Pressespiegel vom 03. November 2009
Ralf Schuhmann | 3. November 2009 | 07:01 Uhr
Gedanken zum Tag
Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,
der Landeseltelterntag rückt immer näher und wir alle sind schon sehr gespannt darauf! Ich hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch zwischen den Eltern, den “Machern”, den Vortragenden und den Zuhörenden. Einfach der richtige Ort, sich mal die Probleme oder auch die Erfolge von der Seele zu reden und auf Gleichgesinnte zu treffen. Die Stühle werden gerückt, die Speisen bereitet, die Zungen geschliffen, eigentlich kann dank der vielen Aktiven im Vorder- und Hintergrund nichts mehr schief gehen.
Ich wünsche Ihnen trotz des typischen Novemberwetters einen schönen Dienstag,
es grüßt Sie herzlichst
Ihr Ralf Schuhmann
Schulweg: Licht ins Dunkel bringen
Quelle: FW
In den Herbst- und Wintermonaten machen sich Millionen Schulkinder morgens im Dunkeln auf den Schulweg – und sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt: Etwa drei Viertel aller Schulwegunfälle ereignen sich an Herbst- und Wintertagen, so die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Eltern sollten ihre Kinder daher auf diese Zeit gezielt vorbereiten.
Oberste Devise: Licht ins Dunkel bringen. Je auffälliger ein Kind gekleidet ist, desto besser. Neben hellen Farben eignen sich Bekleidung oder Schulranzen mit bereits eingearbeiteten Reflektoren besonders gut. Sie fallen tagsüber nicht auf, sind für Autofahrer in der Dunkelheit aber schon in einer Distanz von über hundert Metern sichtbar. Alternativ lassen sich Reflexstreifen an Ärmeln oder Hosenbeinen anbringen. Für einen sicheren Winterschulweg kann außerdem eine spezielle Route eingeübt werden, bei der Straßenüberquerungen mit Ampel oder Zebrastreifen durchgängig möglich und die Wege gut ausgeleuchtet sind. Aber auch die Autofahrer können ihren Teil beitragen: „Häufig sind es sogar die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren und zu einer gefährlichen Verkehrssituation im direkten Schulumfeld beitragen – sei es durch Parken in der zweiten Reihe oder sogar im direkten Halteverbot. Daraus entsteht eine unübersichtliche Situation, die gerade in den dunklen Wintermonaten vermieden werden sollte“, sagt Norbert Wulff, Vorstand der Kfz-Direktversicherung DA Direkt.
Das können Eltern außerdem tun:
• Kinder auf die besonderen Gefahren im Dunkeln hinweisen – so kann die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr geschärft und Fehlverhalten verhindert werden.
• Reflektierendes Zubehör sollte mit der EN-Nummer 13356 versehen sein. Sie steht für einen besonders hohen Rückstrahlwert.
• Schulwegpläne mit sicherheitsoptimierten Routen sind häufig bei Städten, Kommunen oder Schulen erhältlich.
• In vielen Städten gibt es so genannte Lauf-Busse: An bestimmten Haltepunkten sammeln sich Schulkinder und laufen unter Aufsicht von Eltern zur Schule.
• Auch ein Verkehrssicherheitstraining für Kinder kann hilfreich sein. Eine Übersicht über angebotene Programme findet sich unter www.verkehrssicherheitsprogramme.de
• Kinder sollten früh genug geweckt werden, damit sie sich mit ausreichendem Zeitpuffer und ohne Hektik auf den Schulweg machen können.
Informationen zu Kindersicherheit im Auto finden sich unter dem folgenden weiterführenden Link: http://www.da-direkt.de/kinderimauto
“Einfach mehr mit den Kindern reden”
Quelle: FW
Jedes dritte Vorschulkind in Thüringen hat Probleme beim Sprechen. Experten bemängeln, dass Fachpersonal fehlt und in Familien zu wenig miteinander geredet wird.
Als Landesvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik kämpft Christine Krause seit Jahren für eine bessere vorschulische Sprachausbildung bei Kindern in Thüringen. Alarmierend ist für die Förderschullehrerin die in den letzten zehn Jahren stark gestiegene Zahl von Kindern mit Sprachauffälligkeiten.
Wann und wie fallen Sprachstörungen bei Kindern auf?
Normalerweise sollten Sprachstörungen den Eltern als Erstes auffallen. Das ist aber manchmal schwierig, weil sie ihre Kinder in der Regel gut verstehen und sich auch mit ihnen unterhalten können. Sie merken oft nicht, dass Aussprache, Grammatik oder Satzbildung fehlerhaft sind. Erzieherinnen im Kindergarten stellen schon eher Sprachstörungen fest. Spätestens bei Schuluntersuchungen oder den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sollten Sprachstörungen diagnostiziert werden.
Wie viele Kinder in Thüringen sind betroffen?
Laut Thüringer Landesamt für Statistik sind aktuell mehr als ein Viertel der Kinder im Vorschulalter von Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen betroffen.
Kann man von einem Anstieg in den vergangenen Jahren sprechen?
Vor zehn Jahren lag der Wert noch deutlich niedriger. Nur etwa jedes sechste Kind in Thüringen hatte Sprachprobleme. Die Anzahl hat sich also fast verdoppelt. Dieser Negativ-Trend zeichnet sich allerdings im gesamten Bundesgebiet ab.
Welche Gründe gibt es für Sprachdefizite bei Kindern?
Ich kann die Ursachen nur vermuten, sie sind sehr vielfältig. Sprachfehler können sich auf bestimmte genetische Voraussetzungen beziehen oder ihren Grund auch im Artikulationsbereich haben, wenn zum Beispiel die Mundmotorik nicht richtig funktioniert. Oft liegen die Ursachen dafür aber auch im sozialen Umfeld oder sind milieubedingt.
Was meinen Sie damit genau?
Kinder bekommen häufig viel zu wenig Sprachanregung. Das Elternhaus und das familiäre Umfeld sind natürlich die ersten Ansprechpartner. Äußerst wichtig sind Rituale wie gemeinsam singen, Geschichten vorlesen oder einfach nur gemeinsam Mahlzeiten einzunehmen und die Sprache in den Tagesablauf zu integrieren.
Was können Eltern tun, wenn sie feststellen, dass ihr Kind fehlerhaft spricht?
Es kommt darauf an, wie alt das Kind ist. Wenn ein Kind mit zweieinhalb Jahren statt Katze Tatze sagt und Laute verwechselt oder Laute durch andere ersetzt, ist das überhaupt noch nicht dramatisch. Wenn aber Kinder mit etwa viereinhalb Jahren immer noch viele Laute ständig fehlerhaft aussprechen, dann sollte man den Hausarzt aufsuchen und zur logopädischen Beratung gehen.
In welchem Alter ist eine gezielte Therapie sinnvoll?
Die Sprachentwicklung, speziell die Lautbildung, ist im Alter von etwa sechs Jahren abgeschlossen. Dann müssten Kinder in der Lage sein, alle Laute fehlerfrei zu bilden. Was die Grammatik betrifft, gibt es ja noch genügend Übung in der Schule. Meine Erfahrungen zeigen, dass eine Sprachförderung im Alter zwischen viereinhalb und sechs Jahren am sinnvollsten ist. Da sind entwicklungsbedingte Sprachauffälligkeiten noch relativ leicht und schnell zu beheben, wenn es fachmännisch angegangen wird. Voraussetzung ist aber immer, dass keine gesundheitlichen Probleme vorliegen, wie etwa ein geschädigtes Gehör oder eine Gaumenspalte.
Schauen Kinder heute zu viel fern, spielen sie zu viel Computer und bekommen sie zu wenig Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen?
Auf jeden Fall. Das sehe ich als großen Faktor, der zur Häufung von Sprachschwierigkeiten beiträgt. Der hohe Fernsehkonsum auch schon im Kleinkindalter wirkt sich überhaupt nicht fördernd auf die Sprachentwicklung aus – im Gegenteil. Die Kinder erleben ja keine Rückmeldung über das im Fernsehen Gehörte. Wenn Eltern gemeinsam mit dem Kind fernsehen und dann auch darüber gesprochen wird, ist das etwas anderes. Aber viele Kinder sehen ja unkontrolliert und ohne Erwachsene fern.
Was können Erwachsene in ihren Alltag einbauen, um das Sprachvermögen ihrer Sprösslinge zu verbessern?
Sprachanlässe schaffen. Kinder sollten sich immer offen äußern können, sie sollten Bücher vorgelesen, Kinderlieder vorgesungen bekommen, sie sollten reimen lernen, wie es früher auch gemacht wurde. Das fehlt in einigen Familien häufig. Auch Bilderbücher im Kleinkindalter können schon zur Sprachentwicklung beitragen, beispielsweise um den Wortschatz zu bilden – auch wenn er zunächst passiv ist.
Sollte man das Kind verbessern?
Ja, aber es kommt auf den Ton an. Am besten ist, wenn man ein Wort als fehlerhaft wahrnimmt, es einfach zu wiederholen. Also das Kind sagt beispielsweise ,Das ist der Neemann.’ und als Erwachsener sagt man dann einfach ,Ja das ist der Schneemann.’ und betont dabei den richtig gesprochenen Laut besonders. Meistens sprechen die Kinder das von alleine nach.
Welche Rolle spielt der aktive Dialog zwischen Eltern und Kindern in der Sprachaneignung? Reden denn Eltern überhaupt noch richtig mit ihren Kindern?
Da liegt genau das Problem. Für meine Begriffe ist die Kommunikation des Kindes mit den Eltern und den engsten Bezugspersonen elementar. Dieses Geborgensein und einfach das Gefühl, alles erzählen zu können und mir hört jemand zu und ich bin wichtig – das nimmt ein Kind sehr sensibel wahr.
Können regionale Dialekte die Sprachentwicklung negativ beeinflussen?
Nein, überhaupt nicht. Normalerweise beeinträchtigt es später in der Schulzeit nicht einmal die Schreibung. Grammatische Störungen sind aber etwas anderes als der gesprochene Dialekt – das muss man voneinander abgrenzen. Dass der Genitiv und der Dativ langsam aussterben, beispielsweise, ist kein rein regionales Phänomen.
Wer kann helfen?
Im Kindergarten- und Vorschulalter gibt es eine sprachliche Frühförderung, die über das Gesundheitsamt beantragt werden kann. Weiterhin können über den Hausarzt Rezepte für die Logopädie oder die Sprachtherapie ausgestellt werden. Im Grundschulbereich können die mobilen sonderpädagogischen Dienste eingeschaltet werden, die ebenfalls sprachliche Förderung anbieten. Gefragt sind auch die Lehrer.
Gibt es genügend Fachpersonal in Thüringen, um den steigenden Bedarf nach sprachheilpädagogischer Behandlung abzudecken?
Im Vorschul- und Schulbereich definitiv nein. Das Fachpersonal ist in Thüringen nicht da. Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es keinen Studiengang mehr für Sprachheilpädagogik. Momentan werden im Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien 25 Pädagogen in der Fachrichtung Sprachheilpädagogik ausgebildet. In Thüringen gibt es auch nur sehr wenige staatliche Sprachheilschulen – in Meiningen, Erfurt und Weimar. Das Angebot für hilfebedürftige Kinder ist schon sehr gering.
Welche Entwicklung wünschen sie sich für die kommenden Jahre in Sachen Sprachförderung für Kinder in Thüringen?
Ich wünsche mir, dass alle Kinder mit Förderbedarf optimal mit sonderpädagogischer Kompetenz unterstützt werden können. Wenn die vorschulische Bildung und Erziehung wieder mehr in den Vordergrund rückt, auch im Hinblick auf Verhaltensstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite und so weiter, dann haben wir sicher einige Problemkinder weniger. Es ist meine feste Überzeugung, dass vorschulische Bildung mehr in den Mittelpunkt gerückt werden muss. In Thüringen ist man mit dem Bildungsplan für Kinder bis zu zehn Jahren auf einem guten Weg. Darin wird die Förderung im vorschulischen Bereich festgeschrieben.
Festschreiben ist eine Seite, die andere Seite ist zu wenig Personal in Kindergärten, mehr berufliche Flexibilität, die den Eltern abverlangt wird, zu löchrige familiäre Netzwerke. Was soll sich da schnell bessern?
Eins steht natürlich fest, zum Nulltarif ist weder bessere Vorschulbildung noch qualitativ hochwertige Sprachheilpädagogik zu haben. Da sind eindeutig unsere Politiker gefragt.
Die Idee stammt von Fee
Quelle: OTZ
Vor 20 Jahren wurde mit dem Fall der Berliner Mauer die letzte Phase des Zerfalls der DDR eingeläutet. Auf der kleinen Insel “Olle DDR” existiert sie bis heute. Ein Reporter von Antenne Thüringen wagt das Experiment und will hier eine Woche lang leben.
APOLDA. Als die Mauer fiel, zählte Stefan Ganß gerade mal zehn Jahre alt. Das sieht er heute als Glücksfall, konnte er doch so, anders als die später Geborenen, ein Stück DDR-Erinnerung mit ins Erwachsenenleben retten. Den Rest will er jetzt gewissermaßen “nachholen”. Seit gestern lebt der Antenne-Thüringen-Reporter in der Museumsbaracke “Olle DDR” hinter dem Kunsthaus.
In der Küche stehen noch die Reste des Mittagessens, als TA zum Besuch aufkreuzt. Eier in Senfsoße, dazu Pflaumenkompott. Vor allem letzteres erinnert stark an die DDR-Verpflegung in Kantinen und Schulen. Und Gemüse? “Die rote Bete habe ich mir geschenkt, die habe ich schon als Kind gehasst”, mault Ganß. Dafür hebt er sich die Stachelbeeren auf – “für spätere Zeiten”. Dann bringt er mit dem Tauchsieder das Abwaschwasser auf Temperatur.
“Man stolpert hier öfter über Dinge, an die man sich plötzlich erinnert”, gibt der Reporter den Aha-Effekt wieder, den wohl schon jeder ostsozialisierte Besucher der Ausstellung erlebt hat. Und gleich in den ersten Stunden haben ihm schon Besucher Episoden aus ihrem realsozialistischem Leben erzählt. Wie die vom “Magazin”, das einer mit in die Schule nahm. Die pubertierenden Jungs ergötzten sich an den Aktfotos, wurden prompt erwischt und hatten dann im Hausaufgabenheft einen Antrag wegen “pornographischer Bilder”.
Solche Geschichten sind es letztlich, die das DDR-Bild von Stefan Ganß komplettieren. Und die Massen von Ausstellungsobjekten natürlich. Bis zum kommenden Montag will der Radiomann das Experiment fortsetzen, das übrigens eine Idee von Antenne-Volontärin Fee Theumer ist. Nur schlafen darf er in der Baracke nicht – aus versicherungstechnischen Gründen, wie Hausleiterin Christine Hansen weiß.
Wenn Ganß fürs Radio berichtet, können sich schon mal kleine Fehler einschleichen. Dass der braune ASV-Dress eben nicht der “typische DDR-Trainingsanzug” war, hat er vergessen – mit zehn Jahren sieht die Welt eben noch anders aus. Auch das gehört mit zum “Experiment DDR”. Und: So bequem wie in den ersten Stunden scheint der Anzug auch nicht zu sein. Inzwischen hat er schon die Hörer aufgerufen, ihm einen Wisent-Jeans und ein Nikki zu spenden.
Übrigens: Die Eier des gestrigen Mittagessens stammen nicht mehr aus der DDR, ebenso wie die anderen Lebensmittel. Allerdings bemühen sich alle Beteiligten, “ganz dicht” am Original zu bleiben. Mit Gemüse-Konserven aus dem Hainich, echter Vita-Cola und Filinchen ist das ja selbst heutzutage gar nicht so schwierig.
Tolles Herbst-Erlebniswochende im Naturpark Thüringer Wald
Eigenbericht/R.S.
Zwei wunderschöne Tage verbrachten 5 Kinder der Breitenbergschule Ruhla und eine naturverbundene Familie aus Frankfurt/M. im Schullandheim Schirnrod bei Eisfeld in Südthüringen. Das vom Naturpark Thüringer Wald und dem Verein Arche Nova unter der sachkundigen Leitung des Forstspezialisten und Naturparkmitarbeiters Herrn Dr. Slotosch organisierte Erlebniswochende stand unter dem Motto: “Naturerkundungen im Herbst- Vorsorge von Wald, Wiese und Gewässern. Wahrnehmung mit allen Sinnen und Meditationen zum Feuer als Ursprung der Menschheit. Informationen zu Früchten des Waldes und der Wiese sowie zur gesunden Ernährung mit regionalen Produkten.” Bei herrlichstem Herbstwetter erkundeten die Teilnehmer am Sonnabend Wald und Wiese. Spielerisch wurden die Zusammenhänge zwischen Natur und Menschen und der natürlichen Kreisläufe in Wald und Flur erfahren. Früchte und Materialien wurden gesammelt, ein riesiger Steinpilz entdeckt und die vielen Farben und Facetten des Herbstes bewusst erlebt. Ein zünftiges Lagerfeuer am Abend mit Musik und Stockbrot begeisterte natürlich alle. Am Sonntag wurden dann bei einem Bastelvormittag alle gesammelten Materialien zu richtigen kleinen Kunstwerken gestaltet. Ein gelungenes Wochenende, an das sicher alle noch lange gern zurückdenken werden. Das Schullandheim Schirnrod tat ein übriges, um allen Teilnehmern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen!
Weitere Informationen zum Naturpark: www.naturpark-thueringer-wald.de
Lebenselixier für die Lobdeburgschüler
Quelle: OTZ
Jena (OTZ). Die rund 575 Schüler der Jenaer Lobdeburgschule stillen ihren Durst an zwei neuen Trinkwasserbrunnen. Damit bietet die Gewinnerschule des jüngsten ” Trinkwasserbrunnen-Wettbewerbs” der Stadtwerke Jena-Pößneck ihren Schülern rund um die Uhr eine gesunde und frische Trinkwasserversorgung.
“Wir freuen uns sehr über den Brunnen. Er ergänzt optimal unsere Bildungsarbeit zu den Themen Trinkwasser und gesunde Ernährung. Denn wir vermitteln unseren Schülern nicht nur, dass Wasser Lebensraum und Lebensmittel ist, sondern dass es einfach das Lebenselixier schlechthin ist”, sagte Lehrerin Sylvia Lutze gestern anlässlich der offiziellen Übergabe der Trinkbrunnen. Die Schüler, die auch während des Unterrichts trinken dürfen, erhielten zudem neue und von der Schule finanzierte Trinkflaschen. Schließlich beeinträchtige schon ein geringer Wassermangel Konzentration, Kurzzeitgedächtnis und körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen, hieß es.
Zur Förderung des gesunden Trinkverhaltens von Schülern initiierten die Stadtwerke Jena-Pößneck im Jahr 2008 das Projekt “Trinkwasserbrunnen für Jenaer Schulen”. Im Rahmen eines Wettbewerbs sind seitdem jedes Jahr alle Jenaer Schulen aufgerufen, sich um die Finanzierung eines Trinkwasserbrunnens zu bewerben. Die Lobdeburgschule setzte sich 2008 gegen acht weitere Bildungseinrichtungen durch, die sich auch am Wettbewerb beteiligt hatten.
Last, but not least,
Der 3.November in der Weltgeschichte
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