Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Pressespiegel vom 05. Oktober 2009

Alexander Grimm | 5. Oktober 2009 | 14:31 Uhr

Montag. Mal wieder. Der Tag von Dienstag. Mal wieder.

Diesmal ist alles anders. Morgen wird unser Freund Bernd Sprechert im engsten Familienkreis beigesetzt.

Ich wurde gebeten mitzuteilen, dass all jene, die Bernd die letzte Ehre erweisen wollen, sich nach der familiären Feierstunde (6.Oktober 2009 ca. 13.20 Uhr) vor der Trauerhalle einfinden mögen, um sich dem Zug zur Urnengrabstätte anzuschließen.
Die Beileidsbekundungen auf der Webseite, gegenüber mir und seiner Familie erfüllen mich mit Schmerz, Stolz und Freude.
Schmerz über den Verlust eines Freundes, Stolz auf das von ihm Hinterlassene, Freude auf die Weiterführung seiner Lebensweise, seiner Ideologien.

Es gab viel Aufmunterung, so gerne wäre er im November bei unserem 22. Landeselterntag dabei gewesen, das sagte er immer wieder, das war eines seiner Ziele. Dabei zu sein. Und er wird dabei sein. Bei uns.

Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

So schrieb es Bernd Hartung
Kreiselternsprecher der Regelschule Erfurt

Ich kann / muss heute verkünden dass das Anmeldefromular für die 22. Landeselterntage mit einem Kennwort versehen wurde. Die Kapazitäten sind fast vollständig ausgereizt. Das Kennwort wird auf Anfrage per Mail benannt, Anfragen hier bitte an mich. Eine Warteliste wird ab sofort wieder mit Personen gefüllt die einspringen wollen… falls jemand absagt — Alex Grimm Mailkontakt

Danke hier an das Planungsteam, an mein Team in der LEV, an die Unterstützer im Land, an alle, die ein wenig zum Club der Weltverbesserer gehören. Heute Abend werden mal wieder in der Geschäftsstelle der LEV Weichen gestellt, unter anderem miteinander die Planungen für 2010 festgelegt. Auch wieder mit Landeselterntagen – mit einem Freund im Herzen.

Sei nicht verzweifelt, wenn es um das Abschied nehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wieder sehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiss, die Freunde sind.
Richard Bach, US-amerikanischer Schriftsteller
* 23. 06. 1936 – Oak Park, Illinois

Bleibt uns weiterhin treu. Gemeinsam – niemals einsam.

Bis nächste Woche, spätestens Montag.

Euer Alex Grimm


——

TA

THÜRINGEN: Verdienstorden für sozial engagierte Bürger

Sozialministerin Christine Lieberknecht (CDU) übergibt am Donnerstag den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an drei sozial engagierte Bürger. Die Auszeichnungen wurden auf Vorschlag des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) von Bundespräsident Horst Köhler an Bernhard Maak aus Krölpa, Gertrud Kaiser aus Gera und Maria-Elisabeth Schneider aus Beuren (Leinefelde-Worbis) verliehen, wie das Sozialministerium am Montag in Erfurt mitteilte.
«Was sie getan haben oder immer noch tun, ist nicht selbstverständlich», sagte Lieberknecht. «Ohne ihre Mitmenschlichkeit und die Bereitschaft zu außergewöhnlichem Einsatz wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer», fügte sie hinzu.
Maak führt den Angaben zufolge seit mehr als 16 Jahren ehrenamtlich den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Saalfeld-Rudolstadt. Zugleich seien seine wissenschaftlichen Arbeiten vor allem im Bereich der Hämostaseologie (Lehre von der Blutgerinnung) international anerkannt.
Kaiser sei im Landesverband Thüringen des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands Schatzmeisterin und stellvertretende Landesvorsitzende. Schneider sei seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich in ihrer Heimatgemeinde tätig und habe unter anderem den Seniorenverein «Scharfenstein Beuren» mitgegründet.
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TA

Mehr gemeinsamer Unterricht als je zuvor

Fast jeder vierte Förderschüler in Thüringen wird mittlerweile an regulären Schulen unterrichtet. Während das Kultusministerium diese Entwicklung begrüßt, kritisieren die Gewerkschaften einen Mangel an Sonderpädagogen.
ERFURT (TA). Der Anteil der Schüler mit Förderbedarf, die an regulären Schulen unterrichtet werden, ist in Thüringen stärker gestiegen als je zuvor. Laut aktuellen Zahlen des Kultusministeriums, die dieser Zeitung vorliegen, stieg er in diesem Schuljahr auf über 23 Prozent. Von insgesamt rund 13 000 Schülern mit Auffälligkeiten, geistigen oder körperlichen Behinderungen werden demnach in diesem Schuljahr über 3000 gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf unterrichtet. Im Schuljahr 2008/09 lag der Anteil bei 16,9 Prozent. …
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TA

Lieber zusammen

Die Lehrergewerkschaften begrüßen, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder häufiger gemeinsam unterrichtet werden – klagen aber über zu wenig Personal und Weiterbildungen.
THÜRINGEN. “Ein klares Jein.” So beantwortet Jürgen Röhreich, Landeschef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Frage, ob die Zunahme des integrativen Unterrichts in Thüringen eine gute Entwicklung sei: im Prinzip ja, sagt Röhreich, kritisiert aber die Umsetzung. Vor allem mangele es an sonderpädagogischem Fachpersonal.
“An der Förderschule betreut ein Lehrer eine Gruppe”, erklärt er: “Wenn diese Kinder nun auf fünf reguläre Schulen aufgeteilt werden, muss sich der Lehrer fünfteln.” Zahlreiche Kollegen müssten mehrere Schulen stundenweise betreuen. Das lasse sich nur mit mehr Sonderpädagogen auffangen. Mindestens 500 zusätzliche Kräfte seien nötig. Auch der Thüringer Lehrerverband (tlv) sieht Personalmangel – und weitergehende Probleme: “Es gibt zu wenig Weiterbildungsangebote”, sagt tlv-Chef Rolf Busch. Noch zu oft müssten Lehrer mit Kindern mit Förderbedarf umgehen, ohne dafür ausgebildet zu sein. Das noch CDU-geführte Kultusministerium bestreitet die Vorwürfe. “Zurzeit ist genug Personal da”, sagt Sprecher Detlef Baer. …
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TA

Goldenes Abitur im Goldenen Schwan

Suchende Blicke beim Kommen, erfreutes Wiedererkennen auch anhand der Namensschilder und eine spürbare Vorfreude auf einen erinnerungsreichen Abend prägten das Treffen “50 Jahre Abitur” der Lessingoberschule.
ERFURT (ipe). Es war ein starker Abiturjahrgang: fünf Klassen mit 28 bis 30 Schülern. “Die Abiturprüfung schrieben wir in der Turnhalle”, erinnert sich Hans-Jürgen Neff. Und Manfred Strugalla ergänzt: Unsere Lehrer vermittelten uns ein solides Grundwissen. Das habe man erst später richtig zu schätzen gewusst. Zum 50. Abi-Jubiläum konnte man noch vier ehemalige Lehrer einladen – und Danke sagen. Die B-Klassen waren naturwissenschaftlich, die A-Klasse neusprachlich. “Jeder ist seinen Weg gegangen”, schildert Manfred Strugalla. Aus den ehemaligen Pennälern wurden Ärzte, Zahnärzte, Forschungswissenschaftler, Doktoren, Professoren. Ein kleiner Freundeskreis hatte über all die Jahre den Kontakt gepflegt, nannte sich schon damals (heimlich) Wanderclub Deutsche Einheit. Trotzdem wurde die Adressensuche für die Einladungen zur kriminalistischen Meisterarbeit. “Zu einem Namen hatte ich 50 Treffer im Internet”, schildert eine der Organisatorinnen. “Zum Glück war ich beim zehnten Anruf beim Richtigen.” 73 Anmeldungen gab es letztlich für das runde Klassentreffen, im Goldenen Schwan bevölkerten sie eine ganze Etage. In der Historienecke lag eine Fotolibrello der 12/B/2. “Wir waren seit 1989 nicht mehr zu den Treffen”, bedauerten zwei Frauen. Von der 12/B/3 gab es einen Nachdruck der Abiturzeitung von 1959, auf einem Laptop einen überspielten Schmalfilm vom Sportfest, Fotos machten die Runde. Und Geschichten . . . So fühlte sich manch fast Siebzigjähriger nochmal in die Abiturzeit versetzt.
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TA

Mehr Miteinander

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht den 19. Jahrestag der Deutschen Einheit eingereiht in die Erinnerung an das turbulente und emotionsgeladene Jahr 1989 – das Jahr einer zusammenbrechenden DDR, einer zu Beginn verwunderten und dann außerordentlich solidarischen Bundesrepublik.
SAARBRÜCKEN/GREIZ. Beim zentralen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in der saarländischen Hauptstadt erinnerte die Kanzlerin an den ungarischen Soldaten, der an der Grenze zu Österreich seinen Dienst tat, als am 19. August 1989 das Paneuropäische Picknick stattfand und für ein paar Stunden die Grenze offen war. “Fast 700 Touristen aus der ehemaligen DDR, die davon Kenntnis bekommen hatten, versuchten diese wenigen Stunden zu nutzen, um nach Österreich zu kommen. Der Grenzbeamte hatte natürlich keine Genehmigung, diese Menschen durchzulassen, und er konnte seinen Vorgesetzten auch nicht erreichen, aber er ließ seine Waffe in der Uniform stecken und ließ die Menschen durch – auch mit dem Risiko, bestraft zu werden.”
Die unglaublichen Geschehnisse von 1989 “haben aus meiner Sicht einen Ursprung: die Sehnsucht nach Freiheit. Diese Sehnsucht konnte nicht ausgelöscht werden und hat sich Bahn gebrochen und die Umwälzungen auf unserem Kontinent möglich gemacht”, so die Kanzlerin.
Nach 19 Jahren “Aufbauleistung im Osten”, so die Kanzlerin, sei jetzt Zeit für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft. Vieles im Land sei nicht in Ordnung: so sei das Vertrauen in die Finanzmärkte und in Teile der Wirtschaft erschüttert, die Staatsverschuldung angestiegen, an vielen Stellen herrsche “Armut an Bildung”, fehlten berufliche Chancen für Kinder und Jugendliche. …
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TLZ

SPD-Spitze entscheidet sich für Verhandlungen mit CDU

Unmut an der Parteibasis / Matschie: Bündnis mit CDU bietet mehr Stabilität
Erfurt – Die Thüringer SPD-Spitze strebt trotz massiver Bedenken der Parteibasis eine Regierung mit der CDU an. Die Entscheidung zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen sei mit 18 zu 6 Stimmen im Vorstand gefallen, teilte SPD-Chef Christoph Matschie in der Nacht zum Donnerstag in Erfurt mit.
Ein Bündnis mit der CDU biete mehr Stabilität. Bei den Sondierungsgesprächen mit der Linken und den Grünen sei es schwer gewesen, “auf einen gemeinsamen Nenner” zu kommen und Vertrauen zu entwickeln.
Bei einigen wichtigen Themen sei auch ein politischer Wechsel mit der CDU möglich, sagte Matschie. Auch die Personalien seien geklärt. Bei Schwarz-Rot steht für das Amt CDU-Sozialministerin Christine Lieberknecht bereit, die auch Parteivorsitzende werden soll. Die Koalitionsverhandlungen könnten bereits am Dienstag der kommenden Woche beginnen.
Mit der Entscheidung steht die Thüringer SPD jedoch vor einer Zerreißprobe. Der Vorstand votierte gegen eine in der Bundes-SPD diskutierte Öffnung zur Linken und die Chance auf das erste rot-rot-grüne Bündnis auf Landesebene. Gegner von Schwarz-Rot drohten am Rande der mehrstündigen Vorstandssitzung bereits mit einem Sonderparteitag, den Kreisverbände erzwingen können
Viele Stimmen aus der Parteibasis hatten nach den hohen Verlusten bei der Bundestagswahl auf die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit Linken und Grünen gedrängt. Während der Sitzung des Landesvorstands demonstrierten die Jusos mit einem Transparent “Schwarz-Rot ist unser Tod”.
Lieberknecht sagte nach der SPD-Entscheidung, sie sei sehr erleichtert. “Jetzt müssen zügig Verhandlungen aufgenommen werden.” Sie hoffe, dass noch in dieser Woche eine Zeitplan mit der SPD vereinbart werden könne. Bei den Sondierungsgesprächen hätten die beiden Parteien bereits Kompromissmöglichkeiten bei vielen politischen Themen ausgelotet.
Der Linke-Spitzenpolitiker Bodo Ramelow hatte von der SPD-Entscheidung die Tür für Rot-Rot-Grün nochmals weit geöffnet. “Wenn die drei Parteien zusammen eine Person benennen, auch wenn sie ein SPD-Parteibuch hat, ist das kein Problem”, sagte Ramelow.
Die Entscheidung der Thüringer SPD-Spitze für Schwarz-Rot sorgt für Kontroversen innerhalb der Partei. Der stellvertretende Landesvorsitzende Frank Rößner verteidigte das Vorstandsvotum. Die SPD habe in den Sondierungsgesprächen in wichtigen Themenbereichen 80 Prozent ihrer Interessen umsetzen können, sagte Rößner, Landrat im Saale-Orla-Kreis. Auch in den Personalfragen herrsche deutlich mehr Klarheit als im linken Lager.
Juso-Chef Peter Metz gehörte zu den 6 der 24 Vorstandsmitglieder, die für Rot-Rot-Grün stimmten. Er sei nach wie vor davon überzeugt, dass die sozialdemokratischen Interessen in einer solchen Koalition besser umgesetzt werden könnten.
Nach Medienberichten soll die SPD in einer Koalition mit der CDU vier Ministerposten erhalten: Kultus, Wirtschaft, Soziales und Justiz. Als Minister sollen die vier Mitglieder der SPD-Sondierungskommission Christoph Matschie (Kultus), Heike Taubert (Soziales), Matthias Machnig (Wirtschaft) und Holger Poppenhäger (Justiz) vorgesehen sein.
Die CDU stellt mit Christine Lieberknecht die Ministerpräsidentin. Innenminister soll Manfred Scherer und Agrarminister Volker Sklenar bleiben. Für das Finanzressort ist der jetzige Staatskanzleiminister Klaus Zehn vorgesehen, der das Ministerium bereits Anfang der 1990er Jahre führte. Seine Position soll CDU-Fraktionsvize Christian Carius übernehmen.
Juso-Chef Metz warnte trotz seiner Vorbehalte vor Schnellschüssen wie Sonderparteitagen, um das Ergebnis zu kippen. “Wir müssen jetzt die Koalitionsverhandlungen abwarten und sehen, wie viel von unserer Programmatik wir dort umsetzen können.” Die Jusos kritisierten, dass mit der CDU “die sich über Jahre festgesetzte Vetternwirtschaft in den Ministerien nicht beseitigt und wichtige Reformen nicht angegangen” werden könnten. (maz/dpa)

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Alex, Grimm, Hartung, Mail, Schmerz

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One Response to “Pressespiegel vom 05. Oktober 2009”

  1. Ralf Schuhmann sagt:
    6. Oktober 2009 um 07:49 Uhr

    Aus gegebenem Anlaß gibt es ausnahmsweise am 6.10. keinen Pressespiegel von mir.

    R.Schuhmann

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