Landeselternvertretung Thüringen

Ein gemeinsamer Internetauftritt der Elternsprecher der Schulen im Freistaat Thüringen
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Ferien – Zeit zum Verweilen… nicht zum ausruhen

Alexander Grimm | 1. Februar 2010 | 12:00 Uhr

Hallo in das verschneite Thüringen.

Eine neue Woche beginnt, es wird sehr interessant.

In der vergangenen Woche haben wir bezüglich der aus unserer Sicht mangelhaften Kooperation zwischen TMBWK und der LEV argumentiert, eine Reaktion auf die Pressemitteilung wurde uns kaum 24 Stunden später aus dem Büro des Staassekretärs Prof. Dr. Merten zugestellt.

Nun sind wir im Dialog mit dem TMBWK um nach Wegen zu suchen die die Gemeinschaftsschule mit allen Partnern von Beginn an einbeziehen wird. Wir sind überwiegend kritisch, fordern entsprechende Nachrichten mit Signalwirkung und warten auf einen kurzfristigen Gesprächstermin.

Hier haben wir dazu unser Forum für die Gäste geöffnet um dort eine Plattform zum Meinungsaustausch zu bieten.

  • Forum zur Elternmitwirkung

Hinterlassen Sie hier Ihre Meinung, Ihre Empfindung, Ihre Erfahrung.

Unsere Fragen zur Gemeinschaftsschule sollen hier eine öffentliche Diskusionsgrundlage bieten.

Genießen Sie die Ferien, bewerten Sie die Zeugnisse die unsere Kinder nach Hause gebracht haben auf den Menschen bezogen, lassen Sie uns gemeinsam an einer stetigen Optimierung mitwirken. Egal wo — Egal wann — Egal wie — Hauptsache miteinander ;-)

Bleiben Sie neugierig, falls es Neuigkeiten gibt – Sie werden es erfahren. Hier!

Ihr/Euer
Alex Grimm

Ferien – Urlaub – und wann man es tun sollte… ;-)

„Wenn man beginnt, seinem Paßfoto ähnlich zu sehen, sollte man in den Urlaub fahren.“
Ephraim Kishon

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Pressespiegel vom 30. Januar 2010

Axel Hoppe | 30. Januar 2010 | 08:39 Uhr

Bastelspaß und Winterwanderung

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalredaktion Bad Langensalza

BAD LANGENSALZA. Endlich: Die Winterferien haben gestern begonnen. Die Schüler in der Region freuen sich darauf, mit Spaß und Spiel die Ferien zu verbringen. Nicht jedes Kind kann mit seinen Eltern in den Skiurlaub fahren – oft fehlt es an Geld. Dennoch können die Ferien zum Abenteuer werden.
Der Verein “Frauen für Frauen” hat für viele Familien in der Region große Bedeutung. Statt zu Hause vor dem Computer zu sitzen, besuchen Kinder von sechs bis zwölf Jahren diese Organisation. Das Ferienprogramm hält eine Menge bereit: Bastelstunden, Bowling, Kinobesuche oder Ausflüge in die Bibliothek. Den Unkostenbeitrag kann selbst der kleinste Geldbeutel aufbringen.
Insgesamt 14 Frauen, darunter die Vorstandsvorsitzende Antje Popp, sorgen nicht nur in den Ferien für ein buntes Angebot. “Der Tag reicht von Frühstück über Kaffeeklatsch bis hin zu interessanten Ferienveranstaltungen”, so die Kinderbetreuerinnen Annette Stübe und Toska Schaller. Meist ist der Andrang in den Sommerferien größer als in den Wintermonaten. “Im Sommer rechnen wir ungefähr mit 12 bis 16 Kindern und im Winter liegen die Zahlen bei acht Kindern.” Auch für die ganz Kleinen steht etwas im Programm, nämlich die Krabbelgruppe, zu der Mütter mittwochs um 10 Uhr eingeladen sind. Und in der Schulzeit wird wieder eine Hausaufgabenbetreuung für Kinder und Jugendliche angeboten.
Auch im Jugendzentrum XXL in Bad Langensalza erwartet die Schüler, die den Hort besuchen, eine aufregende Ferienwoche. Das Projekt haben Awo-Kreisverband, Kreissportbund, XXL-Mitarbeiter und der BUND mit Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt. Unter dem Motto “Natur erleben” gibt es etwa täglich Winterwanderungen durch die nahe gelegenen Gärten. Auch Kreatives und sportliche Aktivitäten sind geplant. “Für Kinder, die malen oder für sich allein sein möchten, ist die Entspannungsecke im Maxi ideal”, so Monika Bajohr, die den Mädchentreff leitet.
Mehr als 800 Kinder aus 28 Grundschulen werden vom 1. bis 5. Februar im Jugendtreff XXL erwartet. Betreut werden sie sowohl von Hortnern als auch von ehrenamtlich Engagierten. Für eine kleine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2,20 Euro wird auch für das leibliche Wohl der Kinder gesorgt. Befördert werden die Grundschüler kostenlos mit Omnibussen der Regionalbus GmbH, so dass schönen Ferientagen nichts mehr im Wege steht. Dann können auch die Hiergebliebenen von spannenden Erlebnissen berichten.
Von Maxi LENZ
30.01.2010 Lesen »

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Fragen auf die es (noch) keine Antworten gibt

Alexander Grimm | 29. Januar 2010 | 20:59 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,
gestern erschien eine Pressemitteilung Ihrer LEV, unsere Partner zeigen Solidarität, teilen unsere Ansicht.

Hier nun die Fragen auf die wir bisher leider keine Antwort aus dem TMBWK  bekommen haben, auch ein Aspekt der beigetragen hat diese Pressemitteilung zu verfassen.

Erste FAQ zum Thema Gemeinschaftsschule:

Werden die gleichen Lehrpläne an der GemS unterrichtet wie an anderen staatlichen Schulen in Thüringen? Gibt es inhaltliche Unterschiede, wenn ja, welche? Sind diese Lehrpläne kompatibel mit denen der Regelschulen und Gymnasien?

Wie durchlässig ist die GemS? Ist ein Wechsel an eine Regelschule oder ein Gymnasium jederzeit möglich?

Werden alle Schüler von Klasse 1-8 in einem Schulgebäude unterrichtet? Wechsel von der Grundschule an GemS jederzeit möglich?

Wird in der GemS G8 oder G9 angestrebt? Wie befähigt sind die Schüler, einen G8-Abschluss zu erhalten? Werden sie womöglich am Gymnasium zurückgestuft? Was passiert nach Klasse 8, bezogen auf den Schulwechsel?

Wie hoch sind die Gemeinsamkeiten zur jetzigen Gesamtschule? Wo liegen die Unterschiede?

Wie werden die Lehrkräfte qualifiziert? Wird es einen separaten Studiengang geben? Wer wählt die Lehrkräfte für die GemS aus?

Werden in der GemS alle Lehrkräfte gleich entlohnt? Wird es Abstufungen zwischen Grundstufe und Sekundarstufe geben?

Thüringen leidet unter einem Fachlehrkräftemangel im Sprach- und NaWi-Bereich! Werden zusätzliche Lehrkräfte für die GemS eingestellt? Werden alle anderen staatlichen Schulen benachteiligt?

Sollten sich 50% der Schüler einer Klasse 4 entscheiden, doch auf ein Gymnasium zu wechseln, wie wird die dann stark verkleinerte Klasse weiter unterrichtet?

Werden die Mittel zur Anschubfinanzierung der GemS aus dem Finanzbudget aller anderen staatlichen Schulen entnommen? Entsteht hier eine Benachteiligung?

Wie werden die Fahrtkosten reguliert, wenn die GemS nicht im Einzugsgebiet liegt?

Wird die GemS eine Ganztagsschule mit Hortbetreuung? Können auch die Schüler der Sekundarstufe betreut werden?

Diese Fragen stellen unter anderem die Anliegen der Thüringer Eltern dar, entweder aus Sorge um entsprechende Berücksichtigung, zum anderen aus der Weitsicht die eben auch Eltern haben und in der Vergangenheit immer einbringen konnten.

Sie können die Fragen gerne hier kommentieren, Ergänzungen oder Hinweise hinterlassen.
Wir werden dazu auch hier ein Forum bereitstellen in dem diskutiert werden kann, dazu am Montag mehr.

Nun schauen wir ob es schnell wieder zu einer konstruktiven Zusammenarbeit kommt, wir sind bereit!

Ihr/Euer Alex Grimm

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Pressespiegel vom 28. Januar 2010

Sylke Wolf | 28. Januar 2010 | 23:05 Uhr

Liebe Leser, liebe Eltern

Nur noch ein Tag …… dann ist es so weit. Unsere Kinder bringen ihre Zeugnisse nach Hause. Wir sind gespannt, zum Teil wissen wir bereits welche Note für welches es Fach es gibt. Zeugnisse sind Noten und Ausdruck der schulischen Leistung.

Verleihen sie wirklich diesen Ausdruck? Welcher Wert steckt hinter der Leistung. Ist uns das wirklich bewußt was unsere Kinder Tag täglich leisten müssen? Sie sitzen mehrere Schulstunden auf ihrer Schulbank…… hören zu dem erklärenden Wort…….. Schülersprüche zeigen es auf.

Wer weiß schon, wie viel er wissen muss, um zu wissen, dass er noch zu wenig weiß.

Schülerspruch

Am Vormittag hat der Lehrer Recht, am Nachmittag frei.

Schülerspruch

Ich wünsche mir mehr Lehrer, die so in ihrem Beruf und ihrer Berufung aufgehen und die Klasse besitzen ihre Schüler mitzureißen. Viele davon hat Thüringen zu bieten. Sie leisten ihren Beitrag aus wissbegierigen Kindern schlaue Köpfe zu formen. Sie helfen den Unmut zu überwinden, wenn z.B. das Rechnen mal nicht so klappt. Sie setzten auch Grenzen, wenn der Übermut überschwappt und können genauso herzlich Lachen, wie es unsere Kinder tun. Helfen wir mit, das dies so bleibt.

Freuen wir uns auf den Zeugnistag und loben den Wert des Erlernten der uns immer und überall begleitet.

Ein Dank soll an dieser Stelle an alle meine männlichen Pressespiegel – Schreiber gehen. Danke für das Vertrauen in mein feministisches Wesen, Danke ein Teil – nun mit offiziellen Tag – dieser Seiten sein zu können.  Danke ;-)

Herzlichst Eure/ Ihre Sylke Wolf

heute geht der erste Blick über den thüringischen “Tellerrand”

Ministerium gibt Handlungsbedarf bei Unterrichtsausfall zu

Region

Das Brandenburgische Bildungsministerium sieht Handlungsbedarf beim Ausfall von Unterrichtsstunden. Das geht aus der Antwort auf einen Hilferuf aus dem Landkreis Dahme-Spreewald hervor. Hunderte ausgefallener Schulstunden hatten im vergangenen Schuljahr für Diskussionen gesorgt. Ein Problem, dass es so ähnlich auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz geben dürfte. Konkrete Lösungen stellt das Ministerium jedoch nicht in Aussicht.
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Elternmitwirkung offensichtlich nicht erwünscht

Alexander Grimm | 28. Januar 2010 | 20:35 Uhr

Pressemitteilung

Elternmitwirkung offensichtlich nicht erwünscht

Im Moment gibt es im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wohl kein wichtigeres Thema als die Fertigstellung des Rahmenkonzeptes für die Thüringer
Gemeinschaftsschule. Bereits im Jahr 2008 setzte sich die SPD-Landtagsfraktion um Christoph Matschie folgenden bildungspolitischen Schwerpunkt:

„…Unser Ziel ist daher die Thüringer Gemeinschaftsschule mit individueller Förderung und gemeinsamem Lernen aller Schüler bis einschließlich Klassenstufe 8. Wir werden im Laufe des Jahres unser Konzept der Thüringer Gemeinschaftsschule vorstellen und zeigen, welche konkreten Schritte zu deren Einführung gegangen werden müssen…“ (Beschluss Fraktionsklausur, Oberhof, 30.01.2008)

Jetzt, knapp zwei Jahre später und nun in Regierungsverantwortung, wurde eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Konzeptes einberufen. In dieser Arbeitsgruppe sind, trotz eines entsprechenden Angebotes der Landeselternvertretung zur Mitarbeit, Eltern nicht eingebunden. In der Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der Landeselternvertretung der letzten Jahre war es eine Selbstverständlichkeit, dass Landesvertreter der Eltern in den verschiedenen Arbeitsgruppen zu Reformen und Entwicklungen der Thüringer Bildungslandschaft mitarbeiteten. Schließlich ist das sogar gesetzlich verankert (§1 Thüringer Verordnung über die Mitwirkung der Landesschülersprecher, der Landeselternsprecher und des Landesschulbeirats (Thüringer Mitwirkungsverordnung – ThürMitwV0 – vom 14. November 1996 (GVBl. S. 303)).

Auch das Konzept der Thüringer Gemeinschaftsschule liegt uns Eltern am Herzen. Nur in der direkten Zusammenarbeit zwischen Ministerium, Schulen und Eltern entsteht ein Konzept, das bestehen kann und gelebt werden will. Ein nur nachträgliches Mitsprache- und Informationsrecht im Gesetzgebungsverfahren, insbesondere wenn erste Beispielschulen schon im August an den Start gehen sollen, reicht hierfür nicht.

„…”Aber wenn Schulträger, Lehrer und Eltern mitziehen, könnten die ersten Schulen im August an den Start gehen.” …Allerdings lasse sich die neue Schule nicht im Hauruck-Verfahren durchsetzen, sagte der Minister…“ (MDR Thüringen, 07.01.2010)

Unsere bereits im Dezember 2009 gestellten Fragen zum Thema Thüringer Gemeinschaftsschule wurden jedenfalls bis zum heutigen Tag mit der Begründung des noch unfertigen Konzeptes nicht beantwortet.
Die Thüringer Eltern fordern das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf, zu einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit zurück zu finden.

Alexander Grimm
Landeselternvertretung Thüringen

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Pressespiegel vom 27. Januar 2010

Martin Oeltermann | 27. Januar 2010 | 08:29 Uhr

Guten Morgen liebe LeserInnen,

wieder Mittwoch, wieder aus Suhl und wieder stehen die Winterferien vor der Tür. Idealerweise ist der Winter wieder optimal, daher die Empfehlung mit den Kids ruhig mal im traumhaft winterlichen Oberhof oder den gesamten Rennsteig entlang vorbeizuschneien. Ansonsten ist dem gestrigen Vorwort von Ralf nichts mehr hinzuzufügen, einfach nochmal lesen und in Ruhe einwirken lassen. Also, warm anziehen (-13° hier), eine schöne Woche noch und erholsame Winterferien für alle.

Carpe diem!

Ihr/Euer Martin Oeltermann

Wirtschaft fördert Migranten

Neue Konzepte sollen Schülern bei der Berufswahl helfen und sie in die Ausbildung bringen. Denn noch immer verlassen 15 bis 20 Prozent der Schüler aus Zuwandererfamilien die Schule ohne Abschluss. Häufig landen sie ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz in den Warteschleifen der staatlichen Fördermaßnahmen.
Quelle: Handelsblatt vom 26.01.2010 von Kerstin Schneider

BERLIN. Die Liste unternehmerischer Initiativen für Schüler mit Migrationshintergrund ist lang. Die Wall AG, Spezialist für Außenwerbung, engagiert sich beispielsweise in der Berliner Jens Nydahl-Grundschule und finanziert Förderunterricht für Zuwandererkinder. Über die Hertie Stiftung werden Lehramtsstudenten mit Migrationshintergrund durch Stipendien unterstützt. Von der Wirtschaft geförderte Initiativen vermitteln Schülern an Haupt- und Realschulen Paten, die bei der Berufsorientierung behilflich sind.

All dies sind Leuchtturmprojekte, die dringend notwendig sind. Noch immer verlassen 15 bis 20 Prozent der Schüler aus Zuwandererfamilien die Schule ohne Abschluss. Häufig landen sie ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz in den Warteschleifen der staatlichen Fördermaßnahmen. Laut der Bundesbeauftragten für Migration, Maria Böhmer, ist der Anteil von Jugendlichen ohne deutschen Pass, die eine Ausbildung absolvieren, von 34 Prozent Mitte der 90er-Jahre auf 23 Prozent gefallen. Vor allem die fehlende Sprachkompetenz ist ein großes Hindernis.

Es gibt noch zu wenig Projekte zur Förderung von Migrantenkindern

Hans Dietrich von Loeffelholz, Chefökonom des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, betont, wie wichtig Migranten für den Arbeitsmarkt der Zukunft sind; die Wirtschaft klagt zu Recht über die oft mangelnde Ausbildung von Migrantenkindern. Zwar gebe es viele vorbildliche Einzelprojekte, “in der Fläche” aber werde zu wenig getan. Für die Wirtschaft heißt das: Sie sollte mit speziellen Ausbildungskonzepten auf die Bedürfnisse und Potenziale von Migranten eingehen. Dabei sollten auch die 660 000 Unternehmer mit Migrationshintergrund stärker in den Ausbildungsprozess eingebunden werden.

“Das Thema ist im Bewusstsein der Personalverantwortlichen und der Ausbilder angekommen. Die Wirtschaft reagiert”, sagt Ernst Baumann, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft. Die Unternehmen seien bereit zu investieren, so Baumann. Viele Betriebe hätten erkannt, welche Möglichkeiten in der Ausbildung der Migranten liegen. Das zeige das Engagement der Betriebe in dem Unternehmensnetzwerk “Charta der Vielfalt”, dem 600 Unternehmen und Initiativen seit 2006 beigetreten sind, und im Nationalen Ausbildungspakt, wo viele Betriebe Einstiegsqualifizierungen für benachteiligte Schüler ohne Schulabschluss anbieten. Das Schlüsselthema ist nach Ansicht von Baumann die individuelle Förderung der Jugendlichen: “Hier muss die Bildungspolitik die Weichen stellen.” Wichtig sei es, die Kinder im gesamten Bildungsprozess zu fördern, von der Vorschule an. “Vor allem die Eltern müssen angesprochen werden”, erklärt Baumann. So gibt der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Nürnberg in verschiedenen Sprachen den Begleitbrief “Elternpower” heraus, der Eltern bei der Berufsorientierung ihrer Kinder unterstützt. Auch in den Integrationskursen der Bundesregierung für Erwachsene ist die Bildung der Kinder jetzt ein Thema im Unterricht. “Das Thema Bildungsintegration muss mehr ins Bewusstsein rücken”, sagt von Loeffelholz.

Thyssen-Krupp Nirosta richtet Lernwerkstätten ein

Viele Initiativen an Haupt- und Realschulen wenden sich nicht allein an Migranten, sondern generell an Schüler, die benachteiligt sind, weil sie wenig Unterstützung im Elternhaus erhalten. Schulleiterin Birgita Heinike in Krefeld wollte es nicht länger mit ansehen, dass die Jugendlichen kaum eine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben. 70 Prozent der Schüler an der Theodor-Heuss-Schule haben einen Migrationshintergrund; ihre Väter und Großväter kommen aus der Türkei und arbeiten in Krefeld. “Einige sind jetzt arbeitslos”, sagt die Schulleiterin. Das soll ihren Schülern erspart bleiben.

Birgita Heinike hat die Berufsorientierung an ihrer Schule angekurbelt; Kooperationen gestartet, Paten installiert und mit Unterstützung von außen zwei Lernwerkstätten eingerichtet. Die neue Lernwerkstatt Metall wurde mit Hilfe des Stahlunternehmens Thyssen-Krupp Nirosta eingerichtet. Jede Woche kommt ein Ausbilder in die Schule; zehn Schüler erhalten so einen Einblick in den Beruf des Industriemechanikers. “Die Lernwerkstatt verbessert nachhaltig die Chancen der Schulabgänger beim Eintritt in den Arbeitsmarkt”, sagt Klaus-Peter Hennig, Personalvorstand der Thyssen-Krupp Nirosta. Für dieses Engagement hat das Unternehmen jetzt einen Preis gewonnen. Ein Leuchtturmprojekt, das Schule machen sollte.

Perspektiven

Programm: Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) hat letztes Jahr das Programm “Unternehmen: Jugend” gestartet, das Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren in zehn Städten gezielt fördert. Es wendet sich speziell an Hauptschüler mit Migrationshintergrund.

Berufswahl: In Trainings sollen die Jugendlichen in zwei Jahren erfahren, wo ihre Talente liegen, und berufliche Perspektiven entdecken. Sie erwerben ausbildungsrelevante Schlüsselkompetenzen und durchlaufen Assessment-Center. Um praxisnahe Einblicke in die Berufswelt und mögliche Ausbildungsbetriebe zu erhalten, stehen Betriebserkundungen, Praktika sowie Gespräche mit Azubis auf dem Programm.

“Wir wollen uns bewerben”

Michael Geyer sieht in der Gemeinschaftsschule eine Zukunftschance
Quelle FW vom 26.01.2010

Länger gemeinsam Lernen und Leben” ist das Leitziel der Regelschule Neuhaus-Schierschnitz. Was sich dahinter verbirgt wollte Freies Wort von Schulleiter Michael Geyer wissen.

Herr Geyer, Sie arbeiten seit einigen Jahren nach einem eigenen Schulkonzept. Warum?

Ganz schlicht und einfach, weil es darum geht, die Regelschule “Joseph Meyer” weiterzuentwickeln.

Aber dafür gibt es doch eine Schulordnung oder?

Das ist richtig. Die Thüringer Schulordnung bildet zusammen mit dem Thüringer Schulgesetz und den Lehrplänen die Grundlage für unser Konzept. Die Schulordnung bietet jedoch einige Freiräume, die wir nutzen wollen. Deshalb haben wir unser eigenes Konzept erarbeitet.

Wir?

Ja, wir haben ein Team gegründet und gemeinsam überlegt, was wir unternehmen können, um einen kindgerechten und leistungsorientierten Schulalltag noch besser zu gestalten. Die reine Schularbeit ist jedoch nur eine Seite. Auch außerschulische Maßnahmen sollten Berücksichtigung finden. Nachdem klar war, was wir wollen, haben wir uns verschiedene Ziele und Aufgaben gestellt.

Welche?

Wir haben fünf große Schwerpunkte: Schule zum Wohlfühlen; Schule mit leistungsorientiertem Charakter; Schule mit differenzierten Lernangeboten; Schule, die auf die Arbeitswelt vorbereitet und Schule mit vielfältigen Traditionen. Diese sind mit mehreren Aufgaben untersetzt. So achten wir beispielsweise auf gegenseitige Wertschätzung und Gewaltfreiheit, wollen Starke und Schwache unterschiedlich fördern, setzen uns für eine Grundausstattung auf hohem Niveau ein, organisieren berufsorientierte Praktika und Projekte und bieten Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen oder Sprachreisen an.

Gibt es für Haupt- und Realschüler unterschiedliche Angebote?

Nein, wir haben keine strenge Trennung von Haupt- und Realschule. Selbstverständlich ist der Unterricht differenziert, aber ansonsten legen wir großen Wert auf soziale Beziehungen zwischen allen Schülern.

Ich möchte hier als Beispiel die Sprachreisen nennen, die wir für Haupt- und Realschüler gleichermaßen anbieten. Die Jugendlichen sollen so voneinander lernen, jeder nach seinen Möglichkeiten das Beste mitnehmen.

Für einige Eltern ist einzig das Gymnasium die richtige Bildungsadresse. Wie sehen Sie das?

Selbstverständlich wird es immer Schüler geben, für die der Wechsel zum Gymnasium nach der vierten Klasse empfehlenswert ist. Wir brechen jedoch eine Lanze für die Regelschule. Hier bei uns werden die Kinder auf Alltag und Beruf vorbereitet. Und die Ausbildung an der Regelschule ist keine Sackgasse. Wer möchte, kann eine Berufsausbildung aufnehmen oder den höheren Abschluss am beruflichen Gymnasium erreichen. Gerade bei der Berufsfindung haben wir gute Resultate, arbeiten eng mit Betrieben der Region zusammen und bei den Praktika haben sich schon manche Schüler für eine Lehrstelle empfohlen. Andere dagegen stellten fest, dass sie ein falsches Bild von ihrem Traumberuf hatten.

Die Schülerzahlen gehen seit Jahren zurück. Wie kann man darauf reagieren?

Die Auswirkungen des demographischen Wandels machen vor den Schulen natürlich nicht Halt. Die Schülerzahlen sind um rund 50 Prozent zurückgegangen. Darauf muss man reagieren. Auf die veränderten Bedingungen müssen sich der Landkreis als Träger der Schulen und natürlich die einzelnen Einrichtungen selber einstellen. Unserer Meinung nach kann nicht die Schließung von Schulen die Lösung sein, sondern andere Schulformen.

Sie meinen die Gemeinschaftsschule?

Ja genau. Wir wünschen uns andere Schulformen und -strukturen. Die Gedanken des neuen Thüringer Wissenschaftsministeriums bezüglich einer Gemeinschaftsschule kommen uns sehr entgegen, haben wir doch in unserem Konzept die Überwindung der räumlichen Trennung von Grund- und Regelschule in Neuhaus-Schierschnitz bereits festgeschrieben.

Dann würden Sie gerne Gemeinschaftsschule werden?

Ja, das würden wir gerne. Ein längeres Verbleiben in gewachsenen Klassenstrukturen wäre damit möglich und soziale Kontakte blieben länger bestehen. Deshalb haben wir das Thema Gemeinschaftsschule bereits in der Schulkonferenz besprochen und Zustimmung bekommen. Außerdem hat die Gemeinde Interesse bekundet, dass auf ihrem Territorium eine Gemeinschaftsschule entsteht.

Wie geht es jetzt weiter?

Leider fehlen im Moment noch die Gesetz- und Durchführungsbestimmungen für die Gemeinschaftsschule. Sobald diese vorliegen, werden wir unsere Unterlagen einreichen und uns an der Ausschreibung beteiligen.

Schüler lesen für Schüler

Gemeinsames Projekt der Grund- und Regelschule in Tanna weckt Freude an Büchern
Quelle: OTZ vom 25.01.2010

Von Simone Zeh Tanna (OTZ). Wenn ältere Schüler jüngeren Schülern zeigen, wie viel Freude und Spaß das Lesen von Büchern bereiten kann, dann wird bei allen die Leselust geweckt.
Beim gestrigen gemeinsamen Projekt der Grund- und Regelschule in Tanna “Schüler lesen für Schüler” könnte diese Leselust erreicht worden sein. Die 25 Neuntklässler hatten sichtlich Spaß dabei, Bücher, die für jüngere Schüler geeignet sind, den Kindern der dritten bis sechsten Klassen vorzustellen. Dabei ging es nicht nur darum, spannende Stellen aus einem Buch vorzulesen, sondern auch mit eigenen, kreativen Ideen das Interesse der kleineren Schüler an der Buchvorstellung wach zu halten.

MÜHLHAUSEN: Gymnasiasten gegen Kinderarmut

Quelle: TA vom 26.01.2010

Erschrocken über wachsende Kinderarmut auch in der eigenen Umgebung, initiierten Tilesius-Gymnasium eine Spendenaktion. Zuvor hatte die Klasse 9 a das Thema im Deutschunterricht ausführlich behandelt. “Wir haben festgestellt, dass es auch in Mühlhausen viele arme Kinder gibt. Sie bekommen nicht einmal ein gesundes Frühstück von zu Hause mit in die Schule”, berichten Gabriel Dörner und Maxi Höfer von den Erkenntnissen der Klasse. Einige Schüler fanden dieses Thema so berührend, dass sie beschlossen, eine Spendenaktion gegen Kinderarmut mit Kuchenbasar und Informationsstand zu veranstalten. Den Erlös, 220 Euro, spendet die Klasse an die Mühlhäuser Kindertafel des Diakonischen Werks. Weitere Aktionen sind geplant.

Matschie fordert lebendige Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus

Minister: „Wissen darf nicht in Vergessen münden“
Quelle: TMBWK per Mail

„Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus muss lebendig gehalten werden.“ Das fordert Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, anlässlich der Gedenkstunde des Thüringer Landtags und der Thüringer Landesregierung für die Opfer des Nationalsozialismus.

„Der Nationalsozialismus hat unermessliches Leid gebracht. Was die Opfer erdulden mussten, sprengt noch immer alle menschliche Vorstellungskraft. Das Wissen über die abscheulichen Verbrechen der NS-Diktatur in Auschwitz, Buchenwald und an vielen anderen Orten auf der Welt verliert jedoch seinen Wert, wenn es in Vergessen mündet. Es ist daher unsere Pflicht, immer wieder zu erinnern und zu mahnen“, so der Minister.

„Bald wird es keine unmittelbare Erinnerung, kein direktes Zeugnis mehr geben. Ich ermutige daher insbesondere unsere Schülerinnen und Schüler die Chance nutzen, noch mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen“, erklärt Matschie weiter.

In diesem Zusammenhang verweist der Minister auf die Dokumentation „Die Kinder von Buchenwald“. In dem Film zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald erzählen sechs Zeitzeugen ihre erschütternde Geschichte. Sie berichten über das Leben im Lager und über ihre Erfahrungen nach Beendigung ihrer Gefangenschaft. Die Erinnerung an die Kinder von Buchenwald wird auch im Mittelpunkt des 65. Jahrestags der Befreiung des KZ Buchenwald am 11. April 2010 stehen.

Hinweis: Am morgigen Mittwoch, dem 27. Januar 2010, wird Minister Matschie an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Buchenwald teilnehmen. Im Anschluss findet die Kranzniederlegung statt.

Gregor Hermann
Stellvertretender Pressesprecher

———————————————-
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner-Seelebinder-Straße 7
99096 Erfurt
Tel.: (0361) 37 94 632
Fax: (0361) 37 94 638
E-Mail: Gregor.Hermann@tmbwk.thueringen.de

Der 27te Januar in der Weltgeschichte

Wieder mal so einiges los. 1951 findet der erste oberirdische Atombombentest in Nevada statt und 1880 erhält Edison sein Patent auf die Glühlampe. So überaus wichtige Dinge wie die komische Oper “Die Schäferin als Edeldame” wird 1820 uraufgeführt, 1929 dringen die Brüder Sass spektakulär in den Tresorraum der Berliner Diskontobank ein und unser Bobbele Becker wird 1991 erster Deutscher auf der Position 1 der Weltrangliste im Tennis.

Gratulationen gehen heute an Mozart (1756), wenn er denn noch…, an Hans Modrow (wer war das noch gleich?), Mohamed Al-Fayed (der Papa von dem mit der Diana) und den Pink Floyd Schlagzeuger Nick Mason (1944). Gedenken wir auch den Todestagen von Guiseppe Verdi, Johannes Rau und John Updike.

Wem es noch nicht an Info reicht, der schaue unter:

Wiki-hab-nix-mit-den-Wikingern-zu-tun

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Pressespiegel vom 26.Januar 2010

Ralf Schuhmann | 26. Januar 2010 | 12:10 Uhr

Gedanken zum Tag

Liebe Leserinnen und Leser des heutigen Pressespiegels,

der erste Monat des Jahres 2010 ist fast vorbei, die nächsten Winterferien stehen in’s Haus. Schön, dass diese hoffentlich ihrem Namen mal alle Ehre machen werden, denn der Winter hat uns momentan fest im Griff. Schön, dass unserer Kinder das auch mal erleben dürfen, dass nicht nur früher die Winter streng waren und der Himmel viel blauer?! Hinterfragt man nämlich kritisch diese rein subjektiven Aussagen stellt sich schnell heraus, dass sie nicht haltbar sind. Unser Klima ist ständiger Veränderung unterworfen, als gelernter Geologe weiß ich, wie oft und auch wie rasch sich das Klima auf unserer schönen Erde schon geändert hat. Eine ganz normale Sache. Schade nur, dass der herbeizitierte und scheinbare Klimawandel von findigen Politikern als Gelddruckmaschine verwendet wird. Ökosteuern sind ja in, teuer produziertes Rapsöl wird als subventionierter Bio-Diesel (ist nicht Erdöl auch aus Biomasse entstanden!?) verbrannt, Weizen zur Ethanolherstellung für KFZ verschwendet, Mais zur “Bio”-Gasproduktion genutzt – und dabei hungert mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung. Ethisch und moralisch eigentlich nicht vertretbar. Ich wünsche mir, dass unsere Kinder diesen Unsinn in der Zukunft nicht mehr mittragen, es ist an uns, ihnen die Augen zu öffnen für gesellschaftliche und ökonomische Widersprüche, denn es sind genau diese ungelösten Widersprüche, die am Ende Krisen heraufbeschwören. Das jüngste Beispiel hat es überdeutlich gezeigt.

In unserer Bildungslandschaft ist es ähnlich – wir haben die denkbar besten Voraussetzungen – wir nutzen sie nur nicht. Die Verringerung der Schülerzahlen bietet die einmalige Chance, für weniger mehr zu machen. Der Worte wurden viele gewechselt – der Wille ist da. Es ist an der Zeit, diesen auch umzusetzen!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern eine schöne und erholsame Ferienwoche, es grüßt Sie herzlich

Ihr Ralf Schuhmann

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Pressespiegel vom 25.01.2010

Alexander Grimm | 25. Januar 2010 | 21:06 Uhr

Hallo liebe Leser,

ein etwas anderer Pressespiegel heute. Ein Beitrag. Er sagt vieles aus.

Die Resolution des Bundeselternrates -
Fachtagung der Grundschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen in Wolfsburg.

Ich nehme aus Wolfsburg und den Wochen zuvor sehr viel mit.
Ich war als Vorstandsmitglied des Bundeselternrates verantwortlich und wurde vom Orgateam vorbildlich unterstützt.
Dabei habe ich auch über Netzwerke und deren Transparenz viel gelernt…

Man muss zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sein oder eben die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt treffen, dann hat man schon viel erreicht. Wenn man dann noch mit dem Ereignis korrekt umgeht und dem folgt was offensichtlich ist, dann wird es  wunderbar.

Ich werde in den nächsten Tagen einen Beitrag verfassen, einige Tagungsimpressionen veröffentlichen und dann auch schildern wie die Fachtagung geplant wurde, wie diese Resolution entstand. Es ist nicht dem Zufall überlassen, wir müssen nur mit dem vorhandenen umgehen, danach suchen wenn nötig – oder eben jemanden haben der uns darauf aufmerksam macht…

Bundeselternrat
Resolution der Ausschüsse Grundschule, Hauptschule und Gesamtschule
Fachtagung, 22. – 24.01.2010, Wolfsburg

Netzwerkarbeit für Kinder – Lernen vor Ort
Verbesserung der Transparenz von Bildungsangeboten

Kinder lernen nicht nur in der Schule. Viele Angebote, die ihre Entwicklung fördern, sind an andere Orte gebunden. Wer solche Angebote nutzen will, muss sie kennen. Zahlreiche außerschulische Bildungs- und Unterstützungsangebote sind bei denen, für die sie wichtig sind, nicht bekannt. Das geht von der Sprachförderung über das Lernen auf dem Bauernhof bis zum Betriebspraktikum und zum Sportverein.

Die Angebote müssen erfasst, übersichtlich zusammengestellt und leicht zugänglich sein, etwa in Broschüren und Informationsblättern, bei Beratungsstellen und im Internet. Wer ein Bildungs- und Unterstützungsangebot sucht, muss wissen, wo er es findet. Das gilt für alle an Bildung Beteiligten, insbesondere für Eltern, Lehrer und Erzieher.

Der Bundeselternrat fordert eine größere Transparenz der Bildungsangebote in den Bundesländern. Hilfreich sind Bildungslandkarten oder ein Bildungsatlas, der die Angebote zusammenfasst und aufbereitet. Eine gute Möglichkeit, Informationen über Bildungs- und Unter¬stützungsangebote zu bündeln, sind kommunale Bildungsnetzwerke. So bietet das Billenetz in Hamburg einen Lehrstellenatlas an, der bundesweit als Vorbild dienen kann.

Es ist Aufgabe der Kultusministerien, zusammen mit den Kommunen Bildungsatlanten zu erstellen. Sie sollen Koordinierungsstellen einrichten, die kommunale Bildungsnetzwerke gründen und pflegen. Bildungsnetze bieten die Möglichkeit, Lücken im Angebot zu erkennen und zu schließen. Sie steigern die Qualität und verbessern die Wahrnehmung und Akzeptanz außerschulischer Bildungsangebote. Das verbessert die Lern- und Lebenschancen aller Menschen.

Wolfsburg, 24.10.2010

Liebe Leser, es gibt viel zu tun, manchmal hilft uns der Zufall zur rechten Zeit, am rechten Ort mit dem richtigen Partner – dann gehts weiter – Schritt für Schritt.

In diesem Sinne, fiebern Sie dem nächsten Zufall entgegen… und wenn es mal zufällig nicht klappt – dann wir tun etwas um die Angebote transparenter zu gestalten, Sie helfen uns dabei die Informationen zu transportieren. Wir müssen die Inhalte der Resolution fordern, leben und entsprechend handeln – wir gemeinsam… Danke ;-)

Ihr/Euer
Alex Grimm

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Pressespiegel vom 23. Januar 2010

Axel Hoppe | 23. Januar 2010 | 11:34 Uhr

Klosterbergschule vorbildlich in der Berufsvorbereitung

Quelle: Thüringer Landeszeitung, Lokalredaktion Weimar

Bad Berka/Erfurt. (tlz) Als eine von 31 Thüringer Schulen ist die Klosterbergregelschule Bad Berka mit dem Gütesiegel “Berufswahlfreundliche Schule” geehrt worden. Die Auszeichnung wurde gestern im Landtag durch die Landtags-Vizepräsidentin verliehen. Birgit Klaubert: “Jeder Jugendliche sollte seine Fähigkeiten und Interessen realistisch einschätzen können, um auf dieser Grundlage einen Beruf oder Studiengang zu wählen.” Der Klosterbergschule und den anderen Einrichtungen sei es beispielgebend gelungen, die Berufswahlvorbereitung in das schulische Gesamtkonzept zu integrieren”. Thüringen 22.01.2010

Die vielen kleinen Momente

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalredaktion Sömmerda

ERINNERUNGEN: Das Kollegium stellte für Marie-Theres Habeck ein schönes Buch ihrer “Schulzeit” zusammen, in dem sich auch die sechste Klasse wiederfindet. Manchmal hat der Gedanke, dass der kommende Freitag ihr letzter Arbeitstag am Förderzentrum ist, gar keine Chance bei Marie-Theres Habeck. Da ist noch einiges fürs nächste Halbjahr vorzubereiten. Lesen »

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Pressespiegel vom 20.Januar 2010

Martin Oeltermann | 20. Januar 2010 | 10:15 Uhr

Guten Morgen liebe LeserInnen,

ist es nicht interessant, wie schnell sich unsere politische Landschaft entwickelt? Ruckzuck sitzt plötzlich eine neue Partei im Bundestag – die Mövenpickpartei! Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine politische Gruppierung, die für die Arterhaltung und gute Ernährung von Flugtieren in Meeresnähe eintritt, wie man fälschlicherweise aus dem Namen ableiten könnte. Dennoch steht die Arterhaltung einer besonders bedrohten Spezies ganz oben auf der Agenda – Hoteliers – eine Säugetierart, die ohne Schutzzonen wahrscheinlich längst ausgestorben wäre. Daher sollten wir froh sein, dass unsere demokratische Grundordnung sich als so flexibel erweist, dass man sich als Otto Normalbürger keine Sorgen um Vernachlässigung von Randgruppen in unserem Staat machen muss. Wäre doch auch schön, wenn wir demnächst eine Bildungspartei im parlamentarischen Reigen begrüßen dürften. Aber halt – damit lässt sich ja kein Geld verdienen; Bildung bedeutet immense Investitionen und nichts davon fließt irgendwem direkt in die Taschen zurück. Ganz vage kann ich mich noch an das vergangene (Wahlkampf-)Jahr erinnern. Hieß es nicht: Bildung ist Zukunft!? Ich bitte daher alle Lobbyisten und weitere finanzkräftige Sponsoren, sich in den Schlangen vor den bundesweiten Landeselternvertretungen einzureihen und nicht zu drängeln – jeder kommt dran. Ein schöner Gedanke – der wohl leider eher EinBILDUNG bleiben wird.

Einen schönen Wintertag und carpe diem!

Ihr/Euer Martin Oeltermann

Kinderflug zum Mond

Quelle: TA vom 19.01.2010

BAD SALZUNGEN (gdt). Mit einem breit gefächerten Angebot startet die Volkshochschule Wartburgkreis in das Frühjahrssemester. 259 Kurse hat die Einrichtung dafür vorbereitet, 154 davon in Bad Salzungen. Lesen »

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