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	<title>Landeselternvertretung Thüringen</title>
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	<description>Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen</description>
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		<title>Pressespiegel vom 16.5.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels Noch weiß man nicht genau was uns der Tag bringen mag. Sonnenschein? Regen? Wachstum? Stillstand? Auf jeden Fall zahlreiche Anregungen für eine gute Bildung. Bleiben sie neugierig Quelle: Auszug aus der aktuellen Pressemitteilung des Beirates für Nachhaltige Entwicklung im Freistaat Thüringen, Jugendforum des Beirates [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren<br />
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>Noch weiß man nicht genau was uns der Tag bringen mag. Sonnenschein? Regen? Wachstum? Stillstand?<br />
Auf jeden Fall zahlreiche Anregungen für eine gute Bildung.<br />
Bleiben sie neugierig</p>
<p><strong>Quelle: Auszug aus der aktuellen Pressemitteilung des Beirates für Nachhaltige Entwicklung im Freistaat Thüringen, Jugendforum des Beirates<br />
</strong><strong><br />
Goldener Spatz 2012</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erfurt</strong> Mit einem Besucherrekord ging das Kindermedienfestival „Goldener Spatz“ bereits zum 20. Mal am vergangenen Freitag im Theater Erfurt zu Ende.</p>
<p>Nach Ankunft der Thüringer Ministerpräsidentin, des Erfurt Oberbürgermeisters und weiterer prominenter Gäste, wurde die feierliche Preisverleihung in den unterschiedlichsten Kategorien durchgeführt.</p>
<p>Moderator, Bürger Lars-Dietrich und Margret Albers, Geschäftsführerin der Kindermedienstiftung „Goldener Spatz“ konnten am Ende überdurchschnittlich gute Filme sowie besonders ansprechende Online Angebote, ausgezeichnet durch die Kinderjurys mit einem Goldenen Spatzen ehren.</p>
<p>Das Jugendforum war bei zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medien als kritischer Gesprächspartner aktiv mit dabei.</p>
<p>Freundschaften wurden bundesweit geknüpft und rund um das Thema „verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Medien“ für den 4.Jugendkongress im Herbst 2012 begeistert.</p>
<p><strong>10. Bildungssymposium</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erfurt</strong> Zahlreiche Gäste aus den Bereichen Bildung und Schule diskutierten vergangenen Sonnabend zum 10. Mal in der UNI Erfurt. Thema in diesem Jahr: “Gleiche Chancen in der Bildung“.</p>
<p>Das Jugendforum unterstützte einmal mehr mit einer Präsentation und einem gemeinsamen Workshop zum Thema „Direktwahl des Schülersprechers“ ihren Kooperationspartner, die Landesschülervertretung Thüringen.</p>
<p>Einer der zahlreichen Höhepunkte war der Austausch mit dem Thüringer Bildungsminister Christoph Matschie und dem Staatssekretär im Bildungsministerium Prof. Dr. Merten.</p>
<p>Das Jugendforum konnte neben der CD mit dem 1.Thüringer Nachhaltigkeitssong auch ihre druckfrische DVD überreichen. Herr Minister Matschie freute sich über die kreativen Anregungen für gelebte Nachhaltigkeit in Schule und Gesellschaft.</p>
<p>Der Song ist als kleiner Auszug der DVD bereits auf folgender Facebook Seite zu sehen.<br />
<a href="http://www.facebook.com/photo.php?v=436024336408524" target="_blank"> http://www.facebook.com/photo.php?v=436024336408524</a></p>
<p><strong>Quelle: OTZ</strong></p>
<p><strong>Jugendweihlinge verschönern Schulhof des Gymnasiums Schleiz</strong></p>
<p><strong>Schüler der Klassen 8c und 8d des Schleizer Dr. Konrad Duden Gymnasiums spenden eine Bank</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Schleiz. </strong>Anlässlich ihrer Jugendweihe haben Schüler der Klassen 8c und 8d des Schleizer Dr. Konrad Duden Gymnasiums ihrer Schule ein Geschenk gemacht: Zur Verschönerung des Schulhofs und sicherlich auch für die eigenen Pausenaufenthalte legten die Mädchen und Jungen zusammen und spendeten eine Bank.</p>
<p>Man wolle dem Gymnasium ein Andenken an ihre Jugendweihe hinterlassen, war von den Schülern zu hören.</p>
<p>Dass eine solche Geste womöglich von den Absolventen, nicht aber von Achtklässlern zu erwarten sei, stellte auch der stellvertretende Schulleiter Günter Meinhardt fest. Er lobte, dass die Schüler damit &#8220;etwas Bleibendes hinterlassen&#8221; und dankte ihnen im Namen der Schule, der Lehrer aber auch ihrer Mitschüler.<br />
Alexander Hebenstreit / 16.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Schullandheim &#8220;Stern&#8221; in Jena gehört zu den besten in Thüringen</strong></p>
<p><strong>Schullandheim Stern erhält Thüringer Gütesiegel und Spende aus Ökofonds der Firma Rahmer. Umweltgerechte Reinigung soll auch auf weitere Schulen und Universitätsgebäude ausgedehnt werden.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Jena. </strong>Mit höchster Punktzahl gab es jetzt ein Gütesiegel für das Jenaer Schullandheim &#8220;Stern&#8221;. Dieses Zertifikat des Kultusministeriums bescheinigt der Einrichtung &#8220;Stern&#8221;, dass sie zu den besten ihrer Art in Thüringen gehört.</p>
<p>Dass die Stadt Jena auf dem Forst mitten im Wald mit dem &#8220;Stern&#8221; ein Juwel besitzt, ist nicht neu. Schon seit über 100 Jahren verbringen Jenaer Kinder und nicht nur sie hier interessante Tage, die mal etwas anders sind als der Unterricht sonst an der Schule.</p>
<p>So sind es heutzutage durchschnittlich zwei bis drei Schulklassen, die in der Woche hier übernachten, also etwa bis zu 50 Kinder, wie die seit gut einem halben Jahr hier federführende Leiterin Manuela Zill berichtet. Den Gästen, vor allem Grundschüler, stehen alle Möglichkeiten offen Wanderungen durch die herrliche Umgebung des Forstplateaus, Entdeckungen in der Natur, Schatzsucher-Spiele, verschiedenste Spielmöglichkeiten auf dem großen Gelände, aber auch viel kreative Arbeiten wie etwa Seidenmalerei, Drucken, Glasmalerei oder Kerzenziehen.</p>
<p>Und das alles unter dem Motto &#8220;Lernen an einem anderen Ort&#8221;. Es gehe um das Erlernen sozialer Fähigkeiten, wie Manuela Zill sagt. Herausgelöst aus dem üblichen Schulstress sollen die Mädchen und Jungen hier mal auf andere Art Neues lernen, wozu sie sonst kaum Gelegenheit haben. Unterricht mit Spaß und Erholung seien angesagt.</p>
<p>Eine wunderbare Sache, wie auch Michael Hoidis, Geschäftsführer der Reinigungsfirma &#8220;Rahmer&#8221;, meint. Er und sein Technischer Leiter Gösta Foege entschieden sich nach Absprache mit dem städtischen Eigenbetrieb Kommunale Immobilien (KIJ) für eine Spende ihres Unternehmens an das Schullandheim von 300 Euro. Es ist genau der Betrag, der in einem gemeinsamen Umweltprojekt von Rahmer mit KIJ an der Berufsschule für Gesundheit und Soziales erwirtschaftet wurde.</p>
<p>Für jede Verpackung, die dort durch umweltgerechte Reinigung mit biologisch abbaubaren Rohstoffen eingespart wurde, zahlte Rahmer 50 Cent in einen Umweltfonds ein. Nach einem halben Jahr zog man Bilanz und konnte auf 300 Euro verweisen, die in der Initiative &#8220;Grüner Fußabdruck&#8221; erreicht worden sind.</p>
<p>Bei Rahmer und KIJ denkt man über eine Ausweitung der ökologischen Reinigung nach, die übrigens voll den heute üblichen, hohen hygienischen Anforderungen entspreche, wie Gunnar Liedtke von KIJ unterstreicht. So sollen künftig auch Kastanienschule, Saaletal- und Janisschule sowie eventuell der Campus der Universität in die Initiative einbezogen werden.</p>
<p>Auf dem &#8220;Stern&#8221; freut man sich unterdessen über das erste Ergebnis dieser Ökoaktion. Mit dem Geld sollen nun Bücher gekauft werden, aus denen Kinder Lehrreiches über die Natur erfahren sollen, was sie dann sogleich in der schönen Umgebung nachprüfen können.<br />
Michael Groß / 16.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Künstler und Schüler gestalten Schul-Treppenhaus</strong></p>
<p><strong>Der Geraer Maler und Grafiker Sven Schmidt gestaltet mit Schülern der Staatlichen Grundschule Plauensche Straße 165 das Treppenhaus zum 100-jährigen Schuljubiläum im Oktober 2012 zum Thema &#8220;Eine Stadt am Fluss&#8221;.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Gera. </strong>Ab Oktober wird sich die Weiße Elster wie ein blaues Band über drei Etagen durchs Schulhaus der Grundschule Plauensche Straße 153 schlängeln.</p>
<p>Zum Kunstprojekt &#8220;Eine Stadt am Fluss&#8221; hat der Geraer Maler und Grafiker Sven Schmidt Schüler der Schule (ehemals Wald- und Neulandschule) eingeladen.</p>
<p>Klassenlehrerin Heike Schrepel bat den Künstler um eine Idee für das Treppenhaus der Schule, die im Oktober ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Am Montag entwickelte Sven Schmidt vor den Mädchen und Jungen der Klasse 1/3 in der Kunstzone M1 seine Vorstellung der gemeinsamen Arbeit: &#8220;Drei große, fast raumhohe Paneele mit der Elster im Zentrum werden sich über drei Etagen ziehen. Auf ihnen entwickeln sich collagenhaft Stadtansichten, Geschichtliches, Gegenwärtiges, Florales, Architektonisches einfach alles zum Thema Eine Stadt am Fluss. Es soll eine lockere, muntere Geschichte werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Bei einem Schulzeichenwettbewerb&#8221;, so Klassenlehrerin Heike Schrepel, &#8220;setzten sich die Kinder bereits mit dem Thema auseinander.&#8221; Am Montag wurden die sechs besten Arbeiten gekürt. Die kleinen Künstler haben sich damit qualifiziert, mit dem &#8220;echten&#8221; Künstler Schmidt zusammen arbeiten zu dürfen. Es sind Leon Ahlbrecht, Fabian Senf, Nico Weidelt, Kevin Koschmieder, Florentine Reuter und Lilli Wiesner, die im Atelier mitwirken und &#8220;reinmalen&#8221;, wie Sven Schmidt sagt.</p>
<p>Vom Entwurf zeigten sich die Co-Kunstschaffenden bereits sehr angetan. Lasse meinte: &#8220;Die Weiße Elster gehört einfach zu Gera, deshalb finde ich die Geschichte gut.&#8221; Josef ergänzt: &#8220;Es sieht schon schön aus, wie der Fluss so die drei Bilder entlang läuft.&#8221;Während unten ein Fundament gesetzt ist, strebt der Fluss nach oben einem leuchtenden Gelb entgegen, für die Schüler unschwer als &#8220;Sonne!!&#8221;zu erkennen.</p>
<p>Viele neugierige Fragen musste Sven Schmidt in dieser aufregenden Schulstunde beantworten. Ob das wertvollste Gemälde in der Galerie M1 vielleicht 300 Milliarden Euro wert sei? Wie er das Malen in sich entdeckt habe? Wie er sich seine Mitarbeiter aussuche? Diese Frage nutzte der Künstler sofort geschickt, um an seine künftigen Schülerkollegen zu appellieren: &#8220;Bei einem Gemeinschaftsprojekt muss sich einer auf den anderen verlassen und sich einordnen können.&#8221;Am Ende gab der Vielgefragte auch noch Autogramme.</p>
<p>Anfang Oktober wird das Gemeinschaftswerk eingeweiht und die 100-jährige Schule einen neuen Namen erhalten. Bis dahin fließt noch etwas Wasser die Elster hinunter, ehe sie sich ins Schulhaus verzweigt. Schulleiterin Roswitha Dix freut sich: &#8220;Dieses Projekt, das vom Schulförderverein, durch Spenden und von Sven Schmidt selbst getragen wird, passt wunderbar in unser Schulkonzept und eröffnet eine bleibende, originelle Gestaltung.&#8221;<br />
Elke Lier / 16.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Quelle: TA</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Unfallkasse Thüringen warnt vor Kick- und Waveboards<br />
</strong><br />
Die Unfallkasse Thüringen appelliert an Eltern, ihre Kinder nicht mit sogenannten Kickboards oder Waveboards zur Schule fahren zu lassen. Sichere Alternativen sind Roller mit großen Rädern und verkehrssichere Fahrräder.</p>
<p>Auf Wave- oder Kickboard sind die Kinder oft genauso schnell unterwegs wie ihre Schulkameraden auf dem Fahrrad. Allerdings haben Fahrräder vergleichsweise große Räder und eine Bremse. Ihnen können deshalb kleine Hindernisse oder eine schlechte Beschaffenheit des Weges nichts anhaben.</p>
<p>&#8220;Ist ein Kind dagegen auf dem Waveboard, eine Art Skateboard mit nur zwei Rollen, oder auf dem kleinen leichten Kickboard unterwegs, verliert es schnell die Kontrolle über das Fahrzeug. Es stürzt ungebremst auf Gehweg oder Straße&#8221;, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse. Selbst eine komplette Schutzausrüstung, bestehend aus Helm sowie Schonern für Knie, Handgelenke und Ellbogen, kann da wenig ausrichten.</p>
<p>Wird das Kind zum Beispiel über die Lenkstange des Kickboards geschleudert, schlägt es häufig mit dem Gesicht, der Hüfte oder der Schulter auf der Straße auf. Dafür gibt es keinen Schutz.</p>
<p>Ein zusätzliches Risiko stellen Schultasche und Sportbeutel dar. Der Ranzen schränkt die Bewegungsfreiheit des Kindes schon beim normalen Fahren ein, muss dann noch der Sportbeutel in der freien Hand getragen werden, fehlt diese Hand auf dem Kickboard zum Gegensteuern. Die Fahrt wird zu einem unkalkulierbaren Risiko.</p>
<p>Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Freistaat.<br />
16.05.12 / TA</p>
<p><strong>Weimarer Projekt gibt Schulverweigerern zweite Chance</strong></p>
<p><strong>Das Projekt &#8220;Schulverweigerung &#8211; Die 2. Chance&#8221; unterstützt mit Hilfe der Bürgerstiftung lernschwache Schüler. Für unsere Zeitung berichtet die Projekt-Koordinatorin Heidi Hildebrandt von einem Beispiel.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weimar. </strong>Max (Name geändert) ist still und zurückhaltend. Er hat drei Geschwister. Er würde gern Fußballspieler werden. Gerade wiederholt er die 5. Klasse, denn Max hat eine Lese-Rechtschreibschwäche und braucht deshalb besondere Förderung.</p>
<p>Max Schwäche ist eine starke, anhaltende Störung der Schriftsprache und äußert sich in Problemen, die gesprochene Sprache in die geschriebene Sprache umzusetzen und umgekehrt.</p>
<p>Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland vier Prozent der Schüler von einer solchen Lese-Rechtschreibschwäche betroffen sind. Wird sie frühzeitig erkannt, kann sie meist ausgeglichen werden.</p>
<p>Bis zum Besuch der Regelschule konnte Max in einem für ihn förderlichen Umfeld lernen. Die Probleme traten damit nicht mehr so stark auf. In der Regelschule jedoch sanken die Noten ab, die Fehlzeiten schnellten in die Höhe.</p>
<p>Max litt häufig an Übelkeit, Kopf- und Bauchschmerzen, verpasste Unterrichtsstoff und in der Folge ebenso den Anschluss an seine Klasse. Er wurde in das Projekt &#8220;Die 2. Chance&#8221; aufgenommen, um dieser passiven Form der Schulverweigerung zeitnah entgegen zu wirken.</p>
<p>Im September des vergangenen Jahres dann der Neustart: Wiederholung der Klasse und ein paar Wochen später noch einmal ein Wechsel in die viel kleinere Parallelklasse. Denn Max ist nur bedingt belastbar und empfindet eine laute, geräuschvolle Lernumgebung als störend. Schulisch hatte er nun die besten Voraussetzungen, um an der Regelschule so gut wie möglich lernen zu können.</p>
<p>Die Mitarbeiter des Projektes &#8220;Schulverweigerung &#8211; Die 2. Chance&#8221; setzten parallel dazu alles daran, dass Max Schwierigkeiten umgehend aufgefangen werden konnten: Für Max wurde eine Lerntherapie ins Auge gefasst. Die alleinerziehende Mutter wurde bei der Antragstellung bei den entsprechenden Behörden unterstützt. Sie ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht, sich um die Vielfalt der Problemlagen ihrer Kinder zu kümmern.</p>
<p>Der Fonds &#8220;Erziehung/Ausbildung für Kinder mit Lernhandicaps&#8221; der Bürgerstiftung Weimar war hier ein Segen für Max. Er ermöglicht Kindern und Jugendlichen durch Förderung, ihre Lernhandicaps zu verbessern beziehungsweise auszugleichen. Er ermutigt sie, ihre Lebens- und Berufsträume zu entwickeln und umzusetzen. Die schnelle, unbürokratische Hilfe machte es innerhalb kürzester Zeit möglich, dass Max noch in diesem Schuljahr seine Lerntherapie beginnen konnte.</p>
<p>Das Projekt &#8220;Schulverweigerung &#8211; Die 2. Chance&#8221; wird Max zu seinen ersten Terminen zur Therapie begleiten. Seine Mutter wird indes weiter unterstützt, den Bedarf aller ihrer Kinder unter einen Hut zu bekommen. Max kann damit in ein paar Jahren hoffentlich seinen Berufstraum erfüllen.<br />
Heidi Hildebrandt / 16.05.12 / TA</p>
<p><strong>Erfurter Schule verabschiedet sich von Schultafel und Schwamm</strong></p>
<p><strong>Erfurts Schulen sind gut mit Computertechnik ausgestattet, aber viele Lehrer können kaum damit umgehen. Beliebt sind vor allem die interaktiven Whiteboards, auf denen mit Stiften geschrieben wird.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erfurt. </strong>An der Grundschule &#8220;Thomas Mann&#8221; in der Halleschen Straße gibt es seit dem vorigen Jahr keine grünen Schultafeln mit Kreide und Schwamm mehr. Sie wurden ersetzt durch so genannte Whiteboards, interaktiv, höhenverstellbar und mit Nahdistanzbeamer. Das modernste, was derzeit in der Schule so verwendet wird. Die Lehrer haben sich extra qualifiziert, um mit diesen neuartigen Schultafeln umgehen zu können.</p>
<p>Andere Schulen hätten so etwas auch gern, sagt Ralf Hahlbeck, Sachgebietsleiter für IT-Technik im Amt für Bildung. Derzeit stehen in Erfurts Schulen immerhin schon rund 5000 Computer. Geld für die Hightech-Anschaffungen ist im Moment allerdings ausreichend da, allein 2012 gibt es für Erfurts Schulen 600.000 Euro, und zwar über ein EU-Programm. Die Stadt muss nur 12,5 Prozent beisteuern, denselben Anteil das Land.</p>
<p>Wie die Mindestausstattung der Schulen aussehen muss, regelt derzeit für alle Schularten eine Empfehlung des Kultusministeriums vom März 2011. Als Mindeststandard wird danach für eine Grundschule mit 120 Schülern und einer Bibliothek die Anschaffung von 10 Computern angesehen, dazu Internetzugang, ein Computerkabinett und auch eine interaktive Schultafel, also solch ein Whiteboard. Für Regelschulen mit 360 Schülern und zwölf Klassen sind unter anderem 20 Computer vorgesehen, zwei Beamer und drei Computer mit Internetzugang in der Schulbibliothek sowie möglichst vier Whiteboards.</p>
<p>Für die Gymnasien wird noch entsprechend nachgelegt: 25 Computer, drei Beamer, sechs Whiteboards . . .</p>
<p>Die Wünsche der Schulen werden alljährlich vom Amt für Bildung bis Februar abgefragt. Die Ausstattung der Schulen sei gut, heißt es. Die Whiteboards stehen bei vielen ganz oben auf der Liste. Das Amt frage aber ab, welches Modell, welche Ausstattung gewünscht wird und welcher Lehrer damit umgehen kann, sagt Amtsleiter Dr. Werner Ungewiss. Schließlich dürfe die teure Technik nicht sinnlos in der Ecke stehen. Die gezielte Nachfrage, ob es dafür geschulte Lehrer an der Schule gäbe, führe jedoch häufig dazu, dass die Schulen ihren Wunsch zurückziehen.</p>
<p>Nachfragen nach Fortbildung an derartiger Technik lägen dem Lehrerfortbildungsinstitut Thillm in Bad Berka nicht vor, gab dort ein Sprecher auf TA-Anfrage Auskunft.</p>
<p>Jedoch würde diese von den Herstellern meist in Form von Basisschulungen mit verkauft. Wenn die Anschaffung der Technik mangels Kenntnissen der Lehrer abgelehnt wird, gibt es aber auch keine Basisschulungen. Ein Kreislauf. Oder die Schulen zahlen selbst, über ihr Budget.</p>
<p>Im nächsten Jahr läuft die EU-Förderung für die technische Ausstattung der Schulen jedoch aus. Wie es dann weitergehen soll, ist den Schulen derzeit völlig unbekannt. Dann allerdings werden ihre jetzigen Laptops und Computer schon bald veraltet sein. Und auch die Whiteboards sind dann nicht mehr der letzte Schrei &#8211; künftig sollen Schüler auf Flachbildschirmen schreiben. Nicht mehr mit Kreide, nicht mit Stiften, sondern mit den Fingern.</p>
<p>In den USA, hört man, würden Computer und Laptops derzeit aus Klassenzimmern wieder verbannt. Man wolle sich, heißt es, wieder mehr auf die Pädagogik konzentrieren.<br />
Angelika Reiser-Fischer / 16.05.12 / TA</p>
<p><strong>Quelle: TLZ</strong></p>
<p><strong>Weimarer Gemeinschaftsschule: Kein Patronat für Wieland</strong></p>
<p><strong>Nach einer fast einjährigen Debatte folgte der Kulturausschuss dem Votum der Schulkonferenz: Weimars erste Gemeinschaftsschule soll künftig Staatliche Gemeinschaftsschule &#8211; Jenaplanschule Weimar heißen.</strong></p>
<p><strong>Ob Christoph Martin Wieland damit als Namenspatron endgültig ausgedient hat, ist unklar.</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weimar. </strong>Bei vier Ja- und drei Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen fiel eine denkbar knappe Entscheidung, die noch durch den Stadtrat zu bestätigen ist.</p>
<p>Zumindest die Verwaltung habe bis zum Schluss an einem Kompromiss gearbeitet, der vom Ausschuss abgelehnt worden sei, bestätigte der Vorsitzende Dirk Möller . Die Idee, das gesamte Schulgelände am Standort Sophienstiftsplatz 1 und Gropiusstraße 1 als &#8220;Wieland-Forum&#8221; zu etablieren, sei der untaugliche Versuch, dem großen Dichter und Aufklärer Wieland (1733-1813) ein Alibi-Patronat zu verleihen.</p>
<p>Laut Möller könne die Politik lediglich dem Votum der Schulkonferenz folgen oder es ablehnen. Den Stadträten stehe es allerdings nicht zu, die Diskussion mit eigenen Vorschlägen zu bereichern.</p>
<p>So war die Schulkonferenz der Wielandgrundschule laut Erlass des Bildungsministeriums berechtigt gewesen, für die Gemeinschaftsschule einen Namen vorzuschlagen. Dass die Schulkonferenz als höchstes gewähltes Mitsprache-Gremium einen demokratischen Findungsprozess angestoßen habe und die Entscheidung durch Nachwahlen gleich zweimal bestätigt worden sei, sei ein gewichtiges Argument. Der Ausschuss, so Möller, suche weiterhin nach anderen Formen, um die Erinnerung an Christoph Martin Wieland jenseits von Oßmannstedt wach zu halten.</p>
<p>&#8220;Der Name Wieland verschwindet nicht&#8221;, sagte die Beigeordnete Janna de Rudder (ptl.) mit einem Verweis auf Wielandplatz, Wielandstraße, Wielanddenkmal. Sie bringt zumindest Verständnis für den Wunsch der Schule auf, sich auch im Namen mit der Jenaplanpädagogik identifizieren zu wollen. Die Schulleiterin Ilka Drewke zeigte sich mit Blick auf den ausstehenden Ratsbeschluss vorsichtig optimistisch.</p>
<p>&#8220;Ich glaube, dass Unfrieden gestiftet wurde, weil man demokratische Prozesse nicht verstanden hat.&#8221; Drewke verwies auf ein Treffen der Mitglieder der Schulkonferenz mit OB Stefan Wolf (SPD), bei dem drei Schüler ihren Standpunkt verdeutlichten. &#8220;Warum soll eine Schule nicht so heißen, wie sie ist?&#8221; Formal sei es ohnehin so gewesen, dass die Wielandgrundschule mit Jenaplan-Profil zum 1. August 2011 aufgelöst und eine neue Gemeinschaftsschule errichtet wurde. &#8220;Eine neue Schule braucht einen neuen Namen.&#8221;</p>
<p>Die Wogen in der Debatte schlugen hoch, so dass selbst im Schulförderverein zwei Mitglieder isoliert waren. Sie traten zurück, scheiterten allerdings später bei dem Versuch, wiedergewählt zu werden. Schwerer wog indes der Einwurf des Direktors der Gedenkstätte Buchenwald, Volkhard Knigge, der Erfinder der Jenaplan-Pädagogik habe sich mit dem Nationalsozialismus gemein gemacht.<br />
Thorsten Büker / 16.05.12 / TLZ</p>
<p><strong>Quelle: Pressemitteilung GRIPS Theater</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>GRIPS Theater für die Menschenrechte: SOS for Human Rights &#8211; Jetzt einladen für Juni und den Herbst 2012</strong></p>
<p>Theatraler Appell für Flüchtlingsschutz, Bleiberecht und Kinder- &amp; Menschenrechte</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterbegeisterte, liebe Freunde,<br />
das mobile GRIPS Theaterstück SOS for Human Rights von Susanne Lipp für Menschen ab 12  &#8211; verbunden mit der gleichnamigen Kampagne von Jugendliche ohne Grenzen, GRIPS Theater Berlin, PRO ASYL, Borderline Europe, Flüchtlingsrat Berlin, Flüchtlingsrat Brandenburg, GEW und Berliner Beratungsstelle für junge Flüchtlinge BBZ &#8211; WeGe ins Leben e.V.  und unterstützt durch viele weitere Organisationen &#8211; ist inzwischen über 100 mal in der Bundesrepublik, Österreich und Belgien aufgeführt worden.</p>
<p>Die nächste Tour mit Aufführungen  u. A. in Berlin, Köln und Moers im Juni steht vor der Tür. Hier suchen wir noch Anschluss-Aufführungsmöglichkeiten.</p>
<p>Wir wollen unser Engagement auch im Herbst 2012 fortsetzen. Hierbei können alle mithelfen, indem Sie SOS for Human Rights in ihre Schule, ihr Kulturzentrum, zu einer passenden Veranstaltung oder auch in ihr Theater vor Ort einladen!</p>
<p>Bei Interesse zögern Sie also nicht, uns zu kontaktieren!</p>
<p>Mit besten Grüßen,<br />
Das Team SOS for Human Rights</p>
<p>Kontakt &amp; Informationen:<br />
Janina Reinsbach Mail: info@sos-for-human-rights.eu Tel: 0049 176 75 46 42 16 c/o GRIPS Klosterstraße<br />
Magz Barrawasser Mail: sos@grips-theater.de Tel: 0049 176 / 38 53 84 43 Klosterstrasse 68<br />
Tourorganisation SOS for Human Rights Fax: 0049 30 24 74 97 76 D-10179 BERLIN</p>
<p>SOS for Human Rights</p>
<p>Der Inhalt in Kürze<br />
Jamila, Naisha und Kerim mussten aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat Afghanistan, Ghana respektive Deutschland verlassen. Auf der langen und gefährlichen Flucht kreuzen sich ihre Wege&#8230;<br />
SOS for Human Rights ein Stück über Menschenrechte, Rassismus in der Gesellschaft und der Suche nach einem selbstbestimmten Leben.</p>
<p>Im Anschluss an jede Vorstellung (1:15) ist die Möglichkeit eines Publikumsgesprächs (30 min) gegeben.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/SOS-for-Human-Rights/102240036516100" target="_blank">facebook:  http://de-de.facebook.com/pages/SOS-for-Human-Rights/102240036516100</a></p>
<p><strong>Quelle: Pressemitteilung Ensemble Radiks</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Theater zu Medienkompetenz und Cyber-Mobbing<br />
</strong><br />
&#8220;Fake oder War doch nur Spaß&#8221; für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren. Das Stück setzt sich mit der Problematik Cyber-Mobbing und Mobbing auseinander und soll darüber hinaus einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien anregen.</p>
<p>Aufführung und Nachgespräch können als pädagogisches Modul dienen, um Jugendliche für diese Themenbereiche zu sensibilisieren.</p>
<p>Wie unser erfolgreiches Stück &#8220;Und dann kam Alex&#8221; zum Thema Gewaltprävention entstand auch „Fake“ in Zusammenarbeit mit Psychologen und erfahrenen Pädagogen.</p>
<p>Mit &#8220;Fake&#8221; waren wir auch zum &#8220;Deutschen Präventionstag&#8221; 2012 in München eingeladen.</p>
<p>Derzeit befinden wir uns in der Vorbereitung einer Tournee an Schulen und Jugendeinrichtungen in Thüringen, mit der wir zum Schuljahresbeginn vom:</p>
<p><strong>10.  September      bis      5.  Oktober   2012</strong></p>
<p>an Thüringer Einrichtungen gastieren wollen.</p>
<p>Wir haben in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Partnern auf Landes &#8211; und Bundesebene in Kooperation Aufführungen und Tourneen zum Thema &#8220;Gewaltprävention&#8221; durchgeführt. Eine Auswahl dieser Partner können Sie auch unter &#8220;Referenzen&#8221; in unserer Web-Seite einsehen.</p>
<p>Über uns:<br />
Das Ensemble Radiks ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Theaterpädagogen, professionellen Regisseuren und  Schauspielern. Seit fünf Jahren treten wir mit unseren mobilen  Produktionen in Kinder- und Jugendeinrichtungen, an Schulen  und Theatern in ganz Deutschland auf.</p>
<p>Bei Auswahl und Inszenierung der Stücke achten wir gleichermaßen auf  niveauvolle, ansprechende Unterhaltung und aktuelle Themenorientierung. www.ensemble-radiks.de</p>
<p>Für Rückfragen oder Anregungen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sie können uns  per Mail  kontaktieren: ensemble@ensemble-radiks.de oder erreichen uns telefonisch und per Fax unter:  030 53216600  oder  030 52698183 .</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressespiegel vom 15. Mai 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Esser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Birgit]]></category>
		<category><![CDATA[Elf Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
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		<category><![CDATA[Rainer]]></category>
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		<category><![CDATA[Villa Kunterbunt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kindergarten-Geburtstag in Tabarz groß gefeiert Seit 40 Jahren werden in der Kindertagesstätte &#8220;Käthe Kollwitz&#8221; in Tabarz Mädchen und Jungen betreut. Beim Familienfest zum Jubiläum wurde eine neue Balancierstrecke eingeweiht. Tabarz. &#8220;Hurra, hurra, die Kita, die wird 40 Jahr&#8221; &#8211; auf die Pumuckl-Melodie sangen Kinder, ihre Eltern und die Erzieher der Kindertagesstätte &#8220;Käthe Kollwitz&#8221; dieses Lied [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kindergarten-Geburtstag in Tabarz groß gefeiert</h4>
<p><strong>Seit 40 Jahren werden in der Kindertagesstätte &#8220;Käthe Kollwitz&#8221; in Tabarz Mädchen und Jungen betreut. Beim Familienfest zum Jubiläum wurde eine neue Balancierstrecke eingeweiht.</strong></p>
<p><strong> </strong>Tabarz. &#8220;Hurra, hurra, die Kita, die wird 40 Jahr&#8221; &#8211; auf die Pumuckl-Melodie sangen Kinder, ihre Eltern und die Erzieher der Kindertagesstätte &#8220;Käthe Kollwitz&#8221; dieses Lied am Samstag gemeinsam mit Liedermacher Rainer Püschel im Festzelt. &#8220;Wir haben extra einen Text zu unserem Jubiläum gedichtet&#8221;, verriet Birgit Neunes, die Leiterin der Kindertagesstätte.</p>
<p>Vor dem bunten Familienfest hatte sie in einer Feierstunde die Geschichte der Kita Revue passieren lassen. &#8220;Im Sommer 1972 wurde an die Gemeinde Tabarz ein damals nagelneuer Kindergarten übergeben, der in seiner Bauform bis heute nahezu einzigartig ist: Jede der sechs Gruppen hat ihr eigenes Haus. Dazu kommt ein Haupthaus für die Funktionsräume&#8221;, erläuterte sie.<span id="more-6633"></span></p>
<p>Unter den Zuhörern waren viele ehemalige Kollegen, die sich wie die anderen Gäste auch noch über ein Programm der Hortkinder freuen konnten. Denn neben Zwei-bis Sechsjährigen im Kindergarten werden in der Kita &#8220;Käthe Kollwitz&#8221; auch Hortkinder bis elf Jahre betreut. Insgesamt besuchen derzeit 81 Kinder die Einrichtung. 14 Mitarbeiter sind für sie da. Träger der Kita ist die Kinderzentren Kunterbunt GmbH, zu der auch der andere Tabarzer Kindergarten, die &#8220;Villa Kunterbunt&#8221;, gehört.</p>
<p>In den 40 Jahren habe es immer wieder Veränderungen gegeben: neue Funktionsräume und Spielangebote wie eine Bewegungsbaustelle, ein Baumhaus, eine Sinnesstrecke und ein Barfußpfad sind entstanden. &#8220;Aber eines blieb die Einrichtung immer: Eine Kita mit Herz und viel Liebe zum Kind&#8221;, betonte Birgit Neunes. &#8220;Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir in unserem Team schon über viele Jahre zusammenarbeiten&#8221;, sagt die Leiterin.</p>
<p>Eine Fotoausstellung mit Bildern aus 40 Jahren Kindergartengeschichte fand viele interessierte Betrachter, und mancher Erwachsene erkannte sich auf einem der Schwarz-Weiß-Fotos als Kindergarten-Steppke wieder.</p>
<p>Zur Erinnerung an das Jubiläum wurden am Samstag besondere Souvenirs verkauft: Schürzen und Geschirrhandtücher, auf denen alle derzeitigen Kita-Kinder und die Erzieherinnen verewigt sind. &#8220;Die Mädchen und Jungen haben sich selbst gezeichnet, und die Hortkinder durften auch noch die Erzieher malen&#8221;, erklärt Birgit Neunes. Die Zeichnungen hätten schon in der Druckerei für viel Freude gesorgt, und auch bei den Festbesuchern kamen die Erinnerungsstücke gut an.</p>
<p>Weil es zum Geburtstag Geschenke gibt, brachte der Förderverein Tabarz einen 500-Euro-Scheck für die Kindertagesstätte mit. Und anlässlich des Jubiläums wurde am Samstag im Freigelände die neue Balancierstrecke eingeweiht und gleich eifrig von den Kindern genutzt. Sie ist der Abschluss eines Bewegungsprojektes. &#8220;Das haben wir zusammen mit dem Verein Symbioun aus Gotha veranstaltet. Dazu gehörten auch Elternabende und Weiterbildungen für die Erzieher zum Thema Bewegung&#8221;, machte Birgit Neunes aufmerksam.<br />
Claudia Klinger	/	15.05.12	/	TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Deutsches Jugendinstitut: Kita-Ausbau hat absoluten Vorrang</h4>
<p><strong>Einen eindringlichen Appell zur Entideologisierung der Debatte um Betreuungs- und Erziehungsgeld richtet der Chef des Deutschen Jugendinstituts, Thomas Rauschenbach, an die Politiker. Im Interview mit unserer Zeitung mahnt er dazu, das Wohl der Kinder nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Debatte wird für ihn zu oft nur unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geführt.</strong></p>
<p>Erfurt. Großes Lob erntete bei dem renommierten Experten für frühkindliche Bildung der Weg Thüringens auf diesem Gebiet. Rauschenbach war am Samstag beim Thüringer Bildungssymposium in der Uni Erfurt zu Gast.</p>
<p><strong>Wo steht eigentlich Thüringen in der frühkindlichen Bildung. Thüringen sagt immer, man sei weit vorn. Teilen Sie diese Einschätzung?</strong></p>
<p>Luft nach oben ist immer. Aber es gibt in der Tat in Thüringen bemerkenswerte Fortschritte. Die jüngsten Zahlen, die uns vorliegen, stammen vom März 2011. Damals war es erst ein halbes Jahr her, dass sich in Thüringen die Rechtslage zugunsten der Einrichtungen und der Kinder deutlich verbessert hatte. Und trotz dieser kurzen Zeit kann man schon sehen, dass sich in Thüringen einiges bewegt und dieses Land mit großen Schritten dabei ist, auf diesem Gebiet das Vorzeigeland Ostdeutschlands zu werden.</p>
<p><strong>Was hat sich positiv entwickelt?</strong></p>
<p>Es gibt einen deutlichen Zuwachs beim pädagogischen Personal in den Kindertageseinrichtungen. Hier macht das Land den bundesweit größten Sprung nach vorne. Außerdem erkennen wir eine für Ostdeutschland wichtige Entwicklung: Thüringen hat die Zahl der Vollzeitbeschäftigten innerhalb dieser wenigen Monate um mehr als 50 Prozent erhöht.</p>
<p><strong>Wer ist bundesweit eigentlich das Vorzeigeland?</strong></p>
<p>Wenn man den Betreuungsschlüssel in den Kitas zugrundelegt, dann ist das Rheinland-Pfalz.</p>
<p><strong>Luft nach oben ist immer, sagen Sie. Wo gibt es für Thüringen noch Stellschrauben?</strong></p>
<p>Thüringen ist dabei, beim Personalschlüssel, also den Personalressourcen in den Kitas, zum Westniveau aufzuschließen. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die weitergehen muss. Aber man muss auch sehen, dass dieses Land von einem deutlich schlechteren Startplatz ausging &#8211; im Westen sind die Personalschlüssel aufgrund der vielen Halbtagsplätze traditionell besser.</p>
<p><strong>Kinder brauchen Anregungsmilieu</strong></p>
<p><strong>In Thüringen wird auch ein Landeserziehungsgeld gezahlt. Sie sind skeptisch gegenüber dem bundesweiten Betreuungsgeld, gilt das auch für das Landeserziehungsgeld?</strong></p>
<p>In Deutschland hat man in den letzten Jahrzehnten überwiegend eine monetäre Familienpolitik gemacht. Das heißt, man hat versucht, Familienpolitik durch finanzielle Zuwendungen zu gestalten. Dabei ist der Ausbau einer guten Infrastruktur für Familien viel zu oft auf der Strecke geblieben. Hier hat Deutschland großen Nachholbedarf, vor allem Westdeutschland. In Ostdeutschland sehe ich den Nachholbedarf weniger in der Menge als in der Qualität.</p>
<p><strong>Warum ist der Ausbau der Infrastruktur in Ihren Augen denn so wichtig?</strong></p>
<p>Um es ganz deutlich zu sagen: Von Geld allein lernen Kinder kein Deutsch, von Geld allein werden Kinder nicht kompetenter. Kinder brauchen &#8211; neben und zusammen mit dem Elternhaus &#8211; eine gute Betreuung und ein gutes Anregungsmilieu. Sie müssen mit Gleichaltrigen zusammenkommen, um voneinander zu lernen. Wenn man zu einer qualitativ guten Infrastruktur ein Landeserziehungsgeld zusätzlich zahlt, ist das in Ordnung. Aber an erster Stelle muss die Maxime stehen, dass die Infrastruktur so gut ist, dass die Eltern ihre Kinder dort mit voller Überzeugung hinbringen, weil es diesen nützt.</p>
<p><strong>Bei der Alternative Landeserziehungsgeld zu Ausbau der Infrastruktur&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;hat der Ausbau der Infrastruktur Vorrang. Ich kenne zwar den Thüringer Landeshaushalt nicht im Detail, aber generell gilt: Ein Landeserziehungsgeld kommt einzelnen Kindern zugute, eine gute Infrastruktur kommt vielen Kindern zugute. Und in diese müssen wir erst einmal investieren. Ich bin mir sicher: Wir werden uns in Deutschland an die Erkenntnis gewöhnen, dass Kinderbetreuung auch für Drei- und Vierjährige einen deutlichen Mehrwert hat und dass der Kita-Besuch ebenso normal wird wie der Schulbesuch.</p>
<p><strong>Die Befürworter des Betreuungsgeldes argumentieren mit der Wahlfreiheit für Eltern.</strong></p>
<p>Die Wahlfreiheit gibt es gegenwärtig allenfalls im Osten. Im Westen suchen viele Eltern händeringend nach Betreuungsplätzen. Echte Wahlfreiheit ist das nicht. Zudem: Warum sollen Eltern ein Betreuungsgeld bekommen, wenn ihr Kind bei einer Tagesmutter oder einer Kinderfrau aufwächst? Diese Logik entspringt mehr einer mangelnden Wertschätzung der öffentlichen Kindertagesbetreuung als der Honorierung der elterlichen Erziehungspflicht, die im Übrigen alle Eltern haben.</p>
<p><strong>Also steckt da Ideologie dahinter?</strong></p>
<p>Auf beiden Seiten steckt Ideologie dahinter. Wir müssen die familiale und die öffentliche Bildung und Betreuung endlich als eine Einheit betrachten, nicht als sich ausschließende Gegensätze. Es gibt berufliche und gesellschaftliche Erfordernisse für Eltern, die es ihnen nicht möglich machen, ihre Kinder rund um die Uhr zu betreuen. Deshalb brauchen Eltern die öffentlichen Einrichtungen. Der Versuch des Ausbaus der Betreuungsangebote für unter Dreijährige heißt doch nicht, dass die Eltern die Verantwortung für die Erziehung an den Staat abgeben. Vielmehr benötigen wir eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und öffentlichen Einrichtungen. Im Übrigen: Die meisten Kindergärten werden ja gar nicht vom Staat, sondern von Institutionen der Zivilgesellschaft wie Kirchen oder Sozialverbänden betrieben.</p>
<p><strong>Also der Aufruf zur Entideologisierung?</strong></p>
<p>Eindeutig. Es geht um das Wohl der Kinder. Die Diskussion wird zu oft nur unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geführt. Ich habe eine andere Herangehensweise. Für mich stehen die Kinder im Mittelpunkt. Wir müssen den besten Weg finden, sie zu fördern, ihnen Chancen zu eröffnen, sie voranzubringen. Als Vater war mir immer sehr bewusst, dass ich meinen Kindern überhaupt nicht die Vielfalt an Möglichkeiten zu Hause bieten kann, die ihnen in einer guten Kita zur Verfügung stehen.<br />
Ihr Ansatz ist also ein ganz anderer als der der Vereinbarkeit von Beruf und Familie?<br />
Das ist im Kern ein ökonomischer Ansatz. Mein Plädoyer rückt die Kinder in den Mittelpunkt. Es geht nicht um ein Entweder-Oder sondern um ein Sowohl-als-auch bei der Frage Erziehung zu Hause und in öffentlichen Einrichtungen. Kinder lernen im Kontakt mit Gleichaltrigen unheimlich viel voneinander. Diese Möglichkeiten müssen wir als Entwicklungschancen begreifen, abseits aller ideologischen Debatten.</p>
<p><strong>Eltern müssen gestärkt werden</strong></p>
<p><strong>Die Erziehungskompetenz der Eltern muss auch gestärkt werden?</strong></p>
<p>Das ist ein weiteres Thema. Familien haben heute eine unglaublich komplizierte Erziehungsaufgabe zu bewältigen. Die Einflüsse, denen Kindern ausgesetzt sind, sind vielfältig. Es gibt von Anfang an einen Wettbewerb mit den vielen anonymen Miterziehern, den Medien, den Freunden, dem öffentlichen Leben. Dadurch ist es wesentlich schwieriger geworden, Kindern bei dieser Vielfalt an Einflüssen so etwas wie eine verlässliche Orientierung zu geben. Alles muss man in dieser Gesellschaft lernen &#8211; nur Elternsein, das kann man angeblich einfach so, von Natur aus. Eltern brauchen aber Unterstützung, um nicht mit ihren Erziehungsunsicherheiten alleine zu bleiben.</p>
<p><strong>Wer könnte das leisten?</strong></p>
<p>Meine Vorstellung wäre, dass aus den Kindergärten Familienzentren werden, also Anlaufstellen für die ganze Familie, wo sich junge Eltern treffen, austauschen, voneinander lernen können. Ergänzende Lernangebote für Eltern könnten das Ganze noch unterstützen. Denn: Erziehung funktioniert nicht nur aus dem Bauch heraus, bestimmte Herangehensweisen kann man auch lernen.</p>
<p><strong>Der Übergang von der Kita in die Schule ist immer ein Knackpunkt. Was kann man besser machen?</strong></p>
<p>Kitas und Schulen sind immer noch viel zu oft zwei getrennte Welten. Das beruht einmal auf den unterschiedlichen Zuständigkeiten; aber auch die Anerkennungskultur und die Bezahlung sind sehr ungleich. Diese beiden Welten müssen besser zusammenarbeiten, sich besser verstehen. Und beide Seiten müssen wechselseitig mehr Respekt füreinander aufbringen. Eine Chance könnte dabei auch die Erweiterung der Ganztagsangebote an den Schulen sein.</p>
<p><strong>Was halten Sie von der Kommunalisierung der Horte?</strong></p>
<p>Aus sozialpolitischen Gründen bin ich der Meinung, dass alle pädagogischen Einrichtungen grundsätzlich in kommunale Verantwortung gehören, also in letzter Konsequenz auch die Schulen. Denn es geht dabei stets auch um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. Man muss dann aber klare Leitplanken einziehen. Finanzschwachen Kommunen muss ein Ausgleich gewährt werden. Sonst würde man neue Ungleichheiten schaffen. Und es muss landeseinheitliche Bildungsstandards geben.</p>
<p><strong>Sollten für Kitas auch weiterhin Elternbeiträge erhoben werden oder sollten Kitas so wie Schulen kostenfrei werden?</strong></p>
<p>Alles Geld vom Staat muss zunächst in eine gute Infrastruktur gesteckt werden. Wenn diese gut ausgebaut ist, dann kann man im nächsten Schritt über Beitragsfreiheit nachdenken. Grundsätzlich muss aber gelten: Bei keinem Kind darf der Kita-Besuch am Geld scheitern. Ich halte es derzeit für zumutbar, dass Eltern dazu einen kleinen Beitrag leisten. In München kostet beispielsweise ein Parkplatz für drei Stunden mehr als man derzeit für einen Kita-Platz pro Kind und Tag aufwenden muss.</p>
<p><strong>Ihre zentrale Botschaft an den Bildungskongress in Thüringen?</strong></p>
<p>Erstens: Es ist vieles in Sachen Bildung in Deutschland besser geworden. Zweitens: Auch in Thüringen hat sich vieles positiv entwickelt. Aber drittens haben wir in Deutschland noch immer das Problem, dass die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern des Bildungssystems viel zu groß ist. Das heißt: Wir müssen aufpassen, dass wir nicht einen Großteil der jungen Menschen abhängen und die Gesellschaft durch Bildung nicht integrieren, sondern spalten.</p>
<p>Hartmut Kaczmarek	 /	 14.05.12	 /	 TLZ</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Heinrich-Heine-Schule Jena bezieht neu aufgesetzte Etage</h4>
<p><strong>Die neu aufgesetzte Etage der Heinrich-Heine-Schule mit sechs Unterrichts- und drei Gruppenräumen wird von den &#8220;Robben&#8221; bezogen. Die Grundschule in Jena-Ost geht mit weiter steigenden Schülerzahlen in Richtung Vierzügigkeit.</strong></p>
<p>Jena. Die &#8220;Robben&#8221; sind die ersten, die Besitz ergriffen haben von der neuen, jetzt fertiggestellten Etage der Heinrich-Heine-Schule. Das zusätzliche Geschoss wurde im vergangenen Dreivierteljahr auf den hinteren, zur Saale befindlichen Gebäudeflügel aufgesetzt und bringt nun der Grundschule neun zusätzliche Räume sechs für den Unterricht und drei für Individualförderung.</p>
<p>Nagelneue Schulbänke, Stühle und Schränke stehen schon in den Räumen, die Tafeln wurden gestern Nachmittag aufgebaut. Der erste Raum ist auch schon bezogen und wird genutzt von den &#8220;Robben&#8221;, einer der jahrgangsgemischten Gruppen der 1. und 2. Klassen.</p>
<p>&#8220;Die neue Etage soll vor allem unseren Jüngsten vorbehalten sein, also der Schuleinführungsphase&#8221;, sagt Schulleiterin Karin Arnold. Sie ist froh, dass nun die räumliche Situation etwas entspannter geworden ist. Denn die Grundschule, die eigentlich dreizügig konzipiert war, musste auf Vierzügigkeit umsatteln, um den steigenden Schülerzahlen zu entsprechen. 310 Schüler sind es derzeit, ab dem neuen Schuljahr werden es 340 sein, und ein Jahr später wird dann eine durchgehende Vierzügigkeit mit ca. 370 Schülern erreicht. Dass in direkter Nähe mit Dualingo und Leonardo zwei zusätzliche Grundschulen (bei Leonardo noch im Aufbau) hinzugekommen sind, tut der Heine-Schule nicht weh. Der Zulauf hält weiter an.</p>
<p>Das habe man auch wieder am Freitagnachmittag gespürt, als man zum Schulfest und zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte und viele Eltern auch von künftigen Schülern kamen und sich umsahen, natürlich vor allem die neue Etage in Augenschein nahmen, wie die Schulleiterin erzählt.</p>
<p>Im Erdgeschoss können jetzt auch zwei Horträume eingerichtet werden, da mit dem neuen Geschoss Klassen unten ausziehen können. &#8220;Auch haben wir endlich wieder einen extra Musikraum und ein Kabinett für Englisch und Ethik, berichtet Karin Arnold. Denn in der Heine-Grundschule gibt es Englisch schon im Ergänzungsunterricht ab Klasse 1.</p>
<p>Der Bau der zusätzlichen Etage auf der Heinrich-Heine-Schule wurde durch den städtischen Eigenbetrieb Kommunale Immobilien getragen und kostete 1,15 Millionen Euro. Es wurde außerdem ein Fahrstuhl angebaut, der alle Stockwerke verbindet und damit auch behinderten Schülern barrierefreien Zugang ermöglicht.</p>
<p>Das Schulfest brachte übrigens zwischen 1500 und 2000 Euro (noch haben nicht alle Teilnehmer abgerechnet) durch Verkaufsstände der Eltern ein. Dort verkauften sie Kuchen, Bratwürste, nicht mehr benötigtes Spielzeug, Pflanzen und manches mehr. Der Erlös soll nun mit in die Finanzierung des Zirkusprojekts fließen, das Ende Juni zum Schuljahresausklang stattfinden und alle Schüler mit einbeziehen soll.</p>
<p>Michael Groß	 /	 15.05.12	 /	 OTZ</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Projekttage an der Bio-Landschule in Langenwetzendorf</h4>
<p><strong>Noch bis Mittwoch sind Projekttage an der Bio-Landschule in Langenwetzendorf. Gestern drei Schriftsteller und ein Schauspieler aus der Region zu Gast.</strong></p>
<p>Langenwetzendorf. Für Liv erfüllt sich ein wahrer Traum: Sie darf zum Biathlon-Wettkampf mitfahren. Doch irgendjemand versucht, ihre Teilnahme zu verhindern und Liv gerät in echte Gefahr.</p>
<p>Liv ist Protagonistin des Jugendthrillers &#8220;Ausgebremst&#8221; von Susan Müller aus Triebes. Aus ihrem ersten, im Dezember 2011 erschienenen, Buch las die 41-jährige Schriftstellerin gestern 33 Schülern der Bio-Landschule in Langenwetzendorf vor. Die veranstaltet für das Team der Klassen 5/8 noch bis zum Mittwoch Projekttage unter dem Motto &#8220;Steckenpferde auch in Thüringen zu finden&#8221;.</p>
<p>Aufgeteilt in sieben Gruppen befassen sich die Schüler mit Wissenswertem aus dem Freistaat in den Bereichen Kultur, Kunst, Sprache, Technik, Tiere, Musik und Handwerk. &#8220;Und da Thüringen ja auch als das Land der Dichter und Denker bekannt ist, haben wir für unsere Schüler drei Schriftsteller und einen Schauspieler aus der Region eingeladen&#8221;, sagte Lehrer Thomas Hetzheim.</p>
<p>Während Susan Müller aus ihrem Thriller vorlas und sich danach den Fragen der Schüler stellte, las zur gleichen Zeit in einem anderen Raum die Pausaerin Carmen Klemm aus ihrem Erstlingswerk &#8220;E-Mails aus dem Sabbatjahr&#8221;. Ein Jahr lang war die 50-Jährige mit einem Bastelprojekt in der Welt unterwegs. Aus ihren E-Mails, die sie von ihren Reisen nach Hause schrieb, verfasste sie das Buch.</p>
<p>Über Sprache und Dialekt konnten im Raum 215 Schüler der fünften und achten Klasse mit Schauspieler Wilfried Pucher aus Hainsberg diskutieren. Der Greizer Schriftsteller Winfried Arenhövel stellte sich und seine schreibende Tätigkeit Schülern der Klasse 5 vor.</p>
<p>Unter dem Motto der Projekttage besuchen die Schüler des Teams 5/8 heute die Vogtlandhalle in Greiz. Danach bekommen die Fünftklässler eine Führung durch die Greizer Bibliothek, die Achtklässler besuchen die Vereinsbrauerei in Greiz.<br />
Am Mittwoch um 17 Uhr schließlich wollen die Schüler im &#8220;grünen Klassenzimmer&#8221; auf dem Hof ihrer Schule interessierten Eltern vorstellen, was sie während der Projekttage zum Thema haben zusammentragen können. Dazu wird es ein Maifeuer geben.</p>
<p>Am 1. Juni schließlich präsentieren die Teams 5/8 und 6/9 sowie die Siebtklässler um 17.30 Uhr im Kulturhaus in Langenwetzendorf eine kleine Schulrevue unter dem Titel &#8220;Thüringen, unser zu Hause&#8221;. Innerhalb von 90 Minuten werden sie dann präsentieren, wie schön unser Freistaat Thüringen ist.</p>
<p>Ute Flamich	 /	 15.05.12	 /	 OTZ</p>
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<h4>Gymnasiasten aus Siebleben messen sich im Hochsprung</h4>
<p><strong>Tom Greiner und Christopher Kolbe stellen neue Schulrekorde im Hochsprung auf.</strong></p>
<p>Gotha. Das Gefühl bekommen nach der Hallensaison draußen zu springen und als Standortbestimmung für das am Dienstag startende Kreisfinale &#8220;Jugend trainiert für Olympia&#8221; im Volkspark-Stadion waren hauptsächliche Faktoren, auch in diesem Jahr Hochsprung mit Musik durchzuführen, umriss Sportlehrer und Initiator Oliver Falck die 12. Ausgabe des schulinternen Wettbewerbs am Gustav-Freytag-Gymnasium Siebleben. Er passte zudem gut zu den Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag der Schule, der im Ekhoftheater festlich begangen wurde. &#8220;Der Wettbewerb hat sich gut etabliert und wird freiwillig von den Schülern angenommen&#8221;, freut sich Falck über die gute Resonanz nach dem regulären Unterricht. Auf drei Anlagen wurden die besten Hochspringer ermittelt, aber auch &#8220;die motorischen Fähigkeiten, die im Unterricht gelernt wurden, im Wettbewerb angewendet&#8221;, so der Sportlehrer.</p>
<p>Die Technikfreeks der Schule sorgten für die musikalische Umrahmung, dabei Musik ertönte, die motivierend auf die Bewegung im Freien wirkte.</p>
<p>Mit Tom Greiner (6. Klasse, 1,55 m) und Christopher Kolbe (5. Klasse, 1,50 m) wurden zwei neue Schulrekorde aufgestellt. Die beiden Sportler der LG ohra energie nutzen diesen Wettkampf gerne als zusätzliches Training, weiß Falck, und das, wie man sieht mit Erfolg. Ob es nur ein Trainingserfolg war, wird das Kreisfinale zeigen.</p>
<p>Hans-Jürgen Kehr	 /	 12.05.12	 /	 TA</p>
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		<title>Nachlese zum 27. Landeselterntag</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 05:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Eltern, hier finden sie nun alle zur Veröffentlichung stehenden Präsententationen unserer Refenten, das Tagungsprotokoll und Bilder des 27. Landeselterntages in Bad Berka. Frage– und Diskussionsunde mit Minister Christoph Matschie sowie Tagungsprotokoll Protokoll zum 27. LET 2012 in BadBerka &#8220;Heranwachsende in Sozialen Online- Netzwerken &#8211; Motive, Nutzen und Risiken der Selbstdarstellung&#8221; Wolfgang Reißmann Universität Siegen, [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eltern,</p>
<p>hier finden sie nun alle zur Veröffentlichung stehenden Präsententationen unserer Refenten, das Tagungsprotokoll und Bilder des 27. Landeselterntages in Bad Berka.</p>
<h5>Frage– und Diskussionsunde mit Minister Christoph Matschie sowie Tagungsprotokoll</h5>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a rel="attachment wp-att-6598" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/protokoll__zum_27__let_2012_badberka/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll__zum_27__LET_2012_BadBerka.pdf"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll__zum_27__LET_2012_BadBerka.pdf">Protokoll zum 27. LET 2012 in BadBerka</a></span></p>
<h5>&#8220;Heranwachsende in Sozialen Online- Netzwerken &#8211; Motive, Nutzen und Risiken der Selbstdarstellung&#8221; Wolfgang Reißmann Universität Siegen, Philosophische Fakultät, Medienwissen- schaftliches Seminar, Professur Medien und Kommunikation</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6596" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_reissmann_280412/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Reissmann_280412.pdf"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Reissmann_280412.pdf">Referat Herr Reißmann</a></p>
<h5>„ Beobachtungen im Kinderzimmer &#8211; Facebook aus Sicht von Eltern“ Peggy Katzer stellv. LES Gymnasien der LEV Thüringen</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6594" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_katzer_280412/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Katzer_280412.pdf">Referat Frau Katzer</a></p>
<h5>&#8220;Soziale Online-Netzwerke in Schule&#8221; Uwe Klemm Lehrer am Angergymnasium in Jena, medienpädagogischer Berater im Medienzentrum Jena</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6595" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_klemm_280412/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Klemm_280412.pdf">Referat Herr Klemm</a></p>
<h5>„Die Gefahren des Internets aus polizeilicher Sicht“ Kriminalhauptkommissar Frank Voigt Kommissariat Betrugsdelikte der Kriminalpolizei Weimar</h5>
<p><a rel="attachment wp-att-6597" href="http://lev-thueringen.de/2012/05/nachlese-zum-27-landeselterntag/bad_berka_voigt_28042012/"></a><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/Bad_Berka_Voigt_28042012.pdf">Referat Herr Voigt</a></p>
<h5>Fotos zum 27. Landeselterntag</h5>
<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0092.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6618" title="IMG_0092" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0092-1024x682.jpg" alt="Uwe Klemm" width="368" height="245" /></a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0077.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6615" title="IMG_0077" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0077-1024x682.jpg" alt="Wolfgang Reißmann" width="368" height="245" /></a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0084.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6616" title="IMG_0084" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0084-1024x682.jpg" alt="" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0068.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6614" title="IMG_0068" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0068-1024x682.jpg" alt="Rudolf Scherer" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0064.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6613" title="IMG_0064" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0064-1024x682.jpg" alt="" width="368" height="245" /> </a></p>
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<p><a href="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0055.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-6612" title="IMG_0055" src="http://lev-thueringen.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0055-1024x682.jpg" alt="Minister des TMBWK Christoph Matschie" width="368" height="245" /> </a></p>
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		<title>Pressespiegel vom 11. Mai 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 03:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Thiel</dc:creator>
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2012/04/pressespiegel-vom-19-april-2012/' rel='bookmark' title='Pressespiegel vom 19. April 2012'>Pressespiegel vom 19. April 2012</a> <small>LEG, Aufbaubank und Stadt bauen in Erfurt Kita im Brühl Quelle: TLZ Bislang verrät nur das Bauschild die Pläne. Cornelia Germann vom Brühl e.V. freut sich auf den neuen Betriebskindergarten, der noch mehr Leben ins Viertel bringt. Foto: Lydia Werner Bislang verrät nur das Bauschild die Pläne. Cornelia Germann vom...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Thüringer Allgemeine:</h5>
<h4>Stadtilm kooperiert mit Ilmenauern</h4>
<p>Stadtilm. Das Arnstädter Gymnasium war wohl nicht abgeneigt, aber die Goethe-Schule in Ilmenau schneller. Sie hat der Regelschule Stadtilm die Kooperation angeboten &#8211; und die Stadtilmer nahmen an.</p>
<p>&#8220;Wir sind dabei, dass wir unsere Vereinbarung bis Ende Mai unterschreiben&#8221;, sagte Jens Günschmann, Leiter der Regelschule Stadtilm, auf Anfrage unserer Zeitung. So eine Kooperationsvereinbarung ist eine Voraussetzung für den Start als Gemeinschaftsschule, sie soll den Schülern den Wechsel ans Gymnasium &#8211; oder in umgekehrte Richtung &#8211; erleichtern und in jedem Jahr ermöglichen. So soll die zeitliche Abfolge in Lehrplan-Inhalten kompatibel gestaltet werden. Auch Fremdsprachen sind ein Thema.<span id="more-6605"></span></p>
<p>Für das Goethe-Gymnasium spricht, dass es eng mit der Universität und dem beruflichen Gymnasium in Ilmenau zusammenarbeitet. Genau dorthin wechseln jetzt schon viele Stadtilmer Schüler nach dem Abschluss der 10. Klasse und legen ihr Abitur ab. Zu dritt wolle man einen Verbund für die Abiturklassen bilden, erklärte Günschmann weiter. Derzeit sei die Schule auch dabei, das Gemeinschaftsschul-Konzept an die Anforderungen des Kultusministeriums anzupassen. Man sei guter Hoffnung, am 3. September zu starten.</p>
<p>Natürlich könnten die Schüler auch an jedes andere Gymnasium gehen, stellt Günschmann klar. Und man werde auch weiter mit der Schule in Arnstadt gut zusammenarbeiten. Voraussichtlich im Herbst soll dort das Schulkonzept vorgestellt werden.</p>
<p>Die Änderung des Beschlusses, dass die Gemeinschaftsschule Stadtilm nicht mit dem Gymnasium in Arnstadt, sondern mit der Goethe-Schule in Ilmenau kooperiert, wird Ende Juni gefasst, informierte Landrat Benno Kaufhold am Mittwoch im Kreistag.</p>
<p>Antje Köhler  /  11.05.12  /  TA</p>
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<h4>Thüringer Wirtschaft will Kopfnoten zurück</h4>
<p>Thüringer Unternehmer fordern die Wiedereinführung der Kopfnoten auf dem Abschlusszeugnis der Schüler im Freistaat. Da es nicht einmal mehr eine schriftliche Beurteilung gebe, falle es den Personalleitern immer schwerer, sich ein Bild von Lehrstellen-Bewerbern zu machen, kritisieren Chefs aus Handwerk und Industrie. Der Bildungsminister verteidigt indes das bestehende System und sieht keinen Handlungsbedarf.</p>
<p>Erfurt. &#8220;Die Bezeichnung Kopfnote spiegelt nichts anderes wider wie die Tugenden, die wir im Handwerk schon seit jeher einfordern. Pünktlichkeit, Fleiß und Höflichkeit gehören zu den Grundlagen und sind im Handwerk wichtige Voraussetzung für den beruflichen Erfolg&#8221;, ist Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt überzeugt.</p>
<p>&#8220;Kopfnoten können einen ersten Eindruck vermitteln und schwächeren Schülern eine zusätzliche Chance einräumen. Ebenso wichtig ist jedoch, dass die Noten den jungen Menschen schon in der Schulzeit deutlich machen, dass von ihnen mehr erwartet wird als rein fachliche Leistungen&#8221;, sagte Malcherek.</p>
<p>&#8220;Mittlerweile sind für 38 Prozent der Firmen die sogenannten Soft Skills wichtiger als schulische Leistungen. Personalchefs vieler Firmen fordern daher eine Einschätzung der Persönlichkeit von Jugendlichen egal ob verbal oder per Note auf dem Bewerbungszeugnis&#8221;, unterstützt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelkammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, die Forderungen. &#8220;Die zuständigen Schulkonferenzen sollten dies nicht verhindern&#8221;, verlangte Grusser.</p>
<p>Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) sieht keinen Handlungsbedarf bei den Kopfnoten. Es gebe Kopfnoten ab Klasse 7, aber nicht auf den Abschlusszeugnissen. Die Schulen könnten auch entscheiden, auf Kopfnoten ganz zu verzichten, sagte er gegenüber unserer Zeitung.</p>
<p>Die Regelung existiere schon seit fast zehn Jahren, sei sehr flexibel und habe sich bewährt. Zudem könne anstelle von Kopfnoten auch mit Wortgutachten gearbeitet werden, die sehr aussagekräftig seien.</p>
<p>In Thüringen stünde also das ganze Spektrum der Möglichkeiten zur Verfügung. Die Schulen besäßen einen großen eigenen Handlungsspielraum.</p>
<p>Auch die Bildungsgewerkschaft GEW kann die Forderung nach dem Wiedereinführen von Kopfnoten nicht nachvollziehen. &#8220;Wir sind nicht davon überzeugt, dass dies eine objektive Einschätzung ist&#8221;, erklärte gestern der Landesvorsitzende, Torsten Wolf.</p>
<p>Wichtiger sei eine &#8220;stärkere Verzahnung zwischen Schule und Wirtschaft&#8221;, so Wolf weiter. Praktika und der Einsatz von mehr Schulsozialarbeitern könnte helfen, bestimmte Probleme rechtzeitig zu entschärfen.</p>
<p>Bernd Jentsch  /  11.05.12  /  TA</p>
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<h4>Junges Forum: Erfurter Schüler und Sebastian Krumbiegel</h4>
<p>Über Flüchtlinge, rechte Schläger und ein NPD-Verbot sprachen Erfurter Schüler der Edith-Stein-Schule mit dem Sänger Sebastian Krumbiegel. In der Aula der Schule stand der Leipziger Künstler Rede und Antwort und ermunterte die Jugendlichen auch zu mehr Courage in alltäglichen Situationen.</p>
<p>Wieso engagierst du dich zum Beispiel für Flüchtlinge?</p>
<p>Ich finde es immer wichtig, dass man die Einzelschicksale der Leute ein bisschen kennt. Das ist ja meistens Angst, die viele Leute vor Ausländern haben, die zu uns kommen. Dann wird behauptet, sie nehmen uns die Arbeitsplätze weg und die Frauen und so weiter.</p>
<p>Aber wenn man ihre Geschichte hinterfragt, kriegt man mit, dass den Leuten wirklich Respekt entgegenzubringen ist und dass sie wirklich schlimme Sachen erlebt haben. Sie kommen nicht zu uns, um dicke Autos zu fahren, sondern weil sie in ihren Heimatländern verfolgt werden.</p>
<p>Kannst du mal von einem Erlebnis erzählen?</p>
<p>Ich war zum Beispiel in Mali. Die Grundidee dieser Reise war die, den Weg eines jungen Mannes aus seinem Dorf in Mali über Mauretanien, zur Grenze und nach Europa zu dokumentieren. Er hat es aber nicht geschafft.</p>
<p>Sein Beweggründe waren aus meiner Sicht zu verstehen. Er hatte eine Familie, der es wirklich nicht gut ging. Er musste einfach versuchen, Geld woanders zu verdienen.</p>
<p>Das ist ein ziemlich komplexes Problem. Wie kann man das deiner Meinung nach lösen?</p>
<p>Logisch, Deutschland ist nicht so groß, dass wir hier die ganze Welt aufnehmen können. Erst einmal finde ich ganz wichtig, dass man wirklich den Respekt den Leuten gegenüber ganz klar benennt. Wir sind ein reiches Land, ein mächtiges Land.</p>
<p>Bewegendes Wiedersehen mit dem Täter</p>
<p>Und Europa oder die sogenannte zivilisierte Welt hat sehr lange auf Kosten der sogenannten Dritten Welt gelebt. Die Bedingungen in diesen Ländern müssen verbessert werden. Wir sollten dafür sorgen, dass es den Menschen in der Dritten Welt besser geht. Sie haben ja auch keinen Bock, ihre Heimat zu verlassen.</p>
<p>Der junge Mann in Mali zum Beispiel hat geweint, als er weg musste. Natürlich würden alle lieber bei der Familie bleiben.</p>
<p>Und die Themen, die mit der Flüchtlingsproblematik selbstverständlich Hand in Hand gehen, sind Rassismus, Rechtsradikalismus, Antisemitismus. Diese Themen müssen wir in Deutschland angehen.</p>
<p>Du wurdest ja auch einmal von Rechten angegriffen. Wie war das?</p>
<p>Ich bin vor neun Jahren in Leipzig von zwei Glatzen im Park zusammengehämmert worden. Mich hat damals einer gerettet. Der Mann war sehr couragiert, er hat eingegriffen und die beiden verjagt. Die beiden Täter sind kurz danach gefasst worden, sind zu langen Haftstrafen verurteilt worden.</p>
<p>Vor Kurzem habe ich einen der Männer wiedergetroffen. Ich hatte einen Brief bekommen vom Weißen Ring, vom Opfer-Täter-Ausgleich. Denn dieser eine Täter wollte sich bei mir entschuldigen.</p>
<p>Ich habe mit ihm und seinem Therapeuten bestimmt eine Stunde geredet. Das war schon eine sehr heftige Erfahrung für mich. Da gingen natürlich die ganzen Filme von damals wieder an &#8211; und wir saßen dann beide da und heulten.</p>
<p>Was hat dir das gebracht?</p>
<p>Es war wirklich sehr bewegend und auch sehr lehrreich. Ich habe gelernt: Sei dankbar, sei froh über das, was du in deiner Kindheit erlebt hast.</p>
<p>Weil mir der Mann natürlich Dinge erzählt hat, die er erlebt hat. Dass er einen prügelnden Vater hatte, der Mutter und Kinder verdroschen hat. Dass er mit 15 von zu Hause wegging und Halt in der rechten Szene gefunden hat.</p>
<p>Und da könnte man dann sagen: Was kann er denn eigentlich dafür, dass er in die rechte Szene abgerutscht ist?</p>
<p>Mir zum Beispiel hätte so etwas gar nicht passieren können, ich war ein behütetes Kind. Das ist genau so ein weitschweifiges Problem wie das Flüchtlingproblem. Es gibt keine Ja- und Nein-Antworten, es gibt kein Schwarz und Weiß. Es gibt so viele Grautöne.</p>
<p>Hältst du ein NPD-Verbot für sinnvoll?</p>
<p>Also erst einmal kotzt es mich wirklich an, dass eine Partei wie die NPD, die wirklich jämmerliche und räudige Inhalte hat, mit Steuergeldern finanziert wird.</p>
<p>Aber es gab ja schon einmal einen Versuch, die NPD zu verbieten, und der ist gescheitert. Das hat ihr eigentlich noch mehr Auftrieb gegeben. Wenn du eine Partei wie die NPD einfach verbietest, verbietest du nicht die Gedanken. Die organisieren sich immer wieder anders. Es geht eigentlich darum, woanders anzusetzen, an Schulen oder auch in Kindergärten den Leuten Respekt beizubringen, den Leuten eine gute Bildung angedeihen zu lassen. Dann kommst du gar nicht erst so schräg drauf.</p>
<p>Im Alltag nicht über Sprüche hinweghören</p>
<p>Wie kann man im Alltag mit solchen rechten Tendenzen umgehen?</p>
<p>Wenn einer irgendetwas Rassistisches, Sexistisches sagt, wogegen sich mein Inneres sträubt, oder etwas nicht gerecht ist, dann sollte man sich ruhig trauen, freundlich, höflich, aber trotzdem sehr direkt zu sagen: Hör mal zu, so redest du nicht, wenn ich dabei bin.</p>
<p>Das geht bei solchen kleinen Sachen los. Und wenn wirklich etwas passiert, hat man doch ein Handy. Oft reicht es ja, die Polizei zu rufen. Ich verlange von niemandem irgendwelche Heldentaten. Es geht ganz einfach nur darum, im täglichen Leben die Augen offenzuhalten und nicht über solche Äußerungen hinwegzuhören.</p>
<p>Du nimmst ja kein Blatt vor den Mund. Gibt es da Anfeindungen?</p>
<p>Eigentlich nicht. Klar gibt es immer irgendwelche Leute, die finden, ich solle mal lieber meinen Mund halten und beim Singen bleiben. Und gerade im Netz kann ja jeder irgendwie seinen Senf dazugeben. Ich lasse eben nicht alles an mich ran.</p>
<p>Woher nimmst du die Motivation für dein Engagement?</p>
<p>Ich merke, dass ich etwas tun kann. Das ist meine Motivation. Natürlich hat mir das Spaß gemacht, nach Mali zu reisen, weil diese Reise meinen Horizont enorm erweitert hat.</p>
<p>Auch der Humanismuspreis war eine coole Bestätigung für mich. Es war eben etwas ganz anderes, keine Goldene Schallplatte und kein &#8220;Echo&#8221;, was wir auch alles haben.</p>
<p>Unser Bundespräsident Joachim Gauck hat ein Grußwort geschickt und Frank-Walter Steinmeier hielt die Laudatio. Vor allem aber habe ich mich gefreut, dass meine Eltern hier in Erfurt dabei waren und gemerkt haben: Mensch, aus dem Jungen ist ja doch noch etwas geworden.</p>
<p>Sabine Spitzer  /  11.05.12  /  TA</p>
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<h4>Geld für Eisenacher Berufsschule aufgebraucht</h4>
<p>Die Stadt muss Auftragsvergaben und Planungsleistungen stoppen. Eisenach wartet vergeblich auf Bedarfszuweisungen. Überbrückungshilfe wurde beantragt, eine Genehmigung liegt noch nicht vor. Deshalb wird nicht weitergebaut.</p>
<p>Eisenach. Die Stadt muss ab sofort den Weiterbau der Berufsschule stoppen. &#8220;Es wird keine neuen Auftragsvergaben mehr geben&#8221;, teilte im Hauptausschuss der kommissarisch eingesetzte Baudezernent Sascha Schorr (CDU) mit. &#8220;Auch Planungsleistungen werden mit dem heutigen Tag eingestellt&#8221;, sagte Schorr weiter. Damit könne die Stadt nicht mehr garantieren, dass der Schulbetrieb wie geplant sichergestellt ist. Erteilte Aufträge sollen aber beendet werden.</p>
<p>Grund dafür: Es ist kein Geld mehr da. Die zugesicherte Bedarfszuweisung für dieses Jahr hat die Stadt Eisenach bislang nicht erhalten. Eine Überbrückungshilfe sei inzwischen beantragt, aber noch nicht genehmigt, erklärte Sascha Schorr den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses.</p>
<p>Der noch amtierende Oberbürgermeister Matthias Doht (SPD) verwies darauf, dass Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) erst im vergangenen Jahr schriftlich die Zahlung von 2,8 Millionen Euro Bedarfszuweisung für die so dringend notwendige Sanierung der Berufsschule im Palmental zugesichert habe. Gezahlt werden sollten die Gelder in drei Jahresscheiben, so der OB. Doht erinnerte, dass trotz der Ende des Jahres beschlossenen Änderungen im Finanzausgleichsgesetz des Freistaats Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) in einem Gespräch am 15. Februar mündlich zugesichert habe, dass Eisenach diese Zuweisung in diesem Jahr erhält. Doch nun das! Noch am 27. April habe die Stadt an Voß Ministerium geschrieben und die Dringlichkeit angemahnt.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist, dass mit den Geldern auch eine Entsorgungslösung entstehen sollte. &#8220;Diese Anbindung an die Karolinenstraße kann so zunächst nicht mehr realisiert werden&#8221;, so der Baudezernent.</p>
<p>&#8220;Die Schule muss modernisiert werden&#8221;, fordert der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Rainer Marschall. Für ihn ist die Fertigstellung des Ersatzneubaus mit der Hoffnung verbunden, wieder den Unterricht für diverse Ausbildungszweige zurückzuholen. Die Mehrzahl der Lehrlinge absolviere ihre schulische Ausbildung nicht mehr in Eisenach. Wer Tischler oder Sanitärinstallateur lernt, muss nach Gotha. Friseure und Kfz-Techniker fahren nach Bad Salzungen.</p>
<p>Fakten zur Berufsschule</p>
<p>Im Juli 2011 hat die Sanierung der Berufsschule im Palmental begonnen.</p>
<p>Seit Jahren hatte die Stadt um Fördermittel für den Bau der Berufsschule gekämpft.</p>
<p>Richtfest wurde im November 2011 gefeiert.</p>
<p>Die Bedarfszuweisung bekam die Stadt noch im vergangenen Jahr von der Ministerpräsidentin schriftlich zugesichert.</p>
<p>Viele Lehrlinge müssen zur Ausbildung schon nach Gotha und Bad Salzungen fahren.</p>
<p>Katja Schmidberger  /  11.05.12  /  TA</p>
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<h4>Leitartikel: Am Problem vorbei diskutiert</h4>
<p>Peter Rathay über den Sinn von Kopfnoten.</p>
<p>Es ist ein bescheidenes Zeugnis, was vielen Schulabgängern ausgestellt wird: Häufig, so klagt vor allen Dingen die Wirtschaft, fehlt es den jungen Menschen an sozialen Kompetenzen.</p>
<p>Die Kopfnoten sollen es nun richten. Wer schon nicht bei Fleiß, Ordnung und Verhalten überzeugen kann, der ist eben auch für eine spätere Ausbildung ungeeignet.</p>
<p>Doch kann eine Eins in Betragen auf dem Abschlusszeugnis wirklich Auskunft geben über das Engagement an der Drehmaschine?</p>
<p>An der Kopfnote scheiden sich die Geister, auch in Thüringen. Die Mehrheit der Bildungsexperten sieht in ihnen eine Abwertung der Schüler durch wenig aussagefähige und oft ungerechte weil subjektive Noten.</p>
<p>Das Handwerk dagegen erkennt in der Benotung der sogenannten Sekundärtugenden ein wichtiges Instrument für die Auswahl von Auszubildenden.</p>
<p>Dabei geht die Diskussion am Problem vorbei. Denn aus dem Lehrstellenmangel ist ein Lehrlingsmangel geworden. Viele Betriebe suchen händeringend nach Azubis &#8211; egal wie penibel sie ihre Hefte geführt oder wie häufig sie sich im Unterricht gemeldet haben.</p>
<p>Die Probleme des demografischen Wandels sind nur gemeinsam zu bewältigen: Etwa durch die gezielte Förderung lernschwacher Schüler oder die Angebote von Betriebspraktika. Die Eltern müssen den Lehrern zuhören &#8211; und umgekehrt.</p>
<p>Und die Wirtschaft muss mit der Höhe der Vergütungen und der Übernahme nach der Ausbildung ihren Teil beitragen.</p>
<p>Damit am Ende keiner sitzen bleibt.</p>
<p>Peter Rathay  /  11.05.12  /  TA</p>
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<h4>Immer mehr Kindern droht Diabetes</h4>
<p>Pommes, Chips und Cola sorgen dafür, dass aus einer Alterserkrankung mittlerweile ein Pubertätsphänomen wird.</p>
<p>Diabetes gilt für viele Menschen als Alterserkrankung. Ist dem wirklich so?</p>
<p>Der Typ 2 Diabetes wurde bisher als Altersdiabetes bezeichnet, da die Erkrankung meist ab dem 50. Lebensjahr entdeckt wurde. Da diese Form des Diabetes ohne Warnsignale wie Durst, Müdigkeit oder Gewichtsverlust daherkommt, erfolgte die Diagnose erst sehr spät. Doch mittlerweile zeigt sich, dass zunehmend mehr Kinder ab der Pupertät davon betroffen sind.</p>
<p>Und der Typ 1 Diabetes tritt ohnehin vorwiegend im Kindes- und Jugendalter auf.</p>
<p>Welche aktuellen Zahlen gibt es zur Erkrankungsrate von Kindern und Jugendlichen? Und welche Tendenz zeichnet sich hier ab?</p>
<p>In Thüringen leben zur Zeit etwa 800 Kinder und Jugendliche mit dem Typ 1 Diabetes. Sie werden von spezialisierten Kinderärzten behandelt. Die Erkrankungszahlen steigen leider Jahr für Jahr an. Auch beim Typ 2 Diabetes ist eine steigende Tendenz zu beobachten, wobei dazu keine genauen Statistiken vorliegen. Fakt ist nur, die Betroffenen werden immer jünger.</p>
<p>Wo sehen Sie die Hauptursache dafür, dass Diabetes im Kindesalter um sich greift?</p>
<p>Die Anlage für Typ 2 wird vererbt. Auslösende Faktoren sind Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Essgewohnheiten. Eine rechtzeitige Diagnose kann schwere Folgeerkrankungen am Gefäßsystem verhindern.</p>
<p>Lässt sich auch vorbeugen?</p>
<p>Beim Typ 1 ist eine Vorbeugung nicht möglich, beim Typ 2 schon. Hier wirken eine gesunde Lebensweise, viel körperliche Bewegung und die Verhinderung von Übergewicht präventiv. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder sich zucker- und fettarm ernähren, Sport treiben, draußen unterwegs sind, keine Stubenhocker werden. Wichtig ist, frühzeitig auf die Nahrungsmittelzusammensetzung zu achten, insbesondere die Angaben zu Zucker- und Fettgehalt kritisch zu betrachten.</p>
<p>Werden Thüringer Schulen in die Prävention einbezogen?</p>
<p>Der Deutsche Diabetikerbund hat die Aktion &#8220;Diabetes im Klassenzimmer&#8221; gestartet. In Grund- und Regelschulen und an Gymnasien laden wir Schüler ab 14 Jahren seit Anfang 2012 zu Veranstaltungen mit Diabetologen und Ernährungsberatern, um ihr Gesundheitsbewusstsein zu stärken.</p>
<p>Wie können Kinder und Jugendliche mit der Erkrankung im Alltag klarkommen?</p>
<p>Kinder mit Diabetes Typ 1 müssen exakt nach Plan leben, regelmäßig ihren Blutzucker messen, sich regelmäßig spritzen. Für sie gibt es eine sehr gute ärztliche Betreuung durch Diabetesberater und Ärzte. Und der Deutsche Diabetikerbund bietet im September zum Familienwochenende erstmals Schulungen für 3- bis 6-Jährige an, die dabei auch andere betroffene Kinder kennenlernen können.</p>
<p>Was sind Diabetes-Lotsen?</p>
<p>Diabetes-Lotsen werden vom Deutschen Diabetikerbund ausgebildet, um Menschen mit Diabetes im Alltag zu helfen, sich im Gesundheits- und Sozialsystem zurechtzufinden. Sie haben selbst die Krankheitserfahrung und stehen &#8211; gewissermaßen als Ergänzung zur ärztlichen Therapie &#8211; Betroffenen beim Bewältigen der Krankheit zur Seite. Radio Funkwerk bringt übrigens am Montag ab 15 Uhr eine Sendung mit einem Diabetes-Lotsen.</p>
<p>Bekommen Kinder mit Diabetes automatisch einen Behindertenausweis?</p>
<p>Automatisch nicht, er muss beantragt werden. Und er setzt natürlich ein ärztliches Attest voraus. Kinder mit Typ 1 Diabetes haben einen Anspruch darauf, bei Typ 2 Diabetes ist das nicht so. Im Alltag macht sich der Behindertenausweis aber erst wirklich bei einer Schwerbehinderung ab 60 oder 70 Prozent bemerkbar. Eltern bekommen wegen des höheren Aufwandes eine Steuererleichterung. Es gibt Ermäßigungen.</p>
<p>Rät der Diabetikerbund zu einer Beantragung?</p>
<p>Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Schwerbehindertenausweis bei der Jobsuche nicht immer förderlich ist. Nicht jeder Arbeitgeber ist für soziale Belange sensibilisiert. Das ist nicht schön, aber es ist die Realität, wie sie Diabetiker leider auch erleben. Wer als Kind einen Schwerbehindertenausweis hat, der kann ihn aber später wieder abgeben, wenn er befürchtet, dass er hinderlich für die Berufswahl wird.</p>
<p>Britta Hinkel  /  11.05.12  /  TA</p>
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<h4>Zahl der Neueinstellungen für junge Lehrer soll steigen</h4>
<p>Geschichten wie diese gibt es viele: Studium erfolgreich beendet, aber keine Stelle in Thüringen. Viele junge Leute, die Lehrer werden wollen, haben in den vergangenen Jahren dem Freistaat den Rücken gekehrt.</p>
<p>Erfurt. Meistens, weil sie hier keine Stelle fanden oder ihnen so unattraktive Konditionen angeboten wurden, dass sie lieber den Verlockungen benachbarter Bundesländer mit vollen Stellen und Verbeamtungen folgten. Die Folge einer solchen Personalpolitik ist klar: Die Kollegien in Thüringen sind überaltert. Derzeit liegt der Altersdurchschnitt der Lehrer bei 51 Jahren. Das wirkt sich letztlich auch auf den Krankenstand aus und begründet zum Teil den Unterrichtsausfall. Lediglich acht Prozent der Pädagogen sind unter 40 Jahren. Etwa 1400 Lehrer befinden sich derzeit in der Ruhephase der Altersteilzeit.</p>
<p>Lehrerverband und Bildungsgewerkschaft GEW haben schon seit Monaten Alarm geschlagen. Jetzt hat auch SPD-Bildungsminister Christoph Matschie offiziell eine Kurskorrektur vorgenommen. Er will die Lehrerschaft in Thüringen deutlich verjüngen, bittet aber gleichzeitig um Verständnis, dass eine solche Maßnahme ihre Zeit brauche. Matschie hat aus seiner Sicht jetzt die Aufräumarbeiten einer fehlgeleiteten Personalpolitik der vergangenen 20 Jahre CDU-Politik zu leisten. Und das geht eben nicht von heute auf morgen.</p>
<p>Die Zahl der Neueinstellungen soll weiter steigen, sagt er jetzt. 380 neue Stellen gibt es in diesem Jahr, dazu kommen noch 220 Stellen aus der Aufstockung von Floating-Stellen. Mindestens die gleiche Zahl, natürlich am liebsten noch mehr, will Matschie im kommenden Jahr dem Finanzminister abringen. Auch das wird noch einmal durch 430 zusätzliche Stellen aus dem Bereich der Floating-Stellen aufgestockt. &#8220;Damit liegen wir deutlich über den vom Lehrerverband geforderten 500 Stellen&#8221;, sagt Gerd Schwinger vom Bildungsministerium.</p>
<p>Wohin die Reise gehen könnte, hat SPD-Bildungsexperte Peter Metz vor kurzem bei einer Veranstaltung des Lehrerverbandes in Apolda deutlich gemacht. Er sprach von SPD-Überlegungen, die Zahl der Lehrerstellen 2013 um 500 und 2014 um 600 Stellen zu erhöhen. Das allerdings muss erst einmal beim Finanzminister durchgesetzt werden.</p>
<p>Auch an einer anderen Stellschraube will Matschie drehen. Junge Lehrer werden von benachbarten Bundesländern immer wieder mit der Verbeamtung geködert. Hier kündigte Matschie eine Entscheidung bis zum Sommer an, ob auch Thüringen diesen Schritt gehen will oder nicht.</p>
<p>Pädagogen pochen auf 500 Stellen</p>
<p>Darüber hinaus soll auch ermittelt werden, in welchen Fächerkombinationen Bedarf bestehe. Dort, wo an den Schulen konkret der Schuh drücke, solle der fachspezifische Lehrerbedarf abgedeckt werden, hieß es im Bildungsministerium. Dies werde dann Bestandteil der Zielvereinbarungen mit den Hochschulen. Um den Unterrichtsausfall weiter zu begrenzen, will das Ministerium zudem das Modell &#8220;Geld statt Stelle&#8221; ausweiten. Schulen könnten so ihren Bedarf an Lehrern zu einem Teil selbst abdecken. Ein solches Vorhaben stößt allerdings beim Thüringer Lehrerverband auf große Skepsis. Der Vorsitzende Rolf Busch spricht von einer &#8220;Notmaßnahme&#8221; und einem &#8220;allerletzten Mittel&#8221;, zu dem die Politik greifen dürfe.</p>
<p>Die Ankündigungen Matschies, mehr junge Lehrer einstellen zu wollen, findet zunächst einmal die Zustimmung von Busch. Allerdings verlangt er, dass der Minister auch konkrete Zahlen für den Einstellungskorridor nennen müsse. Busch verweist auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre, als es in Sachen Personalpolitik im Hause von Christoph Matschie immer eine sprunghafte Politik gegeben habe. 500 Stellen mehr pro Jahr seien in der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD festgeschrieben worden, darauf poche der Lehrerverband auch. Dann sei das Ganze auf 300 Stellen heruntergefahren, schließlich wieder auf 380 hochgefahren worden. &#8220;Der Minister ist als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet, mittlerweile rappelt er sich wieder auf und will eine Wildkatze werden&#8221;, fasst Busch das Hin und Her zusammen.</p>
<p>GEW-Chef Torsten Wolf weist darauf hin, dass in den nächsten 18 Monaten etwa 700 Referendare in Thüringen ihre Ausbildung beenden. &#8220;Wir können es uns nicht mehr erlauben, auch nur einen Referendar ziehen zu lassen&#8221;, sagt er. Und er vergleicht die Thüringer Zahlen mit denen im benachbarten Niedersachsen. Dort will man 2500 neue Lehrer einstellen. &#8220;Für Nordthüringen ist Niedersachsen ganz nah&#8221;, sagt Wolf.</p>
<p>Hartmut Kaczmarek und die Agenturen  /  10.05.12  /  TLZ</p>
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<h4>Chefgespräche in Erfurt: Komfortable Schüler-Lehrer-Relation nur auf dem Papier</h4>
<p>Nächste Woche beginnen in Erfurt die sogenannten Chefgespräche. Dabei rücken die Minister nacheinander bei Finanzressortchef Wolfgang Voß (CDU) an, um mit ihm über ihre Ausgaben-Spielräume im nächsten Jahr zu feilschen. Ein Ringen zwischen Wunsch und Wirklichkeit.</p>
<p>Erfurt. Den Anfang bei den Chefgesprächen macht Kultusminister Christoph Matschie (SPD). Neben vielen anderen Problemen muss der Jenaer seinem Kabinettskollegen Voß irgendwie beibiegen, dass er 380 zusätzliche Stellen für junge Lehrer und Erzieher braucht. Obwohl es rechnerisch einen Lehrerüberhang an den rund 900 staatlichen Schulen gibt. Matschie spricht von einer &#8220;etwas verrückten Situation&#8221;.</p>
<p>Die aber habe nicht er zu verantworten. Um fast die Hälfte sei die Zahl der Schüler in den letzten 20 Jahren, als Schulpolitik in CDU-Hand war, zurückgegangen. Reagiert wurde darauf mit diversen Teilzeitmodellen, um Entlassungen zu vermeiden. Das seien zwar &#8220;nachvollziehbare Kompromisse&#8221; gewesen, sagt der heutige Kultusminister. Aber die entfalteten nun Langzeitwirkung.</p>
<p>Eine davon ist die Ruhephase von aktuell rund 1400 Altersteilzeit-Kollegen. Sie sitzen noch auf Stellen, ohne in der Schule zu sein. Ihre Zahl wird bis 2015 sogar noch steigen. Desweiteren haben die Lehrer im Floating-Modell demnächst wieder Anspruch auf 90 Prozent der Vollbeschäftigung, was 220 Stellen bedeutet, die nicht für Neueinstellungen zur Verfügung stehen. Die brauchte der Minister aber dringend, denn es gibt ausgesprochene Mangelfächer im Schuldienst. Vereinzelt Naturwissenschaften, aber massiv Latein, Französisch, Musik. Auch Religionslehrer seien nicht genügend da. Beim Landeselterntag gab es geharnischte Schelte wegen des Unterrichtsausfalls.</p>
<p>Der ist auch einem vergleichsweise hohen Krankenstand geschuldet. &#8220;Das Durchschnittsalter der Lehrerschaft liegt heute bei 51 Jahren, nur noch acht Prozent sind jünger als 40&#8243;, sagt Matschie wie zur Entschuldigung. Große Gruppen gingen erst ab 2017 in den Ruhestand. Dann aber richtig. Bis zu 1000 Pädagogen pro Jahr würden sich von diesem Zeitpunkt an in die Rente verabschieden. Weil die nicht so schnell zu ersetzen sind, müsse der künftige Bestand eben schon im Vorgriff aufgebaut werden. Wenigstens teilweise.</p>
<p>Insofern bröckelt auch die Aussagekraft von Bildungs-Rankings, etwa der Initiative Neue soziale Marktwirtschaft, die Thüringen gern weit vorn sieht. Wichtiges Kriterium ist die Schüler-Lehrer-Relation, die für den Freistaat einen Durchschnitt von 11,4:1 ergibt. Auf dem Papier. Würden nur die wirklich zur Verfügung stehenden Lehrer eingerechnet, &#8220;lägen wir vermutlich im Bundesdurchschnitt von 14,3:1&#8243;, räumt der Kultusminister nun ein. Schule funktioniere zwar nie problemfrei und reibungslos. Aber man stehe jetzt personell vor einer Herausforderung, die es &#8220;so noch nicht gegeben hat&#8221;.</p>
<p>Vielleicht überzeugt das den Finanzminister. Als Matschie mit ostdeutschen Amtskollegen in Brüssel war, um nach EU-Fördergeldern zur Lösung des Lehrerproblems zu fragen, hörte er nur &#8220;massive Vorbehalte&#8221;.</p>
<p>Volkhard Paczulla  /  10.05.12  /  OTZ</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressespiegel vom 10. Mai 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Senier</dc:creator>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<h4>Hortbetreuung der Stadt Apolda steht auf der Kippe</h4>
<p>Quelle: TLZ</p>
</div>
<p>Noch immer wissen die Horterzieher in kommunaler  Beschäftigung nicht, was ab August aus ihren Arbeitsplätzen wird. Eltern  organisierten Unterschriftenaktion und basteln Zeichen ihres Protestes  gegen die Unsicherheit.</p>
<p>Apolda. Bereits im März mussten sich neun Hortnerinnen und Hortner der Stadt Apolda  beim Arbeitsamt melden. Diagnose: voraussichtlich arbeitslos 01.  August. Denn die Arbeitsverträge mit der Stadt nach dem sogenannten  Projekt &#8220;Weiterentwicklung der Grundschulen&#8221; (eine vornehme Umschreibung  für die Kommunalisierung der Grundschulhorte) enden am 31. Juli.  Praktisch ist das, so muss den Beschäftigten nicht einmal gekündigt  werden. 		Und bis heute weiß niemand der  Betroffenen, ob und wo sie ab dem 1. August weiterarbeiten können.<span id="more-6579"></span><br />
Denn  ob das Projekt weitergeführt wird oder nicht, darüber muss zunächst der  Sozialausschuss und dann der Stadtrat befinden, bestätigte Apoldas Sozialdezernent Volker Heerdegen auf Nachfrage unserer Zeitung. 		Besonders hart betroffen ist der Hort der Christian-Zimmermann-Schule. Dort sind mit Sandra Quasnica, Annika Klein, Kerstin Hollmach und Michael Schultze  gleich vier Horterzieher im Schwebezustand. Den Eltern geht diese  Ungewissheit gegen den Strich. Sie haben bereits Unterschriften  gesammelt, um einen Verbleib der Fachkräfte im Hort zu erwirken.  Umsonst. Heerdegen verweist  stoisch auf die Zuständigkeit des Stadtrates. Die Verwaltung könne da  gar nichts machen. Das ist nur zum Teil richtig. Denn selbstverständlich  kam auch die Vorlage für den 2009er Beschluss, am Projekt teilzunehmen,  aus der Apoldaer Stadtverwaltung.</p>
<p>&#8220;Wir wissen, dass hier gut gearbeitet wird&#8221;, betont Mutti Heike Rabe. So ist Sandra Quasnica als Spezialistin für alles rund um die Bewegung anerkannt, und Michael Schultze gilt als Experte gerade für die Jungs. Carolin Ellermeier, eine weitere Mutti: &#8220;Mein Sohn spielt oft Karten bei Herrn Schultze.&#8221; Dadurch sei er nicht nur ruhiger und ausgeglichener, auch für seine Mathe-Leistungen war das förderlich. 		Doch  selbst wenn der Stadtrat dem vom Land angebotenen neuen Projekt  beitritt, heißt es noch nicht, dass die Hortner alle auf dem alten Platz  bleiben. Es gibt arbeitsrechtliche Bedenken, deutet Heerdegen  an. Was nur bedeuten kann, dass die Stadt als Arbeitgeber fürchtet, die  Erzieher könnten sich bei mehreren Verlängerungen eines befristeten  Verhältnisses in ein unbefristetes einklagen. Absurd  hätte es das  Projekt nicht gegeben, wären sie unbefristet beschäftigt. Für die Eltern  ist es nur schwer vorstellbar, dass sich die Stadt durch willkürliche  Umbesetzungen aus der Verantwortung gegenüber den Kindern und der  gegenüber den Angestellten herausstiehlt. 		Aber so  weit ist es ja längst nicht. Inzwischen sagt auch der Sozialdezernent  gegenüber TA: &#8220;Wenn der Stadtrat Ja sagt, dann wollen wir dieselben  Leute wieder auf denselben Stellen.&#8221; Am Montag wird der Sozialausschuss  dazu beraten.</p>
<div>Klaus Jäger	 /		10.05.12	 /		TA</div>
<div>
<div>
<h4>Anträge für Zuschuss zum Schulessen können bis 30. Juni gestellt werden</h4>
</div>
<p>Die Anträge auf einen Essenkostenzuschuss für das neue Schuljahr  2012/2013 für Schüler an den Schulen des Landkreises können ab sofort  und bis spätestens 30. Juni gestellt werden. Darüber informiert das  Landratsamt.</p>
<p>Saalfeld.  Antragsformulare sind direkt über die Schule oder über das Internet  (www.kreis-slf.de&gt;Schülerspeisung) zu beziehen. Auf der Grundlage der  Satzung über die Kostenbeteiligung an Schulen in Trägerschaft des  Landkreises Saalfeld-Rudolstadt beträgt der Zuschuss pro Essenportion  1,50 Euro bei einem monatlichen Netto-Einkommen bis zu 920 Euro, 1 Euro  bei einem Netto-Einkommen über 920 bis zu 1432 Euro und 0,50 Euro bei  einem Netto-Einkommen über 1432 bis bis zu 2000 Euro.</p>
</div>
<div>Saalfeld, eingereicht werden. Fragen beantworten gerne Sylvia Prochazka, Tel.: (03671) 82 33 79 und Diana Wenzel (03671) 82 33 97.&nbsp;</p>
<div>Redaktion	 /		10.05.12	 /		OTZ</div>
</div>
<div>
<div>
<h4>Höhere Kita-Gebühren ab Juli in Nordhausen</h4>
</div>
<p>Quelle: TA</p>
</div>
<div>Den Vorschlag der freien Träger, die noch zu beschließende neue  Kita-Gebührensatzung erst ab Anfang September anzuwenden, lehnt  Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) ab. Angesichts der städtischen  Finanzlage sollten die Eltern wie vorgesehen schon ab Juli mehr  bezahlen, sagte er.</div>
<div>Nordhausen. Die Stadt erhofft  sich im Durchschnitt knapp 20 Euro mehr Beiträge pro Kind im Monat. Bei  zurzeit 1700 betreuten Kindern entspräche dies monatlichen Mehreinnahmen  von 34 000 Euro. Für Kinder, die ab September zur Schule gehen, sollte  nach Ansicht von Jendricke aber eine Ausnahme gelten: &#8220;Die  Vorschulgruppen sollten bei der Satzungsanwendung außen vor bleiben&#8221;,  erklärte er mit Blick auf den bürokratischen Aufwand. Die freien Träger  sprechen von einer rechtlich fragwürdigen Ungleichbehandlung zwischen  Vorschulkindern und den anderen Kindern.<br />
Kristin Müller	 /		10.05.12	 /		TA</div>
<div>
<div>
<h4>500 Schüler stellen die fünf Partnerstädte von Neustadt vor</h4>
</div>
<p>Quelle: OTZ</p>
<p>Fünf Neustädter Schulen stellen in eigenen Programmen am  Europatag die fünf Partnerstädte der Orlastadt vor. Schillerschule  gewinnt das Quiz zu La Charité sur Loire. 50 Ballons steigen als  symbolischer Gruß auf.</p>
</div>
<p>Neustadt. Gestern war Europa  in der Orlastadt fest in Kinderhand: Rund 500 Schüler aus fünf  Neustädter Schulen widmeten sich in einem zweistündigen Programm am  Europatag den fünf Partnerstädten La Charité sur Loire (Frankreich), Wepion und Oostduinkerke (beide Belgien), Biedenkopf (Hessen) und Laupheim (Baden-Württemberg).<br />
Zum gemeinsamen Auftakt für weitere  Veranstaltungen der Schulen zur 725-Jahr-Feier der Orlastadt staunte  selbst mancher erwachsene Zuschauer in der Sport- und Festhalle, auf  welche Details die Schüler in ihren Programmen aufmerksam machten. Dass Neustadt an der Orla und das schwäbische Laupheim  mehr verbindet als die 1993 besiegelte Partnerschaftsurkunde und der  gegenseitige Besuch von Vereinen zu Festen, verdeutlichten die  Grundschüler der Schillerschule in einem Theaterstück: In beiden Orten  sind steinerne Kröten an exponierten Stellen zu finden. An der  spätgotischen Rathausfassade in Neustadt  hängt an einem eisernen Ring ein steinernes Brot, worauf eine ebenso  steinerne Kröte sitzt. Früher als Mahnstein und Prangerstein in  Verwendung gewesen, stellt dieses Relikt heute eine Sehenswürdigkeit  dar. Die Grundschüler führten zum geschichtlichen Hintergrund nicht nur  die Sage auf, in der ein Neustädter noch zu Lebzeiten seinen Kindern  einen ansehnlichen Besitz überschrieb, diese sich im Alter aber nicht  wie vereinbart um ihren Vater kümmerten, sondern ihm sogar noch den  Brotschrank verschlossen. Nach seinem Tod fanden sie darin auf jedem  frisch gebackenen Brotlaib eine große giftige Kröte sitzen, die sich  durch nichts vertreiben ließ. Die Schillerschüler widmeten sich in ihrem  Stück auch dem grauen Frosch von Laupheim,  der 2007 als Grundlage für die &#8220;Laupfroschparade&#8221; diente. Dabei wurden  126 Froschskulpturen von verschiedenen Künstlern bemalt. Einige der  Frösche zieren noch das Stadtbild der schwäbischen Partnerstadt, die  meisten wurden für einen guten Zweck versteigert. Dass auch ein blauer  &#8220;Laupfrosch&#8221; im Neustädter Gamsenteich zu sehen ist, daran erinnerte  gestern eine Lehrerin im blauen Froschkostüm. 		&#8220;Unsere Kinder haben sich monatelang mit der hessischen Partnerstadt Biedenkopf auseinandergesetzt&#8221;, sagte die amtierende Leiterin der Grundschule Neunhofen, Karin Freund. Sie führten nicht nur ein Stück zum Grenzgangsfest auf, das sich seit 1693 aus dem Abschreiten der Gemarkungsgrenze von Biedenkopf  entwickelt hat und seit 1839 alle sieben Jahre gefeiert wird, sondern  sangen auch das Biedenkopf-Lied. &#8220;Die Kinder haben sich sehr an das  Thema gehalten&#8221;, lobte die Neustädter Hauptamtsleiterin Heike Jansen-Schleicher.<br />
Die Regelschüler haben dagegen die Geschichte &#8220;Oh, wie schön ist Panama&#8221; auf eine belgische Partnerstadt umgeschrieben. Darin erklärten sie Oostduinkerke zum &#8220;Land der Träume&#8221; und machten sich als kleiner Tiger und kleiner Bär auf die Reise in den Nordseeort. 		Die  Awo-Schlossschule demonstrierte für die belgische Partnerstadt Wepion,  wie sich der aus dem 16. Jahrhundert überlieferte Reigentanz Branle mit  den Jahren in der Ausführung änderte. Schließlich lud das  Orlatal-Gymnasium Vertreter der anderen Schulen zum Quiz &#8220;Cherchez  à la Charité  den Sieger sucht das OTG&#8221; auf die Bühne. Die Schüler  anderer Schulen durften beispielsweise erraten, dass die Loire-Brücke in  der französischen Partnerstadt aus zehn sichtbaren Bögen besteht und  die Prioratskirche Notre-Dame de La Charité 1998 zum Weltkulturerbe gehört. Erst im Stechen setzte sich die Schillerschule als Siegerin des Wettbewerbs durch. 		Zum  Abschluss des Europatages sangen alle Schüler gemeinsam die  Neustadt-Hymne und ließen vor der Festhalle 50 Luftballons als Gruß in  alle Welt aufsteigen.</p>
<p>Peter Cissek	 /		10.05.12	 /		OTZ</p>
<div>
<h4>Umzug der Grundschule Unterweißbach nach Sitzendorf verzögert sich</h4>
</div>
<p>Qurelle: OTZ<br />
Der Umzug der Grundschule Unterweißbach nach Sitzendorf  verzögert sich. Laut Beschluss des Kreistages sollte die Verlegung der  Staatlichen Grundschule Unterweißbach an den Standort Sitzendorf zum 1.  August dieses Jahres erfolgen.</p>
<p>Saalfeld. Auf Grund der umfangreichen Bauarbeiten am Schulgebäude in Sitzendorf  wird der Umzug der Grundschule erst zum 25. Februar 2013, dem ersten  Schultag nach den Winterferien im kommenden Schuljahr, erfolgen können.  Dem hat der Kreistag in seiner Sitzung am Dienstag in Saalfeld auch im Hinblick auf einen ungestörten Schulbetrieb im Interesse der Kinder zugestimmt.</p>
<p>Sitzendorf und die Verlagerung des Grundschulstandortes von Unterweißbach nach Sitzendorf hatte es bis zuletzt Proteste gegeben, die aber erfolglos blieben.</p>
<div>Heike Enzian	 /		10.05.12	 /		OTZ</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pressespiegel vom 9.Mai 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jahr 2012]]></category>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren<br />
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>Auch heute wieder ein informativer Tag für die Zukunft unserer Kinder. Bleiben sie neugierig</p>
<p><strong>Quelle: Information des TLSFV<br />
An die Schulfördervereine, Fördervereine von<br />
Kindertagesstätten sowie weitere Interessierte<span id="more-6570"></span> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Jena, </strong>den 23.04.2012<br />
Der TLSFV lädt ein zum 4. Regionaltreffen für Schulfördervereine</p>
<p>„Spicken vor Ort“ 2012</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
Schulfördervereinen und Fördervereine von Kindertagesstätten unterstützen Schulen und Kindertagesstätten bei ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag. Sie werben Mittel ein, sind Ideengeber, fördern die Anliegen und bereichern durch ihren ehrenamtlichen Einsatz das Leben in den Bildungseinrichtungen.</p>
<p>Der im Januar 2008 gegründete Thüringer Landesverband der Schulfördervereine hat sich zur Aufgabe gemacht, die Fördervereine mit Angeboten zur Professionalisierung der Vereinsführung und mit guten Ideen zu unterstützen, insbesondere durch einen regelmäßigen Austausch untereinander in den Regionen.</p>
<p>Dies wollen wir mit dem Regionaltreffen „Spicken vor Ort“ in der Region Südthüringen im Kreis Schmalkalden-Meiningen fortsetzen und alle, die in Fördervereinen tätig sind, und auch diejenigen, die sich für diese Arbeit interessieren, ganz herzlich einladen.</p>
<p>11.05.2012 ab 17:00 Uhr in der Staatlichen Regelschule Trusetal<br />
Am Schulhof 3, 98596 Trusetal</p>
<p>Mit dieser Einladung versenden wir eine Vorabfrage, um Ihre ganz eigenen Themen zu erfassen und auf dem Regionaltreffen gemeinsam zu erörtern. Deshalb bitten wir um die Zusendung der Anmeldung und Vorabfrage bis zum 10.05.2012 per Mail an info@tlsfv.de oder über die Geschäftsstelle</p>
<p>Tel. 03641-492461; Fax 03641-492458.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Rosa Maria Haschke</p>
<p><strong>Quelle: Information Gesunde Schulverpflegung</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vernetzungsstelle, Schulverpflegung<br />
Newsletter 3/ April 2012<br />
</strong><br />
Liebe Leserin, lieber Leser, das Jahr 2012 begann sehr arbeitsreich. Durch die Ausschreibung der Schulverpflegung für Grundschulen der Stadt Jena, wurden viele Gespräche mit den verschiedenen Schulen geführt. Mit dem Projekt „Gesunde Lebenswelt Schule“ der AOK PLUS und des Kultusministerium erhielten wir verstärkt Nachfragen zur Beratung. Außerdem nahmen wir an der peb-Tagung in Weimar teil sowie am Weltverbrauchertag in Erfurt.</p>
<p>Als Vernetzungsstelle Schulverpflegung beraten, informieren und vernetzen wir Partner, denen eine ausgewogene Verpflegung von Kindern und Jugendlichen wichtig ist.</p>
<p>Weitere Informationen auf der Homepage <a href="http://www.vzth.de/UNIQ133657820305952/schulverpflegung" target="_blank">www.vzth.de/schulverpflegung</a> unter Meldungen. &#8230;</p>
<p>Ihr Team der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen</p>
<p><strong>Quelle: TMBWK, Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Matschie: „Antisemitismus und Rechtsextremismus entschieden entgegentreten“</strong></p>
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<p><strong>Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gedenkt der Thüringer Juden, die vor 70 Jahren deportiert worden sind.</strong></p>
<p>„Wir ehren die Toten, die Opfer der Unmenschlichkeit der Nationalsozialisten geworden sind. Ihr Schicksal bleibt in unserer Erinnerung“, so Matschie. Am 10. Mai 1942 wurden 513 Kinder, Frauen und Männer von Thüringen aus in Ghettos und Vernichtungslager deportiert.</p>
<p>Nach Matschies Worten mahnt uns die systematische Vernichtung der Juden, Antisemitismus und Rechtsextremismus stets entschieden entgegenzutreten. „Wir dürfen braunen Rattenfängern nicht das Feld überlassen. Wir sind alle aufgefordert, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen für unsere Demokratie und das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen zu werben“, erklärt der Minister.<br />
Einen wichtigen Beitrag leiste dabei die Schule.</p>
<p>Gregor Hermann<br />
Stellvertretender Pressesprecher<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur<br />
Werner-Seelebinder-Straße 7<br />
99096 Erfurt<br />
Tel.: (0361) 37 94 632<br />
Fax: (0361) 37 94 638<br />
E-Mail: Gregor.Hermann@tmbwk.thueringen.de</p>
<p><strong>Quelle: Diakonische Bildungsinstitut Johannes Falk, Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Filmprojekt zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in Thüringen</strong></p>
<p><strong>Drittes Video „Wir wollen arbeiten &#8211; wie alle und unbehindert” ist fertig</p>
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<p><strong>Zwei Jahre läuft das vom Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk gGmbH verantwortete und von der „Aktion Mensch“ geförderte Filmprojekt „it works!“. Es untersucht die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen.<br />
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Die in gemeinsamer Arbeit behinderter und nicht behinderter Menschen entstehenden Dokumentarfilme beleuchten verschiedene Aspekte des Lebens von Menschen mit Behinderung und fragen, was sich seit Ratifizierung der Konvention durch die Bundesrepublik 2009 im Freistaat getan hat.</p>
<p>Im ersten Film „Gemeinsam lernen – kriegen wir das hin?“ berichten Schüler, Lehrer und Eltern von ihren eigenen Erfahrungen mit Bildung in Thüringen.</p>
<p>Experten – vom Minister bis zum Verbandsmitglied – erläutern ihren Standpunkt zu den Bildungschancen behinderter Menschen und zum gemeinsamen Lernen. Eine Bestandsaufnahme, die zeigt, dass es im Moment mehr Baustellen als Lösungen gibt.</p>
<p>Der zweite Film „Selbstbestimmt leben – Das Persönliche Budget“ untersucht, warum das Persönliche Budget so wenig genutzt wird. Mit ihm können sich behinderte Menschenalternativ zur Dienst- oder Sachleistung- die notwendige Unterstützung bei Einrichtungen, Diensten oder Privatpersonen selbst einkaufen, um ihren persönlichen Hilfebedarf zu decken.</p>
<p>Mit diesem innovativen Instrument könnten Menschen mit Behinderung leichter eine Ausbildungsunterstützung oder einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhalten, zu Hause statt im Heim leben, besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Drei Porträts junger Menschen, die das Persönliche Budget nutzen, stehen im Mittelpunkt.</p>
<p>Der dritte Film „Wir wollen arbeiten &#8211; wie alle und unbehindert” spricht ein Hauptproblem an. Die Thüringer Wirtschaft beschäftigt nicht genügend Schwerbehinderte, erreicht die Pflichtquote von 5 % nicht.</p>
<p>Mit dem Job-Aufschwung sank die landesweite Arbeitslosigkeit 2011 zwar um 11,7 %. Doch die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung stieg um 1,1 %. Dabei sind sie besonders gut qualifiziert, engagiert und motiviert. Besonders benachteiligt sind ältere Schwerbehinderte über 55 Jahre. Doch es geht auch anders, wie unsere Beispiele zeigen.</p>
<p>Es gibt Unternehmen, die Menschen mit Behinderung gleiche Chancen am Arbeitmarkt einräumen, Unterstützte Beschäftigung existiert, Integrationsunternehmen sind auf dem Vormarsch, Werkstätten orientieren sich neu.</p>
<p>Die Hoffnung der Betroffenen, dass das Arbeitsvermögen von Menschen mit Behinderung bald besser genutzt wird, ein wirklich inklusiver Arbeitsmarkt entsteht, ist groß.</p>
<p>Noch bis Ende Februar 2013 untersucht das Filmprojekt, wie der Geist der Konvention in Thüringen aufgegriffen wird. Folgen werden noch Videos über Barrierefreiheit, Inklusion als Paradigmenwechsel für die Träger der Behindertenhilfe und diverser Ausbildungsberufe in der Behindertenhilfe sowie Filme über Frauen mit Behinderung.</p>
<p>Schirmherr des Projektes ist der Thüringer Landesbehindertenbeauftragte Dr. Paul Brockhausen.</p>
<p>Leiter des Projektes ist Michael Hänsch. Kontakt: m.haensch@dbi-falk.de<br />
Projektkoordinatorin Heidi Hasse bringt ihre langjährigen Erfahrungen als Regisseurin und Redakteurin des DDR-Fernsehens in das Vorhaben ein.</p>
<p>Kontakt: h.hasse@dbi-falk.de, Tel.: 03691/810200.<br />
Besuchen Sie auch www.dabi-falk.de oder www.facebook.com/DBI.Eisenach, wo das DBI u.a. auch mit Werbetrailern zu den Filmen vertreten ist.</p>
<p><strong>Quelle: OTZ</strong></p>
<p><strong>Zehn Greizer Schüler beteiligen sich am &#8220;Spurensuche&#8221;-Projekt</strong></p>
<p><strong>Um Kritik zu üben, positive wie negative, und sich mit den Organisatoren auszutauschen, trafen sich gestern Schüler des Ulf-Merbold-Gymnasiums, alle Teilnehmer des Projekts &#8220;Spurensuche&#8221;, im Thüringer Staatsarchiv.</p>
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<p><strong>Greiz. </strong>&#8220;Spurensuche&#8221; ist Teil des Projekts &#8220;Grenzüberschreitungen neue Wege von Land zu Land&#8221;, welches wiederum im Rahmen des &#8220;Ziel-3-Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007 bis 2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechien Republik&#8221; stattfindet. &#8220;Grenzüberschreitungen&#8221; wurde vom Greizer Verein &#8220;Dialog mit Böhmen&#8221; initiiert, läuft seit Dezember 2010 bis November 2013 und umfasst neben &#8220;Spurensuche&#8221; noch zwei weitere Projekte.</p>
<p>Vier Gymnasien beteiligen sich an der Aktion, die durch Jugendbegegnungen und -austausch interdiziplinäres und projektbezogenes Lernen über Grenzen hinweg ermöglichen soll. Neben Greiz sind Mylau sowie Kraslice und Cheb/Eger in Tschechien dabei. In mehreren Exkursion steht dabei der Austausch der Jugendlichen auf dem Programm, so besuchen sie sich in ihren Heimatstädten. Kürzlich waren die Greizer für einen Drei-Tage-Workshop in Kraslice.</p>
<p>Drei Themen gilt es in den drei Jahren von den insgesamt 60 bis 80 Schülern darunter zehn Acht- und Neuntklässler aus Greiz zu bearbeiten, um am Ende des Projekts daraus ein Buch zu machen. Während im vergangenen Jahr die Geschichte von Objekten Denkmälern, Gebäuden, usw. im Mittelpunkt der Arbeit stand, deren Ergebnisse dann in einer Ausstellung in der Vogtlandhalle präsentiert wurden, wurde in diesem Jahr das Augenmerk auf die unterschiedliche Lebensweise in den 1970-er und 1980-er Jahren gelegt.</p>
<p>Mit unterschiedlichen Herangehensweisen: So wählte eine Gruppe, die Achtklässler Laura Dunse, Jonathan Lätzsch und Elias Amler, etwa das Zeitzeugengespräch als Mittel und befragten Gisela Adler, die lange Zeit im Greizer Pionierhaus gearbeitet hatte, über ihre Erfahrungen. &#8220;Sie hat uns viel über die Arbeitsgruppen erzählt, die dort stattfanden, zum Beispiel ein Chor, eine Gitarrengruppe oder eine Technik-AG. Und sie hat betont, wie schade sie es fand, dass das Haus nach der Wende schließen musste.&#8221;<br />
Doch auch Negatives gab es gestern zur Halbzeitbilanz zu hören. So fanden die Schüler unter anderem das aufgezwungene Kennenlernen durch Spielchen eher lächerlich, &#8220;die Freizeit, die viel produktiver dafür genutzt werden kann, kommt dadurch zu kurz&#8221;, wie ein Schüler meinte. Auch die Zielstellung zwischen den Workshops sollte präziser formuliert werden. Einig waren sie sich aber über die Themenwahl, die durchweg Zustimmung fand.<br />
Im Anschluss der Besprechung ließen sich die Schüler die Chance der Lokalität nicht entgehen und nutzten die übriggebliebene Zeit gleich noch für eine Archivführung mit Tipps für die Recherche.</p>
<p>&#8220;Grenzüberschreitungen&#8221;<br />
Das Projekt wurde vom Greizer Verein &#8220;Dialog mit Böhmen&#8221; initiiert. Die TU Chemnitz, der Verein &#8220;Antikomplex&#8221; aus Prag und die Staatlichen Kreisarchive Cheb, Sokolov und Karlovy Vary beteiligen sich daran.<br />
Zudem wird mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Thüringer Staatskanzelei, dem Thüringischen Staatsarchiv, der Euregio Egrensis AG, der Stadt Greiz und vier Gymnasien zusammengearbeitet.<br />
Tobias Schubert / 09.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Quelle: TA</strong></p>
<p><strong>Thüringer Schüler forschen ganz oben mit</strong></p>
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<p><strong>Jugend forscht: Überdurchschnittlich viele Thüringer Schüler machen beim Wettbewerb mit. Gemessen an der Schülerzahl liegt das Land damit auf dem zweiten Platz. Mit Sven Baszio, Vorstand der &#8220;Stiftung Jugend forscht&#8221;, sprach Saskia Fritsche.<br />
</strong><br />
Herr Baszio, wieso findet der Bundeswettbewerb von &#8220;Jugend forscht&#8221; dieses Jahr in Erfurt statt?</p>
<p>Die Bundesländer bewerben sich um die Ausrichtung des Bundeswettbewerbs. Wir waren noch nie in Thüringen und Thüringen hat sich über unser Patenunternehmen Stift, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, beworben. Daraufhin haben wir gesagt, wir machen den Bundeswettbewerb in diesem Jahr zum ersten Mal in Thüringen. Das freut uns sehr.</p>
<p>Wie kam es zur Wahl ausgerechnet des Eissportzentrums als Austragungsort?</p>
<p>Üblicherweise geht &#8220;Jugend forscht&#8221; immer zu großen Unternehmen. Das hat uns ja der Gründer Henri Nannen ins Pflichtenheft geschrieben. Eine enge Verbindung zwischen &#8220;Jugend forscht&#8221; und einem Patenunternehmen soll immer da sein. Das bringt eine enge Verknüpfung mit der Wirtschaft. Das Patenunternehmen für den Bundeswettbewerb wechselt jedes Jahr. In Thüringen hat sich kein wirklich großes Unternehmen gefunden. Das hat auch etwas mit der Struktur des Landes zu tun. Das ist im Süden Deutschlands viel einfacher.</p>
<p>Wie kam man mit der Technologie-Stiftung zusammen?</p>
<p>Stift ist sehr erfolgreich in Thüringen und sehr aktiv im Bereich Bildung, bei der Verbindung von Technologie und Bildung und auch im Zusammenbringen von Wirtschaft und Bildung. Da war das genau der richtige Partner für uns. Mit Stift arbeiten wir schon jahrelang bei den Landeswettbewerben sehr erfolgreich zusammen. Das ist wirklich schon eine Partnerschaft. Man kennt sich.</p>
<p>Stimmt es, dass die Thüringer Schüler im Wettbewerb generell recht erfolgreich sind?</p>
<p>Das sind sie, absolut. Thüringen hat, gemessen an der Anzahl der Schüler, einen erstaunlichen Anteil an Teilnehmern. Bundesweit liegt es damit auf dem zweiten Platz, nur Bremen liegt noch davor. Thüringen forscht, übrigens auch als einziges der neuen Bundesländer, ganz oben mit, das ist sehr erfreulich.</p>
<p>Woran liegt das?</p>
<p>Das ist auch den Spezialschulen zu verdanken, die es nach wie vor gibt. Das ist als Konzept nach wie vor aktuell und toll. Wir haben so eine &#8220;Jugend forscht&#8221;-Landkarte auf unserer Website. Ich nenne das immer den &#8220;Jugend forscht&#8221;-Sternenhimmel. Sie können tatsächlich an dieser Landkarte ablesen, wo die Spezialschulen liegen. Das sind schon wirklich Exzellenz-Zen-tren im schulischen Bereich.</p>
<p>Die bringen tolle naturwissenschaftliche Talente hervor und fördern sie. Das spüren wir unmittelbar bei &#8220;Jugend forscht&#8221;. Und das belegt ja nur den Erfolg dieser Spezialschulen.</p>
<p>Was ist in Ihren Augen das Besondere an dem Wettbewerb?</p>
<p>Das Spezielle an &#8220;Jugend forscht&#8221; ist, dass sich die Teilnehmer selbst ihr Thema suchen. Ich glaube, das es eine ganz besondere Art der Förderung ist, dass die Teilnehmer sich aus Alltagsbeobachtungen heraus selbst die Fragen stellen und diesen Fragen mit naturwissenschaftlichen Methoden nachgehen.</p>
<p>Es gibt viele Schülerwettbewerbe, die aber überwiegend so arbeiten, dass irgendeine Aufgabe gestellt wird, die dann mehr oder weniger elegant zu lösen ist. Wir lassen den Jugendlichen die vollkommene Freiheit, geben ihnen die Eigeninitiative und fördern außerschulisch die jungen Forscher-Talente. Neunzig Prozent der Teilnehmer studieren später ein naturwissenschaftliches Fach. Damit tun wir auch etwas gegen den Fachkräftemangel, den wir ja alle so stark beklagen.</p>
<p>Inwieweit arbeitet &#8220;Jugend forscht&#8221; mit der Wirtschaft zusammen?</p>
<p>Die Kopplung des Wettbewerbs an die Wirtschaft ist ganz aktuell, das hat Hennri Nannen vor 47 Jahren vorausgesehen. Man hat es mit den pfiffigsten Schülern zu tun, mit den motiviertesten Lehrern und mit den engagiertesten Firmen in Deutschland, die alle an einem Strang ziehen, um ergänzend zur Schule die Talente zu fördern.</p>
<p>Gibt es da Nachholbedarf?</p>
<p>Ich vergleiche das immer ganz gerne mit dem Sport. Wenn jemand gut im Fußball oder gut im Tennis ist, dann geht er in einen Verein, feilt da vielleicht noch ein bisschen an seinem Talent, hat die Chance, von einem Trainer entdeckt und dann weitergereicht zu werden. Für die Forschung gibt es so etwas nicht. Wenn einer in den Keller geht und Chemie macht, dann ist das erst einmal komisch. Dieses Image müssen wir irgendwie loswerden.</p>
<p>Auf welchem Niveau bewegen sich die Arbeiten?</p>
<p>Da sind echt tolle Projekte dabei, wirklich gute Forschung. Etwas, was den Namen Forschung auch tatsächlich schon verdient. Es ist alles dabei, von der Grundlagenforschung bis zum Drucker für einen Taschenrechner, dessen grafisches Display aufgezeichnet wird. Viele sagen: Naja, gut. Das sind ein paar Schüler, die haben da ein bisschen rumgebastelt. Aber wenn man sich die Arbeiten anschaut, ist man von den Socken, was diese jungen Menschen schon zustande bringen.</p>
<p>Macht sich der technologische Fortschritt auch in den Projekten bemerkbar?</p>
<p>Ja, sie sind immer professioneller geworden. Wir haben in der Jury teilweise Hochschul-Professoren. Wir brauchen wirklich die ganze Fachexpertise aus den Universitäten, aus den Unternehmen und auch aus den Schulen, um diese Projekte auch wirklich beurteilen zu können.</p>
<p>Können die Jugendlichen manchem Alt-Forscher sogar noch etwas beibringen?</p>
<p>Beibringen vielleicht nicht, aber wir haben es immer wieder, dass Gutachter in den Universitäten sagen: Das ist ja wirklich toll, was ihr mir da geschickt habt, aber das kommt doch nicht von einem Schüler! Das ist so die Standard-Reaktion. Es ergeben sich dann auch Verbindungen, dass zum Beispiel ein Teilnehmer von Jugend forscht in einem universitären Institut weiter arbeiten kann. Dort kann er Geräte nutzen, an die er sonst nicht herankommt. Auch hier spielen wir eine ganz entscheidende Rolle, die Leute dahin zu bringen, wo sie optimal weiter gefördert werden.</p>
<p>Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Wettbewerbs &#8220;Jugend forscht&#8221;?</p>
<p>Ich wünsche mir, dass wir Strukturen aufbauen, schulische und außerschulische, die es möglich machen, unsere Talente wirklich lückenlos entlang der Bildungskette gezielt zu fördern.</p>
<p>So wie &#8220;Jugend forscht&#8221; das beispielhaft tut. Wir beginnen ja in der vierten Klasse mit unserem Wettbewerb &#8220;Schüler experimentieren&#8221;. Ich wünsche mir, dass wir die einmal gefundenen Talente nicht wieder aus den Augen lassen. Und ich setze mich für ein Alumni-Programm von &#8220;Jugend forscht&#8221; ein.</p>
<p>Was kann man sich darunter vorstellen?</p>
<p>Das heißt, die Preisträger von heute zu begleiten - und nicht nur die Preisträger, auch die, die keinen Preis erhalten, durchs Studium zu begleiten, durch die Ausbildung zu begleiten bis hin zu ihrem Beruf. Ich würde mir wünschen, dass wir die wirklich gezielt fördern. Das sind die, die es verdient haben und die dann eben auch mal unser Land weiter bringen werden.</p>
<p>Fragen des Tages<br />
Seit wann gibt es den Wettbewerb &#8220;Jugend forscht&#8221;?</p>
<p>1965 rief Henri Nannen, der damalige Chefredakteur des Stern, in einem Heft seines Magazins zur ersten Wettbewerbsrunde von &#8220;Jugend forscht&#8221; auf, damals noch unter dem Motto &#8220;Wir suchen die Forscher von morgen&#8221;. 1966 traten dann das erste Mal Jugendliche aus allen elf westdeutschen Bundesländern gegeneinander an.</p>
<p>Bis zu welchem Alter kann man am Wettbewerb teilnehmen?</p>
<p>Schüler im Alter von 15 bis 21 Jahren können an &#8220;Jugend forscht&#8221; teilnehmen.</p>
<p>Jüngere Schüler ab der vierten Klasse treten in der Juniorensparte &#8220;Schüler experimentieren&#8221; an. Hier werden die Jugendlichen spielerisch an das Thema Forschung herangeführt.</p>
<p>Wie viele Schüler nehmen jährlich an &#8220;Jugend forscht&#8221; teil?</p>
<p>Zum ersten Wettbewerb waren es gerade einmal 244 Jugendliche. In diesem Jahr haben 10 914 Schüler aus ganz Deutschland ihre Projekte angemeldet. 524 davon kamen aus Thüringen.</p>
<p>Wie meldet man sein Projekt für den Wettbewerb an?</p>
<p>Die Nachwuchsforscher müssen sich zunächst selbst ein Thema überlegen. Dann können sie ihre Arbeit im Internet mit einer kurzen Beschreibung anmelden. Man kann sowohl alleine, als auch in Zweier- oder Dreierteams an &#8220;Jugend forscht&#8221; teilnehmen.</p>
<p>Wie ist der Weg von der Anmeldung bis zum Bundeswettbewerb?</p>
<p>Der Anmeldeschluss ist in jedem Jahr der 30. November. Im Januar müssen die Teilnehmer dann eine schriftliche Ausarbeitung von maximal 15 Seiten zu ihrem Projekt einreichen. Nun gehen die Wettbewerbe los. Zunächst auf Regional-, dann auf Landesebene kämpfen die Jungforscher um den Einzug ins Finale, den Bundeswettbewerb.</p>
<p>Die Schüler präsentieren ihre Projekte an selbst gestalteten Ausstellungsständen. Dort finden die Gespräche mit den Juroren statt. Erst erläutern die Teilnehmer mit einem kurzen Vortrag ihre Arbeit. Dann folgt eine Befragung durch die Jury.</p>
<p>Wer sitzt beim Bundeswettbewerb in Erfurt in der Jury?</p>
<p>Jedes der sieben Fachgebiete hat fünf bis sechs Juroren. Zusätzlich gibt es Preisstifter und andere Gäste, die auch bei der Auswahl der Gewinner ein Mitspracherecht haben. Insgesamt sind es etwa 50 bis 60 Personen.</p>
<p>Welche Preise können die Teilnehmer gewinnen?</p>
<p>Für die Gewinner gibt es Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von etwa einer Million Euro. Dazu gehören auch Forschungsaufenthalte, Praktika und die Teilnahme an internationalen Wettbewerben.<br />
Saskia Fritsche / 09.05.12 / TA</p>
<p><strong>Thüringer in allen Fachbereichen von &#8220;Jugend forscht&#8221; vertreten</strong></p>
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<p><strong>Beim &#8220;Jugend forscht&#8221;-Bundeswettbewerb in Erfurt wird Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) die Teilnehmer kennenlernen. Allein das Albert-Schweitzer-Gymnasium stellt drei Gruppen.</strong></p>
<p>Ab 17. Mai wird es ernst für 187 Teilnehmer aus ganz Deutschland, die sich für den Bundeswettbewerb von &#8220;Jugend forscht&#8221; in Erfurt qualifiziert haben. Von Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag präsentieren sie im Eissportzentrum ihre Projekte, 103 sind es an der Zahl. Es ist der 47. Bundeswettbewerb in der Geschichte von &#8220;Jugend forscht&#8221;.<br />
Aus Thüringen werden sich 18 Teilnehmer mit sieben Projekten der Jury stellen. Die Thüringer Schüler sind in jedem der sieben Fachbereiche von &#8220;Jugend forscht&#8221; mit einer Arbeit vertreten - in Biologie, Arbeitswelt, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Physik und Technik.<br />
Allein das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erfurt stellt drei Gruppen. Die weiteren Projekte kommen von der Universität Jena, dem Angergymnasium in Jena, dem Gymnasium Gleichense in Ohrdruf und von der Goetheschule in Ilmenau.<br />
Sie beschäftigen sich mit Themen wie der mikrobiologischen Untersuchung zur antibakteriellen Wirkung von Weihrauch oder der Miniaturisierung einer Biogasanlage. Auch ein Projekt, mit dem taubblinde Menschen mit technischer Hilfe kommunizieren können, wurde von drei Jungen aus Jena und Göttingen erarbeitet.<br />
An den Schulen wurden sie von Betreuungslehrern unterstützt. Auch Mentoren, zum Beispiel an Universitäten, helfen den Schülern.<br />
Mit ihren Projekten konnten die Thüringer Gruppen schon im Regional- und im Landeswettbewerb überzeugen. Nun sind sie Landessieger in ihrem Fachbereich und dürfen sich im bundesweiten Vergleich mit den Teilnehmern aus den anderen Bundesländern messen.<br />
An Himmelfahrt werden sie im Eissportzentrum ihre Stände aufbauen, um ihre Projekte in den darauffolgenden Tagen der Jury und den Besuchern zu präsentieren. Eine Sonderpreisverleihung findet bereits am Samstagabend in Weimar statt.<br />
Die Sieger werden am Sonntag in Anwesenheit von Annette Schavan , der Bundesministerin für Bildung und Forschung, bekannt gegeben. Schavan ist Vorsitzende des Kuratoriums der &#8220;Stiftung Jugend forscht&#8221;.<br />
Saskia Fritsche / 09.05.12 / TA</p>
<p><strong>Ferienpark Feuerkuppe sucht Betreuer</strong><br />
<strong>Straußberg. </strong>Das Kinder- und Jugenderholungszentrum Ferienpark Feuerkuppe sucht junge Leute, die gern mit Kindern arbeiten, engagiert und zuverlässig sind und in den Thüringer Sommerferien Lust auf einen Ferienjob haben.<br />
Eine weitere Voraussetzung ist eine pädagogische Ausbildung oder der Besitz einer Jugendleitercard. Während der Tätigkeit im Ferienpark erhalten die Betreuer kostenfreie Verpflegung und Unterkunft sowie eine kleine Aufwandsentschädigung.<br />
Die Camps, bei denen sich die Betreuer bewerben können, reichen thematisch von Fußball- oder Sommercamp über Englisch- und Tanzcamp bis hin zum Kletter- und Hip-Hop-Camp. Darüber hinaus sucht der Ferienpark auch Kinderanimateure, die während der Sommerferien verschiedene Aktionen, Themenabende und Angebote für die Kinder betreuen und vorbereiten.</p>
<p>Bewerben kann man sich unter<br />
bildung@ferienpark-feuerkuppe.de<br />
Weitere Infos:             (036334) 59 69 98      .<br />
08.05.12 / TA</p>
<p>/pJa, sie sind immer professioneller geworden. Wir haben in der Jury teilweise Hochschul-Professoren. Wir brauchen wirklich die ganze Fachexpertise aus den Universitäten, aus den Unternehmen und auch aus den Schulen, um diese Projekte auch wirklich beurteilen zu können.</p>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 21:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2011/05/nachlese-25-landeselterntag/' rel='bookmark' title='Nachlese 25. Landeselterntag'>Nachlese 25. Landeselterntag</a> <small>Protokoll 25. Landeselterntag „Gemeinsamer Unterricht – Chance oder Belastung“ in Bad Berka, 07.05.2011 Grußwort des gemeinsamen Vorsitzenden der LEV Thüringen, Roul Rommeiß - Dank an die Organisatoren des ThILLM - Begrüßung des Ehrengastes Frau Prof. Dr. Vernooij, des Direktors des ThILLM Herrn Dr. Jantowski, des Bürgermeisters der Stadt   Bad Berka...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2011/10/einladung-zum-26-landeselterntag-schule-lernen-furs-leben/' rel='bookmark' title='Einladung zum 26. Landeselterntag &#8212; &#8220;Schule &#8211; Lernen für`s Leben!?&#8221;'>Einladung zum 26. Landeselterntag &#8212; &#8220;Schule &#8211; Lernen für`s Leben!?&#8221;</a> <small>Anmeldung zum 26. Landeselterntag in Gera Liebe Eltern, verehrte Gäste, wir möchten Sie herzlich zu den 26. Landeselterntagen vom 11. – 12. November 2011 nach Gera einladen, der in diesem Herbst unter dem Thema steht: „Schule – Lernen für’s Leben!?“ Anhang: Flyer 26. LET in Gera Wer kennt das nicht?...</small></li>
<li><a href='http://lev-thueringen.de/2011/11/nachlese-zum-26-landeselterntag/' rel='bookmark' title='Nachlese zum 26. Landeselterntag'>Nachlese zum 26. Landeselterntag</a> <small>Zusammenfassung Protokoll_26.LET_Gera_2011 Vortrag_Berufsorientierung Regelschule_Kersten Vortrag_Berufsstartplus_Streil Vortrag_BWTW_Morhard Vortrag_SWE Gruppe_Bauer Vortrag_ThILLM_Rupprecht_1 Mehr Bilder:...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eltern, werte Interessierte,</p>
<p>Ihr habt richtig was verpasst am 28.04.2012. Das ist schade, deshalb merkt Euch doch schon einmal den 07./ 08.12.2012 als nächsten Termin vor.</p>
<p>Die LEV Thüringen hatte zum 27. LET unter dem Motto „Facebook &amp; Co. – Brennpunkt soziale Netzwerke“ eingeladen und die Referenten haben sich selbst übertroffen. Ging es anfangs noch um theoretische Grundlagen und Voraussetzungen, unter denen unsere Kinder soziale Netzwerke nutzen, zeigten spätere Vorträge, wie anschaulich und motivierend die neuen Medien im Unterricht genutzt werden können. Spannend ging es weiter, als die Kriminalpolizei aufzeigte, welche Folgen der unsachgemäße Umgang mit persönlichen Daten im Internet haben kann. Aber der Reihe nach.</p>
<p>Unser gemeinsamer Landeselternsprecher Roul Rommeiß eröffnete den 27. Landeselterntag. Traditionsgemäß sprach danach der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Christoph Matschie ein Grußwort. Im Anschluss stand er den Fragen der Eltern Rede und Antwort, ging es doch um das wichtigste Thema überhaupt, den Lehrkräftemangel und den daraus resultierenden Unterrichtsausfall in Thüringen. Selbst bei Schilderungen einzelner Fälle versprach er sofortige Prüfung und Unterstützung. Dafür bedanken wir uns herzlich, denn das ist nicht selbstverständlich.</p>
<p>Herr Reißmann von der Universität Siegen informierte uns über Motive und Risiken der Selbstdarstellung Jugendlicher in sozialen Netzwerken und entfachte damit im Anschluss eine sehr lebhafte Diskussion mit den anwesenden Eltern und Gästen. Wie zur Bestätigung einiger seiner Thesen berichtete nach dem Mittag Frau Katzer aus ihrem Erfahrungsschatz im Umgang mit sozialen Netzwerken, dem Miteinander mit der eigenen Tochter auf Facebook und den durchaus positiven Effekten, die ein bewusster Umgang mit den eigenen Daten mit sich bringt. So richtig hingerissen waren jedoch die Anwesenden von der Vorführung praktischer Beispiele durch Herrn Klemm, der neben seiner Lehrertätigkeit auch medienpädagogischer Berater am Medienzentrum in Jena ist. Egal ob Gruppenseite mit einer amerikanischen Highschoolklasse oder Fanseite eines Komponisten, er zeigte uns, wie wunderbar Schüler über Facebook für die Integration des Faches Medienkunde in den Englisch- oder Musikunterricht begeistert werden können. Zusätzlich gab er auch Tipps, welche Plattformen im Internet noch besser für den Unterricht genutzt werden können. Da jede Medaille auch eine Kehrseite hat, führte uns Herr Voigt von der Kriminalpolizei Weimar sehr plastisch vor Augen, welche Gefahren im Internet im allgemeinen und in sozialen Netzwerken im besonderen auf uns und unsere Kinder lauern. Seine Berufserfahrungen klangen spannender als jeder Kriminalroman, zumal nicht jede Ermittlung ein erfolgreiches Ende fand.</p>
<p>Natürlich gibt es auch diesmal ein Protokoll und auch die Vorträge als pdf-Datei zum Download in den nächsten Tagen auf unserer Homepage www.lev-thueringen.de . Aus Gründen des Daten- und Urheberrechtschutzes können die Referate jedoch gekürzt sein.</p>
<p>Alles in allem war es ein ereignisreicher und erfolgreicher Tag, der sicher auch versierten Facebook-Nutzern noch Neuigkeiten vermittelt hat.</p>
<p>Wir bedanken uns herzlich bei den Vortragenden, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des TMBWK sowie des ThILLM und unseren Gästen für diesen 27. Landeselterntag.</p>
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		<title>Pressespiegel vom 04. Mai 2012</title>
		<link>http://lev-thueringen.de/2012/05/pressespiegel-vom-04-april-2012/</link>
		<comments>http://lev-thueringen.de/2012/05/pressespiegel-vom-04-april-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Thiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[April]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Ins]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder Und Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Nitsche]]></category>
		<category><![CDATA[ThüRinger Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[Thüringer Allgemeine: Viele neugierige Fragen: Grundschüler bei der VG-Vorsitzenden Viertklässler der Friedensschule statten der Gemeinschaftsvorsitzenden Silvia Voigt in Kahla einen Besuch ab. Kahla. Welche Ausbildung braucht eine Gemeinschaftsvorsitzende? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben die Viertklässler der Kahlaer Friedensschule gestern Silvia Voigt , die Chefin der Verwaltungsgemeinschaft &#8220;Südliches Saaletal&#8221;, gelöchert. Sie beteiligten sich an [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Thüringer Allgemeine:</h5>
<h4>Viele neugierige Fragen: Grundschüler bei der VG-Vorsitzenden</h4>
<p>Viertklässler der Friedensschule statten der Gemeinschaftsvorsitzenden Silvia Voigt in Kahla einen Besuch ab.</p>
<p>Kahla. Welche Ausbildung braucht eine Gemeinschaftsvorsitzende? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben die Viertklässler der Kahlaer Friedensschule gestern Silvia Voigt , die Chefin der Verwaltungsgemeinschaft &#8220;Südliches Saaletal&#8221;, gelöchert.<span id="more-6560"></span></p>
<p>Sie beteiligten sich an der Aktion &#8220;Kinder in die Rathäuser&#8221;, die im Vorfeld des Kinder- und Aktionstages am 11. Mai von Trägern und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendarbeit im Bündnis für Vielfalt im SHK und dem Jugendamt des Kreises initiiert wird. Kathleen Lützkendorf vom Bildungswerk Blitz e.V. hatte die Schüler ins Verwaltungsgebäude in der Bahnhofstraße begleitet. Einen Einsteigerkurs in Sachen kommunale Verwaltung hatte sie zuvor in der Schule gegeben. Die Mädchen und Jungen hatten sich bestens vorbereitet und ihre Wünsche auf Zettel geschrieben. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Schmöllner Ortszufahrt notierte sich Silvia Voigt genauso, wie den Wunsch nach mehr Mülltonnen und mehr Fußwege in Reinstädt. &#8220;Mir ist wichtig, dass die Kinder neugierig bleiben&#8221;, sagte die Verwaltungschefin, die sich gern Zeit für die Knirpse nahm. Den Kindern wusste sie auch einige gute Nachrichten zu erzählen. So soll in Schöps in diesem Jahr ein neuer Spielplatz gebaut werden. In Rothenstein stehe die Sanierung des Sportplatzes auf dem Programm. In Altendorf ist der Umbau des Kindergartens vorgesehen. In Milda steht die Sanierung der Staatlichen Grundschule auf dem Plan. Noch in diesem Jahr soll dort das Schulgebäude neue Fenster erhalten, kündigt die Gemeinschaftsvorsitzende an. Als derzeit größte Aufgabe im Haus nannte sie den Bau des Bürgerbüros, das am 1. Juni eröffnet wird.</p>
<p>Die &#8220;Aktion Kinder in die Rathäuser&#8221; geht heute weiter. In Orlamünde stellt sich Bürgermeister Uwe Nitsche den Fragen der Schüler. Ende Mai sind die Mildaer an der Reihe.</p>
<p>Annett Eger  /  04.05.12  /  OTZ</p>
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<h4>Neue Schülerlotsen in Lichte</h4>
<p>Auch in diesem Jahr haben sich 15 Siebtklässler bereit erklärt, an der Schülerlotsenausbildung teilzunehmen. Nach der theoretischen und praktischen Schülerlotsenausbildung im März und April durch den Leiter der Jugendverkehrsschule, Armand Sauer, bestanden 13 Schüler die abschließende Prüfung.</p>
<p>Lichte. Nach der Auswertung der Prüfungsergebnisse durch den Ausbilder übergab der Chef der Polizeiinspektion Saalfeld, Gunter Turtenwald, die Schülerlotsen-Ausweise. &#8220;Richtig stolz sind wir auf diese einzige Schülerlotsengruppe im Landkreis, was gleichermaßen auch eine hohe Wertschätzung für Ort und Schule ist&#8221;, hob der Polizeichef hervor.</p>
<p>Die besten Ergebnisse erreichten Maurice Welsch aus Lichte und Laura Lämmerhirt aus Reichmannsdorf, denen eine Delegierung zum diesjährigen Kreisausscheid der Schülerlotsen überreicht wurde.</p>
<p>Der Vorsitzender der Verkehrswacht Saalfeld, Gerhard Karlen, lobte die Schüler, die in diesem Ehrenamt bewusst Verantwortung für andere übernehmen und dankte auch den Eltern, der Schule und den Ausbildern. Für die Schule war es nicht einfach, so die stellvertretende Schulleiterin Jutta Bergmann, wieder so viele Schülerlotsen zu gewinnen.</p>
<p>Edmund Grollmisch  /  04.05.12  /  OTZ</p>
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<h4>Elf machen nicht mit: Rudolstädter Schüler suchen sich selbst Firmen</h4>
<p>Viele Unternehmen der Region öffnen sich für die Achtklässler der Friedrich-Schiller-Schule Rudolstadt als künftige Auszubildende. In diesem Jahr ging man an der Regelschule beim Girls- and Boys-Day wieder einmal ganz neue Wege.</p>
<p>Rudolstadt. Doris Heinze, an der Friedrich-Schiller-Schule in Rudolstadt unter anderem für die Berufsorientierung zuständig, hatte die Idee, dass sich die Schüler diesmal selbst darum kümmern sollten, welche Firmen und Betriebe sie besuchen wollten. &#8220;Dadurch sollte die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Achtklässler gefördert und auch verhindert werden, dass wir den Schülern wie bisher bei Rundgängen Berufe zeigen, die sie gar nicht interessieren&#8221;, begründet Heinze ihr Vorgehen.</p>
<p>Das neue Konzept ging auf, denn auch zahlreiche Eltern unterstützten die Suche ihrer Kinder und brachten sich aktiv ein. Wer trotz vieler Hinweise und Vorschläge auch auf der Internetseite der Schule gar nichts fand, bekam natürlich die Hilfe der Lehrerin für Wirtschaft/Recht/Technik.</p>
<p>Und wer auch die nicht nutzte, der verbrachte den Tag eben an der Schule und hatte Unterricht. Leider waren es immerhin elf Jungen, die das Angebot, an dem deutschlandweit 150 000 Schüler teilnahmen, ausschlugen.</p>
<p>Die meisten, die es annahmen, kamen mit positiven Eindrücken und wichtigen Erkenntnissen zurück. Doris Heinz lobte die Einrichtungen und Betriebe. &#8220;Sie waren sehr gut vorbereitet und auf die Altersklasse eingestellt. Überall fanden die Schillerschüler eine herzliche Aufnahme. &#8221;</p>
<p>Wie auch im Rudolstädter Systembau, wo Personalchefin Andrea Hädrich zwei Stunden mit den Schülern verbrachte und sie mit Unterstützung von Andreas Geisenhainer, Sven Fischer und Fertigungsleiter Marko Hudl durch das mittelständische Unternehmen begleitete. Dass sie dabei auf großes Interesse stieß &#8211; das zeigte sich an den vielen Fragen der 13- bis 15-Jährigen.</p>
<p>Hartmut Gerlach  /  04.05.12  /  OTZ</p>
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<h4>Suhl: Allianz für einen guten Ausbildungsabschluss</h4>
<p>&#8220;Die Zeiten, in denen man einfach den passenden Azubi finden konnte, sind vorbei&#8221;, kommentiert Dieter Hommel, Inhaber der Autohäuser Hommel. &#8220;Heute entscheiden Arbeitgeber nach Motivation, Begeisterung und praktischer Veranlagung für den Ausbildungsberuf, wenn es überhaupt einen Bewerber gibt. Theoretische Schwächen nehmen wir auch dafür in Kauf&#8221;, so der Chef.</p>
<p>Suhl. Der Weg zum Berufsabschluss ist für solche Azubis nicht immer einfach. &#8220;Es waren anfangs Probleme in der Theorie entstanden, die den Ausbildungsabschluss gefährden konnten&#8221;. informiert Falk Paduch, Ausbildungsleiter der Hommel Autohäuser. Das Unternehmen hat aber rechtzeitig die Gefahren von Defiziten während der Ausbildung erkannt und gegengelenkt. Derzeit nehmen Richard Krambs und Jessica Steiner, beide zukünftige KFZ Mechatroniker abH in Anspruch.</p>
<p>&#8220;Wir nutzen bereits seit Jahren die ausbildungsbegleitenden Hilfen für unsere Azubis&#8221;, so Paduch, &#8220;diese Leistungen haben nicht nur die Ausbildung vor einem Abbruch gerettet, sondern unseren Nachwuchs spürbar leistungsfähiger gemacht&#8221;. Das Autohaus Hommel setzt bereits seit gut 10 Jahren abH ein und hat 15 Auszubildende damit über die Runden in den Beruf gebracht. Je nach Notwendigkeit wird der Nachhilfeunterricht bei TIM 2000 nach der Schule oder Frühschicht durchgeführt. &#8220;Vor Prüfungen und besonderen Situationen geben wir den Azubis auch einmal frei&#8221;, betont Dieter Hommel.</p>
<p>Die Kosten der Bildung über einen Träger, hier TIM 2000 übernimmt die Agentur für Arbeit. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit hat man eine Allianz zu Gunsten der Ausbildung geschaffen. Ausbildung ist wichtig. Immerhin beschäftigt Hommel derzeit insgesamt ca 12 Azubis und 55 Mitarbeiter.</p>
<p>Nicht nur die Hilfen machen es. &#8220;Wir haben uns schon seit Jahren für Mädchen im KFZ Bereich geöffnet&#8221;, betont Dieter Hommel. Insgesamt 3 weibliche Azubis hat das Autohaus im gewerblichen KFZ Bereich schon in Ausbildung. &#8220;Eine davon konnte ihre Ausbildung mit Bravour 2011 vorzeitig beenden und strebt nun ein Studium an. Handwerk ist eben auch etwas für Mädchen&#8221;, weiß Paduch, &#8220;wir bauen die Zukunft der Unternehmen auf den Azubis von heute und morgen auf&#8221;.</p>
<p>&#8220;Jedes Unternehmen kann ausbildungsbegleitende Hilfen in Anspruch nehmen, wenn die Ausbildung möglicherweise gefährdet ist&#8221;, wirbt Wolfgang Gold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Suhler Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass sich Arbeitgeber oder Azubi rechtzeitig bei der Agentur melden. Wenn beide bereit sind, für den Ausbildungsabschluss zusätzliche Zeit zu investieren, wird über die Agentur eine individuelle Maßnahme für die Betroffenen geplant und finanziert.</p>
<p>&#8220;Ein Ausbildungsabbruch wirft immer zwei Seiten zurück&#8221;, weiß Gold, &#8220;das ist in den Zeiten eines boomenden Ausbildungsmarktes mit aller Kraft zu vermeiden&#8221;.</p>
<p>Übrigens können Unternehmen auch bereits zu Beginn der Ausbildung abH in Anspruch nehmen. Gerade wenn der Ausbildungsstellenbewerber beispielsweise Probleme in Grundlagenfächern hat, aber ausreichende Motivation und praktische Veranlagung mitbringt. Arbeitgeber, die Beratungsbedarf haben, können ihren persönlichen Ansprechpartner vom Arbeitgeberservice (AGS) kontaktieren. Dort erhalten sie auch Auskünfte zu anderen Förderungen. Arbeitgeber-Neukunden wählen die 01801 / 66 44 66 und erhalten nach dem Erstkontakt einen festen Ansprechpartner und eine Durchwahlnummer.</p>
<p>Über die Service-Nummer 01801 555 111 können die Azubis den Kontakt herstellen und einen Termin mit dem jeweiligen Berufsberater vereinbaren lassen. &#8220;Je eher man sich beraten lässt, um so besser&#8221;, empfiehlt der Agenturchef.</p>
<p>Die Agentur für Arbeit berät und vermittelt täglich jugendliche Ausbildungsstellenbewerber. So wie auch am 7. Mai, dem &#8220;Tag des Ausbildungsplatzes&#8221;, Hand in Hand mit Unternehmen und den Vertretern der Wirtschaft. Das Ziel diese Tages leben die Akteure täglich.</p>
<p>04.05.12  /  TA</p>
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<h4>Thüringer Schüler fühlen sich häufig unter Druck gesetzt</h4>
<p>Bei der Übergabe der ersten Exemplare des TA-Buches über den Erfurter Amoklauf hat es an Schulen bewegende Diskussionen gegeben.</p>
<p>Erfurt. Es gibt Erinnerungen, die dürfen nicht verblassen. Die an das Geschehen am Erfurter Gutenberg-Gymnasium gehört zwingend dazu. Am 26. April 2002 erschoss hier ein Schüler 16 Menschen und richtete sich selbst.</p>
<p>Zum zehnten Jahrestag des Amoklaufs haben sich Redakteure der Thüringer Allgemeine dem tragischen Ereignis erneut genähert. Und sie haben die Geschichten von Schmerz, Trauer und Hoffnung in einem Buch zusammengefasst. &#8220;Wir wollen nicht, dass die Tat, die Opfer und das Leid jemals vergessen werden&#8221;, begründete Redakteur Hanno Müller das Projekt.</p>
<p>Wie wichtig Erinnerung und Gedenken sind, weiß auch Dieter Bauhaus, der Vorstandschef der Sparkasse Mittelthüringen. Deshalb finanziert das Geldinstitut insgesamt 161 Exemplare des Buches &#8220;Der Amoklauf&#8221;.</p>
<p>Ausgestattet werden damit Thüringer Schulbibliotheken, die ersten Bücher wurden gestern während einer Gesprächsrunde mit Chefredakteur Paul-Josef Raue und Jugendlichen in der Erfurter Bibliothek am Domplatz übergeben.</p>
<p>Auch nach zehn Jahren ist der Amoklauf kaum zu begreifen. &#8220;Der Täter hätte wahrscheinlich Hilfe gebraucht&#8221;, zeigte sich Bauhaus überzeugt. Doch das habe man nicht wahrgenommen.</p>
<p>Die Jugendlichen aus Erfurt und Sömmerda fragten sich ebenfalls immer wieder, was einen jungen Menschen zu einer solchen Wahnsinnstat treibt. &#8220;Heute weiß man, dass der Schüler nach einem Schulverweis mit seinen Problemen alleingelassen wurde&#8221;, sagte Clemens von der Kooperativen Gesamtschule am Schwemmbach. Positiv sei, dass Konsequenzen gezogen wurden. So muss heute kein Thüringer Schüler mehr nach der 10. Klasse das Gymnasium ohne Abschluss verlassen, schloss Mitschüler Daniel an.</p>
<p>Und auch Lucas vom Erfurter Königin Luise Gymnasium mutmaßte, dass das fehlende Abitur den Schüler &#8220;aus der Bahn geworfen hat&#8221;.</p>
<p>Es ging um Schuld, Verantwortung, Perspektiven. Psychologische Betreuungsangebote gibt es mittlerweile nicht nur in Erfurt. Thüringenweit wurden verstärkt Schulpsychologen eingesetzt: Sie sollen Schüler, aber auch Lehrer in Konfliktsituationen unterstützen.</p>
<p>Ein gutes Schulsystem kostet Geld</p>
<p>Doch ist das genug? Braucht es strengere Waffengesetze, mehr Sozialarbeiter und ein Verbot von Gewalt verherrlichenden Computerspielen?</p>
<p>&#8220;Vor allem muss das Elternhaus Verständnis für die Probleme der Heranwachsenden haben&#8221;, zeigte sich Karin aus Sömmerda überzeugt. Und Lehrerin Elke Zepter vom dortigen Albert Schweitzer Gymnasium mahnte eindringlich: &#8220;Die Gesellschaft muss bereit sein, für gute Schulen Geld zu zahlen.&#8221;</p>
<p>Sowohl die Pädagogin als auch die anwesenden Schüler verwiesen in diesem Zusammenhang auf überfüllte Klassenräume, fehlendes Lehrpersonal sowie den Lerndruck, der auf Schülern lastet. Die Anwesenden sprachen sich unisono für ein einheitliches Schulsystem aus, mit Prüfungen, die bundesweit anerkannt werden. Außerdem müssten die außerschulischen Aktivitäten deutlich verstärkt werden.</p>
<p>Auch die TA-Redakteure Birgit Kummer und Hanno Müller standen Rede und Antwort &#8211; und sie zollten allen Respekt, die für das Buch über ihre Erlebnisse gesprochen hatten.</p>
<p>Kann man nach einem solchen Schicksalsschlag jemals wieder zum Alltag übergehen?</p>
<p>&#8220;Das Gutenberg-Gymnasium wird immer ein besonderer Ort sein&#8221;, zeigte sich Birgit Kummer überzeugt. Aber auch dort gibt es wieder einen ganz normalen Schulalltag.</p>
<p>Ein Effekt des Buches wurde am Donnerstag offensichtlich: Menschen kommen miteinander ins Gespräch &#8211; und sie werden zukünftig jene aufmerksamer beobachten, die am Leistungsdruck in Schule und Gesellschaft zu scheitern drohen.</p>
<p>Unsere Reporter  /  04.05.12  /  TA</p>
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<h4>mega-ROCK geht auf Schultour &#8211; bewirb dich jetzt</h4>
<p>Vom 02. Juli bis 13. Juli besucht Doppel U und das mega-ROCK-Team insgesamt zehn Thüringer Schulen, um den Schülern einen kleinen Vorgeschmack auf das Festival zu geben. Welche Schulen das sind? Das liegt an euch!</p>
<p>Um die lange Wartezeit bis zu mega-ROCK etwas zu versüßen, starten TA, OTZ und TLZ erstmalig die mega-Schultour. Mit Doppel U werden wir euch die letzten Wochen bis zu den Ferien mit angesagtem Rap versüßen.</p>
<p>In einem einstündigen Programm bekommt ihr Goethe und Schiller auf moderne Weise präsentiert. Natürlich hat das mega-ROCK-Team noch einige Überraschungen im Gepäck. Also begeistert euren Direx oder die Deutschlehrerin für die mega-Schultour und bewirb dich bis 31. Mai 2012 für deine Schule.</p>
<p>Alle Bewerbungen haben die gleichen Chancen. Am Ende entscheidet die mega-ROCK-Glücksfee per Los, wer sich im Freistaat über den Besuch von Doppel U und dem mega-ROCK-Team freuen darf.</p>
<p>Wichtig: Die Bewerbung sollte vorher von euren Lehrern bzw. Direktor abgesegnet sein. Wär doch schade, wenn ihr gezogen würdet und dann die Zustimmung fehlt, oder?</p>
<p>Also jetzt nichts wie ran! Formular ausfüllen und dann Daumen drücken!</p>
<p>Mengs  /  03.05.12  /  ZGT</p>
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<h4>Azubis besuchen Pflegebedürftige in Rudolstädter Seniorenheim</h4>
<p>Dass Sport im Alter fit hält und das Leben verlängern kann, ist nichts Neues. Dass aber auch pflegebedürftige Menschen, Menschen, die das 80. Lebensjahr längst überschritten haben, noch sportlich aktiv sein und dabei Freude haben können, ist kaum bekannt.</p>
<p>Rudolstadt. Junge Menschen, die in der Staatlichen berufsbildenden Schule Rudolstadt gerade ihre Ausbildung zum Sport- und Fitness-Kaufmann absolvieren, haben diese Erfahrung jetzt gemacht. Ihre Ausbildungsaufgabe war es, ein Sportfest im AWO-Seniorenheim Rudolstadt mit pflegebedürftigen Menschen zu planen, zu organisieren und durchzuführen.</p>
<p>Die Auszubildende Katja Thierbach meinte, sie sei überrascht gewesen, dass auch pflegebedürftige Menschen sich sportlich noch entwickeln können. Das Schönste, was ältere Menschen ihr geben konnten, sei ein Lächeln gewesen. Für die im Seniorenheim lebenden Menschen waren es unzweifelhaft Stunden der Lebensfreude und Zufriedenheit, wo sie ihre Alltagssorgen und Beschwerden vergessen konnten. Und für die AWO Rudolstadt ist es ein gelungenes Kooperationsprojekt zwischen einer Ausbildungsschule bzw. ihren jungen Menschen sowie einem interessanten Praxisfeld der sozialen Arbeit.</p>
<p>03.05.12  /  OTZ</p>
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<h4>15 Austauschschüler verabschieden sich in Leutenberg</h4>
<p>&#8220;Die Deutschen sind ein bisschen verrückt&#8221;, bewertet die junge Mexikanerin Lillian Argaez lächelnd das deutsche Volk. Sie gehört zu den Austauschschülern, die sich ihm Rahmen des &#8220;Re-Entry-Seminars&#8221; von Deutschland verabschiedeten.</p>
<p>Leutenberg. Gleichzeitig soll dieses Zusammentreffen, das in diesem Jahr bei der Naturparkverwaltung in Leutenberg stattfand, die Rückkehr in das jeweilige Heimatland erleichtern.</p>
<p>Einige waren sechs Monate in Deutschland, andere lernten in neun Monaten Deutschland kennen. &#8220;Sie kommen aus allen Teilen der Welt&#8221;, erklärte Tanja Sockel, eine 19-jährige Schülerin, die ehrenamtlich das Seminar der zuständigen Organisation &#8220;YFU&#8221; (Youth for understanding) begleitet. Die Teilnehmer, die unter anderem aus Nord- und Osteuropa, den USA und Asien stammen, sind zwischen 15 und 18 Jahren alt, wie die Helfer erzählen. &#8220;Die Austauschschüler haben hier den Alltag vieler Deutscher kennen gelernt, sind zur Schule gegangen und nun wollen wir sie darauf vorbereiten, sich von ihren Gastfamilien zu verabschieden&#8221;, erklärte Sophie Kappacher (18), ebenfalls eine ehrenamtliche Helferin. Wie sie sich verabschieden, arbeiten die insgesamt 15 Austauschschüler selbst aus. Für die Gastfamilien, die zum Teil auch anwesend waren, stellten sie ein Programm mit Sketchen und Tänzen zusammen. Entsprechend exotisch wurde es mit dem Kultsong &#8220;Macarena&#8221;, der lautstark gesungen wurde.</p>
<p>&#8220;Mein erster Eindruck war, dass es hier viel Freiheit gibt. Meine Mutter hatte Angst vor Rassismus, aber davon habe ich hier nichts gemerkt&#8221;, resümierte die Mexikanerin Lillian. Die Sprache sei für sie anfangs das schwierigste gewesen, schließlich konnte sie kein deutsches Wort. Zwar etwas zurückhaltend unterhielten sich die Austauschschüler auf deutsch, aber ihre Kenntnisse reichten, um eine Gemeinschaft zu sein. OTZ</p>
<p>Dominique Lattich  /  03.05.12  /  OTZ</p>
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<h4>Freie Schule Elstertal Greiz plant Erweiterung zur Gemeinschaftsschule</h4>
<p>Die Freie Schule Elstertal plant zum nächsten Schuljahr ihre Erweiterung zur Gemeinschaftsschule. In der bisherigen Ganztagsgrundschule in Elternträgerschaft könnten dann Schüler vom ersten Schuljahr bis zum Abitur gemeinsam und ohne Schulwechsel lernen. &#8220;Wir sind zuversichtlich, dass unser Antrag vom Thüringer Kultusministerium genehmigt wird, die Signale sind positiv&#8221;, sagt Jörg Heinig, Leitungsmitglied der vom Elternträgerverein &#8220;Mandala&#8221; geführten Schule. Das Thema Gemeinschaftsschule ist auch ein wesentlicher Programmpunkt zum Infotag in der Schule in der Greizer Goethestraße am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr.</p>
<p>Greiz. Die Hintergründe: Anfang des Jahres sei der Verein &#8220;Kannustus Nachdenken über gute Schule&#8221;, in dem sich reformpädagogisch orientierte Lehrer aus der Region zusammengeschlossen haben, auf die Greizer zugekommen, um die Möglichkeit der Gründung einer Gemeinschaftsschule auszuloten. &#8220;Gemeinsam mit Schulleitung, Eltern und Lehrern haben wir Für und Wider diskutiert und uns recht schnell für das Projekt Gemeinschaftsschule entschlossen&#8221;, sagt Heinig und fügt an, dass &#8220;Kannustus&#8221; aus dem Finnischen stammt und so viel wie &#8220;Ermutigung&#8221; bedeutet. Die Entscheidung sei zum einen gefallen, weil die Beziehungen zu den Lehrern seit langem bestehen und die Greizer die pädagogischen Kompetenzen der Gruppe sehr schätzen würden. Zum anderen, weil in der Region bislang keine Gemeinschaftsschule existiere und &#8220;aus unserer Sicht eine Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach der 4. Klasse viel zu früh ist&#8221;, so Heinig. Sicher die Zeitschiene sei knapp bemessen, aber: &#8220;Wir wollens&#8221;. Das bedeutet gleichzeitig, sollte die Gemeinschaftsschule doch noch nicht zum kommenden Schuljahr starten können, ist sie nicht vom Tisch, sondern nimmt zum Schuljahr 2013/14 den Betrieb auf.</p>
<p>Der Vorteil in Thüringen: Die Elstertalschule, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, besitzt bereits die staatliche Anerkennung als Grundschule. Eine Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule ist im Freistaat somit möglich. Die Zuschüsse, die pro Schüler 80 Prozent von dem betragen, was staatliche Schulen je Schüler erhalten, werden ohne Zeitverzug auch für Schüler höherer Klassenstufen gezahlt. Sollte es für das Projekt grünes Licht aus Erfurt geben, würde sich die Schülerzahl von derzeit 50 Kindern zum kommenden Schuljahr um 30 bis 40 erhöhen. &#8220;Wir werden in einer überschaubaren Größe beginnen, um den erweiterten Schulbetrieb nach und nach aufzubauen&#8221;, erklärt Heinig. Er verweist Interessierte auf die Internetseite www.freie-schule-elstertal.de, auf der sie sich über das Konzept informieren können, sowie auf die Inforunde am 5. Mai um 17.30 Uhr. Dann geht es auch um die geplante Ganztagsbetreuung</p>
<p>Karsten Schaarschmidt  /  03.05.12  /  OTZ</p>
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<h4>Leserbriefe zum Amoklauf in Erfurt</h4>
<p>&#8220;Thüringer-Allgemeine&#8221;-Leserin Gerda Simmer aus Tabarz rät, bei der Frage &#8220;Warum?&#8221; Gott aus dem Spiel zu lassen.</p>
<h5>Dieter Thäsler aus Erfurt fragt nach ethischen Werten</h5>
<p>Allerorten wird noch immer nach dem &#8220;Warum?&#8221; der schrecklichen Ereignisse am Erfurter Gutenberg-Gymnasium gefragt. Die Fragestellung erübrigt sich, da der, der sie beantworten könnte, sich richtete. Das &#8220;Warum?&#8221; verlangt immer nach einem Motiv. Seinen Beweggrund könnte der Täter aber nur selbst schildern. Wer stellvertretend damit hantiert, bleibt im Raum der Annahmen, der Vermutungen, der Ahnungen, der Mutmaßungen stecken. Wer es dennoch tut, kommt notwendigerweise auf den riskanten Pfad der Schuldzuweisung auf andere. In der Pädagogik nennt man so etwas eine externale Attributation. Unterstellt man, dass sich ein solcher Angriff an jedem Tag zu jeder Zeit an jeder Schule dieser Republik ereignen könnte (Emsdetten und Winnenden sind nach Erfurt geschehen), kommt man schnell zu einer anderen Fragestellung. Nämlich: Wie ist es möglich, dass dieser Hypothese niemand ernsthaft widersprechen kann. Soll heißen, im gesamten Land herrschen die gleichen Voraussetzungen für derartige Abläufe. Man muss also nach den Möglichkeiten fragen, die ein solches Handeln begünstigen. Diese Gelegenheiten hat sich weder Robert Steinhäuser geschaffen, noch sind sie im Gutenberg-Gymnasium entstanden. Die Voraussetzungen sind systemimmanent. Soll heißen, es gibt ein ganzes Bedingungsgefüge, auf dem so etwas wachsen und ausarten kann. Ein paar seien genannt: Verherrlichung oder Verharmlosung von Gewalt in gewissen Medien und im globalen Netzwerk, zunehmende Verwahrlosung im Umgang mit moralischen und ethischen Werten, Entfremdungserscheinungen innerhalb der Familien, Beschwichtigung von Straftaten durch milde oder keine Urteile von Richtern (Straftaten scheinen sich zu lohnen), es fehlt die gesellschaftliche Ächtung bei Verstößen gegen Recht und Ordnung (Weggucken ist die erste Bürgerpflicht), das gültige Waffengesetz, das Minimieren der Schule und der Schüler durch die Politik auf eine ökonomische Kennziffer (die Politik macht sich Gedanken, wie man Schulen schließen, Lehrer entlassen dafür aber Gefängnisse modernisieren oder neu bauen kann), die Ausgrenzung bestimmter Schichten der Bevölkerung vom allgemeinem Wohlstand (ein Großteil der Kinder zwischen 7 und 12 wächst unter Sozialhilfebedingungen auf). In der Zwischenzeit sind auch Begrifflichkeiten in den Sprachgebrauch eingeführt, die ohne Scham, Teile der Gesellschaft bereits im Kindesalter stigmatisieren. Kinder aus bildungsfernen Schichten (was immer das auch heißen mag), Harzer, Aufstocker, Leistungserschleicher, Problemelternhäuser (in welchem Elternhaus gibt es keine Problem?), Langzeitarbeitsloser, Kurzarbeiter, Altersarmut, Dreiklassengesellschaft, Besserverdienende etc. sind nur einige solcher Wortungetüme, die dazu beitragen, den Menschen von klein auf zu suggerieren, mit welcher Schicht man sich im Leben zu arrangieren hat. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel. Da wäre noch die Schule. Natürlich gehört auch sie zu dem Bedingungsgefüge. Eine Gewerkschaftsfunktionärin hatte damals wenige Stunden nach dem Blutbad in Erfurt die Begründung für die Tat parat, als sie feststellte, in den Gymnasien sind Schüler einem zu hohen Druck ausgesetzt. In den Folgetagen wiederholte sich diese Aussage bei wichtigen und weniger wichtigen Befragten und Ungefragten. Diese Ansicht ist oberflächlich. Sie zeugt auch von wenig Sachverstand. Nicht nur, dass man nicht sagte, welcher Druck gemeint ist, man sagt auch nicht, wer ihn ausübt. Man geht offensichtlich davon aus, dass der geneigte Hörer, Seher oder Leser schon verstehen würde, für wen diese Feststellung zutreffend ist. Man kommt sehr schnell auf den Lehrer. Denkt man den Gedanken zu Ende, kann man auch die Pädagogen für das Massaker verantwortlich machen. Würden sie keinen Druck ausüben, wäre ein solches und anderes Delikt nicht möglich So einfach ist das. Man hat einen Schuldigen, und selbst ist man raus aus der Verantwortung. Wer also übt tatsächlich Druck aus? Ist es nicht die leistungsorientierte Gesellschaft, die diesen Druck provoziert? Es hält sich hartnäckig die Meinung, dass nur der eine Chance hat, der das Abitur ablegt. Also drängt alles dorthin. Die Zugangsbedingungen sind kaum Hindernisse dafür. Abgesehen davon, dass bereits in der fünften Klasse eine Selektierung stattfindet, durch die sozial Benachteiligte oft unter sich bleiben, landen andere Kinder in einer Schulform, in die sie eigentlich vom Leistungsvermögen gar nicht hingehören, Über- und Unterforderung an den Gymnasien sind vorhersehbar. Überlastung impliziert Leistungsruck, der oft von Eltern ausgeübt wird. Oft häufen sich Negativerlebnisse die zu einer gewissen Ausweglosigkeit führen können und Kurzschlusshandlungen produzieren. Daran ist aber nicht der Lehrer schuld. Demgegenüber produziert Unterforderung Durchschnitt bei Schülerbegabungen, den unser Land nun wahrlich nicht benötigt. Der Vergleich macht stutzig. Als Erfurt allein noch 220 000 Einwohner (Stand 1988 ohne die spätere Eingemeindung der umliegenden Dörfer) hatte, gab es ganze drei Schulen, an denen die Allgemeine Hochschulreife abgelegt werden konnte. Heute sind davon mehr als das doppelte etabliert. Die Konsequenz: Je weniger Einwohner, desto mehr Intelligenz!? Die Gesellschaft, zumal eine solch reiche wie unsere, sollte jedem Schüler seine Möglichkeit in diesem Gemeinwesen einräumen. Der Abgänger der Hauptschule benötigt eine geeignete Perspektive genauso wie der Realschüler und der Abiturient. Der Absolvent einer Universität oder Hochschule muss wissen, dass seine Kompetenz nach dem Studium uneingeschränkt gebraucht wird. Oft wird deshalb zu lange studiert, weil man nach der Qualifizierung nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen werden möchte. Da wäre die Lehrerausbildung: Als ich meine Ausbildung zum Lehrer 1959 begann hatten wir auch das Fach Kinderpsychologie und ab dem ersten Semester Kontakt zu unseren späteren Schülern. Wir wussten vom ersten Tag an, was auf uns zukommt. Der heutige Absolvent für ein Lehramt hat häufig den ersten Kontakt mit seinen Zöglingen, wenn er als Referendar an die Schule geht. Oft stellt er dann fest, dass der Lehrerberuf doch nicht das Richtige für ihn ist. Will sagen: in der Lehrerausbildung muss sich prinzipiell etwas ändern, dann könnten wir uns Heerscharen von Schulpsychologen und Sozialarbeiter an den Schulen sparen. Sie können die zunehmenden Probleme an den Schulen allein nicht lösen. Oft aus Zeitmangel und auch fehlender Ausbildung nicht. Eine gut ausgebildete Lehrerschaft versteht es im Vorfeld, viele Ungereimtheiten des Schulalltags auszuräumen. Mir wurden einmal zwei bedauernswerte Kollegen mit der Berufsbezeichnung Sozialpädagoge an die Seite gestellt. Der eine war ein ehemaliger DDR-Fußballoberligaspieler und die andere eine Absolventin für Mathematik und Physik, die keine Anstellung als Lehrerin bekam. Selbige sollten mir helfen, der ich schon fast dreißig Jahre als Lehrer im Dienst war, die Probleme in den BVJ-Klassen zu lösen. Bei allem Bemühen, sie verwirrten eher, als sie helfen konnten. Dankenswerterweise übertrug ihnen der Schulleiter andere Aufgaben, die sie mit Hingabe auch erfüllen konnten. Da ist die Schule Institution für die Bildung des Volkes: Häufig geht auch mit dem politischen Wechsel im Kultus auch ein parteibuchorientierter Personenwechsel einher, der wiederum zur Folge hat, dass die Schule als ein Feldversuch benutzt wird, um ständige Neuerungen durchzusetzen. Man möchte schließlich immer etwas besser machen als der politische Gegner. Es kehrt kaum Ruhe ein. Da zum Beispiel in Deutschland mehr als 1000 gültige Lehrpläne im Umlauf sind, nach denen unterricht wird, ist von einem einigermaßen Bildungsgleichstand und Voraussetzung für eine weiterführende Einrichtung nicht möglich. Eltern können mitunter der Arbeit in ein anderes Bundesland nicht folgen, da sie fürchten, dass Abitur ihrer Kinder wird dort nicht anerkannt oder ihre anderen schulpflichtigen Kinder könnten in einer anderen Schule einen Leistungsknick erfahren, da dort nach anderen Lehrplänen und Lehrbüchern unterricht wird. Die Bedingungen, nach denen in ganz Deutschland unterrichtet werden soll, müssen vereinheitlicht werden, ohne dabei der Einheitsschule das Wort zu reden. Wir brauchen keine Kleinstaaterei in der Bildung!</p>
<p>Schlussbemerkung: Übrigens wann und wo soll ein Abiturient lernen, Leistungsdruck auszuhalten, ja zu produzieren, wenn nicht am Gymnasium? Vergessen wir nicht, die Absolventen der Gymnasien sollen dereinst die Elite der Nation werden. Sie sollen Führungsaufgaben im Land übernehmen. Ein notwendiger Druck ist der Antrieb jeden Erfolges. Druck ist folglich positiv zu definieren. Wir müssen das Bedingungsgefüge in dieser Republik ändern, damit die Saat nicht aufgehen kann, aus der das spross, was Erfurt, Emsdetten und Winnenden widerfuhr. Wenn Roman Herzog dereinst das mit seiner großflächigen Werbung meint, dann sollten wir alle seinen Hilferuf als Chance betrachten: Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen. Worauf warten wir? Das Gemeinwesen muss wieder mehr über Werte statt über Waren definiert werden, dann kann sich jeder in dieser Gesellschaft richtig orientieren. Zumindest sind die Vorraussetzungen dafür bessere.</p>
<p>P.S.: Diese Bemerkungen schrieb ich ähnlicher Form bereits kurz nach dem Amoklauf in Erfurt an die TA. Leider ohne Reaktion. Ich schreibe meine Auffassung nicht, damit sie nun reagieren. Ich reagiere nur deshalb, da in der heutigen Ausgabe wieder die Frage nach dem &#8220;Warum&#8221; gestellt wurde und der Leser aufgefordert wurde, sich an der Diskussion zu beteiligen.</p>
<h5>Erhard Schmidt erinnert beim Gedenken an die Opfer von Erfurt an den Mut des Lehrers Rainer Heise</h5>
<p>In der Ausgabe vom 27. April gaben viele kluge Menschen Antworten auf Fragen zu den furchtbaren Ereignissen am Gutenberg-Gymnasium im Jahre 2002. Alle wurden eingeleitet mit dem Fragewort Warum. Auch für mich gibt es ein solches Warum oder besser: &#8220;Aus welchem Grunde. . .&#8221;.</p>
<p>Aus welchem Grunde so frage ich mich geschieht dem eigentlichen Helden dieses unseligen Tages so wenig Würdigung im Freistaate Thüringen, in der Stadt Erfurt, am Gymnasium selbst? Ist sich denn niemand bewusst, dass ohne sein beherztes Einschreiten das Ausmaß des Schreckens noch viel, viel größer geworden wäre. Überlebende, ihr verdankt dem Manne vielleicht euer Überleben. Sicher hätte der Irregeleitete, der Irre oder eben einfach der Mörder nicht euch alle töten können, aber er hätte jeden von euch erschießen können, der ihm über den Weg gelaufen wäre. Er hätte euch nachlaufen können in angeblich sichere Verstecke, in die benachbarte Bäckerei oder zu Plätzen, an welchen ihr ängstlich zusammenstandet, wenn nicht jener Mann gewesen wäre, der beispielhaft handelte und den Amokläufer handstreichartig wegsperrte.</p>
<p>Ein Großer der Weltpolitik hat den Mut dieses Mannes erkannt und ihn geehrt, nämlich Michail Gorbatschow. Seien wir Thüringer, wir Erfurter, doch nicht kleiner. Ich jedenfalls sage: Danke, Lehrer Rainer Heise!</p>
<p>TA-Leser  /  03.05.12  /  TA</p>
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<h4>Mehrheit der Deutschen ist gegen Betreuungsgeld</h4>
<p>Bei den Bürgern stößt das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld weiter auf breite Ablehnung. Nach dem neuen ARD-Deutschlandtrend lehnen mehr als zwei Drittel der Befragten die auch in der Koalition umstrittene Familienleistung ab.</p>
<p>Bei den Bürgern stößt das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld weiter auf breite Ablehnung. Nach dem neuen ARD-Deutschlandtrend  /pl/pehnen mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) die auch in der Koalition umstrittene Familienleistung ab. 80 Prozent unterstützen aber Pläne für eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung auch für Mütter von vor 1992 geborenen Kindern.</p>
<p>Das Betreuungsgeld soll ab Sommer kommenden Jahres an Eltern gezahlt werden, die für ihre Kinder zwischen ein und drei Jahren keinen Platz in einer Krippe oder Kindertagesstätte in Anspruch nehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verteidigte noch am Mittwoch die geplante Leistung als Ausdruck von &#8220;Wahlfreiheit&#8221; für Eltern. Gefordert wird das Betreuungsgeld vor allem von der CSU, in der FDP und der CDU gibt es aber Widerstand. Für die Erhebung befragte Infratest dimap 1004 Wahlberechtigte ab 18 Jahren.</p>
<p>Julian Stratenschulte  /  04.05.12  /  AFP</p>
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<h4>Konferenz zur Unterstützung Alleinerziehender in Eisenach</h4>
<p>Die Mutter von vier Kindern ist immer mal wieder arbeitslos wie zurzeit. Sie kann gut organisieren: Kindergarten, Schule, Freizeitbeschäftigung, Haushalt. &#8220;Wenn man aber nur noch den Autotank füttern muss, ist zu überlegen, in die Stadt zu ziehen&#8221;, berichtete die Treffurterin.</p>
<p>Eisenach. Sie gehörte gestern zu den Teilnehmern einer Konferenz zur Unterstützung alleinerziehender Mütter und Väter. Die Ziola GmbH hatte ins Vollack Feng Shui Tagungszentrum eingeladen. Sie hat mit den Jobcentern Eisenach und Wartburgkreis &#8220;Nizza&#8221; ins Leben gerufen. Die Abkürzung steht für Netzwerk Integration und Zukunfts-Zentrum für Alleinerziehende. Es handelt sich um eines von bundesweit 102 Projekten, gefördert aus dem Europäischen Sozialfonds.</p>
<p>In Zeiten des Fachkräftemangels rücken Alleinerziehende verstärkt ins Blickfeld. Zudem sind Kommunen und Kreis interessiert, dass die Betreffenden eine Arbeit finden, von der sie ihre Familie ernähren können und nicht ergänzend Sozialleistungen beziehen müssen.</p>
<p>In Arbeitsgruppen, deren Themen sie selbst gewählt haben, sammelten Alleinerziehende und Arbeitgeber ebenso Ideen, wie Vertreter von Kammern und Verbänden, Gleichstellungsbeauftragte oder Mitarbeiter aus Jugend- und Sozialämtern, vom Büro Startklar für Existenzgründerinnen, aus dem Frauenzentrum oder aus Kindertagesstätten.</p>
<p>Ein Knackpunkt ist die Kinderbetreuung zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten wie am Wochenende. &#8220;Es gibt Überlegungen, dass eine zentral gelegene Kindertagesstätte länger öffnet&#8221;, so Eisenachs Bürgermeisterin Ute Lieske (pl). Am St.-Georg-Klinikum werde zudem erwogen, einen Betriebskindergarten einzurichten, der sich nach den Bedürfnissen der Schichtarbeiter richtet.</p>
<p>Auch eine Betreuung rund um die Uhr ist laut Bernd Scheumann, Leiter des Jugendamtes des Kreises, nichts mehr, was vom Tisch gewischt wird. &#8220;Ich bin sehr auf die Protokolle der Konferenz gespannt&#8221;, sagte er. Und Sabine Zenkert, Leiterin des Jobcenters Wartburgkreis, meinte: &#8220;Wir werden wohl mehr Aufgaben mitnehmen als vermutet.&#8221;</p>
<p>So wurde der Wunsch nach Qualifikationen geäußert, die geeignet sind, Mütter und Väter wieder fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen, wenn sie wegen der Betreuung der Kinder längere Zeit Zuhause waren. Die lange Bearbeitungszeit von Anträgen für das Bildungs- und Teilhabepaket und die unterschiedliche Handhabung in Stadt und Landkreis sind kritisch angesprochen worden. Andere Teilnehmer wünschten sich regelmäßigen Austausch untereinander. Denn vieles kann durch private Netzwerke gelöst werden. &#8220;Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil die anderen meine Kinder mit zur Schule oder zum Training nehmen, ich aber nie Zeit finde, etwas zurückzugeben&#8221;, schilderte eine Mutter. Auch das gehört zu den Aufgaben der Nizza-Mitarbeiterinnen: Mut machen, sein Leben in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Demnächst soll ein Ratgeber herausgegeben werden, der alle Angebote und Ansprechpartner in der Region vorstellt. &#8220;Wir werden auch kommunizieren, wo Handlungsbedarf besteht&#8221;, kündigte Maria-Anna Ziola an.</p>
<p>Ansprechpartner:</p>
<p>Sprechstunde im Jobcenter Eisenach ist dienstags, 9 bis 15 Uhr .</p>
<p>Das Beratungsangebot gilt nicht nur für arbeitslose Mütter und Väter, sondern für alle Alleinerziehenden und Arbeitgeber.</p>
<p>1310 Alleinerziehende in der Region beziehen Leistungen zur Grundsicherung, davon 570 in Eisenach und 740 im Wartburgkreis.</p>
<p>Birgit Schellbach  /  04.05.12  /  TA</p>
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		<title>Pressespiegel vom 03. Mai 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Senier</dc:creator>
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<h4>Gymnasiasten der Bergschule feiern letzten Schultag</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Für 47 Schüler des Gymnasiums Bergschule war am Mittwoch  der letzte Unterrichtstag. Den ausgelassenen Feiern folgen nun die  anstrengenden Prüfungen.</p>
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<p>Apolda.  Schüler und Lehrer waren am Mittwoch am Apoldaer Gymnasium Bergschule  leicht zu unterscheiden: am gelben Punkt im Ohr. Wohl wissend, was dem  Kollegium bevorsteht, hat Schulleiterin Birgit Rosner Gehörschutz-Stöpsel verteilen lassen. Ihrem Stellvertreter Ulrich Gleitsmann, der schon vorgeschädigt ist, genügte das nicht - er brauchte noch ein dickes Paar Kopfhörer. 		So  musste man auch nicht lange suchen, wenn man die Abiturienten finden  wollte. Die von ihnen eigens zum Schulabschluss gegründete Band machte  in der Turnhalle ordentlich Krach.<br />
<span id="more-6546"></span><br />
Zur Gaudi ihrer Mitschüler und der  jüngeren Semester. Dabei ist Birgit Rosner  froh, dass es beim Krach blieb. &#8220;Das ist ein netter Jahrgang&#8221;, fasst  die Chefin zusammen. &#8220;Zwar haben einige ihre Ecken und Kanten, aber das  gehört zur Jugend dazu.&#8221; 		Nicht nur sie erinnert  sich an andere Rabauken. Auch die Absolventen 2012 haben als Fünft- und  als Neuntklässler andere Chaoten erlebt. Schüler, die in der Schule  annähernd den Betrieb lahmlegten. &#8220;So wollten sie nicht in Erinnerung  bleiben&#8221;, legt Rosner die Motivation für die Vernunft dar. 		Ein  sichtbares Zeichen der gemäßigten Töne waren die Gummibärchen, die auf  den T-Shirts prangten und die die Stammkursleiter als Geschenk  erhielten. Zum diesjährigen Motto &#8220;Abipunktur - Jeder Punkt kostet  Nerven&#8221; suchten die jungen Leute ein passendes Maskottchen. Aber es  sollte genadelt nicht wie eine Voodoo-Puppe aussehen. So verfiel man dem  eher harmlosen Gummibärchen. Dennoch dürfte es zu den einschlägigen  Feiern, zu denen der letzte Unterrichtstag gestern erst den Auftakt gab,  heiß hergehen, versicherten die Absolventen vorab. 		Wie  viele von ihnen exakt am Ende das Abitur schaffen, ist noch ungewiss.  47 Mädchen und Jungen jedenfalls hatten gestern ihren letzten  Unterrichtstag. Morgen entscheidet die Prüfungskommission, ob sie zur  Abitur-Prüfung zugelassen werden. Nächste Woche beginnen die drei  schriftlichen Prüfungen, im Juni folgen die mündlichen. Am 18. Juni,  wenn die Ergebnisse der Prüfungsarbeiten bekanntgegeben werden, kann  sich jeder selbst ausrechnen, ob es für das Abitur-Zeugnis gereicht hat.  		Pläne machen die jungen Leute freilich schon jetzt. So wie Elisabeth Henkel.  Die 18-Jährige, die mit gemischten Gefühlen auf ihre Schulzeit  zurückblickt, fühlt sich gut auf das Leben vorbereitet. Sie will, wenn  möglich, Humanmedizin studieren. Anh Tuan Truong (17), ein Apoldaer mit vietnamesischen Wurzeln, will hingegen einen Weg einschlagen, für den Deutschland mal berühmt gewesen ist &#8211; das Ingenieurwesen. Er sieht in einem technischen Beruf seine Zukunft.</p>
<p>Klaus Jäger	 /		03.05.12	 /		TA</p>
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<h4>HBS Elektrobau kooperiert mit und spendet an Regelschulein Pößneck</h4>
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<p>Quelle: OTZ</p>
<p>Die Regelschule Prof. Franz Huth aus Pößneck und die Fa.  HBS Elektrobau aus Oettersdorf wollen künftig eng zusammenarbeiten. HBS  verspricht der Schule in einem unbefristeten Kooperationsvertrag  jährlich eine Spende von 1000 Euro und Unterstützung bei Projekten zur  Berufsorientierung.</p>
<p>Pößneck. In  diesen sollen Elektro-Berufe, wie sie in der bundesweit rund 450  Mitarbeiter zählenden Firmengruppe HBS ausgebildet werden, einer der  Schwerpunkte sein. 		Die Firma aus dem Oberland habe nach guten Erfahrungen mit dem Duden-Gymnasium und der Goethe-Regelschule in Schleiz  weitere Partner in der regionalen Schullandschaft gesucht und mehrere  Einrichtungen angeschrieben. Gemeldet habe sich nur die Regelschule aus Pößneck, sagte HBS-Ausbildungsleiter Jörg Göthe.  Die Firmengruppe beabsichtige, die Zahl der Ausbildungsplätze um etwa  fünfzig Prozent auf 60 zu erhöhen, hieß es. Damit das in Zeiten schmaler  Generationen auch klappt, will sich die Firma so früh wie möglich als  Lehrstellen-Anbieter im Bewusstsein von Schülern und Eltern  positionieren. 		&#8220;Es ist für uns eine wunderbare  Möglichkeit, an Materialien für den Unterricht und die  Arbeitsgemeinschaften zu kommen, die wir uns nicht leisten könnten&#8221;, war  Schulleiter Roland Genzel begeistert. Die rund 250 Kinder und Jugendliche zählende Schule hat nun  nach Agrarprodukte Ludwigshof   eine zweite Kooperation mit einem Betrieb und HBS hat die Pößnecker  bislang mit zwei Spezialkoffern beschert. Mit einem können Boden und  Wasser untersucht werden, fast 100 Experimente seien möglich. Der andere  enthält Maschinensysteme und sei etwa im Physikunterricht sehr  hilfreich.</p>
<p>Zehntklässler Denny Franzky und HBS-Ausbildungsleiter Jörg Göthe  werden sich künftig öfters sehen: Der Schüler hat sich schon für eine  Industrieelektriker-Ausbildung in der Firma entschieden. &#8220;Was ich so  gesehen habe vom Betrieb, das passt&#8221;, sagte der Junge. Nach Oettersdorf  wird er mit dem Bus pendeln, bis er Führerschein und Auto hat. Was die  Fahrerlaubnis anbelangt, hat er eine Sorge weniger: Den Führerschein  Klasse B bekommen die HBS-Lehrlinge von ihrer Firma finanziert. Nicht  nur Industrieelektriker, sondern auch Elektroniker für Automatisierungs-  sowie für Informations- und Telekommunikationstechnik kann man bei HBS  werden.</p>
<div>Marius Koity	 /		03.05.12	 /		OTZ</div>
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<h4>Grundstein für integrative Kindertagesstätte in Erfurt gelegt</h4>
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<p>Quelle: TLZ</p>
<p>Lang herbeigesehnt war der Tag der gestrigen  Grundsteinlegung für eine integrative Kindertagesstätte in der  Warschauer Straße 4: Bereits seit 2006 sucht das Christliche  Jugenddorfwerk (CJD) nach einer Alternative für die bisherige Kita in  der Berliner Straße.</p>
<p>Erfurt.  Zunächst war eine Sanierung des alten Gebäudes erwogen worden, doch es  stellte sich heraus, dass eine wirklich integrative Einrichtung am  alten, zweigeschossigen Standort nicht erreichbar ist. Ende 2010 wurde  der Bauantrag gestellt. 		Nun freut sich  Kita-Leiterin Sandy Becker auf optimale Bedingungen im Neubau. Jede  Gruppe erhält ein eigenes Reihenhaus, das durch einen Flur, die so  genannte Dorfstraße, miteinander verbunden wird. Es gibt Therapie- und  Förderräume, einen Speiseraum, einen großen Veranstaltungsraum und ein  schönes Außengelände &#8211; wenn alles nach Plan läuft und im Sommer 2013  Eröffnung gefeiert wird. 		&#8220;Im Moment haben wir 80  Kita- und zehn Krippenplätze, hier stocken wir auf insgesamt 110 auf&#8221;,  freut sich Sandy Becker. 50 Plätze davon sind für den integrativen  Bereich. &#8220;Alles wird heller, größer, mit Platz für unsere  Rollstuhlfahrer, jede Gruppe bekommt ihren eigenen Sanitärbereich&#8221;, sagt  die Kindertagesstättenleiterin.</p>
<p>Rund vier Millionen Euro werden in den Neubau investiert &#8211; 3,2  Millionen kommen von der Stadt, 250.000 Euro von der Aktion Mensch und  der Rest aus Eigenmitteln des CJD. Jeder Euro in die Zukunft der Kinder sei gut investiert, so Oberbürgermeister Andreas Bausewein, der dem Bau viel Glück wünschte. In zwei bis drei Jahren seien alle Kindereinrichtungen in Erfurt entweder grundsaniert oder durch einen Neubau ersetzt worden, erklärte er zur Grundsteinlegung. &#8220;Erfurt  hat ein schönes Problem&#8221;, sagte er: Entgegen allen Unkenrufen der  Statistiker wachse die Stadt und habe deutlich mehr Kinder als erwartet. Dass der Neubau gelingt, da ist Jugenddorfleiter Axel Stellmacher  nicht bange: Nahezu täglich hätten Kinder der Einrichtung die Baustelle  besucht und nach dem Rechten geschaut. Gestern sang eine Gruppe nicht  nur zur Grundsteinlegung &#8220;Der Kluge baut auf Felsengrund&#8221;, sondern legte  selbst mit Hand an, fügte Mörtel &#8211; &#8220;Matschepampe!&#8221; &#8211; an den mit  Urkunde, Bibel und Zeitdokumenten gefüllten Grundstein und klopfte  dreimal mit dem Hammer an das Mauerwerk, um dem weiteren Bauverlauf viel  Glück zu wünschen.</p>
<p>Frank Karmeyer	 /		03.05.12	 /		TLZ</p>
<div>
<h4>Sicher mit dem Rad: Ausbildung für Viertklässler startet in Hermsdorf</h4>
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<p>Quelle: OTZ</p>
<p>Gestern Auftakt der Fahrradausbildung für Schüler der  vierten Klassen des Saale-Holzland-Kreises. Theoretische Kenntnisse  werden im Unterricht vermittelt.</p>
<p>Hermsdorf.  Die Fahrradhelme passten den 21 Mädchen und Jungen der Klasse 4 b aus  der Hermsdorfer Friedensschule wie angegossen. Diese hatten sie von zu  Hause mitgebracht. Und für das passende Fahrrad auf dem Parcours sorgten  die beiden Polizisten Lutz Friese (50) und Heinz Zänker  (50). Mit geschulten Blick taxierten sie die Schüler und vertrauten  jedem der Kinder je nach Körpergröße das richtige Rad an. Mit einem  lockeren Spruch: &#8220;Hier mein Sonnenschein, das Fahrrad passt zu dir, das  hat sogar eine tolle Federung&#8221;, nahm Heinz Zänker zudem den Kindern ein kleines bisschen die Aufregung vor der ersten praktischen Übungsstunde im Hermsdorfer Verkehrsgarten. 		Für 248 Schüler aus 14 Klassen und neun Grundschulen, darunter Stadtroda, Tröbnitz, Ottendorf, Schlöben, Bad Klosterlausnitz, Weißenborn, in Hermsdorf aus dem Förderzentrum &#8220;Christophorus&#8221; sowie den beiden Grundschulen &#8220;Friedensschule&#8221; und &#8220;In der Waldsiedlung&#8221;  wurde gestern der Auftakt zur diesjährigen Fahrradausbildung vollzogen.  Vier praktische Übungseinheiten erwartet die Jungen und Mädchen in den  nächsten Wochen. &#8220;Mit dieser Art der Ausbildung wollen wir die  Sicherheit für radelnde Kinder im Straßenverkehr deutlich erhöhen&#8221;,  nennt Lutz Friese das Ziel.  Voraussetzung sei, wenn man sich mit einem Fahrrad im Straßenverkehr  bewegen will, dass das Rad verkehrssicher ist, darauf machten die beiden  erfahrenen Polizisten eindringlich aufmerksam. Und natürlich müsse man  auf der Straße Regeln einhalten. &#8220;Ohne die geht es nicht, dann kann es  lebensgefährlich werden&#8221;, mahnten beide. So spielen in den Übungsstunden  die Vorfahrt mit und ohne Verkehrsschilder (gleichrangige Kreuzung)  eine Rolle, ebenso das nicht ganz unproblematische Verhalten beim  Linksabbiegen. &#8220;Und immer darauf achten, dass ihr klar und deutlich  Handzeichen beim Abbiegen gebt&#8221;, ruft Lutz Friese den Kindern in Erinnerung. 		Und  munter nahmen die zumeist zehnjährigen Mädchen und Jungen den Parcours  in Angriff. Robin bereitet das Fahrradfahren keine Sorgen. Vor sechs  Jahren sei er das erste Mal aufs Rad gestiegen. Aber die Verkehrszeichen  müsse er noch lernen , bekennt er. Für Ben ist das alles Spaß und er  spüre keine Spur von Anstrengung, meint er selbstbewusst. Optimistisch  gehen auch die Mädchen Kristin, Lisa, Michelle, Celina  und Samantha den Kurs an. Die Regeln wollen sie schnell erlernen,  &#8220;damit wir uns sicher im Straßenverkehr bewegen können&#8221;, sind sie sich  einig. Und vor der Prüfung nach der vierten Übungsstunde kennen sie  keine Angst. &#8220;Das packen wir&#8221;, sind sie felsenfest überzeugt und radeln  den Verkehrsgarten entlang.</p>
<p>Anja Herold  schaut derweil von der Seite aufmerksam ihren Schülern zu.  &#8220;Theoretische Grundkenntnisse werden jeweils im Heimat- und  Sachkundeunterricht im Vorfeld behandelt, so dass die Schüler auf die  praktische Übung vorbereitet sind&#8221;, erzählt sie. 		Derweil  greifen die beiden Verkehrserzieher immer wieder mal korrigierend ein.  &#8220;Zeichen geben nicht vergessen&#8221; oder &#8220;denkt an den Schulterblick&#8221;,  schallt es immer wieder über den Platz. Die erste Übungseinheit sei für  die Kinder ohnehin die Schwierigste, meint Lutz Friese, der gemeinsam mit Heinz Zänker  seit letztem Jahr für die Fahrradausbildung verantwortlich ist. Den  Polizisten macht diese Tätigkeit Spaß, auch wenn man manchmal starke  Nerven brauche, geben sie zu.</p>
<div>Andreas Schott	 /		03.05.12	 /		OTZ</div>
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		<title>Pressespiegel vom 2.Mai 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels Wenn die Woche mit einem Mittwoch beginnt, kann der Rest der Woche getrost kommen. Für die Abschluss Schülerinnen und Schüler ein Extra Tag zum Lernen, für viele Andere ein extra Tag zum Entspannen. Für uns ein extra Tag mit unseren Kindern. Bleiben sie neugierig [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren</p>
<p>Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>Wenn die Woche mit einem Mittwoch beginnt, kann der Rest der Woche getrost kommen. Für die Abschluss Schülerinnen und Schüler ein Extra Tag zum Lernen, für viele Andere ein extra Tag zum Entspannen. Für uns ein extra Tag mit unseren Kindern.</p>
<p>Bleiben sie neugierig<span id="more-6535"></span></p>
<p><strong>Quelle: Pressemitteilung, Goldener Spatz</strong></p>
<p><strong>Stars und Sternchen beim Festival GOLDENER SPATZ 2012</strong></p>
<p><strong>Zu Gast sind u.a.: Suzanne von Borsody, Katharina Thalbach, Meira Durand, Bürger Lars Dietrich,  Bernd das Brot sowie dessen Erfinder Tommy Krappweis, Kim Fisher sowie Hauptdarsteller aus „Schloss Einstein“ und „Allein gegen die Zeit“</strong></p>
<p>Für alle Filmfans bietet das Deutsche Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ: Kino-TV-Online, das am kommenden Sonntag, 6. Mai, in der UCI KINOWELT Gera beginnt und am 12. Mai im CineStar Erfurt zu Ende geht, eine gute Möglichkeit, ihre Stars näher kennen zu lernen und ein Autogramm zu ergattern.</p>
<p>So ist das Staraufgebot zur offiziellen Eröffnung des 20. Festivals GOLDENER SPATZ am 6. Mai um 16.30 Uhr in der UCI KINOWELT Gera besonders hoch: Zur Festivalpremiere von HANNI &amp; NANNI 2 werden die beiden Hauptdarstellerinnen, Jana und Sophia Münster sowie Suzanne von Borsody, im Film Frl. Mägerlein, und Katharina Thalbach, welche Mademoiselle Bertoux mimt, anwesend sein. Ebenso wird die Regisseurin Julia von Heinz erwartet.</p>
<p>Im Anschluss wird das 20. Jubiläum mit einer Gala gefeiert, ausgerichtet vom Freundeskreis GOLDENER SPATZ e.V. Tommy Krappweis mit seiner Band „Harpo Speaks“ sorgt für die Musik und wird dabei von Bernd das Brot sowie Sängerin und Moderatorin Kim Fisher unterstützt.</p>
<p>Allerdings gibt es schon vor der feierlichen Eröffnung einige Stars und Sternchen in Gera zu sehen. So wird am Eröffnungstag, 6. Mai, bereits um 9.30 Uhr, Meira Durand, Hauptdarstellerin in DIE STERNTALER und bekannt aus HIER KOMMT LOLA, bei der Filmvorführung anwesend sein. Außerdem begleiten die Welturaufführung von TOM UND HACKE, ebenfalls am Sonntag, um 11.15 Uhr, beide Hauptdarsteller Xaver Maria Brenner und Benedikt Weber sowie der Regisseur Norbert Lechner.</p>
<p>Darüber hinaus sind am 6. Mai um 14.00 Uhr die Darsteller Ruby O. Fee, Timmi Trinks und Ugur Ekeroglu der 2. Staffel der Echtzeitserie ALLEIN GEGEN DIE ZEIT: VIERZEHN UHR zur Vorstellung zu Gast und geben im Anschluss gern Autogramme.</p>
<p>Auch zur Weltpremiere von POMMES ESSEN in Gera, 7. Mai, 17.30 Uhr, sind die Hauptdarstellerinnen Tabea Willemsen, welche im Film Lilo spielt und Luise Risch, im Film Patty, anwesend. Begleitet werden sie von Dagmar Niehage (Produzentin), Tina von Traben (Regisseurin) sowie Rüdiger Bertram (Autor).</p>
<p>Weiterhin finden im Anschluss an die Filmvorführungen der 700. FOLGE SCHLOSS EINSTEIN in Gera und  Erfurt Autogrammstunden mit Hauptdarstellern statt. Ferdinand Dölz, besser bekannt als Bruno, und Sabrina Wollweber, welche in der Serie die Feli verkörpert, sind am Montag, den 7. Mai, um ca. 17.15 Uhr in der UCI Kinowelt zu Gast. Weiterhin werden sie auch in Erfurt, am Mittwoch, den 9. Mai, um ca. 17.15 Uhr, im CineStar sein, um zahlreiche Autogramme zuschreiben. Die beiden Hauptdarsteller nehmen sich jeweils nach den Filmen Zeit zum Autogrammeschreiben und wer Glück hat, kann sich sogar mit seinem Lieblingsstar fotografieren lassen.</p>
<p>Ebenso wird die Welturaufführung des Films UNSERE GROßE ZEIT sowohl in Gera, 8. Mai um 9.00 Uhr, als auch in Erfurt am 9. Mai um 11.15 Uhr vom Filmteam begleitet: Neben den Hauptdarstellern Johannes Nussbaum und Lorenz Willkomm sind auch der Produzent Josef Koschier, der Co-Produzent Rolf Wappenschmitt und der Regisseur des Films Wolfram Paulus anwesend.</p>
<p>Eine weitere Autogrammstunde in Erfurt findet am Donnerstag, den 10. Mai, im Anschluss an die Vorführung von VORSTADTKROKODILE 3: FREUNDE FÜR IMMER (Vorführbeginn: 17.30 Uhr) statt. Dann ist der Hauptdarsteller Nick Romeo Reimann für die Fans zum Greifen nah. Bekannt geworden ist der junge Darsteller durch die Rolle des Nerv in die DIE WILDEN KERLE 3, 4 und 5 sowie als Hannes in allen drei Teilen der VORSTADTKROKODILE.</p>
<p>Das Staraufgebot reißt nicht ab, denn besonderer Höhepunkt des 20. Festivaljubiläums ist die von Moderator, Sänger und Schauspieler Bürger Lars Dietrich moderierte Verleihung der GOLDENEN SPATZEN am 11. Mai um 15.00 Uhr im THEATER Erfurt (Großes Haus). Bürger Lars Dietrich ist auch mit XXS – HILFE, WIR WERDEN GESCHRUMPFT! im Wettbewerb vertreten.</p>
<p>Aber nicht nur Schauspieler und Moderatoren geben sich beim SPATZ die Klinke in die Hand: Am Montag, den 7. Mai, 20.00 Uhr gibt es den mit dem Adolf-Grimme-Preis 2012 prämierten Jugendfilm HOMEVIDEO im COMMA, in Anwesenheit des Autors Jan Braren, zu sehen. Am Donnerstag, den 10. Mai steht in Erfurt bereits ab 11.15 Uhr der Film KRIEGERIN, der in diesem Jahr drei LOLAs beim Deutschen Filmpreis gewonnen hat, auf dem Programm. Zur Vorführung wird der Autor und Regisseur David F. Wnendt erwartet.</p>
<p>Zu allen Vorstellungen werden zahlreiche weitere Gäste erwartet, die jeden Kinobesuch zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden lassen. Alle Filmvorführungen sowie die Eröffnung und die Preisverleihung sind öffentlich. Wer also interessiert und neugierig ist und einmal Festival-Luft schnuppern möchte, muss sich jedoch beeilen, denn einige Veranstaltungen sind bereits ausverkauft. Karten gibt es an den Kinokassen in der UCI KINOWELT Gera und im CineStar Erfurt  sowie telefonisch unter (0365) 55 22 800 bzw. (0361) 66 38 617. Am 12. Mai um 9.30 und 11.30 Uhr werden alle Preisträgerfilme noch einmal gezeigt.</p>
<p>Das komplette Programm kann außerdem auf der Homepage<a href="http://www.goldenerspatz.de/http://" target="_blank" class="broken_link"> www.goldenerspatz.de </a>herunter geladen werden.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung! Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung!</p>
<p>mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Katja Imhof-Staßny, Pressemitteilung vom 2. Mai 2012</p>
<p>**********************<br />
Presse und Public Relations<br />
Deutsche Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ<br />
Haus Dacheröden &#8211; Anger 37; 99084 Erfurt</p>
<p>Telefon: +49 361 6638618<br />
Telefax: +49 361 6638629<br />
<a title="blocked::mailto:imhof@goldenerspatz.de" href="https://3c.web.de/mail-1.89.263.11226/client/mail/compose;jsessionid=70234BCF985E96E7F402DE766B33C8E4-n1.CgEk9tUKB7MR7nj9nDbzIXKE1VQ?to=imhof%40goldenerspatz.de&amp;selection=tfol11a6690dec1488fe" target="_parent">imhof@goldenerspatz.de</a><br />
<a href="http://www.goldenerspatz.de/" target="_blank">www.goldenerspatz.de</a></p>
<p><strong>Quelle: Pressemitteilung des Beirates für Nachhaltige Entwicklung im Freistaat Thüringen</strong></p>
<p><strong>Einladung zur öffentlichen Erstaufführung des Thüringer Nachhaltigkeitssongs</strong></p>
<p>Zum 3. Jugendkongress des Jugendforums des Beirates für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen, im November 2011, wurde von Thüringer Jugendlichen die Idee geboren, einen Nachhaltigkeitssong zu schreiben und aufzunehmen.</p>
<p>Parallel dazu wurden zwei Wettbewerbe ausgelobt, einer für das Cover der Musik-CD und ein Wettbewerb, zu dem Jugendbands ihre Songs zum Themenbereich Nachhaltigkeit, Respekt und Toleranz einreichen konnten. Im Ergebnis entstand die CD „Nachhaltig dabei“ mit 10 Songs, ein Video, eine Trickfilm- und eine DVD-Produktion.</p>
<p>Die Erstaufführung des Thüringer Nachhaltigkeitssongs wird im Rahmen der Veranstaltung „It’s time for us“ der Staatlichen Regelschule Trusetal stattfinden. Die Veranstaltung ist Höhepunkt der diesjährigen Umweltwoche „Entdecken, forschen, gestalten“ und leitet über zum „Tag der offenen Tür“ der Schule.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>der Beirat für Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen und das Jugendforum laden Sie herzlich ein:</p>
<p><strong>Samstag, den 5. Mai 2012, 9 bis 10 Uhr</strong></p>
<p><strong>im Rathaussaal der Gemeinde Trusetal (Schule und Rathaus befinden sich unmittelbarar Nähe) Liebensteiner Straße 7, 98596 Trusetal</strong></p>
<p>Die Wahl zur Erstaufführung fiel auf die Staatliche Regelschule Trusetal, da sich die Schule neben einer Vielzahl von Einzeleinreichern mit zehn Schülerarbeiten – die, speziell für den Wettbewerb, in der Arbeitsgemeinschaft Künstlerisches Gestalten entstanden &#8211; am Wettbewerb für das CD-Cover zum Nachhaltigkeitssong beteiligt hat. Dieses besondere Engagement möchte der Nachhaltigkeitsbeirat besonders würdigen. Zudem ging aus der Onlineabstimmung der Vorschlag einer Trusetaler Schülerin als Siegercover hervor.</p>
<p>Der Song wird in Trusetal von der Schülerband, den Trusetaler Schülern und Jugendlichen des Jugendforums, die den Song getextet und eingesungen haben, erstmals öffentlich und im Beisein von Eltern, Kommune, Wirtschaft und Politik präsentiert.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen, Prof. Viktor Wesselak</p>
<p>Sprecher des Beirates zur Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen</p>
<p><strong>Quelle: OTZ</strong></p>
<p><strong>Letzter Schultag am Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda</strong></p>
<p><strong>&#8220;ABIida &#8211; Die Traumcrew geht von Bord&#8221; heißt es am letzten Schultag für 56 Abiturienten des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda am 2. Mai.</strong> Für ihre Mitschüler und Lehrer boten die jungen Leute in der Turnhalle der Schule ein zweistündigens, tolles Programm, bei dem alle Mitwirkenden ihren großen Auftritt bei Spielen, Tänzen, einem Kunstduell und anderem mehr hatten.</p>
<p>02.05.12</p>
<p><strong>Jede Neustädter Schule präsentiert eine Partnerstadt</strong></p>
<p><strong>Fünf Bildungseinrichtungen starten am Europatag am 9. Mai in ihre Veranstaltungsreihe zur 725-Jahr-Feier der Orlastadt</strong></p>
<p><strong>Neustadt. </strong>Fünf Schulen fünf Partnerstädte: Das ist das Motto der Auftaktveranstaltung am 9. Mai um 11 Uhr, mit der die Neustädter Bildungseinrichtungen in das Jubiläumsjahr der Orlastadt starten. Die 500 Mitwirkenden wollen sich und den Zuschauern auf dem Kirchplatz in einem zweistündigen Programm am Europatag die Partnerstädte La Charité sur Loire (Frankreich), Wepion und Oostduinkerke (beide Belgien), Biedenkopf (Hessen) und Laupheim (Baden-Württemberg) näherbringen.</p>
<p>&#8220;Seit September 2010 trifft sich eine Arbeitsgruppe aus Verantwortlichen aller in Neustadt ansässigen Schulen, um eine abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe zur 725-Jahr-Feier der Stadt vorzubereiten&#8221;, sagte Conny Geidel, Lehrerin am Orlatal-Gymnasium, die mit ihrer Kollegin Annegret Greiling organisatorisch die Fäden in den Händen hält.</p>
<p>Die Grundschule Neunhofen wird sich in einem Theaterstück dem Grenzgangsfest widmen, das sich seit 1693 aus dem Abschreiten der Gemarkungsgrenze von Biedenkopf entwickelt hat und seit 1839 alle sieben Jahre in der hessischen Partnerstadt gefeiert wird.</p>
<p>&#8220;Warum sind die Laupheimer Frösche so bunt?&#8221;: In Sagen, Liedern und einem Theaterstück werden sich die Schüler und Lehrer der Grundschule Friedrich Schiller mit der im Mai 2007 enthüllten &#8220;Laupfroschparade&#8221; beschäftigen, also mit 126 unterschiedlich bemalten Froschskulpturen. Einige davon zieren noch das Stadtbild der schwäbischen Partnerstadt, die meisten wurden für einen guten Zweck versteigert. Ein blauer &#8220;Laupfrosch&#8221; ist auch im Neustädter Gamsenteich zu sehen.</p>
<p>Die Regelschule Johann Wolfgang von Goethe stellt ein Programm über den flämischen Urlaubsort Oostduinkerke zusammen, der über einen kilometerlangen Sandstrand an der Nordsee verfügt. Einer weiteren belgischen Partnerstadt wird sich die Awo-Schlossschule widmen: Unter anderem mit einem Klassikmedley belgischer Melodien soll der Ortsteil Wepion der Hunderttausend-Einwohner-Stadt Namur im wallonischen Teil des Nachbarlandes vorgestellt werden.</p>
<p>Zu einem Quiz über die französische Partnerstadt La Charité sur Loire wird das Orlatal-Gymnasium einladen. Für jede richtige Antwort werde es einen Preis geben. Den Europatag wollen die Schüler mit dem gemeinsamen Singen der Neustadt-Hymne beenden und dem Aufsteigen von 50 Luftballons als symbolischer Gruß der Neustädter Schulen in alle Welt. &#8220;Die Auftaktveranstaltung soll von einem professionellen Filmteam aufgezeichnet werden. Die Bürgermeister der Partnerstädte, die zur offiziellen Festwoche im Juni nach Neustadt kommen werden, erhalten eine DVD vom Europatag in Neustadt&#8221;, erklärte Conny Geidel.</p>
<p>Am 9. Mai um 13.30 Uhr wird die Ausstellung &#8220;Guck mal Kunst&#8221; mit Exponaten aus allen fünf Schulen eröffnet, die bis zum 13. Mai im Stadtmuseum zu sehen sein wird.</p>
<p>Die Gymnasiasten werden ihre Projektwoche dem Stadtjubiläum unterordnen. So soll eine Gruppe das Konzept für die Stadtrallye am 13. Juni ab 9 Uhr ausarbeiten, bei der Schüler der 2. bis 4. Klassen ihre Neustadt-Kenntnisse unter Beweis stellen dürfen. Am 12. Juni gibt es um 11. 30 Uhr einen Staffellauf der Schulen auf dem Marktplatz, bei dem altersgemischte Mannschaften antreten werden. Am 12. Juni um 14 Uhr wird es in der Schillerschule einen Wettbewerb junger Talente geben, am 4. Juni um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums die Präsentation zweier Seminarfacharbeiten zum Thema Neustadt.</p>
<p>Ein Schülerbandtreffen ist für den 15. Juni um 10 Uhr geplant. &#8220;Sechs bis sieben Gruppen aus dem Saale-Orla-Kreis und dem Saale-Holzland-Kreis werden sich auf dem Markt vorstellen&#8221;, sagte Annegret Greiling. Am 15. Juni ist von 14 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Türen an allen Neustädter Schulen geplant.</p>
<p>Während der offiziellen Festwoche vom 8. bis 17. Juni wird die Schillerschule die Ergebnisse ihres Mittelalterprojektes präsentieren, die Grundschule Neunhofen die Ausstellungen zu &#8220;20 Jahre Blitz e.V.&#8221; und zum Neustädter Fotowettbewerb zeigen.</p>
<p>Peter Cissek / 01.05.12 / OTZ</p>
<p><strong>Quelle: TA</strong></p>
<p><strong>Gutes Gespür für Kinder</strong></p>
<p><strong>Sanft streichelt sie &#8220;ihren&#8221; Hortkindern über den Kopf, spricht mit ruhiger Stimme zu ihnen, beantwortet geduldig anfallende Fragen. Sandra Menzel weiß genau, wie sie mit Kindern umzugehen hat. Eigene Erfahrungen und ihr Bauchgefühl ergeben jene gesunde Mischung, die die angehende Erzieherin bei Kindern und Kollegen so beliebt macht.</strong></p>
<p><strong>Bad Langensalza.</strong> Erzieherin wollte die junge Frau schon immer werden. Sie wollte Kinder &#8220;unterhalten und sie nicht unterrichten&#8221;, wie sie selbst sagt. Daher kam der Beruf der Lehrerin von vornherein nicht in Frage. &#8220;Ich wollte nicht studieren, ich bin nicht so der Theoretiker. Die Arbeit am Kind, der direkte Bezug ist mir wichtiger&#8221;, sagt sie. Die Arbeit am Kind &#8211; eine Arbeit, mit der sie längst vertraut ist. Oft hat die heute 19-Jährige auf ihren fünf Jahre jüngeren Bruder aufgepasst, heute sind es die kleinen Cousinen, die sie betreut und deren Kindergeburtstage sie organisiert.</p>
<p>&#8220;Ich bin eigentlich nie kinderlos&#8221;, sagt die junge Frau herzlich lachend. Nach dem Realschulabschluss besuchte sie die Röblingschule Mühlhausen und ließ sich zum Sozialassistenten ausbilden. Dass sie an der Schule für Gesundheit und Soziales bleiben möchte, um in drei Jahren die Erzieherausbildung zu absolvieren, stand früh fest. &#8220;Ich habe mal in einem Altenheim gearbeitet. Das hat mich aber richtig traurig gemacht. Ich möchte Wachstum sehen, eine Entwicklung nach vorn, wie beim Kind&#8221;, erklärt sie. Es ist aber nicht nur diese Dynamik, die sie an ihrem künftigen Beruf so zu schätzen weiß. &#8220;Kinder haben ein Gespür dafür, was echt ist und was gespielt&#8221;, weiß die 19-Jährige.</p>
<p>&#8220;Ich bekomme so viel Liebe von den Kindern, überfordert war ich bisher noch nicht&#8221;, schwärmt die angehende Erzieherin. Für einen Monat arbeitete die Mühlhäuserin in der Kurstadt &#8211; im Hort der Thepra-Grundschule. Schon viele Konzepte habe sie in freiwilligen und in Pflichtpraktika kennen gelernt. In der Thepra-Grundschule gefiel es ihr nun so gut, dass sie schon im Sommer für ein weiteres freiwilliges Praktikum zurückkehrt. Die Konzepte der jeweiligen Träger analysiert und vergleicht sie. Nicht, weil sie das für den Unterricht tun muss, sondern weil sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten verstehen will. Für sich selbst hat sie ein sehr gutes Konzept im Umgang mit ihren Schützlingen gefunden: &#8220;Ich wähle in Sachen Erziehung den Mittelweg zwischen Schmusepädagogik und Strenge &#8211; und das funktioniert.&#8221;</p>
<p>Sandra Menzel weiß auch deshalb so gut, was ein Kind zum Glücklichsein braucht, weil sie selbst das Leben in einer gut behüteten Familie erst später durch ihre Pflegegroßeltern kennen lernte. Sie kann sich in die Kinder hinein versetzen, singt oft Lieder wie &#8220;Sind so kleine Hände&#8221; mit ihnen und vermittelt den Heranwachsenden dadurch, was sie nicht mit sich machen lassen sollen und was sie bitte auch selbst entsprechend nicht machen. Werte wie diese zu einer kreativen, kindgerechten Botschaft zu verpacken: Das macht einen gute Pädagogen aus. Die 19-jährige Sandra ist bereits auf dem besten Weg, die Entwicklung &#8220;ihrer&#8221; Hortkinder maßgeblich positiv mit zu prägen.</p>
<p>Diana Döll / 02.05.12 / TA</p>
<p><strong>Schüler der evangelischen Grundschule begeistern mit Tänzen</strong></p>
<p><strong>Die Schüler der vierten Klassen der evangelischen Grundschule Mühlhausen führten gestern in der Turnhalle vor Mitschülern, Lehrern und Eltern selbst einstudierte Tänze vor. Die etwa 50 Schüler organisierten sich selbstständig in verschiedenen Gruppen und dachten sich Choreographien aus. Im Sportunterricht übten sie die Tänze dann zwei bis drei Wochen lang.</strong></p>
<p><strong>Mühlhausen.</strong> Der Enthusiasmus seitens der Schüler war aber so groß, dass auch in den Pausen und zu Hause fleißig weitergeprobt wurde. Um die Mühe der Kinder dann zu belohnen, bot man ihnen die Bühne dazu. &#8220;Wir wollte den Eltern zeigen, was ihre Kinder leisten können&#8221;, sagte die Leiterin der Schule, Andrea Röth-Wenkel. &#8220;Außerdem wollen wir mit solchen Aktionen die verschiedenen Talente der Kinder fördern. Jeder soll zeigen können, worin er gut ist.&#8221; Zur Freude der mitsingenden und mitklatschenden Zuschauer taten die Tänzer das gestern Nachmittag. Die Schwierigkeiten mit der Musikanlage trübten die Stimmung nur wenig. Übrigens war es nur ein Zufall, dass die Vorstellung einen Tag nach dem Welt-Tanztag stattfand.</p>
<p>02.05.12 / TA<strong></strong></p>
<p><strong>Quelle: TLZ</strong></p>
<p><strong>Christoph Matschie ist Schirmherr für mega-Rock</strong></p>
<p><strong>Erfurt, 02.05.12: </strong>Christoph Matschie (SPD), Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist wieder Schirmherr für Thüringens größtes Schülerfestival. Wir haben ihn über mega-Rock, das neue wörkBook und über seine Schulzeit befragt. (Anm.d.Red.: Das ganze Interview auf TLZ.online)</p>
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		<title>Pressespiegel vom 30.April 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke Wolf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4>Elternvertreter beklagen thüringenweiten Unterrichtsausfall</h4>
<p>Die Landeselternvertretung in Thüringen hat am Samstag den anhaltenden Unterrichtsausfall an Thüringer Schulen beklagt. Kultusminister Christoph Matschie (SPD) erklärt die Probleme an den Schulen mit dem Mangel an Lehrern in Thüringen</p>
<p>Bad Berka. Zum Auftakt des Landeselterntages in Bad Berka (Kreis Weimarer Land) berichteten Vertreter über teils erheblichen Unterrichtsausfall an einzelnen Schulen.</p>
<p>Kultusminister Christoph Matschie (SPD) hörte sich die Klagen der Betroffenen an und versicherte, die Fälle zu prüfen. Auf Kritik darüber, dass nicht an allen Thüringer Schulen der Fremdsprachenunterricht nach dem Bedarf gestaltet werden kann, reagierte der Minister mit dem Hinweis, dass in manchen Fächern die benötigten Lehrer fehlen würden. Das betreffe Latein, aber auch Spanisch.</p>
<p>Der Minister verteidigte zudem, dass es an kleineren Gymnasien im Land auch bei anderen Fächern schwierig werden könne, diese im vollen Umfang anzubieten. So kritisierte eine Mutter, dass am Gymnasium ihrer Tochter kein Leistungskurs Physik angeboten werde. Damit aber hätte ihre Tochter nach dem Schulabschluss keine Möglichkeit, ein Ingenieur-Studium aufzunehmen.</p>
<p>Bisher sei es in Thüringen immer gelungen, die Bildungsausgaben zu erhöhen, verteidigte der SPD-Politiker seine Politik. Allerdings sehe er in den nächsten Jahren angesichts der Haushaltsentwicklung größere Probleme. Matschie forderte, dass sich der Bund intensiver an der Finanzierung beteiligen müsse.</p>
<p>Derzeit verhandeln Kultusminister und Finanzminister über zusätzliche Lehrerstellen für den Freistaat. Das Geld sei da, erklärte Matschie. &#8220;Derzeit habe ich aber die notwendigen Stellen nicht&#8221;, fügte er an. Weil über einen längeren Zeitraum in Thüringen kaum Lehrer eingestellt wurden, fehlen jüngere Lehrer, die nur über Neueinstellungen gewonnen werden können.</p>
<p>Hinzu kommt, dass Lehrer, die sich im sogenannten Floating-Modell mit einer Arbeitszeitreduzierung einverstanden erklärt hatten, in den nächsten Jahren wieder 90 Prozent ihrer regulären Arbeitszeit erreichen. Auch daraus ergibt sich ein zusätzlicher Stellenbedarf. Christoph Matschie sprach von bis zu 600 Stellen und verwies darauf, dass die Gespräche mit dem Finanzminister noch nicht abgeschlossen seien.</p>
<p>Kai Mudra / 30.04.12 / TA</p>
<h4>Erfurter Schülerfirma punktet bei UN-Projekt</h4>
<p>Mit ihrem Kunstverleih-Unternehmen &#8220;Artemis&#8221; punkteten Gymnasiasten des Ratsgymnasiums erneut bei einem UN-Projekt. Bilder und Fotos, die im Kunstunterricht entstehen, verleihen die Schüler an interessierte Einrichtungen.</p>
<p>Erfurt. Die Jugendlichen der Schülerfirma &#8220;Artemis&#8221; haben Grund zur Freude: Erneut darf sich das Unternehmen als offizielles Projekt der Weltdekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;, einer Initiative der Vereinten Nationen, bezeichnen.</p>
<p>Nach ihrem ersten Erfolg bei der Bewerbung im Zeitraum 2010 bis 2011 konnte ihr Kunstverleih auch in diesem Jahr wieder die Jury überzeugen. Im Rahmen der UN-Dekade, die von 2005 bis 2014 stattfindet, sollen Projekte gefördert werden, die sich durch das Anstreben und Vermitteln von Nachhaltigkeit auszeichnen.</p>
<p>Nachhaltigkeit hat sich die Schülerfirma &#8220;Artemis&#8221; auf die Fahne geschrieben. Bilder und Fotos, die im Kunstunterricht des Ratsgymnasiums entstehen, verleihen die Schüler an interessierte Einrichtungen.<span id="more-6531"></span></p>
<p>&#8220;Die Idee war, dass die Bilder, die im Unterricht entstehen, nicht einfach verstauben, sondern noch einen sinnvollen Zweck erfüllen&#8221;, sagt Schülerin und Firma-Mitarbeiterin Gesine Winter. Wenn die Kunden etwas wünschen, was die Schüler nicht im Fundus haben, fertigen sie auch Auftrags-Fotogra-fien an.</p>
<p>&#8220;Das Prinzip ist, dass ein Bild nicht nur einmal ausgestellt und dann weggeschmissen wird. Die Kunstwerke wandern von einem Kunden zum nächsten&#8221;, erklärt Mitarbeiter Leo Oelze. Zielgruppen der Firma sind Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Büroräume, Geschäfte, Cafés und andere Einrichtungen.</p>
<p>Im Jahr 2000 gründeten Schüler die Firma auf Initiative des Wirtschaft-Lehrers Jürgen Junker. Neun- bis Zwölftklässler in wechselnder Besetzung kümmern sich seitdem um den Verleih-Betrieb im Keller des Ratsgymnasiums. Derzeit sind es etwa 15 Gymnasiasten.</p>
<p>Schülerfirma besteht bereits seit zwölf Jahren</p>
<p>Einmal in der Woche treffen sie sich. Vom Akquirieren neuer Kunden über die Präsentation auf Messen bis hin zum Auf- und wieder Abhängen der Bilder liegt alles in den Händen der Schüler. &#8220;Es ist viel Arbeit, da wir manchmal auch über mehrere Tage weg sind und das Ganze noch mit der Schule in Einklang bringen müssen. Aber am Ende ist man immer stolz darauf, was man geschafft hat&#8221;. sagt Schülerin Ngoc Ha Vu.</p>
<p>Jeder Aufgabenbereich hat seine Spezialisten: Für Kunst, Marketing und Technik gibt es Fachfrauen und -männer. &#8220;Aber es ist nicht streng getrennt&#8221;, sagt Sophie Faulstich, &#8220;jeder soll mit den Kunden in Kontakt kommen.&#8221; Lehrer Jürgen Junker hat zwar Mitspracherecht, aber bei Entscheidungen zählt seine Stimme nicht mehr als die der Schüler.</p>
<p>Fünf Mitarbeiter der Firma machen gerade ihr Abitur und verlassen das Projekt noch dieses Jahr. Die Firma setzt also auf Nachwuchs aus den verschiedenen Klassenstufen.</p>
<p>Zur Zeit ist im Café Paul eine Ausstellung der Schülerfirma zu sehen. Hier hängen Zeichnungen nach dem Vorbild von Höhlenmalerei, die von Sechsklässlern des Ratsgymnasiums angefertigt wurden. Als Untergrund dienten alte Wahlplakate &#8211; auch hierzu das Stichwort Nachhaltigkeit.</p>
<p>Um in diesem Jahr wieder bei der Jury der UN-Dekade punkten zu können, musste sich die Firma weiterentwickeln. &#8220;Am Anfang hat die Idee gereicht. Für die jetzige Bewerbung mussten wir zum Beispiel eine Internet-Seite einrichten&#8221;, sagt Sophie Faulstich.</p>
<p>Ein weiteres Ziel haben sich die Schüler auch schon gesetzt: Die Bewerbung für den Zukunftspreis der Stadt Erfurt im Bereich Bildung und nachhaltige Entwicklung ist schon eingereicht.</p>
<p>Saskia Fritsche / 30.04.12 / TA</p>
<h4>Schule in Ranis hat hervorragenden Ruf</h4>
<p>Die Schüler und Lehrer der Grund- und Regelschule in Ranis feiern mit hunderten Gästen den 30. Geburtstag ihres Schulgebäudes in der Lindenstraße, in das bis heute mehr als 1000 Kinder eingeschult wurden</p>
<p>Ranis. Mit einer bunten und sehr lebendigen Zeitreise haben die Mädchen und Jungen der Grund- und Regelschule in Ranis am Sonnabendvormittag die Feier des 30. Geburtstag ihres Schulgebäudes in der Lindenstraße eröffnet. Rund 450 Zuschauer erlebten die Darbietungen in der Schulturnhalle und nicht nur die Gäste des Schulamtes Ostthüringen lobten am Ende: &#8220;Das war ein sehr schönes Programm.&#8221;</p>
<p>Geschenke gab es auch gleich zu Beginn, denn Landrat Thomas Fügmann (CDU) würdigte ausdrücklich die inhaltliche Arbeit und das gute Miteinander an der Schule. &#8220;Die Qualität der Schule ist sehr gut bis hervorragend&#8221;, weiß er als ehemaliger Leiter des Schulamtes Jena-Stadtroda die pädagogischen Leistungen einzuschätzen.<!--more--></p>
<p>Die angenehme Atmosphäre an der Schule wurde für das Publikum während des zweistündigen Musicals &#8220;Eine Zeitreise durch 30 Jahre Abenteuer an der Schule mit Burgblick&#8221; spürbar. Und so mancher Zuhörer konnte die Erinnerungen, die vor allem aus den Anfangszeiten erzählt wurden, teilen. So hätten die Schüler in der Zeit des Baubeginns in vielen Aufsätzen geschrieben, wie sie sich ihre neue Schule vorstellen. &#8220;Ein Schwimmbad, ein Kindercafé und einen extra Raum für die Schuldisko habe ich mir gewünscht&#8221;, blickte Christina Groß zurück, die damals Schülerin in Ranis war und heute die Grundschule leitet. Als Moderatoren des Musicals nahmen die Drittklässlerin Fabiene und der Sechstklässler Morris Rommel diese Worte aufmerksam auf, war doch ihre Großmutter Liane Rommel vor 30 Jahren Deutschlehrerin an der Raniser Schule und mit dabei, als fleißige Schüler, Eltern und Lehrer das fertiggebaute Schulhaus vor dem Einzug putzten. Ende April 1982 wurde die Schule eröffnet.</p>
<p>&#8220;Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde es noch mal spannend, denn die Schule in Peuschen wurde aufgelöst&#8221;, wusste Christina Groß außerdem. Damit lernten neben Ranisern nun auch Kinder aus Wernburg, Peuschen, Bahren, Keila, Paska, Gössitz, Schmorda, Wilhelmsdorf und Kalte Schenke in dem Neubau. 49 Mädchen und Jungen wurden im Sommer 1982/83 in die Schule in der Lindenstraße eingeschult, bis heute sind es insgesamt 1232 Kinder gewesen, hieß es.</p>
<p>Zwei Schulchöre, ein Mandolinenorchester, verschiedene Arbeitsgemeinschaften und eine Schuldisko gab es einmal an der Schule. Doch auch heute wird hier im Chor gesungen, geschauspielert, getanzt und gedichtet. Das zeigten die Schüler mit ihren schwungvollen Tänzen, den für das Schuljubiläum sympathisch-frech umgetexteten Pop-Titeln und gespielte Geschichten.</p>
<p>Nach dem stimmungsvollen Höhepunkt fand das Fest gleich im Anschluss seine Fortsetzung und mit einer Vielzahl von Aktivitäten einen ebenso guten Anklang. &#8220;Wir sind sehr zufrieden. Die Woche vor dem Fest war eine richtige Hammerwoche für die Schüler. Sie haben mir richtig leid getan&#8221;, sagte Maren Lindig, Leiterin der Regelschule. Lehrerin Birgit Junge, Vorsitzende des Fördervereins der Regelschule, hatte gemeinsam mit ihren fleißigen Mitstreiterinnen am Kuchenbasar reichlich zu tun. &#8220;Es war ganz prima, ein super Fest. Dabei hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Regelschule und Grundschule sehr gut funktioniert.&#8221; Dieser Ansicht war auch die Mutter Sylvia Karol aus Wernburg: &#8220;Die zwei Schulen unter einem Dach arbeiten richtig gut zusammen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es hat gepasst&#8221;, fasste Philipp Bauer, Schüler der 8. Klasse, seine Eindrücke zusammen.</p>
<p>Sandra Hoffmann und Mario Keim / 30.04.12 / OTZ</p>
<h4>Amok-Doku &#8220;Erfurt &#8211; Die andere Wahrheit&#8221;: Premiere in Jena</h4>
<p>Der Regisseur Winfried Bonengel stellt in seinem jüngsten Film die Frage, ob es tatsächlich nur einen Täter beim Schulmassaker am 26. April 2002 gegeben hat. &#8220;Erfurt &#8211; Die andere Wahrheit&#8221; wurde jetzt in Jena erstmals der Öffentlichkeit gezeigt &#8211; weitere Aufführungstermine gibt es derzeit nicht.</p>
<p>Jena/Erfurt. In der 80-minütigen Dokumentation kommen Zeitzeugen zu Wort. Sie behaupten, einen Täter gesehen zu haben, dessen Beschreibung nicht auf den identifizierten Täter Robert S. zutrifft. Einige Schüler berichten davon, zum Zeitpunkt des Amoklaufes Robert S. mit einer zweiten Person sprechen gehört zu haben. Auch der damalige Innenminister Thüringens, Christian Köckert (CDU), sagt, dass es bis heute nicht auszuschließen sei, dass es einen weiteren Täter gegeben hat. Hinzu kommt die Behauptung des Schulhausmeisters, dass ein Täter die verschiedenen Räume in der Zeit nicht habe erreichen können. Bonengel führt noch weitere Beweise an: Die mehr als 70 abgefeuerten Projektile konnten von den Ballistikern nicht eindeutig einer bestimmten Waffe zugeordnet werden. Die Beweisstücke sind von den Behörden nach der Analyse zerstört worden. Für Bonengel eine nicht nachvollziehbare Aktion, die den Ruch des Vertuschens mit sich trage.<!--more--></p>
<p>Der Film zeigt anhand von Tagesthemen-Ausschnitten, dass am 26. April 2002 die Polizei zunächst selbst von zwei Tätern ausgegangen war. Doch kurze Zeit später wurde von den Behörden ein zweiter Täter ausgeschlossen. Das sei ein fataler Fehler gewesen, behauptet Regisseur Winfried Bonengel in seiner Dokumentation. Nach dieser &#8211; aus seiner Sicht &#8211; voreiligen öffentlichen Bekanntgabe sei eine Revidierung wohl unmöglich gewesen&#8230;</p>
<p>Der 50-jährige Regisseur hat sich Vernehmungsprotokolle angeschaut: Seiner Meinung nach hat die Polizei den Opfern Suggestivfragen gestellt, die einen zweiten Täter von vornherein ausgeschlossen haben &#8211; schließlich habe es nach der offiziellen Version auch keinen zweiten Täter mehr geben dürfen. Seine These: Es wäre psychologisch nicht zu bewältigen gewesen, hätte eingestanden werden müssen, dass der zweite Täter nicht gefasst werden konnte. Zudem habe man das Bestreben gehabt, mögliche Ermittlungsfehler nicht nach außen dringen zu lassen.</p>
<p>Die Dokumentation zeigt auf, wie die Zeitzeugen mit ihrer Wahrheit leben &#8211; einer Wahrheit, die es offiziell nicht gibt, nicht geben darf. Viele von ihnen fühlen sich als Lügner hingestellt und zweifeln an ihrer eigenen Erinnerung, an ihrer eigenen geistigen Gesundheit. Sie können mit dem Erlebten nicht abschließen, weil es ihre Version nicht gab. Bei einigen ist das Leben durch diese Ereignisse komplett aus den Fugen geraten.</p>
<p>Was bleibt am Ende des Bonengel-Films? Vor allem Fragen. Vieles wird behauptet, kann nicht bewiesen werden. Für Bonengel ist klar: So, wie die Ereignisse offiziell dargestellt worden sind, sind sie nicht abgelaufen. Doch wie es wirklich war, das kann auch er nicht beantworten.</p>
<p>&#8220;Verletzte Seelen&#8221; liefert Antworten</p>
<p>Regisseur Bonengel hat auch mitgearbeitet bei der Dokumentation &#8220;Verletzte Seelen&#8221;, die jüngst bei ZDF info zu später Stunde gezeigt wurde und für die der ZDF-Studioleiter Andreas Postel verantwortlich zeichnet. Auch dort kam zur Sprache, dass es bei Betroffenen in der Schule die Überzeugung gab, einem zweiten Täter begegnet zu sein. Allerdings wurde in dieser Sendung &#8211; die in der ZDFmediathek abrufbar ist und deren Anschauen lohnt &#8211; für diesen als irrig dargestellten Eindruck eine psychologische Erklärung geliefert. Wer einen zweiten Täter meinte gesehen zu haben, erlitt ein doppeltes Trauma. So laboriert eine heute 22-Jährige noch immer daran, dass sie damals in der Schule einem Bewaffneten begegnet ist, der für sie nicht der Person glich, die nachher als Einzeltäter dargestellt wurde.</p>
<p>Ein Mittäter wird nicht nur von den Ermittlern ausgeschlossen. Auch Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow , der sich sehr kritisch mit der Aufarbeitung des Amoklaufs auseinandergesetzt hat, verweist diese neuerlichen Hinweis auf einen zweiten Täter in den Bereich des Mythos&#8217;. &#8220;Es gibt dafür keine Hinweise&#8221;, betonte Ramelow im Gespräch mit unserer Zeitung zum Jahrestag.</p>
<p>Stefanie Bühlchen und Gerlinde Sommer / 30.04.12 / TLZ</p>
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		<title>Pressespiegel vom 27. April 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 04:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Thiel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h5>Thüringer Allgemeine:</h5>
<h4>Gedenken an die Opfer des Erfurter Amoklaufes</h4>
<p>Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem Erfurter Gutenberg-Gymnasium der Opfer des Amoklaufes am 26. April 2002 gedacht. Alle Kirchenglocken der Stadt läuteten um 11 Uhr, der Zeit, zu der damals die Bluttat geschah.<span id="more-6525"></span></p>
<p>Erfurt. Die Schule war mit Blumen und Kerzen geschmückt. Gekommen waren mehrere Angehörige der Opfer, jetzige und ehemalige Schüler, Lehrer, Nachbarn, eine Delegation aus Winnenden. Als Vertreter der Politik nahmen unter anderen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), Landtagspräsidentin Birgit Diezel , Bildungsminister Christoph Matschie (CDU) sowie weitere Mitglieder der Landesregierung und des Landtages sowie Vertreter der Stadt Erfurt teil.</p>
<p>Die Bluttat habe Lebenswege &#8220;sinnlos zertrennt&#8221;, sagte Schulleiterin Christiane Alt auf der Gedenkfeier vor der Schule. Den 16 Opfern und jenen Menschen, die mit ihnen verbunden waren, sei Zukunft genommen worden. Der Tag habe sich als Tag des Entsetzens und des Unvermögens in das kollektive Gedächtnis der Stadt eingebrannt.</p>
<p>Prof. Harald Dörig sprach als Vater von zwei ehemaligen Schülern und Vorsitzender des damaligen Schulfördervereins. Er drückte auch mit Blick auf das Schulmassaker 2009 in Winnenden sein Unverständnis dafür aus, dass es bis heute im Waffenrecht nicht verboten wurde, Waffen in Wohnungen aufzubewahren. Er forderte die Politiker auf, dies zu ändern. &#8220;Dies sind wir den Opfern schuldig&#8221;, sagte er.</p>
<p>Ehemalige Schüler berichteten über ihren Lebensweg nach dem Verlassen der Gutenbergschule. Robert Rustler, damals Abiturient am Gutenberg-Gymnasium, sagte, er fühle sich der Schule sehr verbunden und sei seinen Lehrern dankbar für jene acht Jahre, in denen sie ihn als Mensch geprägt haben.</p>
<p>Die Namen aller 16 Opfer wurden verlesen und an jeden dieser Menschen mit einigen Sätzen erinnert.</p>
<p>Kinder und Jugendliche der Schule trugen ihre Lebenswünsche vor. Weiße Luftballons trugen sie in alle Himmelsrichtungen. Schüler, Lehrer, Politiker legten Blumen und Kränze vor der Gedenktafel an der Schule nieder.</p>
<p>Vielen, die jenen Tag damals miterlebten, standen der Schrecken ihrer Erinnerungen und die Trauer ins Gesicht geschrieben. Nach der Feier stand die Schule als Ort der Begegnung und für Gespräche allen offen.</p>
<p>Auch die Andreaskirche bot Gelegenheit für Gedenken und für stille Minuten. Die Kirche in der Nähe des Gymnasiums war auch vor zehn Jahren Anlaufpunkt für viele Erfurter in ihrem Schock und ihrer Trauer. Donnerstagvormittag wurden Kerzen angezündet, darunter eine 17. Kerze für den Täter, jedoch abseits im Altarraum. Die Glocken dieses Gotteshauses hatten noch vor denen der anderen Kirchen der Stadt geläutet.</p>
<p>In der Polizeidirektion Erfurt übergab am Mittag Innenminister Jörg Geibert den landesweit ersten &#8220;Raum der Stille&#8221; für Polizeibeamte. Er soll ein Ort der Ruhe und Besinnung sein und zugleich an den Polizisten Andreas Gorski erinnern, der bei dem Massaker ums Leben kam. Geibert bezeichnete den Tag des 26. April 2002 als Schicksalstag für Thüringen und Deutschland. Es sei bis dahin unvorstellbar gewesen, dass sich Derartiges auch hier ereignen könne. Die Tat habe das Land in Schock versetzt.</p>
<p>Der Leiter der Polizeidirektion, Jürgen Loyen, sagte, der &#8220;Raum der Stille&#8221; könne den Beamten, die täglich schwierige Einsätze zu bewältigen hätten, helfen, sich einen positiven Blick in die Zukunft zu bewahren. Neben dem Raum wird auf einem Schild der Satz des Schriftstellers Reiner Kunze &#8220;Treten Sie ein, hier dürfen Sie schweigen&#8221; zitiert.</p>
<p>Mit Blick auf den damals im Gutenberg-Gymnasium getöteten Polizisten Andreas Gorski sagte Polizeidirektor Loyen weiter, dass noch immer eine tiefe Betroffenheit herrsche. Gorski sei in vielen Gesprächen präsent. An ihn werde auch mit einem jährlich ausgetragenen Fußball-Turnier erinnert.</p>
<p>Der katholische Landespolizeipfarrer Karl-Josef Wagenführ erinnerte daran, dass in den Tagen nach dem Amoklauf am 26. April 2002 überall in der Stadt der Wunsch nach Stille zu spüren gewesen sei. Der Raum sei nun ein Ort, an dem man &#8220;Stille akzeptiert und gewährt&#8221;.</p>
<p>Zugleich wurde im Foyer der Polizeidirektion eine Ausstellung zum Amoklauf eröffnet.</p>
<p>Am Abend trafen sich noch einmal Angehörige, Lehrer und viele andere Erfurter in der Andreaskirche. Thema der Andacht war nach Psalm 90: &#8220;1000 Jahre &#8211; wie ein Tag.&#8221; Die Namen der 16 Opfer des Amoklaufs wurden verlesen, außerdem Fürbitten. Dann erklang Herbert Grönemeyers Lied &#8220;Der Weg&#8221;.</p>
<p>Unsere Reporter /27.04.12 / TA</p>
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<h4>Christoph Matschie: &#8220;Ich kann da nicht taktisch denken&#8221;</h4>
<p>Volkhard Paczulla im Interview mit Bildungsminister Christoph Matschie (SPD), der zum geplanten Betreuungsgeld und dem Spardiktat des Landeshaushalts spricht.</p>
<p>Ein Betreuungsgeld des Bundes würde das Thüringer Landeserziehungsgeld ablösen. Hoffen Sie insgeheim, dass sich Frau Merkel und die CSU durchsetzen?</p>
<p>Nein. Ich kann da nicht so taktisch denken. Ich halte es generell für falsch, bei knappen Haushaltskassen Geld dafür zu zahlen, dass Kinder nicht in den Kindergarten gehen.</p>
<p>Es heißt, das Betreuungsgeld sichere Wahlfreiheit.</p>
<p>Wer seine Kinder daheim behalten will, kann das doch gern tun. Wahlfreiheit bedeutet, dass alle, die einen Kindergartenplatz brauchen, ihn auch bekommen. Bei uns in Thüringen ist das weitgehend gegeben. Davon sind die alten Bundesländer meilenweit entfernt. Aber nur mit einem breiten Kita-Angebot haben Eltern wirklich die Freiheit zu entscheiden, ob sie arbeiten gehen oder ob einer, meist ist es ja die Mutter, zuhause bleibt.</p>
<p>Das Landeserziehungsgeld kostet etwa 30 Millionen Euro pro Jahr. Zu viel?</p>
<p>Wenn wir keine neuen Schulden mehr machen wollen bei sinkenden Einnahmen, müssen wir Prioritäten setzen. Da sage ich als Bildungspolitiker: Das Geld muss in die Kindereinrichtungen, damit Eltern sicher sein können, dass ihre Kinder dort optimal betreut werden.</p>
<p>Warum nimmt die Debatte darüber schon irrationale Züge an?</p>
<p>Zweifellos geht es einem Teil der Befürworter des Betreuungsgeldes um ein sehr traditionelles Familienbild. Andere lassen hinter vorgehaltener Hand durchblicken, dass es für den Staat viel billiger ist, hundert Euro an die Eltern zu zahlen, als einen Kindergartenplatz zu finanzieren.</p>
<p>Weshalb gibt Thüringen lieber 475 Millionen Euro für die Kinderbetreuung aus?</p>
<p>Kinder wachsen in sehr unterschiedlichen Verhältnissen auf. Chancengleichheit ist nur gegeben, wenn sie frühzeitig Impulse für ihre Entwicklung erhalten, von denen sie in der Schule und im gesamten späteren Leben profitieren. Das heißt nicht, dass in den Kitas Lehrprogramme abgearbeitet würden. Es geht darum, Kinder von früh an in ihrer individuellen Entwicklung zu fördern.</p>
<p>Das trauen Sie Eltern nicht selbst zu?</p>
<p>Natürlich traue ich ihnen das zu. Aber ich will auch denen, die ihr Kind in eine Kita schicken wollen, die Chance dazu geben. Blicken wir einmal über Thüringen hinaus. Wir haben in Deutschland einen beträchtlichen Teil an Einwandererfamilien, die zuhause ihre Muttersprache sprechen. Wenn wir diese Kinder integrieren wollen, dann ist der Kindergartenbesuch die beste Gelegenheit, Deutsch zu erlernen.</p>
<p>Sollte das Betreuungsgeld mit Hartz-IV-Leistungen verrechnet werden?</p>
<p>Das Thüringer Landeserziehungsgeld wird nicht auf Hartz IV angerechnet. Dieser Streit beschäftigt mich aber weniger, weil ich das Betreuungsgeld so oder so für falsch halte. Ich glaube auch nicht, dass es kommen wird. Eine Mehrheit dafür in der schwarz-gelben Regierungskoalition sehe ich nicht. Und angesichts der Thüringer Haushaltslage werden wir auch zum Landeserziehungsgeld eine Entscheidung treffen müssen.</p>
<p>Volkhard Paczulla /27.04.12 /OTZ</p>
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<h4>Arnstädter Kindereinrichtungen stellen Beruf des Erziehers vor</h4>
<p>Drei Jungen sahen sich Donnerstag als Erzieher auf Probe in der Arnstädter Kindertagesstätte &#8220;Regenbogen&#8221; um und fanden die Erfahrung gut.</p>
<p>Arnstadt. Zum zweiten Mal beteiligte sich Donnerstag die Stadt Arnstadt am &#8220;Boys Day&#8221;, der gleichzeitig mit dem &#8220;Girls Day&#8221; stattfindet. Allerdings hat der Jungen-Zukunftstag noch nicht den Bekanntheitsgrad wie das Pendant für Mädchen, denen technische Berufe nahegebracht werden. So wurden bei der Firma Thales in Arnstadt 24 Plätze angeboten und waren alle ausgebucht. Angemeldet hatten sich Schülerinnen der Gymnasien in Arnstadt und Ilmenau, der Regelschule Ichtershausen und sogar von einem Gymnasium bei Bad Kösen.</p>
<p>Die städtischen Kindereinrichtungen wiederum stellten zehn Plätze zur Verfügung, um den Beruf des Erziehers vorzustellen, und erhielten dafür vier Anmeldungen. Ein Interessent wurde leider krank. Er hat etwas verpasst, denn die Kleinen in der Kindertagesstätte &#8220;Regenbogen&#8221; auf der Setze haben ihre &#8220;Erzieher auf Probe&#8221; gleich akzeptiert, mit ihnen gespielt und gemalt. Sascha Möller aus der Regelschule Ichtershausen war selbst in diesem Haus Kindergartenkind, er kann sich gut vorstellen, Kindergärtner zu werden. Der Trubel und eine gewisse Lautstärke stören ihn nicht. &#8220;Ich habe drei kleine Geschwister&#8221;, sagte der 15-Jährige.</p>
<p>David Kaps und Patrick Wagner (beide aus der Bosch-Schule) hat es ebenfalls gefallen, was auch Angelika Kowar, Arnstädter Gleichstellungsbeauftragte, freut. Sie findet es wichtig, dass Jungen und Mädchen die Möglichkeit erhalten, sich nicht nur in vermeintlichen Männer- und Frauenberufen zu erproben.</p>
<p>Männliches Personal ist in Kindergärten bisher noch selten, aber der Trend geht nach oben. Inzwischen gibt es drei Erzieher in den städtischen Einrichtungen, zwei davon im &#8220;Regenbogen&#8221;. Außerdem absolviert dort gerade ein junger Mann ein freiwilliges soziales Jahr. Es ist eine weitere gute Möglichkeit, sich über seinen Berufswunsch klar zu werden. &#8220;Bei Erzieherinnen, Kita-Trägern und Eltern stehen engagierte Erzieher hoch im Kurs&#8221;, weiß Mario Braun von der Initiative Anstoß, der den Boys Day in Arnstadt mit vorbereitet hat.</p>
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<p>Antje Köhler/27.04.12/TA</p>
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<h4>Goldener Spatz in den Startlöchern</h4>
<p>Am 6. Mai beginnt in Gera das 20. Deutsche Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz: Kino-TV-Online. Bis 12. Mai warten 95 Veranstaltungen auf die Besucher.</p>
<p>Der Goldene Spatz ist abflugbereit. Nur noch eine Woche und der sympathische gelbe Kerl steuert auf sein 20. Festivaljubiläum zu. Vom 6. bis 12. Mai werden in Gera und Erfurt wieder viele Augen auf ihn gerichtet sein, der Spatz wird viele Hände schütteln und sich von vielen, vielen Kindern und Besuchern umarmen und herzen lassen. Denn natürlich gibt es seit 33 Jahren dieses größte Kinder-Medien-Festival in Deutschland nicht ohne ihn.</p>
<p>Allerdings erwartet das Publikum nicht nur der freche Spatz, sondern ein vollgepacktes Festivalprogramm mit ganz vielen Höhepunkten und Premieren: Innerhalb von 7 Tagen wird in 95 Veranstaltungen, darunter 51 Filmvorführungen, 14 Filmpatenschaften, 11 medienpädagogische Workshops, 8 Veranstaltungen in der Online-Lounge, zahlreichen Fachgesprächen, Fachveranstaltungen und vieles mehr ein Überblick über deutschsprachige Filme, Fernsehproduktionen und Onlineangebote für Kinder gewährt.</p>
<p>Außerdem geht es ja auch noch um einen Wettbewerb und darum, die begehrten Trophäen, die Goldenen Spatzen, zu ergattern. Und dafür stehen 39 Filme und Fernsehbeiträge, unterteilt in die sechs Kategorien Minis, Kino-/Fernsehfilm, Kurzspielfilm, Serie/Reihe, Animation, Information/Dokumentation und Unterhaltung zur Bewertung der Jury bereit.</p>
<p>Doch bevor beurteilt wird, muss erst einmal eröffnet werden: Los geht es am 6. Mai um 16.30 Uhr in der UCI Kinowelt Gera mit der Festivalpremiere des Spielfilms &#8220;Hanni&amp;Nanni 2&#8243;. Die beiden Darstellerinnen Jana und Sophia Münster werden für die Filmpremiere selbst nach Gera ins UCI kommen. Der Film erzählt von den turbulenten Abenteuern eines neuen Schuljahrs in Lindenhof und ist zugleich Auftakt eines ganzen Reigens von Premieren in der Kategorie Kino-/Fernsehfilm. Im Anschluss an die Vorführung wird das 20. Jubiläum mit einer Gala gefeiert, ausgerichtet vom Freundeskreis Goldener Spatz e.V., zu der Bernd das Brot sowie dessen Erfinder Tommy Krappweis mit seiner Band &#8220;Harpo Speaks&#8221; und ein Überraschungsgast erwartet werden.</p>
<p>Bereits zum achten Mal findet vom 6. bis 9. Mai in Gera ein umfangreiches medienpädagogisches Programm mit 11 verschiedenen Workshops für Kinder, Eltern und Pädagogen statt. Man kann sich beispielsweise an einer Krimimitmachlesung beteiligen, über Cybermobbing ins Gespräch kommen oder sich über praktische Filmbildung mit Dokumentarfilmen informieren. Unter dem Motto &#8220;Die Ausgrabung&#8221; wird der Spielfilm &#8220;Metin&#8221; von 1979 gezeigt, der einzige deutsche Kinderfilm, der jemals den Adolf-Grimme-Preis in Gold erhielt.</p>
<p>Am 8. Mai werden in Gera die ersten Preise überreicht: Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und die Deutsche Kindermedienstiftung Goldener Spatz vergeben bereits zum siebten Mal den Spixel für Fernsehproduktionen von Kindern in drei Kategorien. Es wurden insgesamt 49 Beiträge aus elf Bundesländern eingereicht, darunter auch erstmalig zwei Spielfilme aus der Schweiz. Die Verleihung wieder moderiert von Malin Büttner ist der feierliche Abschluss der aufregenden Zeit in Gera, bevor das Festival und die Jury-Kinder am 9. Mai nach Erfurt weiterziehen. Unter den Nominierten für einen Spixel sind übrigens auch diesmal wieder Ostthüringer Kinder: In der Kategorie Animation hat sich mit &#8220;Lusan hier sind wir zu Haus&#8221; die Erich Kästner Grundschule in Gera qualifiziert. Als Besonderheit werden am Mittwoch, 9. Mai, alle nominierten Beiträge in öffentlichen Kinovorstellungen im UCI in Gera präsentiert, danach stehen die jungen Fernsehmacher für Fragen zur Verfügung.</p>
<p>Und im Jubiläumsjahr wird natürlich auch die Verleihung der Preise an einem besonderen Ort gefeiert. Die Goldenen Spatzen werden am 11. Mai um 15.00 Uhr, moderiert von Bürger Lars Dietrich, im Theater Erfurt verliehen. Tags darauf kann man alle prämierten Beiträge nochmals anschauen.</p>
<p>Ulrike Kern	 /	 27.04.12	 /	 OTZ</p>
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<h4>50 junge Frauen besuchen die Gothaer Polizei</h4>
<p>Zur Berufsorientierung öffnete beim gestrigen Girl&#8217;s Day auch die Polizeidirektion ihre Pforten für junge Mädchen.</p>
<p>Gotha. &#8220;Ich will nichts anderes werden&#8221;. Der Satz der jungen Dame wird von einem strahlenden Lächeln begleitet und steht wie in Stein gemeißelt. Für Josephine Hering aus Wechmar scheint es unumstößlich: Sie geht zur Polizei. Das ist auch der Grund, weshalb die 14-Jährige gestern schon zum zweiten Mal beim bundesweiten &#8220;Girl&#8217;s Day&#8221; in der Gothaer Polizeidirektion dabei war. Mit ihr sind noch 49 junge Damen aus dem Kreis Gotha und auch aus dem Wartburgkreis in die Schubertstraße gekommen.</p>
<p>Nach einführenden Worten teilt man sich in Gruppen auf. Die von Josephine Hering lenkt ihre Schritte als erstes zur Kriminaltechnik. Die junge Wechmarerin zählt auf, was sie an dieser Arbeit reizt und warum für sie nichts anderes in Frage kommt: &#8220;Polizeiarbeit ist vielfältig, abwechslungsreich, man ist immer in Bewegung und hat mit Menschen zu tun&#8221;, sagt sie bestimmt.</p>
<p>Die Kriminaltechnik ist genau das richtige Medium, um einen Teil der Polizeiarbeit nach außen hin interessant darzustellen. Kriminalhauptmeister Mario Linck nimmt die 13-köpfige Damengruppe in Empfang. Und los geht es mit der praktischen Vorführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung. Alles per Computer. Selbst die Fingerabdrücke werden dort genommen. Vorbei die Zeit, als mit schwarzer Tinte gearbeitet wurde. Nicht ganz.</p>
<p>Falls die Technik streikt oder ein &#8220;Klient&#8221; zu renitent ist, gibt es die alte Methode noch. Demonstration gefällig? Linck schwärzt Josephine die Fingerkuppen, nimmt die Abdrücke und presst sie auf ein Formblatt. Die künftige Polizistin kann es mitnehmen. Das Mädchen hat so gleich ein nettes Souvenir, mit dem sich bei Freunden bestimmt Eindruck machen lässt.</p>
<p>Notendurchschnitt mindestens 2,5 und in Deutsch eine 2, in Mathe mindestens eine 3 &#8211; die Zugangshürden sind nicht ohne. Hämische Kommentare zum Intelligenzquotienten bei Polizisten, früher gern praktiziert, verbieten sich heutzutage von selbst. Das weiß auch Josephine. Sie muss an ihrer Mathenote noch etwas feilen, um die Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen. &#8220;Am liebsten Kripo oder Hundestaffel, auf keinen Fall Büroarbeit&#8221;, hat sie klare Vorstellungen.</p>
<p>Die Neuntklässlerin lässt damit keine Zweifel, dass sie sich am Ernestinum in den nächsten drei Jahren richtig ins Zeug legen wird, um sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Fast 300 Mädchen und Jungen informierten sich beim &#8220;Girl&#8217;s Day&#8221; auch im FöBi-Bildungszentrum (Verein für Förderung und Bildung Jugendlicher) über berufliche Perspektiven. Sie kamen aus den Klassenstufen sechs bis acht aus verschiedenen Regelschulen der Stadt und des Landkreises.</p>
<p>Mit so viel Resonanz hatten die FöBi-Leute nicht gerechnet, denn angemeldet waren nur 200 Interessenten, freute sich Organisatorin Katja Schmietow über den großen Zuspruch.</p>
<p>Die Schwabhäuser Agrarprodukte-Genossenschaft stellte traditionell wieder eine Landmaschine vor: Steffen Möncher zeigte den neugierigen Mädchen und Jungen ein Großgerät für die Maisernte. Das passte, denn an diesem Standort wurden ja früher auch Landmaschinen produziert. Während des gesamten &#8220;Girl&#8217;s Day&#8221; hatte zudem auch das FöBi-Technikmuseum geöffnet.</p>
<p>Über das FöBi-Gelände verteilten sich verschiedene Stationen, an denen es jeweils Informationen zu einem konkreten Berufsfeld gab und auch gleich entsprechende Übungen angeboten wurden &#8211; ob zum Thema Garten, Büro, Holz, Metall, Maler, Museum oder CNC. Höhepunkte waren das Berufe-Quiz sowie Berufe-Memory, bei denen sich die jungen Besucher beweisen konnten.</p>
<p>M. Keller/ H. Stasjulevics	 /	 27.04.12	 /	 TA</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pressespiegel 26. April 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 19:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Senier</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4>Erfurt gedenkt der Opfer des Amoklaufs vor zehn Jahren</h4>
<p>Quelle: Nicole Meißner / 26.04.12 / tag</p>
<p>Am heutigen Donnerstag gedenken viele Menschen in Thüringen,  Deutschland und der Welt den Opfern des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium  vor zehn Jahren. Die Glocken der Andreaskirche, die der Schule  benachbart ist, wurden um 10.55 Uhr geläutet. Zur Erinnerung an den  Beginn der Tat am 26. April 2002 stimmten 11 Uhr für fünf Minuten auch  alle anderen Glocken der Landeshauptstadt mit ein.<span id="more-6517"></span></p>
<p>Erfurt. Am Gutenbergplatz hatte sich die Schulgemeinde des  Gutenberg-Gymnasiums 11 Uhr an der Gedenktafel getroffen, wo die Namen  der Opfer der Bluttat verlesen worden. Neben Schülern, Lehrern und  Schulleiterin Christiane Alt nahmen auch Ministerpräsidentin Christine  Lieberknecht (CDU), Kultusminister Christoph Matschie und Erfurts  Oberbürgermeister Andreas Bausewein (beide SPD) teil. &#8220;Die Wunden sind  noch nicht verheilt&#8221;, sagte Lieberknecht. Es sei, als wäre es gestern  erst geschehen. Matschie sagte, dass die Trauer bleibe, die Ohnmacht  jedoch nicht geblieben sei.</p>
<p>Insgesamt hielten hier etwa 300 Menschen inne. Sie gedachten der  Opfer des Amoklaufs auch mit weißen Luftballons, Blumen, Texten und  Musik. Viele Menschen umarmten einander minutenlang und weinten.  Besonders bewegend war die Rede eines Schülers. Die Schule steht noch  bis 14 Uhr für Begegnungen offen.</p>
<p>In der Andreaskirche findet bereits zur Mittagszeit eine Andacht  statt, eine weitere wird es um 18 Uhr unter dem Motto &#8220;Tausend Jahre &#8211;  wie ein Tag&#8221; geben. Ruth-Elisabeth Schlemmer, Pfarrerin der  Andreaskirche, sagte dazu: &#8220;Für viele Menschen ist auch nach zehn Jahren  der 26. April ein schwerer Tag. Das, was damals in unserer Stadt im  Gutenberg-Gymnasium geschah, veränderte ihr Leben. Bruder, Partner,  Freundin, Mutter, Tochter, Großvater, Enkel fehlen.&#8221; Als Zeichen der  Verbundenheit lädt daher die Andreaskirche zum Gedenken ein. Hier sollen  Kerzen für die Opfer des Massakers angezündet werden.</p>
<p>Um 13 Uhr wird im Gebäude der Polizeidirektion Erfurt ein Raum der  Stille eröffnet. Dort soll künftig auch des am 26. April 2002 in der  Gutenbergschule erschossenen Polizisten Andreas Gorski gedacht werden.</p>
<p>Bereits am Vormittag hatte das Theater im Palais um 10 Uhr ein zu dem  Theaterstück &#8220;Escape&#8221;. Das Einpersonenstück frei nach R. Lewandowski  widmet sich dem Thema der Gewalt an der Schule eingeladen. Am Abend geht  es auch im Theater Erfurt um das Thema der tödlichen Waffen im  Schießsport. Unter dem Titel &#8220;Die Würde der deutschen Waffenschränke ist  unantastbar&#8221; treten in einer einmaligen Aufführung neben bekannten  Schauspielern auch die Liedermacher Gerhard Schöne und Stephan Krawczyk  auf. Sie hatten nach den Geschehnissen in Winnenden vor drei Jahren mit  anderen Künstlern den Aufruf &#8220;Keine Mordwaffen als Sportwaffen&#8221;  verbreitet. Darin forderten sie das Verbot von tödlichen Waffen für den  Schießsport. Im zweiten Teil des Abends sprechen der Autor Roman Grafe  und der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland von den Grünen. Der  einstige Vorsitzende des Schulfördervereins am Gutenberg-Gymnasium,  Prof. Harald Dörig, verwies im Vorfeld des Tages darauf, dass auch der  norwegische Massenmörder Anders Breivik als Sportschütze legal an  Schusswaffen gelangte. Dörig spricht sich seit Jahren für das Verbot der  Lagerung von Schusswaffen in Privathaushalten aus.</p>
<p>Am heutigen 26. April 2012 wird an vielen öffentlichen, und natürlich auch privaten, Orten an die Opfer des Amoklaufs erinnert.</p>
<p>Am 26. April 2002 hatte der 19-jährige Robert Steinhäuser zwölf  Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten erschossen.  Anschließend tötete er sich selbst. Der sogenannte Amoklauf war der  erste durch einen Schüler verübte Amoklauf an einer Schule in  Deutschland.</p>
<p>Nicole Meißner / 26.04.12 / tag</p>
<h4>Ilmkreis: Unklarheit über Verlängerung der Verträge von Hortnerinnen</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Die befristeten Arbeitsverträge für die Erzieherinnen laufen aus und es wird zwischen Kreis und Land noch über die Verlängerung gestritten. Der Landrat sichert aber allen Betroffenen zu, dass sie weiter beschäftigt werden.<br />
Ilmkreis. Es gibt Aufregung derzeit in den Horten des Kreises und bei den Eltern der Hortkinder. &#8220;Ich fände es gut, wenn Sie über die Streichung von Erzieherinnen-Stellen in der Hortbetreuung berichten würden&#8221;, schrieb eine Leserin. &#8220;Wir Eltern sind aufgeregt und wissen davon nur vom Hörensagen.&#8221;.</p>
<p>Tatsächlich stehen derzeit 57 Horterzieherinnen im Kreis vor dem Problem, dass sie nur einen befristeten Arbeitsvertrag bis Ende Juli haben &#8211; und noch nicht wissen, wie es weiter geht. Das liegt an dem 2008 begonnenen Pilotprojekt zur Kommunalisierung der Schulhorte. Es hat sich bewährt, da sind sich alle Seiten einig. Dazu wurden 57 zusätzliche Hortnerinnen und Erzieherinnen in den Grundschulen des Ilmkreises eingestellt doch das Projekt läuft jetzt nach vier Jahren aus &#8211; und damit auch die befristeten Arbeitsverträge. Das Arbeitsrecht schreibt vor, dass sich Arbeitnehmer mit einem befristeten Vertrag ohne klare Abschlusslösung rechtzeitig beim Arbeitsamt zu melden haben. Dies wurde auch den Hortnerinnen geraten, rein formal, sagt das Landratsamt. Doch die Aufregung war trotzdem groß.</p>
<p>Denn es ist zwar geplant, das Modellprojekt fortzuführen und auch die Hortnerinnen weiter zu beschäftigen, aber über die Bedingungen gibt es Streit zwischen Kultusministerium und Kreis. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung zwar einer Verlängerung des Hortmodells zugestimmt, aber nur für ein Jahr, um Nachverhandlungen über die Bedingungen zu erzwingen. Das lehnt das Kultusministerium ab: Einen Vertrag soll es nur über vier Jahre geben &#8211; oder gar nicht. &#8220;Wir können nicht nur für ein Jahr eine neue Lösung finden&#8221;, sagt Gerd Schwinger, Sprecher des Kultusministeriums in Erfurt, &#8220;das wäre unverantwortlich gegenüber den betroffenen Hortnerinnen, die eine sichere Perspektive brauchen&#8221;.</p>
<p>Landrat Benno Kaufhold (CDU) weist diesen Deutungsversuch zurück. &#8220;Wir wollten nie eine Verunsicherung der Hortnerinnen&#8221;, sagt er, &#8220;sondern wir sind einfach nicht mit den Bedingungen zufrieden, die uns das Land in den Vertragsentwurf geschrieben hat&#8221;. Es ginge dabei zum Beispiel um die Ungleichbehandlung der neu eingestellten Kolleginnen gegenüber jenen, die aus dem Landesdienst gekommen sind: &#8220;Es sind einige Fragen offen&#8221;.</p>
<p>Und so sehen viele Hortnerinnen im Augenblick auch ihre eigene Zukunft offen. Margit Reber, Hortkoordination der Grundschule Am Stollen in Ilmenau, sagte unserer Zeitung, dass über das Modell an ihrer Schule im Hort fünf Erzieherinnen zusätzlich eingestellt worden sind. &#8220;Würden diese Stellen ersatzlos wegfallen&#8221;, so Reber, &#8220;ist der Hortbetrieb nicht aufrecht zu erhalten.&#8221; Am Mittwoch nach einer Zusammenkunft von 22 Hortleiterinnen in Gräfenroda gab es auch keine neuen Erkenntnisse. &#8220;Wir wissen nicht, an wem es bisher scheitert&#8221;, sagte Reber.</p>
<p>Ein Scheitern der Verhandlungen wäre eine Katastrophe, das sehen auch der Kreis und das Ministerium so. &#8220;Würden die Horte jetzt wieder in Landesträgerschaft fallen, könnte das Land die anstehenden Aufgaben gar nicht erfüllen&#8221;, sagt Kaufhold. Und es stünden außerdem gute Horterzieherinnen auf der Straße.</p>
<p>Deshalb gab es am Mittwoch dann doch noch einige Telefonate zwischen Arnstadt und Erfurt &#8211; und wohl auch eine Lösung. Der Ilmkreis-Landrat wird den vom Kultusministerium vorgelegten Vier-Jahres-Vertrag unterschreiben, in dem auch eine Kündigungsklausel enthalten ist. Und er wird in der nächsten Sitzung den Kreistag über diese Veränderung informieren. Verbunden ist das mit der Zusicherung an alle Horterzieherinnen, dass ihre befristeten Verträge verlängert werden. &#8220;Ich garantiere, dass jede Hortnerin auch nach dem 1. August noch in ihrem Hort arbeitet.&#8221;</p>
<p>André Heß / 26.04.12 / TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>7. Schul-Energie-Tag in Arnstadt</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Etwa 300 Schüler aus dem gesamten Ilmkreis nahmen am Mittwoch am 7. Schul-Energie-Tag in Arnstadt teil. Die Stadtilmer verteidigten erfolgreich ihre Projektarbeit. Sieger im Solarbau-Wettbewerb gekürt.<br />
Arnstadt. &#8220;Erneuerbare Energien &#8211; gut fürs Klima&#8221; stand mit großen Lettern an der Bühne, auf der am Mittwoch der 7. Schul-Energie-Tag im Ilmkreis eröffnet wurde. Gastgeber der Veranstaltung in der Turnhalle in der Goethestraße waren diesmal die Regelschule &#8220;Robert Bosch&#8221; sowie die Grundschule &#8220;Dr. Harald Bielfeld&#8221;. Sie haben auf ihrem gemeinsamen Schuldach eine große Solarstromanlage und arbeiten seit 2010 auch als &#8220;Sonnenschulen&#8221; zusammen &#8211; gute Voraussetzungen also, um junge Leute für das Thema zu begeistern.</p>
<p>Gemeinsam wurde auch das Eröffnungsprogramm gestaltet. Dabei stellten die Grundschüler ihren brandneuen Solar-Song vor, mit dem sich Grundschule und Kindersolarzentrum &#8220;Prof. Solarius&#8221; für den Wettbewerb &#8220;EU-Preis Erneuerbare Energien&#8221; bewerben. Die Regelschüler wiederum zeigten, welche Talente unter anderem als Sänger, Tänzer und Trommler in ihren Reihen schlummern.</p>
<p>Anschließend begann die Praxisbörse mit zahlreichen Ständen und Informationen zu Projekten, Ausstellungen, Präsentationen und Experimenten mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien. So traten die Schüler am Stand der Stadtwerke kräftig in die Pedale, um kleine Rennautos anzutreiben. Bei der Firma Bosch Solar-Energie konnte sich Mädchen und Jungen über berufliche Perspektiven informieren.</p>
<p>Unterdessen schlug in Raum 8 für Maximilian Winckler, Florian Börner und Philip Zillmer die Stunde der Wahrheit. Die Zehntklässler aus der Regelschule Stadtilm verteidigten vor zahlreichen Zuhörern ihre Projektarbeit, in der sie sich mit Unterstützung durch die Firma Karber &amp; Breitwieser in Griesheim mit der Nutzung der Sonnenenergie beschäftigt hatten. Wobei neben technischen und ökologischen auch die ökonomischen Aspekte von Photovoltaik- sowie Solarthermieanlagen eine wichtige Roll spielten. So bewerteten die Schüler die neu beschlossene Kürzung der Einspeisevergütung kritisch. Sie macht die Investition für Verbraucher zunehmend unwirtschaftlich und gefährdet in der Region viele Arbeitplätze. Für die souveräne Präsentation erhielten alle drei ein Glatte 1.</p>
<p>Grund zur Freude hatten auch die sechs Gewinner im Solarbauwettbewerb, an dem sich sowohl Grund- als auch Regelschüler beteiligten. &#8220;Es wurden 97 Startersets ausgegeben &#8211; und 34 Solarmobile haben wir zurückbekommen&#8221;, freute sich Angelika Schröder vom Energie- und Umwelt e.V. in Ilmenau, in dessen Händen die Koordination der Woche der erneuerbaren Energien liegt, über die rege Teilnahme am Wettbewerb sowie an der gestrigen Veranstaltung. Aus dem Südkreis war ein ganzer Bus voll Interessierter nach Arnstadt gekommen, insgesamt gab es nach Schätzungen 300 Teilnehmer. Der 8. Schule-Energie-Tag wird 2013 im Goethe-Gymnasium in Ilmenau stattfinden.<br />
Antje Köhler / 26.04.12 / TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>23 Mini-Streicher</h4>
<p>Quelle: TA</p>
<p>Die Käthe-Kollwitz-Grundschule in Nordhausen verfügt über eine ausgesprochen musikalische Klasse: die Streicherklasse. 23 Mädchen und Jungen aus der zweiten Klassenstufe lernen in Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Kreismusikschule seit Jahresanfang Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass.<br />
Nordhausen. &#8220;Wir wollen mit dem Projekt möglichst viele Kinder mit den Streichern in Berührung bringen und Talente entdecken&#8221;, erklärte gestern Kreismusikschulleiter Holger Niebhagen. Mit der Bläserklasse am Humboldt-Gymnasium habe man in dieser Hinsicht sehr gute Erfahrungen gemacht, so Niebhagen weiter. Seine Einrichtung war auf die Kollwitz-Schule zugegangen. &#8220;Wir waren von Beginn an sehr begeistert&#8221;, erläutert Musiklehrerin Nicol Orth, die die Streicherklasse unterstützt. Seit Januar verwandelt sich einmal in der Woche &#8211; immer dienstags in der vierten Stunde &#8211; die Aula der Käthe-Kollwitz-Schule in eine kleine Konzerthalle.</p>
<p>Dann üben die Mädchen und Jungen mit den Musikschullehrerinnen Annamaria Sass und Ulrike Neubert auf ihren Instrumenten. In einem ersten Schritt konnten die kleinen Musiker die verschiedenen Instrumente ausprobieren und sich für eines entscheiden. Der Klassensatz der in China produzierten Instrumente wird über das Land Thüringen finanziert, der Unterricht über Elternbeiträge und den Zuschuss des Landkreises. Statt mit Noten und Saitennamen arbeiten die Lehrerinnen mit Symbolen, Farben und Lauten. Am Anfang wird gezupft, später werden die Bögen zu Hilfe genommen. &#8220;Auf diese Art und Weise lernen die Kinder sehr schnell&#8221;, erklärt Musiklehrerin Orth.</p>
<p>So schnell, dass die Kinder nach nur dreimonatiger Probezeit mit zwei Musiktiteln am Thüringer Streicherklassentreffen in Weimar teilnehmen konnten. Nicht alle Zweitklässler lernen in der Streicherklasse. Kinder, die schon ein Instrument lernen oder an dem Unterricht nicht teilnehmen wollen, haben sogenannten Ergänzungsunterricht. Für das kommende Schuljahr plant die Kollwitz-schule eine weitere Streicherklasse. Ein zweiter Instrumentensatz steht dafür schon zur Verfügung. Die Kreismusikschule plant darüber hinaus, in Kooperation mit einer weiteren Schule eine Akkordeonklasse anzubieten. Die Schüler Jona-Faye Diener, Amelie Vogt und Leyla Özkaplan (von links) mit ihren Violinen.<br />
Susanne Bernstein / 26.04.12 / TA</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Landrat Benno Kaufhold (CDU) weist diesen Deutungsversuch zurück. &#8220;Wir wollten nie eine Verunsicherung der Hortnerinnen&#8221;, sagt er, &#8220;sondern wir sind einfach nicht mit den Bedingungen zufrieden, die uns das Land in den Vertragsentwurf geschrieben hat&#8221;. Es ginge dabei zum Beispiel um die Ungleichbehandlung der neu eingestellten Kolleginnen gegenüber jenen, die aus dem Landesdienst gekommen sind: &#8220;Es sind einige Fragen offen&#8221;.</p>
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		<title>Pressespiegel vom 25.4.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Werz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Thueringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels 20 Klassen, 400 Kinder, 1000 weitere Besucher, 2000 verteilte Flyer und Informationsbroschüren. 1km Kabel verlegt, 250x den Nachhaltigkeitssong abgespielt und das alles in 5 Tagen und 4 Nächten. 24 eifrige Schülerinnen und Schüler auf Landes- und Kreisebene sowie Jugendliche des Jugendforums Thüringen, die einmal [...]<h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ol>
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2012/05/pressespiegel-vom-03-mai-2012/' rel='bookmark' title='Pressespiegel vom 03. Mai 2012'>Pressespiegel vom 03. Mai 2012</a> <small>Gymnasiasten der Bergschule feiern letzten Schultag Quelle: TA Für 47 Schüler des Gymnasiums Bergschule war am Mittwoch der letzte Unterrichtstag. Den ausgelassenen Feiern folgen nun die anstrengenden Prüfungen. Apolda. Schüler und Lehrer waren am Mittwoch am Apoldaer Gymnasium Bergschule leicht zu unterscheiden: am gelben Punkt im Ohr. Wohl wissend, was dem Kollegium...</small></li>
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<li><a href='http://lev-thueringen.de/2012/04/pressespiegel-vom-24-april-2012/' rel='bookmark' title='Pressespiegel vom 24. April 2012'>Pressespiegel vom 24. April 2012</a> <small>Liebe Leserinnen und Leser, ihr nächste Landeselterntag steht vor der Tür, es wird sicher Zeit für viele interessante Gespräche geben. Wir als Elternvertretung der Kindertagesstätten in Thüringen werden mit vor Ort sein und freuen uns auf das Treffen am Samstag. Ihr Jörg Esser stelv. Landeselternsprecher Kindertagesstätten &nbsp; Zum Tag des...</small></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren<br />
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels</p>
<p>20 Klassen, 400 Kinder, 1000 weitere Besucher, 2000 verteilte Flyer und Informationsbroschüren. 1km Kabel verlegt, 250x den Nachhaltigkeitssong abgespielt und das alles in 5 Tagen und 4 Nächten.</p>
<p>24 eifrige Schülerinnen und Schüler auf Landes- und Kreisebene sowie Jugendliche des Jugendforums Thüringen, die einmal mehr für die Mitwirkung gebrannt haben.</p>
<p>KinderKult 2012 ist mit einem neuen Rekord zu Ende gegangen. Freuen wir uns jetzt auf einen ebenso erfolgreichen Landeselterntag!</p>
<p>Bleiben sie neugierig</p>
<p><strong>In eigener Sache: LEV</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Endlich ist es soweit!</strong><br />
Bad Berka. Der 27. Landeselterntag mit dem Thema: ”Facebook und Co. – Brennpunkt  soziale Netzwerke” findet am 28. April in den Räumlichkeiten des Lehrerinstitutes (ThiLLM) statt.</p>
<p>Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nur online möglich.<br />
<a href="http://lev-thueringen.de/2012/03/einladung-zum-27-landeselterntag-in-bad-berka/http://" class="broken_link">http://lev-thueringen.de/2012/03/einladung-zum-27-landeselterntag-in-bad-berka/</a></p>
<p>Wir freuen uns auf spannende und interessante Anregungen und Gespräche</p>
<p><strong>Quelle: Deutschland Today<br />
Für ein besseres Schulklima</strong></p>
<p><strong>Sicher durch den Straßenverkehr</strong><br />
<strong>Erfurt </strong>(Schülerredakteurin Paula Beck) &#8211; Ein Klick auf dem MP3-Player genügt und der neue Lieblingssong ertönt laut aus den Kopfhörern. Dass eine zu hohe Dezibel-Zahl dem menschlichen Gehör schaden kann, beachten Kinder und Jugendliche kaum.</p>
<p>Dies ist nur eins der vielen Probleme, welche die „Gemeinsame Deutsche Arbeiterschutzstrategie“ in dem Arbeitsprogramm „Für ein besseres Schulklima“ lösen möchte.</p>
<p>Das Ziel dieser Organisation ist es, ein gesundes Bewusstsein junger Menschen gegenüber Lärm und Gefahrstoffen zu entwickeln. Um dieses zu erreichen, werden einer Vielzahl von Schulen geeignete Unterrichtsmaterialien gesendet.<br />
Die sogenannten „Runden Tische“, welche aus Vertretern des Kulturministeriums, der Unfallkasse und ausgewählten Lehrern bestehen, versuchen stätig neue interessante Programme für Schulen zu entwickeln.</p>
<p>Auf der Kinder-Kult Messe, welche vom 22. bis 25. April 2012 in Erfurt stattfand, konnten sich Messebesucher über die Versicherungsgruppe „Unfallkasse Thüringen“, sowie spezielle Arbeitsprogramme der GDA informieren. In diesem Gespräch erfuhren die Schüler, dass sie alle bei dieser recht unbekannten Unfallkasse pflichtversichert sind. Diese haftet für Verletzungen, welche den Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg oder während des Unterrichtes zustoßen können.</p>
<p>Um die Besucher auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen, schloss sich die GDA mit „Bus Thüringen“, „Clown Hajo“ und „ADAC“ zusammen. Gemeinsam versuchten diese durch Theaterstücke, Buserkundungen, sowie Rätsel und Gewinnspiele Kindern und Jugendlichen wichtige Informationen spielerisch zu vermitteln. Fleißig falteten die Interessenten kleine Busse oder lauschten aufmerksam den inhaltlich wertvollen Witzen des sympathischen Clowns.<br />
Artikel vom 24.04.2012</p>
<p><strong>Quelle: TJM<br />
Kinder-Kult Erfurt 2012 &#8211; Justizministerium unterstützt Internet-Treff zum sicheren Umgang mit dem Internet &#8211; Justizminister Poppenhäger besucht offizielle Eröffnung der 6. Freizeit- und Medienmesse<br />
</strong></p>
<p>Zum vierten Mal unterstützt das Justizministerium den Internet Treff im Medienbereich der Messe Kinder-Kult. Justizminister Holger Poppenhäger wird aus diesem Grund morgen an der offiziellen Eröffnung teilnehmen und den Medienbereich genauer unter die Lupe nehmen.</p>
<p>„Ein Blick in die hervorragenden Informationsmaterialien beispielsweise der Thüringer Landesmedienanstalt oder des Bundesfamilienministeriums, die sich in der Regel an Kinder und Eltern mit ihren speziellen Aufklärungsbedürfnissen richten, zeigt, dass auch ältere Generationen noch eine Menge über sicheres Surfen lernen können. Insofern bin ich gespannt, was die Medienpädagogen am Internet-Treff dieses Jahr aufgespürt und ausgewählt haben, um auf Themen abseits von Facebook und Youtube im Internet neugierig zu machen“, sagte der Justizminister vorab. Seine Stippvisite wird er nutzen, um einen symbolischen Zuwendungsscheck an den Vorsitzenden des Vereins Ice-Breaker, Axel Wieczorek, zu überreichen. Mit 2.500 EUR unterstützt das TJM die Kosten für die Standbauten und Honorare der Standbetreuer/innen.</p>
<p>Die Medienerziehung in den Thüringer Schulen und die Herausbildung der Medienkompetenz von Vorschulkindern, Schüler/innen und Lehrer/innen, aber auch Eltern und aller anderen Erwachsenen, ist ein Schwerpunkt der Messe Kinder-Kult und wurde darum in diesem Jahr noch einmal erweitert. Die Thüringer Landesmedienanstalt, der Landesfilmdienst, der Erfurter Netcode, ein „Netz für Kinder“, Universitäten, Fachhochschulen und das Fraunhofer Institut gestalten das umfangreiche Medienangebot. Der Internet-Treff ist in der Radio- und TV-Treff integriert, wo Besucher/innen interessante, wissenswerte und spannende Onlineportale entdecken können.</p>
<p>Minister Poppenhäger möchte mit den Jungen und Mädchen morgen insbesondere über die Themen Kinder- und Jugendschutz und Urheberrecht im Internet ins Gespräch kommen.</p>
<p>Urheberrechte resp. Schutz geistigen Eigentums von klein auf achten lernen</p>
<p>Der Justizminister ist ein Befürwortet des Urheberrechtsschutzes und wendet sich darum gegen urheberrechtswidrig hergestellte Musik- oder Filmkopien oder dass urheberrechtlich geschützte Inhalte ungehindert und massenhaft weltweit verbreitet und vervielfältigt werden: „In unserer Wissensgesellschaft leben immer mehr Menschen von geistiger Arbeit, seien es Musikalben, Video- oder Spielfilme, Romane, Gedichte, Gutachten oder wissenschaftliche Studien. Leistungen des menschlichen Verstandes sind Produkte wie Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Das Bewusstsein für dieses geistige Eigentum sollte möglichst früh geschult werden. Das Internet ist der größte öffentliche Raum. Allerdings hat er noch immer nur wenige allgemeingültige Regeln.</p>
<p>Aber eines gilt: Geistiges Eigentum muss überall geschützt werden, auch im Internet“, so der Justizminister. „Frei“ heiße nicht zwangsläufig nur gratis, sondern auch freiheitlich und frei im Sinne von politischer und gesellschaftlicher Freiheit. Der Minister wirbt dafür, Freiheitlichkeit und Unentgeltlichkeit nicht gleichzusetzen.</p>
<p>22. bis 25. April 2012: Kinder-Kult</p>
<p><strong>Quelle: Messe Erfurt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das Freizeit- und Medienevent Kinder-Kult hat sich im Freistaat Thüringen als deutschlandweit einmaliges Highlight in der Freizeit- und Medienlandschaft etabliert.<br />
</strong></p>
<p>In zwei Messehallen begeistern auf über 14.000 Quadratmetern Projekt-, Aktions- und Erlebnisbereiche mit Sport, Spaß und Spiel, mit Theater, Tanz und Experimenten, mit Rundfunk, Film und Video mit Online- Entdeckungen und Computerspielen sowie mit vielen weiteren attraktiven Spiel- und Mitmach- Angeboten die jungen Besucher und ihre Begleiter.</p>
<p>Viele Freizeitmöglichkeiten aus den Bereichen Medien, Sport, Kunst und Kultur werden präsentiert und dienen dazu, eigenes Wissen und Können zu erproben und zu vertiefen, Interessen und Neigungen für Neues zu wecken und Wissen zu erwerben.</p>
<p>www.kinder-kult.eu</p>
<p><strong>Quelle: TA<br />
Stadtelternsprecher von Nordhausen im Amt bestätigt</strong></p>
<p>Lutz Kaufmann &#8211; Elternvertreter der Kita &#8220;Spielkiste&#8221; in Nordhausen-Ost &#8211; ist alter und neuer Stadtelternsprecher. Seine Stellvertreterin ist Anja Gerlach. Dies teilte am Mittwoch die Nordhäuser Stadtverwaltung mit.<br />
Nach dem Ende der einjährigen Wahlperiode haben jetzt im Rathaus die Wahlen stattgefunden, bei denen der Stadtelternbeirat Lutz Kaufmann im Amt bestätigte.</p>
<p>Nordhausen. Der Stadtelternbeirat ist der Zusammenschluss der Elternbeiratsvorsitzenden aller Kitas der Stadt Nordhausen. Der Stadtelternsprecher vertritt die Interessen der Elternschaft gegenüber der Gemeinde und dem jeweiligen Träger der Einrichtungen. In Kooperation mit dem Stadtelternbeirat hat der Sprecher Anhörungs-, Auskunfts- und Initiativrechte in Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen. Seine Mitwirkung ist auch notwendig bei der Umsetzung von Bildungszielen. Wer Kontakt zum Elternsprecher aufnehmen möchte, kann dies über das Sachgebiet Kindertagesstätten bei der Nordhäuser Stadtverwaltung tun: telefonisch unter der Nordhäuser Nummer 696 312, per E-Mail über kita@nordhausen.de oder auch per Post an die Nordhäuser Stadtverwaltung, Markt 15, 99734 Nordhausen.<br />
25.04.12 / TA</p>
<p><strong>Quelle: OTZ<br />
Wolfersdorfer Kindertagesstätte: das &#8220;Haus der kleinen Forscher&#8221;<br />
</strong><br />
Es gab große Augen und eine ganze Menge Aufregung bei den Kindern der Kindertagesstätte (Kita) Pusteblume am Freitagnachmittag, waren sie doch gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, an der Auszeichnungsveranstaltung der Stiftung &#8220;Bildung für Thüringen&#8221; teilzunehmen.</p>
<p>Wolfersdorf. Anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung erhielt der Kindergarten den Titel &#8220;Haus der kleinen Forscher&#8221;. Natürlich staunten die 25 Mädchen und Jungen nicht schlecht, dass so viele Erwachsene bei ihnen zu Besuch waren. Doch dann wurde es quirlig, denn die Kinder wollten zeigen, was sie bei ihren Experimenten alles gelernt hatten. Da musste gleich der Rosinenfahrstuhl vorgeführt werden, in denen die Früchte durch sprudelndes Mineralwasser tanzen. Auch einen Tornado in der Wasserflasche konnten die Kleinen vorführen und erklären. Zudem arbeiten sie schon seit einigen Tagen an einem Langzeitexperiment, bei dem sie bisher beobachten konnten, dass die Keime einer Kartoffel immer dem Licht entgegen wachsen.</p>
<p>&#8220;Haus der kleinen Forscher&#8221; ist eine Initiative des Netzwerkes, die 2006 in Thüringen ins Leben gerufen wurde und das Ziel hat, Kinder schon im Vorschulalter spielerisch an naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und Phänomene heranzuführen. Zugleich sollen den Mädchen und Jungen begreiflich gemacht werden, damit sie in das Leben mit der Natur eingebunden werden, so Cathleen Schmid von der Stiftung und Diana Skibbe vom Schulamt Ostthüringen. Sie überreichten die Auszeichnung nebst Urkunde und Plakette. Kita-Leiterin Karin Jacob verwies darauf, dass die Einrichtung unter dem Leitspruch &#8220;Wir leben mit der Natur, wollen viel mit der Natur erreichen&#8221; steht, die Kinder also täglich mit naturwissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt seien. Somit sei das Forscherprojekt in die Zielstellung der pädagogischen Arbeit gut eingebunden.</p>
<p>2011 hatte sich die Einrichtung entschieden, an der Projektarbeit mitzuwirken, die Arbeiten zu dokumentieren und sich um den Titel zu bewerben.</p>
<p>Die Auszeichnung für die Wolfersdorfer Kita, deren Träger die Arbeiterwohlfahrt des Landkreises Greiz ist und die es seit 1949 gibt, war eine besondere. Den Kinderaugen war anzusehen, dass sie sich freuten. Auch die Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Einrichtung zeuge davon, dass der pädagogische Ansatz gut ist.<br />
Peter Reichardt / 25.04.12 / OTZ</p>
<p><strong>25.04.12<br />
Berufsbildungsmesse &#8220;Berufe aktuell&#8221; in der Pößnecker Shedhalle<br />
</strong><br />
Die Zahl der Stände am Mittwoch bei der 9. Auflage der Berufsbildungsmesse &#8220;Berufe aktuell&#8221; ist auf 61 gestiegen. Den Veranstaltern &#8211; die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Saale-Orla &#8211; war es gelungen, mehrere neue Aussteller vor allem aus dem Landkreis zu gewinnen.<br />
Marius Koity / 25.04.12 / OTZ</p>
<p><strong>Der Wolf kommt zurück ins Eichsfeld<br />
Viel Wissenswertes rund um den heimischen Wald und seine Bewohner gab es am Mittwoch in der Grundschule &#8220;Am Sonnenstein&#8221; in Brehme zu erfahren.</strong></p>
<p>Forstverwaltungsmitarbeiter Martin Klein zeigte den staunenden Schülern mit Hilfe von Tierpräparaten viele unterschiedliche Waldbewohner, die allesamt auch im Eichsfeld anzutreffen sind.</p>
<p>Brehme. Für die Kinder aus einiger Entfernung kaum zu erkennen war dann zum Beispiel ein ausgestopftes Mauswiesel, welches als kleinstes Raubtier der Welt gilt und sich hauptsächlich von Mäusen ernährt.</p>
<p>Anschaulich stellte Martin Klein, der auch als passionierter Jäger oft in der Natur unterwegs ist, den vielfältigen Lebensraum Wald vor. Auf neugierige Fragen der fast 100 Schüler, die sich in der Turnhalle der Schule um ihn und seine Mitbringsel versammelt hatten, hatte der Naturliebhaber immer die passende Antwort parat. So staunten die Grundschüler dann auch nicht schlecht, als sie hörten, dass der Wolf aller Wahrscheinlichkeit nach, den Weg zurück nach Thüringen und somit auch in Eichsfelder Wälder finden wird.<br />
Begeistert machten alle mit, als sie das typische Heulen des Raubtieres nachahmen sollten.</p>
<p>Für andere Tierlaute des Waldes hatte der Fortsmitarbeiter in einer kleinen Kiste diverse Pfeifen und andere Blasinstrumente dabei. So waren neben dem markerschütternden Todesschrei eines Hasen auch die Laute einer Ricke zu vernehmen, die nach ihrem Kitz sucht. &#8220;Damit locken die Jäger im Wald einen Rehbock in ihre Richtung. Dieser meint, er findet hier eine Partnerin und tappt somit in die Falle&#8221;, erklärt der Referent. Für den naturgetreuen Brunftschrei des Hirsches musste derweil eine Plastikgießkanne herhalten.</p>
<p>Auch das die weit verbreiteten und putzig drein schauenden Waschbären im Eichsfeld eigentlich nichts zu suchen haben, sondern in den 1930er Jahren aus Amerika eingeschleppt worden sind, konnten die Kinder erfahren.</p>
<p>Nach der interessanten Exkursion in die einheimische Natur und ihre Bewohner, versammelten sich die Kinder im Anschluss im Schulgarten. Am Rand der zahlreichen Gemüsebeete durften dort der Schülersprecher und sein Stellvertreter den Baum des Jahres 2012, die Europäische Lärche pflanzen. Die Besonderheit dieses widerstandsfähigen Gehölzes besteht darin, dass der Baum, ähnlich wie ein Laubholz, in jedem Herbst seine Nadeln abwirft. Damit wird er Umwelteinflüssen gegenüber resistenter und kann extrem kalte Winter besser überstehen als seine immergrünen Verwandten.<br />
Rene Weißbach / 25.04.12 / TA</p>
<p><strong>Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur </strong></p>
<p><strong>Literaturstipendien an fünf Thüringer Autoren vergeben<br />
Matschie: „Beitrag zur lebendigen Kulturlandschaft“</strong></p>
<p>Fünf Thüringer Autoren erhalten in diesem Jahr mehrmonatige Förderstipendien des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Ihre literarischen Vorhaben, die aus 34 eingereichten Anträgen ausgewählt wurden, werden mit jeweils 850 Euro pro Monat unterstützt. Mit den Förderstipendien erhalten sie die Möglichkeit, sich über einen bestimmten Zeitraum ihrem literarischen Werk zu widmen.</p>
<p>Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Damit sich junge Künstler entfalten können, brauchen sie Freiräume. Mit den Stipendien ermöglichen wir jungen Schriftstellern, sich ganz auf ihr Werk zu konzentrieren. Dies ist ein wichtiger Beitrag zu einer lebendigen Kulturlandschaft.“<br />
Ein viermonatiges Stipendium erhält Anselm Oelze aus Erfurt (Jahrgang 1986) für die Arbeit an seinem Romanprojekt „Wallace’s Linie“ über den britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace.</p>
<p>Ein dreimonatiges Stipendium erhält Urban Comploj aus Erfurt (Jahrgang 1987) für sein Konzept eines Erzählungsbandes, in dem er den Irakkrieg aus der Sicht eines italienischen Soldaten schildert.</p>
<p>Ein dreimonatiges Stipendium erhält Peter Neumann aus Weimar (Jahrgang 1987) für die Arbeit an seinem geplanten Gedichtband „Zwischen den Barschen, dein Fuß“..</p>
<p>Ein zweimonatiges Arbeitsstipendium erhält die Schriftstellerin Ingrid Annel aus Erfurt (Jahrgang 1955) für ihr Kinderbuchprojekt „Janne F.“, in dem sie den historischen Faust thematisiert.</p>
<p>Ebenfalls ein zweimonatiges Stipendium erhält Bernd Ritter aus Tabarz (Jahrgang 1954) für sein Romanvorhaben „Selbstbildnis mit Sonnenblume“, in dem der vor dem Hintergrund des spektakulären und bis heute nicht aufgeklärten Kunstraubs von Gotha im Jahr 1979 eine Kriminalgeschichte erzählt.</p>
<p>Hinweis: Bewerbungen für das Arbeitsstipendium 2013 sind noch bis zum 31. Oktober 2012 möglich. Einzureichen sind Lebenslauf, Bibliographie, Beschreibung des schriftstellerischen Vorhabens und eine Leseprobe. Die Vergabe der Stipendien beschränkt sich auf Autorinnen und Autoren, die ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Thüringen haben. Die Anträge sind zu richten an das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werner-Seelenbinder-Straße 7, 99096 Erfurt.<br />
Gregor Hermann<br />
Stellvertretender Pressesprecher<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur<br />
Werner-Seelebinder-Straße 7<br />
99096 Erfurt</p>
<p><strong>Matschie: „Das Gutenberg-Massaker ist auch heute noch unfassbar, aber hat uns nicht sprachlos gemacht“ / Zahlreiche Konsequenzen<br />
</strong></p>
<p>„Das Massaker vom Gutenberg-Gymnasium bleibt in Thüringen und ganz Deutschland fest in Erinnerung. So schrecklich und unfassbar das Geschehen von damals auch heute noch ist: Es hat uns nicht sprachlos gemacht, sondern es hat uns zum Handeln angeregt. Thüringen hat weitreichende Konsequenzen gezogen.“ Das unterstreicht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, zehn Jahre nach dem Schulmassaker vom 26. April 2002. An diesem Tag hatte ein Attentäter 16 Menschen und anschließend sich selbst getötet.</p>
<p>Mit einer Gedenkstunde, an der der Minister teilnimmt, werden Lehrer und Schüler des Gutenberg-Gymnasiums sowie Eltern und Angehörige am morgigen Donnerstag (26. April, 11 Uhr) an das Attentat erinnern.</p>
<p>Keinen jungen Menschen zurücklassen, sich in- und außerhalb der Schule um jeden kümmern – das sei die wichtigste Schlussfolgerung, so Matschie. Thüringen habe dabei in den vergangenen 10 Jahren viel getan, von der Änderung des Jugend- und Jugendmedienschutzes bis hin zur Verschärfung des Waffenrechts.</p>
<p>„Gutenberg hat aber auch unsere Bildungslandschaft nachhaltig verändert“, unterstreicht Matschie. Kein Schüler müsse heute nach der 10. Klasse mehr das Gymnasium ohne Abschluss verlassen. „Wir haben ein Notfallsystem etabliert, das schnelle Information und koordiniertes Eingreifen ermöglicht. Jede Schule hat einen Notfallplan und weiß, was im Falle eines Falles zu tun ist“, so der Minister. Zur Prävention gehöre insbesondere der Ausbau des schulpsychologischen Angebots. „Weil ich um die Bedeutung weiß, habe ich die Zahl der Schulpsychologen in Thüringen von 17 auf 32 erhöht. Unsere Psychologen sind Ansprechpartner für Schüler und Lehrer und helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.“</p>
<p>Dass die individuelle Förderung jedes Schülers im Thüringer Schulgesetz sowie in der Schulordnung als zentrales Prinzip verankert wurde, ist für Matschie eine wichtige Konsequenz für die Schulentwicklung. „Schule vermittelt Wissen, aber Schule ist auch ein Ort des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens. Beides muss zu einer Schulkultur verschmelzen, die Leistungsanreize gibt und in der unsere Schüler gern lernen“, so Matschie. Das unterstütze er politisch aktiv. Der Minister nennt als Beispiele die Einführung der weiterentwickelten Lehrpläne, die verbale Leistungseinschätzung, die jeder Schüler zusätzlich zu den Zeugnissen erhält, die individuelle Schulausgangsphase, die dabei helfen soll, dass kein Schüler die Schule mehr ohne Abschluss verlässt, sowie zahlreiche Projekte zur Demokratieerziehung an Thüringens Schulen.</p>
<p>„Wir alle wissen: Was vor 10 Jahren am Gutenberg-Gymnasium passierte, lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber wir verstehen es als Mahnung und Auftrag, Schule zu einem besseren Ort zu machen, als er es am 26. April 2002 war“, unterstreicht Matschie.</p>
<p>Gerd Schwinger<br />
Pressesprecher<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur<br />
Werner-Seelenbinder-Straße 7<br />
99096 Erfurt</p>
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