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Pressespiegel vom 25. Mai 2012

Mario Thiel | 25. Mai 2012 | 07:12 Uhr
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Thüringer Allgemeine:

Untermann (FDP) greift in Anfrage Situation am Gymnasium auf

Zum Albert-Schweitzer-Gymnasium in Sömmerda hat der FDP-Landtagsabgeordnete Heinz Untermann eine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Untermann bezieht sich dabei auf die personelle Unterbesetzung des Gymnasiums sowie auf die Schulleitersituation.

Sömmerda. Die Anfrage resultiert aus einem Gespräch Untermanns mit Vertretern des Schulfördervereins des Schweitzer-Gymnasiums.

In seiner Anfrage will Untermann unter anderem wissen, ob das Gymnasium “zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 wieder über einen hauptamtlichen Schulleiter verfügt”. Wenn dies der Fall sein soll, wann dazu entschieden werde. Wenn dies nicht geplant sei, warum nicht.

Hintergrund ist, dass Schulleiter Rüdiger Keßler vor zwei Jahren als Leiter des Schulamtes Artern abgeordnet wurde und sein Stellvertreter die Schulleitung kommissarisch führt. Bis heute sei eine ordentliche Neubesetzung der Stelle immer noch nicht in Sicht.

Weiterhin verweist Untermann darauf, dass sich in Französisch und Latein ein massiver Personalmangel für die nächsten Jahre abzeichne. “Auch an weiblichen Lehrkräften für das Fach Sport mangelt es.”

Der Landtagsabgeordnete will deshalb unter anderem wissen, wie die Landesregierung die aktuelle Personalsituation am Sömmerdaer Gymnasium bewertet und ob sich aus dieser Bewertung ein Handlungsbedarf ergibt. Außerdem interessiert ihn, welche Hinweise die thüringer Landesregierung durch die Schulleitung, Eltern oder Elternvertreter hinsichtlich zu erwartender Personalengpässe am Gymnasium erhalten habe und wie darauf reagiert worden sei.

Eine weitere Frage zielt darauf, wie auch künftig ein breites Lehrangebot an Fremdsprachen am Gymnasium geboten werden könne. Gerade auch, weil die Schule demnächst den Titel “Europaschule” erhält.

Im April hatten Schulförderverein und Elternvertreter ihre Sorgen bezüglich Personalsituation und Perspektive der Schulleiterstelle Kultusminister Christoph Matschie (SPD) bei einem Treffen mitgeteilt.

25.05.12 / TA

 

 

 

Geraer Schüler bekommen für gemeinsames Lernen großes Lob

Große Freude bei den Mädchen und Jungen am Geraer Karl Theodor Liebe-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler sind jetzt ganz toll gelobt worden. Und zwar von Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie. Sie helfen sich gegenseitig beim Lernen.

Gera. Christoph Matschie ist der oberste Chef aller Schulen im Freistaat und gehört der Partei SPD an. Matschie hat gesagt, dass sich viele Schülerinnen und Schüler ein Beispiel an dem nehmen können, was an der Schule in Gera passiert. Dort helfen sich nämlich Schülerinnen und Schüler gegenseitig bei den Hausaufgaben und der Bewältigung des Unterrichtsstoffes. “Gemeinsames Lernen gehört hier zum Schulalltag”, so Matschie.

13 Gymnasiasten sind es, die ihren Mitschülern in der Freizeit Nachhilfeunterricht geben. Sie gehören den Klassentufen 7, 9 und 11 an. Ihr Nachhilfe-Unterricht wurde jetzt vom Minister als “Buddy-Projekt” des Monats ausgezeichnet. Buddy ist ein englisches Wort und steht für Kumpel. Mit dem “Buddy-Projekt” sollen jene Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, die für andere da sind und anderen helfen. Soziales Lernen nennt man das in der Fachsprache. Außerdem wird so auch ein besseres Miteinander von Lehrern und Schülern gefördert. Herausragende Schulprojekte werden alle zwei Monate bundesweit ausgezeichnet.

Die gegenseitige Unterstützung der Schüler sei ein wichtiger Beitrag für ein besseres Lernklima, lobt der Thüringer Bildungsminister. “Damit sind die Schülerinnen und Schüler des Liebe-Gymnasiums ein Vorbild für alle Schüler in Thüringen”, so Matschie.

Hartmut Kaczmarek / 24.05.12 / TLZ

 

 

 

Zukunftsorientiertes Projekt in Ellrich

Viele Unternehmen sind der Meinung, dass Schüler in der Schule nicht ausreichend auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden und somit nicht wissen, was sie im wahren Joballtag erwartet. Um dem entgegenzuwirken, organisierten die Beratungslehrerinnen der Regelschulen Niedersachswerfen und Ellrich – Gabriela Schild und Andrea Bernhard – den Projekttag “Planspiel Berufe”.

Ellrich. Der fand am Donnerstag bereits zum zweiten Mal statt. Aus diesem Anlass kamen zahlreiche Unternehmen des Landkreises nach Ellrich, unter anderem Autohaus Peter, die IHK und Salon Anett. Die Firmen stellten den fast 50 Schülern der neunten Klassen die einzelnen Berufe vor und probten mit ihnen den “Ernstfall” – das Bewerbungsgespräch. Des weiteren waren die Drogen- und Schuldnerberatung vertreten, um “den Schülern die Angst vor solchen Einrichtungen zu nehmen”, erklärte Andrea Bernhard. Bei vielen Firmen spielen nicht nur schulische Leistungen eine Rolle, sondern beinahe gleichrangig auch charakterliche Merkmale der Bewerber, bestätigte auch Karsten Hose, Oberleutnant der Bundeswehr. Die Angst vor zukünftigen Bewerbungsgesprächen konnte den Schülern auf jeden Fall ein Stück weit genommen werden.

Juliane Schulze / 24.05.12 / TA

 

 

 

Abschluss-Zeugnisse an 80 Auszubildende übergeben

Mit der feierlichen Übergabe der Zeugnisse endete für knapp 80 Auszubildende im Bereich Einzelhandel und Büro der Nordhäuser Berufsschule Morgenröte die Ausbildung. Die stellvertretende Schulleiterin Carla Langner beglückwünschte die Absolventen zu ihren Leistungen.

Nordhausen. Sie betonte in ihrer Rede noch einmal die Erwartungen, die an die zukünftigen Fachkräfte gestellt werden. Fundiertes Wissen, soziale Kompetenz, Sprachkenntnisse und Flexibilität seien die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufsstart. Das Lernen höre niemals auf, da die Entwicklung auf allen Gebieten rasant fortschreite und Leistungsträger fordere, die sich ständig weiterqualifizierten. Dazu hätten Ausbildungsbetriebe und Berufsschule den Grundstein gelegt, so Langner. Die sechs Besten des diesjährigen Jahrganges erreichten Notendurchschnitte von 1,1 bis 1,8.

In der Dankesrede der Schüler hob Bürokauffrau Michaela Brock hervor, welche Hürden eine Ausbildung so mit sich bringt, wie froh man aber doch ist, wenn man alles erfolgreich überstanden hat. Freude äußerte sie auch darüber, dass mit dem guten Bestehen der Kammerprüfungen und der schulischen Abschlussprüfungen auch in diesem Schuljahr schon viele von ihnen wieder bewiesen haben, dass die kaufmännische Ausbildung an der Schule zu Recht einen guten Ruf genießt. Einigen der Auszubildenden stehen zwar noch schwierige mündliche Kammerprüfungen bevor, doch auch die diesjährigen Absolventen dürften wohl gut ausgebildet ihren Platz in der Berufswelt finden.

24.05.12 / TA

 

 

 

Andrang in der Borlach-Schule

Mitmachen und dabei viel Spaß haben, das war am Mitwochnachmittag beim Schulfest an der Regelschule in Artern angesagt. Traditionell findet diese Veranstaltung, zu der die Eltern, Großeltern, ehemalige Kollegen, Kooperationspartner der Schule sowie alle anderen Interessierten willkommen sind, alle zwei Jahre statt.

Artern. Da am Donnertsag der 325. Geburtstag von Johann Gottfried Borlach ist, er war Bergrat, Gründer der Arterner Saline, aber auch Künstler, wurde der Mittwoch fürs bunte Fest gewählt. Denn morgen sind bereits Pfingstferien und manch eine Familie geht bereits heute auf Reisen, sagte Schulleiterin Sonja Helm. Den Namen Borlach trägt die Schule seit 2003. “Mach mit!”, so lautete das Schulfestmotto. Zum Auftakt hatten Solisten des Schulchores ihre Auftritte, gab es einen Sketch und Darbietungen der Tanzgruppe – leider mit Problemen der Tontechnik. Für die Auftritte gabs natürlich Applaus.

Und da Schüler der Regelschule in ihrer Freizeit beispielsweise Mitglied bei den Germania-Ringern sind oder zum Schalmeienorchester gehören, gestalteten auch sie das Programm mit. Mittlerweile war dann auch schon Betrieb beim Wettbewerb “Mach mit”. Dreierteams stellten an den Stationen Torwandschießen, Basketball, bei Geschicklichkeitsspielen und dem Wissensquiz ihr Können unter Beweis. Zusatzpunkte konnte man ergattern, wenn man als Familie an den Start ging.

Da ging es beispielsweise lustig zu beim Dreibeinspiel, waren beim Quiz Fragen zu beantworten, zum Beispiel, wie die Arterner Salzprinzessin heißt, was die Formel von Kochsalz ist, seit wann es den Kyffhäuserkreis gibt, welche Figur das Arterner Rathaus ziert. Für die besten Teams gabs Preise, dafür hatten Sponsoren gesorgt, unter anderem mit Fußbällen, Waschpulver, Büchergutscheinen. Und wie es sich für ein Fest gehört, war für Speis und Trank gesorgt. Dafür zuständig war in erster Linie der Förderverein der Schule. Lehrer und andere Mitglieder des Keramik-Klubs der Schule boten ihre Produkte an, der Erlös kommt dem Förderverein zugute.

Ingolf Gläser / 24.05.12 / TA

 

 

 

Schulstart mit 96 Kindern in Herbsleben

Eine neue, weiterführende Schule soll im kommenden Sommer in Herbsleben ihre Pforten öffnen. Welche Schwerpunkte der Trägerverein Freies Schulzentrum Herbsleben setzen will, diskutierten die gut 30 Mitglieder am Dienstagabend erstmals öffentlich. Ihre Einladung stieß auf riesiges Interesse.

Herbsleben. Der Rathaussaal füllte sich binnen Minuten. Vor allem Eltern, die Kinder im betreffenden Alter haben, wollten wissen, ob das freie Schulzentrum tatsächlich eine Alternative zu einer staatlichen Regelschule und zum Gymnasium sein kann. Der Verein, dem Gabriele Kühmstedt vorsteht, hatte zur Präsentation Jens Brügmann und seine Kollegen von der Docemus Bildungsgruppe eingeladen. Die Leipziger sind selber Schulträger, erarbeiten seit Jahren aber auch für andere Träger Konzepte. Die Gemeinde war es, die an Brügmann herangetreten ist und ihn bat durchzurechnen, ob sich eine freie Schule in Herbsleben rentieren würde.

Er habe da keine Bedenken, machte Brügmann klar. Denn es sei recht selten, dass sich Gemeinde als auch Gemeinderat hinter ein solches Projekt stellen und dass es so aktive Eltern gibt, die einen eigenen Trägerverein gründen. Diese Konstellation sei viel wert für die Schulgründung. Die Anfangsjahre, das weiß auch Brügmann, werden schwer. Wenn der Antrag formal richtig erfolgt – und dafür zeichnen er und seine Mitarbeiter verantwortlich – dürfen weder das Land noch der Kreis die Schulgründung ablehnen. Öffentliche Zuschüsse erhält die Schule aber frühestens nach einem, in der Regel sogar erst nach drei Jahren. Die 1200 Euro Schulgeld pro Kind und Jahr reichen allerdings nicht, um Betriebskosten, Lehrergehälter und Schulmaterialien aufzubringen.

Das soll durch Gelder von der Gemeinde, Spenden oder auch Kredite überbrückt werden. Ebenso ist ein Schulanbau geplant, der spätestens 2016 nötig wird, da die Schülerzahl in jedem Jahr um 48 steigen soll – bis in der Endausbaustufe 340 Jugendliche das Schulzentrum besuchen. Je eine Regelschul- und Gymnasialklasse pro Jahrgang soll es geben, erläuterte Brügmann. Bis Klasse 9 ist jederzeit der Wechsel zwischen beiden Beschulungsarten möglich, auch nach der Abschlussprüfung können Regelschüler noch in den Gymnasialteil aufgenommen werden. Im Freien Schulzentrum soll Wert auf die Vermittlung einer möglichst großen Allgemeinbildung und gesellschaftlicher Werte gelegt werden. Bei den Regelschülern steht zudem die Berufsorientierung im Vordergrund, bei den Gymnasiasten die Naturwissenschaften.

Geplant ist überdies, neben dem reinen Gymnasialzweig auch eine Fachoberschule einzurichten, wo Schüler praxisnah die Fachhochschulreife erlangen können. Projektbezogener Unterricht und Arbeitsgemeinschaften sollen sich zu einem Ganztagsangebot ergänzen. Dazu sei auch die Hilfe durch Vereine nötig, betonte Gabriele Kühmstedt. In den kommenden Wochen soll nun der Genehmigungsantrag beim Kultusministerium gestellt werden. Bereits nach den Sommerferien beginnen die Aufnahmegespräche mit den künftigen Fünft- und Sechstklässlern und deren Eltern. Und auch die Einstellungsgespräche mit den Lehrern laufen schon. Der Verein würde sich freuen, wenn interessierte Eltern in den kommenden 14 Tagen Interessensbekundungen bei Gabriele Kühmstedt abgeben würden. Die Mindestklassenstärke liegt bei 10, die Höchststärke bei 24 Schülern pro Schulart.

Britt Mandler / 24.05.12 / TA

 

 

 

Die Kindergartenwelt ist eine schöne

Seit fast 40 Jahren ist Kindergärtnerin Anneli Wedel in der Zeulenrodaer Einrichtung Villa Kinderglück, die in der kommenden Woche das 50-jährige Jubiläum feiert

Eine natürliche und sympathische Frau ist Anneli Wedel. Die geborene Hirschbergerin begeht im Jahr 2013 das 40-jährige Dienstjubiläum in der heutigen Zeulenrodaer DRK-Kindereinrichtung “Villa Kinderglück”. In der kommenden Woche wird hier das 50-jährige Bestehen gefeiert. Anneli Wedel hat die Entwicklung vom Betriebskindergarten über die Zugehörigkeit zur Stadt Zeulenroda bis hin zur Freien Trägerschaft durch das Deutsche Rote Kreuz hautnah miterlebt.

Sie ist stolz darauf und würde ihren Weg heute wieder genauso gehen. Kindergärtnerin sei schon immer ihr Traumberuf gewesen, seit sie sich erinnern könne. Etwas anderes hätte nie zur Debatte gestanden. Ihr hätte schon immer das Spielen und Lernen mit den Kindern gefallen.

Auch wenn ihre Mutter an diese Berufung ihrer Tochter nie so richtig glauben wollte, die Oberschülerin bekam an der Schule in Weida einen Ausbildungsplatz. Zwei Jahre habe die Ausbildung an der Schule für Kindergärtnerinnen gedauert, erzählt sie.

Nach der Ausbildung bekam die damals 21-jährige Anneli Wedel eine Stelle in Zeulenroda zugewiesen. “In Hirschberg/Saale wäre kein Platz frei gewesen.” Doch die damalige Leiterin war sehr zuvorkommend und so wurde der Dienstplan nach den Fahrzeiten des Busses nach Hirschberg ausgerichtet. Das war 1973, als sie ihre Arbeitsstelle genau in dem Haus antrat, in dem auch heute noch die Kleinen rufen: “Frau Wedel, Frau Wedel…” Nur, war die Einrichtung damals nicht in Freier Trägerschaft, sondern es war ein Betriebskindergarten des Zeulenrodaer Kombinats “Rotpunkt”.

Gerade die Ausbildung absolviert, wurde ihr eine große Aufgabe übertragen. Von den insgesamt vier Gruppen durfte sie gleich eine mit 20 Mädchen und Jungen übernehmen. “Das war eine mächtige Herausforderung”, erinnert sich die 57-Jährige.

Die damalige Zeit ist ihr in guter Erinnerung geblieben. “Als Betriebskindergarten war es auch nicht schlecht”, erinnert sich Wedel. Viele Eltern der Kinder haben in dem Betrieb gearbeitet. So gab es eine feste Bindung und einzelne Brigaden hatten Patenschaftsverträge zu den Kindergruppen. So hätte der Kindergarten immer wieder etwas bekommen, sei es zum Kindertag oder zu anderen Festen gewesen. Aber auch für Baumaßnahmen kamen Mittel vom Betrieb. Da war schon mal eine neue Heizung oder Fenster drin. Doch die Sanitäranlagen waren im Keller und die Kleinen mussten stets die Steinstufen hinab steigen.

Es sei eine schwere körperliche Arbeit gewesen. Da war ein Raum, der gleichzeitig Gruppenraum, Spielzimmer und Schlafstätte war. Täglich mussten die schweren Betten aufgestellt und abgebaut werden.

Doch klare Regeln und Rituale, die Struktur in den Kindergartenalltag bringen, das würde auch heute noch so sein. Nur der detaillierte Lehrplan sei offener. “Es ist heute ein lebensbezogenes Lernen”, sagt Anneli Wedel.

“Um den Kindern Raum zu geben, waren wir oft im Wald”, erzählt die Erzieherin. Eine pädagogisch fortschrittliche Aktion. Heute rund 40 Jahre später gehören “Waldtage” zum festen Kindergartenprogramm.

Als Anneli Wedel und ihr Mann eine Familie gründeten, zogen sie nach Zeulenroda. Mittlerweile sind ihre zwei Söhne und die Tochter erwachsen. Enkel hat sie noch nicht.

Die Bedürfnisse der Kinder seien heute noch die gleichen wie früher. Zuwendung, Liebe und Akzeptanz. Geändert habe sich jedoch die “Beanspruchung” der Kleinen. Denn Fernsehen, Computer, ein rasendes Tempo und voll gestopfte Programme sind schon im Kinderzimmer aktuell. “Es scheint, als ob die heutigen Kinder noch schneller lernen,” umschreibt Anneli Wedel ihre Erfahrungen. Aktiver, fragender, wacher seien sie.

Lieder singen, Geschichten erzählen, die Kinder trösten, mit ihnen lachen und gemeinsam lernen gehört zum Kindergarten-Alltag von Anneli Wedel.

Schätzungsweise knapp 600 Mädchen und Jungen hat sie durch die Kindergartenzeit begleitet. Heute sind es schon die Erwachsenen, die ihre Kinder wieder zu ihr bringen. Ihre Friseurin ist eine von den Mädchen und Jungen, die sie als ganz junge Kindergärtnerin betreut hatte und auch Lillys (Foto) Papa war schon bei .

In der kommenden Woche wird es richtig turbulent im Kindergarten. Dann soll das 50-Jährige gefeiert werden mit den Kindern, Eltern und Sponsoren und vielen Gästen. Neben einem Besuch des DRK in Zeulenroda, einer Kutschfahrt und einem Picknick im Freien ist für den Donnerstag eine große Festveranstaltung geplant. Bei der werden die Kinder die Hauptdarsteller sein und von einem Tag in ihrer Einrichtung erzählen.

Natürlich gibt es auch am 1. Juni eine große Kindertags-Geburtstagsparty in der Villa und für Anneli Wedel sei es wieder wie jeder Tag in der Kindergartenwelt “eine schöne Herausforderung.”

Heidi Henze / 24.05.12 / OTZ

 

 

 

Talentshow im Saalfelder Stadtmuseum

82 Schüler Saalfelder Grundschule “Caspar Aquila” zeigten am Dienstag ihr musikalisches und tänzerisches Können vor großer Kulisse. Die “1. musikalische Talentshow” war ein voller Erfolg.

Saalfeld. Bei 82 Kindern der Saalfelder Grundschule “Caspar Aquila” schlug am späten Dienstagnachmittag das Herz vor lauter Aufregung sicher bis zum Hals.

Im prall gefüllten, großen Saal des Saalfelder Stadtmuseums präsentierten sie ihre vielfältigen musischen Talente vor zahlreichen Mitschülern, Lehrern, Eltern, Großeltern und Geschwistern.

Die “1. musikalische Talentshow der Grundschule Caspar Aquila” war schon allein von der Anzahl der Zuhörer und Zuschauer her ein voller Erfolg für die Schüler. “Von jeder Klassenstufe sind Kinder dabei, von der ersten bis zur vierten”, erklärte die Lehrerin Silke Reuter. Nicht der Wettbewerb zählte, sondern einzig die Tatsache, dass sie ihr Talent einmal auf großer Bühne zeigen können. Der Applaus des Publikums war schönster Lohn für sie.

Bei einem vorangegangenen Casting wurden diese 82 Kinder ausgewählt. Mit den nächsten Zeugnissen bekommen sie eine Urkunde, auf der sie ihr Talent quasi noch einmal “amtlich” bestätigt bekommen. Und immer werden sie damit an ihren großen Auftritt im Stadtmuseum vor hunderten Gästen erinnert.

Eine Mischung aus Sologesang, Darbietungen mit Instrumenten und Tanz ließen das Programm nicht langweilig werden. Dabei präsentierten sich damit gleichzeitig die Arbeitsgemeinschaften Chor, Gitarre, Flöte und Line-Dance der Aquila-Schule.

Zwischen Eingang und Saal war eine Spendenbox positioniert. Mit Hilfe deren Inhalt soll der Schulförderverein unterstützt werden, damit der seinerseits auch künftig unter anderem die musikalischen Talente weiter fördern kann.

Dominique Lattich / 24.05.12 / OTZ

 

 

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Albert Schweitzer, Albert Schweitzer Gymnasium, Fremdsprachen, Heinz, Hinsichtlich, Mai, ThüRinger Allgemeine

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