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« IGLU 2006 – Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung Pressespiegel vom 30. November 2007 »

Pressespiegel vom 29. November 2007

Sören G. Prüfer | 29. November 2007 | 08:46 Uhr
Vorlesen mit webReader

Homepage vom TKM

Internationale Leseuntersuchung PIRLS/IGLU 2006

Kultusminister Goebel: „Thüringen hat zum guten Abschneiden Deutschlands beigetragen“

„Die Leseleistungen deutscher Grundschüler können sich im internationalen Vergleich sehen lassen. In keinem Land der Europäischen Union sind die Leseleistungen signifikant höher als bei den deutschen Vierklässlern. Mit seiner breit angelegten Leseinitiative hat Thüringen zum guten Abschneiden Deutschlands beigetragen“, sagte Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) anlässlich der Bekanntgabe der Ergebnisse der internationalen Leseuntersuchung PIRLS/IGLU* 2006.

Die internationale Studie, an der weltweit 35 Länder und zehn Regionen teilgenommen haben, hat nach 2001 zum zweiten Mal die Leseleitungen von Viertklässlern untersucht. Neben der Spitzenstellung Deutschlands in der Europäischen Union zählt die Steigerung der Leseleistung der Schüler im Vergleich zu 2001 und die Tatsache, dass Deutschland über dem Mittelwert der OECD-Staaten liegt, zu den wesentlichen Ergebnissen.

„Die durch PISA und andere Studien angestoßenen Maßnahmen greifen. Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation. Daher wurde im Bereich der Leseförderung 2002 die Thüringer Leseinitiative ‚Lust auf Leben’ in Leben gerufen, die weit über die Schule hinaus wirkt. Zahlreiche Partner von der Wirtschaft bis hin zu den Medien unterstützen diese Aktion des Kultusministeriums. Außerdem bieten die Kindertagesstätten, die mehr als 95 Prozent der Kinder besuchen, und die Grundschulen mit flexibeler Schuleingangsphase und Hortbetreuung die Rahmenbedingungen, dass sich unsere Kinder gut entwickeln können“, so Minister Goebel.

Mit PIRLS/IGLU wurde international vergleichend das Leseverständnis von Schülern der Klassenstufe 4 getestet. In Deutschland beteiligten sich rund 7.900 Grundschulkinder aus 397 Schulen, davon 24 aus Thüringen. Lesefähigkeit ist bei PIRLS/IGLU definiert als die Fähigkeit geschriebene Texte zu verstehen und zu nutzen. Schüler müssen Informationen aus Texten entnehmen und mit diesen Informationen weiterarbeiten. Diese Kernkompetenz wird durch PIRLS/IGLU am Ende der Grundschulzeit erhoben. Der Schwerpunkt der Untersuchung sind nicht allein die Schülerleistun-gen, sondern auch deren schulische und häusliche Bedingungsfaktoren. Das Projekt ist zyklisch angelegt, um Tendenzen in der Entwicklung der Lesekompetenz erheben zu können. Nach PIRLS 2001 ist PIRLS 2006 die zweite Erhebung innerhalb eines fünfjährigen Turnus. Mit ihr können die an PIRLS 2001 beteiligten Länder wertvolle Vergleichsinformationen über die Veränderungen des Fähigkeitsniveaus der Kinder gewinnen, um auf der Basis einer dann umfassenden Beobachtung von Bildungsergebnissen Unterrichtsqualität langfristig sichern und verbessern zu können. Die Ergebnisse des Ländervergleichs IGLU-E 2006 sind ab Herbst 2008 zu erwarten. Eine weitere in-ternationale Untersuchung ist für das Jahr 2011 geplant.

* PIRLS/IGLU – Progress in International Reading Literacy Study / Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung

Thüringer Landeszeitung vom 28. November

IGLU und PISA: Deutsche Schüler kommen voran

Eine Schülerin einer Grundschule meldet sich. (Symbolbild)

Berlin (dpa) – Nach der jahrelangen Kritik an der deutschen Schule zeichnen sich jetzt erste Fortschritte ab. Deutschlands Grundschüler können sich mit ihren Leistungen beim Lesen und Textverständnis im weltweiten Vergleich leicht verbessern.

Nach der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten IGLU-Studie 2006 belegen sie Rang 11 unter 35 Nationen und 10 Regionen.

Wie am Abend vorzeitig bekannt wurde, gehören die 15-jährigen Deutschen laut der neuen PISA-Studie beim Umweltwissen und in Naturwissenschaft zur internationalen Spitzengruppe. Sie landen auf Rang 13 von 57 Staaten, berichtet die spanische Lehrerzeitung »Magisnet«. Dies deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse- Agentur dpa. Bei der PISA-Studie 2003 lag Deutschland noch auf Platz 18. Laut OECD sind aber beide Tests wegen ihrer geänderten Aufgabenstruktur nicht vergleichbar. Finnland konnte seinen ersten Rang erneut behaupten.

Bei IGLU gibt es bei den Viertklässlern sowohl Verbesserungen bei der Leseleistung insgesamt wie auch bei der Förderung von Risikoschülern und Migrantenkindern. Die Studie belegt allerdings erneut die fehlende Chancengleichheit beim Übergang von der Grundschule ins Gymnasium. Hier haben die Probleme noch zugenommen.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte zu den Ergebnissen, kein anderes Land in Europa habe in der vierten Schulklasse »ein so hohes Leseniveau wie Deutschland.« Die Resultate seien eine Ermutigung für weitere Bildungsreformen. Kultusminister- Präsident Jürgen Zöllner (Berlin/SPD), sieht darin den Beweis, dass sich Engagement für eine bessere Schule lohne. Die Nachteile von hochintelligenten Arbeiterkindern beim Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium bezeichnete er als »Herausforderung«.

Laut IGLU fällt es Zehnjährigen aus der Oberschicht immer leichter, selbst bei weit unterdurchschnittlichen Leistungen eine Empfehlung ihrer Grundschule für den Besuch des Gymnasiums zu erhalten. Von einem Kind aus einem einfachen Arbeiterhaushalt werden dafür dagegen immer höhere Leistungen verlangt.

Die umstrittene Schullaufbahnempfehlung hat seit dem deutschen PISA-Schock 2001 in mehreren Bundesländern wieder erheblich an Bedeutung gewonnen. Der deutsche IGLU-Koordinator Wilfried Bos warnte davor, dies den Grundschullehren anzulasten. Dies sei vielmehr ein »institutionelles Problem«. In Großstädten sollten einige Gymnasien zu Ganztagsschulen umgewandelt werden und sich für mehr Förderung öffnen.

IGLU testet nicht nur das Lesevermögen sondern vor allem die Fähigkeit, aus dem Gelesenen Schlüsse zu ziehen. In Deutschland wurde der Test im Frühjahr 2006 an 397 Schulen gemacht. Insgesamt nahmen daran 7900 Viertklässler teil.

Dabei schafft es die deutsche Grundschule laut Studie recht gut, am Ende der vierten Klasse insgesamt ein hohes Leseniveau zu erreichen. Der Anteil der »Risikokinder« wird mit 13,2 Prozent als »vergleichsweise gering« ausgewiesen. Gegenüber 2001 sank er. Nur Hongkong und die Niederlande haben einen noch geringeren Anteil.

Mit einer Gesamtleistung von 548 Punkten (2001: 539) liegt Deutschland im oberen Viertel der 45 IGLU-Teilnehmer. Doch nur jeder Zehnte in Deutschland (10,8 Prozent) gilt als Spitzenleser. Dies sei »unbefriedigend«. Internationale Spitzenreiter sind Russland (565 Punkte) und Hongkong (564), die Schlusslichter Marokko (323) und Südafrika (302). Bei Russland gibt es allerdings einige statistische Probleme.

In Deutschland haben Kinder aus »bildungsnahen Elternhäusern« mit 67 Punkten einen deutlichen Leistungsvorsprung vor Kindern aus »bildungsfernen« Familien. Der Vorsprung ist zwar gesunken – laut Studie aber immer noch deutlich größer als im Mittel der anderen Teilnehmer. Überall lesen Mädchen besser als die Jungen.

Bei PISA liegt Deutschland in Naturwissenschaften mit 516 Punkten deutlich hinter dem Weltbesten Finnland, der 563 Punkte erreicht. 30 Punkte entsprechen nach Lesart der PISA-Forscher dem Lernfortschritt von einem Schuljahr. Nach Finnland folgen Hongkong, Kanada und Taiwan. Österreich erreicht mit 511 Punkten Platz 18 (vorher 23). Dagegen fällt die Schweiz vom 12. auf den 16. Rang. Die PISA- Ergebnisse sollen offiziell erst am 4. Dezember präsentiert werden.

Die Naturwissenschaften sind erstmals PISA-Schwerpunkt. Dazu war das gesamte Aufgabenspektrum umgestellt und vor allem Umweltwissen in den Mittelpunkt gestellt worden. Damit kam man auch deutschen Wünschen entgegen.

Internet:

www.ifs.uni-dortmund.de/iglu2006/

28.11.2007 dpa

Thüringer Landeszeitung vom 28. November

Kinder surfen sicher im Internet

Erfurt/Berlin. (tlz) Kinder können künftig sicher im Internet surfen und chatten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) startet heute das bundesweite Projekt “Ein Netz für Kinder”. Und Thüringen hat bei der Initiative kräftig mitgeholfen. Die Geschäftsstelle des Projektes wird ihren Sitz 2008 im Kindermedienland Thüringen erhalten. Deshalb werden heute auch Ministerpräsident Dieter Althaus und Bundesratsminister Gerold Wucherpfennig (beide CDU) beim Start im Kanzleramt dabei sein.

“Das ist angewandter Kinderschutz im Internet”, freut sich Wucherpfennig. Die Gefährdung für Kinder und Jugendliche werde minimiert, weil sich die Kinder in einem geschützten Surfraum bewegen. Voraussetzung: Die Eltern müssen ein Zusatzprogramm zum Internetbrowser installieren. So können die Kinder das Internet gefahrlos erlernen, ohne dass die Eltern ständig neben ihnen stehen müssen, sagte Wucherpfennig. Dass das Projekt in Erfurt angesiedelt wird, unterstütze die Kindermedienstrategie des Landes, so der Minister.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagausgabe der TLZ

28.11.2007 Von Hartmut Kaczmarek

Südthüringer Zeitung vom 29. November

Geburtshilfe für Bücherwürmer

Aktion | Stiftung „Lesen“ – Kultusminister und Bürgermeister lesen in Grundschule „Siechenrasen“ vor

Schmalkalden – Am Vorlesetag der Stiftung „Lesen“ beteiligten sich bundesweit etwa 700 Prominente, um Kindern in Schulen, Kindergärten und Bibliotheken die Welt der Bücher vorzustellen.

In der Grundschule am Siechenrasen brachte sich Thüringens Kultusminister Jens Goebel in den Projekttag ein und las aus dem Buch „Balaban Neumann, der Hund“. Der Minister hatte sich bequem in einen Sessel gesetzt, vor ihm saßen etwa 50 Grundschüler und hörten gespannt zu. Die Abenteuer der Familie Neumann mit dem Hund Balaban gefielen ihnen sichtlich gut.

Lesen und Vorlesen kann eben unheimlich Spaß machen. Genau diese Botschaft möchte die Stiftung „Lesen“ vermitteln. Ihr Ziel ist unter anderem, deutlich zu machen, dass das Lesen unverzichtbar ist und unheimlich viel Freude bereiten kann. In der Grundschule „Am Siechenrasen“ wurde das am Freitag erreicht. Mit seiner Teilnahme am Vorlesetag wollte Kultusminister Goebel „einen Impuls zum Selberlesen“ geben und das dürfte ihm gelungen sein. Denn auf die weiteren Abenteuer von Balaban waren die Kinder gespannt und wer sie kennenlernen wollte, der musste zu Hause selbst zum Buch greifen.

Auch Bürgermeister Thomas Kaminski fand viel Spaß am Vorlesen. Er brachte den Erst- und Zweitklässlern die Geschichte von Rübezahl zu Gehör. Die Kinder lauschten ihm aufmerksam. Daheim habe er seinen Söhnen stets vorgelesen, gab er den Schülern einen kleinen Einblick in sein Familienleben. Mit den Aufgaben als Bürgermeister kommt er jetzt allerdings weniger oft dazu, als er sich das selbst wünscht.

Im Gespräch mit den Kindern stellte er fest, dass bei vielen zu Hause vorgelesen wird. Gerade abends vor dem Zubettgehen, hatten ihm Schüler berichtet, nehmen Eltern ein Buch zur Hand und lesen ihrem Kind daraus vor.

Neben dem Vorlesetag erwartete die beiden Gäste an der Grundschule „Am Siechenrasen“ noch ein Highlight: der Projekttag zur Rodel-WM 2008 in Oberhof. Hier hat die Grundschule die tschechische Mannschaft als Partnerteam zugelost bekommen. Daher machten sich die Erst- bis Viertklässler in den vergangenen Monaten bereits mit dem Land, der Sportart und den tschechischen Rodelsportlern vertraut. So wurde in den acht Klassen fleißig gebastelt, gebacken und gewerkelt. Tschechische Plätzchen, Karlsbader Oblaten, eine Bastelvorlage für einen Schlitten aus Pappe und vieles mehr hatten die Kinder vorbereitet. Alles zusammen wurde auch den beiden Gästen aus der Politik präsentiert.

Die Schüler schauten sich natürlich ebenfalls um. Im Stationsbetrieb informierten sie sich über die Projekte der anderen Klassen. Bei einem Quiz galt es für die Schüler, ihr Wissen über das Nachbarland zu beweisen. Wieder spielte der sagenhafte Berggeist Rübezahl aus dem Riesengebirge eine Rolle.

Obendrein musste an allen Stationen ein Puzzle vervollständigt werden. Im Ergebnis entstanden Lösungsbuchstaben. Alle zusammengefügt ergab sich der Schriftzug „Oberhof 2008“. Die dort im Januar angesetzte Rodel-WM beschäftigte die Schüler im anschließenden „1, 2, oder 3-Spiel“ genauso wie das Land Tschechien.

Zehn Fragen galt es in der Sporthalle richtig zu beantworten. Am Ende hatten alle Schüler gewonnen, wie Lehrerin Margit Becker bemerkte. Denn mit dem neuen Wissen um Tschechien und den Rodelsport sei jeder ein Stück schlauer geworden. Die Tanzgruppe bot eine Vorstellung in den tschechischen Nationalfarben und zum Abschluss sangen Kinder und Gäste gemeinsam den offiziellen Song zur Rodel-Weltmeisterschaft, den im Original eine Schülerband vom Oberhofer Sportgymnasium singt. eh www.stiftunglesen.de www.oberhof.de

www.gs-am-siechenrasen.de

Südthüringer Zeitung vom 28. November

Hoffen auf mehr Personal für die Horte im Landkreis

Modellprojekt soll Fördertöpfe anzapfen
Saalfeld (OTZ/TS). Die Teilnahme des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt am Modellprojekt “Weiterentwicklung der Thüringer Grundschulen” (OTZ berichtete) soll vor allem Fördertöpfe anzapfen, um eventuell mehr Personal für die Hortbetreuung vorhalten zu können. Dies wurde in der Kreisausschusssitzung am Montag deutlich.

Auf die Frage von Andreas Grünschneder (Linke/PDS), was das Modellprojekt dem Landkreis bringe, sagte Jürgen Lämmer, Fachdienstleiter Schulverwaltung im Landratsamt, es gebe derzeit zu wenig Personal für die Horte. Hier erhoffe man sich mit der Teilnahme am Projekt – übrigens als erste Gebietskörperschaft in Thüringen – Besserung.

Derzeit entwickelt jede Grundschule in staatlicher Trägerschaft ein Betreuungskonzept, das die optimale Erziehung und Betreuung der Grundschulkinder anbieten soll. Örtliche Vereine und das soziale Umfeld der Schulen sollen dabei mit einbezogen werden. Auch die Städte Saalfeld und Rudolstadt, die ihre Schulen in eigener Regie führen, wollen sich laut Lämmer an dem Modellvorhaben beteiligen, das wissenschaftlich begleitet wird.

Bis Ende dieser Woche sollen die Konzepte für die “offene Ganztagsschule” eingereicht werden. Wenn alles klappt, fällt der Startschuss im Februar nächsten Jahres. Das Ganze funktioniert so, dass Lehrer- und Erzieherpersonal beim Land verbleibt und der Landkreis ein Weisungsrecht gegenüber den Schulleitern erhält. Ausscheidende Erzieher werden vom Land aber nicht wieder ersetzt, so dass die freiwerdenden Finanzmittel dem Landkreis für die Ausgestaltung der Betreuung zur Verfügung stehen. Ob das Geld dann für Honorarkräfte, freie Träger oder Vereine verwendet wird, soll individuell geregelt werden. “Festanstellungen wird es in der Modellphase eher nicht geben”, so Vize-Landrat Wilhelm Dietz (CDU) im Ausschuss.

28.11.2007

Ostthüringer Zeitung vom 28. November

Zum Rechnen nach Taiwan

Jenaer Daniel Koch fährt zur Olympiade
Jena (OTZ/tz). Daniel Koch aus Jena hat es geschafft: Der 15-Jährige fährt zur Junior-Science-Olympiade nach Taiwan. Er gehört zu den sechs besten deutschen Schülern, die sich für diesen Wettbewerb in den Naturwissenschaften Chemie, Biologie und Physik qualifiziert haben.

“Das ist ein schöner Erfolg”, sagte Koch. Seine Chemielehrerin Martina Tschiedel hatte ihn für die Teilnahme vorgeschlagen. Empfehlungsschreiben und Zeugnis schickte der Schüler des Carl-Zeiss-Gymnasiums ein. Die Einladung zum Auswahlcamp in Merseburg folgte. Verschiedene Experimente und Tests später stand fest: Der Jenaer gehört zur Auswahl.

Morgen steigt er in den Flieger nach Taipeh. “Vor den Chemieaufgaben habe ich am wenigsten Bammel. Biologie geht auch, aber Physik ist eine Baustelle”, erzählt Koch, der in seiner Freizeit als Judoka beim Universitätssportverein Jena traininert und den braunen Gürtel inne hat. Andere Kräfte sind bei der Olympiade gefragt, für die er sich aber auf kein Ziel festlegen will.

Drei Tage der fast zweiwöchigen Reise sind für Klausuren verplant – in der restlichen Zeit steht der Besuch von Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. “In der Einladung steht, dass wir für fünf Veranstaltungen einen Anzug bereithalten sollten”, berichtet Koch, der aus Bad Homburg bei Frankfurt/Main stammt. Als seine Familie nach Jena zog, wechselte er aufs Zeiss-Gymnasium. “An meiner alten Schule lernten 1500 Schüler. Hier ist der Unterricht dagegen individueller abgestimmt”, nennt er die Vorzüge. 420 Schüler besuchen das Spezialgymnasium für Mathe, Naturwissenschaften und Informatik. “Wir suchen weiteren talentierten Nachwuchs”, sagt Schulleiter Carsten Müller, der am Samstag zwischen 9 und 12 Uhr zum Tag der offenen Tür einlädt.

28.11.2007

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