Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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« Fachtagung zur „Demokratischen Schulentwicklung in Deutschland” Gewalt in den Neuen Medien »

Pressespiegel vom 18. Dezember 2007

Axel Hoppe | 18. Dezember 2007 | 06:10 Uhr
Vorlesen mit webReader

Eltern sind für Jugendliche das wichtigste Vorbild

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Hamburg (dpa) – Junge Menschen in Deutschland orientieren sich vor allem an ihren Eltern. Für 14- bis 19-Jährige sind sie die wichtigsten Vorbilder (65 Prozent), dicht gefolgt von den Freunden (58 Prozent).

Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift »P.M. History« unter 1 000 Jugendlichen. Mit zunehmendem Alter gewinnen die Eltern sogar noch an Bedeutung, gleichzeitig geht die Vorbildfunktion von Freunden zurück: Während sich von den 14- bis 15-jährigen Jugendlichen 59 Prozent vor allem an ihren Eltern orientieren, sind es bei den 18- und 19-jährigen jungen Erwachsenen bereits 70 Prozent. Im Osten der Republik haben die Eltern einen besonders hohen Stellenwert. 73 Prozent der Jugendlichen in den neuen Bundesländern gaben an, dass sie ihre Eltern bewundern.

Während sich Mädchen etwas stärker als Jungen an Eltern und Freunden – aber auch an Schauspielern und Models – orientieren, schauen 55 Prozent der Jungen verstärkt auf Sportler. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Je höher die Schulbildung der Jugendlichen, desto unwichtiger werden Popstars in ihrer Vorbildfunktion. Religionsführer wie etwa der Papst oder der Dalai Lama fungieren nur für 11 Prozent der Befragten als Vorbild, Politiker sogar nur für 9 Prozent.

Alles für den Bastelmuffel: Ohne Schere gibts auch schöne Geschenke

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Du hantierst nicht gern mit Schere und Klebstoff? Kein Problem! Auch Bastelmuffel können ihre Eltern oder Großeltern mit selbst gemachten Geschenken zu Weihnachten überraschen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Briefumschlag voller Gutscheine? Etwa für fünf Witze, die man seinen Eltern erzählt oder dafür, dass man einen Tag lang nicht mit den Geschwistern streitet. Wer nicht gern bastelt, kann zu Weihnachten auch ein Gedicht aufsagen oder eine Geschichte vorlesen.

Sozialministerium fördert Film über Kindstötung

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Weimar (dpa/th) – Thüringens Sozialstaatssekretär Stephan Illert übergibt heute um 18.00 Uhr in Weimar 3600 Euro zur Förderung eines Filmprojekts über Kindstötung an das Trägerwerk Soziale Dienste. Das Projekt sei ein Beitrag zur Sensibilisierung und Information der Öffentlichkeit, heißt es in einer Erklärung des Sozialministeriums. »Angesichts der gravierenden Fälle von Kindesvernachlässigung, angesichts des tragischen Todes mehrerer Kinder in unserem Freistaat Thüringen sind weitere Initiativen zum verbesserten Schutz von Kindern unverzichtbar«, erklärte Illert. Der Film will die Rolle von Familie und Nachbarn bei der Suche nach den Ursachen thematisieren.

Gleicher Mindestunterhalt für Ost-Trennungskinder

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Düsseldorf (dpa/lnw) – Trennungskinder erhalten künftig in Ost- und Westdeutschland den gleichen Mindestunterhalt. Mit dem neuen Unterhaltsrecht entfällt die sogenannte »Berliner Tabelle«, die bislang nur für die neuen Bundesländer galt. Das gab das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Montag bei der Vorstellung der neuen Düsseldorfer Tabelle bekannt. Sie musste wegen des reformierten Unterhaltsrechts völlig überarbeitet werden. Im Durchschnitt steigen die monatlichen Sätze für Trennungskinder um etwa zwei Euro. Die Zahl der Einkommensgruppen wurde von 13 auf 10 reduziert. Da die Kinder künftig Vorrang haben, können geschiedene Ehepartner leer ausgehen.

Mehr besorgte Nachbarn alarmieren Ämter

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Berlin (dpa) – Nach eklatanten Fällen von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung in Deutschland wächst in Berlin die Wachsamkeit. Allein bei den Krisendiensten der Jugendämter seien in nur zwei Wochen 759 Meldungen über gefährdete Kinder eingegangen, sagte Monika Herrmann, Bezirksstadträtin in Friedrichshain-Kreuzberg. Vor allem besorgte Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn hätten bei den Ämtern angerufen und ihre Beobachtungen geschildert. In einem großen Teil der Fälle sei die Sorge berechtigt gewesen, ergänzte Herrmann.

Salmonellengefahr: Plätzchenteig nicht stehen lassen

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Berlin (dpa/tmn) – Um Salmonelleninfektionen beim Backen von Plätzchen zu vermeiden, sollte der Teig nicht zu lange offen stehen. Sonst bestehe die Gefahr, dass sich Salmonellen vermehren, die mit den rohen Eiern in den Teig gelangt sind.

Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin berichtet, können sich Kinder wie Erwachsene infizieren, wenn sie von dem ungebackenen Teig naschen. Nach dem Backen bestehe aber keine Gefahr mehr, da Salmonellen bei Temperaturen von mehr 70 Grad oder mehr absterben.

Wer an den Feiertagen Desserts, Kuchen mit Cremefüllungen oder Mayonnaise zubereitet, sollte den Angaben zufolge ebenfalls möglichst auf rohe Eier verzichten. Kleine Kinder, Kranke und Senioren sollten grundsätzlich keine rohe Eier verzehren, da eine Salmonelleninfektion bei ihnen schwer und im Einzelfall sogar tödlich verlaufen kann. Nach der Verarbeitung von Eiern sollten die Hände gründlich gewaschen und alle Küchengeräte gereinigt werden, die mit Eiweiß oder Eigelb in Berührung gekommenen sind.

Merkel gegen Kinderrechte im Grundgesetz

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Berlin (dpa) – In der großen Koalition ist unmittelbar vor dem Spitzentreffen von Bund und Ländern zum besseren Kinderschutz ein offener Streit in der Sache ausgebrochen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich in Berlin gegen den SPD-Wunsch aus, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern. SPD-Chef Kurt Beck bekräftigte dagegen das Vorhaben seiner Partei. Angesichts zahlreicher Fälle misshandelter und vernachlässigter Kinder treffen sich die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten übermorgen in Berlin.

Engeres Miteinander von Schule und Stadt

Quelle: Thüringer Allgemeine
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

EBELEBEN (ehr). Was ein Schulförderverein alles vermag, das belegen Erfahrungen in der einstigen Regelschule Schernberg und in der Grundschule Adolph-Diesterweg in Ebeleben. In der Regelschule der Helbestadt soll nun im Januar 2008 ein Förderverein die Arbeit aufnehmen.

Der derzeitigen Interessengemeinschaft, die sich jetzt im Rathaussaal zur zweiten Zusammenkunft getroffen hat, gehören schon etwa 30 Eltern der Kinder aus den 27 Orten Bürger Ebelebens und Vertreter von Unternehmen und Einrichtungen an.

Angeregt wurde die Bildung eines Fördervereins von den sechs Pädagogen der im vergangenen Schuljahr geschlossenen Regelschule Schernberg. Neben den Lehrern seien auch 50 Schüler des Schulstandortes Schernberg nach Ebeleben gekommen, erklärte Roswitha Hauptmann, die stellvertretende Schulleiterin. Damit zählt der Standort Ebeleben jetzt 232 Regelschüler. Derzeit nehmen die interessierten Schüler in der benachbarten Grundschule die warme Mittagsmahlzeit ein, weil das Regelschulhaus saniert wird und noch kein separater Raum dafür zur Verfügung steht. In die frühere Schülergaststätte unweit der Bildungseinrichtung war schon vor Jahren die Kleiderkammer eingezogen. Viele Eltern seien gegenwärtig aber daran interessiert, dass ihre Kinder ein warmes Mittagessen in der Schule erhalten. “Deshalb planen wir einen Raum im Gebäude 1 unserer Schule”, erläuterte Roswitha Hauptmann. In dem Raum aber befänden sich Wasserleitungen und die Gasuhr. Das müsse erst umverlegt werden. Der Förderverein, der am 28. Januar 2008 im Ratskeller Ebeleben gegründet werden soll, wolle die Einrichtung dieses Speisesaals übernehmen, hieß es. Im Ratskeller soll zudem auch das Jubiläum “30 Jahre Regelschule Ebeleben” am 27. Februar 2008 stattfinden.

Überhaupt wollen Regelschule und Helbestadt enger zusamenrücken. So sind Projekte der Klassen für die Pflege des Schlossparks geplant. Bereits im Frühjahr wird es eine Baumpflanzung an der kleinen Kaskade geben, auch Laubfegen im Herbst ist vorgesehen. Im Gegenzug kann die Schule das Schwimmbad an Projekttagen für Sport und Spiel kostenlos nutzen, versicherte Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), der einst Lehrer an der Regelschule war und an einer guten Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadt interessiert ist. Dabei liegt dem Stadtoberhaupt auch am Herzen, die ortsansässigen Unternehmen für das Miteinander zu gewinnen – auch um Ausbildungsplätze zu schaffen.

Ausbaufähig: Weiterbildung in Deutschland

Quelle: Homepage Bildungsklick.de
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Weiterbildung im Urlaub – mit diesem Vorschlag mitten in der diesjährigen Ferienzeit hatte sich DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben nicht gerade Freunde gemacht. Sein Argument: Deutschland habe zusammen mit Schweden die meisten Urlaubs- und Feiertage; da sei genug Luft für beides: Erholung und Weiterbildung. Investieren die Deutschen zu wenig in ihre Weiterbildung? Die Zahlen belegen etwas anderes.

Lebenslanges Lernen: Deutschland nur im Mittelfeld – Bild: bikl.de

Unternehmen und Staat ziehen sich immer mehr aus der Finanzierung von Weiterbildung zurück. Seit 2000 haben Bund, Länder und Kommunen ihre Ausgaben um 332 Millionen Euro (21,5 Prozent) reduziert. Daneben wachsen die Ausgaben der privaten Haushalte für berufliche Weiterbildung. Auf knapp 40 Prozent schätzt das Bundesinstitut für Berufsbildung deren Anteil an den insgesamt etwa 35 Mrd. Euro, die jährlich für Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben werden. Oder konkret: In Deutschland zahlen derzeit Jahr für Jahr etwa 27,8 Millionen Menschen 13,9 Milliarden Euro für ihre Weiterbildung. Deren Motivation ist unterschiedlich: Über die Hälfte lernt, um sich persönlich weiterzuentwickeln. 22 Prozent büffeln für mehr Gehalt und 17 Prozent für den Karrieresprung. Und 30 Prozent bilden sich weiter, um den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Alle diese Anstrengungen werden pro Jahr hierzulande mit mindestens 720.000 Abschlüssen und Zertifikaten in Sachen Weiterbildung belohnt.

Nur Mittelklasse

Dennoch liegt Deutschland in der aktuellen Bildungsstudie der OECD beim lebenslangen Lernen nur im Mittelfeld. Zur vierten Säule des Bildungssystems will die Koalition deswegen die Weiterbildung ausbauen und dafür unter anderem Weiterbildungsprämien einführen. Damit sollen Beschäftigte mit niedrigen Einkommen zur Weiterbildung motiviert werden. Sie können 154 Euro Unterstützung für entsprechende Maßnahmen erhalten. Auch die Vermögensbildung soll fürs Lernen genutzt werden können. Um teurere Bildungsmaßnahmen zu ermöglichen, plant die Regierung außerdem Weiterbildungsdarlehen ähnlich den Studienkrediten.

Weiterbildungs-BAföG?

Gegen eine Weiterbildung auf Pump hat sich allerdings unter anderem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vehement gewehrt. Deren Vorsitzender, Ulrich Thöne, schlug stattdessen die Einführung eines Erwachsenen-BAföGs vor: “Nicht nur Manager haben das Recht auf lebenslanges Lernen. Wir müssen viel mehr Menschen – gerade auch mit niedrigen Abschlüssen, Arbeitslose, Alleinerziehende und Migranten – für die Weiterbildung gewinnen. Sie brauchen diese Qualifikation als Grundlage, um sich in Gesellschaft und Beruf zu integrieren.” Insgesamt, so die Gewerkschaft, gingen Weiterbildungsprämien, die Förderung der Vermögensbildung und groß angelegte Darlehensprogramme an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei.

Ob dies zielführend und auch bezahlbar ist, wird bezweifelt. Eines aber ist sicher: Das Thema Lebenslanges Lernen hat an Gewicht gewonnen. Das bekommen auch die Weiterbildungsanbieter in Deutschland zu spüren. Sie schätzen nämlich ihre aktuelle wirtschaftliche Situation überwiegend positiv ein. So das Ergebnis einer Umfrage, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in diesem Jahr durchgeführt hat.

Dazu auf der didacta 2008 in Stuttgart:

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln geht der Frage “Bildungsfinanzierung: Private Eigenvorsorge oder staatliche Daseinsvorsorge?” nach. Der Vortrag von Prof. Dr. Dieter Timmermann, Universität Bielefeld, und die anschließende Podiumsdiskussion “Bildungsfinanzierung: Wie sich staatliche Daseinsvorsorge durch private Eigenvorsorge verbessern lässt” finden am Freitag, 22. Februar von 11 Uhr bis 13 Uhr im Forum Weiterbildung in Halle 7 statt.

Schulförderverein stiftet zehn Schwellen für die Parkeisenbahn

Quelle: Ostthüringer Zeitung
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Weihnachtsgeschenk des Fördervereins schmälert Leistung für Schule nicht – Nun 306 Betonschwellen für Erneuerung der Gleisanlage

Von Sylvia Eigenrauch Gera. Vorweihnachtliche Freude löste die Spende des Fördervereins des Förderzentrums “Am Brahmetal” in Bieblach-Ost beim Förderverein für die Parkeisenbahn aus.

Mit den zehn Schwellen im Wert von zusammen 800 Euro wurde die 300-Marke der Spenden-Schwellen überschritten. Seit Mitte Juni wurden damit 306 Schwellen gespendet. Insgesamt werden 258 für den laufenden ersten Bauabschnitt und 300 für den zweiten im kommenden Herbst benötigt.

“Weil wir wissen dass die Parkeisenbahn sehr, sehr vielen Kindern zum Nutzen sein wird”, begründete Vorsitzender Lothar Keil die Entscheidung des fünfköpfigen Vorstandes und sagte: “Wir sind in der Schule sehr darauf angewiesen, dass das Umfeld für die Kinder stimmt, die nicht gerade zu jenen gehören, die bevorteilt sind”. Doch nicht aus Eigennutz, sondern zum Nutzen der Geraer habe sich der 35 Mitglieder zählende Verein hier und bei der Sammelaktion für Bäume im Hofwiesenpark eingesetzt, wo man mit 820 Euro eine Linde sowie Buchsbaumpflanzen und Eiben retten konnte.

“Wir haben im Verein gestaunt”, sagte Hans-Joachim Lassmann, Geschäftsführer des Wald-Eisenbahn-Vereins. Er zeigte sich beeindruckt, dass ein Förderverein einen anderen Förderverein unterstützt.

Doch zurück zum Förderzentrum in der Leuchtenburgstraße. Hier kommen die Schüler angesichts der Spenden nach außen nach Einschätzung des Fördervereins nicht zu kurz. Das Schulfest wurde in diesem Jahr mit 1000 Euro finanziert, die Fahrt der 9. Klassen nach Buchenwald unterstützt, Buga-Eintrittskarten für alle Schüler gekauft, die Abschlussveranstaltung der 9. Klassen mit finanziert, die Arbeitsgemeinschaft Tanzen mit Kostümen ausgestattet und Fahrkarten für die Tage der Berufsvorbereitung gekauft. “Bei der technischen Ausstattung hilft der Förderverein mit Eigenmitteln, wenn Fördermittel in Aussicht gestellt sind”, ergänzt Schulleiterin Bettina Weiß, die selbst Vorstandsmitglied im Förderverein ist, dem hauptsächlich Lehrer angehören, auch ehemalige.

Die Minischwelle als Dankeschön vom Wald-Eisenbahn-Verein wird ihren Platz in der Vitrine im Schulhaus finden und im nächsten Jahr plant die Schule Besuche im Martinsgrund ein.

Doch allein mit der Fördervereinspende wäre die Summe der Schwellen nicht so gewachsen. Zu den Spendern gehören seit Ende Oktober auch die Fahrschule Tille, Frank Walter, Gäste vom Kiosk “Zur Waldschänke”, Ralf Roscher, Regina Wirth, Ingrid Semrad, Karin und Manfred Roscher, Hartmut und Waltraud Kuja, Erich Engel, Rainer Hößelbarth, Ruth und Harald Gerstner sowie der Stammtisch “Bw Gera-stationär”, die je eine Schwelle spendeten. Geld für zwei Schwellen kam von Johannes und Richard Hollandmoritz, die Summe für fünf Schwellen überwies die GMG Grau- und Metallguss GmbH, sechs Schwellen finanziert die Fülle & Schumann OHG aus Wünschendorf und Erna Seifert und Familie Höhne bezahlten je 80 Euro bar am Stand in der Modellbahnausstellung, wo nach der Unterschrift auf der Betonschwelle in der Spendenlaterne weitere 240 Euro landeten. Wer spenden möchte, ist richtig unter Tel.(0171) 3 88 15 18.

Sabel-Schule erhöht Schulgeld für Realschüler

Stiftung fängt Mehrkosten für Azubis ab

Quelle: Ostthüringer Zeitung
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Saalfeld (OTZ/U. H.). Die Sabel-Schule Saalfeld wird ab neuem Schuljahr, das ist der 1. August 2008, das Schulgeld für Regelschüler erhöhen von derzeit 100 Euro monatlich auf 150 Euro. Das sagte Sabel-Geschäftsführer Michael Wilde. Die Schulgelderhöhung sei nicht das Ergebnis geringer werdender Gelder vom Thüringer Kultusministerium (OTZ berichtete), “sondern die Angebote an unserer Ganztagsregelschule sind vielfältiger geworden”, so Wilde.

Anders sieht es an der Höheren Berufsfachschule der Sabel-Schule aus. Weil das Land den Freien Trägern von Berufsschulen nur 65 Prozent der Gesamtkosten erstattet, müsste die Sabel-Schule für ihren Schulteil Höhere Berufsfachschule das monatliche Schulgeld um 80 Euro pro Schüler erhöhen. “Mehr aber wollen wir unseren Schülern nicht zumuten”, so Wilde, und deshalb werde die Sabel-Stiftung die Mehrkosten für die Schüler tragen. Derzeit zahlen Kaufmännische Assistenten für ihre schulische Ausbildung 170 Euro, Tourismusassistenten 175 und Informatikassistenten 195 Euro pro Monat.

CDU-Ministerpräsident Böhmer gegen mehr Kinderrechte im Grundgesetz

Quelle: Ostthüringer Zeitung
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Magdeburg (dpa) – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer sieht keine Notwendigkeit für einen stärkeren Schutz von Kinderrechten im Grundgesetz. «Der jetzige Gesetzesrahmen ist völlig ausreichend», sagte Böhmer der dpa. «Alles, was notwendig ist, steht bereits im Grundgesetz drin.» Böhmer sprach sich damit wie Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen den SPD-Wunsch aus, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern. Morgen will Merkel mit den Ministerpräsidenten über einen besseren Kinderschutz beraten.

Ehrenamtskönige im Kaisersaal

Auszeichnung | Silberne Medaillen der CDU-Landtagsfraktion für Hartwig Schellenberg und Werner Göbel

Quelle: Südthüringer Zeitung
Erscheinungsdatum: 18. Dezember

Erfurt/Rosa/Wernshausen – Jedes Jahr im frühen Winter lädt die CDU-Fraktion des Thüringer Landtages hundert und mehr Menschen aus dem Freistaat nach Erfurt ein, die sich mehr als andere in einem Ehrenamt eingesetzt haben. Aus dem Altkreis Schmalkalden wurden in diesem Jahr der Wernshäuser Hartwig Schellenberg und Werner Göbel aus Rosa mit der silbernen Medaille geehrt. Ein Kranz aus sich haltenden Händen ziert die Auszeichnung, auf die beide Männer sehr stolz sind.

„Ich habe mich schon gefreut, das ist klar“, sagt Göbel, der wie Schellenberg von Kultusminister Jens Goebel vorgeschlagen wurde, der hier seinen Wahlkreis hat. „Ich kenne ihn, aber ich bin nicht mit ihm verwandt“, sagt der Rosaer. 1930 geboren, trat Göbel mit 16 Jahren dem nach dem Krieg wiederbelebten Sportverein „Jahn 07 Rosa“ bei. „Bis die alten Kämpfer aus der Gefangenschaft heimkamen, waren wir nur Jungs im Verein“, erinnert sich Göbel.

Bis Ende der 1960er Jahre hat er selbst aktiv gespielt. „Mehr in der Verteidigung, nicht so ganz vorn.“ Ganz vorn stand er später als Leiter der Vereinsabteilung Fußball. „Das bin ich heute noch. Die Jungen brüllen alle Hurra, wenn sie was machen sollen“, sagt Göbel und lacht. Aufhören wollte er zu seinem 70. Geburtstag. Jetzt ist er 77 und trainiert noch immer den Nachwuchs. „Ich habe mich dem Fußball verschrieben und komme davon nicht los“, meint der Rosaer. Und setzt hinzu: „Wie ein Raucher nicht von der Zigarette loskommt.“

Ein großes Ziel hat er sich noch gesetzt. Er will den Aufstieg in die B-Junioren-Landesklasse schaffen, elf Spiele müssen seine Jungs noch überstehen. „Man muss sich engagieren, damit man von vorne dranbleibt“, sagt Werner Göbel. Er lobt den Zusammenhalt im Verein, die Einigkeit – und seine Frau Walpurga.

„Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen“, sagt er. Jahrelang hat sie die Trikots der Mannschaften gewaschen, mit der Hand, und heißen Tee zum Sportplatz gebracht. Jetzt gibt es im Sportlerheim eine Waschmaschine und eine Kochgelegenheit, sagt Göbel. Mit dem Verein will er noch eine Weile dafür sorgen, dass im kleinen Ort nicht alle ihre eigenen Wege gehen.

Hartwig Schellenberg hat sich als 18-Jähriger der Musik verschrieben und einen Chorleiterlehrgang besucht. „Eigentlich habe ich Schlosser gelernt“, sagt Schellenberg. Bis er sich entschied, das Hobby mit einem Studium an der Weimarer Musikhochschule zum Beruf zu machen. Danach gründete er 1985 den Madrigalkreis Schmalkalden, leitete 20 Jahre den Wernshäuser Männerchor „Liederkranz 1847“ und vier Jahre die Bergfreunde Schmalkalden. „Meine ersten Gehversuche habe ich mit dem Möckerser Männerchor gemacht“, erzählt er.

Angestellt war Schellenberg in dieser Zeit bei Kali Merkers als Ensembleleiter. Nach der Wende, als Kultur und Wirtschaft getrennte Wege gingen, qualifizierte er sich für den Schuldienst und wurde Lehrer für Musik und Religion in Wasungen. „Die Chöre sind als Hobby weitergelaufen“, erzählt der 51-Jährige. Bis 2002, als er an einem Nierentumor erkrankte. Kurz nach der OP, der Tumor schien besiegt, nahm Schellenberg mit dem Madrigalkreis am Deutschen Chorwettbewerb teil – seine schönste Zeit als Dirigent, sagt er. Für den letzten Schliff engagierte Schellenberg seinen früheren Lehrer für eine Wochenendprobe. „Ich habe ihn als Vollprofi mit ins Boot geholt.“

Vor zwei Jahren kam der Tumor mit Metastasen zurück. Schellenberg musste Beruf und Hobby aufgeben. Um so überraschter war er von der Einladung zur Auszeichnungsveranstaltung in den Erfurter Kaisersaal. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass man mich nicht vergessen hat, obwohl ich nicht mehr aktiv sein kann“, sagt Hartwig Schellenberg. „Ich habe nicht damit gerechnet, es kam sehr überraschend.“

Die Veranstaltung selbst habe in einem sehr feierlichen Rahmen stattgefunden, die Festrede sei passend und emotional gewesen. „Eine gelungene Geschichte, sehr niveauvoll“, lobt der Chorleiter. Er hofft, sich bald so weit zu erholen, dass er wieder dirigieren kann.

Für kinderfreundliche Stadt Geisa

Weihnachtsmarkt | Stellenweise kein Durchkommen für die vielen Besucher / Kür des schönsten Baumes

Quelle: Südthüringer Zeitung
Erscheinungsdatum: 18. Dezember

Geisa – Die Geisaer Gewerbetreibenden und Vereine hatten wieder einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Durch die Bauarbeiten am Schlosskomplex musste dieser etwas mehr in die Stadt hinein verlagert werden. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und es war nachmittags stellenweise kein Durchkommen für die vielen Besucher.

Eine Vielzahl von Marktständen und geschmückten Holzhäuschen lud zum Kaufen und Verweilen ein. Einige Verkaufsstände hatten sich der Aktion „Kinderfreundliche Stadt Geisa“ verschrieben und boten Glühwein, heißen Orangensaft oder Plätzchen zugunsten der neu zu schaffenden Spielplätze in Geisa an. Gewerbevereinsvorsitzende Doris Heim zeigte sich sehr zufrieden mit dem Besucheransturm und der Kauflust der Besucher.

Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm vermittelte Weihnachtsstimmung auf dem Marktplatz. Die Stadtkapelle und die Chorgemeinschaft Geisa erfreuten die Besucher mit bekannten, aber auch weniger bekannten Weihnachtsliedern. Natürlich sollten auch die Kinder nicht zu kurz kommen. Eine weihnachtliche Musikshow mit Magie präsentierten Maximilian und Florian Zwiener aus Priester bei Leipzig. Die Zwillinge stellten ihre musikalische Vielseitigkeit unter Beweis und zeigten ihr Können in der „Flori und Max Show“. Die magische Moderation übernahm Steffen Borowski, der die Kinder mit kleinen Zaubertricks erfreute.

Mit einem Husky-Hundeschlittengespann besuchte der Weihnachtsmann den Markt und überzeugte sich davon, dass die Kinder auch artig waren. Aus seinem schweren Sack verteilte er kleine Päckchen mit Süßigkeiten an die jüngsten Marktbesucher. Diese zeigten nur wenig Scheu vor dem rotgewandeten Gesellen und so war dieser dicht umlagert.

Ein Höhepunkt des Weihnachtsmarktes war das traditionelle Tannenbaumschmücken der Kinder. Zehn Bäume hatte der Gewerbeverein zur Verfügung gestellt; Kindergärten und Schulklassen konnten sich zum Schmücken anmelden. Mit viel Fleiß und Enthusiasmus wurden die Bäume dekoriert, so dass jeder einzelne Baum zu einem Kunstwerk wurde. Der Jury fiel daher die Entscheidung, wer den schönsten Baum geschmückt hatte, nicht leicht. Gewerbevereinsvorsitzende Doris Heim betonte, dass jeder Baum wunderschön sei, aber leider nur einer gewinnen kann. Bei der Entscheidung wurde das Alter der Kinder, welche die Bäume geschmückt haben, mit berücksichtigt. Über den ersten Platz und einen Scheck in Höhe von 50 Euro konnte sich das Kinderhaus St. Josef in Bremen freuen. Der Baum war mit selbstgebackenen Plätzchen und den dazugehörigen Fotos vom Plätzchenbacken dekoriert worden. Der zweite Preis, 40 Euro, ging an die Klasse 3 der Grundschule Geisa. Ihren Baum zierten viele Lebkuchen, aus Kork geschnitten und mit Styropor verziert. Dritter wurde die Hortgruppe der Grundschule Geisa mit einem Baum voller Engel. Sie konnten sich über 30 Euro freuen. Traurig sein musste aber keine Klasse, erhielten die anderen doch ebenfalls Geldpreise für ihre Mühe (20 Euro je beteiligte Klasse). Die Bäume wurden im Anschluss an die Preisverleihung verkauft. Der Erlös der Bäume geht ebenfalls an die jeweilige Kindergruppe.

Den Abschluss des Weihnachtsmarktes bildete das ökumenische Adventssingen in der katholischen Stadtpfarrkirche. as

Neuregelung für Schulbezirke

Die Fachschule für Technik soll zum Ablauf des aktuellen Schuljahres umziehen und mit in das Berufsschulzentrum in Görmar integriert werden.

Quelle: Thüringer Landeszeitung
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

MÜHLHAUSEN (ih). Die Schüler, die in den Beruflichen Schulen des Landkreises lernen, werden weniger. Der so entstehende Platz im Berufsschulzentrum an der Sondershäuser Landstraße soll ab kommendem Schuljahr der Fachschule für Technik zur Verfügung gestellt werden. Diese Abteilung hat ihren Standort derzeit an der Langensalzaer Landstraße. Das dort genutzte Gebäude würde als Schulstandort dann nicht mehr benötigt. Dem Umzug zustimmen muss aber erst der Kreistag auf seiner nächsten Sitzung. Die beginnt morgen, 16 Uhr, im Kultur- und Kongresszentrum in Bad Langensalza und ist öffentlich.

Neu geregelt werden sollen auch die Schulbezirke. So soll es mit Beginn des neuen Schuljahres im Landkreis nur noch einen Grundschul- und einen Regelschubezirk geben. Das würde den Eltern eine freie Wahl der Schule für ihre Kinder ermöglichen sowie einen Wechsel in eine andere Schule erleichtern, heißt es in der Begründung. Bei der Anmeldung der Schüler soll aber auch weiterhin der kürzeste und günstigste Weg für die Kinder berücksichtigt werden.

Zur Abstimmung gestellt werden sollen auch zwei Namen für Schulen in Bad Langensalza. So soll die Regelschule an der Bornklagengasse “Wiebeckschule” und die Grundschule an der Brentanostraße “Sonnenhof” heißen. Die beiden Schulkonferenzen haben den Namen mehrheitlich zugestimmt.

Mit 700 000 Euro Mehrausgaben noch in diesem Jahr rechnet der Landkreis für Menschen mit Behinderung in Einrichtungen. So seien die Fälle für die sogenannte Eingliederungshilfe von 306 im August 2006 auf 334 im August dieses Jahres gestiegen. Es wurden 2007 bereits zwei weitere Einrichtungen errichtet. Ein wichtiger Grund für den großen Anstieg wird in der intensiven Aufklärungsarbeit durch Vereine und Verbände gesehen.

Die 700 000 Euro Mehrausgaben können im Haushalt aber nicht gedeckt werden, weist Landrat Harald Zanker (SPD) in der Beschlussvorlage hin.

Viertklässler beweisen Talent

Quelle: Thüringer Landeszeitung
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Eisenach. (ep/kf) “Ihr habt das gemacht wie die Profis”, lobte Schuldirektor Jürgen Nowak die Viertklässler der Petersberg-Grundschule, nachdem sie mit dem Musical “Lara und Carlo” ihre Mitschüler, Vorschulkinder und Eltern verzaubert hatten. Die Bühne im Schlachthof war Schauplatz für das Märchen-Spiel zum Weihnachtsfest der Schule, an dem etwa 60 Kinder mitwirkten.

Die Parabel des Stücks, in dem alle Darsteller als Tiere und Fabelwesen agieren: Die Idylle im Regenbogenwald wird gestört als Lara, ein Goldschwan (Tabea Schmidt), den verletzten Vogel Carlo (Philipp Müller) aus dem Volk der schwarzen Schwäne findet. Diesen haben “zwei Tiere” übel zugerichtet. Lara hat trotz aller Bedenken ihrer Zeitgenossen Mitleid, pflegt ihn gesund und – sie verlieben sich. Zum “Happy End” wird ein neuer Schwan geboren.

Vorher gilt es allerdings, eine Reihe Vorurteile auszuräumen. Im Stück geht es, so der Erfurter Künstler und Regisseur Thomas Richardt vom Verein “Erste Deutsche Kinderoper & Musical”, um humanistische Grundgedanken wie Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Liebe. Richardt hatte das Stück mit den Schülern in einer Theater-Projektwoche einstudiert. Das, was herauskam, konnte sich sehen lassen. “Lara & Carlo” ist der dritte Teil einer fünfteiligen Märchenoper, die vor zwei Jahren mit der Geburt des “Goldschwanes” begann und in einem Jahr fortgesetzt wird.

Dann wird das Neugeborene die Hauptrolle spielen. Natalya Kowalowa komponierte die Kinderlieder, choreografierte die Tänze und verpasste gemeinsam mit einigen Lehrerinnen und Müttern den Kindern die perfekte Maske. Immens viel Arbeit stak auch in der Bühnenausstattung und in den phantasievollen Kostümen.

In weiteren Hauptrollen glänzten unter anderem Nico Tritschler als “Klausi” und Anne Suck und Viktoria Jung als “erster und zweiter Fuchs”. Die Viertklässler, die ihre Aufgabe mit Bravour meisterten, führten das Musical zweimal vor. Nach jeder Aufführung zogen die Kinder mit Laternen durch das Petersberg-Schulviertel. Zudem gab es Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, Bratwurst und anderen Leckereien.

Das Schulprojekt unterstützt haben die Bühne Schlachthof, die Tankstelle Hausburg, das Planungsbüro Ullrich, die Bäckerei Lorenz und Rewe Boger. Seit 1996 führt die 2. Grundschule übrigens jährlich eine Musical auf – auch im nächsten Jahr.

Frau Holle modern gespielt

Die Regelschule Köppelsdorf interpretiert traditionelles Märchen neu

Quelle: Freies Wort
Erscheinungsdatum: 18. Dezember

Sonneberg – Die Turnhalle der Regelschule Köppelsdorf war am 14. Dezember abends kaum wiederzuerkennen. Festlich geschmückt von den Schülern unter Leitung von Monika Speerschneider, Birgit Zimmermann und Susanne Bäz und in weihnachtliches Kerzenlicht getaucht, empfing sie die Gäste, die zahlreich hereinströmten.

Bevor das Weihnachtsprogramm zur Aufführung kam, konnten sich die Besucher zunächst mit Getränken und verschiedenen Leckereien wie Sonneberger Pfannkuchen, frischen Waffeln, leckeren Häppchen, die von den Schülern der Klasse 7a, ihren Eltern und Inge Beck vorbereitet worden waren, versorgen.

Pünktlich um 18 Uhr begrüßte der Rektor, Klaus Lämmerhirt, die Gäste mit einer kurzen Ansprache. Besonders herzlich hieß er Landrätin Christine Zitzmann und Vertreter aus Betrieben und Institutionen willkommen. Anschließend konnte das Weihnachtsprogramm der Schüler beginnen, das sie seit Wochen in fleißiger Probenarbeit einstudiert hatten.

In diesem Jahr wurden die Zuschauer mit einer modernen Fassung des bekannten Märchens „Frau Holle“ überrascht. Gestaltet wurde das Stück von Schülern der Theatergruppe unter Leitung von Bettina Blechschmidt-Ziegenfelder und des Kurses Darstellen und Gestalten, der von Birgit Zimmermann geleitet wird. Integriert in die Handlung des Stückes waren die Darbietungen des Chores unter der engagierten Leiterin Susanne Bäz.

Die Handlung des Märchens von Frau Holle blieb Grundlage des Stückes, wurde aber durch das Auftreten vieler neuer Personen ergänzt. Für Schmunzeln beim Publikum sorgten vor allem die satirischen Beiträge mit aktuellen Bezügen, so zum Beispiel die Nörgelei Pechmaries am Haushalt der Frau Holle ohne Fernseher und anderen modernen Komfort und ihr lustloses Erfüllen der ihr gestellten Aufgaben. Sehr ansprechend waren auch die von Birgit Zimmermann und ihren Schülern gestalteten Kulissen. Vater Stefan Eckardt sorgte in bewährter Weise für die Ton- und Lichteffekte. Alle gaben ihr Bestes, aber besonders hervorzuheben sind die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller Christine Langbein (Frau Holle), Jewgenia Sardarjan (Frau Ziegenpeter), Vanessa Pfeffer (Goldelse) und Anne Scheer (Pechmarie). Sicher ließ das Verhalten der Pechmarie bei dem einen oder anderen Zuschauer auch Vergleiche mit dem eigenen Nachwuchs oder den eigenen Erziehungsmethoden aufkommen.

Das Abschlusslied des Chores mit dem Titel „Weihnacht ist immer dann, wenn du Gutes tust“, brachte noch einmal auf nachdenkliche Weise die Moral des Abends zum Ausdruck. Gemäß dieses Mottos handelten dann auch die Schüler und die Gäste, indem sie 130 Euro für die Aktion „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ spendeten.

Ein stürmischer Applaus belohnte die jungen Künstler für ihre Leistungen. Zum Ausklang des Abends saßen viele Besucher noch gemütlich beisammen und nahmen dann sicher ein wenig mehr Weihnachtsstimmung mit ins dritte Adventswochenende, denn diese Veranstaltung ließ den Stress der Vorweihnachtszeit in den Hintergrund treten. bk

Wenn der gute Alte streikt

Jenaplan-Schule inszeniert Musical

Quelle: Freies Wort
Erscheinungsdatum: 18. Dezember

Suhl – Was passiert, wenn der Weihnachtsmann auf einmal keine Lust mehr auf die besinnliche Jahreszeit hat? Was wird aus Weihnachten, wenn der Bescherungshelfer in Rot plötzlich in den Streik tritt und seine Dienste verweigert? Diesen Fragen geht das beschwingte Musical „Weihnachten fällt aus“ nach, das morgen früh im Großen Saal des Haus‘ Philharmonie Premiere in Suhl feiert.

Bereits seit Ende des letzten Schuljahres sind die Planungen im vollen Gange. Die Idee zu dem Werk von Peter Schindler brachte Christina Schulz von der Bundesmusikschulwoche 2006, dem alljährlichen nationalen Treffen der Musikschullehrer, mit. Der Musiklehrerin der Jenaplan-Schule war von Anfang an klar, dass sie den großen Aufwand solch einer umfassenden Inszenierung nicht alleine bewältigen könne, weshalb sie sich Unterstützung bei der Suhler Musikschule, der Meiniger Theaterpädagogin Ulrike Lenz, dem Leiter des Suhler Knabenchors Matthias Beckert und einigen Kollegen der Jenaplanschule holte, die alle sofort bereit waren mitzuwirken.

Noch vor den Sommerferien stellte Christina Schulz in den Stammgruppen ihre Idee vor und vergab die Rollen unter den interessierten Schülern. „Wir haben versucht, jedes Kind, das mitmachen wollte, auch mit einzubeziehen“, erklärt sie. Denn schließlich könne man ein solches Großprojekt nur mit Kindern in Angriff nehmen, die den Willen dazu haben.

Dass die Jenaplanschule nicht wenige solcher begeisterter Schüler hat, beweist die Besetzungsliste des Weihnachtsmusicals. Über 30 Instrumentalisten und 35 Chorsänger aus den vierten bis zehnten Jahrgängen, aber auch Lehrer und Ehemalige werden ihr Können auf der Bühne zeigen.

Der einstündigen Inszenierung ging eine anstrengende Vorlaufphase voraus. Das Gros der Vorbereitungen fand während einer Projektwoche im September statt, während dieser in der Schule von fleißigen Händen die Kostüme, Kulissen, Plakate und Einladungen angefertigt wurden sowie das alljährliche Chorlager im Feriendorf „Waldfrieden“ stattfand, bei dem die Bühnenaktiven Schauspiel und Musikstücke einstudierten. Zudem probten die Kinder und Jugendlichen während der wöchentlichen Chor-Arbeitsgruppe, manchmal während der Schulzeit und an speziellen Probetagen, sogar am Wochenende.

Leidiges Thema Geld

Von allen Seiten stieß Frau Schulz auf viel Engagement und Unterstützung, nur beim leidigen Thema Geld geriet dieses an seine Grenzen. Im Vorfeld recherchierte die Lehrerin nach unterschiedlichen Fördervereinigungen und beim Kulturamt Thüringen und stellte Anträge, die jedoch bis auf die Förderung der Projektwoche durch das Kultusministerium keine positive Resonanz erbrachten. „Damals war ich zuerst schon entmutigt“, gesteht Frau Schulz, die daraufhin mit Hilfe der engagierten Schülerin Christin Stark Sponsoren anschrieb und sechs Suhler Einrichtungen und Privatpersonen gewinnen konnte.

„In anderen Bundesländern funktioniert die politische und finanzielle Förderung von zusätzlichem Musizieren wesentlich besser“, weiß die Lehrerin zu berichten. Denn die musikalische Förderung liege ihr sehr am Herzen, habe sie doch die Kraft, aus dem Menschen das Gute herauszukitzeln und ihn zu bereichern. „Ich glaube daran, dass Musizieren Kinder stärkt und dass sie dadurch auch gegen die Gefahren des späteren Lebens schutzgeimpft werden, denn die Musik überträgt sich auf alle Bereiche der Persönlichkeit, fördert die emotionale Wahrnehmung, die Intelligenz und die Kommunikation“, erklärt Christina Schulz, die sich mit dem Thema Musikpädagogik auseinander setzt, ihre Intention, sich für die musische Entwicklung von Kindern zu engagieren.

Man spürt sofort, dass der Lehrerin das Schicksal ihrer Schützlinge sehr am Herzen liegt: „Die leuchtenden Augen beim Auftritt zu sehen, das ist durch nichts aufzuwiegen. Dann brennt man auch für seine Arbeit.“ Dafür lohne sich all die zeitintensiven Anstrengungen und Detailfragen, die ihr in letzter Zeit nicht nur einmal den Schlaf raubten. „Wir arbeiten für die Kinder und mit ihnen. Es muss nicht immer alles perfekt laufen, aber wir sind auf dem Weg und durch solche Projekte wachsen wir weiter zusammen.“

Heute werden die einzelnen Bühnenbilder wie das Zimmer des Weihnachtsmanns Ambrosius Schneeweiß und der Tannenwald zur Generalprobe im Kulturhaus aufgestellt. Morgen öffnen sich dann zum ersten Mal fürs Publikum die Vorhänge des weihnachtlichen Musical. Bisher meldeten sich bereits 250 Interessierte zu der Vorstellung um 9.30 Uhr, und jeder weitere Gast ist gern zu dieser oder der Abendvorstellung für die Jenaplangemeinschaft am Donnerstag um 18 Uhr gesehen.

Es weihnachtete schon sehr

Mit Gesang und Musik aufs Fest eingestimmt

Quelle: Freies Wort
Erscheinungsdatum: 18. Dezember

Gräfenroda – „Macht euch bereit, jetzt kommt die Zeit auf die ihr euch freut“, sang der Schulchor der Regelschule zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes. Dass sich die Gräfenrodaer auf ihren Weihnachtsmarkt freuen, zeigte sich schon da, war der Platz doch rasch gefüllt. „Das zeigt, dass unser Markt ankommt“, freute sich Matthias Kettner, Vorsitzender Fremdenverkehrs- und Gewerbevereins.

Der hatte nun schon zum sechsten Mal den Markt organisierte, mit vielen Helfern, die seit Jahren dabei sind aber auch mit Neulingen. So eröffnete der Chor der Regelschule erstmals das Programm. Stammgäste sind hingegen schon die beiden Kindergärten und natürlich auch der Weihnachtsmann, der am späteren Nachmittag vorbeischaute.

Dass das Jugendblasorchester spielte, freute Kettner besonders. „Das zeigt, dass es Nachwuchs gibt.“ Orchesterleiter Reinhard Schmidt würde sich allerdings weiteren Zuwachs wünschen. So durften neben den zehn Etablierten auch die fünf Neuen ihr Können zeigen. Musik hatte auch der Orgelverein im Hinterkopf. Zu Füßen der Kirche verkaufte er Selbstgebasteltes oder -gestricktes, damit eines Tages die Orgel wieder erklingen kann.

Wem es draußen zu kalt wurde, der konnten sich drinnen erwärmen. Zahlreiche leckere Kuchen lockten. Natürlich selbstgebackenen von den Damen des Vereins. Zudem hatte das Jugendzentrum seine Türen geöffnet und die Kreistaubenschau war gleich nebenan. „Ohne die vielen Helfer ginge nichts“, sagte Kettner Dankeschön. Auch Richtung Gemeinde, die hatte sich um die Buden aus dem Nachbarort Geschwenda gekümmert und den Platz weihnachtlich geschmückt.

Der soll im nächsten Jahr noch schöner werden. Die Sanierung der vorderen Stützmauer ist angedacht. Durch Einebnung soll eine größere Fläche zur Verfügung stehen. Dann wird es garantiert wieder heißen: „Macht euch bereit, jetzt kommt die Zeit auf die ihr euch freut.“ br

Öffentlichkeitstermine von Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel sowie den Staatssekretären Kjell Eberhardt und Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg

Quelle: Homepage TKM
Erscheinungsdatum: 17. Dezember

Dienstag, 18. Dezember 2007
13.00 Uhr
Regierungspressekonferenz mit dem Minister anlässlich der Unterzeichnung „Rahmenvereinbarung II“ und „Thüringer Programm zur Umsetzung des Hochschulpakts 2020“
Erfurt, Thüringer Staatskanzlei, Barocksaal

18.00 Uhr
Teilnahme von Staatssekretär Eberhardt am Adventsempfang der Evangelischen Kirchen in Thüringen
Erfurt, Augustinerkloster
Donnerstag, 20. Dezember 2007
09.30 Uhr
Teilnahme des Ministers an der Sitzung des Bildungsausschusses des Thüringer Landtags
Erfurt, Thüringer Landtag

15.00 Uhr
Pressekonferenz der Ernst-Abbe-Stiftung zur Förderung des 450. Jubiläums der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Minister
Jena, Friedrich-Schiller-Universität, Hauptgebäude, Senatssaal
Freitag, 21. Dezember 2007
11.00 Uhr
Pressekonferenz mit dem Minister anlässlich der Übernahme der Trägerschaft über das Panorama Museum durch den Verein „Panorama Museum e.V.“
Bad Frankenhausen, Panorama Museum, Am Schlachtberg 9
Dienstag, 1. Januar 2008
18.00 Uhr
Besuch des Neujahrskonzerts der Staatskapelle Weimar durch den Minister
Weimar, congress centrum neue weimarhalle

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