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« Pressespiegel vom 07. Juli 2008 Schöne, erholsame Ferien… »

Pressespiegel vom 09. Juli 2008

Mario Thiel | 9. Juli 2008 | 11:11 Uhr
Vorlesen mit webReader

So immer nur Tag ein und aus
auf harter Schulbank hocken,
das macht wohl auch ein frisches Blut
träg in den Adern stocken.

Drum hurra hoch die Ferienzeit!
Mein Ränzel darf ich schnüren
und frei von Furcht und Not und Zwang
ein lustig Leben führen.

Von meinem Röcklein klopf ich mir
des Schulstaubs letzte Spuren,
und Gaudemaus heißt mein Lied,
das jauchz ich durch die Fluren.

Dort blitzen schon im Elternhaus
die Fenster hell wie Sonnen,
und drinnen quillt und rauscht für mich
der Lieb und Freude Bronnen.

(unbekannt)

Das Team des Pressespiegels wünscht Ihnen schöne Ferien und einen erholsamen Urlaub.
Wir starten wieder pünktlich zum Schulbeginn.

Mario Thiel

Ostthüringer Zeitung:

Drastische Strafen bringen gar nichts

Schüler über schlechte Noten selbst betrübt
Jena (OTZ). An ihren Schulzeugnissen im Ranzen haben heute manche Kinder schwer zu tragen. Nicht überall sind die Noten zum Schuljahresende so gut ausgefallen wie man suich das erhofft oder erwartet hätte. Doch sollten Eltern ihren Ärger über das schlechte Zeugnis im Zaum halten, rät Prof. Dr. Hermann Veith vom Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Jenaer Universität.

Wie geht man mit einem schlechten Zeugnis um?

Erst einmal sollte man daran denken, dass Kinder sich über schlechte Noten nicht freuen, sondern selbst betrübt sind. Wenn sie dann damit rechnen müssen, dass ihre Eltern überzogen reagieren, dann trifft die Kinder doppeltes Leid.

Wie sollten Eltern nun auf die schlechten Schulnoten reagieren?

Dass sie über schlechte Noten nicht erfreut sind, ist sicher normal. Doch Eltern, die beim Blick auf das Zeugnis aus allen Wolken fallen, die sollten, statt mit dem Kind zu schimpfen, sich lieber eingestehen, dass sie die Entwicklung wohl ein halbes oder ganzes Schuljahr nicht verfolgt haben. Hätten sie die Schulsorgen ihrer Kinder während der vergangenen Monate geteilt, wären sie heute nicht so überrascht von den Ergebnissen. Statt also seinen Frust lautstark heraus zu lassen, sollten die Eltern sich fragen, ob sie ihrem Kind die nötige Unterstützung gegeben haben.

Was raten Sie den Eltern?

Überzogenen Reaktionen sind nicht angezeigt. Auch wenn Noten wichtig sind für das Leben, muss man relativieren. Die schlechte Note ist eine schlechte Leistung, sie darf aber keinesfalls 100-prozentig auf die Persönlichkeit des Kindes übertragen werden.

Leider stehen auch Eltern heute immer mehr unter Erfolgsdruck, und sie wollen für ihre Kinder nur das Beste.

Und das Beste in einem solchem Fall wäre?

Eltern und Kinder sollten sich zusammensetzen und überlegen, welche Lösung möglich ist. Ziel sollte sein, die Kinder zu motivieren, sie wieder dahin zu bringen, dass Lernen und Schule ihnen Freude macht. Drakonische Maßnahmen, etwa in den Ferien jeden Tag zwei Stunden zu üben, um Versäumtes nachzuholen, bringen nichts.

Wo kann man sich Hilfe holen?

In jedem Fall würde ich empfehlen, das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen. Er kann am besten einschätzen, wo die Probleme liegen und raten, wie man sie löst. Schuldzuweisungen von den Eltern an die Schule oder umgekehrt helfen nichts. Ich finde, die Elternarbeit an den Schulen ist nicht optimal. Ein Elternabend ist oft nicht das richtige Forum, um mit den Eltern von Kindern ins Gespräch zu kommen, die mehr Unterstützung von zu Hause brauchen. Es müsste an den Schulen mehr niederschwellige Angebote geben. Zudem gibt es Vertrauenslehrer, Sozialpädagogen und auch die Elternschule.

Es fragte: Angelika Schimmel Außerdem ist das Kinder- und Jugendsorgentelefon rund um die Uhr erreichbar unter Tel. 0800 – 008 008 0.

08.07.2008

Am Ende des Berufslebens angelangt

42 Lehrer, Schulleiter und Erzieher haben heute ihren offiziell letzten Schultag
Saalfeld (OTZ/TS). Nicht nur für einen Teil der Schüler endet mit dem heutigen Schuljahr ein Lebensabschnitt. Auch 42 Lehrer, Schulleiter und Erzieher aus dem Ilmkreis und dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt haben heute ihren letzten offiziellen Tag in der Schule. Gestern Nachmittag wurde ihnen bei einer Feierstunde in der Saalfelder Schlosskapelle gedankt.

Zu der dritten zentralen Verabschiedungsfeier dieser Art begrüßte Schulamtsleiter Dieter Kunstmann die beiden Landräte Marion Philipp und Dr. Benno Kaufhold, Personalräte und Eltersprecher. Er erinnerte an die “Lebensleistung bei der Bildung, Erziehung und Beurteilung von Schülern”, die die jetzt Ausscheidenden in ca. vier Jahrzehnten erbracht hätten. Den Schüler an die Hand nehmen, ihm Mut machen und Anerkennung geben zähle zu den wichtigsten Aufgaben von Lehrern, sagte Kunstmann. Er dankte den Pädagogen für Kraft, Engagement, Hingabe und Güte und wünschte ihnen alles Gute.

Den Wünschen schlossen sich die beiden Landräte abwechselnd an. Die Vorurteile gegen Lehrer seien fast so ausgeprägt wie die gegen Politiker. Und jeweils falsch. Obwohl sich die Rahmenbedingungen im Verlaufe des Berufslebens der Pädagogen dramatisch geändert hätten, sei es doch immer um das Vermitteln von Wissen und das Wohl der Kinder gegangen, sagten Philipp und Kaufhold. Mit dem Auftrag “Erfüllen Sie sich ihre Träume und Wünsche, die Sie bisher wegen beruflicher Verpflichtungen aufgeschoben haben!” luden sie die 42 ausscheidenden Lehrer zu einem Büffet ins Landratsamt ein.

Für die passende Musik während der Feierstunde in der Schlosskapelle sorgten der Chor und Solisten des Heinrich-Böll-Gymnasiums.

08.07.2008

Ferienstart mit Mega-Rock

Heute endet in Thüringen das Schuljahr – Weniger Schulen und mehr Lehrer ab Herbst
Erfurt (OTZ). Heute endet an den Thüringer Schulen für 261 600 Schüler und 25 400 Pädagogen das Schuljahr – und ab 11.00 Uhr startet das nun schon traditionelle größte Schülerfestival im Freistaat “Mega-Rock in die Ferien”.

Das Mega-Rock-Spektakel auf der Erfurter Messe, das von der OTZ mitveranstaltet wird, feiert seine zehnte Auflage. Bands wie Marquess, Panik oder be Four sowie Jimi Blue und Stefanie Heinzmann werden für einen heißen Ferienauftakt sorgen. Außerdem wird es zum zweiten Mal einen großen Funpark geben, der zu vielen Aktionen locken wird. Die OTZ ist live dabei: Fotos von Mega-Rock sind bereits während der Show unter www.otz.de/mega-rock im Internet zu sehen.

Im zu Ende gehenden Schuljahr verlassen die Schulen rund 51 600 Schüler, 20 400 die allgemein bildenden Schulen und 31 200 die Berufsbildenden Schulen, informierte gestern das Thüringer Kultusministerium. An den Abiturprüfungen nahmen 9952 Schüler teil, 9753 schafften das Abitur. Die Noten des diesjährigen Abiturjahrgangs reichten von 1,0 bis 3,8, der Notendurchschnitt beträgt 2,32 (im Vorjahr 2,33). Sehr Gut (Note bis 1,5) erreichten 1240 Schüler, 160 von ihnen schafften die Note 1,0. Kultusminister Bernward Müller (CDU) wünschte Schülern und Eltern sowie den rund 25 400 Pädagogen erholsame Ferien.

Das neue Schuljahr beginnt am 21. August für rund 228 100 Schüler an staatlichen Schulen und für 22 800 Schüler an freien Schulen. Das seien rund 10 600 weniger. Laut Ministerium habe das Auswirkungen auf das Schulnetz: 19 Schulen müssten geschlossen werden, davon fünf der bisher 445 Grundschulen, sieben der 237 Regelschulen, zwei der 89 Gymnasien, vier der 71 Förderschulen und eine der 53 Berufsbildenden Schulen. Im neuen Schuljahr werden rund 17 100 Erstklässler eingeschult.

Laut Angaben des Ministeriums stehen ab kommendem Schuljahr an den staatlichen Schulen rund 1160 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Außerdem würden 180 Erzieher für den Grundschulhort und 35 Lehrer befristet neu eingestellt. Die zusätzlichen Stellen resultieren aus der Entscheidung des Freistaates, teilzeitbeschäftigten beamteten Lehrern ab dem kommenden Schuljahr Vollzeitbeschäftigung zu ermöglichen.

08.07.2008

Die wahren Superstars

Knapp drei Dutzend Schüler aus dem Landkreis für Spitzenleistungen geehrt
Von OTZ-Redakteur Thomas Spanier Saalfeld. Ausgezeichnet wurden gestern in der Saalfelder Schlosskapelle 33 Schüler aus verschiedenen Schulen im Landkreis, die sich in Wettbewerben besonders hervorgetan haben. Eingeladen waren Preisträger verschiedener Wettbewerbe, darunter Jugend musiziert, Physikolympiade, Jugend forscht sowie zahlreicher hochkarätiger Sportwettkämpfe wie dem Landeskinderturnfest.

Landrätin Marion Philipp (SPD) zählte eingangs ihrer Rede die Sieger der verschiedenen Staffeln der Fernsehsendung “Deutschland sucht den Superstar” auf. “Wer kennt die Namen noch?” fragte sie in die Runde. Die Halbwertzeit der so genannten Superstars sei kurz, Kurzlebigkeit Teil des Konzeptes.

“Hinter euren Erfolgen aber steckt jahrelanges intensives Üben”, sagte sie an die Adresse der Acht- bis 19-Jährigen. Das in diesem Schuljahr bei Meisterschaften im Friseurhandwerk, der Matheolympiade, dem Landesturnier im Schach oder dem Ausscheid des Hotel- und Gaststättenverbandes Erreichte sei der Start und nicht der Endpunkt einer Karriere.

Die Landrätin erinnerte an die Historie der Wettbewerbe “Jugend forscht” oder “Jugend trainiert für Olympia”, die eng mit dem Namen des “Stern”-Gründers Henri Nannen verbunden sind. Im Mittelpunkt stehe die langfristige Entwicklung von Fähigkeiten und Persönlichkeit. Philipp wünschte den Kindern und Jugendlichen Ausdauer und Zielstrebigkeit. “Für mich seid Ihr die wahren Superstars”, so die Landrätin.

Die Ausgezeichneten, die anschließend zu einem Empfang in den großen Saal des Landratsamtes eingeladen waren, kamen von Schulen aus Rudolstadt, Saalfeld, Gräfenthal, Schwarza, Kaulsdorf und Bad Blankenburg.

Für die musikalische Umrahmung hatten Brigitte Uch und Solisten der Musikschule Rudolstadt gesorgt.Die geehrten SchülerFranziska Siebert, Nils Paschold, Patrick Bergner, Romy Staude, Laura Bechmann, Stefanie Kneußel, Carolin Otto, Claudia Karsch, Martin Kienzler, Isabelle Hein, Erick Herrmann, Jonas Stroch, Pauline Meiritz, David Wöckel, Vincent Langheinrich, Michel Pannier, Eirik Otto, Clemens Herpich, Carolin Otto, Therese Fleischmann, Theo Weiland, Janik Huster, Jasmin Dührkop, David Fandrei, Robert Müller, Max Möbius, Paul Kämmer, Jessica Fuchs, Eva-Maria Szilovic, Lucia Jehle, Anna Butters, Felix Böhme, Vanessa Denke.

08.07.2008

Jugendverkehrsschule ist seit 17 Jahren erfolgreich

Erlebnistag für die besten jungen Radfahrer
Von Wolfgang Franz Saalfeld (OTZ). Seit 17 Jahren ist die Jugendverkehrsschule im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ein erfolgreiches verkehrspädagogisches Projekt. Den personellen Kern bildet hierbei das Team der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Saalfeld unter Leitung von Armand Sauer. Hierbei handelt es sich um drei für diese Tätigkeit speziell geschulte Polizeibeamte.

Die praktische Radfahrausbildung in allen Grund- und Förderschulen des Landkreises stellt das Hauptbetätigungsfeld der Jugendverkehrsschule dar. Im Rahmen dieser Ausbildung werden die Schüler bei der Anwendung von Verkehrsregeln auf speziellen Übungsplätzen angeleitet. Dadurch sollen sie gefahrlos im “Schonraum auf die Verkehrsteilnahme als Radfahrer vorbereitet werden. Die Deutsche Verkehrswacht, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sowie der Landkreis stellen dafür Unterrichtskonzeptionen, Medien und Material zur Verfügung.

Im Schuljahr 2007/2008 nahmen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 928 Schüler aus 50 Klassen an der Radfahrausbildung teil. 742 Schüler, das entspricht einer Quote von 80 Prozent, beendeten diese Ausbildung erfolgreich.

Die 20 besten Absolventen waren dieser Tage zu einem Erlebnistag bei der Saalfelder Polizei eingeladen. Neben einer Führung durch die Polizeiinspektion mit Einbli-cken in die praktische Polizeiarbeit standen auch eine Diensthundevorführung der Polizeiin-spektion Zentrale Dienste und die Besichtigung des Wasserschutzpolizeibootes auf dem Ho-henwartestausee auf dem Programm.

08.07.2008

“Markt der Möglichkeiten” für Schüler

Unternehmen der Region präsentieren sich am 27.9. im Berufsschulzentrum Göschwitz
Von OTZ-Redakteur Frank Döbert Jena. Bereits zum zweiten Mal laden technologieorientierte Unternehmen aus Jena und der Region zu einem “Markt der Möglichkeiten” in das Berufsschulzentrum Göschwitz ein. Deshalb sollten sich Schüler und ihre Eltern den 27. September vormerken.

Die Ausbildung des Berufsnachwuchses und die Sicherung künftiger Fachkräfte gehört mit zu den schwierigsten Aufgaben, denen sich angesichts weitere Absolventenverknappung sowohl kleine Firmen als auch große Konzerne ausgesetzt sehen. Während Berufsinfotage, wie sie jährlich auch in Jena stattfinden, die gesamte Palette der Ausbildungsberufe bedienen, widmet sich der “Markt der Möglichkeiten”, der eine Gemeinschaftsinitiative des Kreisverbandes Jena des BVMW, der (Unternehmer-) Initiative “Unternehmen! Ausbildung” und des Berufschulzentrums ist, speziell der Nachwuchsgewinnung für die zahlreichen technologieorientierten Firmen, darunter die Analytik AG, Carl Zeiss Jena und Jenoptik AG. Wie Frank Heuer, selbst Unternehmer und Mitorganisator, erklärte, werden auf dem “Markt” interessante Berufsfelder durch kompetente Vertreter der Firmen in den Fachkabinetten der Schule vorgestellt. “Wir wollen zeigen, dass es zukunftsträchtige Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Region gibt, die Zukunft beim ´Leuchtturm Jena´ liegt und nicht nur in den Alt-Bundesländern oder dem Hotelgewerbe Österreichs”, sagte er. Nach den Ferien werden die Schulen der Region vom Schulamt über das Programm des “Marktes der Möglichkeiten” informiert.

08.07.2008

Thüringer Allgemeine:

Lampenfieber wurde abgekühlt

ILMENAU. Es waren leider nur 35 Mädchen und Jungen, die bei herrlichem Sonnenschein die Gelegenheit nutzten, der Schule zu entkommen, um am Triathlon der Klassen fünf bis elf teilzunehmen. Trotz Sonnenschein sowie warmer Luft- und Wassertemperatur gingen nach 70 Starten im Vorjahr nur 35 Mädchen und Jungen an den von der Sportjugend Ilmkreis und der Schulsportkoordinatorin Monika Harder organisierten Triathlon an den Start. Zehn Gemeldete “kniffen” und traten nicht an. Dafür waren die Unentwegten um so motivierter. So konnten es die Jungen der Klassen fünf und sechs kaum erwarten, ihre drei 50 m-Bahnen in Angriff zu nehmen. Sie warteten schon Minuten zuvor im Wasser auf den Start, wollten anscheinend ihr “Lampenfieber abkühlen”. Auch wenn einige der Teilnehmer im Freistil durch das Wasser pflügten die Abstände nach dem Schwimmen, bis auf wenige Ausnahmen, noch nicht sehr groß. Einiges zu gewinnen war beim Umziehen nach dem Schwimmen. Wer da flink war, konnte Zeit gutmachen. Bis auf die Führenden der Klassen fünf und sechs, die schon einige Sekunden zwischen sich und die Konkurrenz gelegt hatten, war für die meisten Starter noch der Vordermann in Sichtweite. Auf dem Rad ging es aus dem Bad heraus in Richtung Hammergrund über die Bahnstrecke nach links in Richtung Goetheallee. Am Ende dieser den Anstieg hinauf und auf der Prellerpromenade zurück zum Hammergrund. Hier schlossen sich noch die Laufstrecken an, bevor sich nicht nur die Sieger von Lehren und Eltern im Ziel feiern lassen konnten. Denn Spaß gemacht hat es allemal und “gewonnen” haben sicher alle, die sich etwas mehr als üblich bewegt und ihren Körper einem Ausdauertest in gleich drei Sportarten unterzogen haben. Sicher waren jene im Vorteil, die neben dem Sportunterricht auch in Sportvereinen trainieren und Wettkämpfe in einer der drei Triathlonsportarten bestreiten. Das gute Gefühl durchgehalten zu haben und ins Ziel gekommen zu sein, sollte Ansporn sein auch im nächsten Jahr an diesem Triathlon teilzunehmen.Bei den Mädchen der Klasse 5/6 zog Lena Röpke von Beginn an einsam ihre Bahnen und gewann mit zwei Minuten Vorsprung nach 150 m-Schwimmen, 2,8 km-Rad und 1,6 km-Lauf in 24:14 min, vor Luise Zöpping (26:14) und Marina Bondarev (27:05/alle Linenberggymnasium Ilmenau). Gleiches gelang bei den gleichaltrigen Jungen, hier war das zahlenmäßig größte Feld (16) am Start, Robin Horn (Goethegymnasim Ilmenau) in 22:25 min. vor Paul Finn (24:18) und Patrick Kummer (beide Lindenberggymasium/ 25:10). Schnellster der Klassen 7/8 (200 m/ 4,8 km/ 2 km) war Darius Reimann (Goethegymnasium) in 29:52 min vor Felix Eydam (RS Geschw.-Scholl Ilmenau) in 30:29 und Lukas Rose (Goethegymnasium) in 33:49. Bei den Mädchen Kl. 7/8 gab es einen Doppelsieg für die Leichtathletikfamilie Thiele. Lena (30:02 min) gewann vor Schwester Nina (32:12/beide Goethegymnasium) und Lisa-Marie Busian (34:37/Lindenberggymnas.). Christian Thiele war Schnellster der Klasse 9-11 (250 m/ 6,9 km/ 2 km) in 35:19 min vor Robin Keller 36:41 und Torsten Schramm 38:00 (beide RS Geschw.-Scholl Ilmenau). Thomas HÖPFNER

08.07.2008

Urlaubsfeeling beim Sommerfest

TABARZ (db). Vor 25 Jahren wurde die Schule in Tabarz erbaut, gestern erhielt sie den Namen “Am Inselsberg”, Noch viel mehr freuten sich aber die Schüler über die morgen beginnenden Schulferien.Die Stimmung beim Sommerfest an der Grund- und Regelschule in Tabarz war besonders ausgelassen, selbst starke Regenschauer konnten die Vorfreude auf die Ferien nicht trüben. Heute erhalten Tabarzer Schüler ihre Zeugnisse von der Schule “Am Inselsberg”, und das ist neu.Anlässlich des Jubiläums “25 Jahre Schulneubau” wurde nämlich dem Plattenbau in Tabarz, und auch der Außenstelle in Schwarzhausen, der Name “Am Inselsberg” feierlich vergeben. Die Schule trug einst den Namen Theodor Neubauers, legte diesen aber in der Wendezeit ab.”Den Namen haben die Kinder selbst ausgesucht, nach Vorschlägen, wie ´Schlauköpfchen´ hat der Inselsberg sich durchgesetzt”, erklärte Grundschuldirektor Frank Schmieder. Für die über 200 Schüler wird sich über die Ferienzeit nicht nur der Name der Schule ändern, während der Schulpause sind auch umfangreiche Baumaßnahmen geplant. So sollen alle Fenster erneuert und mit einer Verdunklungsmöglichkeit ausgestattet werden und Feuerschutztüren eingebaut werden.Nach der Enthüllung der – mit Verlaub – etwas tristen weißen Namenstafel boten die Schüler ein umfangreiches “Ferien-Programm”. So gab es eine exotische Modenschau mit Kostümen aus fernen Ländern, noch exotischere bunte Mixgetränke – natürlich alkoholfrei – und wer mochte, der konnte sich die Bikini-Zonen bunt bemalen lassen. Na denn, frohe erlebnisreiche Ferien!

08.07.2008

Schüler als Streitschlichter

Mit dem Demo-Day ging gestern die Projektwoche in der Pestalozzischule zu Ende. Eltern, Lehrer und Mitschüler bewunderten die Ergebnisse der arbeitsreichen, aber spaßigen Woche.

APOLDA. Sie stehen für Lebenskraft, Weiblichkeit und freie Gestaltung: Nanas und Skinnies. Die dicken und dünnen Frauenfiguren ohne Gesichter aus Zeitung, Gips und Draht haben es Maria Fischer aus der Pestalozzi-Schule angetan. Sofort habe sie sich in diesen Kurs für die Projektwoche eingetragen, erinnert sich die Elfjährige. “Man kann sie nach eigenen Vorstellungen bunt bemalen, das macht echt Spaß”, sagt Maria mit Blick auf die vergangene Woche. Diese stand in der Pestalozzi-Schule ganz im Zeichen von Projekten aller Art. Zum so genannten Demo-Day, zum Tag also, an dem die Ergebnisse aller Kurse Mitschülern, Eltern und Sponsoren demonstriert werden, lud die Regelschule gestern ein. In drei Bereichen hatten die Lehrer 20 Projekte für die knapp 180 Pestalozzi-Schüler vorbereitet. “Die Kinder konnten sich zwischen praktischen Arbeiten wie Basteln oder Handarbeit, Gesellschaftswis- senschaften und Naturwissenschaften entscheiden”, erläutert Viola Zittlau, die Verantwortliche für die Projektwoche. Die Lehrerin für Deutsch und Englisch kümmerte sich mit ihren Fünft- und Sechsklässlern auch um die musikalische Umrahmung: “Wir haben einen Rap-Song für die Schule geschrieben und eine Trommel-Performance eingeübt”, erläutert sie. Zum ersten Mal bei der Projektwoche dabei war ein Kurs, in dem Schüler in die Arbeit von Mediatoren hineinschnuppern konnten. In fünf Phasen lernten sie durch Rollenspiele, sich in die Gefühle anderer Menschen in ausgewählten Situationen hineinzuversetzen. Nun wissen sie auch, wie wichtig es ist, eine angenehme Gesprächsatmosphäre zwischen Streitenden zu schaffen, um Probleme zu lösen. Einige Kursteilnehmer werden auch nach der Projektwoche den Schülern als Streitschlichter erhalten bleiben. “In einem Gespräch mit nahezu Gleichaltrigen einigen sich Jugendliche oft viel schneller als mit Lehrern”, weiß die Pädagogin.

Als zukunftsorientierte Einrichtung bot die Pestalozzi-Schule zudem das Projekt Ability an. Mit Hilfe theaterpädagogischen Methoden fanden die Schüler heraus, worin ihre Stärken und Schwächen liegen. “Das ist eine sehr gute Vorbereitung auf das Berufsleben”, sagt Viola Zittlau. Und darauf lege die Pestalozzi-Regelschule besonderen Wert.

08.07.2008 Von Jeanette MILTSCH

Thüringer Landeszeitung:

916 Meter hoher Patron

Tabarz. (tlz/ksi) Für Generationen von Schülern trug die Schule in Tabarz den Namen Theodor Neubauer. Und als vor 25 Jahren eine neue Schule im Ort eröffnet wurde, hieß auch sie so. Gestern, zum 25. Jubiläum, änderte sich das: Grund- und Regelschule tragen ab sofort den Namenszusatz “Am Inselsberg”. Dafür haben sich die Schulkonferenzen beider Einrichtungen einhellig ausgesprochen.

“Immerhin können sich die wenigsten Schulen in Thüringen mit einem 916 Meter hohen Namenspatron schmücken”, erklärte Jürgen Seiring, Chef des Gothaer Schulverwaltungsamtes. Außerdem zeige es, wie sehr beide Schulen in der Region verankert sind. “Der Inselsberg ist deshalb ein tolles Symbol für die Heimatverbundenheit der Schüler und Lehrer.”

Gefeiert wurde schon eine ganze Woch lang in Tabarz. Projekttage unter dem Titel “Unsere Welt – eine globale Welt” beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit Englisch als Weltsprache, betrachteten Mode aus aller Welt und holten mit internationaler Kochkunst die Welt nach Tabarz.

Die letzte Woche des aktuellen Schuljahres begann am Montag mit Veranstaltungen, bei denen es sich alles ums Thema Lesen drehte. Schüler der Klassen 5 und 6 lasen den Grundschülern vor, es gab eine Tauschbörse für Bücher und der Tabarzer Autor Siegfried Nucke erzählte den Kindern nicht nur, wie eine Hörspiel entsteht, er hatte auch eines mitgebracht. Am Nachmittag gab es bei Kaffee und Kuchen einen Lesenachmittag für Eltern, Großeltern und alle die an Büchern Interesse haben.

Nach der Namensgebung feierten Grund- und Regelschüler gemeinsam ein großes Sommerfest, bei dem es ausgesprochen sportlich zuging. Der Tabarzer Sportverein, Partner der Schule, prüfte an fünf Stationen Kondition und Können der Kinder. Wer die meisten Punkte in den Altersklassen sammelte, konnte sich über eine Freikarte fürs Tabbs freuen.

Im Geschichtsraum der Schule konnten die Besucher sich über ereignisreiche 25 Jahre Tabarzer Schule informieren.

08.07.2008

Millionen Euro sollen in die Schulen fließen

Erfurt. (tlz/elo) Mit einem 100 Millionen Euro starken Investitionsprogramm will die Thüringer SPD-Landtagsfraktion einen “Entwicklungsschub” im Freistaat auslösen. Der Löwenanteil von 40 Millionen Euro soll in die Sanierung von Schulen und Turnhallen fließen. 30 Millionen Euro sind für Energiesparmaßnahmen von Bürgern – wie die Erneuerung alter Heizungen und die Installation von Solaranlagen – veranschlagt. Weitere 30 Millionen Euro sollen für die kostenfreie Stundung und zinslose Ratenzahlung von Beiträgen beim Straßenausbau und im Abwasserbereich bereitgestellt werden. Die Investitionen können nach SPD-Kalkulationen vollständig aus Steuermehreinnahmen finanziert werden.

i Mehr zum Thema lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der TLZ.

08.07.2008

Bald selbst Studiosus

Weimar/Bad Berka. (tlz) Bis zum Schluss ordentliche Arbeit abliefern – das ist Kurt Klameths Maxime. Der Bad Berkaer hat zwar heute nach fast 40 Jahren im Schuldienst seinen letzten Arbeitstag, das nächste Schuljahr aber dennoch im Blick. Schließlich ist dieser Tag auch der letzte für die Staatliche berufsbildende Schule Gesundheit und Soziales, deren Leitung ihm vor zwei Jahren angetragen wurde und die zum 1. August mit der Gewerblich-technischen Berufsschule im künftigen Berufsbildungszentrum aufgehen wird. Kurt Klameth agierte nicht nach dem Motto “Nach mir die Sintflut”, sondern stellte mit die Weichen für das neue Konstrukt, das für die Schule an der Lützendorfer Straße aber erst einmal keine Veränderungen mit sich bringen wird. Um die 1000 Schüler zählte die Berufsschule bisher, ab August werden es noch 100 mehr sein.

Für Kurt Klameth, der zunächst am Institut für Lehrerbildung in Weimar zum Erzieher ausgebildet wurde und später noch das Diplom als Pädagoge erwarb, ist es “sehr eigenartig”, jetzt in den Ruhestand zu wechseln. Er hat, nachdem er in den Jahren vor der Wende Didaktik, Methodik, Pädagogik und Recht am Institut für Lehrerbildung unterrichtete, nach 1990 mehrere Ausbildungsgänge – so für Sozial- und Heilpädagogen – in Thüringen mit aufgebaut und bis zuletzt vier Stunden wöchentlich vor Klassen gestanden. Seine jüngsten Schüler waren 16, seine ältesten über 50. Das brachte die Tatsache mit, dass sich unter dem Dach der Berufsschule fünf Schulformen befinden und die Ausbildung teils auch berufsbegleitend erfolgt. Kurt Klameth war, wie er selbst einschätzt, ein strenger Lehrer, der immer mit Augenmaß entschied und es als wichtige Aufgabe der Schule ansieht zu erziehen. “Das hat viel mit Konsequenz, nichts aber mit Gebrüll und Herunterputzen zu tun”, ist der Bad Berkaer überzeugt.

Im Ruhestand will er selbst wieder auf der Schulbank wechseln: Wie seine Frau plant er ein Seniorenstudium, wahrscheinlich im Fach Recht. Daneben will er reisen – demnächst nach Namibia -, seinen Hund weiter ausbilden und als Vorsitzender des Kreisjagdverbandes auch selbst häufiger seiner Jagdleidenschaft frönen.

08.07.2008 Von Sibylle Göbel

In Mellingen gut aufgehoben

Umpferstedt/Mellingen. (tlz) Der Umzug ging still, leise und beinahe problemlos über die Bühne: Die Erst- und Zweitklässler, die bislang im Umpferstedter Schulteil der Grundschule Mellingen/Umpferstedt unterrichtet wurden, sind bereits am 1. Juli nach Mellingen umgezogen. Wenn morgen die Grobmüll- abfuhr das alte Mobiliar abholt und der Hausmeister und die Lehrer auch die letzten Unterrichtsmaterialien ausgeräumt haben, wird das Schulhaus endgültig als Schule ausgedient haben. Am 31. Juli erfolgt die Übergabe des Gebäudes vom Landkreis als Schulträger an die Gemeinde, die sich ihrerseits mit dem Gedanken trägt, dem Kindergarten in der Schule ein neues Domizil zu schaffen.

“Die Umpferstedter Kinder fühlen sich bei uns sehr wohl, zumal sie die Schule bereits durch Projektwochen und das Schulfest kennen und sie sich über den großen Pausenhof freuen”, weiß Schulleiterin Marion Barth. Sie und ihre Kollegen sind erleichtert dar-über, dass der Umzug bereits jetzt erfolgte und nicht erst in den Ferien oder zu Schuljahresbeginn bewältigt werden muss, wenn es ohnehin viel Arbeit gibt. Die insgesamt 38 Erst- und Zweitklässler können sich eingewöhnen und schon darauf einstellen, dass sie vom neuen Schuljahr an in Mellingen lernen. Auch das Busfahren – gerade für die Umpferstedter Kinder eine Neuerung – werden sie bis dahin beherrschen. Ihre Räume, die bisher vom Gymnasium genutzt wurden und seit dem Auszug der Abiturienten freistehen, wurden komplett neu möbliert, was das Eingewöhnen natürlich erleichtert. Das Gymnasium hat die Tische und Stühle, mit denen die Räume bisher ausgestattet waren, indes nicht verschrottet – die Möbel werden dringend im Buttelstedter Schulteil benötigt.

Gegen die Schließung des Schulstandortes Umpferstedt gab es Schulleiterin Marion Barth zufolge “keinerlei Proteste”. “Die Eltern sind zwar etwas ängstlich, vor allem weil ihre Kinder jetzt mit dem Bus fahren müssen und sich auch der Hort in Mellingen befindet, aber niemand hat sich dagegen gewehrt, dass der Unterricht auf Mellingen konzentriert wird.” Seit drei Jahren sei bekannt, dass der Schulverbund aufgelöst und der Schulteil geschlossen wird, so dass sich alle darauf einstellen konnten. Im neuen Schuljahr lernen in Mellingen insgesamt 125 Jungen und Mädchen, darunter 36 Erstklässler in zwei Klassen.

Ob die Umpferstedter Schule zum Kindergarten umgebaut wird, hängt allerdings nach Auskunft von Bürgermeister Jürgen Vogel von vielen Faktoren ab. Zunächst werde die Gemeinde eine Kostenschätzung vornehmen – das Gemeindeoberhaupt geht von einer Investition von 100 000 Euro für den kleinkindgerechten Umbau aus – und mit den Behörden dar-über verhandeln, ob für das Gebäude eine Betriebserlaubnis erteilt würde. “Die Außenanlagen sind zwar nicht so schön wie an unserem jetzigen Kindergarten, dafür sind die Räume schöner”, so Vogel. Wenn alle Beteiligten mitspielen, könne der Kindergarten frühestens im Sommer 2009 umziehen.

08.07.2008 Von Sibylle Göbel

Rund 600 Kinder und Jugendliche versuchten sich gestern am Sportabzeichen

Eisenach. (ep/rsb) Rund 600 Kinder und Jugendliche aus zwölf Schulen sorgten gestern im Wartburgstadion in Eisenach für ordentlich Betrieb. Sie hatten alle ein Ziel: Den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens. Laufen, Weitspringen, Hochspringen, Kugelstoßen, Schlagballweitwurf waren die dis Disziplinen, in den sich die jungen Sportler beweisen mussten, um das Deutsche Sportabzeichen zu erlangen.

Auch wenn die Stimmung beim Sportfest immer einmal von kleineren und größeren Regenschauern getrübt wurde, stand neben den sportlichen Leistungen auch der Spaß mit im Mittelpunkt. Und wer nicht gerade auf Laufbahn oder im Stoßring aktiv war, der konnte sich mit Informationen an den Ständen der Polizeiinspektion Eisenach und der Barmer Ersatzkasse als Mitinitiator eindecken.

08.07.2008

Zeit-Online:

Der kleine Bildungsriese

DIE ZEIT, Ausgabe 28, 2008

Von Jan-Martin Wiarda | © DIE ZEIT, 2008-07-03T12:00Z Nr. 28

Deutschlands Schulen sollen besser werden. So lautet der Auftrag an ein Institut der Berliner Humboldt-Universität
Neulich haben die Boulevardzeitungen das IQB entdeckt. Es war der Tag, an dem das Innenministerium den Einbürgerungstest vorstellte und nebenbei dessen Entwickler erwähnte. Von da an stand das Telefon nicht mehr still; Olaf Köller saß grinsend an seinem Laptop, klickte sich durch Batterien von Meldungen und sagte nur noch: »Erstaunlich, wirklich erstaunlich.« Denn eigentlich macht das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, dessen Chef der Psychologieprofessor ist, etwas ganz anderes. Und eigentlich, sagte Köllers Grinsen, wäre es schön gewesen, wenn das IQB dadurch bekannt geworden wäre.

Das sind die mit den Bildungsstandards, wussten ein paar Bildungsexperten zu antworten, wenn man sie vor dem Einbürgerungstest auf das IQB ansprach. Das Problem ist, dass sich die Idee, die hinter Bildungsstandards steckt, Nichtexperten nicht so leicht erklären lässt wie der Einbürgerungstest. Dabei sind sie für den Zusammenhalt der Gesellschaft, für ihre Zukunft, womöglich sogar wichtiger als die Fragen für Bewerber um die deutsche Staatsbürgerschaft. Genau aus diesem Grund hat die Kultusministerkonferenz (KMK) Köllers IQB, bislang nur eine Art Pilotprojekt, jetzt zu einer Dauereinrichtung gemacht.

Herr Köller, was sind Bildungsstandards? »Das ist doch ganz einfach«, sagt der Schulforscher mit den tiefblauen Augen und lehnt sich zurück. »Das sind Leistungsziele, die sich die Schule in den Kernfächern selbst setzt. Das IQB entwickelt dann geeignete Instrumente, um zu prüfen, ob auf Schülerseite diese Ziele erreicht wurden.« Dahergesagt in gut gelaunter Expertensprache, klingen solche Sätze kaum nach einer Sensation und ganz bestimmt nicht nach dem, was Bildungsstandards und ihre Kontrolle tatsächlich sind: zentrale Momente einer der tief greifendsten Reformen, die das Bildungssystem seit Jahrzehnten erlebt hat. So tief greifend, dass ihre Kritiker von »einem von oben verordneten Dirigismus wie zu besten Politbürozeiten« sprechen.

Kritiker warnen vor einer »Totalgleichschaltung« der Schulen

Kurz gesagt, geht es darum: Nach dem Pisa-Schock entschlossen sich die Kultusminister, für die Kernfächer einen Kompetenzkatalog einzuführen, der festlegt, was Schüler können sollen. Um diese arg theoretischen Standards unterrichtstauglich und auch messbar zu machen, brauchen die Bundesländer Testaufgaben, die den vorhandenen Leistungsstand akkurat messen und die in Vergleichsarbeiten eingesetzt werden können. Diese Aufgaben sind es, die ein Bildungsforscher wie Köller als »Instrumente« bezeichnet. Sie zu entwickeln ist die Aufgabe des IQB. Kritiker wie der Potsdamer Mathematikdidaktik-Professor Thomas Jahnke sagen, das Institut organisiere die Totalüberwachung und Totalgleichschaltung des deutschen Schulwesens, künftig werde nur gelehrt, was vergleichsarbeitstauglich sei.

Zugegeben, angesichts des Politbürovergleichs ist es nicht ohne Ironie, dass Köllers Leute vor ein paar Tagen in ein Gebäude umgezogen sind, das früher verschiedene DDR-Behörden, zeitweise sogar das Außenministerium, beherbergte: die 1840 erbaute ehemalige Tierarzneischule. An der Fassade werkeln noch die Handwerker, drinnen herrscht ein Durcheinander von Pappkartons, Lampen und Kabelgewirr. Es könnte kein besseres Symbol geben für den rasanten Aufstieg des IQB als diesen Umzug aus einem düsteren Nazibau in »eines unserer schönsten Gebäude«, wie Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität (HU), sagt. Das IQB, laut Deutschlands führendem Bildungsforscher Jürgen Baumert schon heute »das beste Testinstitut, das wir haben«, gehört offiziell zur HU und verschafft der Universität nicht nur zusätzliche Reputation, sondern auch einen beträchtlichen Anteil seiner Drittmittel. Die Ehre der vornehmen Adresse teilt sich das IQB nur mit zwei ähnlich exklusiven Graduiertenschulen.

Wer das Gebäude von außen sieht, kann die Vorurteile von der seelenlosen Monsterbehörde getrost weiterpflegen. Drinnen wird das schwieriger: Zwei Etagen gehören zum IQB, zwei Gänge mit Türen und Gummifußboden. 30 feste Mitarbeiter hat das Institut und bislang nur einen Professor: Olaf Köller. Der muss angesichts der Politbürovorwürfe nur grinsen und um sich schauen. Das reicht. Wer also wissen will, wie Bildungsstandards und IQB abseits von Forscherjargon und Überwachungsszenarien funktionieren, braucht lediglich ein paar Häuser weiterzugehen ins Büro von Daniela Neumann, das sie aus Platzgründen in eine Neubauwohnung ausgelagert haben. Auf ihrem alten Türschild stand »Aufgabenentwicklung Englisch«. Das sei aber nicht mehr aktuell, sagt sie. »Englisch haben wir erst mal hinter uns. Jetzt ist Deutsch dran.« Eigentlich ist Neumann Lehrerin in Fürth. Der Freistaat Bayern hat sie ans IQB abgeordnet. Dass eine bayerische Beamtin an einem Berliner Uni-Institut arbeitet, hat mit der Konstruktion des IQB zu tun: Es wird finanziert durch die Bundesländer, da sie für die Bildungsstandards zuständig sind. Darum schicken sie ihre Leute nach Berlin, in genau festgelegten Turnussen und verteilt nach CDU- und SPD-regierten Ländern. Zurzeit arbeiten hier vier Lehrer aus verschiedenen Ländern, für jeden Fachbereich einer.

Neumann ist Koordinatorin für Englisch und Deutsch. Sie steht in Kontakt mit den Dutzenden Lehrern in ganz Deutschland, die sich Testaufgaben ausdenken, und mit den Wissenschaftlern verschiedener Universitäten, die anschließend prüfen, ob sie wirklich die Fertigkeit messen, die sie messen sollen. Erst dann übernehmen die IQB-Wissenschaftler: Köllers Doktoranden und Postdocs machen die Aufgaben passend für den Computereinsatz und testen ihren Einsatz in einer kleinen Vor- und einer großen Hauptstudie mit Tausenden von Schülern. Neumann begleitet den »Prozess der Aufgabenentwicklung«, wie er in gutem Amtsdeutsch heißt, von Anfang bis Ende, schreibt E-Mails, organisiert Treffen, verschickt Unterlagen. Eine trockene Angelegenheit. Und noch dazu eine, die nie zu Ende ist. »Wir müssen ständig Aufgaben nachproduzieren«, sagt Neumann, deren Blick zwischen Bildschirm und dem Papierstapel auf ihrem Tisch hin- und herwandert.

Die wenig schillernde Produktion von Bildungsstandards und Testaufgaben ist es auch, die bei einigen Ministerialbeamten in den Ländern immer noch den Eindruck verursacht, beim IQB handele es sich um eine Art nachgeordneter Behörde. Ein Eindruck, dem Jürgen Baumert heftig widerspricht. Baumert ist Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und IQB-Vorstandsmitglied. Er sagt: »Es gibt absolut kein Durchgriffsrecht einzelner Bundesländer auf die Arbeit des Instituts. Allein der IQB-Vorstand entscheidet über den Arbeitsplan, den Köller vorlegt.«

Mit der wissenschaftlichen Unabhängigkeit steht und fällt der Ruf des Instituts, ohne sie wäre der Vorwurf vom Top-down-Dirigismus nämlich berechtigt. Hinter den Kulissen, so hört man, wurde in den vergangenen Monaten hart gerungen. Einige Kultusminister wollten das Institut an die kurze Leine nehmen. Die Wissenschaftler stellten sich quer. Auch Erich Thies (CDU), der Generalsekretär der KMK, soll sich massiv für die Unabhängigkeit des IQB ins Zeug gelegt haben. Nun sind die Zuständigkeiten und Rechte auf Dauer klar geregelt: Im Vorstand sind Wissenschaftler und Politiker gleichberechtigt, das Institut muss zwar auf KMK-Beschluss Auftragsstudien ausführen, doch in der Ergebnisfindung ist es vollkommen frei.

Zusätzlich sollen Köller und seine Leute Drittmittelprojekte an Land ziehen. Mittlerweile mischt das IQB unter anderem in einer Untersuchung zum Kompetenzerwerb unter Jugendlichen mit, betreibt Begleitforschung zur Implementation von Bildungsstandards, hat ein Datenzentrum für Bildungsstudien aufgebaut und nebenbei noch die nationalen Leistungsvergleichsstudien in Deutsch, Englisch, Französisch, Mathe und in den Naturwissenschaften bis mindestens 2016 übertragen bekommen. Nicht zu vergessen die Aufgabenentwicklung zum Einbürgerungstest. Ein ambitioniertes Arbeitspensum.

Was Köller und Baumert als Ausdruck der wissenschaftlichen Stärke und Vielfalt des Instituts preisen, ist für Thomas Jahnke denn auch purer Aktionismus im Auftrag des Staates, der so ein Deckmäntelchen über das komplette Versagen der Bildungspolitiker werfen wolle. »Die Kultusminister sagen: Schaut her, Leute, Pisa, IQB, Iglu, wir tun was gegen den Bildungsnotstand«, sagt Jahnke. »Und in Wirklichkeit testen sie vor sich hin, ohne dass sich auch nur irgendetwas ändert.« Es müsse endlich mehr Geld in die Verbesserung der Unterrichtsqualität fließen. Zumindest an diesem Punkt gibt Olaf Köller seinem schärfsten Kritiker recht. »Vom Testen allein wird kein Schüler besser«, sagt er. »Das ist richtig. Doch nur durch die systematische Diagnose können wir Leistungsdefizite aufdecken und so durch pädagogische Maßnahmen beseitigen. Aber keine Frage, bei der Unterrichtsentwicklung besteht ein enormer Nachholbedarf, auch finanzieller Art.«

»Wir sind erst am Anfang, und wir wachsen ordentlich«

Es scheint, als gäbe es mehrere IQBs: das kleine, unabhängige Forschungsinstitut von Köller und Baumert. Jahnkes Monster-IQB. Das Behörden-IQB der Ministerialbeamten. Und dann ist da noch das kleine, aber viel zu kleine IQB, wie Wilfried Bos es sieht, der deutsche Leiter der internationalen Grundschulstudie Iglu: »Anstatt eine Einrichtung zur Qualitätssicherung mit einer kritischen Größe von ein paar Hundert Mitarbeitern zu schaffen, die auch im internationalen Vergleich mithalten kann, haben sich die Länder auf eine Minimalvariante geeinigt, die zwar hervorragende Arbeit leistet, aber mit den beschränkten Möglichkeiten, die ihr gegeben worden sind.« Schuld sei der Irrglaube der Länder, um der Eigenständigkeit willen jeweils noch eigene Qualitätsinstitute unterhalten zu müssen, anstatt die Kräfte zu bündeln. Dass das IQB den Einbürgerungstest übernommen hat, findet Bos merkwürdig. »Dieser Test passt inhaltlich überhaupt nicht zu den IQB-Kernaufgaben.«

Das Problem an Bos Kritik ist: Sie stammt von einem Verfechter der empirischen Bildungsforschung und nicht von einem Pisa-Kritiker wie Jahnke, der Vergleichstests als »teure und überflüssige Testeritis« grundsätzlich ablehnt. Darum wird KMK-Generalsekretär Thies umso ungehaltener, wenn er sie hört, und Olaf Köller, bei aller Diplomatie gegenüber seinen staatlichen Geldgebern, bestätigt: »Natürlich ist das eigentlich unmöglich, all das mit einer einzigen Professur und ein paar Dutzend Mitarbeitern zu bewältigen. Aber wir sind doch auch erst am Anfang, und wir wachsen ordentlich.« Tatsächlich haben die Kultusminister beschlossen, eine zweite Professur am IQB einzurichten und dazu die Stelle eines Geschäftsführers. Damit sei dann aber auch die Unterausstattung behoben, glaubt Jürgen Baumert. »Das IQB hat eine Koordinationsfunktion auf der gesamtstaatlichen Ebene, schlanke Strukturen sind da von Vorteil.«

Der Platz dürfte bald noch knapper werden: Nach den Bildungsstandards zum Haupt- und mittleren Schulabschluss steht demnächst die Entwicklung von Abi-Standards auf dem Programm. Noch fehlt die Finanzierung, wenn die gesichert ist, bedeutet das erneut mehr Leute. »Als Nächstes bauen sie für uns den Dachstuhl aus«, sagt Olaf Köller. »Das reicht erst mal für eine Weile.«

Süddeutsche Zeitung:

Gratis-Obst für Schüler

Gesund und umsonst: Überschüssiges Obst soll in der EU nun nicht mehr vernichtet, sondern an Schulkinder verteilt werden.

Schulkinder sollen künftig kostenloses Obst bekommen. Das sehen Pläne vor, die EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel am Dienstag in Straßburg vorstellen wollte.

Die Kommissarin will überschüssige Äpfel oder Birnen in der EU nicht mehr vernichten, sondern sie an die Schulen verteilen. Zugleich will die EU-Kommission gegen Übergewicht bei Kindern kämpfen. In der EU sind 22 Millionen Kinder zu dick.

Ähnliche Projekte gibt es bereits für Schulmilch. Die Mitgliedstaaten müssen dem Plan noch zustimmen. Die Kommissarin aus Dänermark rechnet mit 90 Millionen Euro Kosten im Jahr.

Wertschätzung für Obst und Gemüse

Laut dem Entwurf für die EU-Verordnung soll das europaweite Programm im Schuljahr 2009/2010 starten. Das berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Das Angebot soll “junge Verbraucher dazu bringen, Obst und Gemüse wert zu schätzen”, heißt es zur Begründung im Entwurf.

Ausdrücklich wird auf den “dramatischen Anstieg der Fettleibigkeit unter Schulkindern” verwiesen, der nicht nur ein gesundheitliches Problem darstelle, sondern wegen der besonderen Betroffenheit benachteiligter Gruppen auch ein soziales Problem sei.

Die Schulobst-Initiative diene außerdem dem Ziel, die Agrarmärkte zu stabilisieren und die Erträge der Landwirtschaft zu unterstützen. Die EU-Kommission erklärt, dass sie bestehende nationale Programme nicht ersetzen, sondern ergänzen will. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen gibt es bereits Schulobst-Projekte.

(sueddeutsche.de/AFP/sma)

Thüringer Kultusministerium:

Für 261.600 Schüler und 25.400 Pädagogen endet das Schuljahr

Kultusminister Müller wünscht erholsame Ferien

Am 9. Juli endet an allen Schulen des Freistaats für 261.600 Schüler und 25.400 Pädagogen (Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte) das Schuljahr. Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) wünscht erholsame Ferien: „Das nun zu Ende gegangene Schuljahr hat Schülern und Lehrern gleichermaßen viel abverlangt. Für die Schüler ist es der ständige Erwerb von neuem Wissen. Für die Lehrer ist es die tägliche Herausforderung, den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden. Für die engagierte Arbeit möchte ich allen Pädagogen recht herzlich danken. Schülern, Eltern und Pädagogen wünsche ich eine erholsame Ferienzeit.“

Minister Müller sagte weiter: „Im Mittelpunkt von Schule steht immer der einzelne Schüler. Die individuelle Förderung jedes Einzelnen ist und bleibt unser gemeinsames Ziel. Mit Leben erfüllt werden alle Aufgaben jedoch durch Menschen vor Ort, die durch persönliche Kontakte, Einfühlungsvermögen und zielstrebiges Handeln mit dafür sorgen, dass Thüringen dabei gute Erfolge verzeichnen kann. Die Qualität von Schule und Unterricht wird entscheidend durch alle am Bildungssystem Beteiligten mitgeprägt. Die weitere Umsetzung des erfolgreich begonnenen Entwicklungsvorhabens ‚Eigenverantwortliche Schule’ braucht den Einsatz jedes Einzelnen. Aber auch die Weiterentwicklung des Gymnasiums wird im kommenden Schuljahr weiter vorangetrieben. Die Regelungen der neuen gymnasialen Oberstufe gelten erstmals für die Schüler der Klassenstufe 10. Neben einer Stärkung der Allgemeinbildung wird damit den Naturwissenschaften und Fremdsprachen ein größerer Stellenwert eingeräumt.“

Im zu Ende gehenden Schuljahr 2007/2008 verlassen insgesamt rund 51.600 Schüler die Schulen, davon rund 20.400 Schüler die allgemein bildenden Schulen und rund 31.200 die Berufsbildenden Schulen. An den Abiturprüfungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Kollegs haben von 10.089 Schülerinnen und Schülern der 12. und 13. Klassenstufe 9.952 teilgenommen. Davon haben 9.753 das Abitur geschafft. Das sind 98 Prozent. Der prozentuale Anteil liegt damit in diesem Jahr im Schnitt der vergangenen Schuljahre (95,7 bis 98,2 Prozent). Die Noten des diesjährigen Abiturjahrgangs reichen von 1,0 bis 3,8. Der Notendurchschnitt beträgt 2,32 (im Vorjahr bei 2,33). Ein sehr gutes Abitur (Note bis 1,5) haben 1.240 Schülerinnen und Schüler erreicht, 160 davon schafften es sogar mit der Note 1,0.

Das neue Schuljahr beginnt am 21. August für rund 228.100 Schüler an staatlichen Schulen im Freistaat. Das sind rund 10.600 weniger als im jetzt beendeten Schuljahr. Das hat Auswirkungen auf das Schulnetz: Es werden zum nächsten Schuljahr 440 Grundschulen (bisher 445), 230 Regelschulen (237), 87 Gymnasien (89), 67 Förderschulen (71), neun Gesamtschulen, zwei Kollegs sowie 52 Berufsbildende Schulen (53) ihre Pforten öffnen. Im neuen Schuljahr werden rund 17.100 Erstklässler eingeschult.

Ab dem kommendem Schuljahr stehen an den staatlichen Schulen im Freistaat rund 1.160 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Neueinstellungen von Erziehern für den Grundschulhort im Umfang von 180 Stellen und befristete Einstellungen von Lehrern im Umfang von 35 Stellen, dort wo dringender Bedarf besteht, vorgenommen. Die zusätzlichen Stellen resultieren aus der Entscheidung des Freistaats, teilzeitbeschäftigten beamteten Lehrern ab dem kommenden Schuljahr Vollzeitbeschäftigung zu ermöglichen. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht die niedersächsische Regelung zur Teilzeitbeschäftigung von verbeamteten Lehrern verworfen. Rund 80 Prozent der 10.200 beamteten Lehrer haben dieses Angebot angenommen. Zum Schuljahr 2008/2009 werden zudem 340 Lehramtsanwärter eingestellt.

Öffentlichkeitstermine von Kultusminister Bernward Müller sowie den Staatssekretären Kjell Eberhardt und Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg

Dienstag, 8. Juli 2008
15.30 Uhr
Minister bei der Pressekonferenz der Klassik Stiftung Weimar
Weimar, Goethe-Nationalmuseum, Frauenplan 1

18.00 Uhr
Teilnahme des Ministers an der Sommerarbeitstagung der Landesschülervertretung Thüringen
Großheringen

Mittwoch, 9. Juli 2008
09.00 Uhr
Teilnahme des Ministers und von Staatssekretär Prof. Dr. Bauer-Wabnegg am Plenum
Erfurt, Thüringer Landtag

12.00 Uhr
Besuch des Konzerts „Mega-Rock in die Ferien“ durch den Minister
Erfurt, Messe, Freigelände

18.30 Uhr
Teilnahme des Ministers am Festakt der Jenaer Studentenverbindung anlässlich „450 Jahre Universität Jena“
Jena; Hotel „Schwarzer Bär“, Lutherplatz 2

Donnerstag, 10. Juli 2008
09.00 Uhr
Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Wolfgang Jankowsky und Gisela Langer durch den Minister
Erfurt, Thüringer Staatskanzlei, Barocksaal

13.00 Uhr
Teilnahme des Ministers an der 1. Zukunftskonferenz „Zeulenroda-Triebes 2025“
Zeulenroda-Triebes, Stadthalle Zeulenroda

Freitag, 11. Juli 2008
10.00 Uhr
Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Christel Schößler und Rotraut Garg sowie der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Heike Schulze durch den Minister
Erfurt, Thüringer Staatskanzlei, Barocksaal

Samstag, 12. Juli 2008
19.00 Uhr
Besuch des traditionellen Sommerkonzerts des Musikgymnasiums Schloss Belvedere und der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar durch den Minister
Weimar, Musikgymnasium Schloss Belvedere, Große Saal

Montag, 14. Juli 2008
09.00 Uhr
Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Ingeborg Kohl, Karin Kuschmann und Wolf-Dietrich Mohs durch den Minister
Erfurt, Thüringer Staatskanzlei, Barocksaal

Dienstag, 15. Juli 2008
10.00 Uhr
Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Ellen Zschiesche, Martina Birkoben, Rosa Maria Haschke und Ina Köpsel durch den Minister
Erfurt, Thüringer Staatskanzlei, Barocksaal

Donnerstag, 17. Juli 2008 und Freitag, 18. Juli 2008
10.00 Uhr
Teilnahme von Staatssekretär Prof. Dr. Bauer-Wabnegg am IV. Innovationskongress der deutschen Hochschulmedizin
Berlin, Tagungszentrum Grand Hyatt, Marlene-Dietrich-Platz 2

Donnerstag, 17. Juli 2008
16.00 Uhr
Festrede des Ministers bei der festlichen Gesellenfreisprechung der Kfz-Innung Ostthüringen und der IHK Gera
Jena, Auto-Scholz-AVS GmbH, Daimler-Benz-Straße 1

18.00 Uhr
Grußwort von Staatssekretär Eberhardt bei der Exmatrikulationsfeier der Euro-Schulen Erfurt
Erfurt, Thüringer Staatskanzlei, Barocksaal

(Änderungen / Ergänzungen vorbehalten)

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One Response to “Pressespiegel vom 09. Juli 2008”

  1. Alexander Grimm sagt:
    9. Juli 2008 um 15:07 Uhr

    Hoppla,
    da hat es der Axel aber als erstes gut getroffen. ;-)

    Morgen länger schlafen…
    Ferien für die Pressespiegelredakteure. Euch allen viel Erholung und ein großes LOB von mir für den tollen Einsatz.
    …und ein Bienchen, und einen Schmetterling und noch viel mehr… Danke!!!
    Liebe Grüße
    Alex

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