Pressespiegel vom 24. Februar 2009
Ralf Schuhmann | 24. Februar 2009 | 08:12 Uhr
Lehrerstreik am 26.2.2009
Quelle: per e-mail am 23.2.2009: GEW Thüringen, Heinrich-Mann-Str. 22, 99096 Erfurt tlv, Werner-Seelenbinder-Str. 14, 99096 Erfurt
Liebe Eltern,
nach bundesweiten Warnstreikaktionen und Arbeitsniederlegungen auch an Thüringer Schulen hatten wir erwartet, dass es in der dritten Verhandlungsrunde am 14./15.02.09 zu einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften über die Entgeltentwicklung im öffentlichen Dienst kommen würde. Dazu wäre es nötig gewesen, dass die Vertreter der Länder ein ernsthaftes und angemessenes Verhandlungsangebot unterbreitet hätten. Das ist nicht geschehen. Im Gegenteil. Die Arbeitgeber schlugen eine Entgelterhöhung vor, die mit zwei Nullrunden gekoppelt war, so dass es für die Beschäftigten wiederum zu Reallohnverlusten kommen würde. Dass die Gewerkschaften diese Provokation nicht akzeptieren würden und gezwungen sind, sich zur Wehr zu setzen, kalkulierten die Arbeitgeber bewusst ein. So wies ihr Verhandlungsführer vor laufenden Kameras darauf hin, dass auch dauerhafte wochenlange Erzwingungsstreiks ihn nicht schrecken würden.
Wir wollen solche Arbeitsniederlegungen ausdrücklich vermeiden. Wir wollen, dass es in der nächsten Verhandlungsrunde Ende Februar zu einer Einigung am Verhandlungstisch kommt. Um eine solche Übereinkunft zu erreichen, sind die Gewerkschaften gezwungen, ihren Protest auszuweiten. Deshalb haben wir die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Freistaates Thüringen am 26.02.2009 erneut landesweit zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die zentrale Streikkundgebung wird in der Zeit von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt stattfinden.
Liebe Eltern,
auch an der Schule Ihres Kindes wird am 26.02.2009 gestreikt. Wir ringen dabei um ein Tarifergebnis, das die Thüringer Lehrerinnen und Lehrer nicht noch stärker diskriminiert und das für junge neu ausgebildete Kolleginnen und Kollegen Anreiz genug ist, nicht in andere Bundesländer abzuwandern.
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis dafür, dass an diesem Tag zu Störungen beim regulärer Unterricht kommen kann. Sofern erforderlich, wird die Betreuung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet
Wir danken Ihnen!
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Thüringen
Thüringer Lehrerverband
Richtfest für Internatsneubau Salzmannschule mit Minister Müller
Quelle: per e-mail vom TKM
Am kommenden Donnerstag wird Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) beim Richtfest für den Internatsneubau der Salzmannschule Schnepfenthal ein Grußwort sprechen. Vor dem Richtspruch wird auch der Geschäftsführer der Bilfinger Berger Hochbau GmbH, Udo Berner, die Gäste begrüßen.
Der Neubau des Internats mit insgesamt 340 Plätzen wird aus acht Häusern bestehen. In jedem Haus soll später ein Schülerjahrgang untergebracht werden. Fünf dieser Jahrgangshäuser werden bis zum Sommer 2009 entstehen, die restlichen drei Jahrgangshäuser bis zum Sommer 2010. Die Baukosten werden sich auf 12,3 Millionen Euro belaufen.
Zeit: Donnerstag, 26. Februar 2009, 14.00 Uhr
Ort: Schnepfenthal, Salzmannschule, Robert-Koch-Straße 1a
Die traditionsreiche Salzmannschule wird seit 2001 als Spezialgymnasium für Sprachen geführt. Sie ist die einzige deutsche Schule, in der die Schülerinnen und Schüler Chinesisch, Japanisch oder Arabisch als zweite Fremdsprache lernen. Ziel des Unterrichts ist die Befähigung zum fremdsprachlichen Handeln in interkulturellen Verständigungs- und Verstehenssituationen. Damit übt die Salzmannschule eine Anziehung über die Landesgrenzen hinaus aus. In der vom Land getragenen Schule in Schnepfenthal lernen derzeit 388 Schülerinnen und Schüler in 24 Klassen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.salzmannschule-schnepfenthal.de
Gregor Hermann
Stellvertretender Pressesprecher
PRESSEINFORMATION
Das Kreuz mit der Ganztagsschule! Neue Daten des Bildungsbarometers.
Quelle: per e-mail von Prof. Dr. Reinhold S. Jäger zepf – Zentrum für empirische pädagogische Forschung
Landau, Februar 2009.
Das Bildungsbarometer zur Schulstruktur hat sich auch mit der Ganztagsschule (GTS) beschäftigt und die Erfahrungen und Wünsche der Bevölkerung ermittelt. Wichtigstes Resultat ist: 53% der Befragten sprechen sich dafür aus, dass die GTS die alleinige künftige Organisationsform der Schule sein soll.
Die Teilnehmer am Bildungsbarometer wurden auch gefragt, welche Form der Ganztagsschule in den Vordergrund gerückt werden soll. 47% der Befragten sprachen sich dafür aus, die integrative Form zu realisieren, d.h.: Vollzeit (8 – 16 Uhr) für alle Schüler/innen mit einer Rhythmisierung des Schultags (Schulunterricht wird über den gesamten Tag verteilt, unterbrochen von Pausen, Mittagessen, Entspannung usw.). Diese Form der Ganztagsschule wird nicht in allen Bundesländern und allen Schule umgesetzt, manchmal – wie in Rheinland-Pfalz – umfasst die Ganztagsschule lediglich einen Zyklus von vier Tagen. Alle anderen Modelle erhielten Zustimmungen von maximal 18%.
Dabei sind den Befragten im Kontext des GTS das Mittagsessen, Sport- und Freizeitangebote ebenso wichtig wie Hausaufgabenbetreuung, Förderangebote und Rhythmisierung der Unterrichtszeit.
Trotz einiger Vorteile werden aber negative Aspekte der Ganztagsschule betont. Dazu zählen: Zu wenig Zeit für außerschulische Aktivitäten (27%), Lernen zuhause auch nach der Schule (24%), zu wenig außerschulische Kontakte (22%), Ermüdung durch zu langen Schulalltag (19%) und zu niedriger Gewinn durch die Ganztagsschule insgesamt (7%).
Professor Dr. Reinhold S. Jäger vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung, der für das Bildungsbarometer verantwortlich ist, stellt hierzu fest: „Offensichtlich erleben die Verbraucher von Schule – Eltern wie Schüler – eine Diskrepanz zwischen Erwartungen und Wirklichkeit. Deshalb kommt bei der Bevölkerung noch nicht an, dass durch die Ganztagsschule für alle Beteiligten eine win-win-Situation eintreten kann: Für die Schüler, dass sie gefördert werden und dass die Förderung nachhaltig ist; für die Eltern, dass eine Entlastung des häuslichen Friedens durch bereits geleistete Hausaufgaben eintritt und für die Lehrkräfte, dass die Verlängerung der Lernzeit Früchte bei ihren Schülern trägt. Dass dies alles nicht in dem erhofften Maße eingetroffen ist, belegt das Bildungsbarometer. Nunmehr ist es an der Zeit, dringende und zwingende Reformen der Ganztagsschule einzuleiten. Auch muss daran gedacht werden; dass Private Public Partnership-Modelle dabei helfen können, diese Aufgabe zu bewältigen, die für die Schule alleine kaum lösbar ist.”
An der Befragung des Bildungsbarometers nahmen 1816 Befragten aus der ganzen Bundesrepublik teil. Die Stichprobe ist spezifisch repräsentativ.
Das Bildungsbarometer ist eine gemeinsame Aktion von zepf (Universität Landau) und Schülerhilfe (Gelsenkirchen). Das nächste Bildungsbarometer startet Anfang März. Dann steht das Thema „Nachhilfe” auf dem Prüfstand.
http://www.zepf.uni-landau.de http://www.bildungsbarometer.de
Brennbare Läusemittel
Quelle: Spiegel-Newsletter
18.02.2009 – (kig) Die Arzneimittel Kommission weist darauf hinweisen, dass nicht nur Läusemittel mit Cyclomethicon als Lösungsmittel brennbar und leicht entzündlich sind, sondern auch solche mit niedrigviskosem Dimeticon, mit alkoholischen Lösungsmitteln und mit Treibgasen wie Butan, Propan etc. In den Packungsbeilagen der entsprechenden Produkte werde jeweils vor der Nähe von offenen Flammen gewarnt. (Quelle: ABDA)
Versuchskaninchen
Quelle: OTZ 23.2.2009
Von Lothar Klein So gewaltig ist der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Auf dem zur Show hochgejubelten Bildungsgipfel im vergangenen Herbst wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel noch zehn Milliarden Euro extra in die Bildungsrepublik in Deutschland investieren, um den Abstand zum Weltniveau zu verkürzen.
Im praktischen Schulalltag dagegen greift die Bundesbildungsministerin jetzt auf Ideen zurück, die sich schon in den letzten 40 Jahren als erfolglos erwiesen haben. Vorschläge wie der von Annette Schavan belegen nur, dass Bildung immer noch als Politik zweiter Klasse verstanden wird.
Physiker, Chemiker, Mathematiker können nicht ohne weiteres den Lehrermangel ausbügeln. In der Schule steht das Vermitteln von Wissen an erster Stelle. Pädagogik und Didaktik spielen dabei eine größere Rolle als die pure wissenschaftliche Fachtheorie. Insofern könnten solche “Ersatzlehrer” allenfalls zeitlich befristet in den Schulen eingesetzt werden.
Außerdem: Schüler sind keine Versuchskaninchen, schon gar nicht für Freizeit- oder Hobbypädagogen. Es ist vielmehr die Aufgabe der Kultusminister in den Bundesländern, für ein ausreichendes und qualifiziertes Lehrerangebot zu sorgen. Wer wie die Länder so auf die Bildungshoheit pocht, sollte seine Pflichten wenigstens ernst nehmen
Müller befürwortet Einsatz von externen Experten in Schulen
Quelle: TLZ 24.2.2009
Erfurt (ddp/tlz). Thüringens Kultusminister Bernward Müller unterstützt den Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (beide CDU), verstärkt Mitarbeiter von Unternehmen in Schulen einzusetzen. «Wir brauchen den Austausch mit der Wirtschaft. Nur so können wir unsere Absolventen optimal auf das Berufsleben vorbereiten», sagte Müller der «Leipziger Volkszeitung» (Dienstagausgabe). An Thüringer Schulen sei das Engagement von hochqualifizierten Unternehmensmitarbeitern längst Realität, betonte Müller. Die Mitarbeiter aus der Wirtschaft kämen aber nicht als Lehrer, sondern als begleitende Experten zum Einsatz.
Schavan hatte von Unternehmen gefordert, ihre Top-Mitarbeiter für den Schulunterricht freizustellen, um den Schülern «sinnvolle Impulse» zu geben. Ingenieure sollten beispielsweise Physik- oder Mathematik unterrichten, schlug Schavan vor.
Schule im Schnee
Quelle: TA 24.2.2009
So ein Sportfest wünschte sich vielleicht manch andere Schule auch: Die Grundschule Urbich fährt morgen mit allen Schülern und Lehrer zur Schmücke – zum ersten Schul-Skitag.
ERFURT. Um 8 Uhr werden vier Busse mit 185 Schülern, Lehrern und Helfern von Urbich aus zum Rennsteig aufbrechen, um rund um die 900 Meter hoch gelegene Schmücke ihren Wintersporttag zu erleben. Auf der zwischen Schmiedefeld und Oberhof gelegenen Flur lag gestern mehr als ein Meter Schnee.
“Es ist ein Novum, dass alle Schüler in eine solche Aktion einbezogen werden, bisher gab es in Südthüringen solche Aktionen nur für ausgewählte Schüler oder Klassenstufen”, sagt Gisela Völksch vom Skisportvertein 02 Erfurt, der die Aktion des Erfurter Schulamts und der Schule tatkräftig unterstützt, “und die meisten werden Gelegenheit haben, sich auf Brettern alpin oder nordisch auszuprobieren.”
Dafür wurden schon langfristig Interessen und Größen erfasst, um allen Kindern der ersten bis vierten Klasse passende Wintersportgeräte zur Verfügung zu stellen – für die meisten von ihnen ist Skisport schließlich völliges Neuland.
Eine gewisse Beziehung zum Wintersport haben die Urbicher aber schon: An ihrer Schule lernen zwei Neffen der Biathletin Kati Wilhelm. Und natürlich haben Max und Paul die Biathlon-Weltmeisterschaften 09 in Südkorea ebenso eifrig verfolgt wie ihre Mitschüler und konnten am Ende über zwei Weltmeistertitel ihrer Tante jubeln. Auf dem Programm des morgigen Wintersporttags stehen alpines Skifahren (fünf Stationen von Anfänger bis Fortgeschrittene), Skilanglauf, Rodeln, Schneeballziel- und -weitwurf, Schlitten-Slalom, Schneefigurenbau sowie natürlich eine zünftige Schneeballschlacht. Kati Wilhelm hat die Schirmherrschaft über den Schul-Wintersporttag übernommen.
“Das Erfurter Schulamt hat diese Aktion anlässlich des Jahrs des Schulsports auf die Beine gestellt. Unsere Schule wurde für die Teilnahme ausgewählt, weil wir eine besonders bewegungsfreundliche Grundschule sind”, sagt Schulleiterin Sabine Keßler, “es ist an unserer Schule schon eine gute Tradition, Wandertage besonders bewegungsfreundlich zu geatalten.” So habe es schon in der Vergangenheit in Oberhof Treffen mit Kati Wilhelm gegeben, wo diese mit den Schülern Sportspiele gemacht hat.
Selbst wenn das Jahr des Schulsports vorbei ist, will das Schulamt am Wintersporttag für Schulen festhalten; wenn es die Finanzen zulassen, sogar erweitern. Denkbar ist ein Wettbewerb unter den Schulen, welche Grundschule(n) mitsamt Schülern diesen besonderen Höhepunkt künftig erleben darf.
Tag der offenen Tür – Kreativ für Schule geworben
Quelle: FW vom 23.2.2009
Schüler und Lehrer gaben Einblicke in die Vorzüge ihrer Lehranstalt
Von Danny Scheler-Stöhr
Sonneberg – Am Samstag öffnete das Hermann-Pistor-Gymnasium Sonneberg seine Pforten zum jährlichen Tag der offenen Tür und gab einen Einblick in das Schulleben und die Vorzüge dieser Lehranstalt. Zahlreiche Neugymnasiasten erkundeten die zukünftige Schule, aber auch viele Absolventen kehrten an den Ort zurück, an welchem sie über Jahre hinweg büffelten.
Für den Besuch geöffnet war das Gebäude in der Dammstraße, in welchem Vorführungen der höheren Klassenstufen stattfanden, und die Lohauschule, wo man sich an die jüngeren Jahrgänge wandte.
Überall wurde den Besuchern auch Praktisches geboten: So führten Schüler der Oberstufe in den Physikräumen der Dammstraße einige Experimente durch und erläuterten beispielsweise die Funktionsweise einer lichtabhängigen Straßenlaterne oder die Physik des menschlichen Auges.
In den Bio-Räumen präsentierten Schüler „Genetik zum Anfassen.” Fabian Dinkel, Johannes Beyrodt, Sebastian Bätz und Juliane Köcher zeigten dabei unter anderem, wie man DNA sichtbar machen kann. „Wir nehmen dazu einfach eine Tomate und lösen die Schale in gewöhnlichem Seifenreiniger auf”, erklärte Sebastian. „Anschließend wird das ganze gemahlen, filtriert und in ein Reagenzglas gegeben. Nun müssen wir nur noch etwas Brennspiritus dazu geben und mit der Zeit setzen sich kleine Bläschen ab – das ist die DNA.”
Etwas weniger wissenschaftlich ging es in der Lohauschule zu. Auch hier führte man allerdings einige naturwissenschaftliche Experimente vor. „Das alles ist aber mehr für Anfänger – also etwas fürs Auge”, so Physiklehrer Horst Schneider. „Die Kleinen verstehen ja die ganzen Abläufe noch nicht, die freuen sich aber daran, dass sich etwas bewegt und finden so vielleicht Interesse an der Physik.” Und tatsächlich, die verschiedenen Versuche erfreuten sich großer Beliebtheit. Viele Kinder testeten beispielsweise, wie sich ein Schokokuss im Vakuum verhält und waren erstaunt darüber, wie sich dieser aufbläht.
Während im Physikraum fleißig experimentiert wurde, stellte Elke Walther mit ihren Kolleginnen das Fach Deutsch am Gymnasium näher vor. „Unsere Schüler habe einige Rätsel vorbereitet und die werden ganz gut angenommen”, sagt sie. „Außerdem haben wir einige Geschichten von Schülern ausgestellt. Die sind wirklich toll geworden.” Deshalb hat sich die Deutsch- und Englischlehrerin auch etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Zurzeit läuft ein Geschichten-Wettbewerb für Schüler und da werde ich die ganzen Sachen hinschicken. Vielleicht gewinnen wir ja sogar.”
Deutsch und Englisch sind im Gymnasium natürlich Pflicht und müssen belegt werden. Bei den weiteren Sprachen setzt sich mittlerweile aber ein Wandel durch. Immer mehr Schüler lernen wieder Russisch. Kein Wunder also, dass auch hierfür geworben wurde. Dorothea Luthardt, Lehrerin für Geschichte, Französisch und Russisch, freut sich über diesen Trend. „Hoffentlich bekommen wir nächstes Jahr wieder einige Russisch-Klassen zusammen, denn die Sprache bietet viel Potenzial.” Mit der Umstellung des gymnasialen Lehrsystems in Thüringen müssen ab kommendem Jahr bereits die Schüler der fünften Klasse eine zweite Fremdsprache erlernen und auch in der Oberstufe kann man nun problemlos zu Russisch wechseln. „Auch wenn man mit der Politik der Russen nicht immer einverstanden ist, ist es doch eine schöne Sprache mit der man viel erreichen kann”, so Dorothea Luthardt.
Neben den zahlreichen Unterrichtsfächern stellten sich aber auch der Förderverein und die verschiedenen Arbeitsgruppen vor. Junge Denker konnten beim Schach ihre Cleverness beweisen und Schauspielbegeisterte den Vorführungen des Schultheaters und der Kabarettgruppe beiwohnen.
Ähnliche Beiträge:
- Pressespiegel, 26. Februar 2009 Nun ist es also da! Das Konjunkturpaket II. Lassen Sie uns jedoch auch weiterhin gemeinsam das wichtigste „Konjunkturpaket“ im Blick behalten: die Nachhaltigkeit liebevoller Erziehung. In Ihrer Konsequenz und Kontinuität kann alleine nur die Antwort gegen alle extremistischen Verhaltensweisen und polemischen Publikationen liegen. Seien sie ganz persönlich auch weiterhin...
- Pressespiegel vom 10. Februar 2009 Liebe Pressespiegelleser, das Pressespiegelteam streikt nicht, denn unsere Arbeit ist ehrenamtlich! Bleiben Sie neugierig auf die Ereignisse der nächsten Tage… Dürfen Lehrer streiken? Diskutieren Sie mit uns, mit Ihren Kindern, mit Ihren Elternvertretern und Lehrern! Bleiben Sie gesund an diesem stürmischen Dienstag, herzlichst Ihr Ralf Schuhmann Lisa, Henrike und Emma von...
- Pressespiegel vom 27. Februar 2009 Ran an deine Talente! Kostenfreies Berufswahlmagazin für Schüler aus der Reihe „planet-beruf.de“ startet 2009 mit dem Thema „Stärken finden“. Talente hat jeder. Wer im Beruf erfolgreich sein will, sollte sie aber auch kennen. Wo die Suche beginnt, zeigt die aktuelle Ausgabe des Berufswahlmagazins aus der Reihe „planet-beruf.de: Mein Start...
- Pressespiegel vom 14. Februar 2009 Wasser statt Cola Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalredaktion Weimar Nach dem Vorbild von Leipzig sollen künftig auch in Weimars Schulen schrittweise Trinkwasser-Brunnen installiert werden. WEIMAR (mh). Um zu verhindern, dass Schüler literweise Cola, Limo etc. in sich hineinschütten, soll Trinkwasser attraktiver gemacht werden. Wohlwollend beriet der Bildungsausschuss einen Antrag der...
- Pressespiegel vom 20. Februar 2009 Ostthüringer Zeitung: Stochern im Nebel Kommunalpolitiker mit Kritik gen Erfurt: Vergabe für Geld aus Konjunkturpaket II unklar Von OTZ-Redakteurin Jana Borath Altenburg. Mit Spannung blicken Kommunalpolitiker im Altenburger Land heute nach Berlin, wo der Bundesrat das Konjunkturpaket II mit seinen 50 Milliarden Euro behandelt. Gelder, mit denen auch in...
- Pressespiegel, vom 19. Februar 2009 Da kommen sie… …die sogenannten „Tollen Tage“. Als ehemaliger Westfale hat man so seine „Probleme“ mit diesen tollen Tagen. Doch was in jüngster Vergangenheit hinter uns und gerade in diesem Jahr noch vor uns liegt, vermag das Attribut „toll“ bei weitem zu übertreffen. Superwahljahr, Wirtschaftskrise, Reformen, Reflexionen und Veränderungen...
- Pressespiegel vom 11.Februar 2009 Schönen guten Morgen liebe Leser, des Südthüringers liebstes Werkzeug ist der Schneeschieber und Lehrer müssen heute nicht mit streikenden Schneemänner rechnen. Aber auch wenn draussen wieder ein Sauwetter tobt, so lassen wir uns davon nicht ausbremsen und gehen mit vorbildlich guter Laune in den Tag. Also Kopf hoch, Mütze auf...







Von den Schneeglöckchen in den Schnee: Erster Schulskitag auf der Schmücke
Quelle: Thüringer Allgemeine, Sportteil Erfurt
Der Hang unterhalb des Gasthofes “Schmücke” war bestens präpariert, Stationen markiert und Mitglieder des Skisportvereins Erfurt 02 standen zum Skiunterricht für die rund 180 Grundschülern aus Urbich bereit.
GEHLBERG. “Hoffentlich wird´s was.” Fabian stand gestern – wie die meisten seiner Schulkameraden – zum ersten Mal auf Skiern. Der Kontakt mit dem Element Schnee war da bereits aufgenommen. Nicht durch einen Sturz, nein, raus aus den Bussen und erst einmal staunen, schließlich blühen zu Hause hier und da schon die Schneeglöckchen. Dafür hier die weiße Pracht bergeweise und dazu ließ sich sogar die Sonne sehen. Was wollte man mehr für diesen ersten Schulskitag überhaupt. Entsprechend groß war auch das Interesse vom Thüringer Kultusministerium, Skiverband und natürlich von der Gemeinde Gehlberg, zumal 2009 das Jahr des Schulsports ist.
Nach der verbalen Erwärmung, dann die körperliche und schon konnte es losgehen. Für den Schneeballzielwurf oder die Schneeballschlacht war reichlich “Material” vorhanden, fürs Rodeln ebenfalls. Doch über eine Skiausrüstung verfügten die wenigsten. Aber auch das war bedacht. Skier und Schuhe in allen Kindergrößen lagen bereit. Am Mut und an hilfreichen Hinweisen der Skilehrer fehlte es ohnehin nicht. Erste Übung – natürlich der Schneepflug, wichtig für Richtungsänderung und als Bremse. Wobei Ausnahmen die Regel bestätigten. Eines der Mädchen bewegte sich schnell und dem Augenschein nach sicher über die Piste. Vorkenntnisse vorhanden? Gina schüttelte den Kopf, der erste Versuch. So etwas nennt man wohl Naturtalent.
Auch Fabian hatte seine ersten Meter sturzfrei hinter sich gebracht. Der Spaß stand sowieso im Vordergrund und den hatten die Kinder reichlich bei diesem ersten Schulskitag, der keine Eintagsfliege gewesen sein soll. “Wir wollen diese Idee auf jeden Fall weiterführen”, erklärte die Schulsportkoordinatorin Silke Ussat. Jedes Jahr eine andere Schule auszuwählen, war eine Überlegung. Eine andere Variante wäre, das Projekt auf eine Schulskiwoche auszudehnen. “Auf jeden Fall war es eine ganz tolle Sache”, meint Ussat.
Warum für die Premiere ausgerechnet die Grundschule Urbich den Zuschlag erhalten hatte? Daraus wurde kein Geheimnis gemacht. Die besuchen auch die beiden Patenkinder von Biathlonweltmeisterin Kati Wilhelm. Gerd SCHMIDL
25.02.2009