Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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TLZ Aktion: Klasse Schüler ausgezeichnet

Simone Bocklisch | 24. Juni 2009 | 13:45 Uhr
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Preisverleihung im Weimarer Hotel Elephant

Foto: Michaelis

bildanzeige1.jpgWeimar/Erfurt/Gotha/Friedrichroda/ Warza. (tlz) Tom ist schlecht in Mathe, wird von bösen Jungs verprügelt und von Liebeskummer geplagt. Eigentlich ist er der ideale Kandidat für böse Träume. Doch in der Träumeküche schwingt heute eine Aushilfe den Kochlöffel, die Mitleid hat und die Rezepte vertauscht. Und anstelle von Monstern erscheint dem Schlafenden nun ein Traumelf.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 der Regelschule Helene Lange aus Friedrichroda haben gemeinsamen mit ihren Lehrern die Idee für “Toms Traum” entworfen und für ihr Musical bereits viel Applaus einheimsen können. Gestern ging auch für die Schüler so etwas wie ein Traum in Erfüllung. Für ihr Projekt, das von Sehnsüchten, Alpträumen und coolen Typen handelt, wurden sie bei der diesjährigen Siegerehrung der gleichnamigen TLZ-Aktion als “Klasse Schüler” ausgezeichnet ? und auch im Anschluss an die Aufführung bei der Preisverleihung brandete wie gewohnt Beifall auf. Lesen »

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Thüringens tollster Lehrer…

Simone Bocklisch | 24. Juni 2009 | 13:41 Uhr
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Premiere im Pressespiegelteam von Simone Bocklisch…

Glückwunsch… ;-)

Liebe Leser/innen,
gestern war es endlich soweit, was lange geheim war wurde nun gelüftet!
Am Nachmittag pünktlich um 14.00 Uhr trafen sich 8 Lehrer/ innen aus ganz Thüringen in der Staatskanzlei Erfurt um einen Preis zu bekommen. Aber welchen Sie bekommen,das wußten Sie nicht,und dies ließ die Spannung steigen.
Nach einer Begrüßungsrede von Herrn Ministerpräsident Dieter Althaus und unserem Kultusminister Bernward Müller über die erfolgreiche Juryarbeit und das vorbereitende Rahmenprogramm des gestrigen Tages, folgte ein musikalisches Rahmenprogramm von den Saalespatzen geleitet von Christoph Werz.
Wir die Jurymitglieder, vertreten durch TLV, MDR, IHK,DB und die LEV, sowie alle anwesenden warteten sehnsüchtig auf die Preisverleihung.
Die 7 Preise und 1 Sonderpreis wurden durch die Sponsoren und Institutionen zur Verfügung gestellt, und an dieser Stelle möchten wir als LEV unseren Dank dem Theater Erfurt/Herr Schott aussprechen.
So beeindruckte mich auch wie die Schüler zu Ihren “ausgezeichneten Lehrern” standen. Zum Beisiel die Schüler der Förderschule “Am Fernebach”, die überreichten Ihrem Hr. Jung jeder eine Rose mit einem Spruch, und das war für einige sehr schwer, soviel Mut aufzubringen.

Desweiteren gab es auch musikalische Unterhaltung der Schüler/innen der GS Forstberg für Ihren Herr Leibohm, der als Piratenhauptmann seine Schüler mit Herz und Seele durch die Grundschulzeit geführt hat.

ttl1.jpgUnser Sonderpreis galt einem Lehrer der von einem ehemaligen Schüler nominiert wurde. Dies zeigt auf das so manche Lehrer nachhaltig in Erinnerung bleiben. Herr Jähnert unterrichtet an der SBBS für Wirtschaft/ Verwaltung in Gera und des weiteren ist er im Kabarett Gera tätig. Seine Schüler konnten und können auf Ihn immer zurückgreifen, wenn es Probleme gab oder gibt auch wenn diese nicht die Schule betreffen. Die Schüler schenkten ihm ein Maskottchen Namen´s Fossi als Andenken an Ihre Klasse.
Eigentlich wollten wir eine “Fossiline” überreichen,aber da wir so einen tollen Unterstützer mit dem Theater Erfurt haben, und Herr Jähnert auch ein Freund des Schauspiel`s ist, hat er sich über die Karten der Uraufführung des Stückes “Das Waisenkind” am 29.11.09 im Erfurter Theater sehr gefreut.
Wir die LEV werden auch mit Herr Jähnert in Kontakt bleiben, und wünschen Ihm auf seinen Weg weiterhin alles Gute, sowie seinem ehemaligen Schüler M. Gerstner. Die Schüler der LSV bekamen von Herr Müller im Anschluß des Tages das Thüringer Ferienticket für Ihre tolle Arbeit in der Schülerarbeit sowie das Vorbereiten der Auszeichnungsfeier für den TTL überreicht .

Im nächsten Jahr geht es weiter – wieder mit viel Herz… ;-)

Ihre Simone Bocklisch

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Dieter Althaus, Fossi, Galt, Lehrer, Mut, Premiere, Rose, Schott, Simone, Theater Erfurt
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Pressespiegel vom 24. Juni 2009

Martin Oeltermann | 24. Juni 2009 | 08:47 Uhr
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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

endlich Ferien!!! Das “ENDLICH” kommt natürlich von unseren Kindern, wir Eltern schauen da immer mit ein wenig gemischten Gefühlen drauf, denn nicht jeder kann seinen Urlaub so flexibel einteilen, dass die ganze Ferienzeit abgedeckt ist.  Ich wünsche allen, dass sich genügend interessante Ferienprogramme finden lassen, um die freie Zeit für unsere Kids so spannend wie möglich gestalten zu können. Gestern, im Gespräch mit meiner Tochter, fragte sie mich, was wir denn damals in den Ferien so gemacht haben. Ganz ehrlich, es ist schon so weit weg, dass ich erstmal grübeln musste. Ich wuchs in einem kleinen Dorf direkt an der Ostsee auf, daher war unser Ferienprogramm ziemlich einfach: entweder helfen auf den umliegenden Höfen oder an den Strand oder mit dem Sportclub ins Trainingslager. Damit waren meine Ferien immer gut verplant. Und was habt ihr so gemacht, früher? Schickt doch einfach ein paar Ferieneindrücke oder Geschichten aus “alten Zeiten” an mich, vielleicht auch ein paar alte Bilder und wir berichten im Ferienpressespiegel. Unter maoe@lev-thueringen.de , Stichwort “Ferien damals”, könnt ihr eure Erinnerungen loswerden.

Aber mal wieder zurück. Heute werden über 250.000 Zeugnisse in ganz Thüringen ausgegeben. Ganz schön viel Papier, man stelle sich mal vor, das müsste einer alleine schreiben oder 1 Euro pro Blatt… . Doch die Zukunft bringt in dieser Hinsicht weniger; es werden wieder vier Grundschulen und zwei Gymnasien geschlossen. 16.000 Erstklässler werden im neuen Schuljahr eingeschult. Neue Wege für alle Beteiligten, viel Erfolg auf dem neuen Weg.

Aber wo kommt das Wort Ferien eigentlich her? Gut das es Wikipedia gibt, denn früher hätte ich in der Bibliothek, die 30 km entfernt war einige Stunden Recherche leisten müssen: 

Wortursprung “Ferien”

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Pressespiegel vom 23.Juni 2009

Ralf Schuhmann | 23. Juni 2009 | 08:49 Uhr
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Worte zum Tag

“Geschafft, endlich Ferien”

werden morgen viele Tausend Schüler sagen. Viel haben sie erreicht in dem kurzen Schuljahr, viel neues gelernt, Wissen gefestigt und angewandt. Sie haben es sich verdient, die kurzen langen 6 Wochen niiiiichts machen zu müssen, wollen, können. In Russland gibt es übrigens 3 Monate Ferien, nicht zum niiichts machen, sondern um zu helfen, den Eltern, den Großeltern im Dorf, auf der Datscha, bei der Ernte, beim beackern des

Foto: Typisches Holzhaus in einem Walddorf in Weißrussland (Eigenfoto)dscn4897.JPGheimischen Gärtchens, welcher zur Eigenversorgung überlebenswichtig ist. Trotzdem ein schönes Gefühl, jauchzend den Schulhof zu verlassen, Sommerduft in der Nase, das Gefühl im Bauch endlich mal wieder einfach nur Kind sein zu dürfen und keine “Persönlichkeit mit Sozialkompetenzen”, die Beine baumeln zu lassen und den Tag zu genießen mit Faulenzen, welches eine sehr kreative Aus-Zeit sein kann. Wieviele Ideen beim in-denHimmel-gucken schon entstanden sind kann niemand sagen. Der Phantasie ihren Lauf lassen beim Sandburgen bauen, beim abendlichen Treff, im Sommerlager oder bei Ferienprojekten, an fernen und nahen Urlaubszielen, das sollten wir unseren Kindern gönnen.

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Treue zum Pressespiegelteam, auch wir “Neuen” werden sicher ab und an einen Ferien-Pressespiegel gestalten, damit wir nicht ganz so aus der Übung kommen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien angenehme Sommertage, einen schönen Urlaub und….vergessen Sie uns nicht!

Es grüßt Sie heute besonders herzlich

Ihr Ralf Schuhmann

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Pressespiegel vom 20. Juni 2009

Axel Hoppe | 20. Juni 2009 | 10:10 Uhr
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Täglicher Neuanfang

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalredaktion Erfurt

200 Schüler besuchen die Regelschule Thomas Mann in der Krämpfervorstadt. Das Lehrerkollegium besteht nur aus Frauen. Sie machen einen guten Job und kommen doch oft genug an ihre Grenzen.
KRÄMPFERVORSTADT. An vielen Tagen nehmen Carolin Raufeisen und ihre Kolleginnen die Probleme mit in die Nacht. Oder besser gesagt: die Gesichter einzelner Schüler und ihre Geschichten, ihr Verhalten und das Wissen, dass es für einige junge Leute kaum Auswege gibt aus den Schleifen von Druck und Gewalt.” Es gibt immer mehr Kinder, die auf unterschiedliche Weise Hilfe benötigen”, sagt die Schulleiterin, deren Schule in einem sozialen Brennpunktgebiet liegt. “Die Situation wird schwieriger. Das meint nicht körperliche Gewalt, sondern subtilere Formen wie Mobbing und Ausgrenzung.” Nicht wenige Familien seien überfordert, mit ihrem Alltag, sozialen Sorgen und der Erziehung ihrer Kinder. Die müssten oft Probleme schultern, die schon einen Erwachsenen niederdrücken. Die Ellenbogenmentalität der Gesellschaft sei längst in der Schule angekommen, ergänzt ihre Stellvertreterin Heidi Morchner. “Wenn wir über Grundfertigkeiten reden, meinen wir nicht Lesen und Schreiben, sondern das soziale Miteinander, das Einhalten von Regeln.” In der Schule gebe es eine Maxime: sich mit Höflichkeit zu begegnen und zu zeigen: Du bist willkommen. “80 Prozent der Kinder nehmen das an. 20 Prozent haben damit Schwierigkeiten. Fünf Prozent von ihnen verweigern sich allen Versuchen – diese Zahl steigt”, hat Carolin Raufeisen festgestellt. Gewalt findet nicht nur unter Schülern statt, sondern wird auch gegen Lehrer gerichtet. Die Kollegen halten sich eisern an die Regeln: Ruhe bewahren. Bei Schlägereien dazwischen gehen. Und noch am selben Tag darüber reden, die Situation besprechen. “Damit wir am nächsten Morgen neu und möglichst unbelastet wieder anfangen können”, sagt die Schulleiterin. Es gebe Schüler, die die Lehrer bei Schlichtungsversuchen unterstützen und andere, die die Kampfhähne anfeuern. In schweren Problemfällen suche man oft gemeinsam mit dem Jugendamt nach Auswegen. Sei ein um sich Schlagender gar nicht zu bremsen, werde auch mal die Polizei oder der Notarzt gerufen. Aber das bedeute nur kurzzeitige Auszeiten. Es sei auch möglich, jemanden für eine Woche vom Unterricht zu suspendieren und ihm Aufgaben mitzugeben. Als “Kollektivstrafen” Klassenfahrten und Ausflüge zu streichen, davon hält man hier wenig. “Gewalt ist Thema in allen Schulformen, auch in Grundschulen”, sagt Gabriele Klöppel, Psychologin im Erfurter Schulamt. Wichtig sei, Schuldemokratie und Gewaltprävention zusammenzubringen, Netzwerke zu knüpfen und Unterstützersysteme zu installieren. Dass es zu wenige Schulpsychologen gebe, sei eine Tatsache. Lesen »

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Pressespiegel 18.Juni 2009

Christoph Werz | 18. Juni 2009 | 09:40 Uhr
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Ist schon wieder Donnerstag?!?

Aus den nachfolgenden Presseschnipseln wird eines klar: Es ist schon wieder Bildungsstreiktag.
Wie immer mit Trillerpfeifen, Papierschnipseln und Klorollen. Bildungskritik XXL.
„Berechtigter Kritik sind wir als demokratisch gewähltes Mitwirkungsgremium immer nachgegangen“, so Christoph Zimmermann Vorsitzender der Landesschülervertretung im Freistaat Thüringen.
Zu einem Austausch zwischen Politikern und Schülern der unter anderem dazu dienen sollte den Dialog zu fördern, kam im Vorfeld des aktuellen Schulstreiks außer Vertretern des Bildungsstreiks und einigen Landtagsabgeordneten nicht mal ein Vertreter der Medien.
Ein großes Aufgebot an Landesschülersprechern und Vertretern der Bundesschülerkonferenz sowie Vertreter des Bundeselternrates waren ebenfalls zugegen.
Beste Gelegenheit konkret zu sagen, was wie und wo geändert werden sollte.
Aber ob im Freistaat, den einzelnen Schulamtsbereichen oder in der Republik – es wurde vom Podium lediglich der studentische Tenor nach Bachelor- und Master benannt.
Ein wenig „längeres, gemeinsames Lernen“ war aus den bunten Reihen der Schulstreiker im Plenum zu hören.
Konkrete Fragen zu Änderungen an den Schulen der potentiellen Schulstreiker (nach eigenen Aussagen keine legitimierten Schülervertreter) wurde im Nachgang der Diskussion nochmals von Vertretern der LSV angefragt.
Es blieb bei den offenen Fragen, man musste schnell auf die Demo gegen die Räumung des besetzen Hauses – mit Trillerpfeifen…
Veränderung sieht anders aus. Mitwirkung kostet Zeit, Kraft, Geduld, Ausdauer und vor allem den kreativen Dialog mit Argumenten.
Keine Wahlpropaganda, sondern das schulische Leben vor Ort konstruktiv mit zu gestalten, ist auch weiterhin Aufgabe der demokratisch gewählten Schülervertretungen.
Die Schülervertretungen für die Interessen der Studentenvertretungen oder gar einiger Partei Interessen ein zu binden halten wir für schlichtweg unmoralisch.
Deshalb haben sich an diesem Abend – und zum Landtagsfest am vergangenen Wochenende in Erfurt die Landeschülervertretung sowie der Vorsitzende der
Bundesschülerkonferenz noch einmal gegen den Schulstreik – nicht aber gegen berechtigte kritische Auseinandersetzung mit dem Bildungssystem ausgesprochen.
Sie liebe Eltern können uns dabei unterstützen. Trillern und pfeifen sie mit, wenn wir den nächsten Dialog mit unseren Bildungsverantwortlichen anstreben – zum Beispiel am kommenden Wochenende in Greiz zum Thüringen Tag!
Die LSV am „quietschegelben Pavillon“ oder in den Gassen unterwegs mit der Frage „was ich mir von Schule wünsche“…
Schreiben sie auf einer unserer Karten ihre Wünsche auf – oder mailen sie diese Wünsche an info@lsv-thueringen.de
Wir kümmern uns drum, ganz ohne Trillerpfeifenkloopapiergedudel.

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Pressespiegel vom 17. Juni 2009

Martin Oeltermann | 17. Juni 2009 | 07:10 Uhr
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” Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.”  

(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799, dt. Schriftsteller und Professor für Physik)

Liebe Leserinnen und Leser,

einen erfrischenden guten Morgen aus Suhl. Auch wenn ich kein Physiker bin, so ist die Erkenntnis des Herrn Lichtenberg sogar für mich eingängig. Vor bald einem halben Jahr sind wir “Neuen” zum Pressespiegelteam dazugestossen und ich denke (auch im Namen von Ralf und Sylke) die obige Erkenntnis teilen wir dadurch gemeinsam. Daher an dieser Stelle mal ein dicker Dank an die “alten Hasen” für Konstruktivität, Hilfe, neue Perspektiven und die warme Aufnahme in das Team.

Manchmal muss man einfach mal was Neues beginnen, um die eigene Perspektive zu erweitern, sonst bleibt man ewig am Senfklumpen auf dem geistigen Tellerrand hängen. Dies wünsche ich mir von Vielen, den Pädagogen, den Eltern und vor allem den entscheidenden Köpfen in der bildungspolitischen Landschaft. Hierzu hatte ich vor einigen Wochen angekündigt, eine kleine Serie mit den Bildungsstatements der Parteien zur anstehenden Landtagswahl zu machen. Inzwischen habe ich einen ganz passablen Fragenkatalog zusammen, den ich aber mit Ihrer/Eurer Unterstützung noch abrunden möchte. Schickt einfach eine Mail über den PS an mich, und ich nehme die Anregungen mit auf (Fragen die uns Eltern interessieren). Den Katalog schicke ich an die sechs maßgeblichen Parteien (CDU, SPD LINKE, FDP, GRÜNE und FREIE WÄHLER), so dass gleich nach den Ferien die Serie starten kann. Ich freue mich auf viele Anregungen.

Bleiben Sie uns gewogen. Carpe diem!

Ihr Martin Oeltermann

Lehrermangel immer dramatischer

Die Situation an deutschen Schulen ist zwei neuen Studien zufolge besorgniserregend. Über 300 000 Pädagogen werden nach Berechnungen des Bildungsforschers Klaus Klemm allein bis 2015 aus Altersgründen ausscheiden. Und diejenigen, die im Dienst sind, sind häufig schlecht auf den Schulalltag vorbereitet, so eine OECD-Untersuchung. Lesen »
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Pressespiegel vom 16. Juni 2009

Ralf Schuhmann | 16. Juni 2009 | 09:40 Uhr
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Worte zum Tag

Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,

an den rund 900 Thüringer Schulen (1995/96 waren es noch 1300!) sind die letzten Tage dieses Schuljahres angebrochen. Etwa 250 000 Schülerinnen und Schüler warten schon sehnsüchtig auf die Ferien. Nächste Woche gibt es Zeugnisse. Es wird Gewinner geben und Verlierer. Gerecht und ungerecht benotete Leistungen. Die Abiturienten halten ihr Zeugnis seit dem letztem Wochenende in den Händen. Wohin ging die Zeit, in denen Mathe, Physik, Chemie gebüffelt wurde? Wieviel Zeit wird noch vergehen, bis die Absolventen ihren Beruf ausüben? Schneller als wir vermuten, zumindest subjektiv betrachtet; stimmt’s, Alex ;-) ?

“Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.”
(Marcus Lucius Annaeus Seneca – Römischer Rhetoriker und Schriftsteller)

Wer mag, schaut sich mal die Statistiken an:

 http://tls.thueringen.de/seite.asp?aktiv=dat01&startbei=datenbank/default2.asp

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Ralf Schuhmann  

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Pressespiegel 11.6.2009

Christoph Werz | 11. Juni 2009 | 14:00 Uhr
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Alle Jahre wieder

Wo sind die Kinder?!
Wo ist die Kindheit?!
Alles ist so schnell vorbei gegangen. Das Schuljahr vorbei gerauscht, die vielen Angebote, Tagungen und wertvollen Treffen.
Das Eine konnte erfolgreich beendet, dass Andere nachhaltig weitergedacht und vieles Weitere konstruktiv angeregt werden.
Nun endet bald das Schuljahr 2008/2009.
Die meisten Schüler, Lehrer und auch Eltern stehen derzeit unter enormen Prüfungs-und Abschiedsstress.
Dabei entgeht oft unserem Blick die leidige Frage wie „alle Jahre wieder“ das Verdrängen der Ängste, die nicht ausgesprochenen Fragen und die Unsicherheit vor dem Neuen.
Wird das Rüstzeug, welches den Schülerinnen und Schülern weitergegeben wurde zum frohen Leben helfen?!
Wenn sie in Zukunft fröhliche junge Menschen sehen, die die Erfahrungen ihrer Kindheit produktiv ein zusetzen vermögen, ist dies der beste Dank für ihre Liebe, Zeit und Engagement, welches sie der wertvollsten Ressource unseres Planeten angedacht haben – unseren Kindern.
Dafür sei ihnen heute einmal recht herzlich dank ausgesprochen!

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Pressespiegel vom 10. Juni 2009

Martin Oeltermann | 10. Juni 2009 | 08:57 Uhr
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Liebe Leserinnen und Leser,

einen schönen guten Morgen aus Suhl. Aus inzwischen (mir) angenehmer Gewohnheit, wieder ein paar persönliche Worte vorweg. Thüringen nach der Wahl! Ralf sagte es gestern schon, wer sie hat, der hat die Qual. Landesweit eine Menge enttäuschter Gesichter, weil sich dann doch nicht wirklich etwas geändert hat. Aber auch eine Menge insgeheime Freude bei den Etablierten, da durch die weiterhin geringe Wahlbeteiligung nichts geändert werden muss. So spricht auch der Ministerpräsident nach dem Thüringer Bildungssymposium davon, dass in unserer Bildungslandschaft nichts geändert werden braucht. Es ist gut so wie es ist. Das von dem führenden Mann einer Partei, die im Kommunalwahlwahlkampf mit dem Slogan  ”ZUKUNFT DURCH BILDUNG” geworben hat. Doch er ist nicht der einzige. Es gibt Bildungspolitiker von den LINKEN, die den Pressespiegel der LEV abbestellen, weil er … was ist? Zu viel, zu wenig, nicht informativ oder zu uninteressant? Die Wahlen haben es wieder bewiesen, es wird nur gewählt, wer laut genug trommelt und sich mit Schlagworten auf BILD-Niveau in den Vordergrund rückt. Der Rest heuchelt weiterhin Interesse und hofft zur demnächst anstehenden Landtagswahl wieder gewählt zu werden. Da wird unsere Qual nicht ganz so groß, denn die Wahlzettel werden nicht ganz so lang werden. Trotzdem bin ich enttäuscht von der Wahlbeteiligung, aber auch entsetzt von den teilweise geringen Kenntnissen der politischen Allgemeinbildung. Es beginnt mit den ganz jungen Wählern, die zum Teil gar nicht wissen, was, warum und wozu gewählt wird. Es endet bei den “Altgedienten”, die denken, man kann sowieso nichts ändern. Könnte hier vielleicht eine Wahlpflicht, mit der Option ein NEIN ankreuzen zu können, etwas ändern? Ich denke es ist enorm wichtig, dass wir in der Schule frühzeitig mit intensiver politischer Allgemeinbildung beginnen, damit unsere Demokratie nicht endgültig ad absurdum geführt wird.

Doch genug der Kritik, ich hatte versprochen den Straßburger Versuch “10 Tage ohne Fernsehen” nicht aus den Augen zu lassen und habe zwei Berichte gefunden. Ein schönes Fazit passend zu meinem Abschiedsspruch.

Bleiben Sie uns gewogen und carpe diem!!!

Ihr Martin Oeltermann

Straßburger Experiment “Zehn Tage ohne Bildschirm” Lesen »

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