von der Veranstaltungsagentur Plan B und der TLZ unterst&#252;tzt.<br />
Eine dramatische Sicherheit gibt es mittlerweile: &#220;ber 500 Menschen sind unter den Tr&#252;mmern der Berufsschule begraben worden. Die meisten Kinder. Auch Erzieherinnen, die in der Schule ausgebildet wurden, und vier Salesianerpatres starben.<br />
Die Situation vor Ort hat sich kaum gebessert. &#8220;Es fehlt an Essen, Trinken, Babynahrung und Dingen des t&#228;glichen Bedarfs. Die Situation ist weit entfernt vom Alltag.&#8221;, schilderte Kirchner, der in engem Kontakt mit den Salesianern in Haiti steht.<br />
&#220;ber eine Landbr&#252;cke aus der Dominikanischen Republik werden derzeit t&#228;glich Lkw-Ladungen mit Essensrationen in zwei gro&#223;e Zeltlager gebracht. Ein Lastwagen plus Benzin, Wasser und Essenrationen kostet 8000 Euro. T&#228;glich acht kommen nach Haiti.<br />
Drei Tage soll sich eine Familie von einer Essenration ern&#228;hren k&#246;nnen. &#8220;Aber von Familie kann man kaum noch sprechen&#8221;, sagte Kirchner. Viele Kinder h&#228;tten ihre Eltern, Eltern ihre Kinder verloren &#8211; die Familien sind zerrissen. Dennoch gibt es Hoffnung: Experten haben die Schule der Salesianer untersucht, erste Pl&#228;ne f&#252;r den Wiederaufbau entstehen. Der soll auch durch Mithilfe der Eichsfelder gelingen.<br />
Spendenkonto: &#8220;Baustein Haiti&#8221;, Kontonr.: 500 5054 054, BLZ: 37060193, Pax Bank<br />
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<h5>FW</h5>
<h4>Nach Bluttat beginnt an Schule Unterricht</h4>
<p>Nach der t&#246;dlichen Messerattacke auf einen Lehrer in einer Berufsschule in Ludwigshafen soll dort der Unterricht heute wieder beginnen. Die Polizei wird da sein, damit Sch&#252;ler und Lehrer gegebenenfalls einen Ansprechpartner haben.<br />
Ein Ex-Sch&#252;ler hatte am Donnerstag in der Schule einen Lehrer erstochen. Wut &#252;ber schlechte Noten sollen der Grund gewesen sein. Der 23-J&#228;hrige hat ein Gest&#228;ndnis abgelegt. Er sitzt in Untersuchungshaft.<br />
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<h5>FW</h5>
<h4>Wenn Seifenblasen explodieren</h4>
<p>Zwischen Neugier und Wiedersehensfreude beim Tag der offenen T&#252;r am Hennebergischen Gymnasium<br />
Von Karin Schl&#252;tter<br />
Schleusingen &#8211; Gegen Mittag stehen die Besucher Schlange im Sekretariat. Die neue Schulsekret&#228;rin Sylvia Gro&#223; nimmt Anmeldung um Anmeldung entgegen. Das Hennebergische Gymnasium &#8220;Georg Ernst&#8221;, mit 433 Jahren eines der &#228;ltesten Gymnasien Deutschlands, zieht an. Selbst Kinder, die zum Einzugsbereich des Hildburgh&#228;user Gymnasiums geh&#246;ren, sind zum Tag der offenen T&#252;r nach Schleusingen gekommen, um die Schule und ihre Angebote kennen zu lernen. Franzl Walter aus Bockstadt zum Beispiel ist mit seinen Eltern an diesem Samstagvormittag zum Schnuppern in Schleusingen. Begleitet wird die kleine Familie von Patricia, eine der Hostessen, die auf Wunsch durch die vielen Angebote zwischen Schulmuseum unterm Dach und Schulclub im Keller begleiten. Franzl wei&#223; noch nicht, ob er sich f&#252;r Schleusingen entscheidet.<br />
F&#252;r Franz Wilhelm aus Steinbach ist dagegen die Sache l&#228;ngst klar. Nach der Grundschule kommt er hierher. Er wei&#223; auch schon genau: &#8220;Ich lerne Latein als zweite Fremdsprache. Andere haben sich f&#252;r Franz&#246;sisch entschieden und nicht nur wegen der Crepes, nach denen es so herrlich duftet. &#8220;Mehr als Hundert haben wir schon gebacken&#8221;, &#252;berschlagen Lisa und Anna-Sophia.<br />
Treppauf, treppab, durch den ehrw&#252;rdigen Altbau und den modernen Neubau gehen die k&#252;nftigen Gymnasiasten auf Entdeckungsreise. Und &#252;berall gibt es Aktionen, Vorf&#252;hrungen, gibt es zu experimentieren, zu lesen, zu sehen, erklingt hier ein franz&#246;sisches Lied, wird dort eine englische Teestunde zelebriert. Einige werden interviewt. Ein Team von teevau.de, dem an der Schule produzierten Internetfernsehen ist nat&#252;rlich an diesem Tag mit der Kamera unterwegs. Im Medienraum wird Christian Fritz aus der 8. Klasse und Mitglied der Video-AG nicht m&#252;de, den Besuchern die Film- und Schneidtechnik vorzustellen. &#8220;Wir drehen Dokumentar- und Spielfilme, bearbeiten das Material. Wer Mediengestaltung mal studieren will, erh&#228;lt hier eine richtig gute Grundausbildung.&#8221; Die vertiefende Ausbildung Mediengestaltung, die die Schule bietet, ist an diesem Tag auch von Interesse. Ebenso k&#246;nnen die Besucher das geplante Alumnat (Internat) erkunden.<br />
Irgendwo knallt es. Aha, im proppevollem Chemieraum ist wieder Vorf&#252;hrung. Die jungen Professoren der Chemie-AG f&#252;hren die Besucher durch &#8220;Mysterien der Chemie&#8221;, stellen Zahnpasta f&#252;r Elefantenz&#228;hne her, lassen Seifenblasen explodieren, einen Vulkan ausbrechen. Dennis liest dazu eine Geschichte vor. Hier stimmt die Chemie. Aber die stimmt sowieso immer. Denn sie ist eine Naturwissenschaft, steht an der T&#252;r zu lesen.<br />
Aber auch sonst scheint die Chemie in der Schule zu stimmen. Immer mehr junge Leute bev&#246;lkern die Flure. Die ehemaligen Gymnasiasten haben Sehnsucht nach ihrer alten Penne. &#8220;Hallo, Marie!&#8221; &#8211; Das blonde M&#228;dchen antwortet fr&#246;hlich: &#8220;Ich muss mir doch meinen Arbeitsplatz sichern. Ich werd&#8217; Lehrerin!&#8221;<br />
Im Treppenturm, dort, wo sich um 12 Uhr das 16 Meter hohe Foucaultsche Pendel in Bewegung setzt und die Erdbewegung nachweist, Gitarrenkl&#228;nge. Kevin spielt und Marlene singt Rocksongs &#8211; schon ein Wegweiser zum Musikraum, dort spielt auch eine Ehemalige am Klavier &#8220;Sorry Seems To Be The Hardest Word&#8221;, Helen Schlott. Und Musiklehrerin Barbara Frenzel erz&#228;hlt, dass hier schon viel musiziert wurde, ganz spontan . . .<br />
&#8220;Es ist keine Veranstaltung von Lehrern, die geben nur Unterst&#252;tzung. Die Sch&#252;ler selbst sind es, die diesen Tag gestalten&#8221;, sagt Schulleiter Hubert Amthor. Er steht immer wieder Rede und Antwort. Gerade verabschiedet sich der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer eines kleinen Unternehmens, der Fachkr&#228;fte sucht, und mit dem Direktor &#252;ber die Anforderungen sprach. &#8220;Wir sind keine Schmiede f&#252;r Professoren, wir wollen f&#252;r die mittlere Ebene ausbilden und da werden die Anforderungen immer h&#246;her&#8221;, sagt Amthor. Er freut sich &#252;ber das Wiedersehen mit ehemaligen Kollegen. Edina Erdmann zum Beispiel ist gekommen, eine Lehrerin von altem Schrot und Korn. &#8220;Die 10/1 &#8211; das sind ja immer noch meine Sch&#252;ler&#8221;, sagt sie ein wenig wehm&#252;tig. Leicht sei sie ihr nicht gefallen, diese Altersteilzeit. &#8220;Ich war ja gern Lehrerin an dieser Schule.&#8221;<br />
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<h5>FW</h5>
<h4>Wo der Vater einst die Schulbank dr&#252;ckte, lernt heute auch der Sohn</h4>
<p>Am Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau treffen Generationen aufeinander.<br />
Von Uwe Appelfeller<br />
Ilmenau &#8211; So ein Tag der offenen T&#252;r kann eine gute Gelegenheit sein, dem eigenen Sohn &#252;ber die Schulter zu schauen. Der Frauenwalder Pierre Lefler, 41 Jahre alt, hat&#8217;s getan: In einem der Unterrichtsr&#228;ume hatte am Samstag sein Sohn Robert (17) verschiedene elektrotechnische Experimente aufgebaut. Pierre Lefler lie&#223; sich den einen oder anderen Schaltkreis erkl&#228;ren, mit Widerst&#228;nden, Strom- und Spannungsmesser.<br />
Von 1985 bis 1987 hatte Pierre Lefler selbst im Berufsschulzentrum am Ehrenberg eine Ausbildung gemacht, zum Instandhaltungsmechaniker. &#8220;Damals hie&#223; das noch Berufsschule Franz G&#252;nther&#8221;, erinnert sich Lefler. Der Geb&#228;udeteil, in dem er seine fachtheoretische Ausbildung hatte, ist allerdings vor wenigen Monaten abgerissen worden, denn das Berufsschulzentrum wird derzeit umgebaut. Immer noch in der Schule t&#228;tig ist allerdings einer von Pierre Leflers ehemaligen Lehrern: Frank Macholdt, der heutige Schulleiter, war damals sein Klassenlehrer.<br />
Frank Macholdt muss selbst angestrengt nachdenken, in welchen F&#228;chern er vor 25 Jahren unterrichtet hat, und erinnert sich dann: &#8220;Es waren Grundlagen der Instandhaltung, Technische Bauteile und auch Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz.&#8221;<br />
Pierre Leflers Sohnemann Robert interessiert sich auch f&#252;r technische Berufe. Vor einem Jahr noch waren Vater und Sohn hier zum Tag der offenen T&#252;r, danach entschied sich Robert, am beruflichen Gymnasium des SBSZ das Abitur zu machen. Nun sitzt er selbst am Tag der offenen T&#252;r im Klassenraum und bastelt mit seinem Fachlehrer Dietmar H&#228;drich und seinen Mitsch&#252;lern Tim Liebeskind und Georg Jansky an Elektroschaltkreisen. Wenn er das Abitur (mit Schwerpunkt Elektrotechnik) in der Tasche hat, will er eventuell noch ein halbes Jahr dranh&#228;ngen und technischer Assistent werden.<br />
Vor dem Schulzentrum, dass derzeit f&#252;r &#252;ber zwei Millionen Euro saniert wird (F&#246;rderanteil: 1,25 Millionen), zeigt Frank Macholdt den Plan: &#8220;So soll das Haus aussehen, wenn es umgebaut ist.&#8221; Ein Stockwerk weniger wird es haben und viel moderner aussehen als der jetzige Plattenbau. Zum Jahresende soll es fertig sein.<br />
&#8220;Dem demografischen Wandel wird das Geb&#228;ude angepasst&#8221;, erkl&#228;rt Landrat Benno Kaufhold, der zum Tag der offenen T&#252;r mal vorbeischaut: Wo heute noch etwa 1000 Sch&#252;ler Unterricht nehmen, da waren es vor einigen Jahren noch 1400. Das Haus wird dann einige Klassenr&#228;ume weniger haben. Von den derzeit 60 Klassen werden zw&#246;lf w&#228;hrend des Neubaus &#8220;ausgelagert&#8221; &#8211; und im Henneberg-Geb&#228;ude am Vogelherd unterrichtet.<br />
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<h5>FW</h5>
<h4>Ein Schulhaus-Quiz mit Mikroskop</h4>
<p>Zum Tag der offenen T&#252;r pr&#228;sentierte sich die Goethe-Schule den zuk&#252;nftigen Sch&#252;lern und ihren Eltern.<br />
Von Gerd Dolge<br />
Ilmenau &#8211; Wie viele Buchstaben hat das russische Alphabet? Welche franz&#246;sische Spezialit&#228;t konntest du heute probieren? Wie nennt man versteinerte Reste von Pflanzen und Tieren? Das sind drei von insgesamt zehn Fragen eines &#8220;Quiz&#8221;, an dem sich zuk&#252;nftige Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler am Tag der offenen T&#252;r der Goethe-Schule Ilmenau am Samstagvormittag beteiligen konnten. Die Antworten waren in den Klassen- und Schulr&#228;umen des Hauses 2 der Goethe-Schule zu finden, wobei &#8211; das war ja die Absicht &#8211; die k&#252;nftigen Goethe-Sch&#252;ler gleich die Angebote der Schule kennen lernen konnten.<br />
Zuvor hie&#223; Schulleiter Volker Rusch in der &#252;berf&#252;llten Turnhalle die Eltern mit ihren Kindern zur allj&#228;hrlichen Pr&#228;sentation willkommen, zu deren Er&#246;ffnung auch Landrat Benno Kaufhold begr&#252;&#223;t werden konnte. Der versprach den anwesenden Sch&#252;lern, Lehrern und Eltern angesichts des reparaturw&#252;rdigen Zustandes der Turnhalle, &#8220;das Ambiente der Goethe-Schule st&#252;ckweise zu verbessern&#8221;. Anschlie&#223;end begann der Rundgang durch das Haus 2 der Goethe-Schule an der Karl-Liebknecht-Stra&#223;e. Das konnte man einzeln tun, oder aber man versicherte sich professioneller F&#252;hrung durch Sch&#252;ler der 11. und 12. Klassen in knallroten Signal-T-Shirts.<br />
Ariane Klein und Paul Hartmann waren zwei dieser freundlichen Schulhaus-Lotsen, denen bald elf hoch interessierte Kinder, deren Eltern inzwischen die Sachinformation durch Schulleiter Rusch entgegennahmen, treppauf und treppab durch die Schule folgten. F&#252;r die 18-j&#228;hrige Ariane war dieser Umgang mit Kindern keine Premiere, mit Kindern sei sie &#246;fter unterwegs, beispielsweise im Kindersport von Ute Oberhoffner, sagt die Sch&#252;ler-Sprecherin der Goethe-Schule.<br />
Stress und Hektik erw&#252;nscht<br />
Der Kinder-Job an diesem Tag sei auch deshalb gut, weil &#8220;ich ein bissel Stress, ein wenig Hektik um mich herum brauche, schlie&#223;lich will ich einmal Event-Managerin werden&#8221;. Der 19-j&#228;hrige Paul war der eher ruhige Part des Lotsen-Duos; beide erg&#228;nzten sich vortrefflich.<br />
Los ging es im Kunstraum, wo die zehnj&#228;hrige Ida und die neunj&#228;hrige Jessie &#8211; beide aus der Karl-Zink-Schule &#8211; die Gelegenheit zum Basteln nutzten, w&#228;hrend ihnen die 10j&#228;hrige Roxana von der Grundschule aus St&#252;tzerbach und die neunj&#228;hrige Sophie von der Grundschule Am Stollen &#252;ber die Schulter schauten. Im Russischraum wurden Ariane und Paul und ihre elf kleinen Begleiter von Anna-Lisa M&#252;ller auf Russisch begr&#252;&#223;t, w&#228;hrend Jessie und Sarah von Russisch-Lehrerin Rita K&#252;hn nach der Anzahl der Buchstaben des russischen Alphabets fragte. &#8220;Z&#228;hlt selbst&#8221;, forderte Rita K&#252;hn die kleinen Besucher auf, die auf 33 Buchstaben kamen. Gegenw&#228;rtig habe sie im Russisch-Kurs zehn Sch&#252;ler in der Klasse, erz&#228;hlte Rita K&#252;hn, und sie hoffe auf weiteres Interesse.<br />
Wandernde Bl&#228;tter im Bioraum<br />
Im English-Room (also dem Englisch-Raum) erkl&#228;rte Richard aus der 11. Klasse in sauberen Englisch sofort: &#8220;We are showing a programm!&#8221; Die Sch&#252;ler der 5. Klasse, die diese Szenen aus &#8220;Terry&#8217;s shed&#8221; (Terrys Schuppen) spielten, waren nicht viel gr&#246;&#223;er und nicht viel &#228;lter als ihre kleinen Zuschauer aus Arianes und Pauls Gruppe und schon deshalb mit Begeisterung dabei.<br />
Am Schluss des Rundganges konnten die k&#252;nftigen (?) Goethe-Sch&#252;ler im Biologie-Raum erste &#8220;Wandernde Bl&#228;tter&#8221; &#8211; eine ausgesprochen attraktive Insektenart aus S&#252;d- und S&#252;dostasien in Form von Bl&#228;ttern &#8211; beobachten und f&#252;r sich selbst einen K&#228;fer pr&#228;parieren. Ein Angebot, das von Roxana und Sophie, von Anna, Maximilian und Jasmin mit Vorsicht, aber auch mit wachsender Begeisterung angenommen wurde. Das Quiz geriet dabei etwas in den Hintergrund.<br />
Trotzdem zeigten sich Ariane und Paul am Ende sehr zufrieden. &#8220;Den Kindern hat es Spa&#223; gemacht, also hat es uns auch Spa&#223; gemacht&#8221;, so Ariane, und Paul erg&#228;nzte: &#8220;Die Kinder waren freundlich und wissbegierig und auch ein wenig aufgeregt. Aber das waren wir ja bei unserem ersten Rundgang auch.&#8221;<br />
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<h5>FW</h5>
<h4>Beifall f&#252;r Theatermacher und Regelw&#228;chter</h4>
<p>&#8220;Schule als sozialer Lebensraum&#8221; &#8211; beim Tag der offenen T&#252;r zeigte die Einrichtung einem breiten Publikum, wie sie ihr neues Leitbild umsetzt.<br />
Von Andreas Beer<br />
Neuhaus &#8211; Die Schule, sie kann ein Streichelzoo sein. Die possierlichen Kaninchen oder auch wuchtigen Karnickel, ausgestellt in einem Linedance, Gymnastik und Ger&#228;teturnen &#8211; Heidrun Matth&#228;i hatte mit diesen Sch&#252;lern ein abwechslungsreiches Programm aus sportlichen Darbietungen einstudiert.<br />
Bild: camera900.de<br />
halben Dutzend K&#228;figen im Obergeschoss der Regelschule, sie erwiesen sich in der Gunst des jungen Publikums als Selbstl&#228;ufer. Zuhauf beguckten sich die Kinder die Tierchen, und l&#246;cherten Heidi M&#252;ller mit neugierigen Fragen. Die Jugendeuropameisterin jedenfalls stand im Rahmen dieses Schulprojekts, das ihr zugleich privates Hobby ist, gerne Rede und Antwort.<br />
Den Tag der offenen T&#252;r nutzte neben der Vereinsschaffenden auch mancher Betrieb um sich zu pr&#228;sentieren. Eine Bank, eine Krankenkasse, mehrere Firmen &#8211; viele davon sind der Regelschule per Kooperationsvertrag verbunden &#8211; gesellten sich mit eigenen St&#228;nden hinzu.<br />
Zahlreiche Mitmach-Angebote hatten zudem die Sch&#252;ler auf die Beine gestellt. So mischte Christopher Rei&#223;mann ein ums andere Mal im Chemie-Kabinett Salzs&#228;ure und Magnesium, schwenkte unverdrossen das Reagenzglas, um dessen Inhalt dann mit einem lauten Plopp entweichen zu lassen. Die zimmertaugliche Knallgas-Explosion des 15-J&#228;hrigen kam gut an bei jenen kleinen Besuchern, die ja vielleicht einmal selbst zum Unterricht in die Regelschule einr&#252;cken werden. Die Gelegenheit sich schon einmal vorab selbst ein Bild vom Lerntempel &#8220;Am Rennsteig&#8221; zu machen, wurde mithin gerne ergriffen.<br />
Martin Luther nahm derweil im Geografie-Zimmer die ausgef&#252;llten Kreuzwortr&#228;tsel entgegen. Wer aus einem halben Dutzend Fragen die richtigen Antworten herauszukniffeln wusste, der konnte sogar Preise abr&#228;umen. Bianca Oertel und Lars Wangemann f&#252;hrten nebenan Regie &#252;ber ein Stationenspiel mit Fragen rund um Europa. Eine aus bunten Holzteilen gefertigte Karte des Kontinents wieder zusammen zu puzzeln geh&#246;rte dabei zu den H&#252;rden. Den ersten Hingucker f&#252;r die sehr zahlreichen G&#228;ste bot das Foyer. Dort war ein Gru&#223; an Vancouver untergebracht. Leistungssportlerin Simone Greiner-Petter-Memm und Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner, dessen Junior die F&#252;nfte besucht, hatten allerlei Wintersport-taugliche Leihgaben f&#252;r die kleine Olympia-Schau auf Zeit gestiftet: Rodelschlitten und Langlauf-Skier, Starter-Leibchen und Autogramm-Karten.<br />
Kein ein freier Platz mehr zu ergattern war dann im Musikraum. Der Chor besang in Winterliedern den ersten Schnee &#8211; was manchen von der K&#228;lte genervten Zuh&#246;rer schmunzeln lie&#223;. Aufhorchen lie&#223; Jessica Scheler, die ein Klavierst&#252;ck intonierte und gekonnt Gedichte aufsagte. Hernach nahm die Theatergruppe das Zimmer f&#252;r ihren allerersten Auftritt in Beschlag. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zeigten eine Reihe selbstverfasster Sketche. Da l&#228;sterte etwa &#8220;Superstar&#8221;-Jurorin Lina Vielmuth bissig &#252;ber den doch eigentlich durchaus passabel choreografierten Song von Nelly und Ronja. Putzig geriet die Aufl&#246;sung: In der TV-Wirklichkeit h&#228;tten nun die jungen Talente sich tr&#228;nenreich nach drau&#223;en verdr&#252;ckt. In Neuhaus hingegen flog der &#8220;Bonsai-Bohlen&#8221; unter dem Beifall des Publikums von der B&#252;hne.<br />
Dass es im Alltag durchaus ruppig zugehen kann, verdeutlichte im Anschluss ein Rollenspiel des Streitschlichter-Teams. Da verpasste Jessica Scheler ihrem Klassenkameraden Stefan Weigelt eine saftige Backpfeife, weil der das M&#228;dchen im Unterricht zuvor hochnahm. Aufgel&#246;st wurde der Knatsch im Gespr&#228;ch mit den Mediatorinnen Julia Dose und Vivienne Leib. Durch sensible Gespr&#228;chsf&#252;hrung gelang es den Sch&#252;lerinnen, dass sich die zwei Streithansel letztlich per Handschlag auss&#246;hnten.<br />
Ein rundes Dutzend Jugendlicher hat derzeit die Ausbildung zum Streitschlichter an der Regelschule absolviert. Bei Mobbing und Beleidigungen, Diebstahl oder Schl&#228;gerei kommen die Regelw&#228;chter zum Einsatz. Rund 20 F&#228;lle, so Projektsprecherin Melanie M&#252;ller, habe man im vergangenen Jahr auf dem Tisch gehabt. Nicht alle Reibereien lie&#223;en sich freilich zur Zufriedenheit der Betroffenen l&#246;sen &#8211; &#8220;manchmal musste das Gespr&#228;ch auch abgebrochen werden&#8221; &#8211; zum gelungenen Schulklima tr&#228;gt jene Struktur, Konflikte im freiwilligen Beisammensein zu l&#246;sen, indes bestens bei. Dass die Sch&#252;ler durchweg gerne &#8220;ihre&#8221; Regelschule besuchen, das best&#228;tigen auf Nachfrage die Buben und M&#228;dels ein ums andere Mal. Sara Knochenhauer &#8211; die 14-J&#228;hrige hatte bei der Sketchparade der Theater-Schaffenden eben noch die Wetterfee gegeben &#8211; findet zum Beispiel den geschlechtergetrennten Sportunterricht angenehm. &#8220;Ganz okay&#8221; &#8211; unter Jugendlichen mag das als H&#246;chstnote durchgehen &#8211; nennen die beiden Geografie-Coaches Oertel und Wangemann das Miteinander in der Schulfamilie. &#8220;Aber es fehlt halt Farbe&#8221;.<br />
Keine Farbe und neues Konzept<br />
Wie beim Nachwuchs so war auch im Gespr&#228;ch im Sch&#252;lercafé unter M&#252;ttern und V&#228;tern, immer wieder der bauliche Zustand des Hauses Thema. &#8220;Die Flure sind zum Erschrecken&#8221;, der Bodenbelag ist hier und da durchgetreten, dann der Schwamm, der sich an der Decke in braunen Flecken breitmacht &#8211; &#8220;uns&#228;glich&#8221;, r&#252;gte eine Mutter. Die bunten Papierbl&#252;mchen, die wohl mancher Lehrer &#252;ber die tiefen L&#246;cher im abgeplatzten Estrich eines T&#252;rstocks pappte, sie tr&#246;steten das Auge nicht wirklich.<br />
&#220;ber die offensichtlichen M&#228;ngel, so sagt auch Direktorin Ines Baumbach, k&#246;nne man auch nicht einfach hinwegsehen. Doch &#252;ber Budget und Zeitplan f&#252;r notwendige Maler- und Sanierungsarbeiten habe sie eben nicht zu bestimmen.<br />
So bleibt es Baumbach, seit einem Dreivierteljahr neu berufene Leiterin der Schule, den Blick vor allem auf den konzeptionellen Baufortschritt zu lenken. Als &#8220;offene Ganztagsschule&#8221; hat sich die Einrichtung bekanntlich heuer neu positioniert bzw. hierzu nach intensiver Vorbereitung ein Konzept erstellt. Die &#214;ffnungszeiten sind dabei ausgedehnt worden von 7.30 bis 14.30 Uhr &#8211; und das vier Tage die Woche, nur freitags ist bereits nach dem Mittagessen Schluss. Die Mittagsverpflegung selbst ist umgezogen vom gegen&#252;berliegenden Gymnasium in den Apelsberg 60, &#8220;was wirklich sehr gut angenommen wird&#8221;.<br />
Klassenstufe f&#252;r Klassenstufe, &#8220;je nachdem was die Ressourcen hergeben&#8221;, soll das Ganztagsangebot nun Jahr um Jahr erweitert werden. Au&#223;er der Hausaufgabenhilfe an zwei Tagen, haben sich im Nachmittagsprogramm die Theater AG, weiterhin ein Schwimm-Kurs, Biologie- und Mathe-Zirkel nebst einer Spiele-Gruppe platziert. &#8220;Wir wenden uns sowohl den leistungsst&#228;rkeren als auch den leistungsschw&#228;cheren Kindern zu.&#8221; Diese sollen durch differenzierte Aufgabenstellungen, Wochenpl&#228;ne, F&#246;rderstunden und individuelle Zuwendung zu dem Abschluss gef&#252;hrt werden, der f&#252;r sie erreichbar ist, so Baumbach.<br />
Unter dem Leitbild &#8220;Gewaltfrei und demokratisch &#8211; Schule als sozialer Lebensraum&#8221; wolle man sich nun fortentwickeln &#8211; und alle zwei Jahre, so verspricht es die Direktorin, d&#252;rfen k&#252;nftig interessierte Eltern, Freunde und F&#246;rderer der Einrichtung im Rahmen eines Tags der offenen T&#252;r die Einladung nutzen, den derzeit 122 Sch&#252;lern und der Schule dabei ein wenig &#252;ber die Schulter zu blicken.</p>


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		<title>Pressespiegel vom 16. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schuhmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
sowohl die Olympischen Winterspiele in Canada als auch die f&#252;r uns bedeutsamen Ereignisse im Zusammenhang mit der Gestaltung der neuen Gemeinschaftsschule in Th&#252;ringen haben uns in ihren Bann gezogen.
Wie geht es weiter, wer wird noch welche Konsequenzen ziehen, wie k&#246;nnen wir Eltern unserer Rolle bei der Mitgestaltung [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-10-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. Februar 2010'>Pressespiegel vom 10. Februar 2010</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, gestern Morgen las ich folgendes Zitat. &#8220;Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.&#8221; (Henry Ford) Kurz darauf hatte ich eine Diskussion mit meiner Tochter &#252;ber die M&#246;glichkeit etwas Neues auszuprobieren und sie weigerte sich grunds&#228;tzlich dar&#252;ber nachzudenken, in ihren gewohnten Ablauf etwas Neues...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-11-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11. Februar 2010'>Pressespiegel vom 11. Februar 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen als ich die gestrigen, einleitenden Worte von Martin las, stellte ich mir selbst die Frage. Wie lebst du mit deiner Familie? L&#228;sst du verschiedene Entwicklungen deiner Kinder zu? Haben sie die M&#246;glichkeit sich sch&#246;pferisch auszuprobieren? Wie ist das Leben deiner Familie? Muss man jede Moderne leben?...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gedanken zum Tag</h4>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,</p>
<p>sowohl die Olympischen Winterspiele in Canada als auch die f&#252;r uns bedeutsamen Ereignisse im Zusammenhang mit der Gestaltung der neuen Gemeinschaftsschule in Th&#252;ringen haben uns in ihren Bann gezogen.<br />
Wie geht es weiter, wer wird noch welche Konsequenzen ziehen, wie k&#246;nnen wir Eltern unserer Rolle bei der Mitgestaltung der Th&#252;ringer Schullandschaft gerecht werden, ohne dabei in Konfliktsituationen zu geraten? Demokratie ist Brachland, welches zu beackern ist, um am Ende eine Ernte einzufahren. Wie die Ernte beschaffen sein wird, h&#228;ngt in der Tat von vielen Faktoren ab, die niemand voraussehen kann. Man kann nur alles daf&#252;r tun, dass es eine gute Ernte wird. Wir machen deshalb weiter, wir ackern, s&#228;en, d&#252;ngen, j&#228;ten Unkraut und erwarten die Ernte. Hoffentlich eine gute.</p>
<blockquote><p>Zu viele Menschen machen sich nicht klar, dass wirkliche Kommunikation eine wechselseitige Sache ist.</p>
<p>(Lee Iacocca &#8211; Manager, *1924)</p></blockquote>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich</p>
<p>Ihr Ralf Schuhmann</p>
<p><span id="more-2250"></span></p>
<h4>Einblicke in den Schulalltag</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Gut besucht war der Tag der offenen T&#252;r an der Thomas-M&#252;ntzer-Regelschule. Dort konnten sich vor allem Eltern von jetzigen Viertkl&#228;sslern &#252;ber das Lehrangebot der berufswahlfreundlichen Schule informieren.</p>
<p>Von Michael FIEGLE M&#220;HLHAUSEN. Die Sch&#252;ler sollen an der Schule Sicherheit erlangen, welchen Beruf sie sp&#228;ter erlernen wollen und mindestens eine Alternative in petto haben, falls es damit nicht klappt, erkl&#228;rte Schulleiter Dirk Leonhardt. Um den Sinn des Schullernstoffs transparent zu machen, sei der Unterricht immer auf die Praxis bezogen. Erg&#228;nzend werde den 8. Klassen seit diesem Schuljahr im Wechsel mit der Regelschule Ammern alle 14 Tage ein sechsst&#252;ndiger Unterrichtstag in den Fachkabinetten der Beruflichen Schulen in G&#246;rmar angeboten. Die Sch&#252;ler erhalten dort Einblicke und erste Praxiserfahrung in den Berufsfeldern K&#246;rperpflege, Bautechnik, Holzbearbeitung und Informatik. Den Umgang mit Computern, die richtige Suche im Internet und das Arbeiten mit Programmen aus dem Office-Paket erlernen die Sch&#252;ler auch in seinem Unterricht, sagte Medienkundelehrer Thomas Hante. Neu sei der Kursplan, der nun schulintern umgesetzt werde. Medienkunde sei jetzt in die F&#228;cher integriert. Zum Schluss jedenfalls sollte jeder Sch&#252;ler eine ordentliche Bewerbung am PC selber erstellen k&#246;nnen. Hante ist auch &#214;ffentlichkeitsreferent der Schule und zeigte im Elterncafé eine Power-Point-Pr&#228;sentation von Schulveranstaltungen des vorigen Jahres. Er machte auch auf die Internetseite aufmerksam, die unter www.tms.uh.th.schule.de zu erreichen sei. Den Tag der offenen T&#252;r gestalteten jedoch nicht nur Lehrer und Eltern. In Raum 15 machte zun&#228;chst Philip Kais mit seiner Sch&#252;ler-Songgroup Musik. Danach f&#252;hrte die 6b das an keinem Silvesterabend fehlende Theaterst&#252;ck &#8220;Dinner for One&#8221; auf. Auf Englisch wohlgemerkt. Das hatten die Sch&#252;ler mit ihrer Lehrerin Gudrun Hochgr&#228;fe in mehreren Wochen einge&#252;bt. Lukullisches aus Sch&#252;lerhand wie leckere Schmalzbrote, Soljanka und Wackelpudding wurde den hungrigen G&#228;sten in der Lehrk&#252;che gereicht. Die Schule musste beeindruckt haben. Schon nach einer Stunde hatten 16 Eltern ihre Kinder f&#252;r die 5. Klasse angemeldet. So fehlten nur 14 Anmeldungen, um auch im neuen Schuljahr wieder zweiz&#252;gig fahren zu k&#246;nnen, sagte Leonhardt abschlie&#223;end.</p>
<h4>S&#246;mmerda: Erkenntnis aus der Seifenblase</h4>
<h5>Quelle: TA</h5>
<p>Was h&#228;lt die Leonardo-Br&#252;cke zusammen? Wie greifen die Zahnr&#228;der? Antwort auf diese und andere Fragen finden seit gestern Schul- und Kindergartenkinder im Mini-Mathematikum im Sparkassentreff 1a.</p>
<p>S&#214;MMERDA (km). &#8220;Ach, ja&#8221;, wusste Curly gestern nach dem Beobachten der Kugeln auf ihren Bahnen und kurzem Nachdenken gleich selbst die Antwort. &#8220;Die rote Bahn ist schneller, weil sie so einen Bogen hat.&#8221; Die Drittkl&#228;sslerin konnte gestern mit ihren Klassenkameraden der Heinz-Sielmann Grundschule Ha&#223;leben die Experimente des Mini-Mathematikums vom Spiegelhaus &#252;ber Zahnradspiralen bis zu Seifenblasen zuerst ausprobieren. Auch f&#252;r Lehrer Tino Bohnke ist das Mini-Mathematikum eine gute Erg&#228;nzung zum Unterricht. &#8220;Gerade haben wir mit Spiegelreflexen experimentiert und in der 4. Klasse sind dann Drehrichtung und -zahl Thema.&#8221;Bei Alina, die in Mathe nach eigener Auskunft so &#8220;naja&#8221; sei, w&#252;rde es auch immer dann besser klappen, &#8220;wenn ich ge&#252;bt habe oder mir was unter den Aufgaben und Zahlen vorstellen kann.&#8221; Diese Gelegenheit zum Erkenntnisgewinn griff ebenso Klaus G&#252;nther, Leiter der S&#246;mmerdaer Lindenschule, auf. Kommende Woche experimentieren Klassen und Hortgruppen dieser Schule. &#8220;Es ist gut, wenn auch auf anderen Wegen etwas vermittelt, Mathematik ausprobiert, das logische Denken und Schlussfolgern angeregt werden.&#8221; Diese F&#228;higkeiten seien durchaus unterschiedlich entwickelt. Bei manchen Kindern entdecke man bereits &#8220;Spezialisten&#8221;, bei den meisten jedoch h&#228;tten u.a. Videospiele bislang nicht eben zum T&#252;fteln angeregt. Bis 5. M&#228;rz l&#228;dt die Sparkassenstiftung S&#246;mmerda in das Mini-Mathematikum im Sparkassentreff 1a ein. Azubis und Praktikanten fungieren als Betreuer. Sechs Schulen und vier Kinderg&#228;rten haben sich zum Experimentieren bereits angemeldet. &#8220;Noch k&#246;nnten wir einige wenige Termine vergeben&#8221;, regt Sybille May von der Sparkasse Mittelth&#252;ringen an.</p>
<h4>M&#246;glichkeit nach der Schule: Th&#252;ringen-Jahr</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Gera (OTZ). F&#252;r junge Frauen und M&#228;nner, die nach der Schule nicht gleich in eine Ausbildung oder ein Studium starten wollen oder k&#246;nnen, werden verschiedene &#220;berbr&#252;ckungsm&#246;glichkeiten angeboten. Das sogenannte Th&#252;ringen-Jahr umfasst die Bereiche Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Sport sowie Naturschutz, Umwelt, Denkmalpflege und Kultur.</p>
<p>N&#228;here Informationen dazu gibt Ursula Samietz von der Th&#252;ringer Ehrenamtsstiftung Erfurt am Dienstag, dem 23. Februar, um 15.30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur f&#252;r Arbeit Gera, Reichsstra&#223;e 15, 07545 Gera. Die Veranstaltung ist insbesondere f&#252;r Haupt-, Real- und F&#246;rdersch&#252;ler, aber auch f&#252;r Abiturienten von Interesse.</p>
<h4>Einmaliges Sch&#252;lerband-Projekt</h4>
<h5>Quelle: OTZ</h5>
<p>Sch&#252;ler 5. Klassen erhalten Instrumentalunterricht an der Musik- und Kunstschule<br />
Von Frank D&#246;bert Jena. Eine bisher einmalige Form des Instrumentalunterrichts f&#252;hrt die Musik- und Kunstschule (MKS) ein: Der Fachbereich JazzRockPop der Schule beginnt am 1. M&#228;rz mit einem Bandunterricht f&#252;r insgesamt 50 Sch&#252;ler je einer 5. Klasse der Regelschule &#8220;Alfred Brehm&#8221; sowie der Kooperativen Gesamtschule &#8220;Adolf Reichwein&#8221;.</p>
<p>Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde gestern zwischen JenaKultur/MKS, den beiden Schulen und dem Dezernat f&#252;r Familie und Soziales abgeschlossen.</p>
<p>Das Prinzip: F&#252;r die Dauer von vier Monaten, d. h. bis zum Schuljahresende, absolvieren die Sch&#252;ler der beiden Klassen ihren regul&#228;ren Musikunterricht (zwei Schulstunden pro Woche) nicht an ihren Schulen, sondern in der MKS.</p>
<p>In der jeweils ersten Stunde werden die Sch&#252;ler, in Gruppen aufgeteilt, an einem von f&#252;nf Instrumenten unterrichtet &#8211; Saxophon, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Klavier. Die zweite Stunde besteht aus Bandunterricht, d. h., jeweils f&#252;nf Sch&#252;ler bilden mit den f&#252;nf verschiedenen Instrumenten eine Band. Am Ende der &#8220;Ausbildung&#8221; im Bandunterricht soll es ein Konzert geben.</p>
<p>J&#252;rgen Haa&#223;, Schulleiter der KGS, betonte, dass es mit dieser Form des Unterrichts &#8220;ganz neue M&#246;glichkeiten&#8221; gebe, die Sch&#252;ler an die Musik heran zu f&#252;hren.</p>
<p>Ulrike Koch, Musiklehrerin an der KGS, erg&#228;nzte: &#8220;Die Kinder sind in dem Alter sehr f&#252;r Musik zu begeistern und dankbar f&#252;r den praxisnahen Unterricht.&#8221;</p>
<p>Von der Idee bis zur Realisierung des Projektes seien nur sechs Wochen vergangen, lobte B&#252;rgermeister Frank Schenker.</p>
<p>Doch die Vorgeschichte reicht bis ins Jahr 2008. Seinerzeit hatte Klaus Wegner, Lehrer an der MKS, die Idee entwickelt und F&#246;rdermittel beim Land beantragt. Doch von dort seien 2009 mit 22 500 Euro nur die H&#228;lfte der ben&#246;tigten Mittel gekommen. In gleicher H&#246;he habe die Schule eine Komplement&#228;rfinanzierung zu tragen.</p>
<p>Davon wiederum wurden 12 500 Euro durch die MKS selbst aufgebracht, den Rest finanzierte JenaKultur vor, die Stadt zahlt auf der Grundlage der jetzt abgeschlossenen Vereinbarung rund 15 000 Euro an Honoraren und Sachkosten an die MKS. F&#252;r die Sch&#252;ler der zwei Schulklassen entstehen keine Kosten.</p>
<p>Brehm-Schulleiter J&#252;rgen Haa&#223;/KGS hofft, dass sich das Modellprojekt in den n&#228;chsten Schuljahren verstetigen lasse.</p>
<p>Da jedoch auch an anderen Schulen das Interesse an einem solchen Projekt geweckt werden d&#252;rfte, bleibt die Frage, ob der Unterricht k&#252;nftig weiterhin kostenlos bleiben kann.</p>
<p>Falls nicht, d&#252;rfte das insbesondere f&#252;r sozial schwache Eltern ein Problem darstellen. &#8220;Am Geld soll es nicht scheitern&#8221;, sagte Frank Schenker.</p>
<h4>Schule mit kurzen Wegen und breitem Angebot</h4>
<h5>Quelle: Freies Wort</h5>
<p>Die Staatliche berufsbildende Schule (SBBS) pr&#228;sentierte sich Sch&#252;lern in spe.<br />
Von Tobias Ro&#223;</p>
<p>Genau genommen muss man nur aus dem einen Klassenzimmer heraus und ins n&#228;chste hineingehen: Eine Schule mit kurzen Wegen und breitgef&#228;chertem Angebot steht da in Sonneberg &#8211; und J&#252;rgen Fries ist deren Chef, Herr &#252;ber angehende Abiturienten genauso wie &#252;ber jene, die eher die Praxis in den Sonneberger Ortsteil Steinbach f&#252;hrt: &#8220;Wir wollen diesen Tag der offenen T&#252;r nutzen, um unser ganzes Angebot als Schule darzubieten&#8221;, sagt denn auch J&#252;rgen Fries im Gespr&#228;ch.</p>
<p>Zwar gebe es schon allj&#228;hrlich eine &#8220;Berufsinformationsmesse&#8221;, allerdings st&#252;nde dort vor allem die Ausbildung im Vordergrund. Einen Akzent auf die anderen M&#246;glichkeiten an der Schule zu legen, das schwebt Fries vor. So kann man an diesem Vormittag entdecken, welche Bildungswege zu gehen sind in Steinbach &#8211; vom Abitur bis hin zur Fachschule f&#252;r Menschen, die sich nach abgeschlossener Ausbildung neben dem Beruf noch weiterbilden wollen.</p>
<p>Lernen neben dem Beruf</p>
<p>&#8220;Nat&#252;rlich unterst&#252;tzt mich mein Arbeitgeber, die wollen gut ausgebildete junge Leute&#8221;, sagt Franz Wagner. In Sonneberg m&#246;chte er die Weiterbildung zum Maschinenbautechniker machen, die ist in seinen Kreisen ziemlich angesehen. So f&#252;hrt Wagners Weg auch an den Tisch von Susanne Ro&#223;, sie informiert gemeinsam mit anderen Lehrern an diesem Tag &#252;ber die M&#246;glichkeiten der Fachschule: &#8220;Wir verstehen die Fachschule als weiterf&#252;hrende berufliche Bildung&#8221;, so Ro&#223;. Dabei orientiere man sich vor allem an den Entwicklungen der Praxis. Entweder interessierten sich die Arbeitnehmer selbst und k&#228;men aus eigenem Interesse, es komme aber auch oft vor, dass der Chef den Sonneberger Bildungsgang empfiehlt.</p>
<p>Unter anderem bietet die Steinbacher Schule deutschlandweit einmalig die Ausbildung zum Spielzeuggestalter an &#8211; man ist traditionsbewusst hier und damit bisher gut gefahren. Dabei ist vor allem der Zuspruch aus Oberfranken in den letzten Jahren deutlich gr&#246;&#223;er geworden: Auf insgesamt rund 30 Prozent sch&#228;tzt Schulchef J&#252;rgen Fries den Anteil der Bayern an seiner Schule: &#8220;Sie kommen vor allem aus Ha&#223;furt, Kronach, Neustadt, Bamberg&#8221; &#8211; oder eben aus Coburg, wie etwa Marcel Sch&#246;pf. Er ist gemeinsam mit seinen Eltern nach Sonneberg gekommen, sie wollen sich die Schule anschauen: &#8220;Ich habe in Coburg Realschulabschluss gemacht und &#252;berlege, das Abitur in Sonneberg abzulegen&#8221;, erkl&#228;rt Marcel Sch&#246;pf. Die oft beklagte Mauer in den K&#246;pfen, zumindest in Sachen Schullaufbahn scheint sie zu br&#246;ckeln: &#8220;Wir haben &#252;berlegt und uns bewusst f&#252;r Sonneberg und Th&#252;ringen entschieden&#8221;, erkl&#228;rt Mama Carola Sch&#246;pf: &#8220;Marcel kennt einige &#196;ltere aus Coburg, die schon hier in Sonneberg zur Schule gegangen sind.&#8221; Man hat sich in Steinbach offenbar einen ordentlichen Ruf erarbeitet. Und der ist f&#252;r die Schulentscheidung vieler Eltern ziemlich wichtig: &#8220;Ich m&#246;chte Abitur mit dem Schwerpunkt Wirtschaft machen&#8221;, erz&#228;hlt Marcel und scheint sich das gut &#252;berlegt zu haben.</p>
<p>Von der Schule an die Uni<br />
&#8220;Viele, die bei uns die Hochschulreife ablegen, zieht es dann auch in die technischen Berufe oder eben zu einem Wirtschaftsstudium&#8221;, erg&#228;nzt Schulleiter J&#252;rgen Fries. Eine Flucht vor dem bayerischen Abitur zum vermeintlich leichteren diesseits der Landesgrenze &#8211; wie ab und an unterstellt &#8211; sieht wohl anders aus. Stattdessen sei es vielmehr so, dass etwa das Angebot zum Maschinenbautechniker momentan auf sehr gro&#223;e Nachfrage sto&#223;e, so Fries. Es hat sich herumgesprochen, dass die Arbeitsmarktchancen hier ziemlich gut sind.</p>
<p>Nicht ganz kann man das von den Friseuren behaupten, die einen Raum weiter ihr Fachkabinett f&#252;r die duale Ausbildung haben. Die Einrichtung l&#228;sst mit vielen Modellen und Haarwascheinrichtung wenige W&#252;nsche offen &#8211; der sp&#228;tere Lohn allerdings schon. Heike Kemnitz ist f&#252;r die Ausbildung der Friseurinnen hier verantwortlich. Die weibliche Form passe, denn &#8220;es sind vor allem Frauen, die sich hierf&#252;r entscheiden.&#8221; Laut Kemnitz sind vor allem wegbrechende Sch&#252;lerzahlen f&#252;r den R&#252;ckgang in ihrem Bereich verantwortlich. Ob auch die schlechten Nachrichten &#252;ber die niedrigen L&#246;hne ihren Anteil haben &#8211; schwierig zu sagen.</p>
<p>Als Best&#228;tigung jedenfalls darf die Schule die vielen jungen Menschen auffassen, die ihre Eltern durch die G&#228;nge f&#252;hren, weil sie schon hier unterrichtet werden.</p>
<p>Susanne M&#252;ller etwa aus Neuhaus-Schierschnitz hat gleich die ganze Familie inclusive Oma und Opa mitgebracht &#8211; die staunen nicht schlecht ob der vielen Computer in den R&#228;umen: &#8220;Wenn wir fr&#252;her so was gehabt h&#228;tten&#8230;&#8221;, sagt die Oma und der Opa nickt ganz still dazu.</p>
<p>Last, but not least:</p>
<h4>Der 16. Februar in der Weltgeschichte:</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/16._Februar"><strong>Ich-will-mehr-wissen-als-die-anderen</strong></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/16._Februar"> </a></p>


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		<title>Landeselternsprecherin legt Ihr Amt nieder</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 12:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Grimm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren
Frau Carmen Frey, Landeselternsprecherin der Gesamtschulen in Th&#252;ringen  hat mit sofortiger Wirkung ihr Amt innerhalb der Landeselternvertretung niedergelegt.
Sie begr&#252;ndete Ihren Entschluss folgenderma&#223;en:
Hiermit erkl&#228;re ich meinen R&#252;cktritt als Landeselternsprecherin f&#252;r Gesamtschulen. Die Zusammenarbeit in der Landeselternvertretung ist in der Debatte &#252;ber die geplante Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule an eine Grenze gesto&#223;en, die ich [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren</p>
<p>Frau Carmen Frey, Landeselternsprecherin der Gesamtschulen in Th&#252;ringen  hat mit sofortiger Wirkung ihr Amt innerhalb der Landeselternvertretung niedergelegt.<br />
Sie begr&#252;ndete Ihren Entschluss folgenderma&#223;en:</p>
<blockquote><p>Hiermit erkl&#228;re ich meinen R&#252;cktritt als Landeselternsprecherin f&#252;r Gesamtschulen. Die Zusammenarbeit in der Landeselternvertretung ist in der Debatte &#252;ber die geplante Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule an eine Grenze gesto&#223;en, die ich pers&#246;nlich nicht weiter vertreten kann.</p></blockquote>
<p>Leider mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Carmen Frey sich nicht mehr in der Lage sieht, die Interessen der Th&#252;ringer Eltern in der Landeselternvertretung wahrzunehmen.<br />
Sie erkl&#228;rte hierzu gegen&#252;ber dem TMBWK schriftlich Ihren R&#252;cktritt und begr&#252;ndet ihn damit, dass die Zusammenarbeit in der Landeselternvertretung in der Debatte &#252;ber die geplante Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsschule an eine Grenze gesto&#223;en sei, die sie pers&#246;nlich nicht weiter vertreten k&#246;nne.</p>
<p>Der Landeselternvertretung gegen&#252;ber begr&#252;ndete sie ihren Schritt damit, dass es ihr aufgrund ihrer beruflichen N&#228;he zum Th&#252;ringer Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur nicht m&#246;glich sei, auch bei ggf. konflikttr&#228;chtigen Themen entscheiden und auftreten zu k&#246;nnen. Dieses Problem hatte sich f&#252;r sie mit der Pressemitteilung der LEV vom 04.02.2010 so zugespitzt, dass sie nun die Konsequenzen gezogen hat.<br />
Wir bedauern den Konflikt von Carmen, haben jedoch zu respektieren, dass gerade in der heutigen Zeit berufliches Fortkommen existenzielle Bedeutung hat. F&#252;r uns offenbaren sich hier die objektiven Grenzen der Demokratie in &#228;u&#223;erst bedauerlichem Umfang.</p>
<p>Wir w&#252;nschen Carmen Frey, die gleichwohl weiterhin als Kreiselternsprecherin f&#252;r Erfurt und Schulelternsprecherin der IGS Erfurt aktiv bleiben will, dass sie in diesen Funktionen nicht in solche, von ihr als unaufl&#246;sbare empfundene, Interessenkollisionen ger&#228;t.</p>
<p>F&#252;r die Th&#252;ringer Gesamtschulen nimmt nunmehr der bisherige Stellvertreter <strong><a title="Kontaktmail" href="mailto: andreas.pusch@lev-thueringen.de" target="_blank">Andreas Pusch</a></strong> die Funktion des Landeselternsprechers der Gesamtschulen wahr.</p>
<p><strong>Zitate sind ein wesentlicher Bestandteil meiner Artikel, hierzu habe ich zwei gefunden&#8230;</strong><em><br />
</em></p>
<blockquote><p><strong>„Nichts verschafft mehr Ruhe als ein gefasster Entschluss.“</strong><br />
Charles Maurice de Talleyrand-Périgog</p></blockquote>
<p><strong>oder von einem (mir) unbekannten Verfasser&#8230;</strong></p>
<blockquote><p><strong>„Schneller Entschlu&#223; &#8211; Bringt oft Verdru&#223;.“</strong></p></blockquote>
<p>Nun werden wir nat&#252;rlich unverdrossen weiterhin unsere Ziele verfolgen, erfreuen uns daran dass wir nach anf&#228;nglicher holpriger Diskussion wieder in einem politisch und privat unabh&#228;ngigen Austausch mit dem TMBWK stehen und auch stark in die Entwicklung der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule eingebunden sind. Das erste Gespr&#228;ch zu diesem wichtigen Thema fand noch vor der Ver&#246;ffentlichung des Konzeptes statt, auch heute wird es weitere Treffen von Elternvertretern mit dem TMBWK zu diesem Thema geben.</p>
<p>Dieser rege wiedererwachte Dialog ist auch ein Ergebnis auf unsere Position &#8211; Wir Eltern wollen, wir Eltern m&#252;ssen mitgestalten &#8211; wenn &#196;u&#223;erungen wie<strong><br />
&#8220;Eltern sind die wichtigsten Partner der Schule&#8221;</strong> nicht zu Worth&#252;lsen verk&#252;mmern sollen.</p>
<blockquote><p><strong>„Zusammenkunft ist ein Anfang.<br />
Zusammenhalt ist ein Fortschritt.<br />
Zusammenarbeit ist der Erfolg.“</strong><br />
Henry Ford</p></blockquote>
<p>Wir bleiben dran, versprochen. <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Ihr/Euer<br />
Alex Grimm</strong></p>


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		<title>Pressespiegel  vom 13. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 11:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Hoppe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Hoppe]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten
Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung
Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden.
Erfurt (dpa/th)
«Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der Vorstellung des Konzeptes f&#252;r die neuen Gemeinschaftschulen. In der [...]

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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-16-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 16. Februar 2010'>Pressespiegel vom 16. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, sowohl die Olympischen Winterspiele in Canada als auch die f&#252;r uns bedeutsamen Ereignisse im Zusammenhang mit der Gestaltung der neuen Gemeinschaftsschule in Th&#252;ringen haben uns in ihren Bann gezogen. Wie geht es weiter, wer wird noch welche Konsequenzen ziehen, wie...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-23-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 23. Februar 2010'>Pressespiegel vom 23. Februar 2010</a> <small>Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels, morgen ist es mal wieder soweit: Im Kreistag Bad Salzungen werden wichtige Entscheidungen zum zuk&#252;nftigen Schulnetz im Erbstromtal getroffen. Zwei Grundschulen sind von einer eventuellen Schlie&#223;ung betroffen. Sich &#228;ndernde demografische Daten und bewusst zur&#252;ckgehaltene Sanierungsarbeiten fordern ihren Tribut, will man...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-vom-10-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 10. Februar 2010'>Pressespiegel vom 10. Februar 2010</a> <small>Guten Morgen liebe LeserInnen, gestern Morgen las ich folgendes Zitat. &#8220;Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.&#8221; (Henry Ford) Kurz darauf hatte ich eine Diskussion mit meiner Tochter &#252;ber die M&#246;glichkeit etwas Neues auszuprobieren und sie weigerte sich grunds&#228;tzlich dar&#252;ber nachzudenken, in ihren gewohnten Ablauf etwas Neues...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2010/02/pressespiegel-11-februar-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pressespiegel vom 11. Februar 2010'>Pressespiegel vom 11. Februar 2010</a> <small>Liebe Eltern, liebe LeserInnen als ich die gestrigen, einleitenden Worte von Martin las, stellte ich mir selbst die Frage. Wie lebst du mit deiner Familie? L&#228;sst du verschiedene Entwicklungen deiner Kinder zu? Haben sie die M&#246;glichkeit sich sch&#246;pferisch auszuprobieren? Wie ist das Leben deiner Familie? Muss man jede Moderne leben?...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule soll 2010 starten</h4>
<h5>Quelle: S&#252;dth&#252;ringer Zeitung</h5>
<p>Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden.<br />
Erfurt (dpa/th)<br />
«Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst», sagte Matschie am Freitag bei der Vorstellung des Konzeptes f&#252;r die neuen Gemeinschaftschulen. In der Diskussion zwischen Eltern, Sch&#252;lern und Lehrern solle jede Schule selbst entscheiden, ob sie das gemeinsame Lernen bis zur achten Klasse einf&#252;hrt. Matschie will das Schulgesetz nach der Sommerpause in den Landtag einbringen. Erste Pilotprojekte sollen schon zu Schuljahresbeginn im August starten.<br />
12.02.2010</p>
<h4>Matschie: „Mit der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule gemeinsam erfolgreicher lernen“</h4>
<h5>Quelle: HP TMBWK</h5>
<p>Als neue Schulart, die „die Chance er&#246;ffnet, gemeinsam erfolgreicher zu lernen“, hat Th&#252;ringens Minister f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule bezeichnet. Sie umfasse die Klassenstufen 1 bis 12. Bis zur Vollendung der 8. Klasse stehe die Idee des gemeinsamen Lernens im Mittelpunkt. Anl&#228;sslich der Vorstellung des Schulkonzepts sagte Matschie in Erfurt: „Jede Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule stellt ein verl&#228;ssliches Angebot zur ganzt&#228;gigen Bildung und Betreuung bereit. Sie sichert damit die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und hoher p&#228;dagogischer Qualit&#228;t“.<span id="more-2232"></span><br />
Das wichtigste Ziel der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule besteht nach Matschies Worten darin, allen Kindern den bestm&#246;glichen Start ins Leben zu erm&#246;glichen. „Internationale Schulvergleichsstudien zeigen, dass in Deutschland die soziale Herkunft eine zu gro&#223;e Rolle f&#252;r den Schulerfolg spielt. Ein Grund daf&#252;r ist die fr&#252;he Trennung der Kinder nach der 4. Klasse. Das l&#228;sst meist zu wenig Zeit, um alle Potentiale eines Kindes zu erkennen und zu entwickeln.“ Mit dem Konzept des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens wolle er dieser Entwicklung entgegen wirken.<br />
Zur Struktur der neuen Schulform sagte Matschie, die Gemeinschaftsschule sei mit einer Grundschule r&#228;umlich und organisatorisch verbunden oder sie kooperiere mit einer oder mehreren Grundschulen. Klassenverb&#228;nde der Grundschule k&#246;nnten so nahtlos an die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule wechseln. Die Gemeinschaftsschule biete das gesamte Spektrum an allgemeinbildenden Schulabschl&#252;ssen. Im Regelfall sei eine gymnasiale Oberstufe enthalten. Sofern an einer Gemeinschaftsschule aufgrund regionaler Bedingungen keine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden k&#246;nne, sei sie zur Kooperation mit einem Gymnasium der Region verpflichtet.<br />
Die Entscheidung &#252;ber die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen werde vor Ort in einem Dialog zwischen den Eltern, den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, den Lehrkr&#228;ften einer Schule sowie dem Schultr&#228;ger getroffen. Daneben m&#252;sse ein p&#228;dagogisches Konzept, in dessen Mittelpunkt das l&#228;ngere gemeinsame Lernen steht, am Schulstandort entwickelt werden.<br />
Zum Zeitplan der Einf&#252;hrung der Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule sagte Matschie, dass auf einer Auftaktveranstaltung am 24. Februar in Erfurt Schul&#228;mter und Schultr&#228;ger &#252;ber das Konzept informiert w&#252;rden. Im Fr&#252;hjahr werde es eine Reihe weiterer Informationsveranstaltungen in ganz Th&#252;ringen geben. Ab Mai k&#246;nnten sich interessierte Schulen als Gemeinschaftsschule bewerben. Ab dem neuen Schuljahr w&#252;rden dann im Rahmen des Pilotprojektes „Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule im Aufbau“ die ersten Schulen in der neuen Form an den Start gehen. Die Novelle zur &#196;nderung des Th&#252;ringer Schulgesetzes solle sofort nach der Sommerpause in den Th&#252;ringer Landtag eingebracht werden.<br />
Matschie sagte, dass im Ministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kultur in Sachen Gemeinschaftsschule eine spezielle Anlaufstelle eingerichtet worden sei. Au&#223;erdem informiere das Ministerium auf seiner Homepage ausf&#252;hrlich &#252;ber die Th&#252;ringer Gemeinschaftsschule.</p>
<h4>TH&#220;RINGEN: Matschie legt Schulkonzept vor</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine</h5>
<p>Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) hat heute sein Konzept f&#252;r die Einf&#252;hrung von Gemeinschaftsschulen in Th&#252;ringen vorgelegt. Im Mittelpunkt stehe die Idee des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens, sagte Matschie. Eckpunkte seien der gemeinsame Unterricht bis zur achten Klasse, ein Ganztagsangebot sowie die Vernetzung mit anderen Bildungstr&#228;gern in der Kommune. &#8220;Alle Wege zu allen Abschl&#252;ssen bleiben offen&#8221;, sagte er. Das Abitur sollten Sch&#252;ler an der Gemeinschaftsschule in der 12. Klasse erlangen k&#246;nnen.<br />
Schulen, die die neue Schulform umsetzen wollten, aber nicht an eine Grundschule angeschlossen seien, sollten Kooperationen bilden. Wichtig sei, dass die Gemeinschaftsschule niemandem aufgezwungen werde, betonte Matschie. Eine gute Schule entstehe dort, &#8220;wo die Beteiligten von dem &#252;berzeugt sind, was sie tun&#8221;. Bisher l&#228;gen dem Ministerium sechs Antr&#228;ge von Schulen vor. Matschie rechnet damit, dass der dementsprechende Gesetzentwurf bis Ende 2010 beschlossen sein wird. Die ersten Gemeinschaftsschulen sollen &#8211; gleichberechtigt zu den anderen Schulen &#8211; schon zum Schuljahr 2010/2011 beginnen.<br />
12.02.2010   TA/ddp</p>
<h4>Matschie legt Konzept f&#252;r Gemeinschaftsschule vor</h4>
<h5>Quelle: HP mdr.de</h5>
<p>Bildungsminister Christoph Matschie hat sein Konzept f&#252;r die Einf&#252;hrung von Gemeinschaftsschulen in Th&#252;ringen vorgelegt. Der SPD-Politiker sagte, dass im Mittelpunkt die Idee des gemeinsamen Lernens stehe. Er f&#252;gte hinzu: &#8220;Die Gemeinschaftsschule soll f&#252;r mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.&#8221; Eckpunkte seien der gemeinsame Unterricht bis zur achten Klasse, ein Ganztagsangebot sowie die Vernetzung mit anderen Bildungstr&#228;gern in der Kommune. Das Abitur sollten Sch&#252;ler an der Gemeinschaftsschule in der 12. Klasse erlangen k&#246;nnen.<br />
Th&#252;ringens SPD-Landesvorsitzender Christoph Matschie gestikuliert auf der Th&#252;ringer SPD-Basiskonferenz.<br />
St&#228;rkere Einbindung der Eltern<br />
Mit einer st&#228;rkeren Einbindung der Eltern will der Bildungsminister in Th&#252;ringen ein Schulreform-Debakel wie in Hamburg vermeiden. Matschie sagte bei der Vorstellung des Konzeptes: &#8220;Wir wollen keine Schule, die von oben eingef&#252;hrt wird, sondern eine, die von unten w&#228;chst.&#8221; Matschie will das Schulgesetz nach der Sommerpause in den Landtag einbringen. Erste Pilotprojekte sollen schon zu Schuljahresbeginn im August starten.<br />
Die neue Schulform soll gleichberechtigt neben den bisherigen im Gesetz festgeschrieben werden. Matschie rechnet damit, dass der entsprechende Gesetzentwurf bis Ende 2010 beschlossen sein wird. Bisher l&#228;gen dem Ministerium sechs Antr&#228;ge von Schulen vor. Das Ministerium habe f&#252;r interessierte Eltern, Lehrer und Schulleiter eine Anlaufstelle eingerichtet.<br />
CDU-Sprecher: &#8220;Interessanter Diskussionsansto&#223;&#8221;<br />
Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Volker Emde, bezeichnete das Konzept als &#8220;interessanten Diskussionsansto&#223;&#8221;. Allerdings ergebe sich f&#252;r ihn nicht schl&#252;ssig, worin das Alleinstellungsmerkmal der Gemeinschaftsschule bestehe. Er favorisiere zudem eher eine Schule, die von der ersten bis zur zehnten Klasse statt bis zur zw&#246;lften Klasse reiche. Die CDU wolle bis Mitte M&#228;rz ihre Vorstellungen einbringen.<br />
12. Februar 2010, 20:23 Uhr</p>
<h4>Br&#252;ckenschlag &#252;ber den Park</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Weimar</h5>
<p>In der F&#252;rnbergschule an der Bodelschwinghstra&#223;e sieht Weimars Bildungsausschuss die Chance, die Innenstadt-Schulen in Zukunft zu entlasten.<br />
WEIMAR. Das Ger&#252;cht, dass Weimar in den n&#228;chsten Jahren rund 100 Pl&#228;tze an Grundschulen fehlen, hat Peter Krause (CDU) vernommen. Best&#228;tigen kann es der Vorsitzende des st&#228;dtischen Bildungs- und Sportausschusses allerdings nicht. Zwar sei tats&#228;chlich absehbar, dass die Zahl der Grundsch&#252;ler in dieser Gr&#246;&#223;enordnung steigen werde. Gen&#252;gend Platz gebe es dennoch. Unproblematisch ist die f&#252;r Weimar eigentlich positive Entwicklung trotzdem nicht. Die Krux besteht nicht in der Gesamtzahl der Pl&#228;tze, sondern in deren Verteilung in der Stadt. &#8220;Der Schulbereich Innenstadt boomt ohne Ende&#8221;, wei&#223; Krause. Die Kapazit&#228;t in Wieland- und Falkschule, die das Einzugsgebiet bedienen, ist jedoch schon jetzt ersch&#246;pft. &#8220;Wir wollen deshalb die F&#252;rnbergschule als Ersatz f&#252;r die Innenstadt aufbauen&#8221;, so der Ausschuss-Chef. Das Fachgremium nahm das Haus an der Bodelschwinghstra&#223;e bei seiner Sitzung am Donnerstag in Augenschein. Sein Urteil: eine attraktive, nahezu ideale Schule, die auch baulich kaum Nachbesserung verlangt &#8211; abgesehen von ihrer Turnhalle. Da es ohnehin Ziel sei, Weimars Schuleinzugsbereiche aufzul&#246;sen, sei sie eine echte Alternative zu den Innenstadt-Schulen. Das Problem, dass der Ilmpark vielen Eltern als Kluft zwischen Stadtzentrum und der Bodelschwinghstra&#223;e erscheinen mag, will Krause nicht von der Hand weisen. Umso wichtiger sei es, die F&#252;rnbergschule weiterhin attraktiv zu entwickeln. Mit der Kisum-Partnerschaft und der Etablierung als Musikgrundschule sei sie auf bestem Wege.Unbegrenzt ist der Platz in der F&#252;rnbergschule freilich auch nicht. Mit dem Kisum-Einzug hat sich die Zweiz&#252;gigkeit der Klassenstufen dort zementiert. Zus&#228;tzliche Klassen einzurichten, gibt das Raumangebot nun nicht mehr her. Dennoch sieht der Bildungsausschuss in der F&#252;rnbergschule noch hinreichend Aufnahme-Kapazit&#228;t, um die beiden H&#228;user der Innenstadt entlasten zu k&#246;nnen.<br />
12.02.2010</p>
<h4>Es ist geschafft</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Arnstadt</h5>
<p>ARNSTADT. Mit Musik von Bach &#8211; von wem auch sonst &#8211; begann gestern die Feierstunde zur Wiederer&#246;ffnung und Namensgebung in der Grundschule Am Plan in Arnstadt.<br />
Statt wie geplant auf dem Schulhof trafen sich Sch&#252;ler, Lehrer, Eltern und G&#228;ste in der Turnhalle. Eine gute Entscheidung angesichts des Schneetreibens, in dem nach der Feierstunde die Scheren gez&#252;ckt und das rote Schleifenband zur Wiederer&#246;ffnung durchschnitten wurde. Zuvor hatte Architekt Wilfried Mohr bereits symbolisch einen gro&#223;en Schl&#252;ssel &#252;bergeben.<br />
Genau ein Jahr dauerte die Sanierung des 1842 erbauten, denkmalgesch&#252;tzten Schulgeb&#228;udes. Die knapp 160 M&#228;dchen und Jungen feierten gestern alle, die dabei geholfen haben, wie Popstars. So gab es Beifall und Jubel f&#252;r die Geldgeber, Planer, Bauarbeiter, aber auch f&#252;r die Hausmeister und Helfer, die die beiden Umz&#252;ge ins Ausweichquartier und wieder zur&#252;ck bew&#228;ltigt haben. Th&#252;ringens Bauminister Christian Carius (CDU) nannte ein Gesamtbauvolumen von 1,4 Millionen Euro, darunter 573 000 Euro Bundes- und die gleiche Summe Landesmittel sowie ein Anteil des Kreises von 286 000 Euro. Es handelt sich um die erste Schule in Th&#252;ringen, die mit Hilfe der St&#228;dtebauf&#246;rderung saniert wurde, f&#252;gte Landrat Benno Kaufhold (CDU) an, der seine Ansprache mit einem kleinen Quiz verband. Weil auch noch die Heizung kaputt ging, musste die Kreisverwaltung zus&#228;tzlich Geld drauflegen. Wenn in diesem Jahr auch die Umz&#228;unung erneuert ist, werden 1,8 Millionen Euro verbaut sein.<br />
Daf&#252;r gibt es eine Grundschule, die modernen Anspr&#252;chen gen&#252;gt und attraktiv geworden ist. Nur wenige Meter vom Bachhaus in der Kohlgasse entfernt, wurde ihr gestern feierlich der Name &#8220;Johann Sebastian Bach&#8221; verliehen. Arnstadts B&#252;rgermeister hatte als Geschenk auch gleich ein Bild des gro&#223;en Musikers dabei. Bach sei durch seinen Flei&#223; und seine Ideen ein Vorbild, betonte Schulleiter Joachim Balkow. Er k&#252;ndigte an, dass im Herbst auch ein neues Schulkonzept stehen wird. Bereits jetzt gibt es 20 Angebote f&#252;r den Nachmittag. Der Schulleiter nannte Schach, Sprachen, Basteln und Sport. Aber auch Musik geh&#246;rt dazu, das haben die Singm&#228;use mit ihrem Programm gezeigt.<br />
Antje K&#214;HLER<br />
12.02.2010</p>
<h4>Ein Studium auf Probe</h4>
<h5>Quelle: Th&#252;ringer Allgemeine, Lokalredaktion Nordhausen</h5>
<p>NORDHAUSEN. Die Fachhochschule Nordhausen f&#246;rdert begabten Nachwuchs in Naturwissenschaften und Technik. Beim &#8220;Zukunftsportal f&#252;r Gymnasien&#8221; konnten 28 M&#228;dchen und Jungen aus Nordth&#252;ringer Schulen Hochschulluft schnuppern.<br />
F&#252;r Daniel Piper steht nach seinem einw&#246;chigen Ausflug in die Welt der Technischen Informatik fest: &#8220;Ich kann mir gut vorstellen, diese Richtung zu studieren.&#8221; Der 13-J&#228;hrige vom Kyffh&#228;user-Gymnasium aus Bad Frankenhausen hat mit Maximilian Bies und Richard M&#252;nkner eine Fu&#223;g&#228;ngerampel programmiert. &#8220;Es geht um die Grundlagen der SPS-Programmmierung. An praktischen Beispielen, wie das der Ampel, kann man das Ganze gut erl&#228;utern&#8221;, sagte Dozent Frank R&#246;hreich. Insgesamt 28 M&#228;dchen und Jungen, die auf Empfehlung ihrer Schulen an dem Projekt teilnahmen, konnten sich in f&#252;nf Wissenschaftsbereichen ausprobieren. Und w&#228;hrend in der Technischen Informatik, Regenerativen Energietechnik und Computergest&#252;tztem Konstruieren vor allem die Jungen experimentierten, waren in den Gruppen Umwelttechnik und Alltagschemie M&#228;dchen zu finden.<br />
&#8220;Unser Ziel ist es, mehr exzellente Sch&#252;ler f&#252;r ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern&#8221;, erkl&#228;rte die Projektleiterin Kerstin Apel. Und das Konzept scheint aufzugehen. &#8220;Wir haben tats&#228;chlich Studenten, die zuvor in der Sch&#252;lerakademie bei uns waren&#8221;, sagte Apel.<br />
Das Projekt &#8220;Zukunftsportal&#8221;, das am Monatsende auch f&#252;r Regelsch&#252;ler angeboten wird, findet mittlerweile das zweite Mal an der Fachhochschule statt. Finanziert wird es aus Mitteln des Europ&#228;ischen Sozialfonds und vom Land.<br />
Von Susanne BERNSTEIN<br />
12.02.2010</p>


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		<title>Pressespiegel vom 11. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Eltern, liebe LeserInnen
als ich die gestrigen, einleitenden Worte von Martin las, stellte ich mir selbst die Frage. Wie lebst du mit deiner Familie? L&#228;sst du verschiedene Entwicklungen deiner Kinder zu? Haben sie die M&#246;glichkeit sich sch&#246;pferisch auszuprobieren? Wie ist das Leben deiner Familie? Muss man jede Moderne leben?
Als erstes stellte ich fest, und das [...]

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Eltern, liebe LeserInnen</em></p>
<p><em>als ich die gestrigen, einleitenden Worte von Martin las, stellte ich mir selbst die Frage. Wie lebst du mit deiner Familie? L&#228;sst du verschiedene Entwicklungen deiner Kinder zu? Haben sie die M&#246;glichkeit sich sch&#246;pferisch auszuprobieren? Wie ist das Leben deiner Familie? Muss man jede Moderne leben?</em></p>
<p><em>Als erstes stellte ich fest, und das lege ich in ein Zitat,</em></p>
<blockquote><p>Das Problem der modernen Familie liegt darin, dass jeder die Hosen anhat.</p>
<p>George Stilwell</p></blockquote>
<p><em>Nun gut, in meiner Kleinstfamilie habe ich die Hosen an. <img src='http://lev-thueringen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und ich lege Wert darauf alt Bew&#228;hrtes mit Neuem zu verbinden. Wie sieht das aus? So, wie es meine Eltern taten, stehe ich vor meinen Kindern auf und bereite den Fr&#252;hst&#252;ckstisch vor. Und wenn die Zeit heran ist, der Wecker im Zimmer meiner Gro&#223;en klingelt warte ich das sich die T&#252;r &#246;ffnet. Ein stolzes &#8220;Guten Morgen&#8221; von mir, sie hat es geschafft, nun kann ich die Kleine wecken. Gemeinsames Fr&#252;hst&#252;ck, kurze, meist noch m&#252;de Gespr&#228;che&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Das Schulbrot schmiere ich, gesund soll es sein &#8230;&#8230;&#8230; wie damals bei mir. Heute bin ich variationsreicher als meine Eltern damals. Es folgt das Anziehen, Betten machen, der Blick ins Zimmer&#8230;&#8230;. so wie damals bei mir. Altes hat sich bew&#228;hrt. Die Kinder gehen in die Schule, ich auf meine Arbeit. Am sp&#228;ten Nachmittag treffen wir uns wieder. Hausaufgabenkontrolle, Familienpflichten, gemeinsames Abendbrot, gemeinsam den Tag beenden. Ein ganz normaler Alltag, aber doch ein wichtiges Ger&#252;st. Um dieses herum spielt sich das Leben meiner Familie, und sicher vieler anderer Familen ab. Zum sch&#246;pferisch sein, zum ausprobieren, zum neue Wege gehen haben wir immer Zeit. Mein Ger&#252;st ist recht stabiel und l&#228;sst den Freiraum zu, mal mit mehr und mal mit weniger Zeit. Hilfe? Die brauche ich auch&#8230;.fordere und nehme sie an &#8230;&#8230;&#8230;.aus meinem Netzwerk.;-)</em></p>
<blockquote><p>Alle halten die Gesellschaft f&#252;r kl&#252;ger als ihre Seele und wissen nicht, dass eine Seele – ihre Seele – weiser ist als alle Welt.</p>
<p>Ralph Waldo Emerson</p></blockquote>
<p><em>Das Besondere und Kreative sind wir, wir mit unserer Art des Familienlebens.</em></p>
<p><em>Herzlichst Eure/ Ihre Sylke Wolf</em></p>
<h4>Schule stresst viele Kinder</h4>
<h5>Forscher haben herausgefunden, dass jeder dritte Sch&#252;ler ab der f&#252;nften Klasse regelm&#228;&#223;ig vor Mathe-Arbeiten Angst hat. M&#228;dchen f&#252;rchten sich noch eher als Jungs.</h5>
<h5>Erfurt. (ddp/tlz/nb)</h5>
<p>Jedes zweite Kind in Deutschland f&#252;hlt sich von der Schule gestresst. Das haben Forscher herausgefunden.<span id="more-2222"></span></p>
<p>Die Forscher haben f&#252;r die Techniker Krankenkasse 1000 Eltern befragt, wie es ihren Kindern geht. Dabei ist herausgekommen: Jeder zweite Sch&#252;ler f&#252;hlt sich von der Schule gestresst. Einige stehen sogar sehr unter Druck. Schuld an allem ist, dass Kinder in der Schule immer mehr Leistung zeigen m&#252;ssen.</p>
<p>Viele haben Angst vor schlechten Noten. Jeder vierte Sch&#252;ler leidet darunter. Jedes f&#252;nfte Kind f&#252;hlt sich von Lehrern ungerecht behandelt. Au&#223;erdem gibt es Kinder, denen der Schultag zu lang ist oder die Probleme mit ihren Klassenkameraden haben. Die Folge: Viele Kinder kommen jeden Morgen mit einem flauen Gef&#252;hl in die Schule.</p>
<p>Kinder gehen mit dem Stress unterschiedlich um. Einige haben Kopfschmerzen und Bauchschmerzen. M&#228;dchen h&#228;ufiger als Jungen. Andere Sch&#252;ler schlafen schlecht oder haben keinen Appetit mehr. Au&#223;erdem gibt es Kinder, die aufgedreht und zappelig sind oder die sich zur&#252;ckziehen.</p>
<p>Oft stecken hinter Schulangst auch Probleme mit Klassenkameraden. Das betrifft alle Schulformen und Jungen wie M&#228;dchen gleicherma&#223;en. Am h&#228;ufigsten gibt es den Stress mit Klassenkameraden jedoch in der Altersgruppe zwischen elf und 14 Jahren. Wichtig ist, dass sich die Eltern dann Zeit f&#252;r ihre Kinder nehmen, ihnen zuh&#246;ren und das Gef&#252;hl geben, dass sie ihr Kind erst nehmen, so die Experten.</p>
<p>Ein fester Tagesablauf mit regelm&#228;&#223;igen, gesunden Mahlzeiten, festen Hausaufgabenzeiten und ein immer wieder gleicher Ablauf beim Schlafengeben erleichtert stressgef&#228;hrdeten Kindern den Alltag. Au&#223;erdem brauchen sie ausreichend Ruhepausen und gerade die Kleineren gen&#252;gend Zeit zum Toben. Zu viele Termine am Nachmittag bedeuten oft nur zus&#228;tzlichen Stress. Und: &#8220;Lob, auch f&#252;r kleine Fortschritte und Erfolge, st&#228;rkt das Selbstvertrauen und gibt Kindern Gelassenheit&#8221;, sagt Experte York Scheller.</p>
<p>Doch auch trotz bester Vorsorge geraten Schulkinder immer wieder in Situationen, die sie belasten &#8211; sei es die n&#228;chste Klassenarbeit oder ein Streit mit der besten Freundin. &#8220;Kinder sollten deshalb m&#246;glichst fr&#252;h lernen, mit Stress umzugehen&#8221;, sagt Scheller.</p>
<h5>10.02.2010</h5>
<h4>Was Eltern tun k&#246;nnen, damit ihre Kinder besser lernen.</h4>
<h5>Hausaufgaben: Tipps vom Experten</h5>
<p>Der Tisch, an dem Grundsch&#252;ler ihre Hausaufgaben machen, sollte sparsam ausgestattet sein. Denn sonst besteht die Gefahr, dass sich das Kind ablenken l&#228;sst, erl&#228;utert Norbert Hartmann von der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt L&#252;beck. Ob das Kind seine Hausaufgaben besser am K&#252;chentisch oder am Schreibtisch im Kinderzimmer erledigt, sollten Eltern mit ihm besprechen. «Das h&#228;ngt davon ab, wie es f&#252;r Kind und Mutter passt.»</p>
<p>Manche Eltern legten von Anfang an viel Wert auf Eigenst&#228;ndigkeit des Kindes. Dann sei der Schreibtisch im Kinderzimmer naheliegend. Andere f&#246;rderten eher das Miteinander, dann ist das Kind in der K&#252;che oder am Esstisch besser aufgehoben. Die Zwischenl&#246;sung sei, das Kind in seinem Zimmer arbeiten zu lassen, aber bei offener T&#252;r, damit Mutter oder Vater bei Fragen helfen k&#246;nnen, sagte Hartmann.</p>
<p>Arbeitet das Kind in der K&#252;che oder im Esszimmer, muss es sich dort trotzdem konzentrieren k&#246;nnen. Kleine Geschwister spielen dann besser woanders. «Sonst passiert es leicht, dass beide anfangen, um die Aufmerksamkeit der Mutter zu buhlen», warnte der Schulpsychologe. M&#246;chte der Bruder oder die Schwester des Sch&#252;lers immer dabei sein, bleibe nur das Kinderzimmer als Lernort. Damit er sich dort nicht allein f&#252;hlt, k&#246;nnten ein Kuscheltier oder die Lieblings-Lego-Figur auf dem Schreibtisch sitzen. Mehr Ablenkung st&#246;re aber eher.</p>
<p>Im Kinderzimmer sollte das Kind einen Arbeitstisch haben &#8211; und nicht am Spieltisch lernen. «Spiel sollte von Arbeit getrennt sein», erkl&#228;rte Hartmann. «Auch f&#252;r manche Erwachsenen ist es schwierig, am K&#252;chentisch zu arbeiten.» Am Arbeitstisch brauche das Kind Platz, um eine eigene Struktur schaffen zu k&#246;nnen. Deshalb sollte der Tisch regelm&#228;&#223;ig aufger&#228;umt werden. «Kinder haben oft Schwierigkeiten, etwas wegzur&#228;umen und ben&#246;tigen dabei die Hilfe der Eltern», erkl&#228;rte der Schulpsychologe. Sonst bestehe die Gefahr, dass auf dem Tisch Chaos entsteht und das Kind immer weniger Raum zum Arbeiten hat.</p>
<p>Wer besser lernt, hat‘s in der Schule leichter! Bereits mit kleinen Tricks und Kniffen k&#246;nnen Sie die Leistungen Ihrer Kinder f&#246;rdern &#8211; das gilt f&#252;r wissensdurstige Schlauf&#252;chse, die gern einen Schritt voraus sind, als auch f&#252;r Sch&#252;ler, die den Unterrichtsstoff nachholen oder f&#252;r die n&#228;chste Klassenarbeit b&#252;ffeln wollen.</p>
<ol>
<li>Clever kleben<br />
Ihre Kinder haben Schwierigkeiten beim Vokabelpauken? Versuchen Sie es mal mit diesem Trick: Lassen Sie Ihre Kinder die Vokabel auf einen Post-it schreiben. Kleben Sie dann die Zettel gemeinsam auf die entsprechenden Gegenst&#228;nde in der Wohnung – mirror auf den Spiegel, desk auf den Schreibtisch. Das sieht lustig aus und Ihre Kinder k&#246;nnen die W&#246;rter immer mit ihrer Bedeutung in Zusammenhang bringen. Okay, bei W&#246;rtern wie Lion kann es schwierig werden.</li>
<li>Lernplan erstellen<br />
Es bringt nichts, kurz vor einer Arbeit den kompletten Stoff aufzuarbeiten. Erstellen Sie deshalb fr&#252;hzeitig mit Ihren Kindern einen Lernplan! Schreiben Sie gemeinsam auf, welches Pensum die Kinder in welchen Etappen lernen sollen. &#220;brigens: Kurz vor der Klassenarbeit sollten Ihre Kinder nichts Neues mehr lernen. Sinnvoller ist es, das bereits Gelernte zu wiederholen!</li>
<li>Richtig loben<br />
Haben Ihre Kinder eine Lern-Etappe geschafft, sparen Sie nicht mit Lob. Wichtig: Sprechen Sie dabei am Besten die Details an, auf die sich Ihr Lob bezieht. Ihr Lob wirkt so glaubhafter und ist motivierender! &#220;brigens: Auch Belohnungen k&#246;nnen motivieren. Wie w&#228;r’s mit einem gemeinsamen Ausflug?</li>
<li>Mach mal Pause<br />
Sorgen Sie daf&#252;r, dass Ihre Kinder etwa alle 45 Minuten eine Pause machen. F&#252;nf Minuten (und am besten viel Frischluft) reichen meistens schon, um den Kopf wieder frei zu bekommen! Es gilt: Je j&#252;nger die Kinder, desto k&#252;rzer die Lernphasen und desto l&#228;nger die Pausen. Ebenfalls wichtig: Ausreichend schlafen!</li>
<li>Biouhr beachten<br />
Man lernt nicht zu jeder Tageszeit gleich gut. Die meisten Menschen sind am Vormittag gut in Form. Am fr&#252;hen Nachmittag sinkt die Formkurve aber bei den meisten, um am fr&#252;hen Abend nach oben zu steigen.</li>
<li>Schlau essen<br />
Voller Bauch studiert nicht gern, sagt der Volksmund. Und hat v&#246;llig recht. Vor allem fettiges Essen (Pommes &amp; Co.) macht m&#252;de. Machen Sie Ihre Kindern mit viel Obst (Bananen) und Kohlenhydraten (Nudeln) auch geistig fit.</li>
</ol>
<p>Und nun: Viel Spa&#223; beim Lernen!</p>
<h5>Neues Schuljahr &#8211; neue Chance!</h5>
<p>Die Ferien sind vorbei &#8211; das neue Schuljahr hat begonnen. Aber nicht nur gro&#223;e Schult&#252;ten und schwere Rucks&#228;cke erwarten die Sch&#252;ler, sondern auch jede Menge neuer Schulstoff. F&#252;r Eltern wie Kinder ist es eine Zeit voller Spannung, Freude aber auch Sorgen.</p>
<p>Wird mein Kind den Herausforderungen gewachsen sein? Wird es Schritt halten k&#246;nnen mit den anderen und sollte man vielleicht bereits im Vorfeld mit ihm trainieren? Hundert Fragen besch&#228;ftigen einen im Vorfeld.</p>
<h5>Der richtige Start in den Tag:</h5>
<p>F&#228;llt es ihnen schwer fr&#252;h aufzustehen? Ihrem Kind auch! &#220;ben Sie bereits vor Schulbeginn das fr&#252;he Aufstehen &#8211; dazu geh&#246;rt auch ein gesundes Fr&#252;hst&#252;ck, denn das macht fit f&#252;r den Tag.</p>
<h5>Routinen k&#246;nnen den Schulalltag erleichtern:</h5>
<p>Routinen im Tagesablauf k&#246;nnen Ihrem Kind helfen sich sp&#228;ter zurechtzufinden. Lassen Sie Ihr Kind bereits im Haushalt kleinere Aufgaben &#252;bernehmen, am besten in einer bestimmten Reihenfolge. Dabei wird Ihr Kind eigenst&#228;ndiger und kann den Anweisungen der Lehrer leichter folgen.</p>
<h5>Herausforderungen meistern:</h5>
<p>Zu Beginn eines jeden Schuljahres ist Ihr Kind einer F&#252;lle von Erwartungen und Anforderungen ausgesetzt &#8211; neue Mitsch&#252;ler, neue Lehrer, neuer Schulstoff. Machen Sie Ihrem Kind Mut anderen Mitsch&#252;lern offen entgegenzutreten, &#252;ber Probleme mit Ihnen zu reden und gemeinsam nach L&#246;sungen zu suchen.</p>
<h5>Lassen Sie es ruhig angehen:</h5>
<p>Was die Schule betrifft, sollten Sie Hektik so gut es geht vermeiden. Ob beim morgendlichen Aufstehen, beim Weg zur Schule oder bei den Hausaufgaben &#8211; geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht, um sich in den Tag hineinzufinden, Schularbeiten zu erledigen oder einfach mit Ihnen &#252;ber den Tag zu reden.</p>
<h5>Lernen soll Freude bereiten:</h5>
<p>Lernen soll Spa&#223; machen &#8211; das f&#246;rdert die Lernmotivation und garantiert den Lernerfolg. Nur wenn die Neugier Ihres Kindes durch ein angemessenes und attraktives Informationsangebot belohnt wird, bleibt die Lust am Lernen erhalten. Den Wissensdurst kleiner Schlauf&#252;chse zu stillen, haben sich verschiedene Angebote &#8211; wie die Online-Lernplattform scoyo &#8211; zum Ziel gemacht. Hier wird Schulstoff lebendig gemacht &#8211; Lernen mit Spa&#223; eingeschlossen.</p>
<h5>Unterst&#252;tzung ist wichtig:</h5>
<p>Kinder brauchen die volle Unterst&#252;tzung Ihrer Eltern, um den steigenden Anforderungen in der Schule gerecht zu werden. Die Hilfe kann dabei vielf&#228;ltig aussehen &#8211; vom gemeinsamen Erledigen der Hausaufgaben, Gespr&#228;chen &#252;ber den Schulalltag bis hin zur Inanspruchnahme professioneller Unterst&#252;tzung beim Lernen. scoyo &#8211; Deutschlands Nr. 1 Lernplattform f&#252;r Kinder bietet hochwertige Lerninhalte f&#252;r alle wichtigen F&#228;cher der Klassen 1 bis 7 an. Auf die Lehrpl&#228;ne der Bundesl&#228;nder abgestimmt, lernen Kinder spielerisch den relevanten Schulstoff, haben viel Spa&#223; und erzielen messbare Lernerfolge.</p>
<h4>Mobbing in der Grundschule</h4>
<h5>Geschw&#228;nzte Unterrichtsstunden, die sich zu Wochen summieren &#8211; Schulverweigerung ist ein Problem &#252;ber Schulformen und Altersgruppen hinweg. Eine L&#252;cke in den Hilfsangeboten schlie&#223;en will nun die &#8220;Boje&#8221; in und um M&#252;hlhausen.</h5>
<h5>Von Anke K&#220;HN M&#220;HLHAUSEN.</h5>
<h5>23 Fehltage im September 2009. Kein Wunder, dass schlechte Zensuren hinzukamen. Die vermeintlichen Kumpels haben die Achtkl&#228;sslerin angestachelt. Anf&#228;llig war sie, Halt suchend, daf&#252;r. Typisch Pubert&#228;t.</h5>
<p>Inzwischen stehen zwei Fehltage im Klassenbuch. Und auch das Notenbild hat sich deutlich verbessert. Zu verdanken ist das der Arbeit der Sozialp&#228;dagogen beim M&#252;hlh&#228;user Jugendprojekt &#8220;Boje&#8221; des evangelischen Kirchenkreises. Im September ist hier, zun&#228;chst angelegt auf drei Jahre und finanziert von der &#8220;Aktion Mensch&#8221;, das Projekt &#8220;Rettungsring&#8221; gestartet. Ausgeworfen wird dieser Ring als wom&#246;glich letzter in der Not f&#252;r Schulverweigerer.</p>
<p>Um die k&#252;mmert sich im Unstrut-Hainich-Kreis zwar bereits der &#8220;Internationale Bund (IB)&#8221; Bad Langensalza. Doch werden damit, und das &#252;berrascht nicht, nicht alle Betroffenen erreicht. So ist der IB auf Verweigerer ab Klasse sechs spezialisiert, wobei diese unmittelbar betreut, Eltern einbezogen werden. Zudem gibt es die Kompetenzagentur, die sich um Berufssch&#252;ler k&#252;mmert. Die L&#252;cken m&#246;chte die Boje ausf&#252;llen.</p>
<p>Das geschieht zum einen &#252;ber aktive Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Bis zu zehn k&#246;nnen in den R&#228;umlichkeiten am M&#252;hlh&#228;user Kiliansgraben betreut werden, sie werden in den Hauptf&#228;chern Deutsch, Mathe und Englisch unterrichtet, wof&#252;r die Boje noch ehrenamtliche Helfer sucht, beispielsweise Lehrer im Ruhestand. Parallel gibt es ein soziales Kompetenztraining und emotionale St&#228;rkung. Erstellt wird dazu ein individueller Hilfsplan, der Eltern und Schule und im Bedarfsfall auch andere Experten wie Psychologen oder Therapeuten einbezieht.</p>
<p>Voraussetzung f&#252;r diese Arbeit ist gr&#252;nes Licht vom Schulamt, das eine Freigabe vom Unterricht erteilen muss. Denn gearbeitet wird hier ja gerade mit Sch&#252;lern, die dem regul&#228;ren Klassenraum fernbleiben. &#220;berhaupt gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Beh&#246;rden, erkl&#228;rt Sozialp&#228;dagogin Bernadette Rojahn, die das Projekt startete, derzeit, in der Schwangerschaft, vertreten wird. Ein M&#228;dchen, ihr Fall wurde anonym geschildert, wurde bisher betreut &#8211; mit Erfolg. Eine Anfrage f&#252;r einen Jungen l&#228;uft.</p>
<p>Daneben widmet sich die Boje der Pr&#228;vention. Und das bereits ab dem Grundschulalter. &#8220;Gerade schon die Kleinen sind oftmals brutal direkt gegen&#252;ber Mitsch&#252;lern. Mobbing als eine der Hauptursachen f&#252;r Schulverweigerung, aber auch Gewalt sind hier leider keine seltenen Probleme&#8221;, schildert die Sozialp&#228;dagogin. Rollenspiele, bei der der &#8220;St&#228;rkere&#8221; in die Rolle des Ausgegrenzten schl&#252;pfen muss, Gruppenaufgaben, die nur gel&#246;st werden k&#246;nnen, wenn alle einbezogen werden, das Bewusstwerden eigener Grenzen aber auch St&#228;rken im Hochseilgarten sind Beispiele f&#252;r die Arbeitsweise der Boje.</p>
<p>Deren Mitarbeiter wissen, dass Schulverweigerung pr&#228;sent ist &#8211; auch wenn es schwierig ist, Zahlen zu nennen, auch weil manche Schule das Problem lieber verschweigt. &#8220;Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, zumal die Ursachen meist im sozialen Umfeld liegen&#8221;, wei&#223; Bernadette Rojahn. Herausfinden, wo Brennpunkte sind, Verweigerer sich aufhalten, ist deshalb ein weiteres Projektziel. Erreicht werden soll das durch enge Zusammenarbeit mit Schulen, Ordnungsamt, anderen Sozialarbeitern und Tr&#228;gern. Angedacht ist zudem eine Art Stadtfest, bei dem Kontakte hergestellt werden, Vertrauen aufgebaut werden soll. Dabei ist das Boje-Team bei allem Einf&#252;hlungsverm&#246;gen &#252;berzeugt, dass Mitleid und Behandeln mit Samthandschuhen nichts bringen &#8211; die Kinder und Jugendlichen m&#252;ssen und wollen auch gefordert sein.</p>
<h5>Kontakt: Tel. (03601) 88 75 27; schulverweigerer@ekuja.de.</h5>
<h5>09.02.2010</h5>
<h4>Alles mit dem Kind abstimmen</h4>
<h5>Pr&#228;vention</h5>
<p>Dem Mobbing kann erfolgreich entgegengewirkt werden, wenn Lehrer ihre Verantwortung wahrnehmen und gemeinsam mit den Eltern den Kindern helfen. Hier einige Tipps, wie man das Ph&#228;nomen erkennt und was man dagegen tun kann.</p>
<p><em>Keinesfalls sollten Eltern dem gemobbten Kind Vorw&#252;rfe machen &#8211; Woran erkennen Eltern, dass ihr Kind gemobbt wird?</em></p>
<p>Die Gefahr ist sehr gro&#223;, wenn der Nachwuchs folgende Verhaltensweisen zeigt: Er klagt, dass niemand ihn mag, er geh&#228;nselt oder ausgelacht wird. Er verliert angeblich h&#228;ufig pers&#246;nliche Dinge wie Kleidungsst&#252;cke und Schulsachen oder kommt mit kaputten Sachen nach Hause. F&#252;r Verletzungen, Sch&#252;rfwunden oder blaue Flecke schiebt das Kind fadenscheinige Erkl&#228;rungen vor. Es geht nicht mehr gern zur Schule, m&#246;chte begleitet werden. Es schl&#228;ft oder isst schlecht, klagt &#252;ber Kopf- oder Bauchschmerzen. Es hat keine Freunde an der Schule, wird nicht eingeladen bzw. l&#228;dt niemanden ein. Die schulischen Leistungen sinken pl&#246;tzlich ab.</p>
<p><em>Der Feind in meiner Schule &#8211; Wie sollen Eltern reagieren, wenn sie bei ihrem Kind derartige Verhaltensweisen bemerken?</em></p>
<p>Sie m&#252;ssen versuchen, ein erstes Gespr&#228;ch mit dem Kind zu f&#252;hren. Daf&#252;r ben&#246;tigen sie ausreichend Zeit und eine angenehme Atmosph&#228;re. Vater und Mutter sollten einfach nur zuh&#246;ren, ohne gro&#223;e Ratschl&#228;ge und vorschnellen Trost zu geben. Eltern sollten sich das Ziel setzen herauszufinden, wie es dem Kind ergangen ist und welche Gef&#252;hle es im Moment hat. Sie sollten dabei behutsame Fragen stellen wie: Gibt es in deiner Klasse Gruppen, die sich zusammentun? Gibt es Au&#223;enseiter? Zu welcher Gruppe geh&#246;rst du? Was wird in der Klasse &#252;ber einzelne Sch&#252;ler geredet? Wie reden die anderen &#252;ber dich? Mit wem und wie verbringst du deine Pausen?</p>
<p><em>Was machen Eltern, wenn ihr Kind auf die Fragen andeutet, dass es gemobbt wird?</em></p>
<p>Keinesfalls sollten sie dem Kind Vorw&#252;rfe machen („Warum hast du dir das gefallen lassen?“). Besser sind S&#228;tze wie „Es tut mir leid, dass du so etwas erleben musst!“ oder „Wir werden zusammen einen Weg aus dem Dilemma finden“. Der Nachwuchs muss sich ernst genommen f&#252;hlen und wissen, dass er von der Familie R&#252;ckhalt erh&#228;lt. Eltern sollten von eigenen Gef&#252;hlen erz&#228;hlen. Es tut Kindern gut zu erfahren, dass auch die Erwachsenen Momente der Schw&#228;che, Einsamkeit und Unsicherheit hatten. Oft wissen Kinder nicht, was Mobbing anrichtet. Sie sollten &#252;ber das Ph&#228;nomen Mobbing aufgekl&#228;rt werden. Sie brauchen die Information, dass t&#228;glich Tausende Kinder gemobbt werden, auch „ganz normale“. Selbst starke, selbstsichere Sch&#252;ler k&#246;nnen durch Mobbing schwach werden.</p>
<p><em>K&#246;nnen Eltern das angeknackste Selbstvertrauen wieder aufbauen?</em></p>
<p>Ja. Daf&#252;r eignen sich am ehesten Erfolgserlebnisse au&#223;erhalb der Schule, bei Sport, Spiel oder Hobby. Yoga und Kampfsportarten bewirken eine bessere K&#246;rperkontrolle und st&#228;rken so das eigene Ego.</p>
<p><em>Wie k&#246;nnen Vater und Mutter dem Kind die Angst nehmen?</em></p>
<p>Sie m&#252;ssen ihren Nachwuchs motivieren und dabei unterst&#252;tzen, selbst etwas zu tun. Die aktive Beteiligung bei der Problembew&#228;ltigung kann helfen, das Gef&#252;hl der Hilflosigkeit und somit der Angst zu &#252;berwinden. Falls das Kind weiterhin Schlafst&#246;rungen oder Panikattacken hat, m&#252;ssen die Angstst&#246;rungen behandelt werden. Man darf auch nicht z&#246;gern, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wichtig: Das Kind sollte bei allen Entscheidungen und ihren Umsetzungen beteiligt werden.</p>
<p><em>Wie sollen Eltern gegen Mobbing vorgehen?</em></p>
<p>Zuerst einmal m&#252;ssen sie die Situation erkennen und verstehen. Sie m&#252;ssen mit dem Kind besprechen, wer die Mobber und ihre Unterst&#252;tzer sind, seit wann die Schikanen laufen. Erst danach sollten sie mit dem Klassenlehrer sprechen.</p>
<p><em>Was k&#246;nnen Lehrer gegen Mobbing unternehmen?</em></p>
<p>Sie sollten mit dem Mobber reden, ihn dabei aber nicht gleich niedermachen, sondern ihm erkl&#228;ren, was seine Taten bewirken. Sie m&#252;ssen ihn dazu bringen, Verantwortung zu &#252;bernehmen. Der Lehrer sollte auch die Klasse ins Gespr&#228;ch einbeziehen und in Rollenspielen brenzlige Situationen durchgehen. Die Klasse ber&#228;t, wie sich die Beteiligten verhalten sollten. Wichtig: Das echte Opfer darf dabei nicht das Opfer spielen. Der Lehrer sollte Stunden einf&#252;hren, in denen Sch&#252;ler Schulalltagskonflikte besprechen und aufarbeiten. Es bietet sich auch eine Toleranz-Erziehung durch Gruppenarbeit oder Projekte an, die Empathie und Mitgef&#252;hl st&#228;rken sollen. Der Lehrer muss deutlich machen, dass er schon bei kleinen Vergehen wie Beschimpfungen einschreitet und Sanktionen verh&#228;ngt. So kann er die Sch&#252;ler daf&#252;r sensibilisieren, schon bei kleinen Mobbing-Attacken gegenzusteuern.</p>
<p><em>K&#246;nnen Eltern in der Schule etwas bewirken?</em></p>
<p>Ja. Sie k&#246;nnen Informationsabende mit Experten, Anti-Aggressivit&#228;ts-Training oder Initiativen, die das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl f&#246;rdern, anregen und organisieren.</p>
<p><em>Was ist die letzte L&#246;sung?</em></p>
<p>Wenn alle Gespr&#228;che nicht fruchten, ist ein Schulwechsel die einzige Alternative. Eltern sollten das allerdings mit ihrem Kind und der Schulleitung abstimmen.</p>
<p><em>Hobbys f&#246;rdern Selbstbewusstsein</em></p>
<p>Gerade in den Ferien profitieren Kinder von der richtigen Freizeitbesch&#228;ftigung gleich mehrfach: Sie entspannen sich, haben Spa&#223; und gewinnen an Selbstbewusstsein.</p>
<h5>Von FOCUS-Online-Autorin Susann Wittlich</h5>


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		<title>Pressespiegel vom 10. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Oeltermann</dc:creator>
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gestern Morgen las ich folgendes Zitat. &#8220;Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.&#8221; (Henry Ford) Kurz darauf hatte ich eine Diskussion mit meiner Tochter &#252;ber die M&#246;glichkeit etwas Neues auszuprobieren und sie weigerte sich grunds&#228;tzlich dar&#252;ber nachzudenken, in ihren gewohnten Ablauf etwas Neues einzuf&#252;gen. Mit knapp 13 schon so [...]

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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Guten Morgen liebe LeserInnen,</em></p>
<p><em>gestern Morgen las ich folgendes Zitat. &#8220;Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.&#8221; (Henry Ford) Kurz darauf hatte ich eine Diskussion mit meiner Tochter &#252;ber die M&#246;glichkeit etwas Neues auszuprobieren und sie weigerte sich grunds&#228;tzlich dar&#252;ber nachzudenken, in ihren gewohnten Ablauf etwas Neues einzuf&#252;gen. Mit knapp 13 schon so unflexibel zu sein, warf ich ihr vor, sei doch nicht zu glauben. Daraufhin machte sie mich auf verschiedene Verhaltensweisen von uns Eltern aufmerksam und ich musste die Segel streichen. Den restlichen Tag habe ich versucht in meinem Umfeld bewusst unter diesem Aspekt auf Kollegen und Freunde zu achten. Ja, wir neigen dazu, am liebsten nur die Aufgaben zu &#252;bernehmen, die uns leicht von der Hand gehen. Ja, auch versuchen die meisten von uns eher einen gewohnten Rythmus zu leben (was ja prinzipiell nicht nur negativ sein muss). Aber wie oft zeigt sich im allt&#228;glichen Umgang mit unseren Kindern, dass wir in viel zu festen Bahnen denken und leben. Nat&#252;rlich brauchen Kinder ein festes Ger&#252;st, um sich orientieren zu k&#246;nnen und wir Eltern haben die Aufgabe die n&#246;tige St&#252;tze f&#252;r die Entwicklung zu sein. Doch leider und das stelle ich auch immer wieder selber fest, neigen wir allzu oft dazu unsere Kinder unn&#246;tig zu reglementieren und ihre kreative Entwicklung einzuschr&#228;nken oder gar zu unterbinden. Ich w&#252;nsche mir, dass jeder von uns ein klein wenig die Kreativit&#228;t, die Lust aufs Leben, die Neugier auf das noch Ungewisse und die rebellische, hinterfragende Haltung der Jugend wiederfindet. Lasst uns den Kindern nicht nur ein starres Regelkorsett vorleben, sondern ihnen das besondere am Leben und Lernen mit auf den Weg in die Zukunft geben.</em></p>
<p><em>In diesem Sinne: Carpe diem!</em></p>
<p><em>Ihr/Euer Martin Oeltermann </em></p>
<h4>Kauder fordert Sanktionen gegen Schulschw&#228;nzer</h4>
<h5>Der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) fordert ein h&#228;rteres Vorgehen gegen die Eltern von Schulschw&#228;nzern. „Ich finde es skandal&#246;s, dass in Berlin hingenommen wird, dass junge Leute ­ Deutsche, aber vor allem Zuwanderer ­ die Schule schw&#228;nzen.“<span id="more-2195"></span></h5>
<h6>Quelle: Handelsblatt vom 30.01.2010</h6>
<p>dpa BERLIN. Der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) fordert ein h&#228;rteres Vorgehen gegen die Eltern von Schulschw&#228;nzern. &#8220;Ich finde es skandal&#246;s, dass in Berlin hingenommen wird, dass junge Leute ­ Deutsche, aber vor allem Zuwanderer ­ die Schule schw&#228;nzen.&#8221;</p>
<p>Das sagte Kauder dem Nachrichtenmagazin &#8220;Focus&#8221;. Zu den Sanktionen k&#246;nne die Reduzierung staatlicher Leistungen etwa beim Kindergeld geh&#246;ren. Viele Menschen glaubten, ihre einzige Perspektive sei Hartz IV und das Verweilen im Arbeitslosengeld II ihr nat&#252;rlicher Lebensweg, sagte Kauder. &#8220;Diese Leute m&#252;ssen wir aus der Isolations-Ecke rausholen&#8221;, forderte der Fraktionschef von CDU/CSU. Nat&#252;rlich m&#252;sse man &#8220;immer zuerst versuchen, mit den Eltern ins Gespr&#228;ch zu kommen, um ein Problembewusstsein zu erzeugen&#8221;, sagte der CDU-Politiker. &#8220;Verweigern die Eltern sich, muss aber &#252;ber Konsequenzen nachgedacht werden.&#8221;</p>
<h4>Von der Leyen sieht Chance f&#252;r Kinder</h4>
<h6>Quelle: FW vom 09.02.2010</h6>
<p>Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts als Chance f&#252;r Kinder begr&#252;&#223;t. Gerade der in der bisherigen Regelung vernachl&#228;ssigte Bereich von Bildung und Bedarf in der Schule m&#252;sse jetzt in den Vordergrund r&#252;cken, sagte die Ministerin.<br />
Karlsruhe (dpa)</p>
<p>Sozialverb&#228;nde sprachen von einer «schallenden Ohrfeige» f&#252;r die Regierung, da nun das gesamte Hartz-IV-System reformiert werden m&#252;sse. Karlsruhe entschied, dass die Hartz-IV-Regels&#228;tze verfassungswidrig sind. Der Gesetzgeber muss bis zum 31. Dezember eine Neuregelung schaffen.</p>
<h4>„Wir wollten, dass Schule mehr ist als nur Unterricht“</h4>
<h5>Tag der offenen T&#252;r – Anstrengen, entspannen, bewegen – Zeit der Ver&#228;nderung</h5>
<h6>Quelle: FW vom 8.02.2010</h6>
<p>Meiningen. Einen Tag der offenen T&#252;r bietet die Meininger Regelschule Am Kiliansberg morgen von 13 bis 15.30 Uhr allen<br />
zuk&#252;nftigen F&#252;nftkl&#228;sslern und deren Eltern an. Hintergrund sind erfolgreiche anderthalb Jahre als „Schule mit ganzt&#228;gigem Angebot“, im Volksmund schlicht Ganztagsschule genannt.</p>
<p>Es folgt ein Elternabend f&#252;r die Regelsch&#252;ler in spe am 23. Februar ab 19 Uhr – Beratungslehrerin Bianka Hohmann wird auch hier den Interessenten das Ganztagskonzept vorstellen.</p>
<p>„Nach anderthalb Jahren haben wir uns an den neuen Ablauf gew&#246;hnt“, schmunzelt Schulleiterin Christina Eichhorn. „Denn der Tagesrhythmus ist nun wirklich einschneidend anders. Fr&#252;her gingen die Sch&#252;ler 12.45 Uhr nach Hause. Jetzt geht der Unterricht bis 14.30 Uhr. Bis 15.30 Uhr schlie&#223;en sich die Kurse an. Nach anf&#228;nglichen Diskussionen und viel Skepsis k&#246;nnen wir jetzt feststellen: Das Modell hat sich bew&#228;hrt. Eltern wie Sch&#252;ler sind begeistert.“ Denn die Ganztagsschule bringt nun mehr Farbe, mehr Lebendigkeit in den Schulalltag, Lernen wird mit Spiel und Spa&#223; verkn&#252;pft und In-die-Schule-Gehen bereitet den F&#252;nft- und Sechstkl&#228;sslern mehr Freude.</p>
<p>&#220;bergang erleichtern</p>
<p>„Wir wollen mit dem Modell den beiden ersten Jahrg&#228;ngen der Regelschule den &#220;bergang von der Grundschule erleichtern. Ein weiterer positiver Effekt: In den Klassen f&#252;nf haben wir seit Jahren erstmals wieder Eltern, die sich engagieren. Auch der Elternstammtisch ist zur regelm&#228;&#223;igen Institution geworden“, erg&#228;nzt Bianka Hohmann, Beratungs- sowie Deutsch- und Geschichtslehrerin.</p>
<p>Rhythmus mit Pause</p>
<p>Der neue Tagesablauf der Ganztagsschule „hat einen immer wiederkehrenden Rhythmus von Anstrengung, Entspannung und Bewegung mit Pausen. Die Disziplin der Sch&#252;ler hat sich sp&#252;rbar verbessert“, so die Schulleiterin. 7.25 Uhr starten die ersten beiden Stunden in den f&#252;nften und sechsten Klassen. Von 9 bis 9.10 Uhr gibt es ein gemeinsames Fr&#252;hst&#252;ck. Es folgt die dritte Stunde. 10 Uhr ist Hofpause – „alle gehen an die frische Luft, um richtig durchschnaufen zu k&#246;nnen. Das &#252;berlassen wir nicht dem Selbstlauf“.</p>
<p>Individuelle Lernzeit</p>
<p>Nach der vierten Stunde folgt von 11 bis 12 Uhr die individuelle Lernzeit und der wiederum bis 13 Uhr die Mittagsfreizeit. „Dabei ist unser Schwerpunkt, dass Sch&#252;ler und Lehrer gemeinsam essen. Der Erzieher kann dabei Einfluss auf Tischsitten nehmen, auf Benehmen. Denn viele Kinder essen zu Hause nicht mehr mit den Eltern, sind auf sich selbst gestellt“, betont Bianka Hohmann. Und: „Die Sch&#252;ler m&#252;ssen nicht das essen, was im Angebot ist. Sie k&#246;nnen durchaus Leckereien von zu Hause mitbringen.“</p>
<p>Von 13 bis 14.30 Uhr sind weitere zwei Unterrichtsstunden eingetaktet. Danach bis 15.30 Uhr die Kurse. Ob kochen, tanzen, basteln, Computerarbeit, Theater oder Alte-Spiele-Spielen in der Turnhalle: Die Lehrer organisieren diese Stunde &#252;ber das Projekt „Jugendarbeit an Schulen“ und rechnen sie beim Jugendamt des Landratsamtes ab. Eingebunden dabei ebenso Eltern, ehemalige Sch&#252;ler oder Vereine als Kursleiter. Der Tr&#228;ger der Jugendarbeit ist im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im &#220;brigen das DRK. „Das ist uns eine riesige Unterst&#252;tzung. Sie glauben gar nicht, wie viel Arbeit – Ehrenamtsarbeit in gro&#223;en Teilen – in den Kursen steckt“, betont Christina Eichhorn.</p>
<p>Spielerisch lernen</p>
<p>Dienstag ist Mathe-Tag. Mit einem sogenannten Rechentrainer lernen die Kinder das mathematische Denken auf rein spielerische Art und Weise. Mittwoch ist Lese- und Sprachentag. „Unter anderem bieten wir dabei das Pro-Lesen-Projekt an. Die Kinder sitzen dann bei mir auf dem Fu&#223;boden und lesen – im Wechsel zwischen laut und leise“, so Bianka Hohmann.</p>
<p>Keine Hausaufgaben</p>
<p>Donnerstag haben die anderen F&#228;cher den Vorrang. „Der Vorzug des Ganztagskonzeptes ist ohne Zweifel, dass die Kinder zu Hause keine Hausaufgaben mehr zu erledigen haben. Damit stehen allen die gleichen Voraussetzungen f&#252;r gute oder schlechte Leistungen zur Verf&#252;gung. Die Kinder besitzen alle das gleiche Ausgangswissen f&#252;r die n&#228;chste Stunde.“ Unabh&#228;ngig davon, ob ein Kind in einer sozial schwachen Familie lebt oder eben nicht.</p>
<p>Bianka Hohmann: „Nat&#252;rlich sind daf&#252;r ganz enge Absprachen aller Kollegen notwendig. Wenn ich zum Beispiel im Geschichtsunterricht die Pyramiden behandle, dann kann ich sie nicht auch noch basteln. Das erledigen die Kinder dann mit einem anderen Kollegen in der individuellen Lernzeit am Donnerstag.“ So visualisieren die Sch&#252;ler das im Unterricht Gelernte und pr&#228;gen es sich besser ein.</p>
<p>Christina Eichhorn: „Wir wollten, dass Schule mehr ist als nur Unterricht. Im vorigen Jahr kn&#252;pfte die Hausaufgaben-Stunde noch direkt an den Unterricht an. Das erschien uns in der Praxis als nicht so g&#252;nstig. Hausaufgaben sind vor 150 Jahren entstanden, weil der Unterricht verk&#252;rzt wurde. Um das zu kompensieren, f&#252;hrte man Hausaufgaben ein. Nach 150 Jahren schein es uns an der Zeit, etwas zu ver&#228;ndern! Also haben wir das ge&#228;ndert 2010. Hausaufgaben haben sich also &#252;berholt. Jetzt gibt es die individuellen Lernzeiten – da kn&#252;pfen die Kinder dort an, wo sie Defizite haben und k&#246;nnen so ihre Wissensl&#252;cken schlie&#223;en.“</p>
<p>Vorreiter</p>
<p>Schulen mit ganzt&#228;gigem Angebot „gibt es in unserem Schulamtsbezirk meines Wissens nur bei uns und dann noch in Floh-Seligenthal. Wir jedenfalls f&#252;hlen uns unterdessen sehr wohl mit dem Modell.“ Kerstin H&#228;dicke</p>
<h4>EU bem&#228;ngelt Schw&#228;chen beim Schutz von Minderj&#228;hrigen im Internet</h4>
<h6>Quelle: OTZ vom 9.02.2010</h6>
<p>Br&#252;ssel (AFP) &#8211; Minderj&#228;hrige m&#252;ssen nach Ansicht der EU-Kommission in sogenannten sozialen Netzwerken im Internet besser gesch&#252;tzt werden. Darum sollten pers&#246;nliche Angaben und Fotos standardm&#228;&#223;ig nur von Bekannten eingesehen werden d&#252;rfen, forderte die Beh&#246;rde in einem zum &#8220;Tag des sicheren Internets&#8221; am Dienstag ver&#246;ffentlichten Bericht. Die Anbieter sozialer Netzwerke seien ihren Pflichten bislang nicht voll nachgekommen.</p>
<p>Die Kommission hatte mit externen Fachleuten rund 25 Internetangebote wie Facebook, Sch&#252;lerVZ, MySpace und Youtube unter die Lupe genommen. Sie geh&#246;ren zu 20 Unternehmen, die sich 2009 selbst verpflichtet hatten, den Schutz Minderj&#228;hriger im Internet zu erh&#246;hen. Sie wollten beispielsweise Vorkehrungen gegen P&#228;dophile verbessern, die dort Informationen &#252;ber Kinder sammeln oder Kontakte zu kn&#252;pfen versuchen.</p>
<p>Die meisten Firmen h&#228;tten die Risiken tats&#228;chlich vermindert, &#8220;indem sie die &#196;nderung von Datenschutz-Einstellungen, das Blockieren von Nutzern und das L&#246;schen unerw&#252;nschter Kommentare und Inhalte erleichtert haben&#8221;, urteilte die Kommission. &#8220;Ich erwarte jedoch von allen Unternehmen, dass sie mehr tun&#8221;, erkl&#228;rte die scheidende Medien-Kommissarin Viviane Reding, die in der neuen Kommission f&#252;r Justiz und Grundrechte zust&#228;ndig ist.</p>
<p>Besonders bem&#228;ngelte die Kommission, dass nur in 40 Prozent der F&#228;lle bei minderj&#228;hrigen Nutzern die Profile standardm&#228;&#223;ig allein von Bekannten eingesehen werden k&#246;nnen. Ist das nicht der Fall, k&#246;nnen sich Fremde etwa ungehindert die von Kindern und Jugendlichen eingestellten Fotos ansehen oder lesen, was diese in der Freizeit tun oder wo sie zur Schule gehen.</p>
<p>Die Kommission kritisierte auch mangelhafte Reaktionen auf die Bitte um Hilfe. &#8220;Nur ein Drittel der einschl&#228;gigen Unternehmen&#8221; antworte auf solche Meldungen. Und nur die H&#228;lfte der Firmen habe es unm&#246;glich gemacht, Profile Minderj&#228;hriger per Suchmaschine aufzusp&#252;ren.</p>
<p>Die in Deutschland sehr popul&#228;re Seite Sch&#252;lerVZ enthalte ausf&#252;hrliche altersgem&#228;&#223;e Informationen &#252;ber Gefahren im Netz, hei&#223;t es in dem Bericht. Auch dass pers&#246;nliche Daten standardm&#228;&#223;ig nur f&#252;r Freunde einsehbar seien, lobten die Tester. Es fehle aber eine externe Alterskontrolle, so dass sich Erwachsene auf Sch&#252;lerVZ als Jugendliche ausgeben k&#246;nnten. Die Tester kritisierten zudem mangelhafte M&#246;glichkeiten, pers&#246;nliche Angriffe zu melden.</p>
<p>Den US-Giganten Facebook kritisierte Reding am Dienstag daf&#252;r, noch im Januar und damit nach Fertigstellung des Berichts Einstellungen so ge&#228;ndert zu haben, dass pers&#246;nliche Daten standardm&#228;&#223;ig Fremden offenst&#252;nden. &#8220;Facebook war einer der besten&#8221; bei der Umsetzung der Selbstverpflichtung, erkl&#228;rte Reding. Sie hoffe daher, dass das Unternehmen den Schritt r&#252;ckg&#228;ngig mache.</p>
<p>Die Kommission wandte sich auch an die Nutzer selbst. Jeder zweite Teenager in Europa gebe im Netz Pers&#246;nliches preis. Unter Umst&#228;nden k&#246;nne dies &#8220;f&#252;r immer&#8221; online bleiben und von aller Welt gesehen werden. Das Motto bei Eintr&#228;gen (&#8220;Posts&#8221;) im Netz m&#252;sse darum lauten: &#8220;Erst denken, dann posten!&#8221;</p>
<p>Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderte anl&#228;sslich des Tags des sicheren Internets in Berlin &#8220;ein staatliches Siegel&#8221; f&#252;r vertrauensw&#252;rdige Internetangebote. Dies gelte nicht nur im Blick auf Minderj&#228;hrige, sondern auf alle Nutzer. Der Staat und die Wirtschaft m&#252;ssten mehr gegen die Sammlung und Nutzung von Daten ohne ausdr&#252;ckliche Zustimmung der Verbraucher tun.</p>
<h4>Verfassungsrichter kippen Hartz IV-Regelungen</h4>
<h5>Quelle: OTZ vom 9.02.2010</h5>
<p>Karlsruhe (AFP) &#8211; Die Hartz-IV-S&#228;tze versto&#223;en nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gegen das Grundgesetz und m&#252;ssen bis zum Jahresende neu berechnet werden. Nach dem Richterspruch aus Karlsruhe k&#252;ndigte die Bundesregierung rasche Korrekturen an. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) betonte am Abend die soziale Tragweite des Urteils.Die Sozialverb&#228;nde sprachen von einer &#8220;schallenden Ohrfeige&#8221; f&#252;r die Politik und forderten eine schnelle Erh&#246;hung der Hartz-IV-S&#228;tze vor allem f&#252;r Kinder.</p>
<p>Der Gesetzgeber muss dem Urteil zufolge bis zum Jahresende die Hartz-IV-Leistungen neu fassen und f&#252;r Kinder grunds&#228;tzlich neu berechnen. Die Verfassungsrichter machten dabei keine Vorgaben &#252;ber die H&#246;he der Leistungen, bem&#228;ngelten aber deren pauschale Festsetzung. R&#252;ckwirkend h&#246;here Leistungen f&#252;r die knapp sieben Millionen Betroffenen lehnte das Gericht ab.</p>
<p>Gerichtspr&#228;sident Hans-J&#252;rgen Papier sagte, die H&#246;he der Leistungen sei aus dem Grundgesetz nicht direkt abzuleiten. Die gegenw&#228;rtigen S&#228;tze seien aber &#8220;nicht in verfassungsm&#228;&#223;iger Weise ermittelt worden&#8221;. Die gegenw&#228;rtigen Hartz-IV-Leistungen gehen von einer &#8220;Eckregelleistung&#8221; von 359 Euro aus. Kinder zwischen sieben und 14 Jahren bekommen davon 70 Prozent (251 Euro), j&#252;ngere Kinder 60 Prozent (215 Euro). Hinzu kommen Ausgaben f&#252;r eine &#8220;angemessene&#8221; Unterkunft und Heizung und gegebenenfalls &#8220;Mehrbedarfszuschl&#228;ge&#8221;, etwa f&#252;r Alleinerziehende.</p>
<p>Besonders scharf r&#252;gte das Bundesverfassungsgericht die Leistungen f&#252;r die rund 1,7 Millionen betroffenen Kinder. So geh&#246;rten Ausgaben f&#252;r Schulsachen &#8220;zum existenziellen Bedarf eines Kindes&#8221;, blieben bislang aber unber&#252;cksichtigt.</p>
<p>Das Gericht habe in seinem Urteil neben dem &#8220;k&#246;rperlichen Existenzminimum&#8221; auch die Bedeutung von gesellschaftlicher Teilhabe und sozialen Beziehungen unterstrichen, sagte von der Leyen im ZDF-&#8221; heute-journal&#8221;. &#8220;Das geh&#246;rt f&#252;r das Gericht und f&#252;r uns alle hier im Staat zum Existenzminimum hinzu.&#8221;</p>
<p>Die geforderten Neuregelungen m&#252;ssten nicht zwangsl&#228;ufig durch Geldleistungen gew&#228;hrleistet werden, sondern k&#246;nnten auch in Dienst- oder Sachleistungen erbracht werden, sagte die Ministerin. Als Beispiele nannte sie Materialien f&#252;r die Schule, oder Nachhilfe f&#252;r die Kinder, deren Eltern ihnen in einem bestimmten Fach nicht helfen k&#246;nnen. Inwiefern mit dem Urteil h&#246;here Kosten f&#252;r den Staat entstehen und wie diese bezahlt werden k&#246;nnten, dazu wollte sich von der Leyen nicht &#228;u&#223;ern.</p>
<h4>Schule f&#252;r das Umfeld &#246;ffnen</h4>
<h5>Vor einem Jahr startete im Unstrut-Hainich das Testmodell &#8220;Weiterentwicklung der Th&#252;ringer Grundschulen&#8221;. Erstes Fazit des Landratsamtes: Mehr Personal ist f&#252;r die Kinder da und die Schulen profitieren von den Freir&#228;umen bei der Gestaltung zus&#228;tzlicher Angebote.</h5>
<h6>Quelle: TLZ vom 8.02.2010 von Anke K&#220;HN</h6>
<p>Bessere Qualit&#228;t in der Betreuung und die M&#246;glichkeit, individueller auf die Sch&#252;ler einzugehen. Was sich nach einem Wunschtraum vieler Lehrer und Eltern anh&#246;rt, soll &#8211; unter anderem &#8211; durch das Erprobungsmodell &#8220;Weiterentwicklung der Th&#252;ringer Grundschulen&#8221; erreicht werden. Gestartet 2008 als Modellversuch in vier Landkreisen nimmt daran seit einem Jahr auch der Unstrut-Hainich-Kreis teil, schloss dazu eine Vereinbarung mit dem Kultusministerium, die vorerst bis Ende Juli 2012 l&#228;uft. Nun wurde im Landratsamt eine erste Bilanz gezogen.</p>
<p>Der Erfolg, den Landrat Harald Zanker (SPD) dem Projekt grunds&#228;tzlich bescheinigt, sei zum einen an der Personalentwicklung ablesbar: 120 Erzieher und drei Sozialp&#228;dagogen arbeiten mittlerweile im Rahmen des Modells in den 24 kommunalen Grundschulen im Kreis. Dabei gab es 19 zus&#228;tzliche Neueinstellungen, 14 &#220;bernahmen von Landesbediensteten und zus&#228;tzlich 17 befristete Besch&#228;ftigungserh&#246;hungen. Dazu kommen seit Anfang 2010 zw&#246;lf befristete Helferkr&#228;fte zur Unterst&#252;tzung im Schulalltag. War vor dem Einstieg in das Modell statistisch gesehen ein Erzieher f&#252;r 25 Kinder zust&#228;ndig, sind es inzwischen durchschnittlich nur noch 20. Gleichzeitig stieg der Anteil der Grundsch&#252;ler, die einen Hort besuchen, von rund 72 auf 76 Prozent an.</p>
<p>Und auch die inhaltliche Umsetzung k&#246;nne sich, so Zanker, sehen lassen. Wie theoretisch beabsichtigt h&#228;tten s&#228;mtliche Grundschulen das Projekt genutzt, um ihre Nachmittagsangebote im Sinne des jeweiligen Konzepts auszubauen. Bew&#228;hrt h&#228;tte sich dabei, dass die Schulen viel Eigenverantwortung bei der Ausgestaltung haben, individuell entscheiden k&#246;nnen, ob sie beispielsweise einen Sozialp&#228;dagogen einstellen oder verst&#228;rkt auf externe Partner, etwa &#246;rtliche Vereine oder Organisationen, setzen wollen.</p>
<p>Durch letztere Variante wurden &#252;brigens 61 Honorar- und Leistungsvereinbarungen f&#252;r Angebote von Sport &#252;ber Umwelt bis zum Buschtrommeln geschlossen. Ankn&#252;pfungspunkte gab es auch f&#252;r die B&#252;rgerstiftung und das Projekt &#8220;Kinderfreundlicher Landkreis&#8221;. &#8220;Die Kreativit&#228;t der Schulleiter und ihrer Hortkoordinatoren ist gefragt. Und es ist gewollt, dass unter den Schulen ein gewisser Druck herrscht, sich zu bewegen&#8221;, schildert Zanker einen weiteren Effekt.</p>
<p>&#8220;Deutlich geworden ist, dass wir uns dem Ziel n&#228;hern, die Bildungslandschaft in unserer Region nachhaltig weiterzuentwickeln, die Schulen zu &#246;ffnen und das Umfeld hereinzulassen&#8221;, erkl&#228;rt Kerstin Gr&#252;newald, Regionalkoordinatorin f&#252;r das Projekt im Landratsamt. Oder wie es Harald Zanker formuliert: &#8220;Schule muss wieder mehr im Leben stehen.&#8221;</p>
<p>St&#228;rker m&#246;chte er in diesem Jahr in dem Zusammenhang das Thema Ganztagsschule angehen, was seiner Meinung nach im Freistaat bisher &#8220;nicht gelebt&#8221; werde. &#8220;In einem Jahr um diese Zeit sollen sich Schulen im Kreis positioniert haben, die diesen Weg gehen wollen&#8221;, so Zankers Ansage. Das soll deshalb auch einer der Schwerpunkte sein, die bei einer Fachtagung mit Erfahrungsaustausch im April im Mittelpunkt stehen.</p>
<h4>Der 10te Februar in der Weltgeschichte</h4>
<p>Was soll ich sagen, es war doch wieder eine Menge los im Laufe der Vergangenheit. So fand 1605 die Urauff&#252;hrung von Shakespeares &#8220;Kaufmann von Venedig&#8221; und 1653 die von Molières Kom&#246;die &#8220;Der eingebildete Kranke&#8221; statt (&#252;brigens spielte M. die Titelrolle selbst und starb nur eine Woche sp&#228;ter w&#228;hrend der Auff&#252;hrung auf der B&#252;hne). 1823 findet der erste Rosenmontagszug in K&#246;ln statt und 1942 erh&#228;lt Glenn Miller die erste Goldene Schallplatte &#252;berhaupt (nicht der Sonderzug nach Pankow, aber so &#228;hnlich). F&#252;r uns Th&#252;ringer nat&#252;rlich interessant, vor allem im Hinblick auf Olympia am Wochenende, schafften die Biathletinnen Henkel, Glagow (damals noch nicht unter der Haube) und Wilhelm bei der WM vor genau drei Jahren einen Dreifachsieg im Massenstart-Rennen. Unter den vielen Geburtstagskindern f&#228;llt die Wahl heute eher schwer, daher Gl&#252;ckw&#252;nsche an alle.</p>
<p>Noch mehr vom Historischem unter: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/10._Februar"><span style="color: #0000ff;"><strong>Wiki-ich-krieg-einfach-nicht-genug-de </strong></span></a></p>


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