Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Pressespiegel vom 25.4.2012

Christoph Werz | 25. April 2012 | 20:43 Uhr
Vorlesen mit webReader

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Leserinnen und Leser des Pressespiegels

20 Klassen, 400 Kinder, 1000 weitere Besucher, 2000 verteilte Flyer und Informationsbroschüren. 1km Kabel verlegt, 250x den Nachhaltigkeitssong abgespielt und das alles in 5 Tagen und 4 Nächten.

24 eifrige Schülerinnen und Schüler auf Landes- und Kreisebene sowie Jugendliche des Jugendforums Thüringen, die einmal mehr für die Mitwirkung gebrannt haben.

KinderKult 2012 ist mit einem neuen Rekord zu Ende gegangen. Freuen wir uns jetzt auf einen ebenso erfolgreichen Landeselterntag!

Bleiben sie neugierig

In eigener Sache: LEV

Endlich ist es soweit!
Bad Berka. Der 27. Landeselterntag mit dem Thema: ”Facebook und Co. – Brennpunkt soziale Netzwerke” findet am 28. April in den Räumlichkeiten des Lehrerinstitutes (ThiLLM) statt.

Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nur online möglich.
http://lev-thueringen.de/2012/03/einladung-zum-27-landeselterntag-in-bad-berka/

Wir freuen uns auf spannende und interessante Anregungen und Gespräche

Quelle: Deutschland Today
Für ein besseres Schulklima

Sicher durch den Straßenverkehr
Erfurt (Schülerredakteurin Paula Beck) – Ein Klick auf dem MP3-Player genügt und der neue Lieblingssong ertönt laut aus den Kopfhörern. Dass eine zu hohe Dezibel-Zahl dem menschlichen Gehör schaden kann, beachten Kinder und Jugendliche kaum.

Dies ist nur eins der vielen Probleme, welche die „Gemeinsame Deutsche Arbeiterschutzstrategie“ in dem Arbeitsprogramm „Für ein besseres Schulklima“ lösen möchte.

Das Ziel dieser Organisation ist es, ein gesundes Bewusstsein junger Menschen gegenüber Lärm und Gefahrstoffen zu entwickeln. Um dieses zu erreichen, werden einer Vielzahl von Schulen geeignete Unterrichtsmaterialien gesendet.
Die sogenannten „Runden Tische“, welche aus Vertretern des Kulturministeriums, der Unfallkasse und ausgewählten Lehrern bestehen, versuchen stätig neue interessante Programme für Schulen zu entwickeln.

Auf der Kinder-Kult Messe, welche vom 22. bis 25. April 2012 in Erfurt stattfand, konnten sich Messebesucher über die Versicherungsgruppe „Unfallkasse Thüringen“, sowie spezielle Arbeitsprogramme der GDA informieren. In diesem Gespräch erfuhren die Schüler, dass sie alle bei dieser recht unbekannten Unfallkasse pflichtversichert sind. Diese haftet für Verletzungen, welche den Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg oder während des Unterrichtes zustoßen können.

Um die Besucher auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen, schloss sich die GDA mit „Bus Thüringen“, „Clown Hajo“ und „ADAC“ zusammen. Gemeinsam versuchten diese durch Theaterstücke, Buserkundungen, sowie Rätsel und Gewinnspiele Kindern und Jugendlichen wichtige Informationen spielerisch zu vermitteln. Fleißig falteten die Interessenten kleine Busse oder lauschten aufmerksam den inhaltlich wertvollen Witzen des sympathischen Clowns.
Artikel vom 24.04.2012

Quelle: TJM
Kinder-Kult Erfurt 2012 – Justizministerium unterstützt Internet-Treff zum sicheren Umgang mit dem Internet – Justizminister Poppenhäger besucht offizielle Eröffnung der 6. Freizeit- und Medienmesse

Zum vierten Mal unterstützt das Justizministerium den Internet Treff im Medienbereich der Messe Kinder-Kult. Justizminister Holger Poppenhäger wird aus diesem Grund morgen an der offiziellen Eröffnung teilnehmen und den Medienbereich genauer unter die Lupe nehmen.

„Ein Blick in die hervorragenden Informationsmaterialien beispielsweise der Thüringer Landesmedienanstalt oder des Bundesfamilienministeriums, die sich in der Regel an Kinder und Eltern mit ihren speziellen Aufklärungsbedürfnissen richten, zeigt, dass auch ältere Generationen noch eine Menge über sicheres Surfen lernen können. Insofern bin ich gespannt, was die Medienpädagogen am Internet-Treff dieses Jahr aufgespürt und ausgewählt haben, um auf Themen abseits von Facebook und Youtube im Internet neugierig zu machen“, sagte der Justizminister vorab. Seine Stippvisite wird er nutzen, um einen symbolischen Zuwendungsscheck an den Vorsitzenden des Vereins Ice-Breaker, Axel Wieczorek, zu überreichen. Mit 2.500 EUR unterstützt das TJM die Kosten für die Standbauten und Honorare der Standbetreuer/innen.

Die Medienerziehung in den Thüringer Schulen und die Herausbildung der Medienkompetenz von Vorschulkindern, Schüler/innen und Lehrer/innen, aber auch Eltern und aller anderen Erwachsenen, ist ein Schwerpunkt der Messe Kinder-Kult und wurde darum in diesem Jahr noch einmal erweitert. Die Thüringer Landesmedienanstalt, der Landesfilmdienst, der Erfurter Netcode, ein „Netz für Kinder“, Universitäten, Fachhochschulen und das Fraunhofer Institut gestalten das umfangreiche Medienangebot. Der Internet-Treff ist in der Radio- und TV-Treff integriert, wo Besucher/innen interessante, wissenswerte und spannende Onlineportale entdecken können.

Minister Poppenhäger möchte mit den Jungen und Mädchen morgen insbesondere über die Themen Kinder- und Jugendschutz und Urheberrecht im Internet ins Gespräch kommen.

Urheberrechte resp. Schutz geistigen Eigentums von klein auf achten lernen

Der Justizminister ist ein Befürwortet des Urheberrechtsschutzes und wendet sich darum gegen urheberrechtswidrig hergestellte Musik- oder Filmkopien oder dass urheberrechtlich geschützte Inhalte ungehindert und massenhaft weltweit verbreitet und vervielfältigt werden: „In unserer Wissensgesellschaft leben immer mehr Menschen von geistiger Arbeit, seien es Musikalben, Video- oder Spielfilme, Romane, Gedichte, Gutachten oder wissenschaftliche Studien. Leistungen des menschlichen Verstandes sind Produkte wie Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Das Bewusstsein für dieses geistige Eigentum sollte möglichst früh geschult werden. Das Internet ist der größte öffentliche Raum. Allerdings hat er noch immer nur wenige allgemeingültige Regeln.

Aber eines gilt: Geistiges Eigentum muss überall geschützt werden, auch im Internet“, so der Justizminister. „Frei“ heiße nicht zwangsläufig nur gratis, sondern auch freiheitlich und frei im Sinne von politischer und gesellschaftlicher Freiheit. Der Minister wirbt dafür, Freiheitlichkeit und Unentgeltlichkeit nicht gleichzusetzen.

22. bis 25. April 2012: Kinder-Kult

Quelle: Messe Erfurt

Das Freizeit- und Medienevent Kinder-Kult hat sich im Freistaat Thüringen als deutschlandweit einmaliges Highlight in der Freizeit- und Medienlandschaft etabliert.

In zwei Messehallen begeistern auf über 14.000 Quadratmetern Projekt-, Aktions- und Erlebnisbereiche mit Sport, Spaß und Spiel, mit Theater, Tanz und Experimenten, mit Rundfunk, Film und Video mit Online- Entdeckungen und Computerspielen sowie mit vielen weiteren attraktiven Spiel- und Mitmach- Angeboten die jungen Besucher und ihre Begleiter.

Viele Freizeitmöglichkeiten aus den Bereichen Medien, Sport, Kunst und Kultur werden präsentiert und dienen dazu, eigenes Wissen und Können zu erproben und zu vertiefen, Interessen und Neigungen für Neues zu wecken und Wissen zu erwerben.

www.kinder-kult.eu

Quelle: TA
Stadtelternsprecher von Nordhausen im Amt bestätigt

Lutz Kaufmann – Elternvertreter der Kita “Spielkiste” in Nordhausen-Ost – ist alter und neuer Stadtelternsprecher. Seine Stellvertreterin ist Anja Gerlach. Dies teilte am Mittwoch die Nordhäuser Stadtverwaltung mit.
Nach dem Ende der einjährigen Wahlperiode haben jetzt im Rathaus die Wahlen stattgefunden, bei denen der Stadtelternbeirat Lutz Kaufmann im Amt bestätigte.

Nordhausen. Der Stadtelternbeirat ist der Zusammenschluss der Elternbeiratsvorsitzenden aller Kitas der Stadt Nordhausen. Der Stadtelternsprecher vertritt die Interessen der Elternschaft gegenüber der Gemeinde und dem jeweiligen Träger der Einrichtungen. In Kooperation mit dem Stadtelternbeirat hat der Sprecher Anhörungs-, Auskunfts- und Initiativrechte in Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen. Seine Mitwirkung ist auch notwendig bei der Umsetzung von Bildungszielen. Wer Kontakt zum Elternsprecher aufnehmen möchte, kann dies über das Sachgebiet Kindertagesstätten bei der Nordhäuser Stadtverwaltung tun: telefonisch unter der Nordhäuser Nummer 696 312, per E-Mail über kita@nordhausen.de oder auch per Post an die Nordhäuser Stadtverwaltung, Markt 15, 99734 Nordhausen.
25.04.12 / TA

Quelle: OTZ
Wolfersdorfer Kindertagesstätte: das “Haus der kleinen Forscher”

Es gab große Augen und eine ganze Menge Aufregung bei den Kindern der Kindertagesstätte (Kita) Pusteblume am Freitagnachmittag, waren sie doch gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, an der Auszeichnungsveranstaltung der Stiftung “Bildung für Thüringen” teilzunehmen.

Wolfersdorf. Anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung erhielt der Kindergarten den Titel “Haus der kleinen Forscher”. Natürlich staunten die 25 Mädchen und Jungen nicht schlecht, dass so viele Erwachsene bei ihnen zu Besuch waren. Doch dann wurde es quirlig, denn die Kinder wollten zeigen, was sie bei ihren Experimenten alles gelernt hatten. Da musste gleich der Rosinenfahrstuhl vorgeführt werden, in denen die Früchte durch sprudelndes Mineralwasser tanzen. Auch einen Tornado in der Wasserflasche konnten die Kleinen vorführen und erklären. Zudem arbeiten sie schon seit einigen Tagen an einem Langzeitexperiment, bei dem sie bisher beobachten konnten, dass die Keime einer Kartoffel immer dem Licht entgegen wachsen.

“Haus der kleinen Forscher” ist eine Initiative des Netzwerkes, die 2006 in Thüringen ins Leben gerufen wurde und das Ziel hat, Kinder schon im Vorschulalter spielerisch an naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und Phänomene heranzuführen. Zugleich sollen den Mädchen und Jungen begreiflich gemacht werden, damit sie in das Leben mit der Natur eingebunden werden, so Cathleen Schmid von der Stiftung und Diana Skibbe vom Schulamt Ostthüringen. Sie überreichten die Auszeichnung nebst Urkunde und Plakette. Kita-Leiterin Karin Jacob verwies darauf, dass die Einrichtung unter dem Leitspruch “Wir leben mit der Natur, wollen viel mit der Natur erreichen” steht, die Kinder also täglich mit naturwissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt seien. Somit sei das Forscherprojekt in die Zielstellung der pädagogischen Arbeit gut eingebunden.

2011 hatte sich die Einrichtung entschieden, an der Projektarbeit mitzuwirken, die Arbeiten zu dokumentieren und sich um den Titel zu bewerben.

Die Auszeichnung für die Wolfersdorfer Kita, deren Träger die Arbeiterwohlfahrt des Landkreises Greiz ist und die es seit 1949 gibt, war eine besondere. Den Kinderaugen war anzusehen, dass sie sich freuten. Auch die Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Einrichtung zeuge davon, dass der pädagogische Ansatz gut ist.
Peter Reichardt / 25.04.12 / OTZ

25.04.12
Berufsbildungsmesse “Berufe aktuell” in der Pößnecker Shedhalle

Die Zahl der Stände am Mittwoch bei der 9. Auflage der Berufsbildungsmesse “Berufe aktuell” ist auf 61 gestiegen. Den Veranstaltern – die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Saale-Orla – war es gelungen, mehrere neue Aussteller vor allem aus dem Landkreis zu gewinnen.
Marius Koity / 25.04.12 / OTZ

Der Wolf kommt zurück ins Eichsfeld
Viel Wissenswertes rund um den heimischen Wald und seine Bewohner gab es am Mittwoch in der Grundschule “Am Sonnenstein” in Brehme zu erfahren.

Forstverwaltungsmitarbeiter Martin Klein zeigte den staunenden Schülern mit Hilfe von Tierpräparaten viele unterschiedliche Waldbewohner, die allesamt auch im Eichsfeld anzutreffen sind.

Brehme. Für die Kinder aus einiger Entfernung kaum zu erkennen war dann zum Beispiel ein ausgestopftes Mauswiesel, welches als kleinstes Raubtier der Welt gilt und sich hauptsächlich von Mäusen ernährt.

Anschaulich stellte Martin Klein, der auch als passionierter Jäger oft in der Natur unterwegs ist, den vielfältigen Lebensraum Wald vor. Auf neugierige Fragen der fast 100 Schüler, die sich in der Turnhalle der Schule um ihn und seine Mitbringsel versammelt hatten, hatte der Naturliebhaber immer die passende Antwort parat. So staunten die Grundschüler dann auch nicht schlecht, als sie hörten, dass der Wolf aller Wahrscheinlichkeit nach, den Weg zurück nach Thüringen und somit auch in Eichsfelder Wälder finden wird.
Begeistert machten alle mit, als sie das typische Heulen des Raubtieres nachahmen sollten.

Für andere Tierlaute des Waldes hatte der Fortsmitarbeiter in einer kleinen Kiste diverse Pfeifen und andere Blasinstrumente dabei. So waren neben dem markerschütternden Todesschrei eines Hasen auch die Laute einer Ricke zu vernehmen, die nach ihrem Kitz sucht. “Damit locken die Jäger im Wald einen Rehbock in ihre Richtung. Dieser meint, er findet hier eine Partnerin und tappt somit in die Falle”, erklärt der Referent. Für den naturgetreuen Brunftschrei des Hirsches musste derweil eine Plastikgießkanne herhalten.

Auch das die weit verbreiteten und putzig drein schauenden Waschbären im Eichsfeld eigentlich nichts zu suchen haben, sondern in den 1930er Jahren aus Amerika eingeschleppt worden sind, konnten die Kinder erfahren.

Nach der interessanten Exkursion in die einheimische Natur und ihre Bewohner, versammelten sich die Kinder im Anschluss im Schulgarten. Am Rand der zahlreichen Gemüsebeete durften dort der Schülersprecher und sein Stellvertreter den Baum des Jahres 2012, die Europäische Lärche pflanzen. Die Besonderheit dieses widerstandsfähigen Gehölzes besteht darin, dass der Baum, ähnlich wie ein Laubholz, in jedem Herbst seine Nadeln abwirft. Damit wird er Umwelteinflüssen gegenüber resistenter und kann extrem kalte Winter besser überstehen als seine immergrünen Verwandten.
Rene Weißbach / 25.04.12 / TA

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Literaturstipendien an fünf Thüringer Autoren vergeben
Matschie: „Beitrag zur lebendigen Kulturlandschaft“

Fünf Thüringer Autoren erhalten in diesem Jahr mehrmonatige Förderstipendien des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Ihre literarischen Vorhaben, die aus 34 eingereichten Anträgen ausgewählt wurden, werden mit jeweils 850 Euro pro Monat unterstützt. Mit den Förderstipendien erhalten sie die Möglichkeit, sich über einen bestimmten Zeitraum ihrem literarischen Werk zu widmen.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Damit sich junge Künstler entfalten können, brauchen sie Freiräume. Mit den Stipendien ermöglichen wir jungen Schriftstellern, sich ganz auf ihr Werk zu konzentrieren. Dies ist ein wichtiger Beitrag zu einer lebendigen Kulturlandschaft.“
Ein viermonatiges Stipendium erhält Anselm Oelze aus Erfurt (Jahrgang 1986) für die Arbeit an seinem Romanprojekt „Wallace’s Linie“ über den britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace.

Ein dreimonatiges Stipendium erhält Urban Comploj aus Erfurt (Jahrgang 1987) für sein Konzept eines Erzählungsbandes, in dem er den Irakkrieg aus der Sicht eines italienischen Soldaten schildert.

Ein dreimonatiges Stipendium erhält Peter Neumann aus Weimar (Jahrgang 1987) für die Arbeit an seinem geplanten Gedichtband „Zwischen den Barschen, dein Fuß“..

Ein zweimonatiges Arbeitsstipendium erhält die Schriftstellerin Ingrid Annel aus Erfurt (Jahrgang 1955) für ihr Kinderbuchprojekt „Janne F.“, in dem sie den historischen Faust thematisiert.

Ebenfalls ein zweimonatiges Stipendium erhält Bernd Ritter aus Tabarz (Jahrgang 1954) für sein Romanvorhaben „Selbstbildnis mit Sonnenblume“, in dem der vor dem Hintergrund des spektakulären und bis heute nicht aufgeklärten Kunstraubs von Gotha im Jahr 1979 eine Kriminalgeschichte erzählt.

Hinweis: Bewerbungen für das Arbeitsstipendium 2013 sind noch bis zum 31. Oktober 2012 möglich. Einzureichen sind Lebenslauf, Bibliographie, Beschreibung des schriftstellerischen Vorhabens und eine Leseprobe. Die Vergabe der Stipendien beschränkt sich auf Autorinnen und Autoren, die ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Thüringen haben. Die Anträge sind zu richten an das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werner-Seelenbinder-Straße 7, 99096 Erfurt.
Gregor Hermann
Stellvertretender Pressesprecher
———————————————-
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner-Seelebinder-Straße 7
99096 Erfurt

Matschie: „Das Gutenberg-Massaker ist auch heute noch unfassbar, aber hat uns nicht sprachlos gemacht“ / Zahlreiche Konsequenzen

„Das Massaker vom Gutenberg-Gymnasium bleibt in Thüringen und ganz Deutschland fest in Erinnerung. So schrecklich und unfassbar das Geschehen von damals auch heute noch ist: Es hat uns nicht sprachlos gemacht, sondern es hat uns zum Handeln angeregt. Thüringen hat weitreichende Konsequenzen gezogen.“ Das unterstreicht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, zehn Jahre nach dem Schulmassaker vom 26. April 2002. An diesem Tag hatte ein Attentäter 16 Menschen und anschließend sich selbst getötet.

Mit einer Gedenkstunde, an der der Minister teilnimmt, werden Lehrer und Schüler des Gutenberg-Gymnasiums sowie Eltern und Angehörige am morgigen Donnerstag (26. April, 11 Uhr) an das Attentat erinnern.

Keinen jungen Menschen zurücklassen, sich in- und außerhalb der Schule um jeden kümmern – das sei die wichtigste Schlussfolgerung, so Matschie. Thüringen habe dabei in den vergangenen 10 Jahren viel getan, von der Änderung des Jugend- und Jugendmedienschutzes bis hin zur Verschärfung des Waffenrechts.

„Gutenberg hat aber auch unsere Bildungslandschaft nachhaltig verändert“, unterstreicht Matschie. Kein Schüler müsse heute nach der 10. Klasse mehr das Gymnasium ohne Abschluss verlassen. „Wir haben ein Notfallsystem etabliert, das schnelle Information und koordiniertes Eingreifen ermöglicht. Jede Schule hat einen Notfallplan und weiß, was im Falle eines Falles zu tun ist“, so der Minister. Zur Prävention gehöre insbesondere der Ausbau des schulpsychologischen Angebots. „Weil ich um die Bedeutung weiß, habe ich die Zahl der Schulpsychologen in Thüringen von 17 auf 32 erhöht. Unsere Psychologen sind Ansprechpartner für Schüler und Lehrer und helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.“

Dass die individuelle Förderung jedes Schülers im Thüringer Schulgesetz sowie in der Schulordnung als zentrales Prinzip verankert wurde, ist für Matschie eine wichtige Konsequenz für die Schulentwicklung. „Schule vermittelt Wissen, aber Schule ist auch ein Ort des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens. Beides muss zu einer Schulkultur verschmelzen, die Leistungsanreize gibt und in der unsere Schüler gern lernen“, so Matschie. Das unterstütze er politisch aktiv. Der Minister nennt als Beispiele die Einführung der weiterentwickelten Lehrpläne, die verbale Leistungseinschätzung, die jeder Schüler zusätzlich zu den Zeugnissen erhält, die individuelle Schulausgangsphase, die dabei helfen soll, dass kein Schüler die Schule mehr ohne Abschluss verlässt, sowie zahlreiche Projekte zur Demokratieerziehung an Thüringens Schulen.

„Wir alle wissen: Was vor 10 Jahren am Gutenberg-Gymnasium passierte, lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber wir verstehen es als Mahnung und Auftrag, Schule zu einem besseren Ort zu machen, als er es am 26. April 2002 war“, unterstreicht Matschie.

Gerd Schwinger
Pressesprecher
———————————————-
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

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