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Engpässe in den Grundschulhorten durch gespannte Haushaltslage?

Sören G. Prüfer | 19. Juli 2008 | 09:18 Uhr
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In eigener Sache

Auf den Pressespiegel vom 05. und 06. Juli 2008 gab es keine weiteren Reaktionen. Es sind uns aber in den letzten 2 Wochen aktuelle Situationen angetragen worden, in denen von Entspannung keine Rede sein kann. Das zur Verfügung stehende Personal reicht nicht den Bedarf abzudecken, erwartete Entfristungen von Arbeitsverträgen oder Neueinstellungen wurden nicht vorgenommen. Einer für die Kinder und Betreuer zufriedenstellenden Arbeit ist nicht möglich.

Einzelne Eltern, die sich mit Aussagen des Schulamts nicht zufrieden gaben, wendeten sich ans TKM. Die Situation ist geblieben.

Um hier Klärung zu erreichen, werden wir noch einmal schnellstmöglich mit dem TKM und den Schulämtern vor Ort nach Lösungen suchen. Wenn Sie ebenfalls betroffen sind, bitten wir Sie um kurze Rückmeldung.

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4 Responses to “Engpässe in den Grundschulhorten durch gespannte Haushaltslage?”

  1. Kathrin Fischer sagt:
    2. Oktober 2008 um 11:05 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich kann die sogenannten Engpässe nur bestätigen. Meine Tochter geht in die 1a der Grundschule Großschwabhausen und bis 16 Uhr in den Hort. (leider führt kein Weg zu einer Verlängerung der Hortzeiten- Pesonalmangel- angeblich zu wenig Kinder, bis 16 Uhr sind 33 Kinder gemeldet.) Da ich Elternsprecherin bin, sind viele Eltern an mich herangetreten, mit der Bitte diese völlig an der Realität vorbeigehenden Betreuungszeiten anzusprechen und eine Änderung herbeizuführen. Leider ist das eizigste Wort welches immer vorkommt ein NEIN das geht nicht (Schulleiter). Können Sie mir Tipps geben, wie ich an die Problematik herangehen kann?
    Noch ergänzend zu den Engpässen: Gleich in der zweiten Woche wurde ein Erzieher krank, sodass er voraussichtlich 2-3 Wochen ausfallen würde. Nach einem Anruf im Schulamt in Weimar war keine Aushilfe verfügbar. Erst nach einem persönlichen Gespräch mit der Verantwortlichen (anfänglich war es auch nicht möglich eine Aushilfe zu bekommen)und der Erwähnung eines Schreibens mit entsprechender Unterschriftensammlung erwies sich als wirksam und eine Aushilfe wurde geschickt. Sollte das der normale Weg sein???
    In Erwartung eier Antwort verbleibe ich
    Mit freundlichen Grüßen K. Fischer

  2. Sören G. Prüfer sagt:
    2. Oktober 2008 um 11:52 Uhr

    Hallo Kathrin Fischer,

    Danke für Ihren Kommentar. Es ist tatsächlich so, dass die Probleme der Eltern oft nicht den erforderlichen Anklang finden. Da hilft nur, wie Sie es gemacht haben, mit Nachdruck dran zu bleiben. Um schneller und gezielter zu Lösungen zu kommen, gibt es die Elternvertretung. Je nach Eskalationsstufe geht es von der Schule, über das Schulamt zum Kultusministerium.

    Systematische Unzulänglichkeiten können wir natürlich auch nur dort anzählen, wo wir davon wissen. Ein Trost bleibt uns. Zumindest gibt es keinen Fall, wo sich am Ende nicht auch eine Lösung fand. Leider manchmal erst Monate später.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Sören G. Prüfer

  3. Anne Grökel sagt:
    28. April 2009 um 09:20 Uhr

    Ich bin Schulelternsprecherin der Grundschule am Rennsteig in Stützerbach. Hier ist die Hortsituation momentan so, dass insgesamt 6 Hortnerinnen für die 4 Klassenstufen eingestellt sind.
    Eine der Hortnerinnen befindet sich gerade in Elternzeit und bisher wird noch kein Ersatz gestellt. 2 weiter Hortnerinnen sind langfristig krank geschrieben. Das bedeutet, dass im Moment 3 Hortnerinnen 4 Klassenstufen betreuen. Viele Eltern sind an mich herangetreten, weil sie diese Situation als nicht tragbar einschätzen.
    In den letzten Ferien mussten die Hort-Öffnungszeiten so verkürzt werden, dass am Morgen alle Buskinder von ihren Eltern gebracht werden musste bzw. Fahrgemeinschaften gebildet werden mussten, weil um diese Uhrzeit kein Schulbus bzw. Linienbus gefahren ist.
    Mein nächster Weg wird ein Gesprächstermin beim Leiter der Schulverwaltung des Ilmkreises sein, da dieser jetzt für die Personalsituation zuständig hast.
    Haben sie einen Tipp für mich, um bestmögliche Chancen zu erzielen?

    Viele Grüße, Anne Grökel

  4. Petra Wyrowski sagt:
    6. Mai 2009 um 11:38 Uhr

    Vor einigen Jahren war ich Kreiselternsprecherin für Grundschulen in Jena. In dieser Zeit hat sich das Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik gebildet, welches ja nun (ab dem 1.5.2009)in eine neue Runde geht. In dem Gesetzesentwurf geht nur um Kitas, sondern auch um die Betreuung in Horten! Ich habe festgestellt, dass viel Wissen über die Vorgänge und die Zustände in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Ich möchte hiermit an alle ermuntern, die mit der aktuellen Lage nicht zufrieden sind sich an Ihre regionalen Sprecherkreise oder an mich direkt zu wenden.

    Viele Grüße
    Petra Wyrowski

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