Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Pressespiegel vom 18. Januar 2010

Alexander Grimm | 18. Januar 2010 | 16:31 Uhr
Vorlesen mit webReader

lunes – buenos días querida gente -
lebenslanges lernen, diesmal ist Spanisch dran…

Guten Morgen liebe Leser des Pressespiegels,
eine Woche ist vorüber, eine neue beginnt.

Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken
haben einen belächelnswerten Anfang.

Albert Camus

Beginnen wir die neue Woche optimistisch, heute treffen sich die Landeselternsprecher im TMBWK, dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit Vertretern der Haussspitze. Die Tagesordnung ist gut gefüllt – und wir werden uns – nicht nur heute an die hier zitierten Herren Camus und Adenauer halten die so kluge Dinge in einfache Sätze packen.

Wenn die anderen glauben, am Ende zu sein,
muss man erst anfangen.

Konrad Adenauer

Kommen sie gut durch den Tag, die Woche, den Monat, das Jahr -

Ich möchte dieses Pressespiegelvorwort mit einem kleinen Spruch schliessen
den ich neulich gelesen und notiert hab. Er hat viel verändert. ;-)

Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit,
denn auch ich habe oft gelacht um nicht weinen zu müssen

Bleiben Sie neugierig
Ihr/Euer Alex Grimm

——

TLZ

Kleine Formate mit offenem Ausgang

Gera (KW). Mit der gebürtigen Coburgerin Lisa Stöhr eröffnet der Geraer Kunstverein sein Ausstellungsprogramm im Jahr 2010. “Tageswerk” heißt die Schau mit Zeichnungen und Malerei der 38-Jährigen, die am Sonnabend am Markt 8/9 eröffnet wurde.
Das “Tageswerk” ist eine Art Tagebuch. Zeichnerisch notiert Lisa Stöhr, was sie erlebt oder auch nur gesehen hat. Aus dem, was manchmal nur Oberfläche ist, etwas Tieferes zu machen, überlässt sie dem Publikum. Und nimmt sich das Zeit, auf die kleinformatigen Arbeiten einzulassen, kommt es gar nicht umhin, die oft nur angedeuteten Geschichten in skizzenhaften Bildern für sich zu Ende zu erzählen. Der Ausgang liegt naturgemäß im Auge des Betrachters. Von einem Neustart des Sehens sprach Kunstwissenschaftlerin Astrid Lindinger in ihrer Einführung: “Die Poesie entfaltet sich beim Innehalten und Betrachten.” Dass Johannes Neupert (Violine) für den Abend Bela Bartok aussuchte, konnte nicht besser passen. Stöhr zeichnet in einer kindlich anmutenden Naivität. Das schütze ihre Protagonisten vor allzu großer Neugier, so Lindinger, bewirkt aber eben auch das Gefühl des nicht nicht ganz Fertigen, des Angedeuteten, das man aber gern deuten möchte.
Stöhr studierte in Dresden bei Prof. Adamski sowie bei Baselitz in Berlin. Zugleich ist sie Pädagogin, arbeitet in der Kunstwerkstatt einer Montessori-Schule bei Kronach. “Das ist mein zweites Standbein”, schmunzelt die Mutter einer siebenjährigen Tochter. Tatsächlich sind nicht alle ihrer Arbeiten verkäuflich. Die Geschichten sind noch nicht zu Ende, auch nicht für die Erzählerin.
Das “Tageswerk” ist noch bis zum 27. Februar zu sehen.
——

FW
Eine bewegte Schule in der Erfolgsspur
Thüringen legt Wert auf sportliche Nachwuchsförderung. Ein dicht gewebtes Netz aus aktiven Kindergärten, Schulen und Vereinen hilft dabei seit etlichen Jahren auf die Sprünge.

Von Cindy Heinkel
Neuhaus/Rennweg – Schneeballschlacht auf dem Nachhauseweg. Schulranzen tragende Kinder bewerfen sich ausgelassen mit der weißen Pracht. Ein paar Meter weiter fröhliche Gesichter und reges Treiben an der Bushaltestelle. Hinter dem Schulgebäude eine Wiese, auf der Fünft- und Sechstklässler die Bretter angeschnallt haben, um sich im Langlauf zu üben. Hier ist Leben in der Bude. Für das Gymnasium in Neuhaus am Rennweg nichts Ungewöhnliches. Denn an dieser Schule lernen eine Menge sportbegeisterter Kinder und Jugendliche, werden individuell Talente gefördert.
Hohe Bewerberzahlen
Seit dem Schuljahr 2005/06 gibt es am Neuhäuser Gymnasium Sportklassen. Statt der im Lehrplan üblichen Sportstunden bekommen die Schüler der Klassen 5 bis 8 hier ihre Extra-Portion Bewegung und sind begeistert. Die zehnjährige Leah Greiner zum Beispiel. Die Stei-nacherin mit dem blonden Pferdeschwanz bringt auf den Punkt, was viele genau an diese Schule zieht: “Sport ist einfach mein Lieblingsfach.” Fünf Stunden davon in der Woche haben sie und ihre 22 Klassenkameraden. Und das ist ihnen oft nicht genug: “Manche unserer Schüler haben zusätzlich zwei Mal Training in ihren Heimatvereinen und am Wochenende Wettkämpfe”, sagt Annette Marth, die Sportkoordinatorin des Gymnasiums.
Die Bewerberzahlen für die Sportklassen zeigen, dass der Neuhäuser Ansatz den Nerv vieler Eltern und Schüler in der Region trifft. Jedes Jahr entstehen mindestens zwei Sportklassen, die Kinder kommen aus Judenbach, Rauenstein, Katzhütte, Oberweißbach oder Mengersgereuth-Hämmern, natürlich auch aus Lauscha, Steinach und Neuhaus selbst. Bewusst hat sich die Schulleitung gegen Aufnahmetests für die Sportklassen entschieden. Lediglich ein grundlegendes sportliches Leistungsvermögen und Spaß an der Bewegung werden vorausgesetzt.
Drei Dutzend Pokale hinter Glas – schon wer das Neuhäuser Gymnasium betritt, dem fällt diese besondere Sammlung auf. Im Schnitt können drei Schüler pro Jahrgang an Kinder- und Jugendsportschulen vermittelt werden. Doch es geht nicht ausschließlich um sportliche Erfolge, Leistungsträger oder die Olympiasieger von morgen: “Wir wollen Schüler auffangen, die Freude an der Bewegung haben und diejenigen, die Sport in Schule und Verein optimal verbinden möchten”, sagt die stellvertretende Schulleiterin Carola Gruner. Einig ist sie sich dabei mit dem Sportverantwortlichen des Schulamtes Neuhaus am Rennweg, Wolfgang Leipold-Büttner. “Es geht auch um diejenigen, die nicht hauptberuflich Sportler werden wollen. Wir brauchen in Zukunft auch Schiedsrichter, Sportlehrer, Übungsleiter für unsere Vereine, die an allen Ecken und Enden fehlen.”
So üben sich die Neuhäuser Schüler in diesen Disziplinen ebenfalls. Eine Patenschaft mit der Neuhäuser Kita “Kinderland” beinhaltet, dass die Großen beim Crosslauf der Kleinen als Kampfrichter, Streckenposten und Betreuer mitmachen. Oft sind Lehrer und Erzieher selbst überrascht, mit welchem Engagement sich die Kinder einbringen.
Genau deshalb liebt Annette Marth ihren Beruf. Seit fast 30 Jahren ist sie Sportlehrerin. Erst im Dezember erhielt sie für die Aufbauarbeit der Sportklassen den Guts-Muths-Ehrenpreis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie dem Deutschen Sportbund. Doch im Mittelpunkt zu stehen, ist nicht ihr Ding. Lieber steht sie auf dem Parkett der Sporthalle oder auf der verschneiten Wiese und spornt ihre Schüler an. Dabei bekommt sie immer montags tatkräftige Hilfe von bekannten Stützpunkttrainern. Jens Greiner-Hiero aus Lauscha kümmert sich um den Skispringer-Nachwuchs. Andrea Neudert vom SC Steinheid trainiert gemeinsam mit Jens Eberhardt vom WSV Scheibe-Alsbach Schüler, die gern Langlauf und Biathlon machen. Die Turnhalle wird in drei Felder geteilt, die Schüler üben individuell und auf den Schulsport abgestimmt.
Sport als Lebenselixier
“Ich genieße die Arbeit mit den Trainern vor der Haustür”, sagt Sportlehrerin Marth. “Oft springen wertvolle Verbesserungsvorschläge für die Schule heraus oder außergewöhnliche Wandertage wie ein Besuch beim Biathlon-Weltcup in Oberhof oder ein virtueller Sprung mit der Helmkamera von der Lauschaer Schanze.” Sport ist das Lebenselixier der 58-Jährigen. Auch für die Kinder sei er wichtige Grundlage, um beispielsweise Disziplin und ein Gefühl für Zeitmanagement zu entwickeln und auch, um gesteckte Ziele zu erreichen.
Sportliche Ziele gibt es am Gymnasium Neuhaus noch reichlich. Als nächstes ist der Sportplatz-Neubau neben der Guts-Muths-Halle dran. Und neben den Sportklassen möchte das engagierte Kollegium um Schulleiter Ralph Leipold das Konzept einer bewegungsfreundlichen Schule umsetzen. Neben den Sportstunden soll es dann fächerübergreifend und in den Pausen Bewegungsangebote geben.
Über Beispiele wie das Neuhäuser Gymnasium ist der Landessportbund Thüringen sehr froh. Mehr als ein Dutzend Schulen mit sportlicher Ausrichtung existiert im Freistaat. Nicht nur Gymnasien, auch Regel- und Gesamtschulen können sich für einen ähnlich sportlichen Weg entscheiden. An Grundschulen gibt es sogenannte sportbetonte Klassen. Selbst die Kleinsten in den Kindertagesstätten profitieren schon vielfach von der Kooperation mit Vereinen.
Thüringen an der Spitze
“Wir haben mehrere gute Beispiele in Thüringen”, sagt Anette Skujin, Referentin für Kinder- und Jugendsport beim Landessportbund. Die Ausbeute dieser Nachwuchsarbeit kann sich blicken lassen. Im Alter von sieben bis 14 Jahren ist jedes zweite Kind im Freistaat sportlich aktiv im Verein. “Damit ist Thüringen führend in den neuen Bundesländern”, so Skujin. Von 3600 Sportvereinen hätten allein 2000 sehr aktive Kinder- und Jugendabteilungen. “Jeder Hirnforscher empfiehlt, so früh wie möglich mit allgemeinen Bewegungserfahrungen zu beginnen”, sagt Skujin, frühere Leistungsschwimmerin. Wenn man bedenke, dass 15 Prozent der Kinder in Deutschland übergewichtig sind, könne Sport zur Gesundheitsorientierung für das ganze Leben beitragen.
Der Landessportbund initiiert eine Menge Veranstaltungen für den Nachwuchsbereich. Am 13. März gibt es in Suhl einen Mitmach-Fachtag unter dem Motto “Bewegen und Lernen”. Das Programm richtet sich an Eltern, Großeltern, Erzieher und Lehrer. Es geht unter anderem um Entspannungstechniken für kleine und große Leute, um Themen wie “Hauen ist doof – Spiele gegen Aggressionen” oder um gesunde Ernährung als Grundlage für besseres Lernen. Weiter werden Vereine finanziell gefördert, die in Kindergärten Sport anbieten. Es gibt für Kinderfeste von der Thüringer Sportjugend ein Spielmobil, wo kostengünstig Hüpfburgen, Rollenrutsche oder Torwand ausgeliehen werden können. “Weil Sport als allererstes Spaß machen soll”, erklärt LSB-Referentin Skujin.
Kurz nach 16 Uhr. Es ist Ruhe am Neuhäuser Gymnasium eingekehrt. Die Bushaltestelle ist verwaist. Skier, Schuhe und Stöcke stehen im Raum neben den Umkleiden in der Turnhalle. Annette Marth schließt ab und klemmt ihre Ski unter den Arm. “Ich fahre jetzt noch eine Runde Langlauf ums Kieferle mit meinem Hund.” Nicht ausgeschlossen, dass sie in der Loipe einen ihrer Schüler trifft.
——

TLZ

Kirchenkreis verlieh Zukunftspreise

Der Evangelische Kirchenkreis Mühlhausen verlieh zum dritten Mal seinen Zukunftspreis. Er ging für das vergangene Jahr an die Kirchengemeinden in Blankenburg, in Mühlhausen (St. Nicolai), in Großengottern und in Dingelstädt. Abordnungen der Preisträger waren am Freitagabend in das neue Mühlhäuser Martini-/Georgii-Gemeindezentrum eingeladen.
Von Jürgen WAND MÜHLHAUSEN.
Eigentlich sollten vier Saxophonisten aus Dingelstädt, die bei einem der Preisträger-Projekte mit den Ton angaben, den musikalischen Auftakt vollziehen. Doch sie waren wohl verhindert gewesen, so dass es ein gemeinsam gesungener, fröhlicher Kanon tun musste.
Das Thema für diese dritte Ausschreibung des mit insgesamt 5000 Euro dotierten Zukunftspreises war “Arbeit mit Familien”. Nahe liegend, dass die Referentin “Kinder- und Jugendarbeit” im Kirchenkreis, Ingrid Walter, den Hut aufhatte und das Ergebnis der Jury gemeinsam mit Superintendent Andreas Piontek verkündete. Und die Ehrung vornahm. Und das machten die beiden vor vollem Haus sehr spannend.
Der Gottesdienst in Dingelstädt war für die Senioren so richtig gut, da stimmte alles. Nur, es fehlte die Jugend. Da erinnerte sich der Gemeindekirchenrat an eine alte Erfahrung und machte sich diese für den Gottesdienst zunutze. Fortan wurden Filme gezeigt, etwa zu den zehn Geboten, und dazu Musik selbst gemacht. Die Erkenntnis unter der Jugend: Der Gottesdienst muss ja nicht langweilig sein: der 4. Platz und 850 Euro.
Entdeckt im Internet und 2009 das zweite Mal praktiziert haben es Gemeindemitglieder in Großengottern: einen lebendigen Adventskalender. An 25 Tagen wurden im Gemeinderaum 25 Türen symbolisch geöffnet und an jedem Tag etwas Besonderes veranstaltet. Zwölf Familien mit 20 Kindern setzten diese Idee um: 3. Platz, und Lena konnte die Urkunde mit 950 Euro entgegennehmen.
Sehr gemeindestärkend, so schätzte die Jury das Nicolai-Projekt ein. Kann man denn Eltern das Beten lernen? Man kann. Es wurden Eltern zum Kindergottesdienst eingeladen, sechs Mütter und zwei Väter kamen. Seitdem hat der Gottesdienst nicht nur eine Beraterin, sondern viele, die mitgestalten. Etwa bei der Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten. Gleichzeitig wurde der zur Gemeinde gehörende Kindergarten besser eingebunden. Und so kommen heute bis zu 20 Kinder. Die Gemeinde ist lebendiger geworden: der 2. Preis und 1500 Euro.
Alles begann 2005, als es in Blankenburg erstmals keine Krippenspielschar mehr gab – die Konfirmanden waren ausgewachsen und weg. Es drohte das ersten Weihnachten ohne Krippenspiel. Doch dann, einem Aufruf folgend, kamen viele in den kleinen Gemeinderaum. Mütter hatten Kuchen gebacken und Kaffee gekocht. Es entwickelte sich ein Familientreff. Und in Folge ließen sich Erwachsene taufen wie Kinder, die zumeist auch in der Feuerwehr sind. Und die Gemeinde wuchs auf 60 Mitglieder in diesem kleinen Ort an. Heute gestalten 20 Prozent das Krippenspiel: der 1. Platz und 1700 Euro.
Als Dank sang der Blankenburger Chor aus Kindern, Eltern und Großeltern “Ein Lied für die Knospe am Zweig”.
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TLZ

Armutsrisiko in Deutschland laut Studie ungleich verteilt

Das Armutsrisiko in Deutschland ist einer Studie zufolge sehr ungleich verteilt: Während in Bayern und Baden-Württemberg nur etwas mehr als fünf Prozent der Einwohner auf finanzielle Staatshilfe angewiesen sind, sind es in Berlin knapp 20 Prozent. (AFP, Jean-Philippe Ksiazek)
Gütersloh (AFP) – Das Armutsrisiko in Deutschland ist einer Studie zufolge sehr ungleich verteilt: Während in Bayern und Baden-Württemberg nur etwas mehr als fünf Prozent der Einwohner auf finanzielle Staatshilfe beim Lebensunterhalt angewiesen sind, sind es in Berlin knapp 20 Prozent. Laut dem Bundesländervergleich der Bertelsmann-Stiftung besteht in Deutschland in Sachen sozialer Absicherung generell ein ausgeprägtes Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle.
Im unteren Drittel der Rangliste finden sich abgesehen vom Stadtstaat Bremen sowie Schlusslicht Berlin mit Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg lediglich ostdeutsche Flächenländer. In ihnen sind zwischen 14 und 17 Prozent der Einwohner auf staatliche Transferleistungen angewiesen. Zum oberen Drittel zählen neben den Spitzenreitern Bayern und Baden-Württemberg dagegen ausschließlich süd- und westdeutsche Länder: Rheinland-Pfalz mit einem Anteil von sieben Prozent sowie das Saarland und Hessen mit je neun Prozent.
Im Mittelfeld liegen laut der Analyse “Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2010″ Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Thüringen sowie Hamburg, wo zwischen zehn und 13 Prozent der Bevölkerung auf finanzielle Hilfen vom Staat angewiesen sind. Die Vergleichsstudie war von einer Expertengruppe unter der Leitung des Würzburger Wirtschaftswissenschaftlers Professor Norbert Berthold erstellt worden und basiert auf Daten aus den Jahren 2006 bis 2008.
Eine Ursache für den Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland ist nach Darstellung der Bertelsmann-Stiftung der jeweils unterschiedliche Anteil junger Alleinerziehender, da diese tendenziell eher von Armut bedroht sind. Während in den neuen Bundesländern den Angaben zufolge im Schnitt rund 35 Prozent aller Unter-20-Jährigen ihre Kinder ohne Partner großziehen, sind es in westdeutschen Flächenstaaten zwischen 16,6 Prozent ( Baden-Württemberg) und 22,3 Prozent (Saarland).
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FW

Umweltgedanke wird täglich gelebt

Förderzentrum “Paul Geheeb” hat zum neunten Mal den Titel “Umweltschule” geholt
Bad Salzungen – Und wieder ist die Förderschule “Paul Geheeb” um eine Auszeichnung reicher: Sie darf sich weiterhin “Umweltschule” nennen. Diesen Titel haben Schüler und Lehrer bereits zum neunten Mal eingeheimst. Und auch wirklich verdient, denn an der Schule wird der Umweltgedanke täglich gelebt.
Richtige Mülltrennung ist nicht nur ein Unterrichtsthema, sondern tägliche Praxis. Auch auf Stromeinsparung und geringeren Wasserverbrauch wird großer Wert gelegt. Die Schüler leisten ihren Beitrag dazu. In jeder Klasse gibt es einen “Umweltschüler”.
Die Bewerbung für den zehnten Umwelt-Titel ist schon geschrieben. Diesmal widmet man sich den Themen Klima und Klimaschutz, Wetter, Einsparung von Strom, Wasser und Wärme, Mülltrennung und Müllvermeidung, gesunde Ernährung. Außerdem sollen das Schulhaus und das Außengelände umweltfreundlich gestaltet werden. An diesen Themen arbeiten alle Schüler mit, besonders intensiv an den Umweltprojekttagen.
——

TLZ

Drei Thüringer erhalten Verdienstorden

Erfurt. (ddp/tlz) Für ihr gesellschaftliches Engagement erhalten drei Thüringer am Mittwoch (20. Januar) Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Wie das Sozialministerium am Montag in Erfurt mitteilte, geht das Verdienstkreuz am Bande an Christine Jakob aus Ilmenau und Michael Curtius aus Weimar. Jakob ist Mitbegründerin des Landesverbandes Thüringen der Deutschen Rheuma-Liga, Curtius ist Initiator des 2005 gegründeten Kinder- und Jugendfonds der Bürgerstiftung Weimar. Zudem bekommt Silke Aepfler aus Jena die Verdienstmedaille des Verdienstordens. Sie ist seit November 1997 Vorsitzende der Kreisorganisation Jena des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen.

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