Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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« Pressespiegel vom Montag, 23.11.2009 Pressespiegel vom 25. November 2009 »

ich oder Pressespiegel vom 24. November 2009

Sylke Wolf | 24. November 2009 | 21:09 Uhr

Liebe Leser,

vertretungsweise kann ich Sie heute durch unseren Spiegel begleiten. Wie schön. So habe ich die Möglichkeit nochmals auf eine besondere Art meinen Elternkollegen im Bundeselternrat Grüße zu senden und Danke zu sagen. Seid gegrüßt. Es war toll mit Euch. Die nächsten Termine und Themen der gemeinsamen Beratung auf Bundesebene stehen und ich bin mir sicher, wir bewegen etwas. Wir werden gehört. Jüngstes bestätigendes Beispiel ist der Bericht zu unserer Resolution in einer der größten Zeitungen unseres Landes, der Bildzeitung, wenn auch nur im niedersächsischen Teil. Hier können Sie es alle lesen:

Niedersachsen wieder Mitglied im Bundeselternrat

Quelle: http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/2009/11/24/niedersachsen-wieder-mitglied-im-bundeselternrat.html
Dienstag, 24. November 2009
Hannover (dpa/lni)

Niedersachsens Landeselternrat ist wieder Mitglied im Bundeselternrat. Einem entsprechenden Antrag habe das Bundesgremium nun zugestimmt, teilte der Landeselternrat mit. Er war vor drei Jahren vorläufig ausgeschieden. 2006 wollte die Landesvertretung den Kurs des Bundeselternrates für eine Gesamtschule nicht mehr mitgehen. Nach Neuwahlen der Vorstände zuletzt in beiden Gremien seien inzwischen aber alle Differenzen ausgeräumt. «Mit großer Freude haben wir dem Antrag der Niedersachsen zugestimmt und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Gemeinsam sind wir stärker», teilte Bundeselternrat-Vorsitzender Hans-Peter Vogeler mit.

Bildung für nachhaltige Entwicklung – Demokratie lehren und lernen

Quelle: Resolution des Bundeselternrat

Herbstplenartagung des Bundeselternrats, 20.- 22.11.2009, Bad Hersfeld
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

Seit 20 Jahren gibt es die UN-Kinderrechtskonvention. In 54 Artikeln legt sie die Menschenrechte für Kinder und Jugendliche fest. Sie haben u. a. das Recht, sich mitzuteilen, gehört zu werden und gesund und ohne Gewalt aufzuwachsen. Sie haben einen Anspruch darauf, bei allem mitzubestimmen, was sie selbst betrifft – eine Grundlage demokratischen Handelns.

In Deutschland ist die UN-Kinderrechtskonvention 1992 in Kraft getreten. Eine Vorbehaltserklärung (1) verhindert jedoch ihre Umsetzung bis heute. Der Bundeselternrat begrüßt, dass die Bundes-regierung im Koalitionsvertrag (2) festgelegt hat, die Vorbehaltserklärung zu streichen. Er fordert die Regierung auf, das zügig zu tun und alle Kinderrechte unverzüglich umzusetzen.

Das Demokratieverständnis wird im Elternhaus maßgeblich geprägt. Die Eltern haben die Pflicht, die Basis für einen toleranten, respektvollen Umgang miteinander zu legen.

Es ist Aufgabe der Schule, Kinder und Jugendliche zur Demokratie zu befähigen. Hier lernen sie demokratisches Handeln, indem sie es praktizieren. Damit Kinder und Jugendliche ihre Mitwirkungsrechte kompetent wahrnehmen können, müssen sie an der Entwicklung dieser Rechte beteiligt werden und von Anfang an Verantwortung übernehmen. Dazu gehört auch die Verantwortung für ihr eigenes Lernen. Im selben Maße müssen Lehrkräfte und Eltern lernen, Verantwortung zu übertragen.

Die Mitbestimmungsrechte für Eltern und Schüler müssen in allen Bundesländern gesetzlich verankert sein. Der Bundeselternrat fordert für das höchste Entscheidungsgremium jeder Schule aller Schularten gleiche Stimmenzahl für Eltern und Schüler und für das pädagogische Personal. Jede Klasse braucht einen Klassenrat, der von Schülern geleitet wird und dessen Themen die Schüler selbst bestimmen. Der Klassenrat muss fest im Stundenplan verankert sein.

Ein wesentlicher Aspekt demokratischer Schulkultur ist die kritische Reflexion. Schüler müssen das Recht haben, sich zum Unterrichtsgeschehen und zum Verhalten der Lehrer zu äußern und so zur Verbesserung des Unterrichts beizutragen.

Jede Schule muss regelmäßig prüfen, wie demokratisch sie handelt, – z.B. anhand des Kriterienkatalogs der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik – und muss ihre demokratischen Strukturen weiterentwickeln.

Bad Hersfeld, 22.11.2009

(1) Aus der Vorbehaltserklärung: „Die Bundesrepublik Deutschland erklärt .., daß das Übereinkommen innerstaatlich keine unmittelbare Anwendung findet.” Die vollständige Erklärung finden Sie z.B. auf der Website von Terre des Hommes unter http://www.tdh.de/content/materialien/download/index.htm?&action=details&id=21

(2) Koalitionsvertrag CDU CSU FDP, S. 71: Kinderrechte
Wir setzen uns für eine Stärkung der Kinderrechte ein. Diese Rechte müssen im Bewusstsein der Erwachsenen stärker verankert werden. Wir wollen in allen Bereichen, insbesondere bei den Schutz-, Förder- und Partizipationsrechten, kindgerechte Lebensverhältnisse schaffen. Wir wollen die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurücknehmen. An der Ausgestaltung eines Individualbe-schwerdeverfahrens zur UN-Kinderrechtskonvention werden wir aktiv mitwirken. (http://www.cdu.de/doc/pdfc/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf)

Dazu ein Buchtipp, gefunden bei Focus- online mit Kurzbeschreibung von ammazon.de

Buchtipp: “Menschenrechte und Demokratie”

Kurzbeschreibung

Vor knapp 60 Jahren wurde sie formuliert: die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Aber wer weiß schon genau, welche Rechte sie tatsächlich umfasst und wo diese Rechte eingeklagt werden können? Kompetente Auskunft zum Thema Menschenrechte und Demokratie gibt der neue Band der Sachbuchreihe Nachgefragt. Zugleich zeigt er auf, wie es um die Menschenrechte bei uns und in anderen Teilen der Welt bestellt ist und welche Möglichkeiten auch der eigene Alltag bietet, Zivilcourage zu üben.

Kommen wir zurück in unser schönes Thüringen. Der erste Advent steht vor der Tür. Überall, wohin man auch schaut werden Weihnachtsstände und Märkte aufgebaut. Die vorweihnachtliche Zeit beginnt. Zeit zur Besinnung, Zeit für die Heimlichkeiten, Zeit in der man sich vor nimmt Zeit zu haben.

Wer seine Zeit aus der Hand gleiten lässt, lässt sein Leben aus der Hand gleiten; wer seine Zeit in der Hand hält, hält sein Leben in der Hand.

Alan Lakein

Nehmen wir uns doch alle einmal wieder mehr Zeit für uns und andere. Helfen Sie mit Ihren Kindern und anderen eine besinnliche Schulzeit zu geben. Ich bin dabei. Wir bastelen gemeinsam an unserer Schule Aureliosterne, deren Erlös gespendet wird an benachteiligte Kinder. Kindern, denen es nicht so gut geht wie den unsrigen.

Mit diesen Worten entlass ich Sie in den verbleibenden Tag.

Herzlichst Ihre Sylke Wolf

Leser fragen Matschie

Quelle: TA

Annelie KÖBIS (61), Walschleben: Herr Matschie, was wird aus dem Plan vom gemeinsamen Lernen bis Klasse 8?

Bis Sommer 2010 schaffen wir dafür die gesetzlichen Grundlagen. Mit dem neuen Schuljahr können dann die ersten Schulen an den Start gehen. Wir sind auf dem Weg.

Erhard BREITENSTEIN (73), Gotha: Wann wird das Blindengeld erhöht?

In den Verhandlungen mit der CDU haben wir darauf bestanden, dass eine Erhöhung in den Koalitionsvertrag kommt. Der neue Haushalt steht jedoch erst im April fest. Frühestens dann ist die Erhöhung auf die versprochenen 270 Euro möglich.

Erhard JASCHOB (70), Ilmenau: Woran ist Rot-Rot-Grün gescheitert?

Wenn man eine Regierung bilden will, sind zwei Dinge wichtig: inhaltliche Gemeinsamkeiten und Vertrauen zwischen den verhandelnden Personen. Es gab inhaltliche Differenzen, sowohl mit den Grünen als auch mit der Linken. Und die Linke wollte nicht vereinbaren, dass die SPD den Ministerpräsidenten stellt. Dazu hat man hinter meinem Rücken nach SPD-Kandidaten gesucht.

Peter SCHÖPPE (43), Waltershausen: Werden die Förderschulen abgeschafft?

In Thüringen gehen mehr Kinder auf eine Förderschule als in vielen anderen Bundesländern. Das wollen wir ändern. Viele Kinder könnten auch auf einer normalen Schule unterrichtet werden. Aber wir wollen das behutsam angehen. Wir werden die Kinder nicht einfach in eine normale Klasse schicken und sagen: Seht zu, wie ihr da klar kommt. Wir wollen die Zahl der Förderschüler senken, aber wir schaffen die Förderschulen nicht ab.

Günther MEIER (72), Sondershausen: Wann steigen die Ost-Renten endlich auf Westniveau?

Hoffentlich bald. Was wir von Thüringen aus dafür tun können, das werden wir tun – und uns dabei mit anderen Bundesländern abstimmen. Eine Angleichung der Renten kostet etwa sechs Milliarden Euro. Die können entweder finanziert werden über einen Anstieg der Beiträge zur Rentenversicherung – oder über einen Steuerzuschuss. Ich bin für das Letztere. Und deswegen sehe ich es mit Sorge, dass im Bund so viel über Steuersenkungen diskutiert wird.

Michael RASCHKE (29), Dortmund: Ich bin Referendar in Nordrhein-Westfalen. Wie sind im nächsten Jahr die Aussichten auf eine Lehrer-Stelle in Thüringen?

Die Chancen steigen. Wir brauchen in Thüringen junge Lehrer – vor allem bei den Grundschulen. Aber: Aufgrund der sogenannten Floatingverträge arbeiten viele Lehrer in Teilzeit. Wir verhandeln gerade, wie weit wir deren Arbeitszeit künftig aufstocken können. Mit diesem Ergebnis und dem neuen Landeshaushalt werden wir dann wissen, wie viele Lehrer wir im Freistaat einstellen können. Bewerben Sie sich! …

Mehr dazu lesen Sie in der Thüringer Allgemeine.

DINGELSTÄDT: Mehr als 80 tolle Bilder

Drei Wochen lang haben alle Mädchen und Jungen aus dem Hort der Grundschule “Erich Kästner” in Dingelstädt fleißig Bilder gemalt. Die Kunstwerke sind der Beitrag für einen Malwettbewerb, den von das Bauunternehmen und Schramm ausgerufen hatte.

Rund 85 Kinder entwarfen daraufhin tolle Baustellen- und natürlich auch Weihnachtsbilder. Heute überreichte Matthias Krieger, Chef der Dingelstädter Firma, Preise und Urkunden an alle teilnehmenden Schüler. Begeistert erklärten ihm die Hortkinder, was alles für Dinge auf einer richtigen Baustelle zu finden sind. Die Kleinen nahmen mit strahlenden Augen die Urkunden und Spielsachen entgegen. Das beste Bild wird von dem Unternehmen als Glückwunschkarte beziehungsweise als Weihnachtskarte verwendet. Dazu werden die Bilder eingescannt und professionell zu Postkarten verarbeitet.

Besonders stolz können die drei Erstplatzierten Richard Schwerdt, Caroline Breitenstein und Felicitas Kleißl sein. Alle drei Kinder sind sieben Jahre alt. Sie haben als besonderen Preis einen Spielwarengutschein bekommen. Als Gesamtpreis erhielt die Schule verschiedene Spiele wie Bälle, Springseile und Federballspiele, welche natürlich alle Hortkinder verwenden dürfen.

Der große Malwettbewerb wurde bereits zum vierten Mal an der Dingelstädter Grundschule auf die Initiative der ortsansässigen Baufirma Krieger und Schramm durchgeführt.

Tag der Entscheidung: 16. Dezember

Quelle: TA
MEINE SCHULE: Die Angst ist greifbar. Der Kreis will seine Gelder bündeln, um topsanierte Schulen anzubieten. Viele wollen lieber ihre kleinen, alten Schulen behalten.

WARTBURGKREIS. Für die Regelschule “Am Rotberg” und die Schlossparkschule, beide in Wutha-Farnroda, gibt es noch in diesem Jahr den Tag, der über Alles oder Nichts entscheidet. Gleiches gilt für die um ihre Zukunft bangende Grundschule “Am Scharfenberg” in Thal.Spielt die Kreisverwaltung ein raffiniertes Spiel, wie es Eltern der Grundschule Thal behaupten? Hat die Verwaltung die Schätzung zur Sanierung des hundertjährigen Schulhauses hochgetrieben auf 2,8 Millionen Euro? “Das ist bewusst gemacht, um ein Schocksignal auszusenden”, erregte sich bei einer Protestwache vor dem Landratsamt eine Mutter. Dem Vorwurf haben sich in der vorigen Woche der Ortschaftsrat Thal und die Stadtverwaltung Ruhla angeschlossen (TA berichtete). “Nein, es handelt sich um eine solide Berechnung”, erklärte Claudia Döring (CDU) am Montag. Zugrunde liege die Prüfung durch einen Architekten, keinen Mitarbeiter der Kreisverwaltung, der sich bei anderen Schulsanierungen “bestens bewährt” habe, so die Dezernentin für Schule, Soziales und Jugend im Landratsamt. Der Architekt habe allerdings den Auftrag gehabt, eine langfristige Betrachtung anzustellen. Als wolle man den Schulstandort für weitere 15/20 Jahre tauglich machen. Reinhard Krebs (CDU) ist über den Vorwurf sauer: “Wenn wir in Millionengrößen sparen könnten, wir würden doch Hurra schreien wie wild”, so der Landrat. Eine halbe Stunde zuvor hatte er gegenüber Journalisten dargelegt, wie sich die finanzielle Situation des Kreises 2010 verschlechtere. Weshalb das Landratsamt aber 2,8 Millionen Euro annimmt für die Schulsanierung, die Stadt Ruhla selbst aber einen unmittelbaren Bedarf von 440 400 Euro ermittelt hat, ist nicht aufzuklären.Eines steht fest. Nach dem Zeitplan, den der Wartburgkreis hat, soll der Tag der Entscheidung der 16. Dezember sein. An diesem Mittwoch trifft sich der Kreistag. Der Landrat möchte den Entwurf zum Kreishaushalt 2010 einbringen. Und: Auf der Tagesordnung soll auch die “Dritte Teilfortschreibung des bestehenden Schulnetzes” von 2005 für das Gebiet Erbstromtal stehen.In Etappen geht es auf dieses Datum zu: Gestern Nachmittag vollzog sich (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) die Anhörung im Beteiligungsverfahren. Dazu fand eine Sondersitzung des kreislichen Schulausschusses in der Grundschule in Ruhla statt. Alle sechs involvierten Schulen und die betroffenen Kommunen Wutha-Farnroda, Seebach und Ruhla durften ihre Meinungen zu den Schulnetz-Absichten mündlich vortragen. Eine Grundsatzempfehlung durch den Schulausschuss an den Kreistag sollte es laut Döring noch nicht geben. Das Beteiligungsverfahren ende ja erst am 26. November. Ab dem 27. werde das Landratsamt die eingegangenen Hinweise daraufhin sichten, ob neue wichtige Argumente vorgebracht wurden. Nach dieser Abwägung werde der Schulausschuss seine entscheidende Sitzung abhalten, nichtöffentlich, ein Datum gebe es noch nicht. “Wir werden das Ergebnis nicht geheimhalten, bis es in den Kreistag kommt”, sicherte Döring zu. Erfahrungsgemäß würde es ohnehin kaum gelingen. Ausschussvorsitzender Manfred Grob sei beauftragt, die Beschlussempfehlung den hiesigen Tageszeitungen zu übermitteln.Einer Vergrößerung des Einzugsbereiches für die Grundschule Thal (TA berichtete) steht die Dezernentin skeptisch gegenüber. Der Förderverein schlug dies vor, damit auch Kinder aus anderen Orten in Thal nach Lehren von Sebastian Kneipp erzogen werden könnten. In Ostthüringen, so Döring, habe es vor einiger Zeit einen Modellversuch ohne Einzugsbereiche gegeben. “Eine Abstimmung mit den Füßen.” Die Folge sei gewesen: Einzelne Schulen mit beliebten Lehrern seien überrannt worden, andere hatten Mangel. “Als dann der gute Schulleiter in Ruhestand ging, brach alles wieder ab.” Für den dortigen Schulträger sei wegen dieser Unwägbarkeiten eine vernünftige Sanierungsplanung sehr erschwert worden.

Sven-Uwe VÖLKER

Flut von neuen Eindrücken

ZU GAST: Singh Sanjay Kumar aus Indien hospitierte drei Wochen lang in der Regelschule Wilhelm Hey in Ichtershausen. Er unterrichtet in seiner Heimat Deutsch.

Nur etwa 100 Millionen Menschen auf der Welt sprechen Deutsch als ihre Muttersprache – chinesisch hingegen über 1,2 Milliarden. Dennoch gibt es überall Menschen, die andere in deutscher Sprache unterrichten. Einer von ihnen ist der Inder Singh Sanjay Kumar. Er beendet heute seine Hospitation an der Regelschule in Ichtershausen.ICHTERSHAUSEN. Nachdem Singh Sanjay Kumar in den ersten Tagen seines ersten Deutschland-Besuches aus dem Staunen nicht herauskam, ist er am Ende des Aufenthaltes voll des Lobes. Über die Deutschen, Pünktlichkeit und Sauberkeit, über Thüringer Gastfreundschaft und vor allem über die Ichtershäuser Regelschule, ihre Schüler und Lehrer. “Die staatliche Schule hier ist besser als viele private Schulen in Indien” sagt der 37-Jährige, der selber an einer Eliteschule 110 Kilometer von Delhi entfernt unterrichtet. Und was ihm auch gefällt, sind flexible Arbeitszeiten. “Dadurch verlagert sich der Verkehr. Bei uns arbeiten alle von 10 bis 18 Uhr, da geht auf den Straßen nichts mehr.” Ihn betrifft das aber nicht so, er wohnt auf dem Gelände seiner Schule.

Nach Ichtershausen kam er über ein Projekt der Kultusministerkonferenz, das dazu dient, Deutschlehrern aus Asien, Afrika und Osteuropa die Möglichkeit zu bieten, das Land, dessen Sprache sie unterrichten, näher kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. Für Singh Sanjay Kumar ist es der erste Kontakt mit Deutschland – für die Schüler und Lehrer in Ichtershausen der erste intensive Kontakt mit Indien. Am intensivsten für Ulrike Engelhardt, Lehrerin für Sport, Biologie und MNT (Mensch, Natur, Technik). Bei ihr in Niederwillingen nämlich wohnte der Gast aus Asien – und kam erstmals mit Dingen in Kontakt, die für uns alltäglich sind. Heizungsthermostate zum Beispiel, oder Einhebel-Armaturen, die er nur öffnete und schloss, aber nicht zur Temperatureinstellung nutzte. Auch dass das Geschirr schmutzig in einen Schrank gestellt wurde, wunderte ihn sehr. Spülmaschinen kannte er bisher nicht. Diese alltäglichen Ereignisse aber, so stellten alle Beteiligten fest, trugen sehr dazu bei, sich der Unterschiedlichkeit zweier Lebensweisen bewusst zu werden, sich näher miteinander zu beschäftigen. Und so ein zweites Hauptanliegen dieses Projektes in die Tat umzusetzen, nämlich “Akzeptanz zu entwickeln und Toleranz zu zeigen für andere Kulturen”, wie es Schulleiter Thomas Umbreit darstellte.

ONLINESUCHE

Mehr Angebote am Nachmittag

“Herzlich willkommen” stand überall auf Tafeln und Türen. Die Regelschule “Ludwig Bechstein” stellte sich am Sonnabend bei einem Tag der offenen Tür vor.ARNSTADT (ak). “Kommen Sie doch herein”, ermunterten die Lehrer die Gäste, wenn sie zögerlich an der Tür stehen blieben. In vielen Räumen gab es Angebote zum Mitmachen – vom Quiz über Knobeleien bis zum Modellbau. Im Physikraum zum Beispiel zeigte Pascal seinem Vater die “unbekannte Kiste”, eines der speziellen Angebote in der “Ganztagsstunde”. Schüler aus 5. und 6. Klassen können in dieser Stunde um die Mittagszeit entscheiden, ob sie Hausaufgaben machen, bei Experimenten dabei sein oder sich sportlich betätigen wollen. Die “unbekannte Kiste” lockt da mehr als eine Stunde Physik, auch wenn es etwas Ähnliches ist.

Außerdem gibt es an der offenen Ganztagsschule mehrere Arbeitsgemeinschaften. So bietet der Direkt e.V. unter anderen die Theatergruppe an, die zum Tag der offenen Tür einige kleine Sketche aufführte. Lieder und Tänze gehörten ebenfalls zum abwechslungsreichen Programm für die Gäste. Der Schulförderverein übernahm die Versorgung, auch der Erlös des Kuchenverkaufs diente der Anschaffung weiterer Spielgeräte für die Ganztagsbeschäftigung.

Es war der erste “Tag der offenen Tür” nach der grundlegenden Sanierung des Schulgebäudes. Den nutzten auch Sue Grützemacher und Mandy Ribienski (beide 22) für einen Besuch und für Gespräche mit ehemaligen Lehrern. Die Schule sei schön geworden, meinten die beiden Freundinnen. Einen neuen Blickwinkel, nämlich von oben, konnte man von der Drehleiter bekommen, mit der die Arnstädter Feuerwehr auf den Schulhof gekommen war.

Mit der Jugendfeuerwehr und weiteren Vereinen will die Schule die Zusammenarbeit künftig intensivieren, um das Ganztagskonzept weiter auszubauen, erklärte Carola Gorke, seit dem 1. Oktober neue Leiterin der Regelschule in der Prof.- Frosch-Straße. Anregungen hole man sich u. a. in anderen Schulen. Weil bestehende Arbeitsgemeinschaften vor allem von jüngeren Schülern besucht werden, gehe es auch um neue Angebote für die oberen Klassen.

EXPERIMENTE: Wie ermittelt man die Dichte einer Kartoffel? Tom und Dominic von der Bechstein-Regelschule zeigten es zum Tag der offenen Tür.

Amok-Drohung gegen Goetheschule
Quelle: OTZ, TA
17.11.2009
Ilmenau.

Nachdem schriftlich eine Gewalttat gegen das Ilmenauer Gymnasium angedroht worden war, wurde das Internat am Montag (16. November) gegen 22 Uhr geräumt. Noch in der Nacht stellten Polizisten das Gebäude quasi auf den Kopf, Suchhunde hatten vom Keller bis zum Dach nach Sprengstoff und “verdächtigen Gegenständen” geschnüffelt, waren aber nicht fündig geworden. Die rund 30 im Internat untergebrachten Schüler hatten Asyl im nahen Gebäude des Landratsamtes in der Krankenhausstraße gefunden. Vier Stunden später konnten sie in ihre Zimmer zurückkehren. Eine Polizeistreife blieb vor dem Haus. Mit Streifenwagen vor dem Hauptgebäude des Goethegymnasiums, Kontrollen durch Polizisten im Foyer gab es heute (17.November) einen ungewöhnlichen Schulbeginn. Auch die erneute Amok-Drohung gegen eine Schule im Ilmkreis wird sehr ernst genommen, obwohl die Polizei von keinem ernsthaften Hintergrund ausgeht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen. Von Amts wegen wurde Anzeige erstattet.

Polizei ermittelt nach Amok-Drohung gegen Ilmenauer Schule

Quelle: LVZ-Online
17.11.2009
Ilmenau.

Nach einer Amok-Drohung gegen die Goetheschule in Ilmenau hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schule war nach einer schriftlichen Drohung am Montagabend durchsucht worden, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. Am Morgen wurden dann die Schüler durchsucht, der Unterricht fand aber wie geplant statt. Nach ersten Ermittlungen schloss die Polizei eine ernsthafte Bedrohung aus. Sie fahndet aber weiterhin nach dem Verfasser des Drohbriefes.

dpa

Der heutige Tag in der Weltgeschichte

Der 24. November ist der 328. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 329. in Schaltjahren), somit bleiben 37 Tage bis zum Jahresende.

Mehr lesen Sie http://de.wikipedia.org/wiki/24._November

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2 Responses to “ich oder Pressespiegel vom 24. November 2009”

  1. kleinbuff sagt:
    25. November 2009 um 15:09 Uhr

    Der Pressespiegel ist sehr gut gemacht! Frau Wolf, die Vertretung war nicht zu spüren…weiter so!

  2. Sylke Wolf sagt:
    25. November 2009 um 19:12 Uhr

    Hallo Herr Klein.
    Ich danke Ihnen für Ihre positive Bekundnis. Sofern meine Pressekollegen mir die Möglichkeit geben, können Sie auf diesen Seiten weiters von mir hören. ;-)

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