Ferien-Pressespiegel vom 3.2.2009
Ralf Schuhmann | 3. Februar 2009 | 10:06 Uhr
gestern konnte Alex nicht widerstehen, einen Pressespiegel zu machen. Ich heute auch nicht! Schließlich können oder wollen nicht alle in den turbulenten Skiurlaub fahren, um vielleicht mit angeschlagenem Kopf und Gliedern zurück zu kommen. Deshalb darf ich Sie auch in den Ferien mit aktuellen Informationen versorgen.
Genießen Sie trotzdem die Zeit mit Ihren Kindern, denn die Tage, Wochen und Monate fliegen nur so dahin.
Schöne und erholsame Tage wünscht Ihnen
Ihr R.Schuhmann

HURRA FERIEN: Für Sophia und ihre Klasse 3c der Sömmerdaer Diesterwegschule
begannen wie für alle Thüringer Schüler die einwöchigen Winterferien. TA-Foto: I.Renke
Bundesweite Impfkampagne für Kinder startet in Thüringen
Auftaktveranstaltung im Thüringer Landtag
“Meine Kita bleibt gesund!”
Quelle: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Pressemitteilung vom 30.1.09
Erfurt – Die bundesweite Aktion “Meine Kita bleibt gesund! – Schutzimpfungen für Kleinkinder” des zeitbild-Verlages startet in der kommenden Woche auch in Thüringen. Es handelt sich um eine Informations- und Aufklärungskampagne für Eltern und Kinder im Kindergartenalter. Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Christine Lieberknecht hat die Schirmherrschaft über die Aktion übernommen. Staatssekretär Dr. Falk Oesterheld wird an der Veranstaltung teilnehmen und die Grüße der Ministein überbringen.
Auftaktveranstaltung
Termin: Dienstag, 3. Februar 2009
Uhrzeit: 13.30 Uhr
Ort: Erfurt, Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Str. 1, R. S101
Im Vorfeld dieser Veranstaltung betonte Ministerin Christine Lieberknecht, die auch Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz 2009 ist: “Impfungen sind wichtig. Gerade bei Kleinkindern ist das Immunsystem noch wenig widerstandsfähig und in Kindertageseinrichtungen sind Kinder bekanntermaßen einer Fülle von Keimen ausgesetzt. Infekte sind daher keine Seltenheit. Glücklicherweise sind durch die guten Impfraten in Thüringen viele Krankheiten, die schwere gesundheitliche Folgen für unsere Kinder haben können, in den letzten Jahren zurückgegangen. Unsere gemeinsamen Anstrengungen sind auch weiterhin gefragt. Der Masernausbruch mit 14 erkrankten Schulkindern in Weimar im letzten Jahr, die hohe Zahl an Keuchhustenfällen in den letzten beiden Jahren und die immer noch verhältnismäßig hohe Zahl an Windpockenerkrankungen zeigen weiteren, bundesweiten Handlungsbedarf an. Ich möchte daher alle Erzieherinnen und Erzieher in den Thüringer Kindertageseinrichtungen, alle Jungen und Mädchen der Kindertagesstätten und deren Eltern einladen, bei dieser wichtigen Aktion mitzumachen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kinder bestmöglich vor vermeidbaren Erkrankungen geschützt werden!”
GERA: Nominierte des Spixel 2009 stehen fest
Quelle: TA vom 3.2.09
Die Fachjury der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und der Kindermedienstiftung Goldener Spatz haben die Nominierten des Spixel 2009 bekannt gegeben.
Aus den insgesamt 60 Bewerbungen mit rund zehn Stunden Videomaterial hatte die Jury in den Kategorien Information/Dokumentation, Animation und Spielfilm jeweils drei Nominierungen und einen Preisträger ausgewählt. Es kamen Bewerbungen aus 11 Bundesländern und erstmals aus Wien. Aus Thüringen wurde in der Kategorie Information/Dokumentation die Grundschule Am Hahnberg (Oepfershausen) für Dem Rhönschaf auf der Spur nominiert sowie in der Kategorie Animation das Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium (Gera) für Crazy School und das Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium (Meuselwitz) für Falsche Freunde. Die Preise werden beim Kindermedienfestival Goldener Spatz am 26. Mai in Gera vergeben.
Feldatalschule – Waldschrat-Suppe, Pfundstopf und Mousse
Quelle: Freies Wort vom 3.2.09
Sponsoren wurden von Schülern und Lehrern bewirtet – und erfuhren viel Interessantes
Von Lisa Weißenborn und Jenny Aschenbach
Stadtlengsfeld – Einige Schüler und Lehrer der Feldatalschule Stadtlengsfeld arrangierten ein gemütliches Dinner für die Sponsoren
Schüler und Lehrer bewirteten Sponsoren, welche die Feldatalschule regelmäßig unterstützen.
Bild: privat
unserer Schule. Einige Stadtlengsfelder Bürger und Unternehmen unterstützen die Schule schon über Jahre in vielfältiger Weise. Die Schule ist auf diese Unterstützung angewiesen, da man sonst viele Dinge nicht in ausreichender Qualität für die Schüler organisieren kann.
Die Hauswirtschaftsgruppe der Klasse 9 übernahm mit ihrer Leiterin Angelika Konieczny die kulinarische Ausgestaltung des Abends. Dabei stand ihnen Gudrun Denner hilfreich zur Seite. Die einzelnen Gerichte mussten vorbereitet werden, damit abends alles reibungslos ablaufen konnte. Währen Angelika Koniecny und Gudrun Denner die Speisen zubereiteten, gestalteten die Schülerinnen Jenny Aschenbach, Josefine Gottbehüt, Rebecca Link, Melanie Ludwig und Lisa Weißenborn aus der Klasse 9 den Raum und dekorierten die Tische für die Gäste. Später kamen zur Unterstützung Renate Scheffler und Heidrun Krieg noch hinzu.
Die Schülerinnen Josefine Gottbehüt und Melanie Ludwig begrüßten die Anwesenden und berichteten über die Arbeit der Hauswirtschaftsgruppe. Hauswirtschaft ist für sie ein wichtiges Fach und es macht riesigen Spaß. So erzählten die beiden, dass an zwei Tagen in der Woche den Schülern ein gesundes Pausenfrühstück in der Schule angeboten wird, dass sie typische Gerichte aus der Rhön kochen und dass sie lernen, wie man mit geringen Geldausgaben schmackhafte Gerichte zubereiten kann.
Dann wurde endlich aufgetischt. Als Vorspeise gab es eine Waldschrat-Suppe mit Kräuterbaguette, als Hauptspeise Pfundstopf mit Kroketten und danach konnte man entweder eine pikante Blätterteigtasche oder eine Apfelteigtasche wählen. Als krönenden Abschluss gab es noch Mousse au Chocolat als Dessert. Zum Essen wurden auch die passenden Getränke serviert. Die Mädchen der 9. Klasse servierten und bedienten die Gäste gekonnt.
Es lief alles immer nach Plan. Hier und da fiel zwar mal ein Gäbelchen hinunter, aber der Abend verlief in einer schönen und lustigen Atmosphäre.
Der Vorsitzende des Schulfördervereins Dr. Martin Walter und Schulleiter Helmut Voll bedankten sich bei allen. Das veränderte Schulbild wurde den Gästen nähergebracht und Vorhaben benannt. Heidrun Krieg, die Kämmerin des Schulfördervereins, legte im Anschluss noch die Einnahmen und die Ausgaben der Jahre 2005 bis 2008 vor.
Die Veranstalter des Abends waren zwar am Ende ein bisschen k.o., aber mit ihrer Arbeit sehr zu frieden. Und die Gäste ebenfalls
Mitteldeutscher Fundraisingtag am 10.03.2009
Quelle: TLSFV, 13. Januar 2009
Am 10. März 2009 findet an der Fachhochschule in Jena der 7. Mitteldeutsche Fundraisingtag statt.
Wir haben die Angebotspalette in diesem Jahr erweitert: Neben den vertrauten zweistündigen Workshops, in denen Sie umfassend in ein Fundraising-Thema eingeführt werden und konkret daran arbeiten, werden diesmal auch „Vorträge” und „Foren” zur Auswahl stehen.
Vormittags haben Sie die Möglichkeit, alternativ zu einem Workshop zwei Vorträge zu besuchen. Die Vorträge dauern jeweils eine Stunde. So ist es Ihnen möglich, sich in der Vormittagseinheit über zwei Fundraising-Themen kompetent informieren zu lassen.
Nachmittags können Sie statt einem Workshop auch ein Forum besuchen. Hier haben Sie Gelegenheit, zu den angebotenen Themen Ihre eigenen Fragen ins Gespräch zu bringen, und sich von Fundraising-Experten Anregungen und Tipps geben zu lassen.
Das genaue Programm finden Sie als pdf unter dem Link: „Programm Mitteldeutscher Fundraisingtag 2009”. Auf dem Programm finden Sie auch die Informationen zum Frühbucher-Rabatt, den Sie noch bis zum 30. Januar 2009 in Anspruch nehmen können.
Ausführlichere Informationen zu den Workshops, Vorträgen und Foren erhalten Sie unter dem Link „Seminare”. Und wenn Sie etwas zu den diesjährigen Referentinnen und Referenten wissen wollen, bekommen Sie ausführlichere Informationen unter dem Link „Referentinnen & Referenten”
Wir freuen uns, Sie beim Mitteldeutschen Fundraisingtag 2009 an der Fachhochschule in Jena begrüßen zu dürfen.
Doris Voll – Walter Jungbauer – Prof. Reiner Adler
Den Schulabschluß nachholen wird einfacher
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, 22.01.2009 [Pressemitteilung 011/2009]
Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen startet neues Online-Angebot:
Wer einen Hauptschulabschluss nachholen möchte, erhält jetzt zusätzliche Unterstützung. Das Lernportal “ich-will-lernen.de” des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) wird um eine wesentliche Funktion erweitert: In dem Bereich “Förderung der Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit” finden Interessierte ab sofort Hilfe bei der Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss. “Wir wollen Wege aufzeigen, wie sich ein Schulabschluss einfacher nachholen lässt”, sagte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). “Das neue Angebot hilft jungen Menschen, ihre zweite Chance auf einen Schulabschluss zu nutzen und sich damit auch für eine Berufsausbildung zu qualifizieren.” Das vom BMBF geförderte Lernportal “ich-will-lernen.de” bietet kostenlos interaktive Lernmaterialien an – Schwerpunkte sind Deutsch, Mathematik und Englisch.
Die Bundesregierung hat als Beitrag zur Weltalphabetisierungsdekade einen eigenen Förderschwerpunkt zu diesem Thema eingerichtet. Dabei geht es um Forschungs- und Entwicklungsaufgaben bei der Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen. Im Zeitraum von 2007 bis 2012 unterstützt das BMBF 27 Verbundvorhaben mit mehr als 100 Einzelprojekten mit insgesamt mehr als 30 Millionen Euro. In diesen Projekten haben sich Einrichtungen aus der Wissenschaft und der Weiterbildungspraxis zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege bei der Arbeit für die Grundbildung von Erwachsenen zu gehen.
“Bündnisinitiative Verantwortung Erziehung”: Kinder brauchen Werte
Quelle: Bundesminsisterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Um eine werteorientierte und religiöse Erziehung in Deutschland zu fördern und den Wert der Erziehung stärker ins Bewusstsein zu rücken, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend im April 2006 das “Bündnis für Erziehung” ins Leben gerufen. Hieraus entstand die “Bündnisinitiative Verantwortung Erziehung” in Kooperation mit dem Bundesforum Familie als Plattform, angeregt und finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Das Projekt ermöglichte, im Austausch mit den derzeit 108 im Bundesforum vertretenen Verbänden eine pluralistisch angelegte Diskussion über werteorientierte Erziehung anzustoßen und Anregungen für die Verbandsarbeit zu geben. Eltern und andere an der Erziehung beteiligte Personen und Institutionen konnten in ihrer Erziehungskompetenz und Verantwortung gestärkt werden. Auch die Qualität entsprechender Angebote der Kinderbetreuung sollte in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis verbessert werden.
Bis zum Ende der Projektlaufzeit im Dezember 2008 wurden Fachtagungen, Zukunftskonferenzen und Workshopreihen durchgeführt. Medienpartnerschaften und Kooperationen mit Verbänden und Stiftungen rundeten den breiten Aktionsradius ab.
Bundesforum Familie plant weitere Aktivitäten
Bei der Impulsveranstaltung der “Bündnisinitiative Verantwortung Erziehung” im Juni 2007 diskutierten gut 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verbänden, Politik, Gewerkschaften und Kirchen neue Herausforderungen für Erziehung und Wertevermittlung in unserer Gesellschaft. Die Veranstaltung wurde von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eröffnet.
Bereits während der zweijährigen Projektlaufzeit haben einzelne Mitgliedsverbände des Bundesforums eigene Tagungen und Fortbildungsangebote für ihre Mitarbeiter zum Thema Werteerziehung durchgeführt. Mit Hilfe der “Berliner Erklärung” des Bundesforums sollen diese Aktivitäten in 2009 fortgeführt werden.
Gemeinsames Projekt mit dem DRK zur Wertebildung in Familien
Das Bundesfamilienministerium hat darüber hinaus gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz ein Praxisprojekt initiiert, das die Wertebildung in der Familie dauerhaft stärken soll. Mit dem bundesweiten Projekt “Werte erlebbar machen – Wertebildung in Familien” sollen neue praxisnahe Impulse gesetzt werden. Als Orte der Umsetzung sind insbesondere Familienbildungsstätten, Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren vorgesehen. Auch die Zusammenarbeit mit den “Lokalen Bündnissen für Familien” wird angestrebt.
Zielgruppen sind Eltern und andere an der Erziehung beteiligte Personen und Institutionen, Familien- und Wohlfahrtsverbände, Träger der Familienbildung und der Familienberatung.
Anfassen erwünscht |
|
Quelle: Dr. Christian Jung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, VolkswagenStiftung, 30.01.2009 |
|
Zum Darwinjahr: Ausstellung “Evolution schafft Vielfalt” im IKEA EXPO-Park Hannover vom 12. Februar bis 15. Mai 2009 – beteiligt sind die Universitäten in Hannover, Oldenburg und Frankfurt am Main.
In Erinnerung an den am 12. Februar vor 200 Jahren geborenen Charles Darwin wurde das Jahr 2009 weltweit zum “Darwin-Jahr” erklärt. Der Naturforscher entwickelte die Theorie eines natürlichen Prinzips der Evolution, die vor allem die langsame Trennung der Organismen in viele verschiedene Arten als Folge von Anpassungen an den Lebensraum erklärt.
Wer das Thema “Evolution” einmal ganz spielerisch und inmitten des Alltagslebens kennen lernen möchte, sollte ab 12. Februar 2009 bei IKEA EXPO-Park Hannover vorbeischauen. Das Einrichtungshaus sowie die Leibniz Universität Hannover, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Goethe-Universität Frankfurt am Main haben sich – gefördert von der VolkswagenStiftung mit rund 150.000 Euro – zusammengetan, um das Thema Evolution in seiner Vielfalt einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. “Evolution schafft Vielfalt” lautet daher auch der Titel des ungewöhnlichen Kooperationsprojekts. Und vielfältig soll der Eindruck sein, den die Besucher beim Bummel durch die IKEA-Landschaft mit nach Hause nehmen.
Elf Stationen bringen dem Besucher die Evolutionsgeschichte und die Weltreise Darwins näher. Die Wissenschaftler nahmen sich für ihre Ausstellung die Präsentationsformen des Möbelhauses als Vorbild. Die Exponate der Evolutionstour sind darum nicht nur zum Anschauen da. Anfassen und damit spielen sind ausdrücklich erwünscht. So gibt es ein Spiel, bei dem man Blüten und die sie bestäubenden Insekten zusammenbringen muss. Nebenbei lernt man, dass die schönen Blüten in der Evolution durch Wettbewerb um die Bestäuber entstanden sind. Eine Monitorwand wiederum zeigt die genetische Vielfalt der Menschheit. Andere Exponate entdeckt man beim Stöbern und Ausprobieren der Möbel – es lohnt sich also, die Schranktüren zu öffnen.
Immer wieder und auf vielfältige Weise wird der Besucher zum Mitmachen animiert und lernt so ganz nebenbei die Zusammenhänge der Evolution kennen. Eine Fülle von begleitenden Informationen führt den Betrachter dann tiefer ins Thema. Drei Lehr-Profis haben sich für dieses Projekt zusammengetan: die Museumsexpertin Dr. Annette Scheersoi von der Universität Frankfurt am Main, Dr. Jorge Groß, Fachmann für außerschulische Bildungsaktionen von der Universität Hannover, und der emeritierte Professor Ulrich Kattmann, ein erfahrener Evolutionsdidaktiker aus Oldenburg. Das Team wollte eine Evolutionsausstellung der anderen Art erschaffen und auch Menschen erreichen, die vielleicht nicht ins Museum gehen, aber an einem ungewöhnlichen Ort mit Ausstellungsobjekten konfrontiert neugierig werden. Bei einem gemeinsamen Brainstorming kam man schließlich auf IKEA. Denn hier lässt sich Bildung wirklich “unters Volk” bringen: An Spitzentagen kommen bis zu 15 000 Menschen in die Verkaufs- und Ausstellungsräume, darunter viele Familien mit Kindern.
Sowohl die beteiligten Forscher als auch das schwedische Unternehmen wollen die neuartige Aktion wissenschaftlich analysieren und damit für die Zukunft lernen: Haben die Kunden die Ausstellung angenommen? Hat es ihnen Spaß gemacht? Oder hat die Präsentation sie vielleicht geärgert oder beim Einkauf gestört? Bei IKEA ist man optimistisch und sieht die Kooperation mit den Wissenschaftlern als eine “Win-win-Situation”, bei der jeder der beteiligten Partner Nutzen ziehen wird. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Mai 2009 und wird begleitet von einem Veranstaltungsprogramm. Gestaltet wurde die Ausstellung von der Berliner Ausstellungs-, Grafik- und Designagentur gewerk.
Daten zur Ausstellung: Die Ausstellung läuft vom 12. Februar 2009 bis 15. Mai 2009 im IKEA EXPO-Park Hannover, Straße der Nationen 10, 30539 Hannover.
Öffnungszeiten: Mo – Do und Sa: 10.00 – 21.00 Uhr; Fr:10.00 – 22.00 Uhr.
Jeweils Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagvormittags kann an zu vereinbarenden Terminen eine Führung stattfinden; die Anmeldung muss über die Website erfolgen.
Website:
Kontaktadressen, Literaturtipps und Hinweise auf weitere Veranstaltungen finden Sie im Internet unter http://evolution.idn.uni-hannover.de
Hintergrund:
Das gemeinsam von den drei Hochschulen und IKEA EXPO-Park Hannover getragene Vorhaben ist einer der Gewinner des Ideenwettbewerbs “Evolution heute”, den die VolkswagenStiftung im Vorjahr ausgeschrieben hatte. Ziel des Wettbewerbs war es, die Bedeutung der Evolutionsbiologie für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche herauszustellen und das Thema einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen – die “IKEA-Ausstellung” ist dafür ein Paradebeispiel. Die prämierten Projekte sollen beispielsweise deutlich machen, wo Evolution in unserem Alltag eine Rolle spielt. Grundsätzlich zielt der Ideenwettbewerb darauf ab, den notwendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern und zu stärken. Insgesamt konnten sich zwölf Aktivitäten durchsetzen, verteilt über ganz Deutschland. IKEA EXPO-Park Hannover und die drei Universitäten setzen nun als erste der zwölf prämierten Vorhaben den Startschuss für das Darwinjahr. Informationen über alle Projekte im Ideenwettbewerb “Evolution heute” der VolkswagenStiftung sind zu finden unter http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/impulse/evolutionsbiologie/ideenwettbewerb-evolution-heute.html.
Kontakt:
VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon:
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de,k
Der Text der Presseinformation und ein Bild stehen im Internet zur Verfügung unter
http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20090130
URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news298832
Prinzenraub Festspiele brauchen Darsteller
Quelle: OTZ vom 3.2.09
Casting findet am Donnerstag statt
Altenburg (OTZ). Das Büro Prinzenraub Festspiele veranstaltet für die neue Inszenierung im Festspieljahr 2009 ein Casting. Für Frauen- und Männerrollen sowie für eine Mädchenrolle (Alter 6 bis 10 Jahre) werden ehrenamtliche Mitspielerinnen und Mitspieler gesucht, die Text sprechen wollen (siehe auch gestrige OTZ). Das Casting findet am Donnerstag, dem 5. Februar, ab 15 Uhr, im Gebäude Kanalstraße 42 in Altenburg statt.
Interessenten vereinbaren bitte einen Termin zwischen 15 und 20 Uhr unter Tel.(03447)89 07 39 (Frau Richter) oder Fax (03447)89 07 40.
Es sind noch weitere Mitspieler- und Mitspielerinnenplätze zu besetzen, besonders für Männerrollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessierte melden sich bitte persönlich im Büro Prinzenraub Festspiele, in der Kanalstr. 42 in Altenburg, unter genannter Telefonnummer oder zur Probe immer montags und donnerstags, um 16.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle der Gebrüder-Reichenbach-Schule.
Kinder in “Schlupfwinkel”-Obhut
Quelle: OTZ vom 2.2.09, von Uwe Werner
Notarzt und Rettungsassistenten holen sechs Geschwister nach Notruf der Mutter aus Wohnung in Gera
Von Tina Puff Gera. Der Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswache Mitte der Berufsfeuerwehr Gera holte am Donnerstagabend sechs Geschwister aus ihrer Wohnung im Geraer Stadtteil Bieblach-Ost und brachte sie im Kinderschutzdienst “Schlupfwinkel” unter. Die 44-jährige Mutter hatte den Notarzt alarmiert, da sie sich, wie die Polizei mitteilte, unwohl fühlte.
Rettungssanitäter und Bereitschaftsarzt waren vom Zustand der Wohnung entsetzt und beschrieben diesen als völlig verwahrlost. Laut Polizei war die Wohnung stark von Schimmel befallen. Müll habe nicht herumgelegen. Die Beurteilung der Wohnverhältnisse seitens der Behörden fällt somit sehr unterschiedlich aus. Sie geht von nicht ganz ordentlich und schimmlig bis hin zu völlig verwahrlost.
“Die Kinder sind nun erst einmal gut untergebracht”, sagte die Leiterin des städtischen Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe, Hannelore Bitzke, gestern gegenüber dieser Zeitung. “Sie sind völlig gesund und zeigen keinerlei Anzeichen von Vernachlässigung”, erklärt Uwe Werner, Geschäftsführer des Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V., nachdem die drei Jungen und drei Mädchen ihrer zuständigen Kinderärztin vorgestellt wurden. Mitarbeiter des Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe sowie Sozialarbeiter haben sich inzwischen mit den Eltern zusammengesetzt, um Lösungen und weitere Vorgehensweisen zu erarbeiten. Die Lebensumstände und Wohnverhältnisse sollen gebessert werden. Der Familie sei eine umfangreiche Hilfe seitens der Stadt Gera und den zuständigen Behörden zugesichert, so Stadtsprecherin Gisela Pflume. Die Großfamilie war laut Frau Bitzke dem Fachdienst bereits bekannt.
Nachbarn können nichts Negatives über die achtköpfige Familie berichten. “Die Kinder sind ganz normal, sie sind nett und grüßen. Auch die Mutter hinterlässt einen sehr angenehmen Eindruck”, sagte eine Mieterin gegenüber OTZ.
Bis auf weiteres verbleiben die Kinder in der Obhut des “Schlupfwinkels”. “Wir werden für die Geschwister vorerst den Alltag organisieren”, erklärt Uwe Werner. “Ihnen geht es gut. Sie sind etwas desorientiert, da sie nicht verstehen können, was passiert ist.”
Zitat: “Die Kinder sind desorientiert. Sie wissen nicht, warum sie im “Schlupfwinkel” sind.”
Achtsamkeit:
Lernst du nur, oder lebst du schon?
Quelle: Focus Schule Nr. 1/2009
Wer im Moment anwesend ist, bekommt mehr mit – so einfach und doch so schwer. Wie Kinder durch Achtsamkeitsübungen in der Schule fürs Leben lernen.
Von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Simone Scheufler
Wer der Umwelt achtsamer begegnet, lebt intensiverAugen zu, aufrecht hinsetzen. Hände auf die Oberschenkel, Handflächen nach oben. „Stellt euch vor, ihr lächelt. Wer will, kann das Wort lächeln dazu aussprechen.“ Rektorin Monika Lepper gibt einer Klasse der Grundschule Am Harderberg im niedersächsischen Georgsmarienhütte Anweisungen zu einer Achtsamkeitsübung. Manchmal sagt sie ihnen auch, sie könnten das Wort in großen Buchstaben um sich herumstehen sehen. ZUM THEMA
Lernmethoden:
Geistesblitze trainierenDann sollen die Kinder auf ihre Atmung achten und darauf, was mit ihrem Körper passiert, wie sie sich spüren. Circa drei Minuten lang. Im Hintergrund läuft sanfte Musik. „Irgendwie weit“ fühlen sich die Kleinen „und gut“. Es ist einen Moment lang ruhiger in der Klasse, entspannt. Ideal, um einen Test zu schreiben. „Wenn ein Kind wirklich lächelnd in eine Klassenarbeit gehen kann, finde ich das toll“, sagt Lepper, die seit mehr als zehn Jahren mit Konzentrationsübungen im Unterricht arbeitet.
Achtsamkeit wirkt
Studien von Hirnforschern bestätigen, dass Lernen nur funktionieren kann, wenn sich Schüler wohlfühlen. Mit Angst und unter Stress kriegt niemand etwas mit. Kreative Problemlösungen komplexer Aufgaben sind dann ausgeschlossen. „Ich kann nicht Mathe machen, wenn die Kinder hibbelig sind“, erzählt Lepper. „Die Zeit, die ich für solche Übungen verwende, ist gut angelegt. Und außerdem hole ich sie danach zehnmal wieder rein.“ Weil die Schüler viel aufmerksamer mitarbeiten, besser aufnahmefähig sind.
„Ein paar würden es auch so schaffen“, weiß die erfahrene Lehrerin, „aber all die anderen würde ich sonst abhängen, weil sie sich nicht richtig konzentrieren können.“ Das ist nicht nur bei den Jüngsten so. Mathe- und Physiklehrer Horst Hofmann unterrichtet an der Peter-Ustinov-Gesamtschule in Monheim. Neben dem Lernstoff will er den Schülern auch beibringen, „wie sie ihr Aufgedrehtsein ändern, sich selbst besser managen können“. Denn wer unruhig auf dem Stuhl hin und her rutscht, an dem rauscht der Unterricht vorbei. „Wenn am Anfang einer Stunde richtig Chaos in der Bude ist, sage ich ´Stopp!´, und der Film wird angehalten“, erklärt Hofmann, der seit Jahren solche Übungen im Unterricht einsetzt: Das „Stopp“ schafft Aufmerksamkeit. Jeder bleibt genau so stehen, wie er gerade ist, friert die Bewegung ein, hält sie für zehn bis 15 Sekunden. Wer sein Verhalten steuern kann, lernt auch erfolgreicher.
Weiterlesen unter:
Ähnliche Beiträge:
- Ferien-Pressespiegel vom 14. Oktober 2009 Guten Morgen liebe LeserInnen, Herbstferien und mieses Wetter!!! Was soll man da unternehmen??? Auf keinen Fall in der Bude hocken bleiben und weder Daddelkonsole noch Mattscheibe einschalten. Doch wo findet man Hinweise für die geeignete Feriengestaltung der Kinder? Natürlich unter den einschlägig bekannten Webadressen der jeweiligen kommunalen Sozial-und Jugendeinrichtungen....
- Ferien-Pressespiegel vom 13. Oktober 2009 Gedanken zum Tag Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Ferien-Pressespiegels, einen herzlichen Gruß an Sie alle, die nicht in den sicher wohlverdienten Urlaub fahren konnten, wollten, durften…aber auch Ihre Arbeit ist wichtig und verdient Anerkennung, für sich selbst, für Ihre Kinder. Für die Kinder ist die Ferienzeit eminent wichtig,...
- Ferien-Pressespiegel vom 15. Oktober 2009 – korrigierter – :-) Noch´n Gedicht……oder noch so ein Ferien-Pressespiegel Denn auch in diesen nass-tau-trüben Herbsttagen ver-laufen sich die Mitwirkungsgremien im gesamten Freistaat, um immer wachsam für die uns anvertauten Menschen Augen, Ohren und Herzen offen zu halten.Die neue Ausgabe der WiYou, eine kostenlose Schülerzeitung zur Berufsorientierung und noch vielem mehr wird derzeit...
- Ferien-Pressespiegel vom 4.Februar 2009 Einen schönen guten Morgen ins Winterferienland! Für alle nicht in den Urlaub Gefahrenen auch heute ein weiterer Ferien-Pressespiegel aus dem winterlichen Suhl. Endlich wieder Winterferien, die ihren Namen auch zurecht tragen. Nörgelnde, sich langweilende oder vor dem Computer/Spielconsole festgewachsene Kinder? Schnappt sie euch und raus auf die Thüringer Höhen. Wunderschöne...
- Ferien-Pressespiegel vom 8.April 2009 Liebe Leser, einen schönen guten Morgen und hoffentlich viel Sonnenschein. Die Ferien sind in vollem Gange und in der Presse wird wenig über Schule, Bildung und Kinder berichtet. Wir halten Sie trotzdem auf dem Laufenden und wünschen weiterhin entspannte Ferientage. Allen ein schönes Osterfest und viele bunte Ostereier. Carpe...
- Pressespiegel vom 07. Oktober 2009 Guten Morgen liebe LeserInnen, tatsächlich schon Mittwoch, Woche schon wieder fast rum? Fast rum sind auch die Anmeldemöglichkeiten zu den 22ten Landeselterntagen in Friedrichroda. Nur noch ganz wenige Plätze sind frei, daher bittet die LEV alle Interessierten sich per Mail an Alex Grimm zu wenden. Es gibt eine Warteliste aus...
- Pressespiegel vom 28. Oktober 2009 Guten Morgen liebe LeserInnen, endlich bildet sich auf Bundes- und Landesebene die Regierung, Madonna macht den Spatenstich für eine Mädchenschule in Afrika, Özdemir von den Grünen fordert eine Deutschquote an Problemschulen und in Taiwan schlucken Nachhilfeschüler Feuer. Entsprechende Kritiken lassen natürlich nicht auf sich warten und so ist im...







Lieber Ralf,
von mir ein dickes Fleißbienchen.
LG Martin