Pressespiegel vom 24. Mai 2012
Sven Senier | 24. Mai 2012 | 20:31 Uhr
“Leselöwen” in Rudolstadt gekürt
Quelle: OTZ
Julian Zunft aus der Grundschule Anton Sommer Rudolstadt hat am mittwoch den Leselöwen-Vorlesewettbewerb gewonnen. Acht Schüler hatten sich beim Wettstreit in der Rudolstädter Stadtbibliothek den Juroren gestellt. Zweite Plätze gingen an Anna Scheibel (Remda) und Paul Schlosser (Schwarza).
Rudolstadt. Acht Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Remda, Uhlstädt und Rudolstadt traten gestern in der Rudolstädter Stadtbibliothek zum Leselöwen-Vorlesewettbewerb an. Sie hatten sich in einem Vorentscheid als die besten Leser ihrer Schulen erwiesen. Die Kinder lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende entschied oft nur ein Punkt zwischen den Platzierungen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in diesem Jahr zwei zweite Plätze gibt. Als Sieger sind folgende Kinder aus dem Wettbewerb hervorgegangen: Platz eins geht an Julian Zunft aus der Grundschule “Anton Sommer” Rudolstadt, die beiden zweiten Plätze teilen sich Anna Scheibel aus der Grundschule Remda und Paul Schlosser aus der Grundschule Schwarza.
Der Leselöwen-Wettbewerb findet alljährlich im Frühjahr statt und wird von der Thalia-Buchhandlung Rudolstadt und dem Löwe Verlag Bindlach in Kooperation mit der Bibliothek organisiert. Für die Grundschüler der dritten Klassen stellt er den Höhepunkt dar, nachdem sie sich alle den Vorentscheiden in ihren Schulen gestellt haben. Die Kinder der Klasse 4b der Anton-Sommer-Schule eröffneten den Vormittag mit einem faszinierenden Frühlingsprogramm. Im ersten Teil des Wettbewerbs lasen die Kinder drei Minuten lang aus ihrer selbst ausgewählten Geschichte. Unter anderem waren das “Angstmän” von Hartmut El Kurdi, “Die Wawuschels mit den grünen Haaren” von Irina Korschunow oder “Auf Rätseljagd” von Ulf Blanck. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, ging es nach der Pause mit einem von der Jury vorgegeben Text, in diesem Jahr mit dem Buch “Kalle gegen alle” von Charlotte Habersack, weiter. Die fünfköpfige Jury, zu der auch der Vorjahressieger Jannik Enders von der Grundschule Schwarza zählte, hatte am Ende die schwierige Aufgabe, die Sieger zu ermitteln. Bewertet wurden Lesetechnik, Textgestaltung, Lautstärke, Richtigkeit, Lesefluss und Betonung.
Heike Enzian / 24.05.12 / OTZ
Zuschuss für Mittagessen wird von Eltern häufig beantragt
Landkreis. Am Mittwoch kamen die vierten Klassen der Diesterweg-Grundschule Sömmerda von ihrer mehrtägigen Abschlussfahrt ins Schullandheim Bleicherode wieder. “Wir hatten auch diesmal die Eltern frühzeitig darüber informiert, dass es bei Bedarf Unterstützung für die Fahrt gibt und sie das rechtzeitig beantragen müssen”, erzählt Grundschulleiterin Heidrun Saalfeld. Schließlich sei es ja auch Anliegen der Schule, dass jedes Kind mitfahren kann. Und speziell für die Abschlussfahrt habe es etliche Anträge von Eltern gegeben. Zuschüsse für Ausflüge oder Klassenfahrten machen nach der Unterstützung für das Mittagessen in Kindergarten oder Schule den zweitgrößten Posten aus, für den Gelder aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes für sozial schwache Familien im Landkreis gezahlt werden. “Im Vergleich dazu werden Anträge auf Schülerbeförderung oder Lernförderung weniger häufig gestellt”, so Thomas Schorcht, Abteilungsleiter für Sozial- und Gesundheitswesen im Landratsamt, auf Nachfrage unserer Zeitung. “Die Sache mit der Lernförderung ist eine, wo wir uns ein bisschen ärgern”, sagt Heidrun Saalfeld. “Für Zuschüsse zur Lernförderung besteht erst ein Anspruch, wenn das Kind versetzungsgefährdet ist”, so die Schulleiterin. Eine Förderung über die der Schule hinaus könne viel eher greifen, wenn es diese Klausel nicht gebe, wünscht sich die Schulleiterin eine Lockerung derselben. Allein 500 Anträge wurden im ersten Quartal dieses Jahres auf Zuschüsse für Mittagessen gestellt. Bei den zirka 860 Schülern, die etwa “Menü Mobil Vogelsberg” im Landkreis über Schulen mit Mittagessen versorgt, erhalten 18 Prozent den Zuschuss, so Daniela Küttner-Hühn vom Kundenservice des Unternehmens. Sie sieht an manchen Stellen noch Beratungsbedarf, “weil einige Eltern, so meine Erfahrung, immer noch nichts von dieser Möglichkeit wissen”. Sie verweise dann auf das Sozialamt, mit dem die Firma unter anderem auch eine schnelle Lösung “zum ganzen Abrechnungsprozedere” für die Zuschüsse gefunden habe. Das Sozialamt des Landkreises habe sehr umfangreich öffentlich für die Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes geworben, blickt Thomas Schorcht auf die Zeit seit der Einführung des Paketes zum 1. April vergangenen Jahres zurück. Alle beim Amt im vergangenen Jahr gestellten Anträge, das seien fast 4000 gewesen, wurden bewilligt. Daraus ergeben sich gezahlte Zuschüsse von rund 276.000 Euro. Für das vergangene und dieses Jahr erhielt der Landkreis vom Bund einen Pauschalbetrag von je 450.000 Euro. “Mit dem Betrag muss der Landkreis die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes und die Personal- und Sachaufwendungen finanzieren”, erklärte der Abteilungsleiter. Gerade in den Anfangsmonaten habe der Landkreis höhere Kosten durch Investitionen in notwendige neue Software und mehr Personal für die Abarbeitung der Anträge gehabt. Nicht alle antragsberechtigten Familien hätten im vergangenen Jahr Zuschüsse beantragt, räumt Thomas Schorcht ein. Der bisherige Trend für dieses Jahr zeige, dass die Antragszahlen weiter steigend im Vergleich zu 2011 sind. Im Sömmerdaer Schüler-Freizeit-Zentrum hofft Leiterin Ellen Kaufmann auf mehr Resonanz als bisher auf den ab diesem Jahr neuen Freizeitpass etwa für die Nutzung kreativer Angebote. Auch dafür könnte ein Zuschuss beantragt werden.
Anett Hädrich / 24.05.12 / TA
Ausbildung: Handwerkerschaft Eichsfeld ruft zur Bewerbung auf
Quelle: TLZ
Immer wieder fragen dieser Tage Meister bei Klaus-Dieter Worm, dem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen, nach, ob er Schulabsolventen nennen kann, die an einer Lehrstelle interessiert sind. Deshalb bittet Worm alle, die an einer Lehrstelle im Handwerk interessiert sind, aber noch mit sich hadern, sich möglichst bald an die Kreishandwerkerschaft zu wenden.
Eichsfeld. Weil nun geburtenschwache Jahrgänge die Schule verlassen, “haben wir Lehrstellen mehr als genug”, so Worm. Für diese müssten nur die passenden Lehrlinge gefunden werden. Viele Absolventen mit guten Abschlusszeugnissen hätten längst schon ihre Lehrstelle, wobei nicht wenige keine Vermittlung von Handwerkerschaft oder Arbeitsagentur in Anspruch nehmen mussten und sich mit dem letzten Halbjahreszeugnis bewarben. Jetzt seien meist nur noch die auf der Suche, die weniger gute Schulnoten vorweisen können, anderswo nicht angenommen wurden oder sich noch für keinen Beruf entscheiden konnten. Da die Sommerferien 2012 erst Mitte Juli beginnen, sei bis zum Ausbildungsbeginn am 1. August nicht viel Zeit, mahnt Worm alle Unentschlossenen, “sich auf die Socken zu machen”. Es wäre doch schade, wenn am Ende Lehrstellen in der Region unbesetzt blieben, sagt er auch an die Adresse der Eltern, die ihren Kindern Unterstützung geben sollten. Zu haben seien Ausbildungsplätze in der gesamten Palette der Gewerke, auch in den Bereichen Elektro, Bau und Metall, in denen gutes Geld verdient werde. Klaus-Dieter Worm verweist auch darauf, dass es heute viele Möglichkeiten zur Information bis hin zum Internet gibt. Eine davon sei im Landkreis Eichsfeld die seit über sechs Jahren gut funktionierende Zusammenarbeit der Handwerkerschaft mit den Regelschulen zur Berufsorientierung. “Ich hätte mich vor über 40 Jahren gefreut, wenn ich so viele Informationsmöglichkeiten gehabt hätte”, sagt Worm, der Ende der 60er Jahre irgendwie zu seiner Maurerlehre beim späteren Kreisbaubetrieb Worbis gekommen war.
Immer wieder hört der Geschäftsführer, dass sich Jugendliche Zeit lassen mit einer Bewerbung, weil es laut Presseberichten jetzt so viele freie Lehrstellen gebe. Aber das Problem sei eben, dass die guten potenziellen Auszubildenden eben schnell ihre Verträge bekommen und die mit schlechteren Zeugnissen übrig bleiben. Und da ist Klaus-Dieter Worm beim Thema Ausbildungsreife. Die Reife der Schulabgänger zur Ausbildung werde von den Handwerkern “sehr differenziert” eingeschätzt. Und diejenigen mit weniger guten Noten und Fähigkeiten würden jetzt eher auffallen, weil es eben insgesamt weniger Schulabgänger gebe. “Ein solider Schulabschluss ist die beste Grundlage für alles, was ich im Leben machen will”, das habe schon immer gegolten. Bei der Suche nach Lehrlingen habe das Handwerke zwar “die Messlatte sehr tief gehängt, ganz tun wir sie aber nicht weg”.
Jürgen Backhaus / 24.05.12 / TLZ
Technische Glaswerke Ilmenau bieten Ausbildungsmöglichkeiten
Quelle: TA
Die Technischen Glaswerke Ilmenau bieten sehr viele Ausbildungsmöglichkeiten. 11 Lehrlinge sind unter den 230 Mitarbeitern.
Ilmenau. Florian Fröbel ist im ersten Ausbildungsjahr. Der 18-Jährige erlernt bei den Technischen Glaswerken Ilmenau (TGI) den Beruf des Verfahrensmechanikers in Glastechnik. Die Arbeit sei anstrengend, aber schön, sagt er. Junge Menschen wie Florian auszubilden und ihnen eine Berufsperspektive zu bieten, liegt TGI-Geschäftsführer Hartmut Kainer besonders am Herzen. Auf der Pressekonferenz am Mittwoch stellte er die breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten vor: vom Verfahrensmechaniker Glastechnik, über den Industriemechaniker und Mechatroniker bis hin zum dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Produkttechnik. “Glas ist ein schönes Thema”, ist Kainer überzeugt. 230 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, darunter 11 Lehrlinge. Für das nächste Ausbildungsjahr gibt es sogar eine weibliche Bewerberin.
Der Eignungstest ist anspruchsvoll, aber machbar, sagt der Geschäftsführer. Die Ausbildung dauert drei beziehungsweise dreieinhalb Jahre. Mit der Berufsschule, dem Christlichen Jugenddorf und der Universität habe man gute Partner und Bedingungen vor Ort.
Die Glasgestaltung soll zunehmend an Bedeutung gewinnen, sagt Hartmut Kainer, der für den Glasberuf und die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten seiner Fach- und Führungskräfte wirbt. Jedoch sei es zunehmend schwieriger, Personal zu finden. Bisher reiche die Anzahl der Auszubildenden aus, um die jährlichen Abgänge (2 bis 4 Mitarbeiter) zu kompensieren. Der Altersdurchschnitt liege bei 47 Jahren. In Zukunft will das Unternehmen noch mehr Wert auf innovative Produkte legen. Mit vier konzipierten Schmelzwannen und automatisierten Produktionslinien habe man gute Voraussetzungen. Laut Hartmut Kainer investiere man jedes Jahr etwa eine Million Euro. Ziel ist es, den Umsatz von 23 auf 30 Millionen Euro zu steigern und weitere 20 Arbeiter zu beschäftigen. Wie die weltgrößte Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt
Henry Buchberger / 24.05.12 / TA
Schüler von sechs Gymnasien traten bei Wettbewerb an
Quelle: TA
Schüler der siebenten Klassen aus sechs Gymnasien traten beim Schulamtswettbewerb an. Ihnen wurden Aufgaben im Hören, Sprechen und Lesen gestellt.
Sömmerda. Das schöne Wetter ist ein gutes Zeichen, versprühte Fachberaterin und Englischlehrerin Kathrin Peschke am Mittwoch Optimismus vor den 19 Teilnehmern beim Start des Englischwettbewerbs der 7. Klassen. Und das natürlich in Englisch. Wolfgang John, Leiter des Sömmerdaer Gymnasiums, das gestern Gastgeber des Ausscheides war, versprach kühle Räume, damit die Englisch-Eleven nicht etwa durchs Wetter in Schwitzen geraten - sondern eher durch geistige Aktivitäten. “Aber Spaß soll es ja auch machen”, betonte er. Annika Oertwig vom Sömmerdaer Gymnasium war aber zuerst einmal etwas aufgeregt, als es zu Teil eins des Wettbewerbs - dem verstehenden Hören – ging. “Ich habe zu Hause zum Beispiel das Bilder erklären und Lesen noch etwas geübt”, erzählt die Siebtklässlerin. Über einen Ausscheid in den Klassen bzw. Schulen, an dem interessierte Schüler mitmachen konnten, hatten sich die Teilnehmer für den Schulamts-Ausscheid qualifiziert.
Dabei handelte es sich um Schüler aus sechs Gymnasien des ehemaligen Schulamtsbereiches Artern, die sich den Aufgaben stellten. Dazu gehörte unter anderem auch sinngemäßes Übertragen, das Lesen eines unbekannten Textes oder das Sprechen anhand von Bildimpulsen. Die Aufgaben waren von Englischlehrerinnen der Gymnasien Sömmerda, Kölleda, Gebesee, Greußen, Bad Frankenhausen und Sondershausen erarbeitet worden. Hintergrund des Wettbewerbs sei, den Siebtklässlern einen sprachlichen Höhepunkt zu schaffen, so Gabriele Ehrlich und Bärbel Rothe, Englischlehrerinnen am Sömmerdaer Gymnasium. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Sparkasse Mittelthüringen.
Platz 1 beim Englischwettbewerb holte sich Alexandra Heubel (Gymnasium Sondershausen), gefolgt von Dominik Paak (Gymnasium Greußen) und Jasmin Appenrodt (Gymnasium Bad Frankenhausen) auf Platz zwei und drei.
Wie es mit dem Wettbewerb nächsten Jahr im Schulamtsbereich Mittelthüringen weitergeht, dazu bedarf es noch Absprachen, so Kathrin Peschke.
Anett Hädrich / 24.05.12 / TA
Mit bunten Händen und Muffins kranken Kindern helfen
Quelle: OTZ
Hilfsaktion “Kinder lachen für Kinderlachen”: Die Jungen und Mädchen der Greizer Kindertagesstätte Freundschaft beteiligen sich an der bundesweiten Hilfsaktion “Kinder lachen für Kinderlachen”.
Zaghaft drücken der zweijährige Cassian und die einjährige Ida ihre mit Fingerfarbe bemalten Hände auf das Papier und staunen über das Ergebnis. Ihren Handabdruck haben sie auf dem großen Plakat hinterlassen. Was die Kleinen noch nicht wissen können: Sie haben damit kranken Kindern geholfen. “Kinder lachen für Kinderlachen” heißt die bundesweite Aktion, an der sich die Kindertagesstätte Freundschaft zum wiederholten Male beteiligt. Und die bunten Handabdrücke sind Teil der Aktion. Denn ein Kindernahrungshersteller spendet für jeden Abdruck eine bestimmte Summe an den Dachverband “Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e. V.”. Der finanziert den Einsatz von Klinikclowns, die kranke Kinder zum Lachen bringen und damit den Heilungsprozess fördern sollen. Doch der Kindergarten hat gestern zudem mit einer eigenen Aktion Geld gesammelt. Muffins, die die Kinder der großen Gruppe lustig verziert haben, wurden verkauft. “Viele Eltern haben sogar große Teller voll mit Muffins mitgenommen, für die Kollegen auf Arbeit”, freut sich Kita-Leiterin Maria Höfer, die dankbar ist, dass die Eltern sich bereitwillig an der Spendenaktion beteiligt haben. Höfer schätzt, dass mit Hilfe des Muffinverkaufs noch einmal rund 160 Euro zusammen kommen werden. Das Geld wird dann ebenfalls gespendet. Letztes Jahr wurden bundesweit rund 600 000 Euro für die Aktion gesammelt.
Katja Grieser / 24.05.12 / OTZ
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